Die Farbe aus dem All
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Description
Book Information
Author Description
H. P. Lovecraft (1890-1937) ist der einflussreichste und beliebteste Horror-Autor des 20. Jahrhunderts. Seine Erzählungen erschienen zu seinen Lebzeiten vor allem in Magazinen wie »Weird Tales« und werden heute in Millionenauflagen gedruckt und gelesen.
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Dies war meine erste Begegnung mit H.P.L. Nach dem ganz guten Anfang störte mich, dass die Story einfach so runtererzählt wurde. Es gibt eigentlich keine Dialoge, vielmehr liest es sich wie ein Zeit-Dossier über einen mysteriösen Fall in Arkham County. Diese chronologische Aneinanderreihung wirkte fast schon etwas lieblos. Dazu dann noch dieser antiquierte Schreibstil, bei dem das Unbeschreibliche nicht in Worte gefasst wurde. Allerdings stört mich das bei recht vielen Büchern, zuletzt bei Frankenstein von M. Shelley. Letztlich hat mich die Geschichte dann aber doch gebannt, wenn schon nicht gegruselt oder gar schockiert. Nachdem der auf das Farmgelände gestürzte Meteoroid seine Bösartigkeit an die Umwelt weitergegeben hat, sterben Pflanzen, dann Tiere und später auch die Menschen auf entsetzliche Weise. Gegen Ende entwickelte die Geschichte für mich mehr Atmosphäre. Lovecrafts Beschreibung hatte für mich etwas psychodelisches. Ich denke, dass er mit so einer Geschichte schon Neuland betreten hat. Er wollte halt versuchen, das Unbegreifbare und Unsichtbare als nebulöse Bedrohung zu schildern. Daher wählte er erst gar nicht eine Form beim Gegner, sondern lediglich eine Farbe. Das ist schon recht abgedreht. Aus heutiger Sicht sicherlich mehr zum Schmunzeln, als zum Fürchten. Aber doch auf eine Art gut, die sich nicht beschreiben lässt (um es im Stil des Autors zu sagen).
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H. P. Lovecraft (1890-1937) ist der einflussreichste und beliebteste Horror-Autor des 20. Jahrhunderts. Seine Erzählungen erschienen zu seinen Lebzeiten vor allem in Magazinen wie »Weird Tales« und werden heute in Millionenauflagen gedruckt und gelesen.
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Dies war meine erste Begegnung mit H.P.L. Nach dem ganz guten Anfang störte mich, dass die Story einfach so runtererzählt wurde. Es gibt eigentlich keine Dialoge, vielmehr liest es sich wie ein Zeit-Dossier über einen mysteriösen Fall in Arkham County. Diese chronologische Aneinanderreihung wirkte fast schon etwas lieblos. Dazu dann noch dieser antiquierte Schreibstil, bei dem das Unbeschreibliche nicht in Worte gefasst wurde. Allerdings stört mich das bei recht vielen Büchern, zuletzt bei Frankenstein von M. Shelley. Letztlich hat mich die Geschichte dann aber doch gebannt, wenn schon nicht gegruselt oder gar schockiert. Nachdem der auf das Farmgelände gestürzte Meteoroid seine Bösartigkeit an die Umwelt weitergegeben hat, sterben Pflanzen, dann Tiere und später auch die Menschen auf entsetzliche Weise. Gegen Ende entwickelte die Geschichte für mich mehr Atmosphäre. Lovecrafts Beschreibung hatte für mich etwas psychodelisches. Ich denke, dass er mit so einer Geschichte schon Neuland betreten hat. Er wollte halt versuchen, das Unbegreifbare und Unsichtbare als nebulöse Bedrohung zu schildern. Daher wählte er erst gar nicht eine Form beim Gegner, sondern lediglich eine Farbe. Das ist schon recht abgedreht. Aus heutiger Sicht sicherlich mehr zum Schmunzeln, als zum Fürchten. Aber doch auf eine Art gut, die sich nicht beschreiben lässt (um es im Stil des Autors zu sagen).




