Der Außenseiter und andere Geschichten
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Description
Erste Lovecraft-Manga-Adaption von Gou Tanabe für Fans düsterer Horrorgeschichten
In der ersten von Gou Tanabes umgesetzten Kurzgeschichte H. P. Lovecrafts aus dem Jahr 1921 fristet der Erzähler ein trostloses Dasein in einem dunklen Schloss. Seine Sehnsucht nach Licht und Gesellschaft treibt ihn aus seiner Isolation und bringt ihm eine grausige Erkenntnis...
Dazu sind im Band enthalten:
Tanabes Manga-Adaptionen von Tschechows »Das Haus mit dem Mezzanin«
Gorkis »Sechsundzwanzig und eine«.
Ein Muss für Fans klassischer Horrorliteratur und düsterer Mystery!
Mehr Informationen:
- Einzelband
Book Information
Posts
Atmosphärische Kurzgeschichten mit literarischem Touch – spannend, aber nicht immer durchgängig stark.
📌 Handlung & Pace: Der Außenseiter und andere Geschichten ist ein Einzelband, der mehrere Kurzgeschichten von Gou Tanabe vereint, darunter eine Lovecraft-Adaption und weitere literarische Umsetzungen von Klassikern wie Tschechow und Gorki. Die einzelnen Erzählungen variieren stark in Ton und Tempo, von dunklem Dread bis zu ruhigeren, psychologischeren Szenen. 👥 Charaktere: Da es sich um einen Anthologie-Band handelt, wechseln Protagonisten je nach Geschichte; manche fesseln durch innere Zerrissenheit oder Isolation, andere bleiben eher atmosphärische Begleiter. Insgesamt fühlt sich der emotionale Zugang teils tief, teils distanzierter an. 💭 Themen: Isolation, Identität und die Grenzbereiche des Menschlichen in düsteren Settings. 🎨 Zeichenstil: Detailreich, stimmig düster und elegant, mit starken Panels in besonders intensiven Szenen. ⚖️ Stärken & Schwächen: Stärken: ✔ Vielseitige Geschichten mit literarischem Anspruch ✔ Dichte Atmosphäre und überraschende Momente ✔ Unterschiedliche Stile zeigen Tanabes Bandbreite ✔ Gute Einstiegssammlung für Kurzgeschichtenfans Schwächen: ✘ Nicht alle Geschichten wirken gleich stark ✘ Weniger Horror-Punch als erwartet 🧩 Fazit: Ein lohnender, wenn auch etwas ungleichmäßiger Einzelband für Fans von literarisch angehauchten, atmosphärischen Manga-Kurzgeschichten. Besonders Lovecraft-Fans und Leser, die weniger auf Action, mehr auf Stimmung stehen, können hier viel finden. ⭐ Bewertung: 3,5 von 5 Sternen
Solide, kleine Gruselgeschichten
Okay, nicht alle sind Grusel. Eine ist coming-of-age und es gibt Mystery, aber der verbindende Faktor sind schon die etwas unterschwelligen düsteren Schwingungen, die vor allem durch die Zeichnungen entstehen. „Der Außenseiter“ ist eine sehr gruselige Story, die gut umgesetzt wurde. Ich glaube, sie hat mehr Wucht, wenn man die Kurzgeschichte selbst liest, weil der auflösende Spannungsmoment bis zuletzt erhalten bleibt, aber sie war gut umgesetzt. Die coming-of-age Story fand ich persönlich am langweiligsten, auch wenn die Gedankengänge darin zum nachdenken anregen. So ist es mehr den Dialogen geschuldet, dass sie im Gedächtnis bleibt, denn der Geschichte an sich. Die Schuldeneintreiber-Geschichte war der Anfang einer größeren Handlung und daher eher enttäuschend, weil man in der Luft hängenblieb. Die Pont Neuf war nicht mal der wichtigste Punkt in der Geschichte, für die sie der Namensgeber war, aber hier war es eher Sci-Fi statt Grusel - außer wir lassen das Ausschließen aus der Gesellschaft als Gruselfaktor zu. Am interessantesten fand ich die beiden Geschichten am Ende. Davon hätte ich gerne mehr gehabt. Klassisch japanische Gruselgeschichten haben es einfach drauf. :) So bleibt es ein etwas durchwachsenes Leseerlebnis, das aber auf der anderen Seite für jeden was dabei hat!
[Werbung/ Rezensionsexemplar] Heute möchte ich euch einen Einblick in einen ganz besonderen Kurzgeschichtenband geben. Es handelt sich um „Der Außenseiter und andere Geschichten“ von Gou Tanabe. Dieser ist hierzulande vor allem für seine Adaptionen literarischer Werke des amerikanischen Schriftstellers H. P. Lovecraft bekannt. Ich bin schon großer Fan der bereits erschienenen Werke von ihm und deshalb musste dieser Band natürlich auch sein. Gou Tanabe ist für seine Bildgewalt berühmt, die dem Leser eine so fesselnde Atmosphäre bietet. Die Zeichnungen sind eher realistisch, was die Stimmung beim Lesen noch greifbarer macht, da es echter wirkt. Jede Seite strotzt vor Details und es wird keinesfalls mit schwarzer Farbe gespart. Jedes seiner Werke ist ein Erlebnis und ich kann sie euch sehr ans Herz legen. Das wollte ich erstmal alles klarstellen, bevor ich auf das eigentliche Werk eingehe. Da es Kurzgeschichten sind und es sich um einen Einzelband handelt möchte ich euch natürlich so wenig wie möglich vorweg nehmen. Die Hauptgeschichte beginnt direkt im ersten Kapitel und ist leider nur sehr kurz. Gerne hätte ich mehr davon gelesen, da diese einen gruseligen Flair ausgestrahlt hat. Die weiteren Geschichten waren zum Teil sehr komplex. Vor allem eine davon hat mich wirklich zum nachdenken angeregt. Genau sowas liebe ich, wenn dem Leser Häppchen an Wissen hingeworfen wird, dieser muss sich aber den Rest selber denken. Eine Geschichte hat mich sehr bedrückt muss ich sagen. Es ging darum, dass viele Männer zusammen in einen Keller gesperrt wurden. Diese mussten schuften und haben das Tageslicht nur durch ein kleines Fenster erblicken können. Nur ein Mädchen besucht sie ab und zu, aber befreit sie nicht. Die Männer beginnen in ihrer Verzweiflung damit das Mädchen anzubeten und zu idealisieren. Falls ihr also eine atmosphärische Handlung sucht, die wenn Bedarf besteht, das Gehirn beansprucht, dann solltet ihr unbedingt dem Werk eine Chance geben!

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Erste Lovecraft-Manga-Adaption von Gou Tanabe für Fans düsterer Horrorgeschichten
In der ersten von Gou Tanabes umgesetzten Kurzgeschichte H. P. Lovecrafts aus dem Jahr 1921 fristet der Erzähler ein trostloses Dasein in einem dunklen Schloss. Seine Sehnsucht nach Licht und Gesellschaft treibt ihn aus seiner Isolation und bringt ihm eine grausige Erkenntnis...
Dazu sind im Band enthalten:
Tanabes Manga-Adaptionen von Tschechows »Das Haus mit dem Mezzanin«
Gorkis »Sechsundzwanzig und eine«.
Ein Muss für Fans klassischer Horrorliteratur und düsterer Mystery!
Mehr Informationen:
- Einzelband
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Atmosphärische Kurzgeschichten mit literarischem Touch – spannend, aber nicht immer durchgängig stark.
📌 Handlung & Pace: Der Außenseiter und andere Geschichten ist ein Einzelband, der mehrere Kurzgeschichten von Gou Tanabe vereint, darunter eine Lovecraft-Adaption und weitere literarische Umsetzungen von Klassikern wie Tschechow und Gorki. Die einzelnen Erzählungen variieren stark in Ton und Tempo, von dunklem Dread bis zu ruhigeren, psychologischeren Szenen. 👥 Charaktere: Da es sich um einen Anthologie-Band handelt, wechseln Protagonisten je nach Geschichte; manche fesseln durch innere Zerrissenheit oder Isolation, andere bleiben eher atmosphärische Begleiter. Insgesamt fühlt sich der emotionale Zugang teils tief, teils distanzierter an. 💭 Themen: Isolation, Identität und die Grenzbereiche des Menschlichen in düsteren Settings. 🎨 Zeichenstil: Detailreich, stimmig düster und elegant, mit starken Panels in besonders intensiven Szenen. ⚖️ Stärken & Schwächen: Stärken: ✔ Vielseitige Geschichten mit literarischem Anspruch ✔ Dichte Atmosphäre und überraschende Momente ✔ Unterschiedliche Stile zeigen Tanabes Bandbreite ✔ Gute Einstiegssammlung für Kurzgeschichtenfans Schwächen: ✘ Nicht alle Geschichten wirken gleich stark ✘ Weniger Horror-Punch als erwartet 🧩 Fazit: Ein lohnender, wenn auch etwas ungleichmäßiger Einzelband für Fans von literarisch angehauchten, atmosphärischen Manga-Kurzgeschichten. Besonders Lovecraft-Fans und Leser, die weniger auf Action, mehr auf Stimmung stehen, können hier viel finden. ⭐ Bewertung: 3,5 von 5 Sternen
Solide, kleine Gruselgeschichten
Okay, nicht alle sind Grusel. Eine ist coming-of-age und es gibt Mystery, aber der verbindende Faktor sind schon die etwas unterschwelligen düsteren Schwingungen, die vor allem durch die Zeichnungen entstehen. „Der Außenseiter“ ist eine sehr gruselige Story, die gut umgesetzt wurde. Ich glaube, sie hat mehr Wucht, wenn man die Kurzgeschichte selbst liest, weil der auflösende Spannungsmoment bis zuletzt erhalten bleibt, aber sie war gut umgesetzt. Die coming-of-age Story fand ich persönlich am langweiligsten, auch wenn die Gedankengänge darin zum nachdenken anregen. So ist es mehr den Dialogen geschuldet, dass sie im Gedächtnis bleibt, denn der Geschichte an sich. Die Schuldeneintreiber-Geschichte war der Anfang einer größeren Handlung und daher eher enttäuschend, weil man in der Luft hängenblieb. Die Pont Neuf war nicht mal der wichtigste Punkt in der Geschichte, für die sie der Namensgeber war, aber hier war es eher Sci-Fi statt Grusel - außer wir lassen das Ausschließen aus der Gesellschaft als Gruselfaktor zu. Am interessantesten fand ich die beiden Geschichten am Ende. Davon hätte ich gerne mehr gehabt. Klassisch japanische Gruselgeschichten haben es einfach drauf. :) So bleibt es ein etwas durchwachsenes Leseerlebnis, das aber auf der anderen Seite für jeden was dabei hat!
[Werbung/ Rezensionsexemplar] Heute möchte ich euch einen Einblick in einen ganz besonderen Kurzgeschichtenband geben. Es handelt sich um „Der Außenseiter und andere Geschichten“ von Gou Tanabe. Dieser ist hierzulande vor allem für seine Adaptionen literarischer Werke des amerikanischen Schriftstellers H. P. Lovecraft bekannt. Ich bin schon großer Fan der bereits erschienenen Werke von ihm und deshalb musste dieser Band natürlich auch sein. Gou Tanabe ist für seine Bildgewalt berühmt, die dem Leser eine so fesselnde Atmosphäre bietet. Die Zeichnungen sind eher realistisch, was die Stimmung beim Lesen noch greifbarer macht, da es echter wirkt. Jede Seite strotzt vor Details und es wird keinesfalls mit schwarzer Farbe gespart. Jedes seiner Werke ist ein Erlebnis und ich kann sie euch sehr ans Herz legen. Das wollte ich erstmal alles klarstellen, bevor ich auf das eigentliche Werk eingehe. Da es Kurzgeschichten sind und es sich um einen Einzelband handelt möchte ich euch natürlich so wenig wie möglich vorweg nehmen. Die Hauptgeschichte beginnt direkt im ersten Kapitel und ist leider nur sehr kurz. Gerne hätte ich mehr davon gelesen, da diese einen gruseligen Flair ausgestrahlt hat. Die weiteren Geschichten waren zum Teil sehr komplex. Vor allem eine davon hat mich wirklich zum nachdenken angeregt. Genau sowas liebe ich, wenn dem Leser Häppchen an Wissen hingeworfen wird, dieser muss sich aber den Rest selber denken. Eine Geschichte hat mich sehr bedrückt muss ich sagen. Es ging darum, dass viele Männer zusammen in einen Keller gesperrt wurden. Diese mussten schuften und haben das Tageslicht nur durch ein kleines Fenster erblicken können. Nur ein Mädchen besucht sie ab und zu, aber befreit sie nicht. Die Männer beginnen in ihrer Verzweiflung damit das Mädchen anzubeten und zu idealisieren. Falls ihr also eine atmosphärische Handlung sucht, die wenn Bedarf besteht, das Gehirn beansprucht, dann solltet ihr unbedingt dem Werk eine Chance geben!









