Der alte Mann und das Meer
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War kurzweilig aber so ganz verstehe ich den "Rummel" darum nicht.
Ich habe das Buch empfohlen und geschenkt bekommen und hatte gehofft das ich es ebenso genial finde, aber leider ist das nicht passiert. Ich verstehe die Message des Buches schon, aber dennoch hatte ich etwas Mühe mit der doch sehr gewaltlastigen Art wie diese zustande kam. Es geht um Kampfgeist, Niederlage und diese in Würde zu ertragen und somit wieder als Sieger hervorzugehen. Dennoch hat mich die Geschichte um die Weisheit herum nicht wirklich packen können.

Auch auf Deutsch ein beeindruckendes Buch
Unglaubliches leisten, heisst nicht zwangsläufig gewinnen. Das kann dir jeder Viertplatzierte Profisportler bestätigen. In diesem Werk fängt ein in die Jahre gekommener Fischer nach einer lang anhaltenden Flaute einen unglaublich grossen Marlin. Doch dieser Fang seines Lebens verlangt alles von ihm ab, fordert fast schon Übermenschliches. Dieses Buch würdigt Leistung, unabhängig vom Ausgang. Denn jeder, der den Film »Cool Runnings« gesehen hat, weiss eines ganz genau: Du musst nicht immer Gewinnen um Sieger der Herzen zu werden.

Sicherlich zurecht ein Klassiker, auch wenn das natürlich mit sich bringt, dass das Buch in der heutigen Zeit für viele nicht mehr funktioniert. Ich für meinen Teil habe es genossen, es war sehr kurzweilig, ohne dass es viel Handlung gegeben hätte. Wenig überraschend begleiten wir einen alten Mann/Fischer zur See, wo er einige Tage mit einem riesigen Fisch kämpft und im Prinzip wehrlos seinen (melancholischen) Gedanken überlassen ist. Melancholie ist sicherlich das große Thema dieser Novelle. Eine Melancholie, die wunderbar passt zu einem alten, einsamen Mann, der als Fischer von Natur aus hart, stur und ruhig ist. Die Melancholie, getragen auch von der Weite und Einsamkeit des Meeres, die vermutlich nur kennt, wer selber zur See gefahren ist - mich hat die Atmosphäre daher ergriffen.
⭐️ 3,5 Sterne – Eine zeitlose Geschichte über Mut, Würde und Ausdauer
Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway war eine kurze, jedoch zugleich lehrreiche Lektüre. Es geht um einen alten Fischer namens Santiago. Seit 84 Tagen hat er keinen Fisch mehr gefangen. Sein junger Helfer Manolin wurde von seinen Eltern dazu gezwungen, Santiago zu verlassen. Eines Tages fährt Santiago in die Weiten des Meeres und macht wie üblich keine Fänge. Doch nach einem Tag beißt ein enormer Fisch an. Tagelang liefert sich Santiago einen Kampf mit ihm, den er schließlich gewinnt. Auf der Reise nach Hause – mit seinem großen Fang – ergeben sich Santiago Hindernisse, die er zu überbrücken versucht. In der Heimat angekommen ist das wertvolle Fleisch des Fisches größtenteils gefressen worden und Santiago ist vollends ausgelaugt. Doch am Ende ist doch ein Sieg in der Niederlage zu erkennen – Santiagos Moral dem Fisch gegenüber und sein unermüdlicher Kampfgeist machen ihn zu einem Sieger. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und mich inspiriert. Man sollte stets moralische Werte beibehalten, dabei jedoch nicht Würde, Stolz und Kampfgeist verlieren. Man sollte niemals aufgeben und die Niederlage einen nicht runterziehen lassen. Auch der Schreibstil von Hemingway war äußerst angenehm und leicht zu verstehen. Doch für mich waren einige Szenen zu breit ausgefächert – die Geschichte hätte auch in deutlich weniger Seiten erzählt werden können, ohne dabei die Quintessenz zu verlieren. Trotzdem war das Buch in Gänze nicht langweilig. Wer eine solide, lehrhafte Geschichte für zwischendurch sucht, ist bei diesem Buch genau richtig.
Ein Buch über Ausdauer, Geduld und die Liebe zum Meer
„Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway gehört meiner Meinung nach in die „Must read“ Liste von Literaturfreund:Innen. Die Meinungen über Hemingways berühmtesten Kurzroman sind sehr unterschiedlich, aber ich liebe die Geschichte von Santiago und dem größten Fang seines Lebens, seit ich sie vor knapp 18 Jahren zum ersten Mal gelesen habe. Damals war ich wohl noch etwas zu jung für das Buch und fand das Ende einfach nur traurig. Als Erwachsene habe ich das Buch nochmal neu interpretiert und verstehe jetzt, dass das Ziel nie der große Fang war, sondern der Kampf und die Verbundenheit zwischen Fischer und Meer.
Ein Buch, wie es heute nicht mehr geschrieben wird. Mehr muss man nicht sagen.
Der alte Mann und das Meer Es ist sehr erfrischend, ein Buch zu lesen, dass einer längst vergangen Zeit entstammt. Keine Technik, kein modernen Kommunikationsmittel. Einfach eine Erzählung die, aus dem Leben gegriffen, Einblick in eine Arbeit und ein Leben gibt, die man sonnt niemals bekommen würde. Ich habe dieses Buch zum ersten mal gelesen. Die Bildsprache die Hemingway verwendet ist wunderbar. Man hat das Gefühl mit an Bord zu sitzen und selbst zu erleben, wie die Handlung den "alten Mann" immer weiter in eine Situation zieht, in der er trotz seiner langjährigen Erfahrung nie mal kommen wollte. Er ist den Schritt zu weit gegangen, sucht dafür aber keine Ausrede sonder tut alles um die Ereignisse zum Besseren zu wenden. Und auch als es nur noch ums Überlegen geht sucht er keine Ausreden sondern stellt sich der Situation. In moderner Literatur findet man so ein einfache und doch kraftvolle Schilderung selten bis gar nicht mehr. Mit wenige Worten erzählt Hemingway mehr, als manch 1000 Seiten Buch. Daher kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen. 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟

Unglaubliches leisten, heisst nicht zwangsläufig gewinnen. Das kann dir jeder Viertplatzierte Profisportler bestätigen.
In diesem Werk fängt ein in die Jahre gekommener Fischer nach einer lang anhaltenden Flaute einen unglaublich grossen Marlin. Doch dieser Fang seines Lebens verlangt alles von ihm ab, fordert fast schon Übermenschliches. Dieses Buch würdigt Leistung, unabhängig vom Ausgang. Denn jeder, der den Film »Cool Runnings« gesehen hat, weiss eines ganz genau: Du musst nicht immer Gewinnen um Sieger der Herzen zu werden.
Vom Scheitern, Durchhalten und Weitermachen…
Der alte Mann und das Meer hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Geschichte begleitet einen alten Fischer, der allein hinaus aufs Meer fährt und sich dort einer großen persönlichen Herausforderung stellt. Viel mehr passiert auf den ersten Blick nicht – und genau darin liegt die Stärke des Buches. Es ist sehr kurzweilig und schnell gelesen, schafft es aber trotzdem, eine erstaunlich tiefe Message zu transportieren. Für mich ging es um viele Aspekte des Lebens: Willenskraft, Scheitern und wieder Aufstehen, Schicksal und das Annehmen der eigenen Situation. Besonders mochte ich, wie ruhig und klar Hemingway erzählt und dabei Themen wie Hoffnung, Freundschaft und den Einklang mit der Natur ganz selbstverständlich mit einfließen lässt. Ohne großes Drama, aber mit viel Bedeutung zwischen den Zeilen. Ein schmales Buch, das nach dem Lesen noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

Wenn Verlieren nicht gleich Scheitern ist
Ernest Hemingways Klassiker erzählt die Geschichte eines alten Fischers, der sich allein auf eine Reise voller Herausforderungen begibt. Was auf den ersten Blick wie eine einfache Erzählung über das Fischen wirkt, entpuppt sich als tiefgründige Parabel über Durchhaltevermögen, Würde und den menschlichen Willen. Mit seiner schlichten, aber eindringlichen Sprache entfaltet Hemingway eine Geschichte, die mehr ist als ein Abenteuer auf dem Meer. Sie wird zum Sinnbild für den inneren Kampf, den Mut, nicht aufzugeben, und die stille Größe, die im Durchhalten liegt.
Frischer Wind im Klassiker-Regal dank arsEdition
Also ganz ehrlich: Ich dachte, ich kenn die Geschichte. Ich mein, wer hat Der alte Mann und das Meer nicht mal irgendwo aufgeschnappt – alter Fischer, großer Fisch, harter Kampf, bisschen Salzwasser-Philosophie. Aber was dieses Buch hier mit mir gemacht hat? Hut ab! Oder eher: Strohhut ab! Jorghi Poll hat dem Klassiker von Hemingway nicht nur ein frisches Outfit verpasst – er hat ihn einmal durch den künstlerischen Fleischwolf gedreht und dann mit Stil, Witz und einem Hauch Wahnsinn wieder zusammengesetzt. Jede Seite knistert vor Leben, selbst wenn’s nur ums Wellenstarren oder Fisch-an-der-Leine-Halten geht. Ich saß da und dachte: „Mensch, Santiago, du alte Seebirne, ich fühl mit dir – und zwar mehr als je zuvor.“ Die Bilder? Genial schräg! Sie schubsen die Geschichte liebevoll in Richtung Graphic Novel, ohne ihr die Würde zu nehmen. Hemingway bleibt Hemingway – knapp, kraftvoll, salzig – aber Polls Illustrationen bringen eine fast schon absurde Poesie dazu. Ich hab manchmal laut gelacht und im nächsten Moment melancholisch aufs Meer hinausgeschielt (okay, war nur mein Fenster, aber egal). Ein großes Lob übrigens an den arsEdition Verlag – den Mut muss man erst mal haben, einem Weltliteratur-Koloss wie diesem so ein originelles Gewand zu verpassen. Und dann auch noch so hochwertig, liebevoll und mit einem klaren Gespür für das Besondere. Diese Ausgabe ist kein staubiger Klassiker für den Bücherregal-Hintergrund, sondern ein wildes, kluges, charmantes Leseabenteuer. Hemingway hätte vielleicht irritiert geguckt – oder mit einem Grinsen gesagt: „Gut, Junge. So geht’s auch.“ Für mich ist das hier nicht nur eine Neuauflage, sondern eine Wiedergeburt. Und ja, ich geb fünf Sterne – einen für jeden Finger, mit dem ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplare der neuen Schmuckausgabe bekommen. Da es leider nur als PDF verfügbar war war das lesen auf dem Kindle leider sehr schwer. Die groß geschrieben Schlagwortsätze könnte ich so nicht erkennen da sie bei der Formatierung wild durcheinander geschrieben waren. Auch hatte ich Seiten dabeindienin sehr hellen grau abgebildet waren was das Lesen sehr erschwerte. Ich weiß dass gerade Rezensionsexemplare wenn sie so viel vor Erscheinungsdatum raus komme. Nicht immer perfekt sind hier hatte ich jedoch das Gefühl, dass es den Erstellern der PDF egal war wie gut oder schlecht es zu lesen ist. Das alles nahm mir leider enorm den Lesespaß obwohl die Geschichte an sich wirklich gut und Tiefgründig ist. Die Metaphern können vielfältig ausgelegt werden und es gibt mehrere Deutungsmöglichkeiten für die Geschichte. Es gab einen gut folgbaren roten Faden und auch die Figuren waren sehr gut beschrieben, so dass man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Die Gedankengänge des alten Mannes waren klar formuliert ließen genug Raum für eigene Interpretation. Leider hat das Schriftbild in der PDF Datei dieses große Werk ziemlich verhunzt und damit das Lesevergnügen stark geschmälert
Ein toller Schreibstil. Es hat sich sehr gut lesen lassen. Ich mochte die ruhige Erzählung und die Naturbeschreibungen. Besonders die Szenen mit dem Jungen und dem alten Mann ging mir zu Herzen. Wirklich rührend, wie der Junge sich um dem alten Mann kümmert. Die Selbstgespräche des Mannes und sein Zusammengehörigkeitsgegühl mit Meer und der Natur war wirklich schön zu lesen. Ich habe mitgefiebert, ob der alte Mann seinen großen Fang macht. Der Schluss der Geschichte gefiel mir gut. Ein lesenswerter Klassiker!
Charakterstudie um einen alten, einsamen Mann, der aber nicht immer alleine durch sein Leben schreitet.
Das Konzept ist sehr simpel, die Geschichte wird zum Grossteil von den Gedanken im Kopf des alten Fischers getragen, die sich für meinen Geschmack in einzelnen Bestandteilen zu oft wiederholen. Ernest Hemingway hatte einen innigen Bezug zur Natur, was sich gut auf das Werk ausgewirkt hat, das muss ich hier als grossen Pluspunkt erwähnen. Die grösste Schwäche der Geschichte sind meiner Meinung nach aber die Dialoge, die sehr abgehackt, gekünstelt und unauthentisch vorgetragen werden. Alles in allen nett aber nichts speziell gutes. Ich muss mir noch überlegen, mit welchem Hemingway-Buch ich es als nächstes versuchen werde.
Eine fesselnde Geschichte. Hemingway nimmt einen mit und hält einen gebannt und fest. Habe nie gedacht, dass mich eine Geschichte von einem alten Fischer so fesseln kann. Sehr emotional und voller Energie und gleichzeitig Traurigkeit. Der alte Mann lebt in einer kleinen Stadt in einer kleinen Hütte, die nur das nötigste birgt. Jeden Tag fährt er mit seinem Boot raus, um zu angeln. Seit nun 84 Tagen war er ohne Fang. Der Junge, der ihm sonst half und von ihm ausgebildet wurde, fuhr mittlerweile mit jemand anderen raus, weil es hieß, der alte Mann hätte kein Glück mehr. Was jetzt erstmal unspektakulär klingt, ist so viel mehr. Eine sehr fesselnde Geschichte eines Mannes, der versucht, zu überleben. Der den größten Fang seines Lebens macht und selbst um das Überleben kämpft. Eine traurige Story über Einsamkeit und Verlust. Ganz nach dem Lieblingsmotto von Hemingway: ein Mann kann zwar vernichtet, aber nicht besiegt werden.
Das maritime Thema ist eigentlich nicht so meins, aber Hemingway hat eine wunderbare, extrem spannende Geschichte mit so ehrfurchtsvollen Figuren erschaffen. Absolute Empfehlung! Ein Klassiker, den man gelesen haben muss!
Kennt ihr das? Jemand fragt euch nach einem Autor und euch ploppt ein ganz bestimmtes Buch im Kopf auf? Ein richtiger Signature-Titel? So ging’s mir mit diesem Buch. Dennoch hatte ich keine Ahnung worum es geht. Voller Spannung und doch irgendwie ziemlich cozy entführt Hemingway uns in das sehr einfache, arbeitsreiche Leben des alten Mannes und seine Liebe zum Meer. Strapaziöse und widrige Bedingungen begegnen uns, aber auch die Hingabe und Verehrung des maritimen Lebens, der Fauna, und der Kenntnis über seine Welt und der tiefe Respekt gegenüber allem was sich zwischen Himmel und Erde (und Wasser) bewegt sind sehr deutlich zu spüren. Eine geradezu ehrfurchtsvolle Sprache lässt uns deutlich spüren, dass der alte Mann an Erfahrungen reich ist und einiges zu vermitteln weiß. Und ab der Hälfte wird es erst richtig spannend. Zweifel und Durchhaltevermögen, Ausdauer und Verbissenheit sind das Hauptthema der Geschichte. Geradezu actionreiche Szenen warten uns am Ende des Buches und ich habe bis zum Schluss extrem mitgefiebert!

Mein erstes Buch von Hemingway und ich bin fasziniert davon, wie spannend eine so "banale" und kurze Geschichte sein kann. Obwohl der Schreibstil so nüchtern war, hatten die Figuren Tiefgang und Charakter und man hat mit dem alten Mann mitgefiebert. Vor meinem inneren Auge sind lebhafte Bilder entstanden und ich konnte mir das ganze Geschehen gut vorstellen. Durch die Kürze ließ sich das Buch auch gut weglesen und hat Spaß gemacht 😊
Ein Buch, das viel Raum für Interpretation und eigene Gedanken lässt.
Es war mein erstes Buch von Ernest Hemingway und ich habe bereits so viel darüber gehört (allerdings auch noch keine Verfilmung gesehen). Ich verstehe, warum es in der Schule als Lektüre genutzt wurde und weiterhin genutzt werden kann. Die Geschichte ist "zeitlos", auch wenn das Buch mittlerweile alt ist. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch liest sich einfach und schnell. Anspruchsvoll ist vermutlich wie tief man Geschehnisse interpretieren mag. Die Beziehung von Santiago und dem Jungen fand ich sehr schön (auch zu sehen wie die Zeit diese verändert hat. Der Mann kümmert sich um den Jungen, der "Junge" kümmert sich Jahre später um den Mann). Oder auch der Respekt mit dem der Fischer seiner Beute begegnet. Ich werde es bestimmt nochmal lesen und auch mal in einer Schülerhilfe blättern, um zu schauen, ob mir allein alles Bedeutungsvolle aufgefallen ist.
Schreibstil Strange, Story sinnlos
>> DER ALTE MANN UND DAS MEER << von ERNEST HEMINGWAY, 152 Seiten | erschienen im Rohwolt Taschenbuch Verlag Ich weiß, für diese Rezension werden mich bestimmt einige Menschen köpfen, aber was soll man machen. It is what it is! Mit hohen Erwartungen bin ich an die Novelle vom großen Hemingway angegangen, weil Weltliteratur, Pulitzer Preis und krasser Autor und so. Nennt mich Literaturbanause oder was auch immer… Mich konnte es leider ganz und gar nicht überzeugen. 📚 Buchinhalt: *SPOILERALARM* Santiago ist ein alter Fischer, der mit einem Jungen öfters fischen geht. Da Santiago seit langer Zeit nichts mehr gefangen hat, darf der kleine Boy nicht mehr mit ihm und muss auf einem anderen Boot mitfahren. Also zieht der alte Mann alleine aufs Meer hinaus und siehe da, es beißt etwas Riesiges an! Wow, möge man meinen! Aber – surprise surprise – es passiert einfach NICHTS. 👍🏽 PRO: Relativ kurzweilig, da Novelle. 👎🏽 KONTRA: Also eigentlich kann man nicht viel sagen. Die Message hinter der Story ist mir bewusst. Es soll vielleicht motivationstechnisch so was mitteilen, wie „never give up“ usw. – für mich wurde gefühlt einfach 130 Seiten von 152 immer wieder dasselbe gesagt. Die Gedanken des alten Mannes drehen sich im Kreis und es geschieht auch immer wieder dasselbe. Auch beim Schreibstil hat ich bei paar kurzen Passagen, da schreibt ein Kleinkind. Es mag Hemingways eigener Stil sein, den er nutzt, aber wenn 8-mal hintereinander in einem Absatz „Der Fisch“ geschrieben wird, liest es sich für mich einfach – ja, wie soll ich sagen, ohne Blasphemie zu betreiben – es liest sich amateurhaft?! ⭐: 1/5 Wie gesagt, manche mögen mich dafür zerfetzen, was ich hier schreibe, aber ich war einfach maßlos enttäuscht. Ich weiß, dass man bei einer Novelle keine krasse Story oder irgendwelche Plots erwarten sollte wie bei einem Roman oder Thriller, aber ich hatte mir von so einem großen Werk etwas mehr Inspiration oder Tiefgang gewünscht. Für mich wars einfach NIX und die knapp 2.900 4.5 Sterne auf Amazon kann ich mir auch nicht erklären. Wie gesagt, vielleicht bin auch einfach ICH das Problem – fair enough. :D
„Das Fischen bringt mich genauso um, wie es mich am Leben erhält.“ Ich habe mit dem „Alten Mann“ mitgefiebert. Und es tat mir so leid, dass er das Glück nach seiner Unglückssträhne, einfach wieder verloren hat. „Glück ist etwas, das in vielen Gestalten kommt, und wer kann es erkennen? Aber ich würde es nehmen, egal in welcher Gestalt, und den verlangten Preis bezahlen.“ Für mich war es spannend und ein gern gelesener Klassiker! „Du hättest manches mitnehmen sollen, dachte er. Aber du hast es nicht getan, alter Mann. Jetzt ist nicht die Zeit, an Dinge zu denken, die du nicht hast. Überleg dir, was du mit dem anfangen kannst, was da ist.“
Weltliteratur. Literarisch eine große Leistung. Das einfühlen in den alten Mann gelingt problemlos durch die detaillierten Beschreibungen. Eine sehr mitreißende Geschichte, obwohl mir das Ende bekannt war habe ich trotzdem mitgefiebert. Aber es hat auch seine Längen und ich bin kein Freund des Endes.
Heute nochmal das Buch als Hörbuch beendet. Die deutsche Synchronstimme von Robert De Niro hat das ansich schon grandiose Buch auf nochmal eine andere Ebene gehoben. Nicht umsonst ein Meisterwerkt der Weltliteratur. Mann gegen die Natur, die Elemente und gegen das Alter. Man fiebert durchgehend mit und leidet auch ebenso die Qualen des alten Mannes. Möge jeder auch von seiner Art lernen.
Mein erster Hemingway. Angenehm zu lesen, obwohl von der Handlung her nicht viel passiert und gefischt wird. Es fühlt sich irgendwie „grösser“ an als man selbst und es lässt einen ehrfürchtig werden. Gemischte Gefühle im Bezug auf die Beschreibungen des Lebens (Armut, Hunger, harte Arbeit) der 1950er Jahre in Kuba. Besondere Beziehung zwischen Junge und alten Mann.
Das Erste das mich wirklich fasziniert hatte war das Setting dieses Buches. Eigentlich spielt die gesamte Geschichte auf diesem kleinen Fischerboot und ist dadurch so unglaublich beengend. Auf der anderen Seite befinden wir uns weit draußen auf dem Meer und haben diese beängstigende Weite. Das Buch hat keine Kapitel, es fühlt sich an als würde man einen One-Take-Film schauen. Was ich eigentlich nicht so gerne mag, aber bei überschaubaren 150 Seiten, geht das schon klar. Trotz seiner Ruhe und der Tatsache, dass ich wusste wie das Buch endet, hat sich eine ganz eigene Art von Spannung aufbaut. Keine Nervenkitzel-Spannung, aber doch soviel, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Ich bin ehrlich, ich hatte Angst, dass mir dieser Klassiker nicht gefällt. Ein Boot, ein alter Mann, ein Fisch (??) und die halbe Handlung ist, dass der Fisch ihn durchs Wasser zieht... Ich konnte mit dem Klappentext überhaupt nichts anfangen und habe es letztendlich nur gekauft weil es mir so oft empfohlen wurde. Zum Glück! Denn diese kurze Geschichte ist viel mehr als ein bisschen angeln... Es geht um Ziele verfolgen, aufgeben, um durchhalten, um das Wissen jetzt muss es klappen, weil man mehrfach nicht erfolgreich war. Und dann ist da noch dieser alte Mann, der auf seinem Boot sitz, Selbstgespräche führt und für den Aufgeben keine Option ist. Ich muss gestehen, er hat sich schon ein kleines bisschen in mein Herz gestohlen. Die Sprache ist einfach und es lässt sich wirklich sehr leicht lesen. Empfehlenswert für Leute die mit Klassiker beginnen möchten.
Spannende Einblicke in die Gedankenwelt eines versagenden Mannes
Ich glaube, das Buch ergibt erst so richtig viel Sinn, wenn man mit der Geschichte dahinter vertraut(er) ist, weshalb - zumindest in meiner Ausgabe - ein Vorwort gedruckt wurde, das ein wenig die Situation anreißt, in der dieses Buch geschrieben und veröffentlicht wurde. Auf den ersten Blick mag es wie eine einfache Fischergeschichte wirken, die von den alltäglichen Höhen und Tiefen eines immer älter werdenden Fischers erzählt, dessen besten Jahre inzwischen weit zurückliegen. Bei genauerer Betrachtung jedoch fällt einem relativ schnell aus, dass Hemingway die Analogie des Fischers und des Fisches genutzt hat, um seinen eigenen struggle mit sich und dem Hinterherjagen von Auszeichnungen für seine Werke, die am Ende jedoch fruchtlos blieben, darzustellen. Stilistisch gesehen gibt es einige Mängel, die meiner Meinung nach, das Lesen unnötig erschweren, wie zum Beispiel die so einfach gehaltenen Dialoge, als würden sie von einem Vorschulkind vorgetragen werden. Allerdings bin ich großer Fan der immer wiederkehrenden und gegen Ende immer häufiger vorkommenden Wiederholungen. Sowohl in der Erzählweise, auch als wortwörtlich. Es illustriert beeindruckend den inneren Konflikt und die Aufgewühltheit, die eintreten, wenn man mit anxiety zu kämpfen hat. Besonders gegen Ende wurde in der ausgelaugten Erzählweise deutlich, wie sehr der alte Mann ausgezehrt und durch Wasser- und Nahrungsmangel am Rande des Wahnsinns war. Solides Buch, nette Weisheit, mehr aber auch nicht.

Durchschnittlicher Klassiker, aber schön eingelesen
In meinem Klassiker-Buchclub stand nun einmal „Hemingway“ auf der Liste. War ganz nett, ich fand es auch recht kurz - 3h Laufzeit- und man könnte, wenn man wollte, sicherlich wahnsinnig viel da rein interpretieren. „Der Sinn des Lebens“, wie gewonnen, so zeronnen etc. Aber letztendlich ists es einfach 3h nette Unterhaltung mit einem sympathischen Sprecher. Eine Geschichte über das Meer, einen Mann, seine Gedanken beim fischen etc. Kann man mal machen, man verpasst aber auch nichts, wenn nicht 😉
Puh ja... Also das war okay. Das Hemingway damals dafür gefeiert wurde verstehe ich schon. Irgendwie schafft er es so etwas "banales" wie fischen in eine spannende Kurzgeschichte zu verpacken und man fiebert & fühlt mit. Aber letztendlich war es allgemein nicht so meins. (8/99 - "Klassiker, die man gelesen haben muss")
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so sehr beim Angeln mitfiebere. Das emotionale auf und ab von Santiago, der alles darauf setzt seine Trophäe zu bekommen, dies schafft und am Ende doch mit nichts als Verlust und Schmerz zuhause ankommt ist eine wunderbare Geschichte vom Ehrgeiz, Übermut und Leid eines einfachen Fischers. Einen Stern Abzug dafür, dass ich zu Beginn etwas gebraucht habe in den Lesefluss zukommen und man, sollte man keine Kenntnisse übers Angeln und über Fische besitzen, einige Begriffe ggf. Nachschauen muss. Zusätzlicher Hinweis: Es ist anzumerken, dass dieses Buch gewisse Stellen beinhaltet, die als rassistisch oder sexistisch aufgefasst werden können und ein gewisses Bild von Männlichkeit beschreibt, dass kritisch zu beachten ist. Es sollte nicht unkommentiert hingenommen werden, ist aber aufgrund des Erscheinungsdatums vertretbar.
Dieser Kurzroman versteht sich als eine Parabel des Lebens. Dies finde ich an seinen Kurzromanen sehr spannend. Er stellt die Natur und dessen Kraft dem Menschen gegenüber, der versucht dagegen anzukämpfen. Sein Schreibstil ist leicht zu lesen, weil er es in einfachen Worten und kurzen Sätzen beschreibt. I love it! Ein Buch das man gelesen haben muss 😍
Seit 84 Tagen hat der alte Santiago keinen Fisch mehr gefangen. Alle glauben schon nicht mehr an sein Glück, außer Manolin. Ein kleiner Junge, der sonst immer mit ihm auf Fischfang ging. Ein weiteres Mal fährt Santiago mit seinem Boot raus und dort gelingt ihm der Fang seines Lebens. Ein großer Marlin. Dieser zieht drei Tage das Boot mit sich immer weiter auf das offene Meer hinaus. Schon beginnt Santiago die Schönheit des Fisches zu bewundern und sich mit ihm verbunden zu fühlen. Doch so langsam ist der Fisch erschöpft. Fast tut es dem alten Mann leid ihn zu töten, doch er ist nun mal ein Fischer. Nachdem er ihn erlegt hat bindet er ihn an sein Boot und macht sich auf die Heimreise. Da er jedoch so weit draußen auf dem Meer ist, werden schnell Haie auf den toten Fisch aufmerksam und obwohl der alte Mann heldenhaft bis zum letzten kämpft, gelingt es ihm nur noch das Skelett an Land zu bringen. Ich versuch mich ja hin und wieder immer mal an Weltliteratur. Schaden kann es ja nicht. Doch mit den meisten habe ich so meine Schwierigkeiten. Vielleicht weil sie Kinder ihrer Zeit sind und ich eines meiner. Oder vielleicht fehlt mir die analytische Ader, dass Große Ganze hinter der Geschichte zu sehen. Eben der Deutschlehrer der das Werk bis zum Erbrechen durchkaut, bis man die Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen lesen kann. Auch mit meinem ersten Hemingway ging es mir so. Eine nette Geschichte und der arme alte Mann tat mir leid, wie er sich eins fühlt mit dem majestätischen Marlin und es fast bedauert ihn töten zu müssen. Doch seine Mühen sind umsonst, verliert er doch den Fang seines Lebens an die Haie. Sagt jedoch nicht schon das alte Sprichwort: Wie gewonnen so zerronnen? Oder Shit happens! Manchmal bist du die Taube und manchmal das Denkmal. Was will der Dichter mir sagen. Egal was du tust, wie sehr du kämpfst, am Ende bist du immer das Denkmal? Ich habe einfach für mich beschlossen das Erzählte nicht weiter zu sezieren und das es sich bei dem „Alten Mann und das Meer“ um eine nette Geschichte handelt, über einen glücklosen Fischer der den Fang seines Lebens, an Haie verliert und dennoch nicht mit seinem Schicksal hadert, sondern zunächst gegen die Fressfeinde kämpft und sich dann ohne Groll mit der Situation abfindet. Von daher du kannst das Denkmal sein, solange du ein paar Tauben vorher etwas auf die Zwölf gegeben hast.
Lesenswert, über das Leben, über Mut, über Hoffnung, über Liebe
Für meinen Mann gekauft und nun selber gelesen, zum Glück denn es lohnt sich diesen Klassiker auch heute noch zu lesen. Ich konnte soviel mitnehmen. Finde deinen eigenen Weg , achte auf Neider, gib nicht zu früh auf, Respekt muß man sich verdienen, Selbstwertgefühl bewahren. ......
Mit schlichten und kurzen Sätzen beschreibt der Erzähler die Geschichte des alten Fischers Santiago, der seit 84 Tagen keinen einzigen Fisch gefangen hat. Am 85. Tag fährt er deshalb besonders weit aufs Meer, um seine Pechsträhne endlich zu brechen. Und tatsächlich beißt ein riesiger Fisch an. Doch Santiago kann den Fisch nicht einholen, da sonst die Leine reißen würde. Stattdessen lässt zieht der Fisch Santiagos Boot über das Meer. Drei Tage dauert der Kampf Fisch gegen Mann, bis der Fisch zu erschöpft ist und Santiago ihn schließlich töten kann. Er bindet seinen Fang an die Seite des Boots. Doch auf der Fahrt nach Hause begegnet Santiago zahlreichen Haien, die es auf seinen Fang abgesehen haben. Er verteidigt ihn mit aller Kraft. Aber alles was vom größten Fang seines Lebens übrig bleibt ist Müll…. Unglaublich intensiv und einnehmend beschreibt Hemingway die Gedanken und Erlebnisse von Santiago. Man fühlt sich beim Lesen fast mit in seinem Boot auf der offenen See und fühlt seinen Hunger, die Kraftlosigkeit und die Verzweiflung. Der alte Mann und das Meer ist ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss! Literature at its best!
Raum für Interpretation 🐟
Definitiv zurecht ein Klassiker, allerdings in der heutigen Zeit mit gewöhnungsbedürftigem Schreibstil. Es bleibt viel Raum für eigene Interpretation des Geschehen. Das Buch überzeugt mit seiner Kurzweiligkeit. Kann man lesen, muss man in meinen Augen allerdings nicht unbedingt.
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War kurzweilig aber so ganz verstehe ich den "Rummel" darum nicht.
Ich habe das Buch empfohlen und geschenkt bekommen und hatte gehofft das ich es ebenso genial finde, aber leider ist das nicht passiert. Ich verstehe die Message des Buches schon, aber dennoch hatte ich etwas Mühe mit der doch sehr gewaltlastigen Art wie diese zustande kam. Es geht um Kampfgeist, Niederlage und diese in Würde zu ertragen und somit wieder als Sieger hervorzugehen. Dennoch hat mich die Geschichte um die Weisheit herum nicht wirklich packen können.

Auch auf Deutsch ein beeindruckendes Buch
Unglaubliches leisten, heisst nicht zwangsläufig gewinnen. Das kann dir jeder Viertplatzierte Profisportler bestätigen. In diesem Werk fängt ein in die Jahre gekommener Fischer nach einer lang anhaltenden Flaute einen unglaublich grossen Marlin. Doch dieser Fang seines Lebens verlangt alles von ihm ab, fordert fast schon Übermenschliches. Dieses Buch würdigt Leistung, unabhängig vom Ausgang. Denn jeder, der den Film »Cool Runnings« gesehen hat, weiss eines ganz genau: Du musst nicht immer Gewinnen um Sieger der Herzen zu werden.

Sicherlich zurecht ein Klassiker, auch wenn das natürlich mit sich bringt, dass das Buch in der heutigen Zeit für viele nicht mehr funktioniert. Ich für meinen Teil habe es genossen, es war sehr kurzweilig, ohne dass es viel Handlung gegeben hätte. Wenig überraschend begleiten wir einen alten Mann/Fischer zur See, wo er einige Tage mit einem riesigen Fisch kämpft und im Prinzip wehrlos seinen (melancholischen) Gedanken überlassen ist. Melancholie ist sicherlich das große Thema dieser Novelle. Eine Melancholie, die wunderbar passt zu einem alten, einsamen Mann, der als Fischer von Natur aus hart, stur und ruhig ist. Die Melancholie, getragen auch von der Weite und Einsamkeit des Meeres, die vermutlich nur kennt, wer selber zur See gefahren ist - mich hat die Atmosphäre daher ergriffen.
⭐️ 3,5 Sterne – Eine zeitlose Geschichte über Mut, Würde und Ausdauer
Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway war eine kurze, jedoch zugleich lehrreiche Lektüre. Es geht um einen alten Fischer namens Santiago. Seit 84 Tagen hat er keinen Fisch mehr gefangen. Sein junger Helfer Manolin wurde von seinen Eltern dazu gezwungen, Santiago zu verlassen. Eines Tages fährt Santiago in die Weiten des Meeres und macht wie üblich keine Fänge. Doch nach einem Tag beißt ein enormer Fisch an. Tagelang liefert sich Santiago einen Kampf mit ihm, den er schließlich gewinnt. Auf der Reise nach Hause – mit seinem großen Fang – ergeben sich Santiago Hindernisse, die er zu überbrücken versucht. In der Heimat angekommen ist das wertvolle Fleisch des Fisches größtenteils gefressen worden und Santiago ist vollends ausgelaugt. Doch am Ende ist doch ein Sieg in der Niederlage zu erkennen – Santiagos Moral dem Fisch gegenüber und sein unermüdlicher Kampfgeist machen ihn zu einem Sieger. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und mich inspiriert. Man sollte stets moralische Werte beibehalten, dabei jedoch nicht Würde, Stolz und Kampfgeist verlieren. Man sollte niemals aufgeben und die Niederlage einen nicht runterziehen lassen. Auch der Schreibstil von Hemingway war äußerst angenehm und leicht zu verstehen. Doch für mich waren einige Szenen zu breit ausgefächert – die Geschichte hätte auch in deutlich weniger Seiten erzählt werden können, ohne dabei die Quintessenz zu verlieren. Trotzdem war das Buch in Gänze nicht langweilig. Wer eine solide, lehrhafte Geschichte für zwischendurch sucht, ist bei diesem Buch genau richtig.
Ein Buch über Ausdauer, Geduld und die Liebe zum Meer
„Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway gehört meiner Meinung nach in die „Must read“ Liste von Literaturfreund:Innen. Die Meinungen über Hemingways berühmtesten Kurzroman sind sehr unterschiedlich, aber ich liebe die Geschichte von Santiago und dem größten Fang seines Lebens, seit ich sie vor knapp 18 Jahren zum ersten Mal gelesen habe. Damals war ich wohl noch etwas zu jung für das Buch und fand das Ende einfach nur traurig. Als Erwachsene habe ich das Buch nochmal neu interpretiert und verstehe jetzt, dass das Ziel nie der große Fang war, sondern der Kampf und die Verbundenheit zwischen Fischer und Meer.
Ein Buch, wie es heute nicht mehr geschrieben wird. Mehr muss man nicht sagen.
Der alte Mann und das Meer Es ist sehr erfrischend, ein Buch zu lesen, dass einer längst vergangen Zeit entstammt. Keine Technik, kein modernen Kommunikationsmittel. Einfach eine Erzählung die, aus dem Leben gegriffen, Einblick in eine Arbeit und ein Leben gibt, die man sonnt niemals bekommen würde. Ich habe dieses Buch zum ersten mal gelesen. Die Bildsprache die Hemingway verwendet ist wunderbar. Man hat das Gefühl mit an Bord zu sitzen und selbst zu erleben, wie die Handlung den "alten Mann" immer weiter in eine Situation zieht, in der er trotz seiner langjährigen Erfahrung nie mal kommen wollte. Er ist den Schritt zu weit gegangen, sucht dafür aber keine Ausrede sonder tut alles um die Ereignisse zum Besseren zu wenden. Und auch als es nur noch ums Überlegen geht sucht er keine Ausreden sondern stellt sich der Situation. In moderner Literatur findet man so ein einfache und doch kraftvolle Schilderung selten bis gar nicht mehr. Mit wenige Worten erzählt Hemingway mehr, als manch 1000 Seiten Buch. Daher kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen. 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟

Unglaubliches leisten, heisst nicht zwangsläufig gewinnen. Das kann dir jeder Viertplatzierte Profisportler bestätigen.
In diesem Werk fängt ein in die Jahre gekommener Fischer nach einer lang anhaltenden Flaute einen unglaublich grossen Marlin. Doch dieser Fang seines Lebens verlangt alles von ihm ab, fordert fast schon Übermenschliches. Dieses Buch würdigt Leistung, unabhängig vom Ausgang. Denn jeder, der den Film »Cool Runnings« gesehen hat, weiss eines ganz genau: Du musst nicht immer Gewinnen um Sieger der Herzen zu werden.
Vom Scheitern, Durchhalten und Weitermachen…
Der alte Mann und das Meer hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Geschichte begleitet einen alten Fischer, der allein hinaus aufs Meer fährt und sich dort einer großen persönlichen Herausforderung stellt. Viel mehr passiert auf den ersten Blick nicht – und genau darin liegt die Stärke des Buches. Es ist sehr kurzweilig und schnell gelesen, schafft es aber trotzdem, eine erstaunlich tiefe Message zu transportieren. Für mich ging es um viele Aspekte des Lebens: Willenskraft, Scheitern und wieder Aufstehen, Schicksal und das Annehmen der eigenen Situation. Besonders mochte ich, wie ruhig und klar Hemingway erzählt und dabei Themen wie Hoffnung, Freundschaft und den Einklang mit der Natur ganz selbstverständlich mit einfließen lässt. Ohne großes Drama, aber mit viel Bedeutung zwischen den Zeilen. Ein schmales Buch, das nach dem Lesen noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

Wenn Verlieren nicht gleich Scheitern ist
Ernest Hemingways Klassiker erzählt die Geschichte eines alten Fischers, der sich allein auf eine Reise voller Herausforderungen begibt. Was auf den ersten Blick wie eine einfache Erzählung über das Fischen wirkt, entpuppt sich als tiefgründige Parabel über Durchhaltevermögen, Würde und den menschlichen Willen. Mit seiner schlichten, aber eindringlichen Sprache entfaltet Hemingway eine Geschichte, die mehr ist als ein Abenteuer auf dem Meer. Sie wird zum Sinnbild für den inneren Kampf, den Mut, nicht aufzugeben, und die stille Größe, die im Durchhalten liegt.
Frischer Wind im Klassiker-Regal dank arsEdition
Also ganz ehrlich: Ich dachte, ich kenn die Geschichte. Ich mein, wer hat Der alte Mann und das Meer nicht mal irgendwo aufgeschnappt – alter Fischer, großer Fisch, harter Kampf, bisschen Salzwasser-Philosophie. Aber was dieses Buch hier mit mir gemacht hat? Hut ab! Oder eher: Strohhut ab! Jorghi Poll hat dem Klassiker von Hemingway nicht nur ein frisches Outfit verpasst – er hat ihn einmal durch den künstlerischen Fleischwolf gedreht und dann mit Stil, Witz und einem Hauch Wahnsinn wieder zusammengesetzt. Jede Seite knistert vor Leben, selbst wenn’s nur ums Wellenstarren oder Fisch-an-der-Leine-Halten geht. Ich saß da und dachte: „Mensch, Santiago, du alte Seebirne, ich fühl mit dir – und zwar mehr als je zuvor.“ Die Bilder? Genial schräg! Sie schubsen die Geschichte liebevoll in Richtung Graphic Novel, ohne ihr die Würde zu nehmen. Hemingway bleibt Hemingway – knapp, kraftvoll, salzig – aber Polls Illustrationen bringen eine fast schon absurde Poesie dazu. Ich hab manchmal laut gelacht und im nächsten Moment melancholisch aufs Meer hinausgeschielt (okay, war nur mein Fenster, aber egal). Ein großes Lob übrigens an den arsEdition Verlag – den Mut muss man erst mal haben, einem Weltliteratur-Koloss wie diesem so ein originelles Gewand zu verpassen. Und dann auch noch so hochwertig, liebevoll und mit einem klaren Gespür für das Besondere. Diese Ausgabe ist kein staubiger Klassiker für den Bücherregal-Hintergrund, sondern ein wildes, kluges, charmantes Leseabenteuer. Hemingway hätte vielleicht irritiert geguckt – oder mit einem Grinsen gesagt: „Gut, Junge. So geht’s auch.“ Für mich ist das hier nicht nur eine Neuauflage, sondern eine Wiedergeburt. Und ja, ich geb fünf Sterne – einen für jeden Finger, mit dem ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplare der neuen Schmuckausgabe bekommen. Da es leider nur als PDF verfügbar war war das lesen auf dem Kindle leider sehr schwer. Die groß geschrieben Schlagwortsätze könnte ich so nicht erkennen da sie bei der Formatierung wild durcheinander geschrieben waren. Auch hatte ich Seiten dabeindienin sehr hellen grau abgebildet waren was das Lesen sehr erschwerte. Ich weiß dass gerade Rezensionsexemplare wenn sie so viel vor Erscheinungsdatum raus komme. Nicht immer perfekt sind hier hatte ich jedoch das Gefühl, dass es den Erstellern der PDF egal war wie gut oder schlecht es zu lesen ist. Das alles nahm mir leider enorm den Lesespaß obwohl die Geschichte an sich wirklich gut und Tiefgründig ist. Die Metaphern können vielfältig ausgelegt werden und es gibt mehrere Deutungsmöglichkeiten für die Geschichte. Es gab einen gut folgbaren roten Faden und auch die Figuren waren sehr gut beschrieben, so dass man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Die Gedankengänge des alten Mannes waren klar formuliert ließen genug Raum für eigene Interpretation. Leider hat das Schriftbild in der PDF Datei dieses große Werk ziemlich verhunzt und damit das Lesevergnügen stark geschmälert
Ein toller Schreibstil. Es hat sich sehr gut lesen lassen. Ich mochte die ruhige Erzählung und die Naturbeschreibungen. Besonders die Szenen mit dem Jungen und dem alten Mann ging mir zu Herzen. Wirklich rührend, wie der Junge sich um dem alten Mann kümmert. Die Selbstgespräche des Mannes und sein Zusammengehörigkeitsgegühl mit Meer und der Natur war wirklich schön zu lesen. Ich habe mitgefiebert, ob der alte Mann seinen großen Fang macht. Der Schluss der Geschichte gefiel mir gut. Ein lesenswerter Klassiker!
Charakterstudie um einen alten, einsamen Mann, der aber nicht immer alleine durch sein Leben schreitet.
Das Konzept ist sehr simpel, die Geschichte wird zum Grossteil von den Gedanken im Kopf des alten Fischers getragen, die sich für meinen Geschmack in einzelnen Bestandteilen zu oft wiederholen. Ernest Hemingway hatte einen innigen Bezug zur Natur, was sich gut auf das Werk ausgewirkt hat, das muss ich hier als grossen Pluspunkt erwähnen. Die grösste Schwäche der Geschichte sind meiner Meinung nach aber die Dialoge, die sehr abgehackt, gekünstelt und unauthentisch vorgetragen werden. Alles in allen nett aber nichts speziell gutes. Ich muss mir noch überlegen, mit welchem Hemingway-Buch ich es als nächstes versuchen werde.
Eine fesselnde Geschichte. Hemingway nimmt einen mit und hält einen gebannt und fest. Habe nie gedacht, dass mich eine Geschichte von einem alten Fischer so fesseln kann. Sehr emotional und voller Energie und gleichzeitig Traurigkeit. Der alte Mann lebt in einer kleinen Stadt in einer kleinen Hütte, die nur das nötigste birgt. Jeden Tag fährt er mit seinem Boot raus, um zu angeln. Seit nun 84 Tagen war er ohne Fang. Der Junge, der ihm sonst half und von ihm ausgebildet wurde, fuhr mittlerweile mit jemand anderen raus, weil es hieß, der alte Mann hätte kein Glück mehr. Was jetzt erstmal unspektakulär klingt, ist so viel mehr. Eine sehr fesselnde Geschichte eines Mannes, der versucht, zu überleben. Der den größten Fang seines Lebens macht und selbst um das Überleben kämpft. Eine traurige Story über Einsamkeit und Verlust. Ganz nach dem Lieblingsmotto von Hemingway: ein Mann kann zwar vernichtet, aber nicht besiegt werden.
Das maritime Thema ist eigentlich nicht so meins, aber Hemingway hat eine wunderbare, extrem spannende Geschichte mit so ehrfurchtsvollen Figuren erschaffen. Absolute Empfehlung! Ein Klassiker, den man gelesen haben muss!
Kennt ihr das? Jemand fragt euch nach einem Autor und euch ploppt ein ganz bestimmtes Buch im Kopf auf? Ein richtiger Signature-Titel? So ging’s mir mit diesem Buch. Dennoch hatte ich keine Ahnung worum es geht. Voller Spannung und doch irgendwie ziemlich cozy entführt Hemingway uns in das sehr einfache, arbeitsreiche Leben des alten Mannes und seine Liebe zum Meer. Strapaziöse und widrige Bedingungen begegnen uns, aber auch die Hingabe und Verehrung des maritimen Lebens, der Fauna, und der Kenntnis über seine Welt und der tiefe Respekt gegenüber allem was sich zwischen Himmel und Erde (und Wasser) bewegt sind sehr deutlich zu spüren. Eine geradezu ehrfurchtsvolle Sprache lässt uns deutlich spüren, dass der alte Mann an Erfahrungen reich ist und einiges zu vermitteln weiß. Und ab der Hälfte wird es erst richtig spannend. Zweifel und Durchhaltevermögen, Ausdauer und Verbissenheit sind das Hauptthema der Geschichte. Geradezu actionreiche Szenen warten uns am Ende des Buches und ich habe bis zum Schluss extrem mitgefiebert!

Mein erstes Buch von Hemingway und ich bin fasziniert davon, wie spannend eine so "banale" und kurze Geschichte sein kann. Obwohl der Schreibstil so nüchtern war, hatten die Figuren Tiefgang und Charakter und man hat mit dem alten Mann mitgefiebert. Vor meinem inneren Auge sind lebhafte Bilder entstanden und ich konnte mir das ganze Geschehen gut vorstellen. Durch die Kürze ließ sich das Buch auch gut weglesen und hat Spaß gemacht 😊
Ein Buch, das viel Raum für Interpretation und eigene Gedanken lässt.
Es war mein erstes Buch von Ernest Hemingway und ich habe bereits so viel darüber gehört (allerdings auch noch keine Verfilmung gesehen). Ich verstehe, warum es in der Schule als Lektüre genutzt wurde und weiterhin genutzt werden kann. Die Geschichte ist "zeitlos", auch wenn das Buch mittlerweile alt ist. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch liest sich einfach und schnell. Anspruchsvoll ist vermutlich wie tief man Geschehnisse interpretieren mag. Die Beziehung von Santiago und dem Jungen fand ich sehr schön (auch zu sehen wie die Zeit diese verändert hat. Der Mann kümmert sich um den Jungen, der "Junge" kümmert sich Jahre später um den Mann). Oder auch der Respekt mit dem der Fischer seiner Beute begegnet. Ich werde es bestimmt nochmal lesen und auch mal in einer Schülerhilfe blättern, um zu schauen, ob mir allein alles Bedeutungsvolle aufgefallen ist.
Schreibstil Strange, Story sinnlos
>> DER ALTE MANN UND DAS MEER << von ERNEST HEMINGWAY, 152 Seiten | erschienen im Rohwolt Taschenbuch Verlag Ich weiß, für diese Rezension werden mich bestimmt einige Menschen köpfen, aber was soll man machen. It is what it is! Mit hohen Erwartungen bin ich an die Novelle vom großen Hemingway angegangen, weil Weltliteratur, Pulitzer Preis und krasser Autor und so. Nennt mich Literaturbanause oder was auch immer… Mich konnte es leider ganz und gar nicht überzeugen. 📚 Buchinhalt: *SPOILERALARM* Santiago ist ein alter Fischer, der mit einem Jungen öfters fischen geht. Da Santiago seit langer Zeit nichts mehr gefangen hat, darf der kleine Boy nicht mehr mit ihm und muss auf einem anderen Boot mitfahren. Also zieht der alte Mann alleine aufs Meer hinaus und siehe da, es beißt etwas Riesiges an! Wow, möge man meinen! Aber – surprise surprise – es passiert einfach NICHTS. 👍🏽 PRO: Relativ kurzweilig, da Novelle. 👎🏽 KONTRA: Also eigentlich kann man nicht viel sagen. Die Message hinter der Story ist mir bewusst. Es soll vielleicht motivationstechnisch so was mitteilen, wie „never give up“ usw. – für mich wurde gefühlt einfach 130 Seiten von 152 immer wieder dasselbe gesagt. Die Gedanken des alten Mannes drehen sich im Kreis und es geschieht auch immer wieder dasselbe. Auch beim Schreibstil hat ich bei paar kurzen Passagen, da schreibt ein Kleinkind. Es mag Hemingways eigener Stil sein, den er nutzt, aber wenn 8-mal hintereinander in einem Absatz „Der Fisch“ geschrieben wird, liest es sich für mich einfach – ja, wie soll ich sagen, ohne Blasphemie zu betreiben – es liest sich amateurhaft?! ⭐: 1/5 Wie gesagt, manche mögen mich dafür zerfetzen, was ich hier schreibe, aber ich war einfach maßlos enttäuscht. Ich weiß, dass man bei einer Novelle keine krasse Story oder irgendwelche Plots erwarten sollte wie bei einem Roman oder Thriller, aber ich hatte mir von so einem großen Werk etwas mehr Inspiration oder Tiefgang gewünscht. Für mich wars einfach NIX und die knapp 2.900 4.5 Sterne auf Amazon kann ich mir auch nicht erklären. Wie gesagt, vielleicht bin auch einfach ICH das Problem – fair enough. :D
„Das Fischen bringt mich genauso um, wie es mich am Leben erhält.“ Ich habe mit dem „Alten Mann“ mitgefiebert. Und es tat mir so leid, dass er das Glück nach seiner Unglückssträhne, einfach wieder verloren hat. „Glück ist etwas, das in vielen Gestalten kommt, und wer kann es erkennen? Aber ich würde es nehmen, egal in welcher Gestalt, und den verlangten Preis bezahlen.“ Für mich war es spannend und ein gern gelesener Klassiker! „Du hättest manches mitnehmen sollen, dachte er. Aber du hast es nicht getan, alter Mann. Jetzt ist nicht die Zeit, an Dinge zu denken, die du nicht hast. Überleg dir, was du mit dem anfangen kannst, was da ist.“
Weltliteratur. Literarisch eine große Leistung. Das einfühlen in den alten Mann gelingt problemlos durch die detaillierten Beschreibungen. Eine sehr mitreißende Geschichte, obwohl mir das Ende bekannt war habe ich trotzdem mitgefiebert. Aber es hat auch seine Längen und ich bin kein Freund des Endes.
Heute nochmal das Buch als Hörbuch beendet. Die deutsche Synchronstimme von Robert De Niro hat das ansich schon grandiose Buch auf nochmal eine andere Ebene gehoben. Nicht umsonst ein Meisterwerkt der Weltliteratur. Mann gegen die Natur, die Elemente und gegen das Alter. Man fiebert durchgehend mit und leidet auch ebenso die Qualen des alten Mannes. Möge jeder auch von seiner Art lernen.
Mein erster Hemingway. Angenehm zu lesen, obwohl von der Handlung her nicht viel passiert und gefischt wird. Es fühlt sich irgendwie „grösser“ an als man selbst und es lässt einen ehrfürchtig werden. Gemischte Gefühle im Bezug auf die Beschreibungen des Lebens (Armut, Hunger, harte Arbeit) der 1950er Jahre in Kuba. Besondere Beziehung zwischen Junge und alten Mann.
Das Erste das mich wirklich fasziniert hatte war das Setting dieses Buches. Eigentlich spielt die gesamte Geschichte auf diesem kleinen Fischerboot und ist dadurch so unglaublich beengend. Auf der anderen Seite befinden wir uns weit draußen auf dem Meer und haben diese beängstigende Weite. Das Buch hat keine Kapitel, es fühlt sich an als würde man einen One-Take-Film schauen. Was ich eigentlich nicht so gerne mag, aber bei überschaubaren 150 Seiten, geht das schon klar. Trotz seiner Ruhe und der Tatsache, dass ich wusste wie das Buch endet, hat sich eine ganz eigene Art von Spannung aufbaut. Keine Nervenkitzel-Spannung, aber doch soviel, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Ich bin ehrlich, ich hatte Angst, dass mir dieser Klassiker nicht gefällt. Ein Boot, ein alter Mann, ein Fisch (??) und die halbe Handlung ist, dass der Fisch ihn durchs Wasser zieht... Ich konnte mit dem Klappentext überhaupt nichts anfangen und habe es letztendlich nur gekauft weil es mir so oft empfohlen wurde. Zum Glück! Denn diese kurze Geschichte ist viel mehr als ein bisschen angeln... Es geht um Ziele verfolgen, aufgeben, um durchhalten, um das Wissen jetzt muss es klappen, weil man mehrfach nicht erfolgreich war. Und dann ist da noch dieser alte Mann, der auf seinem Boot sitz, Selbstgespräche führt und für den Aufgeben keine Option ist. Ich muss gestehen, er hat sich schon ein kleines bisschen in mein Herz gestohlen. Die Sprache ist einfach und es lässt sich wirklich sehr leicht lesen. Empfehlenswert für Leute die mit Klassiker beginnen möchten.
Spannende Einblicke in die Gedankenwelt eines versagenden Mannes
Ich glaube, das Buch ergibt erst so richtig viel Sinn, wenn man mit der Geschichte dahinter vertraut(er) ist, weshalb - zumindest in meiner Ausgabe - ein Vorwort gedruckt wurde, das ein wenig die Situation anreißt, in der dieses Buch geschrieben und veröffentlicht wurde. Auf den ersten Blick mag es wie eine einfache Fischergeschichte wirken, die von den alltäglichen Höhen und Tiefen eines immer älter werdenden Fischers erzählt, dessen besten Jahre inzwischen weit zurückliegen. Bei genauerer Betrachtung jedoch fällt einem relativ schnell aus, dass Hemingway die Analogie des Fischers und des Fisches genutzt hat, um seinen eigenen struggle mit sich und dem Hinterherjagen von Auszeichnungen für seine Werke, die am Ende jedoch fruchtlos blieben, darzustellen. Stilistisch gesehen gibt es einige Mängel, die meiner Meinung nach, das Lesen unnötig erschweren, wie zum Beispiel die so einfach gehaltenen Dialoge, als würden sie von einem Vorschulkind vorgetragen werden. Allerdings bin ich großer Fan der immer wiederkehrenden und gegen Ende immer häufiger vorkommenden Wiederholungen. Sowohl in der Erzählweise, auch als wortwörtlich. Es illustriert beeindruckend den inneren Konflikt und die Aufgewühltheit, die eintreten, wenn man mit anxiety zu kämpfen hat. Besonders gegen Ende wurde in der ausgelaugten Erzählweise deutlich, wie sehr der alte Mann ausgezehrt und durch Wasser- und Nahrungsmangel am Rande des Wahnsinns war. Solides Buch, nette Weisheit, mehr aber auch nicht.

Durchschnittlicher Klassiker, aber schön eingelesen
In meinem Klassiker-Buchclub stand nun einmal „Hemingway“ auf der Liste. War ganz nett, ich fand es auch recht kurz - 3h Laufzeit- und man könnte, wenn man wollte, sicherlich wahnsinnig viel da rein interpretieren. „Der Sinn des Lebens“, wie gewonnen, so zeronnen etc. Aber letztendlich ists es einfach 3h nette Unterhaltung mit einem sympathischen Sprecher. Eine Geschichte über das Meer, einen Mann, seine Gedanken beim fischen etc. Kann man mal machen, man verpasst aber auch nichts, wenn nicht 😉
Puh ja... Also das war okay. Das Hemingway damals dafür gefeiert wurde verstehe ich schon. Irgendwie schafft er es so etwas "banales" wie fischen in eine spannende Kurzgeschichte zu verpacken und man fiebert & fühlt mit. Aber letztendlich war es allgemein nicht so meins. (8/99 - "Klassiker, die man gelesen haben muss")
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so sehr beim Angeln mitfiebere. Das emotionale auf und ab von Santiago, der alles darauf setzt seine Trophäe zu bekommen, dies schafft und am Ende doch mit nichts als Verlust und Schmerz zuhause ankommt ist eine wunderbare Geschichte vom Ehrgeiz, Übermut und Leid eines einfachen Fischers. Einen Stern Abzug dafür, dass ich zu Beginn etwas gebraucht habe in den Lesefluss zukommen und man, sollte man keine Kenntnisse übers Angeln und über Fische besitzen, einige Begriffe ggf. Nachschauen muss. Zusätzlicher Hinweis: Es ist anzumerken, dass dieses Buch gewisse Stellen beinhaltet, die als rassistisch oder sexistisch aufgefasst werden können und ein gewisses Bild von Männlichkeit beschreibt, dass kritisch zu beachten ist. Es sollte nicht unkommentiert hingenommen werden, ist aber aufgrund des Erscheinungsdatums vertretbar.
Dieser Kurzroman versteht sich als eine Parabel des Lebens. Dies finde ich an seinen Kurzromanen sehr spannend. Er stellt die Natur und dessen Kraft dem Menschen gegenüber, der versucht dagegen anzukämpfen. Sein Schreibstil ist leicht zu lesen, weil er es in einfachen Worten und kurzen Sätzen beschreibt. I love it! Ein Buch das man gelesen haben muss 😍
Seit 84 Tagen hat der alte Santiago keinen Fisch mehr gefangen. Alle glauben schon nicht mehr an sein Glück, außer Manolin. Ein kleiner Junge, der sonst immer mit ihm auf Fischfang ging. Ein weiteres Mal fährt Santiago mit seinem Boot raus und dort gelingt ihm der Fang seines Lebens. Ein großer Marlin. Dieser zieht drei Tage das Boot mit sich immer weiter auf das offene Meer hinaus. Schon beginnt Santiago die Schönheit des Fisches zu bewundern und sich mit ihm verbunden zu fühlen. Doch so langsam ist der Fisch erschöpft. Fast tut es dem alten Mann leid ihn zu töten, doch er ist nun mal ein Fischer. Nachdem er ihn erlegt hat bindet er ihn an sein Boot und macht sich auf die Heimreise. Da er jedoch so weit draußen auf dem Meer ist, werden schnell Haie auf den toten Fisch aufmerksam und obwohl der alte Mann heldenhaft bis zum letzten kämpft, gelingt es ihm nur noch das Skelett an Land zu bringen. Ich versuch mich ja hin und wieder immer mal an Weltliteratur. Schaden kann es ja nicht. Doch mit den meisten habe ich so meine Schwierigkeiten. Vielleicht weil sie Kinder ihrer Zeit sind und ich eines meiner. Oder vielleicht fehlt mir die analytische Ader, dass Große Ganze hinter der Geschichte zu sehen. Eben der Deutschlehrer der das Werk bis zum Erbrechen durchkaut, bis man die Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen lesen kann. Auch mit meinem ersten Hemingway ging es mir so. Eine nette Geschichte und der arme alte Mann tat mir leid, wie er sich eins fühlt mit dem majestätischen Marlin und es fast bedauert ihn töten zu müssen. Doch seine Mühen sind umsonst, verliert er doch den Fang seines Lebens an die Haie. Sagt jedoch nicht schon das alte Sprichwort: Wie gewonnen so zerronnen? Oder Shit happens! Manchmal bist du die Taube und manchmal das Denkmal. Was will der Dichter mir sagen. Egal was du tust, wie sehr du kämpfst, am Ende bist du immer das Denkmal? Ich habe einfach für mich beschlossen das Erzählte nicht weiter zu sezieren und das es sich bei dem „Alten Mann und das Meer“ um eine nette Geschichte handelt, über einen glücklosen Fischer der den Fang seines Lebens, an Haie verliert und dennoch nicht mit seinem Schicksal hadert, sondern zunächst gegen die Fressfeinde kämpft und sich dann ohne Groll mit der Situation abfindet. Von daher du kannst das Denkmal sein, solange du ein paar Tauben vorher etwas auf die Zwölf gegeben hast.
Lesenswert, über das Leben, über Mut, über Hoffnung, über Liebe
Für meinen Mann gekauft und nun selber gelesen, zum Glück denn es lohnt sich diesen Klassiker auch heute noch zu lesen. Ich konnte soviel mitnehmen. Finde deinen eigenen Weg , achte auf Neider, gib nicht zu früh auf, Respekt muß man sich verdienen, Selbstwertgefühl bewahren. ......
Mit schlichten und kurzen Sätzen beschreibt der Erzähler die Geschichte des alten Fischers Santiago, der seit 84 Tagen keinen einzigen Fisch gefangen hat. Am 85. Tag fährt er deshalb besonders weit aufs Meer, um seine Pechsträhne endlich zu brechen. Und tatsächlich beißt ein riesiger Fisch an. Doch Santiago kann den Fisch nicht einholen, da sonst die Leine reißen würde. Stattdessen lässt zieht der Fisch Santiagos Boot über das Meer. Drei Tage dauert der Kampf Fisch gegen Mann, bis der Fisch zu erschöpft ist und Santiago ihn schließlich töten kann. Er bindet seinen Fang an die Seite des Boots. Doch auf der Fahrt nach Hause begegnet Santiago zahlreichen Haien, die es auf seinen Fang abgesehen haben. Er verteidigt ihn mit aller Kraft. Aber alles was vom größten Fang seines Lebens übrig bleibt ist Müll…. Unglaublich intensiv und einnehmend beschreibt Hemingway die Gedanken und Erlebnisse von Santiago. Man fühlt sich beim Lesen fast mit in seinem Boot auf der offenen See und fühlt seinen Hunger, die Kraftlosigkeit und die Verzweiflung. Der alte Mann und das Meer ist ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss! Literature at its best!
Raum für Interpretation 🐟
Definitiv zurecht ein Klassiker, allerdings in der heutigen Zeit mit gewöhnungsbedürftigem Schreibstil. Es bleibt viel Raum für eigene Interpretation des Geschehen. Das Buch überzeugt mit seiner Kurzweiligkeit. Kann man lesen, muss man in meinen Augen allerdings nicht unbedingt.





















































