Die Story hat mich von Anfang an leider gelangweilt. Hätte ich es nicht als Hörbuch gehört, hätte ich schon lange aufgegeben.
Es werden sehr schwierige, traumatische Themen behandelt, mit denen ich einfach nichts anfangen kann oder eher will.
Ab der Szene im Wald wurde es dann endlich spannender, ab da hat es sich dann gelohnt zuzuhören. Allerdings muss ich zusammenfassend sagen, dass ich dieses Buch nicht empfehlen würde....
Beendet, aber leider gar nichts für mich. Zu brutal, zu viele gequälte Tiere... Das Buch hat mir nicht gefallen. Ich kann es nicht nachvollziehen, wie ein Buch mit so viel Grausamkeit so gut bewertet sein kann.
Am Anfang hat mich das Buch echt gepackt, ich war richtig drin und dachte, da kommt noch so viel mehr. Aber ungefähr ab der Hälfte hat es für mich komplett nachgelassen. Vieles war einfach unlogisch, und die Charaktere sind für mich total blass geblieben. Ich konnte mich null in sie reinversetzen oder mitfühlen.
Der Schreibstil war leider auch gar nicht meins, und dadurch hat sich alles irgendwie gezogen.
Es werden so schwere und traumatische Themen behandelt, aber es hat mir einfach an Tiefe gefehlt. Ich hab kaum was davon wirklich fühlen oder nachvollziehen können, obwohl da eigentlich echt viel Potenzial gewesen wäre.
Am Ende leider enttäuschend nach so einem starken Anfang.
Die berührende Geschichte eines Mädchens, das sich und ihren kleinen Bruder aus den Fängen ihres gewalttätigen, frauenhassenden Vaters befreien will
Dieses Buch erweckt viel Wut, Trauer und Mitgefühl. Ein Mädchen, dessen Familie von einem frauenhassenden Schlägertyp beherrscht wird und ein traumatisches Erlebnis, das ihr nach und nach ihren kleinen Bruder, der ihr einziger Anker im Leben war, entreißt. Doch das will die Protagonistin sich nicht so einfach bieten lassen und sie wird von Jahr zu Jahr stärker und beginnt damit, sich einen kraftgebenden Schutzwall zu bauen, um sich und ihren Bruder zu retten.
Die Entwicklung des Mädchens hat mir gut gefallen, da sie sich von anfänglichen kindlichen Wunschfantasien zu einem sehr starken und unaufhaltsamen Mindset entwickelt hat. Ihr kam niemals in den Sinn, sich ihrem frauenverachtenden Vater zu beugen. 2 Dinge jedoch haben mich bei ihr gestört, welche allerdings spoilern würden.
Der Schreibstil ist einfach, aber unglaublich fesselnd und die wenigen schönen Momente wurden mit bezaubernder Wortwahl aufs Papier gebracht.
Mir ging es teilweise allerdings etwas zu schnell und ich hätte mir insbesondere zu ihrem Bruder, aber auch zu einer weiteren Nebenstory und 2-3 Nebencharakteren deutlich mehr Infos und Tiefe gewünscht. Hier hätte die Autorin gern noch 100 weitere Seiten schreiben können, um die Story perfekt zu machen.
Alles in allem ist dieses Buch aber definitiv eines, was in Erinnerung bleiben wird und erstmal sacken muss.
Das Thema an sich ist sehr schwierig und ich habe einige Tage gehadert, ob ich es lesen soll. Ich fand es langatmig. Es passiert lange Zeit nicht so richtig etwas, ein Sommer jagt den nächsten. Die letzten 40 Seiten sind spannender aber insgesamt fehlt mir die Tiefe des schwierigen Themas im Buch. Leider enttäuschend. 😕
Trigger: Kindesvernachlässigung. Gewalt gegen Frauen, Kinder und Tiere. Tierquälerei.
Dieses Buch hat viele Emotionen in mir ausgelöst, jedoch fast nur negative.
Man begleitet in dem Buch eine Familie. Der Vater (der Jäger), die Mutter (die Amöbe), der Sohn (Gilles) und das Mädchen.
Die Familie ist absolut keine Vorzeige-Familie. Gewalt anstelle von Liebe. Zuneigung Fehlanzeige.
Ich habe gelitten beim lesen, mein Mutterherz hat geblutet.
Viele Verhaltensweisen und Reaktionen waren für mich nicht nachvollziehbar und lösten bei mir lediglich Kopfschütteln aus.
Das Ende war letztlich keine große Überraschung, sogar unausweichlich.
Das Buch hat mich gleichzeitig schockiert und auch ein Stück weit enttäuscht
Mit unter 250 Seiten lässt es sich zwar schnell lesen, und die Lebensumstände der Protagonistin sind wirklich erschütternd – man möchte sich kaum vorstellen, dass Menschen tatsächlich so aufwachsen müssen.
Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt nicht ganz überzeugen. Einige Handlungsstränge wirkten auf mich unklar und teilweise auch nicht ganz logisch, sodass ich emotional nicht richtig abgeholt wurde.
Ein kleines, gewaltiges Buch mit der unglaublich intensiven Geschichte eines Mädchens, einer jungen Frau, die sich ihrem Vater, dem „Bösen“ und der Zeit entgegenstellt. Ich werde noch eine ganze Weile darüber nachdenken…
Wow ich bin sprachlos 🤯🤯.
Ich habe dieses Buch vor ein paar Tage beendet, musste es jedoch erstmal sacken lassen 🥰🥺.
Es wird definitiv noch lange in meinem Kopf leben 🤗.
Es war eine absolute Wucht 💪🏼👍🏻.
Ich wollte es am Abend nur kurz anlegen, konnte es jedoch nicht mehr aus der Hand legen . Ich habe die 240 Seiten regelrecht inhaliert 🫣☝🏻.
Es war tragisch 🥺, brutal 🩸🔪 und unfassbar spannend 🤯🤯.
Trotz des eher nüchternen Schreibstils, war es ein tolles Leseerlebnis ✒️.
Es ging um ein junges Mädchen 👧, welches das Lächeln ihres Bruders nach einem schrecklichen Vorfall wieder zurückgewinnen möchte 💪🏼.
Sie hat es definitiv nicht leicht ☠️.
Sie wird groß in einem gewalttätigem Haushalt mit einer Mutter, die sich verprügeln lässt und einem Bruder, der Tiere quält und tötet 🩸🔪☠️.
Über den Vater möchte ich nichts sagen 😶🤬.
Dieses Buch regt aufjedenfall zum Nachdenken an ☝🏻🥰
Für mich ist Das wirkliche Leben eine absolute Leseempfehlung – ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern bewegt und nachwirkt. Wer Geschichten liebt, die einen wirklich erreichen und nicht mehr loslassen, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Dieses Buch ist eines, bei dem man schon nach wenigen Seiten merkt, dass es einzigartig ist – und dass man wahrscheinlich nie wieder etwas Vergleichbares lesen wird. Für mich ist Das wirkliche Leben von Adeline Dieudonné eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Obwohl ich es schon vor Jahren beendet habe, denke ich immer wieder an diese Geschichte zurück.
Der Roman erzählt von einem Mädchen (Protagonistin), das mit seinem Bruder in einer gewalttätigen Familie aufwächst. Nach einem traumatischen Ereignis verändert sich der Bruder stark, und die Erzählerin versucht verzweifelt, ihn zu retten und sich gleichzeitig gegen die Gewalt des Vaters zu behaupten.
Es ist ein brutales und herzzerreißendes Buch über häusliche Gewalt, Geschwisterliebe, Mut und Selbstbestimmung sowie über Kindheit und Erwachsenwerden. Es hat mich fast gebrochen, die unglaubliche Schwere der Emotionen zu spüren, die dieses kleine Kinderherz aushalten musste. Zugleich beeindruckt mich aber bis heute, wie mutig die junge Protagonistin ist.
Ein unfassbar starkes Buch!
Also das Buch hatte es wirklich in sich. Habe vieles erwartet aber nicht SOWAS.😪 deutliche Empfehlung!
Eine wirklich sehr beängstigende und rührende Geschichte zugleich und mal etwas ganz anderes, als ich sonst eigentlich lese.
Leider viel es mir am Anfang aber etwas schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Nach ein paar Seiten war ich aber mittendrin und habe das Buch bis 2 Uhr nachts durchgelesen😅
Dieses Buch ist eine Wucht. Man fliegt durch die Seiten, völlig gefesselt von der unglaublichen, verstörenden Familiengeschichte dieses jungen Mädchens. Dieses Buch ist brutal und spannend bis zur letzten Seite!
Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll.
Positive Dinge: starke Protagonistin, ließt sich sehr flüssig, daher habe ich wie so viele andere das Buch in 1 Tag durchgelesen, und es liest sich sogar wie eine Biografie. Die Protagonistin hat mir gefallen, da sie so stark war, sich selbst nicht aufgeben zu wollen, an das gute immer noch geglaubt hat, und für ihren Bruder kämpfte.
Nun die negativen Sachen: eben habe ich gesagt das die Protagonistin mir gefällt. Jedoch gab es eine Sache die kann ich einfach nicht verzeihen, und ich kann es beim besten Willen nicht akzeptieren. Spoiler: in dem buch geht es um Gewalt. Aber auch gegen Tieren. Was schon schlimm für mich auszuhalten war. Und dann gab es eine Szene, wo sie in das Zimmer von ihrem Bruder geht und sie ihn dabei erwischt wie er ein Tier quält/foltert. Sie sieht das also, und tut NICHTS. Sie geht wieder raus, und das sogar langsam und leise, so das er nicht gestört wird, und sie denkt sogar in den Moment " wenigstens hat mein Bruder wieder etwas woran er sich erfreut " WTF
so das war's mit der Sympathie für dieses Mädchen. Ich weiß sie hat einiges durchgemacht, dennoch kann man eben sich für oder gegen Tiermisshandlung entscheiden. Sie hat sich dafür entschieden. Die ganze Zeit ging es nur um ihren Bruder. Sie wollte ihn irgendwie zurückbekommen, und hat das demnach unterstützt.
Ich kann nur für mich sprechen, das ich nichts mehr mit meinen Bruder zutun haben wollen würde, und ihn NATÜRLICH davon abhalten würde, Tieren etwas anzutun. Aber ich weiß es ist ein Roman.
Das Ende hat mir auch irgendwie nicht ganz gefallen, obwohl es Sinn ergeben hat.
Ich gebe daher 3,5/5 Sterne.
Es ist wunderbar nachvollziehbar! Man kann sich so gut in die Protagonistin hineinversetzen können. Die Liebe zu ihrem Bruder ist bedingungslos, egal wie sehr er sich verändert.
"Das wirkliche Leben" hat mich beim Lesen nicht losgelassen. Es ist ein stilles, hartes Buch, das unter die Haut geht – gerade weil es so nüchtern erzählt wird.
Ich habe großen Respekt vor der Protagonistin entwickelt. Ihr Mut und ihre Willensstärke, dieses Leben auszuhalten und sich darin nicht selbst zu verlieren, haben mich tief beeindruckt. Viele Szenen haben mich wütend, traurig und gleichzeitig sprachlos gemacht.
Ein intensives Leseerlebnis über das Überleben und den Kampf um die eigene Identität.
Sehr fesselnd.
Ich finde das Buch ist gut geschrieben und lässt sich flüssig durchlesen.
Es ist ein ganz hartes Thema….
Und ich wäre manchmal gerne ins Buch gesprungen und hätte ihr so gern zur Seite gestanden……
Was kann eine Tochter, eine Mama und ein Sohn ertragen……
Für mich war das Ende so……… „plötzlich“…….
Das „OFF“ am Ende drückt es ganz gut aus finde ich……
Es liest sich super schnell weg aber ich war wirklich oft überrascht von den vielen Wendungen der Geschichte, viele Momente, in denen man kurz inne halten musste, um durchzuatmen. Das Ende hat mich dann aber irgendwie enttäuscht, weil es sehr offen war.
Das habe ich nicht erwartet. Eine Geschichte voller Entsetzen und Wut und Mitgefühl.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Eine starke junge und kluge Frau die all meinen Respekt hat.
DAS WIRKLICHE LEBEN
Adeline Dieudonné
ET: 24.4.20
#backlicht #12für2025 #subabbau
Im Zentrum steht ein junges Mädchen, das mit seinen Eltern und ihrem kleinen Bruder in einer unscheinbaren Vorstadtsiedlung lebt. Der Vater, ein leidenschaftlicher Großwildjäger, beherrscht das Haus mit Gewalt und Unberechenbarkeit. Die Mutter hat sich in stumme Passivität zurückgezogen und bietet kaum Halt.
Ein traumatisches Erlebnis verändert das fragile Gleichgewicht der Familie und trifft vor allem den Bruder schwer. Während er sich immer weiter verliert, beginnt die Erzählerin behutsam, aber entschlossen nach einem Ausweg zu suchen. Bildung, Neugier und ein wachsender Wille zur Selbstbestimmung werden zu ihrem Rettungsanker.
Dieses Buch trifft wie ein Schlag in die Magengrube. Die Geschichte zeigt ungeschönt, wie brüchig Sicherheit sein kann, wenn Gewalt zur Normalität wird. Gleichzeitig spürt man die Klarheit und innere Stärke, mit der das Mädchen durch all den Schrecken navigiert.
Ihre Beobachtungen sind präzise, oft schmerzhaft, aber niemals hoffnungslos. Sie hält trotz allem an der Vorstellung fest, dass ihr Leben mehr sein kann als das, was die vier Wände ihres Elternhauses vorgeben.
Dieudonné schreibt schnörkellos und ohne Effekthascherei. Die Gewalt dient nie als Selbstzweck, sondern zeigt, wie sie Räume, Beziehungen und Identitäten formt. Man spürt die Enge, die permanente Anspannung – und ebenso den stillen Widerstand der Erzählerin.
Besonders eindrucksvoll ist ihre Entwicklung: leise, konsequent und getragen von einem Freiheitsdrang, der sich nicht unterdrücken lässt.
Fazit:
Ein hartes, mutiges, eindrucksvolles Buch, das lange nachwirkt und zeigt, dass Überleben mehr bedeutet als bloß durchzuhalten. Große Leseempfehlung! Highlight!
5+/5
Sehr gruselig an manchen Stellen aber mir hat der Schreibstil unheimlich gut gefallen und ich konnte mich in vielen Situationen total gut in die hauptprotagonistin hineinversetzen.
Ein intensiver Roman, mit Szenen, die wütend und zugleich traurig machen.
Das, was der Hauptprotagonistin und ihrem Bruder am Anfang widerfährt, ist heftig und hinterlässt tiefe Spuren. Besonders der kleine Bruder verfällt nach dem traumatischen Erlebnis in eine Schockstarre und verliert sein „Milchzahnlächeln“. Die Schwester möchte ihn um jeden Preis zurückhaben und ist besessen von der Idee, eine Zeitmaschine zu bauen, um das Geschehene ungeschehen zu machen. Doch sie muss nicht nur für ihn kämpfen, sondern auch für sich selbst, denn ihr gewalttätiger Vater bleibt eine ständige Bedrohung.
Beim Lesen habe ich oft den Atem angehalten. Manche Stellen gehen sehr nahe, und einige Passagen sind wirklich schwer zu ertragen. Ich finde sowieso, dass es immer eine Grenzerfahrung ist, wenn Kinder oder Tiere in Büchern Opfer von psychischer oder physischer Gewalt werden. Hier kommt beides vor, und ich hatte oft einen Kloß im Hals. Trotzdem schafft es die Autorin, einen kleinen Keim der Hoffnung zu pflanzen, sodass man beim Lesen darauf hoffen kann, dass sich am Ende alles zum Guten wendet und das Böse besiegt wird.
Ein empfehlenswerter Roman, der nichts für schwache Nerven ist, aber gut geschrieben und intensiv zu lesen.
„Das wirkliche Leben“ ist kein leichtes Buch. Es schmerzt, es macht wütend, und doch ist es durchdrungen von einer unerwarteten Schönheit. Adeline Dieudonné schreibt mit einer Klarheit, die unter die Haut geht, und mit einer Ehrlichkeit, die lange nachhallt. Es ist ein Roman über Missbrauch, Gewalt und Angst – aber auch über Mut, Überleben und die Möglichkeit, sich selbst zu retten.
Adeline Dieudonné gelingt mit „Das wirkliche Leben“ ein erschütterndes, zugleich poetisch klares Meisterwerk über Gewalt, Angst und die stille Kraft des Widerstands. Dieses Buch ist unbegreiflich im besten Sinne – es zieht einen hinein in eine Welt, in der die Gewalt des Vaters wie ein ständiger Schatten über der Familie liegt, und doch leuchtet inmitten dieser Dunkelheit ein Funke Menschlichkeit und Hoffnung.
Die Geschichte wird aus der Perspektive der Tochter erzählt, die namenlos bleibt und dadurch umso universeller wirkt. Ihr Blick auf die Welt ist zunächst kindlich-naiv, fast unschuldig, doch diese Unschuld wird nach und nach von der Brutalität des Vaters zerschlagen. Die körperliche Gewalt, der Missbrauch, die permanente Bedrohung – all das beschreibt Dieudonné in einer Sprache, die zugleich schonungslos ehrlich und literarisch feinfühlig ist.
Besonders eindringlich ist, wie die Autorin die Zerrissenheit des Vaters darstellt: seine unkontrollierte Wut, seine zerstörerische Männlichkeit, die nicht nur ihn selbst, sondern die gesamte Familie vergiftet. Unter seinem Einfluss wird der Sohn zum Abbild des Monsters, das der Vater in ihm erschaffen will – während die Tochter, die eigentliche Heldin, einen anderen Weg sucht.
Ihr innerer Kampf, das lähmende Erleben der Angst und der allmähliche Prozess, sich dieser Angst zu stellen, bilden das emotionale Herz des Romans. Am Ende erkennt sie, dass sie nicht Opfer bleiben muss, sondern dass sie die Kraft besitzt, ihr Leben selbst zu gestalten. Ihre Intelligenz, ihre Beobachtungsgabe und ihre Empathie werden zu Werkzeugen der Selbstbefreiung – und zu einem leisen, aber unerschütterlichen Triumph über das Grauen.
Einfach krass. Ich bin durch das Buch durchgeflogen, jedes Mal wenn ich es in die Hand genommen habe. Der Schreibstil gefiel mir extrem gut.
Die Handlung ist wirklich krass. Ich würde jedem empfehlen vorher Triggerwarnungen zu checken. Durch den Schreibstil ging mir alles sehr sehr nah, ich wurde beim lesen extrem wütend und hatte richtige Beklemmungsgefühle. Die Darstellung war so jugendlich, dabei aber intelligent und bewusst plakativ, dass es mich an einigen Stellen fast umgehauen und mehrmals zum weinen gebracht hat.
Das, was es sein möchte, ist dieses Buch zu 100%. Ich glaube mir ist noch kein einziges Buch über häusliche Gewalt so dermaßen nahe gekommen, obwohl das ein Thema ist, mit dem ich mich öfter in Literatur befasse und das mir natürlich IMMER sehr nahe geht. Wer in die Richtung lesen möchte, dem empfehle ich dieses Buch ohne wenn und aber. Wen das Thema triggert, sollte die Finger davon lassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es durchaus retraumatisierend sein könnte.
Oh man – das Buch ist wirklich schlimm und traurig. Es zeigt das Leben einer Familie, die jahrelang unter der Gewalt und Tyrannei des Vaters leidet. Vor allem die Kinder, besonders die Tochter, tragen die ganze Last dieser Angst und Hilflosigkeit.
Die Geschichte ist hart, aber unglaublich eindringlich erzählt. Man spürt jede Spannung, jedes Schweigen und jede kleine Hoffnung auf ein Entkommen. Ich muss ehrlich sagen, ich wurde stellenweise sehr emotional.
Ein Buch, das weh tut, das man manchmal kaum ertragen kann – und das gerade deshalb so stark ist. Trotz all der Härte steckt in dem Buch auch viel Stärke und Hoffnung.
Für mich definitiv 5 Sterne!
„Dieses Buch lässt mich erschüttert und sehr bewegt zurück.
Eine junge, kluge und unglaublich mutige Protagonistin kämpft mit aller Kraft gegen ihr vorherbestimmtes Schicksal – in einer Familie, in der Gewalt, Tierquälerei und starre Machtverhältnisse zum Alltag gehören.
Eine eindrucksvoll erzählte Geschichte, die lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung!“
Das Buch zieht einen sofort in den Bann mit seiner abrupten und unerwarteten Handlung. Ich musste den schnelllebigen Roman mit einem Ruck durchlesen. Es ist eine Geschichte ,die aus gutem Grund keinen Klappentext hat und so empfehle ich es auch zu lesen.
Wunderbarer Erzählstil und erstaunliche Charakterentwicklung.
Schockierend, erregend und traurig zu Gleich. Es lässt einige offenen Fragen und Entwicklungspotenziale die eine Fortsetzung interessant machen würden
Mir wurde das Buch ausgeliehen und ich kann es auch nur weiterempfehlen.
Das Buch war leider nichts für mich. Wollte es schon abbrechen, aber das kann ich nicht leiden und da es nicht viele Seiten hat, habe ich es durch gezogen. Aber ich kam einfach nicht so richtig in das Buch rein. Am Schluss wollte ich dann wissen wie es weitergeht. Aber trotz allem war es einfach nicht mein Buch.
Ein starkes, mutiges Mädchen das sich von ihrem gewalttätigen Vater befreit - WOW
Brutal, bewegend und mit viel Nachdruck.
Das Buch hat mich total umgehauen.
Man begleitet ein kleines Mädchen (ohne Namen) von der Kindheit bis zur Jugend.
Ihr Vater tyrannisiert die Familie, verprügelt die Mutter und quält das Mädchen und ihren kleinen Bruder Gilles.
Das Mädchen wird erwachsen und fängt an sich zur Wehr zu setzen.
Sie befreit sich Stück für Stück aus der Opferrolle.
Die Kapitel sind sehr kurz, teilweise nur 1 oder 2 Seiten lang. Dadurch nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf.
Ich mochte den Schreibstil.
Das Buch ist brutal realistisch und aufwühlend und ich werde noch lange daran denken müssen.
„Es heißt, dass die Stille, die auf Mozart folgt, immer noch Mozart ist.“
Das wirkliche Leben hat mich unglaublich gefesselt und gleichzeitig erschüttert.
Innerhalb von zwei Tagen beendete ich das Buch und was danach blieb war erst einmal Stille.
Ein sehr hartes Thema, welches doch so oft zur Realität wird.
Ein kleines Mädchen, dass trotz dem schlechten Vorbild ihrer Mutter versucht zu lernen aus dem Muster der Gewalt ihres Vaters auszubrechen und dabei gleichzeitig ihren kleinen Bruder beschützen will.
Definitiv lesenswert!
Ein junges und cleveres Mädchen wächst in einem trostlosen Vorort auf – zwischen einem gewalttätigen Vater, einer passiven Mutter und einem kleinen Bruder, den sie beschützen will.
Dieser Roman braucht keinen Schnick Schnack. Keine wilden und verblümten Ausführungen oder ausladenden Beschreibungen.
Die Geschichte ist sowas von auf den Punkt. Erzählt aus der Perspektive eines kleinen Mädchens. Schonungslos ehrlich und berührend. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen.
Das wirkliche Leben ist ein ganz besonderes Buch. Sprachlich eindringlich, inhaltlich ungewöhnlich und emotional durchaus bewegend. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ich war sehr schnell durch und es war durchgehend irgendwie unterschwellig spannend. In dem Buch werden sehr viele tiefgehende Themen angesprochen: Gewalt, Familie, Trauma, Vergewaltigung, allerdings hatte ich das Gefühl, dass vieles nur angedeutet wurde und letztlich etwas unausgereift blieb. Es ist definitiv kein typischer Roman und die Erzählweise hebt sich klar von vielem ab, was ich sonst gelesen habe. Dennoch hat mir am Ende ein wenig das “Mehr” gefehlt. Ich kann es gar nicht so ganz beschreiben. Trotz kleiner Schwächen ein lesenswerter, ungewöhnlicher Roman, der in Erinnerung bleibt.
Am Ende des Buches hatte ich Gänsehaut.
Diese Geschichte hat mich so gefesselt und war so unfassbar schlimm. Es ist eine furchtbare Mischung aus Wut, Angst und kleinen Lichtblicken zwischendurch. Nicht falsch verstehen, ich finde das Buch großartig geschrieben, habe es super schnell durchgelesen, aber der Inhalt hat mich fassungslos und sprachlos zurückgelassen.
Die Dynamik von Gilles und seiner Schwester (mir ist übrigens eben erst aufgefallen, dass ihr Name nie genannt wurde) fand ich am Anfang so süß. Es erinnerte mich an mich und meinen kleinen Bruder, für den ich auch jederzeit versuchen würde, die Vergangenheit zu ändern, damit es ihm besser geht.
Generell muss ich sagen, dass die Charaktere alle sehr von Klischees leben, das finde ich aber nicht schlimm.
Ob ich dieses Buch als “Coming-of-age-Geschichte” betiteln würde, weiß ich nicht. Ja es geht um das Erwachsen werden von der Protagonistin, aber irgendwie passt diese Bezeichnung für mich nicht - generell fällt mir aber kein passendes Genre/keine passende Beschreibung ein. Was ich aber weiß ist, wie mutig die Protagonistin ist. Ich war wirklich beeindruckt von ihrer Willenskräfte und Stärke!
Das Buch war unfassbar gut und spannend geschrieben. Wie bei einem Unfall, bei dem man nicht weggucken kann, musste ich einfach weiterlesen. Triggerwarnung wäre vllt sinnvoll gewesen. Die Gewalt hat mich schon ziemlich fertig gemacht.
TW: Häusliche Gewalt, Gewalt gegen Tiere
Ein wahnsinnig starkes Buch. Ich habe es an einem Tag durchgelesen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 10 Jährigen Schwester, die alles tut, um ihren 6 Jährigen Bruder vor dem toxischen Vater zu retten.
Ich empfand jeden Satz so stark. In einer Sekunde wird die Schönheit der Welt beschrieben und im nächsten ist es einfach nur grausam und kaum auszuhalten.
Ich kann es definitiv weiterempfehlen.
... Und dennoch hat es mich nicht vollständig überzeugt. Spannende Geschichte über ein junges Mädchen, das alles tut um in ihrer schrecklichen Familie nicht unterzugehen. Sie ist eine ganz tolle Protagonistin.
Positiv hervorzuheben ist, dass man dank des Schreibstils durch die Geschichte fliegt.
Negativ hervorzuheben ist, dass man wegen des Schreibstils durch die Geschichte fliegt... Ich fand, dass es daher alles so oberflächlich blieb. Ich war zwar sehr gut unterhalten, aber der Tiefgang hatmir bei diesen ernsten Themen gefehlt.
"Es gibt Leute, die verdüstern euch den Himmel, stehlen euer Lachen oder setzen sich mit ihrem ganzen Gewicht auf eure Schultern, um euch am Fliegen zu hindern. Von solchen Menschen haltet euch bloß fern."
Laut einem der Blurbs ist der Roman wie ein Faustschlag, von dem man sich anschließend erholen muss, und das trifft es sehr genau.
Die namenlose Protagonistin wächst in einer Einfamiliensiedlung auf, nach außen hin wirkt ihre Familie intakt. Doch hinter verschlossener Tür wird ihr Vater zum Monster, zum Jäger - nicht nur auf Tiere. Die Überlebensstrategien der Protagonistin funktionieren so lange gut, bis ihr kleiner Bruder durch einen traumatischen Unfall ebenfalls beginnt, dunkle Seiten seiner Persönlichkeit zu entwickeln. Und als dann noch die Pubertät beginnt, geht damit auch die Jagd auf die Protagonistin los. In einem Kampf gegen Windmühlen versucht sie, die Seele ihres Bruders zu retten und greift dabei zu drastischen, verzweifelten Mitteln.
Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner, ich war während des Lesens nicht in der Lage, ihn aus der Hand zu legen und habe ihn fast in einem Rutsch durchgelesen. Man kann sich der ständig drohenden Gewalt kaum entziehen, sucht nach Hoffnungsschimmern und greift dabei nach jedem Strohhalm, so brüchig diese auch scheinen.
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und war nach dem Lesen wirklich überrascht, dass ich es vorher noch nie gesehen bzw. wahrgenommen habe. Ein 5-Sterne-Buch, das man gelesen haben sollte - aber achtet bitte auf die Content Notes, sollte es Themen geben, die ihr nicht gut vertragen könnt.
Übersetzt von Sina de Malafosse.
CN: Tierle1d, Alkoh0l, Verg3waltigung, Fatsh4ming, Blut, Tod, häusliche G3walt, Mis$brauch, I-Wort
Puh 🫣, diese Geschichte ist wahrhaftig keine leichte Kost.
Ungeschönt und dennoch mit bedacht erzählt die Autorin hier die Geschichte eines jungen Mädchens.
Spannend und doch unaufgeregt erfährt man all die grausamen Dinge die der Protagonistin widerfahren. Man will gleichzeitig weggucken und doch immer weiter lesen in der Hoffnung auf ein Happy End.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte gleichzeitig, dass es endet.
Ich hatte mehrere Gänsehautmomente während des Lesens, war wütend, hatte Angst, war frustriert, habe mich für die Protagonistin gefreut uvm..
Wer über Gewalt und harte Schicksäle nicht gut lesen kann, sollte es nicht unbedingt lesen, aber grundsätzlich ist es ein so gut geschriebenes Buch, dass man es lesen muss!
Das die Autorin es auf diesen doch recht wenigen Seiten geschafft hat solche Gefühlsregungen auszulösen ist eine Meisterleistung.
It's a ride - kurz und intensiv, klar und schlicht, sanft und kreischend laut, schnell und erdend. Wut, Erschöpfung, Resignation als Auslöser das Leben zu verändern - schmerzhaft, aber möglich
Krasse Story, es geht Schlag auf Schlag. Ist es ein „Happy End“? Eher nicht, obwohl das Wissen befreit.
Wissen ist Macht, Häusliche Gewalt, menschliche Abgründe….
Wer auf diesen Mix steht und starke Nerven hat: read it!
Ein radikal ehrliches, wütendes und so wichtiges Buch, das noch lange nachhallt
Ein absolutes Jahreshighlight für mich. Dieses Buch ist so schwer in Worte zu fassen, weil es die Angst so anders beschreibt; es spricht aus der Sicht eines elfjährigen Mädchens, dass die Gewalt des Vaters an ihrer Mutter und schließlich auch an ihr selbst erlebt. Darüber, wie ihr Bruder ihr entgleitet und sie Halt in Hoffnung findet, trotz größter Grausamkeiten. Ganz starke Worte, deutliche Metaphern und tiefe Emotionen, zeitweise schwer zu ertragen. Ich werde dieses Buch von Herzen weiter empfehlen!