Das Winterkarussell
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Description
Nachdem die fünfzehnjährige Antonia ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat, findet sie sich bei ihrem bislang unbekannten Großvater Otto auf dessen Bauernhof im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen dem mürrischen Greis und dem Teenager gestaltet sich schwierig – bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, und eines Abends beginnt ihr Großvater schließlich zu erzählen: von damals, als er noch ein junger Schausteller war und sich auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt zum ersten Mal im Leben unsterblich verliebte …
Ein modernes Weihnachtsmärchen – perfekte Unterhaltung für kuschelige Winterabende!
Book Information
Author Description
Anna Liebig ist das Pseudonym von Nicole Steyer, einer erfolgreichen Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus. Bereits mit acht Jahren begann sie, Geschichten zu erfinden und niederzuschreiben. »Das Winterkarussell« ist ihre Liebeserklärung an die schönste Zeit des Jahres: Weihnachten.
Posts
Was war das bitte für eine wundervoll emotionale Geschichte über Familienbande, Freundschaft, die große Liebe, aber auch Verlust und Trauer? Allein das liebevoll gestaltete Cover, mit dem geprägten Titel und den Glitzerelementen erzeugt eine sehr atmosphärische Stimmung. ✨ Wie der Titel es schon sagt, ist eine der Hauptprotagonisten ein nostalgisches Karussell 🎡 auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Nun bin ich dort noch nie gewesen, aber seit meiner Kindheit fasziniert mich persönlich ein anderes nostalgisches Karussell 🎠 und daher war das Buch genau meins. Aber kommen wir zurück zur Handlung. Die 15-jährige Antonia hat gerade ihre Mutter verloren und glaubt zunächst, keine Familie mehr zu haben. Dann stellt sich jedoch heraus, dass ihr Großvater Otto noch lebt. Otto ist zwar ein grummeliger Eigenbrötler, aber immer noch besser als die WG des Jugendamts. Dann entdeckt Antonia das nostalgische Karussell in der Scheune und ist sofort von ihm und Ottos Geschichten aus seiner Zeit als Schausteller fasziniert. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, einmal im Jahr 1938 und einmal im Jahr 1990. Durch den bildhaften und flüssigen Schreibstil der Autorin und die vielen Details aus der mittlerweile damaligen Zeit, fühlte ich mich direkt in meine Jugend zurückversetzt. Ich habe mit Antonia getrauert, es sind einige Tränen geflossen. Aber auch Otto ist mir mit seiner Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Wobei ich sagen muss, dass es eigentlich nur einen einzigen unangenehmen Protagonisten gab. Alle anderen hätte ich wirklich gern einmal auf einen Apfelwein getroffen. Die Geschichte hinterlässt ein ganz warmes und schönes Gefühl. Sie hat sich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen erschlichen, ein absolutes Highlight zum Abschluss des Jahres und ich kann es nur wärmstens empfehlen. ❤️🥰

🎠 Das Winterkarussell 🎠
Was ein wundervoller Roman, der gerade zur Weihnachtsmarktzeit passt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und da ich das Setting persönlich kenne, konnte ich mich richtig in die Örtlichkeiten reinversetzen. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit waren sehr schön. Ach, ich muss unbedingt mehr von der Autorin lesen.
Nostalgisch,magisch und mit Herz
Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem nostalgischen Schreibstil und manchen alten Worten,die mir so nicht geläufig waren. Dadurch war ich gezwungen extrem langsam zu lesen und auch das bin ich so nicht gewohnt. Aber genau aus dem Grund haben sich die zwischen den Zeilen verborgenen Emotionen gezeigt und mich das Buch plötzlich komplett anders wahrnehmen lassen. Es hatte etwas magisches und heilendes,denn wo Leid geschieht,kann auch Heilung kommen. Einfach schön 🥰

Emotional, atmosphärisch, herzergreifend
Die Geschichte von Antonia und ihrem Opa Otto ist vor allem am Anfang traurig und hart zu lesen, aber die Hoffnung kommt bald zurück! Die Autorin beschreibt den Weihnachtsmarkt und das Karussell so toll und baut so viel Atmosphäre auf, ich hatte das Gefühl dort zu sein! In der Vergangenheit kam allerdings die Zeit zu wenig raus. 1938 wars, es hätte aber genausogut 1920 oder 1958 sein können… das war schade. Ansonsten habe ich es echt gern gelesen und kanns durchaus empfehlen!
Schöne Grundidee
Die Geschichte war für mich ansich schön, allerdings hat sie sich, obwohl das Buch kurz war, langatmig angefühlt. Ich hatte das Gefühl, ich muss mich selbst zum Lesen überreden. Und das ist meist kein Zeichen für ein Buch nach meinem Geschmack. Ganz nett für zwischendurch, aber mehr leider nicht.
Schöne romantische Liebesgeschichte. Sehr detailliert und mit Liebe geschrieben. Leider mit offenem Ende.
Es ist so schön und detailliert geschrieben. Man kann sich alles so bildlich vorstellen. Es ist tragisch und verträumt romantisch zu gleich. Allerdings finde ich es mehr als schade, dass man sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart mit einem offenen Ende allein gelassen wird… eine Geschichte die so ins Detail geht und einen mitreißt, sollte meines Geschmacks nach keine zwei offenen Enden haben… Sehr sehr schade… sonst wäre es eines meiner Lieblingsweihnachtsbücher gewesen…
Ein zauberhaftes, wundervolles Buch perfekt für die Weihnachtszeit! Wäre ich eine der Personen die bei Filmen oder Büchern weinen müssen, wäre es hier ganz schnell passiert.. bereits nach den ersten paar Seiten dachte ich mein Herz würde zerbrechen. Gut für mich uns mein Herz, das es diese Geschichte - oder wohl eher diese beiden miteinander verwobenen Geschichten) geschafft haben viele kleine Pflaster auf die Risse zu kleben uns es so mit jedem Kapitel mehr zu heilen. Schon lange hab ich ein buch nicht mehr so zügig durchgelesen uns dabei gegen Ende eigentlich nicht beenden wollen. Von Vorne bis hinten, Anfang bis Ende, von A bis Z einfach ein ganz ganz tolles Buch, das leider ein Jahr im Regal warten musste um zum Glück jetzt endlich gelesen und geliebt zu werden. Kein Kitsch, keine Klischees, dafür viel Freude aber auch Traurigkeit, Glück und… hach… lest einfach selber! Ich empfehle es für Jeden, der mal zwischendurch was Wundervolles braucht :)
 REZENSION [Rezension] Das Winterkarussell von Anna Liebig VON ABENDSTERNCHENS BUNTE WELT 11/03/2023 Werbung Das Winterkarussell |Anna Liebig | Blanvalet Taschenbuch Verlag | 336 Seiten | ISBN 978-3734108877 | ASIN B086V6F886 | erschienen am 21. September 2020 | 8,99€ E-Book | 10,00€ Taschenbuch |  Ein nostalgisches Karussell im Schnee, verlorene Träume und ein neuer Anfang … Nachdem die fünfzehnjährige Antonia ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat, findet sie sich bei ihrem bislang unbekannten Großvater Otto auf dessen Bauernhof im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen dem mürrischen Greis und dem Teenager gestaltet sich schwierig – bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, und eines Abends beginnt ihr Großvater schließlich zu erzählen: von damals, als er noch ein junger Schausteller war und sich auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt zum ersten Mal im Leben unsterblich verliebte … Ein modernes Weihnachtsmärchen – perfekte Unterhaltung für kuschelige Winterabende! amazon.de  Anna Liebig ist das Pseudonym von Nicole Steyer, einer erfolgreichen Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus. Bereits mit acht Jahren begann sie, Geschichten zu erfinden und niederzuschreiben. »Das Winterkarussell« ist ihre Liebeserklärung an die schönste Zeit des Jahres: Weihnachten. amazon.de  Bei „Das Winterkarussell“ hat mir schon das Cover sehr gut gefallen und der Klappentext machte einen noch neugieriger auf das Buch. Da war ich gespannt auf das Buch gewesen. Wir lernen die junge Antonia kennen, welche durch den Tod ihrer Mutter, zu ihrem Großvater kommt. Die beiden kennen sich bisher nicht so gut und ihr Großvater ist sehr reserviert. Erst als Antonia den alten Schatz von Karussell findet, taut Otto langsam auf. Damit tauchen wir in eine zweite Zeitebene ab. Beide Zeitstränge haben mir gefallen. Durch die Rückblicke von Otto, lernen wir ihn als Leser noch viel besser kennen. Es war auch schön zu sehen, wie er sehr langsam auftaute und Antonia allmählich in sein Herz ließ. Spannend war zu lesen wie sich die Vergangenheit mit der Gegenwart immer mehr vermischte und Otto auch sein altes Mädchen, das Karussell, wieder zum Leben erweckte. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Sie wurden von der Autorin sehr authentisch dargestellt. Sie hatten ihre Ecken und Kanten aber ihr Herz am richtigen Fleck. Der Schreibstil war locker und leicht, das Buch „Das Winterkarussell“ ließ sich einfach gut lesen. Ein Buch mit Romantik und etwas fürs Herz. Ein Weihnachtsmarkt von früher und heute, erwärmt alle Herzen und man lernt auch noch ein wenig über Bräuche. Ein wunderschöner Weihnachtsroman den man sehr gerne weiter empfiehlt.

Nachdem die fünfzehnjährige Antonia bereits ihren Vater verloren hat, verunglückt nun ihre Mutter tödlich bei einem Verkehrsunfall. Allein und als Waise kommt sie in die Obhut des Jugendamtes. Dieses kann ihren Großvater ausmachen und so findet sie sich Kurzerhand auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen Enkelin und Großvater gestaltet sich schwierig - bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert davon und nun taut auch der Großvater auf und beginnt zu erzählen. Aus der Zeit als junger Schausteller auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt. Und von Lene, in die er sich damals unsterblich verliebte… Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Roman durch das wirklich traumhafte Cover, welches, neben dem abgebildeten Karussell und dem Pärchen, wunderbar durch kleine Glitzerelemente verziert ist. Es deutet eine Geschichte in der Vergangenheit an, welche emotional aufgebaut ist - Und genau das bekommt auch der Leser. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und man leidet zu Beginn wirklich mit Antonia mit. Aber auch ihr Großvater Otto und alle Nebencharaktere sind wirklich liebenswert. Die Geschichte ist emotional und lädt zudem durch das nostalgische Karussell und das winterlich, weihnachtliche Setting auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt zum Träumen ein. (Leider bleibt und dieses Jahr ein Besuch dessen ja verwehrt.) Dies ist ein Buch zum Einkuscheln, gedimmtes Licht und ein heißer Kakao. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. 1938, als Otto sich unsterblich in Lene verliebt und 1990 als Antonia das Karussell in Ottos Scheune findet. Gerade mit den Abschnitten in die Vergangenheit bekommt der Roman seinen Tiefgang und etwas Nostalgie. Das Ende dieses Romans ist wunderschön und hat mich ein paar Tränchen verdrücken lassen. Ein wirklich herzlicher Roman, der genau zur richtigen Zeit kommt.
Ganz süß, spielt 1990 und früher. Eine Waise hat niemanden und lernt ihren Opa kennen, der erst wenig Lust hat aber das Leben mehr und mehr zu schätzen weiß dank seiner Enkeltochter und Nachbarin. Er schwelgt in Erinnerungen, als er mit seinem Vater, seinen Bruder mit dem Karussell unterwegs war und seine große Liebe getroffen hat.
Der Klappentext und auch das wunderschöne Cover haben mich direkt angesprochen. Das Buch hat mich durch die Adventszeit begleitet und ich fand die Geschichte besonders am Anfang tieftraurig. Die Ernsthaftigkeit des tragischen Verlusts von Antonia wurde nicht mal im Ansatz klischeehaft dargestellt. Anna Liebig beschreibt Antonias Situation und Charakter sehr echt und lebensnah, das fand ich unheimlich stark. Der Erzählstil und auch der Verlauf der Geschichte sind sehr solide und ich habe mich während der kalten Winterabende gut unterhalten gefühlt. Nach einer gewissen Zeit switcht die Geschichte zwischen Rückblenden und den gegenwärtigen Geschehnissen. Insgesamt fehlte mir das gewisse Etwas, um mich mit Haut und Haaren zu verlieben, aber ich spreche euch definitiv meine Empfehlung aus, wenn ihr winterliche und weihnachtliche Geschichten ebenso sehr liebt wie ich! ☺️🥰🎅🎄
Auf "Das Winterkarussell" bin ich tatsächlich nur aufgrund dieses tollen Covers aufmerksam geworden - gesehen und direkt verliebt. Denn ist es nicht einfach wunderschön? Es hat etwas total Verträumtes an sich, die Farben harmonieren unglaublich gut und die kleinen Stellen mit Glimmer runden es einfach fabelhaft ab. Nach wie vor kann ich mich gar nicht daran sattsehen. Aber nicht nur das Cover sprang mir direkt ins Auge - auch der Klappentext sprach mich direkt an und ich wurde neugierig auf diese etwas andere Weihnachtsgeschichte. Man könnte meinen, dass es in diesem Buch hauptsächlich um die junge Antonia geht, welche unter tragischen Umständen ihre geliebte Mutter verloren hat und anschließend zu ihrem Großvater zieht - von welchem sie bis dahin gar nicht gewusst hat. Angekommen in einem Ort, der scheinbar noch nicht in der Gegenwart angekommen ist, versucht sie ihrem griesgrämigen Großvater näher zu kommen. Was anfangs wie ein unmögliches Unterfangen wirkt, entwickelt sich schnell zu einer tollen Opa-Enkelin-Liebe, welcher ich gern beim Wachsen zugesehen habe. Dennoch dreht sich das Buch eher um die Vergangenheit von Otto, Antonias Großvater, welcher mit seinem geliebten Karussell, dass er liebevoll "altes Mädchen" nennt, eine lange Vergangenheit verbindet. Es erinnert ihn an die Zeit mit seinem Vater und seinem Bruder, in Frankfurt auf dem Weihnachtsmarkt, wo er umgeben von Freunden eine wunderbare Zeit verbrachte und seine wohl größte Liebe kennengelernt hat - Lene. Es ist eine wundervolle Geschichte, die wirklich viel Spaß gemacht hat gelesen zu werden. Ich hatte zwar meine Probleme in die Geschichte zu finden, da es sich auch etwas anders entwickelte als im Klappentext beschrieben, aber irgendwann ist der Funke übergesprungen und ich hatte viel Freude beim Lesen. Ich kann auch gar nicht sagen, was mir besser gefallen hat - die Story im Hier und Jetzt, in welcher Antonia ihren Großvater mit seinem "alten Mädel" erneut begleitet oder die Geschichten von damals, in den 30er Jahren, was alles sehr unbeschwert wirkte. Es hat mir gefallen Otto und seine Freunde kennen zu lernen, das Leben auf dem Weihnachtsmarkt und den Zusammenhalt zwischen den einzelnen Schaustellern. Beide Zeiten hatten tolle Momente, geprägt durch Freundschaft, Verlust, Liebe. Ich habe zwar zu keinem der Charaktere eine wirkliche Bindung aufbauen können, aber dennoch passten sie irgendwie alle zusammen, auf ihre eigene verschobene Art und es wirkte dadurch immer harmonisch. Zwar konnte ich den jungen Otto anfänglich kaum mit dem plötzlichen Großvater in Verbindung bringen, da sie unterschiedlicher nicht wirken könnten, aber nach und nach passte auch das dann zusammen und ergab einen Sinn. Otto ist ein Typ Mensch, bei welchem man hinter die Fassade gucken muss, denn sein Leben verlief nicht so, wie er es geplant hatte und das machte ihn auf Dauer sehr zu einem Pessimisten. Die Geschichte ist wirklich toll geschrieben, man kommt flüssig durch die Seiten und wartet mit Spannung auf das, was wohl kommen wird. Das Geschehen springt immer zwischen dem Jetzt und den Handlungen der 30er Jahre hin und her, sodass sich die Geschichte in beiden Zeiten gleichermaßen aufbaut und man zu beidem einen Bezug findet. Was ich etwas schade fand, war dass Otto Antonia seine Geschichte nicht erzählt, wie es auf dem Klappentext stand, sondern dass wir als Leser einfach immer in die Vergangenheit reisen - egal an welcher Stelle sich Otto und Antonia in der Gegenwart gerade befanden. Hier hätte ich mir entweder eine andere Beschreibung im Klappentext oder tatsächlich diese Gespräche gewünscht. Ansonsten ist es ein wundervolles Buch mit einer süßen Geschichte, die perfekt in die Vorweihnachtszeit passt und gerade zur jetzigen Zeit die Sehnsucht nach den Weihnachtsmärkten etwas mindert, da man so dennoch das Gefühl bekommt, genau auf einem solchen zu sein.
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter findet sich die fünfzehnjährige Antonia bei ihrem Großvater Otto wieder, von dessen Existenz sie bisher noch nicht einmal etwas geahnt hat. Er ist griesgrämig, scheint eher ein Einsiedler zu sein und auch im Ort ist er nicht sonderlich beliebt. Doch dann entdeckt das Mädchen in der Scheune ein altes Karussell und ist völlig verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, welches Otto wie seinen Augapfel hütet. Erzählt wird in zwei Perspektiven und Zeitsträngen. Einerseits erfährt der Leser die aktuellen Ereignisse aus Antonias Sicht. Den Verlust ihrer Mutter und die damit verbundene Trauer habe ich als sehr bewegend empfunden und konnte mich sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Umso schöner war es dann zu sehen, wie Enkelin und Großvater sich langsam annähern. In Rückblenden ins Jahr 1938 berichtet Otto von seinem Leben als Schausteller des Frankfurter Weihnachtsmarktes, bei dem das Karussell natürlich eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Er spricht von seiner großen Liebe, den Unterschieden und Vorurteilen zwischen armen und reichen Bevölkerungsschichten und letztendlich ist auch der Krieg ein Thema. Nach und nach versteht man, warum aus einem sympathischen, etwas naiven, aber hoffnungsvollen jungen Mann ein derartig ruppiger alter Mann geworden ist. Es ist eine tragische und emotionale Geschichte, die mich sehr berührt hat. Grade dieser Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht den besonderen Reiz des Buches aus. Die jeweiligen Abschnitte enden immer besonders spannend, so dass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Interessant war außerdem das vergangene Frankfurt im Vergleich zur heutigen Stadt kennenzulernen. Ein Großteil der Geschichte spielt auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt, der eine ganz spezielle und feierliche Atmosphäre verbreitet. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Neben Antonia und Otto treten noch einige Personen auf, die alle irgendwie charmant, liebenswert und besonders sind. Das Untereinander war einfach schön zu beobachten und erleben. Grade Otto sorgte durch seine verschrobene Art und Weise immer wieder für ein Schmunzeln bei mir. Zugegeben, das Ende kommt jetzt nicht wirklich unerwartet. Aber insgesamt ist „Das Winterkarussell“ eine mitreißende, schon fast märchenhafte Geschichte, die den winterlichen und weihnachtlichen Zauber einfängt. Eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die erste Liebe, aber eben auch über Verlust und Trauer, verpasste Chancen.
Tief berührt, am Anfang hat es mich getriggert
Aber es war großteils aufbauend und positiv. Sehr liebevoll geschriebene Geschichte, mit sehr viel Herz, zum schwelgen und Täumen einladend. Es machte mir Lust einen Adventmarkt zu besuchen, am liebsten mit Karussell. Die Hauptthemen waren Liebe, Freundschaft, Familie und Hoffnung. Wunderbar zu lesen, ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG!
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Nachdem die fünfzehnjährige Antonia ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat, findet sie sich bei ihrem bislang unbekannten Großvater Otto auf dessen Bauernhof im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen dem mürrischen Greis und dem Teenager gestaltet sich schwierig – bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, und eines Abends beginnt ihr Großvater schließlich zu erzählen: von damals, als er noch ein junger Schausteller war und sich auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt zum ersten Mal im Leben unsterblich verliebte …
Ein modernes Weihnachtsmärchen – perfekte Unterhaltung für kuschelige Winterabende!
Book Information
Author Description
Anna Liebig ist das Pseudonym von Nicole Steyer, einer erfolgreichen Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus. Bereits mit acht Jahren begann sie, Geschichten zu erfinden und niederzuschreiben. »Das Winterkarussell« ist ihre Liebeserklärung an die schönste Zeit des Jahres: Weihnachten.
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Was war das bitte für eine wundervoll emotionale Geschichte über Familienbande, Freundschaft, die große Liebe, aber auch Verlust und Trauer? Allein das liebevoll gestaltete Cover, mit dem geprägten Titel und den Glitzerelementen erzeugt eine sehr atmosphärische Stimmung. ✨ Wie der Titel es schon sagt, ist eine der Hauptprotagonisten ein nostalgisches Karussell 🎡 auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Nun bin ich dort noch nie gewesen, aber seit meiner Kindheit fasziniert mich persönlich ein anderes nostalgisches Karussell 🎠 und daher war das Buch genau meins. Aber kommen wir zurück zur Handlung. Die 15-jährige Antonia hat gerade ihre Mutter verloren und glaubt zunächst, keine Familie mehr zu haben. Dann stellt sich jedoch heraus, dass ihr Großvater Otto noch lebt. Otto ist zwar ein grummeliger Eigenbrötler, aber immer noch besser als die WG des Jugendamts. Dann entdeckt Antonia das nostalgische Karussell in der Scheune und ist sofort von ihm und Ottos Geschichten aus seiner Zeit als Schausteller fasziniert. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, einmal im Jahr 1938 und einmal im Jahr 1990. Durch den bildhaften und flüssigen Schreibstil der Autorin und die vielen Details aus der mittlerweile damaligen Zeit, fühlte ich mich direkt in meine Jugend zurückversetzt. Ich habe mit Antonia getrauert, es sind einige Tränen geflossen. Aber auch Otto ist mir mit seiner Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Wobei ich sagen muss, dass es eigentlich nur einen einzigen unangenehmen Protagonisten gab. Alle anderen hätte ich wirklich gern einmal auf einen Apfelwein getroffen. Die Geschichte hinterlässt ein ganz warmes und schönes Gefühl. Sie hat sich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen erschlichen, ein absolutes Highlight zum Abschluss des Jahres und ich kann es nur wärmstens empfehlen. ❤️🥰

🎠 Das Winterkarussell 🎠
Was ein wundervoller Roman, der gerade zur Weihnachtsmarktzeit passt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und da ich das Setting persönlich kenne, konnte ich mich richtig in die Örtlichkeiten reinversetzen. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit waren sehr schön. Ach, ich muss unbedingt mehr von der Autorin lesen.
Nostalgisch,magisch und mit Herz
Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem nostalgischen Schreibstil und manchen alten Worten,die mir so nicht geläufig waren. Dadurch war ich gezwungen extrem langsam zu lesen und auch das bin ich so nicht gewohnt. Aber genau aus dem Grund haben sich die zwischen den Zeilen verborgenen Emotionen gezeigt und mich das Buch plötzlich komplett anders wahrnehmen lassen. Es hatte etwas magisches und heilendes,denn wo Leid geschieht,kann auch Heilung kommen. Einfach schön 🥰

Emotional, atmosphärisch, herzergreifend
Die Geschichte von Antonia und ihrem Opa Otto ist vor allem am Anfang traurig und hart zu lesen, aber die Hoffnung kommt bald zurück! Die Autorin beschreibt den Weihnachtsmarkt und das Karussell so toll und baut so viel Atmosphäre auf, ich hatte das Gefühl dort zu sein! In der Vergangenheit kam allerdings die Zeit zu wenig raus. 1938 wars, es hätte aber genausogut 1920 oder 1958 sein können… das war schade. Ansonsten habe ich es echt gern gelesen und kanns durchaus empfehlen!
Schöne Grundidee
Die Geschichte war für mich ansich schön, allerdings hat sie sich, obwohl das Buch kurz war, langatmig angefühlt. Ich hatte das Gefühl, ich muss mich selbst zum Lesen überreden. Und das ist meist kein Zeichen für ein Buch nach meinem Geschmack. Ganz nett für zwischendurch, aber mehr leider nicht.
Schöne romantische Liebesgeschichte. Sehr detailliert und mit Liebe geschrieben. Leider mit offenem Ende.
Es ist so schön und detailliert geschrieben. Man kann sich alles so bildlich vorstellen. Es ist tragisch und verträumt romantisch zu gleich. Allerdings finde ich es mehr als schade, dass man sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart mit einem offenen Ende allein gelassen wird… eine Geschichte die so ins Detail geht und einen mitreißt, sollte meines Geschmacks nach keine zwei offenen Enden haben… Sehr sehr schade… sonst wäre es eines meiner Lieblingsweihnachtsbücher gewesen…
Ein zauberhaftes, wundervolles Buch perfekt für die Weihnachtszeit! Wäre ich eine der Personen die bei Filmen oder Büchern weinen müssen, wäre es hier ganz schnell passiert.. bereits nach den ersten paar Seiten dachte ich mein Herz würde zerbrechen. Gut für mich uns mein Herz, das es diese Geschichte - oder wohl eher diese beiden miteinander verwobenen Geschichten) geschafft haben viele kleine Pflaster auf die Risse zu kleben uns es so mit jedem Kapitel mehr zu heilen. Schon lange hab ich ein buch nicht mehr so zügig durchgelesen uns dabei gegen Ende eigentlich nicht beenden wollen. Von Vorne bis hinten, Anfang bis Ende, von A bis Z einfach ein ganz ganz tolles Buch, das leider ein Jahr im Regal warten musste um zum Glück jetzt endlich gelesen und geliebt zu werden. Kein Kitsch, keine Klischees, dafür viel Freude aber auch Traurigkeit, Glück und… hach… lest einfach selber! Ich empfehle es für Jeden, der mal zwischendurch was Wundervolles braucht :)
 REZENSION [Rezension] Das Winterkarussell von Anna Liebig VON ABENDSTERNCHENS BUNTE WELT 11/03/2023 Werbung Das Winterkarussell |Anna Liebig | Blanvalet Taschenbuch Verlag | 336 Seiten | ISBN 978-3734108877 | ASIN B086V6F886 | erschienen am 21. September 2020 | 8,99€ E-Book | 10,00€ Taschenbuch |  Ein nostalgisches Karussell im Schnee, verlorene Träume und ein neuer Anfang … Nachdem die fünfzehnjährige Antonia ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat, findet sie sich bei ihrem bislang unbekannten Großvater Otto auf dessen Bauernhof im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen dem mürrischen Greis und dem Teenager gestaltet sich schwierig – bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, und eines Abends beginnt ihr Großvater schließlich zu erzählen: von damals, als er noch ein junger Schausteller war und sich auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt zum ersten Mal im Leben unsterblich verliebte … Ein modernes Weihnachtsmärchen – perfekte Unterhaltung für kuschelige Winterabende! amazon.de  Anna Liebig ist das Pseudonym von Nicole Steyer, einer erfolgreichen Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus. Bereits mit acht Jahren begann sie, Geschichten zu erfinden und niederzuschreiben. »Das Winterkarussell« ist ihre Liebeserklärung an die schönste Zeit des Jahres: Weihnachten. amazon.de  Bei „Das Winterkarussell“ hat mir schon das Cover sehr gut gefallen und der Klappentext machte einen noch neugieriger auf das Buch. Da war ich gespannt auf das Buch gewesen. Wir lernen die junge Antonia kennen, welche durch den Tod ihrer Mutter, zu ihrem Großvater kommt. Die beiden kennen sich bisher nicht so gut und ihr Großvater ist sehr reserviert. Erst als Antonia den alten Schatz von Karussell findet, taut Otto langsam auf. Damit tauchen wir in eine zweite Zeitebene ab. Beide Zeitstränge haben mir gefallen. Durch die Rückblicke von Otto, lernen wir ihn als Leser noch viel besser kennen. Es war auch schön zu sehen, wie er sehr langsam auftaute und Antonia allmählich in sein Herz ließ. Spannend war zu lesen wie sich die Vergangenheit mit der Gegenwart immer mehr vermischte und Otto auch sein altes Mädchen, das Karussell, wieder zum Leben erweckte. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Sie wurden von der Autorin sehr authentisch dargestellt. Sie hatten ihre Ecken und Kanten aber ihr Herz am richtigen Fleck. Der Schreibstil war locker und leicht, das Buch „Das Winterkarussell“ ließ sich einfach gut lesen. Ein Buch mit Romantik und etwas fürs Herz. Ein Weihnachtsmarkt von früher und heute, erwärmt alle Herzen und man lernt auch noch ein wenig über Bräuche. Ein wunderschöner Weihnachtsroman den man sehr gerne weiter empfiehlt.

Nachdem die fünfzehnjährige Antonia bereits ihren Vater verloren hat, verunglückt nun ihre Mutter tödlich bei einem Verkehrsunfall. Allein und als Waise kommt sie in die Obhut des Jugendamtes. Dieses kann ihren Großvater ausmachen und so findet sie sich Kurzerhand auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen Enkelin und Großvater gestaltet sich schwierig - bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert davon und nun taut auch der Großvater auf und beginnt zu erzählen. Aus der Zeit als junger Schausteller auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt. Und von Lene, in die er sich damals unsterblich verliebte… Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Roman durch das wirklich traumhafte Cover, welches, neben dem abgebildeten Karussell und dem Pärchen, wunderbar durch kleine Glitzerelemente verziert ist. Es deutet eine Geschichte in der Vergangenheit an, welche emotional aufgebaut ist - Und genau das bekommt auch der Leser. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und man leidet zu Beginn wirklich mit Antonia mit. Aber auch ihr Großvater Otto und alle Nebencharaktere sind wirklich liebenswert. Die Geschichte ist emotional und lädt zudem durch das nostalgische Karussell und das winterlich, weihnachtliche Setting auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt zum Träumen ein. (Leider bleibt und dieses Jahr ein Besuch dessen ja verwehrt.) Dies ist ein Buch zum Einkuscheln, gedimmtes Licht und ein heißer Kakao. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. 1938, als Otto sich unsterblich in Lene verliebt und 1990 als Antonia das Karussell in Ottos Scheune findet. Gerade mit den Abschnitten in die Vergangenheit bekommt der Roman seinen Tiefgang und etwas Nostalgie. Das Ende dieses Romans ist wunderschön und hat mich ein paar Tränchen verdrücken lassen. Ein wirklich herzlicher Roman, der genau zur richtigen Zeit kommt.
Ganz süß, spielt 1990 und früher. Eine Waise hat niemanden und lernt ihren Opa kennen, der erst wenig Lust hat aber das Leben mehr und mehr zu schätzen weiß dank seiner Enkeltochter und Nachbarin. Er schwelgt in Erinnerungen, als er mit seinem Vater, seinen Bruder mit dem Karussell unterwegs war und seine große Liebe getroffen hat.
Der Klappentext und auch das wunderschöne Cover haben mich direkt angesprochen. Das Buch hat mich durch die Adventszeit begleitet und ich fand die Geschichte besonders am Anfang tieftraurig. Die Ernsthaftigkeit des tragischen Verlusts von Antonia wurde nicht mal im Ansatz klischeehaft dargestellt. Anna Liebig beschreibt Antonias Situation und Charakter sehr echt und lebensnah, das fand ich unheimlich stark. Der Erzählstil und auch der Verlauf der Geschichte sind sehr solide und ich habe mich während der kalten Winterabende gut unterhalten gefühlt. Nach einer gewissen Zeit switcht die Geschichte zwischen Rückblenden und den gegenwärtigen Geschehnissen. Insgesamt fehlte mir das gewisse Etwas, um mich mit Haut und Haaren zu verlieben, aber ich spreche euch definitiv meine Empfehlung aus, wenn ihr winterliche und weihnachtliche Geschichten ebenso sehr liebt wie ich! ☺️🥰🎅🎄
Auf "Das Winterkarussell" bin ich tatsächlich nur aufgrund dieses tollen Covers aufmerksam geworden - gesehen und direkt verliebt. Denn ist es nicht einfach wunderschön? Es hat etwas total Verträumtes an sich, die Farben harmonieren unglaublich gut und die kleinen Stellen mit Glimmer runden es einfach fabelhaft ab. Nach wie vor kann ich mich gar nicht daran sattsehen. Aber nicht nur das Cover sprang mir direkt ins Auge - auch der Klappentext sprach mich direkt an und ich wurde neugierig auf diese etwas andere Weihnachtsgeschichte. Man könnte meinen, dass es in diesem Buch hauptsächlich um die junge Antonia geht, welche unter tragischen Umständen ihre geliebte Mutter verloren hat und anschließend zu ihrem Großvater zieht - von welchem sie bis dahin gar nicht gewusst hat. Angekommen in einem Ort, der scheinbar noch nicht in der Gegenwart angekommen ist, versucht sie ihrem griesgrämigen Großvater näher zu kommen. Was anfangs wie ein unmögliches Unterfangen wirkt, entwickelt sich schnell zu einer tollen Opa-Enkelin-Liebe, welcher ich gern beim Wachsen zugesehen habe. Dennoch dreht sich das Buch eher um die Vergangenheit von Otto, Antonias Großvater, welcher mit seinem geliebten Karussell, dass er liebevoll "altes Mädchen" nennt, eine lange Vergangenheit verbindet. Es erinnert ihn an die Zeit mit seinem Vater und seinem Bruder, in Frankfurt auf dem Weihnachtsmarkt, wo er umgeben von Freunden eine wunderbare Zeit verbrachte und seine wohl größte Liebe kennengelernt hat - Lene. Es ist eine wundervolle Geschichte, die wirklich viel Spaß gemacht hat gelesen zu werden. Ich hatte zwar meine Probleme in die Geschichte zu finden, da es sich auch etwas anders entwickelte als im Klappentext beschrieben, aber irgendwann ist der Funke übergesprungen und ich hatte viel Freude beim Lesen. Ich kann auch gar nicht sagen, was mir besser gefallen hat - die Story im Hier und Jetzt, in welcher Antonia ihren Großvater mit seinem "alten Mädel" erneut begleitet oder die Geschichten von damals, in den 30er Jahren, was alles sehr unbeschwert wirkte. Es hat mir gefallen Otto und seine Freunde kennen zu lernen, das Leben auf dem Weihnachtsmarkt und den Zusammenhalt zwischen den einzelnen Schaustellern. Beide Zeiten hatten tolle Momente, geprägt durch Freundschaft, Verlust, Liebe. Ich habe zwar zu keinem der Charaktere eine wirkliche Bindung aufbauen können, aber dennoch passten sie irgendwie alle zusammen, auf ihre eigene verschobene Art und es wirkte dadurch immer harmonisch. Zwar konnte ich den jungen Otto anfänglich kaum mit dem plötzlichen Großvater in Verbindung bringen, da sie unterschiedlicher nicht wirken könnten, aber nach und nach passte auch das dann zusammen und ergab einen Sinn. Otto ist ein Typ Mensch, bei welchem man hinter die Fassade gucken muss, denn sein Leben verlief nicht so, wie er es geplant hatte und das machte ihn auf Dauer sehr zu einem Pessimisten. Die Geschichte ist wirklich toll geschrieben, man kommt flüssig durch die Seiten und wartet mit Spannung auf das, was wohl kommen wird. Das Geschehen springt immer zwischen dem Jetzt und den Handlungen der 30er Jahre hin und her, sodass sich die Geschichte in beiden Zeiten gleichermaßen aufbaut und man zu beidem einen Bezug findet. Was ich etwas schade fand, war dass Otto Antonia seine Geschichte nicht erzählt, wie es auf dem Klappentext stand, sondern dass wir als Leser einfach immer in die Vergangenheit reisen - egal an welcher Stelle sich Otto und Antonia in der Gegenwart gerade befanden. Hier hätte ich mir entweder eine andere Beschreibung im Klappentext oder tatsächlich diese Gespräche gewünscht. Ansonsten ist es ein wundervolles Buch mit einer süßen Geschichte, die perfekt in die Vorweihnachtszeit passt und gerade zur jetzigen Zeit die Sehnsucht nach den Weihnachtsmärkten etwas mindert, da man so dennoch das Gefühl bekommt, genau auf einem solchen zu sein.
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter findet sich die fünfzehnjährige Antonia bei ihrem Großvater Otto wieder, von dessen Existenz sie bisher noch nicht einmal etwas geahnt hat. Er ist griesgrämig, scheint eher ein Einsiedler zu sein und auch im Ort ist er nicht sonderlich beliebt. Doch dann entdeckt das Mädchen in der Scheune ein altes Karussell und ist völlig verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, welches Otto wie seinen Augapfel hütet. Erzählt wird in zwei Perspektiven und Zeitsträngen. Einerseits erfährt der Leser die aktuellen Ereignisse aus Antonias Sicht. Den Verlust ihrer Mutter und die damit verbundene Trauer habe ich als sehr bewegend empfunden und konnte mich sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Umso schöner war es dann zu sehen, wie Enkelin und Großvater sich langsam annähern. In Rückblenden ins Jahr 1938 berichtet Otto von seinem Leben als Schausteller des Frankfurter Weihnachtsmarktes, bei dem das Karussell natürlich eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Er spricht von seiner großen Liebe, den Unterschieden und Vorurteilen zwischen armen und reichen Bevölkerungsschichten und letztendlich ist auch der Krieg ein Thema. Nach und nach versteht man, warum aus einem sympathischen, etwas naiven, aber hoffnungsvollen jungen Mann ein derartig ruppiger alter Mann geworden ist. Es ist eine tragische und emotionale Geschichte, die mich sehr berührt hat. Grade dieser Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht den besonderen Reiz des Buches aus. Die jeweiligen Abschnitte enden immer besonders spannend, so dass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Interessant war außerdem das vergangene Frankfurt im Vergleich zur heutigen Stadt kennenzulernen. Ein Großteil der Geschichte spielt auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt, der eine ganz spezielle und feierliche Atmosphäre verbreitet. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Neben Antonia und Otto treten noch einige Personen auf, die alle irgendwie charmant, liebenswert und besonders sind. Das Untereinander war einfach schön zu beobachten und erleben. Grade Otto sorgte durch seine verschrobene Art und Weise immer wieder für ein Schmunzeln bei mir. Zugegeben, das Ende kommt jetzt nicht wirklich unerwartet. Aber insgesamt ist „Das Winterkarussell“ eine mitreißende, schon fast märchenhafte Geschichte, die den winterlichen und weihnachtlichen Zauber einfängt. Eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die erste Liebe, aber eben auch über Verlust und Trauer, verpasste Chancen.
Tief berührt, am Anfang hat es mich getriggert
Aber es war großteils aufbauend und positiv. Sehr liebevoll geschriebene Geschichte, mit sehr viel Herz, zum schwelgen und Täumen einladend. Es machte mir Lust einen Adventmarkt zu besuchen, am liebsten mit Karussell. Die Hauptthemen waren Liebe, Freundschaft, Familie und Hoffnung. Wunderbar zu lesen, ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG!




























