Das Waldhaus: Thriller
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Book Information
Posts
Kein klassischer Thriller, sondern ein ruhiger Spannungsroman. Der Einstieg ist etwas zäh und verworren, gewinnt aber mit der Zeit an Tiefe. Hannah zieht zu ihrem an Demenz erkrankten Vater und beginnt, den ungelösten Mord an ihrer Mutter neu zu untersuchen. Dabei entdeckt sie Hinweise, die ihr als Kind entgangen sind. Langsam entfaltet sich die Geschichte mit unerwarteten Wendungen. Die Auflösung ist schlüssig, aber nicht sofort vorhersehbar.
Schwer zu bewerten…. Thriller trifft es für mich überhaupt nicht, eher Familiendrama mit einem angedeuteten Spannungsbogen, interessanten Twists aber leider zu vielen langatmigen Passagen. Nachdem ich lange gebraucht habe in die Story reinzukommen wurde das Lesen dann doch noch angenehm, aber mehr als den Status nett gewesen bekommt das Buch von mir nicht.
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
Mein erstes Buch der Autorin Liz Webb und sicherlich auch nicht mein letztes. "Das Waldhaus" zeigt die Lügen auf, die eine Familie erfindet zum Eigenschutz. Kurz zur Geschichte: Hannah lebt wieder in ihrem Elternhaus bei ihrem kranken Vater um ihn zu pflegen. Vor Jahren ist ihre Mutter getötet worden, doch wer war es? Die Spannung baut sich in diesem Thriller erst langsam, von Seite zu Seite auf, um am ende dann völlig zuzuschlagen. Du kannst das Buch aber auch nicht aus der Hand legen, weil du wissen willst, welche Lüge als nächstes aufgedeckt wird und wer ist der Mörder am Ende gewesen.😁 Die Schreibweise dazu ist einfach genial. Es ist locker geschrieben und macht einfach Spaß beim lesen. Auch die Kapitel sind nicht zu lang, was den Lesefluss nicht beeinträchtigt. Die Charaktere sind dazu einfach klasse, mal mag man sie, mal hasst man sie. Mal versteht man wie sie reagiert haben, manchmal denkt man sich einfach nur "man sind die blöd"😁 Es ist kein blutiger Thriller, dafür einer voller Lügen und mit einer mega aufsteigenden Spannung. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung😁

Tolle und spannende Geschichte mit einem Ende das ich so nicht hab kommen sehen.
Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückgekehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört… ISBN:978-3-442-49538-2 Goldmann Verlag
Viel Drama
Nach dem spannend klingenden Klappentext habe ich mich auf einen spannenden Thriller gefreut. Zwar war die Spannung oft gegeben, jedoch waren die meisten Handlungsstränge für mich sehr vorhersehbar. Trotzdem hat mir das Drama innerhalb der Familie ganz gut gefallen. Sympathie konnte ich für keinen der ProtagonistInnen entwickeln, es waren wirklich alle Figuren charakterlich unfassbar eklig.
„Weil die Dinge einen nicht immer dorthin führen, wo man sie gerne hätte." 🌳🔪🩸
Die Idee des Buches war interessant und hat mich zur Hälfte ganz gut unterhalten. Gerade das Cover und der Klappentext hatten mich sehr angesprochen. Die Mitte war leider etwas langatmig für meinen Geschmack. Der Schreibstil war überraschend toll. Sehr bildhaft, ausschmückend, sprachlich und emotional gut. Leider zwischendrin etwas zu ausschweifend, was gerade in der Mitte die Spannungskurve drückte, da es zu ausführlich war. Für mich war das Buch allerdings ein düsteres Familiendrama Roman/ Krimi? Und nicht wirklich ein Thriller. Zum Schluss hin war die Auflösung dann für mich schon vorhersehbar gewesen. Wer also gerne mal einen düsteren Krimi bzw. Roman liest, für den ist das definitiv was. Gerade für die jetzt anstehenden Gartenabende oder im Urlaub. Was „leichtes“ für zwischendurch. Danke, an Team Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Thriller, der dieser Bezeichnung gerecht wird
Als Hannahs Vater dement wird, zieht sie wieder in ihr Elternhaus, um ihn zu pflegen, doch immer wieder verwechselt er sie mit ihrer Mutter und macht unverständliche Bemerkungen. Allmählich fängt Hannah an, die ihr bekannte Version von in der Vergangenheit liegenden Vorkommnissen anzweifeln, insbesondere den Tod ihrer Mutter, die unter zweifelhaften Umständen starb. Obwohl es nicht viele Protagonisten gibt, haben alle Geheimnisse zu verbergen. Die Story entwickelt sich zunächst langsam, Vergangenheit und Gegenwart verweben sich nach und nach zu düsteren Erinnerungen und einer psychologisch dichten Atmosphäre, die gleichermaßen verstörend und faszinierend in den Bann zieht. Ein starker, lesenswerter Thriller !
Familiäre Abgründe mit emotionalem Sog
Ein Buch, das mich nicht sofort abgeholt hat – vor allem, weil ich mit den Hauptfiguren anfangs nicht ganz warm wurde. Doch ich bin drangeblieben, und mit jeder Seite wurde die Geschichte spannender und überraschender. Besonders bewegt hat mich die Familiengeschichte. Hannah und Reece tragen schwer an ihrer Vergangenheit, doch sie gehen auf ganz unterschiedliche Weise damit um. Schuld und familiäre Bindung werden sehr verschieden empfunden – das verleiht der Handlung Tiefe und Gefühl. Die Mischung aus emotionalem Familiendrama und spannenden, teils unerwarteten Wendungen hat mich schließlich überzeugt (auch wenn ich es nicht als Thriller bezeichnen würde). Am Ende war es dann doch ein fesselndes Buch, das mich bis zum Ende gepackt hat.

Kein Thriller, eher ein düsteres Familiendrama…
Die 37-jährige Hannah kehrt nach London zurück, um sich um ihren schwer dementen Vater zu kümmern. Doch dort erwartet sie eine Überraschung: Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren auf mysteriöse Weise gestorben ist. Hannah ist schockiert, besonders weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals gesagt hat? Um die Wahrheit herauszufinden, beginnt Hannah, immer mehr in die Rolle ihrer Mutter zu schlüpfen und merkt nicht, dass sie dadurch die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit wieder zum Leben erweckt. Hannah steht im Zentrum der Geschichte und verbringt viel Zeit mit ihren Gedanken und inneren Konflikten. Sie ist eine Figur, die stark von ihrer Vergangenheit beeinflusst wird und oft unsicher handelt. Leider konnte ich zu ihr keine richtige Verbindung aufbauen. Viele ihrer Reaktionen wirkten auf mich unlogisch oder überzogen. Statt Mitgefühl hat sie bei mir eher Frust ausgelöst und mich im Verlauf der Geschichte zunehmend genervt. Auch eine Entwicklung blieb bei ihr aus. Die Nebenfiguren bleiben insgesamt eher blass und bekommen wenig Tiefe. Viele von ihnen wirken austauschbar und dienen vor allem dazu, Hannahs Geschichte voranzutreiben. Dadurch fiel es mir schwer, echtes Interesse oder emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Einige Entscheidungen der Nebencharaktere waren für mich ebenfalls nicht gut nachvollziehbar. Insgesamt hätten sie dem Buch mehr Spannung geben können, wenn sie stärker ausgearbeitet gewesen wären. Der Schreibstil von Liz Webb war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich gelesen habe. Liz Webb schreibt ruhig, leicht verständlich und schafft eine dichte, fast schon mystische Atmosphäre rund um das Waldhaus. Die Beschreibungen der Natur und Umgebung sind bildhaft und stimmungsvoll, sodass man sich den Ort gut vorstellen kann. Leider zieht sich die Handlung an manchen Stellen und Spannung baut sich nur langsam auf. Manche Szenen wiederholen sich und wirken unnötig lang. Auch die inneren Monologe von Hannah ziehen sich oft, ohne dass viel Neues passiert. ,,Das Waldhaus“ ist ein ruhiger, atmosphärischer Thriller, der stark auf Stimmung und Gefühle setzt. Die Grundidee ist interessant, wird aber leider nicht immer konsequent umgesetzt. Die Protagonistin hat mich oft genervt, und auch die Nebencharaktere bleiben blass. Die Spannung ist eher niedrig und die Geschichte vorhersehbar. Wer langsame, gefühlsbetonte Thriller mag, kann das Buch genießen. Für Leser, die mehr Action und psychologische Tiefe erwarten, könnte es enttäuschend sein.
Spannende Geschichte mit einem (leider) vorhersehbaren Ende
Ich habe mir das Buch nicht von mir aus geholt. Ich habe aus aus einem Tauschregal. Mich hat das Cover irgendwie angesprochen. Die Geschichte mochte ich. Ich fand sie spannend und die Plottwists waren gut. Der Schreibstil war angenehm und gut lesbar. Die Protagonistin fand ich irgendwann nur noch gruselig. Das ausschlaggebende für mich, warum es „nur“ 3 Sterne geworden sind ist, dass ich finde, dass man schon 100 Seiten vorher verstanden haben konnte, wer es am Ende gewesen ist. Das fand ich schade. Es war für mich irgendwie zu offensichtlich.
Liz Webbs "Das Waldhaus" ist meiner Meinung nach eher ein fesselnder Roman als ein tatsächlicher Thriller. Das tut dem Unterhaltungswert aber keinen Abbruch, sofern der Aufdruck "Thriller" keine zu großen Erwartungen geschürt hat. Die 37-jährige Hannah zieht wieder bei ihrem Vater ein, um den dementen, totkranken Mann zu pflegen. Seine verwirrten Äußerungen schüren Zweifel in ihr, was den mysteriösen Tod ihrer Mutter betrifft, also schlüpft sie mehr und mehr in ihre Rolle, um nach vielen Jahren endlich die Wahrheit zu erfahren... Hannah ist eine vielschichtige und oft widersprüchliche Protagonistin. Ihr Verhalten empfand ich manchmal sogar als unangenehm und schwer nachvollziehbar, was sie jedoch umso menschlicher macht. Man schwankt zwischen Frustration und Mitgefühl für sie, dann findet man sich wieder voll und ganz auf ihrer Seite. Die komplexe Zeichnung ihrer Figur ist eine der Stärken des Buches, auch wenn sie den Leser manchmal herausfordert. Die Nebenfiguren sind ebenso gut ausgearbeitet und tragen zur dichten Atmosphäre und zur Komplexität der Geschichte bei. Vor allem der berühmte Bruder bietet einen großartgen Kontrast zu seiner von Selbstzweifeln zerfressenen Schwester. Obwohl ich viele der Twists meilenweit vor Hannah erkannt habe, blieb die Geschichte dennoch interessant. Die Vorhersehbarkeit der Wendungen mindert nicht das Lesevergnügen, da Liz Webbs Talent für Spannung und Charakterentwicklung überzeugt. Insbesondere die letzten 160 Seiten habe ich in einem Stück gelesen – sie sind intensiv und mitreißend, der Thriller-Aspekt tritt stärker hervor. Die unheimliche Atmosphäre des Waldes und des alten Hauses hat mir allerdings etwas gefehlt. Die Autorin erforscht, wie tief die Wunden der Vergangenheit reichen können und wie sie das Leben und die Beziehungen der Menschen prägen. Das Buch stellt auch die Frage, wie gut wir diejenigen kennen, die uns am nächsten stehen. Die "schmutzigen" Familiengeheimnisse nach und nach aufzudecken hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, auch wenn das Buch kleine Schwächen hat. Wenn ihr unzuverlässige und manchmal anstrengende Protagonisten mögt, die dem Leser jedoch ans Herz wachsen und wenn ihr Geduld mitbringen könnt im Spannungsaufbau, dann ist "Das Waldhaus" bestimmt etwas für euch.

Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Dies war ein etwas ruhigerer Thriller, der erst EM Ende etwas an Fahrt aufnahm.
Ich muss sagen im Gegensatz zu verschiedenen Rezensionen bin ich direkt gut mit dem Schreibstil zurecht gekommen. Hannah als Hauptcharakter war für mich schon sehr speziell und Mützen drin dachte ich wirklich, dass sie auch nicht alle Latten am Zaun hat. Am Ende wollte ich nur den wirklichen Täter wissen, da für mich teilweise jeder in Verdacht geraten ist. Die Auflösung war dann doch überraschend, aber irgendwie auch kein direktes Highlight. Trotz allem war dies ein spannendes Buch.

Gelungenes Thrillerdebüt!
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und assoziiert mir direkt auf den ersten Blick Gegensätze; allein schon durch die Farbwahl. Den Klappentext fand ich bereits sehr ansprechend, vor allem auch, weil es um Demenz geht, was uns ja alle ereilen könnte. Dies verpackt in einem Thriller hat mich wirklich neugierig gemacht. Hannah‘s Vater kehrt in ihr Elternhaus zurück, um ihren an Demenz erkrankten Vater zu pflegen. Dieser hält sie immer wieder fälschlicher Weise für ihre Mutter - die vor vielen Jahren auf geheimnisumwobenen Umständen umkam - und bittet sie um Verzeihung,. Hannah vermutet, dass ihr Vater mehr über den Tod ihrer Mutter weiß. Um dies herauszufinden, taucht Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und bekommt immer mehr Klarheit über die Vergangenheit. Wie hartnäckig und exzessiv Hannah mit ihrer eigenen Herangehensweise Lügen und Familiengeheimnisse immer mehr aufdeckt, fand ich sehr gut. Ebenso den Schreibstil der Autorin mit all ihren Konstrukten und der Auflösung am Schluss.

Gelungenes Debüt, wenn auch mehr Krimi als Thriller
Seit dem rätselhaften Tod ihrer Mutter Jennifer vor über 20 Jahren findet die kauzige Hannah keine Ruhe. Das Verhältnis zu ihrem Bruder Reece, der mittlerweile unter dem Namen Ryan Patterson als erfolgreicher und beliebter Schauspieler den Durchbruch geschafft hat, und ihrem Vater Philip, Physikprofessor im Ruhestand, ist nicht sonderlich eng. Dennoch entscheidet sie sich wieder in ihr Elternhaus einzuziehen und ihren Vater zu unterstützen, nachdem ihm schwere Demenz diagnostiziert wurde. Dies kommt ihr ganz gelegen, denn ihr eigenes Leben liegt in Trümmern vor ihr und sie schafft es nicht, auf eigenen Beinen zu stehen. Abseits der wenigen lichten Momente ihres Vaters kommt es immer öfter vor, dass er Hannah für seine ermordete Ehefrau hält und mysteriöse Andeutungen macht. Um mehr aus ihm herauszukitzeln, schlüpft Hannah in die Rolle ihrer Mutter, um endlich die Wahrheit zu erfahren, was damals geschah. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Ich-Perspektive von Hannah erzählt, deshalb hat man als Leser keinen Wissensvorsprung, sondern erlebt die Auflösung der Geheimnisse im gleichen Tempo wie die Protagonistin. Über weite Strecken des Buches habe ich mich echt gut unterhalten gefühlt, was sicher auch an Hannah lag. Sie hat oftmals richtig einen am Sender, aber irgendwie auf eine liebenswerte Art und Weise. Ihr widersprüchliches Verhalten wird trotzdem für den Leser so logisch begründet, dass es Sinn und sie menschlich macht. Auch die wenigen Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und wirken nicht bloß wie reine Statisten. Die große Stärke des Buchs ist auf jeden Fall die Charakterentwicklung. Mein einziger Kritikpunkt ist die falsche Deklarierung als Thriller, denn vom Tempo her ist es eher ein Krimi oder Familiendrama. Die Spannungsmomente kann man an einer Hand abzählen. Auch das titelgebende Waldhaus habe ich nicht so wirklich wahrgenommen, da die Geschichte mitten in einer Wohnsiedlung in London spielt.
Packendes Familiendrama
Liz Webb erschafft durch geschicktes Charakterdesign lebendige Figuren, allen voran die Hauptfigur Hannah, aber auch die anderen Charaktere, darunter die verstorbene Mutter Jen, werden im Verlauf der Geschichte eindrucksvoll zum Leben erweckt. Der flüssige Schreibstil baut Spannung auf und lässt das Buch nie langweilig werden, sodass man die knapp über 400 Seiten schnell durchlesen kann. Man wird förmlich in die Geschichte hineingezogen und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und vor allem das Rätsel lösen. Alle überraschenden Wendungen lassen einen gleichermaßen erstaunt, erschüttert und entsetzt zurück.
Dunkles Familiengeheimnis 😨
✨️ Rezension ✨️ ▪︎ Das Waldhaus ▪︎ von Liz Webb [Werbung-Rezensionsexemplar] Das Cover und auch der Klappentext haben mich super angesprochen. Die Story von Hannah und ihrer Familie war teilweise schon gut spannend und fesselnd. Nur leider hat es sich zwischendurch ganz schön gezogen. Richtung Ende hin ist dann einiges passiert und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte, was nun Sache ist. 😨 Das Ende habe ich so auch nicht kommen sehen. Dank dem tollen bildlichen Schreibstil der Autorin, kam das düstere und drückende Setting gut rüber. Wer also eher auf sanftere und dennoch spannende Krimi Kost steht, für den ist das Buch auf jeden Fall was 😊 Für mich ist dieses Buch auch eher ein Krimi, als ein Thriller. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️/5⭐️ Danke an Bloggerportal für das Rezensionsexemplar 😊 Liebe Grüße eure Eli 💜

Nichts ist, wie es scheint und doch ganz anders. Ein spannender Thriller für zwischendurch
Mich hat zuerst das Cover mit den Quitten angesprochen und der Klappentext hat mein Interesse dann komplett geweckt. Auf den ersten etwa 100 Seiten hatte ich allerdings Probleme, richtig in die Geschichte zu kommen, danach nahm sie aber Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum noch aus den Händen legen. Es gab so einige Wendungen und Überraschungen bis zum Schluss mit interssanten Protagonist*innen. Für mich insgesamt ein spannender und empfehlenswerter Thriller und einfach mal ein Standalone, da nicht immer die Zeit für Reihen ist.
Für mich war es definitiv kein Thriller sondern ein Familiendrama. Mir war es am Anfang zu zäh und ich hätte das Buch nach 100 Seiten abgebrochen, wenn ich es nicht mit anderen zusammen gelesen hätte. Es wurde nach und nach etwas interessanter aber wirklich begeistert hat es nicht nicht. Wahrscheinlich weil ich eine andere Erwartung hatte, weil es als Thriller betitelt wurde.
Leider konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen. Die Handlung war über weite Strecken langatmig und erinnerte eher an ein Familiendrama als an einen Thriller. Erst auf den letzten 100 Seiten kam wirklich Spannung auf – schade, dass es so lange gedauert hat. Potenzial war da, aber der Aufbau war zu zäh für meinen Geschmack.

Das Waldhaus ist eine Mischung aus Familiendrama und Thriller. Liz Webb erzählt die Geschichte sehr intensiv. Am Anfang empfindet man die Protagonistin als unsympathisch und die Geschichte wirkt dadurch zäh. Man muss dann aber am Ball bleiben und dann lässt es einen nicht mehr los , da es durch das Thema Demenz dramatisch ist.
Subtile trifft beklemmende Atmosphäre
Nach "Die Bucht" war "Das Waldhaus" nun mein zweites Buch von Liz Webb und ich freue mich bereits jetzt auf zukünftigen Lesestoff der Autorin! Vorweg möchte ich jedoch betonen, man darf hier keinen klassischen Thriller erwarten. Für mich fällt das Buch eher in die Kategorie Spannungsroman mit Familiendrama Vibes. Geschrieben ist "Das Waldhaus" ungemein flüssig, ich mag den angenehmen Scheibstil sowie die kurzen Kapitel und die Ich-Perspektive, aus welcher die Geschichte erzählt wird. Was Liz Webb darüber hinaus meisterhaft beherrscht ist, eine durchweg beklemmende Atmosphäre zu erschaffen. Zu Beginn ist die Story zwar ein klein wenig zäh, doch nach den ersten paar Kapiteln bleibt der Spannungsbogen bis zum Ende konstant oben. Der Plot besticht mit jeder Menge unerwarteter Wendungen, düsteren Familiengeheimnissen und führt einen als Leser*in gekonnt in die Irre. Genau wie Hannah, durch deren Augen ich die Geschichte erlebte, fragte ich mich des öfteren, was nun Realität und was Fiktion ist. Die einzelnen Charaktere sind äußerst komplex und legen zum Teil ein verstörendes Verhalten an den Tag. Jeder von ihnen scheint etwas zu verbergen und könnte als Killer in Frage kommen. Einen wirklichen Sympathieträger sucht man hier vergebens, was jedoch nicht weiter schlimm ist, da die Figurenzeichnung für dieses Buch absolut stimmig ist. Ich empfand "Das Waldhaus" als überaus fesselnd. Ein Buch, welches über eine subtile Spannung sowie düstere Atmosphäre verfügt und dessen Storyline definitiv nachhallt. Aber auch der trockene, britische Humor, den die Autorin einfließen ließ, traf voll meinen Geschmack.

Geheimnisvolles Familiendrama - alles was du über deine Eltern weißt ist eine Lüge
Hannah ist nicht ganz knusper im Kopf und nie über den Tod ihrer Mutter vor 23 Jahren hinweg gekommen. Da ihr Dad pflegebedürftig ist zieht sie bei ihm ein. Sie beginnt in der Vergangenheit herumzuwühlen und imitiert ihre Mutter, um erschreckende Geheimnisse aufzudecken. Das Buch wird als Thriller deklariert, weshalb ich vergeblich Spannung gesucht habe. Anfangs las sich das Buch für mich sehr schleppend und ich hatte es schwer in die Geschichte hereinzuspüren. Dennoch sind die Familiendynamiken und die Geheimnisse, die Hannah aufdeckt interessant, beinhalten unglaubliche Veränderungen der Ansichten auf Familienmitglieder und Hannah macht auch Persönlichkeitsentwicklungen durch, die positiv anzusehen sind. Deshalb hat mir das Buch dann doch gut gefallen, auch wenn ich den Täter schon vor der Auflösung eine Weile verdächtigt habe.
Naja..
War nicht schlecht. Super gut geschrieben. Auch spannend und interessant. Aber es war wiedermal kein Thriller. Schade. Wer entscheidet ob Roman oder Thriller auf den Büchern steht? Der Verlag oder die AutorInnen? Ich finde es super schade, das Buch hat jetzt nicht so tolle Bewertungen. Wenn es die AutorInnen nicht entscheiden dann tut es mir echt leid.
Ein Buch für zwischendurch
Ich bedanke mich dass ich das Buch als Rezensionsexemplar bekommen und rezensieren durfte. Die Leseprobe und der Klappentext versprach eine sehr interessante Story. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Idee war sehr gut, aber die Umsetzung leider nicht so gut wie es eigentlich sein sollte. Das Buch war für mich mehr ein Familien Drama als ein Thriller. Mir hat die Spannung gefehlt, am Anfang hatte es für mich ein paar unnötige Längen. Die Protagonisten gingen mir meistens auch auf die nerven ich konnte meistens ihre Handlungen nicht verstehen. Wahrscheinlich war es einfach nicht meine Geschichte und ein anderer Leser kann diese Geschichte lieben, für mich war es leider nicht der Fall daher kann ich sie leider auch nicht empfehlen. GESCHICHTE Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört …

Hab es gern gelesen, aber Spannung ging zu sehr hoch und runter, kein eindeutiger Thriller
Das Waldhaus von Liz Webb / Rezension 💛 Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Inhalt und Meinung: Das Buch hat vielversprechend angefangen und der Klappentext hatte mich vorher sehr angesprochen. Das Cover hat einen düsteren Eindruck vermittelt und so war auch durchaus die Atmosphäre im Buch. Darum geht‘s: Wir lesen aus der Perspektive von Hannah, die ihren dementen Vater pflegt. Als er anfängt, sie mit ihrer vor über 20 Jahren ermordeten Mutter zu verwechseln, beginnt Hannah zu recherchieren, was wirklich damals passiert ist. Denn der Mordfall konnte nie gelöst werden… Der Schreibstil war auffallend toll, sehr reich, schmückend und bildhaft. Das hatte mich zunächst in die Geschichte reingezogen. Ich mochte die Protagonistin sehr, ihre sarkastische, vor Selbstironie triefende Art, ihre Echtheit…. Immer mehr Geheimnisse wurden offengelegt, was interessant war. Es war eher ein Roman mit Thriller Elementen, sogar Psychothriller Elementen, denn immer wieder gibt es Gänsehaut Momente, die (gut) ekelhaft waren. Ihr versteht schon! Insgesamt fand ich, dass der herausragende Schreibstil nicht so sehr zu dem versprochenen Genre gepasst hat. Irgendwann empfand ich es als anstrengend, dass man langsam voran kam, weil wirklich alles ganz genau beschrieben wurde. Das hat für mich die Spannungskurve doch etwas gestört. Es war ein wenig, als ob die Autorin frisch aus einem „kreatives Schreiben“ Kurs kam und wirklich alle Techniken genutzt hat, die sie gelernt hat. Und manchmal ist weniger auch etwas mehr. Für mein Empfinden. Bzw. es muss zum Genre passen, finde es bei einem Thriller am wichtigsten, dass die Handlung halbwegs schnell voran geht und die Spannungskurve klar auf einen Höhepunkt zuführt und dann langsam abflacht. Kein auf und ab… Die Auflösung war in Ordnung, ein wenig ernüchternd, wenn man bedenkt, wie lang der Weg bis dahin war. Insgesamt ein gutes Buch, lest es gern, wenn Euch der Klappentext zusagt. 3,5/5 ⭐️⭐️⭐️

Naja
Ich lese sehr selten Thriller. Hatte aber doch mal wieder Lust auf etwas richtig spannendes. Leider hat mir hier doch etwas die Spannung und der Nervenkitzel gefehlt. Die Zerrissenheit von Hannah und ihrem Bruder war für mich sehr gut eingefangen. Jeder kämpft für sich selber und nach dem Tod ihrer Mutter haben sie kaum noch Kontakt zueinander. Warum das so ist klärt sich auf und auch gibt’s viele Verdächtige und immer neue Geheimnisse, die ans Licht kommen. Manchmal war mir das etwas zu zäh, manchmal war es sehr interessant. Rein vom Titel her hab ich hier was anderes erwartet. Insgesamt ist es in Ordnung. Für die Thriller Fans sicher eine Empfehlung.
Nur wenn du lügst, kommt die Wahrheit ans Licht...
"Normale Menschen essen keine rohen Quitten." (Erster Satz) Mit eher leisen Tönen und vorsichtigem Kennenlernen der Protagonistin beginnt "Das Waldhaus". Die Geschichte um Hannah, die ihren dementen und sterbenden Vater auf seinen letzten Tagen begleitet und dabei den seit 24 Jahren ungelösten Todesfall ihrer eigenen Mutter auf der Spur ist, fand ich rundum gelungen. Die erste Hälfte war interessant, eher ruhig, man beginnt langsam zu begreifen, wie viel mehr hinter diesem Mord (war es denn Mord?) steckt und Hannah findet immer mehr heraus. Schlimme Dinge aus dem Jahr 1996, als die Tragödie passierte. Die zweite Hälfte hat mich dann vollends überzeugt und die Story wurde wirklich immer spannender. Als Leser wird man ständig auf neue Ideen gebracht- wer ist es gewesen und warum? Das Beleuchten der Wahrheit um das Wesen ihrer Mutter wird zu einem albtraumhaften Weg ins Ungewisse- war es denn wirklich ihr Vater, der die eigene Frau tötete? Warum macht er solche seltsamen Aussagen? Die Szenen, in denen Hannah ihre Mutter spielt, um dem ganzen auf den Grund zu gehen, waren abstrus wie fesselnd. Man kann und will es nicht glauben und dann kommt es doch ganz anders als man denkt... Tolles Buch mit der Extra-Portion Quitte, die nicht nur das Cover ziert, sondern auch immer wieder als Statist auftritt.
𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: >>Einer der besten Thriller des Jahres.<< Zumindest behauptet das Die Times. Ich würde eher sagen, ich habe mich einfach mal wieder vom tollen Cover leiten lassen und war enttäuscht. Der Klappentext hat noch jede Menge Spannung versprochen, aber kaum angefangen habe ich schnell gemerkt, mit Hannah, der Hauptprotagonistin, komme ich gar nicht klar. Sie hat die Story, für mich, schwer gemacht. Sie war durch Alkohol und Tabletten, ein undurchschaubarer Charakter. Es gibt bestimmt Einige die sagen, ja, gerade das hat es ja spannend gemacht, mich aber hat es runtergezogen. Alles wirkte so "depri". Die Beziehung zu ihrem Bruder, dem Vater, wie sie überhaupt mit Menschen umgegangen ist, all das mochte ich nicht. Dazu diese ruhige Erzählweise. Immer wieder lese ich, dass es ähnlich aufgebaut ist wie "Girl on train" und ich denke, da liegt auch das eigentliche Problem. Denn dieses Buch hatte ich damals abgebrochen, aus genau diesen Gründen. Ich bin wohl einfach kein Kandidat für solche Art von Geschichten, vor allem nicht, wenn sie dazu auch noch so ruhig erzählt sind. Da stelle ich mir unter einem Thriller auch etwas anderes vor, aber das konnte ich ja vorher nicht wissen. Schade, hatte große Erwartungen an das Buch. Deswegen: Wer Girl on train mochte, für den könnte diese Story etwas sein. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Mir war das zu ruhig und runterziehend, dazu hatte ich Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Nur wenn du lügst, kommt die Wahrheit ans Licht ... Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört …

Was weißt du wirklich über deine Eltern?
Für mich ein gut gelungenes Buch, jedoch eher ein Krimi als ein richtiger Thriller. Die Geschichte von Hannah rund um ihren Vater und ihre Mutter fand ich wirklich sehr spannend, wenn auch erst ab der zweiten Hälfte des Buches. Während der ersten Buchhälfte hat sich die Handlung schon sehr in die Länge gezogen und eine direkte Spannung wurde nicht aufgebaut. Man hat zwar gemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt und mehr hinter der ganzen Geschichte stecken muss, aber das Potential wurde hier noch nicht ausgeschöpft. Aber der zweiten Hälfte konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Es wurde immer spannender und man wollte einfach nur noch rausfinden was im Spätsommer 1996 wirklich passiert ist. Es folgt ein unerwarteter Twist nach dem anderen, was mich teilweise komplett sprachlos zurückgelassen hat. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr angenehm, weshalb man nur so durch die Seiten fliegt. 4,5/5⭐️

Spannend & unvorhersehbar
Das Buch war wirklich spannend und ich werde ihm wahrscheinlich mit meiner Bewertung nicht gerecht. Das allgemeine Setting fand ich wirklich spannend, den Weg zur Auflösung des Konflikts aber recht träge. Mir fehlte so ein bisschen der rote Faden und ich konnte mich nicht gut mit der Protagonistin identifizieren.
Das Buch war ne kleine Berg-und Talfahrt. Mit mehr Tal als Berg, würde ich sagen. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hab ich mich sehr drauf gefreut, denn die Idee klang schon echt gut. Es startete auch erst mal vielversprechend, doch nach 100 bis 150 Seiten war ich kurz davor, es ganz wegzulegen. Liz Webb beschreibt alles unheimlich ausführlich und drückt manchmal etwas noch mal in anderen Worten aus. Sieht bzw liest man häufig in Debutromanen, weil die Autoren sicherstellen wollen, dass auch wirklich alles so verstanden wird, wie sie es meinen. Das fand ich doch sehr anstrengend. Ich hab dann doch beendet und bin auch ganz froh darüber, denn gegen Ende, als ich mich daran gewöhnt hatte, dass die Protagonistin ungeheuer einen an der Klatsche hat, wurde es dann immer besser. Richtig vom Hocker reißen konnte es mich zwar nicht, aber es hat mich dann doch gedanklich sehr beschäftigt. Insgesamt ein sehr ruhiger Thriller, wirklich spannend war es nur sehr selten. Geht eher in Richtung Familiendrama.
Ach ja … die Familiengeheimnisse ..
Ich bin positiv überrascht!!! Es stimmt schon, dass es sich eher um ein Drama innerhalb einer Familie handelte, statt um einen Thriller - dennoch war es mit Spannung, Handlungen sowie Wendungen gespickt! Ein Punkt Abzug aufgrund von einigen zähen Passagen und Wiederholungen! Zusätzlich finde ich, dass der Buchtitel überhaupt nicht zum Inhalt passt !
Ich habe immer wieder in Rezensionen gelesen, dass das kein richtiger Thriller sein soll, und da hab ich gedacht, das könnte was für mich sein 😅 Also, es ist auf jeden Fall nicht blutig. Es geht um die 37-jährige Hannah, die in ihr Elternhaus zurück kehrt, nachdem der Versuch, ein eigenes Leben aufzubauen, gescheitert ist. Ihre Jugend endete mit dem gewaltsamen, unaufgeklärten Tod ihrer Mutter, der Vater ist inzwischen dement, der Bruder ein Filmstar. Hannah will jetzt endlich wissen, was damals wirklich passiert ist und lernt ihre vergötterte Mutter bei ihren Nachforschungen von einer ganz anderen Seite kennen. Und so gibt es auch immer mehr Verdächtige. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Es war sehr modern geschrieben, immer wieder lustig, mit Hannah kam ich gut klar und das Ende fand ich auch gelungen.
Wer waren deine Eltern wirklich?
Das Thrillerdebüt „Das Waldhaus“ von Liz Webb kann sich sehen lassen und das nicht einzig nur des Covers wegen, welches perfekt gewählt ist. Die Charaktere sind vielschichtig und super ausgearbeitet. Hannah als Hauptprotagonistin alles andere als perfekt, eher die Frau mit Ecken und Kanten. Die Story beginnt direkt spannend, durch Rückblicke wird das ganze Ausmaß um den Tod Hannahs Mutter greifbar, was die Hauptprotagonistin fast in den Wahnsinn treibt. Die Kapitel sind mittellang und lassen sich durch den flüssigen Schreibstil gut lesen. Im Mittelteil zieht es sich etwas, aber das dranbleiben lohnt sich, denn gerade was den Mörder betrifft befindet man sich definitiv auf der völlig falschen Fährte. Einige Handlungsstränge die am Ende aber nachvollziehbar ineinandergreifen. Tolles Buch welches ich gerne gelesen habe. Das Ende ist perfekt gewählt und lässt den Leser mit einem zufriedenen Gefühl zurück.

Eine Familiengeschichte mit unerwarteten Wendungen...
Der Klappentext war für mich ein Grund das Buch zu lesen da ich dachte es geht hier um einen Thriller... das Buch würde ich aber eher als Krimi bezeichnen. Es ist eine Familiengeschichte in der die Protagonisten Hannah versucht die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter und über ihr Leben herauszufinden. Im Laufe der Story kommen immer mehr Geheimnisse zum Vorschein und nichts scheint so wie Hannah als als 14 jähriges Mädchen zum Zeitpunkt des Todes ihrer Mutter in Erinnerung hat. Es gibt in dem Buch viele unerwartete Wendungen so dass ich bis zum Schluss nicht genau wusste wer der Täter war.... auch wenn ich hier und da schon einen Ahnung hatte. Für 5 Sterne reicht es leider nicht aber das Buch ließ sich an sich sehr gut lesen.
Man sagt so schön, es gebe die Liebe auf den 2.Blick. Für dieses Buch trifft das für mich zu. Nachdem ich gut die Hälfte gelesen, aber mit der Protagonistin nicht ganz klar kam, habe ich die ersten 100 Seiten prompt nochmal gelesen. Und das war gut so. Im Mittelpunkt steht die aus der Ich-Perspektive erzählende 37jährige Hannah, die mit ihrem Leben offenbar nicht klar kommt und keine einfache Persönlichkeit ist. Das wird bereits im ersten Satz deutlich "Normale Menschen essen keine rohe Quitten." (S.9). Mit gerade 14 Jahren musste Hannah ein traumatisches Ereignis verkraften, als ihre Mutter mit einem Messer in der Brust im Wald hinter dem Haus aufgefunden wurde. Ihr Vater wurde trotz einiger Verdachtsmomente nie angeklagt. Ihr 4 Jahre älterer Bruder, der von der Schuld des Vaters überzeugt ist, verließ einen Tag nach der Beerdigung die Familie und ließ Hannah im Stich. Seit 15 Jahren besteht kein Kontakt mehr. Nun pflegt Hannah den demenzkranken und sterbenden Vater, der nach einem Sturz im Haus für ein paar Tage im Krankenhaus ist und dort Hannah mit der verstorbenen Mutter zu verwechseln scheint und sie seltsamerweise um Verzeihung bittet. Hannah kommen Zweifel an der Unschuld des Vaters und gräbt in der Vergangenheit nach. Den Tod ihrer Mutter hat Hannah nicht wirklich verarbeitet, er hat Spuren hinterlassen. "Die Zeit hat mich nicht geheilt. Sie hat mich nur verhärten lassen."(S. 16). Das Buch behandelt in weiten Teilen ein sehr gut durchdachtes und interessantes Familiendrama. Hannah versucht die Geschehnisse der Vergangenheit aufzuklären und spricht dabei mit Personen, die mit ihrer Mutter befreundet waren, mit dem ehmals den Fall bearbeitenden Detective, mit ihrem Bruder, der nichts von der Vergangenheit wissen will und den seltsam sich verhaltenden Nachbarn und deren überaus zuvorkommenden Sohn. Immer wieder tauchen wir in die Vergangenheit ab und entdecken immer mehr dunkle und überraschende Familiengeheimnisse. Liz Webb hat einen wunderbaren, tief gehenden und eindringlichen, aber auch humorvollen Schreibstil. Sie beschreibt sehr gekonnt das Innenleben Hannahs, ihre allmählich bröckelnde Überzeugung von der Unschuld ihres Vaters und der Verherrlichung ihrer seinerzeit attraktiven Mutter. Nach und nach gibt es unglaubliche Enthüllungen und zahlreiche immer wieder überraschende Wendungen. Die seinerzeit kindische und verklärte Sicht auf die Eltern erfährt hier sehr überraschende Richtungen, gerade auch im Hinblick auf ihre Mutter "aber ich dachte nie daran, dass sie womöglich eine Existenz abseits von uns hatte, ihr eigenes Leben lebte"(S. 154). Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Von Seite zu Seite wollte ich immer mehr und schneller wissen ,was damals wirklich passierte und wie welche Personen, die Hannah nach und nach aufsucht, involviert gewesen sind. Was dabei heraus gekommen ist, hat mich immer wieder überrascht und fasziniert zugleich, sowie auch das überzeugende und überraschende Finale. Wer einen Thriller aufgrund des Covers erwartet und insoweit entsprechende Maßstäbe ansetzt, dürfte sicher enttäuscht sein. Spannung kam erst zum Showdown so richtig auf. Aber wer wissen will, wie das komplizierte Beziehungeflecht der Personen untereinder und das Familiendama aufgelöst wird und ob Hannah es schafft, ihr Traumata zu überwinden, sollte bei diesm sprachlich wirklich tollen Buch zuschlagen. Ich empfehle dieses Buch mit 4,5 /5 ⭐️

Spannender Familiengeheimnisthriller
ℝ𝔼ℤ𝔼ℕ𝕊𝕀𝕆ℕ 🍋 Mit ein paar kleinen Startschwierigkeiten bin ich dennoch froh, dass ich das Buch weitergelesen habe. In Das Waldhaus geht es um Hannah die ein Familiengeheimnis aufklären möchte. Der Charakter von Hannah war manchmal bisschen schwierig aber dennoch war sie eine starke Frauenprotagonistin und wusste was sie wollte UND ZWAR den tot ihrer Mutter aufklären der ihr selbst 23 Jahre später keine ruhe lässt. 🌿 Die Plotts waren wirklich gut - immer wenn ich dachte OKAY der isses jetzt , kam wieder was ganz anderes ans Licht. Auch zweifelte Hannah bei den ganzen Ermittlungen an ihrer Mutter und hatte das Gefühl sie eigentlich nie gekannt zu haben. Mit dem Ende hatte ich absolut garnicht gerechnet - aber im Endeffekt war es aber ein spannender und lockerer Familiengeheimnisthriller mit guten Plotts.

Nur wenn du lügt, Kommt die Wahrheit ans Licht ... Klappentext hörte sich für mich richtig spannend an , aber das war es dann leider nicht. Mein Verdacht hat sich bestätigt und Hannah empfand ich als recht anstrengenden Charakter. Hat sich in keinster Weise wie eine 37 jährige Frau benommen. Naja soll es ja geben. Für mich war es auch kein richtiger Thriller sondern eher ein Familiendrama. Muss man nicht unbedingt lesen.
Meinung: Das Cover des Buches ist definitiv ein Blickfang, und der Titel verspricht eine fesselnde Geschichte. Als ich jedoch in die Seiten eintauchte, wurde ich leider enttäuscht. Die Handlung dreht sich um Hannah, die aus London zurückkehrt, um sich um ihren dementen Vater in ihrem Elternhaus zu kümmern. Der Tod ihrer Mutter liegt lange zurück, und der Fall wurde nie aufgeklärt – offiziell wurde er als Selbstmord abgeschlossen. Doch Hannah ist fest entschlossen, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter ans Licht zu bringen. Je tiefer sie gräbt, desto verstörender werden die Geheimnisse, die sie aufdeckt. Das klingt doch eigentlich vielversprechend, oder? Als ich das Buch begann, wartete ich nach den ersten hundert Seiten immer noch darauf, dass die Handlung Fahrt aufnimmt. Diese zähe Entwicklung machte mich zunehmend frustriert. Der Schreibstil ist zwar leicht und detailreich, doch die überbordenden Beschreibungen waren für meinen Geschmack zu viel des Guten. Die Spannung blieb lange Zeit auf der Strecke, und erst nachdem ich mehr als die Hälfte des Buches durchgelesen hatte, nahm sie langsam Fahrt auf. Doch auch das Ende vermochte mich nicht zu überraschen oder zu fesseln. Die Charaktere waren mir ebenfalls nicht sonderlich sympathisch. Zwar passten sie gut in die Geschichte, aber dennoch konnte ich keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen. Insbesondere Hannah und ihre Handlungen haben mich regelrecht auf die Palme gebracht. Dieses Buch ist für mich eher ein Familiendrama als ein Thriller.
Ich habe ihn fünfzehn Jahre nicht gesehen, und wir unterhalten uns über Diäten? Herrje, diese britische Fähigkeit zum Small Talk, wo doch so viele Elefanten in diesem Porzellanladen rumstehen, dass sie uns niedertrampeln müssten. (Zitat aus „Das Waldhaus“ auf Seite 103)
✨…oh Hannah oh Hannah, sooo viel Selbstzweifel, sooo viel Alkohol & eine Vergangenheit die wieder aufblüht … ob sie mir sympathisch war, eher nein, dafür war der Psychologische Part von ihr, unglaublich spannend, aber ich hatte nie das Bedürfnis mit ihr mitzufiebern … einzig, ich wollte immer, dass sie endlich ihren innere Ruhe findet … Und so bin ich unglaublich spannend in die Geschichte eingetaucht & wollte mehr erfahren & die Vergangenheit aufdecken … Das Buch ist ein wunderbarer ruhiger Spannungsbuch, der gut geschrieben ist & nie langweile aufkommt …die Kapitel sind gut unterteilt & ich hatte nie Längen oder künstliche Spannungsmomente … im Gegenteil, ich wurde von Anfang, trotz leichtem holpern bis zum Schluss gut unterhalten & freue mich, mehr von der Autorin zulesen … 📚 Das Waldhaus ist kein Highlight aber ein unglaublich spannender Spannungsroman mit sehr gutem britischem Humor, der einem wunderbar gut Unterhaltet & mag ich einfach total 🇬🇧
Book Information
Posts
Kein klassischer Thriller, sondern ein ruhiger Spannungsroman. Der Einstieg ist etwas zäh und verworren, gewinnt aber mit der Zeit an Tiefe. Hannah zieht zu ihrem an Demenz erkrankten Vater und beginnt, den ungelösten Mord an ihrer Mutter neu zu untersuchen. Dabei entdeckt sie Hinweise, die ihr als Kind entgangen sind. Langsam entfaltet sich die Geschichte mit unerwarteten Wendungen. Die Auflösung ist schlüssig, aber nicht sofort vorhersehbar.
Schwer zu bewerten…. Thriller trifft es für mich überhaupt nicht, eher Familiendrama mit einem angedeuteten Spannungsbogen, interessanten Twists aber leider zu vielen langatmigen Passagen. Nachdem ich lange gebraucht habe in die Story reinzukommen wurde das Lesen dann doch noch angenehm, aber mehr als den Status nett gewesen bekommt das Buch von mir nicht.
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
Mein erstes Buch der Autorin Liz Webb und sicherlich auch nicht mein letztes. "Das Waldhaus" zeigt die Lügen auf, die eine Familie erfindet zum Eigenschutz. Kurz zur Geschichte: Hannah lebt wieder in ihrem Elternhaus bei ihrem kranken Vater um ihn zu pflegen. Vor Jahren ist ihre Mutter getötet worden, doch wer war es? Die Spannung baut sich in diesem Thriller erst langsam, von Seite zu Seite auf, um am ende dann völlig zuzuschlagen. Du kannst das Buch aber auch nicht aus der Hand legen, weil du wissen willst, welche Lüge als nächstes aufgedeckt wird und wer ist der Mörder am Ende gewesen.😁 Die Schreibweise dazu ist einfach genial. Es ist locker geschrieben und macht einfach Spaß beim lesen. Auch die Kapitel sind nicht zu lang, was den Lesefluss nicht beeinträchtigt. Die Charaktere sind dazu einfach klasse, mal mag man sie, mal hasst man sie. Mal versteht man wie sie reagiert haben, manchmal denkt man sich einfach nur "man sind die blöd"😁 Es ist kein blutiger Thriller, dafür einer voller Lügen und mit einer mega aufsteigenden Spannung. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung😁

Tolle und spannende Geschichte mit einem Ende das ich so nicht hab kommen sehen.
Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückgekehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört… ISBN:978-3-442-49538-2 Goldmann Verlag
Viel Drama
Nach dem spannend klingenden Klappentext habe ich mich auf einen spannenden Thriller gefreut. Zwar war die Spannung oft gegeben, jedoch waren die meisten Handlungsstränge für mich sehr vorhersehbar. Trotzdem hat mir das Drama innerhalb der Familie ganz gut gefallen. Sympathie konnte ich für keinen der ProtagonistInnen entwickeln, es waren wirklich alle Figuren charakterlich unfassbar eklig.
„Weil die Dinge einen nicht immer dorthin führen, wo man sie gerne hätte." 🌳🔪🩸
Die Idee des Buches war interessant und hat mich zur Hälfte ganz gut unterhalten. Gerade das Cover und der Klappentext hatten mich sehr angesprochen. Die Mitte war leider etwas langatmig für meinen Geschmack. Der Schreibstil war überraschend toll. Sehr bildhaft, ausschmückend, sprachlich und emotional gut. Leider zwischendrin etwas zu ausschweifend, was gerade in der Mitte die Spannungskurve drückte, da es zu ausführlich war. Für mich war das Buch allerdings ein düsteres Familiendrama Roman/ Krimi? Und nicht wirklich ein Thriller. Zum Schluss hin war die Auflösung dann für mich schon vorhersehbar gewesen. Wer also gerne mal einen düsteren Krimi bzw. Roman liest, für den ist das definitiv was. Gerade für die jetzt anstehenden Gartenabende oder im Urlaub. Was „leichtes“ für zwischendurch. Danke, an Team Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Thriller, der dieser Bezeichnung gerecht wird
Als Hannahs Vater dement wird, zieht sie wieder in ihr Elternhaus, um ihn zu pflegen, doch immer wieder verwechselt er sie mit ihrer Mutter und macht unverständliche Bemerkungen. Allmählich fängt Hannah an, die ihr bekannte Version von in der Vergangenheit liegenden Vorkommnissen anzweifeln, insbesondere den Tod ihrer Mutter, die unter zweifelhaften Umständen starb. Obwohl es nicht viele Protagonisten gibt, haben alle Geheimnisse zu verbergen. Die Story entwickelt sich zunächst langsam, Vergangenheit und Gegenwart verweben sich nach und nach zu düsteren Erinnerungen und einer psychologisch dichten Atmosphäre, die gleichermaßen verstörend und faszinierend in den Bann zieht. Ein starker, lesenswerter Thriller !
Familiäre Abgründe mit emotionalem Sog
Ein Buch, das mich nicht sofort abgeholt hat – vor allem, weil ich mit den Hauptfiguren anfangs nicht ganz warm wurde. Doch ich bin drangeblieben, und mit jeder Seite wurde die Geschichte spannender und überraschender. Besonders bewegt hat mich die Familiengeschichte. Hannah und Reece tragen schwer an ihrer Vergangenheit, doch sie gehen auf ganz unterschiedliche Weise damit um. Schuld und familiäre Bindung werden sehr verschieden empfunden – das verleiht der Handlung Tiefe und Gefühl. Die Mischung aus emotionalem Familiendrama und spannenden, teils unerwarteten Wendungen hat mich schließlich überzeugt (auch wenn ich es nicht als Thriller bezeichnen würde). Am Ende war es dann doch ein fesselndes Buch, das mich bis zum Ende gepackt hat.

Kein Thriller, eher ein düsteres Familiendrama…
Die 37-jährige Hannah kehrt nach London zurück, um sich um ihren schwer dementen Vater zu kümmern. Doch dort erwartet sie eine Überraschung: Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren auf mysteriöse Weise gestorben ist. Hannah ist schockiert, besonders weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals gesagt hat? Um die Wahrheit herauszufinden, beginnt Hannah, immer mehr in die Rolle ihrer Mutter zu schlüpfen und merkt nicht, dass sie dadurch die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit wieder zum Leben erweckt. Hannah steht im Zentrum der Geschichte und verbringt viel Zeit mit ihren Gedanken und inneren Konflikten. Sie ist eine Figur, die stark von ihrer Vergangenheit beeinflusst wird und oft unsicher handelt. Leider konnte ich zu ihr keine richtige Verbindung aufbauen. Viele ihrer Reaktionen wirkten auf mich unlogisch oder überzogen. Statt Mitgefühl hat sie bei mir eher Frust ausgelöst und mich im Verlauf der Geschichte zunehmend genervt. Auch eine Entwicklung blieb bei ihr aus. Die Nebenfiguren bleiben insgesamt eher blass und bekommen wenig Tiefe. Viele von ihnen wirken austauschbar und dienen vor allem dazu, Hannahs Geschichte voranzutreiben. Dadurch fiel es mir schwer, echtes Interesse oder emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Einige Entscheidungen der Nebencharaktere waren für mich ebenfalls nicht gut nachvollziehbar. Insgesamt hätten sie dem Buch mehr Spannung geben können, wenn sie stärker ausgearbeitet gewesen wären. Der Schreibstil von Liz Webb war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich gelesen habe. Liz Webb schreibt ruhig, leicht verständlich und schafft eine dichte, fast schon mystische Atmosphäre rund um das Waldhaus. Die Beschreibungen der Natur und Umgebung sind bildhaft und stimmungsvoll, sodass man sich den Ort gut vorstellen kann. Leider zieht sich die Handlung an manchen Stellen und Spannung baut sich nur langsam auf. Manche Szenen wiederholen sich und wirken unnötig lang. Auch die inneren Monologe von Hannah ziehen sich oft, ohne dass viel Neues passiert. ,,Das Waldhaus“ ist ein ruhiger, atmosphärischer Thriller, der stark auf Stimmung und Gefühle setzt. Die Grundidee ist interessant, wird aber leider nicht immer konsequent umgesetzt. Die Protagonistin hat mich oft genervt, und auch die Nebencharaktere bleiben blass. Die Spannung ist eher niedrig und die Geschichte vorhersehbar. Wer langsame, gefühlsbetonte Thriller mag, kann das Buch genießen. Für Leser, die mehr Action und psychologische Tiefe erwarten, könnte es enttäuschend sein.
Spannende Geschichte mit einem (leider) vorhersehbaren Ende
Ich habe mir das Buch nicht von mir aus geholt. Ich habe aus aus einem Tauschregal. Mich hat das Cover irgendwie angesprochen. Die Geschichte mochte ich. Ich fand sie spannend und die Plottwists waren gut. Der Schreibstil war angenehm und gut lesbar. Die Protagonistin fand ich irgendwann nur noch gruselig. Das ausschlaggebende für mich, warum es „nur“ 3 Sterne geworden sind ist, dass ich finde, dass man schon 100 Seiten vorher verstanden haben konnte, wer es am Ende gewesen ist. Das fand ich schade. Es war für mich irgendwie zu offensichtlich.
Liz Webbs "Das Waldhaus" ist meiner Meinung nach eher ein fesselnder Roman als ein tatsächlicher Thriller. Das tut dem Unterhaltungswert aber keinen Abbruch, sofern der Aufdruck "Thriller" keine zu großen Erwartungen geschürt hat. Die 37-jährige Hannah zieht wieder bei ihrem Vater ein, um den dementen, totkranken Mann zu pflegen. Seine verwirrten Äußerungen schüren Zweifel in ihr, was den mysteriösen Tod ihrer Mutter betrifft, also schlüpft sie mehr und mehr in ihre Rolle, um nach vielen Jahren endlich die Wahrheit zu erfahren... Hannah ist eine vielschichtige und oft widersprüchliche Protagonistin. Ihr Verhalten empfand ich manchmal sogar als unangenehm und schwer nachvollziehbar, was sie jedoch umso menschlicher macht. Man schwankt zwischen Frustration und Mitgefühl für sie, dann findet man sich wieder voll und ganz auf ihrer Seite. Die komplexe Zeichnung ihrer Figur ist eine der Stärken des Buches, auch wenn sie den Leser manchmal herausfordert. Die Nebenfiguren sind ebenso gut ausgearbeitet und tragen zur dichten Atmosphäre und zur Komplexität der Geschichte bei. Vor allem der berühmte Bruder bietet einen großartgen Kontrast zu seiner von Selbstzweifeln zerfressenen Schwester. Obwohl ich viele der Twists meilenweit vor Hannah erkannt habe, blieb die Geschichte dennoch interessant. Die Vorhersehbarkeit der Wendungen mindert nicht das Lesevergnügen, da Liz Webbs Talent für Spannung und Charakterentwicklung überzeugt. Insbesondere die letzten 160 Seiten habe ich in einem Stück gelesen – sie sind intensiv und mitreißend, der Thriller-Aspekt tritt stärker hervor. Die unheimliche Atmosphäre des Waldes und des alten Hauses hat mir allerdings etwas gefehlt. Die Autorin erforscht, wie tief die Wunden der Vergangenheit reichen können und wie sie das Leben und die Beziehungen der Menschen prägen. Das Buch stellt auch die Frage, wie gut wir diejenigen kennen, die uns am nächsten stehen. Die "schmutzigen" Familiengeheimnisse nach und nach aufzudecken hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, auch wenn das Buch kleine Schwächen hat. Wenn ihr unzuverlässige und manchmal anstrengende Protagonisten mögt, die dem Leser jedoch ans Herz wachsen und wenn ihr Geduld mitbringen könnt im Spannungsaufbau, dann ist "Das Waldhaus" bestimmt etwas für euch.

Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Dies war ein etwas ruhigerer Thriller, der erst EM Ende etwas an Fahrt aufnahm.
Ich muss sagen im Gegensatz zu verschiedenen Rezensionen bin ich direkt gut mit dem Schreibstil zurecht gekommen. Hannah als Hauptcharakter war für mich schon sehr speziell und Mützen drin dachte ich wirklich, dass sie auch nicht alle Latten am Zaun hat. Am Ende wollte ich nur den wirklichen Täter wissen, da für mich teilweise jeder in Verdacht geraten ist. Die Auflösung war dann doch überraschend, aber irgendwie auch kein direktes Highlight. Trotz allem war dies ein spannendes Buch.

Gelungenes Thrillerdebüt!
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und assoziiert mir direkt auf den ersten Blick Gegensätze; allein schon durch die Farbwahl. Den Klappentext fand ich bereits sehr ansprechend, vor allem auch, weil es um Demenz geht, was uns ja alle ereilen könnte. Dies verpackt in einem Thriller hat mich wirklich neugierig gemacht. Hannah‘s Vater kehrt in ihr Elternhaus zurück, um ihren an Demenz erkrankten Vater zu pflegen. Dieser hält sie immer wieder fälschlicher Weise für ihre Mutter - die vor vielen Jahren auf geheimnisumwobenen Umständen umkam - und bittet sie um Verzeihung,. Hannah vermutet, dass ihr Vater mehr über den Tod ihrer Mutter weiß. Um dies herauszufinden, taucht Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und bekommt immer mehr Klarheit über die Vergangenheit. Wie hartnäckig und exzessiv Hannah mit ihrer eigenen Herangehensweise Lügen und Familiengeheimnisse immer mehr aufdeckt, fand ich sehr gut. Ebenso den Schreibstil der Autorin mit all ihren Konstrukten und der Auflösung am Schluss.

Gelungenes Debüt, wenn auch mehr Krimi als Thriller
Seit dem rätselhaften Tod ihrer Mutter Jennifer vor über 20 Jahren findet die kauzige Hannah keine Ruhe. Das Verhältnis zu ihrem Bruder Reece, der mittlerweile unter dem Namen Ryan Patterson als erfolgreicher und beliebter Schauspieler den Durchbruch geschafft hat, und ihrem Vater Philip, Physikprofessor im Ruhestand, ist nicht sonderlich eng. Dennoch entscheidet sie sich wieder in ihr Elternhaus einzuziehen und ihren Vater zu unterstützen, nachdem ihm schwere Demenz diagnostiziert wurde. Dies kommt ihr ganz gelegen, denn ihr eigenes Leben liegt in Trümmern vor ihr und sie schafft es nicht, auf eigenen Beinen zu stehen. Abseits der wenigen lichten Momente ihres Vaters kommt es immer öfter vor, dass er Hannah für seine ermordete Ehefrau hält und mysteriöse Andeutungen macht. Um mehr aus ihm herauszukitzeln, schlüpft Hannah in die Rolle ihrer Mutter, um endlich die Wahrheit zu erfahren, was damals geschah. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Ich-Perspektive von Hannah erzählt, deshalb hat man als Leser keinen Wissensvorsprung, sondern erlebt die Auflösung der Geheimnisse im gleichen Tempo wie die Protagonistin. Über weite Strecken des Buches habe ich mich echt gut unterhalten gefühlt, was sicher auch an Hannah lag. Sie hat oftmals richtig einen am Sender, aber irgendwie auf eine liebenswerte Art und Weise. Ihr widersprüchliches Verhalten wird trotzdem für den Leser so logisch begründet, dass es Sinn und sie menschlich macht. Auch die wenigen Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und wirken nicht bloß wie reine Statisten. Die große Stärke des Buchs ist auf jeden Fall die Charakterentwicklung. Mein einziger Kritikpunkt ist die falsche Deklarierung als Thriller, denn vom Tempo her ist es eher ein Krimi oder Familiendrama. Die Spannungsmomente kann man an einer Hand abzählen. Auch das titelgebende Waldhaus habe ich nicht so wirklich wahrgenommen, da die Geschichte mitten in einer Wohnsiedlung in London spielt.
Packendes Familiendrama
Liz Webb erschafft durch geschicktes Charakterdesign lebendige Figuren, allen voran die Hauptfigur Hannah, aber auch die anderen Charaktere, darunter die verstorbene Mutter Jen, werden im Verlauf der Geschichte eindrucksvoll zum Leben erweckt. Der flüssige Schreibstil baut Spannung auf und lässt das Buch nie langweilig werden, sodass man die knapp über 400 Seiten schnell durchlesen kann. Man wird förmlich in die Geschichte hineingezogen und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und vor allem das Rätsel lösen. Alle überraschenden Wendungen lassen einen gleichermaßen erstaunt, erschüttert und entsetzt zurück.
Dunkles Familiengeheimnis 😨
✨️ Rezension ✨️ ▪︎ Das Waldhaus ▪︎ von Liz Webb [Werbung-Rezensionsexemplar] Das Cover und auch der Klappentext haben mich super angesprochen. Die Story von Hannah und ihrer Familie war teilweise schon gut spannend und fesselnd. Nur leider hat es sich zwischendurch ganz schön gezogen. Richtung Ende hin ist dann einiges passiert und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte, was nun Sache ist. 😨 Das Ende habe ich so auch nicht kommen sehen. Dank dem tollen bildlichen Schreibstil der Autorin, kam das düstere und drückende Setting gut rüber. Wer also eher auf sanftere und dennoch spannende Krimi Kost steht, für den ist das Buch auf jeden Fall was 😊 Für mich ist dieses Buch auch eher ein Krimi, als ein Thriller. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️/5⭐️ Danke an Bloggerportal für das Rezensionsexemplar 😊 Liebe Grüße eure Eli 💜

Nichts ist, wie es scheint und doch ganz anders. Ein spannender Thriller für zwischendurch
Mich hat zuerst das Cover mit den Quitten angesprochen und der Klappentext hat mein Interesse dann komplett geweckt. Auf den ersten etwa 100 Seiten hatte ich allerdings Probleme, richtig in die Geschichte zu kommen, danach nahm sie aber Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum noch aus den Händen legen. Es gab so einige Wendungen und Überraschungen bis zum Schluss mit interssanten Protagonist*innen. Für mich insgesamt ein spannender und empfehlenswerter Thriller und einfach mal ein Standalone, da nicht immer die Zeit für Reihen ist.
Für mich war es definitiv kein Thriller sondern ein Familiendrama. Mir war es am Anfang zu zäh und ich hätte das Buch nach 100 Seiten abgebrochen, wenn ich es nicht mit anderen zusammen gelesen hätte. Es wurde nach und nach etwas interessanter aber wirklich begeistert hat es nicht nicht. Wahrscheinlich weil ich eine andere Erwartung hatte, weil es als Thriller betitelt wurde.
Leider konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen. Die Handlung war über weite Strecken langatmig und erinnerte eher an ein Familiendrama als an einen Thriller. Erst auf den letzten 100 Seiten kam wirklich Spannung auf – schade, dass es so lange gedauert hat. Potenzial war da, aber der Aufbau war zu zäh für meinen Geschmack.

Das Waldhaus ist eine Mischung aus Familiendrama und Thriller. Liz Webb erzählt die Geschichte sehr intensiv. Am Anfang empfindet man die Protagonistin als unsympathisch und die Geschichte wirkt dadurch zäh. Man muss dann aber am Ball bleiben und dann lässt es einen nicht mehr los , da es durch das Thema Demenz dramatisch ist.
Subtile trifft beklemmende Atmosphäre
Nach "Die Bucht" war "Das Waldhaus" nun mein zweites Buch von Liz Webb und ich freue mich bereits jetzt auf zukünftigen Lesestoff der Autorin! Vorweg möchte ich jedoch betonen, man darf hier keinen klassischen Thriller erwarten. Für mich fällt das Buch eher in die Kategorie Spannungsroman mit Familiendrama Vibes. Geschrieben ist "Das Waldhaus" ungemein flüssig, ich mag den angenehmen Scheibstil sowie die kurzen Kapitel und die Ich-Perspektive, aus welcher die Geschichte erzählt wird. Was Liz Webb darüber hinaus meisterhaft beherrscht ist, eine durchweg beklemmende Atmosphäre zu erschaffen. Zu Beginn ist die Story zwar ein klein wenig zäh, doch nach den ersten paar Kapiteln bleibt der Spannungsbogen bis zum Ende konstant oben. Der Plot besticht mit jeder Menge unerwarteter Wendungen, düsteren Familiengeheimnissen und führt einen als Leser*in gekonnt in die Irre. Genau wie Hannah, durch deren Augen ich die Geschichte erlebte, fragte ich mich des öfteren, was nun Realität und was Fiktion ist. Die einzelnen Charaktere sind äußerst komplex und legen zum Teil ein verstörendes Verhalten an den Tag. Jeder von ihnen scheint etwas zu verbergen und könnte als Killer in Frage kommen. Einen wirklichen Sympathieträger sucht man hier vergebens, was jedoch nicht weiter schlimm ist, da die Figurenzeichnung für dieses Buch absolut stimmig ist. Ich empfand "Das Waldhaus" als überaus fesselnd. Ein Buch, welches über eine subtile Spannung sowie düstere Atmosphäre verfügt und dessen Storyline definitiv nachhallt. Aber auch der trockene, britische Humor, den die Autorin einfließen ließ, traf voll meinen Geschmack.

Geheimnisvolles Familiendrama - alles was du über deine Eltern weißt ist eine Lüge
Hannah ist nicht ganz knusper im Kopf und nie über den Tod ihrer Mutter vor 23 Jahren hinweg gekommen. Da ihr Dad pflegebedürftig ist zieht sie bei ihm ein. Sie beginnt in der Vergangenheit herumzuwühlen und imitiert ihre Mutter, um erschreckende Geheimnisse aufzudecken. Das Buch wird als Thriller deklariert, weshalb ich vergeblich Spannung gesucht habe. Anfangs las sich das Buch für mich sehr schleppend und ich hatte es schwer in die Geschichte hereinzuspüren. Dennoch sind die Familiendynamiken und die Geheimnisse, die Hannah aufdeckt interessant, beinhalten unglaubliche Veränderungen der Ansichten auf Familienmitglieder und Hannah macht auch Persönlichkeitsentwicklungen durch, die positiv anzusehen sind. Deshalb hat mir das Buch dann doch gut gefallen, auch wenn ich den Täter schon vor der Auflösung eine Weile verdächtigt habe.
Naja..
War nicht schlecht. Super gut geschrieben. Auch spannend und interessant. Aber es war wiedermal kein Thriller. Schade. Wer entscheidet ob Roman oder Thriller auf den Büchern steht? Der Verlag oder die AutorInnen? Ich finde es super schade, das Buch hat jetzt nicht so tolle Bewertungen. Wenn es die AutorInnen nicht entscheiden dann tut es mir echt leid.
Ein Buch für zwischendurch
Ich bedanke mich dass ich das Buch als Rezensionsexemplar bekommen und rezensieren durfte. Die Leseprobe und der Klappentext versprach eine sehr interessante Story. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Idee war sehr gut, aber die Umsetzung leider nicht so gut wie es eigentlich sein sollte. Das Buch war für mich mehr ein Familien Drama als ein Thriller. Mir hat die Spannung gefehlt, am Anfang hatte es für mich ein paar unnötige Längen. Die Protagonisten gingen mir meistens auch auf die nerven ich konnte meistens ihre Handlungen nicht verstehen. Wahrscheinlich war es einfach nicht meine Geschichte und ein anderer Leser kann diese Geschichte lieben, für mich war es leider nicht der Fall daher kann ich sie leider auch nicht empfehlen. GESCHICHTE Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört …

Hab es gern gelesen, aber Spannung ging zu sehr hoch und runter, kein eindeutiger Thriller
Das Waldhaus von Liz Webb / Rezension 💛 Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Inhalt und Meinung: Das Buch hat vielversprechend angefangen und der Klappentext hatte mich vorher sehr angesprochen. Das Cover hat einen düsteren Eindruck vermittelt und so war auch durchaus die Atmosphäre im Buch. Darum geht‘s: Wir lesen aus der Perspektive von Hannah, die ihren dementen Vater pflegt. Als er anfängt, sie mit ihrer vor über 20 Jahren ermordeten Mutter zu verwechseln, beginnt Hannah zu recherchieren, was wirklich damals passiert ist. Denn der Mordfall konnte nie gelöst werden… Der Schreibstil war auffallend toll, sehr reich, schmückend und bildhaft. Das hatte mich zunächst in die Geschichte reingezogen. Ich mochte die Protagonistin sehr, ihre sarkastische, vor Selbstironie triefende Art, ihre Echtheit…. Immer mehr Geheimnisse wurden offengelegt, was interessant war. Es war eher ein Roman mit Thriller Elementen, sogar Psychothriller Elementen, denn immer wieder gibt es Gänsehaut Momente, die (gut) ekelhaft waren. Ihr versteht schon! Insgesamt fand ich, dass der herausragende Schreibstil nicht so sehr zu dem versprochenen Genre gepasst hat. Irgendwann empfand ich es als anstrengend, dass man langsam voran kam, weil wirklich alles ganz genau beschrieben wurde. Das hat für mich die Spannungskurve doch etwas gestört. Es war ein wenig, als ob die Autorin frisch aus einem „kreatives Schreiben“ Kurs kam und wirklich alle Techniken genutzt hat, die sie gelernt hat. Und manchmal ist weniger auch etwas mehr. Für mein Empfinden. Bzw. es muss zum Genre passen, finde es bei einem Thriller am wichtigsten, dass die Handlung halbwegs schnell voran geht und die Spannungskurve klar auf einen Höhepunkt zuführt und dann langsam abflacht. Kein auf und ab… Die Auflösung war in Ordnung, ein wenig ernüchternd, wenn man bedenkt, wie lang der Weg bis dahin war. Insgesamt ein gutes Buch, lest es gern, wenn Euch der Klappentext zusagt. 3,5/5 ⭐️⭐️⭐️

Naja
Ich lese sehr selten Thriller. Hatte aber doch mal wieder Lust auf etwas richtig spannendes. Leider hat mir hier doch etwas die Spannung und der Nervenkitzel gefehlt. Die Zerrissenheit von Hannah und ihrem Bruder war für mich sehr gut eingefangen. Jeder kämpft für sich selber und nach dem Tod ihrer Mutter haben sie kaum noch Kontakt zueinander. Warum das so ist klärt sich auf und auch gibt’s viele Verdächtige und immer neue Geheimnisse, die ans Licht kommen. Manchmal war mir das etwas zu zäh, manchmal war es sehr interessant. Rein vom Titel her hab ich hier was anderes erwartet. Insgesamt ist es in Ordnung. Für die Thriller Fans sicher eine Empfehlung.
Nur wenn du lügst, kommt die Wahrheit ans Licht...
"Normale Menschen essen keine rohen Quitten." (Erster Satz) Mit eher leisen Tönen und vorsichtigem Kennenlernen der Protagonistin beginnt "Das Waldhaus". Die Geschichte um Hannah, die ihren dementen und sterbenden Vater auf seinen letzten Tagen begleitet und dabei den seit 24 Jahren ungelösten Todesfall ihrer eigenen Mutter auf der Spur ist, fand ich rundum gelungen. Die erste Hälfte war interessant, eher ruhig, man beginnt langsam zu begreifen, wie viel mehr hinter diesem Mord (war es denn Mord?) steckt und Hannah findet immer mehr heraus. Schlimme Dinge aus dem Jahr 1996, als die Tragödie passierte. Die zweite Hälfte hat mich dann vollends überzeugt und die Story wurde wirklich immer spannender. Als Leser wird man ständig auf neue Ideen gebracht- wer ist es gewesen und warum? Das Beleuchten der Wahrheit um das Wesen ihrer Mutter wird zu einem albtraumhaften Weg ins Ungewisse- war es denn wirklich ihr Vater, der die eigene Frau tötete? Warum macht er solche seltsamen Aussagen? Die Szenen, in denen Hannah ihre Mutter spielt, um dem ganzen auf den Grund zu gehen, waren abstrus wie fesselnd. Man kann und will es nicht glauben und dann kommt es doch ganz anders als man denkt... Tolles Buch mit der Extra-Portion Quitte, die nicht nur das Cover ziert, sondern auch immer wieder als Statist auftritt.
𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: >>Einer der besten Thriller des Jahres.<< Zumindest behauptet das Die Times. Ich würde eher sagen, ich habe mich einfach mal wieder vom tollen Cover leiten lassen und war enttäuscht. Der Klappentext hat noch jede Menge Spannung versprochen, aber kaum angefangen habe ich schnell gemerkt, mit Hannah, der Hauptprotagonistin, komme ich gar nicht klar. Sie hat die Story, für mich, schwer gemacht. Sie war durch Alkohol und Tabletten, ein undurchschaubarer Charakter. Es gibt bestimmt Einige die sagen, ja, gerade das hat es ja spannend gemacht, mich aber hat es runtergezogen. Alles wirkte so "depri". Die Beziehung zu ihrem Bruder, dem Vater, wie sie überhaupt mit Menschen umgegangen ist, all das mochte ich nicht. Dazu diese ruhige Erzählweise. Immer wieder lese ich, dass es ähnlich aufgebaut ist wie "Girl on train" und ich denke, da liegt auch das eigentliche Problem. Denn dieses Buch hatte ich damals abgebrochen, aus genau diesen Gründen. Ich bin wohl einfach kein Kandidat für solche Art von Geschichten, vor allem nicht, wenn sie dazu auch noch so ruhig erzählt sind. Da stelle ich mir unter einem Thriller auch etwas anderes vor, aber das konnte ich ja vorher nicht wissen. Schade, hatte große Erwartungen an das Buch. Deswegen: Wer Girl on train mochte, für den könnte diese Story etwas sein. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Mir war das zu ruhig und runterziehend, dazu hatte ich Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Nur wenn du lügst, kommt die Wahrheit ans Licht ... Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört …

Was weißt du wirklich über deine Eltern?
Für mich ein gut gelungenes Buch, jedoch eher ein Krimi als ein richtiger Thriller. Die Geschichte von Hannah rund um ihren Vater und ihre Mutter fand ich wirklich sehr spannend, wenn auch erst ab der zweiten Hälfte des Buches. Während der ersten Buchhälfte hat sich die Handlung schon sehr in die Länge gezogen und eine direkte Spannung wurde nicht aufgebaut. Man hat zwar gemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt und mehr hinter der ganzen Geschichte stecken muss, aber das Potential wurde hier noch nicht ausgeschöpft. Aber der zweiten Hälfte konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Es wurde immer spannender und man wollte einfach nur noch rausfinden was im Spätsommer 1996 wirklich passiert ist. Es folgt ein unerwarteter Twist nach dem anderen, was mich teilweise komplett sprachlos zurückgelassen hat. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr angenehm, weshalb man nur so durch die Seiten fliegt. 4,5/5⭐️

Spannend & unvorhersehbar
Das Buch war wirklich spannend und ich werde ihm wahrscheinlich mit meiner Bewertung nicht gerecht. Das allgemeine Setting fand ich wirklich spannend, den Weg zur Auflösung des Konflikts aber recht träge. Mir fehlte so ein bisschen der rote Faden und ich konnte mich nicht gut mit der Protagonistin identifizieren.
Das Buch war ne kleine Berg-und Talfahrt. Mit mehr Tal als Berg, würde ich sagen. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hab ich mich sehr drauf gefreut, denn die Idee klang schon echt gut. Es startete auch erst mal vielversprechend, doch nach 100 bis 150 Seiten war ich kurz davor, es ganz wegzulegen. Liz Webb beschreibt alles unheimlich ausführlich und drückt manchmal etwas noch mal in anderen Worten aus. Sieht bzw liest man häufig in Debutromanen, weil die Autoren sicherstellen wollen, dass auch wirklich alles so verstanden wird, wie sie es meinen. Das fand ich doch sehr anstrengend. Ich hab dann doch beendet und bin auch ganz froh darüber, denn gegen Ende, als ich mich daran gewöhnt hatte, dass die Protagonistin ungeheuer einen an der Klatsche hat, wurde es dann immer besser. Richtig vom Hocker reißen konnte es mich zwar nicht, aber es hat mich dann doch gedanklich sehr beschäftigt. Insgesamt ein sehr ruhiger Thriller, wirklich spannend war es nur sehr selten. Geht eher in Richtung Familiendrama.
Ach ja … die Familiengeheimnisse ..
Ich bin positiv überrascht!!! Es stimmt schon, dass es sich eher um ein Drama innerhalb einer Familie handelte, statt um einen Thriller - dennoch war es mit Spannung, Handlungen sowie Wendungen gespickt! Ein Punkt Abzug aufgrund von einigen zähen Passagen und Wiederholungen! Zusätzlich finde ich, dass der Buchtitel überhaupt nicht zum Inhalt passt !
Ich habe immer wieder in Rezensionen gelesen, dass das kein richtiger Thriller sein soll, und da hab ich gedacht, das könnte was für mich sein 😅 Also, es ist auf jeden Fall nicht blutig. Es geht um die 37-jährige Hannah, die in ihr Elternhaus zurück kehrt, nachdem der Versuch, ein eigenes Leben aufzubauen, gescheitert ist. Ihre Jugend endete mit dem gewaltsamen, unaufgeklärten Tod ihrer Mutter, der Vater ist inzwischen dement, der Bruder ein Filmstar. Hannah will jetzt endlich wissen, was damals wirklich passiert ist und lernt ihre vergötterte Mutter bei ihren Nachforschungen von einer ganz anderen Seite kennen. Und so gibt es auch immer mehr Verdächtige. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Es war sehr modern geschrieben, immer wieder lustig, mit Hannah kam ich gut klar und das Ende fand ich auch gelungen.
Wer waren deine Eltern wirklich?
Das Thrillerdebüt „Das Waldhaus“ von Liz Webb kann sich sehen lassen und das nicht einzig nur des Covers wegen, welches perfekt gewählt ist. Die Charaktere sind vielschichtig und super ausgearbeitet. Hannah als Hauptprotagonistin alles andere als perfekt, eher die Frau mit Ecken und Kanten. Die Story beginnt direkt spannend, durch Rückblicke wird das ganze Ausmaß um den Tod Hannahs Mutter greifbar, was die Hauptprotagonistin fast in den Wahnsinn treibt. Die Kapitel sind mittellang und lassen sich durch den flüssigen Schreibstil gut lesen. Im Mittelteil zieht es sich etwas, aber das dranbleiben lohnt sich, denn gerade was den Mörder betrifft befindet man sich definitiv auf der völlig falschen Fährte. Einige Handlungsstränge die am Ende aber nachvollziehbar ineinandergreifen. Tolles Buch welches ich gerne gelesen habe. Das Ende ist perfekt gewählt und lässt den Leser mit einem zufriedenen Gefühl zurück.

Eine Familiengeschichte mit unerwarteten Wendungen...
Der Klappentext war für mich ein Grund das Buch zu lesen da ich dachte es geht hier um einen Thriller... das Buch würde ich aber eher als Krimi bezeichnen. Es ist eine Familiengeschichte in der die Protagonisten Hannah versucht die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter und über ihr Leben herauszufinden. Im Laufe der Story kommen immer mehr Geheimnisse zum Vorschein und nichts scheint so wie Hannah als als 14 jähriges Mädchen zum Zeitpunkt des Todes ihrer Mutter in Erinnerung hat. Es gibt in dem Buch viele unerwartete Wendungen so dass ich bis zum Schluss nicht genau wusste wer der Täter war.... auch wenn ich hier und da schon einen Ahnung hatte. Für 5 Sterne reicht es leider nicht aber das Buch ließ sich an sich sehr gut lesen.
Man sagt so schön, es gebe die Liebe auf den 2.Blick. Für dieses Buch trifft das für mich zu. Nachdem ich gut die Hälfte gelesen, aber mit der Protagonistin nicht ganz klar kam, habe ich die ersten 100 Seiten prompt nochmal gelesen. Und das war gut so. Im Mittelpunkt steht die aus der Ich-Perspektive erzählende 37jährige Hannah, die mit ihrem Leben offenbar nicht klar kommt und keine einfache Persönlichkeit ist. Das wird bereits im ersten Satz deutlich "Normale Menschen essen keine rohe Quitten." (S.9). Mit gerade 14 Jahren musste Hannah ein traumatisches Ereignis verkraften, als ihre Mutter mit einem Messer in der Brust im Wald hinter dem Haus aufgefunden wurde. Ihr Vater wurde trotz einiger Verdachtsmomente nie angeklagt. Ihr 4 Jahre älterer Bruder, der von der Schuld des Vaters überzeugt ist, verließ einen Tag nach der Beerdigung die Familie und ließ Hannah im Stich. Seit 15 Jahren besteht kein Kontakt mehr. Nun pflegt Hannah den demenzkranken und sterbenden Vater, der nach einem Sturz im Haus für ein paar Tage im Krankenhaus ist und dort Hannah mit der verstorbenen Mutter zu verwechseln scheint und sie seltsamerweise um Verzeihung bittet. Hannah kommen Zweifel an der Unschuld des Vaters und gräbt in der Vergangenheit nach. Den Tod ihrer Mutter hat Hannah nicht wirklich verarbeitet, er hat Spuren hinterlassen. "Die Zeit hat mich nicht geheilt. Sie hat mich nur verhärten lassen."(S. 16). Das Buch behandelt in weiten Teilen ein sehr gut durchdachtes und interessantes Familiendrama. Hannah versucht die Geschehnisse der Vergangenheit aufzuklären und spricht dabei mit Personen, die mit ihrer Mutter befreundet waren, mit dem ehmals den Fall bearbeitenden Detective, mit ihrem Bruder, der nichts von der Vergangenheit wissen will und den seltsam sich verhaltenden Nachbarn und deren überaus zuvorkommenden Sohn. Immer wieder tauchen wir in die Vergangenheit ab und entdecken immer mehr dunkle und überraschende Familiengeheimnisse. Liz Webb hat einen wunderbaren, tief gehenden und eindringlichen, aber auch humorvollen Schreibstil. Sie beschreibt sehr gekonnt das Innenleben Hannahs, ihre allmählich bröckelnde Überzeugung von der Unschuld ihres Vaters und der Verherrlichung ihrer seinerzeit attraktiven Mutter. Nach und nach gibt es unglaubliche Enthüllungen und zahlreiche immer wieder überraschende Wendungen. Die seinerzeit kindische und verklärte Sicht auf die Eltern erfährt hier sehr überraschende Richtungen, gerade auch im Hinblick auf ihre Mutter "aber ich dachte nie daran, dass sie womöglich eine Existenz abseits von uns hatte, ihr eigenes Leben lebte"(S. 154). Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Von Seite zu Seite wollte ich immer mehr und schneller wissen ,was damals wirklich passierte und wie welche Personen, die Hannah nach und nach aufsucht, involviert gewesen sind. Was dabei heraus gekommen ist, hat mich immer wieder überrascht und fasziniert zugleich, sowie auch das überzeugende und überraschende Finale. Wer einen Thriller aufgrund des Covers erwartet und insoweit entsprechende Maßstäbe ansetzt, dürfte sicher enttäuscht sein. Spannung kam erst zum Showdown so richtig auf. Aber wer wissen will, wie das komplizierte Beziehungeflecht der Personen untereinder und das Familiendama aufgelöst wird und ob Hannah es schafft, ihr Traumata zu überwinden, sollte bei diesm sprachlich wirklich tollen Buch zuschlagen. Ich empfehle dieses Buch mit 4,5 /5 ⭐️

Spannender Familiengeheimnisthriller
ℝ𝔼ℤ𝔼ℕ𝕊𝕀𝕆ℕ 🍋 Mit ein paar kleinen Startschwierigkeiten bin ich dennoch froh, dass ich das Buch weitergelesen habe. In Das Waldhaus geht es um Hannah die ein Familiengeheimnis aufklären möchte. Der Charakter von Hannah war manchmal bisschen schwierig aber dennoch war sie eine starke Frauenprotagonistin und wusste was sie wollte UND ZWAR den tot ihrer Mutter aufklären der ihr selbst 23 Jahre später keine ruhe lässt. 🌿 Die Plotts waren wirklich gut - immer wenn ich dachte OKAY der isses jetzt , kam wieder was ganz anderes ans Licht. Auch zweifelte Hannah bei den ganzen Ermittlungen an ihrer Mutter und hatte das Gefühl sie eigentlich nie gekannt zu haben. Mit dem Ende hatte ich absolut garnicht gerechnet - aber im Endeffekt war es aber ein spannender und lockerer Familiengeheimnisthriller mit guten Plotts.

Nur wenn du lügt, Kommt die Wahrheit ans Licht ... Klappentext hörte sich für mich richtig spannend an , aber das war es dann leider nicht. Mein Verdacht hat sich bestätigt und Hannah empfand ich als recht anstrengenden Charakter. Hat sich in keinster Weise wie eine 37 jährige Frau benommen. Naja soll es ja geben. Für mich war es auch kein richtiger Thriller sondern eher ein Familiendrama. Muss man nicht unbedingt lesen.
Meinung: Das Cover des Buches ist definitiv ein Blickfang, und der Titel verspricht eine fesselnde Geschichte. Als ich jedoch in die Seiten eintauchte, wurde ich leider enttäuscht. Die Handlung dreht sich um Hannah, die aus London zurückkehrt, um sich um ihren dementen Vater in ihrem Elternhaus zu kümmern. Der Tod ihrer Mutter liegt lange zurück, und der Fall wurde nie aufgeklärt – offiziell wurde er als Selbstmord abgeschlossen. Doch Hannah ist fest entschlossen, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter ans Licht zu bringen. Je tiefer sie gräbt, desto verstörender werden die Geheimnisse, die sie aufdeckt. Das klingt doch eigentlich vielversprechend, oder? Als ich das Buch begann, wartete ich nach den ersten hundert Seiten immer noch darauf, dass die Handlung Fahrt aufnimmt. Diese zähe Entwicklung machte mich zunehmend frustriert. Der Schreibstil ist zwar leicht und detailreich, doch die überbordenden Beschreibungen waren für meinen Geschmack zu viel des Guten. Die Spannung blieb lange Zeit auf der Strecke, und erst nachdem ich mehr als die Hälfte des Buches durchgelesen hatte, nahm sie langsam Fahrt auf. Doch auch das Ende vermochte mich nicht zu überraschen oder zu fesseln. Die Charaktere waren mir ebenfalls nicht sonderlich sympathisch. Zwar passten sie gut in die Geschichte, aber dennoch konnte ich keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen. Insbesondere Hannah und ihre Handlungen haben mich regelrecht auf die Palme gebracht. Dieses Buch ist für mich eher ein Familiendrama als ein Thriller.
Ich habe ihn fünfzehn Jahre nicht gesehen, und wir unterhalten uns über Diäten? Herrje, diese britische Fähigkeit zum Small Talk, wo doch so viele Elefanten in diesem Porzellanladen rumstehen, dass sie uns niedertrampeln müssten. (Zitat aus „Das Waldhaus“ auf Seite 103)
✨…oh Hannah oh Hannah, sooo viel Selbstzweifel, sooo viel Alkohol & eine Vergangenheit die wieder aufblüht … ob sie mir sympathisch war, eher nein, dafür war der Psychologische Part von ihr, unglaublich spannend, aber ich hatte nie das Bedürfnis mit ihr mitzufiebern … einzig, ich wollte immer, dass sie endlich ihren innere Ruhe findet … Und so bin ich unglaublich spannend in die Geschichte eingetaucht & wollte mehr erfahren & die Vergangenheit aufdecken … Das Buch ist ein wunderbarer ruhiger Spannungsbuch, der gut geschrieben ist & nie langweile aufkommt …die Kapitel sind gut unterteilt & ich hatte nie Längen oder künstliche Spannungsmomente … im Gegenteil, ich wurde von Anfang, trotz leichtem holpern bis zum Schluss gut unterhalten & freue mich, mehr von der Autorin zulesen … 📚 Das Waldhaus ist kein Highlight aber ein unglaublich spannender Spannungsroman mit sehr gutem britischem Humor, der einem wunderbar gut Unterhaltet & mag ich einfach total 🇬🇧





















































