Das Gästezimmer
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Description
Er gilt als der perfekte Vater und Nachbar: der Witwer Aidan. Charmant, hilfsbereit und fürsorglich. Nur Rachel – diesen Namen hat er ihr gegeben – kennt seine düstere Seite. Denn seit fünf Jahren wird sie von Aidan in dessen Schuppen gefangen gehalten. Als er gezwungen ist umzuziehen, überredet Rachel ihn, sie ins neue Haus mitzunehmen. Sie wird im Gästezimmer einquartiert, wo sie die meiste Zeit angekettet ans Bett oder die Heizung verbringt. Auf den Moment wartend, in dem sie fliehen kann. Doch dann lernt Aidan Emily kennen, eine junge Barkeeperin. Plötzlich muss Rachel fürchten, dass Aidan sie tötet, um sie loszuwerden …
Book Information
Author Description
Clémence Michallon wuchs in der Nähe von Paris auf. Sie hat Journalismus studiert und schreibt seit 2018 für die renommierte britische Tageszeitung »The Independent«, wobei ihre Artikel die Themen True Crime, Literatur und Starkultur umfassen. Ihre Zeit teilt sie zwischen zwei Wohnorten auf: New York City und Rhinebeck, N. Y. Nach ihrem Debütroman »Das Gästezimmer«, dessen Rechte in 30 Länder verkauft wurden, erscheint jetzt ihr neuer Psychothriller »Our Last Resort« bei Blanvalet.
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„Das Gästezimmer“ von Clémence Michallon
Es hat eine Weile gedauert, bis das „Gästezimmer“ mich gefesselt hat. Mir war es am Anfang einfach etwas lahm. Nichtsdestotrotz hat es mich dann doch gepackt. Die Geschichte ist relativ emotionslos erzählt, aber es liest sich gut und wird ab der Mitte dann doch sehr spannend. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber die Kapitel sind schön kurz und aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Am Ende blieben für mich einige Fragen offen und ich hätte mir noch eine Aussprache zwischen der Frau und Cecilia gewünscht, zumindest ein Treffen, aber auch so ist das Ende schlüssig. Durchaus lesenswert.
Die Geschichte war ja sehr vielversprechend und eigentlich ganz gut. Nur die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Es war sehr verwirrend und hatte keine Spannung. Es ist für mich kein Psychothriller wo ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Der Schreibstil war für mich auch schrecklich. Ein Kapitel ganz normale in der 3 Person und ein Kapitel in der 2 Person das war sehr eigenartig zum lesen.
Unglaublich guter Psychothriller. Definitiv ein Highlight des Jahres.
1000/10⭐️ Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Der Schreibstil war flüssig und mal was ganz Neues. Denn Rachel nimmt uns mit in ihre dunkle Welt, in der sie nur noch versucht zu überleben und sich an ihre Regeln hält. Man hatte das Gefühl hautnah dabei zu sein. Ich bin einfach sprachlos und glücklich zugleich, dieses Werk von Clémence gelesen zu haben. Werde die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen und schauen was noch für Meisterwerke aus ihrer Feder kommen. Wer es nicht liest, verpasst etwas.
Schwierig 😮💨
Also, der Schreibstil ist mir anfangs sehr schwer gefallen, da es in der Du-Form geschrieben wurde. An und für sich, ist die Geschichte gar nicht so schlecht, es ist viel Spannung ⚡️dabei, vor allen Dingen mehr zum Schluss. Die Kapitel sind kurz und es liest sich recht zügig. Manche Szenen wären vielleicht sogar noch ausbaufähig gewesen. Von mir leider nur 3,5 🌟, da es auch etwas langatmig war.
Das Gästezimmer hat mich vor allem durch die Erzählweise sehr überrascht
gelesen 1.4.24 - 11.4.24 Das Gästezimmer hat mich vor allem durch die Erzählweise sehr überrascht … hier wird in erster Linie aus der Sicht des Opfers erzählt Ich kann mich jetzt ad hoc an kein anderes Buch erinnern wo das durchgehend bis zum Ende der Fall war Durch die Sichtweise des Opfers kommt ein ganz besonderes Gefühl bei mir beim Lesen auf … all die Gedanken die sie sich macht und wie sie abwägt was sie tun kann / soll / wagen könnte oder auf keinen Fall riskieren darf … das hat mir sehr gut gefallen Auf der anderen Seite fehlen die Sicht und die Gedanken des Täters völlig … hier erfährt man gar nichts über die Hintergründe, seine Motive und Gedanken für meinen Geschmack hätte es da eine Mischung geben können dann wäre es für mich noch besser gewesen Trotzdem hat mich dieser Psychothriller sehr gut unterhalten und war mal was anderes was ich definitiv mochte

Wenn auch im klassischen Sinne erst im letzten Drittel richtig spannend, habe ich das Buch geliebt. Ich fand den Schreibstil großartig. Mit der "Du" Perspektive hatte ich das Gefühl direkt angesprochen zu werden und dabei zu sein. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mich gut unterhalten hat und ich immer weiter lesen wollte. Es werden sicher nicht alle Fragen beantwortet und es mag an manchen Stellen etwas unlogisch erscheinen, aber ein Buch soll mich eben auch unterhalten und das hat es sehr gut getan. Ich hätte mir nur gewünscht, auch in Aidans " Kopf " zu sein. Seine Perspektive hätte ich als Sahnehäubchen gerne dazu gehabt. Trotzdem hat dieses Buch alles für mich gehabt, was ich persönlich für einen guten Thriller brauche. Von mir eine klare Leseempfehlung
Schon mal vorweg, so ganz überzeugt hat mich das Buch nicht. Die Geschichte wird abwechselnd aus drei Perspektiven erzählt. Hauptsächlich wird aber die Sicht von Rachel dargestellt, wobei man dabei in der Du-Form angesprochen wird. Fand ich etwas ungewöhnlich, hat mich aber auch nicht gestört. Dass ich mich daher besser in die Figur reinversetzen oder mit ihr mitfiebern konnte, kann ich aber auch nicht sagen. Der Schreibstil war an sich flüssig, die Kapitel relativ kurz. Gut gefallen hat mir, dass nach und nach immer mehr Geschehnisse aus der Vergangheit aufgedeckt wurden. Zwischendrin haben sich manche Passagen dann aber ziemlich gezogen. Es war zwar die ganze Zeit über eine gewisse Grundspannung vorhanden, aber ein paar mehr Höhepunkte wäre schön gewesen. Das Ende war dagegen dann wieder sehr schnell abgehandelt, wodurch noch einige offen Fragen geblieben sind. Von der Grundidee sicher kein schlechtes Buch, aber so richtig gefunkt hat es auch nicht.
>>Clémence Michallon ist es gelungen, den Serientäter-Thriller neu zu erfinden. << Findet ihr auch, dass diese Aussage neugierig macht? Ich jedenfalls wollte wissen, was dahinter steckt. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Er gilt als der perfekte Vater und Nachbar: der Witwer Aidan. Charmant, hilfsbereit und fürsorglich. Nur Rachel – diesen Namen hat er ihr gegeben – kennt seine düstere Seite. Denn seit fünf Jahren wird sie von Aidan in dessen Schuppen gefangen gehalten. Als er gezwungen ist umzuziehen, überredet Rachel ihn, sie ins neue Haus mitzunehmen. Sie wird im Gästezimmer einquartiert, wo sie die meiste Zeit angekettet ans Bett oder die Heizung verbringt. Auf den Moment wartend, in dem sie fliehen kann. Doch dann lernt Aidan Emily kennen, eine junge Barkeeperin. Plötzlich muss Rachel fürchten, dass Aidan sie tötet, um sie loszuwerden. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Puh, bin ich froh, dieses Buch nun endlich beendet zu haben. Mir gefiel es leider gar nicht, was mehrere Gründe hatte. Zum einen empfand ich die Art des Schreibens merkwürdig und auch gewöhnungsbedürftig, wobei ich mich nie wirklich daran gewöhnt hatte. Es wird nämlich aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Da gibt es die Frau im Schuppen, das Opfer. Es fühlt sich so an, als würde sie die Leser:innen mit "Du" ansprechen, aber sie meint sich selbst. Beispiel Seite 43, als der Täter sie nach ihrem Namen fragt. : "Ich heiße Rachel." Du verleihst deiner Stimme einen innbrünstigen Klang. Er braucht etwas von dir [...] usw. Dann gibt es noch Emily. Von ihr erfahren wir aus der Ich-Perspektive. Genauso bei Cecilia, die Tochter des Täters. Beim letzten Erzählstrang gibt es weitere Opfer, die wiederum auch das "Du" benutzen. Ich bin ehrlich, ich dachte bis zum Schluss, das muss was zu bedeuten haben, warum die Autorin sich für diese Art entschieden hat. War aber nicht. Weiter empfand ich es auch nicht spannend, gruselig oder atmosphärisch, was ich mir natürlich bei einem Psychothriller gewünscht hätte. Es zog sich und zog sich, dass ich irgendwann angefangen hatte quer zu lesen. Meine Schwierigkeiten lagen auch darin, dass ich es nicht nachvollziehen konnte. Eine Frau, 5 Jahre gefangen, in einem Schuppen, im Garten, ohne dass Jemand, nicht mal die Tochter, davon mitbekommt. Noch unglaubwürdiger fand ich es, als der Vater mit der Tochter umziehen musste und er die Frau aus dem Schuppen einfach mitnimmt, ins Gästezimmer des neuen Hauses. Eine mögliche Flucht, die sich eines Tages auftut, wägt sie ab und entscheidet sich dagegen. Da war bei mir vorbei. Ich wollte es nur noch schnell durchziehen. Auch von der aufkommenden Spannend am Ende, von der ich in einigen Rezensionen lesen konnte, habe ich nichts gespürt. Vermutlich, weil es mir egal war. Die Frage, warum der Vater so drauf war, was ihn letztendlich dazu gebracht hat, diese Dinge zu tun, bleibt unbeantwortet. Hätte mich tatsächlich interessiert, wenn ich wenigstens mit dem Ende fein gewesen wäre. So war es mir, wie gesagt, aber egal. Zumindest bin ich froh, es durchgezogen zu haben, um mitreden zu können. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Das war leider nix, für mich! Schade, es hörte sich echt gut an.

Fand es richtig gut. Es ist eine komplett andere Schreibweise. Ich kann es verstehen, wenn man das Buch am Anfang abbricht aber mein kleiner Appell an euch. Gebt dem Buch eine Chance und versucht euch in die Lage der Personen zu versetzen. Der Mittelteil war super spannend. Zum Ende hätte ich mir ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht.
Es hat mich so sehr begeistert, dass es in der „Du“-Perspektive geschrieben wurde, man nicht wusste wie die Protagonistin hieß (also nach dem Ende schon), die ja in dieser Geschichte das Opfer darstellt und dass mit jedem Kapitel in der man in ihrer Perspektive liest ihre Bezeichnung passend zur Geschichte sich laufend ändert. „Die Frau in der Hütte“, „Die Frau im Zimmer“, „Die Frau im Wald“ und so weiter. Das lässt einen so richtig einfühlen in die Protagonistin. Mega coole Herangehensweise.
Was soll ich sagen? Der Schreibstil aus Sicht von "Rachel" war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin ja ein Fan von kurzen Kapiteln und das war hier definitiv der Fall. Aber wie fand ich nun das Buch? Grundsätzlich war es eine super Story, allerdings fehlte mir das gewisse Etwas. Bei einem Psychothriller darf es bei mir gern etwas mehr sein und das hat mir hier einfach gefehlt.

Ich hab das Buch grossteils heute gelesen, irgendwie wollt ich's nicht aus der Hand legen. Man darf hier halt keinen hochrasanten Psychothriller erwarten. An die DU Erzählweise gewöhnt man sich nach einigen Kapiteln - hatte ich mir zu Beginn schwierig vorgstellt Das Buch aus - grossteils - Sicht des Opfers zu lesen war neu für mich. Es gab eine Stelle an der ich mir einfach nur dachte WARUM ZUM TEUFEL macht sie DAS? ich hätte das garantiert nicht gemacht... oder? Aber sollte ich auch wissen ob man sich nach 5 Jahren Gefangenschaft in so einer Situation noch rationell verhält - diese Stelle gab mir ein bisschen zu denken. Das Ende hat vielversprechend gestartet und plötzlich, gefühlt, fehlen Kapitel. Grade noch mitten im Finale und im nächsten Kapitel findet man sich schon in einer Art Epilog. Für mich hat da was gefehlt bzw hätte man das weitaus besser machen können 🤷♀️
Klappentext: Er gilt als der perfekte Vater und Nachbar: der Witwer Aidan. Charmant, hilfsbereit und fürsorglich. Nur Rachel – diesen Namen hat er ihr gegeben – kennt seine düstere Seite. Denn seit fünf Jahren wird sie von Aidan in dessen Schuppen gefangen gehalten. Als er gezwungen ist umzuziehen, überredet Rachel ihn, sie ins neue Haus mitzunehmen. Sie wird im Gästezimmer einquartiert, wo sie die meiste Zeit angekettet ans Bett oder die Heizung verbringt. Auf den Moment wartend, in dem sie fliehen kann. Doch dann lernt Aidan Emily kennen, eine junge Barkeeperin. Plötzlich muss Rachel fürchten, dass Aidan sie tötet, um sie loszuwerden … Das Buch ist sehr gut geschrieben, kurze Kapitel, große Schrift und wechselnde POVs machen das Ganze sehr spannend und anschaulich. Man konnte die Gefühle und den inneren Kampf in „Rachel“ sehr gut nachvollziehen und somit hab ich in den letzten Kapiteln richtig Herzrasen bekommen, weil es soooo spannend war und ich total mit ihr mitgefühlt habe. Definitiv eine Empfehlung! 🚪✨
Sehr fesselnde Geschichte, liest sich sehr flüssig. Ich konnte mich sehr gut in die Personen hineinversetzen und hatte Spaß am Lesen bzw habe richtig mit gefiebert. Meistens wurden "nur" Andeutungen zum geschehen gemacht, aber das hat völlig ausgereicht um sie mit der Vorstellungskraft weiter auszubauen.

Spannend, aber abruptes Ende
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist stellenweise unfassbar spannend, sodass man es nicht aus der Hand legen möchte. Der Schreibstil hat mir auch gefallen, es gab verschiedene Erzählstränge. Nur das Ende lässt mich etwas unbefriedigt zurück, da es einfach recht abrupt endete... Da hätte ich mir noch ein paar Seiten gewünscht...
Re-read 🤭
Es können ja nur 5 Sterne sein, wenn ich es nochmal re-readen wollte! Und auch beim zweiten Mal hat mich das Buch total überzeugt. Ich liebe die verschiedenen POV‘s und auch, dass bei „Rachel“ in der Du-Perspektive geschrieben wird, so fühlt man sich noch viel tiefer im Buch und im Geschehen (auch wenn man lieber nicht an ihrer Stelle wäre) Super Thriller 👍

Einzigartiges Storytelling mit Nervenkitzel
Ich habe in den letzten 10 Jahren schon so viele (Psycho)Thriller gelesen, aber ein Storytelling wie dieses war bisher nicht dabei. So ein außergewöhnlicher und besonderer Schreibstil! Durch die zahlreichen POVs bekommt man einen ganz facettenreichen Eindruck der Story, wodurch ich die jeweiligen Charaktere sehr greifbar und authentisch empfunden habe. Die Story war durchweg tiefgründig ausgearbeitet und auch wenn es keine krasse, überraschende Plottwists gab, so war der Nervenkitzel dennoch von Anfang bis Ende vorhanden und ich wollte das Buch, natürlich auch aufgrund der Thematik, gar nicht aus der Hand legen. Eine ganz klare Leseempfehlung!
Bin erst bei 39% aber nehme mir mal die Freiheit jetzt schon zu bewerten. Noch ist für mich nicht schlüssig, wieso das Buch das Genre "Psychothriller" führt. Viel wichtiger aber, es ist unsagbar anstrengend zu lesen. Ein kurzer Satz nach dem anderen, kaum nebensätze, es liest sich wirklich als wäre es von einem Kind geschrieben worden. Habe kaum Lust weiter zu lesen obwohl die Story für mich Potenzial hatte.
3.5 - 4 ⭐️
Ich weiß nicht so recht, wie ich das Buch rezensieren soll. Einerseits war es sehr fesselnd und ich habe es teils nicht aus der Hand legen können. Andererseits hat es mich nicht vollends überzeugen können. Um was geht es? Wir beginnen die Geschichte aus der Sicht einer Frau im Schuppen. Schnell wird klar, dass sie eine Gefangene ist. Man lernt ihren Alltag kennen und ihre Gedanken. Man kann sich somit voll in die Protagonistin und Gefangene reinversetzen. Nach und nach lernt weitere Protagonisten kennen, die kleine Einblicke in die Welt geben und teilweise erklären, wieso etwas ist, wie es ist. Die Sicht des Täters wird nie dargestellt, was ich aber auch nicht schlimm finde. Während in der ersten Hälfte bzw in zwei Dritteln des Buches nicht soo viel passiert beginn es dann, fahrt aufzunehmen. Dieser Teil ist dann auch eigentlich sehr spannend. Die Autorin hat diesen Roman sehr leicht geschrieben, ohne viele Farben, ohne große Aufregung. Und teils wirkte alles surreal normal. Wenn man sich dann mit dem Inhalt beschäftigt ist es eigentlich erstaunlich, wie ruhig der Gesamte Inhalt erzählt wird und dabei so real und doch nicht real wirkt. Grundsätzlich kann ich das Buch weiter empfehlen. Allerdings ist es kein aufregender Thriller, der den eigenen Puls in die Höhe schlagen lässt. Dennoch hat er tiefgreifende Momente.
🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝: "Er überwacht sein Revier und jagt nach Beute..." Das Buch hat mir einfach nochmal gezeigt, wie gerne ich Psychothriller lese. Diese unaufhaltsame Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Aufregung, was als nächstes passieren mag und wie alles aus geht😱 Das Cover finde ich sehr gut gestaltet und passt perfekt zum Inhalt des Buches😍 Der Schreibstil von Clémence war flüssig und auch bildhaft, sodass sich die Geschichte in meinem Kopf abgespielt hat. Die Kapitel wurden aus verschiedenen Personen Perspektiven geschrieben, wodurch das Buch noch interessanter wurde. Das Setting mit dem Gästezimmer & der Kleinstadt war so real und greifbar - Es hat mir wirklich gut gefallen. Über die Charaktere möchte ich nicht allzuviel schreiben, um nicht zu spoilern. Die Hauptprotagonistin war auf jeden Fall eine starke und taffe Frau, die sehr viel durchmachen musste... 🅕🅐🅩🅘🅣: Ein Jahreshighlightbuch - Ein wahnsinnig spannender und aufregender Psychothriller - Absolute Leseempfehlung❤️
Abgebrochen
Bei ca. 70 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Leider bin ich so gar nicht reingekommen. Hauptsächlich lag es daran, dass Rachels Perspektive aus der zweiten Person Singular geschrieben wurde. Damit bin ich überhaupt nicht klargekommen, alles wirkte unnatürlich. Abgesehen von der Perspektive hat mich der Rest auch nicht überzeugt. Ich weiß nicht, wie ich erklären soll, aber am besten passt die Beschreibung, dass die Geschichte sehr flach war, wenig Tiefgang. Ich hatte der Geschichte noch eine Chance gegeben, dass sie mich vielleicht doch noch überrascht, aber die Perspektive hat mich schon sehr genervt. Schade, ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. :(
❓Wie bewertet man ein "schwieriges" Buch ❓ 📖 Das Gästezimmer ✍🏽 @clemencemichallon 📚 Blanvalet Verlag 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Eine Frau wird entführt und wird erst in einem Schuppen, später im Gästezimmer eines Hauses gefangen gehalten. Über 5 Jahr verbringt die Frau in Gefangenschaft. Der Entführer hat schon andere Frauen entführt und ermordet, das ist ihr klar. Was unklar ist, weshalb er es bei ihr nicht zu Ende brachte. Sie wurde zum Dauergast in seiner bürgerliche Existenz. Eigentlich ist ihre Ermordung überfällig. Was ihn abhielt weiß sie nicht. Er kommt nachts zu ihr. Nimmt sich was er braucht. Aber es gab auch während ihrer Zeit bei ihm andere Frauen. Er hat ihre Trophäen zu ihr gebracht. Sie genießt einen Sonderstatus. Im Haus lebt sie quasi mit ihm und der 13jährigen Tochter Cecilia zusammen. Aber alles läuft nach seinen Regeln. Sie ist so voller Angst, dass sie gehorcht und sich seinen Vorstellungen entsprechend verhält. Seine Andeutungen reichen um sie gefügig zu machen. Er zeigt ihr deutlich, das sie keine Hilfe zu erwarten hat. Doch wie kann sie entkommen und was treibt der im Ort anerkannte Witwer mit der introvertierten Tochter Cecilia und der Gastronomin Emily, die so unfassbar neugierig ist .... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Eine bizarre Geschichte um den narzisstischen Witwer Aiden, seine introvertierte angepasste Tochter Cecilia und die Frau im Haus, die er zwingt sich selbst als "Rachel" vorzustellen. Ein skurriler Schreibstil, der kapitelweise die Perspektiven wechselt und Einblicke gibt in das Seelenleben der Protagonisten. Am positivsten, weil am intensivsten geschildert, kommt "Rachel" rüber, die in ihrer achtsamen auf das reine Überleben angelegten Art tut, was immer er verlangt, schon bevor er es verlangt. Eine verlorene Person, ohne Selbstwert und auf der Flucht vor sich selbst war sie ein willkommenes Opfer. Zwar immer wieder auf Flucht bedacht doch unfassbar gebrochen wie zerbrechlich. Unrealistisch bis naiv ist ihre Art zu handeln. Zwar geht ihre Perspektive unter die Haut aber das Mantra-artig wiederholte ewige "es tut mir leid" machte mich regelrecht aggressiv. Fazit: Letztlich eine schwer zu bewertenden Geschichte, deren Ende mir zu knapp ausfiel. Im Prinzip fand ich den Stil neuartig und interessant, gleichzeitig aber auch irritierend bis anstoßend. Und leider hat die Autorin mit dem Ende des Buches jede Möglichkeit das Buch zu lieben, zerstört. Ich gebe wohlmeindende 2 Sterne ⭐⭐ und kann das Buch absolut nicht weiterempfehlen. Ich bin immer noch irritiert und fühle mich voller Fragen zurückgelassen, wie selten zuvor.

🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝: "Er überwacht sein Revier und jagt nach Beute..." Das Buch hat mir einfach nochmal gezeigt, wie gerne ich Psychothriller lese. Diese unaufhaltsame Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Aufregung, was als nächstes passieren mag und wie alles aus geht😱 Das Cover finde ich sehr gut gestaltet und passt perfekt zum Inhalt des Buches😍 Der Schreibstil von Clémence war flüssig und auch bildhaft, sodass sich die Geschichte in meinem Kopf abgespielt hat. Die Kapitel wurden aus verschiedenen Personen Perspektiven geschrieben, wodurch das Buch noch interessanter wurde. Das Setting mit dem Gästezimmer & der Kleinstadt war so real und greifbar - Es hat mir wirklich gut gefallen. Über die Charaktere möchte ich nicht allzuviel schreiben, um nicht zu spoilern. Die Hauptprotagonistin war auf jeden Fall eine starke und taffe Frau, die sehr viel durchmachen musste... 🅕🅐🅩🅘🅣: Ein Jahreshighlightbuch - Ein wahnsinnig spannender und aufregender Psychothriller - Absolute Leseempfehlung❤️
Ein seichter Psycho-Thriller, der abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven der jeweiligen Protagonisten geschrieben ist. Wer in die Psyche von Opfern abtauchen möchte, ist hier gut aufgehoben, darf aber nichts Rasantes und Dauerspannung erwarten. Ich hab mich gut unterhalten gefühlt und fand das Ende auch sehr stimmig und passend.
Leider nicht ganz, wie erwartet
Mich hat der Klappentext sehr angesprochen. Das Buch beginnt auch bereits spannend und der Spannungsbogen bleibt die ganze Geschichte über hoch. Ich mochte zudem die einzelnen Sichtweisen sehr gerne. Die Protagonistin spricht uns direkt an. Für einige wird dies ungewohnt sein, ich hatte damit keine Probleme. Die Geschichte ist sehr undurchsichtig und daher stetig interessant. Die unterschiedlichen Sichtwechsel der einzelnen Personen war super gut umgesetzt. Auch die Länge der Kapitel war super angenehm zum lesen. . Das Buch wirft viele Fragen auf, die leider am Ende nicht beantwortet werden. Daher bleibt man als Leser eher unwissend zurück. Das hat mich wirklich gestört. Zudem sind einige Handlungen nicht nachvollziehbar. Teilweise ist es wirklich unrealistisch. Das Buch war wirklich durchweg spannend, doch am Ende kam eins zum anderen und es ging viel zu schnell. Auch war das Ende mir zu konstruiert. Es wurde in diesem Buch viele Dinge angeschnitten und am Ende leider nicht zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Leider blieben auch die Charaktere sehr undurchsichtig und man hat kaum etwas über sie erfahren. . Das Buch ist ein durchschnittlicher Thriller. Es liest sich wirklich leicht und flüssig. Die Geschichte und der Handlungsaufbau war packend und spannend. Ich mochte vieles an dem Buch, doch leider bin ich mit dem Ende sehr unzufrieden. Auch habe ich noch viel zu viele Fragen. Schade. Der Plot bietet so viel Potenzial. Für ein Erstlingswerk wirklich nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Man kann das Buch lesen, muss es aber auch nicht.

Also ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht so richtig, was ich von „Das Gästezimmer“ halten soll. Auch wenn die Spannung erst im letzten Drittel so richtig Fahrt aufnimmt, wollte ich von Anfang an wissen, was hinter der ganzen Geschichte steckt und wie das alles zusammenhängt. Der Schreibstil ist auf jeden Fall besonders. Die Du-Perspektive fand ich zuerst ungewohnt, aber irgendwie auch spannend, weil sie das Ganze persönlicher macht. Rachel, die Hauptfigur, war mir leider zu blass. Ich konnte keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen. Ihr Entführer dagegen war viel interessanter und besser beschrieben. Da hätte ich gern mehr über ihn erfahren. Was ich aber mochte, waren die kurzen Kapitel. Dadurch liest sich das Buch schnell weg, auch wenn nicht immer viel passiert. Das Buch ist irgendwie anders und das ist gleichzeitig gut und schlecht. Wer auf ungewöhnliche Erzählweisen steht und eher psychologische Spannung mag, kann ruhig mal reinschauen.
Slow Burn mit interessanten Perspektiven
Trotz der "fehlenden" Plottwists liest sich das Buch relativ schnell weg. Dass einer der Perspektiven in der zweiten Person geschrieben war, hat mir besonders gut gefallen. Dadurch wurde das Geschilderte intensiver. Mir war unklar, wieso er den Schmuck von der Du-Person verschenkt (schließlich unterscheidet sie sich in einem wichtigen Punkt von den anderen). Nicht jeden seiner Handlungen konnte ich verstehen. Aber das gilt natürlich auch für viele echte Täter. Und genau so hat es sich auch angefühlt: als wäre es echt gewesen. All das. Wahrscheinlich konnte ich dadurch auch das Ende verzeihen. Denn auf einen großen Knall wartet man da vergebens. Die Geschichte ist eher leise, unblutig, verzweifelt. Aber auch mit einem Funken Hoffnung. Vielleicht.
Psychothriller mit eher mittelmäsiger Umsetzung!
Ich bin leider total schwer nur in die Story hinengekommen. Die geschah vorrangig dadurch, dass ich der Geschichte über weite Strecken einfach nicht folgen konnte, da die Kapitel Überschriften mir nicht immer klar waren und ich so nicht wusste in welcher Perspektive bzw wo ich mich gerade befand. Ich habe mehrfach überlegt das Buch abzubrechen bin dann wegen einzelnen sehr guten Pasagen aber dran geblieben. Alles in allem bin ich trotzdem froh dass es jetzt vorbei ist.
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Er gilt als der perfekte Vater und Nachbar: der Witwer Aidan. Charmant, hilfsbereit und fürsorglich. Nur Rachel – diesen Namen hat er ihr gegeben – kennt seine düstere Seite. Denn seit fünf Jahren wird sie von Aidan in dessen Schuppen gefangen gehalten. Als er gezwungen ist umzuziehen, überredet Rachel ihn, sie ins neue Haus mitzunehmen. Sie wird im Gästezimmer einquartiert, wo sie die meiste Zeit angekettet ans Bett oder die Heizung verbringt. Auf den Moment wartend, in dem sie fliehen kann. Doch dann lernt Aidan Emily kennen, eine junge Barkeeperin. Plötzlich muss Rachel fürchten, dass Aidan sie tötet, um sie loszuwerden …
Book Information
Author Description
Clémence Michallon wuchs in der Nähe von Paris auf. Sie hat Journalismus studiert und schreibt seit 2018 für die renommierte britische Tageszeitung »The Independent«, wobei ihre Artikel die Themen True Crime, Literatur und Starkultur umfassen. Ihre Zeit teilt sie zwischen zwei Wohnorten auf: New York City und Rhinebeck, N. Y. Nach ihrem Debütroman »Das Gästezimmer«, dessen Rechte in 30 Länder verkauft wurden, erscheint jetzt ihr neuer Psychothriller »Our Last Resort« bei Blanvalet.
Posts
„Das Gästezimmer“ von Clémence Michallon
Es hat eine Weile gedauert, bis das „Gästezimmer“ mich gefesselt hat. Mir war es am Anfang einfach etwas lahm. Nichtsdestotrotz hat es mich dann doch gepackt. Die Geschichte ist relativ emotionslos erzählt, aber es liest sich gut und wird ab der Mitte dann doch sehr spannend. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber die Kapitel sind schön kurz und aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Am Ende blieben für mich einige Fragen offen und ich hätte mir noch eine Aussprache zwischen der Frau und Cecilia gewünscht, zumindest ein Treffen, aber auch so ist das Ende schlüssig. Durchaus lesenswert.
Die Geschichte war ja sehr vielversprechend und eigentlich ganz gut. Nur die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Es war sehr verwirrend und hatte keine Spannung. Es ist für mich kein Psychothriller wo ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Der Schreibstil war für mich auch schrecklich. Ein Kapitel ganz normale in der 3 Person und ein Kapitel in der 2 Person das war sehr eigenartig zum lesen.
Unglaublich guter Psychothriller. Definitiv ein Highlight des Jahres.
1000/10⭐️ Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Der Schreibstil war flüssig und mal was ganz Neues. Denn Rachel nimmt uns mit in ihre dunkle Welt, in der sie nur noch versucht zu überleben und sich an ihre Regeln hält. Man hatte das Gefühl hautnah dabei zu sein. Ich bin einfach sprachlos und glücklich zugleich, dieses Werk von Clémence gelesen zu haben. Werde die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen und schauen was noch für Meisterwerke aus ihrer Feder kommen. Wer es nicht liest, verpasst etwas.
Schwierig 😮💨
Also, der Schreibstil ist mir anfangs sehr schwer gefallen, da es in der Du-Form geschrieben wurde. An und für sich, ist die Geschichte gar nicht so schlecht, es ist viel Spannung ⚡️dabei, vor allen Dingen mehr zum Schluss. Die Kapitel sind kurz und es liest sich recht zügig. Manche Szenen wären vielleicht sogar noch ausbaufähig gewesen. Von mir leider nur 3,5 🌟, da es auch etwas langatmig war.
Das Gästezimmer hat mich vor allem durch die Erzählweise sehr überrascht
gelesen 1.4.24 - 11.4.24 Das Gästezimmer hat mich vor allem durch die Erzählweise sehr überrascht … hier wird in erster Linie aus der Sicht des Opfers erzählt Ich kann mich jetzt ad hoc an kein anderes Buch erinnern wo das durchgehend bis zum Ende der Fall war Durch die Sichtweise des Opfers kommt ein ganz besonderes Gefühl bei mir beim Lesen auf … all die Gedanken die sie sich macht und wie sie abwägt was sie tun kann / soll / wagen könnte oder auf keinen Fall riskieren darf … das hat mir sehr gut gefallen Auf der anderen Seite fehlen die Sicht und die Gedanken des Täters völlig … hier erfährt man gar nichts über die Hintergründe, seine Motive und Gedanken für meinen Geschmack hätte es da eine Mischung geben können dann wäre es für mich noch besser gewesen Trotzdem hat mich dieser Psychothriller sehr gut unterhalten und war mal was anderes was ich definitiv mochte

Wenn auch im klassischen Sinne erst im letzten Drittel richtig spannend, habe ich das Buch geliebt. Ich fand den Schreibstil großartig. Mit der "Du" Perspektive hatte ich das Gefühl direkt angesprochen zu werden und dabei zu sein. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mich gut unterhalten hat und ich immer weiter lesen wollte. Es werden sicher nicht alle Fragen beantwortet und es mag an manchen Stellen etwas unlogisch erscheinen, aber ein Buch soll mich eben auch unterhalten und das hat es sehr gut getan. Ich hätte mir nur gewünscht, auch in Aidans " Kopf " zu sein. Seine Perspektive hätte ich als Sahnehäubchen gerne dazu gehabt. Trotzdem hat dieses Buch alles für mich gehabt, was ich persönlich für einen guten Thriller brauche. Von mir eine klare Leseempfehlung
Schon mal vorweg, so ganz überzeugt hat mich das Buch nicht. Die Geschichte wird abwechselnd aus drei Perspektiven erzählt. Hauptsächlich wird aber die Sicht von Rachel dargestellt, wobei man dabei in der Du-Form angesprochen wird. Fand ich etwas ungewöhnlich, hat mich aber auch nicht gestört. Dass ich mich daher besser in die Figur reinversetzen oder mit ihr mitfiebern konnte, kann ich aber auch nicht sagen. Der Schreibstil war an sich flüssig, die Kapitel relativ kurz. Gut gefallen hat mir, dass nach und nach immer mehr Geschehnisse aus der Vergangheit aufgedeckt wurden. Zwischendrin haben sich manche Passagen dann aber ziemlich gezogen. Es war zwar die ganze Zeit über eine gewisse Grundspannung vorhanden, aber ein paar mehr Höhepunkte wäre schön gewesen. Das Ende war dagegen dann wieder sehr schnell abgehandelt, wodurch noch einige offen Fragen geblieben sind. Von der Grundidee sicher kein schlechtes Buch, aber so richtig gefunkt hat es auch nicht.
>>Clémence Michallon ist es gelungen, den Serientäter-Thriller neu zu erfinden. << Findet ihr auch, dass diese Aussage neugierig macht? Ich jedenfalls wollte wissen, was dahinter steckt. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Er gilt als der perfekte Vater und Nachbar: der Witwer Aidan. Charmant, hilfsbereit und fürsorglich. Nur Rachel – diesen Namen hat er ihr gegeben – kennt seine düstere Seite. Denn seit fünf Jahren wird sie von Aidan in dessen Schuppen gefangen gehalten. Als er gezwungen ist umzuziehen, überredet Rachel ihn, sie ins neue Haus mitzunehmen. Sie wird im Gästezimmer einquartiert, wo sie die meiste Zeit angekettet ans Bett oder die Heizung verbringt. Auf den Moment wartend, in dem sie fliehen kann. Doch dann lernt Aidan Emily kennen, eine junge Barkeeperin. Plötzlich muss Rachel fürchten, dass Aidan sie tötet, um sie loszuwerden. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Puh, bin ich froh, dieses Buch nun endlich beendet zu haben. Mir gefiel es leider gar nicht, was mehrere Gründe hatte. Zum einen empfand ich die Art des Schreibens merkwürdig und auch gewöhnungsbedürftig, wobei ich mich nie wirklich daran gewöhnt hatte. Es wird nämlich aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Da gibt es die Frau im Schuppen, das Opfer. Es fühlt sich so an, als würde sie die Leser:innen mit "Du" ansprechen, aber sie meint sich selbst. Beispiel Seite 43, als der Täter sie nach ihrem Namen fragt. : "Ich heiße Rachel." Du verleihst deiner Stimme einen innbrünstigen Klang. Er braucht etwas von dir [...] usw. Dann gibt es noch Emily. Von ihr erfahren wir aus der Ich-Perspektive. Genauso bei Cecilia, die Tochter des Täters. Beim letzten Erzählstrang gibt es weitere Opfer, die wiederum auch das "Du" benutzen. Ich bin ehrlich, ich dachte bis zum Schluss, das muss was zu bedeuten haben, warum die Autorin sich für diese Art entschieden hat. War aber nicht. Weiter empfand ich es auch nicht spannend, gruselig oder atmosphärisch, was ich mir natürlich bei einem Psychothriller gewünscht hätte. Es zog sich und zog sich, dass ich irgendwann angefangen hatte quer zu lesen. Meine Schwierigkeiten lagen auch darin, dass ich es nicht nachvollziehen konnte. Eine Frau, 5 Jahre gefangen, in einem Schuppen, im Garten, ohne dass Jemand, nicht mal die Tochter, davon mitbekommt. Noch unglaubwürdiger fand ich es, als der Vater mit der Tochter umziehen musste und er die Frau aus dem Schuppen einfach mitnimmt, ins Gästezimmer des neuen Hauses. Eine mögliche Flucht, die sich eines Tages auftut, wägt sie ab und entscheidet sich dagegen. Da war bei mir vorbei. Ich wollte es nur noch schnell durchziehen. Auch von der aufkommenden Spannend am Ende, von der ich in einigen Rezensionen lesen konnte, habe ich nichts gespürt. Vermutlich, weil es mir egal war. Die Frage, warum der Vater so drauf war, was ihn letztendlich dazu gebracht hat, diese Dinge zu tun, bleibt unbeantwortet. Hätte mich tatsächlich interessiert, wenn ich wenigstens mit dem Ende fein gewesen wäre. So war es mir, wie gesagt, aber egal. Zumindest bin ich froh, es durchgezogen zu haben, um mitreden zu können. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Das war leider nix, für mich! Schade, es hörte sich echt gut an.

Fand es richtig gut. Es ist eine komplett andere Schreibweise. Ich kann es verstehen, wenn man das Buch am Anfang abbricht aber mein kleiner Appell an euch. Gebt dem Buch eine Chance und versucht euch in die Lage der Personen zu versetzen. Der Mittelteil war super spannend. Zum Ende hätte ich mir ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht.
Es hat mich so sehr begeistert, dass es in der „Du“-Perspektive geschrieben wurde, man nicht wusste wie die Protagonistin hieß (also nach dem Ende schon), die ja in dieser Geschichte das Opfer darstellt und dass mit jedem Kapitel in der man in ihrer Perspektive liest ihre Bezeichnung passend zur Geschichte sich laufend ändert. „Die Frau in der Hütte“, „Die Frau im Zimmer“, „Die Frau im Wald“ und so weiter. Das lässt einen so richtig einfühlen in die Protagonistin. Mega coole Herangehensweise.
Was soll ich sagen? Der Schreibstil aus Sicht von "Rachel" war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin ja ein Fan von kurzen Kapiteln und das war hier definitiv der Fall. Aber wie fand ich nun das Buch? Grundsätzlich war es eine super Story, allerdings fehlte mir das gewisse Etwas. Bei einem Psychothriller darf es bei mir gern etwas mehr sein und das hat mir hier einfach gefehlt.

Ich hab das Buch grossteils heute gelesen, irgendwie wollt ich's nicht aus der Hand legen. Man darf hier halt keinen hochrasanten Psychothriller erwarten. An die DU Erzählweise gewöhnt man sich nach einigen Kapiteln - hatte ich mir zu Beginn schwierig vorgstellt Das Buch aus - grossteils - Sicht des Opfers zu lesen war neu für mich. Es gab eine Stelle an der ich mir einfach nur dachte WARUM ZUM TEUFEL macht sie DAS? ich hätte das garantiert nicht gemacht... oder? Aber sollte ich auch wissen ob man sich nach 5 Jahren Gefangenschaft in so einer Situation noch rationell verhält - diese Stelle gab mir ein bisschen zu denken. Das Ende hat vielversprechend gestartet und plötzlich, gefühlt, fehlen Kapitel. Grade noch mitten im Finale und im nächsten Kapitel findet man sich schon in einer Art Epilog. Für mich hat da was gefehlt bzw hätte man das weitaus besser machen können 🤷♀️
Klappentext: Er gilt als der perfekte Vater und Nachbar: der Witwer Aidan. Charmant, hilfsbereit und fürsorglich. Nur Rachel – diesen Namen hat er ihr gegeben – kennt seine düstere Seite. Denn seit fünf Jahren wird sie von Aidan in dessen Schuppen gefangen gehalten. Als er gezwungen ist umzuziehen, überredet Rachel ihn, sie ins neue Haus mitzunehmen. Sie wird im Gästezimmer einquartiert, wo sie die meiste Zeit angekettet ans Bett oder die Heizung verbringt. Auf den Moment wartend, in dem sie fliehen kann. Doch dann lernt Aidan Emily kennen, eine junge Barkeeperin. Plötzlich muss Rachel fürchten, dass Aidan sie tötet, um sie loszuwerden … Das Buch ist sehr gut geschrieben, kurze Kapitel, große Schrift und wechselnde POVs machen das Ganze sehr spannend und anschaulich. Man konnte die Gefühle und den inneren Kampf in „Rachel“ sehr gut nachvollziehen und somit hab ich in den letzten Kapiteln richtig Herzrasen bekommen, weil es soooo spannend war und ich total mit ihr mitgefühlt habe. Definitiv eine Empfehlung! 🚪✨
Sehr fesselnde Geschichte, liest sich sehr flüssig. Ich konnte mich sehr gut in die Personen hineinversetzen und hatte Spaß am Lesen bzw habe richtig mit gefiebert. Meistens wurden "nur" Andeutungen zum geschehen gemacht, aber das hat völlig ausgereicht um sie mit der Vorstellungskraft weiter auszubauen.

Spannend, aber abruptes Ende
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist stellenweise unfassbar spannend, sodass man es nicht aus der Hand legen möchte. Der Schreibstil hat mir auch gefallen, es gab verschiedene Erzählstränge. Nur das Ende lässt mich etwas unbefriedigt zurück, da es einfach recht abrupt endete... Da hätte ich mir noch ein paar Seiten gewünscht...
Re-read 🤭
Es können ja nur 5 Sterne sein, wenn ich es nochmal re-readen wollte! Und auch beim zweiten Mal hat mich das Buch total überzeugt. Ich liebe die verschiedenen POV‘s und auch, dass bei „Rachel“ in der Du-Perspektive geschrieben wird, so fühlt man sich noch viel tiefer im Buch und im Geschehen (auch wenn man lieber nicht an ihrer Stelle wäre) Super Thriller 👍

Einzigartiges Storytelling mit Nervenkitzel
Ich habe in den letzten 10 Jahren schon so viele (Psycho)Thriller gelesen, aber ein Storytelling wie dieses war bisher nicht dabei. So ein außergewöhnlicher und besonderer Schreibstil! Durch die zahlreichen POVs bekommt man einen ganz facettenreichen Eindruck der Story, wodurch ich die jeweiligen Charaktere sehr greifbar und authentisch empfunden habe. Die Story war durchweg tiefgründig ausgearbeitet und auch wenn es keine krasse, überraschende Plottwists gab, so war der Nervenkitzel dennoch von Anfang bis Ende vorhanden und ich wollte das Buch, natürlich auch aufgrund der Thematik, gar nicht aus der Hand legen. Eine ganz klare Leseempfehlung!
Bin erst bei 39% aber nehme mir mal die Freiheit jetzt schon zu bewerten. Noch ist für mich nicht schlüssig, wieso das Buch das Genre "Psychothriller" führt. Viel wichtiger aber, es ist unsagbar anstrengend zu lesen. Ein kurzer Satz nach dem anderen, kaum nebensätze, es liest sich wirklich als wäre es von einem Kind geschrieben worden. Habe kaum Lust weiter zu lesen obwohl die Story für mich Potenzial hatte.
3.5 - 4 ⭐️
Ich weiß nicht so recht, wie ich das Buch rezensieren soll. Einerseits war es sehr fesselnd und ich habe es teils nicht aus der Hand legen können. Andererseits hat es mich nicht vollends überzeugen können. Um was geht es? Wir beginnen die Geschichte aus der Sicht einer Frau im Schuppen. Schnell wird klar, dass sie eine Gefangene ist. Man lernt ihren Alltag kennen und ihre Gedanken. Man kann sich somit voll in die Protagonistin und Gefangene reinversetzen. Nach und nach lernt weitere Protagonisten kennen, die kleine Einblicke in die Welt geben und teilweise erklären, wieso etwas ist, wie es ist. Die Sicht des Täters wird nie dargestellt, was ich aber auch nicht schlimm finde. Während in der ersten Hälfte bzw in zwei Dritteln des Buches nicht soo viel passiert beginn es dann, fahrt aufzunehmen. Dieser Teil ist dann auch eigentlich sehr spannend. Die Autorin hat diesen Roman sehr leicht geschrieben, ohne viele Farben, ohne große Aufregung. Und teils wirkte alles surreal normal. Wenn man sich dann mit dem Inhalt beschäftigt ist es eigentlich erstaunlich, wie ruhig der Gesamte Inhalt erzählt wird und dabei so real und doch nicht real wirkt. Grundsätzlich kann ich das Buch weiter empfehlen. Allerdings ist es kein aufregender Thriller, der den eigenen Puls in die Höhe schlagen lässt. Dennoch hat er tiefgreifende Momente.
🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝: "Er überwacht sein Revier und jagt nach Beute..." Das Buch hat mir einfach nochmal gezeigt, wie gerne ich Psychothriller lese. Diese unaufhaltsame Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Aufregung, was als nächstes passieren mag und wie alles aus geht😱 Das Cover finde ich sehr gut gestaltet und passt perfekt zum Inhalt des Buches😍 Der Schreibstil von Clémence war flüssig und auch bildhaft, sodass sich die Geschichte in meinem Kopf abgespielt hat. Die Kapitel wurden aus verschiedenen Personen Perspektiven geschrieben, wodurch das Buch noch interessanter wurde. Das Setting mit dem Gästezimmer & der Kleinstadt war so real und greifbar - Es hat mir wirklich gut gefallen. Über die Charaktere möchte ich nicht allzuviel schreiben, um nicht zu spoilern. Die Hauptprotagonistin war auf jeden Fall eine starke und taffe Frau, die sehr viel durchmachen musste... 🅕🅐🅩🅘🅣: Ein Jahreshighlightbuch - Ein wahnsinnig spannender und aufregender Psychothriller - Absolute Leseempfehlung❤️
Abgebrochen
Bei ca. 70 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Leider bin ich so gar nicht reingekommen. Hauptsächlich lag es daran, dass Rachels Perspektive aus der zweiten Person Singular geschrieben wurde. Damit bin ich überhaupt nicht klargekommen, alles wirkte unnatürlich. Abgesehen von der Perspektive hat mich der Rest auch nicht überzeugt. Ich weiß nicht, wie ich erklären soll, aber am besten passt die Beschreibung, dass die Geschichte sehr flach war, wenig Tiefgang. Ich hatte der Geschichte noch eine Chance gegeben, dass sie mich vielleicht doch noch überrascht, aber die Perspektive hat mich schon sehr genervt. Schade, ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. :(
❓Wie bewertet man ein "schwieriges" Buch ❓ 📖 Das Gästezimmer ✍🏽 @clemencemichallon 📚 Blanvalet Verlag 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Eine Frau wird entführt und wird erst in einem Schuppen, später im Gästezimmer eines Hauses gefangen gehalten. Über 5 Jahr verbringt die Frau in Gefangenschaft. Der Entführer hat schon andere Frauen entführt und ermordet, das ist ihr klar. Was unklar ist, weshalb er es bei ihr nicht zu Ende brachte. Sie wurde zum Dauergast in seiner bürgerliche Existenz. Eigentlich ist ihre Ermordung überfällig. Was ihn abhielt weiß sie nicht. Er kommt nachts zu ihr. Nimmt sich was er braucht. Aber es gab auch während ihrer Zeit bei ihm andere Frauen. Er hat ihre Trophäen zu ihr gebracht. Sie genießt einen Sonderstatus. Im Haus lebt sie quasi mit ihm und der 13jährigen Tochter Cecilia zusammen. Aber alles läuft nach seinen Regeln. Sie ist so voller Angst, dass sie gehorcht und sich seinen Vorstellungen entsprechend verhält. Seine Andeutungen reichen um sie gefügig zu machen. Er zeigt ihr deutlich, das sie keine Hilfe zu erwarten hat. Doch wie kann sie entkommen und was treibt der im Ort anerkannte Witwer mit der introvertierten Tochter Cecilia und der Gastronomin Emily, die so unfassbar neugierig ist .... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Eine bizarre Geschichte um den narzisstischen Witwer Aiden, seine introvertierte angepasste Tochter Cecilia und die Frau im Haus, die er zwingt sich selbst als "Rachel" vorzustellen. Ein skurriler Schreibstil, der kapitelweise die Perspektiven wechselt und Einblicke gibt in das Seelenleben der Protagonisten. Am positivsten, weil am intensivsten geschildert, kommt "Rachel" rüber, die in ihrer achtsamen auf das reine Überleben angelegten Art tut, was immer er verlangt, schon bevor er es verlangt. Eine verlorene Person, ohne Selbstwert und auf der Flucht vor sich selbst war sie ein willkommenes Opfer. Zwar immer wieder auf Flucht bedacht doch unfassbar gebrochen wie zerbrechlich. Unrealistisch bis naiv ist ihre Art zu handeln. Zwar geht ihre Perspektive unter die Haut aber das Mantra-artig wiederholte ewige "es tut mir leid" machte mich regelrecht aggressiv. Fazit: Letztlich eine schwer zu bewertenden Geschichte, deren Ende mir zu knapp ausfiel. Im Prinzip fand ich den Stil neuartig und interessant, gleichzeitig aber auch irritierend bis anstoßend. Und leider hat die Autorin mit dem Ende des Buches jede Möglichkeit das Buch zu lieben, zerstört. Ich gebe wohlmeindende 2 Sterne ⭐⭐ und kann das Buch absolut nicht weiterempfehlen. Ich bin immer noch irritiert und fühle mich voller Fragen zurückgelassen, wie selten zuvor.

🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝: "Er überwacht sein Revier und jagt nach Beute..." Das Buch hat mir einfach nochmal gezeigt, wie gerne ich Psychothriller lese. Diese unaufhaltsame Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Aufregung, was als nächstes passieren mag und wie alles aus geht😱 Das Cover finde ich sehr gut gestaltet und passt perfekt zum Inhalt des Buches😍 Der Schreibstil von Clémence war flüssig und auch bildhaft, sodass sich die Geschichte in meinem Kopf abgespielt hat. Die Kapitel wurden aus verschiedenen Personen Perspektiven geschrieben, wodurch das Buch noch interessanter wurde. Das Setting mit dem Gästezimmer & der Kleinstadt war so real und greifbar - Es hat mir wirklich gut gefallen. Über die Charaktere möchte ich nicht allzuviel schreiben, um nicht zu spoilern. Die Hauptprotagonistin war auf jeden Fall eine starke und taffe Frau, die sehr viel durchmachen musste... 🅕🅐🅩🅘🅣: Ein Jahreshighlightbuch - Ein wahnsinnig spannender und aufregender Psychothriller - Absolute Leseempfehlung❤️
Ein seichter Psycho-Thriller, der abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven der jeweiligen Protagonisten geschrieben ist. Wer in die Psyche von Opfern abtauchen möchte, ist hier gut aufgehoben, darf aber nichts Rasantes und Dauerspannung erwarten. Ich hab mich gut unterhalten gefühlt und fand das Ende auch sehr stimmig und passend.
Leider nicht ganz, wie erwartet
Mich hat der Klappentext sehr angesprochen. Das Buch beginnt auch bereits spannend und der Spannungsbogen bleibt die ganze Geschichte über hoch. Ich mochte zudem die einzelnen Sichtweisen sehr gerne. Die Protagonistin spricht uns direkt an. Für einige wird dies ungewohnt sein, ich hatte damit keine Probleme. Die Geschichte ist sehr undurchsichtig und daher stetig interessant. Die unterschiedlichen Sichtwechsel der einzelnen Personen war super gut umgesetzt. Auch die Länge der Kapitel war super angenehm zum lesen. . Das Buch wirft viele Fragen auf, die leider am Ende nicht beantwortet werden. Daher bleibt man als Leser eher unwissend zurück. Das hat mich wirklich gestört. Zudem sind einige Handlungen nicht nachvollziehbar. Teilweise ist es wirklich unrealistisch. Das Buch war wirklich durchweg spannend, doch am Ende kam eins zum anderen und es ging viel zu schnell. Auch war das Ende mir zu konstruiert. Es wurde in diesem Buch viele Dinge angeschnitten und am Ende leider nicht zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Leider blieben auch die Charaktere sehr undurchsichtig und man hat kaum etwas über sie erfahren. . Das Buch ist ein durchschnittlicher Thriller. Es liest sich wirklich leicht und flüssig. Die Geschichte und der Handlungsaufbau war packend und spannend. Ich mochte vieles an dem Buch, doch leider bin ich mit dem Ende sehr unzufrieden. Auch habe ich noch viel zu viele Fragen. Schade. Der Plot bietet so viel Potenzial. Für ein Erstlingswerk wirklich nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Man kann das Buch lesen, muss es aber auch nicht.

Also ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht so richtig, was ich von „Das Gästezimmer“ halten soll. Auch wenn die Spannung erst im letzten Drittel so richtig Fahrt aufnimmt, wollte ich von Anfang an wissen, was hinter der ganzen Geschichte steckt und wie das alles zusammenhängt. Der Schreibstil ist auf jeden Fall besonders. Die Du-Perspektive fand ich zuerst ungewohnt, aber irgendwie auch spannend, weil sie das Ganze persönlicher macht. Rachel, die Hauptfigur, war mir leider zu blass. Ich konnte keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen. Ihr Entführer dagegen war viel interessanter und besser beschrieben. Da hätte ich gern mehr über ihn erfahren. Was ich aber mochte, waren die kurzen Kapitel. Dadurch liest sich das Buch schnell weg, auch wenn nicht immer viel passiert. Das Buch ist irgendwie anders und das ist gleichzeitig gut und schlecht. Wer auf ungewöhnliche Erzählweisen steht und eher psychologische Spannung mag, kann ruhig mal reinschauen.
Slow Burn mit interessanten Perspektiven
Trotz der "fehlenden" Plottwists liest sich das Buch relativ schnell weg. Dass einer der Perspektiven in der zweiten Person geschrieben war, hat mir besonders gut gefallen. Dadurch wurde das Geschilderte intensiver. Mir war unklar, wieso er den Schmuck von der Du-Person verschenkt (schließlich unterscheidet sie sich in einem wichtigen Punkt von den anderen). Nicht jeden seiner Handlungen konnte ich verstehen. Aber das gilt natürlich auch für viele echte Täter. Und genau so hat es sich auch angefühlt: als wäre es echt gewesen. All das. Wahrscheinlich konnte ich dadurch auch das Ende verzeihen. Denn auf einen großen Knall wartet man da vergebens. Die Geschichte ist eher leise, unblutig, verzweifelt. Aber auch mit einem Funken Hoffnung. Vielleicht.
Psychothriller mit eher mittelmäsiger Umsetzung!
Ich bin leider total schwer nur in die Story hinengekommen. Die geschah vorrangig dadurch, dass ich der Geschichte über weite Strecken einfach nicht folgen konnte, da die Kapitel Überschriften mir nicht immer klar waren und ich so nicht wusste in welcher Perspektive bzw wo ich mich gerade befand. Ich habe mehrfach überlegt das Buch abzubrechen bin dann wegen einzelnen sehr guten Pasagen aber dran geblieben. Alles in allem bin ich trotzdem froh dass es jetzt vorbei ist.





















































