Die Templer. Rose und Kreuz

Die Templer. Rose und Kreuz

Hardback
4.349

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Description

Frankreich 1293. Das ganze Land wird von Unruhen erschüttert, selbst der einflussreiche Templerorden muss ums Überleben kämpfen. In diesen gefährlichen Zeiten begibt sich der Knappe Constantin auf eine fast aussichtslose Mission: Für seinen Herrn soll er einen sagenumwobenen Stein finden, dem heilende Kräfte nachgesagt werden. Constantin hofft, sich durch die abenteuerliche Reise als angehender Ritter zu beweisen. Dabei wird er von der temperamentvollen Mélisande begleitet, die sich ihm angeschlossen hat, um einer erzwungenen Ehe zu entfliehen. Constantin ist noch nie einer so eigensinnigen jungen Frau begegnet, gleichzeitig fasziniert ihn ihr Mut. Doch Mut allein wird sie nicht retten, als die beiden dem Templer Gérard begegnen und in einen tödlichen Rachefeldzug verstrickt werden, der den geheimnisvollen Orden bedroht ...

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
896
Price
25.70 €

Author Description

Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen um die Händlerfamilie Fleury, »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt«, »Das Gold des Meeres« und »Die Gabe des Himmels«, gelang ihm ebenso der Sprung auf die Bestsellerlisten wie mit den zwei Bänden der Friesensaga »Im Zeichen des Löwen«, »Im Bann des Adlers« und dem ersten Band der Templer-Saga »Das Reich der Rose«. Der Autor lebt in Speyer. Weitere Titel von Daniel Wolf sind bei Goldmann in Vorbereitung.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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Protagonist(s)

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Developing
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Pace

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Writing Style

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Bildhaft (100%)Poetisch (100%)

Posts

16
All
4.5

Opulenter und üppiger Historienschmöker

Ein weiteres Mal bekommen wir von Daniel Wolf einen üppigen und opulenten Historienschmöker vom Feinsten präsentiert. Einmal mehr lernen wir Mitglieder der Familie Fleury kennen, diesmal Balian und seinen Sohn Constantin. Von ihrem Herrn auf eine aussichtslose Mission geschickt, kreuzen sich bald die Wege von Constantin und den Templern. Durch Zufall erfährt er, wo sich die Bande versteckt, die bei den Templerklöstern durch Überfälle für Angst und Schrecken sorgen. So lernt der Knappe Constantin den altgedienten Tempel-Ritter Gérard kennen. Zusammen mit einigen anderen versuchen sie der Bande das Handwerk zu legen und Constantin hofft auf reiche Belohnung um sich und seinen Vater endlich aus dem Vasallendienst freizukaufen und eigenes Ritterland zu bekommen. Doch so manch einer hat da was dagegen. Wie immer schreibt Wolf sehr flüssig und der Zeit angemessener Sprache. So meint man eine Zeitreise ins Mittelalter zu machen und selbst so manchen Schwertkampf zu bestreiten. Die Helden sind sympathisch und man fiebert mit ihnen mit und ärgert sich über so manch eine Ungerechtigkeit. Wer Daniel Wolfs Bücher mag oder auch für Fans von Rebecca Gablé, Juliane Stadler oder Ken Follett kann ich dieses Buch nur sehr empfehlen.

4.5

Ein episches Highlight – Mein erster (und sicher nicht letzter) Daniel Wolf! ⭐⭐⭐⭐💫

Ich habe mich zum ersten Mal an einen Roman von Daniel Wolf gewagt und bin absolut begeistert von der Wucht dieser Geschichte. "Die Templer" hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen! • Atmosphäre pur: Man merkt in jeder Zeile, wie viel Herzblut in der Recherche steckt. Das mittelalterliche Setting und die Welt der Templer werden so lebendig beschrieben, dass man das Gefühl hat, direkt neben den Protagonisten im Staub zu stehen. • Mitreißendes Storytelling: Die Geschichte rund um Constantin ist emotional, spannend und voller Wendungen. Wolf versteht es meisterhaft, große historische Ereignisse mit einer sehr persönlichen, packenden Reise zu verknüpfen. • Charaktere mit Tiefe: Die Figuren sind so greifbar gezeichnet, dass man mitleidet, mitfiebert und das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Mein Fazit: Ein grandioser Einstieg in die Welt von Daniel Wolf. Wer Lust auf ein echtes Abenteuer hat, das Historie und Spannung perfekt vereint, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein echtes Jahreshighlight für mich!

4.5

Daniel Wolf entführt uns in seinem historischen Roman Die Templer Rose & Kreuz nach Frankreich ins Jahr 1293 und lässt uns allerlei interessante Abenteuer auf gut 890 Seiten erleben. Im Mittelpunkt stehen Constantin Fleury und Mélisande. Constantin ist seit 5 Jahren Knappe beim Ritter Archambault de Guise. Er will Ritter werden, was ihm aber nicht zu gelingen scheint. Es fehlen ihm Kraft und Kampfstärke. Mélisande ist das Mündel von Constantins Onkel. Sie hat einen eigenen Kopf, ist klug und willensstark. Constantin soll für seinen Herrn eine scheinbar unlösbare Aufgabe lösen - den im Kopf eines Drachen wachsenden Draconit holen. Da Mélisande gegen ihren Willen verheiratet werden soll, flieht sie und schließt sich der Suche Constantins an. Zahlreiche Abenteuer gilt es zu bestehen und unterwegs treffen sie dabei auf den Tempelritter Gérard d`Acre mit seinen Männern. Er ist Komtur von Mancourt und hat alle Hände damit zu tun, den Templerorden vor den zahlreichen Anfeindungen zu bewahren. Nicht nur der Klerus und der Hochadel, sondern auch das einfache Volk sehen in ihnen nicht mehr die glorreichen Wächter der Christenheit, sondern mit ihren Geldgeschäften auch Handlanger des Teufels. Passenderweise treibt zudem ein Dämon sein Unwesen und beraubt die Templer. Wow, so stelle ich mir das Mittelalter vor. Jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Intrigen, gefährliche Meuchelmörder, stinkende Städte, geschäftiges Treiben auf verschlammten Wegen, hochnäsiger Hochadel, arme Bauern, Religion im Mittelpunkt des Lebens, Angst vor dem Teufel, der Hölle und dem Weltuntergang. In diesem Zeitraum stechen die Protagonisten Constantin, Mélisande und Gérard positiv heraus, bestimmt doch Vernunft und Nachdenken ihr Handeln, wenn auch in eng begrenzten gesellschaftlichen Zwängen,die damals offenbar herrschten. Die Charakterentwicklung insbesondere von Constantin, der als Junge weggeht und als Mann nach Hause kommt, hat mir gut gefallen. Gleiches gilt für die beeindruckende Mélisande, die auch ihren Weg meistert, auch wenn einige Gefahren zu meistern sind. Und schließlich Gérard, der die heftige Niederlage in Akkon 1291 gegen die Mamluken und das dort Erlebte noch nicht verarbeitet hat. Alle haben einschneidende Erlebnisse, fallen, aber stehen auf und machen gestärkt weiter. Daneben gibt es eine bunte Truppe von Goliarden, die sich allen Zwängen widersetzen und als Spielleute und Musikanten durch die Lande ziehen. Das Setting und die Personen scheinen mir sehr gut ausgearbeitet. Die gut 900 Seiten sind wegen des sehr guten Schreibstils im Nu verflogen. Und Daniel Wolf schafft es mit Leichtigkeit, die weit über 30 Personen, die in diesem Epos vorkommen, lebendig und anschaulich werden zu lassen. Dazu gibt es auf den Umschlagseiten ein Personenregister und eine Auschnittskarte der wichtigsten lokalen Schauplätze, die ich gerne zu meiner Orientierung genutzg habe. Mir hat dieser historische Roman sehr gut gefallen und ich freue mich bereits auf die Folgebände. 4,5von 5 ⭐️

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5

Mit das Beste Buch das ich je Lesen durfte .Ein großes Lob an den Autor .Fesselnd ,Höhen und Tiefen und eine im Detail Perfekte Geschichte

Einfach überwältigend ,dieses Buch ist vielschichtig ,viel Charakter Entwicklung, dezentes Historisches Worldbuilding,ein Plott wie er Spannender nicht sein Könnte .Er Hinterfragt die Templer deren Existensberechtigung und zeigt die Probleme nach dem Fall des Heiligen Landes . Eine Große Empfehlung für jede Leseratte die einen Alten Templer eine Aufmüpfige Patricierin und einen gescheiterten knappen der um das Erbe seiner Familie kämpft begleiten will

5

Zeitreise ins Frankreich des ausgehenden 13. Jahrhunderts

Nachdem mich ja der erste Band der Friesensaga nicht so begeistern konnte, war ich ein wenig skeptisch - aber Gott sei Dank habe ich dem Buch eine Chance gegeben. Zwar braucht die Story etwas, um in Fahrt zu kommen, aber am Ende war ich "totally hooked" 😅. Daher: 4,5 Sterne für die Geschichte, den halben Stern drauf gibt's für die exzellente Lesung von Johannes Steck! 👍

4

Im Zickzack-Kurs durch Frankreich.

Ein guter Mittelalterroman bei dem wir unsere sympathischen Protagonisten bei ihren Abenteuer quer durch Frankreich verfolgen. Vor allem Constantin habe ich gerne verfolgt, während ich über manche von Mélisandes Entscheidungen die Augen gerollt habe. Im Mittelteil hat sich die Geschichte für meinen Geschmack etwas gezogen - es werden viele Orte besucht, aber der Plot wird kaum voran gebracht.

4

Daniel Wolfs "Die Templer - Rose & Kreuz" ist endlich mal wieder ein klassischer Historienschmöker mit knapp 900 Seiten. Der junge Constantin Fleury begibt sich auf ein Abenteuer, um einen Drachenstein zu finden und diese Geschichte verbindet sich mit dem alternden Templer Gérard und Überfällen auf die Besitzungen des Ordens. Mir hat dieser Roman bis auf einige wenige Szenen, in denen Voyeurismus und Pädophilie eine Rolle spielen, sehr gut gefallen. Die Mischung an Themen ist gut gelungen und ich mochte die Protagonisten. Es gab Vorhersehbares, aber auch Überraschendes und ich freue mich auf weitere Teile dieser Reihe.

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4

Ich hätte nicht gedacht, dass sich die verschiedenen Personen und deren Handlungsstränge dermaßen genial zu einem Ganzen vereinen könnten! 
Mir hat die Story unheimlich gut gefallen (auch wenn es mir hier insgesamt auch zu religiös war). Es war total spannend wie sich die Charaktere entwickelt haben und ihren Weg gegangen sind. Viele tolle Anspielungen auch auf unsere heutige Gesellschaft - wirklich extrem durchdacht und schön zu lesen. Lasst euch von den knapp 900 Seiten nicht abschrecken, es ist groß geschrieben und man fliegt durch die Geschichte. Ich habe es wahnsinnig genossen auch wenn ich ein bisschen traurig über das Ende für Melisandé bin 😁 Für mich gibts in Zukunft definitiv wieder mehr historische Romane.

5

Wie alle historischen Bücher von Daniel Wolf alias Christoph Lode gut recherchiert und spannend geschrieben . Volle Punktzahl ⭐️ ⭐️ ⭐️⭐️⭐️

Wie alle historischen Bücher von Daniel Wolf alias Christoph Lode gut recherchiert und spannend geschrieben . Volle Punktzahl ⭐️ ⭐️ ⭐️⭐️⭐️
5

Kurz und knapp vorweg: wenn ich giggelnd und grinsend das Buch zuschlage, aufschaue und eigentlich nach 900 Seiten direkt in das nächste wilde Abenteuer von Constantin und Melisande einsteigen möchte, dann hat Daniel Wolf bei mir (mal wieder) einen Volltreffer gelandet. Locker, leicht, abenteuerlich und sehr amüsant - bestes Histoschmöker-Material! Constantin Fleury, erfolgloser Knappe, hat ein Problem. Er soll für seinen Herren einen Auftrag erfüllen, von dem er ahnt, dass er schwierig bis unmöglich werden wird. Er und sein Vater sollen einen Drachen erschlagen und den sagenumwobenen Drachenstein nach Hause bringen. Doch zuvor machen die beiden noch einen Abstecher in ihre alte Heimat. Gleichzeitig sind Templer, zurückgekehrt aus dem gefallenen Akkon, auf der Jagd nach einem Monster … Zuerst einmal kann man den Roman als Freund der Familie Fleury (das wären dann Lesende wie ich) als auch als vollkommener Neuling lesen. Daniel Wolf hat den Roman so unterhaltsam konzipiert, dass beide Gruppen ihre Freude an Constantins und Melisandes Geschichte haben. Constantin hat mir ausnehmend gut gefallen. Mit ihm als Protagonist konnte ich mitfühlen und mitleiden. Er ist nicht naiv, sondern denkt erst und handelt dann. Er stürzt sich nicht kopflos in jede Gefahr und geht auch mit seinen Mitmenschen höflich und bedacht um (auch wenn es ihm bei Melisande manchmal arg schwer gefallen sein dürfte) - Melisande, das Mündel seines Onkels, das sich der Heirat entzogen und Constantin auf seiner Drachensteinsuche angeschlossen hat, ist da ein ganz anderes Kaliber - wirklich mögen konnte ich sie nicht. Aber verstehen. Freiheitsliebend, abenteuerlustig und beinahe vorlaut manövriert sie sich nicht nur einmal in Schwierigkeiten - und durch ihre Waghalsigkeit erlebte ich die wundersamsten Dinge. Die Dialoge zwischen ihr und Constantin waren ebenso amüsant. Gerard, ein Komtur und ein Kämpfer aus Akkon, begegnen sie auf ihrer Suche nach dem potentiellen Drachen immer wieder und in den verschiedensten Situationen. Die Mythen und Legenden, die sich rund um die Drachen erstrecken, und den Glaube an den Mythos hat Daniel Wolf richtig gut dargestellt. Auch Constantin hat an einem wahrhaftigen Drachen gezweifelt, doch hat er sich auf diese Queste begeben, allen voran um seinen Vater nicht im Stich zu lassen. Mit der Aufgabe waren Hoffnungen und Träume verbunden - und ich konnte seine Beweggründe verstehen. Der rote Faden, nun gut, eigentlich waren es zwei, haben mich lose durch das Buch begleitet - doch das hat mich nicht gestört. Im Gegenteil. Am Wegesrand gab es so viel zu entdecken und so viel zu erleben - sowohl auf der Seite der Templer, als auch auf der Drachenqueste. Auch die Romanzen hielt sich in eng gesteckten Grenzen - und dafür bin ich dankbar. Zum Schluss wurde es noch einmal richtig brenzlig. Wer einen abenteuerlichen und nicht zu düsteren Histo-Schmöker mit tollen Schauplätzen und coolen Charakteren sucht, ist hier goldrichtig. Ich hatte auf jeder Seite großen Spaß und es gibt eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer der beiden.

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3.5

Ganz guter historischer Roman ohne viel „WOW!“

Konnte man gut lesen, ist auch einiges passiert, aber es war doch nie so wirklich spannend und interessant. Teilweise lang gezogen und ich hätte mit mehr haarsträubendes Abenteuer gewünscht. Stattdessen war es eher gemütlich so „nebenbei alles mitbekommen“ anstatt wirklich mitzufiebern. Mehr dazu in der Rezension auf Youtube!

5

Jedes Buch von Daniel Wolf macht einfach Spaß. Es liest sich super flüssig, die Handlung nimmt einen ab der ersten Seite mit und die Charaktere schließt man sofort ins Herz. Wieder mal ein super Buch von ihm!

5

Ein sehr schön geschriebener Roman, der jedem gefallen wird, der ein Herz für die Historie und eine spannende und realitätsnahe Handlung. Das Buch hat zwar fast 900 Seiten, ich hatte aber nie das Gefühl das es langatmig gewesen ist und das Lesen verging wie im Flug. Die Charaktere sind historisch akkurat getroffen und die Tiefe wird durch abwechselnde persönliche Kapitel verstärkt. Mir persönlich hat noch sehr gut gefallen, dass der Autor viele damalige Problemlagen, Sichtweisen, Glauben etc. der Menschen gut in das Setting integriert hat. Das Buch ist trotz des hohen Preises sein Geld auf jeden Fall wert.

4

Daniel Wolfs "Die Templer - Rose und Kreuz" ist ein literarisches Festmahl für all jene, die sich dem historischen Roman mit Hingabe widmen. Es ist ein Werk, das wie ein großzügiges Weihnachtsbuffet daherkommt – reich, üppig und hin und wieder etwas zu deftig, aber am Ende bleibt man satt und glücklich zurück. Frankreich im Jahr 1293: Während der Templerorden mit allerhand inneren und äußeren Feinden ringt, findet sich Constantin Fleury, ein Knappe mit mehr Enthusiasmus als Talent, auf der Suche nach einem Drachenstein wieder – einer wundersamen Preziose, die irgendwo zwischen Mythos und Wunschdenken oszilliert. Mit von der Partie ist Mélisande, die temperamentvoll genug ist, Constantin das Leben zu retten und gleichzeitig zu erschweren. Wolf zaubert in seinem Roman mit sicherem Griff für historische Details und einer Bildhaftigkeit, die einen sofort an den Geruch von Pferdemist und verbranntem Holz erinnert. Man spürt den Dreck unter den Fingernägeln und die klaffenden Lücken in der mittelalterlichen Hygiene. Der Autor schafft es, die Templer weder zu glorifizieren noch zu verteufeln – eine erfrischende Nüchternheit, die in diesem Genre nicht immer anzutreffen ist. Der Clou des Romans? Wolfs Faible für Nebenfiguren und erzählerische Seitensprünge. Manche Leser mögen darüber die Stirn runzeln, aber ich behaupte: Gerade diese Übereinstreuung von historischen Exkursen und verspielten Dialogen verleiht dem Roman jene Würze, die ihn von der Masse abhebt. Natürlich gibt es Längen. Mélisande bewegt sich stellenweise auf dem schmalen Grat zwischen "unabhängig" und "unglaubwürdig rebellisch", und Constantin benötigt gefühlt die ersten 400 Seiten, um das Schwert halbwegs vernünftig zu führen. Doch am Ende – und das ist der entscheidende Punkt – bleibt der Lesegenuss ungetrübt. "Die Templer - Rose und Kreuz" ist kein Schnellimbiss, sondern ein Festmahl, das Zeit und Geduld erfordert. Wer sich darauf einlässt, wird reich belohnt. Historienliebhaber, die sich in winterlichen Leseabenden verlieren wollen, können hier bedenkenlos zugreifen. Alle anderen sollten zumindest kosten – es könnte schmecken.

5

Fulminantes Werk

Toll geschrieben, toll recherchiert

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