Das Puppenkind
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Mit dem Ermittler und Hauptprotagonist Karl Rohleff bin ich leider nicht warm geworden. Er hat seine positiven und negativen Eigenschaften, die man jedem Menschen zugesteht aber er konnte mich nicht überzeugen. Entweder er jammerte über das Älterwerden mit einer jungen und attraktiven Frau neben sich oder er hatte Streit mit seiner Frau, weil diese ihre biologische Uhr ticken hört. Daran ist Mann in diesem Fall mit schuldig, weil er seine Frau anscheinend schon Jahre vertröstet und den Nachwuchs nach hinten verschiebt. Klar, das Frau da böse wird und das an ihrem Mann auslässt. Ich kann seine Frau eher verstehen als ihn. Und gerade weil er sie so hängen lässt, ist er mir unsympathisch. Wenn er schon privat jemand ist der sich gerne drückt wie soll er da vernünftige Ermittlungsarbeiten durchführen. Überhaupt ist mir keiner der Protagonisten sympathisch. Das passiert mir äußert selten. Aufgrund dessen hat mir dann das Interesse an den Menschen und ihren Probleme gefehlt. Die Ermittlungen selbst verlaufen in verschiedene Richtungen aber so wirklich folgen konnte ich diesen nicht. Die Autorin versucht mit Details zu punkten was anfangs sehr gut funktionert. Zum Ende hin ging es mir aber zu schnell und die ein oder andere Frage blieb offen. Der Schreibstil selbst ist flüssig und gut lesbar. Aber mir fehlte einfach ein wirklicher Spannungsbogen. Ich wurde von der Geschichte einfach nicht gefangen genommen. Es war mir zum Ende fast egal, ob der Mörder gefasst wird oder nicht. Das Cover wiederum gefällt mir und ist passend zum Inhalt des Romans gewählt. Fazit Nichts für eingeschfleischte Krimifans. Kauft euch lieber einen anderen Kriminalroman.
Super Idee, aber leider eine sehr schlechte Umsetzung. Das Leben des Kommissars steht im Mittelpunkt des Kriminalromans. Die Geschichte wird immer wieder nur kurz aufgegriffen. Das Buch hat mich wirklich Nerven gekostet, leider nicht im positiven Sinne. Ich habe viele Male überlegt es wegzuschmeißen, weil die Szenen viiiiiel zu langatmig geschrieben wurden. Die familiären Situationen der Beamten sind mir mit der Zeit etwas zu viel geworden und ich habe Seiten übersprungen, um die eigentliche Geschichte zu lesen. Zuletzt schafft die Autorin endlich einen Spannungsbogen, den sie auf der letzten Seite nicht zum Höhepunkt bringt, sondern ihn vollkommen zerstört. Manchmal ist man enttäuscht über ein Ende, aber ich war wirklich sauer, dass ich meine Zeit so verschwendet habe. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin am Ende selbst keine Lust mehr hatte weiter zu schreiben.
Mit dem Ermittler und Hauptprotagonist Karl Rohleff bin ich leider nicht warm geworden. Er hat seine positiven und negativen Eigenschaften, die man jedem Menschen zugesteht aber er konnte mich nicht überzeugen. Entweder er jammerte über das Älterwerden mit einer jungen und attraktiven Frau neben sich oder er hatte Streit mit seiner Frau, weil diese ihre biologische Uhr ticken hört. Daran ist Mann in diesem Fall mit schuldig, weil er seine Frau anscheinend schon Jahre vertröstet und den Nachwuchs nach hinten verschiebt. Klar, das Frau da böse wird und das an ihrem Mann auslässt. Ich kann seine Frau eher verstehen als ihn. Und gerade weil er sie so hängen lässt, ist er mir unsympathisch. Wenn er schon privat jemand ist der sich gerne drückt wie soll er da vernünftige Ermittlungsarbeiten durchführen. Überhaupt ist mir keiner der Protagonisten sympathisch. Das passiert mir äußert selten. Aufgrund dessen hat mir dann das Interesse an den Menschen und ihren Probleme gefehlt. Die Ermittlungen selbst verlaufen in verschiedene Richtungen aber so wirklich folgen konnte ich diesen nicht. Die Autorin versucht mit Details zu punkten was anfangs sehr gut funktionert. Zum Ende hin ging es mir aber zu schnell und die ein oder andere Frage blieb offen. Der Schreibstil selbst ist flüssig und gut lesbar. Aber mir fehlte einfach ein wirklicher Spannungsbogen. Ich wurde von der Geschichte einfach nicht gefangen genommen. Es war mir zum Ende fast egal, ob der Mörder gefasst wird oder nicht. Das Cover wiederum gefällt mir und ist passend zum Inhalt des Romans gewählt. Fazit Nichts für eingeschfleischte Krimifans. Kauft euch lieber einen anderen Kriminalroman.
Chance verpasst! Das Thema "Kindermord" bringt schließlich selbst Hartgesottene an ihre Grenzen, aber irgendwie gelingt es der Autorin nicht, einen Spannungsbogen aufkommen zu lassen. Die Figuren habe ich oft als hölzern empfunden, und das Gerede um "Emanzipation" und Kinderwunsch als eher langweilig und erzwungen. Auch, weil alle Figuren sich einig waren, dass "ja jetzt auch Männer mal was mit den Kindern machen und zuhause bleiben und super sensibel sind". (Genau, weil ~Männer~ sich nicht für Kinder interessieren und gefühllose Roboter). Allein diese Aussagen haben mir das Buch ein bisschen verdorben: Ich konnte so einfach nicht mit der Hauptfigur fühlen. (Dabei habe ich schon mit den Unsympathen wie Humbert Humbert mitgefühlt...) Alle Fälle, vor allem Fall Nr. 2, waren besonders leicht zu lösen, sogar für mich als Krimiunerfahrene.
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Mit dem Ermittler und Hauptprotagonist Karl Rohleff bin ich leider nicht warm geworden. Er hat seine positiven und negativen Eigenschaften, die man jedem Menschen zugesteht aber er konnte mich nicht überzeugen. Entweder er jammerte über das Älterwerden mit einer jungen und attraktiven Frau neben sich oder er hatte Streit mit seiner Frau, weil diese ihre biologische Uhr ticken hört. Daran ist Mann in diesem Fall mit schuldig, weil er seine Frau anscheinend schon Jahre vertröstet und den Nachwuchs nach hinten verschiebt. Klar, das Frau da böse wird und das an ihrem Mann auslässt. Ich kann seine Frau eher verstehen als ihn. Und gerade weil er sie so hängen lässt, ist er mir unsympathisch. Wenn er schon privat jemand ist der sich gerne drückt wie soll er da vernünftige Ermittlungsarbeiten durchführen. Überhaupt ist mir keiner der Protagonisten sympathisch. Das passiert mir äußert selten. Aufgrund dessen hat mir dann das Interesse an den Menschen und ihren Probleme gefehlt. Die Ermittlungen selbst verlaufen in verschiedene Richtungen aber so wirklich folgen konnte ich diesen nicht. Die Autorin versucht mit Details zu punkten was anfangs sehr gut funktionert. Zum Ende hin ging es mir aber zu schnell und die ein oder andere Frage blieb offen. Der Schreibstil selbst ist flüssig und gut lesbar. Aber mir fehlte einfach ein wirklicher Spannungsbogen. Ich wurde von der Geschichte einfach nicht gefangen genommen. Es war mir zum Ende fast egal, ob der Mörder gefasst wird oder nicht. Das Cover wiederum gefällt mir und ist passend zum Inhalt des Romans gewählt. Fazit Nichts für eingeschfleischte Krimifans. Kauft euch lieber einen anderen Kriminalroman.
Super Idee, aber leider eine sehr schlechte Umsetzung. Das Leben des Kommissars steht im Mittelpunkt des Kriminalromans. Die Geschichte wird immer wieder nur kurz aufgegriffen. Das Buch hat mich wirklich Nerven gekostet, leider nicht im positiven Sinne. Ich habe viele Male überlegt es wegzuschmeißen, weil die Szenen viiiiiel zu langatmig geschrieben wurden. Die familiären Situationen der Beamten sind mir mit der Zeit etwas zu viel geworden und ich habe Seiten übersprungen, um die eigentliche Geschichte zu lesen. Zuletzt schafft die Autorin endlich einen Spannungsbogen, den sie auf der letzten Seite nicht zum Höhepunkt bringt, sondern ihn vollkommen zerstört. Manchmal ist man enttäuscht über ein Ende, aber ich war wirklich sauer, dass ich meine Zeit so verschwendet habe. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin am Ende selbst keine Lust mehr hatte weiter zu schreiben.
Mit dem Ermittler und Hauptprotagonist Karl Rohleff bin ich leider nicht warm geworden. Er hat seine positiven und negativen Eigenschaften, die man jedem Menschen zugesteht aber er konnte mich nicht überzeugen. Entweder er jammerte über das Älterwerden mit einer jungen und attraktiven Frau neben sich oder er hatte Streit mit seiner Frau, weil diese ihre biologische Uhr ticken hört. Daran ist Mann in diesem Fall mit schuldig, weil er seine Frau anscheinend schon Jahre vertröstet und den Nachwuchs nach hinten verschiebt. Klar, das Frau da böse wird und das an ihrem Mann auslässt. Ich kann seine Frau eher verstehen als ihn. Und gerade weil er sie so hängen lässt, ist er mir unsympathisch. Wenn er schon privat jemand ist der sich gerne drückt wie soll er da vernünftige Ermittlungsarbeiten durchführen. Überhaupt ist mir keiner der Protagonisten sympathisch. Das passiert mir äußert selten. Aufgrund dessen hat mir dann das Interesse an den Menschen und ihren Probleme gefehlt. Die Ermittlungen selbst verlaufen in verschiedene Richtungen aber so wirklich folgen konnte ich diesen nicht. Die Autorin versucht mit Details zu punkten was anfangs sehr gut funktionert. Zum Ende hin ging es mir aber zu schnell und die ein oder andere Frage blieb offen. Der Schreibstil selbst ist flüssig und gut lesbar. Aber mir fehlte einfach ein wirklicher Spannungsbogen. Ich wurde von der Geschichte einfach nicht gefangen genommen. Es war mir zum Ende fast egal, ob der Mörder gefasst wird oder nicht. Das Cover wiederum gefällt mir und ist passend zum Inhalt des Romans gewählt. Fazit Nichts für eingeschfleischte Krimifans. Kauft euch lieber einen anderen Kriminalroman.
Chance verpasst! Das Thema "Kindermord" bringt schließlich selbst Hartgesottene an ihre Grenzen, aber irgendwie gelingt es der Autorin nicht, einen Spannungsbogen aufkommen zu lassen. Die Figuren habe ich oft als hölzern empfunden, und das Gerede um "Emanzipation" und Kinderwunsch als eher langweilig und erzwungen. Auch, weil alle Figuren sich einig waren, dass "ja jetzt auch Männer mal was mit den Kindern machen und zuhause bleiben und super sensibel sind". (Genau, weil ~Männer~ sich nicht für Kinder interessieren und gefühllose Roboter). Allein diese Aussagen haben mir das Buch ein bisschen verdorben: Ich konnte so einfach nicht mit der Hauptfigur fühlen. (Dabei habe ich schon mit den Unsympathen wie Humbert Humbert mitgefühlt...) Alle Fälle, vor allem Fall Nr. 2, waren besonders leicht zu lösen, sogar für mich als Krimiunerfahrene.








