Das kleine Café der zweiten Chancen
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Komm, lass uns die Zeit neu aufbrühen
Komm, setz dich doch zu mir, ich lade dich ein auf einen Kaffee – ja, einfach so, ganz entspannt. Lass uns in diesem kleinen Café am Rand von Sapporo eintauchen, wo die Besitzerin mit einer Tasse Kaffee uns mehr schenken kann als nur Wärme. Sie lädt uns ein, für ein paar Momente zurückzugehen, verpasste Chancen zu sehen, und vielleicht sogar – neu zu wählen. Während wir da sitzen, dampfender Kaffee vor uns, denk ich an Himari, die junge Pianistin, die mit ihrem Traum und dem Schmerz eines Verlusts ringt. Sie wünscht sich nichts mehr, als die Zeit zurückzudrehen – wie wir das doch alle manchmal tun. Shiori Ota erzählt uns leise und zart von ihr und all den anderen, die nach etwas greifen, das ihnen entglitten ist. Ich hatte erst erwartet, die Geschichte aus der Perspektive der Barista zu erleben, doch stattdessen ist es Himari, die uns führt. Unerwartet, zu kurz angerissen und irgendwie – genau das Richtige. Hier im Café wird uns klar, dass wir die Vergangenheit nicht wirklich ändern müssen, sondern vielleicht nur, wie wir auf sie schauen, um die Gegenwart neu zu gestalten. Und so wie die bittere Note im Kaffee das Aroma erst perfekt macht, ist Reue nicht das Ende – sondern der Anfang von etwas Neuem. Diese Lektüre hat mich berührt mit ihrer stillen, tiefen Weisheit. Also, was sagst du? Lass uns diesen Kaffee genießen und wer weiß, vielleicht finden auch wir hier im Café nicht das, was wir erwarten – sondern das, was wir wirklich brauchen.
"Das kleine Café der zweiten Chancen" ist ein einfühlsamer Roman, der durch seine herzerwärmende und magische Erzählweise über vier verschiedenen Schicksale und deren Verlangen die Vergangenheit zu ändern erzählt. Dabei hat mir besonders die Idee einer Reise in die Vergangenheit nur während der kurzen Zeitspanne, die ein Kaffee brüht, gefallen. Durch das relativ offene Ende bin ich nun sehr gespannt, ob es eine Fortsetzung zu diesem Roman geben wird und ob wir noch weitere kleine Zeitreisen mit Himari unternehmen werden. Ich würde es auf jeden Fall gerne lesen.
Ein Café der zweiten Chance
Ein Café, das dir eine zweite Chance gibt. Der Moment in deinem Leben, den du am meisten bereust. Du hast 4 Minuten und 33 Sekunden Zeit ihn zu ändern. In dem Buch geht es hauptsächlich um die Schülerin Himari, die nach einem schweren Schicksalsschlag ihr Leben wieder geordnet bekommen muss. Dabei findet sie Hilfe bei den Besitzern des Cafés. Die Charaktere des Buches finde ich toll ausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Auch finde ich alle Charaktere sehr realistisch gehalten. Das mochte ich sehr. Das Buch besteht aus mehreren Teilen. Man begleitet Himari durch ihren Neubeginn und wie sie im Café neue Leute kennenlernt und diese die Chance auf eine zweite Chance bekommen. Ebenso wie sie an den Erlebnissen wächst. Das Buch ist sehr ruhig geschrieben. Es kommt hauptsächlich auf die Charaktere und deren Reise an. Ich muhte das Buch sehr gern und habe es auch schnell durchgelesen. Nur mit dem doch recht offenen Ende war ich nicht so zufrieden. Alles in allem ein gutes Buch, das einem vielleicht hilft, wenn man eine schwerere Zeit durchmacht wieder Mut zu fassen.

Süße kurze Geschichte über ein Café und zweite Chancen und ob man diese nutzt.
Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Es geht darum ob man seine schlimmste Erfahrung verändern möchte oder nicht. In 4 Geschichten verschiedener Persönlichkeiten wird dies auf die Probe gestellt. Sie werden ins magische Café gebracht wo ein spezieller Kaffee aufgesetzt wird der eine bestimme Zeit zum ziehen braucht. In dieser Zeit wird man zu dieser Zeit zurückgebracht und kann entweder seinen Fehler beheben oder das Leben so weiterführen ohne diesen Fehler zu beheben, weil es wohl doch eine gute Entscheidung war nachdem man es nochmal erlebt hat. Ich fand die Idee der Geschichte gut, aber die Hauptprotagonistin ging mir ein bisschen auf die Nerven. Sie war ziemlich egoistisch am Ende. So dass sie ihre große Liebe wiederholen wollte, die gestorben ist und die Eltern & Schwester drum geben hat in das Café zu kommen obwohl die noch am trauen waren. Die anderen Geschichten waren sehr süß aufgemacht.
Ein besonderer Kaffee
Das gemütliche Cover und der Klappentext haben direkt mein Interesse geweckt. Laut dem Klappentext geht es in dem Buch um ein Café, das seinen Gästen ein besonderes Erlebnis schenken kann: Für 4:33 Minuten, die Zeit, die die Besitzerin benötigt, um einen Kaffee zuzubereiten, können sie in die Vergangenheit reisen, um etwas, das sie bereuen, zu ändern. Und dieses Café hat auch einen wichtigen Platz im Buch. Hauptsächlich geht es aber überraschenderweise um die Schülerin Himari und ihr Leben, welches vom Erwartungsdruck ihrer Mutter geprägt ist. Ich habe das Buch gerne und schnell gelesen. Die Geschichte ist süß und eher kurz. Das Leben der Protagonistin konnte ich gut verfolgen und ihre Gefühle waren gut dargelegt. Sie ist mir schnell ans Herz gewachsen. Auch anderen Figuren gegenüber habe ich rasch Zu- oder Abneigung empfunden, aber im Gegensatz zur Protagonistin sind diese und deren Umstände leider nicht sehr tiefgehend beschrieben worden. Da hätte ich mir bei einigen etwas mehr gewünscht, vor allem bei den beiden Besitzern des Cafés und bei Himaris Freundin. Auch das eigentlich sehr interessante Thema der Zeitreisen ist meiner Meinung nach zu kurz gekommen. Ich hätte erwartet, dass es mehr um dessen Komplexität geht und dass auch die Gefahren, die ein Ändern der Vergangenheit mit sich bringt, mehr aufgezeigt werden würden. Aber dieses Thema war leider eher Nebensache. Der Erzählfluss war sehr angenehm und ruhig, aber nicht träge. Durch die schönen Beschreibungen der Orte konnte ich mir diese lebhaft vorstellen. Das Ende des Buches war ziemlich offen und abrupt, was die Frage nach einem zweiten Teil aufwirft. Auf jeden Fall wurden nicht alle Fäden zu Ende geführt. Ich hätte mir zum Beispiel noch einen Fortschritt in der Beziehung zwischen der Protagonistin und ihrer Mutter gewünscht. Insgesamt ein schönes Buch für zwischendurch mit nicht allzu viel Tiefgang.
4 Minuten und 33 Sekunden können ein Leben verändern..
Eine wunderschöne und vor allem berührende Geschichte über zweite Chancen und das Gedankenexperiment, die Vergangenheit bzw. Ereignisse zu ändern, die man am meisten bereut. Es werden verschiedene Schicksale beleuchtet, im Mittelpunkt steht allerdings Himari, die nach einem schweren Unfall nicht mehr Klavier spielen kann. Durch das Café, welches die Barista Hayari führt, erhält Himari beeindruckende Einsichten in die Vergangenheit verschiedener Menschen. Inwiefern wird ihr eigenes Schicksal beeinflusst? Eine klare Empfehlung!

Welche Entscheidung deines Lebens würdest du gerne verändern?
Leise und behutsam schleicht sich die Schülerin Himari ins Herz. Vorsichtig tastet sie sich in ihrem eigenen Leben voran und wird nach und nach selbstbewusster. Dabei helfen ihr die Cafébesitzer, die sie zufällig kennenlernt und deren Magie Himari erlernen möchte. ☕️☕️☕️
Selbstreflektierend
Was wäre wenn man die Möglichkeit hat eine Tat, die man sehr bereut, zu ändern? Und welche Konsequenzen hätte dies zur Folge? In den vier Kurzgeschichten begleitet der Leser die junge Schülerin Himari, die ihre eigene Vergangenheit zwar nicht mehr ändern kann, aber als "Zeitwächterin" andere Menschen begleiten kann und damit ihnen die Möglichkeit bietet. 4min und 33sekunden dauert die Rückkehr. Genau die Zeit, die es benötigt eine Kaffee zuzubereiten. Wie immer läd auch diese japanische Autorin dazu ein sich selber zu reflektieren. Was bereue ich? Was wäre wenn ich die Möglichkeit hätte Dinge in meinem Leben zu ändern? Welche Konsequenzen hätte das in meinem Leben? Ist es nicht vielleicht im großen und ganzen besser wie das eigene Leben sich entwickelt hat? Der Ansatz der Selbstreflexion ist zwar anregend, aber man sollte nicht mit Wut und Traurigkeit auf seine Entscheidungen zurück blicken. Am Ende lernen und entwickeln wir uns aus unseren Entscheidungen.

Was würdest du ändern, wenn du in die Vergangenheit reisen könntest?
Welche Situation bereust du am meisten und wünscht dir nichts mehr als alles andere diese zu ändern? Eine schöne Geschichte über Freundschaft und Familie, Zusammenhalt und vor allem die unterschiedlichen Reaktionen von uns Menschen auf verletzte Gefühle. Das Ende lässt viel Spielraum für Interpretation offen und belohnt leider nicht mit einem Happy End.
Trauer um verpasste Chancen, und der Ausweg daraus.
Jeder Mensch hat bestimmt eine Geschichte in der Vergangenheit, von der er sich wünscht, sie wäre nie geschehen, oder man könne sie nachträglich verändern. Ein Buch, herzerwärmend wie ein guter Kaffee. Hat mir sehr gut gefallen. Und Anfang März folgt die Fortsetzung.
Wohlfühlroman mit ein bisschen SciFi
Worum geht’s? Himari lernt auf dem Schulweg eine alte Dame kennen, die ihr hilft, mit den neuen Mitschülern zurechtzukommen. Als sie sich bedanken will, ist die Dame verschwunden. Doch sie hat ihr noch von einem Café erzählt, in das Himari nun geht, um sich nach ihr zu erkundigen. Meine Meinung: Der Roman „Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese. Und obwohl das Buch mit seinen knapp über 200 Seiten ein echtes Leichtgewicht ist, hat es mich doch schwer beeindruckt. Ich mochte den Schreibstil und das, was zwischen den Zeilen gesagt wurde. Vorwiegend begleiten wir Himari, die in ihrem kurzen Leben schon viel erlebt hat und erleiden musste. Wir lernen auch die Cafébesitzer Frau Hayari und Herrn Higure kennen. Und einige ihrer Mitschüler. Doch eigentlich sind die Figuren in dem Buch eher nebensächlich. Obwohl am Ende ein kleiner Cliffhanger war. Wer weiß, vielleicht sehen wir die Protagonisten doch wieder und lernen sie doch noch näher kennen? Aber vorwiegend geht es darum, was man tun würde, wenn man die Vergangenheit ändern könnte. Und auch darum, was passieren könnte, wenn man Dinge in der Vergangenheit anders getan hätte – die Zukunft könnte sowohl positiv als auch negativ davon betroffen sein. Anfangs hat mich das Buch ein bisschen an das Café am Rande der Welt erinnert, das hat sich aber schnell geändert. Denn plötzlich hatten wir es mit Reisen durch die Zeit zu tun. Und obwohl das ein bisschen SciFi-mäßig ist und eigentlich so gar nicht mein Ding, hat es hier wundervoll hineingepasst und mich gar nicht gestört. Irgendwie musst das einfach so sein. Und es war schön zu lesen, wie die Leben beeinflusst wurden. Wie Freundschaften geschlossen wurden. Wie Opfer gebracht wurden. Ein wirklich unterhaltsames Buch zum Nachdenken und Wohlfühlen, das ich am Stück durchgelesen hatte und das ich allen Fans von z.B. Strelecky empfehlen kann. Fazit: „Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist ein wirklich wundervoller Ort, an den uns Shiori Ota entführt. Der leichte Schreibstil lässt uns für kurze Zeit die Wirklichkeit vergessen und uns miterleben, wie neue Freundschaften geschlossen werden, wie die Vergangenheit die Zukunft beeinflusst und was mit unseren Wünschen passieren kann. Ein wirklich schönes Buch zum Nachdenken und um sich beim Lesen wohlzufühlen. 5 Sterne von mir!
Ein kleines feines Buch über den Duft von Kaffee und die Macht unserer Entscheidungen. "In die Vergangenheit zu reisen ist nicht der einzige Weg unsere Zukunft zu ändern." Ich glaube letztlich hatte ich mir mehr Tiefe gewünscht
Der Anfang ist wunderschön. Die bunte Frau Sigura, ein kleines Mädchen, dass in Noten denkt und das hinreißende Café mit der hexigen Besitzerin. Das alles gibt dem Buch einen wunderschönen japanischen Charme. Wie in vielen Asiatischen Büchern wird die Fantasy nicht bis ins Detail erklärt sondern ist einfach da und schwebt wie eine Hintergundmelodie durch die Geschichte. Aber diese Geschichte die so viel Potiential für tiefere Überlegungen hat, endete für mich zu oberflächlich und zu plötzlich. Nicht nur ist das Ende sehr abrupt, mir fehlte auch eine tiefere Bedeutung, eine Wahrheit die ich in meinen Alltag hätte mitnehmen können. Trotzdem ein schönes Buch zum Jahresanfang. Falls hier Leipziger sind: ich habe es in der Taschenbücherei im Cofee Fellows in der Nikolaistraße gelassen ;-)

Eine Tasse Kaffee und 4:33 min Zeit
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Schülerin Himari, die durch Zufall auf dass Café stößt und Zeugin wird, wie die Besitzerin einem Kunden einen besonderen Kaffee zubereitet. Nun hat er die Möglichkeit etwas was man zutiefst bereut, in der Vergangenheit zu ändern. Eine wirklich süße, bezaubernde und einfühlsamer Roman, der einem zum nachdenken anregt.
Eine Cafébesitzerin, die verborgene Wunden erkennt. Eine Tasse Kaffee, die Leben verändert. »Das kleine Café der zweiten Chancen« ist eine berührende japanische Healing Novel. Der inspirierende Roman von Shiori Ota ist der 1. Band um ein kleines Café in Japan und seine Besitzerin, die eine magische Gabe hat.
Wir alle hatten doch schon mal einen Punkt im Leben, zu dem wir gerne zurückgehen würden, um ihn zu ändern. Ein Punkt, der irgendwie unser Schicksal besiegelt hat. In diesem Buch geht es genau darum. Menschen, die einen Erlebnis haben, was sie gerne ändern möchten. Es war emotional. Es war gut geschrieben und das Ende war erhellend. Manchmal möchten wir unser Schicksal ändern aber ändern damit das Leben eines anderen Menschen. Ob bewusst oder unbewusst. Ich freue mich auf Band 2!

„Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota, aus dem Japanischen von Anemone Bauer. Verlag: Droemer Die Autorin schreibt einen berührenden Roman über ein kleines, unglückliches Mädchen, welches eine großartige Klavierspielerin werden sollte. Als kleines Kind konnte das Mädchen, Himari Misaki, nach Gehör alles nachspielen und wurde ein „Wunderkind“ genannt. Klavierspielen machte ihr Spaß, aber leider verlor sich ihre Gabe nach der Grundschule. Die Mutter weigerte sich, dies hinzunehmen und schickte das kleine Mädchen alleine nach England in ein Musikinternat. Bis ein schrecklicher Unfall passierte, welcher dem Mädchen die Finger der linken Hand fast abriss. Die Finger konnten angenäht werden, doch eine Karriere als Klavierspielerin war vorbei. Das Mädchen durfte wieder zurück zu ihrer Mutter nach Japan reisen. Der erste Tag in der neuen Schule verunsicherte das Mädchen. Auf dem Schulweg kam sie mit einer sonderlichen alten Frau ins Gespräch. Diese machte ihr Mut und der erste Schultag wurde wider Erwarten gut. Das Mädchen wollte die alte Dame Sugiura-san wieder besuchen, aber anstatt deren Haus, findet sie einen Parkplatz vor. Sie erinnert sich daran, dass die Dame von einem Café sprach und machte sich auf die Suche. Tase Hayari und Herr Higure führen gemeinsam das Café Tacet, in welchem man bei einem „French Press“, ein Kaffee, der nach dem berühmten Werk 4‘33 von John Cage benannt wurde, in die Vergangenheit reisen darf. Die Mischung ist perfekt für diese Zeitspanne, das heißt in 4 Minuten und 33 Sekunden hat man Zeit, die Vergangenheit zu ändern. Der erste Kaffee geht an Herrn Kobayashi, der Zeit seines Lebens und vor allem im Leben seiner Frau versäumte, ihr den Wunsch nach einem Blumenstrauß zu erfüllen. Heute bringt er Blumen an ihr Grab und grämt sich, dass er ihr den Wunsch nicht erfüllte. Der zweite Kaffee geht an eine wunderschöne, jedoch verbitterte Frau, die sehr abfällig über andere spricht. Die dritte Tasse bekam die Konditorin Frau Takanashi, die zwecks falschen Kindheitserinnerungen und einem toxischen Elternhaus, schmerzlich ihre Mutter vermisst. Die vierte Tasse bekam Ryuta, der Bruder ihrer Freundin Tsukko Kazami und mit dieser Reise veränderte sich alles für das Mädchen Himari. Denn auch sie ist eine „Zeitwächterin“ , die selbst ihre Vergangenheit nicht ändern kann und auch in andere Vergangenheiten nicht eingreifen soll. Was dies für Auswirkungen haben kann, werden ihr schmerzlich aufgezeigt. Poetisch und ruhig erzählt Shiori Ota über die verschiedenen Schicksale und deren Verlangen, etwas zu verändern oder eben nicht. Nicht jeder will die Zukunft ändern, wenn er Gelegenheit dazu hat. Sehr atmosphärisch wird das Café und dessen Besitzer:in beschrieben. Die Charaktere der einzelnen Personen konnte die Autorin feinfühlig und intensiv beschreiben. Der Roman inspiriert die Leser:in über Versäumnisse nachzudenken. Kleine Entscheidungen können uns einen ganz anderen Weg aufzeigen. Die Autorin verarbeitet mit der Reise in die Vergangenheit die Gefühle der Reue, des Schmerzes und der Ängste. Eine Veränderung in den 4 Minuten und 33 Sekunden ergeben in der Gegenwart ein anderes Leben. Nichts bleibt, wie es war und auch diese Einmischung in das vergangene Leben sollte wohl überlegt sein. In klaren Worten und kurzen Sätzen nimmt uns die Autorin mit auf eine wundervolle, berührende Reise. Wäre es wirklich wünschenswert die Vergangenheit zu ändern? Als Leser:in roch ich den bitteren Kaffeeduft, konnte mich im Café wohlfühlen und die Atmosphäre aufsaugen und doch wünschte ich mir, mehr über die einzelnen Protagonisten und das Mädchen mit der „kaputten“ Hand zu erfahren. Ein Leseerlebnis, welches zum Nachdenken anregt.

„Du musst nicht ertragen, was dir zutiefst zuwider ist…“ Ein unscheinbares Café in einem Park und ein speziell zubereiteter Kaffee, der es einem ermöglicht, innerhalb von 4 Minuten und 33 Sekunden ein prägendes Ereignis seines Lebens zu verändern – dabei werden Leben gerettet und große Lieben ermöglicht. Ich habe diese Geschichte durch meine „Unbekannte Bücher“-Challenge entdeckt, und der Klappentext ließ mich große Gefühle und dramatische Wendungen erwarten. Doch nachdem ich das Buch beendet hatte, hatte ich das Gefühl, die Hälfte nicht wirklich verstanden zu haben. Der Schreibstil ist sehr detailliert, verständlich und leicht, aber stellenweise so ausschweifend, dass es der Geschichte eher geschadet hat. In einem Moment verfolgt man das eigentliche Geschehen, und im nächsten wird ausführlich erklärt, warum in der Stadt überall Flieder wächst und wie er auf Latein heißt. Diese wiederkehrenden Exkurse rissen mich immer wieder aus der Handlung. Himari, die Hauptprotagonistin, ist jung und hat bereits einiges erlebt. Nach und nach erhält ihr Leben mehr Hintergrund, Dramatik und Tiefe. Um sie herum bekommt man verschiedene Einblicke in Momente, die durch den besonderen Kaffee verändert werden können. Es geht um Liebe, Vergebung und persönliche Weiterentwicklung – allerdings bleibt alles nur kurz angerissen und oberflächlich. Unterstützt wird das Ganze durch Himaris eigene Geschichte, die jedoch eher nebenherläuft. Die wirklich dramatischen Probleme dieses jungen Mädchens werden zwar angesprochen, aber letztlich völlig ignoriert – Hauptsache, alle bekommen ihren Kaffee. Mein Fazit: Eine nette, aber extrem oberflächliche Geschichte ohne wirklichen Mehrwert – ein kurzweiliges, aber nicht nachhaltiges Leseerlebnis. 2,5/3 Sterne

Die Mittelschülerin Himari kommt nach der Trennung ihrer Eltern überhaupt nicht mehr mit ihrer Mutter klar. Die möchte unbedingt, dass Himari eine große Pianistin wird und zwingt sie ständig, Klavier zu üben. Als sie Himari nach London auf eine Musikschule schickt und diese dabei komplett überfordert ist, erleidet sie einen Unfall und kann nicht mehr Klavier spielen. Daraufhin kommt sie zurück nach Japan und hat es in der Schule dort schwer. Eines Nachmittags landet sie in einem Café und wird endlich verstanden. Wundervolle Geschichte über die Zeit, die Liebe, Verlust und Freundschaft. Habe sehr mit Himari mitgefiebert. Absolut lesenswert.
Ein schönes Buch für zwischendurch ☺️
Mein Genre ist Fantasy, aber zwischendurch lese ich gern auch mal etwas mit etwas Tiefgang und einer Botschaft ☺️. Ich bin durch Zufall über dieses Buch gestolpert und hab es dann nebenbei gelesen. Man kommt ganz leicht durch die Seiten und die relativ kurzen Kapitel. Es ist eher ein Wohlfühlbuch und regt zum Nachdenken an 🫶
Ein wunderbares mystisches Buch über die Möglichkeit, die eigene Vergangenheit zu ändern.
Die Mittelschülerin Himari muss aufgrund eines Unfalls ihr Klavierspielen aufgeben. Sie zieht zurück in ihre Geburtsstadt und entdeckt dort ein Café - mit einem Kaffee kann die Vergangenheit verändert werden, so dass eine neue Zukunft beginnt. Ein beeindruckender, mystischer und emotional dichter Roman.
Tolle Geschichte, die zum Nachdenken und Reflektieren anregt.
Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden. Dann mochte ich sie aber sehr. Besonders die Idee der kleinen Zeitreisen, die nur einen Moment lang dauern. Auch die vielen Bezüge zu Michael Ende und der unendlichen Geschichte haben mir sehr gefallen. Was mich absolut fertig macht ist aber der Cliffhanger am Ende und dass noch nicht klar ist ob es einen zweiten Teil gibt.
Zeitreise für eine 2. Chance
Das kleine Café der zweiten Chance ist in gewisser Weise ein Geschichte mit sehr nachdenklichen Touch. Zwischen Guten, passieren auch wieder negative Dinge, die eben auch durch das Eingreifen in die Zeit passieren. Diese Gabe muss man gut beherrschen und dennoch kann man nie 100 % sicher sein, dass nicht noch was anderes geschieht, was wieder eine Reise auslöst. Wobei mir hier auch das Ende etwas zu dick aufgetragen war. Der Anfang mit der geheimnisvollen alten Frau die dem Mädchen für die Schule Mut mit auf dem Weg gibt und von dem Café der der zweiten Chance erzählt, ist noch schön. Aber dann wird es auch heftiger und es ist eigentlich auch logisch, dass ein Eingreifen ein die Zeit, eben nicht nur Gutes bringt. Dadurch wird ja auch Zukunft verändert und naja…. Dennoch ist das Buch wirklich schön zu lesen. Hat aber irgendwie kein wirkliches Happy End. Oder das Ende ist offen. Oder aber auf Grund der Zeitreise gibts gar kein Ende. #daskleinecaféderzweitenchancen
Bekanntes Setting, trotzdem etwas anders. Schöne Charaktere und Geschichte.
An japanischen Büchern komm ich momentan einfach nicht vorbei. So hab ich mich sehr auf das kleine Café gefreut. Man kennt das Setting bereits durch andere Bücher: Man bekommt die Chance in die Vergangenheit zu reisen, hier steht dabei der Kaffee als Übermittler im Vordergrund. Ist jetzt nicht mein Getränk, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Es liest sich wunderbar flüssig und sehr schnell. Kein Stolpern über Sätze oder Namen. Und alle Charaktere heißen auch sehr unterschiedlich, somit kommt es zu keinerlei Verwechslungen. Die Story hat mir gut gefallen, denn wir begleiten Misaki durch das ganze Buch. Dabei erlebt sie als Zuschauerin die Ausflüge in die Vergangenheit von verschiedenen Cafébesuchern. Dabei rückt aber Misaki selbst immer mehr in den Vordergrund, was viel Tiefe und Einblicke beschert. Dabei wird auch die Charakterentwicklung deutlicher und lässt einen leichter eine Beziehung aufbauen. Auch zu den Cafébesitzern erfährt man nach und nach etwas mehr, hält sich aber eher spärlich. Das Ende kommt etwas abrupt und überraschend, macht aber neugierig auf einen weiteren Teil. Mir hat das Buch gut gefallen, da dieses Mal mehr Geschichte dahintersteckt, man die Charaktere tiefer kennenlernt und auch der Prozess Zeitreise etwas mehr erklärt wird als sonst.

Himari ist eine begabte Klavierspielerin, doch dann ändert ein Unfall alles. Das Schicksal treibt sie in ein Café, das nicht nur Menschen dabei hilft, eine zweite Chance zu bekommen, sondern auch Himari eine ganz besondere Aufgabe gibt... Ein wunderschönes Buch über Freundschaft, Schicksale, der Duft von Kaffee und Selbstfindung. Super für Zwischendurch und trotzdem sehr berührend, denn zwischen den Zeilen steckt mehr, als man vermutet!
das kleine Café der zweiten chancen, ist eine wunderschöne geschichte. trotz der kleinen "magie" des zurückreisens in die vergangenheit, ist das buch so realitätsnah. ich fand es toll geschrieben, die ganze story hat mich direkt abgeholt und ich war so traurig das das buch so schnell zuende war. ich hoffe auf einen zweiten teil. ganz klare lese empfehlung!
🥬 Mein Salat dazu: Dieser Roman erzählt vom Schicksal und den Menschen, die danach zurück bleiben und damit leben müssen. Und das auf eine sehr berührende Weise. Ich hatte so manches Mal Tränchen in den Augen und die Idee des Cafe’s ist einfach so genial. Ich mag den japanischen Schreibstil (natürlich in deutscher Übersetzung) unglaublich gerne, denn er ist sehr zurückhaltend und demütig. Auch, dass in diesen japanischen Romanen immer eine tiefere Message enthalten ist, finde ich klasse. Für Freunde der japanischen Kultur und Lesern, die sich gerne mit berührenden Geschichten die Hoffnung geben auseinandersetzen möchten, ist es ein absolutes Muss.
Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota hat mich auf eine unerwartete Reise mitgenommen, die ich so schnell nicht vergessen werde. Trotz der gemischten Kritiken anderer Leser kann ich nicht nachvollziehen, warum viele behaupten, das Buch entspreche nicht der Zusammenfassung auf dem Buchrücken. Meiner Meinung nach wird genau das behandelt, was versprochen wird. Der Grundtenor des Buches schafft eine ruhige und einladende Leseatmosphäre, die mich durch viele Passagen zum Nachdenken angeregt hat. Während des Lesens fühlte ich mich automatisch ruhiger – ein Gefühl, das ich bei einem Buch zuvor noch nie erlebt habe. Einfach nur Wow! Natürlich gibt es einige stilistische Aspekte in der Geschichte, die an manchen Stellen verbesserungsfähig sind. Da es sich jedoch um ein Erstwerk handelt, ist das für mich absolut in Ordnung. Die Autorin hat viel Potenzial, und ich bin gespannt auf ihre zukünftigen Werke. Ich würde „Das kleine Café der zweiten Chancen“ jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer berührenden und nachdenklichen Lektüre ist. Das Ende lässt einen mit einem kleinen Cliffhanger zurück, was meine Neugier weckt – ich hoffe sehr, dass es einen zweiten Teil geben wird! ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Leise,zart,zauberhaft...🥰
Leise, zart und mit viel Kaffeegeruch hat dieses Buch mich in seinen Bann gezogen. Wir Alle haben sicher schon Situationen erlebt, die wir gern ändern würden. Diese Geschichte erzählt von der Chance dazu, aber auch, welche Grenzen und Konsequenzen der Eingriff in die Vergangenheit haben kann. Die Geschichte der Protagonistin hat mich tief berührt und in mancher Hinsicht Parallelen mit meinen Erfahrungen gehabt. Die Geschichten der einzelnen Charaktere waren sehr ausdrucksstark erzählt. Wer ein Buch mit tiefer Bedeutung sucht, sollte Dieses hier definitiv lesen.
Perfektes Buch für zwischendurch
Für die wenigen Seiten hat dieses Buch alles was es braucht. Gerne hätte ich mehr Details gehabt. Viele Fragen sind offen geblieben, wie das ganze "Kaffeebrühen" funktioniert... es hat mich hungrig gemacht für mehr! Die Plottwists haben mich im positiven Sinne gut erwischt. Ich bin gespannt, ob und wann eine Fortsetzung veröffentlicht wird, weil ich nicht genug von Misaki und dem Tacet bekommen habe!
Ein Must-Read für jeden
Das kleine Café der zweiten Chancen habe ich bei Vorablesen entdeckt und fand die Leseprobe einfach so wunderschön. Auch wenn der Buchtitel, der Klappentext und die Leseprobe für mich noch nicht zusammenpassten, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen. Als es gestern bei Skoobe aufploppte, war klar, es wird jetzt sofort gelesen. Und ich habe wirklich jede Zeile verschlungen. Das Buch ist einfach wunderschön. Es erinnert mich an ein Café, dass ich gerne am Nachmittag in Kaunas besucht habe. An den Kaffeeduft, die vielen Varianten des Kaffee röstens und aufbrühens. An das leckere Gebäck und die Atmosphäre. Aber zurück zum Buch: Die Übersetzung ist für mich total gelungen und hat den Kern der Geschichte sehr poetisch transportiert. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. Ich fühle mich mit ganz vielen Fragezeichen zurückgelassen und habe das Gefühl, die Geschichte am Ende doch nicht ganz verstanden zu haben. Daher nur 4.5 Sterne.
Herzerwärmend
📚Rezension📚 „Das kleine Café der zweiten Chance“ von Shiori Ota Shiori Ota hat einen leichten und trotzdem poetischen Schreibstil. Die Seiten fliegen einfach so vor sich hin und es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Ota hat ein Buch geschrieben, welches Mut macht. Man lernt sehr viel nützliches Wissen über Kaffee. Ich trinke zwar keinen Kaffee, aber interessant finde ich es trotzdem total. Das Buch gibt einem ein wohlig warmes Gefühl ums Herz. Zum Schluss wurde mein Herz immer schwerer, da die ganzen Situationen, die die Menschen bereuten, mich ganz schön mitnahmen. Die letzte Tasse Kaffee zieht einen nochmal richtig in den Bann und ich wurde total traurig. Das offene Ende hat mir ehrlich gesagt gut gefallen. (Unbezahlte Werbung/aus der Bibliothek ausgeliehen) #booktok #bookstagram #germanbooktok #germanbookstagram #bücher #büchergram #shioriota #rezension #japan #cafe #lesen

Herzerwärmend und Achtsamkeit
Dieses kleine Büchlein ist eine schöne kleine Geschichte darüber wie man Chancen nutzen kann und sollt. In der Geschichte geht es um ein kleines Café was ausgewählten Besuchern mit tiefer Traurigkeit eine zweite Chance gibt, eine Situation in ändern können um ihre Zukunft oder die Zukunft eines anderen zu verändern. Tretet ein ins kleine Café der zweiten Chancen in dem es nach frischen aromatischen Café duftet. Taucht ein in die Welt von 3 Protagonisten und ihrem Wunsch etwas wieder gut zu machen zu wollen.... Komm also rein fühl dich wohl und trinke einen Café der alles verändern kann. Stilvoll, würdevoll herzerwärmend... Der Schreibstil ist leicht und lässt sich gut lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen😃. Irgendwie war es auch spannend 🧐. Und regt zum nachdenken an. Ich habe dieses Buch als Leserunde gewonnen. Und fand es echt toll. Das Cover gefällt mir auch sehr gut.👍🏼 zart und Stilvoll. Der Einband fast sich etwas rauer an. Die Farben sind nicht so aufdringlich und dezent. Es war eines meiner Highlight 2024🥰 Für alle die etwas Achtsamer werden wollen. Lasst euch entführen...
Ein Unfall hat das Leben der Schülerin Himari Misaki komplett verändert. Seitdem ist ihre Karriere als Pianistin beendet und sie zieht zurück zu ihrer Mutter und Schwester nach Sapporo. Auf dem Weg zu ihrem ersten Schultag ist Himari voller Angst, aber eine freundliche ältere Dame tröstet sie. Am nächsten Tag ist die Frau jedoch verschwunden, auch ihr Haus ist nicht mehr da und niemand erinnert sich an sie. Also macht sich die Schülerin auf den Weg zum „Tacet Yuguredo“, einem Café, das die ältere Dame ihr empfohlen hat. Dort, so erfährt sie, kann man in der Zeit zurückreisen – kann Himari so ihren Unfall rückgängig machen? „Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist der erste Roman der Mangaka Shiori Ota und wurde von Anemone Bauer ins Deutsche übersetzt. Erzählt wird aus der Perspektive der Protagonistin Himari in der Ich- und Vergangenheitsform. Da diese schon bald feststellt, dass sie eine so genannte „Zeitwächterin“ ist, können wir mit ihr und den Gästen des Cafés in die Vergangenheit reisen. Damit ähnelt die Geschichte sehr deutlich der bekannten „Bevor der Kaffee kalt wird“-Reihe, nur dass hier bei einer Reise in Vergangenheit die Zukunft verändert werden kann. Diese dauert jedoch nur genau 4 Minuten 33 Sekunden, so lange es benötigt, um einen Kaffee von Hand aufzubrühen. Zuhause fühlt Himari sich nicht mehr wohl. Ihre Mutter hält noch immer ihren Karriereplänen fest, obwohl ihre Tochter nicht mehr Klavier spielen kann. Der Vater lebt im Ausland und ihre Schwester straft Himari mit Missachtung. Nur im Café „Tacet“ bei den Inhabern Hayare und Higure, Hund Mokka und dem Stammgast Kobayashi fühlt sie sich geborgen. Als sie erfährt, dass sie selbst ihre eigene Vergangenheit nicht verändern kann, ist sie zunächst untröstlich, aber vielleicht kann sie ja anderen auf ihrem Weg helfen? „Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist ein Mix aus einer zusammenhängenden Romanhandlung und kurzen Episoden, in denen im Café eine Person in die Vergangenheit reist. In eine dieser Zeitreisen wird Himari selbst verwickelt, was sie sehr emotional und mitreißend macht. Das Ende des Romans kommt dann aber sehr plötzlich und deutet klar auf einen zweiten Band hin.
Anders als erwartet
**** Worum geht es? **** Zweite Chancen bekommt man im Leben nicht wirklich – oder vielleicht doch? Im Café am Rand eines wunderschönen Parks gibt es nicht nur besonders leckere Heißgetränke, sondern während der Zubereitung bekommt man auch die Gelegenheit, sein Leben zu verändern. Die Frage ist nur, ob die betroffene Person die Chance auch ergreift. **** Mein Eindruck **** Trotz des wunderschön gewählten Titels, der gewinnbringenden Idee und Botschaft sowie des ansprechenden Klappentextes hat mich das Buch vor allem traurig gestimmt. Die schwierigen und schmerzhaften Momente überwogen. Ich bin gut in das Buch hineingekommen und war von dem Schicksal der Protagonistin zunächst wirklich berührt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und klar, flüssig zu lesen, aber mir fehlten vor allem die atmosphärischen Bilder in den einzelnen Erzählungen. Das Café wirkte einladend, und mit der Grundidee kam dennoch eine gewisse Atmosphäre von Ruhe und Hoffnung auf. Die einzelnen Kapitel beschäftigen sich vor allem mit dem Schicksal anderer Figuren, und die Protagonistin wird zur Beobachterin. Die Emotionen kamen in diesem Buch nicht zu kurz, aber sie waren teils so schwer und dicht, dass sie mich nicht wirklich erreichen konnten. Die Protagonistin verblasste neben all dem. Auch die anderen Figuren wirkten dadurch eher farblos. Trotzdem drückte sich das Thema „zweite Chance“ immer wieder durch die grauen Gewitterwolken und konnte meine Stimmung kurz aufhellen, sodass ich durchaus weiterlas, obwohl sich letztlich jedes Kapitel ähnlich anfühlte und mir Tiefgang und Individualität fehlte. **** Empfehlung? **** Ein Buch, das sich trotz der liebevollen Idee eher schwer anfühlt und traurig stimmt. Es regt dazu an, über sich selbst und seine Entscheidungen nachzudenken. Leser*innen, die einer gewissen Melancholie nicht abgeneigt sind, kann ich das Buch empfehlen.
Zum Wohlfühlen
Himari ist zurück in Sapporo. Nach ihrem Unfall wird sie wohl keine berühmte Pianistin werden. Das wird ihr auch immer wieder von ihrer Mutter vorgeworfen. An ihrem ersten Schultag an der neuen Schule begegnet sie einer sehr auffallend gekleideten Frau, die ihr Mut macht und ihr von einem kleinen Café am Rande des Parks berichtet. Himari beschließt dieses Café zu besuchen. Doch was sie dort erwartet liegt außerhalb ihrer Vorstellungskraft, denn dort kann man in die Vergangenheit reisen. Frau Hayari die Barista macht es möglich. Die Chance für Himari ihren Unfall rückgängig zu machen. Aber so einfach ist es nicht, denn sie ist etwas ganz Besonderes. Shiori Ota hat mit das kleine Café der zweiten Chancen ein wirklich wunderbares Buch geschrieben. Es lässt einen davon träumen, dass man die Vergangenheit vielleicht doch ändern und Fehler beheben kann. Ich durfte dieses Buch als Rezensionsexemplar in Form eines Hörbuches hören. In dieser Form finde ich japanische Geschichten immer etwas schwierig, da die Namen der Protagonisten schlecht zu unterscheiden sind. Das Hörbuch an sich war sehr schön eingesprochen und hat eine tolle Atmosphäre vermittelt.
Es hat mich sehr überrascht. Vor allem die vierte Minute
Zum Buch: 4 Minuten 33 Sekunden, mehr braucht es nicht um das Leben zu ändern. Zumindest ist es in Frau Hayaris Café so. Die Barista kann mit einem speziell gebühren Kaffee, der eben genau die Zeit dauert, dafür sorgen, dass ihr Kunde für kurze Zeit zurück in die Vergangenheit reisen kann um etwas zu ändern. Die Mittelschülerin Hämatit hatte eine große Karriere als Pianistin vor sich, bis ein Unfall dies verhindert. Neu an der Schule fühlt sie sich einsam. Sie hofft auch auf einen Neuanfang. Meine Meinung: Mich machte der Klappentext neugierig. Es beginnt mit Himaris ersten Schultag, als sie eine ältere Dame auf ihrem Schulweg trifft, diese erzählt ihr von dem Cafè und am nächsten Tag ist die Dame weg und keiner kann sich an sie erinnern. Also besucht Himari Frau Hayari in eben diesem Cafe, das dchließt, wenn die Sonne untergeht. Himari wird Zeugin der ersten Rückführung in die Vergangenheit, möchte es auch, darf aber nicht. Zu Beginn fand ich es typisch asiatisch. Namen die ich mir nicht merken kann, seltsame Eigenschaften, aber spätestens in der dritten Minuten, als die dritte Rückführung begann, hat es mich in seinen Bann gezogen. Die letzte Minute hat mich dann total überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet und das Ende fand ich sehr berührend, wenn auch ein kleiner Cliffhänger bleibt und ich jetzt natürlich auf eine Fortsetzung hoffe. Gute Unterhaltung, hat mir gefallen.
Das kleine Café der zweiten Chance von Shiori Ota erzählt die Geschichte eines kleinen Cafés in Sapporo, in dem die geheimnisvolle Barista Frau Hayari ihren Gästen 4 Minuten und 33 Sekunden gewährt, um in die Vergangenheit zu reisen und eine bereute Entscheidung zu ändern. Diese Idee birgt Potenzial für berührende Geschichten, etwa von der Studentin Himari, die ihren Traum als Pianistin nach einem Unfall aufgeben musste, oder dem Witwer Kobayashi, der seiner verstorbenen Frau doch noch Blumen schenken möchte. Leider bleiben die Figuren jedoch blass, und die Episodenstruktur verhindert eine durchgehende Spannung. Auch das Ende ist eher frustrierend, da es kaum Auflösung oder nachhaltige Wirkung hinterlässt. Die Geschichten sind poetisch und schaffen eine geheimnisvolle Atmosphäre, aber die emotionale Tiefe und echtes Mitgefühl für die Charaktere fehlen. Insgesamt bleibt das Buch eine sanfte, meditative Lektüre, der es an packender Erzählkraft und lebendigen Charakteren mangelt.
Ich hab mehr erwartet
Das Buch ist anders als ich es erwartet habe. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch die Story Ansicht gefällt mir aber der Funke ist nicht richtig übergesprungen. Man merkt, dass die Protagonistin noch sehr jung ist. Darüber konnte ich auch irgendwie nicht hinwegsehen. Die einzelnen Schicksale im Café und die Philosophie dahinter haben mir aber wiederum gut gefallen. Ich glaube das Buch hätte mir aus der Sicht der Café Besitzerin besser gefallen als aus der Sicht der Protagonistin. Der Gedanke hinter den 4,33 Minuten finde ich allerdings sehr schön, sodass mir das Buch trotzdem gefallen hat. Ich kann mir auch vorstellen, dass bei der Übersetzung ein wenig die Bedeutung einiger Sätze und Szenen etwas gelitten hat.
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Komm, lass uns die Zeit neu aufbrühen
Komm, setz dich doch zu mir, ich lade dich ein auf einen Kaffee – ja, einfach so, ganz entspannt. Lass uns in diesem kleinen Café am Rand von Sapporo eintauchen, wo die Besitzerin mit einer Tasse Kaffee uns mehr schenken kann als nur Wärme. Sie lädt uns ein, für ein paar Momente zurückzugehen, verpasste Chancen zu sehen, und vielleicht sogar – neu zu wählen. Während wir da sitzen, dampfender Kaffee vor uns, denk ich an Himari, die junge Pianistin, die mit ihrem Traum und dem Schmerz eines Verlusts ringt. Sie wünscht sich nichts mehr, als die Zeit zurückzudrehen – wie wir das doch alle manchmal tun. Shiori Ota erzählt uns leise und zart von ihr und all den anderen, die nach etwas greifen, das ihnen entglitten ist. Ich hatte erst erwartet, die Geschichte aus der Perspektive der Barista zu erleben, doch stattdessen ist es Himari, die uns führt. Unerwartet, zu kurz angerissen und irgendwie – genau das Richtige. Hier im Café wird uns klar, dass wir die Vergangenheit nicht wirklich ändern müssen, sondern vielleicht nur, wie wir auf sie schauen, um die Gegenwart neu zu gestalten. Und so wie die bittere Note im Kaffee das Aroma erst perfekt macht, ist Reue nicht das Ende – sondern der Anfang von etwas Neuem. Diese Lektüre hat mich berührt mit ihrer stillen, tiefen Weisheit. Also, was sagst du? Lass uns diesen Kaffee genießen und wer weiß, vielleicht finden auch wir hier im Café nicht das, was wir erwarten – sondern das, was wir wirklich brauchen.
"Das kleine Café der zweiten Chancen" ist ein einfühlsamer Roman, der durch seine herzerwärmende und magische Erzählweise über vier verschiedenen Schicksale und deren Verlangen die Vergangenheit zu ändern erzählt. Dabei hat mir besonders die Idee einer Reise in die Vergangenheit nur während der kurzen Zeitspanne, die ein Kaffee brüht, gefallen. Durch das relativ offene Ende bin ich nun sehr gespannt, ob es eine Fortsetzung zu diesem Roman geben wird und ob wir noch weitere kleine Zeitreisen mit Himari unternehmen werden. Ich würde es auf jeden Fall gerne lesen.
Ein Café der zweiten Chance
Ein Café, das dir eine zweite Chance gibt. Der Moment in deinem Leben, den du am meisten bereust. Du hast 4 Minuten und 33 Sekunden Zeit ihn zu ändern. In dem Buch geht es hauptsächlich um die Schülerin Himari, die nach einem schweren Schicksalsschlag ihr Leben wieder geordnet bekommen muss. Dabei findet sie Hilfe bei den Besitzern des Cafés. Die Charaktere des Buches finde ich toll ausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Auch finde ich alle Charaktere sehr realistisch gehalten. Das mochte ich sehr. Das Buch besteht aus mehreren Teilen. Man begleitet Himari durch ihren Neubeginn und wie sie im Café neue Leute kennenlernt und diese die Chance auf eine zweite Chance bekommen. Ebenso wie sie an den Erlebnissen wächst. Das Buch ist sehr ruhig geschrieben. Es kommt hauptsächlich auf die Charaktere und deren Reise an. Ich muhte das Buch sehr gern und habe es auch schnell durchgelesen. Nur mit dem doch recht offenen Ende war ich nicht so zufrieden. Alles in allem ein gutes Buch, das einem vielleicht hilft, wenn man eine schwerere Zeit durchmacht wieder Mut zu fassen.

Süße kurze Geschichte über ein Café und zweite Chancen und ob man diese nutzt.
Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Es geht darum ob man seine schlimmste Erfahrung verändern möchte oder nicht. In 4 Geschichten verschiedener Persönlichkeiten wird dies auf die Probe gestellt. Sie werden ins magische Café gebracht wo ein spezieller Kaffee aufgesetzt wird der eine bestimme Zeit zum ziehen braucht. In dieser Zeit wird man zu dieser Zeit zurückgebracht und kann entweder seinen Fehler beheben oder das Leben so weiterführen ohne diesen Fehler zu beheben, weil es wohl doch eine gute Entscheidung war nachdem man es nochmal erlebt hat. Ich fand die Idee der Geschichte gut, aber die Hauptprotagonistin ging mir ein bisschen auf die Nerven. Sie war ziemlich egoistisch am Ende. So dass sie ihre große Liebe wiederholen wollte, die gestorben ist und die Eltern & Schwester drum geben hat in das Café zu kommen obwohl die noch am trauen waren. Die anderen Geschichten waren sehr süß aufgemacht.
Ein besonderer Kaffee
Das gemütliche Cover und der Klappentext haben direkt mein Interesse geweckt. Laut dem Klappentext geht es in dem Buch um ein Café, das seinen Gästen ein besonderes Erlebnis schenken kann: Für 4:33 Minuten, die Zeit, die die Besitzerin benötigt, um einen Kaffee zuzubereiten, können sie in die Vergangenheit reisen, um etwas, das sie bereuen, zu ändern. Und dieses Café hat auch einen wichtigen Platz im Buch. Hauptsächlich geht es aber überraschenderweise um die Schülerin Himari und ihr Leben, welches vom Erwartungsdruck ihrer Mutter geprägt ist. Ich habe das Buch gerne und schnell gelesen. Die Geschichte ist süß und eher kurz. Das Leben der Protagonistin konnte ich gut verfolgen und ihre Gefühle waren gut dargelegt. Sie ist mir schnell ans Herz gewachsen. Auch anderen Figuren gegenüber habe ich rasch Zu- oder Abneigung empfunden, aber im Gegensatz zur Protagonistin sind diese und deren Umstände leider nicht sehr tiefgehend beschrieben worden. Da hätte ich mir bei einigen etwas mehr gewünscht, vor allem bei den beiden Besitzern des Cafés und bei Himaris Freundin. Auch das eigentlich sehr interessante Thema der Zeitreisen ist meiner Meinung nach zu kurz gekommen. Ich hätte erwartet, dass es mehr um dessen Komplexität geht und dass auch die Gefahren, die ein Ändern der Vergangenheit mit sich bringt, mehr aufgezeigt werden würden. Aber dieses Thema war leider eher Nebensache. Der Erzählfluss war sehr angenehm und ruhig, aber nicht träge. Durch die schönen Beschreibungen der Orte konnte ich mir diese lebhaft vorstellen. Das Ende des Buches war ziemlich offen und abrupt, was die Frage nach einem zweiten Teil aufwirft. Auf jeden Fall wurden nicht alle Fäden zu Ende geführt. Ich hätte mir zum Beispiel noch einen Fortschritt in der Beziehung zwischen der Protagonistin und ihrer Mutter gewünscht. Insgesamt ein schönes Buch für zwischendurch mit nicht allzu viel Tiefgang.
4 Minuten und 33 Sekunden können ein Leben verändern..
Eine wunderschöne und vor allem berührende Geschichte über zweite Chancen und das Gedankenexperiment, die Vergangenheit bzw. Ereignisse zu ändern, die man am meisten bereut. Es werden verschiedene Schicksale beleuchtet, im Mittelpunkt steht allerdings Himari, die nach einem schweren Unfall nicht mehr Klavier spielen kann. Durch das Café, welches die Barista Hayari führt, erhält Himari beeindruckende Einsichten in die Vergangenheit verschiedener Menschen. Inwiefern wird ihr eigenes Schicksal beeinflusst? Eine klare Empfehlung!

Welche Entscheidung deines Lebens würdest du gerne verändern?
Leise und behutsam schleicht sich die Schülerin Himari ins Herz. Vorsichtig tastet sie sich in ihrem eigenen Leben voran und wird nach und nach selbstbewusster. Dabei helfen ihr die Cafébesitzer, die sie zufällig kennenlernt und deren Magie Himari erlernen möchte. ☕️☕️☕️
Selbstreflektierend
Was wäre wenn man die Möglichkeit hat eine Tat, die man sehr bereut, zu ändern? Und welche Konsequenzen hätte dies zur Folge? In den vier Kurzgeschichten begleitet der Leser die junge Schülerin Himari, die ihre eigene Vergangenheit zwar nicht mehr ändern kann, aber als "Zeitwächterin" andere Menschen begleiten kann und damit ihnen die Möglichkeit bietet. 4min und 33sekunden dauert die Rückkehr. Genau die Zeit, die es benötigt eine Kaffee zuzubereiten. Wie immer läd auch diese japanische Autorin dazu ein sich selber zu reflektieren. Was bereue ich? Was wäre wenn ich die Möglichkeit hätte Dinge in meinem Leben zu ändern? Welche Konsequenzen hätte das in meinem Leben? Ist es nicht vielleicht im großen und ganzen besser wie das eigene Leben sich entwickelt hat? Der Ansatz der Selbstreflexion ist zwar anregend, aber man sollte nicht mit Wut und Traurigkeit auf seine Entscheidungen zurück blicken. Am Ende lernen und entwickeln wir uns aus unseren Entscheidungen.

Was würdest du ändern, wenn du in die Vergangenheit reisen könntest?
Welche Situation bereust du am meisten und wünscht dir nichts mehr als alles andere diese zu ändern? Eine schöne Geschichte über Freundschaft und Familie, Zusammenhalt und vor allem die unterschiedlichen Reaktionen von uns Menschen auf verletzte Gefühle. Das Ende lässt viel Spielraum für Interpretation offen und belohnt leider nicht mit einem Happy End.
Trauer um verpasste Chancen, und der Ausweg daraus.
Jeder Mensch hat bestimmt eine Geschichte in der Vergangenheit, von der er sich wünscht, sie wäre nie geschehen, oder man könne sie nachträglich verändern. Ein Buch, herzerwärmend wie ein guter Kaffee. Hat mir sehr gut gefallen. Und Anfang März folgt die Fortsetzung.
Wohlfühlroman mit ein bisschen SciFi
Worum geht’s? Himari lernt auf dem Schulweg eine alte Dame kennen, die ihr hilft, mit den neuen Mitschülern zurechtzukommen. Als sie sich bedanken will, ist die Dame verschwunden. Doch sie hat ihr noch von einem Café erzählt, in das Himari nun geht, um sich nach ihr zu erkundigen. Meine Meinung: Der Roman „Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese. Und obwohl das Buch mit seinen knapp über 200 Seiten ein echtes Leichtgewicht ist, hat es mich doch schwer beeindruckt. Ich mochte den Schreibstil und das, was zwischen den Zeilen gesagt wurde. Vorwiegend begleiten wir Himari, die in ihrem kurzen Leben schon viel erlebt hat und erleiden musste. Wir lernen auch die Cafébesitzer Frau Hayari und Herrn Higure kennen. Und einige ihrer Mitschüler. Doch eigentlich sind die Figuren in dem Buch eher nebensächlich. Obwohl am Ende ein kleiner Cliffhanger war. Wer weiß, vielleicht sehen wir die Protagonisten doch wieder und lernen sie doch noch näher kennen? Aber vorwiegend geht es darum, was man tun würde, wenn man die Vergangenheit ändern könnte. Und auch darum, was passieren könnte, wenn man Dinge in der Vergangenheit anders getan hätte – die Zukunft könnte sowohl positiv als auch negativ davon betroffen sein. Anfangs hat mich das Buch ein bisschen an das Café am Rande der Welt erinnert, das hat sich aber schnell geändert. Denn plötzlich hatten wir es mit Reisen durch die Zeit zu tun. Und obwohl das ein bisschen SciFi-mäßig ist und eigentlich so gar nicht mein Ding, hat es hier wundervoll hineingepasst und mich gar nicht gestört. Irgendwie musst das einfach so sein. Und es war schön zu lesen, wie die Leben beeinflusst wurden. Wie Freundschaften geschlossen wurden. Wie Opfer gebracht wurden. Ein wirklich unterhaltsames Buch zum Nachdenken und Wohlfühlen, das ich am Stück durchgelesen hatte und das ich allen Fans von z.B. Strelecky empfehlen kann. Fazit: „Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist ein wirklich wundervoller Ort, an den uns Shiori Ota entführt. Der leichte Schreibstil lässt uns für kurze Zeit die Wirklichkeit vergessen und uns miterleben, wie neue Freundschaften geschlossen werden, wie die Vergangenheit die Zukunft beeinflusst und was mit unseren Wünschen passieren kann. Ein wirklich schönes Buch zum Nachdenken und um sich beim Lesen wohlzufühlen. 5 Sterne von mir!
Ein kleines feines Buch über den Duft von Kaffee und die Macht unserer Entscheidungen. "In die Vergangenheit zu reisen ist nicht der einzige Weg unsere Zukunft zu ändern." Ich glaube letztlich hatte ich mir mehr Tiefe gewünscht
Der Anfang ist wunderschön. Die bunte Frau Sigura, ein kleines Mädchen, dass in Noten denkt und das hinreißende Café mit der hexigen Besitzerin. Das alles gibt dem Buch einen wunderschönen japanischen Charme. Wie in vielen Asiatischen Büchern wird die Fantasy nicht bis ins Detail erklärt sondern ist einfach da und schwebt wie eine Hintergundmelodie durch die Geschichte. Aber diese Geschichte die so viel Potiential für tiefere Überlegungen hat, endete für mich zu oberflächlich und zu plötzlich. Nicht nur ist das Ende sehr abrupt, mir fehlte auch eine tiefere Bedeutung, eine Wahrheit die ich in meinen Alltag hätte mitnehmen können. Trotzdem ein schönes Buch zum Jahresanfang. Falls hier Leipziger sind: ich habe es in der Taschenbücherei im Cofee Fellows in der Nikolaistraße gelassen ;-)

Eine Tasse Kaffee und 4:33 min Zeit
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Schülerin Himari, die durch Zufall auf dass Café stößt und Zeugin wird, wie die Besitzerin einem Kunden einen besonderen Kaffee zubereitet. Nun hat er die Möglichkeit etwas was man zutiefst bereut, in der Vergangenheit zu ändern. Eine wirklich süße, bezaubernde und einfühlsamer Roman, der einem zum nachdenken anregt.
Eine Cafébesitzerin, die verborgene Wunden erkennt. Eine Tasse Kaffee, die Leben verändert. »Das kleine Café der zweiten Chancen« ist eine berührende japanische Healing Novel. Der inspirierende Roman von Shiori Ota ist der 1. Band um ein kleines Café in Japan und seine Besitzerin, die eine magische Gabe hat.
Wir alle hatten doch schon mal einen Punkt im Leben, zu dem wir gerne zurückgehen würden, um ihn zu ändern. Ein Punkt, der irgendwie unser Schicksal besiegelt hat. In diesem Buch geht es genau darum. Menschen, die einen Erlebnis haben, was sie gerne ändern möchten. Es war emotional. Es war gut geschrieben und das Ende war erhellend. Manchmal möchten wir unser Schicksal ändern aber ändern damit das Leben eines anderen Menschen. Ob bewusst oder unbewusst. Ich freue mich auf Band 2!

„Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota, aus dem Japanischen von Anemone Bauer. Verlag: Droemer Die Autorin schreibt einen berührenden Roman über ein kleines, unglückliches Mädchen, welches eine großartige Klavierspielerin werden sollte. Als kleines Kind konnte das Mädchen, Himari Misaki, nach Gehör alles nachspielen und wurde ein „Wunderkind“ genannt. Klavierspielen machte ihr Spaß, aber leider verlor sich ihre Gabe nach der Grundschule. Die Mutter weigerte sich, dies hinzunehmen und schickte das kleine Mädchen alleine nach England in ein Musikinternat. Bis ein schrecklicher Unfall passierte, welcher dem Mädchen die Finger der linken Hand fast abriss. Die Finger konnten angenäht werden, doch eine Karriere als Klavierspielerin war vorbei. Das Mädchen durfte wieder zurück zu ihrer Mutter nach Japan reisen. Der erste Tag in der neuen Schule verunsicherte das Mädchen. Auf dem Schulweg kam sie mit einer sonderlichen alten Frau ins Gespräch. Diese machte ihr Mut und der erste Schultag wurde wider Erwarten gut. Das Mädchen wollte die alte Dame Sugiura-san wieder besuchen, aber anstatt deren Haus, findet sie einen Parkplatz vor. Sie erinnert sich daran, dass die Dame von einem Café sprach und machte sich auf die Suche. Tase Hayari und Herr Higure führen gemeinsam das Café Tacet, in welchem man bei einem „French Press“, ein Kaffee, der nach dem berühmten Werk 4‘33 von John Cage benannt wurde, in die Vergangenheit reisen darf. Die Mischung ist perfekt für diese Zeitspanne, das heißt in 4 Minuten und 33 Sekunden hat man Zeit, die Vergangenheit zu ändern. Der erste Kaffee geht an Herrn Kobayashi, der Zeit seines Lebens und vor allem im Leben seiner Frau versäumte, ihr den Wunsch nach einem Blumenstrauß zu erfüllen. Heute bringt er Blumen an ihr Grab und grämt sich, dass er ihr den Wunsch nicht erfüllte. Der zweite Kaffee geht an eine wunderschöne, jedoch verbitterte Frau, die sehr abfällig über andere spricht. Die dritte Tasse bekam die Konditorin Frau Takanashi, die zwecks falschen Kindheitserinnerungen und einem toxischen Elternhaus, schmerzlich ihre Mutter vermisst. Die vierte Tasse bekam Ryuta, der Bruder ihrer Freundin Tsukko Kazami und mit dieser Reise veränderte sich alles für das Mädchen Himari. Denn auch sie ist eine „Zeitwächterin“ , die selbst ihre Vergangenheit nicht ändern kann und auch in andere Vergangenheiten nicht eingreifen soll. Was dies für Auswirkungen haben kann, werden ihr schmerzlich aufgezeigt. Poetisch und ruhig erzählt Shiori Ota über die verschiedenen Schicksale und deren Verlangen, etwas zu verändern oder eben nicht. Nicht jeder will die Zukunft ändern, wenn er Gelegenheit dazu hat. Sehr atmosphärisch wird das Café und dessen Besitzer:in beschrieben. Die Charaktere der einzelnen Personen konnte die Autorin feinfühlig und intensiv beschreiben. Der Roman inspiriert die Leser:in über Versäumnisse nachzudenken. Kleine Entscheidungen können uns einen ganz anderen Weg aufzeigen. Die Autorin verarbeitet mit der Reise in die Vergangenheit die Gefühle der Reue, des Schmerzes und der Ängste. Eine Veränderung in den 4 Minuten und 33 Sekunden ergeben in der Gegenwart ein anderes Leben. Nichts bleibt, wie es war und auch diese Einmischung in das vergangene Leben sollte wohl überlegt sein. In klaren Worten und kurzen Sätzen nimmt uns die Autorin mit auf eine wundervolle, berührende Reise. Wäre es wirklich wünschenswert die Vergangenheit zu ändern? Als Leser:in roch ich den bitteren Kaffeeduft, konnte mich im Café wohlfühlen und die Atmosphäre aufsaugen und doch wünschte ich mir, mehr über die einzelnen Protagonisten und das Mädchen mit der „kaputten“ Hand zu erfahren. Ein Leseerlebnis, welches zum Nachdenken anregt.

„Du musst nicht ertragen, was dir zutiefst zuwider ist…“ Ein unscheinbares Café in einem Park und ein speziell zubereiteter Kaffee, der es einem ermöglicht, innerhalb von 4 Minuten und 33 Sekunden ein prägendes Ereignis seines Lebens zu verändern – dabei werden Leben gerettet und große Lieben ermöglicht. Ich habe diese Geschichte durch meine „Unbekannte Bücher“-Challenge entdeckt, und der Klappentext ließ mich große Gefühle und dramatische Wendungen erwarten. Doch nachdem ich das Buch beendet hatte, hatte ich das Gefühl, die Hälfte nicht wirklich verstanden zu haben. Der Schreibstil ist sehr detailliert, verständlich und leicht, aber stellenweise so ausschweifend, dass es der Geschichte eher geschadet hat. In einem Moment verfolgt man das eigentliche Geschehen, und im nächsten wird ausführlich erklärt, warum in der Stadt überall Flieder wächst und wie er auf Latein heißt. Diese wiederkehrenden Exkurse rissen mich immer wieder aus der Handlung. Himari, die Hauptprotagonistin, ist jung und hat bereits einiges erlebt. Nach und nach erhält ihr Leben mehr Hintergrund, Dramatik und Tiefe. Um sie herum bekommt man verschiedene Einblicke in Momente, die durch den besonderen Kaffee verändert werden können. Es geht um Liebe, Vergebung und persönliche Weiterentwicklung – allerdings bleibt alles nur kurz angerissen und oberflächlich. Unterstützt wird das Ganze durch Himaris eigene Geschichte, die jedoch eher nebenherläuft. Die wirklich dramatischen Probleme dieses jungen Mädchens werden zwar angesprochen, aber letztlich völlig ignoriert – Hauptsache, alle bekommen ihren Kaffee. Mein Fazit: Eine nette, aber extrem oberflächliche Geschichte ohne wirklichen Mehrwert – ein kurzweiliges, aber nicht nachhaltiges Leseerlebnis. 2,5/3 Sterne

Die Mittelschülerin Himari kommt nach der Trennung ihrer Eltern überhaupt nicht mehr mit ihrer Mutter klar. Die möchte unbedingt, dass Himari eine große Pianistin wird und zwingt sie ständig, Klavier zu üben. Als sie Himari nach London auf eine Musikschule schickt und diese dabei komplett überfordert ist, erleidet sie einen Unfall und kann nicht mehr Klavier spielen. Daraufhin kommt sie zurück nach Japan und hat es in der Schule dort schwer. Eines Nachmittags landet sie in einem Café und wird endlich verstanden. Wundervolle Geschichte über die Zeit, die Liebe, Verlust und Freundschaft. Habe sehr mit Himari mitgefiebert. Absolut lesenswert.
Ein schönes Buch für zwischendurch ☺️
Mein Genre ist Fantasy, aber zwischendurch lese ich gern auch mal etwas mit etwas Tiefgang und einer Botschaft ☺️. Ich bin durch Zufall über dieses Buch gestolpert und hab es dann nebenbei gelesen. Man kommt ganz leicht durch die Seiten und die relativ kurzen Kapitel. Es ist eher ein Wohlfühlbuch und regt zum Nachdenken an 🫶
Ein wunderbares mystisches Buch über die Möglichkeit, die eigene Vergangenheit zu ändern.
Die Mittelschülerin Himari muss aufgrund eines Unfalls ihr Klavierspielen aufgeben. Sie zieht zurück in ihre Geburtsstadt und entdeckt dort ein Café - mit einem Kaffee kann die Vergangenheit verändert werden, so dass eine neue Zukunft beginnt. Ein beeindruckender, mystischer und emotional dichter Roman.
Tolle Geschichte, die zum Nachdenken und Reflektieren anregt.
Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden. Dann mochte ich sie aber sehr. Besonders die Idee der kleinen Zeitreisen, die nur einen Moment lang dauern. Auch die vielen Bezüge zu Michael Ende und der unendlichen Geschichte haben mir sehr gefallen. Was mich absolut fertig macht ist aber der Cliffhanger am Ende und dass noch nicht klar ist ob es einen zweiten Teil gibt.
Zeitreise für eine 2. Chance
Das kleine Café der zweiten Chance ist in gewisser Weise ein Geschichte mit sehr nachdenklichen Touch. Zwischen Guten, passieren auch wieder negative Dinge, die eben auch durch das Eingreifen in die Zeit passieren. Diese Gabe muss man gut beherrschen und dennoch kann man nie 100 % sicher sein, dass nicht noch was anderes geschieht, was wieder eine Reise auslöst. Wobei mir hier auch das Ende etwas zu dick aufgetragen war. Der Anfang mit der geheimnisvollen alten Frau die dem Mädchen für die Schule Mut mit auf dem Weg gibt und von dem Café der der zweiten Chance erzählt, ist noch schön. Aber dann wird es auch heftiger und es ist eigentlich auch logisch, dass ein Eingreifen ein die Zeit, eben nicht nur Gutes bringt. Dadurch wird ja auch Zukunft verändert und naja…. Dennoch ist das Buch wirklich schön zu lesen. Hat aber irgendwie kein wirkliches Happy End. Oder das Ende ist offen. Oder aber auf Grund der Zeitreise gibts gar kein Ende. #daskleinecaféderzweitenchancen
Bekanntes Setting, trotzdem etwas anders. Schöne Charaktere und Geschichte.
An japanischen Büchern komm ich momentan einfach nicht vorbei. So hab ich mich sehr auf das kleine Café gefreut. Man kennt das Setting bereits durch andere Bücher: Man bekommt die Chance in die Vergangenheit zu reisen, hier steht dabei der Kaffee als Übermittler im Vordergrund. Ist jetzt nicht mein Getränk, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Es liest sich wunderbar flüssig und sehr schnell. Kein Stolpern über Sätze oder Namen. Und alle Charaktere heißen auch sehr unterschiedlich, somit kommt es zu keinerlei Verwechslungen. Die Story hat mir gut gefallen, denn wir begleiten Misaki durch das ganze Buch. Dabei erlebt sie als Zuschauerin die Ausflüge in die Vergangenheit von verschiedenen Cafébesuchern. Dabei rückt aber Misaki selbst immer mehr in den Vordergrund, was viel Tiefe und Einblicke beschert. Dabei wird auch die Charakterentwicklung deutlicher und lässt einen leichter eine Beziehung aufbauen. Auch zu den Cafébesitzern erfährt man nach und nach etwas mehr, hält sich aber eher spärlich. Das Ende kommt etwas abrupt und überraschend, macht aber neugierig auf einen weiteren Teil. Mir hat das Buch gut gefallen, da dieses Mal mehr Geschichte dahintersteckt, man die Charaktere tiefer kennenlernt und auch der Prozess Zeitreise etwas mehr erklärt wird als sonst.

Himari ist eine begabte Klavierspielerin, doch dann ändert ein Unfall alles. Das Schicksal treibt sie in ein Café, das nicht nur Menschen dabei hilft, eine zweite Chance zu bekommen, sondern auch Himari eine ganz besondere Aufgabe gibt... Ein wunderschönes Buch über Freundschaft, Schicksale, der Duft von Kaffee und Selbstfindung. Super für Zwischendurch und trotzdem sehr berührend, denn zwischen den Zeilen steckt mehr, als man vermutet!
das kleine Café der zweiten chancen, ist eine wunderschöne geschichte. trotz der kleinen "magie" des zurückreisens in die vergangenheit, ist das buch so realitätsnah. ich fand es toll geschrieben, die ganze story hat mich direkt abgeholt und ich war so traurig das das buch so schnell zuende war. ich hoffe auf einen zweiten teil. ganz klare lese empfehlung!
🥬 Mein Salat dazu: Dieser Roman erzählt vom Schicksal und den Menschen, die danach zurück bleiben und damit leben müssen. Und das auf eine sehr berührende Weise. Ich hatte so manches Mal Tränchen in den Augen und die Idee des Cafe’s ist einfach so genial. Ich mag den japanischen Schreibstil (natürlich in deutscher Übersetzung) unglaublich gerne, denn er ist sehr zurückhaltend und demütig. Auch, dass in diesen japanischen Romanen immer eine tiefere Message enthalten ist, finde ich klasse. Für Freunde der japanischen Kultur und Lesern, die sich gerne mit berührenden Geschichten die Hoffnung geben auseinandersetzen möchten, ist es ein absolutes Muss.
Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota hat mich auf eine unerwartete Reise mitgenommen, die ich so schnell nicht vergessen werde. Trotz der gemischten Kritiken anderer Leser kann ich nicht nachvollziehen, warum viele behaupten, das Buch entspreche nicht der Zusammenfassung auf dem Buchrücken. Meiner Meinung nach wird genau das behandelt, was versprochen wird. Der Grundtenor des Buches schafft eine ruhige und einladende Leseatmosphäre, die mich durch viele Passagen zum Nachdenken angeregt hat. Während des Lesens fühlte ich mich automatisch ruhiger – ein Gefühl, das ich bei einem Buch zuvor noch nie erlebt habe. Einfach nur Wow! Natürlich gibt es einige stilistische Aspekte in der Geschichte, die an manchen Stellen verbesserungsfähig sind. Da es sich jedoch um ein Erstwerk handelt, ist das für mich absolut in Ordnung. Die Autorin hat viel Potenzial, und ich bin gespannt auf ihre zukünftigen Werke. Ich würde „Das kleine Café der zweiten Chancen“ jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer berührenden und nachdenklichen Lektüre ist. Das Ende lässt einen mit einem kleinen Cliffhanger zurück, was meine Neugier weckt – ich hoffe sehr, dass es einen zweiten Teil geben wird! ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Leise,zart,zauberhaft...🥰
Leise, zart und mit viel Kaffeegeruch hat dieses Buch mich in seinen Bann gezogen. Wir Alle haben sicher schon Situationen erlebt, die wir gern ändern würden. Diese Geschichte erzählt von der Chance dazu, aber auch, welche Grenzen und Konsequenzen der Eingriff in die Vergangenheit haben kann. Die Geschichte der Protagonistin hat mich tief berührt und in mancher Hinsicht Parallelen mit meinen Erfahrungen gehabt. Die Geschichten der einzelnen Charaktere waren sehr ausdrucksstark erzählt. Wer ein Buch mit tiefer Bedeutung sucht, sollte Dieses hier definitiv lesen.
Perfektes Buch für zwischendurch
Für die wenigen Seiten hat dieses Buch alles was es braucht. Gerne hätte ich mehr Details gehabt. Viele Fragen sind offen geblieben, wie das ganze "Kaffeebrühen" funktioniert... es hat mich hungrig gemacht für mehr! Die Plottwists haben mich im positiven Sinne gut erwischt. Ich bin gespannt, ob und wann eine Fortsetzung veröffentlicht wird, weil ich nicht genug von Misaki und dem Tacet bekommen habe!
Ein Must-Read für jeden
Das kleine Café der zweiten Chancen habe ich bei Vorablesen entdeckt und fand die Leseprobe einfach so wunderschön. Auch wenn der Buchtitel, der Klappentext und die Leseprobe für mich noch nicht zusammenpassten, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen. Als es gestern bei Skoobe aufploppte, war klar, es wird jetzt sofort gelesen. Und ich habe wirklich jede Zeile verschlungen. Das Buch ist einfach wunderschön. Es erinnert mich an ein Café, dass ich gerne am Nachmittag in Kaunas besucht habe. An den Kaffeeduft, die vielen Varianten des Kaffee röstens und aufbrühens. An das leckere Gebäck und die Atmosphäre. Aber zurück zum Buch: Die Übersetzung ist für mich total gelungen und hat den Kern der Geschichte sehr poetisch transportiert. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. Ich fühle mich mit ganz vielen Fragezeichen zurückgelassen und habe das Gefühl, die Geschichte am Ende doch nicht ganz verstanden zu haben. Daher nur 4.5 Sterne.
Herzerwärmend
📚Rezension📚 „Das kleine Café der zweiten Chance“ von Shiori Ota Shiori Ota hat einen leichten und trotzdem poetischen Schreibstil. Die Seiten fliegen einfach so vor sich hin und es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Ota hat ein Buch geschrieben, welches Mut macht. Man lernt sehr viel nützliches Wissen über Kaffee. Ich trinke zwar keinen Kaffee, aber interessant finde ich es trotzdem total. Das Buch gibt einem ein wohlig warmes Gefühl ums Herz. Zum Schluss wurde mein Herz immer schwerer, da die ganzen Situationen, die die Menschen bereuten, mich ganz schön mitnahmen. Die letzte Tasse Kaffee zieht einen nochmal richtig in den Bann und ich wurde total traurig. Das offene Ende hat mir ehrlich gesagt gut gefallen. (Unbezahlte Werbung/aus der Bibliothek ausgeliehen) #booktok #bookstagram #germanbooktok #germanbookstagram #bücher #büchergram #shioriota #rezension #japan #cafe #lesen

Herzerwärmend und Achtsamkeit
Dieses kleine Büchlein ist eine schöne kleine Geschichte darüber wie man Chancen nutzen kann und sollt. In der Geschichte geht es um ein kleines Café was ausgewählten Besuchern mit tiefer Traurigkeit eine zweite Chance gibt, eine Situation in ändern können um ihre Zukunft oder die Zukunft eines anderen zu verändern. Tretet ein ins kleine Café der zweiten Chancen in dem es nach frischen aromatischen Café duftet. Taucht ein in die Welt von 3 Protagonisten und ihrem Wunsch etwas wieder gut zu machen zu wollen.... Komm also rein fühl dich wohl und trinke einen Café der alles verändern kann. Stilvoll, würdevoll herzerwärmend... Der Schreibstil ist leicht und lässt sich gut lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen😃. Irgendwie war es auch spannend 🧐. Und regt zum nachdenken an. Ich habe dieses Buch als Leserunde gewonnen. Und fand es echt toll. Das Cover gefällt mir auch sehr gut.👍🏼 zart und Stilvoll. Der Einband fast sich etwas rauer an. Die Farben sind nicht so aufdringlich und dezent. Es war eines meiner Highlight 2024🥰 Für alle die etwas Achtsamer werden wollen. Lasst euch entführen...
Ein Unfall hat das Leben der Schülerin Himari Misaki komplett verändert. Seitdem ist ihre Karriere als Pianistin beendet und sie zieht zurück zu ihrer Mutter und Schwester nach Sapporo. Auf dem Weg zu ihrem ersten Schultag ist Himari voller Angst, aber eine freundliche ältere Dame tröstet sie. Am nächsten Tag ist die Frau jedoch verschwunden, auch ihr Haus ist nicht mehr da und niemand erinnert sich an sie. Also macht sich die Schülerin auf den Weg zum „Tacet Yuguredo“, einem Café, das die ältere Dame ihr empfohlen hat. Dort, so erfährt sie, kann man in der Zeit zurückreisen – kann Himari so ihren Unfall rückgängig machen? „Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist der erste Roman der Mangaka Shiori Ota und wurde von Anemone Bauer ins Deutsche übersetzt. Erzählt wird aus der Perspektive der Protagonistin Himari in der Ich- und Vergangenheitsform. Da diese schon bald feststellt, dass sie eine so genannte „Zeitwächterin“ ist, können wir mit ihr und den Gästen des Cafés in die Vergangenheit reisen. Damit ähnelt die Geschichte sehr deutlich der bekannten „Bevor der Kaffee kalt wird“-Reihe, nur dass hier bei einer Reise in Vergangenheit die Zukunft verändert werden kann. Diese dauert jedoch nur genau 4 Minuten 33 Sekunden, so lange es benötigt, um einen Kaffee von Hand aufzubrühen. Zuhause fühlt Himari sich nicht mehr wohl. Ihre Mutter hält noch immer ihren Karriereplänen fest, obwohl ihre Tochter nicht mehr Klavier spielen kann. Der Vater lebt im Ausland und ihre Schwester straft Himari mit Missachtung. Nur im Café „Tacet“ bei den Inhabern Hayare und Higure, Hund Mokka und dem Stammgast Kobayashi fühlt sie sich geborgen. Als sie erfährt, dass sie selbst ihre eigene Vergangenheit nicht verändern kann, ist sie zunächst untröstlich, aber vielleicht kann sie ja anderen auf ihrem Weg helfen? „Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist ein Mix aus einer zusammenhängenden Romanhandlung und kurzen Episoden, in denen im Café eine Person in die Vergangenheit reist. In eine dieser Zeitreisen wird Himari selbst verwickelt, was sie sehr emotional und mitreißend macht. Das Ende des Romans kommt dann aber sehr plötzlich und deutet klar auf einen zweiten Band hin.
Anders als erwartet
**** Worum geht es? **** Zweite Chancen bekommt man im Leben nicht wirklich – oder vielleicht doch? Im Café am Rand eines wunderschönen Parks gibt es nicht nur besonders leckere Heißgetränke, sondern während der Zubereitung bekommt man auch die Gelegenheit, sein Leben zu verändern. Die Frage ist nur, ob die betroffene Person die Chance auch ergreift. **** Mein Eindruck **** Trotz des wunderschön gewählten Titels, der gewinnbringenden Idee und Botschaft sowie des ansprechenden Klappentextes hat mich das Buch vor allem traurig gestimmt. Die schwierigen und schmerzhaften Momente überwogen. Ich bin gut in das Buch hineingekommen und war von dem Schicksal der Protagonistin zunächst wirklich berührt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und klar, flüssig zu lesen, aber mir fehlten vor allem die atmosphärischen Bilder in den einzelnen Erzählungen. Das Café wirkte einladend, und mit der Grundidee kam dennoch eine gewisse Atmosphäre von Ruhe und Hoffnung auf. Die einzelnen Kapitel beschäftigen sich vor allem mit dem Schicksal anderer Figuren, und die Protagonistin wird zur Beobachterin. Die Emotionen kamen in diesem Buch nicht zu kurz, aber sie waren teils so schwer und dicht, dass sie mich nicht wirklich erreichen konnten. Die Protagonistin verblasste neben all dem. Auch die anderen Figuren wirkten dadurch eher farblos. Trotzdem drückte sich das Thema „zweite Chance“ immer wieder durch die grauen Gewitterwolken und konnte meine Stimmung kurz aufhellen, sodass ich durchaus weiterlas, obwohl sich letztlich jedes Kapitel ähnlich anfühlte und mir Tiefgang und Individualität fehlte. **** Empfehlung? **** Ein Buch, das sich trotz der liebevollen Idee eher schwer anfühlt und traurig stimmt. Es regt dazu an, über sich selbst und seine Entscheidungen nachzudenken. Leser*innen, die einer gewissen Melancholie nicht abgeneigt sind, kann ich das Buch empfehlen.
Zum Wohlfühlen
Himari ist zurück in Sapporo. Nach ihrem Unfall wird sie wohl keine berühmte Pianistin werden. Das wird ihr auch immer wieder von ihrer Mutter vorgeworfen. An ihrem ersten Schultag an der neuen Schule begegnet sie einer sehr auffallend gekleideten Frau, die ihr Mut macht und ihr von einem kleinen Café am Rande des Parks berichtet. Himari beschließt dieses Café zu besuchen. Doch was sie dort erwartet liegt außerhalb ihrer Vorstellungskraft, denn dort kann man in die Vergangenheit reisen. Frau Hayari die Barista macht es möglich. Die Chance für Himari ihren Unfall rückgängig zu machen. Aber so einfach ist es nicht, denn sie ist etwas ganz Besonderes. Shiori Ota hat mit das kleine Café der zweiten Chancen ein wirklich wunderbares Buch geschrieben. Es lässt einen davon träumen, dass man die Vergangenheit vielleicht doch ändern und Fehler beheben kann. Ich durfte dieses Buch als Rezensionsexemplar in Form eines Hörbuches hören. In dieser Form finde ich japanische Geschichten immer etwas schwierig, da die Namen der Protagonisten schlecht zu unterscheiden sind. Das Hörbuch an sich war sehr schön eingesprochen und hat eine tolle Atmosphäre vermittelt.
Es hat mich sehr überrascht. Vor allem die vierte Minute
Zum Buch: 4 Minuten 33 Sekunden, mehr braucht es nicht um das Leben zu ändern. Zumindest ist es in Frau Hayaris Café so. Die Barista kann mit einem speziell gebühren Kaffee, der eben genau die Zeit dauert, dafür sorgen, dass ihr Kunde für kurze Zeit zurück in die Vergangenheit reisen kann um etwas zu ändern. Die Mittelschülerin Hämatit hatte eine große Karriere als Pianistin vor sich, bis ein Unfall dies verhindert. Neu an der Schule fühlt sie sich einsam. Sie hofft auch auf einen Neuanfang. Meine Meinung: Mich machte der Klappentext neugierig. Es beginnt mit Himaris ersten Schultag, als sie eine ältere Dame auf ihrem Schulweg trifft, diese erzählt ihr von dem Cafè und am nächsten Tag ist die Dame weg und keiner kann sich an sie erinnern. Also besucht Himari Frau Hayari in eben diesem Cafe, das dchließt, wenn die Sonne untergeht. Himari wird Zeugin der ersten Rückführung in die Vergangenheit, möchte es auch, darf aber nicht. Zu Beginn fand ich es typisch asiatisch. Namen die ich mir nicht merken kann, seltsame Eigenschaften, aber spätestens in der dritten Minuten, als die dritte Rückführung begann, hat es mich in seinen Bann gezogen. Die letzte Minute hat mich dann total überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet und das Ende fand ich sehr berührend, wenn auch ein kleiner Cliffhänger bleibt und ich jetzt natürlich auf eine Fortsetzung hoffe. Gute Unterhaltung, hat mir gefallen.
Das kleine Café der zweiten Chance von Shiori Ota erzählt die Geschichte eines kleinen Cafés in Sapporo, in dem die geheimnisvolle Barista Frau Hayari ihren Gästen 4 Minuten und 33 Sekunden gewährt, um in die Vergangenheit zu reisen und eine bereute Entscheidung zu ändern. Diese Idee birgt Potenzial für berührende Geschichten, etwa von der Studentin Himari, die ihren Traum als Pianistin nach einem Unfall aufgeben musste, oder dem Witwer Kobayashi, der seiner verstorbenen Frau doch noch Blumen schenken möchte. Leider bleiben die Figuren jedoch blass, und die Episodenstruktur verhindert eine durchgehende Spannung. Auch das Ende ist eher frustrierend, da es kaum Auflösung oder nachhaltige Wirkung hinterlässt. Die Geschichten sind poetisch und schaffen eine geheimnisvolle Atmosphäre, aber die emotionale Tiefe und echtes Mitgefühl für die Charaktere fehlen. Insgesamt bleibt das Buch eine sanfte, meditative Lektüre, der es an packender Erzählkraft und lebendigen Charakteren mangelt.
Ich hab mehr erwartet
Das Buch ist anders als ich es erwartet habe. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch die Story Ansicht gefällt mir aber der Funke ist nicht richtig übergesprungen. Man merkt, dass die Protagonistin noch sehr jung ist. Darüber konnte ich auch irgendwie nicht hinwegsehen. Die einzelnen Schicksale im Café und die Philosophie dahinter haben mir aber wiederum gut gefallen. Ich glaube das Buch hätte mir aus der Sicht der Café Besitzerin besser gefallen als aus der Sicht der Protagonistin. Der Gedanke hinter den 4,33 Minuten finde ich allerdings sehr schön, sodass mir das Buch trotzdem gefallen hat. Ich kann mir auch vorstellen, dass bei der Übersetzung ein wenig die Bedeutung einiger Sätze und Szenen etwas gelitten hat.






















































