Das Haus

Das Haus

Hardback
4.067
HausMonsterFluchtKult

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Als der Pulitzer-Preisträger Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das Haus zieht, ahnt er nicht, wie hier sein Leben aus den Fugen geraten wird. Ganz beiläufig filmt er die alltäglichen Vorgänge in den Zimmern und Fluren; ganz beiläufig muss er feststellen, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet.

Nachdem er bei einer ersten Erkundung dieser Räume fast den Rückweg nicht mehr findet, holt er Hilfe - ein Ingenieur und ein professioneller Höhlenforscher sollen die unermesslichen Räume im Hausinneren erforschen helfen. Und immer läuft die Kamera mit - und zeichnet auf, was über den Verstand aller Beteiligten geht und ganze Generationen von Filmkritikern und Kinogängern schaudern lassen wird.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
802
Price
36.00 €

Author Description

Mark Z. Danielewski wurde 1966 als Sohn des polnischen Filmregisseurs Tad Danielewski geboren. Mit seinem Debütroman »House of Leaves«, an dem er über zehn Jahre gearbeitet hat, schuf er das erste Kultbuch des 21. Jahrhunderts.Seine Schwester, die Sängerin / Songwriterin Poe, hat zu dem Roman das Erfolgsalbum »Haunted« veröffentlicht.Sein zweiter Roman, »Only Revolutions«, wurde für den National Book Award nominiert.

Posts

13
All
4

Spannend, komplex, aber emotional distanziert.

Der erste Blick auf den Umfang dieses Buches hat mich durchaus gezögert - doch am Ende war es kein Problem dranzubleiben. Das liegt definitiv daran, dass es Danielewski schafft, das Lesen zu einem spaßigem Event werden zu lassen! Gerade die vielen Stilmittel haben dazu beigetragen. Und das war auch oft ein Gegensatz: Allein das Lesen hat mich irgendwie glücklich gemacht, sodass die gruselige und komplexe Geschichte gar nicht richtig aufgenommen werden konnte – weil ich eigentlich viel Spaß beim Lesen hatte. Was die Geschichte selbst mit mir gemacht hat, kann ich nicht so ganz deuten. Sie hat mich nicht so tief erreicht, wie ich vielleicht erwartet hätte, was vielleicht aber auch an der eher komplexeren Schreibweise liegt. Zusätzlich wird man durch die Fußnoten oft aus dem Grusel herausgezogen. Dann gab es viele theoretische Kapitel – die ich durchaus interessant fand, die mich aber nicht sonderlich berührt haben. Besonders hervorzuheben ist hier das Kapitel über Fotografie: Da ich selbst gerne fotografiere, fand ich die Gedanken dazu sehr anregend. In der Theorie werde ich aber sicher noch gerne über das Buch sprechen und darüber, welche Geschichte damit vermittelt werden soll. Besonders der psychologische Aspekt ist das, worüber ich am liebsten noch nachdenken und reden möchte - den finde ich wirklich spannend!

4.5

Unheimlich - verstörend - beklemmend

Das Buch war sehr atmosphärisch und düster. Wir lernen viele Charaktere kennen die alle in irgendeiner Weise miteinander verbunden sind. Das Buch hatte für mich ab und zu seine Längen, war jedoch von der Grund Thematik so spannend, dass ich gut da durch gekommen bin. 🕳️ Ein bisschen verstörend war es auch. Es verschwommen sogar für den Leser die Grenzen zwischen Realität und Wahn 🏚️. Leseempfehlung an alle die gruselige Häuser lieben und Geduld und Ruhe beim Lesen mit bringen.

Ein verstörendes, einzigartiges Leseerlebnis, das weit über eine klassische Geschichte hinausgeht. Das Haus ist keine leichte Lektüre: verschachtelte Fußnoten, Text, der auf dem Kopf steht, und Seiten, die fast leer sind. Aber genau das macht seinen Reiz aus. Es geht um ein mysteriöses Haus, das innen größer ist als außen – und um die Frage, wie weit Wahnsinn, Trauma und Realität sich vermischen lassen. Definitiv kein Buch für zwischendurch, aber eins, das bleibt.

5

Verwirrend aber gut

Die ersten Seiten sind noch verständlich und dann wird es verwirrender, was aber seine Richtigkeit hat. Kann passieren dass man die Motivation verlieren wird und das Buch abbrechen möchte aber wer dran bleibt wird es verstehen. Es wird für Verwirrung gesorgt, Leere, Enge, was das Haus macht mit einem, während man immer weiter liest. Super Idee.

Verwirrend aber gut
3.5

Gnhihihihijhipfannkuchen!

Danielewski versucht wirklich jedweden künstlerischen Kniff, verwurschtelt jedwede schriftstellerische Kunstform um den Leser, der zumeist eh am verzweifeln ist, des Lesens müde, doch, in meinem Falle, der vollendeten Sturheit erprobt, nie aufgebend, an der Vollendung dieses, in der Erstauflage vorliegend, so erstaunlich, es ist, nicht zuvor je in die Hand genommenen Werkes, zu hindern! Ätschibätschi! Ich war und bin stärker und pfiffiger als Du! Knie nieder, Du Wicht und das nächste Mal schreibst gefälligst was anspruchsvolles, das Drehbuch für eine Folge Bridgerton zum Beispiel!

Gnhihihihijhipfannkuchen!
3

Viel Unnützes enthalten

Die eigentliche Geschichte um das Haus ist zweifellos der stärkste Teil des Romans. Die Idee eines Gebäudes, das innen größer ist als außen, erzeugt von Beginn an ein starkes, unterschwelliges Unbehagen. Die Expeditionen in das schwarze, scheinbar endlose Labyrinth sind atmosphärisch dicht und entwickeln eine beklemmende, fast klaustrophobische Spannung. ⸻ Leider wird diese packende Grundidee immer wieder durch ausufernde Abschweifungen ausgebremst. 1. Die lange Abhandlung über das Echo Eine besonders zähe Passage ist die umfangreiche Analyse des Echos. Sie zieht sich über viele Seiten, wirkt akademisch überladen und bleibt dabei erstaunlich unverständlich. Der Mehrwert für die eigentliche Handlung ist minimal – stattdessen verliert man sich in theoretischen Ausführungen, die weder Spannung erzeugen noch die Figuren vertiefen. 2. Fußnoten-Overkill Die unzähligen Fußnoten sind stilistisch sicherlich ein bewusstes Mittel, doch oft wirken sie unnütz und nichtssagend. Viele tragen nichts Wesentliches zur Geschichte bei und reißen den Leser ständig aus dem Lesefluss. Statt das Labyrinth-Erlebnis zu intensivieren, erzeugen sie Frustration. 3. Fiktive Quellen und endlose Aufzählungen Seitenweise werden vermeintliche wissenschaftliche Quellen, Dokumentarfilmer, Gebäude oder Experten aufgezählt – alles fiktiv. Die Idee dahinter ist klar: Authentizität simulieren. Doch nach einer Weile wirkt diese Technik ermüdend. Namen von Gebäuden oder Filmemachern, die niemand kennt und die für die Handlung keine echte Rolle spielen, fühlen sich eher wie literarisches Blendwerk an. 4. Historische Exkurse ohne erzählerischen Mehrwert Immer wieder schweift der Text ab – zu Themen wie • Ferdinand Magellan • dem Minotaurus • der Bedeutung des Labyrinths • der Geschichte der Fotografie Diese Exkurse sind oft seitenlang und wirken, als wollten sie intellektuelle Tiefe demonstrieren. Tatsächlich bremsen sie die Handlung massiv aus. Sie tragen wenig zur emotionalen Entwicklung der Figuren bei und unterbrechen immer wieder die Spannung des eigentlichen Horrors. ⸻ Die Johnny-Truant-Ebene Während die Haus-Geschichte bedrückend und spannend ist, bleibt die Rahmenhandlung um Johnny Truant größtenteils wirr. Seine psychischen Abwärtsspiralen und seine paranoiden Gedanken wirken häufig chaotisch statt faszinierend. Zwar lässt sich argumentieren, dass genau diese Verwirrung Teil des Konzepts ist – doch als Leser fühlt man sich eher erschöpft als bereichert. Die Anhang enthaltenen Texte sind teilweise so inhaltslos und nichtssagenden, so dass man sie getrost sein lassen kann. Einzig die Briefe der Mutter enthalten einen Mehrwert. Der Rest ist unzusammenhängendes Geschreibsel. ⸻ Fazit Das Haus ist zweifellos ein ambitioniertes, experimentelles Werk. Die Kernidee und die bedrückende Atmosphäre des Hauses selbst sind stark und bleiben im Gedächtnis. Doch die überlangen theoretischen Abhandlungen, die fiktiven Quellenapparate, die seitenlangen Namenslisten und die ständigen historischen Exkurse überfrachten die Geschichte massiv. Was als literarisches Labyrinth gedacht ist, fühlt sich stellenweise einfach wie unnötige Verkomplizierung an. Ein Roman mit großartigem Kern – aber mit sehr viel Ballast drumherum.

5

Geniales Buch!

Dieses Buch ist mal etwas anderes! Es ist nicht nur das "Haus" ein Labyrinth, das Buch ansich ist auch ein Labyrinth für den Leser. Ich muss gestehen, dass ich zwischendurch eine Leseflaute hatte, weil das Buch anspruchsvoll geschrieben ist und sich zog. Irgendwann habe ich mich dann dazu entschieden es nochmal zu probieren und scheinbar habe ich kurz bevor es richtig spannend wurde aufgehört. Ab Seite 180 ungefähr ging es richtig los. Und dann habe ich es komplett durchgelesen, weil ich es einfach nicht mehr weg legen konnte. Man kann alles in diesem Buch lesen, man kann aber auf vieles überspringen, da es nur Nebeninformationen sind. Man kann es so lesen wie es da steht (klingt komisch, wenn man das Buch nicht kennt) oder man kann die Handlungsstränge einzeln lesen. Wie gesagt, ein Labyrinth für den Leser und für jeden einzigartig. Ich habe es geliebt!

2

Mein erstes angebrochenes Buch dieses Jahr

Ich habe wirklich lange an diesem Buch gelesen, zu Beginn fand ich es auch noch echt spannend auch wenn es zwischen durch auch noch so war, aber meistens war es nur verwirrend und ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen dieses Buch zu beenden. Nun geht es in den Bücherschrank und ist evtl was für einen anderen Leser. Ich habe in meinem ganzen Leben 1-2 Bücher maximal abgebrochen und vielleicht würde ich es bereuen aber es hat einfach kein Sinn. Wobei ich die Aufmachung des Buches schon echt cool fand muss ich sagen daher auch die über geblieben 2 ⭐️

3

Ich habe mehrfach überlegt, es abzubrechen. Weiß nicht, ob ich glücklich sein soll, es bis zum Ende gelesen zu haben. „House of Leaves“ ist wirklich einzigartig. Zwischendrin macht es unglaublich Spaß, weil es so besonders ist. Stellenweise ist es düster, beklemmend und spannend. Wenn da nicht Johnny wäre … Seine Passagen waren so unfassbar langweilig und nervig, dass ich das Buch nach nur wenigen Seiten weglegen musste. Alles in allem habe ich mich schon mehr durchgequält als genossen 🥲

3.5

"Das Haus" (sowohl das Buch als auch das beschriebene Haus) zeichnen sich durch einen spannenden Aufbau aus. Die Geschichte über das Haus und den Bericht der Familie Navidson (von Zampano beschrieben und durch Fußnoten erweitert)wird zusätzlich in einer Vielzahl von Fußnoten durch Johnny Truant kommentiert bzw. begleitet. Neben der ausführlichen Ausführung des Navidson Records, in welchem die Sonderheiten des Hauses an sich sowie die familiären Verhältnisse der Navidsons thematisiert werden, erfährt man auch die verworrenen Hintergründe aus dem Leben von J. Truant. Mit ca. 800 Seiten ist dieses Buch keine leichte Lektüre für zwischendurch, auch die besondere Formatierung und die Querverweise tragen nicht zu einem entspannten Lesefluss bei. Dennoch ist es eine besondere Abwechslung, welche ich so zuvor noch nie in der Form hatte. Trotz der recht formellen Beschreibung und den ziemlich ausführlichen Abschweifungen konnte ich der Handlung gut folgen.

2

Puh..

Ich habe es abgebrochen. Wirklich schade, da ich es unbedingt lesen wollte. Es ist jedoch leider weder spannend noch einfach zu lesen. Vielleicht gebe ich ihm ein anderes Mal eine neue Chance.. aber diesmal nicht. Schade.

2

When rating this book I was torn between 2 and 4 stars. In the end I decided to give it 2 stars for its entire lack of readability. House of Leaves is definitely the most exhausting book I ever read. The author tells several stories that overlap each other. The central story is about the House. On its outer wall is a door that should open into the garden but instead leads into a long, dark, seemingly never-ending corridor which turns out to be a labyrinth which can change its size and cleans itself of all intruders. The story about the House is told by Zampano, an old blind man. After his death the book is found by Johnny Truant, a young drug addict with a bad childhood whose mother is in a psychiatric clinic. The author tries to make the whole story look true by giving prooves: there is a ca. 200 page long appendix. There are also masses of footnotes giving sources. Most of these sources were invented however. The lack of readability comes from the author's very special style: The story about the House is written in a very matter-of-fact, reportage-like style. Also, this central story actually is the shortest part of the whole book. The author sometimes writes page after page about different topics: architecture, physics, religion, Greek mythology, language, psychology etc. Often the structure is like this: one paragraph of the actual story, excursus to a topic touched in this paragraph, footnote giving a source and a further excursus, footnote on this footnote telling Johnny's story. So after having read 10 pages of something else you can finally go back to the real story. The author tries to make the labyrinth visible by using this method. Sometimes he also uses loops: if you follow all the footnotes eventually one footnote will put back in the text again so that you'll finally be lost in the labyrinth. Sometimes the text is also written in an experimental fashion: you have to turn the book round to be able to read it. Or there are only a few words on each page (I actually liked that because I was able to make faster progress :) All of this is very interesting. But only for about 400 pages. After this the book started to really annoy me. The book also was very different from what I expected. I have often read here on Goodreads that it is quite creepy. The central story actually is. But all the footnotes and the excursus extremely take out speed and suspense. So if you are looking for a horror novel that will really scare you, House of Leaves definitely is not the thing for you.

Create Post