S. - Das Schiff des Theseus (Limitierte Auflage)
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Description
»Das schönste Buch, das ich je gesehen habe.« The New Yorker
Eine junge Studentin findet in der Bibliothek ein Buch, in das ein anderer Student Hunderte von Randbemerkungen gekritzelt hat, offenbar im Bemühen, der wahren Identität des unter Pseudonym schreibenden Autors V. M. Straka auf die Spur zu kommen. Die junge Frau ist fasziniert und ergänzt die Notizen mit eigenen Mutmaßungen. Zwischen den beiden Studenten Jen und Eric entspinnt sich eine lebhafte Unterhaltung, die allein auf den Seiten des Romans »Das Schiff des Theseus« stattfindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem mysteriösen Autor V. M. Straka. Ein unbekannter Übersetzer hat den Roman herausgegeben und ihn mit teilweise verwirrenden Fußnoten versehen. Doch die beiden finden heraus, dass diese Fußnoten einen geheimen Code ergeben, der ihnen Informationen liefert, die der Straka-Forschung bisher völlig unbekannt waren. Was wie ein Spiel beginnt, wird im Laufe der Zeit bitterer Ernst, denn jemand scheint Interesse daran zu haben, dass die Identität des Autors nicht gelüftet wird. Jen und Eric geraten in gefährliche Verstrickungen, die sie fast das Leben kosten.
Ein hochraffiniert komponierter Roman, der zeigt, was ein Buch anrichten kann. In der Literatur und im Leben.
Book Information
Author Description
Emmy-Preisträger J. J. Abrams ist Produzent, Regisseur und Autor diverser Filme und TV-Serien, darunter Fringe, Lost, Alias, Felicity, Star Trek, Cloverfield, Super 8, Mission: Impossible und Star Wars: Episode VII.
Posts
Ein faszinierendes literarisches Experiment, das weit über das klassische Leseerlebnis hinausgeht – verwirrend, clever, packend und absolut einzigartig.
*S.* ist nicht einfach ein Roman, sondern ein vielschichtiges Erlebnis. Die äußere Hülle bildet das fiktive Buch *Das Schiff des Theseus* von V.M. Straka, doch der wahre Zauber liegt in den handschriftlichen Notizen am Seitenrand, den eingelegten Briefen, Postkarten und geheimnisvollen Beilagen. J.J. Abrams und Doug Dorst laden die Leser*innen zu einer Schatzsuche ein – nach Wahrheit, Identität und Bedeutung. Die Geschichte in der Geschichte entfaltet sich dabei auf mehreren Ebenen: Während der namenlose Protagonist des eigentlichen Romans um seine Existenz kämpft, entspinnt sich zwischen zwei Leser*innen ein ebenso spannendes Dialog-Puzzle. Man wird zur Detektivin, zur Philosophin, manchmal zur Verschwörungstheoretikerin – ganz, wie man möchte. Wer gerne ungewöhnliche Bücher liest, Freude an Rätseln hat und bereit ist, sich auf ein komplexes Format einzulassen, wird mit *S.* eine unvergessliche Reise erleben.
Ich wollte es wirklich gerne mögen, die Idee und die Aufmachung des Buches gefällt mir gut. Aber ich habe leider festgestellt, dass es sich sehr zieht. Dann habe ich versucht, wenigstens jede Woche ein paar Seiten zu lesen. Mittlerweile lese ich es allerdings seit Anfang Mai und bin gerade mal auf Seite 97, was eigentlich genug über das Buch aussagt. Es zieht sich sehr und ist ziemlich verworren und nicht spannend. Deshalb habe ich mich nun entschieden, es abzubrechen.
Ich kann dieses Buch nicht bewerten. Ich werde dieses Buch nicht bewerten. Ich liebe die Aufmachung, ich liebe die Idee, die Liebe zur Literatur, die dahinter steckt, das Spiel mit Literatur. Ich liebe es, dass wir drei Geschichten auf einmal erzählt bekommen. Aber ich komme in die Geschichten einfach nicht rein, habe es jetzt bereits zum zweiten Mal versucht, mit einem anderen Ansatz. Ich habe es auch beendet, habe aber am Ende immer noch viele Fragezeichen und bin mir sicher, vieles, was in der Geschichte steckt, habe ich verpasst, konnte ich nicht erfassen. Ich finde, die Geschichte zieht sich zwischendurch wie Kaugummi, aber vielleicht verstehe ich die Geschichte, das Buch an sich einfach nicht. Klar, vieles wird erklärt, aber irgendwie erwarte ich noch das "Große, Ganze" dahinter und das fehlt mir einfach. Dieses Buch wird mein Bücherregal für immer zieren, ich liebe weiterhin die Idee dahinter, die Umsetzung ist für mich leider nicht aufgegangen. Schade
Ok...ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich da gelesen habe. Fantasy Roman? Krimi? Coming of Age Story? Revolutions-Aufruf? Alles zusammen? Zum Inhalt und wie das Buch aufgebaut ist sage ich nix mehr, dazu ist ja der Klappentext da. Die Aufmachung selbst ist super. Die Fotos / Servietten / Zeitungsausschnitte / Postkarten sahen wahnsinnig echt aus; das Buch ist sehr aufwändig produziert. Auch die vergilbten Seiten und die Handschrift an den Rändern ist super. Der Roman im Buch hat mir auch gefallen. Es geht um Identität, Revolution, mit welchen Mitteln man für eine Sache kämpft etc. Der andere Teil des Buches, also Jen und Eric die sich gegenseitig schreiben, haben mir leider nicht so gut gefallen. Es ist so ein bißchen eine "Coming of Age" Geschichte, die ich mich nicht so ganz überzeugt hat. Außerdem fand ich beide nicht wirklich sympathisch. Das Rätselraten um den echten Straka, wer in den Romanen welche Person in echt Darstellt, was es mit dem Übersetzer auf sich hat war spannend und hat den Leser eingeladen, mitzurätseln. Was mich leider zu dem letzten Kritikpunkt bringt, und das ist, dass man um den Roman halbwegs zu verstehen man sehr viel recherchieren muss. Der Rätselcode war recht schwer zu knacken und das letzte Rätsel hätte ich ohne Internetrecherche und Google Maps auch nicht gefunden. Ebenfalls das alternative Ende, welches der Autor getwittert hat, hätte ich mir im Buch gewünscht. (wen schon darauf angespielt wird). Auch weiß ich erst hinterher, in welchen zeitlichen Kontext ich welche Farben von Jen und Eric einsortieren kann. Man ist am Anfang etwas überfordert und am Schluss weiß man irgendwie auch nicht mehr. An sich finde ich es gut, wenn der Leser miträtseln und sich anstrengen muss, damit er das Buch versteht; aber so habe ich persönlich zu wenig Erklärung, ob ich mit meinen Vermutungen jetzt richtig liege oder nicht. Es findet keine Auflösung statt, noch nichtmal eine angedeutete. Das ist schade, denn das Buch an sich und die nicht-lineare Erzählform mit Codes zu knacken macht es noch anspruchsvoll genug; da muss man mMn nicht noch die komplette Auflösung des Komplottes verschweigen. Zumindest was die Geheimgruppierungen etc. anbelangt und was mit Jen und Eric passiert ist wäre gut gewesen; ob die Lovestory nun aufgelöst wird oder nicht wäre mir egal. Daher würde ich dieses Buch nur Leuten empfehlen die: * Große Liebe zu Bücher im Allgemeinen haben (allein die Aufmachung ist jedes Buch-Nerds Traum) * Keine Probleme haben, wenn Bücher etwas ins philosophische Abdriften (Was ist Identität? Ab wann bin ich wirklich ich? Wenn man alle Teile eines Schiffes auswechselt, ist es dann noch das gleiche Schiff? (Schiff steht hier synonym für Gruppe) * Gerne knobeln, im Internet recherchieren und Theorien austauschen die niemals bestätigt oder dementiert werden * Kein Problem mit offenen Enden haben
Spannendes und erfrischend Konzept. Allerdings auch sind sehr tiefgreifende Geschichte mit vielen interessanten Wendungen und Charakteren.
Das Konzept dieses Buches hat mich schon sehr lange fasziniert. Meine Mutter hatte es vor vielen Jahren von einem meiner Brüder geschenkt bekommen. Als ich genaueres darüber erfahren habe, die Geschichte in der Geschichte, wusste ich sofort dass ich so etwas vorher noch nie gelesen habe. Ein Buch, mit einer für sich schon spannenden und vielschichtigen (wenn nicht sogar philosophischen) Grundgeschichte. Zwei Personen, die sich über Randnotizen in diesem Buch kennenlernen und unterhalten. Karten, Briefe, Zeichnungen. Die Aufmachung des Buches selbst, als wäre es direkt aus einer Bibliothek entliehen. Das ist wirklich Mal eine neue Idee! Es liest sich dadurch natürlich alles andere als linear, die Kommentare selbst springen sehr viel in der Zeit vor und zurück. Das muss man natürlich mögen und sich ebenfalls darauf einlassen können. Tut man das allerdings, wird man am Ende belohnt. Man taucht ein in die Geheimnisvolle Welt des V.M. Straka und fühlt dich direkt im Abenteuer angekommen.
Diese Aufmachung!!! Das Buch: S. wacht in irgendeiner Stadt auf, und weiß nicht wer er ist. Er torkelt durch die fremde Stadt, bis er letztendlich auf einem Schiff landet. Und dort geht seine wahnsinnige Odyssee weiter. Schweigen herrscht unter der Mannschaft an Bord, und wieder strandet er in einer Stadt, wo er wieder auf Sola trifft, die unbekannte Frau aus seinen Erinnerungen. Doch wer ist sie? Wo ist sie? Und wer ist er überhaupt? --- Zeitgleich lesen abwechselnd in einer Universitätsbibliothek eine Studentin und ein Doktorand dieses Buch. Sie kennen sich nicht, schreiben aber fleißig Kommentare an den Rand. Und sie suchen nach der wahren Identität des Autors des Buches – V. M. Straka. Und das bringt beide in so einige Schwierigkeiten…. Fazit: Das Buch fällt schon alleine von der Aufmachung sehr auf. Das auf alt getrimmte Bibliotheksbuch zieht einen Buchliebhaber magisch an. Dazu noch farbige Kritzeleien am Seitenrand und Einleger wie Fotos, Postkarten, Briefe, Servietten – und fertig ist der Augenschmaus. Und leider muss man sagen, dass es dabei auch bleibt. Es ist etwas für das Auge – mehr nicht. Dies ist besonders Schade, da dieses Buch augenscheinlich wirklich viel Potenzial beinhaltet. Aber das wurde nicht genutzt. Aber fangen wir mal mit den vielen Stories in diesem Buch der Reihe nach an (wie eine Leseempfehlung): Das Schiff des Theseus: Als erstes sollte man das Buch einfach lesen. Ohne die bunten Seitenkommentare und Einleger zu beachten. Dahingehend bekommt man eine ordentliche, sehr mysteriöse Geschichte geliefert. Leider verzettelt sich das Ganze dann doch in zu vielen ungelösten Geheimnissen, was letztendlich nur noch abstrakt und verwirrend wirkt. Zusätzlich kann man noch die Bleistiftbemerkungen von Erik und die Fußnoten des ominösen Übersetzers mitlesen. Letztere hindern doch sehr am Lesefluss, da diese kaum etwas mit der Story zu tun haben – die Fußnoten entwickeln ein Eigenleben ohne roten Faden. Hat man dieses Buch einmal komplett durch, fängt man wieder von vorne an. Nun liest man die Kommentare, zuerst die Blauen, dann Orange/Grün, Lila/Rot und zuletzt Schwarz. Zusätzlich kann man in der ersten Runde noch die Einleger lesen. Klingt verwirrend? Ist es leider auch. Das ewige Suchen nach den passenden Farben nervt, Lesefluss ist nicht möglich. Ständig ist man blättern. Und schon geht es wieder von vorne los. Zusätzlich unterscheiden sich die schwarzen Kommentare kaum von den Blauen, was zusätzlich noch hinderlich ist. Die Story der beiden Protagonisten ist schnell erzählt: sie fühlen sich verfolgt. Und so erfährt man immer nur kurze Gesprächsfetzen zwischen den Beiden. Und ist sehr, sehr schade. Man muss sich sehr viel dazudenken und die Geschichten, die hier nicht erzählt werden, erscheinen weit interessanter, als das, was diese Gesprächsfetzen hergeben. Kaum wurde ein kleiner Spannungsbogen aufgebaut, verpufft dieser auch einfach so wieder. Man weiß nicht, wie diese Handlung ausging, da die beiden Protagonisten schon zum nächsten Thema abgeschweift sind. Zusammenfassend wurde hier sehr viel Potenzial verschenkt. Idee sehr gut, Umsetzung unzureichend. Trotzdem wird dieses Buch sicherlich in vielen Bücherregalen wohnen, einfach wegen der Aufmachung. Und diese ist wunderschön (trotz des Preises). https://booksoftination.wordpress.com/2016/07/28/rezi-j-j-abrams-doug-dorst-s-das-schiff-des-theseus/
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»Das schönste Buch, das ich je gesehen habe.« The New Yorker
Eine junge Studentin findet in der Bibliothek ein Buch, in das ein anderer Student Hunderte von Randbemerkungen gekritzelt hat, offenbar im Bemühen, der wahren Identität des unter Pseudonym schreibenden Autors V. M. Straka auf die Spur zu kommen. Die junge Frau ist fasziniert und ergänzt die Notizen mit eigenen Mutmaßungen. Zwischen den beiden Studenten Jen und Eric entspinnt sich eine lebhafte Unterhaltung, die allein auf den Seiten des Romans »Das Schiff des Theseus« stattfindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem mysteriösen Autor V. M. Straka. Ein unbekannter Übersetzer hat den Roman herausgegeben und ihn mit teilweise verwirrenden Fußnoten versehen. Doch die beiden finden heraus, dass diese Fußnoten einen geheimen Code ergeben, der ihnen Informationen liefert, die der Straka-Forschung bisher völlig unbekannt waren. Was wie ein Spiel beginnt, wird im Laufe der Zeit bitterer Ernst, denn jemand scheint Interesse daran zu haben, dass die Identität des Autors nicht gelüftet wird. Jen und Eric geraten in gefährliche Verstrickungen, die sie fast das Leben kosten.
Ein hochraffiniert komponierter Roman, der zeigt, was ein Buch anrichten kann. In der Literatur und im Leben.
Book Information
Author Description
Emmy-Preisträger J. J. Abrams ist Produzent, Regisseur und Autor diverser Filme und TV-Serien, darunter Fringe, Lost, Alias, Felicity, Star Trek, Cloverfield, Super 8, Mission: Impossible und Star Wars: Episode VII.
Posts
Ein faszinierendes literarisches Experiment, das weit über das klassische Leseerlebnis hinausgeht – verwirrend, clever, packend und absolut einzigartig.
*S.* ist nicht einfach ein Roman, sondern ein vielschichtiges Erlebnis. Die äußere Hülle bildet das fiktive Buch *Das Schiff des Theseus* von V.M. Straka, doch der wahre Zauber liegt in den handschriftlichen Notizen am Seitenrand, den eingelegten Briefen, Postkarten und geheimnisvollen Beilagen. J.J. Abrams und Doug Dorst laden die Leser*innen zu einer Schatzsuche ein – nach Wahrheit, Identität und Bedeutung. Die Geschichte in der Geschichte entfaltet sich dabei auf mehreren Ebenen: Während der namenlose Protagonist des eigentlichen Romans um seine Existenz kämpft, entspinnt sich zwischen zwei Leser*innen ein ebenso spannendes Dialog-Puzzle. Man wird zur Detektivin, zur Philosophin, manchmal zur Verschwörungstheoretikerin – ganz, wie man möchte. Wer gerne ungewöhnliche Bücher liest, Freude an Rätseln hat und bereit ist, sich auf ein komplexes Format einzulassen, wird mit *S.* eine unvergessliche Reise erleben.
Ich wollte es wirklich gerne mögen, die Idee und die Aufmachung des Buches gefällt mir gut. Aber ich habe leider festgestellt, dass es sich sehr zieht. Dann habe ich versucht, wenigstens jede Woche ein paar Seiten zu lesen. Mittlerweile lese ich es allerdings seit Anfang Mai und bin gerade mal auf Seite 97, was eigentlich genug über das Buch aussagt. Es zieht sich sehr und ist ziemlich verworren und nicht spannend. Deshalb habe ich mich nun entschieden, es abzubrechen.
Ich kann dieses Buch nicht bewerten. Ich werde dieses Buch nicht bewerten. Ich liebe die Aufmachung, ich liebe die Idee, die Liebe zur Literatur, die dahinter steckt, das Spiel mit Literatur. Ich liebe es, dass wir drei Geschichten auf einmal erzählt bekommen. Aber ich komme in die Geschichten einfach nicht rein, habe es jetzt bereits zum zweiten Mal versucht, mit einem anderen Ansatz. Ich habe es auch beendet, habe aber am Ende immer noch viele Fragezeichen und bin mir sicher, vieles, was in der Geschichte steckt, habe ich verpasst, konnte ich nicht erfassen. Ich finde, die Geschichte zieht sich zwischendurch wie Kaugummi, aber vielleicht verstehe ich die Geschichte, das Buch an sich einfach nicht. Klar, vieles wird erklärt, aber irgendwie erwarte ich noch das "Große, Ganze" dahinter und das fehlt mir einfach. Dieses Buch wird mein Bücherregal für immer zieren, ich liebe weiterhin die Idee dahinter, die Umsetzung ist für mich leider nicht aufgegangen. Schade
Ok...ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich da gelesen habe. Fantasy Roman? Krimi? Coming of Age Story? Revolutions-Aufruf? Alles zusammen? Zum Inhalt und wie das Buch aufgebaut ist sage ich nix mehr, dazu ist ja der Klappentext da. Die Aufmachung selbst ist super. Die Fotos / Servietten / Zeitungsausschnitte / Postkarten sahen wahnsinnig echt aus; das Buch ist sehr aufwändig produziert. Auch die vergilbten Seiten und die Handschrift an den Rändern ist super. Der Roman im Buch hat mir auch gefallen. Es geht um Identität, Revolution, mit welchen Mitteln man für eine Sache kämpft etc. Der andere Teil des Buches, also Jen und Eric die sich gegenseitig schreiben, haben mir leider nicht so gut gefallen. Es ist so ein bißchen eine "Coming of Age" Geschichte, die ich mich nicht so ganz überzeugt hat. Außerdem fand ich beide nicht wirklich sympathisch. Das Rätselraten um den echten Straka, wer in den Romanen welche Person in echt Darstellt, was es mit dem Übersetzer auf sich hat war spannend und hat den Leser eingeladen, mitzurätseln. Was mich leider zu dem letzten Kritikpunkt bringt, und das ist, dass man um den Roman halbwegs zu verstehen man sehr viel recherchieren muss. Der Rätselcode war recht schwer zu knacken und das letzte Rätsel hätte ich ohne Internetrecherche und Google Maps auch nicht gefunden. Ebenfalls das alternative Ende, welches der Autor getwittert hat, hätte ich mir im Buch gewünscht. (wen schon darauf angespielt wird). Auch weiß ich erst hinterher, in welchen zeitlichen Kontext ich welche Farben von Jen und Eric einsortieren kann. Man ist am Anfang etwas überfordert und am Schluss weiß man irgendwie auch nicht mehr. An sich finde ich es gut, wenn der Leser miträtseln und sich anstrengen muss, damit er das Buch versteht; aber so habe ich persönlich zu wenig Erklärung, ob ich mit meinen Vermutungen jetzt richtig liege oder nicht. Es findet keine Auflösung statt, noch nichtmal eine angedeutete. Das ist schade, denn das Buch an sich und die nicht-lineare Erzählform mit Codes zu knacken macht es noch anspruchsvoll genug; da muss man mMn nicht noch die komplette Auflösung des Komplottes verschweigen. Zumindest was die Geheimgruppierungen etc. anbelangt und was mit Jen und Eric passiert ist wäre gut gewesen; ob die Lovestory nun aufgelöst wird oder nicht wäre mir egal. Daher würde ich dieses Buch nur Leuten empfehlen die: * Große Liebe zu Bücher im Allgemeinen haben (allein die Aufmachung ist jedes Buch-Nerds Traum) * Keine Probleme haben, wenn Bücher etwas ins philosophische Abdriften (Was ist Identität? Ab wann bin ich wirklich ich? Wenn man alle Teile eines Schiffes auswechselt, ist es dann noch das gleiche Schiff? (Schiff steht hier synonym für Gruppe) * Gerne knobeln, im Internet recherchieren und Theorien austauschen die niemals bestätigt oder dementiert werden * Kein Problem mit offenen Enden haben
Spannendes und erfrischend Konzept. Allerdings auch sind sehr tiefgreifende Geschichte mit vielen interessanten Wendungen und Charakteren.
Das Konzept dieses Buches hat mich schon sehr lange fasziniert. Meine Mutter hatte es vor vielen Jahren von einem meiner Brüder geschenkt bekommen. Als ich genaueres darüber erfahren habe, die Geschichte in der Geschichte, wusste ich sofort dass ich so etwas vorher noch nie gelesen habe. Ein Buch, mit einer für sich schon spannenden und vielschichtigen (wenn nicht sogar philosophischen) Grundgeschichte. Zwei Personen, die sich über Randnotizen in diesem Buch kennenlernen und unterhalten. Karten, Briefe, Zeichnungen. Die Aufmachung des Buches selbst, als wäre es direkt aus einer Bibliothek entliehen. Das ist wirklich Mal eine neue Idee! Es liest sich dadurch natürlich alles andere als linear, die Kommentare selbst springen sehr viel in der Zeit vor und zurück. Das muss man natürlich mögen und sich ebenfalls darauf einlassen können. Tut man das allerdings, wird man am Ende belohnt. Man taucht ein in die Geheimnisvolle Welt des V.M. Straka und fühlt dich direkt im Abenteuer angekommen.
Diese Aufmachung!!! Das Buch: S. wacht in irgendeiner Stadt auf, und weiß nicht wer er ist. Er torkelt durch die fremde Stadt, bis er letztendlich auf einem Schiff landet. Und dort geht seine wahnsinnige Odyssee weiter. Schweigen herrscht unter der Mannschaft an Bord, und wieder strandet er in einer Stadt, wo er wieder auf Sola trifft, die unbekannte Frau aus seinen Erinnerungen. Doch wer ist sie? Wo ist sie? Und wer ist er überhaupt? --- Zeitgleich lesen abwechselnd in einer Universitätsbibliothek eine Studentin und ein Doktorand dieses Buch. Sie kennen sich nicht, schreiben aber fleißig Kommentare an den Rand. Und sie suchen nach der wahren Identität des Autors des Buches – V. M. Straka. Und das bringt beide in so einige Schwierigkeiten…. Fazit: Das Buch fällt schon alleine von der Aufmachung sehr auf. Das auf alt getrimmte Bibliotheksbuch zieht einen Buchliebhaber magisch an. Dazu noch farbige Kritzeleien am Seitenrand und Einleger wie Fotos, Postkarten, Briefe, Servietten – und fertig ist der Augenschmaus. Und leider muss man sagen, dass es dabei auch bleibt. Es ist etwas für das Auge – mehr nicht. Dies ist besonders Schade, da dieses Buch augenscheinlich wirklich viel Potenzial beinhaltet. Aber das wurde nicht genutzt. Aber fangen wir mal mit den vielen Stories in diesem Buch der Reihe nach an (wie eine Leseempfehlung): Das Schiff des Theseus: Als erstes sollte man das Buch einfach lesen. Ohne die bunten Seitenkommentare und Einleger zu beachten. Dahingehend bekommt man eine ordentliche, sehr mysteriöse Geschichte geliefert. Leider verzettelt sich das Ganze dann doch in zu vielen ungelösten Geheimnissen, was letztendlich nur noch abstrakt und verwirrend wirkt. Zusätzlich kann man noch die Bleistiftbemerkungen von Erik und die Fußnoten des ominösen Übersetzers mitlesen. Letztere hindern doch sehr am Lesefluss, da diese kaum etwas mit der Story zu tun haben – die Fußnoten entwickeln ein Eigenleben ohne roten Faden. Hat man dieses Buch einmal komplett durch, fängt man wieder von vorne an. Nun liest man die Kommentare, zuerst die Blauen, dann Orange/Grün, Lila/Rot und zuletzt Schwarz. Zusätzlich kann man in der ersten Runde noch die Einleger lesen. Klingt verwirrend? Ist es leider auch. Das ewige Suchen nach den passenden Farben nervt, Lesefluss ist nicht möglich. Ständig ist man blättern. Und schon geht es wieder von vorne los. Zusätzlich unterscheiden sich die schwarzen Kommentare kaum von den Blauen, was zusätzlich noch hinderlich ist. Die Story der beiden Protagonisten ist schnell erzählt: sie fühlen sich verfolgt. Und so erfährt man immer nur kurze Gesprächsfetzen zwischen den Beiden. Und ist sehr, sehr schade. Man muss sich sehr viel dazudenken und die Geschichten, die hier nicht erzählt werden, erscheinen weit interessanter, als das, was diese Gesprächsfetzen hergeben. Kaum wurde ein kleiner Spannungsbogen aufgebaut, verpufft dieser auch einfach so wieder. Man weiß nicht, wie diese Handlung ausging, da die beiden Protagonisten schon zum nächsten Thema abgeschweift sind. Zusammenfassend wurde hier sehr viel Potenzial verschenkt. Idee sehr gut, Umsetzung unzureichend. Trotzdem wird dieses Buch sicherlich in vielen Bücherregalen wohnen, einfach wegen der Aufmachung. Und diese ist wunderschön (trotz des Preises). https://booksoftination.wordpress.com/2016/07/28/rezi-j-j-abrams-doug-dorst-s-das-schiff-des-theseus/











