Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Tröstlich, einzigartig, inspirierend – Elisabeth Tova Baileys Spiegel-Bestseller ist die perfekte Lektüre für ungewisse Zeiten und jetzt endlich als schön illustrierte Neuausgabe erhältlich!
Durch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen.
Der Bestseller als illustrierte Neuausgabe!
Ein wunderbares Buch für alle, die achtsamer durchs Leben gehen und die kleinen Wunder im Alltäglichen entdecken wollen.
»Eine Liebeserklärung an das Leben.« Brigitte
»Seite um Seite wird der Leser mehr verzaubert von so viel kleinem Wunder.« Elke Heidenreich, Die Welt
»Einfach nur grandios.« WDR 1Live
»Ein funkelnder Essay.« Neue Züricher Zeitung am Sonntag
»Dieses Buch ist so klug wie zauberhaft.« Hilal Sezgin, Die ZEIT
»Ein wunderbares Buch. Es ist Wissenschaft und Literatur und Trostpflaster und Mittel zur Entschleunigung.« Kurier
»Eine kleine Schnecke in einem Blumentopf fesselt die Aufmerksamkeit der Autorin, die durch eine tückische Infektion ans Bett gefesselt ist. Sie entdeckt mit wachsendem Staunen deren Individualität, ja Persönlichkeit. Ihr Erfahrungsbericht, in dem ein zarter, dem Leben zugewandter Ton herrscht, ist eine selten glückliche Verbindung zwischen naturwissenschaftlicher und poetischer Weltbetrachtung.« SWR
»Ein faszinierendes Kammerspiel, die Autobiographie einer Kranken, die Biographie einer Art oder ein Selbstporträt mit Schnecke. Das Geräusch einer Schnecke beim Essen ist auch deshalb ein ganz außergewöhnliches Buch, weil es eine einzige Respektbezeugung ist, hundertfünfzig Seiten Bewunderung und Dankbarkeit. « Wieland Freund, Die Welt
Book Information
Author Description
Elisabeth Tova Bailey wurde in New England (USA) geboren. Sie machte zunächst eine Ausbildung als Gärtnerin und arbeitete später als Journalistin, veröffentlichte Essays und Kurzgeschichten, bis sie im Alter von 34 Jahren auf einer Europareise an einem Virus erkrankte, der sie monatelang ans Bett fesselte. In dieser Zeit beschäftigte sich Bailey mit der Kulturgeschichte der Schnecke und schrieb »Das Geräusch einer Schnecke beim Essen«. Elisabeth Tova Bailey lebt heute im Bundesstaat Maine.
Posts
Was für eine schöne und einmalige Geschichte. Ich liebe Schnecken. Ich hatte als Jugendliche selbst mehrere Achatschnecken in einem Terrarium. Dies war auch der Grund warum ich dieses Buch lesen wollte. Jeder der sich für diese süßen Lebewesen interessiert wird mit diesem Buch seine Freude haben und sein Wissen über Schnecken sehr vertiefen können. 🐌🐌🐌
Elisabeth Tova Bailey gelingt es in diesem außergewöhnlichen Buch, etwas scheinbar Alltägliches in den Mittelpunkt zu rücken: das Leben einer Schnecke. Auf feinfühlige und ruhige Weise schildert sie ihre Beobachtungen, die sie während einer schweren Krankheit im Bett macht. Gerade diese Reduktion auf das Wesentliche eröffnet einen faszinierenden Blick auf ein kleines Lebewesen, das uns sonst oft verborgen bleibt. Zugegeben: An manchen Stellen zieht sich die Lektüre etwas in die Länge. Doch vielleicht gehört genau das zum Konzept – das bewusste Verlangsamen, das Innehalten, das Achten auf Details. Das Buch entschleunigt, und diese Ruhe überträgt sich auch auf den Lesenden. Für mich war dies genau das, was ich mir von der Lektüre versprochen habe: einen Moment des Stillstands in einer oft viel zu schnellen Welt. Ein stilles, poetisches Werk, das dazu einlädt, genauer hinzusehen und die kleinen Wunder des Lebens neu zu entdecken.
Reine Zeitverschwendung. Super langweilig und keineswegs die auf dem Cover versprochene „Liebeserklärung an das Leben“.
„Eine Liebeserklärung an das Leben“ verspricht dieses Buch mit einem Zitat aus der Brigitte bereits auf dem Cover. Der Titel klingt so außergewöhnlich wie besonders. Was ich dann zu lesen bekam, entsprach aber so gar nicht meinen Erwartungen. Eine Frau, die von einer mysteriösen Krankheit befallen weitestgehend erschöpft und bewegungslos ist, bekommt eine Schmecke geschenkt und beobachtet diese. Alles verlangsamt sich. Sie liest sich ein in das Thema „Schnecke“ und lässt uns an ihren Erkenntnissen teilhaben. Klingt langweilig? Ist es auch! Die ersten 40 Seiten dachte ich noch, da kommt noch was. Dann aber ging es für Ewigkeiten fast ausschließlich um die Anatomie der Schnecke und ihre Verhaltensweisen. Es war kaum auszuhalten. Und hätte das Buch nicht so wenige Seiten (unter 200), und hätte ich es nicht in einem Buddyread gelesen, dann wäre es sehr sicher ein Abbruch geworden. Aber auch so bleibt mein Urteil schlecht. Ein Buch, das meiner Meinung nach die Lesezeit nicht wert ist. Es wandert jetzt in den öffentlichen Bücherschrank.
Ich war schon als Kind fasziniert von Schnecken, die wie aus dem Nichts im Garten aufzutauchen schienen. Als mir eine Kollegin dieses Buch empfohlen hatte, war ich zu erst aufgrund des Titels skeptisch, ob mir so eine Geschichte gefallen würde. Doch ich war bereits ab dem ersten Kapitel fasziniert von der Geschichte und wie man im Fortschreiten dieser mehr über das tragische Leben der Protagonistin, die auf Grund einer Krankheit ans Bett gefesselt war und zunehmend mehr über das Leben der Schnecken erfahren konnte. Sei es nun ihr Lebensraum, die Essgewohnheiten als auch ihr Liebesleben, man erfährt vieles von dem ich auch noch nichts wusste und was man auch im Biologie Unterricht nicht besprochen hat. Außerdem lernt man durch diese angenehme und ruhige Erzählweise auch, dass man im Leben doch öfter mal etwas beobachten sollte und dem Stress des Alltags so ein wenig entkommen kann um zu entspannen.

Was komplett anderes drunter vorgestellt
Ich habe das Buch geschenkt bekommen. Selber hätte ich es mir nicht geholt obwohl der Titel schon irgendwie cool klingt. Ich habe mir auch was anderes drunter vorgestellt. Wer wissen möchte wie eine Schnecke funktioniert. Wie sie isst , ausscheidet und Nachkommen bekommt ist richtig mit diesem Buch. Ich muss gestehen ich habe ab und zu ein paar Seiten übersprungen. Trotz allen war es auch teilweise goldig
Dieses Buch habe ich mit einer etwas anderen Erwartung begonnen, wurde aber dennoch nicht enttäuscht. Es ist eine feinfühlige Mischung aus Naturbetrachtung und persönlicher Reflexion – fast wie ein Wissensbuch, aber nicht in trockener, datenlastiger Form. Stattdessen wird die Welt der Schnecken mit einer ungewöhnlich menschlichen Perspektive erzählt, was mich als jemand, der Schnecken selbst nicht mochte,trotzdem angesprochen hat. Die detaillierte und fast poetische Darstellung des Verhaltens und Wesens dieser kleinen Tiere fand ich faszinierend. Die Autorin schafft es, die Schnecke nicht nur als Forschungsobjekt, sondern als Lebewesen mit eigener Bedeutung darzustellen. Ein kleiner Aspekt, der mir gefehlt hat, war die tiefere emotionale Verbindung zur Krankheitsperspektive der Autorin. Zwar spielt ihre gesundheitliche Situation eine zentrale Rolle, doch hätte ich mir noch mehr Einblicke in ihre inneren Gefühle und Erfahrungen gewünscht. Trotzdem ist Das Geräusch einer Schnecke beim Essen ein ruhiges, einfühlsames Buch, das auf eine besondere Weise zeigt, wie die Natur Trost und Erkenntnis spenden kann. Eine Empfehlung für alle, die sich auf eine entschleunigende Lektüre mit einem ungewöhnlichen Blickwinkel einlassen möchten.
Sehr schönes, gemütliches Buch!
Dieses Buch war wirklich sehr entspannend zu lesen. Neben zahlreicher Fakten über Schnecken und deren Lebensweise die mir hier vermittelt wurden, hat diese kurze Geschichte mich auch öfter innehalten lassen und die Frage aufgeworfen, wie achtsam man selbst eigentlich seine Umgebung wahrnimmt und wie solch kleine Dinge einem Trost in schweren Zeiten spenden können. Wirklich sehr schön geschrieben, werde ich definitiv irgendwann nochmal re-readen.
Was für eine meditative und entschleunigende Geschichte. Der Fokus liegt, wie der Titel schon andeutet, auf Schnecken. Diese werden von der kranken Erzählerin, die hier über ihre Zeit schreibt, in der sie das Bett hüten musste, beobachtet. Allerhand lernen wir als Lesende über diese Tiere. Ich fand es sehr spannend und informativ. Und gleichzeitig hat mit der ruhige und unaufgeregte Schreibstil total gut gefallen. Was ich mir als einziges mehr gewünscht hätte, wäre mehr von dem Leben der Erzählerin zu erfahren. Teilweise wurde das Thema Krankheit, Isolation und Veränderung der Zukunft/Wünsche angeschnitten. Hier wäre eine Vertiefung schön gewesen. Interessant zu wissen: Das Buch basiert auf den Erfahrungen der Autorin, die in ihren Dreißigern von einem unbekannten Virus schwer krank wurde.
Das Buch ist ein richtiger Geheimtipp! Storytechnisch passiert nicht besonders viel, aber ich habe mich beim Lesen trotzdem gut unterhalten gefühlt. Erzählungen aus dem Leben der Schnecke mischen sich mit Gedanken der menschlichen Hauptperson und biologischen Schnecken-Fakten. Der Schreibstil ist schön bildhaft, lässt sich aber noch leicht und flüssig lesen. Die Bilder der eleganten dahin kriechenden kleinen Schnecke, die beim Lesen vermittelt wurden, empfand ich sehr entspannend und beruhigend. Daher habe ich gerne ein paar Seiten nach der Arbeit oder vor dem Einschlafen gelesen. Und es war durchaus dieser "nur noch ein Kapitel Effekt" da, auch wenn das Buch insgesamt nicht besonders lang ist. Die Länge ist aber für die Geschichte ideal. Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht, vor allem weil es trotz dem Thema Krankheit kein trauriges Buch ist.
Das Buch wurde mit Begriffen wie "Medidativ" usw. vorgestellt, das empfand ich aber nicht so. Ich würde es fast als ein kleines persönliches Sachbuch rund um die Schnecke bezeichnen, denn man erfährt hier sehr viel über ihr Leben etc. Etwas irritiert haben mich etliche Rechtschreibfehler so wird statt Tiere oft Thiere geschrieben, ein y anstatt einem i verwendet statt ganz wurde mal gantz geschrieben usw. Zu Ihrer Krankheit, ich fands ganz spannend, dass sie am Schluss FSME erwähnt und auch die Borreliose. Ich war tatsächlich von Anfang an bei diesen Krankheiten zu Hause, da die Symptome passten. Ein bekanntes Beispiel für Borreliose ist z. B. Avril Lavigne, die mit Grippeartigen Symptomen und Lähmungserscheinungen ewig ans Bett gefesselt war und der die Ärzte nicht glauben wollten, dass sie wirklich krank ist, stattdessen schoben sie es auf die Psyche. Da die Autorin ähnliches beschrieb lag der Verdacht nahe, dass hier so etwas in der Art am Werk sein könnte.
“Das Geräusch einer Schnecke beim Essen” von Elisabeth Tova Bailey ist ein bemerkenswertes Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert. Die Idee des Buches ist faszinierend und bietet eine einzigartige Perspektive auf das Leben und die Natur. Die Tatsache, dass das Buch auf einer wahren Geschichte basiert, verleiht ihm eine besondere Tiefe und Authentizität. Es ist beeindruckend, wie die Autorin ihre persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen in eine so berührende Geschichte einfließen lässt. Allerdings fühlte sich das Buch für mich zu sehr wie ein Lexikonartikel an. Die Fülle an Informationen über Schnecken, obwohl sachlich korrekt und detailliert, war für meinen Geschmack viel zu zu viel. Es schien, als ob das Buch mehr auf die Bereitstellung von Fakten ausgerichtet war, anstatt eine fließende und fesselnde Erzählung zu bieten. Ich kam gar nicht zu Resilienz und war meist eher genervt über die vielen Zitate und Lexikonweisheiten. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und die Leser dazu ermutigt, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, aber bei mir hat das leider gar nicht geklappt. Vielleicht, wenn man ein Freund von Schnecken ist :)
Wenig Roman, viele Buch- und Zitatverweise
Im Grunde ein ganz nettes Buch aber mich nervten nach und nach immer mehr die immer wieder auftauchenden Buchverweise und Autoren-Zitate anderer Schriftsteller und dass man mehr über das Leben und die Anatomie einer Schnecke, als über das Leben der Romanfigur erfährt. Schade… hatte wohl andere Erwartungen an das Buch.
Mal was anderes
Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, weiß man auf jeden Fall sehr viel über Schnecken. Ich fand es sehr interessant. Für mich war es keine Sekunde langweilig. Ich sehe Schnecken jetzt aus einem anderen Blickwinkel! Man sollte diese Tiere auf jeden Fall respektieren!! Gerettet habe ich sie schon immer auf meinem Weg.
✨ Book Review – „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ ✨ Kraftvoll und berührend
"... doch ich merkte, dass ich sie außerdem an all das erinnerte, wovor sie sich fürchteten: an Zufall, Ungewissheit, Verlust, den schmalen Grat der Sterblichkeit. Wir Kranken sind die Hüter der geheimen Ängste all jener, die bei guter Gesundheit sind." - Elisabeth Tova Bailey Dieses kleine, leise Buch hat mich tief berührt. Die Autorin Elisabeth Tova Bailey beschreibt ihr Leben mit schwerer Krankheit – und wie sie durch die zufällige Gesellschaft einer Schnecke eine neue Perspektive auf das Leben gefunden hat. 🐌 Besonders schön fand ich, wie viel man nebenbei über Schnecken lernt: ihre Routinen, Eigenheiten und ihre geduldige, langsame Art. 🌿 Gleichzeitig schafft die Autorin es, das Leben mit Krankheit so treffend und poetisch zu schildern, dass ich mich in vielen Momenten wiedergefunden habe. 💙 Im Anhang erfährt man, was ich beim Lesen die ganze Zeit vermutet habe: Elisabeth T. Bailey leidet auch an Myalgischer Enzephalomyelits (ME/CFS) Das Buch erinnert mich daran, dass selbst in der größten Einschränkung kleine Wunder und Begleiter auftauchen können – wenn man genau hinsieht. 🌸 Empfehlung: Für alle, die selbst mit chronischer Krankheit leben oder lernen wollen, wie viel Weisheit im Langsamen steckt. Ich vergebe 4 von 5 Schneckis 🐌🐌🐌🐌 💚

Was tut man, wenn man nichts mehr tun kann? Eine unbekannte Krankheit fesselt Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett. Ihre Tage verbringt sie in der Horizontalen. Alleine. Bis eine kleine Schnecke zur ihrer Begleiterin wird. Mehr dazu auf dem Bücherberg-Blog: https://www.einszunull.ch/2021/07/05/das-geräusch-einer-schnecke-beim-essen-bailey-2014/
Nee, was für ein nettes Buch! Hätte ich nie gelesen, wenn es mir nicht in den Kommentaren unter einem Booktube-Video empfohlen worden wäre. Liest sich eher wie ein Sachbuch denn wie eine Erzählung und ich fand es superspannend, was es alles über Schnecken zu wissen gibt - dass sie nachwachsende Zähne haben z.B., oder dass sie je nach Bedarf die chemische Zusammensetzung ihres Schleims ändern können oder dass sie gerne Pilze fressen. Wer gerne Naturbeschreibungen liest, dem sei dieses Buch definitiv empfohlen.
Wenn dein Leben einer Schnecke gleicht, oder so ähnlich!
Dieses kleine Büchlein fiel mir bei meinem letzten Streifzug durch einen Bücherladen in die Hände und war ein absoluter Cover-Kauf. Das Cover ist in zartem beige gehalten. Über die unterste Buchstabenreihe kriecht eine braune Schnecke mit einem hellen Streifen am Haus. Elisabeth Bailey ist ans Bett gefesselt durch eine unbekannte Infektionskrankheit. Eines Tages bringt eine Freundin, bei einem ihrer Besuche, eine Schnecke aus dem Wald mit. Diese lebt zunächst unter einem Veilchen in einem Topf. Elisabeth weiß nicht so recht wie sie sich um die Schnecke kümmern soll, geschweige denn weshalb sie ein Lebewesen bei sich haben sollte. Das beobachten der Schnecke beschäftige sie dann in ihrem Alltag als chronisch kranke Person, die zeitweise nicht aufrecht sitzen konnte. Es veranlasste sie, die Schnecke regelrecht zu studieren, sie las Fachliteratur und beobachtete ihre Schnecke, damit sie das Verhalten verstand. Nach der Zeit mit ihrer Schnecke (diese bekam einen schönen Platz in einem Waldterrarium) stellt Elisabeth fest, dass sie beide Gefangene ihrer Situation sind. Da ich in meinem Leben und auch in meinem Freundeskreis immer wieder mit chronischen Erkrankungen in Berührung komme finde ich solche Bücher wirklich wichtig. ACHTUNG SPOILER Es sollte viel mehr Bücher geben, die das Thema ME/CFS aufgreifen in einer so persönlichen Art.
Wenn man sich für Schnecken interessiert, ist das Buch lesenswert 🐌
Ich habe mir ehrlicherweise was ganz anderes vorgestellt. Bekommen habe ich ein sehr gut lesbares Buch, mit ganz viel Schneckeninfos bekommen. Das Buch kam für mich in einer Woche, wo ich selber Entschleunigung gebraucht habe und es wird mir immer eine Erinnerung sein, vorallem wenn ich wieder eine kleine Schnecke, die voller Wunder steckt, sehe 🥰

Description
Tröstlich, einzigartig, inspirierend – Elisabeth Tova Baileys Spiegel-Bestseller ist die perfekte Lektüre für ungewisse Zeiten und jetzt endlich als schön illustrierte Neuausgabe erhältlich!
Durch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen.
Der Bestseller als illustrierte Neuausgabe!
Ein wunderbares Buch für alle, die achtsamer durchs Leben gehen und die kleinen Wunder im Alltäglichen entdecken wollen.
»Eine Liebeserklärung an das Leben.« Brigitte
»Seite um Seite wird der Leser mehr verzaubert von so viel kleinem Wunder.« Elke Heidenreich, Die Welt
»Einfach nur grandios.« WDR 1Live
»Ein funkelnder Essay.« Neue Züricher Zeitung am Sonntag
»Dieses Buch ist so klug wie zauberhaft.« Hilal Sezgin, Die ZEIT
»Ein wunderbares Buch. Es ist Wissenschaft und Literatur und Trostpflaster und Mittel zur Entschleunigung.« Kurier
»Eine kleine Schnecke in einem Blumentopf fesselt die Aufmerksamkeit der Autorin, die durch eine tückische Infektion ans Bett gefesselt ist. Sie entdeckt mit wachsendem Staunen deren Individualität, ja Persönlichkeit. Ihr Erfahrungsbericht, in dem ein zarter, dem Leben zugewandter Ton herrscht, ist eine selten glückliche Verbindung zwischen naturwissenschaftlicher und poetischer Weltbetrachtung.« SWR
»Ein faszinierendes Kammerspiel, die Autobiographie einer Kranken, die Biographie einer Art oder ein Selbstporträt mit Schnecke. Das Geräusch einer Schnecke beim Essen ist auch deshalb ein ganz außergewöhnliches Buch, weil es eine einzige Respektbezeugung ist, hundertfünfzig Seiten Bewunderung und Dankbarkeit. « Wieland Freund, Die Welt
Book Information
Author Description
Elisabeth Tova Bailey wurde in New England (USA) geboren. Sie machte zunächst eine Ausbildung als Gärtnerin und arbeitete später als Journalistin, veröffentlichte Essays und Kurzgeschichten, bis sie im Alter von 34 Jahren auf einer Europareise an einem Virus erkrankte, der sie monatelang ans Bett fesselte. In dieser Zeit beschäftigte sich Bailey mit der Kulturgeschichte der Schnecke und schrieb »Das Geräusch einer Schnecke beim Essen«. Elisabeth Tova Bailey lebt heute im Bundesstaat Maine.
Posts
Was für eine schöne und einmalige Geschichte. Ich liebe Schnecken. Ich hatte als Jugendliche selbst mehrere Achatschnecken in einem Terrarium. Dies war auch der Grund warum ich dieses Buch lesen wollte. Jeder der sich für diese süßen Lebewesen interessiert wird mit diesem Buch seine Freude haben und sein Wissen über Schnecken sehr vertiefen können. 🐌🐌🐌
Elisabeth Tova Bailey gelingt es in diesem außergewöhnlichen Buch, etwas scheinbar Alltägliches in den Mittelpunkt zu rücken: das Leben einer Schnecke. Auf feinfühlige und ruhige Weise schildert sie ihre Beobachtungen, die sie während einer schweren Krankheit im Bett macht. Gerade diese Reduktion auf das Wesentliche eröffnet einen faszinierenden Blick auf ein kleines Lebewesen, das uns sonst oft verborgen bleibt. Zugegeben: An manchen Stellen zieht sich die Lektüre etwas in die Länge. Doch vielleicht gehört genau das zum Konzept – das bewusste Verlangsamen, das Innehalten, das Achten auf Details. Das Buch entschleunigt, und diese Ruhe überträgt sich auch auf den Lesenden. Für mich war dies genau das, was ich mir von der Lektüre versprochen habe: einen Moment des Stillstands in einer oft viel zu schnellen Welt. Ein stilles, poetisches Werk, das dazu einlädt, genauer hinzusehen und die kleinen Wunder des Lebens neu zu entdecken.
Reine Zeitverschwendung. Super langweilig und keineswegs die auf dem Cover versprochene „Liebeserklärung an das Leben“.
„Eine Liebeserklärung an das Leben“ verspricht dieses Buch mit einem Zitat aus der Brigitte bereits auf dem Cover. Der Titel klingt so außergewöhnlich wie besonders. Was ich dann zu lesen bekam, entsprach aber so gar nicht meinen Erwartungen. Eine Frau, die von einer mysteriösen Krankheit befallen weitestgehend erschöpft und bewegungslos ist, bekommt eine Schmecke geschenkt und beobachtet diese. Alles verlangsamt sich. Sie liest sich ein in das Thema „Schnecke“ und lässt uns an ihren Erkenntnissen teilhaben. Klingt langweilig? Ist es auch! Die ersten 40 Seiten dachte ich noch, da kommt noch was. Dann aber ging es für Ewigkeiten fast ausschließlich um die Anatomie der Schnecke und ihre Verhaltensweisen. Es war kaum auszuhalten. Und hätte das Buch nicht so wenige Seiten (unter 200), und hätte ich es nicht in einem Buddyread gelesen, dann wäre es sehr sicher ein Abbruch geworden. Aber auch so bleibt mein Urteil schlecht. Ein Buch, das meiner Meinung nach die Lesezeit nicht wert ist. Es wandert jetzt in den öffentlichen Bücherschrank.
Ich war schon als Kind fasziniert von Schnecken, die wie aus dem Nichts im Garten aufzutauchen schienen. Als mir eine Kollegin dieses Buch empfohlen hatte, war ich zu erst aufgrund des Titels skeptisch, ob mir so eine Geschichte gefallen würde. Doch ich war bereits ab dem ersten Kapitel fasziniert von der Geschichte und wie man im Fortschreiten dieser mehr über das tragische Leben der Protagonistin, die auf Grund einer Krankheit ans Bett gefesselt war und zunehmend mehr über das Leben der Schnecken erfahren konnte. Sei es nun ihr Lebensraum, die Essgewohnheiten als auch ihr Liebesleben, man erfährt vieles von dem ich auch noch nichts wusste und was man auch im Biologie Unterricht nicht besprochen hat. Außerdem lernt man durch diese angenehme und ruhige Erzählweise auch, dass man im Leben doch öfter mal etwas beobachten sollte und dem Stress des Alltags so ein wenig entkommen kann um zu entspannen.

Was komplett anderes drunter vorgestellt
Ich habe das Buch geschenkt bekommen. Selber hätte ich es mir nicht geholt obwohl der Titel schon irgendwie cool klingt. Ich habe mir auch was anderes drunter vorgestellt. Wer wissen möchte wie eine Schnecke funktioniert. Wie sie isst , ausscheidet und Nachkommen bekommt ist richtig mit diesem Buch. Ich muss gestehen ich habe ab und zu ein paar Seiten übersprungen. Trotz allen war es auch teilweise goldig
Dieses Buch habe ich mit einer etwas anderen Erwartung begonnen, wurde aber dennoch nicht enttäuscht. Es ist eine feinfühlige Mischung aus Naturbetrachtung und persönlicher Reflexion – fast wie ein Wissensbuch, aber nicht in trockener, datenlastiger Form. Stattdessen wird die Welt der Schnecken mit einer ungewöhnlich menschlichen Perspektive erzählt, was mich als jemand, der Schnecken selbst nicht mochte,trotzdem angesprochen hat. Die detaillierte und fast poetische Darstellung des Verhaltens und Wesens dieser kleinen Tiere fand ich faszinierend. Die Autorin schafft es, die Schnecke nicht nur als Forschungsobjekt, sondern als Lebewesen mit eigener Bedeutung darzustellen. Ein kleiner Aspekt, der mir gefehlt hat, war die tiefere emotionale Verbindung zur Krankheitsperspektive der Autorin. Zwar spielt ihre gesundheitliche Situation eine zentrale Rolle, doch hätte ich mir noch mehr Einblicke in ihre inneren Gefühle und Erfahrungen gewünscht. Trotzdem ist Das Geräusch einer Schnecke beim Essen ein ruhiges, einfühlsames Buch, das auf eine besondere Weise zeigt, wie die Natur Trost und Erkenntnis spenden kann. Eine Empfehlung für alle, die sich auf eine entschleunigende Lektüre mit einem ungewöhnlichen Blickwinkel einlassen möchten.
Sehr schönes, gemütliches Buch!
Dieses Buch war wirklich sehr entspannend zu lesen. Neben zahlreicher Fakten über Schnecken und deren Lebensweise die mir hier vermittelt wurden, hat diese kurze Geschichte mich auch öfter innehalten lassen und die Frage aufgeworfen, wie achtsam man selbst eigentlich seine Umgebung wahrnimmt und wie solch kleine Dinge einem Trost in schweren Zeiten spenden können. Wirklich sehr schön geschrieben, werde ich definitiv irgendwann nochmal re-readen.
Was für eine meditative und entschleunigende Geschichte. Der Fokus liegt, wie der Titel schon andeutet, auf Schnecken. Diese werden von der kranken Erzählerin, die hier über ihre Zeit schreibt, in der sie das Bett hüten musste, beobachtet. Allerhand lernen wir als Lesende über diese Tiere. Ich fand es sehr spannend und informativ. Und gleichzeitig hat mit der ruhige und unaufgeregte Schreibstil total gut gefallen. Was ich mir als einziges mehr gewünscht hätte, wäre mehr von dem Leben der Erzählerin zu erfahren. Teilweise wurde das Thema Krankheit, Isolation und Veränderung der Zukunft/Wünsche angeschnitten. Hier wäre eine Vertiefung schön gewesen. Interessant zu wissen: Das Buch basiert auf den Erfahrungen der Autorin, die in ihren Dreißigern von einem unbekannten Virus schwer krank wurde.
Das Buch ist ein richtiger Geheimtipp! Storytechnisch passiert nicht besonders viel, aber ich habe mich beim Lesen trotzdem gut unterhalten gefühlt. Erzählungen aus dem Leben der Schnecke mischen sich mit Gedanken der menschlichen Hauptperson und biologischen Schnecken-Fakten. Der Schreibstil ist schön bildhaft, lässt sich aber noch leicht und flüssig lesen. Die Bilder der eleganten dahin kriechenden kleinen Schnecke, die beim Lesen vermittelt wurden, empfand ich sehr entspannend und beruhigend. Daher habe ich gerne ein paar Seiten nach der Arbeit oder vor dem Einschlafen gelesen. Und es war durchaus dieser "nur noch ein Kapitel Effekt" da, auch wenn das Buch insgesamt nicht besonders lang ist. Die Länge ist aber für die Geschichte ideal. Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht, vor allem weil es trotz dem Thema Krankheit kein trauriges Buch ist.
Das Buch wurde mit Begriffen wie "Medidativ" usw. vorgestellt, das empfand ich aber nicht so. Ich würde es fast als ein kleines persönliches Sachbuch rund um die Schnecke bezeichnen, denn man erfährt hier sehr viel über ihr Leben etc. Etwas irritiert haben mich etliche Rechtschreibfehler so wird statt Tiere oft Thiere geschrieben, ein y anstatt einem i verwendet statt ganz wurde mal gantz geschrieben usw. Zu Ihrer Krankheit, ich fands ganz spannend, dass sie am Schluss FSME erwähnt und auch die Borreliose. Ich war tatsächlich von Anfang an bei diesen Krankheiten zu Hause, da die Symptome passten. Ein bekanntes Beispiel für Borreliose ist z. B. Avril Lavigne, die mit Grippeartigen Symptomen und Lähmungserscheinungen ewig ans Bett gefesselt war und der die Ärzte nicht glauben wollten, dass sie wirklich krank ist, stattdessen schoben sie es auf die Psyche. Da die Autorin ähnliches beschrieb lag der Verdacht nahe, dass hier so etwas in der Art am Werk sein könnte.
“Das Geräusch einer Schnecke beim Essen” von Elisabeth Tova Bailey ist ein bemerkenswertes Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert. Die Idee des Buches ist faszinierend und bietet eine einzigartige Perspektive auf das Leben und die Natur. Die Tatsache, dass das Buch auf einer wahren Geschichte basiert, verleiht ihm eine besondere Tiefe und Authentizität. Es ist beeindruckend, wie die Autorin ihre persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen in eine so berührende Geschichte einfließen lässt. Allerdings fühlte sich das Buch für mich zu sehr wie ein Lexikonartikel an. Die Fülle an Informationen über Schnecken, obwohl sachlich korrekt und detailliert, war für meinen Geschmack viel zu zu viel. Es schien, als ob das Buch mehr auf die Bereitstellung von Fakten ausgerichtet war, anstatt eine fließende und fesselnde Erzählung zu bieten. Ich kam gar nicht zu Resilienz und war meist eher genervt über die vielen Zitate und Lexikonweisheiten. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und die Leser dazu ermutigt, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, aber bei mir hat das leider gar nicht geklappt. Vielleicht, wenn man ein Freund von Schnecken ist :)
Wenig Roman, viele Buch- und Zitatverweise
Im Grunde ein ganz nettes Buch aber mich nervten nach und nach immer mehr die immer wieder auftauchenden Buchverweise und Autoren-Zitate anderer Schriftsteller und dass man mehr über das Leben und die Anatomie einer Schnecke, als über das Leben der Romanfigur erfährt. Schade… hatte wohl andere Erwartungen an das Buch.
Mal was anderes
Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, weiß man auf jeden Fall sehr viel über Schnecken. Ich fand es sehr interessant. Für mich war es keine Sekunde langweilig. Ich sehe Schnecken jetzt aus einem anderen Blickwinkel! Man sollte diese Tiere auf jeden Fall respektieren!! Gerettet habe ich sie schon immer auf meinem Weg.
✨ Book Review – „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ ✨ Kraftvoll und berührend
"... doch ich merkte, dass ich sie außerdem an all das erinnerte, wovor sie sich fürchteten: an Zufall, Ungewissheit, Verlust, den schmalen Grat der Sterblichkeit. Wir Kranken sind die Hüter der geheimen Ängste all jener, die bei guter Gesundheit sind." - Elisabeth Tova Bailey Dieses kleine, leise Buch hat mich tief berührt. Die Autorin Elisabeth Tova Bailey beschreibt ihr Leben mit schwerer Krankheit – und wie sie durch die zufällige Gesellschaft einer Schnecke eine neue Perspektive auf das Leben gefunden hat. 🐌 Besonders schön fand ich, wie viel man nebenbei über Schnecken lernt: ihre Routinen, Eigenheiten und ihre geduldige, langsame Art. 🌿 Gleichzeitig schafft die Autorin es, das Leben mit Krankheit so treffend und poetisch zu schildern, dass ich mich in vielen Momenten wiedergefunden habe. 💙 Im Anhang erfährt man, was ich beim Lesen die ganze Zeit vermutet habe: Elisabeth T. Bailey leidet auch an Myalgischer Enzephalomyelits (ME/CFS) Das Buch erinnert mich daran, dass selbst in der größten Einschränkung kleine Wunder und Begleiter auftauchen können – wenn man genau hinsieht. 🌸 Empfehlung: Für alle, die selbst mit chronischer Krankheit leben oder lernen wollen, wie viel Weisheit im Langsamen steckt. Ich vergebe 4 von 5 Schneckis 🐌🐌🐌🐌 💚

Was tut man, wenn man nichts mehr tun kann? Eine unbekannte Krankheit fesselt Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett. Ihre Tage verbringt sie in der Horizontalen. Alleine. Bis eine kleine Schnecke zur ihrer Begleiterin wird. Mehr dazu auf dem Bücherberg-Blog: https://www.einszunull.ch/2021/07/05/das-geräusch-einer-schnecke-beim-essen-bailey-2014/
Nee, was für ein nettes Buch! Hätte ich nie gelesen, wenn es mir nicht in den Kommentaren unter einem Booktube-Video empfohlen worden wäre. Liest sich eher wie ein Sachbuch denn wie eine Erzählung und ich fand es superspannend, was es alles über Schnecken zu wissen gibt - dass sie nachwachsende Zähne haben z.B., oder dass sie je nach Bedarf die chemische Zusammensetzung ihres Schleims ändern können oder dass sie gerne Pilze fressen. Wer gerne Naturbeschreibungen liest, dem sei dieses Buch definitiv empfohlen.
Wenn dein Leben einer Schnecke gleicht, oder so ähnlich!
Dieses kleine Büchlein fiel mir bei meinem letzten Streifzug durch einen Bücherladen in die Hände und war ein absoluter Cover-Kauf. Das Cover ist in zartem beige gehalten. Über die unterste Buchstabenreihe kriecht eine braune Schnecke mit einem hellen Streifen am Haus. Elisabeth Bailey ist ans Bett gefesselt durch eine unbekannte Infektionskrankheit. Eines Tages bringt eine Freundin, bei einem ihrer Besuche, eine Schnecke aus dem Wald mit. Diese lebt zunächst unter einem Veilchen in einem Topf. Elisabeth weiß nicht so recht wie sie sich um die Schnecke kümmern soll, geschweige denn weshalb sie ein Lebewesen bei sich haben sollte. Das beobachten der Schnecke beschäftige sie dann in ihrem Alltag als chronisch kranke Person, die zeitweise nicht aufrecht sitzen konnte. Es veranlasste sie, die Schnecke regelrecht zu studieren, sie las Fachliteratur und beobachtete ihre Schnecke, damit sie das Verhalten verstand. Nach der Zeit mit ihrer Schnecke (diese bekam einen schönen Platz in einem Waldterrarium) stellt Elisabeth fest, dass sie beide Gefangene ihrer Situation sind. Da ich in meinem Leben und auch in meinem Freundeskreis immer wieder mit chronischen Erkrankungen in Berührung komme finde ich solche Bücher wirklich wichtig. ACHTUNG SPOILER Es sollte viel mehr Bücher geben, die das Thema ME/CFS aufgreifen in einer so persönlichen Art.
Wenn man sich für Schnecken interessiert, ist das Buch lesenswert 🐌
Ich habe mir ehrlicherweise was ganz anderes vorgestellt. Bekommen habe ich ein sehr gut lesbares Buch, mit ganz viel Schneckeninfos bekommen. Das Buch kam für mich in einer Woche, wo ich selber Entschleunigung gebraucht habe und es wird mir immer eine Erinnerung sein, vorallem wenn ich wieder eine kleine Schnecke, die voller Wunder steckt, sehe 🥰






































