Curious Tides
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Description
Ein Roman wie eine Flutwelle – Bildgewaltige Dark-Academia-Fantasy um eine junge Mondmagierin, ein mächtiges Geheimnis und eine unwiderstehliche Liebe
Emory war bisher höchstens eine mittelmäßige Heilerin, und dass sie einen Platz am renommierten Aldryn College für Mondmagie ergattert hat, verdankt sie allein ihrer besten Freundin Romie. Romie war immer die mächtigere Magierin, die Klügere, die Hübschere, der niemand widerstehen konnte. Doch nun ist Romie tot. Ertrunken in einer Meereshöhle, bei einer dummen Mutprobe, zusammen mit acht anderen Erstsemestern. Nur Emory hat überlebt, und seither hat sich ihre Magie in etwas Mächtiges, Dunkles verwandelt. Niemand darf je davon erfahren. Doch die Blicke des undurchschaubaren Keiran treffen Emory mitten ins Herz: Ahnt er etwas?
Der
New York Times Bestseller
jetzt auch
endlich auf Deutsch!
Die
Fantasy Neuerscheinung 2024
von Pascale Lacelle,
packend und poetisch
erzählt. Der Beginn einer
epischen Romantasy Dilogie
für alle Fans von
Fourth Wing, Ravenhall Academy oder Atlas Six
. Voller
Action, Spannung, Magie und Romantik
.
Book Information
Author Description
Pascale Lacelle ist eine französisch-kanadische Schriftstellerin aus Ottawa, Ontario. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und begann im Alter von 13 Jahren selbst zu schreiben, wobei sie schnell von der Magie der Worte in den Bann gezogen wurde. Nachdem sie ihren Bachelor-Abschluss in französischer Literatur gemacht hatte, stellte sie fest, dass ihr literarisches Herz der englischen Sprache gehört (bitte nicht ihren französischen Professoren verraten). Wenn Pascale sich nicht in Geschichten verliert, träumt sie wahrscheinlich von Essen und Reisen, spielt mit ihrem Hund Roscoe oder versucht, die perfekte Playlist für jede mögliche Stimmung zusammenzustellen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
„Curious Tides“ von Pascalle Lacelle ist der Auftakt der „Drowned Gods“-Trilogie. Im Onlinehandel ist zwar von der Gezeiten-Dilogie die Rede, aber da die Autorin auf Goodreads bereits den dritten Teil angekündigt hat, gehe ich nun mit dem Originaltitel der Reihe. Es handelt sich hierbei um ein Fantasy-Jugendbuch im Dark Academia Stil. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Basil (kurz: Baz) und Emory. Beide verbindet der Verlust einer geliebten Person, denn Romy, Baz‘ Schwester und Emorys beste Freundin, war eine der 8 Studenten, die bei einer Mutprobe ertrunken sind. Unsere beiden Erzähler haben Grund zu der Vermutung, dass hinter dem tragischen Unglück noch mehr steckt und gehen dem Rätsel auf den Grund. Basil war mir dabei auf Anhieb sympathisch. Auf den ersten Blick ein tragischer Charakter: aufgrund seiner Magie lebt er als Ausgestoßener am Rande der Gesellschaft. Er lebt in ständiger Angst vor seinen eigenen Kräften und kapselt sich deshalb zusätzlich noch selbst ab. Regeln und Grenzen geben ihm eine Struktur, die er so dringend benötigt, was ihm zuweilen vor ein moralisches Dilemma stellt, wenn er sich dann mit der Frage konfrontiert sieht, wie weit er für seine Lieben gehen würde. Ein Konflikt, der hier sehr schön ausgearbeitet wird. Seine Entwicklung ist fantastisch. Auch Emory macht jede Menge durch – ihre Entwicklung verläuft allerdings erst mal frei nach dem Motto: schlimmer geht immer. Sie ist so krankhaft unsicher, dass selbst in ihren sich ewig im Kreis drehenden Gedanken um ihre verstorbene Freundin ihre Eifersucht durchschimmert. Sie ist so darauf bedacht, endlich eigenständig Aufmerksamkeit zu kriegen, nun da sie nicht mehr Romies Schatten sein kann, dass sie blind selbst gegenüber der offensichtlichsten Manipulation ist. Da sie parallel selbst – und das ganz bewusst – jeden gutmütigen Menschen in ihrem Umfeld (inlusive Basil) selbst manipuliert, um ihren Willen durchzusetzen, hielt sich mein Mitgefühl in Grenzen. Trotz meiner Antipathie gilt es doch lobend zu erwähnen, dass Lacelle keine 0-8-15 Charaktere geschrieben hat, die dazu auch noch ihrem Alter entsprechend agieren. Mit Anfang 20 war ich auch noch nicht so reflektiert wie heute und habe einige fragwürdige und nicht immer nette Dinge gesagt oder getan. Diese Version von mir würde ich heute definitiv auch nicht mögen. Zum Glück macht die mysteriöse Geschichte auch fast all meine Probleme, die ich mit Emory hatte, wieder wett. Lacelle kreiert hier eine ausgeklügeltes, komplexes und vor allem recht originelles Magiesystem, durch das man sich erst einmal durcharbeiten muss. Doch jeder Fantasy-Leser weiß, dass diese „Arbeit“ dazugehört und so eine Fantasy-Welt erst richtig zum Leben erwachen kann. Wir erfahren viel über die Geschichte dieser Welt, über die Kultur, die verschiedenen Glaubensvertreter und natürlich die Magie selbst. Alles im Rahmen einer Legende, die vielleicht oder vielleicht auch nicht wahr sein könnte. Ich tippe ja darauf, dass viel Wahres drin steckt, aber die Metaphern in dieser Fabel sich als etwas ganz anderes entpuppen als man erwarten würde. Das spannungsgeladene Ende wird all jene trösten, denen der Grundton der Handlung etwas zu ruhig war, und macht dann auch so richtig Lust auf die Fortsetzung „Stranger Skies“. So ist „Curious Tides“ lange nicht perfekt, aber es verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit als es bislang bekommt: 4/5 Sterne.
Gezeiten- und Mondmagie - ein Magiesystem das absolut überzeugt!
Ich hab die Geschichte um Emory und Baz (Basil) geradezu verschlungen. Der Einstieg ist geheimnisvoll und dramatisch. Anfangs war ich von den Magieformen etwas erschlagen, bin aber sehr schnell damit zurecht gekommen. So ein facettenreiches Magiesystem ist mir noch nirgends begegnet. Auch die Charaktere haben mir unglaublich gut gefallen. Emory mit ihrer Trauer, ihren Verlustängsten, ihrer Angst zu Versagen und den Erwartungen an sie nicht gerecht zu werden. Baz mit seiner Trauer, der Angst vor seiner Magie und vor allen Dingen seinen Selbstzweifeln und selbst Kai als Nebencharakter fand ich unglaublich spannend. Lediglich Keiran fand ich von Anfang an ziemlich unsympathisch. Ich mag einfach keine Charaktere, die so offensichtlich perfekt sind. Der Schreibstil von Pascale Lacelle war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich kam schnell mit ihm zurecht und bin danach nur so durch die Seiten geflogen. Die bildgewaltigen Beschreibungen fand ich einfach großartig. Band 2 liegt hier bereits und wartet darauf gelesen zu werden. Absolute Leseempfehlung 📚⭐️⭐️⭐️⭐️,5
Emory war bisher höchstens eine mittelmäßige Heilerin, und dass sie einen Platz am renommierten Aldryn College für Mondmagie ergattert hat, verdankt sie allein ihrer besten Freundin Romie. Romie war immer die mächtigere Magierin, die Klügere, die Hübschere, der niemand widerstehen konnte. Doch nun ist Romie tot. Ertrunken in einer Meereshöhle, bei einer dummen Mutprobe, zusammen mit acht anderen Erstsemestern. Nur Emory hat überlebt, und seither hat sich ihre Magie in etwas Mächtiges, Dunkles verwandelt. Niemand darf je davon erfahren. Doch die Blicke des undurchschaubaren Keiran treffen Emory mitten ins Herz: Ahnt er etwas? Magie,geheime Orden,Geheimnisse die entschlüsselt werden wollen,alte Mächte und eine Protagonistin die plötzlich nicht mehr nur mittelmäßig ist sondern etwas besonders durch einen Unfall der nicht hätte passen sollen und ihr Leben auf den Kopf stellt. Der Schreibstil lässt einen durch das Buch fliegen.

🌑🌒🌓🌔🌕🌖🌗🌘
Eine super interessante Geschichte, die ein ganz anderes Fantasy Genre bedient. 🌊 Die Story beginnt relativ gut, aber irgendwann ist es etwas langatmig gewesen. Es kam erst gegen dreiviertel des Buches zu Spannungen im Geschehen!🌫️ Eine ganz passables Buch, jedoch werde ich den zweiten Teil eher nicht lesen! Für mich leider nur durchschnittlich, obwohl es echt Potenzial hat! Die Umsetzung aber leider nicht gut gelungen ist. 🤍

»Es gibt Gezeiten, die töten, und Gezeiten mit grausamen Stimmen, die jeden finden, mondgeküsste Gezeiten mit Augen schwarz wie ein Rabe und solche unter fremden Himmeln bar jeder Gabe.« Nach dem Tod ihrer besten Freundin Romie, kehrt Emory am Ende des Sommers ans Aldryn College für Magie zurück. Tief in Trauer und von Schuldgefühlen gequält, versucht Emory den Grund für Romies Tod und ihr eigenes Überleben herauszufinden. Dabei stößt Emory auf eine ominöse Geheimgesellschaft, deren überaus charismatischer Anführer, sie für das fehlende Puzzleteil zu seinem großen Plan hält, denn seit dem Tod ihrer Freundin hat sich Emorys Magie verändert und sie zu etwas einzigartigem, aber auch zu etwas sehr gefährlichem werden lassen. Außerdem erhält Emory Hilfe von Romies Bruder Baz, einem schüchternen Bücherwurm, der über eine besondere Magieform verfügt und fürchterliche Angst hat, die Kontrolle über diese zu verlieren. Gemeinsam versuchen sie Emorys neue Magie zu ergründen und ihr mehr Kontrolle zu verschaffen, während Emory immer tiefere Einblicke in die Machenschaften der Geheimgesellschaft erhält, für sie alles aufs Spiel setzt und mit einer erschreckenden und unglaublichen Wahrheit konfrontiert wird. Ein ganz toller Reihenauftakt, der für mich leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Zugegeben, kann es am Anfang ein bisschen verwirrend und überwältigend sein, denn das Magiesystem beinhaltet viele Namen und verschiedene Klassen die man erstmal verstehen und kennenlernen muss. Trotzdem fand ich es super spannend, neu und erfrischend, dass es mich überhaupt nicht gestört hat und ich immer mehr erfahren wollte. Die Handlung wird aus den Perspektiven von Emory und Baz erzählt, die beiden sehr besondere, facettenreiche und gut geschriebene Charaktere sind. Und auch wenn die beiden durchaus Fehler machen und sich fragwürdig verhalten, kann man ihr Verhalten eigentlich immer nachvollziehen. Das Setting hat mir richtig gut gefallen, das Magiesystem in Verbindung mit den Mondphasen ist etwas ganz Neues und ich mag es immer sehr, wenn eine Legende in die Handlung der Geschichte eingebunden wird, die Hinweise und versteckte Wahrheiten enthält. Alles in allem hatte ich sehr viel Spaß mit dem Buch und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der Ende diesen Monats erscheint und dann direkt verschlungen wird.
2025_#49 🌑🌒🌓🌔🌕🌖🌗🌘🌑
Klassischer Fall von "Lag viel zu lange auf dem SUB"! Hatte es mal einfach so gekauft und es jetzt nur gelesen, weil Band 2 bald erscheint. Daher bin ich eigentlich völlig ohne Erwartungen an das Buch rangegangen und fand es dann richtig, richtig toll😍😍 das Magiesystem rund um den Mond war mal was Neues und hat mir total gefallen. Die Story hat mich von der erste Seite an gepackt und auch die ganze Zeit über nicht mehr losgelassen. Es war super spannend und ich wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Auch die Personen mag ich gern! Manche Entwicklungen waren vorhersehbar, von anderen wurde ich aber absolut überrascht! Freue mich sehr auf Teil 2! Und hoffentlich dauert es nicht zuuuuu lange, bis der dritte erscheint 🫣

Curious Tides von Pascale Lacelle ist eine atmosphärisch dichte Dark-Academia-Fantasy voller Magie, Geheimnisse und innerer Zerrissenheit. Emorys Weg von der unscheinbaren Heilerin zur Trägerin einer gefährlichen Macht zieht einen in eine düstere Welt zwischen Mondphasen, Schuld und Sehnsucht. Mystisch, intensiv und mit einem Sog wie die Gezeiten – ein magisches Leseerlebnis. ☺️
Leider nicht so stark wie es hätte sein können…
Mir hat die Idee mit den verschiedenen Mondphasen wirklich gefallen, allgemein gab es eine Menge gute Ideen und Elemente. Aber im Endeffekt war mir alles irgendwie zu viel und gleichzeitig zu wenig. Es gab viele Fantasyelemente und viele Verknüpfungen, die für mich aber zu wenig vertieft wurden. Meiner Meinung nach, hätte man einiges weg lassen und dafür anderes tiefgründiger darstellen können. Dazu kommt, dass mir die Hauptcharaktere nur mässig zugesagt haben, die waren mir ebenfalls etwas zu oberflächlich. Der Schreibstil war sehr einfach, denke dieser sagt eher etwas jüngeren Lesern zu. Mir war er etwas zu langweilig und die Gefühle sind nicht so bei mir angekommen. Ansonsten hätte mich die Handlung wirklich interessiert. Hoffe, dass es andere mehr begeisten kann, denn es steckt sicher eine menge Arbeit dahinter. 2.5⭐️
Nach einem Unfall, bei dem ihre beste Freundin ums Leben gekommen ist, hat Emory ihre Magie nicht mehr im Griff. Eigentlich ist sie eine Heilerin und höchstens eine mittelmäßige, doch plötzlich schlummert unter ihren Fingerspitzen eine ungekannte Macht, die Emory erschreckt und sie in Gefahr bringt, wenn sie die Kontrolle verliert. Und jemand ist ihr auf der Spur…
Pascale Lacelle hat ein unglaublich kreatives, innovatives Magiesystem entwickelt. Magische Begabungen auf Basis der Gezeiten und der Mondphasen? Das ist doch mal was. Auch wenn ich mir die ganzen verschiedenen Ausrichtungen nicht merken konnte. In der Geschichte begleiten wir Emory an eine Akademie für Mondmagier, wo Emory versucht, ihrer Magie Herr zu werden und Licht ins Dunkel zu bringen. Dabei gibt es viele Hinweise auf Mythologie und Götter auf Basis der Gezeiten - und eine zutiefst gespaltene Gesellschaft voller Vorurteile gegenüber jenen, die anders sind. Emory ist eine zutiefst unsichere Person und deshalb sehr anfällig für Manipulation. Sie gerät in die Fänge von Menschen, die sie offensichtlich nur benutzen und ist dabei schon ziemlich naiv. Sie definiert sich oft selbst nur über ihre Begabung, nicht ihre eigene Person und übersieht dabei das Offensichtliche. Der zweite Protagonist, Baz, war mir da deutlich sympathischer, emphatisch und liebenswert-introvertiert, wie er ist. Curious Tides verbindet neue Ideen mit bekannteren Geschichtenelementen (wie etwa exklusive Geheimclubs in Schulen) und wird zu einer durchaus spannenden Geschichte, die allerdings an manchen Stellen etwas Geduld brauchen, sei es durch die Naivität der Protagonistin oder durch ruhigere Passagen in der Handlung. Dennoch ist Emory und Baz’ Geschichte ein atmosphärisches Abenteuer und ein spannender Auftakt zu einer Geschichte voller Träume und Geschichten, versteckt zwischen den Wellen von Ebbe und Flut.

Insgesamt ist es eine sehr gute und interessante Geschichte mit einem grandiosen Worldbuilding, jedoch war sie für meinen Geschmack zu schleppend, um mich richtig zu begeistern.
“Die meisten Menschen unterdrücken ihre schlimmsten Ängste, bösen Erinnerungen, Traumata und Wunden aus der Kindheit. Sie vergraben sie so tief, dass sie sich ihrer nicht einmal mehr bewusst sind.” Nach einem Unglück in einer dunklen Höhle, bei dem neun Erstsemestler, die begabtesten Magier der Akademie, gestorben sind, wird Emory plötzlich nicht mehr nur mittelmäßig angesehen. In ihr scheint etwas Dunkles zu leben. Kann sie ihre Geheimnisse verbergen? Durch die wechselnde Perspektive von Emory und Baz taucht man sofort in die Geschichte und die Gefühlswelt der beiden ein. Die Vergangenheit wird langsam Stück für Stück aufgearbeitet, während man sich auf die Suche nach den Geheimnissen und Gründen für das Unglück und Emorys Veränderungen begibt. Das gesamte Buch widmet sich ausführlich und detailliert der Magie, den verschiedenen Häusern, den Mondzyklen und alten Mythen. Dies erschwerte mir den Einstieg, da es sich sehr in die Länge zog, bis die Geschichte Fahrt aufnahm. Im Verlauf gab es jedoch einige überraschende Wendungen, die alles etwas spannender machten. Auch die einzelnen Charaktere wurden ausführlich und detailliert beschrieben. Baz, der eher zurückgezogen und schüchtern ist, entwickelt sich im Verlauf der Geschichte gewaltig. Auch Emory, die zu Beginn sehr kindlich und unsympathisch wirkt, bekommt einigermaßen die Kurve, bleibt jedoch für mich weiterhin zu selbstbezogen und egoistisch, auch wenn sie erwachsener wird. Insgesamt ist es eine sehr gute und interessante Geschichte mit einem grandiosen Worldbuilding, jedoch war sie für meinen Geschmack zu schleppend, um mich richtig zu begeistern.
Große Dark Academia Liebe 🫶🏻 “Curious Tides” hat mich super überrascht, mitgerissen und nicht mehr losgelassen! Es ist wunderbar düster mit viel Hintergrundgeschichte über die Magie (die sich übrigens nach den Gezeiten richtet) und die Götter (die existieren aber irgendwie auch nicht?). Außerdem sind die Charaktere mega, auch wenn Emory am Anfang, bis man weiß, was sie richtig antreibt, ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist 🫣 Ich habe es sehr geliebt und freue mich wahnsinnig auf den zweiten Teil, der im November erscheint 🖤 (Vielleicht lese ich das Buch bis dahin einfach noch mal 🫢)

Magische Welt, die mit dem Wasser verwoben ist.
Zu Beginn bin ich etwas schwer reingekommen, weil es sehr viel Informationen waren. Besonders zu den unterschiedlichen magischen Begabungen. Je weiter ich gelesen hab, desto mehr hat mich das Buch gefesselt😍 Ich bin ja so gespannt, welche Welten wir noch so kennen lernen werden. Und jetzt muss ich wiedermal auf eine Fortsetzung warten🫠 irgendwie schaff ich es in letzter Zeit immer mir Bücher auszusuchen, die sich dann als Reihe entpuppen und noch nicht alle Teile veröffentlicht sind😂🥺😅

Das war überraschend gut! Schlummerte eine Weile lang auf meinem Kindle und ich weiß nicht, warum ich es nicht früher gelesen hab. Das Magiesystem finde ich super spannend, die Protagonist*innen fand ich auch spannende Charaktere mit Entwicklung. Die Geschichte zusammen mit der Hintergrundgeschichte fand ich auch sehr spannend. Hat mich richtig abgeholt und kann ich echt empfehlen!
Zwischen Mondmagie und naiver Protagonistin
Eine Welt, in der der Geburtstag viel mehr bedeutet. Die potenzielle Möglichkeit Kräfte zu entwickeln, passend zu den Gezeiten. 🌒🌓🌔🌕🌖🌗🌘 Cooles Konzept... ...ABER so richtig hat einen das Buch nicht gepackt. Ich habe immer überlegt, ob es mich mehr abgeholt hätte, wenn ich noch 16 Jahre alt wäre. Vermutlich etwas mehr, aber ich glaube sogar mein 16-jähriges Ich wäre von der Naivität der Protagonistin aufs Tiefste genervt gewesen. Wir kennen es alle: Unscheinbare Protagonistin, ohne Selbstwertgefühl, die plötzlich Kräfte entwickelt und dann in einem Love-Triangle steckt. Die Suche nach verzweifelter Bestätigung. Das Rad wurde nicht neu erfunden 🫠 Nicht falsch verstehen: Die Welt ist cool! Und ich bin gespannt auf Band 2, aber ich hatte immer wieder Leseflauten, Protagonistin sei dank.
Interessante Idee mit Längen
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht. Leider war der Einstieg holprig, und es dauerte eine Weile, bis ich mich mit den Figuren verbunden fühlte, was erst gegen Ende des Buches geschah. Die Geschichte ist gut durchdacht, aber mir fehlte oft schlicht die Spannung, sodass ich mich manchmal etwas durchkämpfen musste. Im Verlauf gab es dann manchmal überraschende Wendungen, die die Geschichte dann etwas spannender gestalteten. Das Buch ist aus der Erzählerperspektive geschrieben und widmet sich ausführlich der Magie, den verschiedenen Häusern, den Mondzyklen und alten Mythen. Insgesamt ist es sehr bildhaft und detailreich beschrieben. Das Buch zeichnet sich durch authentische Charaktere aus, die mit ihren Ecken und Kanten eine realistische Tiefe haben. Ihre Handlungen sind nicht immer perfekt durchdacht, und sie treffen fragwürdige Entscheidungen. Doch gerade diese menschliche Schwäche macht sie greifbar und interessant. Ich konnte mich auch gut emotional in die Figuren hineinversetzen. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Obwohl die Geschichte einige Schwächen aufweist und es einige Zeit brauchte, um mich zu fesseln, konnte sie mich dennoch mit ihrem originellen Setting und den unerwarteten Wendungen überzeugen.
Wie eine Flutwelle
Dieses Buch hat mich wie ein Meeresstrudel eingesaugt. Es war so fesselnd und unglaublich gut geschrieben. Beim Lesen hatte ich permanent das Gefühl, wirklich im Buch vor Ort zu sein, die Wellen zu hören und das Meeresrauschen und den Wind am Strand zu spüren. Ich habe mich gefühlt als wäre ich am Strand an einem bedeckten wolkigen Tag. Auch das College Aldryn fand ich so schön beschrieben. Ebenso ging es mir bei der Handlung an sich. Die Gezeitenmagie habe ich bisher in keinem anderen Buch gefunden, auch die Ausarbeitung der unterschiedlichen Ausrichtungen der Mondhäuser empfand ich als sehr gut überlegt. Ausserdem gab es in der Geschichte noch eine Geschichte bzw Märchen/Legende die allem nochmal eine neue Tiefe gegeben hat. Wer mir tatsächlich nicht so gut gefallen hat, war Emory. Sie war recht naiv und manipulativ und obwohl ich sie teilweise auch verstanden habe, mochte ich nicht wie sie sich verhalten hat. Und ich bin kein Freund vom Trope Love Triangle. Absolut nicht. Das gibt nur Drama. Aber trotz meiner Kritikpunkte (die ja auch nur meine Meinung wiedergeben) finde ich diese Buch wunderbar und möchte definitiv mehr aus dieser Welt lesen. ♡
Die Idee für die Geschichte, dass Setting, die Atmosphäre des Buches sind so schön - aber es gab einige Sachen, die mich trotzdem nicht ganz überzeugt haben. Ich finde es faszinierend, dass die Autorin sich dieses ganze Konzept mit den Mondphasen, Zauberkräften und sogar dem historischen Hintergrund ausgedacht hat und allein das hat mich dazu gebracht, mit großem Interesse das Buch durchzulesen. Die Geschichte hat viel Potenzial! Aber was mich gestört hat ist die Einfachheit der Charaktere und alles in allem was die Story relativ vorhersehbar und oft habe ich über die etwas naiven Entscheidungen der Protagonisten gestutzt, vor allem weil für mich persönlich offensichtlich war, wer der verdächtige ,,Böse'' ist. Trotz allem hat mich irgendwas an diesem Buch gefesselt, sodass ich die 650 Seiten in 3 Tagen verschluckt habe und wirklich invested war, da der Schreibstil superflüssig voran ging. Ich würde sogar aus purem Interesse den zweiten Teil lesen, weil man am Ende etwas gecliffhanged wurde, obwohl es genau da so richtig los ging haha!
Ein sehr spannender Fantasy Roman mit einer eher ungewöhnlichen Umgebung.
Wie bei vielen komplexen Fantasy Büchern fiel es mir auch bei diesem zu Beginn etwas schwer, die Welt zu verstehen. Doch ca. ab der Mitte wurde es immer spannender und man konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Baz' Sicht fand ich manchmal etwas langweilig, doch besonders zum Ende hin kamen die Ereignisse sowohl bei ihm, als auch bei Emory Schlag auf Schlag. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird!
Großartig poetisch mit kleinen Schwächen
Dieses Buch reißt einen mit wie eine Flutwelle. Von Anfang an wird man komplett ins Geschehen geschmissen und muss fortan schwimmen lernen. Wir starten mit Emory im 2. Studienjahr, nachdem das erste so tragisch mit dem Tod ihrer Freundin Romy geendet hat. Das Worldbuilding ist so gigantisch und ich kam nicht umhin, zwischendurch zu recherchieren, ob ich hier wirklich den ersten Teil in den Händen halte. Die ganze Welt, das Magiesystem, die Hintergrundgeschichten der Hauptfiguren... Alles ist so vollgepackt und stellenweise recht poetisch geschrieben. Es hat ein wenig gedauert, bis ich hier richtig in den Lesefluss gekommen bin, weil ich mich Anfangs so unglaublich konzentrieren musste, um alles mitzukriegen. Auch waren mir die ein oder anderen Stellen zu schnell abgehandelt. Keiran hätte aus meiner Sicht noch etwas mehr ausgearbeiteten sein können. Aber dennoch ist die Geschichte und die Idee absolut spannend und ich finde auch mal was Neues, wenn man sich darauf einlässt.
Poetisch, spannend, gut!
Obwohl es eine Weile gedauert hat, bis wir den bildgewaltigen Schreibstil von Pascale Laselle verinnerlicht hatten und die Geschichte Fahrt aufnahm, konnte uns Curious Tides überzeugen. Es besticht mit einem wunderbaren Magiesystem, interessanten Charakteren und einem fast schon poetisch anmutenden Schreibstil. Gemeinsam mit Emory, Keiran und Baz machten wir uns auf die Suche nach der Wahrheit. Was ist damals mit all den ertrunkenen Schülern passiert? Was hat das Lied der ertrunkenen Götter damit zu tun? Werden die drei unbeschadet die Geschehnisse aufdecken können? Bei der derzeitigen Fülle an magischen Geschichten ist es schwer, etwas wirklich Neues zu finden. Umso mehr überraschte es uns, dass die Mondmagie des Buches uns mit seiner Einzigartigkeit in den Bann ziehen konnte. Sie wirkte durchdacht und gut aufgebaut. Die Autorin schafft es, eine Welt aus Dunkelheit, Magie und der Kraft der Gezeiten zu erschaffen. Die Liebesgeschichte zwischen Emory und Keiran rückt dabei zwar etwas in den Hintergrund, vervollständigt die Geschichte aber auf ganz eigene Weise. Hier finden wir keine klassische Romance. Wir hatten eher das Gefühl, dass es sich stellenweise um ein Love Triangle handelte, das aber stets im Hintergrund blieb. Für uns war der Liebesplott lange nicht offensichtlich. Die Geschehnisse in der Höhle und die daraus entstandenen Konsequenzen, liegen ganz klar im Fokus. Dieses Buch ist alles andere als Mainstream, dadurch mag es für den ein oder anderen zwar etwas schwieriger sein, in die Geschichte zu finden. Für die, die dranbleiben, lohnt es sich aber auf zauberhafte Weise. Wir empfehlen das Buch allen, die Freude an einem ausgeklügelten Magiesystem haben und düstere, bildgewaltige Geschichten lieben.
Das Tor zur Tiefe
„Emory war eine Gezeitenruferin, mit einer einzigartigen Energie.“ Dieses erste Buch von einer Dilogie hat mich nicht nur wegen den Themen gefesselt, sondern auch wie die Geschichte rüber gebracht wurde. Emorys Freundin Romy kommt bei einer Mutprobe in einer Meereshöhle ums Leben und Emory setzt alles in Bewegung an die Wahrheit zu kommen. Man kann nicht nur Emorys Sichtweise lesen, sondern auch von einem weiteren Protagonisten. Beinhaltende Themen :Mondmagie , Freundschaft , Liebe, Träume, Geheimnisse, Verrat und Tod.

Die Geschichte von Emory und Baz hat mich in den Bann der Mondmagie gezogen und wie eine stürmisch hereinbrechende Flut überrollt - auf die beste nur erdenkliche Weise.
Emory’s beste Freundin Romie ist zusammen mit anderen Kommilitonen in einer sagenumwobenen Meereshöhle gestorben. Sie hinterlässt eine Emory, die kein Selbstbewusstsein und merkwürdige neue Kräfte hat, und einen Bruder, der mit starker Magie gesegnet und mit schrecklicher Angst vor dieser verflucht ist. Beide lässt die Suche nach dem Sinn von Romie‘s Tod nicht los und so stolpern sie bei der Suche nach Wahrheiten auf noch mehr Geheimnisse und Mysterien. Die Personen in der Geschichte sind authentisch und nahbar. Man liest aus Emory die Verzweiflung und die Unsicherheiten heraus. Sie ist getrieben von dem Wunsch, als Person gesehen und bewundert zu werden (nicht von allen, aber zumindest von einer Person). Gleichzeitig wünscht sie sich mit aller Kraft Romie zurück, die all das war, was Romie gerne wäre. Durch die Freundschaft zu Romie hatte Emory eine Identität, die sie durch Romie‘s Tod verlor und jetzt herausfinden muss, wer sie selbst als Person ist. Ich finde es gut, dass sie dabei verwerfliche Entscheidungen trifft, denn wenn wir ehrlich sind, treffen wir alle fragwürdige Entscheidungen, wenn wir unbedingt etwas erreichen wollen. Umso mehr mag ich, wie beispielsweise das Ausnutzen von Baz durch Emory ihr jederzeit bewusst war und sie mit den emotionalen Konsequenzen davon gehadert hat. An Baz war es spannend zu lesen, wie er immer selbstbewusster und angstfreier wird. Vielleicht ein Abfärben durch Emory, aber auch wenn beide mehr oder weniger wie ein Team auftreten, sind ihre beiden Wege gleich spannend. Die Nebendarsteller sind auch richtig gut getroffen, gerade bei Kieran ist der Autorin der machthungrige, berechnende und zugleich charmante Charakter besonders gut gelungen. Von Kai würde ich gerne mehr in Band 2 sehen, aber auch von ihm ist ein klares Bild gezeichnet worden durch die Erinnerungen von Baz. Generell ist jedoch die Welt, in der die Geschichte angesiedelt ist, das beste. Ein unglaublich gutes Worldbuilding, das Potential für ganz viele Geschichten hat. Natürlich kann in einem Band nicht auf alles eingegangen werden, aber vom Grunde her ist dem Leser durch die einzelnen Verhaltensweisen und Aktionen die Welt nahe gebracht worden und die relevanten Aspekte der Welt, die mit der Geschichte verwoben sind, sind besonders nochmal herausgestellt worden. Ich kann es kaum erwarten, den 2. Teil zu lesen. Definitiv ein Highlight des Jahres!

Ich muss sagen, ich finde es Schade, dass dieses Buch so wenig Beachtung findet, trotz diesem absolut wunderschönen Cover. Okay, am Anfang ist es wirklich etwas holprig und ein wenig kompliziert, bis man in diesem Magie System durchgestiegen ist aber nach dem ersten Viertel, wird es dann richtig gut, spannend und interessant. Das ist kein 08/15 Fantasy Roman von denen man reihenweise überschwemmt wird, mit überaus attraktiven Helden, die meist Alpha Arschlöcher sind und zum niederknien hübsche Heldinnen, mit der kein normales Mädchen mithalten kann. Hier haben wir Baz, der eine Brille trägt, schüchtern ist und lieber für sich ist und eine Höllenangst vor seiner Magie hat. Und Emory, eine Außenseiterin mit wenig Selbstvertrauen, da im Gegensatz zu anderen Studenten ihre Magie mittelmäßig ist. Wir begleiten die beiden auf ihrer Abenteuerreise, wo sie sich ihren Ängsten stellen und den Mut finden, zu sich selbst zu stehen. Und es zeigt, daß ein Romatasy Buch auch ohne viel Spice aber mit den richtigen Worten und Andeutungen, trotzdem die eigene Fantasie anregen kann. Freu mich auf Band 2 im Frühjahr.
Ein großartiges Buch. Sehr düster, durchweg spannend, voller Dunkelheit, Hingabe und Leidenschaft, sowie Magie und Hoffnung. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Keine Minute war das Buch irgendwie langatmig oder langweilig. Spannende Story, komplexe Charaktere. Voller Plottwists und Wendungen, Auflösungen, die nicht zu schnell und wirr kamen, sondern logisch und verständlich. Charaktere verhalten sich ebenfalls logisch und passend zu der erschaffenen Person. Hachja, könnte die ganze Zeit von diesem Buch erzählen! Bin ganz fasziniert von der Welt, die dort erschaffen worden ist. Genauso wie ein Buch sein sollte. Unbedingt empfehlenswert!!
Sehr komplex
Aufgrund der anderen Rezensionen hatte ich bereits mit der komplexen Magiewelt gerechnet und ich muss sagen, anfangs war ich noch ziemlich optimistisch. Ja, die Erzählungen über die vier Gezeiten sind sehr konfus und schwer nachzuvollziehen, die laufende Story ansich fand ich aber ziemlich gut und leicht zu lesen. Hin und wieder werden Erinnerungen eingebaut, wo ich mir für die Verdeutlichung gerne ein etwas besseres Layout gewünscht hätte - oder zumindest einen Absatz, der den Zeitsprung andeutet, anstatt den fortgeführten Fließtext. Je weiter ich in dem Buch fortschritt, desto unsympathischer wurde mir Emory. Sie ist keine ausgesprochen starke Protagonistin und verhält sich extrem manipulativ und heuchlerisch. Baz und auch Virgil sowie Jae fand ich dafür aber wirklich sehr sympathisch und charakterstark. Leider wurde es auch immer auffälliger, dass ich mich viel zu stark von x-beliebigen Dingen in meiner Umgebung ablenken ließ, weil ich einfach nicht vollständig in die Story eintauchen konnte und letztendlich glaube ich auch nur die Hälfte des ganzen Buchs überhaupt verstanden habe. Eine weitere kurze Anmerkung: es fiel mir zweimal auf, dass falsche Namen genannt wurden, von Personen die in der Szene gar nicht vorkamen. Solche Fehler finde ich leider sehr grob und hier kann ich auch nicht verstehen, wie das während des ganzen Veröffentlichungsprozesses im Verlag nicht auffallen konnte. Nichts destotrotz war das Ende doch sehr spannend und ich werde dem zweiten Band wohl eine Chance geben, in der Hoffnung, dass das Verständnis für die Geschichte mir doch noch aufleuchtet. Ggf. würde ich auch Band 1 sogar noch einmal rereaden.
Komplexer und poetischer Auftakt
Meine Meinung zum Buch: “Curious Tides” von Pascale Lacelle war komplex, episch und wunderbar düster! Der bildgewaltige und regelrecht poetische Schreibstil der Autorin hat mich gleich zu Beginn wie eine mächtige Flutwelle mitgerissen und einfach nicht mehr losgelassen. Die Seiten flossen nur so dahin und das bombastische Magiesystem mit der Gezeiten- und Mondmagie und all den unterschiedlichen, fantastischen Gaben hatte es mir besonders angetan und mich einfach nur geflasht. Am liebsten hätte ich gar nicht mehr mit dem Lesen aufgehört und die beiden Hauptcharaktere Emory und Baz noch ewig weiter auf ihrem spannenden Weg begleitet. Beide waren auf ihre eigene Art etwas Besonderes und ich habe mich ihnen unglaublich nahe gefühlt, weil die Autorin es geschafft hat, ihre Gefühle so intensiv herüberzubringen, dass ich sie regelrecht durch die Buchseiten hindurch spüren konnte. Auch die anderen Charaktere waren sehr authentisch ausgestaltet und das Setting mit dem starken Dark Academia Flair war die Kirsche auf der Sahnetorte. All die detaillierten Beschreibungen haben dazu geführt, dass ich die Handlung sozusagen wie einen Film vor meinen Augen gesehen habe und das Buch ist mir wirklich unter die Haut gegangen, so viel kann ich sagen. Ich habe definitiv ein neues Highlight für mich gefunden und kann die Fortsetzung ehrlich gesagt schon jetzt kaum mehr erwarten. Insgesamt gesehen, war dieses Buch wirklich ein unglaublich guter Reihenauftakt und ich kann es noch immer kaum glauben, dass das wirklich das Debüt der Autorin ist. Ich kann es nur jedem Fan von düsterer Fantasy wärmstens ans Herz legen.
Romie ist tot. Und nicht nur sie, sondern auch acht weitere Studierende des renommierten Aldryn College für Mondmagie. Aber was wollten sie und die anderen mitten in der Nacht in der Meereshöhle von Dovermere? Und warum hat Emory, Romies beste Freundin, die ihnen nachgegangen ist, als einzige überlebt? Diese Fragen stellt sich auch Emory. Schließlich war Romie immer die bessere Magierin und Schülerin von den beiden. Gemeinsam mit Romies Bruder Baz und dem mysteriösen Kieran taucht Emory immer tiefer in die Geheimnisse des Aldryn College ein und kommt dabei dunklen Machenschaften auf die Spur, die weit über das hinausgehen, was Emory dachte zu finden. Pascale Lacelle hat in “Curious Tides” ein ziemlich cooles Magiesystem entworfen, wobei sich die Fähigkeiten jeweils danach richten in welcher Mondphase man geboren wurde. Je nachdem wird man am Aldryn College einem der vier bzw. fünf Häuser zugeordnet und den Fähigkeiten entsprechend unterrichtet. Dark Academia at it’s best – zumal das College, wie es sich gehört, einige dunkle Geheimnisse birgt und man auch nicht allen Studierenden unbedingt über den Weg trauen sollte. Der Romance-Anteil – naja, sagen wir mal, er ist vorhanden, allerdings eher angenehm dezent im Hintergrund, denn hauptsächlich geht es in der Geschichte vor allem darum, herauszufinden, was genau in Dovermere passiert ist und warum die jungen Leute von der Flut überrascht wurden. Schließlich waren sie doch allesamt Mondmagier, die sich mit den Gezeiten auskennen sollten. Zwischenmenschliche Beziehungen kommen aber dennoch nicht zu kurz – auch die romantischer Art nicht – wobei der Fokus aber vorrangig auf dem “Wie?” der Interaktionen liegt und weniger auf dem “Was?”. Die Geschichte wird wechselweise aus den Perspektiven von Emory und Baz erzählt, wobei beide Protagonisten nicht uneingeschränkt sympathisch sind. Emory gesteht sich sogar selber ein, Baz zu ihren Gunsten manipulieren zu wollen, während Baz sich immer wieder hinter seinem Studium und seiner Forschung versteckt, um keine Verantwortung für vergangene Ereignisse übernehmen oder darüber nachdenken zu müssen. Im Laufe der Geschichte entwickeln sich beide Charaktere allerdings sowohl menschlich als auch in ihren Fähigkeiten ein großes Stück weiter, wobei die Sympathien immer ein Stück mehr bei Baz liegen. Trotz der schwierigen Hauptcharaktere oder vielleicht auch gerade wegen ihnen, entfaltet die Geschichte eine unglaubliche Dynamik. Dabei liest sie sich eher wie ein Krimi und zieht ihr Lesesuchtpotenzial aus Geheimnissen, Ängsten, denen sich die Charaktere stellen und aus einer Art “Who dunnit?”. Nur, dass man hier eben nicht den Täter sucht, sondern wissen möchte, was die viel zu früh einsetzende Flut ausgelöst und die Studierenden getötet hat. Währenddessen kommt Baz einer ganz anderen Sache auf die Spur, die ihn die ganze Ordnung der magischen Welt anzweifeln lässt. Und er muss sich selbst fragen, ob er in der Vergangenheit nicht auch einige Fehler gemacht hat, die andere in Gefahr gebracht haben. Als Emory und Baz ihren jeweiligen Zielen immer näher kommen, nimmt die Geschichte ordentlich an Fahrt auf, nimmt Wendungen, die man nicht hat kommen sehen und hinterfragt in gewissem Maße sogar die eigene erzählte Welt. Einziges Manko: Obwohl das Magiesystem wirklich spannend ist, wird es nicht über die benötigten Informationen hinaus entwickelt. Da die Geschichte der Auftakt einer Trilogie ist, hätte man hier den Weltenbau noch etwas ausführlicher anlegen können, aber vielleicht bietet sich dadurch auch einfach Potenzial für die Bände 2 und 3.
Als EBook gelesen
Der Anfang des Buches war, für mich, etwas zäh und schwer reinzukommen, erst nach etwa 150 Seiten war ich dann drin. Allerdings war es dann wie ein Rausch. Das Magie-System war mal was ganz anderes, die Idee mit den Mondphasen und den Gezeiten fand ich sehr interessant und unterhaltsam. Zwischendurch passierte dann immer wieder etwas total unerwartetes was mich überrascht hat. Dafür gibt es von mir 4,25 ⭐️
Ich hab’s absolut nicht kommen sehen. Am Anfang fand ich das Buch vom Schreibstil und dem Beginn der Geschichte her nicht sehr fesselnd. Das soll nicht schlecht gemeint sein…gut zu lesen war es, aber der Schreibstil hat mich am Anfang leider nicht wirklich abgeholt, was dann auch ein wenig für begrenzte Motivation gesorgt hat. Hinzu kam, dass ich schon mit Einstieg in die Geschichte sehr verwirrt war. Die Verwirrung hat sich mit Fortschritt im Buch gebessert, war aber nie ganz weg. Es war ein bisschen wie eine Schnitzeljagd durchs Buch. Sobald ich etwas verstanden hatte, kam das Nächste, was mich verwirrt hat. Mit der Zeit wurde es aber besser, einfach weil ich mich dann an den Schreibstil (den ich mit zunehmenden Lesefortschritt immer besser fand) und die Geschichte an sich gewöhnt hatte. Was ich absolut super fand, war die Auswahl der Geschichte bzw. in was für einer Welt sie gespielt hat. Ich fand das Thema über Gezeiten und die damit verbundenen Magien super interessant und auch gut durchdacht…es war mal was Anderes. Eine schöne Abwechslung! Die Charaktere fand ich ebenfalls sehr gelungen. Ich mochte die Entwicklung von allen sehr. Auch das Begreifen davon, wer sie sind und wer sie in Zukunft sein wollen. Man hat wirklich gemerkt, wie die Protagonisten Emory und Baz erkannt haben, dass sie sich weiterentwickelt haben und auch wohin sie sich noch entwickeln wollen. Die leicht aufkeimende Romanze hat der ganzen Sache noch einen schönen Zusatz gegeben. Alles in allem war ich gegen Ende hin immer mehr von dem Buch überrascht, weil ich am Anfang nie gedacht hätte, dass es mich so abholt, so spannend wird und auch so viele versteckte Wendungen, Enthüllungen und Entdeckungen bereit hält. Ich bin absolut bereit für Band 2!
Enthält Spoiler! Die Welt, das College-Setting war sehr atmosphärisch, hatte dark academia vibes und das Magiesystem war gut durchdacht, mit den verschiedenen Mondphasen, Ausrichtungen… es gab Mythen und Sagen, die alle irgendwie mit der Realität verknüpft waren, also ein wirklich gut ausgearbeitetes Magiesystem. Allerdings hatte ich immer wieder Phasen während des lesens, in denen meine Gedanken komplett abgedriftet sind und ich die ein oder andere Seite nochmal lesen musste, da die Geschichte mich nicht immer komplett fesseln konnte. Das lag manchmal auch einfach daran, dass dann wieder neue Teile des Magiesystems erklärt wurden, das waren dann aber oft soviele Infos auf einmal, dass es fast schon überfordernd war und diese Teile habe ich teilweise auch nur schnell überflogen. Die Hauptcharaktere Baz und Emory hätten unterschiedlicher nicht sein können. Baz war mir direkt von Anfang an so sympathisch, ein etwas zurückhaltender schüchterner Büchernerd der aber alles für die Menschen die er liebt, machen würde. Baz hat auch gerade zum Ende hin noch eine Entwicklung hingelegt die ihm wirklich gut getan hat. Zu Emory muss ich sagen, dass ich selten einen weiblichen Hauptcharakter hatte, der mir so unsympathisch war. Sie war egozentrisch, versank immer wieder im Selbstmitleid, war manipulativ, neidisch und hat leider die dringend benötigte Charakterentwicklung nicht durchgemacht. Gerade weil sie mir so unsympathisch war, war mir auch ziemlich egal was mit ihr passiert, ich habe viel mehr mit Baz mitgelitten und mitgefühlt. Das love triangle war auch nicht so meins, obwohl ich romantasy sehr mag, war der dritte Teil des triangle, Kieran, ebenso toxisch und manipulativ. Ich konnte mit keiner Konstellation etwas anfangen, für Emory war Baz viel zu gut und Keiran würde ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen. Insgesamt eine wirklich fantastische Welt mit einem absolut faszinierendem Magiesystem, alles andere konnte mich leider nicht so richtig überzeugen, deswegen bin ich mir auch noch unsicher ob ich Band 2 lesen werde.
Ein mitreißendes Meer aus Gefühlen und eine atemberaubende Welt in die man eintauchen möchte.
8 Tote und nur Emory, eine eher mittelmäßige Heilerin, hat das Unglück im Dovermer überlebt. Und als wäre das nicht schon genug, ist eine von den Verunglückten Emorys beste Freundin Romie. Einige Monate später, im neuen Semster, versucht die junge Studentin irgendwie ihren Platz wiederzufinden, als plötzlich einer der Verunglückten an Land gespült wird... nur das er widererwartens gar nicht tot ist. Nicht einmal einen Kratzer scheint er zu haben. Doch dann scheint er durch eine unnatürliche Kraft zu sterben. Emory versucht ihn zu retten, allerdings geschieht etwas dabei mit ihren Fähigkeiten, was sie selbst noch nie erlebt hat. Ob es neue Fähigkeiten sind? Diesem möchte sie auf die Spur kommen und schafft es Baz, ein Kindheitsfreund und Romies älterer Bruder, zu überreden ihr zu helfen. Haben ihre neuen Fähigkeiten etwas mit dem Vorfall im Dovermere zu tun? Und warum trägt Keiran, genau der, der sie in jener Nacht am Strand neben den vielen Leichen gefunden hat, das gleiche Zeichen wie sie selbst? Ist Romie viellicht noch am Leben? Der erste Band der Gezeiten-Dilogie hat mich ziemlich schnell gefesselt. Die Autorin hat einen flüssigen und detailreichen Schreibstil, der mir das Lesen versüßt hat. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen haben wir Emorys Sicht und zum anderen die von Baz. Emory ist eher schüchtern hatte neben Romie nicht viele Freunde. Baz ist ein Einzelgänger, der sich immer an seine Regeln hält. Zumindest bis Emory ihn überredet ihr zu helfen. Beide Charaktere sind facettenreich und authentisch. Am Anfang sind sie eher zurückhaltend und für sich. Als sie sich mit ihren Magien auseinandersetzen, wachsen auch sie selbst, sodass man bis zum Ende eine deutliche Entwicklung miterleben kann. Die Welt fand ich richtig faszinierend. Die Magie wird durch die Monphasen und deren Gezeiten bestimmt. Demnach hat ein Mensch, der in der Phase des Neumonds geboren ist, andere Fähigkeiten, als einer, der während der Phase des abnehmenden Mondes geboren wurde. Und dann gibt es noch die Eklipsgeborene, die wegen ihrer Macht und "unnatürlichen" Fähigkeiten von den meisten gemieden und gehasst werden. Am Anfang waren das echt viele Informationen auf einmal und man braucht ein wenig, um einen guten Überblick über das Magiesystem zu gewinnen. Toll fand ich, dass man gleich zu Anfang eine kleine Übersicht mit den verschiedenen Kräften und deren zugehörigen Mondphasen hat. Die Story hat sich an manchen Stellen etwas gezogen. Bei manchen Szenen hatte ich leider den Eindruck, dass man nicht wirklich etwas Neues erfährt, sondern nur Dinge wiederholt oder vielleicht etwas vertieft. Trotzdem hat mir die Handlung sehr gut gefallen, auch wenn man die Seitenanzahl meiner Meinung nach für die gebotene Handlung etwas hätte kürzen können. Das Ende habe ich tatsächlich gar nicht so erwartet und es hat mir echt gut gefallen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den zweiten Teil. Mein Fazit ist, dass auch, wenn ich das Buch manchmal etwas langatmig fand, es absolut lesenswert und auch empfehlenswert ist. Ich bin gespannt wohin die Reise unser beiden Charaktere geht und was sie noch erreichen werden.
5++++ Absolutes Jahreshighlight ❤️
Es war mysteriöse, absolut spannend, emotional und ein absoluter Page Turner. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und muss ganz ehrlich sagen, dass es ab Seite um mich geschehen war. Die Charaktere, die Geschichten um sie und die Plots , die einfach unfassbar gut waren. Ein absolutes MUSS für jeden Fantasy Liebhaber. Vor allem die, die High Fantasy lieben❤️
slow start but i'd give anything for this moon magic 🌚✨️
The start was rather slow and I was close to giving it up, BUT I kept going, and it played out soo well! I always wanted to know how the story continues and nearly never was able to put the book down - can't wait for the next book >w< 4.5/5 ✨️
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen
An diesem Buch hat mich tatsächlich das Äußere am meisten angesprochen. Die Mondphasen, die Wellen, der Schimmer – wirklich sehr schön. Dazu auch noch dieser Farbschnitt, der das Gesamtbild sehr schön ergänzt. Ich bin mit dem Schreibstil der Autorin einfach nicht warm geworden. Bis zum Ende hin hatte ich wirklich Schwierigkeiten in die Story einzutauchen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Emory und Baz. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die Geschehnisse. Leider konnte mich die Story wirklich nicht fesseln, allerdings hat mir das Setting echt gut gefallen. Ich mochte die Idee zu den Mondphasen, den Gezeiten und den Academy „flair“. Im Allgemeinen war es sehr gut und detailreich beschrieben. Mir ist es schwer gefallen mich in die Charaktere hineinzuversetzen, mir hat das gewisse „Etwas“ gefehlt, um mit ihnen warm zu werden. Sie waren für mich nicht greifbar, was ich sehr schade fand. Der Fokus der Geschichte liegt tatsächlich nicht auf der Lovestory, sondern eher auf den Fantasy-Elementen. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Leider hat sich das Buch auch an viele Stellen sehr gezogen. Viele Wendungen oder Ereignisse waren vorhersehbar und haben mich (im Gegensatz zur Protagonistin Emory) überhaupt nicht überrascht. Fazit: Für mich fehlte an diesem Buch das gewisse „Etwas“ und ich konnte mich nicht in der Geschichte verlieren. Von mir gibt es daher keine Lese-Empfehlung.
Emory ist eine Heilerin am Aldryn College für Mondmagie. Im ersten Semester sind ihre beste Freundin Romie und acht weitere Schüler bei einer dummen Mutprobe in einer Meereshöhle ertrunken. Nur Emory hat überlebt, und dadurch hat sich etwas an ihrer Magie verändert. Etwas Mächtiges und Dunkles, das sie besser geheim halten sollte. Doch Keiran kommt ihr immer näher.. Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, und kam mit dem, ich würde sagen, recht poetischen Schreibstil leider etwas langsamer voran. Ich musste stellenweise sehr konzentriert bei der Sache sein. Das hatte ich bei einem Young Adult Buch so nicht erwartet. Zusätzlich wird die Geschichte aus der dritten Person erzählt, was mir hier leider nicht so gut gefallen hat. Die Charaktere haben mir teilweise gut gefallen, aber stellenweise waren sie für mich nicht ganz ausgearbeitet, greifbar oder nachvollziehbar. Die Tension, die zwischen den Figuren aufkam, konnte ich überhaupt nicht fühlen, das wirkte auf mich eher seltsam. Zum Ende hin wurde es aber besser. Es handelt sich nicht um einen Einzelband, sondern um den Auftakt einer Trilogie. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, kann ich aktuell noch nicht sagen.

Die Idee war toll, die Handlung stellenweise sehr interessant und die Entwicklung der Charaktere hat mir auch gefallen ....aber manchmal waren sie eben auch nicht soooo sympathisch..
Dieses Buch lässt mich so untenschlossen zurück....ich weiss nicht wie es mir gefallen hat.... Also der Schreibstil war sehr schön, Stellenweise Gänsehaut-poetisch. Und das Buch lies sich sehr leicht weglesen. Die ganze Idee der Handlung war auch ziemlich cool. Die Magie, an die Gezeiten und Mondphasen gebunden, die Legenden um die Götter und ihr verschwinden. Und dann die Geschichte um den Gelehrten..... Dazu kam Romies Tod, das Mysterium um diese Höhle und Emorys Suche nach der Wahrheit ....Alles spannend und von der Entwicklung echt gut . Mein Problem war wohl, dass ich lange keinen Charakter hatte, der mir wichtig war. Kein Schicksal wegen dem ich das Buch wieder in die Hand nehmen wollte... Baz mochte ich zwar sehr schnell, aber seine Rolle wird erst größer und seine Entwicklung machte ihn immer interessanter. Emory hingegen ging mir ein bisschen auf die Nerven. Sie ist so ich bezogen und will so unbedingt besonders sein, dass alles andere immer wieder in den Hintergrund rutscht. Und als dann dieser beliebte Junge sie beachtet......mein Gott der Typ war ne reine Alarmglocke....ich wusste einfach das sie richtig auf die Nase fallen muss ....Außerdem mochte ich nicht wie sie Baz behandelt hat..... ABER gegen Ende hat sich das alle ja sehr positiv entwickelt.... Fazit : So ein Mist, das Ende war so interessant und die Idee der Handlung so gut, dass ich trotz meiner Probleme wissen will wie es weiter geht ....denn das Buch war schon gut...aber naja 🤷♀️
Sehr spannende Geschichte, ich mochte die Welt dort sehr gerne und auch das ganze Setting. Schon am Anfang fand ich alles vielversprechend, allerdings wurde das Potential nicht so ganz ausgeschöpft. Ich konnte mich nicht so gut mit Emorys Verhalten identifizieren, daher konnte ich da auch nicht so mitfühlen. Baz hingegen hat mir viel besser gefallen und da fand ich auch alles viel schlüssiger. Es war dann in Emorys Kapiteln teilweise echt viel Information und ist mir manchmal schwergefallen alles nachzuvollziehen weil es immer abgefahrener wurde. Sie war mir manchmal auch zu naiv. Dennoch eine tolle Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, ich freue mich auf Band 2!
Ein Roman wie eine Flutwelle... ? Wohl ehr Ebbe im Plantschbecken
Das Gute zuerst: das Magiesystem, basierend auf Mondphasen & Gezeiten hat mir sehr gut gefallen. Originell und gut ausgearbeitet war es auch genau das was mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Auch Baz als einen der 2 Hauptakteure konnte ich wahnsinnig viel abgewinnen. Ein ruhiger, zurückgezoger, bebrillter Junge, der lieber in Büchern versinkt als mit coolen Cliquen abzuhängen und Partys zu feiern... Emory dagegen fand ich schwierig einzuschätzen. Früher war sie Baz sehr ähnlich, war eng mit ihm befreundet, hat dann aber eine 160° Wendung hingelegt und ist immer mehr zu einer oberflächlichen, auf den bloßen Schein konzentrierten Mitläuferin ihrer besten Freundin geworden. Deshalb setzt auch ihr Kopf scheinbar jedes Mal schnell aus wenn der heiße, beliebte Typ ihr Aufmerksamkeit schenkt, obwohl sie schon früh mit seiner manipulativen Art Bekanntschaft macht... Mit vielen Rückblicken und Wiederholungen zieht sich die Geschichte in die Länge und ich hatte oft das Gefühl "Wie jetzt? Schon wieder 100 Seiten weiter? Es ist doch kaum was passiert...?" Wirklich Schwung kam erst im letzten Abschnitt rein. Alles in allem konnte mich die Geschichte leider nicht so wirklich fesseln, ich denke auf Band 2 kann ich trotz Cliffhanger verzichten. Schade
Super entspannt zu lesen. Ich mag, dass es so ruhig und dennoch nicht langweilig ist.
Ein Buch, das dahinplätschert wie ein Bach, unmerklich zu einem Fluss anwächst, auf dem man gern vorantreibt, bis man nicht mehr von ihm loskommt und letzten Endes ins offene Meer hinausgespült wird. Ich habe mich nach der letzten Seite tatsächlich verloren gefühlt, als wäre ich allein auf offener See. Ich möchte mehr davon und freue mich schon auf den zweiten Band! Gerade neben meinem Job und dem Alltagsstress war dieses Buch ein angenehmer Wiedereinstieg in die Welt der Bücher. Die liebevolle Gestaltung mochte ich auch sehr.
Bildgewaltig, aber mit klein Schwächen
„Curious Tides“ markiert den Beginn einer epischen Romantasy-Dilogie und bietet eine faszinierende Mischung aus Magie, Spannung und Romantik. Obwohl das Buch einige Stärken hat, hatte ich doch Schwierigkeiten, vollends in die Geschichte einzutauchen – vor allem aufgrund des überwältigenden Worldbuilding und der recht langatmigen Erzählweise. Die Welt, die die Autorin hier erschafft, ist ohne Frage beeindruckend: komplex, durchdacht und voller Details. Allerdings ist genau das zugleich eine Schwäche des Buches. Das Worldbuilding ist derart umfangreich, dass man sich oft regelrecht von Informationen erschlagen fühlt. Manche dieser Details sind essenziell, andere wirken überflüssig und ziehen die Handlung unnötig in die Länge. Hinzu kommt, dass die Erzählung mit wenig Dialogen auskommt, was die Lektüre stellenweise eintönig wirken lässt. Stattdessen dominieren lange Monologe und ausschweifende Beschreibungen. Das war wie Treten auf der Stelle, ohne wirklich voranzukommen. Als würde man immerzu, dort verweilen, den Monologen lauschen aber kein Vorankommen in der Story verzeichnen. Deswegen war es auch recht schwierig Emory als Protagonisten richtig einschätzen zu können. Sie hat ewig Selbstzweifel, hat immer Angst nicht zu genügen und hat sich stellenweise komplett durch ihre Freundin Romie identifiziert. Ein Leben im Schatten der erfolgreichen Magierin. Bis man den Emory Code geknackt hat, war das Buch fast gelesen. Anfangs fand ich sie recht unsympathisch…aber, gibt man ihr eine Chance, ist es am Ende definitiv so, dass man sie gerne mag und vieles besser versteht. Doch der Weg dahin, ist voller Steine. Die Handlung selbst braucht sehr lange, um Fahrt aufzunehmen. Der Beginn ist schleppend, und erst nach mehreren Hundert Seiten wird es wirklich spannend. Das Finale hingegen ist packend und belohnt die Geduld mit unerwarteten Wendungen und einer mitreißenden Dynamik. Hier zeigt die Autorin, dass sie Spannung erzeugen und ihre Figuren in emotional aufgeladene Situationen führen kann. Leider kommt dieses Potenzial erst spät zur Geltung. Bei manchen Büchern wünsche ich mir 20-30 Seiten mehr, hier würde ich zu weniger tendieren. Das Ganze eher etwas straffen und schneller auf den Punkt kommen. Durch das komplexe Worldbuilding, braucht man wahrscheinlich Zeit, aber nicht, wenn dies auf Kosten der Story geht. Denn diese hat wirklich Potenzial, ist mehr als gut durchdacht und hat eine großartige Dynamik. Leider kann sie dies aber nicht zu 100& zum Ausdruck bringen, weil wir ewig gestoppt werden. Man hatte das Gefühl, als würde die Autorin dauerhaft um etwas herumschreiben, aber nicht auf den Punkt kommen. Erst auf den letzten Seiten, hat sie ihr Potenzial entfaltet. Trotz der Kritikpunkte überzeugt „Curious Tides“ mit seiner Atmosphäre. Die magischen Elemente sind originell und fesselnd, die dunkle und mystische Grundstimmung verleiht der Geschichte einen besonderen Reiz. Auch die Figuren sind vielschichtig und interessant, wenngleich manche Entwicklungen vorhersehbar bleiben. Die Romanze fügt sich gut in die Handlung ein, bleibt aber eher ein Nebenstrang, der nicht immer die emotionale Tiefe erreicht, die man sich wünschen würde. Hier könnte Band 2, etwas mehr Aufschluss geben und vielleicht auch mit Tiefe in der Liebesgeschichte punkten, wer weiß. Meine Bewertung: 4 Sterne „Curious Tides“ hat ohne Zweifel seine Highlights – eine faszinierende Welt, ein starkes Finale und eine dichte Atmosphäre. Dennoch wäre weniger oft mehr gewesen: weniger Seiten und eine straffere Erzählweise hätten dem Buch gutgetan. Für Fans von epischer Romantasy, die bereit sind, sich auf ein komplexes und detailreiches Abenteuer einzulassen, ist es dennoch ein lohnender Pageturner. Für den Auftakt einer Dilogie solide, auch wenn die Geschichte nicht über die gesamte Länge hinweg überzeugen konnte. Ich habe mich trotz Kritik für 4 Sterne entschieden, weil die letzten Seiten vieles rausgeholt haben.

Eine sehr schöne Geschichte über die Magie der Gezeiten. Das Buch ist auch so wunderschön gestaltet, ein echter Hingucker im Bücherregal! Am Anfang und auch mittendrin war es mal sehr langatmig, viele Beschreibungen so ausführlich und wiederholen sich irgendwie. Die Ausschnitte aus dem Buch der Gezeiten haben mich auch Anfangs etwas verwirrt. Aber das Ende war verdammt spannend und hat mich dann doch sehr gefesselt! Was für eine Wendung der Geschichte und irgendwie möchte man doch wissen wie es weitergeht.
einschneidend, magisch & packend…
Ein tragischer Unfall, ein Ritual oder etwas noch Schlimmeres und eine Überlebende. Emory kann es nicht ruhen lassen und versucht mit allen Mitteln, die Wahrheit zu ergründen. Besonders, wo ihre beste Freundin unter den Opfern war. ‚ Rasant werden wir in die Suche nach der Wahrheit gezogen, verblüfft von den fantasiereichen Strukturen, den unglaublichen Kräften und dem gefährlichen Weg. Denn Emory hat sich verändert. Ob sie ihrer neuen Kraft Einheit bieten kann? Lest selbst, verliert euch in den rasanten Verwicklungen, der überaus genialen Struktur und den zwei unterschiedlichsten Befürwortern auf der Suche nach der Wahrheit. Ein toller Einstieg, der einen von Emory einnimmt, von ihrer Stärke und ihrem Mut beflügelt. Die Verwicklungen, einen in jedem weiteren schockierenden Wendepunkt überraschen, spannungsgeladen verstricken und auf das Beste hoffen. Gesteigert wird dies auch noch durch emotionale und einschneidende Begegnungen mit dem viel zu einnehmenden Keiran oder dem beschützenden Baz. Wo das Lovetriangel so kompliziert wird, werden uns noch das Dark Academy Setting und die Mondmagie das Lesen versüßen. Nicht zu vergessen die wundervolle Gestaltung: Es glänzt mit dem bezaubernden Cover oder den kreativ gestalteten Innenseiten. Natürlich endet dieser mit einem verheerenden Cliffhanger, der einen zutiefst gespalten zurücklässt. Ich fieber definitiv gespannt der Fortsetzung entgegen.

Curious Tides ist ein spannendes Jugendbuch in Dark Academia- Setting. Die beiden POVs sind durch den Verlust einer geliebten Person verbunden, die im vorherigen Schlujahr mit weiteren Schülern bei einer Mutrpobe ertrunken ist. Schnell kommt jedoch der Verdacht auf, dass mehr hinter dieser Mutprobe steckt. Sowohl Basil, als auch Emory, versuchen hinter das Geheimnis zu kommen. Dabei decken sie nicht nur Intrigen, sondern auch ein gefährliches Geheimnis von Emory auf. Eine spannungsgeladene Geschichte mit authentischen Charakteren, die durch einen bildgewaltigen Schreibstil nur stärker wird.
Interessantes Magiesystem
Im Buch geht es um Emory und Baz (Basil). Beide gehen an die Aldryn Schule, welche Menschen mit einer besonderen magischen Begabung der Gezeiten unterrichtet. In der Welt gibt es mehrere Schulen, die das tun und alle Menschen haben Magie in sich. Allerings sind nicht alle in der Magie so begabt, weswegen nur ausgewählte eine solche Schule besuchen können. Die Story fand ich super interessant, denn das Magiesystem ist für mich kreativ und neu. Alle Menschen werden zu einer bestimmten Mondphase und Gezeitenausrichtung (Ebbe, Flut) geboren und haben dann eine bestimmte magische Begabung. Story: Durch eine Mutprobe verlieren 8 Erstsemester ihr leben und lediglich Emory hat überlebt. Sie versucht, herauszufinden, was genau geschehen ist, denn erinnern kann sie sich nicht. Zusätzlich scheint sich ihre Magie verändert zu haben, was sie ebenfalls zu verstehen sucht. Für mich ist die Story absolut gelungen und super interessant und spannend aufgebaut. Man wird in die Welt eingeführt und lernt nach und nach immer mehr kennen. Das Worldbuilding gefiel mir richtig gut, denn neben dem College, was gar nicht so wichtig ist, gibt es viele kleine Sachen, die wichtiger sind und entsprechend beschrieben werden. Die Protagonisten gefielen mir ebenfalls, denn auf 650 Seiten haben sie Platz, sich zu entfalten und an sich selbst zu wachsen. Der Schreibstil war für mich ebenfalls gut. Man kommt in der Story gut voran und es greift alles Hand in Hand. Die Erklärungen können manchmal lang wirken und die Kapitel sind teils auch recht lang mit knapp 30 Seiten, dennoch passte das für mich, da ich die Welt so besser verstehen konnte. Für mich eine absolute Leseempfehlung für Fantasyleser, die keinen Romanceanteil brauchen, denn den gibt es hier nur minimal.
Tolle Geschichte und ein interessantes magisches System. Am Anfang denkt man, es ginge nur um die Auflösung des Todes der besten Freundin, aber dann entfalten sich verschiedene spannende Handlungen und man denkt sich:Was passiert hier? Wohin führt das alles? Am Ende ergibt dann alles einen Sinn. Ein wenig war es vorhersehbar, aber es hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Ein wenig verwirrt war ich auch bei der Benutzung des Pronomen "xier". Bis ich gemerkt hatte, was dieses Wort bedeuten soll, war ich schon komplett verwirrt. Alles in allem eine tolle Geschichte und ich freue mich auf Teil 2.
Überraschend und anders
Der Klappentext las sich total spannend, sodass ich beschloss dem Buch eine Chance zu geben. Ich muss sagen, die Geschichte ist wirklich erfrischend anders. Den Akademieaspekt fand ich auch super. Einziges Manko war der Schreibstil, den ich gerade am Anfang als sehr gewöhnungsbedürftig erachtete. Genauer beschreiben kann ich es aber nicht. Irgendwie....ungewöhnlich. Nach der Hälfte hatte ich mich aber daran gewöhnt. Ich freue mich aber auf den nächsten Band und wie sich die Geschichte weiter entwickelt.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein Roman wie eine Flutwelle – Bildgewaltige Dark-Academia-Fantasy um eine junge Mondmagierin, ein mächtiges Geheimnis und eine unwiderstehliche Liebe
Emory war bisher höchstens eine mittelmäßige Heilerin, und dass sie einen Platz am renommierten Aldryn College für Mondmagie ergattert hat, verdankt sie allein ihrer besten Freundin Romie. Romie war immer die mächtigere Magierin, die Klügere, die Hübschere, der niemand widerstehen konnte. Doch nun ist Romie tot. Ertrunken in einer Meereshöhle, bei einer dummen Mutprobe, zusammen mit acht anderen Erstsemestern. Nur Emory hat überlebt, und seither hat sich ihre Magie in etwas Mächtiges, Dunkles verwandelt. Niemand darf je davon erfahren. Doch die Blicke des undurchschaubaren Keiran treffen Emory mitten ins Herz: Ahnt er etwas?
Der
New York Times Bestseller
jetzt auch
endlich auf Deutsch!
Die
Fantasy Neuerscheinung 2024
von Pascale Lacelle,
packend und poetisch
erzählt. Der Beginn einer
epischen Romantasy Dilogie
für alle Fans von
Fourth Wing, Ravenhall Academy oder Atlas Six
. Voller
Action, Spannung, Magie und Romantik
.
Book Information
Author Description
Pascale Lacelle ist eine französisch-kanadische Schriftstellerin aus Ottawa, Ontario. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und begann im Alter von 13 Jahren selbst zu schreiben, wobei sie schnell von der Magie der Worte in den Bann gezogen wurde. Nachdem sie ihren Bachelor-Abschluss in französischer Literatur gemacht hatte, stellte sie fest, dass ihr literarisches Herz der englischen Sprache gehört (bitte nicht ihren französischen Professoren verraten). Wenn Pascale sich nicht in Geschichten verliert, träumt sie wahrscheinlich von Essen und Reisen, spielt mit ihrem Hund Roscoe oder versucht, die perfekte Playlist für jede mögliche Stimmung zusammenzustellen.
Posts
„Curious Tides“ von Pascalle Lacelle ist der Auftakt der „Drowned Gods“-Trilogie. Im Onlinehandel ist zwar von der Gezeiten-Dilogie die Rede, aber da die Autorin auf Goodreads bereits den dritten Teil angekündigt hat, gehe ich nun mit dem Originaltitel der Reihe. Es handelt sich hierbei um ein Fantasy-Jugendbuch im Dark Academia Stil. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Basil (kurz: Baz) und Emory. Beide verbindet der Verlust einer geliebten Person, denn Romy, Baz‘ Schwester und Emorys beste Freundin, war eine der 8 Studenten, die bei einer Mutprobe ertrunken sind. Unsere beiden Erzähler haben Grund zu der Vermutung, dass hinter dem tragischen Unglück noch mehr steckt und gehen dem Rätsel auf den Grund. Basil war mir dabei auf Anhieb sympathisch. Auf den ersten Blick ein tragischer Charakter: aufgrund seiner Magie lebt er als Ausgestoßener am Rande der Gesellschaft. Er lebt in ständiger Angst vor seinen eigenen Kräften und kapselt sich deshalb zusätzlich noch selbst ab. Regeln und Grenzen geben ihm eine Struktur, die er so dringend benötigt, was ihm zuweilen vor ein moralisches Dilemma stellt, wenn er sich dann mit der Frage konfrontiert sieht, wie weit er für seine Lieben gehen würde. Ein Konflikt, der hier sehr schön ausgearbeitet wird. Seine Entwicklung ist fantastisch. Auch Emory macht jede Menge durch – ihre Entwicklung verläuft allerdings erst mal frei nach dem Motto: schlimmer geht immer. Sie ist so krankhaft unsicher, dass selbst in ihren sich ewig im Kreis drehenden Gedanken um ihre verstorbene Freundin ihre Eifersucht durchschimmert. Sie ist so darauf bedacht, endlich eigenständig Aufmerksamkeit zu kriegen, nun da sie nicht mehr Romies Schatten sein kann, dass sie blind selbst gegenüber der offensichtlichsten Manipulation ist. Da sie parallel selbst – und das ganz bewusst – jeden gutmütigen Menschen in ihrem Umfeld (inlusive Basil) selbst manipuliert, um ihren Willen durchzusetzen, hielt sich mein Mitgefühl in Grenzen. Trotz meiner Antipathie gilt es doch lobend zu erwähnen, dass Lacelle keine 0-8-15 Charaktere geschrieben hat, die dazu auch noch ihrem Alter entsprechend agieren. Mit Anfang 20 war ich auch noch nicht so reflektiert wie heute und habe einige fragwürdige und nicht immer nette Dinge gesagt oder getan. Diese Version von mir würde ich heute definitiv auch nicht mögen. Zum Glück macht die mysteriöse Geschichte auch fast all meine Probleme, die ich mit Emory hatte, wieder wett. Lacelle kreiert hier eine ausgeklügeltes, komplexes und vor allem recht originelles Magiesystem, durch das man sich erst einmal durcharbeiten muss. Doch jeder Fantasy-Leser weiß, dass diese „Arbeit“ dazugehört und so eine Fantasy-Welt erst richtig zum Leben erwachen kann. Wir erfahren viel über die Geschichte dieser Welt, über die Kultur, die verschiedenen Glaubensvertreter und natürlich die Magie selbst. Alles im Rahmen einer Legende, die vielleicht oder vielleicht auch nicht wahr sein könnte. Ich tippe ja darauf, dass viel Wahres drin steckt, aber die Metaphern in dieser Fabel sich als etwas ganz anderes entpuppen als man erwarten würde. Das spannungsgeladene Ende wird all jene trösten, denen der Grundton der Handlung etwas zu ruhig war, und macht dann auch so richtig Lust auf die Fortsetzung „Stranger Skies“. So ist „Curious Tides“ lange nicht perfekt, aber es verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit als es bislang bekommt: 4/5 Sterne.
Gezeiten- und Mondmagie - ein Magiesystem das absolut überzeugt!
Ich hab die Geschichte um Emory und Baz (Basil) geradezu verschlungen. Der Einstieg ist geheimnisvoll und dramatisch. Anfangs war ich von den Magieformen etwas erschlagen, bin aber sehr schnell damit zurecht gekommen. So ein facettenreiches Magiesystem ist mir noch nirgends begegnet. Auch die Charaktere haben mir unglaublich gut gefallen. Emory mit ihrer Trauer, ihren Verlustängsten, ihrer Angst zu Versagen und den Erwartungen an sie nicht gerecht zu werden. Baz mit seiner Trauer, der Angst vor seiner Magie und vor allen Dingen seinen Selbstzweifeln und selbst Kai als Nebencharakter fand ich unglaublich spannend. Lediglich Keiran fand ich von Anfang an ziemlich unsympathisch. Ich mag einfach keine Charaktere, die so offensichtlich perfekt sind. Der Schreibstil von Pascale Lacelle war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich kam schnell mit ihm zurecht und bin danach nur so durch die Seiten geflogen. Die bildgewaltigen Beschreibungen fand ich einfach großartig. Band 2 liegt hier bereits und wartet darauf gelesen zu werden. Absolute Leseempfehlung 📚⭐️⭐️⭐️⭐️,5
Emory war bisher höchstens eine mittelmäßige Heilerin, und dass sie einen Platz am renommierten Aldryn College für Mondmagie ergattert hat, verdankt sie allein ihrer besten Freundin Romie. Romie war immer die mächtigere Magierin, die Klügere, die Hübschere, der niemand widerstehen konnte. Doch nun ist Romie tot. Ertrunken in einer Meereshöhle, bei einer dummen Mutprobe, zusammen mit acht anderen Erstsemestern. Nur Emory hat überlebt, und seither hat sich ihre Magie in etwas Mächtiges, Dunkles verwandelt. Niemand darf je davon erfahren. Doch die Blicke des undurchschaubaren Keiran treffen Emory mitten ins Herz: Ahnt er etwas? Magie,geheime Orden,Geheimnisse die entschlüsselt werden wollen,alte Mächte und eine Protagonistin die plötzlich nicht mehr nur mittelmäßig ist sondern etwas besonders durch einen Unfall der nicht hätte passen sollen und ihr Leben auf den Kopf stellt. Der Schreibstil lässt einen durch das Buch fliegen.

🌑🌒🌓🌔🌕🌖🌗🌘
Eine super interessante Geschichte, die ein ganz anderes Fantasy Genre bedient. 🌊 Die Story beginnt relativ gut, aber irgendwann ist es etwas langatmig gewesen. Es kam erst gegen dreiviertel des Buches zu Spannungen im Geschehen!🌫️ Eine ganz passables Buch, jedoch werde ich den zweiten Teil eher nicht lesen! Für mich leider nur durchschnittlich, obwohl es echt Potenzial hat! Die Umsetzung aber leider nicht gut gelungen ist. 🤍

»Es gibt Gezeiten, die töten, und Gezeiten mit grausamen Stimmen, die jeden finden, mondgeküsste Gezeiten mit Augen schwarz wie ein Rabe und solche unter fremden Himmeln bar jeder Gabe.« Nach dem Tod ihrer besten Freundin Romie, kehrt Emory am Ende des Sommers ans Aldryn College für Magie zurück. Tief in Trauer und von Schuldgefühlen gequält, versucht Emory den Grund für Romies Tod und ihr eigenes Überleben herauszufinden. Dabei stößt Emory auf eine ominöse Geheimgesellschaft, deren überaus charismatischer Anführer, sie für das fehlende Puzzleteil zu seinem großen Plan hält, denn seit dem Tod ihrer Freundin hat sich Emorys Magie verändert und sie zu etwas einzigartigem, aber auch zu etwas sehr gefährlichem werden lassen. Außerdem erhält Emory Hilfe von Romies Bruder Baz, einem schüchternen Bücherwurm, der über eine besondere Magieform verfügt und fürchterliche Angst hat, die Kontrolle über diese zu verlieren. Gemeinsam versuchen sie Emorys neue Magie zu ergründen und ihr mehr Kontrolle zu verschaffen, während Emory immer tiefere Einblicke in die Machenschaften der Geheimgesellschaft erhält, für sie alles aufs Spiel setzt und mit einer erschreckenden und unglaublichen Wahrheit konfrontiert wird. Ein ganz toller Reihenauftakt, der für mich leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Zugegeben, kann es am Anfang ein bisschen verwirrend und überwältigend sein, denn das Magiesystem beinhaltet viele Namen und verschiedene Klassen die man erstmal verstehen und kennenlernen muss. Trotzdem fand ich es super spannend, neu und erfrischend, dass es mich überhaupt nicht gestört hat und ich immer mehr erfahren wollte. Die Handlung wird aus den Perspektiven von Emory und Baz erzählt, die beiden sehr besondere, facettenreiche und gut geschriebene Charaktere sind. Und auch wenn die beiden durchaus Fehler machen und sich fragwürdig verhalten, kann man ihr Verhalten eigentlich immer nachvollziehen. Das Setting hat mir richtig gut gefallen, das Magiesystem in Verbindung mit den Mondphasen ist etwas ganz Neues und ich mag es immer sehr, wenn eine Legende in die Handlung der Geschichte eingebunden wird, die Hinweise und versteckte Wahrheiten enthält. Alles in allem hatte ich sehr viel Spaß mit dem Buch und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der Ende diesen Monats erscheint und dann direkt verschlungen wird.
2025_#49 🌑🌒🌓🌔🌕🌖🌗🌘🌑
Klassischer Fall von "Lag viel zu lange auf dem SUB"! Hatte es mal einfach so gekauft und es jetzt nur gelesen, weil Band 2 bald erscheint. Daher bin ich eigentlich völlig ohne Erwartungen an das Buch rangegangen und fand es dann richtig, richtig toll😍😍 das Magiesystem rund um den Mond war mal was Neues und hat mir total gefallen. Die Story hat mich von der erste Seite an gepackt und auch die ganze Zeit über nicht mehr losgelassen. Es war super spannend und ich wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Auch die Personen mag ich gern! Manche Entwicklungen waren vorhersehbar, von anderen wurde ich aber absolut überrascht! Freue mich sehr auf Teil 2! Und hoffentlich dauert es nicht zuuuuu lange, bis der dritte erscheint 🫣

Curious Tides von Pascale Lacelle ist eine atmosphärisch dichte Dark-Academia-Fantasy voller Magie, Geheimnisse und innerer Zerrissenheit. Emorys Weg von der unscheinbaren Heilerin zur Trägerin einer gefährlichen Macht zieht einen in eine düstere Welt zwischen Mondphasen, Schuld und Sehnsucht. Mystisch, intensiv und mit einem Sog wie die Gezeiten – ein magisches Leseerlebnis. ☺️
Leider nicht so stark wie es hätte sein können…
Mir hat die Idee mit den verschiedenen Mondphasen wirklich gefallen, allgemein gab es eine Menge gute Ideen und Elemente. Aber im Endeffekt war mir alles irgendwie zu viel und gleichzeitig zu wenig. Es gab viele Fantasyelemente und viele Verknüpfungen, die für mich aber zu wenig vertieft wurden. Meiner Meinung nach, hätte man einiges weg lassen und dafür anderes tiefgründiger darstellen können. Dazu kommt, dass mir die Hauptcharaktere nur mässig zugesagt haben, die waren mir ebenfalls etwas zu oberflächlich. Der Schreibstil war sehr einfach, denke dieser sagt eher etwas jüngeren Lesern zu. Mir war er etwas zu langweilig und die Gefühle sind nicht so bei mir angekommen. Ansonsten hätte mich die Handlung wirklich interessiert. Hoffe, dass es andere mehr begeisten kann, denn es steckt sicher eine menge Arbeit dahinter. 2.5⭐️
Nach einem Unfall, bei dem ihre beste Freundin ums Leben gekommen ist, hat Emory ihre Magie nicht mehr im Griff. Eigentlich ist sie eine Heilerin und höchstens eine mittelmäßige, doch plötzlich schlummert unter ihren Fingerspitzen eine ungekannte Macht, die Emory erschreckt und sie in Gefahr bringt, wenn sie die Kontrolle verliert. Und jemand ist ihr auf der Spur…
Pascale Lacelle hat ein unglaublich kreatives, innovatives Magiesystem entwickelt. Magische Begabungen auf Basis der Gezeiten und der Mondphasen? Das ist doch mal was. Auch wenn ich mir die ganzen verschiedenen Ausrichtungen nicht merken konnte. In der Geschichte begleiten wir Emory an eine Akademie für Mondmagier, wo Emory versucht, ihrer Magie Herr zu werden und Licht ins Dunkel zu bringen. Dabei gibt es viele Hinweise auf Mythologie und Götter auf Basis der Gezeiten - und eine zutiefst gespaltene Gesellschaft voller Vorurteile gegenüber jenen, die anders sind. Emory ist eine zutiefst unsichere Person und deshalb sehr anfällig für Manipulation. Sie gerät in die Fänge von Menschen, die sie offensichtlich nur benutzen und ist dabei schon ziemlich naiv. Sie definiert sich oft selbst nur über ihre Begabung, nicht ihre eigene Person und übersieht dabei das Offensichtliche. Der zweite Protagonist, Baz, war mir da deutlich sympathischer, emphatisch und liebenswert-introvertiert, wie er ist. Curious Tides verbindet neue Ideen mit bekannteren Geschichtenelementen (wie etwa exklusive Geheimclubs in Schulen) und wird zu einer durchaus spannenden Geschichte, die allerdings an manchen Stellen etwas Geduld brauchen, sei es durch die Naivität der Protagonistin oder durch ruhigere Passagen in der Handlung. Dennoch ist Emory und Baz’ Geschichte ein atmosphärisches Abenteuer und ein spannender Auftakt zu einer Geschichte voller Träume und Geschichten, versteckt zwischen den Wellen von Ebbe und Flut.

Insgesamt ist es eine sehr gute und interessante Geschichte mit einem grandiosen Worldbuilding, jedoch war sie für meinen Geschmack zu schleppend, um mich richtig zu begeistern.
“Die meisten Menschen unterdrücken ihre schlimmsten Ängste, bösen Erinnerungen, Traumata und Wunden aus der Kindheit. Sie vergraben sie so tief, dass sie sich ihrer nicht einmal mehr bewusst sind.” Nach einem Unglück in einer dunklen Höhle, bei dem neun Erstsemestler, die begabtesten Magier der Akademie, gestorben sind, wird Emory plötzlich nicht mehr nur mittelmäßig angesehen. In ihr scheint etwas Dunkles zu leben. Kann sie ihre Geheimnisse verbergen? Durch die wechselnde Perspektive von Emory und Baz taucht man sofort in die Geschichte und die Gefühlswelt der beiden ein. Die Vergangenheit wird langsam Stück für Stück aufgearbeitet, während man sich auf die Suche nach den Geheimnissen und Gründen für das Unglück und Emorys Veränderungen begibt. Das gesamte Buch widmet sich ausführlich und detailliert der Magie, den verschiedenen Häusern, den Mondzyklen und alten Mythen. Dies erschwerte mir den Einstieg, da es sich sehr in die Länge zog, bis die Geschichte Fahrt aufnahm. Im Verlauf gab es jedoch einige überraschende Wendungen, die alles etwas spannender machten. Auch die einzelnen Charaktere wurden ausführlich und detailliert beschrieben. Baz, der eher zurückgezogen und schüchtern ist, entwickelt sich im Verlauf der Geschichte gewaltig. Auch Emory, die zu Beginn sehr kindlich und unsympathisch wirkt, bekommt einigermaßen die Kurve, bleibt jedoch für mich weiterhin zu selbstbezogen und egoistisch, auch wenn sie erwachsener wird. Insgesamt ist es eine sehr gute und interessante Geschichte mit einem grandiosen Worldbuilding, jedoch war sie für meinen Geschmack zu schleppend, um mich richtig zu begeistern.
Große Dark Academia Liebe 🫶🏻 “Curious Tides” hat mich super überrascht, mitgerissen und nicht mehr losgelassen! Es ist wunderbar düster mit viel Hintergrundgeschichte über die Magie (die sich übrigens nach den Gezeiten richtet) und die Götter (die existieren aber irgendwie auch nicht?). Außerdem sind die Charaktere mega, auch wenn Emory am Anfang, bis man weiß, was sie richtig antreibt, ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist 🫣 Ich habe es sehr geliebt und freue mich wahnsinnig auf den zweiten Teil, der im November erscheint 🖤 (Vielleicht lese ich das Buch bis dahin einfach noch mal 🫢)

Magische Welt, die mit dem Wasser verwoben ist.
Zu Beginn bin ich etwas schwer reingekommen, weil es sehr viel Informationen waren. Besonders zu den unterschiedlichen magischen Begabungen. Je weiter ich gelesen hab, desto mehr hat mich das Buch gefesselt😍 Ich bin ja so gespannt, welche Welten wir noch so kennen lernen werden. Und jetzt muss ich wiedermal auf eine Fortsetzung warten🫠 irgendwie schaff ich es in letzter Zeit immer mir Bücher auszusuchen, die sich dann als Reihe entpuppen und noch nicht alle Teile veröffentlicht sind😂🥺😅

Das war überraschend gut! Schlummerte eine Weile lang auf meinem Kindle und ich weiß nicht, warum ich es nicht früher gelesen hab. Das Magiesystem finde ich super spannend, die Protagonist*innen fand ich auch spannende Charaktere mit Entwicklung. Die Geschichte zusammen mit der Hintergrundgeschichte fand ich auch sehr spannend. Hat mich richtig abgeholt und kann ich echt empfehlen!
Zwischen Mondmagie und naiver Protagonistin
Eine Welt, in der der Geburtstag viel mehr bedeutet. Die potenzielle Möglichkeit Kräfte zu entwickeln, passend zu den Gezeiten. 🌒🌓🌔🌕🌖🌗🌘 Cooles Konzept... ...ABER so richtig hat einen das Buch nicht gepackt. Ich habe immer überlegt, ob es mich mehr abgeholt hätte, wenn ich noch 16 Jahre alt wäre. Vermutlich etwas mehr, aber ich glaube sogar mein 16-jähriges Ich wäre von der Naivität der Protagonistin aufs Tiefste genervt gewesen. Wir kennen es alle: Unscheinbare Protagonistin, ohne Selbstwertgefühl, die plötzlich Kräfte entwickelt und dann in einem Love-Triangle steckt. Die Suche nach verzweifelter Bestätigung. Das Rad wurde nicht neu erfunden 🫠 Nicht falsch verstehen: Die Welt ist cool! Und ich bin gespannt auf Band 2, aber ich hatte immer wieder Leseflauten, Protagonistin sei dank.
Interessante Idee mit Längen
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht. Leider war der Einstieg holprig, und es dauerte eine Weile, bis ich mich mit den Figuren verbunden fühlte, was erst gegen Ende des Buches geschah. Die Geschichte ist gut durchdacht, aber mir fehlte oft schlicht die Spannung, sodass ich mich manchmal etwas durchkämpfen musste. Im Verlauf gab es dann manchmal überraschende Wendungen, die die Geschichte dann etwas spannender gestalteten. Das Buch ist aus der Erzählerperspektive geschrieben und widmet sich ausführlich der Magie, den verschiedenen Häusern, den Mondzyklen und alten Mythen. Insgesamt ist es sehr bildhaft und detailreich beschrieben. Das Buch zeichnet sich durch authentische Charaktere aus, die mit ihren Ecken und Kanten eine realistische Tiefe haben. Ihre Handlungen sind nicht immer perfekt durchdacht, und sie treffen fragwürdige Entscheidungen. Doch gerade diese menschliche Schwäche macht sie greifbar und interessant. Ich konnte mich auch gut emotional in die Figuren hineinversetzen. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Obwohl die Geschichte einige Schwächen aufweist und es einige Zeit brauchte, um mich zu fesseln, konnte sie mich dennoch mit ihrem originellen Setting und den unerwarteten Wendungen überzeugen.
Wie eine Flutwelle
Dieses Buch hat mich wie ein Meeresstrudel eingesaugt. Es war so fesselnd und unglaublich gut geschrieben. Beim Lesen hatte ich permanent das Gefühl, wirklich im Buch vor Ort zu sein, die Wellen zu hören und das Meeresrauschen und den Wind am Strand zu spüren. Ich habe mich gefühlt als wäre ich am Strand an einem bedeckten wolkigen Tag. Auch das College Aldryn fand ich so schön beschrieben. Ebenso ging es mir bei der Handlung an sich. Die Gezeitenmagie habe ich bisher in keinem anderen Buch gefunden, auch die Ausarbeitung der unterschiedlichen Ausrichtungen der Mondhäuser empfand ich als sehr gut überlegt. Ausserdem gab es in der Geschichte noch eine Geschichte bzw Märchen/Legende die allem nochmal eine neue Tiefe gegeben hat. Wer mir tatsächlich nicht so gut gefallen hat, war Emory. Sie war recht naiv und manipulativ und obwohl ich sie teilweise auch verstanden habe, mochte ich nicht wie sie sich verhalten hat. Und ich bin kein Freund vom Trope Love Triangle. Absolut nicht. Das gibt nur Drama. Aber trotz meiner Kritikpunkte (die ja auch nur meine Meinung wiedergeben) finde ich diese Buch wunderbar und möchte definitiv mehr aus dieser Welt lesen. ♡
Die Idee für die Geschichte, dass Setting, die Atmosphäre des Buches sind so schön - aber es gab einige Sachen, die mich trotzdem nicht ganz überzeugt haben. Ich finde es faszinierend, dass die Autorin sich dieses ganze Konzept mit den Mondphasen, Zauberkräften und sogar dem historischen Hintergrund ausgedacht hat und allein das hat mich dazu gebracht, mit großem Interesse das Buch durchzulesen. Die Geschichte hat viel Potenzial! Aber was mich gestört hat ist die Einfachheit der Charaktere und alles in allem was die Story relativ vorhersehbar und oft habe ich über die etwas naiven Entscheidungen der Protagonisten gestutzt, vor allem weil für mich persönlich offensichtlich war, wer der verdächtige ,,Böse'' ist. Trotz allem hat mich irgendwas an diesem Buch gefesselt, sodass ich die 650 Seiten in 3 Tagen verschluckt habe und wirklich invested war, da der Schreibstil superflüssig voran ging. Ich würde sogar aus purem Interesse den zweiten Teil lesen, weil man am Ende etwas gecliffhanged wurde, obwohl es genau da so richtig los ging haha!
Ein sehr spannender Fantasy Roman mit einer eher ungewöhnlichen Umgebung.
Wie bei vielen komplexen Fantasy Büchern fiel es mir auch bei diesem zu Beginn etwas schwer, die Welt zu verstehen. Doch ca. ab der Mitte wurde es immer spannender und man konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Baz' Sicht fand ich manchmal etwas langweilig, doch besonders zum Ende hin kamen die Ereignisse sowohl bei ihm, als auch bei Emory Schlag auf Schlag. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird!
Großartig poetisch mit kleinen Schwächen
Dieses Buch reißt einen mit wie eine Flutwelle. Von Anfang an wird man komplett ins Geschehen geschmissen und muss fortan schwimmen lernen. Wir starten mit Emory im 2. Studienjahr, nachdem das erste so tragisch mit dem Tod ihrer Freundin Romy geendet hat. Das Worldbuilding ist so gigantisch und ich kam nicht umhin, zwischendurch zu recherchieren, ob ich hier wirklich den ersten Teil in den Händen halte. Die ganze Welt, das Magiesystem, die Hintergrundgeschichten der Hauptfiguren... Alles ist so vollgepackt und stellenweise recht poetisch geschrieben. Es hat ein wenig gedauert, bis ich hier richtig in den Lesefluss gekommen bin, weil ich mich Anfangs so unglaublich konzentrieren musste, um alles mitzukriegen. Auch waren mir die ein oder anderen Stellen zu schnell abgehandelt. Keiran hätte aus meiner Sicht noch etwas mehr ausgearbeiteten sein können. Aber dennoch ist die Geschichte und die Idee absolut spannend und ich finde auch mal was Neues, wenn man sich darauf einlässt.
Poetisch, spannend, gut!
Obwohl es eine Weile gedauert hat, bis wir den bildgewaltigen Schreibstil von Pascale Laselle verinnerlicht hatten und die Geschichte Fahrt aufnahm, konnte uns Curious Tides überzeugen. Es besticht mit einem wunderbaren Magiesystem, interessanten Charakteren und einem fast schon poetisch anmutenden Schreibstil. Gemeinsam mit Emory, Keiran und Baz machten wir uns auf die Suche nach der Wahrheit. Was ist damals mit all den ertrunkenen Schülern passiert? Was hat das Lied der ertrunkenen Götter damit zu tun? Werden die drei unbeschadet die Geschehnisse aufdecken können? Bei der derzeitigen Fülle an magischen Geschichten ist es schwer, etwas wirklich Neues zu finden. Umso mehr überraschte es uns, dass die Mondmagie des Buches uns mit seiner Einzigartigkeit in den Bann ziehen konnte. Sie wirkte durchdacht und gut aufgebaut. Die Autorin schafft es, eine Welt aus Dunkelheit, Magie und der Kraft der Gezeiten zu erschaffen. Die Liebesgeschichte zwischen Emory und Keiran rückt dabei zwar etwas in den Hintergrund, vervollständigt die Geschichte aber auf ganz eigene Weise. Hier finden wir keine klassische Romance. Wir hatten eher das Gefühl, dass es sich stellenweise um ein Love Triangle handelte, das aber stets im Hintergrund blieb. Für uns war der Liebesplott lange nicht offensichtlich. Die Geschehnisse in der Höhle und die daraus entstandenen Konsequenzen, liegen ganz klar im Fokus. Dieses Buch ist alles andere als Mainstream, dadurch mag es für den ein oder anderen zwar etwas schwieriger sein, in die Geschichte zu finden. Für die, die dranbleiben, lohnt es sich aber auf zauberhafte Weise. Wir empfehlen das Buch allen, die Freude an einem ausgeklügelten Magiesystem haben und düstere, bildgewaltige Geschichten lieben.
Das Tor zur Tiefe
„Emory war eine Gezeitenruferin, mit einer einzigartigen Energie.“ Dieses erste Buch von einer Dilogie hat mich nicht nur wegen den Themen gefesselt, sondern auch wie die Geschichte rüber gebracht wurde. Emorys Freundin Romy kommt bei einer Mutprobe in einer Meereshöhle ums Leben und Emory setzt alles in Bewegung an die Wahrheit zu kommen. Man kann nicht nur Emorys Sichtweise lesen, sondern auch von einem weiteren Protagonisten. Beinhaltende Themen :Mondmagie , Freundschaft , Liebe, Träume, Geheimnisse, Verrat und Tod.

Die Geschichte von Emory und Baz hat mich in den Bann der Mondmagie gezogen und wie eine stürmisch hereinbrechende Flut überrollt - auf die beste nur erdenkliche Weise.
Emory’s beste Freundin Romie ist zusammen mit anderen Kommilitonen in einer sagenumwobenen Meereshöhle gestorben. Sie hinterlässt eine Emory, die kein Selbstbewusstsein und merkwürdige neue Kräfte hat, und einen Bruder, der mit starker Magie gesegnet und mit schrecklicher Angst vor dieser verflucht ist. Beide lässt die Suche nach dem Sinn von Romie‘s Tod nicht los und so stolpern sie bei der Suche nach Wahrheiten auf noch mehr Geheimnisse und Mysterien. Die Personen in der Geschichte sind authentisch und nahbar. Man liest aus Emory die Verzweiflung und die Unsicherheiten heraus. Sie ist getrieben von dem Wunsch, als Person gesehen und bewundert zu werden (nicht von allen, aber zumindest von einer Person). Gleichzeitig wünscht sie sich mit aller Kraft Romie zurück, die all das war, was Romie gerne wäre. Durch die Freundschaft zu Romie hatte Emory eine Identität, die sie durch Romie‘s Tod verlor und jetzt herausfinden muss, wer sie selbst als Person ist. Ich finde es gut, dass sie dabei verwerfliche Entscheidungen trifft, denn wenn wir ehrlich sind, treffen wir alle fragwürdige Entscheidungen, wenn wir unbedingt etwas erreichen wollen. Umso mehr mag ich, wie beispielsweise das Ausnutzen von Baz durch Emory ihr jederzeit bewusst war und sie mit den emotionalen Konsequenzen davon gehadert hat. An Baz war es spannend zu lesen, wie er immer selbstbewusster und angstfreier wird. Vielleicht ein Abfärben durch Emory, aber auch wenn beide mehr oder weniger wie ein Team auftreten, sind ihre beiden Wege gleich spannend. Die Nebendarsteller sind auch richtig gut getroffen, gerade bei Kieran ist der Autorin der machthungrige, berechnende und zugleich charmante Charakter besonders gut gelungen. Von Kai würde ich gerne mehr in Band 2 sehen, aber auch von ihm ist ein klares Bild gezeichnet worden durch die Erinnerungen von Baz. Generell ist jedoch die Welt, in der die Geschichte angesiedelt ist, das beste. Ein unglaublich gutes Worldbuilding, das Potential für ganz viele Geschichten hat. Natürlich kann in einem Band nicht auf alles eingegangen werden, aber vom Grunde her ist dem Leser durch die einzelnen Verhaltensweisen und Aktionen die Welt nahe gebracht worden und die relevanten Aspekte der Welt, die mit der Geschichte verwoben sind, sind besonders nochmal herausgestellt worden. Ich kann es kaum erwarten, den 2. Teil zu lesen. Definitiv ein Highlight des Jahres!

Ich muss sagen, ich finde es Schade, dass dieses Buch so wenig Beachtung findet, trotz diesem absolut wunderschönen Cover. Okay, am Anfang ist es wirklich etwas holprig und ein wenig kompliziert, bis man in diesem Magie System durchgestiegen ist aber nach dem ersten Viertel, wird es dann richtig gut, spannend und interessant. Das ist kein 08/15 Fantasy Roman von denen man reihenweise überschwemmt wird, mit überaus attraktiven Helden, die meist Alpha Arschlöcher sind und zum niederknien hübsche Heldinnen, mit der kein normales Mädchen mithalten kann. Hier haben wir Baz, der eine Brille trägt, schüchtern ist und lieber für sich ist und eine Höllenangst vor seiner Magie hat. Und Emory, eine Außenseiterin mit wenig Selbstvertrauen, da im Gegensatz zu anderen Studenten ihre Magie mittelmäßig ist. Wir begleiten die beiden auf ihrer Abenteuerreise, wo sie sich ihren Ängsten stellen und den Mut finden, zu sich selbst zu stehen. Und es zeigt, daß ein Romatasy Buch auch ohne viel Spice aber mit den richtigen Worten und Andeutungen, trotzdem die eigene Fantasie anregen kann. Freu mich auf Band 2 im Frühjahr.
Ein großartiges Buch. Sehr düster, durchweg spannend, voller Dunkelheit, Hingabe und Leidenschaft, sowie Magie und Hoffnung. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Keine Minute war das Buch irgendwie langatmig oder langweilig. Spannende Story, komplexe Charaktere. Voller Plottwists und Wendungen, Auflösungen, die nicht zu schnell und wirr kamen, sondern logisch und verständlich. Charaktere verhalten sich ebenfalls logisch und passend zu der erschaffenen Person. Hachja, könnte die ganze Zeit von diesem Buch erzählen! Bin ganz fasziniert von der Welt, die dort erschaffen worden ist. Genauso wie ein Buch sein sollte. Unbedingt empfehlenswert!!
Sehr komplex
Aufgrund der anderen Rezensionen hatte ich bereits mit der komplexen Magiewelt gerechnet und ich muss sagen, anfangs war ich noch ziemlich optimistisch. Ja, die Erzählungen über die vier Gezeiten sind sehr konfus und schwer nachzuvollziehen, die laufende Story ansich fand ich aber ziemlich gut und leicht zu lesen. Hin und wieder werden Erinnerungen eingebaut, wo ich mir für die Verdeutlichung gerne ein etwas besseres Layout gewünscht hätte - oder zumindest einen Absatz, der den Zeitsprung andeutet, anstatt den fortgeführten Fließtext. Je weiter ich in dem Buch fortschritt, desto unsympathischer wurde mir Emory. Sie ist keine ausgesprochen starke Protagonistin und verhält sich extrem manipulativ und heuchlerisch. Baz und auch Virgil sowie Jae fand ich dafür aber wirklich sehr sympathisch und charakterstark. Leider wurde es auch immer auffälliger, dass ich mich viel zu stark von x-beliebigen Dingen in meiner Umgebung ablenken ließ, weil ich einfach nicht vollständig in die Story eintauchen konnte und letztendlich glaube ich auch nur die Hälfte des ganzen Buchs überhaupt verstanden habe. Eine weitere kurze Anmerkung: es fiel mir zweimal auf, dass falsche Namen genannt wurden, von Personen die in der Szene gar nicht vorkamen. Solche Fehler finde ich leider sehr grob und hier kann ich auch nicht verstehen, wie das während des ganzen Veröffentlichungsprozesses im Verlag nicht auffallen konnte. Nichts destotrotz war das Ende doch sehr spannend und ich werde dem zweiten Band wohl eine Chance geben, in der Hoffnung, dass das Verständnis für die Geschichte mir doch noch aufleuchtet. Ggf. würde ich auch Band 1 sogar noch einmal rereaden.
Komplexer und poetischer Auftakt
Meine Meinung zum Buch: “Curious Tides” von Pascale Lacelle war komplex, episch und wunderbar düster! Der bildgewaltige und regelrecht poetische Schreibstil der Autorin hat mich gleich zu Beginn wie eine mächtige Flutwelle mitgerissen und einfach nicht mehr losgelassen. Die Seiten flossen nur so dahin und das bombastische Magiesystem mit der Gezeiten- und Mondmagie und all den unterschiedlichen, fantastischen Gaben hatte es mir besonders angetan und mich einfach nur geflasht. Am liebsten hätte ich gar nicht mehr mit dem Lesen aufgehört und die beiden Hauptcharaktere Emory und Baz noch ewig weiter auf ihrem spannenden Weg begleitet. Beide waren auf ihre eigene Art etwas Besonderes und ich habe mich ihnen unglaublich nahe gefühlt, weil die Autorin es geschafft hat, ihre Gefühle so intensiv herüberzubringen, dass ich sie regelrecht durch die Buchseiten hindurch spüren konnte. Auch die anderen Charaktere waren sehr authentisch ausgestaltet und das Setting mit dem starken Dark Academia Flair war die Kirsche auf der Sahnetorte. All die detaillierten Beschreibungen haben dazu geführt, dass ich die Handlung sozusagen wie einen Film vor meinen Augen gesehen habe und das Buch ist mir wirklich unter die Haut gegangen, so viel kann ich sagen. Ich habe definitiv ein neues Highlight für mich gefunden und kann die Fortsetzung ehrlich gesagt schon jetzt kaum mehr erwarten. Insgesamt gesehen, war dieses Buch wirklich ein unglaublich guter Reihenauftakt und ich kann es noch immer kaum glauben, dass das wirklich das Debüt der Autorin ist. Ich kann es nur jedem Fan von düsterer Fantasy wärmstens ans Herz legen.
Romie ist tot. Und nicht nur sie, sondern auch acht weitere Studierende des renommierten Aldryn College für Mondmagie. Aber was wollten sie und die anderen mitten in der Nacht in der Meereshöhle von Dovermere? Und warum hat Emory, Romies beste Freundin, die ihnen nachgegangen ist, als einzige überlebt? Diese Fragen stellt sich auch Emory. Schließlich war Romie immer die bessere Magierin und Schülerin von den beiden. Gemeinsam mit Romies Bruder Baz und dem mysteriösen Kieran taucht Emory immer tiefer in die Geheimnisse des Aldryn College ein und kommt dabei dunklen Machenschaften auf die Spur, die weit über das hinausgehen, was Emory dachte zu finden. Pascale Lacelle hat in “Curious Tides” ein ziemlich cooles Magiesystem entworfen, wobei sich die Fähigkeiten jeweils danach richten in welcher Mondphase man geboren wurde. Je nachdem wird man am Aldryn College einem der vier bzw. fünf Häuser zugeordnet und den Fähigkeiten entsprechend unterrichtet. Dark Academia at it’s best – zumal das College, wie es sich gehört, einige dunkle Geheimnisse birgt und man auch nicht allen Studierenden unbedingt über den Weg trauen sollte. Der Romance-Anteil – naja, sagen wir mal, er ist vorhanden, allerdings eher angenehm dezent im Hintergrund, denn hauptsächlich geht es in der Geschichte vor allem darum, herauszufinden, was genau in Dovermere passiert ist und warum die jungen Leute von der Flut überrascht wurden. Schließlich waren sie doch allesamt Mondmagier, die sich mit den Gezeiten auskennen sollten. Zwischenmenschliche Beziehungen kommen aber dennoch nicht zu kurz – auch die romantischer Art nicht – wobei der Fokus aber vorrangig auf dem “Wie?” der Interaktionen liegt und weniger auf dem “Was?”. Die Geschichte wird wechselweise aus den Perspektiven von Emory und Baz erzählt, wobei beide Protagonisten nicht uneingeschränkt sympathisch sind. Emory gesteht sich sogar selber ein, Baz zu ihren Gunsten manipulieren zu wollen, während Baz sich immer wieder hinter seinem Studium und seiner Forschung versteckt, um keine Verantwortung für vergangene Ereignisse übernehmen oder darüber nachdenken zu müssen. Im Laufe der Geschichte entwickeln sich beide Charaktere allerdings sowohl menschlich als auch in ihren Fähigkeiten ein großes Stück weiter, wobei die Sympathien immer ein Stück mehr bei Baz liegen. Trotz der schwierigen Hauptcharaktere oder vielleicht auch gerade wegen ihnen, entfaltet die Geschichte eine unglaubliche Dynamik. Dabei liest sie sich eher wie ein Krimi und zieht ihr Lesesuchtpotenzial aus Geheimnissen, Ängsten, denen sich die Charaktere stellen und aus einer Art “Who dunnit?”. Nur, dass man hier eben nicht den Täter sucht, sondern wissen möchte, was die viel zu früh einsetzende Flut ausgelöst und die Studierenden getötet hat. Währenddessen kommt Baz einer ganz anderen Sache auf die Spur, die ihn die ganze Ordnung der magischen Welt anzweifeln lässt. Und er muss sich selbst fragen, ob er in der Vergangenheit nicht auch einige Fehler gemacht hat, die andere in Gefahr gebracht haben. Als Emory und Baz ihren jeweiligen Zielen immer näher kommen, nimmt die Geschichte ordentlich an Fahrt auf, nimmt Wendungen, die man nicht hat kommen sehen und hinterfragt in gewissem Maße sogar die eigene erzählte Welt. Einziges Manko: Obwohl das Magiesystem wirklich spannend ist, wird es nicht über die benötigten Informationen hinaus entwickelt. Da die Geschichte der Auftakt einer Trilogie ist, hätte man hier den Weltenbau noch etwas ausführlicher anlegen können, aber vielleicht bietet sich dadurch auch einfach Potenzial für die Bände 2 und 3.
Als EBook gelesen
Der Anfang des Buches war, für mich, etwas zäh und schwer reinzukommen, erst nach etwa 150 Seiten war ich dann drin. Allerdings war es dann wie ein Rausch. Das Magie-System war mal was ganz anderes, die Idee mit den Mondphasen und den Gezeiten fand ich sehr interessant und unterhaltsam. Zwischendurch passierte dann immer wieder etwas total unerwartetes was mich überrascht hat. Dafür gibt es von mir 4,25 ⭐️
Ich hab’s absolut nicht kommen sehen. Am Anfang fand ich das Buch vom Schreibstil und dem Beginn der Geschichte her nicht sehr fesselnd. Das soll nicht schlecht gemeint sein…gut zu lesen war es, aber der Schreibstil hat mich am Anfang leider nicht wirklich abgeholt, was dann auch ein wenig für begrenzte Motivation gesorgt hat. Hinzu kam, dass ich schon mit Einstieg in die Geschichte sehr verwirrt war. Die Verwirrung hat sich mit Fortschritt im Buch gebessert, war aber nie ganz weg. Es war ein bisschen wie eine Schnitzeljagd durchs Buch. Sobald ich etwas verstanden hatte, kam das Nächste, was mich verwirrt hat. Mit der Zeit wurde es aber besser, einfach weil ich mich dann an den Schreibstil (den ich mit zunehmenden Lesefortschritt immer besser fand) und die Geschichte an sich gewöhnt hatte. Was ich absolut super fand, war die Auswahl der Geschichte bzw. in was für einer Welt sie gespielt hat. Ich fand das Thema über Gezeiten und die damit verbundenen Magien super interessant und auch gut durchdacht…es war mal was Anderes. Eine schöne Abwechslung! Die Charaktere fand ich ebenfalls sehr gelungen. Ich mochte die Entwicklung von allen sehr. Auch das Begreifen davon, wer sie sind und wer sie in Zukunft sein wollen. Man hat wirklich gemerkt, wie die Protagonisten Emory und Baz erkannt haben, dass sie sich weiterentwickelt haben und auch wohin sie sich noch entwickeln wollen. Die leicht aufkeimende Romanze hat der ganzen Sache noch einen schönen Zusatz gegeben. Alles in allem war ich gegen Ende hin immer mehr von dem Buch überrascht, weil ich am Anfang nie gedacht hätte, dass es mich so abholt, so spannend wird und auch so viele versteckte Wendungen, Enthüllungen und Entdeckungen bereit hält. Ich bin absolut bereit für Band 2!
Enthält Spoiler! Die Welt, das College-Setting war sehr atmosphärisch, hatte dark academia vibes und das Magiesystem war gut durchdacht, mit den verschiedenen Mondphasen, Ausrichtungen… es gab Mythen und Sagen, die alle irgendwie mit der Realität verknüpft waren, also ein wirklich gut ausgearbeitetes Magiesystem. Allerdings hatte ich immer wieder Phasen während des lesens, in denen meine Gedanken komplett abgedriftet sind und ich die ein oder andere Seite nochmal lesen musste, da die Geschichte mich nicht immer komplett fesseln konnte. Das lag manchmal auch einfach daran, dass dann wieder neue Teile des Magiesystems erklärt wurden, das waren dann aber oft soviele Infos auf einmal, dass es fast schon überfordernd war und diese Teile habe ich teilweise auch nur schnell überflogen. Die Hauptcharaktere Baz und Emory hätten unterschiedlicher nicht sein können. Baz war mir direkt von Anfang an so sympathisch, ein etwas zurückhaltender schüchterner Büchernerd der aber alles für die Menschen die er liebt, machen würde. Baz hat auch gerade zum Ende hin noch eine Entwicklung hingelegt die ihm wirklich gut getan hat. Zu Emory muss ich sagen, dass ich selten einen weiblichen Hauptcharakter hatte, der mir so unsympathisch war. Sie war egozentrisch, versank immer wieder im Selbstmitleid, war manipulativ, neidisch und hat leider die dringend benötigte Charakterentwicklung nicht durchgemacht. Gerade weil sie mir so unsympathisch war, war mir auch ziemlich egal was mit ihr passiert, ich habe viel mehr mit Baz mitgelitten und mitgefühlt. Das love triangle war auch nicht so meins, obwohl ich romantasy sehr mag, war der dritte Teil des triangle, Kieran, ebenso toxisch und manipulativ. Ich konnte mit keiner Konstellation etwas anfangen, für Emory war Baz viel zu gut und Keiran würde ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen. Insgesamt eine wirklich fantastische Welt mit einem absolut faszinierendem Magiesystem, alles andere konnte mich leider nicht so richtig überzeugen, deswegen bin ich mir auch noch unsicher ob ich Band 2 lesen werde.
Ein mitreißendes Meer aus Gefühlen und eine atemberaubende Welt in die man eintauchen möchte.
8 Tote und nur Emory, eine eher mittelmäßige Heilerin, hat das Unglück im Dovermer überlebt. Und als wäre das nicht schon genug, ist eine von den Verunglückten Emorys beste Freundin Romie. Einige Monate später, im neuen Semster, versucht die junge Studentin irgendwie ihren Platz wiederzufinden, als plötzlich einer der Verunglückten an Land gespült wird... nur das er widererwartens gar nicht tot ist. Nicht einmal einen Kratzer scheint er zu haben. Doch dann scheint er durch eine unnatürliche Kraft zu sterben. Emory versucht ihn zu retten, allerdings geschieht etwas dabei mit ihren Fähigkeiten, was sie selbst noch nie erlebt hat. Ob es neue Fähigkeiten sind? Diesem möchte sie auf die Spur kommen und schafft es Baz, ein Kindheitsfreund und Romies älterer Bruder, zu überreden ihr zu helfen. Haben ihre neuen Fähigkeiten etwas mit dem Vorfall im Dovermere zu tun? Und warum trägt Keiran, genau der, der sie in jener Nacht am Strand neben den vielen Leichen gefunden hat, das gleiche Zeichen wie sie selbst? Ist Romie viellicht noch am Leben? Der erste Band der Gezeiten-Dilogie hat mich ziemlich schnell gefesselt. Die Autorin hat einen flüssigen und detailreichen Schreibstil, der mir das Lesen versüßt hat. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen haben wir Emorys Sicht und zum anderen die von Baz. Emory ist eher schüchtern hatte neben Romie nicht viele Freunde. Baz ist ein Einzelgänger, der sich immer an seine Regeln hält. Zumindest bis Emory ihn überredet ihr zu helfen. Beide Charaktere sind facettenreich und authentisch. Am Anfang sind sie eher zurückhaltend und für sich. Als sie sich mit ihren Magien auseinandersetzen, wachsen auch sie selbst, sodass man bis zum Ende eine deutliche Entwicklung miterleben kann. Die Welt fand ich richtig faszinierend. Die Magie wird durch die Monphasen und deren Gezeiten bestimmt. Demnach hat ein Mensch, der in der Phase des Neumonds geboren ist, andere Fähigkeiten, als einer, der während der Phase des abnehmenden Mondes geboren wurde. Und dann gibt es noch die Eklipsgeborene, die wegen ihrer Macht und "unnatürlichen" Fähigkeiten von den meisten gemieden und gehasst werden. Am Anfang waren das echt viele Informationen auf einmal und man braucht ein wenig, um einen guten Überblick über das Magiesystem zu gewinnen. Toll fand ich, dass man gleich zu Anfang eine kleine Übersicht mit den verschiedenen Kräften und deren zugehörigen Mondphasen hat. Die Story hat sich an manchen Stellen etwas gezogen. Bei manchen Szenen hatte ich leider den Eindruck, dass man nicht wirklich etwas Neues erfährt, sondern nur Dinge wiederholt oder vielleicht etwas vertieft. Trotzdem hat mir die Handlung sehr gut gefallen, auch wenn man die Seitenanzahl meiner Meinung nach für die gebotene Handlung etwas hätte kürzen können. Das Ende habe ich tatsächlich gar nicht so erwartet und es hat mir echt gut gefallen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den zweiten Teil. Mein Fazit ist, dass auch, wenn ich das Buch manchmal etwas langatmig fand, es absolut lesenswert und auch empfehlenswert ist. Ich bin gespannt wohin die Reise unser beiden Charaktere geht und was sie noch erreichen werden.
5++++ Absolutes Jahreshighlight ❤️
Es war mysteriöse, absolut spannend, emotional und ein absoluter Page Turner. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und muss ganz ehrlich sagen, dass es ab Seite um mich geschehen war. Die Charaktere, die Geschichten um sie und die Plots , die einfach unfassbar gut waren. Ein absolutes MUSS für jeden Fantasy Liebhaber. Vor allem die, die High Fantasy lieben❤️
slow start but i'd give anything for this moon magic 🌚✨️
The start was rather slow and I was close to giving it up, BUT I kept going, and it played out soo well! I always wanted to know how the story continues and nearly never was able to put the book down - can't wait for the next book >w< 4.5/5 ✨️
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen
An diesem Buch hat mich tatsächlich das Äußere am meisten angesprochen. Die Mondphasen, die Wellen, der Schimmer – wirklich sehr schön. Dazu auch noch dieser Farbschnitt, der das Gesamtbild sehr schön ergänzt. Ich bin mit dem Schreibstil der Autorin einfach nicht warm geworden. Bis zum Ende hin hatte ich wirklich Schwierigkeiten in die Story einzutauchen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Emory und Baz. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die Geschehnisse. Leider konnte mich die Story wirklich nicht fesseln, allerdings hat mir das Setting echt gut gefallen. Ich mochte die Idee zu den Mondphasen, den Gezeiten und den Academy „flair“. Im Allgemeinen war es sehr gut und detailreich beschrieben. Mir ist es schwer gefallen mich in die Charaktere hineinzuversetzen, mir hat das gewisse „Etwas“ gefehlt, um mit ihnen warm zu werden. Sie waren für mich nicht greifbar, was ich sehr schade fand. Der Fokus der Geschichte liegt tatsächlich nicht auf der Lovestory, sondern eher auf den Fantasy-Elementen. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Leider hat sich das Buch auch an viele Stellen sehr gezogen. Viele Wendungen oder Ereignisse waren vorhersehbar und haben mich (im Gegensatz zur Protagonistin Emory) überhaupt nicht überrascht. Fazit: Für mich fehlte an diesem Buch das gewisse „Etwas“ und ich konnte mich nicht in der Geschichte verlieren. Von mir gibt es daher keine Lese-Empfehlung.
Emory ist eine Heilerin am Aldryn College für Mondmagie. Im ersten Semester sind ihre beste Freundin Romie und acht weitere Schüler bei einer dummen Mutprobe in einer Meereshöhle ertrunken. Nur Emory hat überlebt, und dadurch hat sich etwas an ihrer Magie verändert. Etwas Mächtiges und Dunkles, das sie besser geheim halten sollte. Doch Keiran kommt ihr immer näher.. Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, und kam mit dem, ich würde sagen, recht poetischen Schreibstil leider etwas langsamer voran. Ich musste stellenweise sehr konzentriert bei der Sache sein. Das hatte ich bei einem Young Adult Buch so nicht erwartet. Zusätzlich wird die Geschichte aus der dritten Person erzählt, was mir hier leider nicht so gut gefallen hat. Die Charaktere haben mir teilweise gut gefallen, aber stellenweise waren sie für mich nicht ganz ausgearbeitet, greifbar oder nachvollziehbar. Die Tension, die zwischen den Figuren aufkam, konnte ich überhaupt nicht fühlen, das wirkte auf mich eher seltsam. Zum Ende hin wurde es aber besser. Es handelt sich nicht um einen Einzelband, sondern um den Auftakt einer Trilogie. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, kann ich aktuell noch nicht sagen.

Die Idee war toll, die Handlung stellenweise sehr interessant und die Entwicklung der Charaktere hat mir auch gefallen ....aber manchmal waren sie eben auch nicht soooo sympathisch..
Dieses Buch lässt mich so untenschlossen zurück....ich weiss nicht wie es mir gefallen hat.... Also der Schreibstil war sehr schön, Stellenweise Gänsehaut-poetisch. Und das Buch lies sich sehr leicht weglesen. Die ganze Idee der Handlung war auch ziemlich cool. Die Magie, an die Gezeiten und Mondphasen gebunden, die Legenden um die Götter und ihr verschwinden. Und dann die Geschichte um den Gelehrten..... Dazu kam Romies Tod, das Mysterium um diese Höhle und Emorys Suche nach der Wahrheit ....Alles spannend und von der Entwicklung echt gut . Mein Problem war wohl, dass ich lange keinen Charakter hatte, der mir wichtig war. Kein Schicksal wegen dem ich das Buch wieder in die Hand nehmen wollte... Baz mochte ich zwar sehr schnell, aber seine Rolle wird erst größer und seine Entwicklung machte ihn immer interessanter. Emory hingegen ging mir ein bisschen auf die Nerven. Sie ist so ich bezogen und will so unbedingt besonders sein, dass alles andere immer wieder in den Hintergrund rutscht. Und als dann dieser beliebte Junge sie beachtet......mein Gott der Typ war ne reine Alarmglocke....ich wusste einfach das sie richtig auf die Nase fallen muss ....Außerdem mochte ich nicht wie sie Baz behandelt hat..... ABER gegen Ende hat sich das alle ja sehr positiv entwickelt.... Fazit : So ein Mist, das Ende war so interessant und die Idee der Handlung so gut, dass ich trotz meiner Probleme wissen will wie es weiter geht ....denn das Buch war schon gut...aber naja 🤷♀️
Sehr spannende Geschichte, ich mochte die Welt dort sehr gerne und auch das ganze Setting. Schon am Anfang fand ich alles vielversprechend, allerdings wurde das Potential nicht so ganz ausgeschöpft. Ich konnte mich nicht so gut mit Emorys Verhalten identifizieren, daher konnte ich da auch nicht so mitfühlen. Baz hingegen hat mir viel besser gefallen und da fand ich auch alles viel schlüssiger. Es war dann in Emorys Kapiteln teilweise echt viel Information und ist mir manchmal schwergefallen alles nachzuvollziehen weil es immer abgefahrener wurde. Sie war mir manchmal auch zu naiv. Dennoch eine tolle Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, ich freue mich auf Band 2!
Ein Roman wie eine Flutwelle... ? Wohl ehr Ebbe im Plantschbecken
Das Gute zuerst: das Magiesystem, basierend auf Mondphasen & Gezeiten hat mir sehr gut gefallen. Originell und gut ausgearbeitet war es auch genau das was mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Auch Baz als einen der 2 Hauptakteure konnte ich wahnsinnig viel abgewinnen. Ein ruhiger, zurückgezoger, bebrillter Junge, der lieber in Büchern versinkt als mit coolen Cliquen abzuhängen und Partys zu feiern... Emory dagegen fand ich schwierig einzuschätzen. Früher war sie Baz sehr ähnlich, war eng mit ihm befreundet, hat dann aber eine 160° Wendung hingelegt und ist immer mehr zu einer oberflächlichen, auf den bloßen Schein konzentrierten Mitläuferin ihrer besten Freundin geworden. Deshalb setzt auch ihr Kopf scheinbar jedes Mal schnell aus wenn der heiße, beliebte Typ ihr Aufmerksamkeit schenkt, obwohl sie schon früh mit seiner manipulativen Art Bekanntschaft macht... Mit vielen Rückblicken und Wiederholungen zieht sich die Geschichte in die Länge und ich hatte oft das Gefühl "Wie jetzt? Schon wieder 100 Seiten weiter? Es ist doch kaum was passiert...?" Wirklich Schwung kam erst im letzten Abschnitt rein. Alles in allem konnte mich die Geschichte leider nicht so wirklich fesseln, ich denke auf Band 2 kann ich trotz Cliffhanger verzichten. Schade
Super entspannt zu lesen. Ich mag, dass es so ruhig und dennoch nicht langweilig ist.
Ein Buch, das dahinplätschert wie ein Bach, unmerklich zu einem Fluss anwächst, auf dem man gern vorantreibt, bis man nicht mehr von ihm loskommt und letzten Endes ins offene Meer hinausgespült wird. Ich habe mich nach der letzten Seite tatsächlich verloren gefühlt, als wäre ich allein auf offener See. Ich möchte mehr davon und freue mich schon auf den zweiten Band! Gerade neben meinem Job und dem Alltagsstress war dieses Buch ein angenehmer Wiedereinstieg in die Welt der Bücher. Die liebevolle Gestaltung mochte ich auch sehr.
Bildgewaltig, aber mit klein Schwächen
„Curious Tides“ markiert den Beginn einer epischen Romantasy-Dilogie und bietet eine faszinierende Mischung aus Magie, Spannung und Romantik. Obwohl das Buch einige Stärken hat, hatte ich doch Schwierigkeiten, vollends in die Geschichte einzutauchen – vor allem aufgrund des überwältigenden Worldbuilding und der recht langatmigen Erzählweise. Die Welt, die die Autorin hier erschafft, ist ohne Frage beeindruckend: komplex, durchdacht und voller Details. Allerdings ist genau das zugleich eine Schwäche des Buches. Das Worldbuilding ist derart umfangreich, dass man sich oft regelrecht von Informationen erschlagen fühlt. Manche dieser Details sind essenziell, andere wirken überflüssig und ziehen die Handlung unnötig in die Länge. Hinzu kommt, dass die Erzählung mit wenig Dialogen auskommt, was die Lektüre stellenweise eintönig wirken lässt. Stattdessen dominieren lange Monologe und ausschweifende Beschreibungen. Das war wie Treten auf der Stelle, ohne wirklich voranzukommen. Als würde man immerzu, dort verweilen, den Monologen lauschen aber kein Vorankommen in der Story verzeichnen. Deswegen war es auch recht schwierig Emory als Protagonisten richtig einschätzen zu können. Sie hat ewig Selbstzweifel, hat immer Angst nicht zu genügen und hat sich stellenweise komplett durch ihre Freundin Romie identifiziert. Ein Leben im Schatten der erfolgreichen Magierin. Bis man den Emory Code geknackt hat, war das Buch fast gelesen. Anfangs fand ich sie recht unsympathisch…aber, gibt man ihr eine Chance, ist es am Ende definitiv so, dass man sie gerne mag und vieles besser versteht. Doch der Weg dahin, ist voller Steine. Die Handlung selbst braucht sehr lange, um Fahrt aufzunehmen. Der Beginn ist schleppend, und erst nach mehreren Hundert Seiten wird es wirklich spannend. Das Finale hingegen ist packend und belohnt die Geduld mit unerwarteten Wendungen und einer mitreißenden Dynamik. Hier zeigt die Autorin, dass sie Spannung erzeugen und ihre Figuren in emotional aufgeladene Situationen führen kann. Leider kommt dieses Potenzial erst spät zur Geltung. Bei manchen Büchern wünsche ich mir 20-30 Seiten mehr, hier würde ich zu weniger tendieren. Das Ganze eher etwas straffen und schneller auf den Punkt kommen. Durch das komplexe Worldbuilding, braucht man wahrscheinlich Zeit, aber nicht, wenn dies auf Kosten der Story geht. Denn diese hat wirklich Potenzial, ist mehr als gut durchdacht und hat eine großartige Dynamik. Leider kann sie dies aber nicht zu 100& zum Ausdruck bringen, weil wir ewig gestoppt werden. Man hatte das Gefühl, als würde die Autorin dauerhaft um etwas herumschreiben, aber nicht auf den Punkt kommen. Erst auf den letzten Seiten, hat sie ihr Potenzial entfaltet. Trotz der Kritikpunkte überzeugt „Curious Tides“ mit seiner Atmosphäre. Die magischen Elemente sind originell und fesselnd, die dunkle und mystische Grundstimmung verleiht der Geschichte einen besonderen Reiz. Auch die Figuren sind vielschichtig und interessant, wenngleich manche Entwicklungen vorhersehbar bleiben. Die Romanze fügt sich gut in die Handlung ein, bleibt aber eher ein Nebenstrang, der nicht immer die emotionale Tiefe erreicht, die man sich wünschen würde. Hier könnte Band 2, etwas mehr Aufschluss geben und vielleicht auch mit Tiefe in der Liebesgeschichte punkten, wer weiß. Meine Bewertung: 4 Sterne „Curious Tides“ hat ohne Zweifel seine Highlights – eine faszinierende Welt, ein starkes Finale und eine dichte Atmosphäre. Dennoch wäre weniger oft mehr gewesen: weniger Seiten und eine straffere Erzählweise hätten dem Buch gutgetan. Für Fans von epischer Romantasy, die bereit sind, sich auf ein komplexes und detailreiches Abenteuer einzulassen, ist es dennoch ein lohnender Pageturner. Für den Auftakt einer Dilogie solide, auch wenn die Geschichte nicht über die gesamte Länge hinweg überzeugen konnte. Ich habe mich trotz Kritik für 4 Sterne entschieden, weil die letzten Seiten vieles rausgeholt haben.

Eine sehr schöne Geschichte über die Magie der Gezeiten. Das Buch ist auch so wunderschön gestaltet, ein echter Hingucker im Bücherregal! Am Anfang und auch mittendrin war es mal sehr langatmig, viele Beschreibungen so ausführlich und wiederholen sich irgendwie. Die Ausschnitte aus dem Buch der Gezeiten haben mich auch Anfangs etwas verwirrt. Aber das Ende war verdammt spannend und hat mich dann doch sehr gefesselt! Was für eine Wendung der Geschichte und irgendwie möchte man doch wissen wie es weitergeht.
einschneidend, magisch & packend…
Ein tragischer Unfall, ein Ritual oder etwas noch Schlimmeres und eine Überlebende. Emory kann es nicht ruhen lassen und versucht mit allen Mitteln, die Wahrheit zu ergründen. Besonders, wo ihre beste Freundin unter den Opfern war. ‚ Rasant werden wir in die Suche nach der Wahrheit gezogen, verblüfft von den fantasiereichen Strukturen, den unglaublichen Kräften und dem gefährlichen Weg. Denn Emory hat sich verändert. Ob sie ihrer neuen Kraft Einheit bieten kann? Lest selbst, verliert euch in den rasanten Verwicklungen, der überaus genialen Struktur und den zwei unterschiedlichsten Befürwortern auf der Suche nach der Wahrheit. Ein toller Einstieg, der einen von Emory einnimmt, von ihrer Stärke und ihrem Mut beflügelt. Die Verwicklungen, einen in jedem weiteren schockierenden Wendepunkt überraschen, spannungsgeladen verstricken und auf das Beste hoffen. Gesteigert wird dies auch noch durch emotionale und einschneidende Begegnungen mit dem viel zu einnehmenden Keiran oder dem beschützenden Baz. Wo das Lovetriangel so kompliziert wird, werden uns noch das Dark Academy Setting und die Mondmagie das Lesen versüßen. Nicht zu vergessen die wundervolle Gestaltung: Es glänzt mit dem bezaubernden Cover oder den kreativ gestalteten Innenseiten. Natürlich endet dieser mit einem verheerenden Cliffhanger, der einen zutiefst gespalten zurücklässt. Ich fieber definitiv gespannt der Fortsetzung entgegen.

Curious Tides ist ein spannendes Jugendbuch in Dark Academia- Setting. Die beiden POVs sind durch den Verlust einer geliebten Person verbunden, die im vorherigen Schlujahr mit weiteren Schülern bei einer Mutrpobe ertrunken ist. Schnell kommt jedoch der Verdacht auf, dass mehr hinter dieser Mutprobe steckt. Sowohl Basil, als auch Emory, versuchen hinter das Geheimnis zu kommen. Dabei decken sie nicht nur Intrigen, sondern auch ein gefährliches Geheimnis von Emory auf. Eine spannungsgeladene Geschichte mit authentischen Charakteren, die durch einen bildgewaltigen Schreibstil nur stärker wird.
Interessantes Magiesystem
Im Buch geht es um Emory und Baz (Basil). Beide gehen an die Aldryn Schule, welche Menschen mit einer besonderen magischen Begabung der Gezeiten unterrichtet. In der Welt gibt es mehrere Schulen, die das tun und alle Menschen haben Magie in sich. Allerings sind nicht alle in der Magie so begabt, weswegen nur ausgewählte eine solche Schule besuchen können. Die Story fand ich super interessant, denn das Magiesystem ist für mich kreativ und neu. Alle Menschen werden zu einer bestimmten Mondphase und Gezeitenausrichtung (Ebbe, Flut) geboren und haben dann eine bestimmte magische Begabung. Story: Durch eine Mutprobe verlieren 8 Erstsemester ihr leben und lediglich Emory hat überlebt. Sie versucht, herauszufinden, was genau geschehen ist, denn erinnern kann sie sich nicht. Zusätzlich scheint sich ihre Magie verändert zu haben, was sie ebenfalls zu verstehen sucht. Für mich ist die Story absolut gelungen und super interessant und spannend aufgebaut. Man wird in die Welt eingeführt und lernt nach und nach immer mehr kennen. Das Worldbuilding gefiel mir richtig gut, denn neben dem College, was gar nicht so wichtig ist, gibt es viele kleine Sachen, die wichtiger sind und entsprechend beschrieben werden. Die Protagonisten gefielen mir ebenfalls, denn auf 650 Seiten haben sie Platz, sich zu entfalten und an sich selbst zu wachsen. Der Schreibstil war für mich ebenfalls gut. Man kommt in der Story gut voran und es greift alles Hand in Hand. Die Erklärungen können manchmal lang wirken und die Kapitel sind teils auch recht lang mit knapp 30 Seiten, dennoch passte das für mich, da ich die Welt so besser verstehen konnte. Für mich eine absolute Leseempfehlung für Fantasyleser, die keinen Romanceanteil brauchen, denn den gibt es hier nur minimal.
Tolle Geschichte und ein interessantes magisches System. Am Anfang denkt man, es ginge nur um die Auflösung des Todes der besten Freundin, aber dann entfalten sich verschiedene spannende Handlungen und man denkt sich:Was passiert hier? Wohin führt das alles? Am Ende ergibt dann alles einen Sinn. Ein wenig war es vorhersehbar, aber es hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Ein wenig verwirrt war ich auch bei der Benutzung des Pronomen "xier". Bis ich gemerkt hatte, was dieses Wort bedeuten soll, war ich schon komplett verwirrt. Alles in allem eine tolle Geschichte und ich freue mich auf Teil 2.
Überraschend und anders
Der Klappentext las sich total spannend, sodass ich beschloss dem Buch eine Chance zu geben. Ich muss sagen, die Geschichte ist wirklich erfrischend anders. Den Akademieaspekt fand ich auch super. Einziges Manko war der Schreibstil, den ich gerade am Anfang als sehr gewöhnungsbedürftig erachtete. Genauer beschreiben kann ich es aber nicht. Irgendwie....ungewöhnlich. Nach der Hälfte hatte ich mich aber daran gewöhnt. Ich freue mich aber auf den nächsten Band und wie sich die Geschichte weiter entwickelt.






















































