Couchsurfing in China

Couchsurfing in China

Softcover
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Description

Porträt eines Landes auf der Überholspur

Wie ticken die Menschen in China? Drei Monate lang erkundet Couchsurfer Stephan Orth das Reich der Mitte: vom Spielerparadies Macau im Süden bis nach Dandong an der Grenze zu Nordkorea, von Shanghai bis in die Krisenprovinz Xinjiang.

"Orth wirbt dafür, sich auf das Land und die Bewohner einzulassen, auch wenn sie ihn oft verstören." Süddeutsche Zeitung

Er besucht Hightech-Metropolen, die mit totaler Überwachung experimentieren, und abgeschiedene Dörfer, in denen fürs Willkommensessen der Hund geschlachtet wird. Er wird als Gast einer Live-Fernsehshow zensiert und tritt fast einer verbotenen Sekte bei.

Dabei wird immer deutlicher, wie sich das Leben hinter den Kulissen der neuen Supermacht gestaltet, welche Träume und Ängste die Menschen bewegen: Und plötzlich wirkt das schwer durchschaubare China viel weniger fremd, als man vermutet hätte.

Abseits des Mainstreams: ein Journalist mit einem Faible für »Länder mit einem schlechten Ruf« 

Der Journalist und SPIEGEL-Bestsellerautor Stephan Orth bereist am liebsten Gegenden, in die sich andere Touristen nicht so schnell verlaufen: Länder abseits des Mainstreams oder gefährliche Zonen.. In der gleichen Reihe sind erschienen:

Couchsurfing in Saudi-Arabien Couchsurfing in Russland Couchsurfing im Iran Couchsurfing in der Ukraine

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Travel & Vacation
Format
Softcover
Pages
256
Price
11.40 €

Author Description

Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL ONLINE, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Nr.1-Bestsellers »Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt«. Bei Malik erschienen seine Bücher »Opas Eisberg«, die SPIEGEL-Bestseller »Couchsurfing im Iran«, »Couchsurfing in Russland« (ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward), »Couchsurfing in China«, »Couchsurfing in Saudi-Arabien« und zuletzt sein England-Reisebericht »Absolutely ausgesperrt«. Er lebt in Kyjiw und Hamburg.

Posts

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All
4.5

Das Buch war wirklich mal was ganz anderes. Ich hab nicht wirklich ein Plan von China und diese tiefen, ehrlichen, positiven wie negativen Einblicke in dieses wirklich komplexe Land haben mir richtig gut gefallen. Es ist ein Rundumschlag, was Menschen in verschiedenen Regionen für ein Leben führen. Es fühlt sich wirklich an als würde man nem Freund zuhören der von Besuchen bei Freunden in China spricht. Leichte Sprache, viele persönliche Einblicke hinter die Fassade. Perfekt für Schisser die sich niemals alleine nach China trauen würden, aber trotzdem neugierig sind wie’s da so ist, fernab von Standard-Tourismus.

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Reisebericht einmal anders

Ich habe mir den Inhalt des Buches tatsächlich anders vorgestellt. Ich dachte, dass es mehr Einblick in Land und Leute mit deren Alltag gewährt. Aus meiner Sicht war es sehr oberflächlich und hat wenig Einblicke ins tatsächliche Alltagsleben gewährt. Am Ende dann kommt mehr heraus, sehe geballt und zackig. Dann ist es auch schon zu Ende. Auf jedenfall kein echter Reiseführer, als Blog zum täglichen begleiten der Reise hätte ich es mir gut vorstellen können. Vielleicht dann auch mit den Bildern an der entsprechenden Textstelle.

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Interessante Einblicke, kurzweilig geschrieben, hat mir gut gefallen.

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"Interessanter Reisebericht"

„Couchsurfing in China“ ist mein erstes Buch in dieser Richtung. Ich habe mir vorgenommen immer mal wieder Bücher außerhalb meiner üblichen Genres zu lesen und da hat sich dieses Weihnachtsgeschenk natürlich bestens angeboten. Zusätzlich reise ich gerne und da kann man mit einem Reisebericht sicherlich nichts falsch machen. Stephan Orths Erzählungen aus seiner Rundreise in China haben mein bisheriges Bild von China noch bestätigt. Ich könnte in einem solchen Überwachungsstaat nicht leben. Einige Fakten, über die Herr Orth berichtet, waren mir durchaus bekannt, aber es gab genauso viele Dinge, die mir nicht bewusst waren (Kreditscoring anhand von Social-Media-Verhalten etc.). Für mich ist das eine komplett andere Welt, wenn nicht sogar anderer Planet. Allerdings finde ich es immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Wahrnehmung auch von Deutschland oder anderen europäischen Ländern, von Außenstehenden sind. Im Prinzip das Gleiche wie mit meiner außenstehenden Meinung über China – nur andersherum. Für mich war das Lesen dieses Romans eine schöne Abwechslung, aber nichts, bei dem ich das Bedürfnis nach Wiederholung verspüre. Als Hörbuch kann ich mir die Reiseberichte besser vorstellen.

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Stephan Orth ist wieder einmal unterwegs. Nachdem er den Iran und Russland per Couchsurfing erkundet hat, reist er diesmal durch China. Hier trifft er auf die unterschiedlichsten Gastgeber und lernt so Land und Leute kennen. Nicht nur die riesigen Städte, in denen die tägliche Überwachung fast allgegenwärtig ist, er ist auch in kleine Städten und teilweise in sehr entlegenen Gegenden unterwegs. Er trifft auf Künstler, Auto-Verkäufer und Polizisten, lernt eine sehr spezielle Sekte kennen und unterrichtet in mehreren Sprachschulen englisch. Ich kannte Couchsurfing im Iran schon und habe mich daher gefreut jetzt ein ähnliches Buch über China lesen zu können. Mein Mann ist des Öfteren dienstlich dort und manches aus dem Buch kam mir seltsam vertraut vor. Dass z.B. Fußgänger unvermittelt geblitzt werden ist auch ihm und seinen Kollegen aufgefallen. Ich habe sehr viel Spaß an diesem Buch gehabt. Stephan Orth schreibt humorvoll und selbstironisch über das Erlebte. Man hat dabei das Gefühl, mit ihm gemeinsam unterwegs zu sein. Sein Buch gibt auch einen Ausblick auf das, was sich auch bei uns in Zukunft verändern könnte, wenn China weiterhin expandiert. Überwachung und Sozialkreditsysteme sind in China ja schon großflächig im Einsatz und auch bei uns wäre so etwas sicher möglich. Wer Quality Land von Marc-Uwe Kling gelesen oder gehört hat, mag erahnen, wohin das Ganze noch führen mag. Im Text sind immer wieder Bilder eingestreut und We Chat Nachrichten, die der Autor mit seinen Gastgebern geführt hat. Am Ende des Buches gibt es dann noch mehr Bilder der Reise zu sehen. Wer China mal von einer privateren Seite kennenlernen möchte hat mit diesem Buch sicher viel Spaß. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Es war interessant mal zu erfahren wie es in China so zu geht aber es sind halt immer Menschen aus der Mittelschicht mich hätte auch mal interessiert was die anderen zu sagen haben

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