Corvidæ

Corvidæ

Ebook
4.02

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Description

Ein mysteriöses Dorf im Moor. Die Bewohner scheinen einer anderen Epoche entsprungen zu sein. Sie sind ungewöhnlich, sonderbar. Andersartig. Eine junge Frau begibt sich auf eine gefährliche Reise, die sie in ihre Vergangenheit führt, in Welten, die keinen Bestand mehr haben, und tief in sich selbst. Corvidæ ist ein Fantasy-Roman, ein Roadmovie, ein Trip in die Psyche. Der Roman spielt mit bekannten Fantasy-Elementen, nimmt sie auseinander und fügt sie zu einem surrealen Gebilde zusammen, das einem manchmal das Gehirn durcheinanderwirbelt, aber schließlich nichts weiter ist, als eine mögliche Realität. Oder um es mit Rokans Worten zu sagen: „Realität ist das, was man zu sehen glaubt, nicht mehr und nicht weniger.“

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
318
Price
4.99 €

Author Description

Simone Keil, geboren 1971, lebt und arbeitet in Hessen. Seit den ersten Leseversuchen hat sie ihr Herz an Märchen und phantastische Geschichten verloren. Zum Schreiben fand sie relativ spät, kann es aber seit dem nicht mehr lassen. Die Themen ihrer Bücher sind breitgefächert und lassen sich nur schwer in Schubladen pressen. Sie hat Romane aus den Genres Fantasy und Steampunk veröffentlicht, und ist nun im Gegenwartsroman mit phantastischen Anklängen angekommen - dort fühlt sie sich zu Hause.

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Zwei Zwillingsschwestern, die sich auseinander gelebt haben, treffen sich im Haus ihrer verstorbenen Großmutter, weil sie über den Verkauf des Hauses sprechen möchten. Als die beiden einen Auflug in den Wald unternehmen, geraten sie in ein Unwetter und landen in einem seltsam zeitentrückten Dorf. Bald verblasst die Erinnerung der beiden an die Welt draußen. Was geht in dem Dorf vor sich? Wer ist die mysteriöse Frau mit den roten Haaren, die nicht sprechen kann? Und welche Rolle spielen die Raben, die sich immer im Umkreis des Dorfes aufhalten? Dieser fantastische Roman von Simone Keil hat mir besonders im ersten Teil gut gefallen. Verwunschene, geheimnisvolle Dörfer, das ist etwas für mich. Schwieriger wurde es, als die Handlung begann, sich in verschiedene Stränge, Zeitebenen und Orte aufzuteilen. Die Zeit ist nichts Geradliniges mehr und durch Risse in der Welt gelangt die Ich-Erzählerin Catrin an verschiedene Orte in verschiedenen Zeiten und trifft auf die merkwürdigsten Figuren. Manchmal ist der Ort, an den sie gelangt, auch einem ihr bekannten Ort ähnlich, aber immer doch etwas anders und ungewöhnlich. Hier möchte ich vor allem den bildhaften und sprachlich gefälligen Stil der Autorin hervorheben. Die Bilder und Szenen, die sie entwirft, werden dabei immer skurriler, ich wage zu behaupten, dass ich an expressionistische Werke erinnert wurde. Allerdings hatte ich doch Probleme, dem immer zu folgen. Ich konnte die verschiedenen Zeitebenen und Zusammenhänge nicht entwirren. Für mich bleiben viele Fragen offen, für die ich keine Antwort gefunden habe, vor allem, wie das Ende zustande kommt, kann ich mir nicht erklären. Daher habe ich leider ein bisschen den Eindruck, das Buch nicht ganz verstanden zu haben, weshalb es mir auch schwerfällt, eine Sternebewertung abzugeben. Das Buch ist jedoch unbedingt etwas für Freunde fantastischer Literatur mit einer Tendenz zum Grotesken.

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