
182 Followers
„Eine der Kreaturen riss das Maul auf und stieß ein schrilles Kreischen aus, das über den gesamten Platz hallte. Sam hielt sich die Ohren zu, doch das entsetzliche Geräusch ging ihm buchstäblich durch Mark und Bein. Er konnte es bis in die Zehen spüren. Unter seinen Füßen bebte es, als die größte der Kreaturen mit den Vorderhufen voran in den Rathausturm krachte. Wie gelähmt sah er zu, wie das Gemäuer unter der Wucht des Aufpralls zerbrach und der Turm einstürzte. Zurück blieb ein klaffendes Loch am Horizont. Die Freie Stadt wurde angegriffen.“
Der erste Band der „Clans von Cavallon“ Reihe lag lange auf meinem SUB und hat meine Erwartungen leider etwas enttäuscht. Inhalt: Wir befinden uns im Land Cavallon, indem Einhörner, Zentauren, Kelpies, Pegasus und Menschen leben. Diese sogenannten Clans leben jeweils in einem Teil des Landes nach ihren eigenen Regeln. Nur in der „Freien Stadt“ leben Angehörige aller Clans (abgesehen von den Pegasus) im Einklang. Vor 100 Jahren gab es einen von den Pegasus angezettelten Krieg und nach Beendigung dieses Krieges, flüchteten die Pegasus in die Berge und wurden seitdem nicht mehr gesehen. Jetzt 100 Jahre später gab es einen neuen Angriff auf die „Freie Stadt“ und ein Krieg droht erneut in Cavallon auszubrechen. Protagonisten: Entsprechend der vielen Clans liest man aus vier verschiedenen Perspektiven. Zwei Menschen, ein Zentaur und ein Pegasus begleiten einen durch die Geschichte. Das hat mir gut gefallen, weil es dadurch leichter war verschiedene Zusammenhänge in den Clans und im Krieg zu verfolgen und nachzuvollziehen. Die vier Protagonisten sind sich jedoch nie begegnet und waren alle auch nicht sehr tiefgründig ausgearbeitet. Sie wirkten doch alle relativ einfach gestrickt und die Nebencharaktere folgten häufig Klischees. Spannung, Aufbau, Kritik: Ich fand die Idee von einer Welt aus Pferdewesen erstmal sehr interessant, jedoch fiel es mir einfach schwer sich vorzustellen wie diese brutal mit einander kämpften oder Fleisch fraßen. Der Aufbau der Geschichte war einfach und sehr vorhersehbar. Handlungen und Twists kamen nicht überraschend und wirkten entweder extrem langatmig oder völlig übereilt. Die Kapitel waren eher kurz und ich hätte mir längere gewünscht, um die Geschichten der einzelnen Protagonisten besser ausarbeiten zu können, jenes hätte der Story mehr Tiefgründigkeit und den Charakteren mehr Sympathie eingebracht. Die Spannung war eher mittelmäßig ausgeprägt, da würde ich mir eine Steigerung in den nächsten Bänden wünschen. Fazit: Ein mittelmäßiges Buch, mit einer interessanten Grundidee, welche durch schwache Charaktere leider etwas Niveau verlor. Auch hinsichtlich der Spannung, wirkte es sehr wie ein Kinderbuch auf mich. Trotz dessen werde ich den zweiten Band auch lesen. Sterne: ⭐️⭐️⭐️

Aug 28, 2024
„Eine der Kreaturen riss das Maul auf und stieß ein schrilles Kreischen aus, das über den gesamten Platz hallte. Sam hielt sich die Ohren zu, doch das entsetzliche Geräusch ging ihm buchstäblich durch Mark und Bein. Er konnte es bis in die Zehen spüren. Unter seinen Füßen bebte es, als die größte der Kreaturen mit den Vorderhufen voran in den Rathausturm krachte. Wie gelähmt sah er zu, wie das Gemäuer unter der Wucht des Aufpralls zerbrach und der Turm einstürzte. Zurück blieb ein klaffendes Loch am Horizont. Die Freie Stadt wurde angegriffen.“
Der erste Band der „Clans von Cavallon“ Reihe lag lange auf meinem SUB und hat meine Erwartungen leider etwas enttäuscht. Inhalt: Wir befinden uns im Land Cavallon, indem Einhörner, Zentauren, Kelpies, Pegasus und Menschen leben. Diese sogenannten Clans leben jeweils in einem Teil des Landes nach ihren eigenen Regeln. Nur in der „Freien Stadt“ leben Angehörige aller Clans (abgesehen von den Pegasus) im Einklang. Vor 100 Jahren gab es einen von den Pegasus angezettelten Krieg und nach Beendigung dieses Krieges, flüchteten die Pegasus in die Berge und wurden seitdem nicht mehr gesehen. Jetzt 100 Jahre später gab es einen neuen Angriff auf die „Freie Stadt“ und ein Krieg droht erneut in Cavallon auszubrechen. Protagonisten: Entsprechend der vielen Clans liest man aus vier verschiedenen Perspektiven. Zwei Menschen, ein Zentaur und ein Pegasus begleiten einen durch die Geschichte. Das hat mir gut gefallen, weil es dadurch leichter war verschiedene Zusammenhänge in den Clans und im Krieg zu verfolgen und nachzuvollziehen. Die vier Protagonisten sind sich jedoch nie begegnet und waren alle auch nicht sehr tiefgründig ausgearbeitet. Sie wirkten doch alle relativ einfach gestrickt und die Nebencharaktere folgten häufig Klischees. Spannung, Aufbau, Kritik: Ich fand die Idee von einer Welt aus Pferdewesen erstmal sehr interessant, jedoch fiel es mir einfach schwer sich vorzustellen wie diese brutal mit einander kämpften oder Fleisch fraßen. Der Aufbau der Geschichte war einfach und sehr vorhersehbar. Handlungen und Twists kamen nicht überraschend und wirkten entweder extrem langatmig oder völlig übereilt. Die Kapitel waren eher kurz und ich hätte mir längere gewünscht, um die Geschichten der einzelnen Protagonisten besser ausarbeiten zu können, jenes hätte der Story mehr Tiefgründigkeit und den Charakteren mehr Sympathie eingebracht. Die Spannung war eher mittelmäßig ausgeprägt, da würde ich mir eine Steigerung in den nächsten Bänden wünschen. Fazit: Ein mittelmäßiges Buch, mit einer interessanten Grundidee, welche durch schwache Charaktere leider etwas Niveau verlor. Auch hinsichtlich der Spannung, wirkte es sehr wie ein Kinderbuch auf mich. Trotz dessen werde ich den zweiten Band auch lesen. Sterne: ⭐️⭐️⭐️
Aug 28, 2024







