Cainstorm Island – Der Gejagte
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Description
Eine atemlose Flucht durch eine Megacity. Und Millionen schauen zu.
»Meine Zuschauer lieben die Gefahr. Zumindest, wenn ich sie erlebe und sie durch meine Augen dabei zuschauen dürfen.«
Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emilio einen Deal. Emilio willigt ein, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Dieser Chip ist an seinen Sehnerv angeschlossen und überträgt jeden Tag eine halbe Stunde lang, was Emilio sieht. Seine Videos, waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, kommen an, die Zuschauerzahlen steigen langsam. Bis sein Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt: Emilio gerät in das Gebiet einer Gang und tötet einen der Anführer in Notwehr. Live und auf Sendung. Das Video verbreitet sich rasend schnell und Emilio wird zum Gejagten. Und zwar nicht nur von der Gang, sondern auch von Eyevision, die sehr eigene Pläne mit Emilio haben.
Book Information
Author Description
Marie Golien, 1987 in Wiesbaden geboren, wollte schon immer ihre eigenen Geschichten erzählen, nachdem sie ihre Kindheit in den fantastischen Welten von Hergé und Winsor McCay verbracht hatte. Nach dem Abitur studierte sie Design mit dem Schwerpunkt interaktiven Medien, entwickelte Spiele-Apps und begann parallel zu schreiben. ›Cainstorm Island – Der Gejagte‹ ist ihr Debüt als Romanautorin, für das sie gleich mehrfach nominiert und ausgezeichnet wurde, u.a. für den Paul-Maar-Preis für junge Talente und mit der Goldenen Leslie 2020. Mit dem zweiten Band ›Cainstorm Island – Der Gefangene‹ findet der rasante Actionthriller nun seinen Abschluss.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Thriller/ Utopie
Ich bin ohne jegliche Erwartungen an dieses Buch heran gegangen, es war ein Geschenk. Das Buch lag ewigkeiten auf meinen SuB. Ich kann dieses Buch mit einfachen Wörtern beschreiben: Spannung, Action, ein wenig Liebe, Verlust und eine zerschmetterte Welt, gebrochen in zweierlei Teilen. Das Verhältnis von Arm und Reich steht hier einigermaßen im Mittelpunkt, die Technologien wie man sie sich in der Zukunft als Kind vorgestellt hat. Die Protagonisten sind interessant, aber einfach gehalten. Der Schreibstil flüssig leserlich, ungelogen einen Tag habe ich für das Buch gebraucht. Aus dem Lesen kam ich kaum heraus, da es mich die Geschichte sehr gefesselt hat. Bin gespannt wie es im zweiten Teil weiter geht. (Buch liegt vor meiner Nase.)
Super Buch!!
Es war am Anfang etwas, anders. Aber es war sehr spanned und gut geschrieben. Die Story rund um Emilio und seine (Fehl-) Entscheidungen ist sehr interessant. Diese Welt spiegelt sehr gut unsere reale Welt wieder. Während auf der einen Seite Reichtum und Konsum herrscht, herrscht auf der anderen Seite Armut, Gewalt und Hunger. Ich kann mich gut in Emilio hinein versetzten, nach allem was er erlebt hatte. Deswegen verstehe ich auch warum er sk gehandelt hat. Warum er bereit war zu töten, wäre ich auch ganz ehrlich. Zudem fand ich den Teaser auf Band zwei sehr gut. Kann es kaum erwarten diesen zu lesen.
Emilio ist ein junger Heranwachsender welcher in Armut auf Cainstorm Island lebt. Um seiner Familie finanziell unter die Arme zu greifen, lässt er sich von "Eyevision" einen Chip implantieren. Mit diesem Chip geht Emilio nun täglich 30 Minuten live auf Sendung & zeigt vor Allem den Reichen auf Asaria die Welt durch seine Augen. Schnell steigt die Anzahl seiner Zuschauer bei seinen waghalsigen Trainsurf-Aktionen. Als er versehentlich auf dem Gelände einer Gang landet & in Notwehr dessen Anführer tötet, schauen ihm Tausende live zu. Das Video geht viral & während Emilio um sein Überleben kämpft schauen ihm Millionen dabei zu... Meinung: Marie Golien schuf in ihrem Debütroman eine Dystopie welche erschreckend real wirkt & nicht undenkbar erscheint. Dies ist der erste Band einer Dilogie. Bereits ab der ersten Seite zog mich die Geschichte in ihren Bann und es gab eine spürbare Dynamik die dem Buch zugrunde lag. Diese Dynamik steigerte sich von Seite zu Seite, sodass ich immer schneller und weiter wollte um zu erfahren wie es weiter geht. Jedes einzelne Wort gab mir einen Thrill, als ob ich selbst zuhause an meinem Laptop säße & Emilio zuschauen könnte, wie er um sein Leben aber auch das seiner Liebsten kämpfte. Emilios Welt ist brutal und es ist erschreckend wie nah sich diese erdachte Realität anfühlt. Eine Welt, geteilt in Arm und Reich, Menschen getrieben von Profit & Macht, die Schaulustigkeit & das Verlieren eines Gewissens. Dinge mit denen wir auch heute bereits konfrontiert sind, aber in diesem Roman dramatisch zugespitzt sind. Was gerade nach dem Beenden des Buches ein ungutes Gefühl in einem zurücklässt. Emilio selbst ist als Hauptcharakter sehr sympathisch und auch seine Handlungen lassen sich ausnahmslos nachvollziehen. Die Angst, die Wut & auch die Verzweiflung sind spürbar und lassen einen mit ihm zusammen leiden. Doch auch die anderen Charakter sind so gut beschrieben, dass es leicht ist sich ein Bild von ihnen zu machen, auch, wenn vieles von ihnen dem Leser verborgen bleibt. Manche werden zunächst nur oberflächlich gestriffen, was der Nähe zu ihnen aber keinen Abbruch tut. Nach und nach ändert sich dieses Bild nämlich zusehendst und wir erhalten auch einen Einblick in ihr Leben, ihre Vergangenheit & auch Geheimnisse, die sie mit sich herumtragen. Die Ausarbeitung des Settings ist der Autorin unglaublich gut gelungen. Sie wusste ihre Worte gut einzusetzen & ich habe das Gefühl, dass ich bei meinen Streifzügen durch Milescalares sah, was sie sah. Als hätte ich beim Lesen eine Landkarte vor Augen und könne genau abschätzen wo welche Stadt liegt. Auch die Hervorhebung der Unterschiede der Städte hat mir wunderbar gefallen, da jede Stadt für sich einen eigenen individuellen Stil bekam, trotz der Armut von denen alle betroffen sind. Sei es das Umfeld & der Anpassung der Bewohner daran oder einfach der Kleidungsstil der sich von Bezirk zu Bezirk ändert. Am Ende des Buches erwartet die Leser allerdings ein ganz fieser Cliffhanger! Fazit: "Cainstorm Island" ist ein grandioser Pageturner, der alles hat was ein Jugendthriller als auch eine Dystopie benötigen. Diese Geschichte ist ein Blockbuster für alle Lesenden & für Menschen, die beim Lesen gerne außer Atem kommen unumgänglich! Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen.
Der Jugendthriller "Cainstorm Island - Der Gejagte" von Marie Golien spielt in einem dystopischen Setting. Emilio lebt in einer überbevölkerten Millionenstadt und verdient sein Geld über Streaming was er erlebt. Seine Zuschauer sind vom wohlhabenden Kontinent Asaria und möchten möglichst gefährliche Aktionen sehen, wobei die Sensationslust geradezu beängstigend ist. Ich fand den Schreibstil angenehm und schnell zu lesen, allerdings haben mir einige Details gefehlt. Man hätte genauer auf einzelne Charaktere eingehen können und die dystopische Welt noch ausführlicher beschreiben können. In manchen Szenen hat die Autorin sehr genau beschrieben, wie beispielsweise ein Appartment aussieht, an anderen Stellen jedoch wieder kaum etwas zur Umgebung gesagt. Durch das Fehlen an Details war der Plot wirklich schnell und dadurch auch spannend geschrieben. Somit hat auch dies einen positiven Aspekt. Den Hauptcharakter fand ich teilweise etwas naiv und konnte sein Verhalten nicht immer nachvollziehen. Jedoch finde ich insbesondere das Setting und die generelle Idee der Geschichte super. Ich kann mich nicht erinnern bisher etwas Ähnliches gelesen zu haben. Das Ende war ziemlich offen und lässt erwarten, dass es weitere Bücher gibt. Da ich stark davon ausgehe, dass Cainstorm Island Goliens erster Thriller war, denke ich, dass sich der Schreibstil noch weiter ausprägt und gegebenenfalls auch der Detailreichtum noch zunimmt. Also werde ich die weiteren Erscheinungen von Golien auf jeden Fall im Auge behalten. Insgesamt kann ich das Buch vor allem für Leute empfehlen, welche an gesellschaftskritischen Themen sowie einer kurzweiligen Dystopie mit Verfolgungsjagd interessiert sind.
Der Klappentext von "Cainstorm Island" hat mich sehr neugierig gemacht, er klang nach actionreicher Unterhaltung in einem dystopischen Setting. Der Einstieg war auch sehr vielversprechend. Mir hat die Idee sehr gefallen wie die Firma Eyevision die Erlebnisse von Emilio überträgt und später dann mehr und mehr die Kontrolle übernimmt. Dies hatte sehr viel Potenzial für Action und Spannung. Leider jedoch hat mich die Geschichte irgendwann komplett verloren und ich bin überhaupt nicht mehr mitgekommen. Die Handlung hat mich mehr und mehr gelangweilt und ich habe komplett den Faden zur Geschichte verloren. Am Ende war ich einfach froh durch zu sein. Die Entwicklungen waren mir zu wirr und mir fehlt ein roter Faden. Auch die Charaktere sind mit irgendwie sehr fremd geblieben, am ehesten konnte ich noch zu dem Protagonisten Emilio eine Verbindung aufbauen, aber auch das nur sehr grob. Das Setting fand ich eigentlich sehr interessant, hätte mir hier aber ein wenig mehr world-building und Informationen gewünscht. Leider konnte mich die Geschichte nicht so packen wie erwartet und hat meiner Meinung nach einiges an Potenzial verschenkt. Schade um eine interessante Idee.
Emilios Welt ist in zwei Teile geteilt. Auf der einen Seite gibt es das perfekte Asaria, eine Welt, voller reicher Familien, die all das besitzen, was ihr Herz begehrt; eine Welt, in der nicht nur arme, sondern auch Menschen ausgestoßen werden, die als nicht “normal” gelten. Kranke, Behinderte, Verbrecher, etc. pp. werden abgeschoben, damit das Land “rein” bleibt. Auf der anderen Seite liegt Cainstorm, die Welt von Emilio; eine Welt voller Armut, Müll, Schutt, Krankheiten, Tod, Platzmangel, Gestank … So unterschiedlich die beiden Welten auch sind, gibt es eine Sache, die sie miteinander verbindet: Eyevision, ein riesiger Internetkonzern, der es Teilnehmenden ermöglicht, eine halbe Stunde am Tag durch ihre Augen zu streamen und dadurch Geld zu verdienen, vergleichbar mit Youtube Bloggern, nur mit dem Unterschied, das Menschen wie Emilio sich nicht bei Unboxings filmen, sondern bei Dingen, die viel gefährlicher und spannender sind, immerhin ist es wichtig, so viele Zuschauer wie nur möglich zu bekommen, um auch möglichst viel Geld zu verdienen. Das Angebot von Eyevision, als lebende Kamera zu fungieren, kam Emilio also gerade recht. Seine Familie kann sich kaum über Wasser halten, doch mit Emilios Einkünften schaffen sie es zumindest, ihre Miete zu zahlen. Während Emilio die Risiken und Gefahren einfach so hin nimmt und sich täglich beim Fassaden klettern filmt, war sein Vater Serge von Anfang an dagegen, dass sein Sohn sich von ihrem größten Feind, Asaria, “versklaven” lässt. In einem postapokalyptischen Szenario gerät Emilio in einen scheinbar ausweglosen Konflikt zwischen einer mächtigen Gang und dem wohl größten IT-Konzern dieser Welt. Diese Geschichte verdeutlicht uns die Gefahren unserer heutigen Gesellschaft und des ständigen und dauerhaften online seins. Es zeigt uns, wie skrupel- und rücksichtslos Menschen sein können, wenn es um die Anzahl der Likes und Views geht und auch wie ein einziges Programm, das Leben nicht nur beeinflussen, sondern vollends auf den Kopf stellen kann. Die Verbreitung und Entwicklung der Technik sowie der Digitalisierung spielt in unser aller Leben eine immer größer werdende Rolle und kaum einer macht sich Gedanken darüber, welche Gefahren dies mit sich bringt. Und gerade diese Tatsache bietet unheimlich viel Stoff für neue Geschichten. Auch Marie Golien ist auf diesen Zug mit aufgesprungen und behandelt in ihrem Erstlingswerk mithin ein Thema, das aktueller nicht sein könnte. Und dennoch … dennoch konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Das Worldbuilding kommt leider zu kurz; um einiges zu kurz. Immer mal wieder werden Aspekte angerissen, aber nie wirklich zu Ende geführt. Die Idee mit diesen zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, dieser starke Kontrast zwischen arm und reich, empfand ich als unglaublich spannend und interessant, die Umsetzung allerdings weniger gelungen. Durch die fehlenden Informationen und das fehlende Worldbuilding war diese Welt für mich kaum zu greifen; nichts davon wirkte real, nicht so, als könnte es tatsächlich einmal eintreten. Ich finde dystopische Settings dann gelungen, wenn sie mir das Gefühl geben, dass es in unserer Welt einmal tatsächlich so aussehen könnte. Hier blieb dieses Gefühl leider aus. Auch die politischen und sozialen Verhältnisse wirkten irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Wobei das Punktesystem auf Asaria schon irgendwie cool ist. Leider hält sich die Autorin auch sehr mit ausführlichen Beschreibungen zurück. Es scheint fast so, als wäre sie während des Schreibens davon ausgegangen, dass der Leser bereits das fertige Bild in seinem Kopf hat; dasselbe Bild im Kopf hat, wie sie während des Schreibprozess. Ich hatte nicht eine Sekunde lang das Gefühl, dabei zu sein. Außerdem erschienen mir die Lösungen und Auswege, die Emilio immer wieder aus lebensgefährlichen Lagen raus reißen, als unlogisch. Vielleicht auch deshalb, weil es zu abrupt geschah und die Beschreibungen fehlten. Die Handlung wirkte sehr sprunghaft und unrealistisch; irgendwie fehlte mir hier ein roter Faden. Es wird einfach viel zu viel behauptet und viel zu wenig gezeigt. Das Gefühl blieb einfach aus; das Gefühl, zu sehen, was Emilio gerade tut. Das Gefühl, mitten drin zu sein. Aus diesem Grund war es mir auch leider unmöglich, meine Distanz zu den Figuren zu überwinden. Sie wirkten auf mich allesamt flach, nicht authentisch genug, ohne Ecken und Kanten – sie waren einfach da, aber irgendwie auch nicht. Wie Geister ließen sie sich von der Handlung treiben. Ich kann nicht mal sagen, ob ich einen der Charaktere überhaupt sympathisch fand. Nicht wirklich. Auch auf romantischer Ebene ist bei mir einfach kein einziger Funke übergesprungen. Die Beziehungen zwischen den Figuren war meiner Meinung ebenso oberflächlich, wie meine Beziehung als Leser zu ihnen. Ich hätte mir hier einfach viel mehr Tiefgang gewünscht; insbesondere bei einer Thematik wie dieser. Ebenso hat mir an viel zu vielen Stellen einfach die Logik gefehlt; vieles machte einfach keinen Sinn, war – trotz das es Fiktion ist – einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen und teilweise auch sehr klischeehaft. Irgendwann hat mich die Geschichte dann leider vollkommen verloren; die Handlung hat mich gelangweilt und das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu wollen, kam einfach nicht auf. Am Ende war ich einfach nur noch froh, als das Buch endlich zu Ende war. Auch mit dem Schreibstil hatte ich meine Probleme, insbesondere mit den Dialogen, die ebenso unecht wirkten, wie die Charaktere selbst. LOHNT SICH DAS BUCH? So schade es auch ist, leider konnte mich das Buch – unabhängig von der Wichtigkeit der Thematik und der Message – nicht packen. Trotz allem würde ich es jetzt nicht als absoluten Fehlgriff bezeichnen. Es handelt sich um einen Jugendthriller, den ich eher einem jüngeren Publikum empfehlen würde. Anspruchsvoll ist in meinen Augen leider anders und bedauerlicherweise fehlte mir hier zu viel, als das mich das Buch wirklich hätte unterhalten oder begeistern können. Ich bin froh drum, dass es immer mehr Bücher, insbesondere auch im Jugendbuchbereich gibt, die auch die Gefahren der Digitalisierung und Technik aufzeigen, denn auch hiermit gehen manche junge Menschen einfach viel zu sorglos um, dennoch haperte es meiner Meinung nach sehr an der Umsetzung. Leider wurde hier viel zu viel Potential verschenkt. Die Fortsetzung werde ich wohl nicht lesen, denn, um ehrlich zu sein, hat mich selbst der Cliffhanger am Ende ziemlich kalt gelassen.
Guter YA Thriller
Ich muss sagen, dass mich das Buch schon interessiert hat, als ich nur den Klappentext gelesen habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Überwachungskonzept hat wie immer für ordentlich Spannung gesorgt und die Charaktere sind sehr sympathisch, besonders die Geschichte von Lyssa und ihren Freunden hat mich sehr mitgenommen. Die Geschichte war spannend und emotional bis zur letzten Seite. Ich kann das Buch sehr empfehlen und freue mich auf den zweiten Teil
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine atemlose Flucht durch eine Megacity. Und Millionen schauen zu.
»Meine Zuschauer lieben die Gefahr. Zumindest, wenn ich sie erlebe und sie durch meine Augen dabei zuschauen dürfen.«
Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emilio einen Deal. Emilio willigt ein, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Dieser Chip ist an seinen Sehnerv angeschlossen und überträgt jeden Tag eine halbe Stunde lang, was Emilio sieht. Seine Videos, waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, kommen an, die Zuschauerzahlen steigen langsam. Bis sein Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt: Emilio gerät in das Gebiet einer Gang und tötet einen der Anführer in Notwehr. Live und auf Sendung. Das Video verbreitet sich rasend schnell und Emilio wird zum Gejagten. Und zwar nicht nur von der Gang, sondern auch von Eyevision, die sehr eigene Pläne mit Emilio haben.
Book Information
Author Description
Marie Golien, 1987 in Wiesbaden geboren, wollte schon immer ihre eigenen Geschichten erzählen, nachdem sie ihre Kindheit in den fantastischen Welten von Hergé und Winsor McCay verbracht hatte. Nach dem Abitur studierte sie Design mit dem Schwerpunkt interaktiven Medien, entwickelte Spiele-Apps und begann parallel zu schreiben. ›Cainstorm Island – Der Gejagte‹ ist ihr Debüt als Romanautorin, für das sie gleich mehrfach nominiert und ausgezeichnet wurde, u.a. für den Paul-Maar-Preis für junge Talente und mit der Goldenen Leslie 2020. Mit dem zweiten Band ›Cainstorm Island – Der Gefangene‹ findet der rasante Actionthriller nun seinen Abschluss.
Posts
Thriller/ Utopie
Ich bin ohne jegliche Erwartungen an dieses Buch heran gegangen, es war ein Geschenk. Das Buch lag ewigkeiten auf meinen SuB. Ich kann dieses Buch mit einfachen Wörtern beschreiben: Spannung, Action, ein wenig Liebe, Verlust und eine zerschmetterte Welt, gebrochen in zweierlei Teilen. Das Verhältnis von Arm und Reich steht hier einigermaßen im Mittelpunkt, die Technologien wie man sie sich in der Zukunft als Kind vorgestellt hat. Die Protagonisten sind interessant, aber einfach gehalten. Der Schreibstil flüssig leserlich, ungelogen einen Tag habe ich für das Buch gebraucht. Aus dem Lesen kam ich kaum heraus, da es mich die Geschichte sehr gefesselt hat. Bin gespannt wie es im zweiten Teil weiter geht. (Buch liegt vor meiner Nase.)
Super Buch!!
Es war am Anfang etwas, anders. Aber es war sehr spanned und gut geschrieben. Die Story rund um Emilio und seine (Fehl-) Entscheidungen ist sehr interessant. Diese Welt spiegelt sehr gut unsere reale Welt wieder. Während auf der einen Seite Reichtum und Konsum herrscht, herrscht auf der anderen Seite Armut, Gewalt und Hunger. Ich kann mich gut in Emilio hinein versetzten, nach allem was er erlebt hatte. Deswegen verstehe ich auch warum er sk gehandelt hat. Warum er bereit war zu töten, wäre ich auch ganz ehrlich. Zudem fand ich den Teaser auf Band zwei sehr gut. Kann es kaum erwarten diesen zu lesen.
Emilio ist ein junger Heranwachsender welcher in Armut auf Cainstorm Island lebt. Um seiner Familie finanziell unter die Arme zu greifen, lässt er sich von "Eyevision" einen Chip implantieren. Mit diesem Chip geht Emilio nun täglich 30 Minuten live auf Sendung & zeigt vor Allem den Reichen auf Asaria die Welt durch seine Augen. Schnell steigt die Anzahl seiner Zuschauer bei seinen waghalsigen Trainsurf-Aktionen. Als er versehentlich auf dem Gelände einer Gang landet & in Notwehr dessen Anführer tötet, schauen ihm Tausende live zu. Das Video geht viral & während Emilio um sein Überleben kämpft schauen ihm Millionen dabei zu... Meinung: Marie Golien schuf in ihrem Debütroman eine Dystopie welche erschreckend real wirkt & nicht undenkbar erscheint. Dies ist der erste Band einer Dilogie. Bereits ab der ersten Seite zog mich die Geschichte in ihren Bann und es gab eine spürbare Dynamik die dem Buch zugrunde lag. Diese Dynamik steigerte sich von Seite zu Seite, sodass ich immer schneller und weiter wollte um zu erfahren wie es weiter geht. Jedes einzelne Wort gab mir einen Thrill, als ob ich selbst zuhause an meinem Laptop säße & Emilio zuschauen könnte, wie er um sein Leben aber auch das seiner Liebsten kämpfte. Emilios Welt ist brutal und es ist erschreckend wie nah sich diese erdachte Realität anfühlt. Eine Welt, geteilt in Arm und Reich, Menschen getrieben von Profit & Macht, die Schaulustigkeit & das Verlieren eines Gewissens. Dinge mit denen wir auch heute bereits konfrontiert sind, aber in diesem Roman dramatisch zugespitzt sind. Was gerade nach dem Beenden des Buches ein ungutes Gefühl in einem zurücklässt. Emilio selbst ist als Hauptcharakter sehr sympathisch und auch seine Handlungen lassen sich ausnahmslos nachvollziehen. Die Angst, die Wut & auch die Verzweiflung sind spürbar und lassen einen mit ihm zusammen leiden. Doch auch die anderen Charakter sind so gut beschrieben, dass es leicht ist sich ein Bild von ihnen zu machen, auch, wenn vieles von ihnen dem Leser verborgen bleibt. Manche werden zunächst nur oberflächlich gestriffen, was der Nähe zu ihnen aber keinen Abbruch tut. Nach und nach ändert sich dieses Bild nämlich zusehendst und wir erhalten auch einen Einblick in ihr Leben, ihre Vergangenheit & auch Geheimnisse, die sie mit sich herumtragen. Die Ausarbeitung des Settings ist der Autorin unglaublich gut gelungen. Sie wusste ihre Worte gut einzusetzen & ich habe das Gefühl, dass ich bei meinen Streifzügen durch Milescalares sah, was sie sah. Als hätte ich beim Lesen eine Landkarte vor Augen und könne genau abschätzen wo welche Stadt liegt. Auch die Hervorhebung der Unterschiede der Städte hat mir wunderbar gefallen, da jede Stadt für sich einen eigenen individuellen Stil bekam, trotz der Armut von denen alle betroffen sind. Sei es das Umfeld & der Anpassung der Bewohner daran oder einfach der Kleidungsstil der sich von Bezirk zu Bezirk ändert. Am Ende des Buches erwartet die Leser allerdings ein ganz fieser Cliffhanger! Fazit: "Cainstorm Island" ist ein grandioser Pageturner, der alles hat was ein Jugendthriller als auch eine Dystopie benötigen. Diese Geschichte ist ein Blockbuster für alle Lesenden & für Menschen, die beim Lesen gerne außer Atem kommen unumgänglich! Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen.
Der Jugendthriller "Cainstorm Island - Der Gejagte" von Marie Golien spielt in einem dystopischen Setting. Emilio lebt in einer überbevölkerten Millionenstadt und verdient sein Geld über Streaming was er erlebt. Seine Zuschauer sind vom wohlhabenden Kontinent Asaria und möchten möglichst gefährliche Aktionen sehen, wobei die Sensationslust geradezu beängstigend ist. Ich fand den Schreibstil angenehm und schnell zu lesen, allerdings haben mir einige Details gefehlt. Man hätte genauer auf einzelne Charaktere eingehen können und die dystopische Welt noch ausführlicher beschreiben können. In manchen Szenen hat die Autorin sehr genau beschrieben, wie beispielsweise ein Appartment aussieht, an anderen Stellen jedoch wieder kaum etwas zur Umgebung gesagt. Durch das Fehlen an Details war der Plot wirklich schnell und dadurch auch spannend geschrieben. Somit hat auch dies einen positiven Aspekt. Den Hauptcharakter fand ich teilweise etwas naiv und konnte sein Verhalten nicht immer nachvollziehen. Jedoch finde ich insbesondere das Setting und die generelle Idee der Geschichte super. Ich kann mich nicht erinnern bisher etwas Ähnliches gelesen zu haben. Das Ende war ziemlich offen und lässt erwarten, dass es weitere Bücher gibt. Da ich stark davon ausgehe, dass Cainstorm Island Goliens erster Thriller war, denke ich, dass sich der Schreibstil noch weiter ausprägt und gegebenenfalls auch der Detailreichtum noch zunimmt. Also werde ich die weiteren Erscheinungen von Golien auf jeden Fall im Auge behalten. Insgesamt kann ich das Buch vor allem für Leute empfehlen, welche an gesellschaftskritischen Themen sowie einer kurzweiligen Dystopie mit Verfolgungsjagd interessiert sind.
Der Klappentext von "Cainstorm Island" hat mich sehr neugierig gemacht, er klang nach actionreicher Unterhaltung in einem dystopischen Setting. Der Einstieg war auch sehr vielversprechend. Mir hat die Idee sehr gefallen wie die Firma Eyevision die Erlebnisse von Emilio überträgt und später dann mehr und mehr die Kontrolle übernimmt. Dies hatte sehr viel Potenzial für Action und Spannung. Leider jedoch hat mich die Geschichte irgendwann komplett verloren und ich bin überhaupt nicht mehr mitgekommen. Die Handlung hat mich mehr und mehr gelangweilt und ich habe komplett den Faden zur Geschichte verloren. Am Ende war ich einfach froh durch zu sein. Die Entwicklungen waren mir zu wirr und mir fehlt ein roter Faden. Auch die Charaktere sind mit irgendwie sehr fremd geblieben, am ehesten konnte ich noch zu dem Protagonisten Emilio eine Verbindung aufbauen, aber auch das nur sehr grob. Das Setting fand ich eigentlich sehr interessant, hätte mir hier aber ein wenig mehr world-building und Informationen gewünscht. Leider konnte mich die Geschichte nicht so packen wie erwartet und hat meiner Meinung nach einiges an Potenzial verschenkt. Schade um eine interessante Idee.
Emilios Welt ist in zwei Teile geteilt. Auf der einen Seite gibt es das perfekte Asaria, eine Welt, voller reicher Familien, die all das besitzen, was ihr Herz begehrt; eine Welt, in der nicht nur arme, sondern auch Menschen ausgestoßen werden, die als nicht “normal” gelten. Kranke, Behinderte, Verbrecher, etc. pp. werden abgeschoben, damit das Land “rein” bleibt. Auf der anderen Seite liegt Cainstorm, die Welt von Emilio; eine Welt voller Armut, Müll, Schutt, Krankheiten, Tod, Platzmangel, Gestank … So unterschiedlich die beiden Welten auch sind, gibt es eine Sache, die sie miteinander verbindet: Eyevision, ein riesiger Internetkonzern, der es Teilnehmenden ermöglicht, eine halbe Stunde am Tag durch ihre Augen zu streamen und dadurch Geld zu verdienen, vergleichbar mit Youtube Bloggern, nur mit dem Unterschied, das Menschen wie Emilio sich nicht bei Unboxings filmen, sondern bei Dingen, die viel gefährlicher und spannender sind, immerhin ist es wichtig, so viele Zuschauer wie nur möglich zu bekommen, um auch möglichst viel Geld zu verdienen. Das Angebot von Eyevision, als lebende Kamera zu fungieren, kam Emilio also gerade recht. Seine Familie kann sich kaum über Wasser halten, doch mit Emilios Einkünften schaffen sie es zumindest, ihre Miete zu zahlen. Während Emilio die Risiken und Gefahren einfach so hin nimmt und sich täglich beim Fassaden klettern filmt, war sein Vater Serge von Anfang an dagegen, dass sein Sohn sich von ihrem größten Feind, Asaria, “versklaven” lässt. In einem postapokalyptischen Szenario gerät Emilio in einen scheinbar ausweglosen Konflikt zwischen einer mächtigen Gang und dem wohl größten IT-Konzern dieser Welt. Diese Geschichte verdeutlicht uns die Gefahren unserer heutigen Gesellschaft und des ständigen und dauerhaften online seins. Es zeigt uns, wie skrupel- und rücksichtslos Menschen sein können, wenn es um die Anzahl der Likes und Views geht und auch wie ein einziges Programm, das Leben nicht nur beeinflussen, sondern vollends auf den Kopf stellen kann. Die Verbreitung und Entwicklung der Technik sowie der Digitalisierung spielt in unser aller Leben eine immer größer werdende Rolle und kaum einer macht sich Gedanken darüber, welche Gefahren dies mit sich bringt. Und gerade diese Tatsache bietet unheimlich viel Stoff für neue Geschichten. Auch Marie Golien ist auf diesen Zug mit aufgesprungen und behandelt in ihrem Erstlingswerk mithin ein Thema, das aktueller nicht sein könnte. Und dennoch … dennoch konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Das Worldbuilding kommt leider zu kurz; um einiges zu kurz. Immer mal wieder werden Aspekte angerissen, aber nie wirklich zu Ende geführt. Die Idee mit diesen zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, dieser starke Kontrast zwischen arm und reich, empfand ich als unglaublich spannend und interessant, die Umsetzung allerdings weniger gelungen. Durch die fehlenden Informationen und das fehlende Worldbuilding war diese Welt für mich kaum zu greifen; nichts davon wirkte real, nicht so, als könnte es tatsächlich einmal eintreten. Ich finde dystopische Settings dann gelungen, wenn sie mir das Gefühl geben, dass es in unserer Welt einmal tatsächlich so aussehen könnte. Hier blieb dieses Gefühl leider aus. Auch die politischen und sozialen Verhältnisse wirkten irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Wobei das Punktesystem auf Asaria schon irgendwie cool ist. Leider hält sich die Autorin auch sehr mit ausführlichen Beschreibungen zurück. Es scheint fast so, als wäre sie während des Schreibens davon ausgegangen, dass der Leser bereits das fertige Bild in seinem Kopf hat; dasselbe Bild im Kopf hat, wie sie während des Schreibprozess. Ich hatte nicht eine Sekunde lang das Gefühl, dabei zu sein. Außerdem erschienen mir die Lösungen und Auswege, die Emilio immer wieder aus lebensgefährlichen Lagen raus reißen, als unlogisch. Vielleicht auch deshalb, weil es zu abrupt geschah und die Beschreibungen fehlten. Die Handlung wirkte sehr sprunghaft und unrealistisch; irgendwie fehlte mir hier ein roter Faden. Es wird einfach viel zu viel behauptet und viel zu wenig gezeigt. Das Gefühl blieb einfach aus; das Gefühl, zu sehen, was Emilio gerade tut. Das Gefühl, mitten drin zu sein. Aus diesem Grund war es mir auch leider unmöglich, meine Distanz zu den Figuren zu überwinden. Sie wirkten auf mich allesamt flach, nicht authentisch genug, ohne Ecken und Kanten – sie waren einfach da, aber irgendwie auch nicht. Wie Geister ließen sie sich von der Handlung treiben. Ich kann nicht mal sagen, ob ich einen der Charaktere überhaupt sympathisch fand. Nicht wirklich. Auch auf romantischer Ebene ist bei mir einfach kein einziger Funke übergesprungen. Die Beziehungen zwischen den Figuren war meiner Meinung ebenso oberflächlich, wie meine Beziehung als Leser zu ihnen. Ich hätte mir hier einfach viel mehr Tiefgang gewünscht; insbesondere bei einer Thematik wie dieser. Ebenso hat mir an viel zu vielen Stellen einfach die Logik gefehlt; vieles machte einfach keinen Sinn, war – trotz das es Fiktion ist – einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen und teilweise auch sehr klischeehaft. Irgendwann hat mich die Geschichte dann leider vollkommen verloren; die Handlung hat mich gelangweilt und das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu wollen, kam einfach nicht auf. Am Ende war ich einfach nur noch froh, als das Buch endlich zu Ende war. Auch mit dem Schreibstil hatte ich meine Probleme, insbesondere mit den Dialogen, die ebenso unecht wirkten, wie die Charaktere selbst. LOHNT SICH DAS BUCH? So schade es auch ist, leider konnte mich das Buch – unabhängig von der Wichtigkeit der Thematik und der Message – nicht packen. Trotz allem würde ich es jetzt nicht als absoluten Fehlgriff bezeichnen. Es handelt sich um einen Jugendthriller, den ich eher einem jüngeren Publikum empfehlen würde. Anspruchsvoll ist in meinen Augen leider anders und bedauerlicherweise fehlte mir hier zu viel, als das mich das Buch wirklich hätte unterhalten oder begeistern können. Ich bin froh drum, dass es immer mehr Bücher, insbesondere auch im Jugendbuchbereich gibt, die auch die Gefahren der Digitalisierung und Technik aufzeigen, denn auch hiermit gehen manche junge Menschen einfach viel zu sorglos um, dennoch haperte es meiner Meinung nach sehr an der Umsetzung. Leider wurde hier viel zu viel Potential verschenkt. Die Fortsetzung werde ich wohl nicht lesen, denn, um ehrlich zu sein, hat mich selbst der Cliffhanger am Ende ziemlich kalt gelassen.
Guter YA Thriller
Ich muss sagen, dass mich das Buch schon interessiert hat, als ich nur den Klappentext gelesen habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Überwachungskonzept hat wie immer für ordentlich Spannung gesorgt und die Charaktere sind sehr sympathisch, besonders die Geschichte von Lyssa und ihren Freunden hat mich sehr mitgenommen. Die Geschichte war spannend und emotional bis zur letzten Seite. Ich kann das Buch sehr empfehlen und freue mich auf den zweiten Teil











