Blutmond
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Description
Book Information
Author Description
Katrine Engberg, geboren 1975 in Kopenhagen, arbeitete für Fernsehen und Theater und war als Tänzerin, Choreographin und Regisseurin landesweit bekannt, bevor sie mit den Fällen für Kørner und Werner in der Welt des skandinavischen Thrillers debütierte – mit großem Erfolg, auch international. Katrine Engberg lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen.
Posts
Anfänglich für manchen etwas öde, wird aber im Verlauf doch noch ganz spannend.
»Es ist ein klirrend kalter Januar. In den Sälen des Geologischen Museums trinken sich die Größen der Modewelt warm für die Copenhagen Fashion Week, als draußen im Schnee der Designer Bartholdy zusammenbricht. Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln in dem Fall. Und der ist besonders brisant, denn Jeppes bester Freund ist seit dem grausamen Mord an Bartholdy unauffindbar.« ——▫️🩸▫️🌕▫️🩸▫️—— Ich muss gestehen, ich wurde vom Coverbild und dem Titel angelockt. Als ich dann hinten die Beschreibung gelesen hatte dachte ich mir mal dem Buch eine Chance zu geben, denn mit Mode habe ich eigentlich nicht viel am Hut. Nun denn, was haben wir hier?! Zu allererst einmal einen skandinavischen beziehungsweise einen Kopenhagen Krimi. Zum Anderen die Fortsetzung zu dem Buch »Krokodilwächter«. Habe ich den vorhergehenden Band gelesen? Die Antwort lautet "Nein!", ist aber auch nicht nötig. Die Ereignisse werden ganz grob angerissen immer wieder mal zwischen durch. 🌖 Das Buch hatte einen ganz angenehmen Schreibstil, der einen recht gut voranschreiten lässt. Trotzdem fand ich die ersten 140 Seiten etwas … nun ja …,öde. Erst mit dem zweiten Mord(versuch) sprang bei mir der Funken über, denn danach nimmt die Geschichte, für meinen Geschmack, erst an Fahrt auf. Über das gesamte Buch wurden immer wieder Zitate aus Liedern oder so verteilt l, die zwar in einem leichten Englisch daherkommen, mir aber nach dem vierten Mal langsam auf dem Keks giengen. 🤨 Warum? Kann ich nicht sagen, war halt so. Dann kommen wir jetzt mal zu den Charakteren. Jeppe Kørner war ganz in Ordnung. Er war für mich jetzt werder bemerkenswert gut noch sonderlich schlecht geschrieben. Anders steht es bei mir mit Annette Werner. Sie fand ich schlichtweg unsympathisch, kam mir sehr voreingenommen und in Klischees denkend vor. Nur am Ende empfand ich einen Hauch Sympathie, aber sonst tat mir echt schwer mit ihr. 🌗 Bleiben noch Zwei zu erwähnen. Lange fragte ich mich welche Rolle Esther de Laurenti und Gregers in dieser Geschichte hatten, da diese nicht zur Polizei von Kopenhagen gehören. Die jenigen, die den Ersten Band gelesen haben werden diese Charaktere wohl schon kennen. Für mich allerdings hatten sie erstmal keinen wirklichen Zusammenhang mit den Ereignissen in dieser Geschichte. Aber mit der Zeit wurden sie mir immer sympathischer und ich empfand dieses ulkige "Pärchen" als eine schöne Auflockerung. Schlussendlich haben Esther und Gregers doch Anteil an der Geschichte und sind nicht nur irgendwie Lückenfüller. 🌘 Was hat das ganze jetzt eigentlich mit Blutmond zutun könnte man sich fragen. Es findet in der Geschichte eine Mondfinsternis statt. Aber an sich finden sich doch auch Parallelen zu der Symbolik des Blutmondes in der Geschichte wieder. »Jedenfalls steht die rote Mondfinsternis für etwas Gewaltiges: für eine Umwälzung aller Dinge. […]« Seite 388 Buch 2 von 5 1.📕 Krokodilwächter 2.📕 Blutmond 3.📕 Glasflügel 4.📕 Das Nest 5.📕 Wintersonne ——▫️🩸▫️🌑▫️🩸▫️—— Das Buch hat bei mir also Anfangs gebraucht bis der Funke übersprang, aber dann fand ich es recht spannend. Wer der Täter, und sein Motiv dahinter, am Schluss war hat mich doch sehr überrascht. Darauf bin ich wirklich nicht gekommen. War jetzt nicht DIE beste Geschichte aber doch unterhaltsam. Ach ja, hinten im Buch gab es schon mal was zum Reinlesen zum nächsten Teil. Könnte interessant werden… aber extra in den Buchladen renn ich da jetzt nicht, vielleicht ergibt sich ja mal eine Gelegenheit, auch für den ersten Band. Aber wenn nicht, ist es für mich auch nicht so schlimm.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist schlicht und springt durch den blutroten Mond doch direkt ins Auge. Meinung: Dies ist der zweite Fall des Ermittlerduos bestehend aus Jeppe Kørner und Anette Werner. Den ersten Band der Reihe muss man aber nicht unbedingt gelesen haben, um sich auszukennen. Die beiden Ermittler wurden gut beschrieben und ich konnte mit beiden eine Verbindung aufbauen. Jeppe war mir wesentlich sympathischer, Anette war oft sehr ruppig und unfreundlich. Gegen Ende hatte ich aber beide ins Herz geschlossen und freue mich schon auf weitere Fälle mit ihnen. Das Buch beginnt mit dem Mord an Modezar Alpha Bartholdy. Er wird vergiftet aufgefunden und kurz darauf stirbt Sängerin Christel Toft unter den selben Umständen. Beide wurden mit Abflussreiniger vergiftet. Anfangs finden die Ermittler keinen Zusammenhang und stochern länger im Dunkeln. Einer der Verdächtigen ist Johannes Ledmark, er ist ein Freund von Jeppe Kørner, was die Sache doch etwas komplizierter macht. Ich hatte leider vor allem anfangs so meine Schwierigkeiten mit der Geschichte. Der Prolog hat mich direkt gepackt. Doch dann hat die Spannung für mich zunächst nachgelassen. Zum Einen haben mich die wirklich vielen Namen und Orte verwirrt, vor allem weil es für mich doch eher unbekannte, außergewöhnliche Namen waren. Zum Anderen fand ich vieles sehr langatmig beschrieben. Die erste Hälfte war fast schon eine kleine Quälerei. Aber die zweite ging dann auf einmal viel besser weiter. Details wurden nicht mehr zu ausführlich beschrieben, die Spuren der Ermittler waren etwas verständlicher und die Ermittler selber wurden sympathischer. Die Handlung nahm Fahrt auf und war auf jeden Fall spannend und gut durchdacht. Dieses Buch ist ein Thriller, der auch ohne viel Blut auskommt. Fazit: Ein sehr toller Thriller mit ein paar Anfangsschwierigkeiten. Im Endeffekt hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich auf weitere Teile mit den Ermittlern Jeppe Kørner und Anette Werner.
Es handelt sich hier um den zweiten Krimi aus der Reihe der Autorin, somit auch der zweite Fall von Jeppe Korner und Anette Werner. Die Story hat mir richtig gut gefallen. Zum Buch: Der Modezar Alpha Bartholdy wird nach einer Modeveranstaltung tot in einem Park aufgefunden. Klar ermordet, nicht erschossen, aber vergiftet. Vergiftet mit einem Getränk, dem Rohrreiniger beigemischt wurde. Die Beamten stehen vor einem Rätsel und viele Beteiligten. Doch bald darauf ereignet sich ein zweiter Anschlag, der nicht überlebt wird. Die ganze Sache wird immer kurioser und verzwickter. Es passieren Morde im Modemilieu unter der High Society von Kopenhagen, die aufgelöst werden wollen. Fazit: Der Krimi ist sehr komplex geschrieben und es reifen für den Leser immer neue Verdächtige heran. Katrine Engberg schreibt sehr detailgenau und legt enorm viel Augenmerk auf die gesamten Charaktere der Geschichte. Auch wenn ich mir zu Beginn etwas schwer tat in die Geschichte zu kommen, aufgrund der „fremden“ Straßenbezeichnungen/Ortsnamen sowie der vielen Namen der Geschichte, hat mich diese dann doch sehr mitgerissen. Katrine Engberg schafft es sehr anspruchsvoll und packend zu schreiben, beim Leser ein tolles Kopfkino zu erzeugen und viele Überlegungen zu möglichen Verdächtigen anzustellen, um dann herauszufinden, dass die es doch nicht sind. Für alle Krimifans ein Muss! Ich freue mich schon auf Band 4 im März 2021. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung!
Nach dem Erfolg von „Krokodilwächter“ erscheint nun der zweite Teil um die Ermittler Jeppe Korner und Anette Werner von Katrine Engberg. Alles beginnt in einer klirrend kalten Januarnacht. Der Modedesigner Alpha Bartholdy bricht tot in einem Park zusammen. Dem Voraus ging eine rauschende Modeparty in den Räumen des Geologischen Museums. Die beiden Ermittler stoßen bald auf verherrende Zusammenhänge von Alpha zu Jeppes besten Freund Johannes. Und dieser ist nicht auffindbar. Was Jeppe in eine echte Zwickmühle bringt. Zwei Tage später gibt es einen zweiten Mord in der Szene. Erschreckend ist die Art des Mordes. Den Opfern wurde in ihren Drinks Abflussreiniger verabreicht. Wer hat einen Vorteil bei den Morden? Wer hat ein Motiv? Es beginnt eine Jagd nach dem Mörder, allerdings mehr durch Recherche und lange tappen sie im Dunklen. Wo sollen sie nur beginnen? Ständig tauchen neue Motive auf, die sich wieder in Schall und Rauch auflösen. Es gibt immer wieder neue Verdächtige, Johannes ist immer mit dabei. Dies gibt der Geschichte auch immer wieder neue Wendungen und der Spannungsbogen bleibt erhalten. Auch gibt es ein Wiedersehen mit Esther de Laurenti. Bereits aus dem ersten Band bekannt, als Krimiautorin, hat sie nach den letzten Erlebnissen ihre Schreiberei an den Haken gehangen und es aufgegeben. Allerdings lässt sie die Morde nicht kalt und sie ermittelt ebenfalls, bringt damit Jeppe auf neue Spuren. Auch werden die beiden Ermittler diesmal mehr in den Fokus gerückt. Das hat mir sehr gut gefallen. Wir erleben einen ganz neuen Jeppe, der nach der Trennung von seiner Frau auf reisen gegangen ist und eine junge Freundin gefunden hat. Anette hingegen kämpft mit ihrer Fitness und ihrem Gesundheitszustand, welchen sie allerdings gern vor anderen verheimlicht. Sehr überzeugende Figuren hat die Autorin hier geschaffen und gerade das gefällt mir so gut an deren Büchern. Am Ende überrascht uns die Autorin mit der Lösung des Falls, der mich wieder überrascht hat. Tolle Charaktere, gute Story, sehr intelligent geschrieben. Auch der Nachfolger „Blutmond“ konnte mich wieder überzeugen, wie bereits „Krokodilwächter“ vor einem Jahr. Man darf auf weitere Bücher der Autorin gespannt sein.
Nach einer exklusiven Party der Kopenhagener Fashion Week wird die zusammengekrümmte Leiche des Modezar Alpha Bartholdy in einem naheliegenden Park im Schnee entdeckt. Mit einem Drink vergiftet, der mit Rohrreiniger versetzt worden ist, starb er einen einsamen und qualvollen Tod. Jeppe Kørner und Anette Werner übernehmen den ungewöhnlichen Fall und stecken schon bald in einer Ermittlung fest, die es in sich hat. Denn zum einen fehlt ihnen ein stichhaltiges Motiv, das eine solche Tat rechtfertigen kann, zum anderen haben sie es mit einem Täter zu tun, der seinen Rachefeldzug akribisch plant. Und bereits am nächsten Tag geschieht ein weiterer Mord, der auf dieselbe perfide Weise verübt worden ist, während Jeppes bester Freund Johannes plötzlich der Hauptverdächtige ist. „Blutmond“ ist nach „Krokodilwächter“ der zweite Fall für das eingeschworene Duo Jeppe Kørner und Anette Werner, die diesmal in der exzentrischen Welt der Stars und Modemacher auf die Jagd nach einem Mörder gehen. In einer Welt, in der nach außen hin alles glamourös und faszinierend erscheint und es hinter der schillernden Fassade jede Menge Unrecht und Schmutz zu entdecken gibt. Und genau dorthin lenkt Katrine Engberg die Aufmerksamkeit ihrer Leser und lässt sie erleben, welche verbrecherischen Machenschaften und menschliche Verfehlungen gut geschützt vor dem Blick der Öffentlichkeit geschehen. Mir hat besonders gut gefallen, dass es ein Thriller ist, der nahe an der Realität stattfindet. Keine abgehobenen blutrünstigen Morde, sondern Verbrechen, die theoretisch jeden Tag passieren könnten.
Guter Scbreibstil
Leider treffen wir Esther nur selten in diesem Krimi. Ich fand ihn auch leider nicht spannend genug und hatte ihn mehrmals schon zur Seite gelegt. Auf den Täter kann man nicht kommen, was ich dann wieder gut fand. Der dritte Band soll besser sein. Wie gesagt, das Beste ist der gepflegte Schreibstil
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Katrine Engberg, geboren 1975 in Kopenhagen, arbeitete für Fernsehen und Theater und war als Tänzerin, Choreographin und Regisseurin landesweit bekannt, bevor sie mit den Fällen für Kørner und Werner in der Welt des skandinavischen Thrillers debütierte – mit großem Erfolg, auch international. Katrine Engberg lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen.
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Anfänglich für manchen etwas öde, wird aber im Verlauf doch noch ganz spannend.
»Es ist ein klirrend kalter Januar. In den Sälen des Geologischen Museums trinken sich die Größen der Modewelt warm für die Copenhagen Fashion Week, als draußen im Schnee der Designer Bartholdy zusammenbricht. Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln in dem Fall. Und der ist besonders brisant, denn Jeppes bester Freund ist seit dem grausamen Mord an Bartholdy unauffindbar.« ——▫️🩸▫️🌕▫️🩸▫️—— Ich muss gestehen, ich wurde vom Coverbild und dem Titel angelockt. Als ich dann hinten die Beschreibung gelesen hatte dachte ich mir mal dem Buch eine Chance zu geben, denn mit Mode habe ich eigentlich nicht viel am Hut. Nun denn, was haben wir hier?! Zu allererst einmal einen skandinavischen beziehungsweise einen Kopenhagen Krimi. Zum Anderen die Fortsetzung zu dem Buch »Krokodilwächter«. Habe ich den vorhergehenden Band gelesen? Die Antwort lautet "Nein!", ist aber auch nicht nötig. Die Ereignisse werden ganz grob angerissen immer wieder mal zwischen durch. 🌖 Das Buch hatte einen ganz angenehmen Schreibstil, der einen recht gut voranschreiten lässt. Trotzdem fand ich die ersten 140 Seiten etwas … nun ja …,öde. Erst mit dem zweiten Mord(versuch) sprang bei mir der Funken über, denn danach nimmt die Geschichte, für meinen Geschmack, erst an Fahrt auf. Über das gesamte Buch wurden immer wieder Zitate aus Liedern oder so verteilt l, die zwar in einem leichten Englisch daherkommen, mir aber nach dem vierten Mal langsam auf dem Keks giengen. 🤨 Warum? Kann ich nicht sagen, war halt so. Dann kommen wir jetzt mal zu den Charakteren. Jeppe Kørner war ganz in Ordnung. Er war für mich jetzt werder bemerkenswert gut noch sonderlich schlecht geschrieben. Anders steht es bei mir mit Annette Werner. Sie fand ich schlichtweg unsympathisch, kam mir sehr voreingenommen und in Klischees denkend vor. Nur am Ende empfand ich einen Hauch Sympathie, aber sonst tat mir echt schwer mit ihr. 🌗 Bleiben noch Zwei zu erwähnen. Lange fragte ich mich welche Rolle Esther de Laurenti und Gregers in dieser Geschichte hatten, da diese nicht zur Polizei von Kopenhagen gehören. Die jenigen, die den Ersten Band gelesen haben werden diese Charaktere wohl schon kennen. Für mich allerdings hatten sie erstmal keinen wirklichen Zusammenhang mit den Ereignissen in dieser Geschichte. Aber mit der Zeit wurden sie mir immer sympathischer und ich empfand dieses ulkige "Pärchen" als eine schöne Auflockerung. Schlussendlich haben Esther und Gregers doch Anteil an der Geschichte und sind nicht nur irgendwie Lückenfüller. 🌘 Was hat das ganze jetzt eigentlich mit Blutmond zutun könnte man sich fragen. Es findet in der Geschichte eine Mondfinsternis statt. Aber an sich finden sich doch auch Parallelen zu der Symbolik des Blutmondes in der Geschichte wieder. »Jedenfalls steht die rote Mondfinsternis für etwas Gewaltiges: für eine Umwälzung aller Dinge. […]« Seite 388 Buch 2 von 5 1.📕 Krokodilwächter 2.📕 Blutmond 3.📕 Glasflügel 4.📕 Das Nest 5.📕 Wintersonne ——▫️🩸▫️🌑▫️🩸▫️—— Das Buch hat bei mir also Anfangs gebraucht bis der Funke übersprang, aber dann fand ich es recht spannend. Wer der Täter, und sein Motiv dahinter, am Schluss war hat mich doch sehr überrascht. Darauf bin ich wirklich nicht gekommen. War jetzt nicht DIE beste Geschichte aber doch unterhaltsam. Ach ja, hinten im Buch gab es schon mal was zum Reinlesen zum nächsten Teil. Könnte interessant werden… aber extra in den Buchladen renn ich da jetzt nicht, vielleicht ergibt sich ja mal eine Gelegenheit, auch für den ersten Band. Aber wenn nicht, ist es für mich auch nicht so schlimm.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist schlicht und springt durch den blutroten Mond doch direkt ins Auge. Meinung: Dies ist der zweite Fall des Ermittlerduos bestehend aus Jeppe Kørner und Anette Werner. Den ersten Band der Reihe muss man aber nicht unbedingt gelesen haben, um sich auszukennen. Die beiden Ermittler wurden gut beschrieben und ich konnte mit beiden eine Verbindung aufbauen. Jeppe war mir wesentlich sympathischer, Anette war oft sehr ruppig und unfreundlich. Gegen Ende hatte ich aber beide ins Herz geschlossen und freue mich schon auf weitere Fälle mit ihnen. Das Buch beginnt mit dem Mord an Modezar Alpha Bartholdy. Er wird vergiftet aufgefunden und kurz darauf stirbt Sängerin Christel Toft unter den selben Umständen. Beide wurden mit Abflussreiniger vergiftet. Anfangs finden die Ermittler keinen Zusammenhang und stochern länger im Dunkeln. Einer der Verdächtigen ist Johannes Ledmark, er ist ein Freund von Jeppe Kørner, was die Sache doch etwas komplizierter macht. Ich hatte leider vor allem anfangs so meine Schwierigkeiten mit der Geschichte. Der Prolog hat mich direkt gepackt. Doch dann hat die Spannung für mich zunächst nachgelassen. Zum Einen haben mich die wirklich vielen Namen und Orte verwirrt, vor allem weil es für mich doch eher unbekannte, außergewöhnliche Namen waren. Zum Anderen fand ich vieles sehr langatmig beschrieben. Die erste Hälfte war fast schon eine kleine Quälerei. Aber die zweite ging dann auf einmal viel besser weiter. Details wurden nicht mehr zu ausführlich beschrieben, die Spuren der Ermittler waren etwas verständlicher und die Ermittler selber wurden sympathischer. Die Handlung nahm Fahrt auf und war auf jeden Fall spannend und gut durchdacht. Dieses Buch ist ein Thriller, der auch ohne viel Blut auskommt. Fazit: Ein sehr toller Thriller mit ein paar Anfangsschwierigkeiten. Im Endeffekt hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich auf weitere Teile mit den Ermittlern Jeppe Kørner und Anette Werner.
Es handelt sich hier um den zweiten Krimi aus der Reihe der Autorin, somit auch der zweite Fall von Jeppe Korner und Anette Werner. Die Story hat mir richtig gut gefallen. Zum Buch: Der Modezar Alpha Bartholdy wird nach einer Modeveranstaltung tot in einem Park aufgefunden. Klar ermordet, nicht erschossen, aber vergiftet. Vergiftet mit einem Getränk, dem Rohrreiniger beigemischt wurde. Die Beamten stehen vor einem Rätsel und viele Beteiligten. Doch bald darauf ereignet sich ein zweiter Anschlag, der nicht überlebt wird. Die ganze Sache wird immer kurioser und verzwickter. Es passieren Morde im Modemilieu unter der High Society von Kopenhagen, die aufgelöst werden wollen. Fazit: Der Krimi ist sehr komplex geschrieben und es reifen für den Leser immer neue Verdächtige heran. Katrine Engberg schreibt sehr detailgenau und legt enorm viel Augenmerk auf die gesamten Charaktere der Geschichte. Auch wenn ich mir zu Beginn etwas schwer tat in die Geschichte zu kommen, aufgrund der „fremden“ Straßenbezeichnungen/Ortsnamen sowie der vielen Namen der Geschichte, hat mich diese dann doch sehr mitgerissen. Katrine Engberg schafft es sehr anspruchsvoll und packend zu schreiben, beim Leser ein tolles Kopfkino zu erzeugen und viele Überlegungen zu möglichen Verdächtigen anzustellen, um dann herauszufinden, dass die es doch nicht sind. Für alle Krimifans ein Muss! Ich freue mich schon auf Band 4 im März 2021. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung!
Nach dem Erfolg von „Krokodilwächter“ erscheint nun der zweite Teil um die Ermittler Jeppe Korner und Anette Werner von Katrine Engberg. Alles beginnt in einer klirrend kalten Januarnacht. Der Modedesigner Alpha Bartholdy bricht tot in einem Park zusammen. Dem Voraus ging eine rauschende Modeparty in den Räumen des Geologischen Museums. Die beiden Ermittler stoßen bald auf verherrende Zusammenhänge von Alpha zu Jeppes besten Freund Johannes. Und dieser ist nicht auffindbar. Was Jeppe in eine echte Zwickmühle bringt. Zwei Tage später gibt es einen zweiten Mord in der Szene. Erschreckend ist die Art des Mordes. Den Opfern wurde in ihren Drinks Abflussreiniger verabreicht. Wer hat einen Vorteil bei den Morden? Wer hat ein Motiv? Es beginnt eine Jagd nach dem Mörder, allerdings mehr durch Recherche und lange tappen sie im Dunklen. Wo sollen sie nur beginnen? Ständig tauchen neue Motive auf, die sich wieder in Schall und Rauch auflösen. Es gibt immer wieder neue Verdächtige, Johannes ist immer mit dabei. Dies gibt der Geschichte auch immer wieder neue Wendungen und der Spannungsbogen bleibt erhalten. Auch gibt es ein Wiedersehen mit Esther de Laurenti. Bereits aus dem ersten Band bekannt, als Krimiautorin, hat sie nach den letzten Erlebnissen ihre Schreiberei an den Haken gehangen und es aufgegeben. Allerdings lässt sie die Morde nicht kalt und sie ermittelt ebenfalls, bringt damit Jeppe auf neue Spuren. Auch werden die beiden Ermittler diesmal mehr in den Fokus gerückt. Das hat mir sehr gut gefallen. Wir erleben einen ganz neuen Jeppe, der nach der Trennung von seiner Frau auf reisen gegangen ist und eine junge Freundin gefunden hat. Anette hingegen kämpft mit ihrer Fitness und ihrem Gesundheitszustand, welchen sie allerdings gern vor anderen verheimlicht. Sehr überzeugende Figuren hat die Autorin hier geschaffen und gerade das gefällt mir so gut an deren Büchern. Am Ende überrascht uns die Autorin mit der Lösung des Falls, der mich wieder überrascht hat. Tolle Charaktere, gute Story, sehr intelligent geschrieben. Auch der Nachfolger „Blutmond“ konnte mich wieder überzeugen, wie bereits „Krokodilwächter“ vor einem Jahr. Man darf auf weitere Bücher der Autorin gespannt sein.
Nach einer exklusiven Party der Kopenhagener Fashion Week wird die zusammengekrümmte Leiche des Modezar Alpha Bartholdy in einem naheliegenden Park im Schnee entdeckt. Mit einem Drink vergiftet, der mit Rohrreiniger versetzt worden ist, starb er einen einsamen und qualvollen Tod. Jeppe Kørner und Anette Werner übernehmen den ungewöhnlichen Fall und stecken schon bald in einer Ermittlung fest, die es in sich hat. Denn zum einen fehlt ihnen ein stichhaltiges Motiv, das eine solche Tat rechtfertigen kann, zum anderen haben sie es mit einem Täter zu tun, der seinen Rachefeldzug akribisch plant. Und bereits am nächsten Tag geschieht ein weiterer Mord, der auf dieselbe perfide Weise verübt worden ist, während Jeppes bester Freund Johannes plötzlich der Hauptverdächtige ist. „Blutmond“ ist nach „Krokodilwächter“ der zweite Fall für das eingeschworene Duo Jeppe Kørner und Anette Werner, die diesmal in der exzentrischen Welt der Stars und Modemacher auf die Jagd nach einem Mörder gehen. In einer Welt, in der nach außen hin alles glamourös und faszinierend erscheint und es hinter der schillernden Fassade jede Menge Unrecht und Schmutz zu entdecken gibt. Und genau dorthin lenkt Katrine Engberg die Aufmerksamkeit ihrer Leser und lässt sie erleben, welche verbrecherischen Machenschaften und menschliche Verfehlungen gut geschützt vor dem Blick der Öffentlichkeit geschehen. Mir hat besonders gut gefallen, dass es ein Thriller ist, der nahe an der Realität stattfindet. Keine abgehobenen blutrünstigen Morde, sondern Verbrechen, die theoretisch jeden Tag passieren könnten.
Guter Scbreibstil
Leider treffen wir Esther nur selten in diesem Krimi. Ich fand ihn auch leider nicht spannend genug und hatte ihn mehrmals schon zur Seite gelegt. Auf den Täter kann man nicht kommen, was ich dann wieder gut fand. Der dritte Band soll besser sein. Wie gesagt, das Beste ist der gepflegte Schreibstil













