Blood on the Tracks 3
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Description
Book Information
Posts
His trauma changes him... 😞
Allmählich hinterlässt das Trauma bei Sei sichtbare Spuren. Er beginnt zu stottern und zieht sich zunehmend von seinen Freunden zurück. Inzwischen wird auch deutlich, dass Seiko an einer Persönlichkeitsstörung leidet und ihren Sohn psychisch misshandelt. Dieser Band hat mich sehr mitgenommen – ich leide mit unserem Protagonisten
Es wird immer kranker und dramatischer... Der Gruselfaktor hat hier nochmal ne Schippe draufgelegt Sei zeigt nun Anzeichen dafür, das er unter der gesamten Situation leidet.
Hier werden nochmal die Familienverhältnisse zu Seiko (der Mutter) genauer beleuchtet und das nun auch der Haussegen zwischen den Erwachsen schief hängt. Mich irritiert immer noch der Satz den Sei immer zu seiner Mutter sagt. "Bitte geh nicht weg!" Wieso sagt er das immer? Zwar verstehe ich es teils wegen dem Gespräch das Sei belauscht hat, aber irgendwie ist es mir noch nicht ganz schlüssig Auch die Mutter zeigt nun ihr wahres Gesicht ihrem Ehemann gegenüber und manchmal scheint sie wie in Trance zu sein.... Ich frage mich, wann aufgelöst wird, wie ihre Vergangenheit war. Denn scheinbar liegt da das Problem Aber schlussendlich zeigt die Mutter viele verschiedene Persönlichkeiten und eine ist manchmal gruseliger als die andere. Ich frage mich, ob Fukiishi an Sei dranbleibt und sich damit weiter in das Schussfeld von Sei's Mutter begibt. Ich kann mir gut vorstellen, das sie auch Fukiishi aus dem Weg räumen wird, wenn sie zu weit geht.... Es bleibt spannend 🤩
Uff, die Story wird mit jedem Band unbehaglicher.. Band 03 hat die so schon drückende Stimmung noch einmal deutlich verstärkt. Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert davon, wie es Oshimi schafft die Leserschaft auch mit wenig Text, aber dafür ausdrucksstarken Bildern in den Bann zu ziehen. Eine große Rolle hierbei spielen besonders die zahlreichen Kontraste und Schattierungen sowie die starken Gefühle der Figuren, welche ihnen deutlich ins Gesicht geschrieben sind. Zudem ist auch ohne große Worte klar zu spüren, dass die Beziehung zwischen Sei und seiner Mutter in eine immer seltsamere Richtung schreitet. Der Schüler ist sichtbar von den Ereignissen der Vergangenheit, der Überfürsorglichkeit seiner Mutter sowie der Tatsache, dass seine Familie jeden Tag ein kleines Stückchen mehr zerbricht, gekennzeichnet und zieht sich zurück in seine kleine Bubble zunehmend. Seither fällt Sei auch das Sprechen schwer, er beginnt zu stottern oder schweigt komplett.. dies verdeutlicht noch einmal mehr, wie sehr ihn die aktuelle Situation vor allem auf psychischer Ebene belastet. Doch irgendwann hat auch der Junge seine Grenzen erreicht, das Fass läuft über und er konfrontiert seine Mutter. Die ungemütliche Situation spitzt sich weiter zu.. wie das Ganze ausgehen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Band 03 endet mit einem spannenden Cliffhanger, der direkt Lust auf die Fortsetzung macht.
Okay, es wird düsterer und die Mutter dreht in der Mitte des Bandes erstmal völlig durch. Nicht nur der Haussegen steht schief, sondern auch Sei leidet derbe an der Gesamtsituation und hinterfragt dieses Verhältnis aber wird von der Mutter immer wieder kleingeredet oder „besänftigt“ … es scheint mir fast so als wäre sie in einer Art Trance-Zustand mit mehreren Persönlichkeiten aber das sind alles nur vage Vermutungen. So creepy und beklemmend es ist, so spannend ist es im gleichen Zuge!

Psycho...
Ich mag die Reihe. Das geht so tief und es ist auch echt spannend bzw wher mysteriös und verstörend, wie die Mutter so drauf ist. Ich kann auch nicht mehr sagen, da ich niemanden spoilern will. Aber wenn man die letzten beiden Bände schon gut fand, wird man mit diesem aus meiner Sicht nicht enttäuscht :)
Hinterlässt immer wieder ein ungutes Gefühl
Bei jedem Band habe ich dieses richtig ungute Gefühl, wie es für die Oshimi Manga typisch ist. Und trotzdem kann man nicht aufhören weiter zu lesen. Auch dieser Band schafft es wieder unglaublich gut über die echt gruseligen Bilder die Atmosphäre zu bestimmen.
Die Geschichte ist einfach zu Krass. Da läuft es mir kalt den Rücken runter😱. Aber trotzdem ist sie gleichzeitig so einnehmenden. Man kommt nicht davon los. Was Sei durchmachen muss mit so einer Mutter, dass kann nur an die Psyche gehen. Ich kenne mich mit Persönlichkeitsstörungen nicht aus aber kann es sein, dass sie eine starke Form von Borderline oder so hat?
Bizarr und verstörend: Ein psychologischer Abgrund
Blood on the Tracks 3 von Shūzō Oshimi setzt die erschütternde Reise in die Abgründe einer toxischen Mutter-Kind-Beziehung fort. Der Band ist bizarr und verstörend zugleich, mit einer bedrückenden Atmosphäre, die den Leser emotional gefangen nimmt. Oshimi meistert es, die psychologische Spannung durch subtile Gesten, intensive Blicke und ein unheimliches Schweigen aufzubauen. Die Geschichte entfaltet sich quälend langsam, was die Unbehaglichkeit noch verstärkt. Besonders die komplexe Dynamik zwischen Seiichi und seiner Mutter wird immer intensiver und wirft Fragen über Manipulation, Schuld und Abhängigkeit auf. Die eindringlichen Zeichnungen unterstreichen die düstere Thematik perfekt. Ein beeindruckendes, aber beunruhigendes Werk, das sich tief in die Psyche des Lesers eingräbt – nichts für schwache Nerven.
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His trauma changes him... 😞
Allmählich hinterlässt das Trauma bei Sei sichtbare Spuren. Er beginnt zu stottern und zieht sich zunehmend von seinen Freunden zurück. Inzwischen wird auch deutlich, dass Seiko an einer Persönlichkeitsstörung leidet und ihren Sohn psychisch misshandelt. Dieser Band hat mich sehr mitgenommen – ich leide mit unserem Protagonisten
Es wird immer kranker und dramatischer... Der Gruselfaktor hat hier nochmal ne Schippe draufgelegt Sei zeigt nun Anzeichen dafür, das er unter der gesamten Situation leidet.
Hier werden nochmal die Familienverhältnisse zu Seiko (der Mutter) genauer beleuchtet und das nun auch der Haussegen zwischen den Erwachsen schief hängt. Mich irritiert immer noch der Satz den Sei immer zu seiner Mutter sagt. "Bitte geh nicht weg!" Wieso sagt er das immer? Zwar verstehe ich es teils wegen dem Gespräch das Sei belauscht hat, aber irgendwie ist es mir noch nicht ganz schlüssig Auch die Mutter zeigt nun ihr wahres Gesicht ihrem Ehemann gegenüber und manchmal scheint sie wie in Trance zu sein.... Ich frage mich, wann aufgelöst wird, wie ihre Vergangenheit war. Denn scheinbar liegt da das Problem Aber schlussendlich zeigt die Mutter viele verschiedene Persönlichkeiten und eine ist manchmal gruseliger als die andere. Ich frage mich, ob Fukiishi an Sei dranbleibt und sich damit weiter in das Schussfeld von Sei's Mutter begibt. Ich kann mir gut vorstellen, das sie auch Fukiishi aus dem Weg räumen wird, wenn sie zu weit geht.... Es bleibt spannend 🤩
Uff, die Story wird mit jedem Band unbehaglicher.. Band 03 hat die so schon drückende Stimmung noch einmal deutlich verstärkt. Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert davon, wie es Oshimi schafft die Leserschaft auch mit wenig Text, aber dafür ausdrucksstarken Bildern in den Bann zu ziehen. Eine große Rolle hierbei spielen besonders die zahlreichen Kontraste und Schattierungen sowie die starken Gefühle der Figuren, welche ihnen deutlich ins Gesicht geschrieben sind. Zudem ist auch ohne große Worte klar zu spüren, dass die Beziehung zwischen Sei und seiner Mutter in eine immer seltsamere Richtung schreitet. Der Schüler ist sichtbar von den Ereignissen der Vergangenheit, der Überfürsorglichkeit seiner Mutter sowie der Tatsache, dass seine Familie jeden Tag ein kleines Stückchen mehr zerbricht, gekennzeichnet und zieht sich zurück in seine kleine Bubble zunehmend. Seither fällt Sei auch das Sprechen schwer, er beginnt zu stottern oder schweigt komplett.. dies verdeutlicht noch einmal mehr, wie sehr ihn die aktuelle Situation vor allem auf psychischer Ebene belastet. Doch irgendwann hat auch der Junge seine Grenzen erreicht, das Fass läuft über und er konfrontiert seine Mutter. Die ungemütliche Situation spitzt sich weiter zu.. wie das Ganze ausgehen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Band 03 endet mit einem spannenden Cliffhanger, der direkt Lust auf die Fortsetzung macht.
Okay, es wird düsterer und die Mutter dreht in der Mitte des Bandes erstmal völlig durch. Nicht nur der Haussegen steht schief, sondern auch Sei leidet derbe an der Gesamtsituation und hinterfragt dieses Verhältnis aber wird von der Mutter immer wieder kleingeredet oder „besänftigt“ … es scheint mir fast so als wäre sie in einer Art Trance-Zustand mit mehreren Persönlichkeiten aber das sind alles nur vage Vermutungen. So creepy und beklemmend es ist, so spannend ist es im gleichen Zuge!

Psycho...
Ich mag die Reihe. Das geht so tief und es ist auch echt spannend bzw wher mysteriös und verstörend, wie die Mutter so drauf ist. Ich kann auch nicht mehr sagen, da ich niemanden spoilern will. Aber wenn man die letzten beiden Bände schon gut fand, wird man mit diesem aus meiner Sicht nicht enttäuscht :)
Hinterlässt immer wieder ein ungutes Gefühl
Bei jedem Band habe ich dieses richtig ungute Gefühl, wie es für die Oshimi Manga typisch ist. Und trotzdem kann man nicht aufhören weiter zu lesen. Auch dieser Band schafft es wieder unglaublich gut über die echt gruseligen Bilder die Atmosphäre zu bestimmen.
Die Geschichte ist einfach zu Krass. Da läuft es mir kalt den Rücken runter😱. Aber trotzdem ist sie gleichzeitig so einnehmenden. Man kommt nicht davon los. Was Sei durchmachen muss mit so einer Mutter, dass kann nur an die Psyche gehen. Ich kenne mich mit Persönlichkeitsstörungen nicht aus aber kann es sein, dass sie eine starke Form von Borderline oder so hat?
Bizarr und verstörend: Ein psychologischer Abgrund
Blood on the Tracks 3 von Shūzō Oshimi setzt die erschütternde Reise in die Abgründe einer toxischen Mutter-Kind-Beziehung fort. Der Band ist bizarr und verstörend zugleich, mit einer bedrückenden Atmosphäre, die den Leser emotional gefangen nimmt. Oshimi meistert es, die psychologische Spannung durch subtile Gesten, intensive Blicke und ein unheimliches Schweigen aufzubauen. Die Geschichte entfaltet sich quälend langsam, was die Unbehaglichkeit noch verstärkt. Besonders die komplexe Dynamik zwischen Seiichi und seiner Mutter wird immer intensiver und wirft Fragen über Manipulation, Schuld und Abhängigkeit auf. Die eindringlichen Zeichnungen unterstreichen die düstere Thematik perfekt. Ein beeindruckendes, aber beunruhigendes Werk, das sich tief in die Psyche des Lesers eingräbt – nichts für schwache Nerven.


































