Bird Box - Schließe deine Augen

Bird Box - Schließe deine Augen

Hardback
4.0259
David DastmalchianBlindDie VögelSandra Bullock

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Description

Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich... Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
320
Price
18.73 €

Author Description

Josh Malerman ist ein großer Fan von Gruselliteratur und zählt mehr als 500 Horrorfilme zu seinen Favoriten. Er schrieb zunächst Gedichte und Kurzgeschichten, doch seine professionelle Karriere startete er mit Songtexten, bevor er sich ganz seinem Debüt Bird Box widmete. Josh Malerman ist Sänger und Chef der gefeierten Indie-Band The High Strung, mit der er bereits zweimal in Guantanamo Bay aufgetreten ist. Er lebt heute mit seiner Verlobten in Royal Oak, Michigan.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
N/A
N/A
42%
N/A
100%
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
48%
72%
72%
N/A

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

60
All
4.5

wow so bedrückend...

... ich habe vor Jahren den Film gesehen, aber das Buch ist noch so viel spannender, weil es auch viel in der Zeit VOR der Überquerung des Flusses mit den Kindern spielt. Ich war damals den Tränen nahe, wie die Protagonistin mit den Kindern, vor allem dem Mädchen umgeht, diese eine Stelle im Fluss - jeder weiss, wovon ich rede, wenn er den Film gesehen hat. Noch heute könnte ich heulen, wenn ich daran denke. Im Buch lesen wir 90 Prozent vor der Zeit des Flusses und wie alles anfing, wie die Protagonistin alles verliert und eine zweite Familie in der Gesellschaft eines Hauses findet. Schwanger und ohne Kräfte... Im Buch kann man auch endlich alle Gedanken der Protagonistin erfahren, die im Film verborgen bleiben - vor allen Dingen wieso sie zu den Kindern so ist wie sie ist und was sie antreibt. Warum habe ich so lange gebraucht das Buch zu lesen? Unbedingte Empfehlung von mir. 4,5 🌟

4

🐦📦 Verwirrende Bedrohung.

Eine Mutter und ihre zwei Kinder steigen in ein Boot und treten eine Reise ins Ungewisse an. Sehen können sie dabei nichts, denn ihre Augen sind verbunden – und das soll sich auch unter keinen Umständen ändern. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um in "Bird Box" hineinzukommen. Atmosphärisch bewegt sich das Buch irgendwo zwischen Hinterhaus der Anne Frank und I am Legend. Die Erzählung springt zwischen der aktuellen Reise über den Fluss und der Vergangenheit hin und her. Da Josh Malerman auf Zeitangaben verzichtet hat, ist dies zuweilen aber ziemlich verwirrend. Zum Schluss hin wird der Thriller aber dann doch ziemlich spannend und die unheimliche Stimmung bleibt durchgängig erhalten. Allerdings hat mir persönlich eine Auflösung fehlt, was genau das nun eigentlich war – eine Krankheit? Dämonen?! Aber ich bin auch sonst kein großer Horror-Fan, eben weil ich aufgelöste Enden mag. 😉

🐦📦 Verwirrende Bedrohung.
4.5

Viel besser als der gleichnamige Film.

Ich erinnere mich noch als ich damals den Film gesehen habe. Jahre später hab ich das Buch zufällig auf dem Flohmarkt entdeckt und dachte ich gebe ihm mal eine Chance - und, oh Mann, hat sich das gelohnt. Mich hat selten ein Buch so in den Bann gezogen dass ich es in zwei Tagen abschließe. Das Buch spielt in einer Welt, in der man stirbt, sobald man die Augen öffnet und die "Wesen" ansieht. Beim Lesen macht sich ein mulmiges Gefühl breit, weil es wirklich gut geschrieben ist. Wer oder was diese Wesen sind, oder wo sie herkommen, wird nicht erklärt, was ich allerdings gut finde. Es zu wissen würde irgendwie die Magie nehmen. Im Gegensatz zum Film gibt es hier nicht wirklich eine Liebesgeschichte, oder sonst irgendwas romantisches. Es geht einzig und allein ums Überleben. Auch die Charaktere haben mir im Buch wesentlich besser gefallen und das Handeln von Malorie macht viel mehr Sinn. Alles in allem, ein weites Buch auf der Liste meiner Lieblingsbücher und definitiv eine Empfehlung für alle Horrorfans. Wer schon den Film geliebt hat, kommt hier auf seine Kosten 🐦💕

5

this is a masterpiece

5

Durchgängig spannend und beklemmend. Das Ende war nicht so meins. Es war einfach zu friedlich und harmonisch und passt nicht so recht zum Rest des Buches... Aber in einem Tag durchgelesen, das sagt alles...

4

Krasse Geschichte 😱 Ich fand das Buch sehr beeindruckend 😮 Auf eine unheimliche Art und Weise spielten Angst und Neugier in mir gleichzeitig 🫣 Die Geschichte zeigt das der Überlebenskampf (trotz Augenbinde) auf Hoffnung in eine bessere Zukunft sich lohnt 🥰

Krasse Geschichte 😱

Ich fand das Buch sehr beeindruckend 😮
Auf eine unheimliche Art und Weise spielten Angst und Neugier in mir gleichzeitig 🫣
Die Geschichte zeigt das der Überlebenskampf (trotz Augenbinde) auf Hoffnung in eine bessere Zukunft sich lohnt 🥰
2.5

Die Thematik ist super interessant und die Atmosphäre beim Lesen war wirklich neu für mich. Die Situation der Charaktere und ihre Emotionen wurden wirklich gut rüber gebracht. Dennoch fand ich die Geschichte und die Dynamik ziemlich langweilig. Mir hat jegliche Spannung gefehlt und es gab nicht wirklich Wendungen oder Überraschungsmomente. Ich bin sehr gespannt, wie sie die Geschichte filmisch dargestellt haben und werde der Verfilmung auf jeden Fall eine Chance geben.

4

Okay, es war nicht ganz so gruselig wie ich vermutet hatte oder befürchtet hatte, da ich noch nicht all zu viele Thriller gelesen habe! Aber das Buch hat mir gut gefallen... Mit hat in der Mitte des Buches ein wenig die Spannung gefehlt.... Zum Ende hin wurde es so spannend, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen *_* Also auf jeden Fall empfehlenswert!!!

4

Okay, es war nicht ganz so gruselig wie ich vermutet hatte oder befürchtet hatte, da ich noch nicht all zu viele Thriller gelesen habe! Aber das Buch hat mir gut gefallen... Mit hat in der Mitte des Buches ein wenig die Spannung gefehlt.... Zum Ende hin wurde es so spannend, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen *_* Also auf jeden Fall empfehlenswert!!!

3.5

Richtige Mischung aus Horror und Thriller mit viel Mystery 🔮

Die Welt wird von seltsamen Wesen heimgesucht, die einen grotesken Wahnsinn in Lebewesen auslösen, wenn diese sie erblicken. Menschen und Tiere werden verrückt und bringen sich und andere um. So verliert auch die Protagonistin Malorie ihre Schwester. Glücklicherweise findet Malroie Zuflucht in einem Haus, wo verschiedene Charaktere zusammenkommen, um von der Stärke der Gruppe zu profitieren. Malorie, wie auch die Hausbewohnerin Olympia sind schwanger und müssen ihre Kinder ohne medizinische Hilfe zur Welt bringen. Die Gruppe dünnt sich nach und nach aus, sodass nur noch Malorie und die Kinder übrig bleiben. Als die Kinder 4 Jahre alt sind, beschließt Malorie, dass es an der Zeit ist den Fluss herunter zu fahren, um zu einer besseren Zuflucht zu gelangen. Auf dieser Reise gilt: öffne nicht die Augen egal was passiert! Die Geschichte ist für mich genau die richtige Mischung aus Horror und Thriller. Das Buch war ein Geschenk, normalerweise lese ich Horrorbücher nicht, aber ich bin sehr froh dieses gelesen zu haben. Josh Malerman spielt hier sehr bewusst mit Notsituationen, die jeder nachvollziehen kann und der Angst vor dem Unbekannten. Das Buch ist nicht zu verstörend und gegen Ende musste ich sogar eine Träne verdrücken Leider bleiben die Wesen ein Mysterium und ich hätte mir ein größeres Happy End gewünscht. Schlagworte: Horror, Thriller, Aliens, Apokalypse, Zuflucht, Unbekanntes, gruselig,

Richtige Mischung aus Horror und Thriller mit viel Mystery 🔮
2

Also ich fand es weder verstörend, noch hat es mich an Stephen King erinnert. Es war eher langweilig und teilweise auch chaotisch erzählt. Würde zwar gerne wissen, wer oder was das Böse ist, aber das google ich dann doch, statt mir den zweiten Teil zu holen.

3

Ein toller Endzeit-Roman mit einer gruseligen Grundthematik. Stellenweise sehr deprimierend geschildert.

4.5

Das war mMn ein richtig gutes Buch. - Was man nicht alles tut, um am Leben zu bleiben.. Die Vorstellung, das man sich draussen wegen einer unbekannten Bedrohung, nur mit verbundenen Augen bewegen müsste, ist sehr beklemmend in dieser Endzeit Stimmung. Es gibt keine grosse Gewalt, ist aber trotzdem Angst einflössend und ziemlich spannend. 🙌🏻 Genau das richtige, für herbstliche Gänsehaut Abende. 👍🏻📖👌🏻 Die beiden Cover auf dem Bild sind das selbe Buch, nur das es jetzt den Namen geändert hat.

Post image
5

⭐️Spannend, düstere Atmosphäre⭐️

Nachdem ich vor Jahren den Film gesehen habe und ich jetzt durch Zufall das Buch in die Hände bekam, war ich doch sehr neugierig. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist wirklich spannend und die ganze zeit herrscht eine unheilvolle und unheimliche Atmosphäre. Das liegt daran das man in der Story seine Augen nicht öffnen darf weil man sonst verrückt wird und für sich und andere einer Gefahr darstellt. Dadurch passiert vieles von dem was die Hauptfigur erlebt auf dem was sie hört, fühlt und denkt. Ein Kampf ums Überleben. Spannend bis zum Ende!

2

Es war der zweite Versuch mit diesem Buch, nachdem ich es im Frühjahr schon einmal angelesen und nach den ersten Kapiteln abgebrochen habe, weil die Geschichte und ich einfach nicht zueinander gefunden haben. Und wirklich geschafft haben wir es auch dieses Mal nicht... Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich denke, es war am ehesten der Schreibstil, der mich gestört und mich davon abgehalten hat, mich völlig auf die Geschichte einzulassen. Das Buch hat es leider von Anfang an nicht hinbekommen, mich einzufangen und mitzunehmen. Malorie war für mich als Protagonistin irgendwie nicht greifbar. Ihre kühle Distanz zu den Kindern auf der einen, eine fast kindische "Vergötterung" eines ehemaligen Mitbewohners auf der anderen Seite, haben mich ziemlich irritiert. Dazu kamen im Mittelteil einige Längen, während derer ich mich immer wieder bei der Frage erwischt hab, wann denn jetzt endlich das passiert, womit der Autor viele Leser so fesseln und begeistern konnte! Leider ist es in meinem Empfinden NIE passiert... Es gab zwar durchaus auch Abschnitte, in denen ich das Buch nicht weglegen konnte, aber wenn mich von 318 Seiten nur 50 wirklich gut unterhalten, reicht das mir einfach nicht, um von einem "guten Buch" zu sprechen. Ich hätte die Geschichte gern gemocht, aber mehr als 2-3 Sterne sind meiner ganz persönlichen Meinung nach einfach nicht drin... -_-

4.5

Tolles spannendes Buch

Ich fand das Buch sehr spannend und habe es sehr schnell fertig gelesen. Die Story hätte für mich auf jeden Fall noch viel Potenzial für eine Fortsetzung gehabt. Es wird nicht aufgelöst was denn eigentlich genau auf der Welt passiert ist. Das Ende hat trotzdem einen Abschluss mit dem man 'recht zufrieden ' sein kann 😆

Überraschend gut!

Glaubt ihr, ihr könntet euch zurechtfinden, wenn ihr von einem Tag auf den anderen nicht mehr sehen dürftet? In diesem dystopischen Szenario breitet sich eine Plage aus, die Lebewesen, die sie sehen in den Wahnsinn treibt, bis diese sich nach wenigen Minuten selbst umbringen. Nach kurzer Zeit ist der Großteil der Bevölkerung tot. Malorie hat gerade erfahren, dass sie von einem One-Night-Stand schwanger wurde, als ihre Schwester betroffen ist. Sie flieht zu einem Safehouse, das in der Zeitung beworben wurde, wo sie tatsächlich recht herzlich aufgenommen wird. Die einzige Sicherheit bietet es, Fenster und Türen zu verhängen und möglichst nicht nach draußen zu gehen. Wenn, dann nur mit verbundenen Augen. Doch Isolation ist keine Dauerlösung – die Vorräte werden knapp, fließendes Wasser gibt es sowieso nicht mehr und wie soll in einer solchen Umgebung ein Kind heranwachsen? Das Buch hat mir überraschend gut gefallen. Das Endzeitszenario fand ich sehr realistisch aufgebaut. Es gab sogar „Querdenker“, die ähnlich unserer realen Pandemie keine Gefahr gesehen haben. Die Kapitel wechselten sich ab zwischen Szenen im Safehouse und Szenen von Malories Reise über den Fluss 4 Jahre später mit zwei Kindern. Die Kinder und ihr Können sind allerdings für mich ein Manko, aber vielleicht unterschätze ich auch die Entwicklungsstufen von Kleinkindern.

3

Der Film ist besser.

Ganz unterhaltsam war das Buch, ich mochte den Film aber mehr.

5

DER Wahnsinn!!! Meine Rezension findet ihr hier: http://dasblondinchen.blogspot.de/2015/05/rezension-bird-box-josh-malerman.html

5

Meine Meinung Wow… Ich war wirklich sprachlos, als ich das Buch beendet habe. Schon mal vorab: Der Film war bei weitem nicht so gut wie das Buch! (obwohl dies ja meistens so ist, oder? ) Nichtsdestotrotz interessant anzusehen. Vor allem danach: also zuerst das Buch - dann den Film! Da gibt es nämlich erstaunlich viele Unterschiede. Ich finde es schwierig, diese Geschichte in Worte zu fassen. Es war eine sehr bedrohliche und beklemmende Story. Im Buch hat die Protagonistin Malorie eine Augenbinde auf und mir schien es beim Lesen so, als hätte ich als Leserin auch eine auf. (Natürlich nicht wortwörtlich zu verstehen, ich konnte die Buchstaben noch sehen, hihi) Man tappte die ganze Zeit im Dunkeln und ich habe mich zum Teil richtig gefürchtet und mit ihr gefühlt. Die grosse Erleichterung, die es zum Glück auch gab, kam mir ganz recht, denn ich war richtig angespannt. Eine wirklich grandiose aber furchterregende Lektüre! Würde ich jedem und jeder Thrillerliebhaber*in empfehlen. Meine Bewertung Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne

5

Richtig spannendes Buch zu Halloween! 🎃👻

Richtig spannendes Buch zu Halloween! 🎃👻
5

Eine Dystopie muss nicht episch lang sein, um gut zu funktionieren. Josh Malerman konzipiert seine Apokalypse als Kammerspiel, lässt die Fragen, nach dem Warum und dem Wie der Bedrohung unbeantwortet und nimmt seine Leserschaft stattdessen mit in diese unvorstellbare Ausnahmesituation: Kein Mundschutz, sondern Augenbinden. Querdenker würden Amok laufen, was auch schnell passiert, wenn sie sich nicht schützen. Wer das Grauen sieht, sieht rot, blutrot und treibt sich innerhalb weniger Augenblicke selbst in den Tod. Der kleine Fiesling in mir sieht darin in Bezug auf die Aluhutträger nicht nur Nachteile, aber zurück zum Buch: Obwohl das ganz simple Horrorliteratur auf sprachlich eher auf panischen denn hohen Niveau ist, ist für meinen Geschmack alles an dem Buch genial. Vor allem der Aufbau. Die Haupthandlung (kennen wahrscheinlich aufgrund der Verfilmung eh die meisten) ist die Flucht der Protagonistin mit ihren beiden Kindern aus einem Haus, in dem sie über 4 Jahre ohne Kontakt zu anderen Menschen gelebt haben und die anschließend Bootsfahrt auf dem nebligen Fluss ins Nirgendwo. Natürlich alles mit verbundenen Augen. Die Haupthandlungen machen über das Buch verteilt, vielleicht 20-30 Seiten aus. Der Rest sind Rückblenden, wobei man nie das Gefühl hat, man will als Leser unbedingt auf das Boot zurück. Zu eindrücklich und spannend wird beschrieben, wie das Unheil auf die schwangere Protagonistin und ihrer Schwester hereinbricht, wie sie Unterschlupf bei einer kleinen Gruppe von Menschen in einem Haus im Viertel findet und wie sich hier die übliche Gruppendynamik in Stresssituation beschleunigt. Es ist beachtlich, wie Horror in meinem Kopf entsteht nur durch die Ahnung, da draußen könnte etwas sein, was man nicht sehen darf. Jeder Leser kreiiert so sein eigenes Monsterkabinett, gerade so viel, wie man dazu bereit ist. Und am Ende lösen sich alle Fragen durch Antworten auf und mit dem Ende der Flussfahrt fallen alle Puzzleteile der verschiedenen Zeitebene wie von Geisterhand zusammen und fertig ist ein 320 Seiten Thriller, der mich wirklich begeistert hat.

5

Nach fast 3 Monaten hat mich ein Hörbuch mal wieder richtig gefesselt, dass ich auch zu hause nicht aufhören konnte zu hören; bereitwillig den Haushalt gemacht habe, um weiterzuhören. Oder doch noch eine Extrarunde im Wald gegangen bin. Die Geschichte hat mich gepackt: Menschliche Abgründe ud Hoffnungen. Und ganz besonders als Hörbuch ist es ein wahnsinns Genuss und in der aktuellen Lage enthält es teils gruselige Parallelen. Ich werde mir den Film noch anschauen und dann wird es auf YouTube eine ausführliche Rezension dazu geben: https://www.youtube.com/channel/UCev3HgFNDTMpsWCHCUbbtEg/videos

3

Zum Inhalt: Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichen, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen - in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet... ______ Zu Beginn der Geschichte lernen wir Malorie und ihre Schwester kennen. Sie wohnen beide gemeinsam in einem Haus. Bis sie des öffteren in den Nachrichten von merkwürdigen Morden und Selbstmorden hören. Menschen fallen auf einmal auf ihr gegenüber her, bringen diese um und bringen sich schließlich selbst um. Als sich diese Nachrichten häufen, bekommen beid es mit der Angst zu tun. Sie verbarrikadieren sich und hängen die Fenster zu. In dieser Zeit stellt Malorie Veränderungen an sich fest. Sie macht einen Schwangerschaftstest der positiv ausfällt. Dann, eines Tages passiert etwas schreckliches, das Malorie zwingt zu fliehen. Sie entdeckt in einer Zeitung eine Anzeige für ein Haus, das Sicherheit bieten soll. Sie stürzt blind aus dem Haus und fährt blind zu der Adresse aus der Anzeige. Dort findet sie, dann viele weitere Personen, die sich zusammengetan haben um zu überleben. Was alles in dem Haus abläuft, wer die Personen sind, wie sich die Personen schützen, was alles auf sie zukommt müsst ihr selber lesen. ______ Meine eigene Meinung: Das Buch/die Geschichte bekommt von mir 3 Sterne. Ich fand die Geschicht gut durchdachte. Es hat Spaß gemacht sie zu lesen. Die Vorstellung dieses ganzen Szenarios war heftig und beängstigend. Man konnte gut mit den Charakteren mitfühlen und sich in sie hinein versetzen. Warum das Buch "nur" 3 Sterne von mir erhält, ist einfach der Grund, dass mich das Buch nicht wirklich in seinen Bann ziehen konnte. Ich kann nicht genau beschreiben woran es lag. Aus mir unbekannten Gründen kam die Geschichte nicht komplett zu mir durch. Was mich auch oft gestört hat, waren, die gleichen Sätze merhfach hintereinander (z.B. was kommt da, was kommt da, was kommt da), das hat mich ziemlich gestört. Das Buch ist gut keine Frage, aber es konnte mich nicht ganz von sich überzeugen. Das Ende fand ich richtig gut durchdacht und mit diesem Ende bin ich vollstens zufrieden. Fazit: Gutes Buch, das ich mit reinem Gewissen empfehlen kann. :)

3

Sehr spannende Geschichte

Sehr spannende Geschichte
2

Draußen lauert etwas. Wenn du es siehst, bringst du dich um. Klingt nach einem Horrorfilm ähnlich wie The Ring. Doch letztendlich war es für mich die pure Langeweile. Der Grusel, der angepriesen wird und durch die Thematik der Geschichte durchaus hätte entstehen können, kam für mich leider überhaupt nicht rüber. Die Charaktere waren mir unsympathisch, die Mutter raubte mir die Nerven, die Kapitel aus der Vorgeschichte fand ich langweilig und unspektakulär erzählt, wobei teilweise schon einiges passierte. Doch es konnte mich in keiner Weise berühren oder packen. Ich schätze, dass es letztendlich am Schreibstil lag, denn die Story an sich war ja gar nicht mal so übel. Aber die Umsetzung ließ sehr zu wünschen übrig. Zu alledem hatte ich auch zwischendurch mit dem Hörbuch angefangen und musste dann sehr schnell feststellen, dass ich das Buch dann doch lieber weiterlese, da die Figuren bei der Sprecherin Anna Thalbach tatsächlich wie Schwachsinnige klangen. Das hat mich unglaublich gestört. Es war für mich unerträglich zu hören, was aber wohl auch wieder Geschmacksache ist. Insgesamt hat es sich für mich nicht gelohnt, dieses Buch zu lesen. Es stand jetzt ein paar Jahre auf meinem SuB und im Grunde genommen habe ich nichts verpasst. Wirklich gegeben hat mir die Geschichte nichts. Schade. Dabei ist diese Richtung genau meins.

4

Ziemlich spannende Geschichte! Endlich mal wieder eine neue Idee und nicht das typische 0815 Szenario. Absolute Leseempfehlung für Leute, die sich Nervenkitzel wünschen.

4

Spannend und düster.

5

Eine Dystopie muss nicht episch lang sein, um gut zu funktionieren. Josh Malerman konzipiert seine Apokalypse als Kammerspiel, lässt die Fragen, nach dem Warum und dem Wie der Bedrohung unbeantwortet und nimmt seine Leserschaft stattdessen mit in diese unvorstellbare Ausnahmesituation: Kein Mundschutz, sondern Augenbinden. Querdenker würden Amok laufen, was auch schnell passiert, wenn sie sich nicht schützen. Wer das Grauen sieht, sieht rot, blutrot und treibt sich innerhalb weniger Augenblicke selbst in den Tod. Der kleine Fiesling in mir sieht darin in Bezug auf die Aluhutträger nicht nur Nachteile, aber zurück zum Buch: Obwohl das ganz simple Horrorliteratur auf sprachlich eher auf panischen denn hohen Niveau ist, ist für meinen Geschmack alles an dem Buch genial. Vor allem der Aufbau. Die Haupthandlung (kennen wahrscheinlich aufgrund der Verfilmung eh die meisten) ist die Flucht der Protagonistin mit ihren beiden Kindern aus einem Haus, in dem sie über 4 Jahre ohne Kontakt zu anderen Menschen gelebt haben und die anschließend Bootsfahrt auf dem nebligen Fluss ins Nirgendwo. Natürlich alles mit verbundenen Augen. Die Haupthandlungen machen über das Buch verteilt, vielleicht 20-30 Seiten aus. Der Rest sind Rückblenden, wobei man nie das Gefühl hat, man will als Leser unbedingt auf das Boot zurück. Zu eindrücklich und spannend wird beschrieben, wie das Unheil auf die schwangere Protagonistin und ihrer Schwester hereinbricht, wie sie Unterschlupf bei einer kleinen Gruppe von Menschen in einem Haus im Viertel findet und wie sich hier die übliche Gruppendynamik in Stresssituation beschleunigt. Es ist beachtlich, wie Horror in meinem Kopf entsteht nur durch die Ahnung, da draußen könnte etwas sein, was man nicht sehen darf. Jeder Leser kreiiert so sein eigenes Monsterkabinett, gerade so viel, wie man dazu bereit ist. Und am Ende lösen sich alle Fragen durch Antworten auf und mit dem Ende der Flussfahrt fallen alle Puzzleteile der verschiedenen Zeitebene wie von Geisterhand zusammen und fertig ist ein 320 Seiten Thriller, der mich wirklich begeistert hat.

3

3.5 Sterne Eine interessante Story mit definitivem Suchtfaktor. Obwohl im Endeffekt ziemlich wenig passiert, will man als Leser doch wissen wie es zu dieser Welt gekommen ist und wie es weiter gehen wird. Klasse Atmosphäre, aber das Ende war für mich zu 'einfach'. Es kam für mich eher unrealistisch rüber und ziemlich viele Fragen bleiben offen (was evtl auch beabsichtigt ist, aber meine Neugier wurde nicht ansatzweise gestillt). Deshalb 3.5 Sterne für diese Story

3

Es war durchaus spannend und ließ sich dadurch schnell lesen. Da es aber als Horror bezeichnet und im Vorfeld sogar mit den “besten Werken“ Stephen Kings gleichgesetzt wurde, waren meine Erwartung wohl einfach zu hoch. Trotzdem eine interessante, gut durchdachte Geschichte, die mich letztendlich aber nicht 100% überzeugen konnte.

3

Es beginnt kurz bevor Malorie bemerkt, dass sie schwanger ist. Mysteriöse Ereignisse aus allen Ecken der Welt, bei denen Menschen wohl einfach verrückt werden, sich und gegebenenfalls Mitmenschen scheinbar grundlos töten. Keiner hat eine genaue Erklärung. Irgendetwas ist da draußen, dessen bloßer Anblick Menschen den Verstand kostet. Und es kommt immer näher. Mit „Bird Box“ ist Josh Malerman ein interessantes Erstlingswerk gelungen, das eine erfrischend andersartige Endzeit-Idee aufgreift: was wäre, wenn du deine Augen nicht öffnen darfst? Wenn nur ein Lidschlag zwischen Tageslicht oder dem sicheren Tod steht? Die knapp 320 Seiten dieses Romans umfassen insgesamt 43 Kapitel, die dabei in unregelmäßigen Abständen die Zeitebene wechseln. In erster Linie macht sich der Leser zusammen mit Malorie und zwei 4jährigen Kindern auf die blinde Flucht in einem Ruderboot, während ein Großteil der Kapitel in der Vergangenheit spielt und erzählt, wie es überhaupt so weit gekommen ist. Diese Wechsel der Zeitebene sind dabei perfekt gesetzt und geben dem Leser stückchenweise neue Informationen und werfen gleichmäßig neue Fragen auf, wie sie andere beantworten. Meiner Ansicht nach liegt die Stärke dieses Buches in der Atmosphäre, die der Autor geschaffen hat. Viele kurze Sätze und die nüchterne Art wie selbst schlimmste Szenarien dargestellt werden, tragen dazu bei, eine permanente Anspannung beim Leser aufrecht zu erhalten und ein absolut beklemmendes Gefühl bei ihm auszulösen. Hinzu kommt, dass ich die Ereignisse nur äußerst selten als vorhersehbar empfunden habe und dass zumindest bei mir dadurch über gut 300 Seiten hinweg die Neugierde um den Hintergrund dieser Katastrophe und Malories Schicksal geschürt wurde. Von der „Auflösung“ war ich am Ende zwar ein bisschen enttäuscht, weil ich mir insgesamt einfach mehr und bessere Erkärungen erhofft hatte, aber im Großen und Ganzen ist das Buch vom Anfang bis zum Ende seinem Stil treu geblieben und so in sich wohl stimmig. Allerdings habe ich es gerade aufgrund dieser genialen Horror-Atmosphäre als sehr schade empfunden, dass die Charaktere und insbesondere Malorie selbst recht blass blieben. Ich konnte nur sehr schwer mit ihr mitfühlen und sympathisieren und auch die weiteren Figuren, die im Laufe der Geschichte auftauchen, wirken recht unausgereift. Bei einem Endzeit-Roman ist üblicherweise das Zusammenspiel von unterschiedlichen Charakteren in der Gruppe bei enormer psychischer Belastung eines der Kernelemente und gerade dieses wurde meiner Meinung nach bei „Bird Box“ nicht besonders gut umgesetzt. Viele Hintergünde wurden nicht oder für meinen Geschmack nur spärlich erklärt, so dass man viele Ereignisse einfach so als gegeben hinnehmen musste, ohne die Beweggründe richtig zu verstehen. Natürlich kann das auch genauso gewollt gewesen sein, damit die Handlung eben noch rätselhafter daherkommt, mir persönlich hat das so nur leider nicht besonders gut gefallen. Fazit: ein Endzeit-Roman, der sich mal an einer ganz neuen Idee versucht, bei dem die genaue Umsetzung sowie die Vielschichtigkeit der Charaktere aber leider in einer dafür unglaublich gelungenen Horror-Atmosphäre auf der Strecke bleiben.

2

Am I the only one who was disappointed with the book. The idea of the book sounded great, that’s why I was reading it. But it was one of the books that was hard to finish (it took me forever, normally I’m a fast reader)

4

Düsteres Endzeitszenario. Einfach nur klasse

4

Dieses Buch hat mich fasziniert - und ich bin mir sicher, dass ich keinesfalls die Serie dazu ansehen werde. Nicht weil sie schlecht sein könnte, ganz im Gegenteil. Die Szenen sind im Buch so real und irgendwie krass beschrieben, dass ich das einfach nicht "sehen" möchte. Die Geschichte hat mich auf eine unheimliche Art am Lesen gehalten. Ich wollte es zwischendurch einige Male einfach nur weglegen, weil mich bestimmte Situationen nur noch angeekelt haben, konnte aber nicht aufhören zu lesen! Der Leser kommt erst nach und nach durch Rückblicke mit, was eigentlich passiert ist, dass Malorie, der Junge und das Mädchen (beide Namenlos) draußen Augenbinden aufhaben müssen und um keinen Preis etwas sehen dürfen. Am Anfang hat mich das alles etwas irritiert, aber schon bald kommt die erste Rückblende und man versteht nach und nach immer mehr, warum sie so handelt, wie sie handelt. In der Gegenwart rudert Malorie mit den Kindern einen Fluss hinunter - warum, erfährt man aber erst sehr spät. Das hat mich etwas verwundert. Die Personen wachsen im Laufe der Geschichte alle in gewisser Weise über sich hinaus, und ich glaube nicht, dass ich an deren Stelle so viel Selbstbeherrschung behalten hätte. Kürzlich habe ich ein anderes Buch über "Blind sein" gelesen - Die Stadt der Blinden von José Saramago. Zufall in der Thematik, aber bei BirdBox bricht nicht das große Chaos aus. Vielleicht, weil die Leute sich immer gleich umbringen und nicht ewig umherwandern...

5

An einem Tag have ich es durchgelesen - was allerdings ein Fehler war. Denn nun ist es Nacht und an Schlaf ist nicht zu denken, so aufgeregt bin ich noch. -> überaus spannende Horrorgeschichte!

5

Eine Dystopie muss nicht episch lang sein, um gut zu funktionieren. Josh Malerman konzipiert seine Apokalypse als Kammerspiel, lässt die Fragen, nach dem Warum und dem Wie der Bedrohung unbeantwortet und nimmt seine Leserschaft stattdessen mit in diese unvorstellbare Ausnahmesituation: Kein Mundschutz, sondern Augenbinden. Querdenker würden Amok laufen, was auch schnell passiert, wenn sie sich nicht schützen. Wer das Grauen sieht, sieht rot, blutrot und treibt sich innerhalb weniger Augenblicke selbst in den Tod. Der kleine Fiesling in mir sieht darin in Bezug auf die Aluhutträger nicht nur Nachteile, aber zurück zum Buch: Obwohl das ganz simple Horrorliteratur auf sprachlich eher auf panischen denn hohen Niveau ist, ist für meinen Geschmack alles an dem Buch genial. Vor allem der Aufbau. Die Haupthandlung (kennen wahrscheinlich aufgrund der Verfilmung eh die meisten) ist die Flucht der Protagonistin mit ihren beiden Kindern aus einem Haus, in dem sie über 4 Jahre ohne Kontakt zu anderen Menschen gelebt haben und die anschließend Bootsfahrt auf dem nebligen Fluss ins Nirgendwo. Natürlich alles mit verbundenen Augen. Die Haupthandlungen machen über das Buch verteilt, vielleicht 20-30 Seiten aus. Der Rest sind Rückblenden, wobei man nie das Gefühl hat, man will als Leser unbedingt auf das Boot zurück. Zu eindrücklich und spannend wird beschrieben, wie das Unheil auf die schwangere Protagonistin und ihrer Schwester hereinbricht, wie sie Unterschlupf bei einer kleinen Gruppe von Menschen in einem Haus im Viertel findet und wie sich hier die übliche Gruppendynamik in Stresssituation beschleunigt. Es ist beachtlich, wie Horror in meinem Kopf entsteht nur durch die Ahnung, da draußen könnte etwas sein, was man nicht sehen darf. Jeder Leser kreiiert so sein eigenes Monsterkabinett, gerade so viel, wie man dazu bereit ist. Und am Ende lösen sich alle Fragen durch Antworten auf und mit dem Ende der Flussfahrt fallen alle Puzzleteile der verschiedenen Zeitebene wie von Geisterhand zusammen und fertig ist ein 320 Seiten Thriller, der mich wirklich begeistert hat.

4

Mal abgesehen davon, dass mich das Ende nicht befriedigt hat, war die Atmosphäre des Buches einfach einzigartig. Zu Lesen als wären einem selbst die Augen verbunden macht das Ganze wirklich aufregend. Für mich gab es keine Langeweile, sondern durchweg Spannung. Wie gesagt hätte ich mir aber noch ein abschließendes Kapitel dazu gewünscht, das Ende ist mir einfach zu unaufgeklärt.

5

Darum geht es: Als Malorie erfährt, dass sie ungewollt schwanger ist, bricht die Welt um sie herum bereits auseinander. Es häufen sich Berichte über einen namenlosen Wahnsinn, der die Menschen befällt wenn sie 'es' nur anschauen. Keiner weiß worum es sich dabei handelt, denn keiner der dieses 'Etwas' je erblickt hat, hat es überlebt. Die Menschen beginnen, ihre Fenster abzuhängen und nur noch mit Augenbinden vor die Tür zu gehen. Wenn sie überhaupt vor die Tür gehen. Auf der Welt wird es gespenstisch still und die Angst vor dem Unbekannten beherrscht den Alltag. Auch Malorie schließt sich mit ihrer Schwester Shannon im Haus ein. Doch eines Tages macht Shannon den Fehler, hinauszublicken... Malorie muss nun versuchen allein zurecht zu kommen. Sie erinnert sich an eine Zeitungsanzeige, in der ein Haus als Zufluchtsort angeboten wird und macht sich dorthin auf den Weg. Doch was wird sie dort vorfinden? Und kann sie überleben in einer Welt die still und dunkel wurde und die sich auf die vier Wände eines Hauses begrenzt, weil man draußen niemals die Augen öffnen darf? So fand ich es: Ich war ja super neugierig auf dieses Buch, es hört sich so unheimlich aber gleichzeitig sehr spannend an. Und ich wurde auch definitiv nicht enttäuscht. Man bekommt mit diesem Buch eine Mischung zwischen Horror, Mystery, einen Hauch Thriller und eine gute Prise Postapokalypse. Vielleicht entfernt vergleichbar mit Paranormal Activity vom Gefühl her. Allein wenn ich jetzt an die Geschichte zurück denke, bekomme ich schon eine Gänsehaut. Die Atmosphäre die der Autor erschafft ist sehr dicht, düster und bedrückend, aber gleichzeitig ist die Geschichte so fesselnd und spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Dieses perfide Spiel mit der Angst, aber auch das Spiel mit der natürlichen Neugier von Menschen zu 'sehen' und zu begreifen was um sie herum geschieht, war Nervenkitzel pur. Wie groß muss die Angst werden, um diese Neugier und den Wunsch zu sehen unterdrücken zu können? Mich hat diese Frage, und wie der Autor damit umgegangen ist, sehr fasziniert und teilweise echt gegruselt, obwohl ich da normalerweise nicht so anfällig für bin. Man fragt sich aber als Leser unweigerlich was man selbst in so einer Situation tun würde. Könnte ich durchhalten und den Drang hinzuschauen wirklich unterdrücken? Ein ständiger Perspektivenwechsel erhöht den Spannungsfaktor noch zusätzlich. Das Buch beginnt vier Jahre nachdem die ersten 'Sichtungen' stattfanden und dementsprechend verlassen sieht es auf der Welt aus. Wir begleiten Malorie und zwei Kindern von vier Jahren dabei, wie sie aufbrechen um einen sichereren Ort zu finden, als das Haus auf welches Malorie vor so vielen Jahren durch die Zeitungsanzeige aufmerksam wurde und in dem sie seither Schutz gefunden hatte. Doch sie hat den dringenden Wunsch ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen und will alles versuchen um das zu erreichen, selbst wenn es bedeutet, blind einen Fluss hinunter rudern zu müssen, währen überall Gefahr lauert. Während die drei unterwegs sind gibt es dann immer wieder Flashbacks in die Zeit, als Malorie noch schwanger war und ins Haus kam und was seit damals alles vorgefallen ist. So verfolgt man quasi zwei spannende Handlungsstränge, was mir persönlich sehr gut gefallen und die Neugier auf das Ende noch gesteigert hat. Auch mit dem Ende selbst war ich sehr zufrieden. Was ich vielleicht an dem Buch ein bisschen kritisieren würde, sind ein paar Unstimmigkeiten in der Logik. Es gab so ein paar Situationen, die mich mal kurz stutzig gemacht haben. Aber dann hat mich die Story auch gleich wieder eingsogen und es mich auch schon wieder vergessen lassen. Diese Kleinigkeiten stören also nicht besonders, wenn man erstmal richtig im Buch versunken ist. Die Charaktere stehen natürlich die ganze Zeit unter einer enormen Anspannung, das macht es für mich sehr schwer sie zu bewerten, weil ich das Gefühl hatte, dass ich sie so zu keiner Zeit 'normal' erleben konnte um eine Bindung aufzubauen. Malorie ist nicht unbedingt sympathisch, was aber der Überlebenskampf mit ihr macht. Der macht sie unglaublich hart, auch oder vor allem den Kindern gegenüber, die sie um jeden Preis vor der Gefahr draußen beschützen will. Ich fand nicht immer alles gut, was sie tat, aber unter den Umständen in denen sie leben muss, ist es schon nachvollziehbar und es wäre glaube ich unfair, da Punkte abzuziehen. Die Kinder selbst haben mich fast zu Tränen gerührt. So klein und schon so stark, das hat mich sehr beeindruckt. Mein Fazit: Ein sehr beeindruckendes Buch, das mit Angst und Neugier spielt und das auf bedrückende und unheimliche Art und Weise den Überlebenskampf einer Mutter zeigt und es trotzdem schafft Hoffnung zu machen. Es hat im positiven Sinne an meinen Nerven gezerrt und mir ein schaurig gutes Lesevergnügen beschert. Für zarte Gemüter, die sich schnell in sowas hineinsteigern ist es jetzt vielleicht nicht unbedingt geeignet, aber für alle Freunde des Nervenkitzels eine ganz klare Leseempfehlung.

5

Ein geniales Buch. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Fazit: Unbedingt lesen!!

5

Tolles buch habe es geliebt

3

USA zur Jetztzeit. Seit vier Jahren hat Malorie das Grundstück, auf dem sie mit ihren beiden kleinen Kindern lebt, nicht mehr verlassen. Alle Fenster sind verhängt, sie und die Kinder müssen bei den seltenen Aufenthalten im Freien Augenbinden tragen. Die Kinder haben ein geschultes Gehör, wie man es von Sehbehinderten kennt. Warum? Vor vier Jahren gab es erste Fälle von plötzlich auftretendem Wahnsinn bei beliebigen Personen, der immer innerhalb kürzester Zeit mit dem Selbstmord der Menschen endete. Bald stellte sich heraus, dass der Wahnsinn von etwas ausgelöst wurde, das die Personen gesehen haben. Innerhalb weniger Wochen bricht die gesamte Gesellschaft zusammen. Nur vereinzelt überleben Menschen allein oder in kleinen Gruppen. Auch Malorie hat einmal einer solchen Gruppe angehört. In Rückblenden erinnert sie sich an die Geschehnisse der letzten vier Jahre, während sie einen Fluchtversuch mithilfe eines Bootes auf dem Fluss vorbereitet, der hinter dem Grundstück verläuft. Von einigen Booktubern hatte ich erfahren, dass dieses Buch absolut furchteinflößend und gruselig sei. Außerdem sollte die Hörbuchversion gut sein. Das kam mir gelegen, denn Hörbücher bieten eine gute Möglichkeit, neuere Bücher zu konsumieren, ohne den SuB zu belasten. Die Prämisse des Buchs ist wirklich originell, es handelt sich um eine ganz andere Art von Grusel, die ich sehr interessant und erfrischend fand. Es ist ein subtiler Grusel, jedoch nicht im traditionellen Sinne, es geht nicht direkt um etwas Übersinnliches. Wir erfahren, dass der Wahnsinn von Kreaturen ausgelöst wird, doch da jeder, der diese sieht, augenblicklich durchdreht und sich umbringt, haben wir nicht die geringste Vorstellung von ihnen. Und genau das macht den Horror aus, den das Buch bietet. Abwechselnd schildert der Autor das Voranschreiten von Malories Fluchtversuch (wir wissen zunächst nicht, was sie vorhat und was ihr Ziel ist) und die Ereignisse seit dem erstmaligen Auftreten des Phänomens. Dieser ständige Wechsel erzeugt zusätzliche Spannung, außerdem ist das Buch im Präsens geschrieben, was ich prinzipiell nicht unbedingt bevorzuge, bei einem Spannungsroman jedoch durchaus sinnvoll ist. Das Buch ist also gut geschrieben, spannend und wirklich gruselig, lediglich mit der Glaubwürdigkeit hapert es ein bisschen. Kaum vorstellbar scheint es, dass Menschen eine solche Situation wirklich durchhalten, die Augenbinde immer Schlimmeres verhindert und vor allem, dass Menschen, die sich bisher ganz auf ihren Augensinn verlassen haben, eine Orientierung ohne diesen möglich sein soll. Klug ist hierbei die Hinzunahme der Kinder, die Monate nach dem Beginn der Katastrophe geboren wurden und deren Hörvermögen von ihrer Mutter trainiert wurde. Ein solides und originelles Werk der Spannungsliteratur mit kleinen Schwächen, aber absolut lesenswert.

4

Kinda creepy, especially because you don't know how these creatures look like. The ending left me unsatisfied and I think I need to continue this series because I need answers!

4

4-4,5 Sterne, sehr spannend und genial geschrieben

4

Sie hat ihren Kindern eingebläut nicht zu sprechen, während sie auf dem Fluss sind, es sei denn sie hätten etwas gehört. Fünf Jahre hat Malorie darauf hingearbeitet, ihren Weg mit den Kindern blind zu finden. Den Weg der sie aus der Isolation hin zu einer neuen Gemeinschaft führt. Unbekannte Wesen haben die Welt übernommen, die alle die sie sehen dazu zwingen sich das Leben zu nehmen. Nachdem Malories Schwester im Badezimmer Suizid begeht, macht Malorie sich auf zu einem Haus, in dem auch andere sich verschanzen. Zunächst wird die Schwangere herzlich aufgenommen, doch dann stoßen auch andere Leute dazu und das Sozialgefüge wird jedes Mal aufs Neue auf die Probe gestellt. Zudem gehen auch die Vorräte irgendwann zur Neige. Der letzte Neuzugang Gary löst eine Kontroverse unter den Hausbewohnern aus. Viele trauen ihm nicht und zu Recht, wie sich später zeigen soll. Malorie und die Kinder sind die einzigen Überlebenden, die sich auf den Weg machen blind den Fluss hinunter, um in ein Camp zu kommen, wo andere Menschen Zuflucht gesucht haben. Ich wollte unbedingt das Buch lesen, bevor ich mir den Film auf Netflix ansehe. Ich mag Horrorfilme nicht wirklich und so wollte ich mich seelisch und moralisch auf die Verfilmung vorbereiten. Ich finde das hat auch ganz gut geklappt, zumal ich viele Zusammenhänge dadurch besser verstanden habe. Das Buch liest sich sehr leicht und Malorie ist zwar etwas spröde, aber durchaus ein sympathischer Charakter. Ungewollt Schwanger und eher pragmatisch, versucht sie in dieser neuen apokalyptischen Welt zu überleben. Sie fährt sogar blind Auto, um Mikrophone zu besorgen, damit sie rechtzeitig vor Eindringlingen gewarnt wird. Bei der Gelegenheit führt der Autor eine Szene mit dem Hund an, die mich wahrscheinlich mehr getroffen hat, als all die brutalen Selbstmorde zuvor. Mal gehört auch zu denen, die schon zu Beginn misstrauisch gegenüber Gary sind. Mit eiserner Härte erzieht sie die Kinder, weil sie weiß irgendwann muss sie eine blinde zweitägige Flussfahrt überstehen. Tom ist von den anderen Charakteren, der der mir am meisten ans Herz gewachsen ist. Ein sehr besonnener, gerechter Mann, der unfreiwillig der Anführer zu sein scheint. Zwischen ihm und Malorie knistert es unterschwellig, aber nie wird eine Annäherung im Buch auch nur erwähnt. Die Handlung spaltet sich in Erzählungen der Bootstour und wie es so weit kam. Am Anfang brauchte ich etwas, ehe ich mich eingelesen hatte und am hibbeligsten machte mich, dass man nicht erfährt mit welchen Grauen man es zu tun bekommt. Nur diverse Theorien der Protagonisten vermitteln einen Eindruck. Ich glaube, dass aber gerade dieses Nichtwissen die Angst noch befeuert. Nie weiß man, ob so ein Wesen in der Nähe ist und wie genau es die Hirnströme der Menschen durcheinanderbringt. Das Ende fand ich ein wenig enttäuschend, darum auch solide 4 Sterne. Irgendwie konnte ich mich wie Malorie nicht freuen und dachte nur: „Na schön vom Regen in die Traufe“, aber vielleicht gibt es ja noch einen zweiten Teil, der etwas mehr Licht ins Dunkle bringt. Auf alle Fälle hat dieses Buch Gänsehautpotential. Birbox ist eine coole Horrorgeschichte und weil jeder weiß wie hilflos Sehende ohne ihre Augen sind, kann man sich sehr gut in die Story hineinversetzen und das erhöht den Gruselfaktor.

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