Beta Hearts
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Description
Im Jahr 2101 gibt eine neue Waffe abermals Hoffnung im Kampf gegen die künstliche Intelligenz KAMI. Es ist eine Person aufgetaucht, die in der Lage zu sein scheint, dem gottähnlichen Wesen die Stirn zu bieten. Doch die Zivilisation steht bereits an der Schwelle zum Untergang. Ist die Menschheit noch zu retten, und ist sie es überhaupt wert, gerettet zu werden?
Die junge Kämpferin Andra zweifelt an ihrer Mission, KAMI zu vernichten ...
Book Information
Author Description
Marie Graßhoff, geboren 1990 in Halberstadt im Harz, studierte in Mainz Buchwissenschaft und Linguistik. Anschließend arbeitete sie einige Jahre als Social-Media-Managerin bei einer großen Agentur. Mittlerweile ist sie als freiberufliche Autorin und Grafikdesignerin tätig und lebt in Leipzig.
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Mit Beta Hearts haben wir einen absolut würdigen Abschluss dieser tollen Reihe. Wir hatten ein schönes und passendes Ende zu der Reihe und viel mehr als 'loved it' habe ich eigentlich gar nicht zu sagen 😅 Meine Rezis zu Band 1 und 2 haben eigentlich schon alles gesagt und ich kann die Reihe nur empfehlen. 🥰
Wenn Maschinen träumen und Gefühle versuchen zu verstehen
Was hier geschaffen wurde, als Abschluss der Trilogie, kann man ohne Übertreibung als Meisterwerk bezeichnen. All die Entwicklungen, die hier erst deutlich zutage traten, die erschreckende Aktualität der Entwicklungen ... Beim Lesen kam mir nicht nur einmal der Gedanke, es nicht mit einem Roman, sondern einem sehr langen Zeitungsartikel zu tun zu haben. Ganz einfach großartige Literatur. Richtig interessant und gut fand ich auch, dass es politisch und gesellschaftskritisch wurde. Welche Regierung sollte die Macht haben? Welche Lebensweise ist die richtige? Was macht uns zu dem, was wir sind? Sind wir gut oder böse? Wem dürfen wir welche Technologie zugänglich machen? Es waren viele Fragen, die mich auch zum Nachdenken gebracht haben. Denn auf viele Fragen gibt es einfach keine allgemeingültige Antwort. Wer auf der Suche nach einer fesselnden dystopischen Geschichte zum Durchsuchten ist, ist bei der Neon Birds Trilogie genau richtig. Riesige Empfehlung; der Kauf lohnt sich definitiv!! Ist definitiv eine meiner absoluten Lieblingsreihe geworden!
Rezension: In diesem Teil gab es 5 Perspektiven, und ich mochte, dass man diesmal auch Byths Sicht erfährt. ☺️ Auch fand ich es gut, dass es Rückblicke gab, da man so noch mehr erfahren hat. Es gab weitere schockierende Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. 😨 Leider konnte ich die Verhaltensweisen von manchen Charakteren nicht immer nachvollziehen. Für mich gab es einfach viele Längen und zu wenig Spannung. 🫠An vielen Stellen hätte ich mir Erklärungen gewünscht. Im Ganzen war ich etwas enttäuscht vom Ende, da es mir zu schnell ging. 😔 Insgesamt bekommt das Buch von mir 3 🌟.
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich den Abschluss der Trilogie richtig gut fand. Meiner Meinung nach ist Marie hier einen Weg gegangen, der richtig gut gewählt war. Besonders die anschließenden Seiten gefielen mir, weil die Folgen gezeigt wurden. Das dürfte jetzt wirklich nicht zu viel verraten sein, mich würde es sogar eher zum Lesen anfixen, wenn ich unschlüssig wäre. Also sorry, falls es für den einen oder anderen doch zu viel Info war. Ansonsten muss ich gestehen, dass ich den zweiten Band tatsächlich am besten fand. Die Mischung aus Action und Geschichte gefiel mir dort am besten. In Band drei wird mal gleich zu Anfang wieder ins kalte Wasser geworden und auch sonst waren es weit mehr actiongeladene Szenen, zumindest mein Empfinden. Da ich aber wissen wollte wie es weiter geht, habe ich diese überwiegend gehört und den anderen Teil gelesen. Aufgrund der tollen Vertonung ist das auch kein Problem. Momentan dürfte das wohl auch so mein einziger „Kritikpunkt“ sein. Ich denke, wer Band 2 gut fand, wird gar nicht drum rum kommen auch noch den dritten Band zu lesen, weswegen ich gar nicht mehr so viel zu sagen habe. Ein gelungener Abschluss, einer gelungenen Trilogie. Was ich jedoch aufgreifen möchte, da es mir beim Lesen immer wieder in den Sinn kam – hier könnte ich zu den vorherigen Bänden spoilern. Wenn ich mich richtig entsinne, hat Marie bereits auf Instagram erwähnt, dass die Reihe aufgrund des Alters der Protagonisten tendenziell in das Genre New Adult gehört und gerade das konnte ich beim Lesen von Band drei richtig fühlen; ohne die ganze Klischees, die man gerne mit NA verbindet. Man erlebt anfangs die militärische Gesellschaft, den Wandel von Kami und wie es so etwas wie Gefühle entwickelt bzw. die Hintergründe des menschlichen Handelns verstehen möchte. Genau diese Dialoge fand ich so unfassbar gut im zweiten Band, als sich diese Entwicklungen mehr und mehr herauskristallisierten. Doch ist es nicht nur Kami, das sich ändert, auch die Protagonisten. Genau wie wir – einst, in der Zukunft oder gerade jetzt – wenn wir erwachsen werden. Dieses Gefühl nicht zu wissen was nun eigentlich richtig oder falsch ist, die Lehren der Erwachsenen zu hinterfragen und eigene Meinungen zu bilden, unseren Platz im Leben zu finden. Das war es, was mir sehr ins Auge stach in diesem Band, sowohl bei den Protagonisten als auch bei Kami, und es fühlte sich so unglaublich authentisch an, dass es mich – auch wenn es total kitschig klingt – heute noch berührt, wenn ich daran denke. Marie hat diese Phase des Lebens, bewusst oder unbewusst, so unglaublich gut zu Papier gebracht und es zeigt, dass man manchmal von den alten Mustern abweichen muss um etwas Neues zu erschaffen. Ob das nun gut oder schlecht wird, dass spielt dabei keine Rolle, sondern einfach es zu tun. So, das war’s nun aber auch und eigentlich wollte ich gar nicht so ausschweifen, aber weniger Worte wären dem was ich dazu empfinde leider nicht gerecht geworden. Fazit: Lest die Bücher und auch wenn euch der erste Band vielleicht nur mäßig gefällt, so gebt dem zweiten eine Chance – der dritte muss dann automatisch gelesen werden.
Das Ende ohne die große Liebe und einem armen Typen mit Huhn 🐓
Auch wenn mir Luke extrem leid tut, weil er wirklich immer etwas abbekommen musste 😫 und das erhoffte Happyend ausgeblieben ist 💔, das Buch ist ein gelungener Abschluss der Reihe und eine absolute Leseempfehlung. PS: sind Luke und Flover nicht süß zusammen? Ich bin verliebt 🥰
Das Buch „Beta Hearts“ ist der finale Band von Marie Grasshoffs Neon Birds Trilogie und hat es nochmal richtig in sich. Die Menschheit steht vor dem Abgrund, denn der Kampf gegen KAMI scheint aussichtslos, bis eine neue Waffe den Menschen Hoffnung bringt. Nur ist der Kampf wirklich der Richtige Weg oder gibt es eine andere Lösung? Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder richtig gut gefallen und ich war sofort wieder von der Handlung eingenommen. Mir gefällt die komplexe Welt, die die Autorin hier geschaffen hat und auch die technischen Erklärungen zu bestimmten Dingen oder auch der Rückblick in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Die Informationen wurden sehr gut in die Handlung integriert, ohne dass man davon erschlagen wurde. Aber auch emotional hat dieser Teil einiges zu bieten. Die Stimmung ist zum Teil bedrückt, es gibt viele Kämpfe mit den Mojas und dadurch auch viele Verletzte. Es geht auch um Machtgier und Verrat und gerade alles was in diese Richtung ging empfand ich als sehr realistisch, sodass diese Zukunft, die die Autorin hier kreiert hat ich als gar nicht mal so unrealistisch empfinde. Ebenso gibt es aber auch Hoffnung auf ein Ende der ewigen Kämpfe, wie dieses Ende aber aussieht, das müsst ihr selbst lesen. Die Charaktere habe ich über die drei Teile unheimlich lieb gewonnen. Sie wirken allesamt sehr authentisch und haben eine gute Charaktertiefe. Gerade in diesem Teil finde ich, dass es nochmal richtig deutlich wurde, wie der Kampf gegen KAMI das Leben der Charaktere geprägt hat. Viele von ihnen hatten keine normale Kindheit und schlugen schnell eine Militärlaufbahn ein und kennen somit fast nichts anderes als den Kampf gegen KAMI. Aber auch KAMI an sich hat mir von der Gestaltung sehr gefallen. Ihr ganzes Auftreten und die Art, wie sich spricht, lernt und interagiert wurde sehr gut von der Autorin umgesetzt und man hatte wirklich das Gefühl, dass man es hier mit einer überlegenen künstlichen Intelligenz zu tun hat. Insgesamt hat mir dieser Teil und auch die ganze Neon Birds Reihe sehr gut gefallen. Ich mochte die Charaktere unglaublich gerne - mein Liebling bleibt definitiv Andra - und auch die Welt sowie die Handlung hatten es wirklich in sich. Von mir bekommt das Buch volle fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Das Buch knüpft nahtlos am Ende von Band 2 an, sodass man nicht groß überlegen muss und es kein hin und her gibt. Die Perspektiven wechseln wie in den vorherigen Bänden und man begleitet alle in ihrern Gedanken, Gefühlen und Geschehnissen. Persönlich fand ich das Buch manchmal zu langatmig und etwas schlechter als seine Vorgänger. Dennoch hat mir die Reihe sehr Spaß gemacht zu lesen. Das Verständnis von der Welt, von KAMI und allem anderen war gut beschrieben und hat mich manchmal zum denken angeregt. Manchmal hat mich der ein oder andere Charakter genervt oder kam mir etwas unschlüssig vor, dennoch war das Ende kompakt zusammen gefasst und gut erläutert. "Menschen konfrontieren sich nicht gerne mit ihren eigenen Fehlern, aber wir tun es trotzdem oft. Es gibt keinen anderen Weg, zu lernen. Wusstest du das? Dass man nur wachsen kann wenn man sich eingestehen, dass man nicht perfekt ist?"
Neon Birds Trilogie hat mich über drei Monate begleitet. Es war wirklich toll.
Fast zwei Monate hab ich für Beta Hearts gebraucht. Zwischendurch einige andere Bücher beendet. Ich hatte das Gefühl es gefällt mir nicht so gut. Nach dem ich Neon Birds und Cyber Trips durchgesuchtet hatte. Aber tatsächlich war einfach nicht der richtige Moment für Beta Hearts. Es passte gerade nicht. Als ich es diese Woche wieder anfing liebte ich es gleich wieder. Lange habe ich überlegt, wer mein Lieblingscharakter sein würde. Ich mochte alle Charaktere. Andra mochte ich besonders, aber irgendwie konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Sie war mir trotz ihrer tiefgründigen Persönlichkeit und Güte zu unnahbar. Wow, Marie Graßhoff - genial umgesetzt. Mein liebster Charakter ist Flover. Durch Beta Hearts konnte ich so viel mit ihm fühlen. Ich verstand, was er durch gemacht haben musste. Seine Vergangenheit, die hier aufgeführt wird, ist beeindruckend. Die Neon Birds Trilogie hab ich sehr geliebt. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht. Manche Situationen waren mir zu verworren. Zu dem hat Band 1 hat eine wunderbare Widmung. Das Thema der künstlichen Intelligenz ist aktueller denn je. Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.
Es wird nach und nach besser
Der dritte Teil knüpft direkt an Teil zwei an. Allerdings braucht er ein bisschen, bis er auch gut wird. Ich fand in der ersten Hälte ging die Handling eher schleppend voran, bis es dann endlich spannender wurde. Das große Finale und das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, man konnte dem Geschehen aber nicht immer richtig folgen, da sehr viel auf einmal passiert ist. Trotzdem ein solider dritter Band, wobei ich mir mehr Spannung gewünscht habe, voralldingen in der ersten Hälfte.
Schöner Abschluss einer wunderschönen Buchreihe
Wieder ein großes Dankeschön für die ausführliche Zusammenfassung zu Beginnt des Buches. Sowas sollte es für Buchreihen einfach viel öfter geben. Das Buch ist wesentlich ruhiger als Band 2, der ja sehr actionlastig war. Es gibt viele Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonisten vor den Geschehnissen im Buch, die einige Geheimnisse aufdecken, denen man schon in Band 1 und 2 begegnet ist. Auch die Auseinandersetzungen in Folge von Überbevölkerung, Radikalismus, Extremismus aus den Jahren vor KAMI werden thematisiert. Moralische Fragen stehen im Vordergrund, wie "Was ist ein Menschenleben wert?" oder "Haben wir es überhaupt verdient weiter auf dieser Welt zu leben?" Ich liebe es wie die Beziehungen der Protagonisten beschrieben werden. So selbstverständlich, pur und schön, egal ob aus Liebe oder Freundschaft und obwohl einige im Buch auf eine harte Probe gestellt werden. Man erwartet glaube generell ein anderes Ende (wenn ich auch nicht sagen kann was genau), es wirkt sehr plötzlich. Trotzdem passt es irgendwie zum Kern des Buches. Sich zurück nehmen zu müssen. ("Wie Ameisen, die gegen Götter kämpfen") Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Obwohl es so tragische Szenen in der ganzen Reihe gibt, so viel Leid und Unverständnis, hab ich mich unglaublich wohl in der Welt von Neon Birds, Cyber Trips und Beta Hearts gefühlt.

Sehr schönes, packendes Ende der Trilogie
Nachdem der erste Band mich eigentlich überhaupt nicht so richtig überzeugt habe und ich nach dem zweiten bemängelt habe, dass es schade ist, so wenig über die Charaktere zu wissen, bin ich froh alle Bände angehört zu haben. Hier, im dritten Band, wird endlich auch über die Vergangenheit der anderen eingegangen. Sie werden einem näher gebracht und man lernt sie lieben. Das Ende war wirklich spannend und von einer so nicht erwarten Wendung umgeben.
Der Anfang war (vor allem im Vergleich zum zweiten Band) leider wieder deutlich schwächer. Obwohl eigentlich einiges passiert, fühlt es sich stellenweise ähnlich zäh an wie im ersten Band. Nicht furchtbar, aber eben auch nicht das, was man sich für ein Finale wünscht. Wobei man fairerweise sagen muss: Das Buch steigert sich. Und es steigert sich konstant. Dann kommen diese letzten 200, vielleicht sogar 250 Seiten, und die sind einfach nur pure Perfektion. Wirklich. Wäre das ganze Buch auf diesem Niveau gewesen, würden wir hier von einem absoluten Highlight sprechen. Fünf Sterne wären zu wenig gewesen. Leider tragen eben „nur“ die letzten zweihundert Seiten dieses Level, auch wenn der Weg dahin spürbar immer besser wird. Was ich aber ohne jede Einschränkung sagen kann: Ich habe noch nie ein Buch mit so einem guten Ende gelesen. Und erst recht keine Reihe, die einen derart starken Abschluss bekommt. Klar, rückblickend ist vieles logisch. Man hätte es sich schon seit dem ersten Band denken können. Es ist nichts völlig Abgefahrenes. Aber genau das ist ja der Punkt: Es ergibt Sinn. Ich habe nur einfach nicht daran gedacht. Alaska, Marshall und Liza haben mich mit ihrer teilweise schon fast scheinheiligen Art komplett hinters Licht geführt, genauso wie sie es anscheinend auch bei so ziemlich jedem anderen in dem Buch geschafft haben. Dieses Ende war emotional auf so vielen Ebenen. Ja, stellenweise traurig. Aber gleichzeitig auch unglaublich befriedigend. Nicht dieses „endlich vorbei, weil ich nicht mehr kann“, sondern „endlich vorbei, weil es gut ist, dass es vorbei ist“. Für die Figuren. Für diese Welt. Für all die Menschen darin. Man gönnt ihnen diese Ruhe einfach von Herzen. Ein Kritikpunkt bleibt allerdings: die Perspektiven. In den letzten beiden Bänden waren es schon vier, jetzt kam noch eine fünfte dazu. Und ganz ehrlich: Byths Perspektive hätte es für mich nicht gebraucht. Es gab ein paar interessante Infos, klar, aber im Großen und Ganzen hat sie mir wenig gegeben. Im Gegenteil: Sie hat das Perspektivproblem eher noch verstärkt. Ständig ist man mitten in einer hochspannenden Szene, dann kommt ein Wechsel und man muss sich erst wieder durch alle anderen Perspektiven kämpfen, bevor man zurück zum eigentlichen Geschehen darf. Das hat mich teilweise wirklich richtig aufgeregt. Unterm Strich bleibt trotzdem: ein schwächerer Start, ein unfassbar starkes Finale und eines der besten Reihenenden, die ich je gelesen habe. Trotz aller Kritik, dieses Ende bleibt. Und das zählt.
Flover hat nun festgestellt, wie wichtig ihm sein bester Freund Luke ist und ist die meiste Zeit damit beschäftigt, auf ihn aufzupassen. Luke hingegen ist in diesem Buch ein unglaublich blasser Charakter, der eigentlich nichts beiträgt, abgesehen davon, dass er Flovers Anhängsel ist. Das fand ich schon schade, auch wenn es mich nicht weiter gewundert hat. Neben den unglaublich talentierten Kämpfern, Soldaten und Wissenschaftlern hat er ja noch nie eine allzu große Rolle gespielt. Es war zwar durchaus spannend, aber die Handlung konzentriert sich auf ein paar wenige Punkte und es geht vor allem darum, dass Andra einen Weg sucht, diesen Krieg auf friedliche Weise zu beenden. Ich mochte wieder die Charaktere, ihre Entwicklungen und ihre persönlichen Kämpfe, aber der Krieg gegen KAMI konnte mich diesmal nicht so ganz überzeugen. Einerseits hatte ich das Gefühl, es würden hier Fragen beantwortet, bei denen ich gar keine Erklärungen erwartet hätte und das hat der Welt sehr viel Tiefe verliehen. Andererseits blieb mir dann am Ende zu vieles offen, wo ich mir dann doch mehr erhofft hätte. Obwohl sich die Handlung im letzten Band aufs Wesentliche beschränkt, wurde nicht alles ganz abgeschlossen und das Buch endete mit: "Die Neon Birds Trilogie endet, aber die Reise geht weiter". Und genau so fühlt es sich auch an, nur das wichtigste wurde geklärt und alles andere der Fantasie überlassen und das war mir dann einfach zu viel. Fazit "Beta Hearts" ist ein gelungener und spannender Abschluss der Trilogie, der viele Fragen beantwortet und den Charakteren gerecht wird, aber ich hätte einfach noch mehr erwartet und das Ende konnte mich auch nicht ganz zufriedenstellen.
Ein perfektes Finale
Ich kann einfach nur wow sagen . Wow zu dieser mega guten Reihe . Ich liebe die Bücher von Marie Grasshoff einfach ! Dystopie trifft Sci Fi. Ein, von Menschen erschaffener Virus, Kami genannt , wurde als super Waffe erschaffen. Nur doof, das Kami sich so stark weiter entwickeln konnte, das es sich selbst für einen Gott hält und die Menschen für Ungenügend befindet . Sie fängt an , die Menschen zu infizieren, breitet sich soweit aus, das ganze Städte aufgegeben werden mussten , Sperrzonen wurden errichtet , um den Virus einzudämmen. Die infizierten Menschen werden assimiliert. Sind nur noch leere Hüllen ohne eigenen Willen . Eine Gruppe von jungen Menschen, die teilweise unterschiedlicher nicht sein können , treffen aufeinander und versuchen zusammen mit dem Militär Kami aufzuhalten. Gut und böse verschwimmt sehr schnell . Lesen tun wir die Reihe aus verschiedenen Sichten wodurch wir mehr über unsere Protas Andra, Luke , Flower, Ellis, Okijen und Byth erfahren . Marie schafft es, jedem einzelnen soviel Raum zu geben, das man am Ende wirklich mit jedem mitfiebert, mitfühlt und leidet . Ihr seht schon , ich bewerte gerade nicht einfach den finalen Band sondern die ganze Reihe , die ich euch absolut ans Herz legen kann ( wie alle Bücher von Marie 😌!! )
"Im Jahr 2101 gibt eine neue Waffe abermals Hoffnung im Kampf gegen die künstliche Intelligenz KAMI. Es ist eine Person aufgetaucht, die in der Lage zu sein scheint, dem gottähnlichen Wesen die Stirn zu bieten. Doch die Zivilisation steht bereits an der Schwelle zum Untergang. Ist die Menschheit noch zu retten und ist sie es überhaupt wert, gerettet zu werden? Die junge Kämpferin Andra zweifelt an ihrer Mission, KAMI zu vernichten …" Dies ist der letzte Teil der Trilogie und ich habe ein spannendes Finale erwartet. Der zweite Teil endete mit einem bösem Cliffhanger und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Am Anfang des Buches ist immer eine kurze Zusammenfassung was vorher passiert ist, was ich richtig gut finde, weil ich jemand bin, der das bei solchen Reihen brauche. Die Geschichte fing anfangs auch sehr vielversprechend an und die Spannung konnte sich bis zum Ende halten, da es Überraschungen gab, sich neue Gruppen und Fronten gebildet haben und die eine oder andere Wendung gab. Aber was war das für ein Ende? Als ich das Buch beendet habe, war ich so enttäuscht. Einfach dahin geklatscht. Und es sind wirklich noch Fragen offen geblieben. Das Ende wurde einfach so schnell abgehandelt, was überhaupt nicht zu dem ganzen Aufbau der Trilogie passt. Der dritte Band ist wirklich der schwächste Teil der Reihe. Leider baut die Autorin hier richtig ab und verschwendet meiner Meinung nach ihr Potenzial. Insgesamt war der dritte Teil aufgrund des Endes ernüchternd.
Flover, Luke, Andra, Okijen und Byth sind nur knapp mit dem Leben davon gekommen und erholen sich von ihrer Begegnung mit KAMI. Während das Militär sich für ein letztes Gefecht wappnet, setzt Andra immer noch alles daran, den Konflikt friedlich beizulegen. Werden sie KAMI stoppen können? "Beta Hearts" ist der dritte und finale Band von Marie Graßhoffs Neon Birds Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Major General Okijen van Dire, Bythan Vica-Chun, Luke Bible, Andra Yun, Captain Flover Nakumura und KAMI erzählt wird. Nachdem sie in Moskau auf KAMI getroffen sind, wurde Okijen schwer verwundet und das Militär unter der Führung von General Marshall Llyod zieht sich zurück, um sich für einen letzten Schlag gegen KAMI zu wappnen. Doch ist ein Krieg wirklich der letzte Ausweg? Nachdem mir "Cyber Trips", der zweite Band schon nicht mehr ganz so gut gefallen hat wie der Auftakt, hat es lange gedauert, bis ich den letzten Band der Reihe lesen wollte. Auch wenn sich "Beta Hearts" dann gut lesen ließ, konnte der dritte Band für mich leider nicht mehr mit dem starken Beginn mithalten, auch weil die Handlung etwas langatmig war. Mein größtes Problem hatte ich mit den Charakteren, da ich dieses Mal mit keinem von ihnen so richtig warm geworden bin und man für meinen Geschmack zu wenig von jedem einzelnen erfahren hat, auch wenn es ein paar Rückblicke in ihre jeweilige Vergangenheit gab. Luke und Flover mochte ich am liebsten und auch Byth hat mir gut gefallen, aber Andra mochte ich leider überhaupt nicht und auch mit Okijen hatte ich so meine Probleme, weil ich ihn in diesem Band kaum wiedererkannt habe. Auch die Entwicklung von Marshall hat mir nicht gut gefallen. Generell hätte ich auch gerne mehr über die Goldenen Drei erfahren. Bis auf Andra sind sie alle in einer Welt aufgewachsen, die vom Militär geprägt wird und lernen, dass Angriff immer die beste Verteidigung ist. In diesem Band erfahren wir noch viele interessante Hintergrundinformationen zu der Welt, was es noch mal interessant gemacht hat. Es gab wieder ein paar Akten und Interviews, sowie Illustration der Charaktere, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Die Geschichte hat sich relativ spannend entwickelt, denn der finale Kampf mit KAMI stand bevor und ich war neugierig, wie Marie Graßhoff letzten Endes alles auflösen würde. Doch es wurden nicht alle wichtigen Fragen geklärt und mit dem Ausgang des Konflikts mit KAMI bin ich auch nicht zufrieden, weil es mir zu reibungslos über die Bühne ging. Da ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden bin, hatte ich leider auch Schwierigkeiten, mich komplett auf die Geschichte einzulassen, sodass diese mich auch nicht richtig fesseln konnte. Ich fand diesen dritten Band nicht schlecht, muss aber ehrlich sagen, dass ich schon gehofft hatte, dass er mich wieder so sehr abholen würde, wie der erste Band es damals geschafft hat. Fazit: "Beta Hearts" ist ein guter Abschluss von Marie Graßhoffs Neon Birds Trilogie, der mich aber nicht so sehr begeistern konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte leider meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten, denn ich bin mit keinem von ihnen wirklich warm geworden. Wahrscheinlich konnte mich deshalb auch die Handlung nicht wirklich packen und auch mit dem Ende bin ich leider nicht ganz glücklich. Für mich kann "Beta Hearts" nicht mit den vorherigen Bänden mithalten, denn ich hatte echt ein wenig mehr erwartet, sodass ich schwache drei Kleeblätter vergebe.
1,5 Sterne (= eine brutale Enttäuschung, die mich immer noch sauer macht) In Beta Hearts endet die Trilogie, in der ein Virus in der Zukunft Menschen in empathielose, aber körperlich unzerstörbare Cyborgs verwandelt. Band 1 und 2 waren richtig super und ich hatte mich auf ein furioses Finale gefreut... Also... Das habe ich ganz und gar nicht bekommen. Die grundsätzliche Idee des Virus und die thematische/philosophische Auseinandersetzung mit Menschlichkeit fand ich bis zum Schluss gut. Mehr als 1,5 Sterne kann ich dafür aber nicht geben. Für den Rest versuche ich es mal ohne Spoiler: - Eine Hauptfigur wird vom gewissenhaften Helden unerwartet zur rückgratlosen Marionette. Ohne. Einen. Guten. Grund. Man sieht ihn danach in zahlreichen sinnfreien Szenen. Und zum Schluss wird ihm einfach mal eben verziehen. Yikes! - Auch zu anderen Figuren kommen ständig Andeutungen, die final dann nie aufgeklärt werden (I'm looking at you, Flover...). Oder sie verhalten sich auf eine Weise, für die es keine zufriedenstellende Grundlage gibt (zeigen beispielsweise Loyalität mit anderen Figuren, die sie seit drei Sekunden kennen. I’m looking at you, Ellis...). - Trotz guter Auflösung bleiben andere zentrale Fragen völlig ungeklärt (Cyber Trip-Technologie, Herzen, spontane Immunität usw). - Figuren sind überrascht bis schockiert, als sie erfahren, wie ein politischer Putsch von Jahren tatsächlich abgelaufen ist und was das über die damals Beteiligten aussagt. Eh, hallooo? Ein Putsch verläuft selten mit Küsschen und Streicheleinheit. - Und für mich fast das größte Problem: In Band 1 und 2 deutet sich eine intime, unterschwellig definitiv romantische Verbindung zwischen zwei Figuren an. Und ich hab es so gefeiert. Der ultimative Slowburn mit heftiger Chemie zwischen den Zeilen. Aber dann gibt es kein explizites Happyend???? Uargh. Unerträglich! Dafür wurden andere Figuren im Epilog verbandelt gezeigt, deren Nähe aus verdammt dünner Luft kam. Merkt man, wie enttäuscht ich bin? Ich könnte noch mehr listen :(
Die Neon Birds Reihe war für mich leider eine der größten Enttäuschungen in 2020. Viele der Sci-Fi Elemente bleiben mir unklar und nicht gut erklärt. Außerdem werden gewisse romantische Beziehungen die ganze Zeit über angedeutet, aber nie explizit ausgesprochen. Es NERVT, wenn man die ganze Zeit so angeteasert wird. Mir egal, ob auf irgendwelchen Prints oder so die Charaktere Eheringe tragen, oder die Autorin das sonst noch wo bestätigt hat. Wieso ist es nicht im Buch??? :(((( Die Auflösung fand ich auch eher enttäuschend.
Der schwächste Teil der Reihe
Mich hat die Autorin hier etwas verloren. Ich kann gar nicht sagen woran das lag. Es hat mich einfach nicht mehr so gepackt. Zudem fand ich, dass die ganze Sache am Ende viel zu einfach gelöst wurde. Spannung kam bei mir daher leider nicht so auf. Der Schreibstil war aber immer noch top und die Figuren habe ich auch hier sehr gerne gemocht.
Ich habe das Buch damals in einer CoF bestellt mit Goodies, so super fand ich die vorherigen Teile bisher. Auch der finale Band hat mich nicht enttäuscht. Marie Grasshoff habe ich vor dieser Reihe nicht auf dem Schirm gehabt und nun bin ich begeistert. Band 1 und 2 habe ich in kürzester Zeit inhaliert. Der dritte Band hat sich für mich so gezogen, weil ... ich einfach das Ende nicht wissen wollte. Ich wollte nicht, dass es endet. Aber das Ende hat mir dennoch sehr gefallen. Die gesamte Reihe war wunderbar, die Charaktere waren menschlich, liebenswürdig und jeder besonders, auf seine eigene Art.
Mit diesem Buch wurde ein toller Abschluss der Neon Birds Reihe geschaffen. Ich mochte den sanften aber auch rasanten Einstieg. Der Spannungsbogen ist mal wieder sehr gut. Als Leser saugt man mal wieder jegliche Randinfo auf um das große Ganze zu verstehen. Und ja man versteht es. Der Politische Plot hat mich tatsächlich nicht ganz überrascht, aber dennoch war es sehr spannend zu lesen. Und auch schockierend. Das Buch hab ich mit einem lächelnden und weinenden Auge beendet. Der Abschied der Truppe fällt schwer. Was mir außerdem besonders gut gefallen hat, war der Zeitsprung am Ende. Sowas, wie es immer danach ist, liebe ich einfach zu erfahren. In diesem Teil haben mir auch extrem diese philosophischen Gespräche gefallen. Ich bin sehr gespannt was man noch aus dieser dystopischen Welt lesen wird!
Wow, was für eine Finale!! Bereits die ersten zwei Bände haben mir extrem gut gefallen und auch bei diesem Band kann ich meine Begeisterung wahrscheinlich nicht in Worte fassen. Es war durchgehend spannend und vor allem, weil man die Ereignisse immer aus verschiedenen Perspektiven miterleben konnte, sodass am Ende alle Stränge zusammengelaufen sind. Abgesehen davon, dass das Buch richtig actionreichen ist, war es auch so tiefgründig und poetisch. Gegen KAMI zu kämpfen war nicht einfach nur Gewalt anwenden, sondern so viel mehr. Und die letzten 50 Seiten haben mich echt berührt. Beta Hearts ist eindeutig ein Highlight gewesen!
„Beta Hearts“ ist der finale Teil der Neon Birds- Reihe von Marie Graßhoff. Die aus dem Harz stammende Autorin nimmt uns ein letztes Mal mit in das Jahr 2101.Der Kampf der Menschheit gegen KAMI, eine künstliche Intelligenz, ist auf dem Höhepunkt. Immer mehr Menschen werden virusartig von Nanobots infiziert und in hyperfunktionelle Cyborg verwandelt. Es gibt nur noch wenig Orte, wo die Nichtinfizierten Zuflucht finden. Andra begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, um zu verstehen, warum sie die KAMI in ihren Gedanken hört. Im letzten entscheidenen Kampf müssen Entscheidungen getroffen und Seiten gewählt werden.Wie bereits bei den vorherigen Teil der Neon Birds- Reihe beginnt „Beta Hearts“ von Marie Graßhoff mit einer schnell erzählten und Action geladenen Flucht. Dies war aber auch der einzige Action reiche Szene im Buch. Vielmehr werden die Charaktere in dem Science Fiction Buch hin und her geschickt. Für einen finalen Teil ist dies äußerst enttäuschend.Verstärkt wurde die Enttäuschung durch die Dramen der Charaktere. Andra und Okijens Beziehunsprobleme erinnert stark an Jugendbücher aus den 2000 bis 2010er Jahren, kurz alt und überflüssig, Aber es war auch nichts anderes zu erwarten, so schnell wie sie in den vorherigen Teilen zusammen gekommen sind. Die Gefühle zwischen Flover und Luke sind nur eine Randbemerkung, die so schnell in der Geschichte auftauchen, wie sie wieder verschwinden.Vom Ende der Neon Birds- Reihe hat man mehr erwartet. „Beta Hearts“ fehlt es komplett an Spannung, bedingt durch fehlender Struktur und der Umsetzung.
Beta Hearts ist das Finale der Neon Trilogie und leider muss ich sagen, dass es mich absolut nicht überzeugt hat. Ich wollte es eigentlich abbrechen, aber da mir meine Freunde, die das Buch gelesen haben, nicht sagen wollten, wie es endet, habe ich mich durchgebissen. Und es war hart, denn es hat sich leider gezogen wie Kaugummi und auch das Ende war nicht meins. Im Endeffekt hat mir die Lösung nicht gefallen und es hat für mich nicht gepasst. Zum Glück sind Meinungen ja verschieden und ich glaube, dass es viele Leser gibt, die auch das Ende der Trilogie feiern (meine Freunde zählen auch dazu) und das ist auch gut so. Man merkt wie viel Mühe sich die Autorin gegeben hat und wie viel Herzblut in der Reihe steckt, deshalb lasst euch bitte nicht von meiner Meinung beeinflussen, denn vielleicht trifft genau der Verlauf und das Ende der Story euren Geschmack. Trotz allem habe ich die Protagonisten in mein Herz geschlossen, denn sie sind so einzigartig und man muss sie einfach gern haben. Ich mag die innige Freundschaft zwischen Flover und Luke. Ich habe auch die Vermutung, dass zwischen den beiden mehr sein könnte, aber das werden wir wohl nie erfahren. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und auch diesmal haben die Protagonisten aus ihrer Sicht von den Geschehnissen berichtet, sodass man ihre Reaktionen nachvollziehen konnte. Das Cover passt zu den anderen Bänden und zeigt den Titel des Buches und eine Stadt mit Neon Beleuchtung. Fazit: Leider konnte mich das Finale der Neon Trilogie nicht von sich überzeugen. Die Story war mir zu langatmig und auch das Ende hat meinen Geschmack nicht getroffen.
Spannend bis zum Schluss Die Reihe ist der helle Wahnsinn, nur das schon mal vorweg, wobei ich zugeben muss, das der letzte Band der schwächste der Trilogie ist, aber das ist meine persönliche Meinung. Mittlerweile kennen wir alle relevanten Charaktere und einer ist interessanter als der andere. Andra hat sich zu einer meiner liebsten Figuren entwickelt. Anfangs mochte ich sie ja überhaupt nicht. Aber die Einblicke über sie waren hier noch intensiver und man versteht sie nun noch besser, das fand ich besonders wichtig. Auch die anderen lernen wir hier nochmal von anderen Seiten kennen und lieben, wobei ich auch wirklich sauer war zwischenzeitlich. Außerdem sind viele Fragen offen geblieben, was mich persönlich sehr stört und mich nicht richtig abschließen lässt. Das finde ich sehr schade. „Dieser Plant ist ein Wunder. Eine Millisekunde auf der Uhr des Alls, die bald vorüber sein wird. Alles befindet sich in einem gewaltigen Chaos. Die Pflanzen, die Natur, das Leben, und dass ihr in der Lage seid, all das wahrzunehmen, entstand inmitten eines kosmischen Strudels aus Zufall. Sterne werden geboren und sterben, Galaxien kollidieren, schwarze Löcher saugen alles in ihren Schlund. Und ihr seid hier, auf diesem winzigen Stein, der um eine winzige Sonne kreist. Dass ihr hier seid, ist der wunderbarste Zufall, den man sich vorstellen kann. Ein Wunder von so astronomischer Unwahrscheinlichkeit. Und ihr schätzt es einfach nicht. Ihr seid so oft traurig und frustriert und voller Neid und Hass und ... ach“ Die Reihe hat mich gelehrt, dass nichts ist wie es scheint und dass es jederzeit zu genau so einer Zukunft kommen kann, wenn wir nicht langsam anfangen besser zu handeln und auf unsere Welt acht zu geben. Zu viel ähnelt schon heute der Welt von NeonBirds und auch die Menschen werden immer egoistischer und Haten, was das Zeug hält, weil sie es nicht ertragen, andere glücklich zu sehen. Unsere Welt fällt immer mehr in die Hände von Soziopathen und narzisstischen Menschen. Diese Reihe rüttelt auf! Sie zeigt neue Perspektiven und Menschen, die den Mut aufbringen, nach Alternativen zu suchen und diese auch umzusetzen, aber nicht auf Biegen und Brechen oder „koste es was es wolle“. Marie Grasshoff zeigt uns hier einmal mehr, dass es auf das MITEINANDER ankommt und gibt viele kleine Denkanstöße, wie wir es hoffentlich einmal besser machen können. Die Reihe selbst hat ihre 5 Sterne mehr als verdient, das 3. Band erhält von mir aber nur 3.
"Für die Ameisen, die gegen Götter kämpfen." Spannendes Finale der Cyperpunk-Tech-Dystopie. Die Geschichte rund um die KI KAMI hat mich überzeugt bis hin zum nicht ganz überraschenden aber doch furiosen Ende. Ich mag die Action im Buch, und ich mag die Idee, wie die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln und mit Archiveinträgen erzählt ist aus denen sich so nach und nach ein Gesamtbild ergibt. Ich hatte nur so meine Probleme mit den Charakteren, die mich nicht immer überzeugen konnte und denen ich nicht so richtig nah gekommen bin.
Im September 2020 erschien bei Bastei Lübbe der finale Band der Neon Birds-Reihe. Flover, Luke, Okijen, Andra, Byth und Ellis stellen sich in „Beta Hearts“ von Marie Graßhoff zum finalen Kampf gegen KAMI, eine künstliche Intelligenz, die die Menschheit zu einem Kollektiv einen möchte. 2101: Das letzte Kapitel im Kampf gegen KAMI hat begonnen. KAMI, die künstliche Intelligenz, die Menschen wie ein Virus befällt, ist aus den Sperrzonen ausgebrochen und infiziert ganze Städte in Rekordzeit. Die Welt scheint verloren, doch eine neue Entdeckung gibt Hoffnung. Radioaktive Stoffe schwächen KAMI und können die von ihr vereinnahmten Moja verletzten. Das Militär evakuiert die letzten Menschen und sammelt seine letzten Reserven, um die künstliche Intelligenz zu vernichten. Doch sie haben die Rechnung ohne Andra gemacht. Sie wird von Visionen heimgesucht und sie fragt sich, ob es nicht noch einen anderen Weg gibt, KAMI zu besiegen. Nun habe ich diese Reihe noch im Jahr 2020 beendet. Die ersten beiden Bände der Reihe haben mich sehr begeistert, weil ich die Grundidee und das Worldbuilding sehr mochte und es meinen Horizont in Sachen Genres mit „Solar Punk“ erweitert hat. Gerade der zweite Band hat mich atemlos zurückgelassen, weil es bis auf ein paar ruhigere Kapitel sehr viel Action und sehr viele Informationen gab. Zum Schreibstil gibt es nicht viel Neues zu erzählen. Dieser hat mir auch im finalen Band gefallen. Die Beschreibungen der Umgebung haben mir ein klares Bild gegeben, wie das Moskau der Zukunft aussieht oder der Bauernhof, der einer wunderschönen Idylle gleicht. Die Autorin schafft es hiermit tolle Stimmungen zu erschaffen und noch besser in die Welt einzutauchen. Sehr gut gefallen hat mir die kurze Zusammenfassung der Ereignisse am Anfang des Buches. Diese hat einige Dinge bestätigt, wo man sich nicht ganz sicher war, ob es wirklich so ist, weil es einfach so viele neue Informationen gab. Der Spannungsbogen in diesem letzten Teil war mir allerdings diesmal nicht stark genug. Ich habe alles interessiert verfolgt, aber wenn ich das mit den vorherigen Teilen vergleiche, fehlte hier doch sehr die Action und die alles verändernden Erkenntnisse, die mich gerade in Band 2 fast schon überfordert haben. Es wird viel geredet, reflektiert und geplant, wie man KAMI nun final besiegen möchte. Jede Gruppe hat nochmal ihre eigenen kleinen Aufgaben und es gibt höchstens kleinere Scharmützel bevor es am Ende zum finalen Kampf kommt. KAMI ist in diesem letzten Teil sehr kurz gekommen und gerade ihre Gedanken zur Welt mochte ich immer sehr. Interessant fand ich auf jeden Fall die Erkenntnisse zu Marshall, Alaska und Liza. In diesem Band gibt es über Militärakten und Radiosendungen viele Informationen zum Putsch, den sie angeführt haben und der zu der Welt geführt hat, die wir in dieser Reihe kennenlernen. Eine Welt, die ich nach wie vor sehr spannend finde, insbesondere wegen ihres starken Kontrastes. Eine Militärregierung ist an der Macht und der einzige Krieg, der noch geführt wird, ist der Kampf gegen eine künstliche Intelligenz. Die Welt ist friedlich vereint, es geht ökologisch zu und es wird alles dafür getan, dass sich die Natur von den Fehlern der Vorfahren erholen kann, es gibt Wohnraum für alle, niemand muss hungern und auch arbeiten ist eine freiwillige Entscheidung. In diesem Band habe ich tatsächlich mal Favoriten. Ich shippe Flover und Luke. Beide haben harte Schicksalsschläge hinter sich und ich habe es einfach geliebt zu sehen, wie sich diese beiden Personen gegenseitig Kraft geben. Sie sind einfach ohne Wenn und Aber füreinander da. Doch bis zu dieser starken Einheit war es ein weiter Weg, den ich gerne verfolgt habe. Bei Andra gab es neue Erkenntnisse zu ihrer Vergangenheit, ich finde aber nicht, dass es die Sichtweise auf sie großartig geändert hat. Sie verfolgt ihren Weg zielstrebig weiter und lässt sich nicht von Rückschlägen entmutigen. Okijen empfand ich als sehr schwach in diesem Band. Aber nachdem, was er alles erlebt hat, ist es vielleicht auch nicht wirklich ein Wunder. Er wirkt in diesem Band ein wenig ziellos und kann sich lange Zeit nicht wirklich festlegen. Das macht ihn aber irgendwie auch menschlich, denn nicht immer hat man einen klaren Weg vor Augen. Byth hatte in diesem finalen Band eine sehr schwere Aufgabe. Ihr wurde kaum eine Verschnaufpause gegönnt und sie hat sich in einer Rolle drängen lassen, die sie eigentlich nie haben wollte. Hätte sie einen Moment der Ruhe gehabt, hätte sie vielleicht anders entschieden, aber ihr wurde einfach so eine Last auferlegt, so dass sie nur einen Weg sehen konnte. Ellis war so ein kleiner Lichtblick in dieser ganzen Truppe. Die Welt steht am Abgrund und irgendwie hat er es geschafft, sich dennoch eine positive und lockere Art zu bewahren. Gleichzeitig ist er aber auch sehr bestrebt seinen Beitrag zur Rettung der Welt zu leisten. Ich hätte ihn gerne noch genauer kennengelernt. Das Ende der Reihe hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich mir einiges anders gewünscht hätte. Die drängendsten und wichtigsten Fragen wurden beantwortet, aber ich hätte dennoch viele weitere Fragen zu anderen Dingen. Sehr interessiert wäre ich noch immer an einer Reihe über den Militärputsch von Alaska, Marshall und Liza und der Erschaffung von KAMI. Fazit: Ein guter Abschluss der Reihe, der die wichtigsten Fragen aufklärt, mir aber insgesamt nicht spannend genug war. Ich hätte mir hier ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Action und Nachdenken gewünscht. Die Welt, die Marie Graßhoff in dieser Reihe erschaffen hat, finde ich allerdings nach wie vor sehr gelungen. Empfehlenswert für alle, die die ersten beiden Bände gelesen und für gut befunden haben. Denn unbeendet kann man diese Reihe auf keinen Fall lassen.
>>Die Menschen gaben mir die Macht zu lernen. Und ich lernte, zu denken, zu sprechen, mich zu bewegen und mich zu erinnern.<< „Beta Hearts“ von Marie Grasshoff ist das Finale der Trilogie rund um Supersoldaten, Träumer und Kämpfer. Eine Geschichte, die mich vom ersten Band an vollends in ihren Bann gezogen hat! Marie Grasshoff's Art Geschichten zu erzählen gefällt mir persönlich sehr sehr gut und mit dieser Reihe konnte sie mich für ein Genre begeistern, das ich bisher eher gemieden hatte. Mitunter liegt das sicher auch daran, dass die Autorin nicht nur Zukunftsszenarien inszeniert sondern eben auch Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und starke Charaktere mit einbindet. Diese Reihe war für mich absolut ein Highlight und ich finde mit „Beta Hearts“ hat Marie Grasshoff einen guten Abschluss geschaffen, der trotz allem die ein oder andere Frage offen lässt und mir als Leser ein bisschen was zum Nachdenken mitgibt.
Das KAMI clever ist, lernt und sich entwickelt, wird einem im Beta Hearts absolut bewusst. Die künstliche Intelligenz hat die so genannten Sperrzonen hinter sich gelassen und verteilt sich unter der Bevölkerung. Sie ist der Meinung, dass die Menschen es nicht verdient haben auf diesem Planeten zu leben. Sie will es verbessern und das mit allen Mitteln. So ganz Unrecht geben kann ich ihr da leider nicht. Man merkt mit jedem Band der Reihe mehr, dass diese Welt absolut kaputt ist. Alles wirkt natürlich wahnsinnig fortschrittlich, aber wenn man ehrlich ist, ist die Welt nicht wirklich besser geworden. Nur technisch weiterentwickelt. Sie hat dennoch mit den Problemen zu kämpfen, die sie seit je her hat. Menschen, die die Welt und ihre Lebenwesen nicht achten. Es gab mehrere Versuche der Verhandlung mit KAMI, aber ehrliche Argumente, warum sie die Menschen leben lassen sollte, hat ihr bisher keiner liefern können. Gibt es eine Möglichkeit KAMI aufzuhalten und die Menschen zu retten? Die Charaktere haben keine gute Zeit. Verletzungen, Veränderungen und Verrat. Es geht um Kopf und Kragen für die jungen Kämpfer. Die Trilogie war absolut toll und wahnsinnig spannend. Sie liefert viel Stoff zum Nachdenken und drüber austauschen. Es gab überraschende Wendungen, natürlich haben sich die Charaktere ebenso weiterentwickelt über die Zeit wie KAMI. Auch wenn das Finale durchaus noch eine Schippe mehr hätte vertragen können, war es ein würdiger Abschluss. Am Ende 4 Sterne. Reihenbewertung: 5 Sterne
Eher 2,5/5 Sterne. Tolle Idee, schlechte Umsetzung. Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Der Zusammenschluss bzw. das Zusammentreffen aller Charaktere brachte richtig viel Schwung in die Geschichte. Danach zog sich alles unnötig in die Länge. Es passierten Dinge, bei denen ich nicht verstand, inwiefern sie für die Handlung überhaupt relevant waren. Gegen Ende hin hätte ich sicher abgebrochen, wenn ich nicht das Hörbuch gehabt hätte. So wars deutlich weniger anstrengend als mich durch die Seiten zu quälen. Ganz zum Schluss ging dann wiederum alles viel zu schnell. Ein extrem schwaches Finale meiner Meinung nach. Die Trilogie hatte insgesamt sehr viel Potential, welches nicht ganz ausgeschöpft wurde. Meinen Geschmack hat sie letztendlich leider nicht getroffen.
Nachdem Okijen bei dem letzten Kampf gegen KAMI schwer verletzt wurde, versucht Byth seine mechanischen Teile wieder zu reparieren und zu ersetzen. Derweil sucht man nach Lösungen wie man KAMI besiegen kann. Während das Militär nach einem Weg sucht, um KAMI endgültig zu zerstören, kommen Andra Zweifel an diesem Weg. Ich bin der Autorin wirklich dankbar, dass es am Anfang ein “Was bisher geschah … ” gibt. Das ist wieder sehr hilfreich. Das Buch lässt mich ein wenig mit gemischten Gefühlen zurück. Bisher fand ich die Reihe echt richtig gut, der 3. Teil ist insgesamt für mich leider der schwächste. Die Handlung von Teil 3 ist nämlich nicht ganz so aktiongeladen wie Teil 1 und 2. Es wird stattdessen mehr geredet, was dafür gesorgt hat, dass die Handlung manchmal etwas zäh war. Ich habe die Aktion schon etwas vermisst. Die Charaktere haben sich seit dem 1. Teil weiter entwickelt und die Beziehungen untereinander auch. Nicht alle Entwicklungen haben mir gefallen, vor allem von Okijen war ich an einer Stelle sehr enttäuscht, für ihn hätte ich mir einfach ein anderes Ende gewünscht. Natürlich war das Buch insgesamt nicht schlecht, kann aber für meinen Geschmack nicht ganz an die anderen Teile heran kommen. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.
Description
Im Jahr 2101 gibt eine neue Waffe abermals Hoffnung im Kampf gegen die künstliche Intelligenz KAMI. Es ist eine Person aufgetaucht, die in der Lage zu sein scheint, dem gottähnlichen Wesen die Stirn zu bieten. Doch die Zivilisation steht bereits an der Schwelle zum Untergang. Ist die Menschheit noch zu retten, und ist sie es überhaupt wert, gerettet zu werden?
Die junge Kämpferin Andra zweifelt an ihrer Mission, KAMI zu vernichten ...
Book Information
Author Description
Marie Graßhoff, geboren 1990 in Halberstadt im Harz, studierte in Mainz Buchwissenschaft und Linguistik. Anschließend arbeitete sie einige Jahre als Social-Media-Managerin bei einer großen Agentur. Mittlerweile ist sie als freiberufliche Autorin und Grafikdesignerin tätig und lebt in Leipzig.
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Mit Beta Hearts haben wir einen absolut würdigen Abschluss dieser tollen Reihe. Wir hatten ein schönes und passendes Ende zu der Reihe und viel mehr als 'loved it' habe ich eigentlich gar nicht zu sagen 😅 Meine Rezis zu Band 1 und 2 haben eigentlich schon alles gesagt und ich kann die Reihe nur empfehlen. 🥰
Wenn Maschinen träumen und Gefühle versuchen zu verstehen
Was hier geschaffen wurde, als Abschluss der Trilogie, kann man ohne Übertreibung als Meisterwerk bezeichnen. All die Entwicklungen, die hier erst deutlich zutage traten, die erschreckende Aktualität der Entwicklungen ... Beim Lesen kam mir nicht nur einmal der Gedanke, es nicht mit einem Roman, sondern einem sehr langen Zeitungsartikel zu tun zu haben. Ganz einfach großartige Literatur. Richtig interessant und gut fand ich auch, dass es politisch und gesellschaftskritisch wurde. Welche Regierung sollte die Macht haben? Welche Lebensweise ist die richtige? Was macht uns zu dem, was wir sind? Sind wir gut oder böse? Wem dürfen wir welche Technologie zugänglich machen? Es waren viele Fragen, die mich auch zum Nachdenken gebracht haben. Denn auf viele Fragen gibt es einfach keine allgemeingültige Antwort. Wer auf der Suche nach einer fesselnden dystopischen Geschichte zum Durchsuchten ist, ist bei der Neon Birds Trilogie genau richtig. Riesige Empfehlung; der Kauf lohnt sich definitiv!! Ist definitiv eine meiner absoluten Lieblingsreihe geworden!
Rezension: In diesem Teil gab es 5 Perspektiven, und ich mochte, dass man diesmal auch Byths Sicht erfährt. ☺️ Auch fand ich es gut, dass es Rückblicke gab, da man so noch mehr erfahren hat. Es gab weitere schockierende Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. 😨 Leider konnte ich die Verhaltensweisen von manchen Charakteren nicht immer nachvollziehen. Für mich gab es einfach viele Längen und zu wenig Spannung. 🫠An vielen Stellen hätte ich mir Erklärungen gewünscht. Im Ganzen war ich etwas enttäuscht vom Ende, da es mir zu schnell ging. 😔 Insgesamt bekommt das Buch von mir 3 🌟.
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich den Abschluss der Trilogie richtig gut fand. Meiner Meinung nach ist Marie hier einen Weg gegangen, der richtig gut gewählt war. Besonders die anschließenden Seiten gefielen mir, weil die Folgen gezeigt wurden. Das dürfte jetzt wirklich nicht zu viel verraten sein, mich würde es sogar eher zum Lesen anfixen, wenn ich unschlüssig wäre. Also sorry, falls es für den einen oder anderen doch zu viel Info war. Ansonsten muss ich gestehen, dass ich den zweiten Band tatsächlich am besten fand. Die Mischung aus Action und Geschichte gefiel mir dort am besten. In Band drei wird mal gleich zu Anfang wieder ins kalte Wasser geworden und auch sonst waren es weit mehr actiongeladene Szenen, zumindest mein Empfinden. Da ich aber wissen wollte wie es weiter geht, habe ich diese überwiegend gehört und den anderen Teil gelesen. Aufgrund der tollen Vertonung ist das auch kein Problem. Momentan dürfte das wohl auch so mein einziger „Kritikpunkt“ sein. Ich denke, wer Band 2 gut fand, wird gar nicht drum rum kommen auch noch den dritten Band zu lesen, weswegen ich gar nicht mehr so viel zu sagen habe. Ein gelungener Abschluss, einer gelungenen Trilogie. Was ich jedoch aufgreifen möchte, da es mir beim Lesen immer wieder in den Sinn kam – hier könnte ich zu den vorherigen Bänden spoilern. Wenn ich mich richtig entsinne, hat Marie bereits auf Instagram erwähnt, dass die Reihe aufgrund des Alters der Protagonisten tendenziell in das Genre New Adult gehört und gerade das konnte ich beim Lesen von Band drei richtig fühlen; ohne die ganze Klischees, die man gerne mit NA verbindet. Man erlebt anfangs die militärische Gesellschaft, den Wandel von Kami und wie es so etwas wie Gefühle entwickelt bzw. die Hintergründe des menschlichen Handelns verstehen möchte. Genau diese Dialoge fand ich so unfassbar gut im zweiten Band, als sich diese Entwicklungen mehr und mehr herauskristallisierten. Doch ist es nicht nur Kami, das sich ändert, auch die Protagonisten. Genau wie wir – einst, in der Zukunft oder gerade jetzt – wenn wir erwachsen werden. Dieses Gefühl nicht zu wissen was nun eigentlich richtig oder falsch ist, die Lehren der Erwachsenen zu hinterfragen und eigene Meinungen zu bilden, unseren Platz im Leben zu finden. Das war es, was mir sehr ins Auge stach in diesem Band, sowohl bei den Protagonisten als auch bei Kami, und es fühlte sich so unglaublich authentisch an, dass es mich – auch wenn es total kitschig klingt – heute noch berührt, wenn ich daran denke. Marie hat diese Phase des Lebens, bewusst oder unbewusst, so unglaublich gut zu Papier gebracht und es zeigt, dass man manchmal von den alten Mustern abweichen muss um etwas Neues zu erschaffen. Ob das nun gut oder schlecht wird, dass spielt dabei keine Rolle, sondern einfach es zu tun. So, das war’s nun aber auch und eigentlich wollte ich gar nicht so ausschweifen, aber weniger Worte wären dem was ich dazu empfinde leider nicht gerecht geworden. Fazit: Lest die Bücher und auch wenn euch der erste Band vielleicht nur mäßig gefällt, so gebt dem zweiten eine Chance – der dritte muss dann automatisch gelesen werden.
Das Ende ohne die große Liebe und einem armen Typen mit Huhn 🐓
Auch wenn mir Luke extrem leid tut, weil er wirklich immer etwas abbekommen musste 😫 und das erhoffte Happyend ausgeblieben ist 💔, das Buch ist ein gelungener Abschluss der Reihe und eine absolute Leseempfehlung. PS: sind Luke und Flover nicht süß zusammen? Ich bin verliebt 🥰
Das Buch „Beta Hearts“ ist der finale Band von Marie Grasshoffs Neon Birds Trilogie und hat es nochmal richtig in sich. Die Menschheit steht vor dem Abgrund, denn der Kampf gegen KAMI scheint aussichtslos, bis eine neue Waffe den Menschen Hoffnung bringt. Nur ist der Kampf wirklich der Richtige Weg oder gibt es eine andere Lösung? Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder richtig gut gefallen und ich war sofort wieder von der Handlung eingenommen. Mir gefällt die komplexe Welt, die die Autorin hier geschaffen hat und auch die technischen Erklärungen zu bestimmten Dingen oder auch der Rückblick in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Die Informationen wurden sehr gut in die Handlung integriert, ohne dass man davon erschlagen wurde. Aber auch emotional hat dieser Teil einiges zu bieten. Die Stimmung ist zum Teil bedrückt, es gibt viele Kämpfe mit den Mojas und dadurch auch viele Verletzte. Es geht auch um Machtgier und Verrat und gerade alles was in diese Richtung ging empfand ich als sehr realistisch, sodass diese Zukunft, die die Autorin hier kreiert hat ich als gar nicht mal so unrealistisch empfinde. Ebenso gibt es aber auch Hoffnung auf ein Ende der ewigen Kämpfe, wie dieses Ende aber aussieht, das müsst ihr selbst lesen. Die Charaktere habe ich über die drei Teile unheimlich lieb gewonnen. Sie wirken allesamt sehr authentisch und haben eine gute Charaktertiefe. Gerade in diesem Teil finde ich, dass es nochmal richtig deutlich wurde, wie der Kampf gegen KAMI das Leben der Charaktere geprägt hat. Viele von ihnen hatten keine normale Kindheit und schlugen schnell eine Militärlaufbahn ein und kennen somit fast nichts anderes als den Kampf gegen KAMI. Aber auch KAMI an sich hat mir von der Gestaltung sehr gefallen. Ihr ganzes Auftreten und die Art, wie sich spricht, lernt und interagiert wurde sehr gut von der Autorin umgesetzt und man hatte wirklich das Gefühl, dass man es hier mit einer überlegenen künstlichen Intelligenz zu tun hat. Insgesamt hat mir dieser Teil und auch die ganze Neon Birds Reihe sehr gut gefallen. Ich mochte die Charaktere unglaublich gerne - mein Liebling bleibt definitiv Andra - und auch die Welt sowie die Handlung hatten es wirklich in sich. Von mir bekommt das Buch volle fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Das Buch knüpft nahtlos am Ende von Band 2 an, sodass man nicht groß überlegen muss und es kein hin und her gibt. Die Perspektiven wechseln wie in den vorherigen Bänden und man begleitet alle in ihrern Gedanken, Gefühlen und Geschehnissen. Persönlich fand ich das Buch manchmal zu langatmig und etwas schlechter als seine Vorgänger. Dennoch hat mir die Reihe sehr Spaß gemacht zu lesen. Das Verständnis von der Welt, von KAMI und allem anderen war gut beschrieben und hat mich manchmal zum denken angeregt. Manchmal hat mich der ein oder andere Charakter genervt oder kam mir etwas unschlüssig vor, dennoch war das Ende kompakt zusammen gefasst und gut erläutert. "Menschen konfrontieren sich nicht gerne mit ihren eigenen Fehlern, aber wir tun es trotzdem oft. Es gibt keinen anderen Weg, zu lernen. Wusstest du das? Dass man nur wachsen kann wenn man sich eingestehen, dass man nicht perfekt ist?"
Neon Birds Trilogie hat mich über drei Monate begleitet. Es war wirklich toll.
Fast zwei Monate hab ich für Beta Hearts gebraucht. Zwischendurch einige andere Bücher beendet. Ich hatte das Gefühl es gefällt mir nicht so gut. Nach dem ich Neon Birds und Cyber Trips durchgesuchtet hatte. Aber tatsächlich war einfach nicht der richtige Moment für Beta Hearts. Es passte gerade nicht. Als ich es diese Woche wieder anfing liebte ich es gleich wieder. Lange habe ich überlegt, wer mein Lieblingscharakter sein würde. Ich mochte alle Charaktere. Andra mochte ich besonders, aber irgendwie konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Sie war mir trotz ihrer tiefgründigen Persönlichkeit und Güte zu unnahbar. Wow, Marie Graßhoff - genial umgesetzt. Mein liebster Charakter ist Flover. Durch Beta Hearts konnte ich so viel mit ihm fühlen. Ich verstand, was er durch gemacht haben musste. Seine Vergangenheit, die hier aufgeführt wird, ist beeindruckend. Die Neon Birds Trilogie hab ich sehr geliebt. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht. Manche Situationen waren mir zu verworren. Zu dem hat Band 1 hat eine wunderbare Widmung. Das Thema der künstlichen Intelligenz ist aktueller denn je. Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.
Es wird nach und nach besser
Der dritte Teil knüpft direkt an Teil zwei an. Allerdings braucht er ein bisschen, bis er auch gut wird. Ich fand in der ersten Hälte ging die Handling eher schleppend voran, bis es dann endlich spannender wurde. Das große Finale und das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, man konnte dem Geschehen aber nicht immer richtig folgen, da sehr viel auf einmal passiert ist. Trotzdem ein solider dritter Band, wobei ich mir mehr Spannung gewünscht habe, voralldingen in der ersten Hälfte.
Schöner Abschluss einer wunderschönen Buchreihe
Wieder ein großes Dankeschön für die ausführliche Zusammenfassung zu Beginnt des Buches. Sowas sollte es für Buchreihen einfach viel öfter geben. Das Buch ist wesentlich ruhiger als Band 2, der ja sehr actionlastig war. Es gibt viele Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonisten vor den Geschehnissen im Buch, die einige Geheimnisse aufdecken, denen man schon in Band 1 und 2 begegnet ist. Auch die Auseinandersetzungen in Folge von Überbevölkerung, Radikalismus, Extremismus aus den Jahren vor KAMI werden thematisiert. Moralische Fragen stehen im Vordergrund, wie "Was ist ein Menschenleben wert?" oder "Haben wir es überhaupt verdient weiter auf dieser Welt zu leben?" Ich liebe es wie die Beziehungen der Protagonisten beschrieben werden. So selbstverständlich, pur und schön, egal ob aus Liebe oder Freundschaft und obwohl einige im Buch auf eine harte Probe gestellt werden. Man erwartet glaube generell ein anderes Ende (wenn ich auch nicht sagen kann was genau), es wirkt sehr plötzlich. Trotzdem passt es irgendwie zum Kern des Buches. Sich zurück nehmen zu müssen. ("Wie Ameisen, die gegen Götter kämpfen") Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Obwohl es so tragische Szenen in der ganzen Reihe gibt, so viel Leid und Unverständnis, hab ich mich unglaublich wohl in der Welt von Neon Birds, Cyber Trips und Beta Hearts gefühlt.

Sehr schönes, packendes Ende der Trilogie
Nachdem der erste Band mich eigentlich überhaupt nicht so richtig überzeugt habe und ich nach dem zweiten bemängelt habe, dass es schade ist, so wenig über die Charaktere zu wissen, bin ich froh alle Bände angehört zu haben. Hier, im dritten Band, wird endlich auch über die Vergangenheit der anderen eingegangen. Sie werden einem näher gebracht und man lernt sie lieben. Das Ende war wirklich spannend und von einer so nicht erwarten Wendung umgeben.
Der Anfang war (vor allem im Vergleich zum zweiten Band) leider wieder deutlich schwächer. Obwohl eigentlich einiges passiert, fühlt es sich stellenweise ähnlich zäh an wie im ersten Band. Nicht furchtbar, aber eben auch nicht das, was man sich für ein Finale wünscht. Wobei man fairerweise sagen muss: Das Buch steigert sich. Und es steigert sich konstant. Dann kommen diese letzten 200, vielleicht sogar 250 Seiten, und die sind einfach nur pure Perfektion. Wirklich. Wäre das ganze Buch auf diesem Niveau gewesen, würden wir hier von einem absoluten Highlight sprechen. Fünf Sterne wären zu wenig gewesen. Leider tragen eben „nur“ die letzten zweihundert Seiten dieses Level, auch wenn der Weg dahin spürbar immer besser wird. Was ich aber ohne jede Einschränkung sagen kann: Ich habe noch nie ein Buch mit so einem guten Ende gelesen. Und erst recht keine Reihe, die einen derart starken Abschluss bekommt. Klar, rückblickend ist vieles logisch. Man hätte es sich schon seit dem ersten Band denken können. Es ist nichts völlig Abgefahrenes. Aber genau das ist ja der Punkt: Es ergibt Sinn. Ich habe nur einfach nicht daran gedacht. Alaska, Marshall und Liza haben mich mit ihrer teilweise schon fast scheinheiligen Art komplett hinters Licht geführt, genauso wie sie es anscheinend auch bei so ziemlich jedem anderen in dem Buch geschafft haben. Dieses Ende war emotional auf so vielen Ebenen. Ja, stellenweise traurig. Aber gleichzeitig auch unglaublich befriedigend. Nicht dieses „endlich vorbei, weil ich nicht mehr kann“, sondern „endlich vorbei, weil es gut ist, dass es vorbei ist“. Für die Figuren. Für diese Welt. Für all die Menschen darin. Man gönnt ihnen diese Ruhe einfach von Herzen. Ein Kritikpunkt bleibt allerdings: die Perspektiven. In den letzten beiden Bänden waren es schon vier, jetzt kam noch eine fünfte dazu. Und ganz ehrlich: Byths Perspektive hätte es für mich nicht gebraucht. Es gab ein paar interessante Infos, klar, aber im Großen und Ganzen hat sie mir wenig gegeben. Im Gegenteil: Sie hat das Perspektivproblem eher noch verstärkt. Ständig ist man mitten in einer hochspannenden Szene, dann kommt ein Wechsel und man muss sich erst wieder durch alle anderen Perspektiven kämpfen, bevor man zurück zum eigentlichen Geschehen darf. Das hat mich teilweise wirklich richtig aufgeregt. Unterm Strich bleibt trotzdem: ein schwächerer Start, ein unfassbar starkes Finale und eines der besten Reihenenden, die ich je gelesen habe. Trotz aller Kritik, dieses Ende bleibt. Und das zählt.
Flover hat nun festgestellt, wie wichtig ihm sein bester Freund Luke ist und ist die meiste Zeit damit beschäftigt, auf ihn aufzupassen. Luke hingegen ist in diesem Buch ein unglaublich blasser Charakter, der eigentlich nichts beiträgt, abgesehen davon, dass er Flovers Anhängsel ist. Das fand ich schon schade, auch wenn es mich nicht weiter gewundert hat. Neben den unglaublich talentierten Kämpfern, Soldaten und Wissenschaftlern hat er ja noch nie eine allzu große Rolle gespielt. Es war zwar durchaus spannend, aber die Handlung konzentriert sich auf ein paar wenige Punkte und es geht vor allem darum, dass Andra einen Weg sucht, diesen Krieg auf friedliche Weise zu beenden. Ich mochte wieder die Charaktere, ihre Entwicklungen und ihre persönlichen Kämpfe, aber der Krieg gegen KAMI konnte mich diesmal nicht so ganz überzeugen. Einerseits hatte ich das Gefühl, es würden hier Fragen beantwortet, bei denen ich gar keine Erklärungen erwartet hätte und das hat der Welt sehr viel Tiefe verliehen. Andererseits blieb mir dann am Ende zu vieles offen, wo ich mir dann doch mehr erhofft hätte. Obwohl sich die Handlung im letzten Band aufs Wesentliche beschränkt, wurde nicht alles ganz abgeschlossen und das Buch endete mit: "Die Neon Birds Trilogie endet, aber die Reise geht weiter". Und genau so fühlt es sich auch an, nur das wichtigste wurde geklärt und alles andere der Fantasie überlassen und das war mir dann einfach zu viel. Fazit "Beta Hearts" ist ein gelungener und spannender Abschluss der Trilogie, der viele Fragen beantwortet und den Charakteren gerecht wird, aber ich hätte einfach noch mehr erwartet und das Ende konnte mich auch nicht ganz zufriedenstellen.
Ein perfektes Finale
Ich kann einfach nur wow sagen . Wow zu dieser mega guten Reihe . Ich liebe die Bücher von Marie Grasshoff einfach ! Dystopie trifft Sci Fi. Ein, von Menschen erschaffener Virus, Kami genannt , wurde als super Waffe erschaffen. Nur doof, das Kami sich so stark weiter entwickeln konnte, das es sich selbst für einen Gott hält und die Menschen für Ungenügend befindet . Sie fängt an , die Menschen zu infizieren, breitet sich soweit aus, das ganze Städte aufgegeben werden mussten , Sperrzonen wurden errichtet , um den Virus einzudämmen. Die infizierten Menschen werden assimiliert. Sind nur noch leere Hüllen ohne eigenen Willen . Eine Gruppe von jungen Menschen, die teilweise unterschiedlicher nicht sein können , treffen aufeinander und versuchen zusammen mit dem Militär Kami aufzuhalten. Gut und böse verschwimmt sehr schnell . Lesen tun wir die Reihe aus verschiedenen Sichten wodurch wir mehr über unsere Protas Andra, Luke , Flower, Ellis, Okijen und Byth erfahren . Marie schafft es, jedem einzelnen soviel Raum zu geben, das man am Ende wirklich mit jedem mitfiebert, mitfühlt und leidet . Ihr seht schon , ich bewerte gerade nicht einfach den finalen Band sondern die ganze Reihe , die ich euch absolut ans Herz legen kann ( wie alle Bücher von Marie 😌!! )
"Im Jahr 2101 gibt eine neue Waffe abermals Hoffnung im Kampf gegen die künstliche Intelligenz KAMI. Es ist eine Person aufgetaucht, die in der Lage zu sein scheint, dem gottähnlichen Wesen die Stirn zu bieten. Doch die Zivilisation steht bereits an der Schwelle zum Untergang. Ist die Menschheit noch zu retten und ist sie es überhaupt wert, gerettet zu werden? Die junge Kämpferin Andra zweifelt an ihrer Mission, KAMI zu vernichten …" Dies ist der letzte Teil der Trilogie und ich habe ein spannendes Finale erwartet. Der zweite Teil endete mit einem bösem Cliffhanger und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Am Anfang des Buches ist immer eine kurze Zusammenfassung was vorher passiert ist, was ich richtig gut finde, weil ich jemand bin, der das bei solchen Reihen brauche. Die Geschichte fing anfangs auch sehr vielversprechend an und die Spannung konnte sich bis zum Ende halten, da es Überraschungen gab, sich neue Gruppen und Fronten gebildet haben und die eine oder andere Wendung gab. Aber was war das für ein Ende? Als ich das Buch beendet habe, war ich so enttäuscht. Einfach dahin geklatscht. Und es sind wirklich noch Fragen offen geblieben. Das Ende wurde einfach so schnell abgehandelt, was überhaupt nicht zu dem ganzen Aufbau der Trilogie passt. Der dritte Band ist wirklich der schwächste Teil der Reihe. Leider baut die Autorin hier richtig ab und verschwendet meiner Meinung nach ihr Potenzial. Insgesamt war der dritte Teil aufgrund des Endes ernüchternd.
Flover, Luke, Andra, Okijen und Byth sind nur knapp mit dem Leben davon gekommen und erholen sich von ihrer Begegnung mit KAMI. Während das Militär sich für ein letztes Gefecht wappnet, setzt Andra immer noch alles daran, den Konflikt friedlich beizulegen. Werden sie KAMI stoppen können? "Beta Hearts" ist der dritte und finale Band von Marie Graßhoffs Neon Birds Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Major General Okijen van Dire, Bythan Vica-Chun, Luke Bible, Andra Yun, Captain Flover Nakumura und KAMI erzählt wird. Nachdem sie in Moskau auf KAMI getroffen sind, wurde Okijen schwer verwundet und das Militär unter der Führung von General Marshall Llyod zieht sich zurück, um sich für einen letzten Schlag gegen KAMI zu wappnen. Doch ist ein Krieg wirklich der letzte Ausweg? Nachdem mir "Cyber Trips", der zweite Band schon nicht mehr ganz so gut gefallen hat wie der Auftakt, hat es lange gedauert, bis ich den letzten Band der Reihe lesen wollte. Auch wenn sich "Beta Hearts" dann gut lesen ließ, konnte der dritte Band für mich leider nicht mehr mit dem starken Beginn mithalten, auch weil die Handlung etwas langatmig war. Mein größtes Problem hatte ich mit den Charakteren, da ich dieses Mal mit keinem von ihnen so richtig warm geworden bin und man für meinen Geschmack zu wenig von jedem einzelnen erfahren hat, auch wenn es ein paar Rückblicke in ihre jeweilige Vergangenheit gab. Luke und Flover mochte ich am liebsten und auch Byth hat mir gut gefallen, aber Andra mochte ich leider überhaupt nicht und auch mit Okijen hatte ich so meine Probleme, weil ich ihn in diesem Band kaum wiedererkannt habe. Auch die Entwicklung von Marshall hat mir nicht gut gefallen. Generell hätte ich auch gerne mehr über die Goldenen Drei erfahren. Bis auf Andra sind sie alle in einer Welt aufgewachsen, die vom Militär geprägt wird und lernen, dass Angriff immer die beste Verteidigung ist. In diesem Band erfahren wir noch viele interessante Hintergrundinformationen zu der Welt, was es noch mal interessant gemacht hat. Es gab wieder ein paar Akten und Interviews, sowie Illustration der Charaktere, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Die Geschichte hat sich relativ spannend entwickelt, denn der finale Kampf mit KAMI stand bevor und ich war neugierig, wie Marie Graßhoff letzten Endes alles auflösen würde. Doch es wurden nicht alle wichtigen Fragen geklärt und mit dem Ausgang des Konflikts mit KAMI bin ich auch nicht zufrieden, weil es mir zu reibungslos über die Bühne ging. Da ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden bin, hatte ich leider auch Schwierigkeiten, mich komplett auf die Geschichte einzulassen, sodass diese mich auch nicht richtig fesseln konnte. Ich fand diesen dritten Band nicht schlecht, muss aber ehrlich sagen, dass ich schon gehofft hatte, dass er mich wieder so sehr abholen würde, wie der erste Band es damals geschafft hat. Fazit: "Beta Hearts" ist ein guter Abschluss von Marie Graßhoffs Neon Birds Trilogie, der mich aber nicht so sehr begeistern konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte leider meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten, denn ich bin mit keinem von ihnen wirklich warm geworden. Wahrscheinlich konnte mich deshalb auch die Handlung nicht wirklich packen und auch mit dem Ende bin ich leider nicht ganz glücklich. Für mich kann "Beta Hearts" nicht mit den vorherigen Bänden mithalten, denn ich hatte echt ein wenig mehr erwartet, sodass ich schwache drei Kleeblätter vergebe.
1,5 Sterne (= eine brutale Enttäuschung, die mich immer noch sauer macht) In Beta Hearts endet die Trilogie, in der ein Virus in der Zukunft Menschen in empathielose, aber körperlich unzerstörbare Cyborgs verwandelt. Band 1 und 2 waren richtig super und ich hatte mich auf ein furioses Finale gefreut... Also... Das habe ich ganz und gar nicht bekommen. Die grundsätzliche Idee des Virus und die thematische/philosophische Auseinandersetzung mit Menschlichkeit fand ich bis zum Schluss gut. Mehr als 1,5 Sterne kann ich dafür aber nicht geben. Für den Rest versuche ich es mal ohne Spoiler: - Eine Hauptfigur wird vom gewissenhaften Helden unerwartet zur rückgratlosen Marionette. Ohne. Einen. Guten. Grund. Man sieht ihn danach in zahlreichen sinnfreien Szenen. Und zum Schluss wird ihm einfach mal eben verziehen. Yikes! - Auch zu anderen Figuren kommen ständig Andeutungen, die final dann nie aufgeklärt werden (I'm looking at you, Flover...). Oder sie verhalten sich auf eine Weise, für die es keine zufriedenstellende Grundlage gibt (zeigen beispielsweise Loyalität mit anderen Figuren, die sie seit drei Sekunden kennen. I’m looking at you, Ellis...). - Trotz guter Auflösung bleiben andere zentrale Fragen völlig ungeklärt (Cyber Trip-Technologie, Herzen, spontane Immunität usw). - Figuren sind überrascht bis schockiert, als sie erfahren, wie ein politischer Putsch von Jahren tatsächlich abgelaufen ist und was das über die damals Beteiligten aussagt. Eh, hallooo? Ein Putsch verläuft selten mit Küsschen und Streicheleinheit. - Und für mich fast das größte Problem: In Band 1 und 2 deutet sich eine intime, unterschwellig definitiv romantische Verbindung zwischen zwei Figuren an. Und ich hab es so gefeiert. Der ultimative Slowburn mit heftiger Chemie zwischen den Zeilen. Aber dann gibt es kein explizites Happyend???? Uargh. Unerträglich! Dafür wurden andere Figuren im Epilog verbandelt gezeigt, deren Nähe aus verdammt dünner Luft kam. Merkt man, wie enttäuscht ich bin? Ich könnte noch mehr listen :(
Die Neon Birds Reihe war für mich leider eine der größten Enttäuschungen in 2020. Viele der Sci-Fi Elemente bleiben mir unklar und nicht gut erklärt. Außerdem werden gewisse romantische Beziehungen die ganze Zeit über angedeutet, aber nie explizit ausgesprochen. Es NERVT, wenn man die ganze Zeit so angeteasert wird. Mir egal, ob auf irgendwelchen Prints oder so die Charaktere Eheringe tragen, oder die Autorin das sonst noch wo bestätigt hat. Wieso ist es nicht im Buch??? :(((( Die Auflösung fand ich auch eher enttäuschend.
Der schwächste Teil der Reihe
Mich hat die Autorin hier etwas verloren. Ich kann gar nicht sagen woran das lag. Es hat mich einfach nicht mehr so gepackt. Zudem fand ich, dass die ganze Sache am Ende viel zu einfach gelöst wurde. Spannung kam bei mir daher leider nicht so auf. Der Schreibstil war aber immer noch top und die Figuren habe ich auch hier sehr gerne gemocht.
Ich habe das Buch damals in einer CoF bestellt mit Goodies, so super fand ich die vorherigen Teile bisher. Auch der finale Band hat mich nicht enttäuscht. Marie Grasshoff habe ich vor dieser Reihe nicht auf dem Schirm gehabt und nun bin ich begeistert. Band 1 und 2 habe ich in kürzester Zeit inhaliert. Der dritte Band hat sich für mich so gezogen, weil ... ich einfach das Ende nicht wissen wollte. Ich wollte nicht, dass es endet. Aber das Ende hat mir dennoch sehr gefallen. Die gesamte Reihe war wunderbar, die Charaktere waren menschlich, liebenswürdig und jeder besonders, auf seine eigene Art.
Mit diesem Buch wurde ein toller Abschluss der Neon Birds Reihe geschaffen. Ich mochte den sanften aber auch rasanten Einstieg. Der Spannungsbogen ist mal wieder sehr gut. Als Leser saugt man mal wieder jegliche Randinfo auf um das große Ganze zu verstehen. Und ja man versteht es. Der Politische Plot hat mich tatsächlich nicht ganz überrascht, aber dennoch war es sehr spannend zu lesen. Und auch schockierend. Das Buch hab ich mit einem lächelnden und weinenden Auge beendet. Der Abschied der Truppe fällt schwer. Was mir außerdem besonders gut gefallen hat, war der Zeitsprung am Ende. Sowas, wie es immer danach ist, liebe ich einfach zu erfahren. In diesem Teil haben mir auch extrem diese philosophischen Gespräche gefallen. Ich bin sehr gespannt was man noch aus dieser dystopischen Welt lesen wird!
Wow, was für eine Finale!! Bereits die ersten zwei Bände haben mir extrem gut gefallen und auch bei diesem Band kann ich meine Begeisterung wahrscheinlich nicht in Worte fassen. Es war durchgehend spannend und vor allem, weil man die Ereignisse immer aus verschiedenen Perspektiven miterleben konnte, sodass am Ende alle Stränge zusammengelaufen sind. Abgesehen davon, dass das Buch richtig actionreichen ist, war es auch so tiefgründig und poetisch. Gegen KAMI zu kämpfen war nicht einfach nur Gewalt anwenden, sondern so viel mehr. Und die letzten 50 Seiten haben mich echt berührt. Beta Hearts ist eindeutig ein Highlight gewesen!
„Beta Hearts“ ist der finale Teil der Neon Birds- Reihe von Marie Graßhoff. Die aus dem Harz stammende Autorin nimmt uns ein letztes Mal mit in das Jahr 2101.Der Kampf der Menschheit gegen KAMI, eine künstliche Intelligenz, ist auf dem Höhepunkt. Immer mehr Menschen werden virusartig von Nanobots infiziert und in hyperfunktionelle Cyborg verwandelt. Es gibt nur noch wenig Orte, wo die Nichtinfizierten Zuflucht finden. Andra begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, um zu verstehen, warum sie die KAMI in ihren Gedanken hört. Im letzten entscheidenen Kampf müssen Entscheidungen getroffen und Seiten gewählt werden.Wie bereits bei den vorherigen Teil der Neon Birds- Reihe beginnt „Beta Hearts“ von Marie Graßhoff mit einer schnell erzählten und Action geladenen Flucht. Dies war aber auch der einzige Action reiche Szene im Buch. Vielmehr werden die Charaktere in dem Science Fiction Buch hin und her geschickt. Für einen finalen Teil ist dies äußerst enttäuschend.Verstärkt wurde die Enttäuschung durch die Dramen der Charaktere. Andra und Okijens Beziehunsprobleme erinnert stark an Jugendbücher aus den 2000 bis 2010er Jahren, kurz alt und überflüssig, Aber es war auch nichts anderes zu erwarten, so schnell wie sie in den vorherigen Teilen zusammen gekommen sind. Die Gefühle zwischen Flover und Luke sind nur eine Randbemerkung, die so schnell in der Geschichte auftauchen, wie sie wieder verschwinden.Vom Ende der Neon Birds- Reihe hat man mehr erwartet. „Beta Hearts“ fehlt es komplett an Spannung, bedingt durch fehlender Struktur und der Umsetzung.
Beta Hearts ist das Finale der Neon Trilogie und leider muss ich sagen, dass es mich absolut nicht überzeugt hat. Ich wollte es eigentlich abbrechen, aber da mir meine Freunde, die das Buch gelesen haben, nicht sagen wollten, wie es endet, habe ich mich durchgebissen. Und es war hart, denn es hat sich leider gezogen wie Kaugummi und auch das Ende war nicht meins. Im Endeffekt hat mir die Lösung nicht gefallen und es hat für mich nicht gepasst. Zum Glück sind Meinungen ja verschieden und ich glaube, dass es viele Leser gibt, die auch das Ende der Trilogie feiern (meine Freunde zählen auch dazu) und das ist auch gut so. Man merkt wie viel Mühe sich die Autorin gegeben hat und wie viel Herzblut in der Reihe steckt, deshalb lasst euch bitte nicht von meiner Meinung beeinflussen, denn vielleicht trifft genau der Verlauf und das Ende der Story euren Geschmack. Trotz allem habe ich die Protagonisten in mein Herz geschlossen, denn sie sind so einzigartig und man muss sie einfach gern haben. Ich mag die innige Freundschaft zwischen Flover und Luke. Ich habe auch die Vermutung, dass zwischen den beiden mehr sein könnte, aber das werden wir wohl nie erfahren. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und auch diesmal haben die Protagonisten aus ihrer Sicht von den Geschehnissen berichtet, sodass man ihre Reaktionen nachvollziehen konnte. Das Cover passt zu den anderen Bänden und zeigt den Titel des Buches und eine Stadt mit Neon Beleuchtung. Fazit: Leider konnte mich das Finale der Neon Trilogie nicht von sich überzeugen. Die Story war mir zu langatmig und auch das Ende hat meinen Geschmack nicht getroffen.
Spannend bis zum Schluss Die Reihe ist der helle Wahnsinn, nur das schon mal vorweg, wobei ich zugeben muss, das der letzte Band der schwächste der Trilogie ist, aber das ist meine persönliche Meinung. Mittlerweile kennen wir alle relevanten Charaktere und einer ist interessanter als der andere. Andra hat sich zu einer meiner liebsten Figuren entwickelt. Anfangs mochte ich sie ja überhaupt nicht. Aber die Einblicke über sie waren hier noch intensiver und man versteht sie nun noch besser, das fand ich besonders wichtig. Auch die anderen lernen wir hier nochmal von anderen Seiten kennen und lieben, wobei ich auch wirklich sauer war zwischenzeitlich. Außerdem sind viele Fragen offen geblieben, was mich persönlich sehr stört und mich nicht richtig abschließen lässt. Das finde ich sehr schade. „Dieser Plant ist ein Wunder. Eine Millisekunde auf der Uhr des Alls, die bald vorüber sein wird. Alles befindet sich in einem gewaltigen Chaos. Die Pflanzen, die Natur, das Leben, und dass ihr in der Lage seid, all das wahrzunehmen, entstand inmitten eines kosmischen Strudels aus Zufall. Sterne werden geboren und sterben, Galaxien kollidieren, schwarze Löcher saugen alles in ihren Schlund. Und ihr seid hier, auf diesem winzigen Stein, der um eine winzige Sonne kreist. Dass ihr hier seid, ist der wunderbarste Zufall, den man sich vorstellen kann. Ein Wunder von so astronomischer Unwahrscheinlichkeit. Und ihr schätzt es einfach nicht. Ihr seid so oft traurig und frustriert und voller Neid und Hass und ... ach“ Die Reihe hat mich gelehrt, dass nichts ist wie es scheint und dass es jederzeit zu genau so einer Zukunft kommen kann, wenn wir nicht langsam anfangen besser zu handeln und auf unsere Welt acht zu geben. Zu viel ähnelt schon heute der Welt von NeonBirds und auch die Menschen werden immer egoistischer und Haten, was das Zeug hält, weil sie es nicht ertragen, andere glücklich zu sehen. Unsere Welt fällt immer mehr in die Hände von Soziopathen und narzisstischen Menschen. Diese Reihe rüttelt auf! Sie zeigt neue Perspektiven und Menschen, die den Mut aufbringen, nach Alternativen zu suchen und diese auch umzusetzen, aber nicht auf Biegen und Brechen oder „koste es was es wolle“. Marie Grasshoff zeigt uns hier einmal mehr, dass es auf das MITEINANDER ankommt und gibt viele kleine Denkanstöße, wie wir es hoffentlich einmal besser machen können. Die Reihe selbst hat ihre 5 Sterne mehr als verdient, das 3. Band erhält von mir aber nur 3.
"Für die Ameisen, die gegen Götter kämpfen." Spannendes Finale der Cyperpunk-Tech-Dystopie. Die Geschichte rund um die KI KAMI hat mich überzeugt bis hin zum nicht ganz überraschenden aber doch furiosen Ende. Ich mag die Action im Buch, und ich mag die Idee, wie die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln und mit Archiveinträgen erzählt ist aus denen sich so nach und nach ein Gesamtbild ergibt. Ich hatte nur so meine Probleme mit den Charakteren, die mich nicht immer überzeugen konnte und denen ich nicht so richtig nah gekommen bin.
Im September 2020 erschien bei Bastei Lübbe der finale Band der Neon Birds-Reihe. Flover, Luke, Okijen, Andra, Byth und Ellis stellen sich in „Beta Hearts“ von Marie Graßhoff zum finalen Kampf gegen KAMI, eine künstliche Intelligenz, die die Menschheit zu einem Kollektiv einen möchte. 2101: Das letzte Kapitel im Kampf gegen KAMI hat begonnen. KAMI, die künstliche Intelligenz, die Menschen wie ein Virus befällt, ist aus den Sperrzonen ausgebrochen und infiziert ganze Städte in Rekordzeit. Die Welt scheint verloren, doch eine neue Entdeckung gibt Hoffnung. Radioaktive Stoffe schwächen KAMI und können die von ihr vereinnahmten Moja verletzten. Das Militär evakuiert die letzten Menschen und sammelt seine letzten Reserven, um die künstliche Intelligenz zu vernichten. Doch sie haben die Rechnung ohne Andra gemacht. Sie wird von Visionen heimgesucht und sie fragt sich, ob es nicht noch einen anderen Weg gibt, KAMI zu besiegen. Nun habe ich diese Reihe noch im Jahr 2020 beendet. Die ersten beiden Bände der Reihe haben mich sehr begeistert, weil ich die Grundidee und das Worldbuilding sehr mochte und es meinen Horizont in Sachen Genres mit „Solar Punk“ erweitert hat. Gerade der zweite Band hat mich atemlos zurückgelassen, weil es bis auf ein paar ruhigere Kapitel sehr viel Action und sehr viele Informationen gab. Zum Schreibstil gibt es nicht viel Neues zu erzählen. Dieser hat mir auch im finalen Band gefallen. Die Beschreibungen der Umgebung haben mir ein klares Bild gegeben, wie das Moskau der Zukunft aussieht oder der Bauernhof, der einer wunderschönen Idylle gleicht. Die Autorin schafft es hiermit tolle Stimmungen zu erschaffen und noch besser in die Welt einzutauchen. Sehr gut gefallen hat mir die kurze Zusammenfassung der Ereignisse am Anfang des Buches. Diese hat einige Dinge bestätigt, wo man sich nicht ganz sicher war, ob es wirklich so ist, weil es einfach so viele neue Informationen gab. Der Spannungsbogen in diesem letzten Teil war mir allerdings diesmal nicht stark genug. Ich habe alles interessiert verfolgt, aber wenn ich das mit den vorherigen Teilen vergleiche, fehlte hier doch sehr die Action und die alles verändernden Erkenntnisse, die mich gerade in Band 2 fast schon überfordert haben. Es wird viel geredet, reflektiert und geplant, wie man KAMI nun final besiegen möchte. Jede Gruppe hat nochmal ihre eigenen kleinen Aufgaben und es gibt höchstens kleinere Scharmützel bevor es am Ende zum finalen Kampf kommt. KAMI ist in diesem letzten Teil sehr kurz gekommen und gerade ihre Gedanken zur Welt mochte ich immer sehr. Interessant fand ich auf jeden Fall die Erkenntnisse zu Marshall, Alaska und Liza. In diesem Band gibt es über Militärakten und Radiosendungen viele Informationen zum Putsch, den sie angeführt haben und der zu der Welt geführt hat, die wir in dieser Reihe kennenlernen. Eine Welt, die ich nach wie vor sehr spannend finde, insbesondere wegen ihres starken Kontrastes. Eine Militärregierung ist an der Macht und der einzige Krieg, der noch geführt wird, ist der Kampf gegen eine künstliche Intelligenz. Die Welt ist friedlich vereint, es geht ökologisch zu und es wird alles dafür getan, dass sich die Natur von den Fehlern der Vorfahren erholen kann, es gibt Wohnraum für alle, niemand muss hungern und auch arbeiten ist eine freiwillige Entscheidung. In diesem Band habe ich tatsächlich mal Favoriten. Ich shippe Flover und Luke. Beide haben harte Schicksalsschläge hinter sich und ich habe es einfach geliebt zu sehen, wie sich diese beiden Personen gegenseitig Kraft geben. Sie sind einfach ohne Wenn und Aber füreinander da. Doch bis zu dieser starken Einheit war es ein weiter Weg, den ich gerne verfolgt habe. Bei Andra gab es neue Erkenntnisse zu ihrer Vergangenheit, ich finde aber nicht, dass es die Sichtweise auf sie großartig geändert hat. Sie verfolgt ihren Weg zielstrebig weiter und lässt sich nicht von Rückschlägen entmutigen. Okijen empfand ich als sehr schwach in diesem Band. Aber nachdem, was er alles erlebt hat, ist es vielleicht auch nicht wirklich ein Wunder. Er wirkt in diesem Band ein wenig ziellos und kann sich lange Zeit nicht wirklich festlegen. Das macht ihn aber irgendwie auch menschlich, denn nicht immer hat man einen klaren Weg vor Augen. Byth hatte in diesem finalen Band eine sehr schwere Aufgabe. Ihr wurde kaum eine Verschnaufpause gegönnt und sie hat sich in einer Rolle drängen lassen, die sie eigentlich nie haben wollte. Hätte sie einen Moment der Ruhe gehabt, hätte sie vielleicht anders entschieden, aber ihr wurde einfach so eine Last auferlegt, so dass sie nur einen Weg sehen konnte. Ellis war so ein kleiner Lichtblick in dieser ganzen Truppe. Die Welt steht am Abgrund und irgendwie hat er es geschafft, sich dennoch eine positive und lockere Art zu bewahren. Gleichzeitig ist er aber auch sehr bestrebt seinen Beitrag zur Rettung der Welt zu leisten. Ich hätte ihn gerne noch genauer kennengelernt. Das Ende der Reihe hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich mir einiges anders gewünscht hätte. Die drängendsten und wichtigsten Fragen wurden beantwortet, aber ich hätte dennoch viele weitere Fragen zu anderen Dingen. Sehr interessiert wäre ich noch immer an einer Reihe über den Militärputsch von Alaska, Marshall und Liza und der Erschaffung von KAMI. Fazit: Ein guter Abschluss der Reihe, der die wichtigsten Fragen aufklärt, mir aber insgesamt nicht spannend genug war. Ich hätte mir hier ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Action und Nachdenken gewünscht. Die Welt, die Marie Graßhoff in dieser Reihe erschaffen hat, finde ich allerdings nach wie vor sehr gelungen. Empfehlenswert für alle, die die ersten beiden Bände gelesen und für gut befunden haben. Denn unbeendet kann man diese Reihe auf keinen Fall lassen.
>>Die Menschen gaben mir die Macht zu lernen. Und ich lernte, zu denken, zu sprechen, mich zu bewegen und mich zu erinnern.<< „Beta Hearts“ von Marie Grasshoff ist das Finale der Trilogie rund um Supersoldaten, Träumer und Kämpfer. Eine Geschichte, die mich vom ersten Band an vollends in ihren Bann gezogen hat! Marie Grasshoff's Art Geschichten zu erzählen gefällt mir persönlich sehr sehr gut und mit dieser Reihe konnte sie mich für ein Genre begeistern, das ich bisher eher gemieden hatte. Mitunter liegt das sicher auch daran, dass die Autorin nicht nur Zukunftsszenarien inszeniert sondern eben auch Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und starke Charaktere mit einbindet. Diese Reihe war für mich absolut ein Highlight und ich finde mit „Beta Hearts“ hat Marie Grasshoff einen guten Abschluss geschaffen, der trotz allem die ein oder andere Frage offen lässt und mir als Leser ein bisschen was zum Nachdenken mitgibt.
Das KAMI clever ist, lernt und sich entwickelt, wird einem im Beta Hearts absolut bewusst. Die künstliche Intelligenz hat die so genannten Sperrzonen hinter sich gelassen und verteilt sich unter der Bevölkerung. Sie ist der Meinung, dass die Menschen es nicht verdient haben auf diesem Planeten zu leben. Sie will es verbessern und das mit allen Mitteln. So ganz Unrecht geben kann ich ihr da leider nicht. Man merkt mit jedem Band der Reihe mehr, dass diese Welt absolut kaputt ist. Alles wirkt natürlich wahnsinnig fortschrittlich, aber wenn man ehrlich ist, ist die Welt nicht wirklich besser geworden. Nur technisch weiterentwickelt. Sie hat dennoch mit den Problemen zu kämpfen, die sie seit je her hat. Menschen, die die Welt und ihre Lebenwesen nicht achten. Es gab mehrere Versuche der Verhandlung mit KAMI, aber ehrliche Argumente, warum sie die Menschen leben lassen sollte, hat ihr bisher keiner liefern können. Gibt es eine Möglichkeit KAMI aufzuhalten und die Menschen zu retten? Die Charaktere haben keine gute Zeit. Verletzungen, Veränderungen und Verrat. Es geht um Kopf und Kragen für die jungen Kämpfer. Die Trilogie war absolut toll und wahnsinnig spannend. Sie liefert viel Stoff zum Nachdenken und drüber austauschen. Es gab überraschende Wendungen, natürlich haben sich die Charaktere ebenso weiterentwickelt über die Zeit wie KAMI. Auch wenn das Finale durchaus noch eine Schippe mehr hätte vertragen können, war es ein würdiger Abschluss. Am Ende 4 Sterne. Reihenbewertung: 5 Sterne
Eher 2,5/5 Sterne. Tolle Idee, schlechte Umsetzung. Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Der Zusammenschluss bzw. das Zusammentreffen aller Charaktere brachte richtig viel Schwung in die Geschichte. Danach zog sich alles unnötig in die Länge. Es passierten Dinge, bei denen ich nicht verstand, inwiefern sie für die Handlung überhaupt relevant waren. Gegen Ende hin hätte ich sicher abgebrochen, wenn ich nicht das Hörbuch gehabt hätte. So wars deutlich weniger anstrengend als mich durch die Seiten zu quälen. Ganz zum Schluss ging dann wiederum alles viel zu schnell. Ein extrem schwaches Finale meiner Meinung nach. Die Trilogie hatte insgesamt sehr viel Potential, welches nicht ganz ausgeschöpft wurde. Meinen Geschmack hat sie letztendlich leider nicht getroffen.
Nachdem Okijen bei dem letzten Kampf gegen KAMI schwer verletzt wurde, versucht Byth seine mechanischen Teile wieder zu reparieren und zu ersetzen. Derweil sucht man nach Lösungen wie man KAMI besiegen kann. Während das Militär nach einem Weg sucht, um KAMI endgültig zu zerstören, kommen Andra Zweifel an diesem Weg. Ich bin der Autorin wirklich dankbar, dass es am Anfang ein “Was bisher geschah … ” gibt. Das ist wieder sehr hilfreich. Das Buch lässt mich ein wenig mit gemischten Gefühlen zurück. Bisher fand ich die Reihe echt richtig gut, der 3. Teil ist insgesamt für mich leider der schwächste. Die Handlung von Teil 3 ist nämlich nicht ganz so aktiongeladen wie Teil 1 und 2. Es wird stattdessen mehr geredet, was dafür gesorgt hat, dass die Handlung manchmal etwas zäh war. Ich habe die Aktion schon etwas vermisst. Die Charaktere haben sich seit dem 1. Teil weiter entwickelt und die Beziehungen untereinander auch. Nicht alle Entwicklungen haben mir gefallen, vor allem von Okijen war ich an einer Stelle sehr enttäuscht, für ihn hätte ich mir einfach ein anderes Ende gewünscht. Natürlich war das Buch insgesamt nicht schlecht, kann aber für meinen Geschmack nicht ganz an die anderen Teile heran kommen. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.




















































