Be Mine Tonight
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Description
Book Information
Posts
Klassische Vampire, klassische Geschichte um den Heiligen Gral/Blutgral, charmantes Geplänkel, langsam aufbauende Beziehung
Die Geschichte zwischen den Protagonisten spielt sich um 1900 ab, weshalb alle Beteiligten (außer die Emotionen gehen mit ihnen durch) ausgesprochen höflich und eloquent miteinander umgehen. Da mir das in der heutigen Zeit manchmal fehlt, fand ich es sehr erquickend und hat mir viel Spaß gemacht. Der vampirische Protagonist weist die klassischen Eigenschaften auf. Es erwarten dort keine Überraschungen hinsichtlich neuer Kräften/Regeln oder irgendwelcher glitzernder Hautoberflächen. Manch einer mag es langweilig finden, mich hat es nicht gestört, dass es dort keine neuen Ideen gab. Seine melancholische, machmal sehr selbstmitleidige Art ist anfänglich ein wenig anstrengend, wird aber im Laufe des Buches aufgeweicht. Die Protagonistin leidet an einer tödlichen Krankheit. Der Kampf gegen die Krankheit und mit dem Gedanken/Wissen bald sterben zu müssen, ist ihr zwar allgegenwärtig, gibt sich dem aber nicht vollends hin und ist eine kämpferische, lebensbejahende, schlagfertige Frau. Das Buch brachte mich zwischendurch laut zum Lachen und am Ende floss vielleicht auch eine kleine Träne. Der körperlich erotische Teil des Buches ist gut umschrieben, recht sinnlich und fesselnd. Ausgefallenes gibt es hier nicht, was unter den Umständen der Jungfräulichkeit und tödlichen Krankheit absolut verständlich und recht realistisch ist. Der Aufbau der Beziehung dauert viele Wochen und wirkt deshalb umso intimer und intensiver. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Buchreihe.
Das Cover ist jetzt persönlich nicht ganz so mein Fall. Es ist in blau gehalten und zeigt eine Frau und einen Mann, der sie auf den Hals küsst. Die Charaktere sind alle sehr verschieden. Erwähnt werden ein paar mehr, aber eine wirkliche Rollen spielen nur ein paar. Prudence, oder einfach nur kurz Pru ist unsere Protagonistin. Sie ist ihrer Zeit voraus und sehr mutig. Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen und hält stehts ihren Kopf oben. Marcus ist Prus Freund. Er wirkt sehr liebevoll und aufmerksam, zeigt aber irgendwann auch seine eigene, etwas selbstsüchtige Art. Chapel ist der liebevoll Vampir den man kennenlernt. Er selbst hält sich für ein verabscheuenwürdiges Monster, wirkt auf den Leser viel eher sehr liebe- und hingebungsvoll. Molyneaux ist der Pater der immer stehts treu als Freund und Ratgeber an Chapels Seite ist. Sie verstehen sich blind. Der Schreibstil von Kathryn Smith hat einen in das Jahr 1899, das Jahr in dem der Roman spielt. Sie verzaubert einen durch toll beschriebene Details. Jedoch fand ich ihren Schreibstil nun nicht unbedingt außergewöhnlich. Die Story war für mich mal etwas anderes. Denn Pru ist schwer krank und versucht verzweifelt den Heiligen Gral zu finden. Zu Beginn erfährt man jedoch erst einmal Chapels Geschichte. Dementsprechend dreht sich ungefähr 2/3 des Buches um Pru und ihre Suche nach dem Gral. Gleichzeitig erfahren wir sehr viel über die einzelnen Charaktere, ihre Beziehung zu einander und wie sich diese entwickeln. Chapel - unser Vampir - unterliegt den totalen Vampirklischees: Sonne verbrennt ihn, Silber verätzt seine Haut und er kann fliegen! Leider fand ich es etwas schade, dass hier tatsächlich all die Vampirklischees ausgepackt werden. Denn ich finde es viel spannender, wenn ein Autor seine Vampire personalisiert. Der Roman hat mich unterhalten, aber irgendwie war es das dann auch schon wieder. Es war für mich persönlich irgendwie nicht genug Pep drin, mir fehlte so der letzte Schliff der mich fesselt. Auf den letzten 100 Seiten dreht sich dann nur noch alles um Pru und Chapel, was zwar vorher auch bereits vorhanden war, jedoch nicht in so exzessiv. Und kurz vorher gibt es noch einmal eine kleine Überraschung, auch wenn man sie erahnt hat. Das Ende ist sehr in sich abgeschlossen und dennoch sehr spannend. Jedoch hält sich die Lust auf Teil zwei wirklich in Grenzen. Mein Fazit: "Die Schattenritter 01 - Unsterbliches Verlangen" ist eine nette Lektüre für zwischen durch, fordert den Leser aber auch nicht wirklich. Es war ganz nett - und das war es dann auch schon wieder.
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Klassische Vampire, klassische Geschichte um den Heiligen Gral/Blutgral, charmantes Geplänkel, langsam aufbauende Beziehung
Die Geschichte zwischen den Protagonisten spielt sich um 1900 ab, weshalb alle Beteiligten (außer die Emotionen gehen mit ihnen durch) ausgesprochen höflich und eloquent miteinander umgehen. Da mir das in der heutigen Zeit manchmal fehlt, fand ich es sehr erquickend und hat mir viel Spaß gemacht. Der vampirische Protagonist weist die klassischen Eigenschaften auf. Es erwarten dort keine Überraschungen hinsichtlich neuer Kräften/Regeln oder irgendwelcher glitzernder Hautoberflächen. Manch einer mag es langweilig finden, mich hat es nicht gestört, dass es dort keine neuen Ideen gab. Seine melancholische, machmal sehr selbstmitleidige Art ist anfänglich ein wenig anstrengend, wird aber im Laufe des Buches aufgeweicht. Die Protagonistin leidet an einer tödlichen Krankheit. Der Kampf gegen die Krankheit und mit dem Gedanken/Wissen bald sterben zu müssen, ist ihr zwar allgegenwärtig, gibt sich dem aber nicht vollends hin und ist eine kämpferische, lebensbejahende, schlagfertige Frau. Das Buch brachte mich zwischendurch laut zum Lachen und am Ende floss vielleicht auch eine kleine Träne. Der körperlich erotische Teil des Buches ist gut umschrieben, recht sinnlich und fesselnd. Ausgefallenes gibt es hier nicht, was unter den Umständen der Jungfräulichkeit und tödlichen Krankheit absolut verständlich und recht realistisch ist. Der Aufbau der Beziehung dauert viele Wochen und wirkt deshalb umso intimer und intensiver. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Buchreihe.
Das Cover ist jetzt persönlich nicht ganz so mein Fall. Es ist in blau gehalten und zeigt eine Frau und einen Mann, der sie auf den Hals küsst. Die Charaktere sind alle sehr verschieden. Erwähnt werden ein paar mehr, aber eine wirkliche Rollen spielen nur ein paar. Prudence, oder einfach nur kurz Pru ist unsere Protagonistin. Sie ist ihrer Zeit voraus und sehr mutig. Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen und hält stehts ihren Kopf oben. Marcus ist Prus Freund. Er wirkt sehr liebevoll und aufmerksam, zeigt aber irgendwann auch seine eigene, etwas selbstsüchtige Art. Chapel ist der liebevoll Vampir den man kennenlernt. Er selbst hält sich für ein verabscheuenwürdiges Monster, wirkt auf den Leser viel eher sehr liebe- und hingebungsvoll. Molyneaux ist der Pater der immer stehts treu als Freund und Ratgeber an Chapels Seite ist. Sie verstehen sich blind. Der Schreibstil von Kathryn Smith hat einen in das Jahr 1899, das Jahr in dem der Roman spielt. Sie verzaubert einen durch toll beschriebene Details. Jedoch fand ich ihren Schreibstil nun nicht unbedingt außergewöhnlich. Die Story war für mich mal etwas anderes. Denn Pru ist schwer krank und versucht verzweifelt den Heiligen Gral zu finden. Zu Beginn erfährt man jedoch erst einmal Chapels Geschichte. Dementsprechend dreht sich ungefähr 2/3 des Buches um Pru und ihre Suche nach dem Gral. Gleichzeitig erfahren wir sehr viel über die einzelnen Charaktere, ihre Beziehung zu einander und wie sich diese entwickeln. Chapel - unser Vampir - unterliegt den totalen Vampirklischees: Sonne verbrennt ihn, Silber verätzt seine Haut und er kann fliegen! Leider fand ich es etwas schade, dass hier tatsächlich all die Vampirklischees ausgepackt werden. Denn ich finde es viel spannender, wenn ein Autor seine Vampire personalisiert. Der Roman hat mich unterhalten, aber irgendwie war es das dann auch schon wieder. Es war für mich persönlich irgendwie nicht genug Pep drin, mir fehlte so der letzte Schliff der mich fesselt. Auf den letzten 100 Seiten dreht sich dann nur noch alles um Pru und Chapel, was zwar vorher auch bereits vorhanden war, jedoch nicht in so exzessiv. Und kurz vorher gibt es noch einmal eine kleine Überraschung, auch wenn man sie erahnt hat. Das Ende ist sehr in sich abgeschlossen und dennoch sehr spannend. Jedoch hält sich die Lust auf Teil zwei wirklich in Grenzen. Mein Fazit: "Die Schattenritter 01 - Unsterbliches Verlangen" ist eine nette Lektüre für zwischen durch, fordert den Leser aber auch nicht wirklich. Es war ganz nett - und das war es dann auch schon wieder.






