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Die Reihe aus der Feder von Amy Tintera rund um Die Legende der vier Königreiche wird mit „Vereint“ fortgeführt. Hierbei ist es sinnvoll, dass man bereits den Auftakt „Ungekrönt“ gelesen hat, da die Handlung nahtlos weitergeführt wird. Ansonsten würde man einige Zusammenhänge nicht vollständig nachvollziehen können. Klappentext: Wieder vereint! Die Schwestern Emelina und Olivia wollen ihr Königreich Ruina zu alter Stärke zurückführen. Doch während Olivia nach ihrer Gefangenschaft auf Rache sinnt, hofft Emelina auf eine friedliche Lösung – nun, da Cas den Thron von Lera innehat. Aber die Spannungen zwischen den Schwestern bergen Gefahren. Ein zu allem entschlossener Gegner macht sich Emelinas Zerrissenheit zwischen Loyalität und Liebe zunutze und spinnt eine blutige Intrige … Auch dieses Mal empfand ich den Schreibstil von Amy Tintera als flüssig, er ist leicht und einfach gehalten, sodass die Seiten schnell gelesen sind. Einige spannende Passagen sind im Verlauf des Buches eingebaut wurden, auch einige Wendungen, welche ich so nicht erwartet hätte. Doch meiner Meinung nach konnte der Spannungsbogen nicht permanent auf einem hohen Level gehalten werden. Ein bisschen weniger hin und her hätte der Spannungskurve meiner Ansicht nach gut getan. Dennoch sind die Seiten nur so dahingeflogen und ich habe mich von einer spannenden Szene zur nächsten gehangelt. Leider konnte mich die Handlung nicht immer fesseln. Einige Ausführungen fand ich zu detailliert, bei anderen hätte ich mir mehr gewünscht. Die Entwicklung der Geschichte konnte mich leider nicht vollständig überzeugen, irgendwie hatte ich ein bisschen was anderes erwartet. In dem zweiten Band der Trilogie läuft alles auf einen Krieg zwischen den einzelnen Ländern hinaus, hierbei müssen einige Niederlagen unterschiedlicher Dimensionen in Kauf genommen werden. Strategische Überlegungen werden gemacht, diplomatische Verbindungen werden eingegangen und nicht alle Ausführungen hierzu konnten mich leider überzeugen. Dennoch konnte mich die Handlung in ihren Bann ziehen. Gebannt habe ich den Verlauf der Geschichte verfolgt und bei einigen Wendungen war ich positiv überrascht, sodass ich gebannt an den Seiten geklebt habe. Erzählt wird dieses Werk aus mehreren Perspektiven, sodass man einen recht vielseitigen Einblick auf die Handlung bekommt. Dies fand ich gut gelöst. Der Leser ist dadurch auf einen recht vielschichtigen Wissensstand und hat recht unterschiedliche Einblicke in Bezug auf den Verlauf der Handlung gewonnen, kann sich ein differenziertes Bild davon machen. Auch lernt man dadurch die jeweiligen Charaktere besser kennen und kann ihre Beweggründe besser nachvollziehen und somit auch ihre Handlungen besser verstehen. Einer meiner Kritikpunkte zu „Ungekrönt“ war, dass recht wenig Wissen über die jeweiligen Länder vermittelt wird, man hat ein recht oberflächliches Bild von dieser Welt und auch über die Geschichte der Länder, welche ja für die Handlung wesentlich ist, erfährt man wenig. Dies hat sich ein bisschen in „Vereint“ gebessert, aber dennoch nicht so viel, dass man Wissensdurst gestillt wurde. Ein paar Hintergrundinformationen zu den einzelnen Ländern und auch zu ihrer Geschichte bekommt der gewillte Leser. Aber an sich sind es nur ein paar kleine Leckerbissen um den wissbegierigen Leser bei der Stange zu halten. Nicht genug, damit dieser zufrieden ist. Dies finde ich etwas schade, hat diese Welt mit den vier Königreichen doch so viel Potential, welches leider nicht vollständig genutzt wird. Ein wesentlicher Aspekt sind natürlich wieder die Charaktere. Die beiden Schwestern Emelina und Olivia sind vereint, sie haben sich wieder gefunden. Doch die Freude über das Wiedersehen ist nicht von langer Dauer. Ist die Schwester doch ganz anders als erhofft. Sie haben sich im Verlauf der Jahre recht unterschiedlich entwickelt, sodass die zwei erst lernen müssen mit der Schwester zurecht zu kommen. Sie müssen sich erst wieder aneinander gewöhnen, haben sie doch recht unterschiedliche Ansichten und Anforderungen an die Zukunft. Olivia ist durch ihre Gefangenschaft von Hass zerfressen, sie will Rache und handelt dabei oftmals irrational. Auch ihre magischen Fähigkeiten nutzt sie nicht immer sinnvoll und bedacht. Olivia ist Grund für einigen Stress innerhalb der Rebellen und ihr haben wir einige blutige und brutale Szenen innerhalb des Buches zu verdanken. Aber ihre irrationale und nicht immer nachvollziehbare Art und somit auch ihr Handeln machen das Buch spannender, man kann einfach nie wissen, was sie als nächstes plant. An ihrer Seite verblasst Emelina und auch Casimir etwas. Im ersten Band fand ich ihr Miteinander als spannend, im zweiten Band hat es mich etwas genervt. Beide standen unter Strom, dennoch hat mir der Eiertanz nicht so zugesagt. Eigentlich müssten sie miteinander kämpfen, stattdessen machen sie sich gegenseitig das Leben schwer und gewisse Gesten werden überinterpretiert oder zu stark analysiert. Das fand ich etwas schade, ein bisschen haben sie an Sympathie bei mir verloren. Sie konnten mich als Paar leider nicht mehr so ganz überzeugen, besonders im Mittelteil hat dies etwas nachgelassen. Zum Ende des Buches hin haben sie sich wieder zum Guten entwickelt – daher bin ich sehr auf den weiteren Verlauf an ihrer Beziehung gespannt. Die Entwicklung von Aren konnte mich im Gegensatz dazu vollkommen in seinen Bann ziehen. Ich habe seinen Part immer mit größtem Interesse gelesen, er hat diese Geschichte meiner Meinung nach bereichert. Insgesamt konnte mich Amy Tintera mit dem zweite Band „Vereint“ nicht vollständig überzeugen. Es gab ein paar Längen, ein paar charakterliche Entwicklungen konnten mich nicht vollständig überzeugen. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten, sodass ich zu gerne wissen möchte, wie die Geschichte beendet wird. Für „Vereint – Die Legende der vier Königreiche“ möchte ich 3,5 Sterne vergeben.
Vereint ist der zweite Band der Die Legende der vier Königreiche Trilogie. Somit kann die Besprechung Spoiler zu Band 1 enthalten. Nach der spektakulären Befreiung von Olivia, versuchen nun sie und Em, ihr Königreich wieder aufzubauen. Doch von Ruina ist nicht viel übrig und während Em immer noch an Cas, dem König von Lera hängt und eine friedliche Lösung finden möchte. Möchte Olivia Rache, und zwar brutal und blutig. Auch für Cas steht die Situation nicht zum Besten, er möchte durch sein Versprechen Em gegenüber die Ruinen nicht mehr angreifen, doch wird dies als eine Schwäche ausgelegt, der neue König sollte Stärke zeigen und nicht vergeben. Band 1 ungekrönt konnte mich nicht so wirklich überzeugen. Die Geschichte fand ich zwar interessant, doch war mir Cas zu weich und Em zu hart um es kurzzufassen. Trotzdem wollte ich gerne auch Band 2 lesen und kann nur sagen, zum Glück. Band 2 hat mir um einiges besser gefallen. Em weiß immer noch, was getan werden muss und ist bereit diesen Weg zu gehen, aber doch hat sie ein Gewissen, welches sich meldet. Und auch Cas hat sich verändert, er wächst in die Rolle des Königs und lernt, es geht nicht darum Freunde zu finden, sondern darum sein Reich zu regieren. Das Schöne daran ist, die beiden lernen voneinander. Er mildert ihre Härte ab und sie seine Weichheit, diese Ergänzungen haben mir sehr gefallen. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, besonders Aren mochte ich sehr. Er hatte gegen Ende eine sehr starke Szene. Oft schwächelt ein Mittelband etwas, aber diesen fand ich sehr stark. Die Geschichte wurde stetig vorangetrieben und ich mochte die Dynamik. Es gab immer wieder spannende Szenen, besonders weil ich mir nie ganz sicher war, ob die Nebencharaktere, die ich mochte, auch überleben werden. Durch Olivia wurde einige Spannung erzeugt, eigentlich ist man als Leser auf ihrer Seite, ist sie doch die Schwester von Em und auf der Seite von den Guten. Oder etwa nicht, es fällt sehr schwer in dieser Geschichte auf einer Seite zu sein. Alle haben Fehler gemacht, viele bereuen sie, aber manche machen sie immer noch und empfinden dabei keinerlei Reue. Fazit: Ein sehr starker Mittelband, ich bin wirklich sehr froh, die Reihe weiterverfolgt zu haben. Die Geschichte geht dynamisch und spannend weiter. Aber auch die Gefühle bleiben nicht auf der Strecke. Die Geschichte konnte mich völlig fesseln und gegen Ende hatte ich richtig Angst, weiter zu lesen. Ich bin extrem gespannt auf Band 3.
Nachdem Em ihre Schwester Olivia befreit hat, machen sich die beiden auf den Weg in ihr Königreich. Hier ist alles zerstört und die beiden müssen alles wieder aufbauen lassen. Olivia will nur eins, an ihren Feinden Rache nehmen, aber Em wäre eine friedliche Lösung viel lieber. Die Handlung schließt nahtlos an den 1. Teil an. Olivia und Emelina sind zurück in ihrer Heimat und wollen ihr Reich wieder aufbauen. Keine einfache Aufgabe, denn die beiden sind doch sehr unterschiedlicher Meinung wie das vonstatten gehen soll. Die Geschichte wechselt zwischen den einzelnen Charakteren hin und her. Neben Em, Olivia und Casimir spielt auch Aren in diesem Teil eine sehr wichtige Rolle. Die Autorin thematisiert sehr die Probleme zwischen den Reichen und mitten zwischen diesen Problemen befindet sich Em und Olivia. Bereits im ersten Teil hat man gemerkt, dass Olivia anders ist als Em, was im zweiten Teil noch einmal sehr deutlich wird. Ich würde sie fast schon als wahnsinnig bezeichnen, so wie sie gegen ihre Feinde vorgeht. Die Handlung ist insgesamt doch recht brutal und blutig, aber auch romantisch. Denn die Romanze zwischen Em und Cas spielt wieder eine nicht unwesentliche Rolle, was mir sehr gut gefallen hat. Die beiden haben es wirklich nicht einfach und im Moment sieht es eher schlecht für die beiden aus. Insgesamt haben mir die Entwicklungen im 2. Teil sehr gut gefallen und ich bin sehr auf den finalen Band gespannt, der leider erst im März 2019 erscheinen wird. Von mir gibt es wieder die volle Punktzahl.
Wieder vereint! Die Schwestern Emelina und Olivia wollen ihr Königreich Ruina zu alter Stärke zurückführen. Doch während Olivia nach ihrer Gefangenschaft auf Rache sinnt, hofft Emelina auf eine friedliche Lösung – nun, da Cas den Thron von Lera innehat. Aber die Spannungen zwischen den Schwestern bergen Gefahren. Ein zu allem entschlossener Gegner macht sich Emelinas Zerrissenheit zwischen Loyalität und Liebe zunutze und spinnt eine blutige Intrige … (Klappentext) Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht. Im ersten Band war Ems größtes Ziel unbedingt Rache für ihr Volk und ihre Familie gekämpft hat, doch die Zeit in Lira bei Cas hat einiges für sie verändert. Ihre Schwester ist befreit und Em wünscht sich vor allem Frieden und einen Neuanfang für die Ruined, aber Olivia hat ganz andere Pläne. Die beiden Schwestern sind sehr unterschiedlich und das liegt nicht nur daran, dass Olivia im Gegensatz zu Em magische Fähigkeiten hat und somit die rechtmäßige Königin von Ruina ist, sondern auch stark charakterlich. Zitat : "»Was ?«, Olivia warf ihrer Schwester einen wütenden Blick über die Schulter zu. »Hingehen und sie alle sofort umbringen ?« »Bitte nicht.« Sie war tatsächlich versucht, es zu tun. Es würde den Tag sicherlich schöner machen." So mochte ich Em als Protagonistin immer gerne und Em war für mich total unsympathisch. Olivia ist mordlustig, grausam und blutrünstig. Sie hat Spaß daran andere zu quälen, zu töten und ihre Macht zu demonstrieren. Deswegen kommt es zwischen Em und Olivia öfters zu Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten und zudem müssen stehen sie vor einigen Problemen für ihr Volk und ein neuer Nebencharakter, August, taucht auf und mischt sich in ihre Angelegenheiten ein. Überzeugend gemacht fand ich, dass es die Geschichte neben der Sicht von Em und Cas, nun auch von Olivia und Aren geschildert wird. Dadurch hatte man als Leser noch mehr Einblicke in das Geschehen und wie die einzelnen Charaktere denken und fühlen. Zitat : "Alle flohen jetzt vor ihr. Die Leute flüsterten ihren Namen, so wie der Mann eben. Voller Furcht. Das war es, was sie immer wollte. Aber es fühlte sich nicht so gut an, wie sie gedacht hatte." Der Schreibstil von Amy Tintera ließ sich wie zuvor im Auftakt der Reihe angenehm flüssig lesen und war spannend geschrieben. Ich konnte mir die Welt schön bildlich vorstellen, aber eine Karte von den einzelnen Königreichen hätte ich als Zusatz toll gefunden. Insgesamt hat mir die Handlung gut gefallen, leider war sie aber auch teilweise ein bisschen vorhersehbar. Ich fand es schade, dass das Buch wie eine unausweichliche Vorbereitung auf den Krieg gewirkte und in der Handlung dadurch wenig Überraschendes passiert ist. Es dreht sich viel um Verhandlungen und Verrat zwischen den Königreichen und dazwischen viele Charaktere, die sich eine unterschiedliche Zukunft anstreben, manche wollen ein friedlichen Zusammenleben und andere haben nur Kampf und Krieg vor Augen. Fazit : Hat mir richtig gut gefallen, eine schöne Fortsetzung, nur leider teilweise leicht vorsehbar und in der Handlung zu wenig überraschend.
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Die Reihe aus der Feder von Amy Tintera rund um Die Legende der vier Königreiche wird mit „Vereint“ fortgeführt. Hierbei ist es sinnvoll, dass man bereits den Auftakt „Ungekrönt“ gelesen hat, da die Handlung nahtlos weitergeführt wird. Ansonsten würde man einige Zusammenhänge nicht vollständig nachvollziehen können. Klappentext: Wieder vereint! Die Schwestern Emelina und Olivia wollen ihr Königreich Ruina zu alter Stärke zurückführen. Doch während Olivia nach ihrer Gefangenschaft auf Rache sinnt, hofft Emelina auf eine friedliche Lösung – nun, da Cas den Thron von Lera innehat. Aber die Spannungen zwischen den Schwestern bergen Gefahren. Ein zu allem entschlossener Gegner macht sich Emelinas Zerrissenheit zwischen Loyalität und Liebe zunutze und spinnt eine blutige Intrige … Auch dieses Mal empfand ich den Schreibstil von Amy Tintera als flüssig, er ist leicht und einfach gehalten, sodass die Seiten schnell gelesen sind. Einige spannende Passagen sind im Verlauf des Buches eingebaut wurden, auch einige Wendungen, welche ich so nicht erwartet hätte. Doch meiner Meinung nach konnte der Spannungsbogen nicht permanent auf einem hohen Level gehalten werden. Ein bisschen weniger hin und her hätte der Spannungskurve meiner Ansicht nach gut getan. Dennoch sind die Seiten nur so dahingeflogen und ich habe mich von einer spannenden Szene zur nächsten gehangelt. Leider konnte mich die Handlung nicht immer fesseln. Einige Ausführungen fand ich zu detailliert, bei anderen hätte ich mir mehr gewünscht. Die Entwicklung der Geschichte konnte mich leider nicht vollständig überzeugen, irgendwie hatte ich ein bisschen was anderes erwartet. In dem zweiten Band der Trilogie läuft alles auf einen Krieg zwischen den einzelnen Ländern hinaus, hierbei müssen einige Niederlagen unterschiedlicher Dimensionen in Kauf genommen werden. Strategische Überlegungen werden gemacht, diplomatische Verbindungen werden eingegangen und nicht alle Ausführungen hierzu konnten mich leider überzeugen. Dennoch konnte mich die Handlung in ihren Bann ziehen. Gebannt habe ich den Verlauf der Geschichte verfolgt und bei einigen Wendungen war ich positiv überrascht, sodass ich gebannt an den Seiten geklebt habe. Erzählt wird dieses Werk aus mehreren Perspektiven, sodass man einen recht vielseitigen Einblick auf die Handlung bekommt. Dies fand ich gut gelöst. Der Leser ist dadurch auf einen recht vielschichtigen Wissensstand und hat recht unterschiedliche Einblicke in Bezug auf den Verlauf der Handlung gewonnen, kann sich ein differenziertes Bild davon machen. Auch lernt man dadurch die jeweiligen Charaktere besser kennen und kann ihre Beweggründe besser nachvollziehen und somit auch ihre Handlungen besser verstehen. Einer meiner Kritikpunkte zu „Ungekrönt“ war, dass recht wenig Wissen über die jeweiligen Länder vermittelt wird, man hat ein recht oberflächliches Bild von dieser Welt und auch über die Geschichte der Länder, welche ja für die Handlung wesentlich ist, erfährt man wenig. Dies hat sich ein bisschen in „Vereint“ gebessert, aber dennoch nicht so viel, dass man Wissensdurst gestillt wurde. Ein paar Hintergrundinformationen zu den einzelnen Ländern und auch zu ihrer Geschichte bekommt der gewillte Leser. Aber an sich sind es nur ein paar kleine Leckerbissen um den wissbegierigen Leser bei der Stange zu halten. Nicht genug, damit dieser zufrieden ist. Dies finde ich etwas schade, hat diese Welt mit den vier Königreichen doch so viel Potential, welches leider nicht vollständig genutzt wird. Ein wesentlicher Aspekt sind natürlich wieder die Charaktere. Die beiden Schwestern Emelina und Olivia sind vereint, sie haben sich wieder gefunden. Doch die Freude über das Wiedersehen ist nicht von langer Dauer. Ist die Schwester doch ganz anders als erhofft. Sie haben sich im Verlauf der Jahre recht unterschiedlich entwickelt, sodass die zwei erst lernen müssen mit der Schwester zurecht zu kommen. Sie müssen sich erst wieder aneinander gewöhnen, haben sie doch recht unterschiedliche Ansichten und Anforderungen an die Zukunft. Olivia ist durch ihre Gefangenschaft von Hass zerfressen, sie will Rache und handelt dabei oftmals irrational. Auch ihre magischen Fähigkeiten nutzt sie nicht immer sinnvoll und bedacht. Olivia ist Grund für einigen Stress innerhalb der Rebellen und ihr haben wir einige blutige und brutale Szenen innerhalb des Buches zu verdanken. Aber ihre irrationale und nicht immer nachvollziehbare Art und somit auch ihr Handeln machen das Buch spannender, man kann einfach nie wissen, was sie als nächstes plant. An ihrer Seite verblasst Emelina und auch Casimir etwas. Im ersten Band fand ich ihr Miteinander als spannend, im zweiten Band hat es mich etwas genervt. Beide standen unter Strom, dennoch hat mir der Eiertanz nicht so zugesagt. Eigentlich müssten sie miteinander kämpfen, stattdessen machen sie sich gegenseitig das Leben schwer und gewisse Gesten werden überinterpretiert oder zu stark analysiert. Das fand ich etwas schade, ein bisschen haben sie an Sympathie bei mir verloren. Sie konnten mich als Paar leider nicht mehr so ganz überzeugen, besonders im Mittelteil hat dies etwas nachgelassen. Zum Ende des Buches hin haben sie sich wieder zum Guten entwickelt – daher bin ich sehr auf den weiteren Verlauf an ihrer Beziehung gespannt. Die Entwicklung von Aren konnte mich im Gegensatz dazu vollkommen in seinen Bann ziehen. Ich habe seinen Part immer mit größtem Interesse gelesen, er hat diese Geschichte meiner Meinung nach bereichert. Insgesamt konnte mich Amy Tintera mit dem zweite Band „Vereint“ nicht vollständig überzeugen. Es gab ein paar Längen, ein paar charakterliche Entwicklungen konnten mich nicht vollständig überzeugen. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten, sodass ich zu gerne wissen möchte, wie die Geschichte beendet wird. Für „Vereint – Die Legende der vier Königreiche“ möchte ich 3,5 Sterne vergeben.
Vereint ist der zweite Band der Die Legende der vier Königreiche Trilogie. Somit kann die Besprechung Spoiler zu Band 1 enthalten. Nach der spektakulären Befreiung von Olivia, versuchen nun sie und Em, ihr Königreich wieder aufzubauen. Doch von Ruina ist nicht viel übrig und während Em immer noch an Cas, dem König von Lera hängt und eine friedliche Lösung finden möchte. Möchte Olivia Rache, und zwar brutal und blutig. Auch für Cas steht die Situation nicht zum Besten, er möchte durch sein Versprechen Em gegenüber die Ruinen nicht mehr angreifen, doch wird dies als eine Schwäche ausgelegt, der neue König sollte Stärke zeigen und nicht vergeben. Band 1 ungekrönt konnte mich nicht so wirklich überzeugen. Die Geschichte fand ich zwar interessant, doch war mir Cas zu weich und Em zu hart um es kurzzufassen. Trotzdem wollte ich gerne auch Band 2 lesen und kann nur sagen, zum Glück. Band 2 hat mir um einiges besser gefallen. Em weiß immer noch, was getan werden muss und ist bereit diesen Weg zu gehen, aber doch hat sie ein Gewissen, welches sich meldet. Und auch Cas hat sich verändert, er wächst in die Rolle des Königs und lernt, es geht nicht darum Freunde zu finden, sondern darum sein Reich zu regieren. Das Schöne daran ist, die beiden lernen voneinander. Er mildert ihre Härte ab und sie seine Weichheit, diese Ergänzungen haben mir sehr gefallen. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, besonders Aren mochte ich sehr. Er hatte gegen Ende eine sehr starke Szene. Oft schwächelt ein Mittelband etwas, aber diesen fand ich sehr stark. Die Geschichte wurde stetig vorangetrieben und ich mochte die Dynamik. Es gab immer wieder spannende Szenen, besonders weil ich mir nie ganz sicher war, ob die Nebencharaktere, die ich mochte, auch überleben werden. Durch Olivia wurde einige Spannung erzeugt, eigentlich ist man als Leser auf ihrer Seite, ist sie doch die Schwester von Em und auf der Seite von den Guten. Oder etwa nicht, es fällt sehr schwer in dieser Geschichte auf einer Seite zu sein. Alle haben Fehler gemacht, viele bereuen sie, aber manche machen sie immer noch und empfinden dabei keinerlei Reue. Fazit: Ein sehr starker Mittelband, ich bin wirklich sehr froh, die Reihe weiterverfolgt zu haben. Die Geschichte geht dynamisch und spannend weiter. Aber auch die Gefühle bleiben nicht auf der Strecke. Die Geschichte konnte mich völlig fesseln und gegen Ende hatte ich richtig Angst, weiter zu lesen. Ich bin extrem gespannt auf Band 3.
Nachdem Em ihre Schwester Olivia befreit hat, machen sich die beiden auf den Weg in ihr Königreich. Hier ist alles zerstört und die beiden müssen alles wieder aufbauen lassen. Olivia will nur eins, an ihren Feinden Rache nehmen, aber Em wäre eine friedliche Lösung viel lieber. Die Handlung schließt nahtlos an den 1. Teil an. Olivia und Emelina sind zurück in ihrer Heimat und wollen ihr Reich wieder aufbauen. Keine einfache Aufgabe, denn die beiden sind doch sehr unterschiedlicher Meinung wie das vonstatten gehen soll. Die Geschichte wechselt zwischen den einzelnen Charakteren hin und her. Neben Em, Olivia und Casimir spielt auch Aren in diesem Teil eine sehr wichtige Rolle. Die Autorin thematisiert sehr die Probleme zwischen den Reichen und mitten zwischen diesen Problemen befindet sich Em und Olivia. Bereits im ersten Teil hat man gemerkt, dass Olivia anders ist als Em, was im zweiten Teil noch einmal sehr deutlich wird. Ich würde sie fast schon als wahnsinnig bezeichnen, so wie sie gegen ihre Feinde vorgeht. Die Handlung ist insgesamt doch recht brutal und blutig, aber auch romantisch. Denn die Romanze zwischen Em und Cas spielt wieder eine nicht unwesentliche Rolle, was mir sehr gut gefallen hat. Die beiden haben es wirklich nicht einfach und im Moment sieht es eher schlecht für die beiden aus. Insgesamt haben mir die Entwicklungen im 2. Teil sehr gut gefallen und ich bin sehr auf den finalen Band gespannt, der leider erst im März 2019 erscheinen wird. Von mir gibt es wieder die volle Punktzahl.
Wieder vereint! Die Schwestern Emelina und Olivia wollen ihr Königreich Ruina zu alter Stärke zurückführen. Doch während Olivia nach ihrer Gefangenschaft auf Rache sinnt, hofft Emelina auf eine friedliche Lösung – nun, da Cas den Thron von Lera innehat. Aber die Spannungen zwischen den Schwestern bergen Gefahren. Ein zu allem entschlossener Gegner macht sich Emelinas Zerrissenheit zwischen Loyalität und Liebe zunutze und spinnt eine blutige Intrige … (Klappentext) Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht. Im ersten Band war Ems größtes Ziel unbedingt Rache für ihr Volk und ihre Familie gekämpft hat, doch die Zeit in Lira bei Cas hat einiges für sie verändert. Ihre Schwester ist befreit und Em wünscht sich vor allem Frieden und einen Neuanfang für die Ruined, aber Olivia hat ganz andere Pläne. Die beiden Schwestern sind sehr unterschiedlich und das liegt nicht nur daran, dass Olivia im Gegensatz zu Em magische Fähigkeiten hat und somit die rechtmäßige Königin von Ruina ist, sondern auch stark charakterlich. Zitat : "»Was ?«, Olivia warf ihrer Schwester einen wütenden Blick über die Schulter zu. »Hingehen und sie alle sofort umbringen ?« »Bitte nicht.« Sie war tatsächlich versucht, es zu tun. Es würde den Tag sicherlich schöner machen." So mochte ich Em als Protagonistin immer gerne und Em war für mich total unsympathisch. Olivia ist mordlustig, grausam und blutrünstig. Sie hat Spaß daran andere zu quälen, zu töten und ihre Macht zu demonstrieren. Deswegen kommt es zwischen Em und Olivia öfters zu Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten und zudem müssen stehen sie vor einigen Problemen für ihr Volk und ein neuer Nebencharakter, August, taucht auf und mischt sich in ihre Angelegenheiten ein. Überzeugend gemacht fand ich, dass es die Geschichte neben der Sicht von Em und Cas, nun auch von Olivia und Aren geschildert wird. Dadurch hatte man als Leser noch mehr Einblicke in das Geschehen und wie die einzelnen Charaktere denken und fühlen. Zitat : "Alle flohen jetzt vor ihr. Die Leute flüsterten ihren Namen, so wie der Mann eben. Voller Furcht. Das war es, was sie immer wollte. Aber es fühlte sich nicht so gut an, wie sie gedacht hatte." Der Schreibstil von Amy Tintera ließ sich wie zuvor im Auftakt der Reihe angenehm flüssig lesen und war spannend geschrieben. Ich konnte mir die Welt schön bildlich vorstellen, aber eine Karte von den einzelnen Königreichen hätte ich als Zusatz toll gefunden. Insgesamt hat mir die Handlung gut gefallen, leider war sie aber auch teilweise ein bisschen vorhersehbar. Ich fand es schade, dass das Buch wie eine unausweichliche Vorbereitung auf den Krieg gewirkte und in der Handlung dadurch wenig Überraschendes passiert ist. Es dreht sich viel um Verhandlungen und Verrat zwischen den Königreichen und dazwischen viele Charaktere, die sich eine unterschiedliche Zukunft anstreben, manche wollen ein friedlichen Zusammenleben und andere haben nur Kampf und Krieg vor Augen. Fazit : Hat mir richtig gut gefallen, eine schöne Fortsetzung, nur leider teilweise leicht vorsehbar und in der Handlung zu wenig überraschend.









