Lichterglanz & Dunkelschatten
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
„Jedes Wort, jede Zeile und jede Seite verändert uns …“ C. I. Harriot ist irgendwann in den kunterbunten 1990ern zwischen hüpfenden Bären und gerechtigkeitsliebenden Eichhörnchen geboren. Erfreulicherweise bestand ihre Kindheit noch aus dem persönlichen Kontakt zu Menschen (auch bekannt als: Freunde treffen & stundenlang quatschen) und der Unkenntnis darüber, was „Smartphone“ bedeutet. Mit Büchern statt Tablets groß geworden, entstand früh der Drang, etwas „Eigenes“ zu erschaffen. Was mit Kurzgeschichten und im Kollektiv geschriebenen Kriminalromanen begann, hat nun seine Heimat im Bereich der Fantasy gefunden… Ihre Freizeit verbringt die Autorin heute, wenn sie nicht bei ihrem pummeligen Pony ist, damit, sich Geschichten auszudenken, an ihren Charakteren zu feilen oder selbst zu lesen. Schwarze Buchstaben auf weißem Papier sind ihre Welt. Ihr großes Manko ist übrigens, dass sie prinzipiell an keinem Buchladen unbeschadet vorbeigehen kann. Aus „mal kurz schauen“ werden Stunden und einige Bücher … (Dabei spielt es keine Rolle, ob in der zentnerschweren Handtasche schon zwei Bücher mitgeschleppt werden, weil „vielleicht“ Zeit zum Lesen ist.)
Posts
Sehr gut
Die Geschichte von Erin und Finley war sehr spannend. Anfangs hat es mich nicht ganz so überzeugt, weil ich nicht dachte, dass sich das so wenden würde. Das Ende des Buches ist ein totaler Cliff-Hänger und ich würde jedem der das Buch liest empfehlen, den zweiten Teil bereits da zu haben, um gleich weiter lesen zu können. Ich habe den zweiten Teil leider noch nicht und muss mich jetzt etwas Gedulden. Der Grund warum ich dem Buch nur 4 von möglichen 5 Sternen gegeben habe, ist ganz einfach der, das das alles mit den Dunkelschatten und den Springern und Wächtern etwas verwirrend ist. Es war nicht einfach das alles zu verstehen. Auch die „magischen“ Kräfte die Erin und Finley und auch die anderen besitzen sind etwas durcheinander, aber trotzdem sehr spannend und gut genug um mich in seinen Bann zu ziehen.
Ich kann mich nicht so richtig entscheiden, ob es 3,5 oder 4 Sterne sind, es kann also sein, dass ich das noch mal verändere 😅 Der erste Band der Magiesprung Chronik hat mir insgesamt echt gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und durch die schnellen Perspektivwechsel zwischen verschiedenen Charakteren auch vom Tempo her sehr rasant. Hier und da hätte mir ein bißchen Innehalten vielleicht ganz gut gefallen, weil die Charaktere mir dadurch nicht so richtig nahe kamen. Erin ist eine Lichtspringerin, weiß davon aber nichts, und kommt erst nach und nach hinter das Geheimnis ihrer Herkunft und ihrer Bestimmung. Hier gab es einige Wendungen, die ganz spannend waren, und auch die Tatsache, dass man recht lange im Dunkeln tappt, konnte mich fesseln. Erin selbst war für mich aber nicht richtig greifbar, sie ist stur, neugierig und nicht auf den Kopf gefallen, aber so richtig ein Gefühl für sie habe ich nicht bekommen. Finley ist zunächst ihr Gegner, doch man ahnt schnell, dass mehr hinter seiner Geschichte steckt. Doch was genau es ist, entfaltet sich erst häppchenweise. Doch auch er bleib mit irgendwie fern. Das Magiesystem war gelungen, wenn auch im Detail für mich ab und zu erst nicht ganz schlüssig, vielleicht hätte man doch etwas das Tempo rausnehmen können, um ein paar Wendungen langsamer herbei zu führen. Vieles kam halt recht plötzlich und machte erst im weiteren Verlauf für mich Sinn. So richtig gestört haben mich also eigentlich nur Kleinigkeiten an der Handlung. Was sich mir aber die ganze Zeit nicht erschlossen hat, war Nelly, Erins beste Freundin, die aus dem Nichts auftaucht um ihr zu helfen. Sie hat sofort eine gute Erklärung dafür parat, die auch gar nicht hinterfragt wird, aber unter den gegebenen Umständen dann doch viel zu glatt war. Ich finde ja, man hätte sie hier gar nicht gebraucht, weil sie für die Handlung nicht wirklich was tut, und auch leider ein bißchen zwischen den Protagonisten steht, so dass man nie wirklich weiß, ob es zwischen ihnen knistern soll, oder ob die einfach Freunde sein sollen. Richtig gut war dagegen die Atmosphäre des magischen Roadtrips, den Erin und Finley dann irgendwie hinlegen. Sowas mag ich ja immer. Auf Band zwei bin ich auf jeden Fall gespannt, wir haben hier auch keinen krassen Cliffhanger, so dass ich mir damit wahrscheinlich etwas Zeit lassen werde ☺️

Ein Jugendbuch mit tollen Charakteren und einer spannenden Fantasy-Story! Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen gewesen, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Durch die Ich-Perspektive wird einem ein tiefer Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere ermöglicht. Dabei wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Protagonistin Erin und Finley, der ihr eher feindlich gegenüber steht, erzählt. Zusätzlich kommt auch der eigentliche Bösewicht der Dilogie zu Wort, was ich sehr spannend finde. Erin war mir ziemlich schnell sympathisch. Sie lässt sich nicht schnell aus der Fassung bringen, wobei ihre stärkste Waffe wohl ihr Sarkasmus ist. Ihre sarkastische Art ist einfach herrlich. Ihre Direktheit hat mich in so einigen Situationen wirklich zum Lachen gebracht, weil sie eine richtige No-bullshit-Schiene fährt. Allerdings ging mir das teilweise zu weit, da sie irgendwie nicht zu erkennen schien, wie ernst die Lage tatsächlich ist. Sie wirkt manchmal wirklich kindisch und äußert sich dann definitiv auch ziemlich unüberlegt. Auch ihre beste Freundin Nelly ging mir oft ziemlich auf die Nerven, weil sie für mich viel zu besserwisserisch rüberkam. Finley hingegen mochte ich sehr. Man lernst ihn erst nach und nach richtig kennen, wobei er zunächst sehr düster und gefährlich wirkt und sich wie einen richtigen Idioten verhält. Allerdings ist seine Vergangenheit auch sehr tragisch, was mich wirklich traurig gestimmt hat. Als er dann mehr über sich selbst erfährt, ändert sich auch seine Einstellung gegenüber allem, was ich leider etwas vorhersehbar fand. Ich habe eigentlich von Anfang an erwartet, dass das passieren würde. Auch die Nebencharaktere waren allesamt sehr interessant. Ich hatte den Eindruck, dass besonders sie neue spannende Aspekte zur Geschichte beigetragen haben, da sie eigentlich immer die Quellen an Informationen waren und so die Handlung vorangetrieben haben. Der Aufbau der Welt ist mir leider nicht ganz klar geworden. Eigentlich wirkt alles wie in unserer normalen Welt auch. Anscheinend ist aber angeblich alles anders, da vor einigen Jahren irgendwas die Stadt zerstört hat. Was genau das war wird allerdings nicht klar. Hat das etwas mit Feindschaft, die im Buch behandelt wird, zu tun? Kurz gesagt, der Prolog verwirrt mich noch immer. Das Konzept der Magie finde ich hingegen sehr spannend und besonders, weshalb ich diesbezüglich auch sehr neugierig bin, noch mehr darüber zu erfahren. Der Anfang der Geschichte hat für mich einen relativ verwirrenden Einstieg dargestellt, weil ich zunächst nicht verstanden habe, wer wer ist und was überhaupt abgeht. Das finde ich allerdings sehr spannend, weil man so auf dem gleichen Stand wie die Protagonisten ist und so alles mit ihnen zusammen besser kennenlernen kann. Nach den ersten 100 Seiten nimmt die Geschichte dann auch richtig an Fahrt an. Spätestens da konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, da es unglaublich spannend wurde und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Situation wird immer angespannter, die Charaktere verstricken sich immer mehr in ihren Problemen, finden Lösungen, gleichzeitig aber auch neue Fragen. Und das bis zum Ende. Somit hat mich der letzte Satz des Buches auch mit vielen Fragezeichen zurückgelassen, sodass ich den zweiten Teil der Dilogie gar nicht abwarten kann. Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, weshalb es von mir 4 Sterne bekommt.

Erin Summer lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei einem Vormund. Seit vielen Jahren plagen sie unerklärliche Ohnmachtsanfälle und niemand weiß, woher sie kommen. Jetzt kurz vor ihrem 18. Geburtstag werden die Anfälle häufiger und ein Arzt sagt ihr voraus, dass sie bald sterben wird. Aber plötzlich fühlt sie sich verfolgt und ein junger Mann will sie entführen. Wie sich herausstellt, haben die Anfälle einen völlig anderen Grund als sie bisher dachte und sie gerät zwischen die Fronten zweier verfeindeter Magierclans. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Reihe. Die Grundidee fand ich sehr gut, leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen, was an verschiedenen Dingen lag. Die Autorin lässt ihre Leser lange im Unklaren worum es hier eigentlich geht. Das hat mich persönlich sehr gestört, weil die Handlung dadurch sehr verwirrend auf mich wirkt. Auch die aggressive Grundstimmung hat mir persönlich nicht so gefallen. Gerade Finley ist am Anfang extrem aggressiv, was ihn sehr unsympathisch macht. Leider bleiben die Charaktere für mich sehr blass. Auch der Wandel von Finley kam mir persönlich viel zu plötzlich. Romantik gibt es nicht wirklich. Ich werde die Reihe nicht weiter lesen. Von mir gibt es leider nur 3 von 5 Punkten.
Ich durfte dieses Buch wieder im Kreise einer interessanten Leserunde auf Lovelybooks lesen. Vielen Dank dafür. Es hat mir wirklich gefallen, mich dort auszutauschen. Das Buch hat einen wirklich interessanten Aufbau, der wesentlich tiefer geht, als ich anfangs erwartet habe. Es gibt hier nicht nur einen Kampf zwischen Licht und Schatten, sondern da steckt viel mehr dahinter. Das hat mich wirklich positiv überrascht und im Grossen und Gesamten ist es wirklich sehr interessant und spannend aufgebaut. Diese Tiefe wurde bis zu einem gewissen Grad aber leider auch zum Verhängnis der Geschichte. Sie ist keineswegs schlecht, und ja mir ist klar, dass es einen zweiten Band gibt, aber mir ist bis Ende des ersten Bandes noch immer nicht die Grundstruktur klar. Fragen offen zu lassen ist immer gut, aber im Moment sind es noch so viele, dass mir einfach noch ein klarer Gesamtüberblick fehlt. Fragen wie, wo kommen die Götter und die Wächter genau ins Spiel? Wie sind diese mit dem Krieg von Licht und Schatten verknüpft, dass sie schlussendlich dem Untergang nahestehen? Wie und wann entstanden diese Schatten und wie löste das ein Ungleichgewicht aus? Was genau ist diese Quelle nun und gibt es sie überhaupt? Die letzte Frage kam im ganzen Buch immer wieder vor, aber irgendwie ist die Antwort immer noch nicht klar. Dies waren generell nur einige Fragen, aber da wären definitiv auch mehr. Vielleicht habe ich auch einfach nicht alles verstanden. Sollte es Missverständnisse geben, klärt mich gerne auf. Meiner Meinung nach sollten zumindest die Grundfragen beantwortet werden, sodass im zweiten Teil der Fokus auf dem Kampf liegen kann. Die Charaktere fand ich dagegen toll. Nelly ist eine grossartige beste Freundin, der es sowas von egal ist, wie durchgedreht Erin nun scheint und sie auch immer voll unterstützt. So eine Freundin wünscht sich wohl jeder und sie gehört definitiv zu meinen Lieblingscharakteren. Ich fand es auch ein grosses Plus, dass sie zumindest bei einem Teil der Geschichte mitspielen durfte, auch wenn sie keine Magie besitzt und auch nicht Teil des Krieges wäre. Ich habe es immer lieber, wenn die Freunde wissen, was los ist, anstatt sie anzulügen, um die magischen Fähigkeiten versteckt zu halten. Auch mit Erin selbst hatte ich keine Probleme. Sie hat manchmal eine etwas zu grosse Klappe und nicht immer so viel dahinter, aber das zählt wohl zu ihren Fehlern dazu und macht sie menschlicher. Mich hat es jedenfalls nicht gestört. Ein weiterer riesiger Pluspunkt ist die Beziehung zwischen Erin und Finley. Die beiden gehen von Hass zu Toleranz zu einer Art Freundschaft über (in der sie sich aber trotzdem noch manchmal ärgern), ohne es überstürzt wirken zu lassen. Und es gibt keine Romanze (zumindest noch nicht und ich hoffe es bleibt so)! Eine wahre Seltenheit, was ich leider nicht verstehen kann. Eine Freundschaft kann auch sehr toll in einer Geschichte sein und in manchen Fällen würde ich es sogar definitiv bevorzugen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass die Geschichte wirklich gut ist. Ich mochte sie wirklich sehr und die Tiefe hat mich positiv überrascht. Jedoch sind mir zu viele Fragen offengeblieben, auch wenn ich weiss, dass da noch ein zweiter Teil ist. Ich habe irgendwo einfach den Gesamtüberblick verloren, aber das kann auch einfach meine Schuld persönlich sein. Das Buch bekommt von mir deshalb vier von fünf Sternen.
Prinzipiell hat mir das Buch richtig gut gefallen und es ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Daher nur für zwischendurch, da es mit seinen 290 Ebook Seiten für einen Fantasyroman doch eher kurz ausfällt und vergleichbar wenig Platz für worldbuilding etc. bleibt. Erin und ihr Verhalten war für mich sehr greifbar und nachvollziehbar, auch Finley ist ein Charakter der eine interessante Entwicklung durchmacht. Manchmal kam es mir jedoch so vor, als ob sich die Autorin etwas zu sehr bemüht, die Eigenschaften, bzw. Intentionen der Charaktere zu betonen. An manchen Stellen wirkte der Dialog etwas zu gewollt und gezwungen.Die Idee und der Plot an sich waren gut und auch interessant umgesetzt. Ich hätte mir ein paar mehr Informationen gewünscht, da man doch sehr lange im Dunkeln tappt, worum es eigentlich geht. Da verbliebene offene Fragen aber voraussichtlich in Band 2 beantwortet werden, ist das nur ein kleiner Kritikpunkt.Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen und besonders der Schluss war sehr spannend.
Description
Book Information
Author Description
„Jedes Wort, jede Zeile und jede Seite verändert uns …“ C. I. Harriot ist irgendwann in den kunterbunten 1990ern zwischen hüpfenden Bären und gerechtigkeitsliebenden Eichhörnchen geboren. Erfreulicherweise bestand ihre Kindheit noch aus dem persönlichen Kontakt zu Menschen (auch bekannt als: Freunde treffen & stundenlang quatschen) und der Unkenntnis darüber, was „Smartphone“ bedeutet. Mit Büchern statt Tablets groß geworden, entstand früh der Drang, etwas „Eigenes“ zu erschaffen. Was mit Kurzgeschichten und im Kollektiv geschriebenen Kriminalromanen begann, hat nun seine Heimat im Bereich der Fantasy gefunden… Ihre Freizeit verbringt die Autorin heute, wenn sie nicht bei ihrem pummeligen Pony ist, damit, sich Geschichten auszudenken, an ihren Charakteren zu feilen oder selbst zu lesen. Schwarze Buchstaben auf weißem Papier sind ihre Welt. Ihr großes Manko ist übrigens, dass sie prinzipiell an keinem Buchladen unbeschadet vorbeigehen kann. Aus „mal kurz schauen“ werden Stunden und einige Bücher … (Dabei spielt es keine Rolle, ob in der zentnerschweren Handtasche schon zwei Bücher mitgeschleppt werden, weil „vielleicht“ Zeit zum Lesen ist.)
Posts
Sehr gut
Die Geschichte von Erin und Finley war sehr spannend. Anfangs hat es mich nicht ganz so überzeugt, weil ich nicht dachte, dass sich das so wenden würde. Das Ende des Buches ist ein totaler Cliff-Hänger und ich würde jedem der das Buch liest empfehlen, den zweiten Teil bereits da zu haben, um gleich weiter lesen zu können. Ich habe den zweiten Teil leider noch nicht und muss mich jetzt etwas Gedulden. Der Grund warum ich dem Buch nur 4 von möglichen 5 Sternen gegeben habe, ist ganz einfach der, das das alles mit den Dunkelschatten und den Springern und Wächtern etwas verwirrend ist. Es war nicht einfach das alles zu verstehen. Auch die „magischen“ Kräfte die Erin und Finley und auch die anderen besitzen sind etwas durcheinander, aber trotzdem sehr spannend und gut genug um mich in seinen Bann zu ziehen.
Ich kann mich nicht so richtig entscheiden, ob es 3,5 oder 4 Sterne sind, es kann also sein, dass ich das noch mal verändere 😅 Der erste Band der Magiesprung Chronik hat mir insgesamt echt gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und durch die schnellen Perspektivwechsel zwischen verschiedenen Charakteren auch vom Tempo her sehr rasant. Hier und da hätte mir ein bißchen Innehalten vielleicht ganz gut gefallen, weil die Charaktere mir dadurch nicht so richtig nahe kamen. Erin ist eine Lichtspringerin, weiß davon aber nichts, und kommt erst nach und nach hinter das Geheimnis ihrer Herkunft und ihrer Bestimmung. Hier gab es einige Wendungen, die ganz spannend waren, und auch die Tatsache, dass man recht lange im Dunkeln tappt, konnte mich fesseln. Erin selbst war für mich aber nicht richtig greifbar, sie ist stur, neugierig und nicht auf den Kopf gefallen, aber so richtig ein Gefühl für sie habe ich nicht bekommen. Finley ist zunächst ihr Gegner, doch man ahnt schnell, dass mehr hinter seiner Geschichte steckt. Doch was genau es ist, entfaltet sich erst häppchenweise. Doch auch er bleib mit irgendwie fern. Das Magiesystem war gelungen, wenn auch im Detail für mich ab und zu erst nicht ganz schlüssig, vielleicht hätte man doch etwas das Tempo rausnehmen können, um ein paar Wendungen langsamer herbei zu führen. Vieles kam halt recht plötzlich und machte erst im weiteren Verlauf für mich Sinn. So richtig gestört haben mich also eigentlich nur Kleinigkeiten an der Handlung. Was sich mir aber die ganze Zeit nicht erschlossen hat, war Nelly, Erins beste Freundin, die aus dem Nichts auftaucht um ihr zu helfen. Sie hat sofort eine gute Erklärung dafür parat, die auch gar nicht hinterfragt wird, aber unter den gegebenen Umständen dann doch viel zu glatt war. Ich finde ja, man hätte sie hier gar nicht gebraucht, weil sie für die Handlung nicht wirklich was tut, und auch leider ein bißchen zwischen den Protagonisten steht, so dass man nie wirklich weiß, ob es zwischen ihnen knistern soll, oder ob die einfach Freunde sein sollen. Richtig gut war dagegen die Atmosphäre des magischen Roadtrips, den Erin und Finley dann irgendwie hinlegen. Sowas mag ich ja immer. Auf Band zwei bin ich auf jeden Fall gespannt, wir haben hier auch keinen krassen Cliffhanger, so dass ich mir damit wahrscheinlich etwas Zeit lassen werde ☺️

Ein Jugendbuch mit tollen Charakteren und einer spannenden Fantasy-Story! Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen gewesen, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Durch die Ich-Perspektive wird einem ein tiefer Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere ermöglicht. Dabei wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Protagonistin Erin und Finley, der ihr eher feindlich gegenüber steht, erzählt. Zusätzlich kommt auch der eigentliche Bösewicht der Dilogie zu Wort, was ich sehr spannend finde. Erin war mir ziemlich schnell sympathisch. Sie lässt sich nicht schnell aus der Fassung bringen, wobei ihre stärkste Waffe wohl ihr Sarkasmus ist. Ihre sarkastische Art ist einfach herrlich. Ihre Direktheit hat mich in so einigen Situationen wirklich zum Lachen gebracht, weil sie eine richtige No-bullshit-Schiene fährt. Allerdings ging mir das teilweise zu weit, da sie irgendwie nicht zu erkennen schien, wie ernst die Lage tatsächlich ist. Sie wirkt manchmal wirklich kindisch und äußert sich dann definitiv auch ziemlich unüberlegt. Auch ihre beste Freundin Nelly ging mir oft ziemlich auf die Nerven, weil sie für mich viel zu besserwisserisch rüberkam. Finley hingegen mochte ich sehr. Man lernst ihn erst nach und nach richtig kennen, wobei er zunächst sehr düster und gefährlich wirkt und sich wie einen richtigen Idioten verhält. Allerdings ist seine Vergangenheit auch sehr tragisch, was mich wirklich traurig gestimmt hat. Als er dann mehr über sich selbst erfährt, ändert sich auch seine Einstellung gegenüber allem, was ich leider etwas vorhersehbar fand. Ich habe eigentlich von Anfang an erwartet, dass das passieren würde. Auch die Nebencharaktere waren allesamt sehr interessant. Ich hatte den Eindruck, dass besonders sie neue spannende Aspekte zur Geschichte beigetragen haben, da sie eigentlich immer die Quellen an Informationen waren und so die Handlung vorangetrieben haben. Der Aufbau der Welt ist mir leider nicht ganz klar geworden. Eigentlich wirkt alles wie in unserer normalen Welt auch. Anscheinend ist aber angeblich alles anders, da vor einigen Jahren irgendwas die Stadt zerstört hat. Was genau das war wird allerdings nicht klar. Hat das etwas mit Feindschaft, die im Buch behandelt wird, zu tun? Kurz gesagt, der Prolog verwirrt mich noch immer. Das Konzept der Magie finde ich hingegen sehr spannend und besonders, weshalb ich diesbezüglich auch sehr neugierig bin, noch mehr darüber zu erfahren. Der Anfang der Geschichte hat für mich einen relativ verwirrenden Einstieg dargestellt, weil ich zunächst nicht verstanden habe, wer wer ist und was überhaupt abgeht. Das finde ich allerdings sehr spannend, weil man so auf dem gleichen Stand wie die Protagonisten ist und so alles mit ihnen zusammen besser kennenlernen kann. Nach den ersten 100 Seiten nimmt die Geschichte dann auch richtig an Fahrt an. Spätestens da konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, da es unglaublich spannend wurde und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Situation wird immer angespannter, die Charaktere verstricken sich immer mehr in ihren Problemen, finden Lösungen, gleichzeitig aber auch neue Fragen. Und das bis zum Ende. Somit hat mich der letzte Satz des Buches auch mit vielen Fragezeichen zurückgelassen, sodass ich den zweiten Teil der Dilogie gar nicht abwarten kann. Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, weshalb es von mir 4 Sterne bekommt.

Erin Summer lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei einem Vormund. Seit vielen Jahren plagen sie unerklärliche Ohnmachtsanfälle und niemand weiß, woher sie kommen. Jetzt kurz vor ihrem 18. Geburtstag werden die Anfälle häufiger und ein Arzt sagt ihr voraus, dass sie bald sterben wird. Aber plötzlich fühlt sie sich verfolgt und ein junger Mann will sie entführen. Wie sich herausstellt, haben die Anfälle einen völlig anderen Grund als sie bisher dachte und sie gerät zwischen die Fronten zweier verfeindeter Magierclans. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Reihe. Die Grundidee fand ich sehr gut, leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen, was an verschiedenen Dingen lag. Die Autorin lässt ihre Leser lange im Unklaren worum es hier eigentlich geht. Das hat mich persönlich sehr gestört, weil die Handlung dadurch sehr verwirrend auf mich wirkt. Auch die aggressive Grundstimmung hat mir persönlich nicht so gefallen. Gerade Finley ist am Anfang extrem aggressiv, was ihn sehr unsympathisch macht. Leider bleiben die Charaktere für mich sehr blass. Auch der Wandel von Finley kam mir persönlich viel zu plötzlich. Romantik gibt es nicht wirklich. Ich werde die Reihe nicht weiter lesen. Von mir gibt es leider nur 3 von 5 Punkten.
Ich durfte dieses Buch wieder im Kreise einer interessanten Leserunde auf Lovelybooks lesen. Vielen Dank dafür. Es hat mir wirklich gefallen, mich dort auszutauschen. Das Buch hat einen wirklich interessanten Aufbau, der wesentlich tiefer geht, als ich anfangs erwartet habe. Es gibt hier nicht nur einen Kampf zwischen Licht und Schatten, sondern da steckt viel mehr dahinter. Das hat mich wirklich positiv überrascht und im Grossen und Gesamten ist es wirklich sehr interessant und spannend aufgebaut. Diese Tiefe wurde bis zu einem gewissen Grad aber leider auch zum Verhängnis der Geschichte. Sie ist keineswegs schlecht, und ja mir ist klar, dass es einen zweiten Band gibt, aber mir ist bis Ende des ersten Bandes noch immer nicht die Grundstruktur klar. Fragen offen zu lassen ist immer gut, aber im Moment sind es noch so viele, dass mir einfach noch ein klarer Gesamtüberblick fehlt. Fragen wie, wo kommen die Götter und die Wächter genau ins Spiel? Wie sind diese mit dem Krieg von Licht und Schatten verknüpft, dass sie schlussendlich dem Untergang nahestehen? Wie und wann entstanden diese Schatten und wie löste das ein Ungleichgewicht aus? Was genau ist diese Quelle nun und gibt es sie überhaupt? Die letzte Frage kam im ganzen Buch immer wieder vor, aber irgendwie ist die Antwort immer noch nicht klar. Dies waren generell nur einige Fragen, aber da wären definitiv auch mehr. Vielleicht habe ich auch einfach nicht alles verstanden. Sollte es Missverständnisse geben, klärt mich gerne auf. Meiner Meinung nach sollten zumindest die Grundfragen beantwortet werden, sodass im zweiten Teil der Fokus auf dem Kampf liegen kann. Die Charaktere fand ich dagegen toll. Nelly ist eine grossartige beste Freundin, der es sowas von egal ist, wie durchgedreht Erin nun scheint und sie auch immer voll unterstützt. So eine Freundin wünscht sich wohl jeder und sie gehört definitiv zu meinen Lieblingscharakteren. Ich fand es auch ein grosses Plus, dass sie zumindest bei einem Teil der Geschichte mitspielen durfte, auch wenn sie keine Magie besitzt und auch nicht Teil des Krieges wäre. Ich habe es immer lieber, wenn die Freunde wissen, was los ist, anstatt sie anzulügen, um die magischen Fähigkeiten versteckt zu halten. Auch mit Erin selbst hatte ich keine Probleme. Sie hat manchmal eine etwas zu grosse Klappe und nicht immer so viel dahinter, aber das zählt wohl zu ihren Fehlern dazu und macht sie menschlicher. Mich hat es jedenfalls nicht gestört. Ein weiterer riesiger Pluspunkt ist die Beziehung zwischen Erin und Finley. Die beiden gehen von Hass zu Toleranz zu einer Art Freundschaft über (in der sie sich aber trotzdem noch manchmal ärgern), ohne es überstürzt wirken zu lassen. Und es gibt keine Romanze (zumindest noch nicht und ich hoffe es bleibt so)! Eine wahre Seltenheit, was ich leider nicht verstehen kann. Eine Freundschaft kann auch sehr toll in einer Geschichte sein und in manchen Fällen würde ich es sogar definitiv bevorzugen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass die Geschichte wirklich gut ist. Ich mochte sie wirklich sehr und die Tiefe hat mich positiv überrascht. Jedoch sind mir zu viele Fragen offengeblieben, auch wenn ich weiss, dass da noch ein zweiter Teil ist. Ich habe irgendwo einfach den Gesamtüberblick verloren, aber das kann auch einfach meine Schuld persönlich sein. Das Buch bekommt von mir deshalb vier von fünf Sternen.
Prinzipiell hat mir das Buch richtig gut gefallen und es ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Daher nur für zwischendurch, da es mit seinen 290 Ebook Seiten für einen Fantasyroman doch eher kurz ausfällt und vergleichbar wenig Platz für worldbuilding etc. bleibt. Erin und ihr Verhalten war für mich sehr greifbar und nachvollziehbar, auch Finley ist ein Charakter der eine interessante Entwicklung durchmacht. Manchmal kam es mir jedoch so vor, als ob sich die Autorin etwas zu sehr bemüht, die Eigenschaften, bzw. Intentionen der Charaktere zu betonen. An manchen Stellen wirkte der Dialog etwas zu gewollt und gezwungen.Die Idee und der Plot an sich waren gut und auch interessant umgesetzt. Ich hätte mir ein paar mehr Informationen gewünscht, da man doch sehr lange im Dunkeln tappt, worum es eigentlich geht. Da verbliebene offene Fragen aber voraussichtlich in Band 2 beantwortet werden, ist das nur ein kleiner Kritikpunkt.Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen und besonders der Schluss war sehr spannend.












