Auf der Spur des Bösen

Auf der Spur des Bösen

Softcover
3.841
ProfilingPsychologoschOpferKommissar

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Description

Ein kaltblütiger Serienmörder. Eine verstümmelte Frauenleiche in einem Plastiksack. Ein erschossener US-Amerikaner im Zug. Kriminalhauptkommissar Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Er beschreibt seine schwierigsten Fälle. Dabei gewährt er Einblicke in die Methoden der Profiler und erklärt, was die Spuren am Tatort über die Psyche des Täters verraten. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
True Stories
Format
Softcover
Pages
304
Price
14.40 €

Author Description

Axel Petermann ist seit fast 40 Jahren bei der Kriminalpolizei, davon über 35 Jahre als Mordermittler, Leiter einer Mordkommission und stellvertretender Leiter für Gewaltdelikte, Profiler und hat bereits in über 1.000 Fällen ermittelt: Tötungsdelikte, Unfälle, Suizide. Außerdem lehrt er Kriminalistik, berät die Bremer Redaktion Tatort. Vor rund zehn Jahren reichte es ihm nach einem Mord nicht mehr die Frage zu stellen: Wer hat das getan? Axel Petermann wollte zusätzlich auch das Warum verstehen. Warum haben die Täter auf eine bestimmt Art und Weise getötet? Welche bizarren Fantasien spielen sich in den Köpfen der Mörder ab? Um noch mehr über die Beweggründe einer Tat herausfinden zu können hat Petermann Täter, deren Fälle er bearbeitet und die er überführt hatte, viele Jahre nach ihrer Verurteilung aufgesucht und befragt. Er bekam Antworten auf Fragen, die bei der Bearbeitung in der Mordkommission nicht immer geklärt werden konnten. Die Psyche der Täter wurde somit transparenter. Seine Berufswahl hat er nie bereut ?denn einen selbstständigeren, einen verantwortungsvolleren und abwechselungsreicheren Beruf kann ich mir nicht vorstellen ? auch, und gerade weil er sich fast immer mit den Abgründen des menschlichen Verhaltens beschäftigt.?

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
51%
N/A
32%
N/A
94%
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58%
56%
79%
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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N/A
N/A
80%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%

Posts

6
All
4

„Auf der Spur des Bösen“ von Axel Petermann war mein erstes Buch des ehemaligen Fallanalytikers. Petermann schildert reale Fälle aus seiner Arbeit und konzentriert sich dabei vor allem auf die Frage, wie Ermittler versuchen zu verstehen, was passiert ist und wer hinter einer Tat steckt. Die Fälle sind logisch aufgebaut und seine Analysen gut nachvollziehbar. Beim Lesen hatte ich nie das Gefühl, dass etwas künstlich dramatisiert oder unnötig ausgeschmückt wird. Besonders gefallen hat mir der Ton des Buches. Petermann berichtet überwiegend nüchtern und hält bewusst Distanz. Er formuliert häufig vorsichtig („aus seiner Sicht“, „seiner Ansicht nach“) und macht damit deutlich, dass es sich um kriminalistische Einschätzungen handelt. Diese Zurückhaltung empfand ich als sehr angenehm, weil er weder sich selbst in den Mittelpunkt stellt noch versucht, die Fälle emotional auszuschmücken. Der Fokus bleibt klar auf den Taten, den Opfern und der Ermittlungsarbeit. Gerade durch diese Sachlichkeit wirken manche Passagen allerdings sehr plastisch. Die Gewalt wird nicht dramatisiert, aber auch nicht beschönigt – und das kann stellenweise ziemlich brutal wirken. Ich würde daher eher davon abraten, das Buch während des Essens zu lesen. Auffällig war für mich außerdem, dass in den meisten geschilderten Fällen Frauen die Opfer und Männer die Täter waren. Das entspricht zwar leider der statistischen Realität vieler Gewaltverbrechen, macht die Lektüre aber nicht weniger beklemmend. Besonders erschreckend fand ich die Brutalität, mit der einige Täter versuchten, nicht nur das Leben der Frauen zu beenden, sondern teilweise auch ihre Identität auszulöschen. Nachdenklich zurückgelassen hat mich auch die juristische Einordnung einiger Fälle. Obwohl manche Taten geplant wirkten oder sehr rational durchgeführt wurden, endeten die Verurteilungen häufig „nur“ wegen Totschlags und nicht wegen Mordes. Diese Diskrepanz zwischen Tat und rechtlicher Bewertung empfand ich stellenweise als schwer nachvollziehbar. Insgesamt ist das Buch ein sachlich geschriebenes True-Crime-Werk, das einen interessanten Einblick in kriminalistische Analyse gibt. Wer eine nüchterne und respektvolle Darstellung realer Fälle sucht, wird hier eine sehr lesenswerte Lektüre finden.

5

✨ Empfehlenswert für alle, die sich für True Crime und Täterpsychologie interessieren.

„Auf der Spur des Bösen“ bietet einen eindrucksvollen Einblick in die dunklen Seiten der menschlichen Psyche. Das Buch ist spannend und gut verständlich geschrieben. Trotz der schweren Thematik bleibt es durchgehend fesselnd.

5

Axel Petermann ist ein sehr seriöser, ruhiger Zeitgenosse mit viel Erfahrung in allerlei Kriminalistik

Dieses Buch besteht aus 5 Fällen, die Axel Petermann von Tatort/ Tatbeginn verfolgt und sich intensiv mit der Entwicklung der Fälle beschäftigt, selbst ermittelt und Täterprofile erstellt. Durch seine clevere Art und Weise gelingt es ihm immer, den Täter zu entlarven und seine Motive besser zu verstehen, ein Ganzes zu geben. So können nicht nur angehende Profiler noch etwas von ihm lernen, sondern auch einfach nur Menschen, wie ich, die mal verstehen wollen wieso diese ganzen furchtbaren Sachen so passieren und wie aus einem unschuldigen Menschen später doch ein Mörder wird. Ich finde es sehr anschaulich, sachlich und gut verständlich beschrieben. 🥰

5

Sehr interessante Fälle geben tiefe Einblicke in die Fallanalyse. Mit Petermanns lockerem Erzählstil ist das ein Muss für jede*n Interessierte*n.

5

Mordermittlungen, Täterprofile, Ursachenklärungen...

..und viele weitere Infos bekommt man in diesem informativen und interessanten Buch. 5 Kapitel, die ersten über einzelne Fälle dann zunehmend werden Fälle und Analysen verkürzt, da sich der Fokus im Erzählstil verschiebt. Was das ganze Thema unterstützt, wie ich finde. Axel Petermann ist erfahrener Ermittler, leitete Mordkommissionen, Profiler. Und immer lernwillig und bereit eigene Herangehensweise und Methodik zu hinterfragen und zu ändern. Das Buch ist sachlich und nicht reißerisch geschrieben, ganz im Stil wie Axel Petermann es mag. Es wird über Opfer wie Täter berichtet und man lernt viel über die Arbeit der Polizei, der Mordkommissionen ebenso wie die menschliche Psyche. Niemals erhebt Herr Petermann den Finger und auch über die Täter referiert er niemals als "das reine Böse". Ein ehrliches Buch über echte Menschen. Echte Opfer und echte Täter.

3

Auf der Spur des Bösen – Axel Petermann Erschienen: 2010 Seiten: 300 Format: Taschenbuch Preis: 9,99 Klappentext: Ein kaltblütiger Serienmörder. Eine verstümmelte Frauenleiche in einem Plastiksack. Ein erschossener US-Amerikaner im Zug. Kriminalhauptkommissar Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Er beschreibt seine schwierigsten Fälle. Dabei gewährt er Einblicke in die Methoden der Profiler und erklärt, was die Spuren am Tatort über die Psyche des Täters verraten. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen. Meine Meinung Axel Petermann ist Kriminalkommissar und Tatortanalytiker. Er kann über 30 Jahre Berufserfahrung vorweisen und lehrt mittlerweile auch Kriminalistik. Ich lese Bücher über Krimalfälle sehr gerne und besonders interessieren mich die Verfahren mit denen ein Täter schließlich überführt wird. Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung hat Axel Petermann einen großen Fundus an Berichten und stellt in seinem Buch „Auf der Spur des Bösen-ein Profiler berichtet“ eine große Bandbreite an Fällen dar. Dabei muss man bedenken, dass vor 30 Jahren kein Polizist von den heutigen Methoden wie DNA Analyse etc. zu träumen wagte. Da Axel Petermann einige Fälle aus der Anfangszeit seines Berufsleben vorstellt, bekommt man hier einige „old school“ Methoden mit. Das ist nicht uninteressant und doch habe ich beim Kauf des Buches etwas anderes erwartet. Sind die ersten Fälle noch interessant und verschaffen dem Leser noch einen besseren Einblick in die Köpfe der Täter und Ermittler, so wird das Buch in der zweiten Hälfte etwas schleppend und banal. Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt und das dritte und vierte Kapitel hätte man durchaus etwas straffen können. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit vielen unterschiedlichen Morden aus dem Bereich „Beziehungstat“ Es soll die verschiedenen Situationen aufzeigen, die alle in den Mord eines Beziehungspartners münden. Beim Lesen eines solchen Buches sollte jeder bedenken, dass hier reale Mordfälle geschildert werden und Herr Petermann lässt auch keine grausamen Einzelheiten weg, sofern sie wichtig für den Fall sind. Ich denke aber, dass zartbesaitete Leser auch nicht zu dieser Sorte Buch greifen würden. Unter dem Untertitel „ein Profiler berichtet“ habe ich mir leider ein komplett anderes Buch vorgestellt. Ich hatte in etwa die Serie „Criminal Minds“ im Kopf und habe mir erhofft, dass dieses Buch in etwa in dieselbe Richtung geht. Leider war dies nicht der Fall, vielleicht bin ich von der Serie aber nur zu voreingenommen, so dass ich mich nicht so gut auf dieses Buch einlassen konnte. Hier ging es nämlich recht wenig um Profiling (a la Criminal Minds), sondern eher um herkömmliche Ermittlungsmethoden. Axel Petermann schreibt für den Laien leicht verständlich. Er streut hier und da ein paar Fachausdrücke ein, die er aber meist im gleichen Satz erklärt. Interesannt ist ebenfalls seine distanzierte Art zu schreiben. Er berichtet sehr sachlich über die Fälle und ohne jegliche Wertung. Hier merkt man, dass er sein Handwerkszeug gelernt hat. Fazit Das Buch hat mich abwechselnd gut unterhalten und gelangweilt. Manche der hier vorgestellten Fälle sind interessant und bieten einen guten Einblick in die Köpfe von Ermitterln und Tätern. Andere Fälle hätte man gut straffen können. Im Endeffekt ist mein großes Problem mit diesem Buch, dass ich mir neben der Vorstellung der Morde und deren Auflösung, etwas mehr „Profiling“ gewünscht hätte. Da Axel Petermann viele Fälle aus den Anfängen seiner Karriere schildert, ist dies wohl auch der Tatsache geschuldet, dass das Thema Profiling einfach damals noch in den Kinderschuhen steckte. Insgesamt gebe ich dem Buch drei Sterne

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