Arbeiten
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Description
Book Information
Author Description
Heike Geißler, 1977 in Riesa geboren, ist Autorin, Übersetzerin und Mitherausgeberin der Heftreihe "Lücken kann man lesen". Zuletzt erschienen von ihr die Romane "Die Woche" und "Saisonarbeit", sowie das gemeinschaftliche Literaturprojekt "Check your habitus", kuratiert von Daniela Dröscher. Mit der Schauspielerin Charlotte Puder arbeitet sie als Kollektiv George Bele. Heike Geißler wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Leipzig.
Posts
Heike Geißler fangirl 💘
»Arbeiten« ist eine fragmentarische Bestandsaufnahme unserer Arbeitswelt, eine persönliche Gedankensammlung und irgendwie auch eine leise Anklageschrift. Was ist Arbeit - und warum bestimmt sie so sehr, wer wir sind? Geißler geht diesen Fragen in gewohnter Manier nach: klug, politisch, ein bisschen radikal, immer nahbar. Sie denkt über die Strukturen nach, in denen wir arbeiten und funktionieren (müssen), über unsichtbare und sichtbare Arbeit, über Erschöpfung, Wert und Würde. Geißler wirft einen scharfen Blick auf die Politik und verwebt persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Beobachtungen. »Arbeiten« ist kein leichtes Buch, nichts zum schnellen Wegsnacken (auch wenn es „nur“ um die 120 Seiten hat). Es fordert heraus und regt zum Nachdenken an. Ich habe es langsam gelesen, viele Passagen mehrmals. Und viel mitgenommen. Von mir gibt’s eine klare Empfehlung! 🧡

Für mich war es das dritte Buch der "Leben" - Reihe, nachdem ich letztes Jahr bereits "Altern" und "Streiten" gelesen hatte. Wieder habe ich mich für das Hörbuch entschieden und noch mehr als bei den anderen beiden denke ich, dass ich den Text hier besser auf Papier vor mir hätte haben müssen. In diversen Essays nähert sich Heike Geißler hier in weitem Sinne dem Thema Arbeit. Wie sie sein kann, welche unterschiedlichen Zwecke sie erfüllt. Dass sie manchmal zermürbt, einfach sein muss, schlecht oder überbezahlt ist, nicht gewürdigt wird, Strukturen befeuert, Erwartungen schürt, krank macht. Und dass sie Grund und Ausweg aus einer überlasteten Leistungsgesellschaft sein kann. Für diesen Text muss man sich Zeit nehmen, genauer hinlesen, die Zwischentöne finden, die Heike Geißler hier zum Teil sehr persönlich und nahbar erzählt.
Poetisch-nahbare Auseinandersetzung zum normativen Arbeitsbegriff. Persönlicher Zugänglichkeit steht im Essay im Vordergrund, keine grundlegend theoretische Analyse. Sehr gelungen!
Lohnarbeitstrott, fortwährender und sich stets neu formierender Stress, das nicht enden wollen vom Tun. Das stille Klagen in sich hinein, das Schweigen, auch das überbetont zugespitzte Anklagen bei Freund*innen. Schlussendlich, die mantraartige, herunter gepredigte Resignation: Woran liegt es? Jaja, der Kapitalismus ist Schuld. Arbeiten, arbeiten, immer arbeiten. Geißlers Essay „Arbeiten“ widmet sich einer Auseinandersetzung mit Arbeit. Sichtbare wie unsichtbare Arbeit. Lohnarbeit wie Sorgearbeit. Trauerarbeit. Sie zeigt überschaute Nuancen, streift Auswirkungen von Lohnarbeit, sensibilisiert damit und stellt sich damit gegen seinen normativen Gebrauch: Arbeit als etwas, das sich in seiner Alltäglichkeit und Gebräuchlichkeit tief in ein Kollektivwissen eingenistet hat und es sich dort gemütlich macht - Arbeit: Das, wofür man Geld bekommt. Alternierend formuliert die Autorin eine Art Briefe an die Arbeitswelt. Damit schreitet sie fragend voran, kritisiert, beschwert sich über den Zustand der von ihr adressierten Arbeitswelt und verlangt vor allem Antworten von ihrem nicht greifbaren Gegenüber. Wohl wissend, diese nicht bekommen zu können, erreichen die Briefe letztlich doch Adressat*innen - nämlich die Leser*innen des Essays. Biografische Episoden schieben sich zwischen diese Briefe, in denen sich Geißler mal beobachtend beschreibend, mal Gedanken schweifend zirkulierend mit der ganzen Arbeit, die sie umgibt, beschäftigt. „Arbeiten“ ist offensichtlich keine tiefgreifend marxistisch-analytische Auseinandersetzung mit Arbeitsteilung im Produktionsprozess, dafür ist es jedoch eine anregende, poetische Adressierung menschlicher Bedürfnisse und Notwendigkeiten. Durch die angenehme, sprachliche Zugänglichkeit bringt Geißler eine emotionale und dadurch erfahrbare Tiefe in die Thematik, die meiner Meinung nach die große Stärke der Abhandlung ausmacht. Denn sie hinterlässt nicht einen hoffnungslosen Pessimismus, sondern stößt die Leser*in sanft an und suggeriert - so wie der prozesshafte Titel des Essays - eine mögliche Veränderung.

Arbeiten von Heike Geißler Dieses Buch hat mich auf eine besondere Art beschäftigt; weniger durch Handlung, sondern durch die Gedanken, die es anstößt. Arbeiten ist kein klassischer Roman, sondern eher ein literarischer Essay über das, was Arbeit mit uns macht: körperlich, psychisch und gesellschaftlich. Geißler schreibt über den Zwang, ständig produktiv zu sein, über Erschöpfung, Anpassung und den Verlust von Selbstbestimmung in einer Welt, in der alles ökonomisiert wird - selbst Zeit und Würde. Ich fand viele ihrer Beobachtungen klug und treffend. Es gibt Passagen, die mich wirklich getroffen haben, weil sie so deutlich zeigen, wie sich Arbeit in unser Denken einschreibt, sogar bis in unsere Sprache hinein. Besonders stark ist das Buch dort, wo Geißler von den unsichtbaren Formen der Arbeit erzählt: der unbezahlten, der emotionalen, der mentalen Last, die meist gar nicht als Arbeit anerkannt wird. Trotzdem war der Text stellenweise mühsam. Der Stil ist fragmentarisch, essayistisch und bewusst sperrig. Ich musste oft pausieren, um die Gedanken zu sortieren. Manche Abschnitte wiederholen sich oder verlieren sich in Assoziationen, die zwar interessant sind, aber den roten Faden verwischen. Dadurch blieb am Ende das Gefühl, viel über Arbeit nachgedacht zu haben aber ohne wirklich zu einem Abschluss zu kommen. Arbeiten ist kein Buch, das man einfach liest, es ist eines, das man mit sich herumträgt. Es fordert, regt an und bleibt unbequem, gerade weil es keine einfachen Antworten gibt. Ich respektiere die Idee und die Konsequenz, aber es hat mich mehr intellektuell als emotional erreicht. ★★★☆☆ (3 von 5 Sternen)
»Arbeiten« ist nun das dritte und mit Abstand das beste Buch aus der Leben-Reihe, das ich gelesen habe. Diese für mich herausragende Stellung liegt vor allem an Heike Geißlers besonderem Schreibstil. Ihre Worte sind so klar, so persönlich, so vertraut und so poetisch. In ihrem Text schwankt sie zwischen Erzählungen, Briefe an „die Arbeitswelt“ und scharfer Gesellschaftskritik. Geißler fragt sich, was Arbeit (nicht) ist, schreibt über Faulheit als das für den Neoliberalismus passende Gegenteil, denkt über die schwere Arbeit ihrer Eltern nach, erklärt wie sehr sich die chronisch erkrankte Freundin wünscht wieder zu arbeiten, schreibt über migrantische Arbeiter*innen bei Karls Erdbeerhof oder die Kassiererin, die nun Pfand sammelt. Ja, Heike Geißler versucht möglichst viele diverse Perspektiven aus der Arbeiter*innenklasse in ihren Essays zusammenzubringen. »Arbeiten« ist solidarisch, will Gemeinschaft und soziale Gerechtigkeit. Das war ganz doll warm. Das mochte ich. Eine einzige, die ich kritisieren würde, ist die Inkohärenz zwischen den Kapiteln, die meine Aufmerksamkeit herausforderte. Zum Schluss bleibt - wenn ich groß bin, möchte ich so schreiben wie Heike Geißler. (Werbung | Rezensionsexemplar @hanser)

"Ich bin unterwegs in einer in Arbeit getränkten Welt, in einer von Arbeit gekränkten Welt."
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich die gesamte 'Leben' Reihe lesen möchte. 'Arbeiten' habe ich lange vor mir hergeschoben, da ich mir nicht vorstellen konnte, das ich mich für das Thema begeistern kann (Arbeit ist halt Arbeit - Arbeit muss halt sein). Ich wurde eines besseren belehrt! Ich hatte viel Freude Heike Geißlers Gedanken und Analysen zum Thema Arbeit zu lesen. Alles ist Arbeit und es wäre schön, wenn sie nicht immer sein müsste? Viele tolle Zitate, die ich mir rausgeschrieben habe, z. B.: "Sie leihen dir gern einen Schirm. Aber sie wollen ihn zurück wenn es regnet."
Heike Geißler beschreibt und spricht fast schon poetisch über die Arbeiten, die ihr im Alltag begegnen. Das Buch ist vordergründig beschreibend, regt aber dennoch zum Nachdenken an. Es befasst sich mit persönlicher Arbeit im Allgemeinen und in Teilen mit Arbeit in gesamtgesellschaftlich-politischen Zusammenhängen.
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Heike Geißler, 1977 in Riesa geboren, ist Autorin, Übersetzerin und Mitherausgeberin der Heftreihe "Lücken kann man lesen". Zuletzt erschienen von ihr die Romane "Die Woche" und "Saisonarbeit", sowie das gemeinschaftliche Literaturprojekt "Check your habitus", kuratiert von Daniela Dröscher. Mit der Schauspielerin Charlotte Puder arbeitet sie als Kollektiv George Bele. Heike Geißler wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Leipzig.
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Heike Geißler fangirl 💘
»Arbeiten« ist eine fragmentarische Bestandsaufnahme unserer Arbeitswelt, eine persönliche Gedankensammlung und irgendwie auch eine leise Anklageschrift. Was ist Arbeit - und warum bestimmt sie so sehr, wer wir sind? Geißler geht diesen Fragen in gewohnter Manier nach: klug, politisch, ein bisschen radikal, immer nahbar. Sie denkt über die Strukturen nach, in denen wir arbeiten und funktionieren (müssen), über unsichtbare und sichtbare Arbeit, über Erschöpfung, Wert und Würde. Geißler wirft einen scharfen Blick auf die Politik und verwebt persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Beobachtungen. »Arbeiten« ist kein leichtes Buch, nichts zum schnellen Wegsnacken (auch wenn es „nur“ um die 120 Seiten hat). Es fordert heraus und regt zum Nachdenken an. Ich habe es langsam gelesen, viele Passagen mehrmals. Und viel mitgenommen. Von mir gibt’s eine klare Empfehlung! 🧡

Für mich war es das dritte Buch der "Leben" - Reihe, nachdem ich letztes Jahr bereits "Altern" und "Streiten" gelesen hatte. Wieder habe ich mich für das Hörbuch entschieden und noch mehr als bei den anderen beiden denke ich, dass ich den Text hier besser auf Papier vor mir hätte haben müssen. In diversen Essays nähert sich Heike Geißler hier in weitem Sinne dem Thema Arbeit. Wie sie sein kann, welche unterschiedlichen Zwecke sie erfüllt. Dass sie manchmal zermürbt, einfach sein muss, schlecht oder überbezahlt ist, nicht gewürdigt wird, Strukturen befeuert, Erwartungen schürt, krank macht. Und dass sie Grund und Ausweg aus einer überlasteten Leistungsgesellschaft sein kann. Für diesen Text muss man sich Zeit nehmen, genauer hinlesen, die Zwischentöne finden, die Heike Geißler hier zum Teil sehr persönlich und nahbar erzählt.
Poetisch-nahbare Auseinandersetzung zum normativen Arbeitsbegriff. Persönlicher Zugänglichkeit steht im Essay im Vordergrund, keine grundlegend theoretische Analyse. Sehr gelungen!
Lohnarbeitstrott, fortwährender und sich stets neu formierender Stress, das nicht enden wollen vom Tun. Das stille Klagen in sich hinein, das Schweigen, auch das überbetont zugespitzte Anklagen bei Freund*innen. Schlussendlich, die mantraartige, herunter gepredigte Resignation: Woran liegt es? Jaja, der Kapitalismus ist Schuld. Arbeiten, arbeiten, immer arbeiten. Geißlers Essay „Arbeiten“ widmet sich einer Auseinandersetzung mit Arbeit. Sichtbare wie unsichtbare Arbeit. Lohnarbeit wie Sorgearbeit. Trauerarbeit. Sie zeigt überschaute Nuancen, streift Auswirkungen von Lohnarbeit, sensibilisiert damit und stellt sich damit gegen seinen normativen Gebrauch: Arbeit als etwas, das sich in seiner Alltäglichkeit und Gebräuchlichkeit tief in ein Kollektivwissen eingenistet hat und es sich dort gemütlich macht - Arbeit: Das, wofür man Geld bekommt. Alternierend formuliert die Autorin eine Art Briefe an die Arbeitswelt. Damit schreitet sie fragend voran, kritisiert, beschwert sich über den Zustand der von ihr adressierten Arbeitswelt und verlangt vor allem Antworten von ihrem nicht greifbaren Gegenüber. Wohl wissend, diese nicht bekommen zu können, erreichen die Briefe letztlich doch Adressat*innen - nämlich die Leser*innen des Essays. Biografische Episoden schieben sich zwischen diese Briefe, in denen sich Geißler mal beobachtend beschreibend, mal Gedanken schweifend zirkulierend mit der ganzen Arbeit, die sie umgibt, beschäftigt. „Arbeiten“ ist offensichtlich keine tiefgreifend marxistisch-analytische Auseinandersetzung mit Arbeitsteilung im Produktionsprozess, dafür ist es jedoch eine anregende, poetische Adressierung menschlicher Bedürfnisse und Notwendigkeiten. Durch die angenehme, sprachliche Zugänglichkeit bringt Geißler eine emotionale und dadurch erfahrbare Tiefe in die Thematik, die meiner Meinung nach die große Stärke der Abhandlung ausmacht. Denn sie hinterlässt nicht einen hoffnungslosen Pessimismus, sondern stößt die Leser*in sanft an und suggeriert - so wie der prozesshafte Titel des Essays - eine mögliche Veränderung.

Arbeiten von Heike Geißler Dieses Buch hat mich auf eine besondere Art beschäftigt; weniger durch Handlung, sondern durch die Gedanken, die es anstößt. Arbeiten ist kein klassischer Roman, sondern eher ein literarischer Essay über das, was Arbeit mit uns macht: körperlich, psychisch und gesellschaftlich. Geißler schreibt über den Zwang, ständig produktiv zu sein, über Erschöpfung, Anpassung und den Verlust von Selbstbestimmung in einer Welt, in der alles ökonomisiert wird - selbst Zeit und Würde. Ich fand viele ihrer Beobachtungen klug und treffend. Es gibt Passagen, die mich wirklich getroffen haben, weil sie so deutlich zeigen, wie sich Arbeit in unser Denken einschreibt, sogar bis in unsere Sprache hinein. Besonders stark ist das Buch dort, wo Geißler von den unsichtbaren Formen der Arbeit erzählt: der unbezahlten, der emotionalen, der mentalen Last, die meist gar nicht als Arbeit anerkannt wird. Trotzdem war der Text stellenweise mühsam. Der Stil ist fragmentarisch, essayistisch und bewusst sperrig. Ich musste oft pausieren, um die Gedanken zu sortieren. Manche Abschnitte wiederholen sich oder verlieren sich in Assoziationen, die zwar interessant sind, aber den roten Faden verwischen. Dadurch blieb am Ende das Gefühl, viel über Arbeit nachgedacht zu haben aber ohne wirklich zu einem Abschluss zu kommen. Arbeiten ist kein Buch, das man einfach liest, es ist eines, das man mit sich herumträgt. Es fordert, regt an und bleibt unbequem, gerade weil es keine einfachen Antworten gibt. Ich respektiere die Idee und die Konsequenz, aber es hat mich mehr intellektuell als emotional erreicht. ★★★☆☆ (3 von 5 Sternen)
»Arbeiten« ist nun das dritte und mit Abstand das beste Buch aus der Leben-Reihe, das ich gelesen habe. Diese für mich herausragende Stellung liegt vor allem an Heike Geißlers besonderem Schreibstil. Ihre Worte sind so klar, so persönlich, so vertraut und so poetisch. In ihrem Text schwankt sie zwischen Erzählungen, Briefe an „die Arbeitswelt“ und scharfer Gesellschaftskritik. Geißler fragt sich, was Arbeit (nicht) ist, schreibt über Faulheit als das für den Neoliberalismus passende Gegenteil, denkt über die schwere Arbeit ihrer Eltern nach, erklärt wie sehr sich die chronisch erkrankte Freundin wünscht wieder zu arbeiten, schreibt über migrantische Arbeiter*innen bei Karls Erdbeerhof oder die Kassiererin, die nun Pfand sammelt. Ja, Heike Geißler versucht möglichst viele diverse Perspektiven aus der Arbeiter*innenklasse in ihren Essays zusammenzubringen. »Arbeiten« ist solidarisch, will Gemeinschaft und soziale Gerechtigkeit. Das war ganz doll warm. Das mochte ich. Eine einzige, die ich kritisieren würde, ist die Inkohärenz zwischen den Kapiteln, die meine Aufmerksamkeit herausforderte. Zum Schluss bleibt - wenn ich groß bin, möchte ich so schreiben wie Heike Geißler. (Werbung | Rezensionsexemplar @hanser)

"Ich bin unterwegs in einer in Arbeit getränkten Welt, in einer von Arbeit gekränkten Welt."
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich die gesamte 'Leben' Reihe lesen möchte. 'Arbeiten' habe ich lange vor mir hergeschoben, da ich mir nicht vorstellen konnte, das ich mich für das Thema begeistern kann (Arbeit ist halt Arbeit - Arbeit muss halt sein). Ich wurde eines besseren belehrt! Ich hatte viel Freude Heike Geißlers Gedanken und Analysen zum Thema Arbeit zu lesen. Alles ist Arbeit und es wäre schön, wenn sie nicht immer sein müsste? Viele tolle Zitate, die ich mir rausgeschrieben habe, z. B.: "Sie leihen dir gern einen Schirm. Aber sie wollen ihn zurück wenn es regnet."
Heike Geißler beschreibt und spricht fast schon poetisch über die Arbeiten, die ihr im Alltag begegnen. Das Buch ist vordergründig beschreibend, regt aber dennoch zum Nachdenken an. Es befasst sich mit persönlicher Arbeit im Allgemeinen und in Teilen mit Arbeit in gesamtgesellschaftlich-politischen Zusammenhängen.












