Altern

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288
All
4.5

Elke Heidenreich schreibt so, wie man sie aus dem Fernsehen kennt 😁. Tiefgründig, ehrlich , manchmal schnoddrig , und sehr eindringlich. Mit vielen Zitaten und Textbeispielen untersucht sie die Thematik des Alterns in den Augen der Gesellschaft und der Jüngeren. Sie ermutigt zum Ausleben und Genießen und auch mal Stillehalten ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen,aber es hat mich auch zum Nachdenken angeregt.

4.5

"Heute weiß ich, dass Glück kein Zustand ist, nach dem man verzweifelt suchen muss. Es ist immer nur ein Augenblick, und ich habe gelernt, ihn zu erkennen und zu genießen." "Es hängt schon zusammen, alles, das ganze Leben! Und darum stimmt der Gedanke, dass es nicht wichtig ist, wie alt man wird, sondern wie man alt wird." "Ich kann so spöttisch und störrisch und kämpferisch bleiben, wie ich es mein Leben lang war- solange ich Lust und Kraft dazu habe." "Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern." Astrid Lindgren "Das Alter ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich weiter und genauer sieht." Marie Luise Kaschnitz Gespickt mit vielen Zitaten und klugen Worten von berühmten Autor*innen. In ihrer gewohnt ehrlichen, kritischen, manchmal auch etwas überzogenen Art erzählt Elke Heidenreich vom Altern. Von Erlebnissen, Erfahrungen und Beobachtungen, die sie gemacht hat und die sie zu der 80jährigen Frau gemacht haben, die sie ist. Eine Frau die das Leben in vollen Zügen genießt, wobei man nicht vergessen darf, dass sie aufgrund ihrer finanziellen Sicherheit privilegiert ist. Den Lebensabend nach einem arbeitsreichen Leben in vollen Zügen zu genießen ist schön, aber leider nicht für jeden erreichbar. Ich habe einiges für mich mitgenommen und empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter ⭐

4.5

"...niemand ist je bloß >alt<, sondern vor allem eine unverwechselbare Persönlichkeit mit den vielfältigsten Erfahrungen und Erinnerungen."🥰 *Zitat Seite 60*

Dieses kleine und feine Buch, von Elke Heidenreich, war ein Hochgenuss. Es ist eine "Hommage" an das hohe Alter, den dazugehörigen Erfahrungen und Erinnerungen die man im Laufe eines Lebens sammelte, sowie aber auch Gedankengänge einer achtzigjährigen Autorin über das Alter. Und genau das strahlt das Buch auch aus☺️. Elke Heidenreich, reiht teilweise Essays an Essays aneinander, um ihre Gedankengänge literarisch zu unterstreichen. Eine gelungene Abwechslung zwischen Zitaten und ihren eigenen Gedanken.🥰 Ich musste oft schmunzeln und auch ab und an lachen, als ich beim Lesen ihren Gedankengängen dazu "lauschte". Auch wenn ich noch nicht ansatzweise in Elke Heidenreichs Alter bin, so kann ich manche Dinge einfach zu gut nachempfinden und mitfühlen. Manche Meinung, die sie hatte, stimme ich ohne Weiteres zu und wiederum, sehe ich aber auch gewisse Dinge anders. Beim Lesen merkt man, wie sie aufräumt und so manche Dinge und Leute bleiben nicht verschont. Ihren Sarkasmus, gepaart mit Ironie und gewissem Witz fand ich zu diesem Thema sehr gut. Denn die Wehwehchen kommen noch früh genug und die dazugehörige Akzeptanz wahrscheinlich auch. Es gab auch sehr ernste Themen die sie ansprach, z.B. "Alterseinsamkeit" ist Eines von vielen Themen und sollte in der heutigen Zeit nicht unterschätzt werden. Wir denken oft, wir haben genug Zeit und sind noch jung... Und Zack ist die Zeit dahin und dann kommen die Fragen im Kopf.🙈 Um es mit einem Zitat abzuschließen, bei dem ich still und schmunzelnd mit meinem Kopf nickte und es sowas von fühlte:"Man wird nicht jeden Tag älter. Es können zehn, zwanzig Jahre vergehen, ohne dass man älter wird, und dann treffen einen die zwanzig Jahre mit einem Schlag in zwei Stunden." Ein interessantes, kleines und feines Buch über das Altern, was ich persönlich sehr lesenswert fand.📖🥰

5

Herrliches Plauderstündchen mit Frau Heidenreich über das Älterwerden ⭐️⭐️👵🏻🌟👴🏻⭐️⭐️

„Aber wahr ist: unsere Zukunft wird in großen Teilen von unserer Vergangenheit bestimmt. Es hängt schon alles zusammen, alles, das ganze Leben! Und darum stimmt der Gedanke, dass es nicht wichtig ist, wie ALT man wird, sondern WIE man alt wird.“ (Zitat S. 43) „Die Gegenwart wird nicht erträglicher durch rückblickende Vergleiche. Sie wird erträglich und sinnvoll durch waches an ihr Teilnehmen.“ (Zitat S. 59) Elke Heidenreichs Buch „Altern“ ist eine bunte Mischung aus persönlichen Erlebnissen mit dem Älterwerden und ausgesuchten Zitaten verschiedenster Menschen zum Thema Altern. Das Buch hat mich sehr berührt, mich oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht und mich in der Ansicht bekräftigt, für den Moment zu leben und das Alter nicht zu scheuen! Wir werden schliesslich alle älter, egal wie alt wir sind.😉 Durch den sehr lockeren und flüssigen Schreibstil hatte ich außerdem das Gefühl, bei einem guten Glas Wein mit Frau Heidenreich über das Altern zu plaudern! Herrlich! Absolute Leseempfehlung! ⭐️⭐️👵🏻🌟👴🏻⭐️⭐️

Herrliches Plauderstündchen mit Frau Heidenreich über das Älterwerden
⭐️⭐️👵🏻🌟👴🏻⭐️⭐️
3

Nope. Keine Leseempfehlung. 😑💜📚

📚💜 Wer hat es gelesen? Es war so gar nicht meins und ich habe auch was anderes erwartet von diesem Buch, bzw. der Schriftstellerin... Es war 20% ok zum Lesen. Der Rest war bescheiden. Für meinen Geschmack zu viel Gedankengut von anderen und sehr wenig von ihr und dem Thema Altern... --- Schreibstil ⭐️4 GESCHICHTE/Thema ⭐️3 Cover ⭐️3 - ist schön aber es verleitet zu Fehlinterpretation des Themas Naja.... liebe Elke🙃😐

3.5

Das Altern ist völlig normal ❤️ Kurzes Buch zum Thema

Literatur 📖, Musik 🎼, Ratgeber zum Altern, Zitate und biografische Elemente Das Buch ist mit 110 Seiten kurzweilig aber durch den Schreibstil fühlt es sich nach deutlich mehr an. Elke Heidenreich springt von einem Punkt zum nächsten und vermischt Zitate mit persönlichen Erfahrungen sowie eigenen Gedanken zum Thema. Ich fand es für zwischendurch OK zum Lesen. Elke plädiert für entspannteren Umgang zum Altern, was ich als generellen Tipp sehr gut finde. Es gab auch andere Passagen mit Hinweisen die ich sehr gut fand und mir merken werde. Der Schreibstil ist jedoch etwas chaotisch und wird nicht jedem gefallen. Durch die Kürze des Buches reißt sie einige Themenbereiche auch nur sehr oberflächlich an. Und ich war auch in Abschnitten überhaupt nicht ihrer Meinung, aber das gehört auch dazu. Ich würde sagen das Buch ist eine Mischung aus Biografie und Ratgeber über das Altern. Elke gibt an es sei keine Biografie, sondern ihre Gedanken über das Altwerden. Ein Kompendium aus klugen Sätzen, Zitaten und der eigenen Meinung. Leben im Jetzt Mut zur Gelassenheit und zum Altern Stressfrei Leben im Alter

Das Altern ist völlig normal ❤️
Kurzes Buch zum Thema
3

Es war ganz nett, habe mehr erwartet.

Es war wie ein netter Gespräch mit einer interessanter Person der man seine Sicht nicht erzählen kann aber man ihr gerne lauscht. Ich finde Personen mit mehr Lebenserfahrung haben interessante Geschichten zu erzählen und man kann so viel von ihnen lernen. So ähnlich ging es mir mit diesem Hörbuch, ich konnte einige Inspirationen mitnehmen bei manchen Äußerungen konnte ich nicht mitgehen, aber das ist auch ok so. Allerdings habe ich mehr von den Buch erwartet ohne zu wissen was. Es war eine einfache Sprache und kurzes Hörbuch, kann man sich anhören, muss man aber auch nicht.

5

„Glück ist kein Zustand, nach dem man verzweifelt suchen muss. Es ist immer nur ein Augenblick.“

Alle wollen alt werden, niemand will alt sein. Der Widerspruch ist so absurd, dass die 81-jährige Elke Heidenreich ein ganzes Buch darüber geschrieben hat. 📖 Und ihre Gedanken sind dabei so wunderschön, aber gleichzeitig wachrüttelnd, dass ich nun ganz andere Gedanken ans Altwerden habe. Egal ob jung oder alt – dieses Buch sollten wirklich alle Menschen gelesen haben!

„Glück ist kein Zustand, nach dem man verzweifelt suchen muss. Es ist immer nur ein Augenblick.“
4

Bislang habe ich angehäuft [...]. In Zukunft werde ich Abschied und Trennung lernen müssen.

Ein mutiges Buch von einer mutigen Autorin. Der Schreibstil ist locker, flockig, unverblümt und alles wird von Elke direkt beim Namen genannt. Zu Anfang hatte ich Probleme zwischen Ihrem Altern und dem Altern anderer 80jährigen zu differenzieren. Elke wohnt in einem eigenen Haus, hat keine finanziellen Probleme,... natürlich ist ihr Altern ein anderes als von einer Frau/einem Mann die finanziell nicht so gut betucht sind. Jedoch geht es in dem Buch um IHR Altern. Und das hat sie sehr genau, mit einer Prise Witz und Ironie auf den Punkt gebracht.

4

Man ist nicht gleichaltrig, nur weil man gleich alt ist. Es gibt multimorbide 80-Jährige und solche, die einen Marathon laufen. Es gibt zufriedene und verzweifelte Alte, heitere und mürrische, ängstliche und mutige.

Elke Heidenreich hat in ihrem Roman gradlinig zusammengetragen, was für sie das Altern ausmacht und stellt gelungen Bezüge zur Zeitgeschichte, Kunst und Kultur her. Das Buch hat Witz und übt Kritik. Mir hat es gefallen. Natürlich ist es an manchen Stellen zynisch, ich las, dass einige sich daran stören. Ich mich manchmal auch. Aber würde das Buch nicht so anecken, wäre es wohl pathetisch.

4

"...niemand ist je bloß alt, sondern vor allem eine unverwechselbare Persönlichkeit mit den vielfältigsten Erfahrungen und Erinnerungen." S. 60 - Elke Heidenreich

Da mir das Buch als Hörbuch nun öfter vorgeschlagen wurde, habe ich heute spontan dazu gegriffen. Der Schreibstil und die Art und Weise, wie Elke Heidenreich ihr eigenes Buch vorliest, haben mir gut gefallen. Ich war überrascht, denn die Autorin ist 81 Jahre alt, und das hätte ich anhand der Stimme nicht erwartet. Ich fand das Buch gut, denn es weist darauf hin, dass nicht das Altern schlecht ist, sondern eher das Nichtstun. Ganz nach dem Motto: Wer rastet, der rostet. Und dass man sich selbst mit dem Altern auseinandersetzt. Ich dachte, sie erzählt mehr über ihre Erfahrungen, aber das kam etwas zu kurz. Sie zitiert viele Künstler (Musiker, Schriftsteller usw.), was für das kurze Buch (112 Seiten) recht viel war. Sie gibt selbst zu, keine nette Frau zu sein, und äußert sich z.B. öfter negativ über Krankheiten/Unverträglichkeiten und die heutige Generation. Aber im selben Atemzug möchte sie Verständnis und Respekt für ihre Generation. Das ist etwas widersprüchlich. Ich denke aber, dass wir alle irgendwie auch mal in diese Denkweise rutschen, daher fühlte ich mich davon auch nicht angegriffen. Es ist trotzdem ein interessantes Buch gewesen, auch wenn nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft wurde.

4

Elke Heidenreich könnte ich noch viele Stunden länger zuhören. Sie erzählt viele kluge Dinge, allerdings aus einer privilegierten Situation heraus. Da gibt es mit Sicherheit auch anderes Altern.

4

"Altern" von Elke Heidenreich ist ein nachdenkliches, aber auch humorvolles Buch über das Älterwerden, gespickt mit autobiografischen Elementen und literarischen Verweisen und das alles verpackt in Heidenreichs unnachahmlicher direkten, schnörkellosen und ehrlichen Art. So viele schöne Zitate und Weisheiten, ich bin mit den Markieren kaum nachgekommen. Ein wahrer Lesegenuss.

4.5

Schöne Gedanken über das altern.

Höreindruck zu Altern von Elke Heidenreich 2:50 Stunden Hörzeit Eingelesen von Elke Heidenreich Ein Buch zum Nachdenken, innehalten und zum schmunzeln. Die Erfahrungen und Gedanken zum Thema altern von der Autorin haben mich gut unterhalten. Anekdoten aus ihrem Leben und Gedankengänge wunderschön kombiniert mit Zitaten und Auszügen aus anderen Büchern, passend zum Thema. Machen das erzählte zu einem wunderschönen Werk. Ein Buch welches auch eine wunderbare Geschenkidee ist. 4½ von 5 Sternen gebe ich hier gerne. Eine Hör/ Leseempfehlung für jeden der sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen mag.

5

Es ist wunderbar geschrieben und regt zum denken an.

Die Autorin schreibt über das Altern. Sie zittiert aus Büchern, Reden und Songs.

3

Gesund, mit Freunden/Familie und finanziell gut gepolstert stelle ich mir angenehm vor. Viele Menschen haben aber nicht dieses Glück.

4

Unterhaltsames "Geplaudere" - mal etwas engstirnig aber insgesamt recht lebensklug!

2

'Altern' von Elke Heidenreich ist der Auftakt der 'Leben'-Reihe, in der Autorinnen sich über einen bestimmten Aspekt des Lebens Gedanken machen, weitere Titel der Reihe heißen z.B. 'Essen', 'Wohnen' oder 'Lieben'. Ich habe das schmale Buch als Hörbuch gehört, gelesen von Elke Heidenreich selbst, und habe schnell gemerkt, warum Heidenreich oft als kontrovers angesehen wird (ohne, dass ich mich vorher zu ihrer Person belesen habe). Während sie sich an manchen Stellen sehr empathisch und tolerant gibt, poltert sie an anderen gegen Menschen oder Verhaltensweisen, die ihr zuwider sind. Mal sind es Influencer*innen, mal Frauen, die nicht in vermeintlicher Würde altern (da sie sich liften lassen z.B.), und mal sind es Klimaaktivist*innen oder Allergiker*innen (Nussallergie sei nur ein Zeichen der übervorsichtigen, hypersensiblen Gesellschaft - aha okay lol). Grade zu Beginn hat mir das Hörbuch eigentlich sehr gut gefallen, ich mochte die Gedanken, die Heidenreich zum Altern an sich und zu ihrem persönlichen Altern geteilt hat. Sie stützt viele ihrer Überlegungen mit Zitaten von Intellektuellen, was auf die Dauer bisschen nervig, aber oft auch angenehm war. Herrlich pragmatisch sinniert sie zum Sinn des Lebens und steht zu allen Fehlentscheidungen, die sie je getroffen hat. Soweit so gut. Doch leider wurde mein Hörerlebnis durch das Poltern und die vielen Widersprüche gestört. Es ist wundervoll, dass Elke Heidenreich so im Reinen mit sich ist. Doch warum muss sie im gleichen Atemzug über andere herziehen, die anders altern als sie? Sie plädiert dafür, sich im Alter Neuem nicht zu verweigern, zieht dann aber vieles ins Lächerliche (wie z.B. Laktoseintoleranz), was es "früher nicht gab". Sie erzählt stolz, wie ihre Generation die davorige für Fehlverhalten angeklagt hat, ist dann aber beleidigt, wenn die aktuell junge Generation das gleiche tut. Ich kann trotzdem empfehlen, das Hörbuch zu hören oder ins Buch zu lesen, da es auf jeden Fall zum Nachdenken und Debattieren einlädt und damit eigentlich alles erfüllt, was die 'Leben'-Reihe vermutlich ausmachen soll.

3

Sehr langatmig und kein richtiger roter Faden

Ich dachte, das ist „eben was für zwischendurch“ und doch hab ich mehrere Tage gebraucht um mich hier durch zu lesen… Es gibt keine Einteilung in Kapitel, es ist quasi ein Gedanke über 110 Seiten und am Ende ist man genauso schlau wie vorher. Ich bin nur froh, das Buch gebraucht gekauft zu haben, neu kostet das 20€, für mich das Geld absolut nicht wert.

2.5

„Die Welt der Zukunft ist nicht mehr meine.“ Heiterer bis scharfzüngig-missmutiger Blick auf das Altern und die Entwicklung der Gesellschaft gespickt mit VIELEN Zitaten

Und mit vielen meine ich wirklich eine ganze Menge: Auf 112 Seiten sind ca. 180 Zitate von ca. 120 Personen o.ä. (Von der Bibel über Seneca und Einstein zu Joan Didion, Simone de Beauvoir, von Freud, Kafka und Goethe zu David Bowie, Astrid Lindgren und Jane Fonda, gefühlt jede*r darf zu Wort kommen.) So wirkt das Buch für mich mehr wie eine Collage, ein zusammengesetzter Kommentar zum übergeordneten Thema, gesammelt und ausgefüllt von Heidenreich mit wenig Tiefgang. Die Autorin gibt sich gewollt zwanglos, aber tappt mit ihren kritischen Ausschweifungen doch in die Klischee-Töpfchen: Gendern? Unnötig. Wer irgendwas Schwammiges mit Medien machen möchte hat sein Leben eh schon in den Sand gesetzt (Und das von einer Autorin, autschi). Wofür Tablets, wenn man früher gemütlich zusammen vorm Radio saß? Und Instagramaccounts, allein dieses Wort! Ob Online-Ticketkäufe oder Realityshows, Klimaklebproteste oder Modeerscheinung Glutenunverträglichkeit: Elke Heidenreich will im Herzen junggeblieben und selbstbestimmt rüberkommen, aber arbeitet sich doch an den Themen der älteren Generation ab. Vielleicht fehlt mir dazu das notwendige Verständnis und zeigt leider nur, dass der Fortschritt irgendwann wahrscheinlich an einem vorbeischreitet. „Der Countdown läuft, der Pfeil fliegt.“

2

Ziemlich enttäuschend

Ich habe das Hörbuch, von der Autorin eingesprochen, gehört. Obwohl einige interessante Gedanken zum Thema Altern und Umgang mit Erinnerungen, Habseligkeiten und Abschied enthalten sind, konnte ich vom Gesamtkonzept nicht überzeugt werden. Elke Heidenreich überfrachtet ihr Buch mit zahlreichen Zitaten, Aphorismen und Kurzzusammenfassungen literarischer Werke und Interviews prominenter Persönlichkeiten. Vielleicht hätte sie eher eine kommentierte Aphorismensammlung herausheben sollen. Die viel zu langen Passagen, in denen sie schwärmerisch und ziemlich verklärt von Beziehungen älterer Damen zu deutlich jüngeren, teils noch jugendlichen (!) Männern erzählt, fand ich unangenehm. Ihren politischen "Rant" über die "woke" jüngere Generationen, Ernährungsunverträglichkeit, ihre Enttäuschung über Obama etc. empfand ich als wirr, unzusammenhängend und überflüssig. Auch die wiederholte Äußerung, dass Depression doch oftmals eher Melancholie sei, ist nicht nur fragwürdig, sondern auch ohne erkennbaren roten Faden zum Thema des Buches. Als sie in ihrem fiktiven Nachruf dann gegen Ende über "überflüssige Bücher" spricht, die geschrieben, veröffentlicht und gelesen werden und welche Verschwendung das sei, musste ich direkt an ihr Buch "Altern" denken und mich fragen, warum ich es eigentlich nicht einfach abbreche.

4

Ich teile nicht alle Meinungen/Ansichten der Autorin (z.B. ihre schlechte Meinung über Obama oder das Gendern!) muss ich aber auch nicht. Vielleicht ist das dann doch unser Altersunterschied-who knows. Dennoch ist dieses Buch eines, das ich sicher alle paar Jahre wieder lesen werde, denn es hat interessante, positive Ansätze zum Altern, die mich berührt haben!

4

Es ist nicht wichtig wie alt man wird sondern „wie“ man alt wird.

Manche Bücher liest man einfach nur und manche Bücher hinterlassen Spuren. Elke Heidenreich schreibt in „Altern“ über das Altwerden. Sie gibt Einblicke in ihr Leben - früher wie heute. Inzwischen über 80 Jahre alt, kann sie auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken und lässt ihre Leser an deren Höhen und Tiefen teilhaben. Sie schreibt klug, unverblümt und ehrlich, manchmal traurig, manchmal lustig, manchmal sarkastisch, aber immer lebensnah. Sie erzählt davon, wie sie mit dem Alter fertig wird und sich davon nicht unterkriegen lässt. Besonders liebenswert sind die vielen tollen Zitate im Buch zum Thema „Altern“. „Am schnellsten Altern lässt einen ein Leben ohne Herausforderungen“. Also das Leben auskosten, mutig sein, einfach leben - alt wird man von allein.

3

Sehr viele Zitate

Das Hörbuch ist ziemlich kurz, darum hab ich mir das mal so zwischendurch angehört. Aber ich weiß nicht so ganz was ich dazu sagen soll. Es war nicht schlecht aber ich war jetzt auch nicht begeistert. Ein paar Sachen haben mich schon zum Nachdenken gebracht aber vieles waren nur Zitate. Es hat sich angefühlt als würde man eine Unterhaltung führen bei der man selber nicht zu Wort kommt.

3

Unreflektiert…

Interessante Gedanken über das Altern, dennoch an machen Stelle nicht zeitgemäß bzw. zu flach gedacht. Oft gibt es Unverständnis für die moderneren Sachen, die auch einfach angenommen werden könnten als das was sie sind: neu und anders, weil sich eben auch die Zeit in den 80 Jahren des Lebens der Autorin gewandelt hat. Was man nicht versteht oder verstehen möchte als, wie z.B. Depressionen, die hier teilweise als reine Melancholie abgetan werden, schon fast zu verherrlichen, finde ich grenzwertig. Dies zeigt die Diskrepanz, die im Alltag oft zwischen Jung und Alt entsteht. Gegenseitiges Verstehen oder Annehmen, dass jeder anders denkt, aufgewachsen ist usw. ist leider hier nicht zu erkennen.

5

Absolut großartig...mein jahreshighlight...diese Buch spricht mir persönlich aus der Seele und lernt einem über das Altern, die heutige Gesellschaft sowie die Einstellung zum Tod nachzudenken . Absolute Leseempfehlung..ich mag die Bücher von Elke Heidenreich total

5

Ein kluges Buch.

Ich habe lange gebraucht, um mit diesem Buch anzufangen. Aber, was soll ich sagen: ein sehr kluges Buch über das Alter und das Altern mit hinreißenden Zitaten. Vielfach habe ich dem zugestimmt, was ich gelesen habe. Und geschmunzelt habe ich auch. Von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

5

Elke Heidenreich hat ja noch nie ein Blatt vor den Mund genommen und früher hatte ich schon einige Probleme damit. Aber je älter ich werde ( uns trennen 15 Jahre), desto mehr stelle ich fest, dass sie das ausspricht, was mir auf der Zunge liegt. Und sie hat recht ! Ich würde es jedem meiner Generation empfehlen

4

🎧 „Es ist nicht wichtig, wie alt man ist, sondern wie man alt ist.“

Ganz fantastisches Buch und auch als jüngere Leserin sehr interessant. Ich kann mich wirklich nur den anderen und sehr guten Rezensionen anschließen!

4

Interessante Erzählung & Sichtweise die, auch wenn ich nicht allem zustimmen kann, zum Nachdenken anregen. 😊 Gut gelesen von der Autorin selbst.

3

Schade, fand die erste Hälfte toll und konnte mich (36) wiederfinden und habe gehofft mir ähnliches beizubehalten mit 80. Gegen Ende hin kam das übliche vergrämte Gebashe von Lebenseinstellungen jüngerer Generationen.

4

Ehrliche Tatsachen 🥰

Ein kurzweiliges Hörbuch von der Autorin Gelesen. Das macht das Buch lebendig! Es werden viele Fragen und Antworten auf das Alter gestellt und erklärt. Ein kurzweiliges, voller Leben erfülltes Hörbuch das Spaß macht.

Ehrliche Tatsachen 🥰
3.5

Dieses Hörbuch hat mir mit einigen Abstrichen ziemlich gut gefallen.

Es ist Elke Heidenreichs sehr persönlicher und mit unter philosophischer Blick aufs Altern. Mir gefällt ihr positiver Blick und eben gar kein "früher war alles besser". Wenn auch aus ihrer sehr privilegierten Sicht. Leider kam dann aber auch die "alte weiße Frau" heraus, die einen Seitenhieb aufs Gendern oder Allergien nicht sein lassen kann. Das fand ich schade.

5

Da wir alle alt werden (hoffentlich) fand ich es äußerst interessant, Gedanken über das Altern, von einer über 80jährigen Literaturliebhaberin zu lesen.

Elke Heidenreich berichtet ehrlich und direkt, wie es sich anfühlt alt zu werden und was man selbst tun kann, um sich dabei so gut es die Umstände zulassen, zu fühlen. Sie versammelt dabei sehr viele lesenswerte Zitate über das älter werden, aus Büchern, die sie selbst mal gelesen hat. Ihre klugen Ansichten kann man hier lesen und darüber nachdenken, denn alt werden wie alle, hoffentlich, aber sterben werden wir mit Sicherheit. Da kann man nur hoffen, dass man (innerlich) so aufgeräumt ist, wie Elke Heidenreich.... Bewundernswert....

4

"Wer ist die verbitterte Alte mit den zerzausten Haaren?"

Ja, es ist Elke Heidenreich, die bekannte Autorin und Literaturkritikerin. Schon im Radio als «Else Stratmann» belehrte sie uns über Sinn und Unsinn des täglichen Lebens, Später empfing sie uns in ihrem Arbeitszimmer in der Sendung «Lesen!» und versuchte uns sehr erfolgreich zum Lesen anzustiften. Seit Jahren gehört sie zum festen Stamm des Schweizer Formats «Literaturclub» der Kritikerrunde an. Ich meine, Elke Heidenreich recht gut zu kennen. Sie macht es einem durch ihre direkte, klare, manchmal streitbare, Kontroverse auslösende Art auch nicht schwer, sie kennenzulernen. Ich schätze sie sehr, bin ich auch nicht immer einer Meinung mit ihr. Nun also wieder ein Buch. Ihr sehr persönliches Statement zum Thema «Altern» kann näher bei ihr wohl nicht sein und sie scheut sich auch nicht, sich ganz zu zeigen. Mit viel Humor aber auch klaren, manchmal fordernden Worten bleibt sie aber nicht einfach nur bei sich, sondern richtet sich an uns Menschen, stellt ihre Sichtweise unbestritten dar und untermauert diese wieder mit sehr vielen Beispielen und Zutaten aus der Literatur. Ok, manchmal war es für mich etwas zu viel des Guten, aber so ist sie halt, wer sie kennt, wird damit rechnen und es gern verzeihen. Was im Zusammenhang mit dem heiklen Thema Altern für mich etwas problematisch erscheint, ist ihr Hang zum Verallgemeinern. Wie oben schon erwähnt, spricht Elke die Gesellschaft an und zu oft scheint sie sich zum Sprachrohr dieser machen zu wollen. «Wir» oder «Alle» taucht gern mal in ihren Ausführungen auf und leider begeht sie den Fehler, wie die Alten früher schon, von den «Jungen», den «Achzigjährigen» oder den «Politikern» zu sprechen. Ihr Standpunkt wird so zu überdeutlich und sie scheint darauf fixiert, nach meiner Meinung etwas, was Menschen mit fortgeschrittenem Alter gern tun, was sie aber auch «alt» macht. Genau dies ist etwas, was Elke Heidenreich aber nicht sein will, sie will trotz den vielen Lebensjahren ganz lebendig sein dürfen. Lebendigkeit bedeutet aber für mich auch Beweglichkeit und dies nicht nur körperlich. Sie benennt zwar auch die Wichtigkeit des Loslassens, widerspricht dem aber immer wieder durch ihre scheinbar Überfixierung auf Ansichten und Werte. Ich mache mir etwas Sorgen, wie ein angestrebtes Loslassen im späteren Sterben möglich ist, wenn jemand so händeringend festhalten muss an seinen Werten, die zudem noch als Allgemeingut gesehen werden. Aber trotz all dem ist dies ein erfrischendes, unterhaltsames und sicher auch wichtiges Buch. Ich habe es als Hörbuch genossen, von der Autorin ganz gekonnt gelesen. Die Frau kann was und muss mir garnichts mehr beweisen

4

Dieses Buch hab ich mir schon öfters angeschaut und hab mich letztendlich dazu entschieden es als Hörbuch zu hören, da das Hardcover mit seinen wenigen Seiten einen echt stolzen Preis hat. Und ich muss sagen, dass war eine gute Entscheidung. Ich weiß nicht ob ich das Buch ansonsten als gut empfunden hätte. Den das Hörbuch wurde von der Autorin selbst gelesen und irgendwie hatte es sich angefühlt, also würde ich mit ihr ein Gespräch übers Altern führen bzw. Sie würde mir ihre Sichtweise diesbezüglich schildern. Es ist eine ziemlich persönliche Ansicht der Autorin übers altern und ich glaube, es gibt viele Menschen die ihre Ansichten vielleicht nicht teilen. Aber ich finde genau darum geht es doch, jeder Mensch empfindet es anders, weil jeder eine andere Erfahrung damit macht. Ich für meinen Teil habe ihr gerne gelauscht.

3

Vorweg: ich bin 30 Jahre alt. Die ersten 80% des Buches fand ich super. Ich habe so viele wertvolle Einblicke über das Altern in all seinen schönen und traurigen Aspekten gewonnen. Bis dahin wollte ich jedem Ü50 in meinem Leben das Buch schenken. Die letzten 20% waren dann allerdings so katastrophal, dass ich keine Empfehlung mehr aussprechen möchte. Hasstiraden über Obama, ohne dabei Vorgänger Bush oder Nachfolger Trump zu erwähnen. Die Jugend heutzutage besteht laut Heidenreich nur noch aus Memmen, die sich ihre Gluten- und Laktoseintoleranz einbilden. Ganz generell sind sie zu wehleidig. All die Depressionen sind doch nur übertriebene Melancholie. Umweltaktivismus wird als größter Blödsinn diffamiert. Und die Vorwürfe gegen die Boomer Generation, die uns den Planeten zerstört haben, sind völlig falsch, da sie ja auch immerhin Die Grünen gegründet haben und Nelson Mandela gabs ja auch noch. Woker Lebenswandel ist wahnsinn und früher war eh alles besser. Um jede Kritik an ihrem Hass direkt im Keim zu ersticken, weist die Autorin direkt darauf hin, dass sie keine Leserbriefe dazu lesen, geschweige denn beantworten wird. Das Ausspielen von Jung gegen Alt ist so alt wie das Leben selbst. Es ist weder einfallsreich, noch klug. Dass das Buch so endet, finde ich zutiefst schade. Was für eine verpasste Chance in Würde zu altern. P. S. Heidenreich findet, dass Frau im Alter keinen Minirock mehr tragen sollte. Liebe Frauen, ich finde es gibt bereits genug Vorschriften, wie wir uns in der Gesellschaft zu verhalten haben. Bitte tragt einfach was ihr wollt 😮‍💨

3.5

Kurzweilig mit kleinen Längen

Typisch Elke Heidenreich: leicht, klug und unterhaltsam geschrieben. Brillante Gedanken, zwischendurch Wiederholungen, am Ende etwas hastig mit vielen Zitaten.

5

Gedanken über das Alter

Wenige Seiten , hoher Preis , aber mir hat es sehr gut gefallen. Es liegt aber in erster Linie daran, weil ich ein großer Elke Heidenreich Fan bin. Eignet sich auch gut als Geschenk .

3

Ich habe geschmunzelt und war nachdenklich. Leider blitzte immer mal wieder das " stellt euch nicht so an" durch. Das hat mich bei einigen Themen sogar richtig genervt.

3

Altern, und wie …?

Enttäuschend, habe mir viel mehr erwartet, anfangs recht interessant, aber bis zum Ende hin war es nicht mehr sehr geistreich. Viele aneinander gereihte Zitate zum Thema, nicht einmal das abgenutzte „Altern ist nichts für Feiglinge“ fehlt. Frau Heidenreich in ihrer privilegierten Position ist hauptsächlich der Meinung, wer rastet, der rostet, aber es gibt durchaus ältere Mitmenschen die auch fernab ihres Arbeitsleben noch aktiv, fit und sinnvoll am Leben teilnehmen. Kann man lesen, muss man aber nicht …

5

"Nun sitze ich hier und atme und altere." Ja, mit dem Alter ist das so eine Sache. Als Kind können wir es kaum erwarten, älter zu werden, als Erwachsener graut es einem vor dem nächsten Lebensjahr. Vor allem weil ein bestimmtes Alter gewisse Alterserscheinungen mit sich bringt: Falten, ein schlaffes Bindegewebe oder schmerzende Knochen. Nach diesem Buch ist dir das alles egal. Denn Frau Heidenreich weiß dir die Angst vor dem hohen Alter zu nehmen. Denn wenn sie sich mit dem Altern so herrlich arrangieren kann, dann können wir das auch. Schließlich weiß die Frau von was sie spricht. Mit 80 Jahren sitzt sie im Tonstudio und erzählt so herrlich unverblümt und selbst reflektierend von ihrem Leben: von ihrer schwierigen Kindheit, ihren gescheiterten Ehen, dem Kettenrauchen, einer Krebserkrankung, versemmelten Sendungen und einem Leben ohne Kinder und mit 28 Jahre jüngeren Lebenspartner, von dem sie sich ganz sicher nicht pflegen lässt. Dabei begegnet uns Frau Heidenreich in gewohnter Manier: Nüchtern und geradeheraus. Viele der Sätze, die sie raushaut, sind zum Brüllen komisch. Denn natürlich sitzt ihr permanent der Schalk im Nacken. Das sorgt für ungeheuer viel Spaß und Lachtränen bei der Lektüre. Ihre lockere und souveräne Art begeistert mich seit eh und jeh und mit ihrem aktuellen Werk "Altern" erinnert sie mich einmal mehr daran, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Vor allem wenn es ums Älterwerden geht ... "Heute fühle ich mich wie 69 und sehe auch genauso aus. Ich bin 69." Das Buch ist der Auftakt der Reihe "Leben" bei Hanser Berlin. Insgesamt erscheinen bis zum Frühjahr 2025 10 Essays über die grundlegendsten Themen des Lebens: Altern, Schlafen, Streiten, Lieben, Essen, Wohnen, Spielen, Arbeiten, Sprechen, Reisen.

4

Für mich ein kurzweiliges, gut geschriebenes Buch über das Altern. Heidenreich schreibt klug, witzig und kommt schnell zum Punkt. Sie nimmt Bezug zu Schriftstellern, Philosophen und Künstlern im Allgemeinen. Ich habe dieses dünne Büchlein gern gelesen und nehme Mut für das eigene Altern mit. Nichts ist planbar, aber man kann versuchen, den Geist wach zu halten, interessiert, offen und tolerant zu bleiben. Die körperlichen Gebrechen werden zunehmen und wir müssen sie hinnehmen. Uns alle wird der eine bekannte Ausgang erwarten. Wann dies geschehen wird, wissen wir nicht. Aber das WIE es geschehen wird können wir mit Sicherheit zu einem kleinen Teil beeinflussen.

4.5

Elke Heidenreich sprich über das Altern. persönlich, leidenschaftlich, auch streitsüchtig und anregend.

3

Gibt neue Perspektiven aufs Leben und Altern 💭

Ein nettes, kurzes Buch, um seine Perspektiven aufs Leben und Altern zu drehen. Manche Ansätze fand ich sehr schön, die Gelassenheit der Autorin in fortgeschrittenem Alter gibt Hoffnung auf das Leben als „alter Mensch“. Ein paar Denkweisen konnte ich gut annehmen und schätzen, trotzdem bestand mir das Buch zu sehr aus Zitaten anderer Menschen, als aus der eigenen Erfahrung der Autorin. Wenn man sich mit dem Thema mal befassen möchte, finde ich es ganz angebracht.

4

„Ich bin keine nette Alte“ -

aber eine sehr lebenskluge Frau mit einem durchaus selbstkritischen Blick auf alle Phasen ihres Lebens und das Alt werden an sich. Das Buch tauchte immer häufiger in meiner Timeline auf, wurde mir in diversen Apps als Lesevorschlag angeboten und ich dachte: warum nicht ein Stündchen Zeit investieren? Denn mehr, benötigt man für die paar Seiten wirklich nicht. Und doch, haben sie durchaus zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. Man merkt dem Buch die Lust am Leben der Autorin an, die ich persönlich schon immer einen sehr interessanten Menschen finde. Mit ein Grund, warum ich gern ihre Sicht auf das Alt werden lesen wollte. Da sie außerdem die Literatur liebt, erhält man hier zugleich eine Sammlung von Zitaten großer Autoren rund um das Thema „Altern“. Ich fand es absolut lesenswert!

5

Bin sprachlos. Diese Buch MUSS jeder lesen!!!

In ihrem Buch „Altern“ gelingt es Elke Heidenreich, mit gewohnt scharfem Witz und erfrischender Ehrlichkeit über ein Thema zu sprechen, das uns alle betrifft – das Älterwerden. Mit einer Mischung aus Humor, Weisheit und Charme öffnet sie dem Leser die Augen für die oft unterschätzten Facetten des Alters. Ihre Worte wirken beruhigend, fast tröstlich, denn sie zeigt: Altern ist nicht nur der Verlust von Jugend, sondern auch der Gewinn von Gelassenheit. Gleichzeitig bestätigt sie viele unserer heimlichen Gedanken über das Älterwerden und entlockt dabei immer wieder ein Lächeln. Ein Buch, das dazu einlädt, das Alter mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Lustig, ehrlich und inspirierend!

5

Hommage an das Alter!

Ich selbst bin noch gar nicht so alt, wie man es wohl gesellschaftlich definieren würde, gehe aber doch langsam auf das mittlere Alter zu. Fast greisig, wie es manches Kind oder Jugendlicher eventuell beschreiben würde. Dieses wieder mal herausragende Buch von Elke Heidenreich eröffnet einen ganz neuen und erfrischend positiven Blick auf die Jahre, die da noch kommen! Das ich mich ab sofort bedingungslos auf meine fortschreitenden Lebensjahre freue kann ich nicht behaupten, aber die Lektüre hat mir wieder einen Schritt zu mehr Lebensfreude und Lebensinhalt geboten und mich inspiriert zurückgelassen. Klug werden Zitate von Dichtern und Philosophen oder Schauspielern eingebracht, welche sich wunderbar mit dem Kontext des Lebens und dessen vermeintlichen Ende vereinigen. Ich bin absolut begeistert von dem Buch und kann es jedem empfehlen, der entweder Lust hat sein positives Denken noch weiter zu stärken oder es erst noch aufbauen möchte. Es lohnt sich sehr! Das Buch habe ich zügig in einem Schwung durchgelesen

2.5

Hat gut angefangen und mich am Ende etwas „genervt“

Ich mag Elke Heidenreich grundsätzlich. Ich habe zwar noch nie ein Buch von ihr gelesen, ihre Sendung aber sehr gerne geschaut. Am Anfang hat mir ihr Schreibstil sehr gut gefallen, auch die Zitate, Anekdoten, Gedicht- und Songtextauszüge haben das Buch für mich „rund gemacht“. Dann ist es aber irgendwie nach der Hälfte bei mir gekippt. Wir sind vom Alter 40 Jahre auseinander, sicherlich hat sie einen ganz anderen Blick auf die Welt. Sie schreibt über ihr Leben aber (obwohl sie sich dessen bewusst ist und selbst an mancher Stelle betont, dass sie in einer privilegierten Situation ist) fehlt mir manchmal die Akzeptanz des „Anderen“?! Da wirkt es für mich wie von oben herab und belächelnd, wenn sie von Frau schreibt, die eben einem anderen Lebensentwurf eingeschlagen haben. Und die Wort all der klugen Menschen, die mich zu Beginn noch animiert haben, Gedichte/Songtexte herauszusuchen und über Autoren zu recherchieren…waren mir am Ende zu viel.

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