A Very Easy Death
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Description
Book Information
Posts
Unglücklicherweise durchlebt dieses Abenteuer, das allen gemeinsam ist, jeder allein.
Ein sanfter Tod von Simone de Beauvoir ist ein emotionales Buch sondergleichen. Die Autorin beschreibt darin unter Einbeziehung ihrer Weltanschauung und Psychologie den Tod ihrer Mutter. Das Buch schildert ein Näherkommen und vor allem das allmähliche Entstehen eines Verständnisses für das Leben der Mutter in dem Monat vor ihrem Ableben. Auch wenn diese autobiografische Erzählung anfangs langsam Fahrt aufnimmt, gewinnt sie mit jedem Abschnitt an Intensität und zieht die Lesenden zunehmend in ihren Bann. Zugleich entwickelt sich der Text immer stärker von einer reinen Erzählung zu einem Werk, das zum Nachdenken anregt. Das Buch beginnt mit einem Schenkelhalsbruch der Mutter, durch den sie ins Krankenhaus kommt. Dort wird festgestellt, dass die Mutter ausgerechnet an Krebs leidet – jener Krankheit, vor der sie ihr Leben lang große Angst hatte. Es entspinnt sich ein tiefer innerer Zwiespalt der Autorin darüber, wie der Mutter möglichst viel Leid erspart werden kann. Dabei wird deutlich, dass die Mutter am Leben hängt und sich an das Dasein und Erleben klammert, was sich immer wieder in ihren Aussagen zeigt. Simone de Beauvoir stellt eindrücklich dar, wie die schützende Hülle der Mutter durch die Krankheit bröckelt. Dadurch wird sie für ihre Tochter nachvollziehbarer, und es entsteht eine Nähe, die Trauer überhaupt erst zulässt. Ein sanfter Tod fordert heraus, erschüttert – und zeigt zugleich, dass selbst im Todeskampf Nähe, Erkenntnis und Menschlichkeit möglich sind.
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Unglücklicherweise durchlebt dieses Abenteuer, das allen gemeinsam ist, jeder allein.
Ein sanfter Tod von Simone de Beauvoir ist ein emotionales Buch sondergleichen. Die Autorin beschreibt darin unter Einbeziehung ihrer Weltanschauung und Psychologie den Tod ihrer Mutter. Das Buch schildert ein Näherkommen und vor allem das allmähliche Entstehen eines Verständnisses für das Leben der Mutter in dem Monat vor ihrem Ableben. Auch wenn diese autobiografische Erzählung anfangs langsam Fahrt aufnimmt, gewinnt sie mit jedem Abschnitt an Intensität und zieht die Lesenden zunehmend in ihren Bann. Zugleich entwickelt sich der Text immer stärker von einer reinen Erzählung zu einem Werk, das zum Nachdenken anregt. Das Buch beginnt mit einem Schenkelhalsbruch der Mutter, durch den sie ins Krankenhaus kommt. Dort wird festgestellt, dass die Mutter ausgerechnet an Krebs leidet – jener Krankheit, vor der sie ihr Leben lang große Angst hatte. Es entspinnt sich ein tiefer innerer Zwiespalt der Autorin darüber, wie der Mutter möglichst viel Leid erspart werden kann. Dabei wird deutlich, dass die Mutter am Leben hängt und sich an das Dasein und Erleben klammert, was sich immer wieder in ihren Aussagen zeigt. Simone de Beauvoir stellt eindrücklich dar, wie die schützende Hülle der Mutter durch die Krankheit bröckelt. Dadurch wird sie für ihre Tochter nachvollziehbarer, und es entsteht eine Nähe, die Trauer überhaupt erst zulässt. Ein sanfter Tod fordert heraus, erschüttert – und zeigt zugleich, dass selbst im Todeskampf Nähe, Erkenntnis und Menschlichkeit möglich sind.





