The shadow of what was lost - Buch eins der Licanius-Trilogie
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Description
„Eine erzählerische Sicherheit, die für ein Debüt selten ist ... Fans von Robert Jordan und Brandon Sanderson werden viel Bewundernswertes finden“ Guardian
WENN DAS SCHICKSAL RUFT, BEGINNT EINE REISE
Es sind zwanzig Jahre vergangen, seit die gottgleichen Auguren gestürzt und getötet wurden. Nun werden diejenigen, die ihnen einst dienten – die Begabten – nur verschont, weil sie die Vier Prinzipien der Rebellion, die ihre eigenen Kräfte stark einschränken, akzeptiert haben.
Als junger Begabter leidet Davian unter den Folgen eines Krieges, der verloren war, noch bevor er geboren wurde. Er und andere wie er werden verachtet. Aber als Davian entdeckt, dass er die verbotenen Kräfte der Auguren besitzt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles verändern wird.
Im Westen wacht ein junger Mann, dessen Schicksal mit Davians verbunden ist, im Wald auf, bedeckt mit Blut und ohne jede Erinnerung daran, wer er ist...
Und im fernen Norden beginnt ein uralter Feind, der längst besiegt geglaubt war, sich zu regen.
Book Information
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
High Fantasy in seiner besten Form, ich bin sprachlos wie tief eine Welt gehen kann
Rezensionsexemplar von NetGally zur Verfügung gestellt Wenn einer ein wirklich großer Fantasy Fan ist, dann bin ich das. Aber ich bin über die High Fantasy Welten noch nie wirklich hinaus gekommen, von Herr der Ringe und GoT mal abgesehen. Daher wollte ich mich nun endlich mal an eine Epische Fantasy machen und daher passte es gut, dass dieses Buch meine Neugier weckte! Wenn man über moderne Epic Fantasy recherchiert, fällt man immer wieder über den Namen von James Islington und wie ich nach diesem Teil feststellen musste, ist dies auch gerechtfertigt, sorry aber das Buch ist einfach Hammer, eine ganz neue Liga in der unendlich großen Welt der Fantasybücher! Wir tauchen mit diesem Buch ab, in eine Welt, in der mächtige Magier einst wie beinahe göttliche Wesen herrschten, dann jedoch gestürzt und ausgelöscht wurden. Jahrzehnte später beginnt dann etwas altes und geheimnisvolles zurückzukehren und nach und nach entsteht ein Konflikt ungeahnten Ausmaßes. Die Idee aus verlorener Geschichte, verbotener Magie, Prophezeiungen, Zeit, Erinnerung und Wahrheit, zu einem Buch zusammen zu fügen, erschafft eben dieses mit einer unbeschreiblichen Sogwirkung auf seine Leser. Man merkt schnell: Hier steckt ein Meister dahinter, der sein Handwerk perfekt beherrscht und uns nicht einfach nur eine Geschichte erzählen will, denn er baut ein großes und verworrenes Puzzle, dessen Teile Stück für Stück perfekt ineinandergreifen. James Islingtons Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch. Er verliert sich nie in unnötigem und schafft es definitiv, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die bleiben. Besonders stark ist sein Gespür für Timing: Dadurch entsteht das Gefühl, ständig einen Schritt voranzugehen, während im Hintergrund bereits viel größere Dinge vorbereitet werden, was es einfach zu etwas großem macht. Die Welt Andarra fühlte sich für mich an, wie es nur die High Fantasy in ihrer besten Form kann. Alte Reiche, vergessene Mächte, uralte Feindschaften, politische Intrigen, magische Schulen, mysteriöse Artefakte und eine Geschichte, die sich über Jahrtausende erstreckt – all das macht diese Welt lebendig und enorm tief. Das Magiesystem ist durchdacht, spannend und bietet genau die richtige Mischung aus Struktur und Geheimnis. Natürlich gehören zu jeder guten und epischen Geschichte Figuren, die das Buch lebendig machen und tragen. Hier wurden mit Davian, Asha, Wirr und Caeden eine tolle Gruppe geschaffen, die unglaublich viel Raum einnehmen und perfekt zusammen passen. Es gibt den klassische Außenseiter, der schnell zeigt, dass in ihm deutlich mehr steckt. Mutig, loyal und voller innerer Konflikte. Dann die intelligente und willensstarke Asha, voller Emotionen. Ihre Entwicklung fand ich mit am besten. Aber natürlich gibt es auch den loyalen und sympathischen Charakter, der das emotionale Zentrum der Gruppe ist. Nicht zu vergessen ist Caeden, vermutlich der faszinierendste Charakter. Geheimnisvoll und gebrochen, auf der Reise durch seine Vergangenheit. The Shadow of What Was Lost ist genau die Art von High Fantasy, die Fans von großen Welten, komplexen Magiesystemen und clever aufgebauten Plots lieben werden und auch einfach brauchen! Ein beeindruckendes Buch, das mit jeder Seite größer, mutiger und faszinierender wird.

Was für ein Anfang...
Ich bin wirklich sprachlos. Gerade wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt... Alter! Die Welt ist so durchdacht und es gab kein Kapitel, das irgendwie langweilig war. Man bekommt ein Mindfuck Moment nach dem anderen und ich kann auf den zweiten Band kaum warten. Absolute Empfehlung! 🙈

Das war mal wieder ein richtig gutes Buch, eines von jenen seltenen Exemplaren, in das ich richtig tief eingetaucht bin, mitgefiebert und Theorien erstellt habe, mitgelacht und mitgeflucht habe - und die Welt bestaunt habe, die sich Stück vor Stück vor mir eröffnet hat. 📖 „The Shadow of what was lost“ handelt von Vertrauen und Misstrauen und Vorurteile, wenn ich die ganze epische Geschichte, die unterschiedlichen Zeitebenen, Schatten, Begabten, Auguren beiseite schiebe und den Kern offen lege. Der starke Kern leitete mich wie ein Leuchtfeuer durch (die besten) erzählerischen Abgründe von Islington. Kurzum: Ich habe das epische Abenteuer, die Reise und all die Gefahren, die die Figuren überstehen müssen, unglaublichen genossen. Es fängt ganz klassisch an: Davian und seine Freunde wachsen in einer Welt auf, in der ihre Kräfte strengsten reglementiert werden und die sie auf einer abgeschirmten Schule lernen. Als Dav ein Geheimnis über seine eigene Magie erfährt, muss er fliehen. Dav als Protagonist ist mir ein richtiger Freund geworden, dem ich gern gefolgt bin. Natürlich hat er den „Stempel“ des Auserwählten, dem ein großes Schicksal bevorsteht. Aber er ist charmant und entwickelt sich, kämpft für seine Selbstbestimmung und seine Freunde - und das macht ihn zu einem großartigen Charakter. Genauso gerne bin ich seinem Freund Werr und noch einigen anderen Figuren gefolgt, die mir ans Herz gewachsen sind. Altersmäßig treffen wir in Islingtons Roman auf einen bunten Mix (manche könnten auch ein paar Jährchen mehr auf den Buckel haben, als das bloße Auge sieht), sodass wir im Buch selten mit Teeniedramen konfrontiert werden, auch wenn die PoV-Träger relativ jung sind. Das Magiesystem kam differenziert daher, doch ich hatte nicht das Gefühl, von Anfang an mit Details bombardiert zu werden. Islington entwickelt Magie und Welt in Dialogen und Erlebnissen, sodass wir alles mit den staunenden Figuren entdecken konnten. Und es gibt nicht wenig zu entdecken. Auf jeder Seite warten neue Wunder, grausame Erkenntnisse oder Aha-Momente, die einen völlig neuen doppelten Boden offenbaren. Zeitliche und magische Ebene inbegriffen, die nicht nur den Sinn haben, die Geschichte komplexer zu machen, sondern ihr Tiefe verleihen. Und je tiefer die Geschichte wird, desto mehr hinterfragt man die Motive der Figuren. Woher kommen sie? Was denken sie? Was fühlen sie? Was verbergen sie in ihrem inneren Kern? Die Fragen beschäftigen mich auch über den ersten Band hinaus noch. Ich habe es geliebt, nicht meilenweit durch den Schlamm waren zu müssen, um von A nach B zu kommen. Der Plot spielt oft in Städten, Palästen, Ruinen, Ortschaften und Tavernen. Die geschäftige Urbanität habe ich sehr genossen. „The Shadow of what was lost“ lässt einen mit vielen Fragen im Kopf zurück - und mit dem Gefühl, nicht mehr von der Welt lassen zu können. Ich habe hier und dort gesehen, dass es Islingtons Erstling war, insbesondere als es aufs Ende zu ging und er den Balanceakt zwischen anziehendes Tempo und der Zusammenführung der Fäden meistern musste. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Ich habe jede Minute, die ich mit dem Buch verbracht habe, so genossen.
Wahnsinnig komplex und mitreißend
Mit dem ersten Band der Licanius-Trilogie steigt man in eine sehr komplexe Geschichte um Lügen, Wahrheiten, Vertrauen, Machtmissbrauch, Zeitreise und alten Legenden ein. Dadurch, dass auch nicht alle Protas alles wissen und oft vor Rätseln stehen, wird man selbst sehr gut mitgenommen und lernt nach und nach die Welt, die Gesellschaft und ihre Magie kennen. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt. Der Erzählstrang von Asha gefällt mir dabei am besten. Generell hat diese Geschichte mit Asha und Kara richtig starke Frauenfiguren. Davian finde ich auch sehr interessant und wie in vielen Figuren dieses Buches steckt mehr in ihm als man denkt. Die Gefahr aus dem Norden hinter der Barriere hat mich sehr stark an Game of Thrones erinnert und ich bin sehr gespannt, was es damit auf sich hat und wer dahinter steckt. Ich bin sehr froh, das Buch in einer Leserunde gelesen zu haben, denn sonst hätte ich vieles sicher nicht verstanden. Der Austausch hat sehr geholfen. Dem Buch hätte auf jeden Fall ein Glossar gut getan. Zum Glück gibt es eines auf Islingtons Website. Ich freue mich darauf, die Reihe weiterzulesen und bin gespannt, ob manche Theorien, die ich beim Lesen entwickelt habe, wahr werden oder ob ich mich völlig täusche.
Die Licanius-Trilogie von James Islington wird nach Jahren vom @adrian_verlag neu aufgelegt und erscheint endlich komplett auf Deutsch. Grund genug, den ersten Band nun zu lesen - nach "The Will of the Many" und "The Strength of the Few" war ich sehr gespannt auf diese Reihe. Nach einem verheerenden Krieg gegen die mächtigen Auguren leben die magiebefähigten Begabten unter strengen Gesetzen, während eine uralte Bedrohung jenseits einer zerfallenden Barriere erwacht. Der junge Davian, der trotz seiner Schwierigkeiten mit der Magie verbotene Fähigkeiten entdeckt, muss seine Heimat verlassen, um Antworten über seine eigene Identität und die drohende Gefahr zu finden. Gemeinsam mit seinen Freunden und dem mysteriösen, gedächtnislosen Caeden gerät er in ein Netz aus politischen Intrigen, vergessener Geschichte und gefährlichen Zeitreisen. In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen sie erkennen, dass die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen, während das Schicksal der Welt von Taten abhängt, die teils schon Jahrhunderte in der Vergangenheit liegen. Wieder entwirft Islington eine überaus komplexe Welt mit einer sehr vielschichtigen Handlung, und wieder kann man sich dem Sog nicht entziehen. Band 1 der Licanius-Saga ist High Fantasy vom Feinsten, die das nostalgische Gefühl von Klassikern mit frischen, intelligenten Aspekten verknüpft und immer wieder spektakuläre Wendungen einbaut. Die Charaktere wachsen einem durch ihre authentischen Zweifel und ihre loyale Freundschaft schnell ans Herz, während sie sich durch ein Geflecht aus Prophezeiungen und Zeitreisen manövrieren. Es ist beeindruckend, wie präzise jedes Detail des Weltenbaus in die Handlung greift. Eine große Empfehlung für dieses Buch, das mich durch sein perfekt durchdachtes Plot-Puzzle und die gelungene Mischung aus klassischer Epik und modernen Zeitreise-Elementen von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
3.75 ⭐️
Ein interessanter Einstieg in diese Trilogie. Mir haben die Protagonisten sehr gut gefallen. Deren Hintergründe zu erfahren, war für mich das spannendste an dem Buch und ich habe immer mitgeraten. Probleme hatte ich teilweise mit der Übersetzung, dem Worldbuilding und den 3-5 verschiedenen Namen für eine Person oder einen Ort. Daher nur 3.75 Sterne. Ansonsten aber ein wirklich guter erster Teil. Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Teilen noch herauskommt und passieren wird. Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen!
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
„Eine erzählerische Sicherheit, die für ein Debüt selten ist ... Fans von Robert Jordan und Brandon Sanderson werden viel Bewundernswertes finden“ Guardian
WENN DAS SCHICKSAL RUFT, BEGINNT EINE REISE
Es sind zwanzig Jahre vergangen, seit die gottgleichen Auguren gestürzt und getötet wurden. Nun werden diejenigen, die ihnen einst dienten – die Begabten – nur verschont, weil sie die Vier Prinzipien der Rebellion, die ihre eigenen Kräfte stark einschränken, akzeptiert haben.
Als junger Begabter leidet Davian unter den Folgen eines Krieges, der verloren war, noch bevor er geboren wurde. Er und andere wie er werden verachtet. Aber als Davian entdeckt, dass er die verbotenen Kräfte der Auguren besitzt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles verändern wird.
Im Westen wacht ein junger Mann, dessen Schicksal mit Davians verbunden ist, im Wald auf, bedeckt mit Blut und ohne jede Erinnerung daran, wer er ist...
Und im fernen Norden beginnt ein uralter Feind, der längst besiegt geglaubt war, sich zu regen.
Book Information
Posts
High Fantasy in seiner besten Form, ich bin sprachlos wie tief eine Welt gehen kann
Rezensionsexemplar von NetGally zur Verfügung gestellt Wenn einer ein wirklich großer Fantasy Fan ist, dann bin ich das. Aber ich bin über die High Fantasy Welten noch nie wirklich hinaus gekommen, von Herr der Ringe und GoT mal abgesehen. Daher wollte ich mich nun endlich mal an eine Epische Fantasy machen und daher passte es gut, dass dieses Buch meine Neugier weckte! Wenn man über moderne Epic Fantasy recherchiert, fällt man immer wieder über den Namen von James Islington und wie ich nach diesem Teil feststellen musste, ist dies auch gerechtfertigt, sorry aber das Buch ist einfach Hammer, eine ganz neue Liga in der unendlich großen Welt der Fantasybücher! Wir tauchen mit diesem Buch ab, in eine Welt, in der mächtige Magier einst wie beinahe göttliche Wesen herrschten, dann jedoch gestürzt und ausgelöscht wurden. Jahrzehnte später beginnt dann etwas altes und geheimnisvolles zurückzukehren und nach und nach entsteht ein Konflikt ungeahnten Ausmaßes. Die Idee aus verlorener Geschichte, verbotener Magie, Prophezeiungen, Zeit, Erinnerung und Wahrheit, zu einem Buch zusammen zu fügen, erschafft eben dieses mit einer unbeschreiblichen Sogwirkung auf seine Leser. Man merkt schnell: Hier steckt ein Meister dahinter, der sein Handwerk perfekt beherrscht und uns nicht einfach nur eine Geschichte erzählen will, denn er baut ein großes und verworrenes Puzzle, dessen Teile Stück für Stück perfekt ineinandergreifen. James Islingtons Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch. Er verliert sich nie in unnötigem und schafft es definitiv, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die bleiben. Besonders stark ist sein Gespür für Timing: Dadurch entsteht das Gefühl, ständig einen Schritt voranzugehen, während im Hintergrund bereits viel größere Dinge vorbereitet werden, was es einfach zu etwas großem macht. Die Welt Andarra fühlte sich für mich an, wie es nur die High Fantasy in ihrer besten Form kann. Alte Reiche, vergessene Mächte, uralte Feindschaften, politische Intrigen, magische Schulen, mysteriöse Artefakte und eine Geschichte, die sich über Jahrtausende erstreckt – all das macht diese Welt lebendig und enorm tief. Das Magiesystem ist durchdacht, spannend und bietet genau die richtige Mischung aus Struktur und Geheimnis. Natürlich gehören zu jeder guten und epischen Geschichte Figuren, die das Buch lebendig machen und tragen. Hier wurden mit Davian, Asha, Wirr und Caeden eine tolle Gruppe geschaffen, die unglaublich viel Raum einnehmen und perfekt zusammen passen. Es gibt den klassische Außenseiter, der schnell zeigt, dass in ihm deutlich mehr steckt. Mutig, loyal und voller innerer Konflikte. Dann die intelligente und willensstarke Asha, voller Emotionen. Ihre Entwicklung fand ich mit am besten. Aber natürlich gibt es auch den loyalen und sympathischen Charakter, der das emotionale Zentrum der Gruppe ist. Nicht zu vergessen ist Caeden, vermutlich der faszinierendste Charakter. Geheimnisvoll und gebrochen, auf der Reise durch seine Vergangenheit. The Shadow of What Was Lost ist genau die Art von High Fantasy, die Fans von großen Welten, komplexen Magiesystemen und clever aufgebauten Plots lieben werden und auch einfach brauchen! Ein beeindruckendes Buch, das mit jeder Seite größer, mutiger und faszinierender wird.

Was für ein Anfang...
Ich bin wirklich sprachlos. Gerade wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt... Alter! Die Welt ist so durchdacht und es gab kein Kapitel, das irgendwie langweilig war. Man bekommt ein Mindfuck Moment nach dem anderen und ich kann auf den zweiten Band kaum warten. Absolute Empfehlung! 🙈

Das war mal wieder ein richtig gutes Buch, eines von jenen seltenen Exemplaren, in das ich richtig tief eingetaucht bin, mitgefiebert und Theorien erstellt habe, mitgelacht und mitgeflucht habe - und die Welt bestaunt habe, die sich Stück vor Stück vor mir eröffnet hat. 📖 „The Shadow of what was lost“ handelt von Vertrauen und Misstrauen und Vorurteile, wenn ich die ganze epische Geschichte, die unterschiedlichen Zeitebenen, Schatten, Begabten, Auguren beiseite schiebe und den Kern offen lege. Der starke Kern leitete mich wie ein Leuchtfeuer durch (die besten) erzählerischen Abgründe von Islington. Kurzum: Ich habe das epische Abenteuer, die Reise und all die Gefahren, die die Figuren überstehen müssen, unglaublichen genossen. Es fängt ganz klassisch an: Davian und seine Freunde wachsen in einer Welt auf, in der ihre Kräfte strengsten reglementiert werden und die sie auf einer abgeschirmten Schule lernen. Als Dav ein Geheimnis über seine eigene Magie erfährt, muss er fliehen. Dav als Protagonist ist mir ein richtiger Freund geworden, dem ich gern gefolgt bin. Natürlich hat er den „Stempel“ des Auserwählten, dem ein großes Schicksal bevorsteht. Aber er ist charmant und entwickelt sich, kämpft für seine Selbstbestimmung und seine Freunde - und das macht ihn zu einem großartigen Charakter. Genauso gerne bin ich seinem Freund Werr und noch einigen anderen Figuren gefolgt, die mir ans Herz gewachsen sind. Altersmäßig treffen wir in Islingtons Roman auf einen bunten Mix (manche könnten auch ein paar Jährchen mehr auf den Buckel haben, als das bloße Auge sieht), sodass wir im Buch selten mit Teeniedramen konfrontiert werden, auch wenn die PoV-Träger relativ jung sind. Das Magiesystem kam differenziert daher, doch ich hatte nicht das Gefühl, von Anfang an mit Details bombardiert zu werden. Islington entwickelt Magie und Welt in Dialogen und Erlebnissen, sodass wir alles mit den staunenden Figuren entdecken konnten. Und es gibt nicht wenig zu entdecken. Auf jeder Seite warten neue Wunder, grausame Erkenntnisse oder Aha-Momente, die einen völlig neuen doppelten Boden offenbaren. Zeitliche und magische Ebene inbegriffen, die nicht nur den Sinn haben, die Geschichte komplexer zu machen, sondern ihr Tiefe verleihen. Und je tiefer die Geschichte wird, desto mehr hinterfragt man die Motive der Figuren. Woher kommen sie? Was denken sie? Was fühlen sie? Was verbergen sie in ihrem inneren Kern? Die Fragen beschäftigen mich auch über den ersten Band hinaus noch. Ich habe es geliebt, nicht meilenweit durch den Schlamm waren zu müssen, um von A nach B zu kommen. Der Plot spielt oft in Städten, Palästen, Ruinen, Ortschaften und Tavernen. Die geschäftige Urbanität habe ich sehr genossen. „The Shadow of what was lost“ lässt einen mit vielen Fragen im Kopf zurück - und mit dem Gefühl, nicht mehr von der Welt lassen zu können. Ich habe hier und dort gesehen, dass es Islingtons Erstling war, insbesondere als es aufs Ende zu ging und er den Balanceakt zwischen anziehendes Tempo und der Zusammenführung der Fäden meistern musste. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Ich habe jede Minute, die ich mit dem Buch verbracht habe, so genossen.
Wahnsinnig komplex und mitreißend
Mit dem ersten Band der Licanius-Trilogie steigt man in eine sehr komplexe Geschichte um Lügen, Wahrheiten, Vertrauen, Machtmissbrauch, Zeitreise und alten Legenden ein. Dadurch, dass auch nicht alle Protas alles wissen und oft vor Rätseln stehen, wird man selbst sehr gut mitgenommen und lernt nach und nach die Welt, die Gesellschaft und ihre Magie kennen. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt. Der Erzählstrang von Asha gefällt mir dabei am besten. Generell hat diese Geschichte mit Asha und Kara richtig starke Frauenfiguren. Davian finde ich auch sehr interessant und wie in vielen Figuren dieses Buches steckt mehr in ihm als man denkt. Die Gefahr aus dem Norden hinter der Barriere hat mich sehr stark an Game of Thrones erinnert und ich bin sehr gespannt, was es damit auf sich hat und wer dahinter steckt. Ich bin sehr froh, das Buch in einer Leserunde gelesen zu haben, denn sonst hätte ich vieles sicher nicht verstanden. Der Austausch hat sehr geholfen. Dem Buch hätte auf jeden Fall ein Glossar gut getan. Zum Glück gibt es eines auf Islingtons Website. Ich freue mich darauf, die Reihe weiterzulesen und bin gespannt, ob manche Theorien, die ich beim Lesen entwickelt habe, wahr werden oder ob ich mich völlig täusche.
Die Licanius-Trilogie von James Islington wird nach Jahren vom @adrian_verlag neu aufgelegt und erscheint endlich komplett auf Deutsch. Grund genug, den ersten Band nun zu lesen - nach "The Will of the Many" und "The Strength of the Few" war ich sehr gespannt auf diese Reihe. Nach einem verheerenden Krieg gegen die mächtigen Auguren leben die magiebefähigten Begabten unter strengen Gesetzen, während eine uralte Bedrohung jenseits einer zerfallenden Barriere erwacht. Der junge Davian, der trotz seiner Schwierigkeiten mit der Magie verbotene Fähigkeiten entdeckt, muss seine Heimat verlassen, um Antworten über seine eigene Identität und die drohende Gefahr zu finden. Gemeinsam mit seinen Freunden und dem mysteriösen, gedächtnislosen Caeden gerät er in ein Netz aus politischen Intrigen, vergessener Geschichte und gefährlichen Zeitreisen. In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen sie erkennen, dass die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen, während das Schicksal der Welt von Taten abhängt, die teils schon Jahrhunderte in der Vergangenheit liegen. Wieder entwirft Islington eine überaus komplexe Welt mit einer sehr vielschichtigen Handlung, und wieder kann man sich dem Sog nicht entziehen. Band 1 der Licanius-Saga ist High Fantasy vom Feinsten, die das nostalgische Gefühl von Klassikern mit frischen, intelligenten Aspekten verknüpft und immer wieder spektakuläre Wendungen einbaut. Die Charaktere wachsen einem durch ihre authentischen Zweifel und ihre loyale Freundschaft schnell ans Herz, während sie sich durch ein Geflecht aus Prophezeiungen und Zeitreisen manövrieren. Es ist beeindruckend, wie präzise jedes Detail des Weltenbaus in die Handlung greift. Eine große Empfehlung für dieses Buch, das mich durch sein perfekt durchdachtes Plot-Puzzle und die gelungene Mischung aus klassischer Epik und modernen Zeitreise-Elementen von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
3.75 ⭐️
Ein interessanter Einstieg in diese Trilogie. Mir haben die Protagonisten sehr gut gefallen. Deren Hintergründe zu erfahren, war für mich das spannendste an dem Buch und ich habe immer mitgeraten. Probleme hatte ich teilweise mit der Übersetzung, dem Worldbuilding und den 3-5 verschiedenen Namen für eine Person oder einen Ort. Daher nur 3.75 Sterne. Ansonsten aber ein wirklich guter erster Teil. Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Teilen noch herauskommt und passieren wird. Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen!









