Galatea

Galatea

Hardback
3.9615

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Description

Der Pygmalion-Mythos aufregend neu erzählt

Wunderschöne Ausgabe mit Illustrationen, Farbschnitt und Goldprägung

Ein Gefängnis hoch oben auf einer Klippe. Darin eine Frau, die Tag und Nacht von Ärzten und Schwestern überwacht wird.

Ein Mann, der sie immer wieder besucht. Wenn er kommt, erstarrt sie zu Stein – und wird unter seinen Händen wieder lebendig.

In dieser Erzählung führt Madeline Miller den berühmten Mythos von Pygmalion fort: Der Bildhauer erschafft eine Statue, die so makellos ist, dass er sich in sie verliebt: Galatea.

Die Göttin Venus erhört seine Gebete und erweckt Galatea zum Leben. Sie gebiert eine Tochter und ist zunächst glücklich in der Ehe mit Pygmalion – doch als sie beginnt, ihren eigenen Willen zu haben, und die Kontrollversuche und Eifersucht ihres Gatten nicht mehr ertragen kann, ereilt sie ein grausames Schicksal.

Galatea will Freiheit. Sie schmiedet einen Plan. Und kalt und hart wie Stein setzt sie ihn um.

Ein hinreißende Erzählung von der Autorin von "Ich bin Circe" mit hochwertigen Illustrationen, Goldprägung und Farbschnitt

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
80
Price
10.30 €

Author Description

Madeline Miller wurde 1978 in Boston geboren und wuchs in New York City sowie Philadelphia auf. Sie studierte Klassische Philologie an der Brown University und lehrte anschließend über zehn Jahre lang Latein, Griechisch und die Werke Shakespeares. Mit ihren Werken, die alle internationale Bestseller wurden, beweist sie ihre einzigartige Gabe, die verstaubten Mythen der griechischen Klassik in moderne, hochemotionale Literatur zu verwandeln. Dabei gibt sie oft Randfiguren oder missverstandenen Frauenfiguren der Antike eine faszinierende eigene Stimme. Madeline Miller lebt heute in der Nähe von Philadelphia. Ihre Bücher wurden in über 25 Sprachen übersetzt und gelten als Wegbereiter der mythologischen Neuerzählung.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
91%
27%
28%
14%
77%
5%
95%
93%
50%
37%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
81%
60%
100%
73%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex33%
Moderate67%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (50%)Poetisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

88
All
2.5

Unentschlossen…

…und trotzdem nein. Ich weiß nicht so recht, was ich hiervon halten soll. Trotz der wunderschönen Ausstattung und der wirklich bildschönen Illustrationen kann ich dieses „Buch“ leider nicht empfehlen. Als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich es haben möchte. Als es dann ankam, dachte ich allerdings zuerst, mir hätte jemand nur das Cover ohne Inhalt zugeschickt 😂 – so dünn ist dieses Buch. Das war wirklich ein kurzer Schockmoment. Der zweite kam, als mir klar wurde, dass mich dieses kurze, dünne Ding definitiv unbefriedigt zurücklassen wird. Für eine Story, die man deutlich tiefer und besser hätte ausarbeiten können, ist die Seitenzahl einfach zu gering. Wir haben ein Vorwort, dann eine Geschichte mit sehr vielen Illustrationen (die natürlich auch Platz „wegnehmen“) und anschließend fast genauso viele Seiten Nachwort, in denen nochmal alles erklärt wird, was eigentlich schon im Vorwort und in der Story selbst hätte ausgearbeitet werden sollen. Hä? Und das alles auf 80 Seiten. Nein. Braucht ihr nicht. Schade, aber ich kann wirklich nicht verstehen, warum man dafür Geld ausgeben sollte. Ich habe es gebraucht und mit Rabatt für 8 € gekauft, aber trotzdem: nein. Lasst es. Es ist einfach unbefriedigend. Ich hätte mir wirklich eine richtige Geschichte gewünscht. Eine mit Tiefe – auf dem Niveau der historischen bzw. griechischen Romane, die ich aktuell lese. Besonders enttäuschend ist das Ganze, weil der Hintergedanke der Autorin, dieses Werk zu überarbeiten, eigentlich eine große Wichtigkeit hat oder zumindest haben könnte, wenn es einen wirklich berühren würde. Aber wie soll das bitte auf weniger als 50 Seiten funktionieren? Sobald man eventuell anfängt, sich in die Story einzufühlen, ist sie auch schon vorbei. Ciao. Nachwort kommt. Und es sagt eigentlich schon alles, dass man fast genauso viel Nachwort wie Geschichte braucht, um die Story bzw. die Message dahinter zu erklären. Muss ich auch nicht verstehen. Girl, du sollst nicht erklären, warum du diese Story überarbeiten wolltest oder wie tragisch ihr Schicksal war erzähl es durch die Geschichte selbst, so wie du es eigentlich vorhattest mit diesem „Buch“. Das komplette Nachwort hätte man sich sparen können, wenn man weniger Fokus auf Optik und mehr auf Inhalt gelegt hätte.🤷🏽‍♀️ Man hat leider nicht genug Zeit, sich wirklich in die Situation hineinzuversetzen oder mitzufühlen. Kaum beginnt es emotional zu werden, kommt schon das Nachwort – und das nicht im übertragenen Sinn, sondern wortwörtlich. Wirklich schade.🧎🏽‍♀️ So kann ich auch nicht nachvollziehen, was an diesem Buch vermarktet und verkauft wird, und ich kann es euch nicht empfehlen. Denn ehrlich: Wenn ihr den Klappentext gelesen habt, habt ihr gefühlt schon das halbe Buch hinter euch.👀😌 Ich hätte mir wirklich sehr gewünscht, eine richtige Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt zu bekommen. Nächstes Mal ✨🤍

Unentschlossen…
4.5

Eine feministische Antwort auf einen antiken Mythos

Mit ihrer Kurzgeschichte Galatea macht Madeline Miller ein veraltetes Epos wieder salonfähig. Der ursprüngliche Mythos von Pygmalion, der bereits vor Jahrtausenden von Ovid festgehalten wurde, zeigt die Perspektive eines Mannes, dessen Weltbild von Frauenhass geprägt ist. Doch Miller bricht in ihrer starken feministischen Tradition mit dieser Sichtweise und lässt sich die einseitige Darstellung nicht gefallen. Mit Galatea setzt sie ein klares Gegenbild zu den vorherrschenden Motiven des antiken Epos. Sie gibt der einstigen Statue nicht nur wortwörtlich eine Stimme, sondern erzählt die nachfolgenden Ereignisse konsequent aus ihrer Sicht. Damit macht die Autorin in ihrem Werk spürbar, was es bedeutet, als Frau einem Mann schutzlos ausgeliefert zu sein. Zwischen Albträumen und der Liebe zur Tochter Innerhalb weniger Seiten wird deutlich, welchen Albtraum eine Frau Tag für Tag erleben muss, wenn sie in einer ausweglosen Situation gefangen ist. In der Kurzgeschichte finden sich immer wieder Illustrationen, die Galatea nicht nur Form und Farbe geben, sondern auch die eigentlich idyllische Welt verdeutlichen, die für sie möglich wäre. Der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist ihre Tochter und die Erinnerungen, die sie mit ihr verbinden. Es ist das einzig Schöne, das ihr geblieben ist, denn alle anderen Erlebnisse, die nicht von ihrer Tochter geprägt sind, werden von einem schwarzen Schleier der Trauer und des Missbrauchs verdeckt. Fazit und Leseempfehlung Madeline Miller gelingt es auf beeindruckend kurzem Raum, eine tiefgreifende und schmerzhafte Geschichte über Befreiung und weibliche Selbstbehauptung zu schreiben. Trotz der Kürze lässt das Buch einen nicht mehr los und regt nachhaltig zum Nachdenken über Machtstrukturen und das Erbe klassischer Sagen an. Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung für Fans von Madeline Millers anderen Werken wie „Ich bin Circe“, aber auch für alle, die sich für Neuerzählungen griechischer Mythen aus einer modernen, kritischen Perspektive interessieren. Wer kurze, aber intensive Geschichten mit einer starken Botschaft schätzt, sollte dieses kleine Kunstwerk unbedingt lesen.

Eine feministische Antwort auf einen antiken Mythos
4

Kurze Geschichte aus der griechischen Mythologie

Die Schriftstellerin hat eine Geschichte von Ovid weiter erzählt. Ovid schrieb über einen Mann der eine Frauenstatue aus Marmor meisterte und die Götter bat, sie zum Leben zu erwecken. Sie sollte wunderschön und tugendsam sein und natürlich den Willen ihres Mannes stets gehorchen . Es entstand sogar eine Tochter aus dieser Ehe. Durch die Tochter lernt Galatea viel mehr kennen und begehrt auf. Zum Schutze ihrer Tochter muss sie etwas tun. Die Schreibweise war schon. Die Illustrationen ebenfalls.

5

Ganz ganz große Empfehlung🤍

3.5

„Pygmalion“ neu erzählt

Ganz nett und mit neuem Ende.

5

Erschreckend wie aktuell ein Retelling dieser griechischen Sage immer noch ist…

Eine absolut unglaubliche Kurzgeschichte! Die Protagonistin habe ich sofort in mein Herz geschlossen und entsprechend mit ihr mitgelitten. Der Schreibstil war unfassbar fesselnd und emotional. So etwas ist mir wirklich lange nicht mehr untergekommen. Ich würde dieses Buch wirklich jedem empfehlen; inklusive des Vorwortes!

5

Madeline Miller hat schon mit den Werken Circe und das Lied des Achill bewiesen, dass Mythen und Legenden neu erzählt werden können und dabei nichts von ihrem früheren Reiz verlieren müssen, um sich heutigen, feministischeren Normen anzupassen.Bei dem neuesten Buch Galatea widmet sich Madeline Miller einer Geschichte von Ovid über Pygmalion und seine Statue.Für alle, die die Geschichte nicht kennen hier eine kurze Zusammenfassung:Pygmalion ist Bildhauer und erschafft eine Statue einer Frau, die ganz seinen Wünschen entspricht. Er verliebt sich und bittet Venus an, die Statue lebendig zu machen. Sein Wunsch wird erfüllt und aus dieser Vereinigung entsteht eine Tochter: Pahos.Die Geschichte ist in jedem Satz Misogyn.Madeline Miller spinnt die Geschichte weiter. Wie würde Pygmalion mit der -nun lebendigen- Statue weiter umgehen? Was würde weiter passieren?Der erste wichtigste Schritt hierzu: die Statue braucht einen Namen. Galatea soll es sein und mit dem Namen wird aus der Statue ein Mensch mit Gedanken, Gefühlen und Wünschen.Das Buch ist sehr schmal und doch wirkt die Geschichte bei mir noch lange nach.Neben der Geschichte von Madeline Miller ist das Band wunderschön Illustriert von Thomke Meyer und enthält auch den Originalmythos von Ovid und ein Nachwort des Philologen Andreas Knabl. Andreas Knabl arbeitet dabei nochmal die wichtigsten Punkte aus der Erzählung von Miller und dem Mythos von Ovid raus und setzt alles in einen heutigen (feministischeren) Kontext.Übersetzt wurde alles von Ursula C. SturmAlles in allem ist das Buch absolut lesenswert. Aber hier nochmal einige Triggerwarnungen:Tod, Gewalt, Misogynie, R@pe, suizid.

4.5

Kurze, aber sehr fesselnde Geschichte.

Kein/e Autor/in schafft es eine Geschichte, egal wie kurz oder lang, so emotionsgeladen zu erzählen wie Madeline Miller. Mein Lieblingsbuch „Das Lied des Achill“ und die hervorragende Geschichte von „Ich bin Circe“, waren schon absolute Lebenshighlights und nun auch Galatea. 🤗 Ich habe gemischte Gefühle zu dieser kurzen Erzählung. Allem voran eine enorme Abneigung gegen Pygmalion, den Ehemann und einer der Erschaffer von Galatea. Und Mitleid, sowie Mitgefühl für Galatea, die etwas besseres verdient hätte, wenn man schon die Ehre hat von einer Göttin zum Leben erweckt zu werden, als so einen Widerling als Ehemann zu haben. Der einzige Lichtblick im tristen Leben von Galatea ist Pathos, ihre Tochter. Ein kleiner Trost auch für den Leser. 🙂 Das schlimme an dieser Erzählung ist, dass es einem, wie so häufig, vor Augen führt, was so viele Frauen durchmachen mussten und immer noch müssen. Ich hoffe, dass dieses kleine Buch, noch ganz viele Leser findet, die dann auch im Alltag ab und an, an Galatea und ihre Geschichte denken. 😌

4

Hartes Brett

Eine feministische Interpretation auf die Leerstellen des Pygmalion-Mythos. Die Frau, die im Orginalwerk keine Worte und Gedanken hat drückt sie hier aus. Das Buch erinnert männliche Künstler und Autoren daran, dass Frauen auch in ihren Werken Personen sein sollten. Miller schafft es wie immer, dass man mit der Hauptfigur hautnah mitfühlt. Ein schneller aber kein easy read.

4.5

...aber...

Die Geschichte um Galatea hat mich sehr berührt und beeindruckt. Mehr noch habe ich mehrmals entsetzt und teilweise angeekelt aufgeschaut und mjtgefiebert. Die Illustrationen sind passend und sehr ansprechend. Darüber hinaus: füllend. So fühlt sich auch der Text um die eigentliche Geschichte an. Ein für die paar Seiten viel zu langes Vorwort und ein Auszug Ovids, der eigentlich schon im Vorwort zusammengefasst wurde. Alle Erklärungen hätte sich die Autorin sparen können. Denn eigentlich kann ihr eigener Text gut für sich stehen, nachwirken.

3.5

Schöne Illustration

Ein sehr schön gestaltetes kleines Buch. Die Illustrationen haben mir sehr gefallen. Mit der Geschichte bin ich erstmal nicht ganz warm geworden, aber sie ist auch sehr kurz. Das Nachwort und die original Erzählung haben das ganze aber für mich abgerundet, besonders das Nachwort hat mir geholfen die Geschichte etwas besser zu verstehen, da ich nicht so viel Ahnung von der griechischen Mythologie habe. 20 Euro ist aber definitiv etwas teuer für so ein dünnes Buch. Habe es mir auch nur ausgeliehen.

2.5

Short

Nachdem ich vor langer Zeit das Lied des Achill gelesen habe und mich dieses Buch so beeindruckt hat. Wollte ich ein weiteres Mal ein Buch von Madeline Miller in die Hände nehmen. Die Story war schön, errschreckend und auch von Schmerz und Oberflächlichkeit erfüllt. Es ist ein Appell an Frauen, sich in dieser Welt nicht kleinhalten zu lassen und aus der Rolle des blossen Beistellobjekts herauszutreten, um selbstbewusst ihren eigenen Platz einzunehmen. Galatea ist eine aus Marmor gehauene weibliche Statue die mithilfe der Kraft einer Göttin zum Leben erweckt wurde und von da an als Eigentum des Bildhauers ihr eigenes Lebens dahin ziehen lässt. Bis das Fass droht zu überlaufen. Die Geschichte war gut und die Illustrationen wunderschön und doch ist es wenig. Das Buch besteht zu rund 30% auf der Geschichte. Es wirkte beinahe so unfertig und abgehackt. Ich denke man muss sich das Buch nicht kaufen, sondern wenn man die Chance hat, kann man die rund 45 Seiten mal nebenbei lesen.

Short
5

Ein kurzes Vergnügen

Die Mischung aus griechischer Mythologie und modernen Ansätzen war wundervoll!

5

Kurzweilige Geschichte über eine Frau, die ihre Unabhängigkeit erlangen will, egal was es sie kostet.

3

Eine feministische Kurzgeschichte, inspiriert von der Griechischen Mythologie und sehr schön illustriert.

Die Aurorin hat die Geschichte von Galatea sozusagen weitergesponnen und daraus eine kurze Erzählung über eine Frau gemacht, die versucht sich zu befreien. Die Geschichte war nicht schlecht und die Illustrationen und das Büchlein selbst sind wirklich sehr schön. Ich hätte es mir für den Preis allerdings nicht selbst gekauft, dafür gibt die Geschichte dann doch zu wenig her.

Eine feministische Kurzgeschichte, inspiriert von der Griechischen Mythologie und sehr schön illustriert.
4

Gutes Buch

Es war anders als ich erwartet habe, aber insgesamt fand ich, dass es eine gute Geschichte für Zwischendurch ist. Ich habe sie an einem Tag gelesen, also super entspannt. Die Message von dem Buch empfand ich richtig gut und die abschließende Einordnung der Vorlage und der Interpretation von Madeleine Müller hat mir geholfen, die Geschichte richtig zu verstehen und auch in einen heute Kontext zu setzen.

5

Eindringlich und brutal

Ich liebe diese Autorin, ich würde sogar ihrer Einkaufsliste 5 Sterne geben. Durch ihre anderen Bücher wie „Ich bin Circe“ und „Das Lied des Achilles“ liebe ich ihre klassische/mythische Geschichten zu lesen. Auch diese Geschichte ist wunderbar und fesselnd. Ich lese eher selten Kurzgeschichten, aber diese hier habe ich sehr genossen. Der gleiche dunkle und grüblerische Charakter wie in ihren anderen Büchern. Ich habe es geliebt, wobei es viel zu kurz war. Hoffe auf ein baldiges neues Buch von dieser Autorin. Sehr Empfehlenswert.

4

🏛 "Galatea" 🏛

"Galatea" behandelt den Mythos rund um den Bildhauer Pygmalion, welcher sich eine Frau aus Elfenbein erschaffen hat. Er wünscht sich, dass sie zum Leben erwacht und die Göttin Venus gewährt ihm diesen Wunsch. Doch Galatea wird immerzu überwacht, kontrolliert und eingesperrt. Er behandelt sie wie ein Objekt, wobei sich Galatea nach Freiheit sehnt... Die Geschichte um Galatea ist recht kurz gehalten aber dafür wunderschön illustriert. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, hätte mir lediglich die Geschichte etwas ausführlicher gewünscht. 🙈 Besonders gut hat mir gefallen, dass in Millers Werk Galatea eine Stimme bekommen hat und sie somit ihre Geschichte erzählen konnte und man einen Einblick in ihre Gefühlswelt bekam. 😊 Zu empfehlen ist das Buch, besonders, der ästhetischen Gestaltung wegen, aber auch für alle die in eine antike Kurzgeschichte abtauchen wollen. 🥰🏛

4

Schöne kurze Erzählung

Eine schöne neues Retelling von der Frau die aus Stein erschaffen und von Venus ins Leben gerufen wurde. Die keinen Namen und keine Stimme hatte. Diesen Namen und diese Stimme hat Madeline Miller ihr gegeben und ihre Sicht er Dinge geschildert.

3.5

Kurz und knapp: Eine schöne Erzählung über Galatea, ihren Freiheitsdrang und das Lebewohl sagen.

Kurz und knapp: Eine schöne Erzählung über Galatea, ihren Freiheitsdrang und das Lebewohl sagen.
2.5

Tolle Kurzgeschichte aber es lohnt sich nicht, das Buch zu kaufen

Ich liebe Madeline Millers Schreibstil und bin ein riesen Fan griechischer Mythologie. Aber dieses Buch lohnt sich beim besten Willen nicht. Die Geschichte um Galatea ist spannend. Ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar. Insgesamt eine tolle Ergänzung zu Ovids Pygmalion aus der Sicht der "Statue". Denn ist es wirklich eine Liebesgeschichte, wenn die Frau nur hübsch aussehen soll und am besten keine Stimme oder Meinung haben soll? Was allerdings gar nicht geht, ist der Rest des Buches. Bei knapp 100 Seiten sollte man doch erwarten dürfen, dass die Geschichte den Großteil einnimmt, oder? Nicht so in diesem Buch. Wir haben ein Vorwort, in dem die Autorin erzählt, warum sie das Buch geschrieben hat (laut eBook Reader ca. 18%). Die Kurzgeschichte an sich enthält einige schöne Illustrationen, die aber auch ein paar Seiten einnehmen (darüber will ich mich gar nicht beschweren, die sich wunderschön. Ich erwähne sie nur um das Gesamtbild zu beschreiben). Anschließend bekommen wir nochmal den übersetzten Text von Ovids Pygmalion. Nimmt auch nochmal einige Seiten ein. Und am Ende wird die gesamte Kurzgeschichte nochmal wiederholt und erklärt, was jeder normale Leser nun wirklich nicht braucht. Fazit: der größte Teil des Buches wird von allem möglichen gefüllt, nur nicht von der eigentlichen Geschichte. Ich wollte mir das Buch, als es raus kam zuerst kaufen, dachte mir dann aber doch, dass 18€ für 100 Seiten etwas viel ist. Aktuell kostet das Buch "nur noch" 10€ (eBook sogar 15,99€). Meiner Meinung nach für das, was man bekommt immer noch viel zu viel... Hier einen Dank an die Bibliothek und ihre Onleihe ❤️

4

Interessante Neuerzählung, inklusive dem Original. Das Nachwort ist mir persönlich zu analytisch.

5

Ein Buch das jeder der sich mit dem Feminismus auseinandersetzt lieben wird aber bitte mit Vorsicht lesen da keine Triggerwarnung enthalten Ist

4

Erstaunlich wie einem 57 Seiten so unter die Haut gehen können. Intensiv und aufwühlend mit wundervollen Illustrationen.

5

Ein so schönes feministisches Werk, das aus der Antike heraus die Frau als freien Menschen erzählt. Einfach wunderschön.

Der Schreibstil ist einmalig. Eine Mischung aus antikem Sprachgebrauch und Moderne. Genau das spiegelt auch noch die heutige Zeit ab. Frauen werden immer noch nicht als freie und selbstbestimmte Menschen anerkannt. Und dass sich ihr Aussehen, ihre Seele und ihre Intelligenz mit den Jahren verändert, wird als negativ empfunden. Madeline Miller bricht mit diesem Bild genau so wie es sein sollte.

4

47 Seiten pure Kunst 😭❤️

Ich liebe Madeline Miller. Nach SoA und Circe ist „Galatea“ ein wahres Meisterwerk. Kurz, wunderschön illustriert und das Buch ist wirklich wundervoll. Eine Handlung, die zum nachdenken anregt, wenn auch eine recht kurze Geschichte

3

Ich hab mich soo auf ein neues Buch von Madeline Miller gefreut. „Ich bin Circe" hab ich geliebt und „Das Lied des Achill" war auch toll. Allerdings hat ihr neustes Buch nur schlappe 80 Seiten - mit Illustrationen. Die Idee der Geschichte find ich mega gut: Madeline Miller erzählt einen griechischen Mythos neu, aus der Sicht der Frau. Aber warum macht man da nichts draus? Es gibt ein Vorwort, ein paar Seiten die neu erzählte Geschichte und ein Nachwort, welches die Geschichte nochmal analysiert und zwischendurch immer wieder schöne Illustrationen. Ich habe das ebook als Rezensionsexemplar gelesen, bin aber echt baff dass man für ein Hardcover mit 80 Seiten 20 € verlangt - meiner Meinung nach das Geld nicht wert.

2

Eine Frau lehnt sich gegen ihren Ehemann auf. Die Kurzgeschichte rund um Galatea hat mir wirklich gut gefallen. Madeline Müller hat einen wunderbaren Schreibstil. Bildhaft aber ohne sich in jedem Detail zu verlieren und mit schönen Formulierungen gibt sie Galatea eine Stimme. Das Buch ist sowohl vom Cover als auch von den zahlreichen Illustrationen ein Blickfang. Das große Manko und der Grund, warum ich nur 2 🌟 vergeben habe, ist der Umfang und der Preis des Buchs. 23 € für die Printausgabe und 16 € fürs E-Book finde ich für 100 Seiten, von denen der größte Teil Vorwort, Nachwort und die Ausgangsgeschichte sind, wirklich frech. Ich konnte das Buch zum Glück ausleihen, sonst hätte ich mich am Ende der Geschichte definitiv geärgert und es hätte mir das Leseerlebnis verdorben.

4

Ähnlich einer Novelle erzählt Miller die Geschichte Galateas, als Statue von Pygmalion erschaffen und durch Venus zum Leben erweckt. Der Fokus liegt auf der Befreiung Galateas aus der Unterdrückung, als Weitererzählung der Geschichte aus Ovids Metamorphosen.

5

Steht Circe in nichts nach. Nagut, vielleicht in der länge ;)

5

Auch wenn die Erzählung nur sehr kurz war, war sie doch sehr ergreifend! Die Geschichte mal aus der anderen Perspektive zu sehen, bzw. Das die andere Seite überhaupt eine Stimme bekommen hat, finde ich klasse!

3

Kurzgeschichte kann man lesen

5

Einfach wow. Wirklich absolut nicht in Worte zu fassen, wie gut dieses Buch ist. Unglaublich feministisch gut❤️

3

Madeline Miller erzählt in Galatea definitiv meine liebste Variante der Geschichte des Pygmalion. Ich mag die Art und Weise wie sich Madeline Miller die griechische Mythologie zu eigen macht einfach sehr gerne. Sei es als Nacherzählung oder wie hier jetzt, im Rahmen einer eigenen Interpretation bzw. Weitererzählung. Die Illustrationen in dem Buch, passen auch einfach perfekt zu ihrem Erzählstil. Auch das Vorwort und das Nachwort sind hier auf jeden Fall wieder sehr lesenswert.

4

Danke an NetGalley und den Eisele Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig. Galatea von Madeline Miller ist eine Kurzgeschichte. Etwa 40 Seiten hat die eigentliche Geschichte, dann folgt noch die "originale" Geschichte von Ovid. Denn wie von der Autorin gewohnt, nimmt sie Geschichten der Mythologie und interpretiert sie neu, meist feministisch. Hier widmet Miller sich der Geschichte des Pygmalion, ein Bildhauer, der sich in seine Schöpfung verliebt, weil er sie so schön findet. Diese Statue nennt er Galatea, und die Göttin Venus lässt sie lebendig werden, sodass eine Tochter gezeugt werden kann. Ovid erzählt die Geschichte natürlich nur aus Sicht von Pygmalion, aber Miller gibt einen möglichen Einblick in die Gedankenwelt Galateas. Sie gibt einer Statue, die als Lustobjekt für einen Mann geschaffen wurde, eine Stimme, und stellt sich die Frage: Was will Galatea? Sicherlich nicht angeschaut und angefasst werden, wie Pygmalion es sich für sie vorgestellt hat. Ich fand es einen spannenden, wenn auch kurzen Einblick, und diese neue Perspektive hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Die deutsche Ausgabe ist mit wunderschönen Illustrationen bestückt, die das Leseerlebnis bereichern. Ob diese Geschichte allerdings 20 Euro wert ist...? Dafür finde ich es zu knapp. Ich gebe 4 Sterne.

4.5

i guess, she only returned the favor.

5

Eine feministische Erzählung welche auf einer sehr misogynen Sage Ovids basiert. Diese Erzählung ist ein Sinnbild der Emanzipation.

3

Nicht aus Stein

Ein kleiner Snack für zwischendurch. Circe hab ich geliebt, aber das ist wirklich nur eine Kurzgeschichte. Kaum hat man sich in die namensgebende Figur Galatea reingefühlt, ist es auch schon vorbei

4

Lectura rapida i inesperada que m’ha deixat la meva cosina al dinar de nadal. Escalfant motors per llegir la cancion de aquiles. Aquest relat curtet ja m’ha ajudat a fer-me una idea de que puc esperar d’aquesta autora.

4

Madeline Miller schafft es immer einen ins antike Griechenland zurückzuversetzen! Neben ihren beiden Meisterwerken „Circe“ und „The Song of Achilles“ hat Madeline Miller nun auch mit Galatea wieder voll ins Schwarze getroffen. Obwohl das Buch nur eine knapp 50 Seiten lange Kurzgeschichte beinhaltet, konnte diese mich wieder zum Nachdenken anregen. Mit Galatea bezieht die Autorin sich auf einen Ausschnitt aus den Metamorphosen des römischen Dichters „Ovid“, welches die Geschichte eines begabten Bildhauers erzählt - Pygmalion. Dieser lebt auf einer Insel, auf der die Frauen von der Göttin Venus zur Prostitution verflucht sind. Da er diese Frauen verachtet, will er sein ideales Bild einer Frau erschaffen - jedoch als Statue. Durch die Gunst der Göttin wird diese letztendlich für ihn zum Leben erweckt, um ihn ein erfülltes Leben zu schenken. Madeline Miller schafft es, diesen aus einer ehemals von Männern dominierten Welt entstandenen Sagen und Legenden einen feministischen Touch einzuhauchen und die Rolle der Frau als ebenjene zu betrachten, wie sie aktuell auch sein sollte. Stark, gleichberechtigt, frei, für sich sprechend. Ein besonderer Genuss während des Lesens war es die verschiedenen Illustrationen im Buch zu betrachten, welche aktuell beschriebene Szenen zeigten.

4

Starke Kurzgeschichte

5

Wunderbare Neuerzählung einer griechischen Sage mit feministischer Dimension.

Eine sehr kurze Geschichte die wunderschön illustriert wurde. Die Umsetzung hat mir besonders gut gefallen.

Wunderbare Neuerzählung einer griechischen Sage mit feministischer Dimension.
3

Schönes Buch und tolles Vorwort!

Der Pygmalion-Mythos weitergedacht und weitergeschrieben, sehr frei und feministisch. Die Statue des Künstlers, in die er sich verliebt, weil sie in seinen Augen nicht so verdorben ist wie alle anderen Frauen, erwacht zum Leben... Die Idee finde ich spannend, allein die Umsetzung hat mich nicht komplett überzeugt. Aber alleine wegen des Vorworts der Autorin, der Illustrationen und des Nachworts lohnt es sich, dieses Büchlein zu lesen. Und weil es so schön ist, kann es zusätzlich als Deko verwendet werden. Aus dem Vorwort: 📙Als ich Galatea verfasste war die Bezeichnung Incel noch nicht besonders weit verbreitet, aber Pygmalion ist definitiv ein Prototyp. Seit Jahrtausenden gibt es Männer, die auf weibliche Unabhängigkeit mit Entsetzen und Empörung reagieren; Männer, die Frauen begehren und zugleich hassen; Männer, die in Fantasien von Reinheit und Kontrolle Zuflucht suchen. Wie mag es wohl sein, mit so einem Mann verheiratet zu sein? Es gibt nach wie vor zu viele Frauen, die uns darüber Auskunft geben könnten. Genau dadurch zeichnet sich ein guter Quellenmythos aus: Er gleicht einem weiten Ozean, der Jahrhunderte miteinander verbindet. Quellenmythos aus: Er gleicht einem weiten Ozean, der Jahrhunderte miteinander verbindet.📙

4

Wunderschön illustrierte feministische Kurzgeschichte

Das ist mein erstes Madeline Miller-Buch und ich bin begeistert. Ich mag es, wie die Autorin einen sehr aus der männlichen Perspektive geschriebenen Mythos weitergedacht und uns die dringend nötige weibliche Sicht gegeben hat. Das Buch macht wütend und regt zum Nachdenken darüber an, was von Frauen erwartet wird und wie ihre Körper beurteilt werden. Leider war es sehr kurz. Dafür gab es wunderschöne Illustrationen. Ich kann es nur weiterempfehlen.

4

Eine Kurzgeschichte von 80 Seiten, die aber trotzdem überzeugen kann, da Madeline Miller es versteht, alte griechische Sagen neu zu interpretieren und zu erzählen. Leider viel zu kurz, der Preis des Buchs für nur 80 Seiten viel zu hoch. Dennoch sehr empfehlenswert.

4

Eine wirklich tolle Kurzgeschichte, die viel female rage vermittelt und einen Incel, wie er im Buche steht, beschreibt. Tolle Eingebung der Autorin, über die man erstaunlich viel nachdenken kann.

5

Wunderschöne Kurzgeschichte

4

those greek books always make me hate men even more.

5

I do not regret reading this! I had to hold my breath several times omg. This book is the proof that a book doesn’t have to be long to make you bond with the characters and feel for them. Well done

4

Eine schöne Geschichte über Feminismus, Selbstbestimmung und grenzenlosem Mut.

»Der Meeresboden war sandig und weich wie ein großes Kissen. Ich ließ mich darauf nieder und schlief.« • ᴍᴇɪɴᴇ ᴍᴇɪɴᴜɴɢ Ich habe mich total gefreut, als ich diese wundervolle Ausgabe von Galatea in meiner Buchhandlung entdeckt habe. Sie ist wahnsinnig schön illustriert und ein richtiger Hingucker. Erschrocken habe ich mich dann aber über den stolzen Preis von 20 Euro und über die geringe Seitenanzahl von 80. Trotz des hohen Preises, habe ich mich dann aber doch dazu entschieden es mitzunehmen, denn dieses Buch ist wirklich wahnsinnig toll illustriert und ich kann mir kaum vorstellen, wie viel Arbeit in den einzelnen Stücken stecken muss. Beim Lesen habe ich dann festgestellt, dass die eigentliche Geschichte nur ca. 40 Seiten lang ist, was ich ein wenig enttäuschend fand. Hier hätte ich mir doch ein wenig mehr gewünscht, da ich ein großer Fan von Madeline Miller bin. Das Vorwort war meines Erachtens ein wenig lang und manches Mal auch etwas unverständlich formuliert. Die eigentliche Geschichte hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen. Madeline Millers Schreibstil und Wortgewandtheit kommt auch in dieser Geschichte wieder nicht zu kurz. Die neu Interpretation des Pygmalion-Mythos von Madeline Miller gibt der Frau einen Namen und eine Stimme, die in Ovids Erzählung nur als die Frau bzw. das Mädchen auftritt, und erzählt die Geschichte nun sehr gelungen aus ihrer Perspektive nach. ғᴀᴢɪᴛ Trotz der angeführten „negativen“ Punkte eine schöne Geschichte über Feminismus, Selbstbestimmung und grenzenlosem Mut.

Eine schöne Geschichte über Feminismus, Selbstbestimmung und grenzenlosem Mut.
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