Konsum. Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen

Konsum. Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen

Softcover
3.8375
HyperkonsumKonsumgesellschaftÜberflussEvolution

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Description

WAS KOMMT NACH DEM SHOPPEN?
ÜBER DIE ZUKUNFT UNSERES KONSUMS

Die Pandemie hat uns vorübergehend auf einen kalten Konsum-Entzug gesetzt. Doch sie hat uns nicht geheilt. Wir kaufen einfach immer weiter – auch Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen. Was treibt uns dazu? Und was verändert sich gerade?

Trendforscher Carl Tillessen nimmt uns mit hinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, deren Erfolg vor allem auf Manipulation und Ausbeutung basiert. Stück für Stück seziert er die psychologischen Mechanismen, die bei uns immer wieder greifen – und schärft dabei unser Bewusstsein: für unsere eigentlichen Bedürfnisse, aber auch für die Bedingungen, unter denen unsere Smartphones und Sneaker entstehen. Denn der Preis, den die Natur und die Menschen in den Produktionsländern für unseren Hyperkonsum zahlen, ist hoch. Doch nie war die Chance, daran etwas zu ändern, so groß wie heute.

»Die Frage nach dem Brauchen ist nebensächlich geworden. Das bloße Wollen hat sich zum Motor unserer Wirtschaft entwickelt. Ein Nutzen ist nicht mehr die Voraussetzung für den Erfolg eines Produktes. Im Gegenteil: Ein nützliches Produkt macht uns bestenfalls zufrieden. Aber erst das, was über den Nutzen hinausgeht, der Luxus, macht uns glücklich. Ein Staubsaugerbeutel macht uns keine Freude, eine Duftkerze schon.«

»Dass uns Dinge umso begehrlicher erscheinen, je knapper sie sind, liegt in unserer Natur. Die Evolution hat uns beigebracht, uns alles zu sichern, was nur begrenzt verfügbar ist, weil man nie weiß, wann es das nächste Mal verfügbar sein wird. Deshalb erscheinen uns Dinge schlagartig wertvoller, wenn uns klar wird, dass sie selten sind.«

»Es ist zeitlos.« Bettina Rust , Freunde der ZEIT , Was wir lesen #27

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Geosciences
Format
Softcover
Pages
224
Price
17.50 €

Author Description

CARL TILLESSEN ist studierter Betriebswirt und Kunsthistoriker. 1997 gründete er das Berliner Modelabel FIRMA. Als Kreativdirektor und Geschäftsführer entwickelte er nicht nur 17 Jahre lang die Kollektion, die weltweit vertrieben wurde und zahlreiche Preise gewann, sondern auch sechs eigene Läden, einen Onlineshop und eine Kosmetiklinie. Heute arbeitet Tillessen als Trendanalyst für das Deutsche Mode-Institut und berät renommierte Firmen aus der Luxusbranche in Einzelhandelsfragen. KONSUM ist sein erstes Buch, in dem er der Frage nachgeht, wie, wo und vor allem warum wir kaufen. Carl Tillessen lebt in Berlin.

Posts

80
All
3

Solide..

War einfach als kurze Abwechslung für Zwischendurch gedacht, und genau das war dieses Hörbuch auch. Man hat nicht viel Neues gelernt. Es wurde eben höchstens alles über unseren massenhaften Konsum in einen differenzierten Kontext gebracht. Einige Ausmaße waren mir noch nicht bekannt und die haben die Themen des Buch immer etwas spannender gemacht. Es war alles auch somit nicht extrem trocken. Vielleicht war es auch mein Fehler, ein Hörbuch, in dem meiner Meinung nach, eher Extreme geschildert werden, zu hören. Ich kaufe und konsumiere nämlich eigentlich eher wenig - außer Bücher 😃- und deshalb hat mich vieles auch nicht direkt angesprochen. Obwohl ich schon auch einige Kleinigkeiten aus diesem Buch mitnehmen konnte. 🙃 Ich würde das Buch aber wirklich empfehlen, vor allem an Menschen, die gerne ein paar Anregungen gebrauchen können um sich über ihren Konsum klarzuwerden. :)) 3 Sterne ⭐️

Solide..
4

Lebst du noch oder kaufst du schon?

In diesem eindrücklichen Sachbuch trägt Tillessen viele unangenehme Wahrheiten über unseren Konsum zusammen. "Noch nie in der Geschichte der Menschheit hatte der Erwerb von Dingen so wenig mit der Deckung eines greifbaren Bedarfs zu tun." Konsum ist erschwinglich geworden und wir kaufen - viel zu viel. Der sogenannte "Lustkauf" dominiert unser Konsumverhalten. "Die Frage nach dem Brauchen ist nebensächlich geworden. Das bloße Wollen hat sich zum Motor unserer Wirtschaft entwickelt." In einem angenehmen Tempo und mit gut gewählten Beispielen bringt uns Tillessen die katastrophalen Auswirkungen der Globalisierung näher. Jeder unserer Käufe für ein Billig-T-Shirt ist eine Stimme für weniger Lohn am anderen Ende der Welt. Und er fordert auf, seinen eigenen Konsum zu hinterfragen. Für meinen Geschmack sind die Kapitel zu kurz. An mehreren Stellen hatte ich ausführlichere Infos erwartet, doch oft bleibt es bei einem Überblick. Außerdem hat das Buch einen starken Fokus auf Fast Fashion. Weitere Themen, wie etwa der übermäßige Konsum von Elektronik, wären eine sinnvolle Ergänzung gewesen. Der Abschluss ist gut gemacht, bei dem wir dazu angeregt werden mehr für die Umwelt zu tun. Fazit: Dieses Buch eignet sich sehr gut für Einsteiger, die sich einen Überblick über das Thema verschaffen wollen. Aber auch für bereits gut Informierte ist es ein kurzweiliger Refresher. In jedem Fall ist es sinnvoll sich mit dem Thema zu befassen! 🌍

Lebst du noch oder kaufst du schon?
3

Etwas einseitig aber dennoch interessant

Der Autor hat sich schon sehr auf Social Media eingeschossen. Ist wohl nicht so der Fan. Aber der Generalverdacht dass wir alle total abhängig sind vom nächsten Kick trifft zumindest auf mich nicht zu. Insofern können es ja schlecht wir alle sein 😉

5

Dieses Buch war krass! So viele Fakten und Informationen: Gleichzeitig habe ich mich einfach permanent ertappt gefühlt… und auch wenn mir im Vorfeld eigentlich schon klar war, dass eine Menge schief läuft bei meinem eigenen Konsum und dass „wie“ unsere Konsumgüter hergestellt, genauso schnell wieder aussortiert und weggeworfen werden, absolut nichts ist, worauf nächste Generationen Stolz sein werden… Rückt es doch im Alltag immer wieder schnell in den Hintergrund. Besonders augenöffnend fand ich es, dass der Gedanke „nachhaltig zu leben“ meistens wieder verworfen wird, weil man es ja eh nicht „perfekt“ machen kann?! Dass dies aber gar nicht stimmt, dass eben doch jeder mit noch so kleinen Entscheidungen für etwas Nachhaltiges eine Kleinigkeit bewirken kann! Wir es somit alle irgendwie postiv beeinflussen können und es in der Hand haben, auch wenn wir es nur „unperfekt“ machen… Nämlich jeder auf seinem eigenen Weg: ob es mit vegetarischer/veganer Ernährung, Second Hand Kleidung, einem Bibausweis oder bewussterem Konsum ist, bleibt jedem selbst überlassen. Mich hat es auf jeden Fall sehr zum nachdenken gebracht wo ich demnächst nochmal eine nachhaltigere Entscheidung treffen kann und möchte… Das Buch (und auch das Hörbuch🎧) kann ich euch auf jeden Fall ans Herz legen, wenn ihr euren Konsum auch mal überdenken wollt. Ein Bewusstsein schaffen wollt was wir eigentlich so tagtäglich kaufen und konsumieren… und vor allem mit einer Kleinigkeit in unserem Alltag, für unsere Zukunft etwas verändern können 🫶🌍 »Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Dass Dinge geliebt und Menschen benutzt werden, ist der Grund dafür, dass sich die Welt in Unordnung befindet.« 14. Dalai Lama

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3

Das Buch ist inhaltlich klar gegen den gegenwärtigen Konsum gerichtet. Also durchaus ein Thema, was jeden und ganz besonders sogar die Booktokbubble betrifft. Es legt die Widersprüche offen, die Heuchelei, die Selbstdarstellung über Produkte und die irrationale Logik, wie Menschen Konsum als Identität verwenden. Es hat ein paar gute Beobachtungen und Gedanken. Konsumkritik wir hier aber eher als moralische Haltung und als kulturelle Diagnose geboten. Wirklich brauchbare Lösungsansätze hat es mir definitiv zu wenige geboten. Viele Worte, viele Wiederholungen moralischer Apelle mit Fingerzeig. Aber wenig, was man praktisch direkt umsetzen könnte. Wenn man das Problem Konsum erkennen und verstehen will, ist das Buch ok. Wenn man das Problem lösen will, ist es relativ nutzlos.

3.5

Sollte man mal gelesen haben

Für mich viel Bekanntes, aber auch einige neue Gedankengänge, die mir auf jeden Fall im Kopf bleiben werden. Ein Plädoyer für bedachteren Konsum, keine Verbotsliste. Wirklich zu empfehlen, wenn auch nur, um vielleicht noch einmal genauer darüber nachzudenken. 🛍

Sollte man mal gelesen haben
5

Absoluter Must-Read!

„Unsere Einstellung entscheidet darüber, ob rücksichtsloser Konsum sexy ist oder ob nachhaltiger Konsum sexy ist.“ „Es ist an jedem einzelnen von uns, dafür zu sorgen, dass in Zukunft der gute, der ethische Konsum das ultimative Statussymbol sein wird“

Absoluter Must-Read!
4

Konsumgesellschaft•Überkonsum

„Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen“ von Carl Tillessen ist eine fundierte und fesselnde Analyse des modernen Konsumverhaltens. Mit einer Bewertung von 4/5 zeigt das Buch seine Stärken in der detaillierten Untersuchung der psychologischen und soziologischen Motive hinter unserem Kaufverhalten. Tillessen deckt eine Vielzahl von Aspekten ab, von sozialen Einflüssen bis hin zu individuellen Bedürfnissen, die unser Konsumverhalten prägen. Dabei gelingt es ihm, komplexe Zusammenhänge verständlich darzulegen und dem:der Leser:in neue Perspektiven zu eröffnen. An einigen Stellen wiederholt sich der Text und wirkt langatmig, gleichzeitig werden einige Themenbereiche zu oberflächlich behandelt. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die inkonsequente Verwendung von Gender-Sprache. Während größtenteils das generische Maskulinum verwendet wird, tauchen vereinzelt auch Gendersternchen auf. Eine einheitliche Variante würde den Lesefluss deutlich vereinfachen. Trotz dieser Kritikpunkte bleibt „Konsum“ ein äußerst lesenswertes Buch für alle, die sich für die Psychologie des Konsums interessieren. Tillessen liefert eine umfassende und aufschlussreiche Analyse, die dazu anregt, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und zu reflektieren.

4

Das Buch ist interessant, insgesamt nicht zu lang und gibt am Ende Tipps, wie man sich nach dem Lesen verhalten kann. Teil 1 (Globalisierung) fand ich sehr gut. Wenig wirklich Neues, aber wie es auch im Buch beschrieben wird, man verdrängt/vergisst das gern. Teil 2 (Digitalisierung) hätte für mich etwas kürzer sein können. Teil 3 und 4 gibt dann realistische Tipps für diejenigen, die etwas ändern wollen. Ob ich etwas ändern möchte? Ja, natürlich. Ob ich es werde?

5

Hinterfragen & Reflektieren 🛍📦💰

Hier wird die Wahrheit über unseren Konsum knallhart und ohne Rücksicht dargestellt mit einer Menge Zahlen, Fakten und Fallbeispielen. Sehr interessant & informativ! An dieser Stelle sollte jeder seinen eigenen Konsum hinterfragen und reflektieren... ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG!

Hinterfragen & Reflektieren 🛍📦💰
4

Eine treffende Zusammenfassung unseres Konsumverhaltens.

Eine gute Erinnerung daran, wie unser Konsum die Welt beeinflusst.

Eine treffende Zusammenfassung unseres Konsumverhaltens.
4

Denkzettel.

Das Buch hat mir echt gut gefallen. Es öffnet einem in bestimmten Hinsichten die Augen und lässt einen über sein eigenes Konsumverhalten reflektieren. Wer sich gerne mit dem Thema näher auseinandersetzen möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.

5

Geht unter die Haut

Vielleicht liegt es auch an mir, dass mir ein Spiegel vorgehalten wurde und ich mich sehr ertappt gefühlt habe, aber ich finde das Buch unheimlich beeindruckend. Es wird kein Blatt vor den Mund genommen und man versteht sehr gut, warum Konsum in der heutigen Gesellschaft ist wie er ist. Man ist nach der Lektüre nicht auf wundersame Weise geheilt, aber in meinem Kopf ist sehr viel passiert beim Hören und ich war richtig gefesselt davon und wollte mehr wissen. Ich merke auch, dass sich mein Denken in Bezug auf Konsum durch dieses Buch verändert.

5

Richtig, richtig gutes Buch

Es hat mir tatsächlich ein wenig die Augen geöffnet und hat mir gezeigt, dass ich an Teilen meiner Lebensweise etwas ändern muss.

3

War ganz in Ordnung. Viel über die Entstehung von Konsum oder warum Menschen konsumieren. Aber keine Vorschläge zur Verbesserung.

3

Mir hat das Hörbuch gut gefallen. Für Menschen, die sich neu mit dem Thema Konsum(-verhalten) beschäftigen möchten, bietet es eine Fülle an Informationen. Da ich mich jedoch schon eine Weile mit dem Thema Kaufen im Sinne von Nachhaltigkeit, faire Preise/Löhne befasse, war nicht viel Neues dabei.

5

Top um sein Konsum etwas nachhaltig zu verbessern

Für mich ist „Konsum“ ein unglaublich starkes Buch, weil es ein Thema aufgreift, das uns alle betrifft oft ohne dass wir es wirklich hinterfragen. Beim Lesen habe ich mich mehr als einmal selbst wiedererkannt. Es geht nicht nur ums Kaufen, sondern um Gewohnheiten, Bedürfnisse, Status und darum, warum wir Dinge wollen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Was ich besonders gut fand: Das Buch regt zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken. Es zeigt Zusammenhänge auf, öffnet den Blick für gesellschaftliche Mechanismen und hält einem gleichzeitig den Spiegel vor. Ich habe danach definitiv bewusster auf mein eigenes Konsumverhalten geschaut. Der Schreibstil ist klar und verständlich, die Beispiele sind greifbar und aktuell. Für mich war es kein trockenes Sachbuch, sondern eher ein Denkanstoß mit Langzeitwirkung. Klare 5 Sterne – ein Buch, das ich jedem empfehlen würde, der sich selbst und unsere Gesellschaft besser verstehen möchte.

3.5

Sehr zwiegespalten

Irgendwie weiß ich nicht, wo ich das Buch genau hinpacken soll. Einerseits Augen öffnend, aber andererseits auch extrem langatmig. Vorallem das Kapitel über den digitalen Konsum. Bei einigen Sachen konnte ich dem Autor auch nicht zustimmen. Ich würde es trotzdem empfehlen, da ich doch einiges aus dem Buch mitnehmen konnte. Vieles hat mich doch sehr erschreckt.

3

Mut zur Lücke, das sind niemals 224 Seiten da ist ziemlich viel leerer Platz der verkauft wird. Ein Mann der im Geschäft mitspielt erklärt die Spielregeln des Geschäfts. Das Buch ist für Leser die sich bislang mit dem Thema nicht auseinandergesetzt haben und gerne wenig lesen geeignet.

4.5

Ein Buch über die Globalisierung und dem aktuellen häufig unethischen oder unbegründeten Konsum der Menschen in Deutschland.

Das Buch ist sehr gut zu lesen. Die Sprache ist sehr angenehm und die Themen und ihre Gliederung ist auch sehr gelungen. Die Ansätze des Buches sind sehr hilfreich und ansehlich dargestellt und formuliert.

5

Ein meiner Meinung nach sehr spannendes Buch zum Thema Konsum. Es bringt einen kompletten Perspektivwechsel zum sonstigen Konsum.

3

2,5 Sterne. Leider. In "Konsum" wird auf komplett unzensierte, nicht beschönigende Art und Weise das Problem mit unserer Art des Konsums beschrieben. Da ich selber meine Art des Konsums verändern möchte, dachte ich, dass dieses Buch mir diese Probleme auch explizit aufzeigen wird, sodass ich meine Art zu kaufen noch mehr überdenke. Insgesamt hat das auch gut funktioniert und es wurde alles sehr verständlich erklärt. Ein interessantes Buch zu einem brisanten Thema. Der Autor beschreibt zu Beginn die aktuellen Probleme in der heutigen Konsumgesellschaft. Er erwähnt, dass er den Zeigefinger nicht heben möchte und sich selbst aus der Problematik nicht ausschließt. Trotzdem empfinde ich beim Lesen subjektiv einen „Dauerzeigefinger“. Viele Erklärungen fand ich interessant, aber auch redundant. Innerhalb der kurzen Kapitel wird mit Zynismus an Themen herangegangen. Zwanghaftes Konsumverhalten = Sucht? Hmmmm... Was ist denn nun die Empfehlung von Herrn Tillessen? Leider ziemlich dünn. Es wird ein wichtiges Thema benannt und mit vielen Fakten und Beispielen erklärt. Aber hatte auf mehr Lösungsansätze gehofft. Es gab für meinen Geschmack ein bisschen zu viele populistische Äußerungen gegen die Big Player auf dem Markt. Die kurzen Kapitel ermöglichen keinen tieferen Einstieg in einzelne Themengebiete und erinnern stark an kurze Blogbeiträge. Mit dem Schluss hat er sich aber die 2,5 Sterne verdient. Solange Unternehmen steuerliche Schlupflöcher haben, um ihre Firmensitze in Länder zu verlegen, wo sie Niedriglöhne zahlen; so lange es Finanzberatungsunternehmen gibt, die steuerschonende Pakete mit Regierungen aushandeln, damit die Gewinne noch höher werden. Solange wird es die oberen Zehntausend geben, die Menschen ausbeuten. Und solange ich als Konsument oder Konsumentin nicht GLASKLAR nachvollziehen kann, wo denn meine Kleidung, egal welcher Preisklasse, herkommt, so lange wird es keine Verbesserung geben. Nicht außer Acht zu lassen sind auch Umstände im eigenen Land – es gibt nun mal auch bei uns Menschen, die sich aufgrund ihrer Löhne nur günstigere Waren leisten können. Sind diese Personen deswegen am Elend anderer Schuld? Wohl eher nicht! Ich hätte mir in dem Buch mehr Tiefe gewünscht, mehr Lösungsansätze. Weniger Zeigefinger, wenige Verallgemeinerung. Weniger Generation X gegen Generation Y. Auch hatte ich mir mehr objektive Kritik und nützliche Informationen gewünscht und weniger das stumpfe Verteufeln von Sozialen Medien oder Millenials. Hätte gut werden können, wurde es aber nicht.

5

Ein Buch voller Fakten und AhA-Momenten. Einiges war bekannt, andere Dinge haben mir weit mehr die Augen geöffnet. Empfehlung!

Ein Buch voller Fakten und AhA-Momenten. Einiges war bekannt, andere Dinge haben mir weit mehr die Augen geöffnet. Empfehlung!
4

Hart, aber ehrlich

Beim Lesen fühlt man sich immer wieder ertappt. Viele Fakten, daher für mich nichts ‚um einfach nebenher zu lesen‘, aber trotzdem angenehm geschrieben.

2

Super wichtiges Thema das auch ernst genommen werden sollte ABER

Leider ist der Schreibstil dieses Buches meiner Meinung nach so unglaublich schwerfällig, dass es einem unfassbar schwerfällt das Thema aufzunehmen

5

für mich ein absoluter jahresfavorit. 🤍

unser konsum beschleunigt sich rasant. kurzzeitig steigt unser dopamin-pegel bei einem kauf an und zum aufrechterhalten der glückshormone steigt die frequenz unserer einkaufe. carl tillessen beschriebt in seinem buch sehr verständlich, gut recherchiert, mit vielen literaturverweisen und in kurzen informativen kapiteln unter anderem dieses phänomen des kaufens. schwerpunkt bilden der modekonsum und gegenstände, die wir nicht zwingend zum leben brauchen. und warum uns diese langfristig immer weniger glücklich machen. sondern ganz im gegenteil - die angehäuften gegenstände lösen ein schlechtes gewissen und frust bei uns aus. 👕 hinzukommt, dass schlechte abreitsumstände bewusst verdrängt werden und für alle käufer eine zurechtgelegte rechtfertigung parat steht. die lösung des autors: herdenantrieb. je mehr leute den eigenen konsum hinterfragen, diesen ändern und darüber sprechen, desto mehr wird bei anderen personen das eigene hinterfragen ausgelöst und der druck auf die industrie zu veränderungen steigt. diese kette führt irgendwann dazu, dass unternehmen und die politik gezwungen sind, etwas an der aktuellen situation zu verändern. ein langer weg, aber er bietet gleichzeitig auch hoffnung. 🏢🌱 das buch gibt einen sehr guten überblick und ist damit für neulinge auf diesem gebiet ein sehr guter einstieg. aber auch für fortgeschrittene eine tolle und bereichernde zusammenfassung. besonders gut hat mir gefallen, dass der autor sich als konsument mit einschließt und nicht als besserwisser agiert. für mich ein absoluter jahresfavorit. 🤍

4

* als Hörbuch gehört

1

Was für eine Scheiße. Lest das nicht & geht euer Geld Sinnvoller aus

5

Ich sage es gleich vorab: Alle sollten dieses Buch lesen (bzw. hören). Denn viele von uns sind sich sicher bewusst, dass ihr Konsumverhalten nicht einwandfrei ist und dass unsere Kaufentscheidungen äußerst negative Auswirkungen auf andere Menschen, Tiere und die Umwelt allgemein haben. Aber ich glaube, wir müssen es vor Augen geführt bekommen, um tatsächlich etwas zu ändern. Carl Tillessen benennt himmelschreiende Ungerechtigkeiten und Absurditäten, und ja, es ist angesichts dessen, welche Arbeit in einem Produkt steckt, absurd, dass wir T-Shirts für zwei oder drei Euro kaufen können. Nicht, dass wir davon ausgehen können, dass ein T-Shirt für 300 Euro keinerlei Ausbeutung von Mensch und Natur bedeutet. Dem ist keineswegs so. Moderne Sklaverei existiert auch mitten in Europa. Wir müssen uns aktiv über die Unternehmen informieren, bei denen wir kaufen, und ihre Produktionsketten informieren. Auch offenbart Carl Tillessen, wie geschickt wir mithilfe von Social Media und anderen Mitteln manipuliert werden, wie der neue Beruf des Influencers funktioniert und welche psychologischen Hintergründe unser Konsumverhalten hat. Dabei räumt er ein, dass es den perfekten Konsumenten nicht gibt, und dass auch von niemandem erwartet wird, alles an seinem Verhalten zu ändern. Es geht darum, irgendwo anzufangen und Dinge, die wir nicht ändern können oder wollen, vielleicht anderenorts auszugleichen. Bitte lest alle dieses Buch. Mein Konsumverhalten hat es definitiv beeinflusst. Ich habe Internetkäufe als Ersatzbefriedigung (Duftkerzen & co.) drastisch eingeschränkt und achte konsequenter auf Aspekte, die ich bisher eher halbherzig umgesetzt habe (Palmöl, Kleidung aus recycelten Materialien).

3.5

Kritisches hinterfragen unsere Konsumgewohnheiten finde ich gut. Schon erschreckend wie sich das Entwickelt. Was mir nicht so gefällt ist das extrem schwarz weiß Denken und der Politische Schreibstiel. Ansonsten ein gutes Buch.

3

Toller Aufbau, trockene Kapitel

Also was ich schon mal vorab toll finde ist, dass das Buch sehr sinnvoll aufgeteilt ist und die Kapitel recht knapp gehalten sind. Jedoch sind die richtig richtig sachlich und trocken. Das Buch entsprach leider nicht wirklich dem was ich erwartet hatte. Interessiert hätte mich mehr der psychologische Aspekt bzw. Hintergrund weshalb wir so ticken wie wir es tun und warum wir so viel unnötiges kaufen. Auf diese Aspekte wurde jedoch recht wenig eingegangen. Stattdessen waren die Kapitel eine Abfolge von politischen, globalen und wirtschaftlichen Aspekten. Irgendwann habe ich die Kapitel leider nur noch überflogen. Schade eigentlich.

4

„Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden geschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet, ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden.“

An diesem Zitat des Dalai Lama ist echt was dran. Denn: wir alle (über)konsumieren beinah täglich und es wird immer mehr und immer öfter. Das High & die Dopamin Ausschüttung, welche wir beim Kaufvorgang erfahren, halten immer kürzer an… es ist ein echter Teufelskreis. Ohne Rücksicht auf Verluste für andere Menschen oder die Umwelt. Keiner kann sich davon freisprechen :( Viele Aspekte, die Carl Tillessen in seinem Buch doch recht schonungslos anspricht, waren mir teilweise zwar bekannt aber in ihrer ganzen Tragweite nicht bewusst und haben mich schockiert. An mehreren Stellen hatte ich sowohl Gänsehaut, als auch die ein oder andere Träne in den Augen… 😓 Die knapp 6 Stunden Hörzeit des Buches vergingen wie im Flug! Ich habe dabei sowohl unter meiner Spüle, als auch in unserer Abstellkammer aussortiert, aufgeräumt und mir einen Überblick verschafft, was da ist - denn wer kennt es nicht: man ist sich im Drogeriemarkt gar nicht mehr sicher, ob zuhause jetzt noch ein oder zwei oder gar keine Packungen mehr von etwas warten?! Wird auf Verdacht einfach noch Packung gekauft…“Kost ja nix“ Das Buch ist eine erschreckend ehrliche Aufarbeitung von teils sehr grausamen Fakten, ich hoffe, mein Kaufverhalten künftig zumindest das ein oder andere mal zu überdenken.

5

Der Titel sagt alles

Warum kaufen wir was wir eigentlich nicht benötigen? Wie werden meine Sneaker hergestellt, warum haltet Deutschland keine Menschenrechte ein und warum fühle ich mich so gut beim shoppen? Diese und viele andere Fragen stellt und beantwortet dieses Buch. Eine klarer Empfehlung an wirklich alle, vor allem da das Buch nicht allzu lange ist.

4

Konsum gehört zu unserer Gesellschaft dazu. Wir kaufen, was wir sehen - wir nicht brauchen, aber haben möchten. Unsere Gesellschaft ist voll mit Luxus und materialistischen Gütern. Carl Tillessen möchte mit seinem Ratgeber/Sachbuch aufräumen. Er nimmt uns mit hinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, einer Welt, die sich hinter dem ganzen Erfolg und dem Konsum verbirgt. Carl Tillessen ist selbst in der Modebranche aktiv und gründete 1997 das Modelabel FIRMA. Er selbst kennt sich also sehr gut mit der Thematik aus, kann gute Ratschläge geben und zeigt uns Lesende einen Blick hinter dem gesellschaftlichen Luxus. Zusätzlich sind seine Aussagen und Recherchen gut fundiert und das Buch mit einer Literaturliste versehen. Man merkt also, dass man es hier nicht mit einem Laien zu tun hat, sondern mit einem Autor, der weiß, wovon er spricht. "Konsum" ist sein erstes Buch, in dem er der Frage nachgeht, wie, wo und vor allem warum wir so viel kaufen und als Konsum-Gesellschaft gesehen werden. Ich selbst konnte mich (leider) sehr oft in dem Buch und in den Aussagen, die Tillessen verschriftlicht, wiederfinden. Ich selbst kaufe ständig und überall. Da sich dieses Buch besonders auf die Textilbranche fokussiert, habe ich nicht selten einen Blick in meinen Kleiderschrank geworfen und gesehen, dass teilweise noch das Etikett an ausgewählten Kleidungsstücken hängen. Auch ich mache unserer Konsum-Gesellschaft alle Ehre. Tillessen offenbart aber nicht nur das Konsumverhalten, sondern zeigt uns Lesende wie krankhaft und suchtähnlich wir in unserem Kaufverhalten verharren. Denkt irgendjemand noch an die Produktion eines Kleidungstückes, wenn es gerade um 50% reduziert ist? Man nimmt, was man kriegen kann, macht Schnäppchen ohne Ende und geht dann mit einer Euphorie und einem Glücksgefühl aus dem Laden und weiß, man hat hier wirklich Geld sparen können. Die Frage, ob dieses Schnäppchen wirklich benötigt wird, taucht gar nicht erst auf. In diesem Buch geht es aber vor allem auch um die Konsequenzen unseres Konsums für die Menschen und Umwelt. Durch unseren Konsum, der sich wie ein Lauffeuer durch die sozialen Medien noch verstärkt, geraten wir in einen Rausch, der sich auch in unserer Gehirnaktivität zeigt. "Keine gesellschaftliche Teilhabe bedeutet uns so viel wie die Teilhabe am Konsum." "Konsum" zeigt aber auch Lösungs- und Handlungsvorschläge, wie wir aus diesem Rausch rauskommen können, wie wir nachhaltig und nachsichtig sein und wie wir unseren Konsum endlich reduzieren können. Das Buch war für mich persönlich eine wahre Bereicherung. Ich habe sehr viel lernen und vor allem mitnehmen können. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir gezeigt, was ich alles, vor allem seit der Pandemie 2020, falsch mache in Bezug auf mein persönliches Kaufverhalten. Dieses Buch war der perfekte Einstieg ins Jahr 2021 und ich habe mir diesbezüglich sehr viel vorgenommen. Einen Kritikpunkt gibt es von mir, da ich mir erhofft habe, dass nicht nur von einem Textilkonsum die Rede ist, sondern von unserem allgemeinem Konsumverhalten. Dennoch empfand ich es als sehr hilfreich und informativ, da man merkt, dass Tillessen weiß, wovon er spricht. Dieses Buch sollte jeder aus Westeuropa lesen, denn es öffnet die Augen und lässt sie auch beim nächsten (Online-)Shopping offen.

2

Nicht viel draus mitgenommen

4

Allgemein jedoch gut beschrieben.

5

Wirklich gutes Buch das zum Nachdenken über den Konsum anregt

Das Buch klärt darüber auf wieso wir Konsumieren und wie es zum Überkonsum kam. Zudem gibt es viele Denkanstöße an einen selber und Hinweise, was wir als Gesellschaft für eine bessere Zukunft im Bezug auf Konsum tun könnten. Der Anfang des Buches war wirklich sehr gut und hat mich direkt überzeugt, nach der Hälfte hat es sich in meinen Augen leicht gezogen. Zum Ende hin aber war es wieder sehr gut. Ich kann es nur empfehlen als Denkanstoß für zwischendurch.

5

Wichtige Themen!

Keine leichte Kost, aber durch die ernste und trotzdem humorvolle Schreibweise des Autors gut zu lesen. Konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Abend verschlungen 🙈

5

Wertvolles Gedankengut auf den Punkt gebracht

In kurzen, sowie fachlich als auch sprachlich sehr lesenswerten Kapiteln fasst Carl Tillessen ein großes Problem unserer Zeit zusammen: Ungebremster Konsum! Ohne belehrend zu werden, geht er sehr sachlich aber auch recht „unterhaltsam“ der Ursache des Problems auf den Grund. Mir hat die gut recherchierte und gegliederte Struktur sehr gefallen. Aus meiner Sicht ist es ein wertvolles Buch, welches die Augen öffnet und definitiv zum Nachdenken anregt.

4

Ein wahnsinnig spannendes Hörbuch mit vielen Aspekten, die mir bisher gar nicht bewusst waren. Mein Kritikpunkt wäre bloß, dass ich mir gewünscht hätte, dass mehr Kapitalismuskritik eingeflochten wurden wäre, welche bei einer Auseinandersetzung mit Konsum und der Ausbeutung von Menschen natürlich einhergeht und stattdessen dem einzelnen Arbeiter in meinen Augen zu viel Macht zugesprochen wurde (im Kontext des Klimawandels und co.). Trotz dessen absolut empfehlenswert!

4

Wirklich sehr gutes, aufklärendes Buch. Manche Dinge weiß man nicht wirklich, bevor sie einem in den Hals gestopft werden. Ich teile nicht alle Ansichten, liegt aber an meiner eigenen Lebensrealität. Ein wichtiges Buch für alle, vor allem jene, die bei Instagram gerne den Swipe Up Button benutzen.

5

Sehr gutes Buch. Ließt sich leicht und verständlich.

3

Interessant, aber nicht immer aktuell!

Ich fand das Buch grundlegend interessant und hab hier und da etwas Neues dazu gelernt. Dennoch handelt es sich um ein so schnelllebiges Thema, weshalb es mir an der ein oder anderen Stelle schon wieder etwas veraltet war!

5

Die Inhaltsangabe ist schon im Titel "Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen" enthalten. Carl Tillessen zeigt auf, wie sich unser Konsum in den letzten zwei Generationen entwickelt hat. Er erklärt, wie es passieren konnte, dass wir von Menschen, die noch Verbraucher:innen im wahrsten Sinne des Wortes waren, zu Konsument:innen geworden sind. Der Einstieg ist gleich gut gewählt, denn Carl Tillessen macht klar, dass er zu der breiten Masse gehört, die mit „man“ beschrieben wird, wenn darüber geredet wir, dass „man“ immer mehr konsumiert und dass es „wir“ heißen muss. Dies lenkt schon in die richtige Richtung, denn „wir alle“ sind verantwortlich für diesen Überkonsum, für diese schon perverse Kaufen von Dingen, die wir gar nicht brauchen bzw. aufbrauchen und gebrauchen. Nach diesem Einstieg wird dann erst einmal ein Überblick geliefert, wo wird was zu welchen Bedingungen produziert. Was hat sich wann in den Lieferketten geändert? Warum wurde Bekleidung zu Klamotten? Warum ändern wir so wenig, wo wir doch wissen, wie schlecht es den Menschen in den Produktionsländern geht? Welche Rolle spielen die Globalisierung und die Digitalisierung? Welchen Einfluss hat Social Media auf uns? Warum hören wir nicht auf zu kaufen bzw. warum ändern wir es nicht, auch wenn wir all dies schon wissen? Die meisten von uns werden in den letzten letzten 12 Monaten von März 2020 bis März 2021 ausgemistet haben und sich gewundert haben, was sich da alles so angesammelt und ob wir das wirklich brauchen. Natürlich brauchen wir all dies nicht und wir nehmen uns vor oder haben uns vorgenommen, damit aufzuhören. Und dann stellen wir fest, dass dies nicht so einfach ist, wie wir es uns vorstellen. Zum einen liegt das Horten für schlechte Zeiten in unserem Naturell und wir kaufen uns „glücklich“, zumindest solange, bis wir mit einem Kater aus dem Kaufrausch aufwachen. Denn es gibt uns ein gutes Gefühl, vor allem, wenn es dann noch viele Likes auf Social Media für die neuen Schuhe oder das coole Wohnaccessoire gibt. Carl Tillessen könnte es uns allen jetzt ganz einfach machen und Social Media die Schuld daran geben, dass unser Konsum immer mehr wird und wir aus diesem Grunde Kleidung nach circa sechs Monaten aussortieren bzw. sogenannte Monatskollektionen bei Fast Fashion Anbietern immer beliebter werden. Das tut er aber nicht und das ist gut so. Auf der einen Seite ist es so, dass die Likes und Followerzahlen uns die gewünschte Aufmerksamkeit geben und die Kombination aus Aufmerksamkeit und Likes für unseren tollen Geschmack uns schmeicheln, gar süchtig machen, aber der Punkt ist, wir sind immer noch selbst dafür verantwortlich, dass wir es geschehen lassen und tief in unserem Inneren wissen wir das auch. Wir können dieses Verhalten ändern. Dies wird dann noch einmal sehr einleuchtend beschrieben, wie wir dies tun können und das ist das, was mir an dem Buch gut gefällt. Es erklärt zum einen, wie wir dorthin gekommen sind, dass wir im Übermaß konsumieren, um dann aber auch Weg heraus aus dieser sich immer schneller drehenden Konsumspirale zu finden. Tillessen zeigt auf, dass jeder mit kleinen Schritten beginnen kann, weniger zu konsumieren, er vergleicht es mit einer erfolgreichen Abnehmstrategie, nur dass es hier nicht die Punkte sind, die wir zählen, sondern unseren CO2-Ausstoß. Das Buch wiederholt vieles bzw. fasst vieles zusammen, was ich schon anderswo gelesen habe, aber es nutzt eine leicht verständliche Sprache, bringt einprägsame Vergleiche und der Autor schließt sich und uns alle ein und erhebt nicht nur den , Zeigefinger, sondern zeigt auf, dass wir es gemeinsam schaffen können, auf das 1,5-Grad-Ziel hinzuarbeiten, auch wenn es nicht leicht ist. Ich kann es wirklich empfehlen.

5

Vieles weiss man irgendwie schon und trotzdem habe ich dieses Buch gebraucht. Gut und klar strukturiert, angenehm geschrieben und so, dass ich das Gefühl habe, jetzt auch zu wissen, was ich ändern möchte. 4.5 Sterne

4

Konsum in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung

Das Buch behandelt das Thema Konsum in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung. Obwohl mir vieles davon bewusst war hilft es mir die Fakten schwarz auf weiß zu lesen, und mir die Missstände in unserer modernen Welt vor Augen zu halten und daran zu arbeiten es besser zu machen. Daher habe ich das Buch auch bewusst zum Jahreswechsel gelesen, damit sich dadurch gute Vorsätze für das neue Jahr ergeben. Die Themen sind breit gefächert und sehr lehrreich, jedoch wirken sie etwas aneinander gereiht ohne passende Übergänge und Verknüpfungen. Man sollte also zwischendurch immer mal wieder pausieren und das Gelesene sacken lassen. Dieses Buch werde ich regelmäßig wieder zur Hand nehmen, um das Gelesene aufzufrischen.

3

Mir hat das Hörbuch gut gefallen. Für Menschen, die sich neu mit dem Thema Konsum(-verhalten) beschäftigen möchten, bietet es eine Fülle an Informationen. Da ich mich jedoch schon eine Weile mit dem Thema Kaufen im Sinne von Nachhaltigkeit, faire Preise/Löhne befasse, war nicht viel Neues dabei.

2

Kritik am Konsum, oder doch eher an Gen Z?

Vorab um fair zu bleiben: Für Leute, die sich mit diesem Thema noch gar nicht befasst haben, kann das Buch ein guter thematischer Einstieg sein. ABER!! Das Buch ist in 3 Teile aufgegliedert, wobei ich besonders den ersten Teil sehr interessant fand und einige Aha-Momente hatte. Der zweite Teil befasste sich mit der "Digitalisierung" und wurde zunehmend unangenehm zu lesen. Es ähnelte eher einem Dampfablassen darüber, wie digital die Gen Z und doof die Sozialen Medien doch seien. Besonders aufgestoßen ist mir dabei das ständige heranziehen an weiblichen Beispielen. Von Designerhandtaschen, über Selfies von geschminkte Frauen oder die weiblichen Influencerinnen, die er kritisierte. Obwohl es auch genügend Beispiel vom männlichen Geschlecht gäbe. Teil 3 verlor mich dann komplett, nachdem der Auto den CO2-Fußabdruck als "Tipp" nannte. Klar, kann er jedem einzelnen dabei helfen ein Gefühl seines eigenes Konsums zu erhalten. Aber am Ende wälzte der Autor die Verantwortung wie auch die Großkonzerne wieder einmal an die KonsumentInnen ab. Dabei kaufte ich ihm nicht ab, dass er sich bei der Kritik und den Tipps wirklich auch selbst miteinschloss.

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Sehr gut

So viele „ja, stimmt“ Momente. Wirklich lesenswert, um mal über den eigenen Konsum nachzudenken und es anders zu betrachten. Sehr lesenswert.

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