Der Autor hat sich schon sehr auf Social Media eingeschossen. Ist wohl nicht so der Fan. Aber der Generalverdacht dass wir alle total abhängig sind vom nächsten Kick trifft zumindest auf mich nicht zu. Insofern können es ja schlecht wir alle sein 😉
Die erste Hälfte des Buches war sehr gut und hätte 5 Sterne verdient. Es wurden dort viele Fakten zu Verkaufsstrategien, Manipulation am Kunden und Gewinnmaximierung der Konzerne geliefert. Leider hat mich die zweite Hälfte des Buches garnicht mehr abgeholt, da hier nur pauschal über Social Media gesprochen wurde ohne die Aussagen zu untermauern oder messbare Daten hinzuzuziehen. Auch wiederholt der Autor sich in diesem Abschnitt sehr oft.
Das Buch hat mir echt gut gefallen. Es öffnet einem in bestimmten Hinsichten die Augen und lässt einen über sein eigenes Konsumverhalten reflektieren.
Wer sich gerne mit dem Thema näher auseinandersetzen möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.
Für mich ist „Konsum“ ein unglaublich starkes Buch, weil es ein Thema aufgreift, das uns alle betrifft oft ohne dass wir es wirklich hinterfragen. Beim Lesen habe ich mich mehr als einmal selbst wiedererkannt. Es geht nicht nur ums Kaufen, sondern um Gewohnheiten, Bedürfnisse, Status und darum, warum wir Dinge wollen, die wir eigentlich gar nicht brauchen.
Was ich besonders gut fand: Das Buch regt zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken. Es zeigt Zusammenhänge auf, öffnet den Blick für gesellschaftliche Mechanismen und hält einem gleichzeitig den Spiegel vor. Ich habe danach definitiv bewusster auf mein eigenes Konsumverhalten geschaut.
Der Schreibstil ist klar und verständlich, die Beispiele sind greifbar und aktuell. Für mich war es kein trockenes Sachbuch, sondern eher ein Denkanstoß mit Langzeitwirkung.
Klare 5 Sterne – ein Buch, das ich jedem empfehlen würde, der sich selbst und unsere Gesellschaft besser verstehen möchte.
Großartiges Buch! Hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Ich denke ich werde versuchen einige Dinge in meinem Konsumverhalten zu verändern.
Wer sich mit dem Thema Konsum auseinander setzten möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Beim Lesen fühlt man sich immer wieder ertappt. Viele Fakten, daher für mich nichts ‚um einfach nebenher zu lesen‘, aber trotzdem angenehm geschrieben.
Das Buch ist inhaltlich klar gegen den gegenwärtigen Konsum gerichtet. Also durchaus ein Thema, was jeden und ganz besonders sogar die Booktokbubble betrifft. Es legt die Widersprüche offen, die Heuchelei, die Selbstdarstellung über Produkte und die irrationale Logik, wie Menschen Konsum als Identität verwenden. Es hat ein paar gute Beobachtungen und Gedanken. Konsumkritik wir hier aber eher als moralische Haltung und als kulturelle Diagnose geboten.
Wirklich brauchbare Lösungsansätze hat es mir definitiv zu wenige geboten. Viele Worte, viele Wiederholungen moralischer Apelle mit Fingerzeig. Aber wenig, was man praktisch direkt umsetzen könnte.
Wenn man das Problem Konsum erkennen und verstehen will, ist das Buch ok. Wenn man das Problem lösen will, ist es relativ nutzlos.
Das Buch ist interessant, insgesamt nicht zu lang und gibt am Ende Tipps, wie man sich nach dem Lesen verhalten kann.
Teil 1 (Globalisierung) fand ich sehr gut. Wenig wirklich Neues, aber wie es auch im Buch beschrieben wird, man verdrängt/vergisst das gern.
Teil 2 (Digitalisierung) hätte für mich etwas kürzer sein können.
Teil 3 und 4 gibt dann realistische Tipps für diejenigen, die etwas ändern wollen.
Ob ich etwas ändern möchte? Ja, natürlich.
Ob ich es werde?
In diesem eindrücklichen Sachbuch trägt Tillessen viele unangenehme Wahrheiten über unseren Konsum zusammen.
"Noch nie in der Geschichte der Menschheit hatte der Erwerb von Dingen so wenig mit der Deckung eines greifbaren Bedarfs zu tun."
Konsum ist erschwinglich geworden und wir kaufen - viel zu viel. Der sogenannte "Lustkauf" dominiert unser Konsumverhalten.
"Die Frage nach dem Brauchen ist nebensächlich geworden. Das bloße Wollen hat sich zum Motor unserer Wirtschaft entwickelt."
In einem angenehmen Tempo und mit gut gewählten Beispielen bringt uns Tillessen die katastrophalen Auswirkungen der Globalisierung näher. Jeder unserer Käufe für ein Billig-T-Shirt ist eine Stimme für weniger Lohn am anderen Ende der Welt. Und er fordert auf, seinen eigenen Konsum zu hinterfragen.
Für meinen Geschmack sind die Kapitel zu kurz. An mehreren Stellen hatte ich ausführlichere Infos erwartet, doch oft bleibt es bei einem Überblick. Außerdem hat das Buch einen starken Fokus auf Fast Fashion. Weitere Themen, wie etwa der übermäßige Konsum von Elektronik, wären eine sinnvolle Ergänzung gewesen.
Der Abschluss ist gut gemacht, bei dem wir dazu angeregt werden mehr für die Umwelt zu tun.
Fazit: Dieses Buch eignet sich sehr gut für Einsteiger, die sich einen Überblick über das Thema verschaffen wollen. Aber auch für bereits gut Informierte ist es ein kurzweiliger Refresher. In jedem Fall ist es sinnvoll sich mit dem Thema zu befassen! 🌍
Wirklich gutes Buch das zum Nachdenken über den Konsum anregt
Das Buch klärt darüber auf wieso wir Konsumieren und wie es zum Überkonsum kam. Zudem gibt es viele Denkanstöße an einen selber und Hinweise, was wir als Gesellschaft für eine bessere Zukunft im Bezug auf Konsum tun könnten. Der Anfang des Buches war wirklich sehr gut und hat mich direkt überzeugt, nach der Hälfte hat es sich in meinen Augen leicht gezogen. Zum Ende hin aber war es wieder sehr gut. Ich kann es nur empfehlen als Denkanstoß für zwischendurch.
Für mich viel Bekanntes, aber auch einige neue Gedankengänge, die mir auf jeden Fall im Kopf bleiben werden.
Ein Plädoyer für bedachteren Konsum, keine Verbotsliste.
Wirklich zu empfehlen, wenn auch nur, um vielleicht noch einmal genauer darüber nachzudenken. 🛍
Warum kaufen wir was wir eigentlich nicht benötigen? Wie werden meine Sneaker hergestellt, warum haltet Deutschland keine Menschenrechte ein und warum fühle ich mich so gut beim shoppen? Diese und viele andere Fragen stellt und beantwortet dieses Buch. Eine klarer Empfehlung an wirklich alle, vor allem da das Buch nicht allzu lange ist.
Gute Lektüre um den eigenen Konsum zu hinterfragen und zu beurteilen.
Immer wieder gespickt mit kleinen Beispielen.
Dadurch bleibt es spannend und realitätsnah
Für Leute, die ihren Konsum bereits hinterfragen, steht in diesem Buch leider wenig Neues. An vielen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht und dafür weniger geschmacklose Vergleiche.
Ein wahnsinnig spannendes Hörbuch mit vielen Aspekten, die mir bisher gar nicht bewusst waren. Mein Kritikpunkt wäre bloß, dass ich mir gewünscht hätte, dass mehr Kapitalismuskritik eingeflochten wurden wäre, welche bei einer Auseinandersetzung mit Konsum und der Ausbeutung von Menschen natürlich einhergeht und stattdessen dem einzelnen Arbeiter in meinen Augen zu viel Macht zugesprochen wurde (im Kontext des Klimawandels und co.). Trotz dessen absolut empfehlenswert!
Vorab um fair zu bleiben: Für Leute, die sich mit diesem Thema noch gar nicht befasst haben, kann das Buch ein guter thematischer Einstieg sein.
ABER!!
Das Buch ist in 3 Teile aufgegliedert, wobei ich besonders den ersten Teil sehr interessant fand und einige Aha-Momente hatte. Der zweite Teil befasste sich mit der "Digitalisierung" und wurde zunehmend unangenehm zu lesen. Es ähnelte eher einem Dampfablassen darüber, wie digital die Gen Z und doof die Sozialen Medien doch seien. Besonders aufgestoßen ist mir dabei das ständige heranziehen an weiblichen Beispielen. Von Designerhandtaschen, über Selfies von geschminkte Frauen oder die weiblichen Influencerinnen, die er kritisierte. Obwohl es auch genügend Beispiel vom männlichen Geschlecht gäbe.
Teil 3 verlor mich dann komplett, nachdem der Auto den CO2-Fußabdruck als "Tipp" nannte. Klar, kann er jedem einzelnen dabei helfen ein Gefühl seines eigenes Konsums zu erhalten. Aber am Ende wälzte der Autor die Verantwortung wie auch die Großkonzerne wieder einmal an die KonsumentInnen ab. Dabei kaufte ich ihm nicht ab, dass er sich bei der Kritik und den Tipps wirklich auch selbst miteinschloss.
Konsum gehört zu unserer Gesellschaft dazu. Wir kaufen, was wir sehen - wir nicht brauchen, aber haben möchten. Unsere Gesellschaft ist voll mit Luxus und materialistischen Gütern. Carl Tillessen möchte mit seinem Ratgeber/Sachbuch aufräumen. Er nimmt uns mit hinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, einer Welt, die sich hinter dem ganzen Erfolg und dem Konsum verbirgt. Carl Tillessen ist selbst in der Modebranche aktiv und gründete 1997 das Modelabel FIRMA. Er selbst kennt sich also sehr gut mit der Thematik aus, kann gute Ratschläge geben und zeigt uns Lesende einen Blick hinter dem gesellschaftlichen Luxus. Zusätzlich sind seine Aussagen und Recherchen gut fundiert und das Buch mit einer Literaturliste versehen. Man merkt also, dass man es hier nicht mit einem Laien zu tun hat, sondern mit einem Autor, der weiß, wovon er spricht. "Konsum" ist sein erstes Buch, in dem er der Frage nachgeht, wie, wo und vor allem warum wir so viel kaufen und als Konsum-Gesellschaft gesehen werden.
Ich selbst konnte mich (leider) sehr oft in dem Buch und in den Aussagen, die Tillessen verschriftlicht, wiederfinden. Ich selbst kaufe ständig und überall. Da sich dieses Buch besonders auf die Textilbranche fokussiert, habe ich nicht selten einen Blick in meinen Kleiderschrank geworfen und gesehen, dass teilweise noch das Etikett an ausgewählten Kleidungsstücken hängen. Auch ich mache unserer Konsum-Gesellschaft alle Ehre. Tillessen offenbart aber nicht nur das Konsumverhalten, sondern zeigt uns Lesende wie krankhaft und suchtähnlich wir in unserem Kaufverhalten verharren. Denkt irgendjemand noch an die Produktion eines Kleidungstückes, wenn es gerade um 50% reduziert ist? Man nimmt, was man kriegen kann, macht Schnäppchen ohne Ende und geht dann mit einer Euphorie und einem Glücksgefühl aus dem Laden und weiß, man hat hier wirklich Geld sparen können. Die Frage, ob dieses Schnäppchen wirklich benötigt wird, taucht gar nicht erst auf. In diesem Buch geht es aber vor allem auch um die Konsequenzen unseres Konsums für die Menschen und Umwelt. Durch unseren Konsum, der sich wie ein Lauffeuer durch die sozialen Medien noch verstärkt, geraten wir in einen Rausch, der sich auch in unserer Gehirnaktivität zeigt.
"Keine gesellschaftliche Teilhabe bedeutet uns so viel wie die Teilhabe am Konsum."
"Konsum" zeigt aber auch Lösungs- und Handlungsvorschläge, wie wir aus diesem Rausch rauskommen können, wie wir nachhaltig und nachsichtig sein und wie wir unseren Konsum endlich reduzieren können. Das Buch war für mich persönlich eine wahre Bereicherung. Ich habe sehr viel lernen und vor allem mitnehmen können. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir gezeigt, was ich alles, vor allem seit der Pandemie 2020, falsch mache in Bezug auf mein persönliches Kaufverhalten. Dieses Buch war der perfekte Einstieg ins Jahr 2021 und ich habe mir diesbezüglich sehr viel vorgenommen. Einen Kritikpunkt gibt es von mir, da ich mir erhofft habe, dass nicht nur von einem Textilkonsum die Rede ist, sondern von unserem allgemeinem Konsumverhalten. Dennoch empfand ich es als sehr hilfreich und informativ, da man merkt, dass Tillessen weiß, wovon er spricht. Dieses Buch sollte jeder aus Westeuropa lesen, denn es öffnet die Augen und lässt sie auch beim nächsten (Online-)Shopping offen.
In kurzen, sowie fachlich als auch sprachlich sehr lesenswerten Kapiteln fasst Carl Tillessen ein großes Problem unserer Zeit zusammen: Ungebremster Konsum! Ohne belehrend zu werden, geht er sehr sachlich aber auch recht „unterhaltsam“ der Ursache des Problems auf den Grund. Mir hat die gut recherchierte und gegliederte Struktur sehr gefallen. Aus meiner Sicht ist es ein wertvolles Buch, welches die Augen öffnet und definitiv zum Nachdenken anregt.
Die Inhaltsangabe ist schon im Titel "Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen" enthalten. Carl Tillessen zeigt auf, wie sich unser Konsum in den letzten zwei Generationen entwickelt hat. Er erklärt, wie es passieren konnte, dass wir von Menschen, die noch Verbraucher:innen im wahrsten Sinne des Wortes waren, zu Konsument:innen geworden sind.
Der Einstieg ist gleich gut gewählt, denn Carl Tillessen macht klar, dass er zu der breiten Masse gehört, die mit „man“ beschrieben wird, wenn darüber geredet wir, dass „man“ immer mehr konsumiert und dass es „wir“ heißen muss. Dies lenkt schon in die richtige Richtung, denn „wir alle“ sind verantwortlich für diesen Überkonsum, für diese schon perverse Kaufen von Dingen, die wir gar nicht brauchen bzw. aufbrauchen und gebrauchen.
Nach diesem Einstieg wird dann erst einmal ein Überblick geliefert, wo wird was zu welchen Bedingungen produziert. Was hat sich wann in den Lieferketten geändert? Warum wurde Bekleidung zu Klamotten? Warum ändern wir so wenig, wo wir doch wissen, wie schlecht es den Menschen in den Produktionsländern geht? Welche Rolle spielen die Globalisierung und die Digitalisierung? Welchen Einfluss hat Social Media auf uns? Warum hören wir nicht auf zu kaufen bzw. warum ändern wir es nicht, auch wenn wir all dies schon wissen?
Die meisten von uns werden in den letzten letzten 12 Monaten von März 2020 bis März 2021 ausgemistet haben und sich gewundert haben, was sich da alles so angesammelt und ob wir das wirklich brauchen. Natürlich brauchen wir all dies nicht und wir nehmen uns vor oder haben uns vorgenommen, damit aufzuhören. Und dann stellen wir fest, dass dies nicht so einfach ist, wie wir es uns vorstellen. Zum einen liegt das Horten für schlechte Zeiten in unserem Naturell und wir kaufen uns „glücklich“, zumindest solange, bis wir mit einem Kater aus dem Kaufrausch aufwachen. Denn es gibt uns ein gutes Gefühl, vor allem, wenn es dann noch viele Likes auf Social Media für die neuen Schuhe oder das coole Wohnaccessoire gibt.
Carl Tillessen könnte es uns allen jetzt ganz einfach machen und Social Media die Schuld daran geben, dass unser Konsum immer mehr wird und wir aus diesem Grunde Kleidung nach circa sechs Monaten aussortieren bzw. sogenannte Monatskollektionen bei Fast Fashion Anbietern immer beliebter werden. Das tut er aber nicht und das ist gut so. Auf der einen Seite ist es so, dass die Likes und Followerzahlen uns die gewünschte Aufmerksamkeit geben und die Kombination aus Aufmerksamkeit und Likes für unseren tollen Geschmack uns schmeicheln, gar süchtig machen, aber der Punkt ist, wir sind immer noch selbst dafür verantwortlich, dass wir es geschehen lassen und tief in unserem Inneren wissen wir das auch.
Wir können dieses Verhalten ändern. Dies wird dann noch einmal sehr einleuchtend beschrieben, wie wir dies tun können und das ist das, was mir an dem Buch gut gefällt. Es erklärt zum einen, wie wir dorthin gekommen sind, dass wir im Übermaß konsumieren, um dann aber auch Weg heraus aus dieser sich immer schneller drehenden Konsumspirale zu finden. Tillessen zeigt auf, dass jeder mit kleinen Schritten beginnen kann, weniger zu konsumieren, er vergleicht es mit einer erfolgreichen Abnehmstrategie, nur dass es hier nicht die Punkte sind, die wir zählen, sondern unseren CO2-Ausstoß.
Das Buch wiederholt vieles bzw. fasst vieles zusammen, was ich schon anderswo gelesen habe, aber es nutzt eine leicht verständliche Sprache, bringt einprägsame Vergleiche und der Autor schließt sich und uns alle ein und erhebt nicht nur den , Zeigefinger, sondern zeigt auf, dass wir es gemeinsam schaffen können, auf das 1,5-Grad-Ziel hinzuarbeiten, auch wenn es nicht leicht ist. Ich kann es wirklich empfehlen.
Also was ich schon mal vorab toll finde ist, dass das Buch sehr sinnvoll aufgeteilt ist und die Kapitel recht knapp gehalten sind. Jedoch sind die richtig richtig sachlich und trocken. Das Buch entsprach leider nicht wirklich dem was ich erwartet hatte. Interessiert hätte mich mehr der psychologische Aspekt bzw. Hintergrund weshalb wir so ticken wie wir es tun und warum wir so viel unnötiges kaufen. Auf diese Aspekte wurde jedoch recht wenig eingegangen. Stattdessen waren die Kapitel eine Abfolge von politischen, globalen und wirtschaftlichen Aspekten.
Irgendwann habe ich die Kapitel leider nur noch überflogen. Schade eigentlich.
Ich fand das Buch grundlegend interessant und hab hier und da etwas Neues dazu gelernt. Dennoch handelt es sich um ein so schnelllebiges Thema, weshalb es mir an der ein oder anderen Stelle schon wieder etwas veraltet war!
Ein unglaublich gutes Buch es hat mir wirklich die Augen geöffnet und mich sehr zum nachdenken angeregt. Ich empfehle es jedem dieses Buch mindestens einmal im Leben zu lesen. Ich werde es definitiv in den nächsten Jahren nochmal lesen.
War einfach als kurze Abwechslung für Zwischendurch gedacht, und genau das war dieses Hörbuch auch.
Man hat nicht viel Neues gelernt. Es wurde eben höchstens alles über unseren massenhaften Konsum in einen differenzierten Kontext gebracht. Einige Ausmaße waren mir noch nicht bekannt und die haben die Themen des Buch immer etwas spannender gemacht. Es war alles auch somit nicht extrem trocken.
Vielleicht war es auch mein Fehler, ein Hörbuch, in dem meiner Meinung nach, eher Extreme geschildert werden, zu hören. Ich kaufe und konsumiere nämlich eigentlich eher wenig - außer Bücher 😃- und deshalb hat mich vieles auch nicht direkt angesprochen. Obwohl ich schon auch einige Kleinigkeiten aus diesem Buch mitnehmen konnte. 🙃
Ich würde das Buch aber wirklich empfehlen, vor allem an Menschen, die gerne ein paar Anregungen gebrauchen können um sich über ihren Konsum klarzuwerden. :))
3 Sterne ⭐️
Irgendwie weiß ich nicht, wo ich das Buch genau hinpacken soll.
Einerseits Augen öffnend, aber andererseits auch extrem langatmig. Vorallem das Kapitel über den digitalen Konsum.
Bei einigen Sachen konnte ich dem Autor auch nicht zustimmen.
Ich würde es trotzdem empfehlen, da ich doch einiges aus dem Buch mitnehmen konnte. Vieles hat mich doch sehr erschreckt.
Dieses Buch war krass! So viele Fakten und Informationen: Gleichzeitig habe ich mich einfach permanent ertappt gefühlt… und auch wenn mir im Vorfeld eigentlich schon klar war, dass eine Menge schief läuft bei meinem eigenen Konsum und dass „wie“ unsere Konsumgüter hergestellt, genauso schnell wieder aussortiert und weggeworfen werden, absolut nichts ist, worauf nächste Generationen Stolz sein werden… Rückt es doch im Alltag immer wieder schnell in den Hintergrund.
Besonders augenöffnend fand ich es, dass der Gedanke „nachhaltig zu leben“ meistens wieder verworfen wird, weil man es ja eh nicht „perfekt“ machen kann?!
Dass dies aber gar nicht stimmt, dass eben doch jeder mit noch so kleinen Entscheidungen für etwas Nachhaltiges eine Kleinigkeit bewirken kann! Wir es somit alle irgendwie postiv beeinflussen können und es in der Hand haben, auch wenn wir es nur „unperfekt“ machen…
Nämlich jeder auf seinem eigenen Weg: ob es mit vegetarischer/veganer Ernährung, Second Hand Kleidung, einem Bibausweis oder bewussterem Konsum ist, bleibt jedem selbst überlassen.
Mich hat es auf jeden Fall sehr zum nachdenken gebracht wo ich demnächst nochmal eine nachhaltigere Entscheidung treffen kann und möchte…
Das Buch (und auch das Hörbuch🎧) kann ich euch auf jeden Fall ans Herz legen, wenn ihr euren Konsum auch mal überdenken wollt. Ein Bewusstsein schaffen wollt was wir eigentlich so tagtäglich kaufen und konsumieren… und vor allem mit einer Kleinigkeit in unserem Alltag, für unsere Zukunft etwas verändern können 🫶🌍
»Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Dass Dinge geliebt und Menschen benutzt werden, ist der Grund dafür, dass sich die Welt in Unordnung befindet.« 14. Dalai Lama
„Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen“ von Carl Tillessen ist eine fundierte und fesselnde Analyse des modernen Konsumverhaltens. Mit einer Bewertung von 4/5 zeigt das Buch seine Stärken in der detaillierten Untersuchung der psychologischen und soziologischen Motive hinter unserem Kaufverhalten. Tillessen deckt eine Vielzahl von Aspekten ab, von sozialen Einflüssen bis hin zu individuellen Bedürfnissen, die unser Konsumverhalten prägen. Dabei gelingt es ihm, komplexe Zusammenhänge verständlich darzulegen und dem:der Leser:in neue Perspektiven zu eröffnen. An einigen Stellen wiederholt sich der Text und wirkt langatmig, gleichzeitig werden einige Themenbereiche zu oberflächlich behandelt. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die inkonsequente Verwendung von Gender-Sprache. Während größtenteils das generische Maskulinum verwendet wird, tauchen vereinzelt auch Gendersternchen auf. Eine einheitliche Variante würde den Lesefluss deutlich vereinfachen. Trotz dieser Kritikpunkte bleibt „Konsum“ ein äußerst lesenswertes Buch für alle, die sich für die Psychologie des Konsums interessieren. Tillessen liefert eine umfassende und aufschlussreiche Analyse, die dazu anregt, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und zu reflektieren.
Ich fand es schon erschreckend, wie oft man sich in dem schädlichen Konsumverhalten wieder erkennt. Mich hat das Buch schon sehr zum Nachdenken angeregt und mir meinen bisherigen Konsum bewusst gemacht. Daher kann ich das Buch jedem empfehlen.
Hier wird die Wahrheit über unseren Konsum knallhart und ohne Rücksicht dargestellt mit einer Menge Zahlen, Fakten und Fallbeispielen. Sehr interessant & informativ! An dieser Stelle sollte jeder seinen eigenen Konsum hinterfragen und reflektieren...
ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG!
Mut zur Lücke, das sind niemals 224 Seiten da ist ziemlich viel leerer Platz der verkauft wird. Ein Mann der im Geschäft mitspielt erklärt die Spielregeln des Geschäfts. Das Buch ist für Leser die sich bislang mit dem Thema nicht auseinandergesetzt haben und gerne wenig lesen geeignet.
Dieses Buch eröffnet einem neue Möglichkeiten sich mit seinem Konsum erneut auseinanderzusetzen. Viele Dinge werden angesprochen die wir längst wissen, aber doch immer und immer wieder ausblenden, weil wir in unserer Scheinwelt besser zurechtkommen.
Jedoch habe ich für mich auch einige neue Dinge erfahren, die ich noch nicht wusste.
Vielleicht reicht es nicht, das Buch einmal zu lesen/zu hören.
„Unsere Einstellung entscheidet darüber, ob rücksichtsloser Konsum sexy ist oder ob nachhaltiger Konsum sexy ist.“
„Es ist an jedem einzelnen von uns, dafür zu sorgen, dass in Zukunft der gute, der ethische Konsum das ultimative Statussymbol sein wird“
Sehr gutes Buch!
Ich finde, man kann es immer wieder lesen, um sich immer wieder selber bei seinen Verhaltensweisen zu ertappen.
Klare Empfehlung an jeden, der seinen Konsum hinterfragen möchte.
Keine leichte Kost, aber durch die ernste und trotzdem humorvolle Schreibweise des Autors gut zu lesen. Konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Abend verschlungen 🙈
Kritisches hinterfragen unsere Konsumgewohnheiten finde ich gut.
Schon erschreckend wie sich das Entwickelt.
Was mir nicht so gefällt ist das extrem schwarz weiß Denken und der Politische Schreibstiel.
Ansonsten ein gutes Buch.
Naja am Beginn gut, doch es ist schon sehr Fast Fashion lastig bzw im zweiten Teil dann ein ziemlicher Rant gegen Social Media. Ein gutes Buch, aber für mich als Frugalist, nichts neues.
Mir hat das Hörbuch gut gefallen. Für Menschen, die sich neu mit dem Thema Konsum(-verhalten) beschäftigen möchten, bietet es eine Fülle an Informationen. Da ich mich jedoch schon eine Weile mit dem Thema Kaufen im Sinne von Nachhaltigkeit, faire Preise/Löhne befasse, war nicht viel Neues dabei.
ehrlich gesagt ist meine Meinung echt gespalten - zum einen klärt das Buch in den ersten beiden Kapiteln Globalisierung & Digitalisierung sehr gut über Konsum, Arbeitsbedingungen etc. auf, was meine Sicht auf verschiedene Unternehmen und das konsumieren an sich schon verändert hat. Leider hat mir der letzte Teil nicht sonderlich gut gefallen, besonders zum Thema nachhaltiger Konsum wurde m.M.n. dem persönliche Konsum zu viel Bedeutung geschenkt anstatt mehr auf die politische Ebene zu gehen. Trotzdem ein sehr informatives Buch, was ich empfehlen kann, wenn man dabei die Themen reflektiert und es nicht nur so hinnimmt wie im Buch steht :)
2,5 Sterne. Leider.
In "Konsum" wird auf komplett unzensierte, nicht beschönigende Art und Weise das Problem mit unserer Art des Konsums beschrieben. Da ich selber meine Art des Konsums verändern möchte, dachte ich, dass dieses Buch mir diese Probleme auch explizit aufzeigen wird, sodass ich meine Art zu kaufen noch mehr überdenke. Insgesamt hat das auch gut funktioniert und es wurde alles sehr verständlich erklärt.
Ein interessantes Buch zu einem brisanten Thema. Der Autor beschreibt zu Beginn die aktuellen Probleme in der heutigen Konsumgesellschaft. Er erwähnt, dass er den Zeigefinger nicht heben möchte und sich selbst aus der Problematik nicht ausschließt. Trotzdem empfinde ich beim Lesen subjektiv einen „Dauerzeigefinger“.
Viele Erklärungen fand ich interessant, aber auch redundant. Innerhalb der kurzen Kapitel wird mit Zynismus an Themen herangegangen. Zwanghaftes Konsumverhalten = Sucht? Hmmmm... Was ist denn nun die Empfehlung von Herrn Tillessen? Leider ziemlich dünn. Es wird ein wichtiges Thema benannt und mit vielen Fakten und Beispielen erklärt. Aber hatte auf mehr Lösungsansätze gehofft. Es gab für meinen Geschmack ein bisschen zu viele populistische Äußerungen gegen die Big Player auf dem Markt. Die kurzen Kapitel ermöglichen keinen tieferen Einstieg in einzelne Themengebiete und erinnern stark an kurze Blogbeiträge. Mit dem Schluss hat er sich aber die 2,5 Sterne verdient.
Solange Unternehmen steuerliche Schlupflöcher haben, um ihre Firmensitze in Länder zu verlegen, wo sie Niedriglöhne zahlen; so lange es Finanzberatungsunternehmen gibt, die steuerschonende Pakete mit Regierungen aushandeln, damit die Gewinne noch höher werden. Solange wird es die oberen Zehntausend geben, die Menschen ausbeuten. Und solange ich als Konsument oder Konsumentin nicht GLASKLAR nachvollziehen kann, wo denn meine Kleidung, egal welcher Preisklasse, herkommt, so lange wird es keine Verbesserung geben.
Nicht außer Acht zu lassen sind auch Umstände im eigenen Land – es gibt nun mal auch bei uns Menschen, die sich aufgrund ihrer Löhne nur günstigere Waren leisten können. Sind diese Personen deswegen am Elend anderer Schuld? Wohl eher nicht!
Ich hätte mir in dem Buch mehr Tiefe gewünscht, mehr Lösungsansätze. Weniger Zeigefinger, wenige Verallgemeinerung. Weniger Generation X gegen Generation Y. Auch hatte ich mir mehr objektive Kritik und nützliche Informationen gewünscht und weniger das stumpfe Verteufeln von Sozialen Medien oder Millenials. Hätte gut werden können, wurde es aber nicht.