Still
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📖 Still ✍🏽 Zoran Drvenkar 📚 Eder & amp, Bach 📅 Erscheinungstermin 01.09.2014 ➕ Mitreißend und unter die Haut gehend ➕ Drei Perspektiven: ich, sie, du - erst verwirrend, dann mit unfassbarer Tiefe ➕ Halt sicher lange in mir nach Uftz! Was für ein Buch! Eins das man schwer aus der Hand legen kann, das aber auch schwer auszuhalten ist - wegen der Thematik und der Bandbreite der Emotionen, denen man hier ausgesetzt ist. Es geht um einen Vater, der den Verlust seiner Tochter nicht aushalten kann. Er sucht nach Aufklärung, Gerechtigkeit, einem Abschluss, ein Ende des Hoffens und Bangens. Dabei geht er weiter als gut für ihn ist. Seine Manie kostet ihn die Ehe und seinen inneren Frieden. Die drei Perspektiven machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Anfangs verwirrend, aber - wie immer bei mehreren Perspektiven - führt dies zu mehr Tiefe. Das Buch ist angenehm zu lesen trotz absolut harter Thematik. Der Erzählstil ist eindringlich, aber absolut überzeugend. Man war als Leser hautnah dabei und hat ständig ein beklemmendes Gefühl. Die Bandbreite empfundener Emotionen ist heftig. Ich habe das Buch- auch Dank der kurzen Kapitel - regelrecht verschlungen und bin hellauf begeistert. Von mir gibt's daher 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung für alle, die die volle Bandbreite an Emotionen erleben möchten, es aber insgesamt eher ruhiger und unblutig mögen.
Einer der besten Thriller ever! 🤯
Das Buch wird in drei verschiedenen Perspektiven erzählt ➡️ ICH • DU • WIR 💬 Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten herauszufinden, wie die Perspektiven einzuordnen sind. Sobald ich es verstanden habe, wurde ich vor allem von der DU Perspektive in den Bann gezogen. Ich hatte das Gefühl hautnah dabei zu sein & das löste immer wieder ein beklemmendes Gefühl bei mir aus. Besonders hervorzuheben ist der grandiose Schreibstil, welcher fast schon poetisch verfasst wirkt. Ich möchte nicht Spoilern, deshalb kann ich euch nur sagen, in dieser Geschichte geht es um ein hartes Thema, welches glücklicherweise nicht so ausgeführt wurde, wie ich es befürchtet hatte (hätte sonst zum Abbruch des Buches geführt). Ja, es gibt einige Szenen die ich als fragwürdig empfand oder etwas ,,drüber“. Dennoch bleibt es für mich ein unglaublich guter Thriller. Im Dialog mit @denise.literature hatte sie mich daran erinnert, dass Thriller häufig nicht der Realität entsprechen und ab und an moralische Zweifel aufkommen lassen. Wo hier die persönlichen Grenzen liegen, kann jede Person am besten für sich selbst entscheiden 📚

𝐃𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐓𝐡𝐫𝐢𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐟𝐥ü𝐬𝐭𝐞𝐫𝐭 & 𝐠𝐞𝐧𝐚𝐮 𝐝𝐚𝐫𝐢𝐧 𝐥𝐢𝐞𝐠𝐭 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐭ö𝐫𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐊𝐫𝐚𝐟𝐭 🤫 Die Story ist sehr atmosphärisch, schürt Antipathie, Ekel, Zorn und Hoffnung schon auf den ersten Seiten. Die äußerst eindrucksvolle und eindringliche Schreibweise hat mir gleich zu Beginn einen Schauer eingejagt 🥶. Auch das winterliche Setting im Wald versprühte zusätzliche Kälte zwischen den frostigen Zeilen 😱 Erzählt wird aus 3 Perspektiven. Gegenüber den Protas empfand ich schon gleich zu Beginn große Abscheu! 😠 Die Schilderungen und Äußerungen haben Beklemmung, Sorge und Ekel ausgelöst. Hatte schon Angst das sich die Falten auf meiner Stirn einbrennen 😧 Die Story kommt ohne Action aus, sie verläuft sehr ruhig, aber man sagt ja, 𝐬𝐭𝐢𝐥𝐥𝐞 Wasser sind tief & so auch diese Geschichte! Aufgrund der hohen Spannung war ich im absoluten Sog & hab das Buch in nur wenigen Stunden inhaliert. Ich wollte unbedingt wissen was damals passiert ist und welche Zusammenhänge zwischen den Perspektiven bestehen ! Im 2. Teil erfolgte dann eine Wendung mit echter 𝐆ä𝐧𝐬𝐞𝐡𝐚𝐮𝐭𝐠𝐚𝐫𝐚𝐧𝐭𝐢𝐞 🤌 Fazit: ein ruhiger Thriller, der durch seine Thematik sehr laut wird & der vorallem durch seine düstere und unheilvolle Atmosphäre und dem eindringlichen Erzählstil, der durchgehend Schwere erzeugte, auch überzeugt. Zudem wird man mit einer Wendung überrascht, die ich persönlich nicht vermutet hätte. Von mir gibt’s eine klare Lesempfehlung! ☝️

𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 „𝗦𝘁𝗶𝗹𝗹“ 𝘃𝗼𝗻 𝗭𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗗𝗿𝘃𝗲𝗻𝗸𝗮𝗿 Mein erstes Highlight 2026 und die Latte liegt jetzt schon sehr hoch. Uff. Was für ein Werk. „Still“ ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist eines, das man aushalten muss. Erzählt wird die Geschichte eines Vaters auf der Suche nach Gerechtigkeit. Oder vielleicht eher nach Sinn, nach Halt, nach etwas, das bleibt, wenn alles andere verloren ist. Man kann dieses Buch wie ein Tagebuch lesen, wie ein Vermächtnis. Geschrieben von einem Mann, der nicht nur sein Kind verliert, sondern nach und nach auch sich selbst. Seine Identität, seine Grenzen. Die Geschehnisse sind unglaublich detailliert, intensiv und durchdringend geschildert. Der Schreibstil ist ungewohnt, unbequem und roh, aber genau darin liegt seine Brillanz. Erzählt wird aus drei Perspektiven: 𝙎𝙞𝙚 – die Täter. 𝘿𝙪 – das Opfer. 𝙄𝙘𝙝 – der Vater. Diese Perspektivwechsel machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Sie zwingen einen hinzusehen, mitzuleiden und mitzudenken. Ich konnte mich der Geschichte nicht entziehen. Die kurzen Kapitel tun ihr Übriges und treiben einen immer weiter, auch wenn man innerlich längst weiß, dass dies kein leichter Stoff ist. Die Atmosphäre ist durchgehend beklemmend und extrem intensiv. Die Themen sind harter Tobak und zeigen schonungslos die Abgründe der menschlichen Psyche. Beim Lesen habe ich sämtliche Emotionen durchlebt. Von Gänsehaut über Wut und Fassungslosigkeit bis hin zu tiefer Trauer. Dieses Buch lässt einen nicht unberührt zurück, selbsth lange nach dem Zuklappen nicht. „Still“ ist definitiv kein Buch für schwache Nerven oder Thriller-Neulinge. Für alle anderen ist es eine absolute Empfehlung. Ein Buch, das weh tut und genau deshalb so lange nachhallt.

Er ist kalt, der Winter in meinem Herzen
Brutal, gnadenlos und eiskalt wie der Winter selbst ohne seine schöne, sanfte Seite. So ungefähr liest sich "Still" von Zoran Drvenkar. Ein dunkles Meisterwerk, das uns da trifft wo wir am verletzlichsten sind, es nährt quasi die Angst um unsere Kinder, in unserem Zuhause. Dort wo eben noch Liebe, Wärme und Geborgenheit waren sind nun Leere, Kälte und Angst zu finden. Drvenkar hat einen unglaublich klaren, messerscharfen Schreibstil, spielt mit Urängsten und schafft so eine unheimliche, dunkle Atmosphäre für den Leser. Wer sich durch den Roman wagt gewinnt ein herausragendes Buch, das noch sehr lange nachwirkt. Absolute Lese Empfehlung meinerseits.
Jahreshighlight!
Ich hatte zuvor noch nie etwas von diesem Autor gehört, auch wenn ich gesehen habe, dass gerade sein neuestes Werk ASA in den Buchhandlungen ausliegt. Dieses Buch war eine Empfehlung und ich wurde nicht enttäuscht - im Gegenteil. Es geht hier um vermisste Kinder und auch um M*ssbrauch. Hier fehlen ganz klar die Trigger Warnings. Aber ich kann Euch verraten, dass kein M*ssbrauch beschrieben wird. Eines Tages taucht aber eines der vermissten Kinder wieder auf und erzählt uns seine Geschichte. Besonders herausragend ist für mich der Schreibstil. Die Stimmen des Buches sind in SIE, DU und ICH aufgeteilt. Das SIE ist die Gruppe des bösen. Das ICH will das Puzzle zusammensetzen und das DU ist das Opfer. Gerade die Passagen und die Blickwinkel des DU empfand ich als besonders klaustrophobisch, weil der Leser/ die Leserin als Opfer angesprochen wird und somit in eine Rolle gezwungen wird, die man natürlich nicht haben möchte. Die ersten ~50 Seiten sind vielleicht etwas ungewöhnlich zum reinkommen. Die ersten 100 Seiten fand ich schon beklemmend. Aber die Plots sind super! Der Thriller ist extrem spannend und eine absolute Empfehlung meinerseits! Ich habe STILL an einem Tag verschlungen.
Verschwundene Kinder und ein Vater, der alles daran setzt, sie zu finden.
Ab geht die Reise in die Abgründe der menschlichen Natur. Wie böse und skrupellos können Menschen sein? Dieser Frage gehen wir hier auf den Grund. Das Ganze wird durch eine düstere Atmosphäre geprägt und einen sehr metaphorischen Schreibstil unterstützt. Das alles macht das Buch einfach nur unheimlich. Leider hat aber gerade der Schreibstil auch dazu geführt, dass ich mich beim lesen sehr konzentrieren musste und auch das Ende nicht ganz verstanden habe.
Leseempfehlung
Datum : 15.06.2025 ✨Handlung✨ Mika, Vater einer entführten Tochter, begeht Selbstjustiz um die Entführer zu finden, das „Warum?“ zu erfahren und sie büßen zu lassen. Auf den Weg dorthin bringt er sich selbst in Gefahr und erlebt menschliche Abgründe. ✨Protagonisten✨ Charaktere : 5 / 5 Es wurde aus 3 Perspektiven erzählt (Ich, Du, Sie bzw. Überlebende, Täter, Vater einer entführten Tochter). Den größten Teil erzählt Mika, der Vater. Die Charaktere wurden stark ausgebaut. Besonders Mika seine Verzweiflung und Schmerz hat man gefühlt. ✨Setting✨ Unterhaltung : 4 / 5 Die Story spielt sich in Brandenburg ab. In einer Rezension wurde es die „Tribute von Potsdam“ genannt, welches ich als ziemlich passend empfinde. Falls man keine/ wenig Thriller liest oder generell sensibler auf heftigere Themen reagiert, empfehle ich vorab, die Triggerwarnungen zu lesen. Als geübte Thrillerleserin war es für mich normal lesbar. ✨Schreibstil✨ Spannung : 4 / 5 Es ist mein erstes Buch von dem Autor und ich bin durch die Seiten geflogen ! Sicherlich auch wegen der kurzen Kapitel und dem lyrischen Schreibstil. Es war keine Hochspannung, aber hatte trotzdem eine Sogwirkung. ✨Fazit✨ Leseempfehlung! Fand es unterhaltsam und spannend. Ich muss ehrlich gestehen, nach den Rezensionen hätte ich mir das Buch „krasser“ vorgestellt (also brutaler, mehr mindfuck, verstörender). Also die Themen war jetzt nicht Ponyhof aber auch nicht so extrem wie in vielen Rezensionen dargestellt.

Noch nie hatte ein Schreibstil so eine Sogwirkung auf mich. Es ist so gut geschrieben, dass man Buch in einem Rutsch hätte lesen können. Durchweg spannend und fesselnd. Ja, das Thema hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, aber es wird nie explizit darauf eingegangen oder ins Detail beschrieben und darauf liegt auch nicht der Fokus der Geschichte. Für mich definitiv ein Highlight und ich werde mehr von dem Autor lesen.
Ungewohnter Schreibstil, der einen unfassbaren Sog hat!
Zugegeben, der Schreibstil ist wirklich gewöhnungsbedürftig und mal was ganz anderes. Habe mich aber ziemlich schnell daran gewöhnt und bin der Meinung, dass gerade diese Art von Schreibstil die Sogkraft des Buches ausmacht. Auch wenn man anfangs von den drei Erzähl-Perspektiven etwas überfordert sein könnte, fügte sich am Ende doch zusammen mit einer Wendung, die ich hab so nicht kommen sehen. Durch den Schreibstil haben auch die Charaktere ein interessantes Bild erhalten. Auf eine Art wirken sie sehr abgeklärt und distanziert, aber zeitgleich weckt es Emotionen in einem und man fühlt mit. Auch die düstere und beklemmende Stimmung wird, durch den Stil und die kurzen Kapitel noch verstärkt. Während man das Buch liest, ist man nicht konstant auf „Hochspannung“, aber man ist so sehr in den Bann gezogen, dass man unbedingt wissen will, wie es aus geht und das Buch nicht aus der Hand legen kann. Auch das Ende konnte mich total überzeugen und ließ mich zufrieden zurück. Da hier alles zusammen läuft, allerdings mit einer so nicht erwarteten Endung. Ich muss sagen, dass mich der Schreibstil wirklich neugierig gemacht hat und ich denke, ich werde noch ein weiteres Buch des Autors lesen. PS: Ja, hier geht es zum Teil um Pädophilie, Gewalt und Kindes-Entführung, aber die Art und Weise der Erzählung spiegelt nicht die teilweise krassen Rezensionen wieder. Lest das Buch einfach bis zum Ende! Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Story: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Wendung / Ende: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Gesamt: 4,6 gerundet 5 ⭐️
Meinung: Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen, daher habe ich mich dazu entschlossen, das Buch zu kaufen. Nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen hatte, war mein erster Gedanke: „Hä, was ist das nur für eine komische Geschichte?“ Doch mit jeder weiteren Seite wurde ich mehr und mehr von der Erzählung in den Bann gezogen. Das Buch ist aus verschiedenen Erzählperspektiven geschrieben: „Sie“ (Plural), „Ich“ und „Du“. „Sie“repräsentiert das Böse, das immer wieder unschuldige Kinder als Opfer auswählt. Diese anonymen Täter scheinen überall und nirgends zu sein, was eine unheimliche und beängstigende Atmosphäre schafft. „Du“ ist eines der entführten Mädchen, das plötzlich wieder auftaucht.„Ich“ ist Mika, ein verzweifelter Vater, dessen Tochter vor zwei Jahren entführt wurde. Obwohl von ihrer Leiche jede Spur fehlt, ist er sicher, dass sein geliebtes Kind nicht mehr am Leben ist. Dieser Verlust hat ihn verändert und ihn auf einen dunklen Pfad der Rache geführt. Mika ist entschlossen, „Sie“ zur Strecke zu bringen und Gerechtigkeit für seine Tochter zu suchen. Ohne zu viel zu verraten: Die Erzählweise und die tiefgründigen Charaktere sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber man passt sich schnell an. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass das Buch sehr schnell zu lesen ist und die Geschichte einen konstant in ihren Bann zieht. Hier spürt maneine düstere und beklemmende Stimmung. Dieser Thriller ist definitiv nichts für schwache Nerven – er ist grausam und gleichzeitig beeindruckend. Eine absolute Leseempfehlung

Dieser auf dem Cover als Thriller titulierte Roman ist leider über weite Strecken Horrorliteratur von der perversesten Sorte. Leider habe ich das zu spät gemerkt, denn die explizite Darstellung von Gewalt (Folter) gepaart mit sexuellem Übergriffen gegenüber Kindern ist gewiß nicht das Genre, mit dem ich mich als Entspannungslektüre beschäftigen will. Der Text auf dem Buchrücken ließ die Entwicklung des Romans für mich nicht erahnen. Ich wollte das Buch auch in der Mitte abbrechen, doch Kommentatoren unter Reviews, die sich ähnlich kritisch wie ich äußerten hinsichtlich der Pädophilie, wurden von Fans des Buchs belehrt, sie hätten bis zum Ende lesen sollen. Angeblich wird in keiner einzigen Szene ein Kind vergewaltigt. Tatsächlich stimmt dies auch, aber letztlich sind die als „Sie“ bezeichnete Gruppe von Männern, die Kinder aus Häusern entführen, am Ende doch Pädophile. Ich wundere mich, dass dieses Thema als Unterhaltsliteratur so viele begeisterte Stimmen hervorbringt. Ich bin wohl für solche Abartigkeiten in Büchern wie in Filmen nicht gemacht und daher ist das Buch für mich trotz seiner vermittelten Spannung bis zum Ende schlichtweg Schund. Die Tendenz, immer nochmal eine Schippe an Brutalität und Perversität auf der nach oben offenen Fitzek-Skala draufzulegen, finde ich billig. Natürlich ist es spannend, wenn sich ein Vater eines vermissten Kindes in die Gruppe der Pädophilen einschleust, um dort aufzuräumen. Der ganze Rahmen ist schon unmoralisch, dann spielt es wohl keine Rolle, dass die Selbstjustiz hier noch als krönender Erfolg gefeiert wird und die mit der Zange abgeklemmten Genitalien des Sexualverbrechers im Klo des wütenden Vaters landen. Das nebenbei auch noch viel zu viele Plottwists und Themen eingestreut werden (Kinder jagen und töten Kinder als Spiel in Brandenburg, quasi „Die Tribute von Potsdam“), ging für mich dabei völlig unter in dem konfusen Ende. Grauenhaft.
🎧 Krass. Einfach nur krass 😱
So etwas habe ich noch nie gelesen! Sowohl inhaltlich als auch vom Schreibstil her. Von Anfang an hat mich dieser Schreibstil gepackt. Wie die Geschichte in die unterschiedlichen Perspektiven eingeworben ist und gleichzeitig immer wieder überraschende Momente kreiert ist ein Unikat. Zusätzlich gibt es Beschreibungen, die mir das Herz aufgehen lassen und mir das Gefühl gaben, ich bin wirklich dabei. Inhaltlich jedoch ist das Buch wirklich ziemlich heftig. Wenn ich vorher gewusst hätte, um welche Thematik es sich dreht, hätte ich es nicht gelesen. Es war wirklich nur der Schreibstil, der mich an der Geschichte dranbleiben hat lassen. Christoph, Maria Herbst liest das Buch grandios.
Nicht nur ein eiskalter Schauer jagte meinen Rücken hinab....!
Puh, das ist für mich wieder sehr schwer zu bewerten. Zum einen haben wir dieses wirklich schwere Thema, was allerdings sehr sensibel und anschaulich umgesetzt wurde. Kindesentführung und Pädophilie sind auch für mich, die kinderlos ist, nicht leicht zu lesen. Der Autor hat die Stimmung, Wut, Fassungslosigkeit sehr gut rüber gebracht und eine Geschichte darum gesponnen, die wirklich lesenswert ist. Leider war auch das mein größte Problem, das Lesen. Der Schreibstil ist dermaßen gewöhnungsbedürftig, daß ich mir das Hörbuch zur Hilfe nehmen musste... Die wörtliche Rede wird nur Stichpunktartig gesetzt und ohne Zeichen. Dazu kommt noch das ich nicht wirklich unterscheiden konnte in welchem Körper ich mich grade befand. Die Kapitel sind mit Ich, Du und Sie gekennzeichnet und das einzuordnen fiel mir extrem schwer. Dafür war es aber auch spannend und die Wendungen gegen Ende waren sehr gut in Szene gesetzt. Das Buch bleibt mir in jedem Falle im Kopf... Inhaltlich und vorallem Lese technisch...
Dieser auf dem Cover als Thriller titulierte Roman ist leider über weite Strecken Horrorliteratur von der perversesten Sorte. Leider habe ich das zu spät gemerkt, denn die explizite Darstellung von Gewalt (Folter) gepaart mit sexuellem Übergriffen gegenüber Kindern ist gewiß nicht das Genre, mit dem ich mich als Entspannungslektüre beschäftigen will. Der Text auf dem Buchrücken ließ die Entwicklung des Romans für mich nicht erahnen. Ich wollte das Buch auch in der Mitte abbrechen, doch Kommentatoren unter Reviews, die sich ähnlich kritisch wie ich äußerten hinsichtlich der Pädophilie, wurden von Fans des Buchs belehrt, sie hätten bis zum Ende lesen sollen. Angeblich wird in keiner einzigen Szene ein Kind vergewaltigt. Tatsächlich stimmt dies auch, aber letztlich sind die als „Sie“ bezeichnete Gruppe von Männern, die Kinder aus Häusern entführen, am Ende doch Pädophile. Ich wundere mich, dass dieses Thema als Unterhaltsliteratur so viele begeisterte Stimmen hervorbringt. Ich bin wohl für solche Abartigkeiten in Büchern wie in Filmen nicht gemacht und daher ist das Buch für mich trotz seiner vermittelten Spannung bis zum Ende schlichtweg Schund. Die Tendenz, immer nochmal eine Schippe an Brutalität und Perversität auf der nach oben offenen Fitzek-Skala draufzulegen, finde ich billig. Natürlich ist es spannend, wenn sich ein Vater eines vermissten Kindes in die Gruppe der Pädophilen einschleust, um dort aufzuräumen. Der ganze Rahmen ist schon unmoralisch, dann spielt es wohl keine Rolle, dass die Selbstjustiz hier noch als krönender Erfolg gefeiert wird und die mit der Zange abgeklemmten Genitalien des Sexualverbrechers im Klo des wütenden Vaters landen. Das nebenbei auch noch viel zu viele Plottwists und Themen eingestreut werden (Kinder jagen und töten Kinder als Spiel in Brandenburg, quasi „Die Tribute von Potsdam“), ging für mich dabei völlig unter in dem konfusen Ende. Grauenhaft.
>>Wenn die Seen schweigen, kommt der stille Tod.<< Der Thriller „Still“ von Zoran Drvenkar war ein echtes Highlight, das schon vorab! Der Autor schafft hier durch seine Wortkraft eine Atmosphäre, die einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren lässt! Zumindest ging mir das so! Ich glaube der Stil des Autors zu erzählen und zu schreiben ist echt Geschmackssache, mich konnte er von der ersten Seite an vollends in seinen Bann ziehen! Eigentlich wollte ich das Buch erst im Winter lesen, aber ich bin froh, dass ich es nun doch schon gelesen habe und ich kann euch nur empfehlen führt euch dieses Buch abends wenn es dunkel wird ganz in Ruhe zu Gemüte, ich hatte wirklich Herzklopfen beim Lesen! Die Thematik des Buches ist sicher nichts für schwache Nerven, dennoch wird hier mit dem Thema Menschenjagt und Missbrauch nicht plump umgegangen, vielmehr schafft es der Autor das Kopfkino ordentlich anzuheizen, wofür es manchmal gar nicht so extreme Beschreibungen bedarf. Wer Thriller, insbesondere auch schonmal die abgründigen Geschichten mag, dem kann ich dieses Buch echt empfehlen!
Charaktertiefe
Durch den interessanten Erzählstil gelingt eine wirklich tolle Charaktertiefe und es gelingt dem Autor bis zum Schluss die Spannung aufrecht zu halten. Zu Beginn waren besonders die "Du" Kapitel etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch legte sich das bei mir schnell und ich habe das Buch durchgesuchtet. Es war mein erstes Buch von Zoran Drvenka, aber sicher nicht mein letztes.
Buchclub-Buch Mai 📚
Ich habe Still gelesen und war sehr gespannt, weil es nach langer Zeit mal wieder ein Thriller für mich war – und gleichzeitig auch ein Buchclubbuch. Besonders interessant fand ich direkt die Erzählweise, denn das Buch spielt mit drei verschiedenen POVs. Mir persönlich hat es tatsächlich geholfen, vorher gespoilert worden zu sein, aus welchen Perspektiven erzählt wird, weil mir das den Einstieg deutlich erleichtert hat. Rückblickend hätte ich allerdings eine der Perspektiven, insbesondere die „Sie“-POV, gar nicht wirklich gebraucht, weil sie für mich keinen grossen Mehrwert zur Geschichte beigetragen hat. Inhaltlich ist das Buch definitiv nichts für schwache Nerven und man sollte unbedingt auf die Trigger Warnings achten, denn es geht um Pädophilie und organisierte Pädophilenringe. Von der Prämisse her hat mich das Buch sehr an Der Insasse von Sebastian Fitzek erinnert: Ein verzweifelter Vater versucht alles, um sein verschwundenes Kind zu finden und begibt sich dafür selbst in diese gefährlichen Kreise. Die Thematik war teilweise sehr explizit und bedrückend, auch wenn vieles nicht extrem bildhaft beschrieben wurde. Leider hat mich das Ende ähnlich enttäuscht wie damals bei Der Insasse. Ich verstehe zwar die Aussage dahinter – dass solche Kreise niemals komplett verschwinden und das Thema viel grösser ist, als man denkt – trotzdem hat sich die Auflösung für mich nicht ganz zufriedenstellend angefühlt. Zusätzlich ging die Geschichte gegen Ende noch in eine Richtung, die ich weder gebraucht hätte noch wirklich passend fand. Insgesamt ein harter und definitiv interessanter Thriller, der aber leider nicht das volle Potenzial ausgeschöpft hat.
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📖 Still ✍🏽 Zoran Drvenkar 📚 Eder & amp, Bach 📅 Erscheinungstermin 01.09.2014 ➕ Mitreißend und unter die Haut gehend ➕ Drei Perspektiven: ich, sie, du - erst verwirrend, dann mit unfassbarer Tiefe ➕ Halt sicher lange in mir nach Uftz! Was für ein Buch! Eins das man schwer aus der Hand legen kann, das aber auch schwer auszuhalten ist - wegen der Thematik und der Bandbreite der Emotionen, denen man hier ausgesetzt ist. Es geht um einen Vater, der den Verlust seiner Tochter nicht aushalten kann. Er sucht nach Aufklärung, Gerechtigkeit, einem Abschluss, ein Ende des Hoffens und Bangens. Dabei geht er weiter als gut für ihn ist. Seine Manie kostet ihn die Ehe und seinen inneren Frieden. Die drei Perspektiven machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Anfangs verwirrend, aber - wie immer bei mehreren Perspektiven - führt dies zu mehr Tiefe. Das Buch ist angenehm zu lesen trotz absolut harter Thematik. Der Erzählstil ist eindringlich, aber absolut überzeugend. Man war als Leser hautnah dabei und hat ständig ein beklemmendes Gefühl. Die Bandbreite empfundener Emotionen ist heftig. Ich habe das Buch- auch Dank der kurzen Kapitel - regelrecht verschlungen und bin hellauf begeistert. Von mir gibt's daher 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung für alle, die die volle Bandbreite an Emotionen erleben möchten, es aber insgesamt eher ruhiger und unblutig mögen.
Einer der besten Thriller ever! 🤯
Das Buch wird in drei verschiedenen Perspektiven erzählt ➡️ ICH • DU • WIR 💬 Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten herauszufinden, wie die Perspektiven einzuordnen sind. Sobald ich es verstanden habe, wurde ich vor allem von der DU Perspektive in den Bann gezogen. Ich hatte das Gefühl hautnah dabei zu sein & das löste immer wieder ein beklemmendes Gefühl bei mir aus. Besonders hervorzuheben ist der grandiose Schreibstil, welcher fast schon poetisch verfasst wirkt. Ich möchte nicht Spoilern, deshalb kann ich euch nur sagen, in dieser Geschichte geht es um ein hartes Thema, welches glücklicherweise nicht so ausgeführt wurde, wie ich es befürchtet hatte (hätte sonst zum Abbruch des Buches geführt). Ja, es gibt einige Szenen die ich als fragwürdig empfand oder etwas ,,drüber“. Dennoch bleibt es für mich ein unglaublich guter Thriller. Im Dialog mit @denise.literature hatte sie mich daran erinnert, dass Thriller häufig nicht der Realität entsprechen und ab und an moralische Zweifel aufkommen lassen. Wo hier die persönlichen Grenzen liegen, kann jede Person am besten für sich selbst entscheiden 📚

𝐃𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐓𝐡𝐫𝐢𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐟𝐥ü𝐬𝐭𝐞𝐫𝐭 & 𝐠𝐞𝐧𝐚𝐮 𝐝𝐚𝐫𝐢𝐧 𝐥𝐢𝐞𝐠𝐭 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐭ö𝐫𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐊𝐫𝐚𝐟𝐭 🤫 Die Story ist sehr atmosphärisch, schürt Antipathie, Ekel, Zorn und Hoffnung schon auf den ersten Seiten. Die äußerst eindrucksvolle und eindringliche Schreibweise hat mir gleich zu Beginn einen Schauer eingejagt 🥶. Auch das winterliche Setting im Wald versprühte zusätzliche Kälte zwischen den frostigen Zeilen 😱 Erzählt wird aus 3 Perspektiven. Gegenüber den Protas empfand ich schon gleich zu Beginn große Abscheu! 😠 Die Schilderungen und Äußerungen haben Beklemmung, Sorge und Ekel ausgelöst. Hatte schon Angst das sich die Falten auf meiner Stirn einbrennen 😧 Die Story kommt ohne Action aus, sie verläuft sehr ruhig, aber man sagt ja, 𝐬𝐭𝐢𝐥𝐥𝐞 Wasser sind tief & so auch diese Geschichte! Aufgrund der hohen Spannung war ich im absoluten Sog & hab das Buch in nur wenigen Stunden inhaliert. Ich wollte unbedingt wissen was damals passiert ist und welche Zusammenhänge zwischen den Perspektiven bestehen ! Im 2. Teil erfolgte dann eine Wendung mit echter 𝐆ä𝐧𝐬𝐞𝐡𝐚𝐮𝐭𝐠𝐚𝐫𝐚𝐧𝐭𝐢𝐞 🤌 Fazit: ein ruhiger Thriller, der durch seine Thematik sehr laut wird & der vorallem durch seine düstere und unheilvolle Atmosphäre und dem eindringlichen Erzählstil, der durchgehend Schwere erzeugte, auch überzeugt. Zudem wird man mit einer Wendung überrascht, die ich persönlich nicht vermutet hätte. Von mir gibt’s eine klare Lesempfehlung! ☝️

𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 „𝗦𝘁𝗶𝗹𝗹“ 𝘃𝗼𝗻 𝗭𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗗𝗿𝘃𝗲𝗻𝗸𝗮𝗿 Mein erstes Highlight 2026 und die Latte liegt jetzt schon sehr hoch. Uff. Was für ein Werk. „Still“ ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist eines, das man aushalten muss. Erzählt wird die Geschichte eines Vaters auf der Suche nach Gerechtigkeit. Oder vielleicht eher nach Sinn, nach Halt, nach etwas, das bleibt, wenn alles andere verloren ist. Man kann dieses Buch wie ein Tagebuch lesen, wie ein Vermächtnis. Geschrieben von einem Mann, der nicht nur sein Kind verliert, sondern nach und nach auch sich selbst. Seine Identität, seine Grenzen. Die Geschehnisse sind unglaublich detailliert, intensiv und durchdringend geschildert. Der Schreibstil ist ungewohnt, unbequem und roh, aber genau darin liegt seine Brillanz. Erzählt wird aus drei Perspektiven: 𝙎𝙞𝙚 – die Täter. 𝘿𝙪 – das Opfer. 𝙄𝙘𝙝 – der Vater. Diese Perspektivwechsel machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Sie zwingen einen hinzusehen, mitzuleiden und mitzudenken. Ich konnte mich der Geschichte nicht entziehen. Die kurzen Kapitel tun ihr Übriges und treiben einen immer weiter, auch wenn man innerlich längst weiß, dass dies kein leichter Stoff ist. Die Atmosphäre ist durchgehend beklemmend und extrem intensiv. Die Themen sind harter Tobak und zeigen schonungslos die Abgründe der menschlichen Psyche. Beim Lesen habe ich sämtliche Emotionen durchlebt. Von Gänsehaut über Wut und Fassungslosigkeit bis hin zu tiefer Trauer. Dieses Buch lässt einen nicht unberührt zurück, selbsth lange nach dem Zuklappen nicht. „Still“ ist definitiv kein Buch für schwache Nerven oder Thriller-Neulinge. Für alle anderen ist es eine absolute Empfehlung. Ein Buch, das weh tut und genau deshalb so lange nachhallt.

Er ist kalt, der Winter in meinem Herzen
Brutal, gnadenlos und eiskalt wie der Winter selbst ohne seine schöne, sanfte Seite. So ungefähr liest sich "Still" von Zoran Drvenkar. Ein dunkles Meisterwerk, das uns da trifft wo wir am verletzlichsten sind, es nährt quasi die Angst um unsere Kinder, in unserem Zuhause. Dort wo eben noch Liebe, Wärme und Geborgenheit waren sind nun Leere, Kälte und Angst zu finden. Drvenkar hat einen unglaublich klaren, messerscharfen Schreibstil, spielt mit Urängsten und schafft so eine unheimliche, dunkle Atmosphäre für den Leser. Wer sich durch den Roman wagt gewinnt ein herausragendes Buch, das noch sehr lange nachwirkt. Absolute Lese Empfehlung meinerseits.
Jahreshighlight!
Ich hatte zuvor noch nie etwas von diesem Autor gehört, auch wenn ich gesehen habe, dass gerade sein neuestes Werk ASA in den Buchhandlungen ausliegt. Dieses Buch war eine Empfehlung und ich wurde nicht enttäuscht - im Gegenteil. Es geht hier um vermisste Kinder und auch um M*ssbrauch. Hier fehlen ganz klar die Trigger Warnings. Aber ich kann Euch verraten, dass kein M*ssbrauch beschrieben wird. Eines Tages taucht aber eines der vermissten Kinder wieder auf und erzählt uns seine Geschichte. Besonders herausragend ist für mich der Schreibstil. Die Stimmen des Buches sind in SIE, DU und ICH aufgeteilt. Das SIE ist die Gruppe des bösen. Das ICH will das Puzzle zusammensetzen und das DU ist das Opfer. Gerade die Passagen und die Blickwinkel des DU empfand ich als besonders klaustrophobisch, weil der Leser/ die Leserin als Opfer angesprochen wird und somit in eine Rolle gezwungen wird, die man natürlich nicht haben möchte. Die ersten ~50 Seiten sind vielleicht etwas ungewöhnlich zum reinkommen. Die ersten 100 Seiten fand ich schon beklemmend. Aber die Plots sind super! Der Thriller ist extrem spannend und eine absolute Empfehlung meinerseits! Ich habe STILL an einem Tag verschlungen.
Verschwundene Kinder und ein Vater, der alles daran setzt, sie zu finden.
Ab geht die Reise in die Abgründe der menschlichen Natur. Wie böse und skrupellos können Menschen sein? Dieser Frage gehen wir hier auf den Grund. Das Ganze wird durch eine düstere Atmosphäre geprägt und einen sehr metaphorischen Schreibstil unterstützt. Das alles macht das Buch einfach nur unheimlich. Leider hat aber gerade der Schreibstil auch dazu geführt, dass ich mich beim lesen sehr konzentrieren musste und auch das Ende nicht ganz verstanden habe.
Leseempfehlung
Datum : 15.06.2025 ✨Handlung✨ Mika, Vater einer entführten Tochter, begeht Selbstjustiz um die Entführer zu finden, das „Warum?“ zu erfahren und sie büßen zu lassen. Auf den Weg dorthin bringt er sich selbst in Gefahr und erlebt menschliche Abgründe. ✨Protagonisten✨ Charaktere : 5 / 5 Es wurde aus 3 Perspektiven erzählt (Ich, Du, Sie bzw. Überlebende, Täter, Vater einer entführten Tochter). Den größten Teil erzählt Mika, der Vater. Die Charaktere wurden stark ausgebaut. Besonders Mika seine Verzweiflung und Schmerz hat man gefühlt. ✨Setting✨ Unterhaltung : 4 / 5 Die Story spielt sich in Brandenburg ab. In einer Rezension wurde es die „Tribute von Potsdam“ genannt, welches ich als ziemlich passend empfinde. Falls man keine/ wenig Thriller liest oder generell sensibler auf heftigere Themen reagiert, empfehle ich vorab, die Triggerwarnungen zu lesen. Als geübte Thrillerleserin war es für mich normal lesbar. ✨Schreibstil✨ Spannung : 4 / 5 Es ist mein erstes Buch von dem Autor und ich bin durch die Seiten geflogen ! Sicherlich auch wegen der kurzen Kapitel und dem lyrischen Schreibstil. Es war keine Hochspannung, aber hatte trotzdem eine Sogwirkung. ✨Fazit✨ Leseempfehlung! Fand es unterhaltsam und spannend. Ich muss ehrlich gestehen, nach den Rezensionen hätte ich mir das Buch „krasser“ vorgestellt (also brutaler, mehr mindfuck, verstörender). Also die Themen war jetzt nicht Ponyhof aber auch nicht so extrem wie in vielen Rezensionen dargestellt.

Noch nie hatte ein Schreibstil so eine Sogwirkung auf mich. Es ist so gut geschrieben, dass man Buch in einem Rutsch hätte lesen können. Durchweg spannend und fesselnd. Ja, das Thema hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, aber es wird nie explizit darauf eingegangen oder ins Detail beschrieben und darauf liegt auch nicht der Fokus der Geschichte. Für mich definitiv ein Highlight und ich werde mehr von dem Autor lesen.
Ungewohnter Schreibstil, der einen unfassbaren Sog hat!
Zugegeben, der Schreibstil ist wirklich gewöhnungsbedürftig und mal was ganz anderes. Habe mich aber ziemlich schnell daran gewöhnt und bin der Meinung, dass gerade diese Art von Schreibstil die Sogkraft des Buches ausmacht. Auch wenn man anfangs von den drei Erzähl-Perspektiven etwas überfordert sein könnte, fügte sich am Ende doch zusammen mit einer Wendung, die ich hab so nicht kommen sehen. Durch den Schreibstil haben auch die Charaktere ein interessantes Bild erhalten. Auf eine Art wirken sie sehr abgeklärt und distanziert, aber zeitgleich weckt es Emotionen in einem und man fühlt mit. Auch die düstere und beklemmende Stimmung wird, durch den Stil und die kurzen Kapitel noch verstärkt. Während man das Buch liest, ist man nicht konstant auf „Hochspannung“, aber man ist so sehr in den Bann gezogen, dass man unbedingt wissen will, wie es aus geht und das Buch nicht aus der Hand legen kann. Auch das Ende konnte mich total überzeugen und ließ mich zufrieden zurück. Da hier alles zusammen läuft, allerdings mit einer so nicht erwarteten Endung. Ich muss sagen, dass mich der Schreibstil wirklich neugierig gemacht hat und ich denke, ich werde noch ein weiteres Buch des Autors lesen. PS: Ja, hier geht es zum Teil um Pädophilie, Gewalt und Kindes-Entführung, aber die Art und Weise der Erzählung spiegelt nicht die teilweise krassen Rezensionen wieder. Lest das Buch einfach bis zum Ende! Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Story: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Wendung / Ende: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Gesamt: 4,6 gerundet 5 ⭐️
Meinung: Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen, daher habe ich mich dazu entschlossen, das Buch zu kaufen. Nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen hatte, war mein erster Gedanke: „Hä, was ist das nur für eine komische Geschichte?“ Doch mit jeder weiteren Seite wurde ich mehr und mehr von der Erzählung in den Bann gezogen. Das Buch ist aus verschiedenen Erzählperspektiven geschrieben: „Sie“ (Plural), „Ich“ und „Du“. „Sie“repräsentiert das Böse, das immer wieder unschuldige Kinder als Opfer auswählt. Diese anonymen Täter scheinen überall und nirgends zu sein, was eine unheimliche und beängstigende Atmosphäre schafft. „Du“ ist eines der entführten Mädchen, das plötzlich wieder auftaucht.„Ich“ ist Mika, ein verzweifelter Vater, dessen Tochter vor zwei Jahren entführt wurde. Obwohl von ihrer Leiche jede Spur fehlt, ist er sicher, dass sein geliebtes Kind nicht mehr am Leben ist. Dieser Verlust hat ihn verändert und ihn auf einen dunklen Pfad der Rache geführt. Mika ist entschlossen, „Sie“ zur Strecke zu bringen und Gerechtigkeit für seine Tochter zu suchen. Ohne zu viel zu verraten: Die Erzählweise und die tiefgründigen Charaktere sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber man passt sich schnell an. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass das Buch sehr schnell zu lesen ist und die Geschichte einen konstant in ihren Bann zieht. Hier spürt maneine düstere und beklemmende Stimmung. Dieser Thriller ist definitiv nichts für schwache Nerven – er ist grausam und gleichzeitig beeindruckend. Eine absolute Leseempfehlung

Dieser auf dem Cover als Thriller titulierte Roman ist leider über weite Strecken Horrorliteratur von der perversesten Sorte. Leider habe ich das zu spät gemerkt, denn die explizite Darstellung von Gewalt (Folter) gepaart mit sexuellem Übergriffen gegenüber Kindern ist gewiß nicht das Genre, mit dem ich mich als Entspannungslektüre beschäftigen will. Der Text auf dem Buchrücken ließ die Entwicklung des Romans für mich nicht erahnen. Ich wollte das Buch auch in der Mitte abbrechen, doch Kommentatoren unter Reviews, die sich ähnlich kritisch wie ich äußerten hinsichtlich der Pädophilie, wurden von Fans des Buchs belehrt, sie hätten bis zum Ende lesen sollen. Angeblich wird in keiner einzigen Szene ein Kind vergewaltigt. Tatsächlich stimmt dies auch, aber letztlich sind die als „Sie“ bezeichnete Gruppe von Männern, die Kinder aus Häusern entführen, am Ende doch Pädophile. Ich wundere mich, dass dieses Thema als Unterhaltsliteratur so viele begeisterte Stimmen hervorbringt. Ich bin wohl für solche Abartigkeiten in Büchern wie in Filmen nicht gemacht und daher ist das Buch für mich trotz seiner vermittelten Spannung bis zum Ende schlichtweg Schund. Die Tendenz, immer nochmal eine Schippe an Brutalität und Perversität auf der nach oben offenen Fitzek-Skala draufzulegen, finde ich billig. Natürlich ist es spannend, wenn sich ein Vater eines vermissten Kindes in die Gruppe der Pädophilen einschleust, um dort aufzuräumen. Der ganze Rahmen ist schon unmoralisch, dann spielt es wohl keine Rolle, dass die Selbstjustiz hier noch als krönender Erfolg gefeiert wird und die mit der Zange abgeklemmten Genitalien des Sexualverbrechers im Klo des wütenden Vaters landen. Das nebenbei auch noch viel zu viele Plottwists und Themen eingestreut werden (Kinder jagen und töten Kinder als Spiel in Brandenburg, quasi „Die Tribute von Potsdam“), ging für mich dabei völlig unter in dem konfusen Ende. Grauenhaft.
🎧 Krass. Einfach nur krass 😱
So etwas habe ich noch nie gelesen! Sowohl inhaltlich als auch vom Schreibstil her. Von Anfang an hat mich dieser Schreibstil gepackt. Wie die Geschichte in die unterschiedlichen Perspektiven eingeworben ist und gleichzeitig immer wieder überraschende Momente kreiert ist ein Unikat. Zusätzlich gibt es Beschreibungen, die mir das Herz aufgehen lassen und mir das Gefühl gaben, ich bin wirklich dabei. Inhaltlich jedoch ist das Buch wirklich ziemlich heftig. Wenn ich vorher gewusst hätte, um welche Thematik es sich dreht, hätte ich es nicht gelesen. Es war wirklich nur der Schreibstil, der mich an der Geschichte dranbleiben hat lassen. Christoph, Maria Herbst liest das Buch grandios.
Nicht nur ein eiskalter Schauer jagte meinen Rücken hinab....!
Puh, das ist für mich wieder sehr schwer zu bewerten. Zum einen haben wir dieses wirklich schwere Thema, was allerdings sehr sensibel und anschaulich umgesetzt wurde. Kindesentführung und Pädophilie sind auch für mich, die kinderlos ist, nicht leicht zu lesen. Der Autor hat die Stimmung, Wut, Fassungslosigkeit sehr gut rüber gebracht und eine Geschichte darum gesponnen, die wirklich lesenswert ist. Leider war auch das mein größte Problem, das Lesen. Der Schreibstil ist dermaßen gewöhnungsbedürftig, daß ich mir das Hörbuch zur Hilfe nehmen musste... Die wörtliche Rede wird nur Stichpunktartig gesetzt und ohne Zeichen. Dazu kommt noch das ich nicht wirklich unterscheiden konnte in welchem Körper ich mich grade befand. Die Kapitel sind mit Ich, Du und Sie gekennzeichnet und das einzuordnen fiel mir extrem schwer. Dafür war es aber auch spannend und die Wendungen gegen Ende waren sehr gut in Szene gesetzt. Das Buch bleibt mir in jedem Falle im Kopf... Inhaltlich und vorallem Lese technisch...
Dieser auf dem Cover als Thriller titulierte Roman ist leider über weite Strecken Horrorliteratur von der perversesten Sorte. Leider habe ich das zu spät gemerkt, denn die explizite Darstellung von Gewalt (Folter) gepaart mit sexuellem Übergriffen gegenüber Kindern ist gewiß nicht das Genre, mit dem ich mich als Entspannungslektüre beschäftigen will. Der Text auf dem Buchrücken ließ die Entwicklung des Romans für mich nicht erahnen. Ich wollte das Buch auch in der Mitte abbrechen, doch Kommentatoren unter Reviews, die sich ähnlich kritisch wie ich äußerten hinsichtlich der Pädophilie, wurden von Fans des Buchs belehrt, sie hätten bis zum Ende lesen sollen. Angeblich wird in keiner einzigen Szene ein Kind vergewaltigt. Tatsächlich stimmt dies auch, aber letztlich sind die als „Sie“ bezeichnete Gruppe von Männern, die Kinder aus Häusern entführen, am Ende doch Pädophile. Ich wundere mich, dass dieses Thema als Unterhaltsliteratur so viele begeisterte Stimmen hervorbringt. Ich bin wohl für solche Abartigkeiten in Büchern wie in Filmen nicht gemacht und daher ist das Buch für mich trotz seiner vermittelten Spannung bis zum Ende schlichtweg Schund. Die Tendenz, immer nochmal eine Schippe an Brutalität und Perversität auf der nach oben offenen Fitzek-Skala draufzulegen, finde ich billig. Natürlich ist es spannend, wenn sich ein Vater eines vermissten Kindes in die Gruppe der Pädophilen einschleust, um dort aufzuräumen. Der ganze Rahmen ist schon unmoralisch, dann spielt es wohl keine Rolle, dass die Selbstjustiz hier noch als krönender Erfolg gefeiert wird und die mit der Zange abgeklemmten Genitalien des Sexualverbrechers im Klo des wütenden Vaters landen. Das nebenbei auch noch viel zu viele Plottwists und Themen eingestreut werden (Kinder jagen und töten Kinder als Spiel in Brandenburg, quasi „Die Tribute von Potsdam“), ging für mich dabei völlig unter in dem konfusen Ende. Grauenhaft.
>>Wenn die Seen schweigen, kommt der stille Tod.<< Der Thriller „Still“ von Zoran Drvenkar war ein echtes Highlight, das schon vorab! Der Autor schafft hier durch seine Wortkraft eine Atmosphäre, die einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren lässt! Zumindest ging mir das so! Ich glaube der Stil des Autors zu erzählen und zu schreiben ist echt Geschmackssache, mich konnte er von der ersten Seite an vollends in seinen Bann ziehen! Eigentlich wollte ich das Buch erst im Winter lesen, aber ich bin froh, dass ich es nun doch schon gelesen habe und ich kann euch nur empfehlen führt euch dieses Buch abends wenn es dunkel wird ganz in Ruhe zu Gemüte, ich hatte wirklich Herzklopfen beim Lesen! Die Thematik des Buches ist sicher nichts für schwache Nerven, dennoch wird hier mit dem Thema Menschenjagt und Missbrauch nicht plump umgegangen, vielmehr schafft es der Autor das Kopfkino ordentlich anzuheizen, wofür es manchmal gar nicht so extreme Beschreibungen bedarf. Wer Thriller, insbesondere auch schonmal die abgründigen Geschichten mag, dem kann ich dieses Buch echt empfehlen!
Charaktertiefe
Durch den interessanten Erzählstil gelingt eine wirklich tolle Charaktertiefe und es gelingt dem Autor bis zum Schluss die Spannung aufrecht zu halten. Zu Beginn waren besonders die "Du" Kapitel etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch legte sich das bei mir schnell und ich habe das Buch durchgesuchtet. Es war mein erstes Buch von Zoran Drvenka, aber sicher nicht mein letztes.
Buchclub-Buch Mai 📚
Ich habe Still gelesen und war sehr gespannt, weil es nach langer Zeit mal wieder ein Thriller für mich war – und gleichzeitig auch ein Buchclubbuch. Besonders interessant fand ich direkt die Erzählweise, denn das Buch spielt mit drei verschiedenen POVs. Mir persönlich hat es tatsächlich geholfen, vorher gespoilert worden zu sein, aus welchen Perspektiven erzählt wird, weil mir das den Einstieg deutlich erleichtert hat. Rückblickend hätte ich allerdings eine der Perspektiven, insbesondere die „Sie“-POV, gar nicht wirklich gebraucht, weil sie für mich keinen grossen Mehrwert zur Geschichte beigetragen hat. Inhaltlich ist das Buch definitiv nichts für schwache Nerven und man sollte unbedingt auf die Trigger Warnings achten, denn es geht um Pädophilie und organisierte Pädophilenringe. Von der Prämisse her hat mich das Buch sehr an Der Insasse von Sebastian Fitzek erinnert: Ein verzweifelter Vater versucht alles, um sein verschwundenes Kind zu finden und begibt sich dafür selbst in diese gefährlichen Kreise. Die Thematik war teilweise sehr explizit und bedrückend, auch wenn vieles nicht extrem bildhaft beschrieben wurde. Leider hat mich das Ende ähnlich enttäuscht wie damals bei Der Insasse. Ich verstehe zwar die Aussage dahinter – dass solche Kreise niemals komplett verschwinden und das Thema viel grösser ist, als man denkt – trotzdem hat sich die Auflösung für mich nicht ganz zufriedenstellend angefühlt. Zusätzlich ging die Geschichte gegen Ende noch in eine Richtung, die ich weder gebraucht hätte noch wirklich passend fand. Insgesamt ein harter und definitiv interessanter Thriller, der aber leider nicht das volle Potenzial ausgeschöpft hat.





























