Auf den Flügeln der Angst: Thriller
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Description
Book Information
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Drogen im mittelalter und eine weitere Leiche
Bereits auf den ersten Seiten zieht „Auf den Flügeln der Angst“ die Leser*innen in eine beklemmende Atmosphäre aus Misstrauen, Angst und psychologischer Manipulation. Im Zentrum der Handlung steht ein grausames Verbrechen: Eine Frau wird ermordet aufgefunden – in Szene gesetzt auf eine Weise, die tief in ihre Vergangenheit und ihre persönlichen Ängste hineinzureichen scheint. Die Ermittlungen führen Rechtsmedizinerin Julia Schwarz auf eine gefährliche Spur, in der nichts ist, wie es scheint. Etwa bis zur Hälfte des Buches entfaltet sich ein raffiniert aufgebautes Puzzle aus Hinweisen, Rückblenden und psychologischen Abgründen. Dabei wechselt die Perspektive geschickt zwischen Opfer, Täter und Ermittlerin – und genau das sorgt dafür, dass man beim Lesen kaum zur Ruhe kommt. Für mich war dieser Thriller wieder ein absolutes Leseerlebnis. Catherine Shepherd schafft es meisterhaft, nicht nur Spannung zu erzeugen, sondern auch den Abgrund der menschlichen Seele in Worte zu fassen. Was hier an psychologischer Manipulation geschieht, ist ein starkes Stück – und genau das hat dem Buch die nötige Würze gegeben. Durch den eindringlichen und fesselnden Schreibstil der Autorin war die Spannung kaum auszuhalten. Ich konnte das Buch schlichtweg nicht zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht. Das Ende kam für mich völlig überraschend – ich habe es so nicht vorhersehen können, was den Gesamteindruck noch einmal verstärkt hat. Ein absolut packender Psychothriller – düster, klug konstruiert und mit einem Ende, das nachhallt.
Zons spätes Mittelalter, eine Frau schwimmt tot im Burggraben und Bastian Mühlenberg beginnt zu ermitteln. Fünfhundert Jahre später wird in demselben Städtchen eine Leiche gefunden, die offenbar in der Badewanne ertränkt wurde. Hier ermittelt Kommissar Oliver Bergmann. Wenn es da mal keinen Zusammenhang gibt, oder erzwungen wird. Saskia ist alleinerziehende Mutter und benötigt dringend Geld. Als sie an einer Studie zu einem harmlosen Beruhigungsmittel teilnimmt, beginnt sie schreckliche Bilder zu sehen und in ihr keimt der Verdacht, dass sie in Blackout-Phasen loszieht und im Affekt Menschen tötet. Das ist der vierte Roman der Autorin Catherine Shepherd und schon zum vierten Mal durchzieht eine Mordserie das beschauliche Städtchen Zons. Da das Morden sich ja jeweils auf zwei Zeitschienen bewegt, sind es damit schon acht und so langsam würde ich diesen Ort nicht mehr als friedlich bezeichnen. Irgendetwas muss doch da in der Luft oder im Wasser sein, dass Menschen veranlasst zu töten und es nicht bei einem Mord zu belassen. Noch immer gelingt es der Autorin nicht glaubhaft ihre Charaktere zu formen. Denn wenn man den Leser in jedem Buch aufs Neue fünfmal auf das überschäumende italienische Temperament der Protagonistin hinweisen muss, dann hat man das in ihrem Handeln nicht recht rüberbringen können. Die unselige Geschichte zwischen Anna und Bastian, die Liebenden getrennt durch Jahrhunderte, hat Gott sei dank endlich ein Ende, aber ein recht unbefriedigendes meiner Meinung nach. Anna findet den Nachfahren von Bastian in ihrer Zeit und Bums alle sind zufrieden. Warum zur Hölle beginnt man erst so einen übernatürlichen Handlungsstrang, wenn man dann nicht weiß wie man die Situation vernünftig auflösen soll? Es gibt aber auch positives über dieses Werk zu sagen. Dies ist der erste Roman der Zons-Reihe, der mir drei Punkte abnötigte. Es ist eine Entwicklung der schriftstellerischen Qualitäten der Autorin zu erkennen. Ich kam mir nicht mehr vor, als wäre ich zeitweise auf einem Wikipediaeintrag gelandet und so langsam werden die Handlungsstränge komplexer und die Verknüpfung ist auch nicht mehr so hölzern wie bei den drei Bänden davor. Auch wenn sich noch immer Logikfehler finden lassen, so werden diese doch weniger. Dennoch wird es wohl mein letzter Zons Roman gewesen sein, denn so richtig warm wurde ich in vier Büchern weder mit der Erzählweise von Frau Shepherd, noch mit den Protagonisten.
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Drogen im mittelalter und eine weitere Leiche
Bereits auf den ersten Seiten zieht „Auf den Flügeln der Angst“ die Leser*innen in eine beklemmende Atmosphäre aus Misstrauen, Angst und psychologischer Manipulation. Im Zentrum der Handlung steht ein grausames Verbrechen: Eine Frau wird ermordet aufgefunden – in Szene gesetzt auf eine Weise, die tief in ihre Vergangenheit und ihre persönlichen Ängste hineinzureichen scheint. Die Ermittlungen führen Rechtsmedizinerin Julia Schwarz auf eine gefährliche Spur, in der nichts ist, wie es scheint. Etwa bis zur Hälfte des Buches entfaltet sich ein raffiniert aufgebautes Puzzle aus Hinweisen, Rückblenden und psychologischen Abgründen. Dabei wechselt die Perspektive geschickt zwischen Opfer, Täter und Ermittlerin – und genau das sorgt dafür, dass man beim Lesen kaum zur Ruhe kommt. Für mich war dieser Thriller wieder ein absolutes Leseerlebnis. Catherine Shepherd schafft es meisterhaft, nicht nur Spannung zu erzeugen, sondern auch den Abgrund der menschlichen Seele in Worte zu fassen. Was hier an psychologischer Manipulation geschieht, ist ein starkes Stück – und genau das hat dem Buch die nötige Würze gegeben. Durch den eindringlichen und fesselnden Schreibstil der Autorin war die Spannung kaum auszuhalten. Ich konnte das Buch schlichtweg nicht zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht. Das Ende kam für mich völlig überraschend – ich habe es so nicht vorhersehen können, was den Gesamteindruck noch einmal verstärkt hat. Ein absolut packender Psychothriller – düster, klug konstruiert und mit einem Ende, das nachhallt.
Zons spätes Mittelalter, eine Frau schwimmt tot im Burggraben und Bastian Mühlenberg beginnt zu ermitteln. Fünfhundert Jahre später wird in demselben Städtchen eine Leiche gefunden, die offenbar in der Badewanne ertränkt wurde. Hier ermittelt Kommissar Oliver Bergmann. Wenn es da mal keinen Zusammenhang gibt, oder erzwungen wird. Saskia ist alleinerziehende Mutter und benötigt dringend Geld. Als sie an einer Studie zu einem harmlosen Beruhigungsmittel teilnimmt, beginnt sie schreckliche Bilder zu sehen und in ihr keimt der Verdacht, dass sie in Blackout-Phasen loszieht und im Affekt Menschen tötet. Das ist der vierte Roman der Autorin Catherine Shepherd und schon zum vierten Mal durchzieht eine Mordserie das beschauliche Städtchen Zons. Da das Morden sich ja jeweils auf zwei Zeitschienen bewegt, sind es damit schon acht und so langsam würde ich diesen Ort nicht mehr als friedlich bezeichnen. Irgendetwas muss doch da in der Luft oder im Wasser sein, dass Menschen veranlasst zu töten und es nicht bei einem Mord zu belassen. Noch immer gelingt es der Autorin nicht glaubhaft ihre Charaktere zu formen. Denn wenn man den Leser in jedem Buch aufs Neue fünfmal auf das überschäumende italienische Temperament der Protagonistin hinweisen muss, dann hat man das in ihrem Handeln nicht recht rüberbringen können. Die unselige Geschichte zwischen Anna und Bastian, die Liebenden getrennt durch Jahrhunderte, hat Gott sei dank endlich ein Ende, aber ein recht unbefriedigendes meiner Meinung nach. Anna findet den Nachfahren von Bastian in ihrer Zeit und Bums alle sind zufrieden. Warum zur Hölle beginnt man erst so einen übernatürlichen Handlungsstrang, wenn man dann nicht weiß wie man die Situation vernünftig auflösen soll? Es gibt aber auch positives über dieses Werk zu sagen. Dies ist der erste Roman der Zons-Reihe, der mir drei Punkte abnötigte. Es ist eine Entwicklung der schriftstellerischen Qualitäten der Autorin zu erkennen. Ich kam mir nicht mehr vor, als wäre ich zeitweise auf einem Wikipediaeintrag gelandet und so langsam werden die Handlungsstränge komplexer und die Verknüpfung ist auch nicht mehr so hölzern wie bei den drei Bänden davor. Auch wenn sich noch immer Logikfehler finden lassen, so werden diese doch weniger. Dennoch wird es wohl mein letzter Zons Roman gewesen sein, denn so richtig warm wurde ich in vier Büchern weder mit der Erzählweise von Frau Shepherd, noch mit den Protagonisten.







