Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen (Hafenärztin 1)

Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen (Hafenärztin 1)

by Henrike Engel·Book 1 of 4
Paperback
4.0144
EmanzipationMedizinerinTodesfallHistorischer Roman

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Description

Der erste Teil einer atmosphärischen Spannungserie voll farbenprächtiger Hamburger Geschichte der Kaiserzeit.

Hamburger Hafen, 1910: Anne Fitzpatrick ist voller Hoffnung. Als eine der ersten Ärztinnen Deutschlands hat sie gerade ein Frauenhaus eröffnet. Ihre Mission ist es, Frauen zu helfen, denen Leid zugefügt wurde. Als die couragierte Pastorentochter Helene bei ihr auftaucht und mitarbeiten will, unterstützt Anne die junge Frau in ihrem Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun.

Da werden neben dem Frauenhaus im Hafenbecken zwei Leichen entdeckt. Anne ist erschüttert. Die Opfer hatten Kontakt zur neuen Frauenbewegung, so wie Anne selbst auch. Die Polizei spielt den Vorfall jedoch als Mord im Milieu herunter. Aber warum ermittelt der wortkarge Kommissar Berthold Rheydt trotzdem weiter? Zusammen mit Helene sucht Anne nach Antworten und gerät dabei in immer größere Gefahr.

Lassen Sie den Alltag hinter sich und tauchen Sie ein in die Kaiserzeit Hamburgs und in das Leben einer außergewöhnlichen Frau.

*Einzigartige Ausstattung mit besonderer Goldprägung*

Das große Lesevergnügen geht weiter:

Band 1: Die Hafenärztin. Ein Leben für Freiheit der Frauen, Januar 2022

Band 2: Die Hafenärztin. Ein Leben für das Lachen der Kinder, Mai 2022

Band 3: Die Hafenärztin. Ein Leben für das Recht auf Liebe, November 2022

Band 4: Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen, November 2023


Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
464
Price
15.50 €

Author Description

Henrike Engel pendelte in ihrem Leben ständig zwischen Berlin und München, mit beiden Städten verbindet sie eine komplizierte Liebesbeziehung. Eines aber ist konstant geblieben: ihre Liebe zu Hamburg! Manche Träume jedoch müssen unerfüllt bleiben, und so hat die ehemalige Drehbuchautorin nicht ihren Wohnort in die Hafenstadt verlegt, sondern träumt sich lieber schreibend dorthin.

Posts

30
All
3

Schwer zu beurteilen

Ich habe das Buch dreimal aus der Hand gelegt, bis ca Seite 100 wollte ich immer wieder abbrechen. Ich kam schwer rein, der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig. In der Handlung geht es um Dr. Fitzpatrick, die aus London zurück in ihre ehemalige Heimatstadt gekommen ist. Hier fängt für mich die Problematik an. Ich wurde mit ihr nicht richtig warm. Dann passierte ein Mord, ein Kommissar kam ins Spiel( dieser war mir auch irgendwie unsympathisch). Eine Pfarrerstochter, die gerne auf eigenen Füßen stehen will, sich vom konservativen Elternhaus lösen will… wohlgemerkt , die Handlung bezieht sich auf das Jahr 1910. Das Setting ist düster, mochte ich sehr, verzweifelte Charaktere. Das Ende fand ich unlogisch. Fand ich das Buch schlecht? Nein Möchte ich die weiteren Bände lesen? Keine Ahnung 😆

4

Tolle fesselnde Geschichte rund um die düstere Gegend des Hamburger Hafens um 1910 .

4

Toller Reihenauftakt, einerseits ein historischer Roman über den Kampf für Frauenrechte, andererseits ein Kriminalroman. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt

4.5

Das Buch war richtig klasse - wenn auch ganz anders, als erwartet. Ok, ich hätte genauer lesen können, worum es geht 🤷🏻‍♀️ Aber das Cover des Buches passt für mich überhaupt nicht zum Buch 😬 Das ist aber schon alles, was es zu kritisieren gibt. Es wird sehr anschaulich dargestellt, wie es in Hamburg um 1910 aussah, insbesondere am Hafen. Es geht um die (nichtvorhandenen) Rechte der Frauen aber auch um einen Serienmörder, der es auf Frauen am Hamburger Hafen abgesehen hat. Ein Buch, dass ich nicht aus der Hand legen wollte und sehr gern weiterempfehle. Die Reihe werde ich sicher weiterlesen.

4

Dr. Anne Fitzpatrick kehrt Anfang 1910 in ihre alte Heimat Hamburg zurück. Am Hafen baut sie ein Frauenhaus auf. Doch als am Tag der Eröffnung durch die junge Pastorentochter Helene zwei bestialisch zugerichtete Leichen in unmittelbarer Nähe gefunden werden, fühlt sich Anne an ihre Vergangenheit in London erinnert. Ist es möglich, dass ihr jemand auf ihrer Flucht gefolgt ist und ihre wahre Identität kennt? Oder handelt es sich lediglich um Morde im Milieu, wozu die Polizei die Taten herunter spielen möchte? Aber warum ermittelt Kommissar Berthold Rheydt dann weiter? Es war für mich das erste Buch von Henrike Engel. Sie hat einen sehr flüssigen Schreibstil, weiß genau, wie man Lesende an ein Buch fesselt. Die Begebenheiten zur damaligen Zeit sind sehr gut recherchiert, die Charaktere wirken authentisch. Man fühlt sich in die Zeit zurück versetzt und wandert mit den ProtagonistInnen durch die damalige Hansestadt. Anne Fitzpatrick umgibt nicht nur ein Geheimnis. Irgendetwas ist in London passiert, so dass sie in ihre alte Heimat zurückkehrt. Man gewinnt eine Ahnung, warum sie flüchten musste. Warum ihre Familie aber 15 Jahre zuvor bereits Hamburg verließ, bleibt weiterhin ein Rätsel. Helene wirkt zunächst noch sehr naiv, wird aber während des Buches auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und scheint erwachsen zu werden. Berthold Rheydt ist bereits vom Schicksal hart gezeichnet, wirkt aber wie ein sehr fähiger Ermittler. Der Fall selbst ist sehr durchdacht konstruiert, wenn auch nicht ganz neu und überraschend. Alles in allem ein sehr gelungener historischer Krimi und ich bin sehr gespannt, wie es in den beiden Folgebänden mit den Charakteren weitergeht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

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5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ein historischer Schmöker, der kaum besser geschrieben sein könnte!

Das erste Buch der vierbändigen Reihe war tatsächlich ein Highlight für mich. Spannend, atmosphärisch, glaubhaft und absolut mitreißend - ein historischer Schmöker, der kaum besser geschrieben sein könnte! Die Verbindung von historischem Roman und Krimi gelingt hier scheinbar mühelos, es wird nie langweilig, die Protagonisten sind einerseits sympathisch, andererseits auch etwas geheimnisvoll, so dass es sicher auch in den Folgebänden viel über sie zu entdecken gibt. Das Setting im Hamburger Hafenviertel wirkt authentisch und gut recherchiert, ich war völlig versunken in der Story und der bildhafte Schreibstil hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Ein historischer Krimi ganz nach meinem Geschmack - da werden auch die Folgebände ganz bald gelesen! 😍

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein historischer Schmöker, der kaum besser geschrieben sein könnte!
4

Tolles Buch! Spannend und gut geschrieben! Hat mich richtig gut unterhalten! Ich werde jetzt direkt mit Teil zwei anfangen 😉

4

Spannender historischer Roman!

5

Ganz toller erster Teil der Hafenärztin Reihe....spannend, interessant und einfach schön.... Es geht gleich weiter mit Teil 2....

Ganz toller erster Teil der Hafenärztin Reihe....spannend, interessant und einfach schön....
Es geht gleich weiter mit Teil 2....
5

Toller Auftakt der Reihe

Auch beim 2. Mal lesen war ich fasziniert und gespannt, was passiert. Anne, Helene und Bertold sind spannende Charaktere aus unterschiedlichen Welten mit verschiedenen Vergangenheiten und Lebenszielen. Klare Empfehlung 🩷

5

Toller Auftakt des Vierteilers mit starken Charakteren. Spannend geschrieben und historisch gut.Kann rs empfehlen. Freue mich auf Teil 2

2

Meine Erwartung an dieses Buch war die Geschichte einer Frau, die sich in ihrer Zeit als Ärztin durschlägt mit Fällen, mit Schicksalen und nebenbei einer Krimi Geschichte. Und es ist genau anders rum: es geht hauptsächlich um den Mörder und dessen Suche. Das augenscheinlich Thema wurde am Rande behandelt und blieb allgemein. Und leider ist der Schreibstil zudem recht banal und oberflächlich. Leider ein Flop.

4

Ich hatte den zweiten Teil dieser Reihe zuerst gelesen und auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen haben muss, so wollte ich die Reihe unbedingt noch vollständig lesen. Und ich fand auch den ersten Teil richtig gut. Der Leser lernt die Charaktere richtig kennen und taucht in eine Zeit ein, in der nicht nur (gerade alleinstehende) Frauen, sondern auch die ärmsten der Gesellschaft in Verhältnissen leben, die heute undenkbar scheinen. Kommissar Rheydt kämpft immer noch mit dem Verlust von Frau und Kind, die Ärztin Anne muss ihr Vergangenheit geheimhalten und Pastorentochter Helene will aus den konventionellen Vorschriften für Frauen ausbrechen. Jeder kämpft seinen Kampf, aber als Helene über die erste Leiche stolpert werden die Schicksale der drei Menschen miteinander verwoben. Ich fand den zweiten Teil schon sehr gut und der erste steht dem in nichts nach. Der dritte Teil steht bereits im Schrank und ich bin auf das finale Ende der Trilogie sehr gespannt! Von mir gibts ⭐️⭐️⭐️⭐️/5 Sternen

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4

Fesselnde Geschichte mit starken Charakteren und einem fließenden Erzählfluss. Insgesamt gut zu lesen und sehr spannend.

5

Sehr spannend geschrieben- super! Helene und Anne stehen für die Frauen ein, kämpfen für ihrer Rechte! Kommissar Rheydt begegnet ihnen auf Augenhöhe. Freue mich den zweiten Band anzufangen!

Sehr spannend geschrieben- super! 

Helene und Anne stehen für die Frauen ein, kämpfen für ihrer Rechte! 

Kommissar Rheydt begegnet ihnen auf Augenhöhe.

Freue mich den zweiten Band anzufangen!
5

Überraschendes Suchtpotential. Tolle Charaktere, spannender Mordfall und inspirierendes Setting. Große Empfehlung für Historik Fans, die keinen Kitsch brauchen.

4.5

Mega spannend ! Freue mich auf Band 2

5

Ein feministischer Historien Krimi mit starken Protagonistinnen. War zuerst skeptisch, wegen dem Titel des Buches, aber es hat sich wirklich gelohnt. Geschichtliche Details zur Kaiserzeit werden in der fiktiven Story rund um die Ärztin Anne Fitzpatrick verwoben mit fesselnden Jack the Ripper Vibes, Feminismus und einen Hauch Queerness. Dabei behandelt das Buch auch Themen wie Rassismus und Klassismus.

4

Ein guter Auftakt

Insgesamt hat mich die Geschichten ordentlich gefesselt, auch wenn sie zwischendrin ihre Längen hatte. Der Zeitgeist des Jahres 1910 kommt unheimlich gut herüber ebenso die gesellschaftliche Stellung der Frau. An der Stelle muss ich sagen, dass ordentlich recherchiert wurde. Örtliche Eigenheiten wurden liebevoll eingebaut und zwischendrin konnte ich nur den Kopf über so viel Ungerechtigkeit schütteln. Da ich viel und gerne Thriller lese, war mir ab einem gewissen Punkt klar, wer der Täter ist. Die beiden Frauen, Helene und Anne machen ihren Weg und es war mir eine Freude sie dabei zu begleiten. Band 2 ist schon bereit gelesen zu werden, denn natürlich bleiben ein paar Fragen offen und ich hoffe doch sehr, dass sich die losen Enden der Fäden irgendwann schließen werden. Wer sich in Hamburg und vor allem im historischen Hamburg nicht so gut auskennt, der wäre mit einer Karte besser bedient gewesen. Ich war schon oft da, hatte aber selbst Schwierigkeiten, die Örtlichkeiten oft richtig einzuordnen oder sie mir vorzustellen. Ein paar Google Recherchen haben mir jedoch geholfen.

4

Sehr stimmiger historischer Krimi. Nebenher hab ich auch noch einiges neues gelernt.

4

„Die Hafenärztin“ ist eins dieser Bücher, die sich als ganz anders entpuppen, als ich erwartet hatte. Aufgrund des Klappentextes rechnete ich mit einem Roman, der sich hauptsächlich mit dem Schicksal der Frauen in den 20er Jahren und der Arbeit in einem Frauenhaus befasst. Deswegen war ich überrascht, dass es sich hier in erster Linie um einen Krimi handelt. Ein grausamer Mörder treibt in Hamburg sein Unwesen. Seine Vorgehensweise erinnert an Jack the Ripper, brutal verstümmelt er scheinbar wahllos Frauen und hinterlässt nur wenige Spuren. Es gibt drei Protagonisten, aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird. Die Kapitel sind in etwa gleichlang, so dass allen dreien die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet wird. Hier haben wir die Ärztin Anne Fitzpatrick, die in Hamburg unter falschem Namen einen Neuanfang startet. Sie ist von Geheimnissen umgeben und so verschlossen, dass ich sie lange nicht richtig greifen konnte. Es wird immer wieder angedeutet, dass sie etwas zu verbergen hat, aber erst im letzten Drittel lässt sie den Leser ein wenig in die Karten schauen. Mir hat es zu lange gedauert, bis wir mehr über sie erfahren haben, zumal es auch dann nur Brotkrumen sind. Die zweite Protagonistin ist die Pfarrerstochter Helene, die schnell zu meinem Lieblingscharakter wurde. Sie ist behütet aufgewachsen. Vom Leben der weniger betuchten Leute hat sie keine Ahnung, sie weiß nur, dass sie helfen möchte. In ihrer Unbedarftheit hat sie etwas sehr liebenswertes. Die Kapitel aus ihrer Perspektive haben mich durchgängig gefesselt und ich bin sehr gespannt, welcher Lebenswege noch vor ihr liegt. Die dritte Hauptfigur ist Kommissar Berthold Rheydt, ein Mann, von gerade einmal Anfang 30, der aber oft viel älter wirkt. Berthold ist ein etwas schwieriger Charakter. Er fühlt sich insgesamt vom Leben eher ungerecht behandelt, sei es im Job, beim Sport oder familiär und ertrinkt seinen Frust gerne im Alkohol. Durch seine Kapitel musste ich mich teilweise etwas durchbeißen, vor allem, wenn es seitenweise um Fußballspiele ging, an denen er in seiner Freizeit teilnimmt. Trotz kleiner Kritikpunkte hat mir „Die Hafenärztin“ in der Gesamtbetrachtung ausgesprochen gut gefallen. Es handelt sich um den ersten Band einer Reihe und die Geschichte fühlte sich, was das Private anbelangt, auch wie ein ausführlicher Auftakt an. Die Charaktere – insbesondere Anne und Helene – haben noch so viel Potenzial. Hier sind so viele Möglichkeiten denkbar, wie es mit den beiden Frauen weitergehen könnte. Anne hat eine überraschend moderne Einstellung, wenn es um ihre sexuelle Orientierung geht und ihr Privatleben könnte noch sehr interessant werden. Ich bin in jedem Fall neugierig, was Henrike Engel noch für uns bereithält und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

3

Teil 1 der Hafenärztin ist ein interessanter historischer Krimi um die Zeit der Suffragettenbewegung in Hamburg. In dieser Zeit versucht die frisch aus London geflüchtete Ärztin Dr.Anne Fitzpatrick zusammen mit anderen mutigen Helferinnen, Frauen aus niederen Schichten, gefallenen Frauen eine Zuflucht durch das am Hafen erworbene grüne Haus zu geben, wobei sie auf ziemlich viel Gegenwind trifft, besonders auf politischer Ebene. Und die tot aufgefundenen Frauen scheinen auch mit ihr zusammenzuhängen, wodurch sie auch in den Fokus des zurückgezogenen, Fußball liebenden Ermittler Berthold Rheydt gerät. Da die Pfarrerstochter Helene die Leichen entdeckt hat, erhält sie gleichzeitig auch diverse Eindrücke über die gefährliche Arbeit von Anne. Doch die gehobenen Kreise machen es ihr schwer, sich zur Verfügung zu stellen. Doch Helene möchte aus diesen festgelegten Regeln ausbrechen und so überrascht sie alle mit ihrem plötzlich wachsenden Selbstbewusstsein. Die Geschichte berührt, weil man Einblick in viele Frauenschicksale erhält, Zeiten in denen die Grundversorgung nicht für jeden möglich war und Frauen, die etwas bewegen wollten, teilweise in großer Gefahr schwebten. Dennoch hatte ich teilweise Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden, da mir die Charaktere alle sehr steif und förmlich waren, sowohl Anne, die mir oft durch ihr Verhalten sehr suspekt war, als auch Berthold, der in seiner Ermittlungstaktik teilweise sehr eigen vorging und man privat kaum Informationen erhält. Manche Sätze und Wortlaute sind sehr gewöhnungsbedürftig, was den Lesefluss etwas gebremst hat. Da es noch weitere Teile gibt, bin ich gespannt, wie sich die Hafenärztin weiterentwickelt und ob man im Laufe der Zeit etwas mehr Hintergrundinformationen auch zu ihrer geheimnisvollen Person erhält. Am Ende bin ich mit einigen Fragen zurückgeblieben, die sich für mich noch nicht geklärt haben. Die Geschichte wirkt insgesamt sehr trocken, etwas diffus mit einigen Längen, obwohl an manchen Stellen dann der Spannungspegel wieder steigt, aber nicht durchgehend gehalten wird. Zu viele Geheimnisse, zu viele Probleme, die nicht alle aufgelöst werden, teilweise nur mit Vermutungen erledigt werden (z.B. die Hausangestellte Julie...) Etwas unzufrieden bleibt man auch mit der Aufklärung zurück, es war mir zu schnell, zu einfach, zu unbefriedigend. Für die nächsten Teile hoffe ich auf mehr Gefühl, nicht nur eine Abhandlung von Fällen und wichtige Informationen zu den Protagonisten.

3

Gutes und Schlechtes liegen eng aneinander

Helene und Bertholdt sind gute Figuren, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Anne dagegen fand ich zu einseitig und mit ihren Geheimnissen, die im Grunde nicht aufgeklärt werden, macht sie es nicht besser. Die Handlung war spannend, der Fall super interessant. Der Bezug zum englischen Täter aber leider unnötig. Die Auflösung fand ich leider vorhersehbar und nicht befriedigend. Der Reihe gebe ich aber noch eine Chance und lese weiter.

3

"Anne Fitzpatrick ist eine der ersten Ärztinnen Deutschlands und arbeitet unter großen Anfeindungen in einem Frauenhaus. Ihre Mission ist es, Frauen zu helfen, denen Leid zugefügt wurde. Als die couragierte Pastorentochter Helene bei ihr auftaucht und mitarbeiten will, unterstützt Anne die junge Frau in ihrem Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun. Da werden neben dem Frauenhaus im Hafenbecken zwei Leichen entdeckt. Die Opfer hatten Kontakt zur neuen Frauenbewegung, so wie Anne selbst auch. Die Polizei spielt den Vorfall jedoch als Mord im Milieu herunter. Aber warum ermittelt der wortkarge Kommissar Berthold Rheydt trotzdem weiter? Zusammen mit Helene sucht Anne nach Antworten und gerät dabei in immer größere Gefahr." Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Da hätten wir die geheimnisvolle Anne, die aus London geflohen ist,dann die Helene, die aus eine wohlhabenden Pastorenfamilie kommt und den bodenständigen, ruppigen Ermittler Berthold. Anfangs haben die drei Erzählungsstränge nicht sehr viel gemeinsam, doch nach und nach verschmelzen diese zu einem Strang. Ich bin ganz gut gut in die Geschichte reinkommen, lässt sich auch gut lesen, aber ich hatte Schwierigkeiten mit den Protagonisten. Anne war für mich sehr unnahbar und teilweise sehr kühl, auch wenn sie in ihrem Beruf aufgegangen ist. Dafür das sie die ganze Zeit auf geheimnisvoll macht, haut sie ihr Geheimnis am Ende aber schnell raus. Helene fand ich auch etwas schwierig. Dagegen mochte ich Berthold sehr gerne, denn er hatte das Herz am richtigen Fleck. Ansonsten muss ich sagen, obwohl die Geschichte mir ganz gut gefallen hat, jedoch sehr belanglos. Stellenweise interessant und spannend, aber die Geschichte hat mich nicht ganz in den Bann ziehen können. Für einen historischen Roman ist mir als Laie dann ein zwei Unstimmigkeiten aufgefallen. Beispielsweise der Begriff Plumeau. Dies kommt aus Frankreich und ist dann später ins Rheinland geschwappt, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieses Wort im Norden verwendet ist. Das macht das ein bisschen auch unauthentisch. Insgesamt war es eine ganz solide bis gute Geschichte, die mich einfach nicht packen konnte. 3,5 von 5 Ottis

4

Band 1 der Hafenärztin

Netter Auftakt einer neuen Reihe, gut zu lesen, netter Krimi.... Band 2 wird auch gelesen 😁

5

Mir hat diese Story richtig gut gefallen und sie war auch zur Abwechslung eine außerhalb meiner gewohnten Genres. Wenn Frauen schon ihre Rechte verwehrt blieben, sollen sie wenigstens einen Ort haben, der ihnen Hilfe und Schutz bieten kann. Wo sie auch die Möglichkeit haben sich Bildung anzueignen, denn viele Frauen können nicht lesen und schreiben. Aber Hauptsache ein Taschentuch besticken. Anne und einige Frauen wollen genau das erreichen und haben dafür die Frauenhäuser ins Leben gerufen. Sie kämpft dafür, dass Frauen so ein wenig geholfen werden kann. Anne kommt allerdings mit eigenem Ballast in ihre alte Heimat zurück. Sie lässt sich trotzdem nicht unterkriegen. Ich mochte Anne sofort. Diese Geschichte ist aber nicht nur Annes, sondern auch von Helene, die so selbstbewusst und selbstbestimmt werden möchte, wie Anne. Und die des Kommissar Berthold, der in der Hafenstadt eine Mordserie aufklären muss. Mit diesen drei Hauptcharakteren ist hier eine richtig spannende und überaus interessante Geschichte geschrieben worden. Für mich waren alle Beteiligten in dieser Geschichte sehr authentisch dargestellt. Ich konnte mir alles vor Augen führen und mitverfolgen. Es war so, als wenn ich immer mitten drin im Geschehen war. Der Schreibstil war einerseits leicht und bildhaft und gleichzeitig der Zeit angepasst. Es haftete überall diese Förmlichkeit in den Unterhaltungen. Die Autorin bedient sich vieler alter Begriffe. Das fand ich überaus interessant. Der Lesefluss ist mir dadurch manchmal etwas abhandengekommen, als ich die Worte nachgeschlagen habe. Das hat mir allerdings überhaupt nichts ausgemacht. Ganz im Gegenteil. Ich habe viel Neues entdeckt. Insgesamt hatte ich eine sehr gute Unterhaltung, mit Charakteren, von denen ich auf jeden Fall noch mehr lesen möchte. Die Story ist abgeschlossen, aber ich bin trotzdem schon auf den zweiten Teil gespannt.

5

Mir hat diese Story richtig gut gefallen und sie war auch zur Abwechslung eine außerhalb meiner gewohnten Genres. Wenn Frauen schon ihre Rechte verwehrt blieben, sollen sie wenigstens einen Ort haben, der ihnen Hilfe und Schutz bieten kann. Wo sie auch die Möglichkeit haben sich Bildung anzueignen, denn viele Frauen können nicht lesen und schreiben. Aber Hauptsache ein Taschentuch besticken. Anne und einige Frauen wollen genau das erreichen und haben dafür die Frauenhäuser ins Leben gerufen. Sie kämpft dafür, dass Frauen so ein wenig geholfen werden kann. Anne kommt allerdings mit eigenem Ballast in ihre alte Heimat zurück. Sie lässt sich trotzdem nicht unterkriegen. Ich mochte Anne sofort. Diese Geschichte ist aber nicht nur Annes, sondern auch von Helene, die so selbstbewusst und selbstbestimmt werden möchte, wie Anne. Und die des Kommissar Berthold, der in der Hafenstadt eine Mordserie aufklären muss. Mit diesen drei Hauptcharakteren ist hier eine richtig spannende und überaus interessante Geschichte geschrieben worden. Für mich waren alle Beteiligten in dieser Geschichte sehr authentisch dargestellt. Ich konnte mir alles vor Augen führen und mitverfolgen. Es war so, als wenn ich immer mitten drin im Geschehen war. Der Schreibstil war einerseits leicht und bildhaft und gleichzeitig der Zeit angepasst. Es haftete überall diese Förmlichkeit in den Unterhaltungen. Die Autorin bedient sich vieler alter Begriffe. Das fand ich überaus interessant. Der Lesefluss ist mir dadurch manchmal etwas abhandengekommen, als ich die Worte nachgeschlagen habe. Das hat mir allerdings überhaupt nichts ausgemacht. Ganz im Gegenteil. Ich habe viel Neues entdeckt. Insgesamt hatte ich eine sehr gute Unterhaltung, mit Charakteren, von denen ich auf jeden Fall noch mehr lesen möchte. Die Story ist abgeschlossen, aber ich bin trotzdem schon auf den zweiten Teil gespannt.

4

4 ⭐... ♡

Das Buch stand schon seit einiger Zeit auf meiner Leseliste und ich habe es nicht bereut danach gegriffen zu haben. Was vorab wichtig zu wissen ist: Der Schreibstil ist für jemanden, der nicht so häufig Historische Romane liest und nicht viel mit Reedereien und allgemein der Schifffahrt und der Arbeit am Hafen zu tun hat, nicht immer so einfach zu verstehen. Wenn man auch mal länger am Stück lesen kann, und nicht gerade hundemüde ist, kommt man ganz gut rein Die Thematik hatte mich von Anfang an interessiert. Das Setting und die Zeit, in der es spielt, wird sehr anschaulich beschrieben, was einem einen guten Einblick gibt. Persönlich habe ich etwas gebraucht, um mit allen Charakteren und Sichten warm zu werden, da sie teilweise, für mein Empfinden, sehr distanziert geschrieben sind. Das bessert sich aber im Laufe der Geschichte, wenn auch die verschiedenen Charaktere untereinander wärmere Beziehungen aufgebaut haben, was den Eindruck vermittelt, dass das so gewollt ist. Vorsicht vor dem Ende: Es klärt ein paar Dinge auf, aber bei Weitem nicht alle Fragen, die man sich im Laufe der Geschichte stellt. Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte zu einer interessanten Zeit und in einem spannenden Setting, bei der man aber auch wirklich mit den Gedanken am Ball bleiben muss.

5

Spannung, Historie und starke Frauen Worum geht’s? Dr. Anne Fitzpatrick kommt aus einer reichen Familie, hat ihr Leben aber der Unterstützung der hilfsbedürftigen Frauen verschrieben, für die sie in Hamburg ein Frauenhaus eröffnet. Helene, ebenfalls Tochter aus gutem Hause, eifert ihr nach. Als plötzlich zweit tote Frauen aufgefunden werden, schrecklich zugerichtet, steht die Zukunft des Frauenhauses auf Messers Schneide. Meine Meinung: „Die Hafenärztin – Ein Leben für die Freiheit der Frauen“ von Henrike Engel (Ullstein Buchverlage, Januar 2022) ist der erste Teil um die Ärztin Dr. Fitzpatrick. Die Autorin vereint in ihrem historischen Roman die Geschichte der Frauenbewegung mit einem spannenden Kriminalfall vor dem Hintergrund des historischen Hamburgs. Ihr Sprachstil lässt ihre LeserInnen direkt in das Hamburg der 1910er Jahre eintauchen, so plastisch sieht man die engen Gassen vor sich, die Häuser, der Trubel am Hafen. Das Buch ist ein absoluter Flashback in diese Zeit. Hauptsächlich haben wir es mit drei Personen zu tun. Zum einen Dr. Anne Fitzpatrick, die aus London nach Hamburg, ihre Geburtsstadt, flüchtet, um dort unter falschem Namen Gutes zu tun. Ihre Vergangenheit bleibt vage, aber ich mag sie. Sie kommt aus wohlhabender Familie, ist stark, gibt nichts auf Konventionen. Sie ist, was für diese Zeit selten ist, eine studierte Frau und setzt sich und das Geld, das sie von ihrem Vater erhält, für die hilfsbedürftigen Frauen ein und engagiert sich für die Rechte und Gleichberechtigung der Frauen. Dann ist da noch Helene, die sportliche und eigenwillige Pastorentochter, die sich von ihren Eltern löst und im Rahmen des Buches erwachsen und selbstständig wird. Sie ist zielstrebig, weiß, was sie will und tut alles, um es zu bekommen. Und nicht zuletzt der fußballspielende Kommissar Berthold Rheydt, etwas verlottert aber sehr fokussiert. Auch er ein gelungener und sympathischer Charakter. Dann die Geschichte selbst. Ich bin direkt eingetaucht in Kulisse der Stadt Hamburg in der damaligen Zeit. Es war spannend, die Polizei bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Den Beginn der Kriminologie zu erleben. Die ersten Blutproben. Die ersten Faserproben. Unglaublich, wie damals ermittelt wurde im Vergleich zu heute! Dann die Suffragetten und ihr Kampf, auch hier durften wir einen Einblick erhalten. Die Frauenhäuser, die stärker werdenden Frauen. Das Buch war von Anfang bis Ende spannend und hatte dabei so viele interessante Infos - es war einfach nur genial! Die dusteren Gassen, die Jagd nach dem Mörder, das Finale am Schluss; ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit allen weitergeht! Mir sind die Protagonisten ans Herz gewachsen und ich freue mich darauf, ihnen bald wiederbegegnen zu dürfen! Fazit: Mit „Die Hafenärztin – Ein Leben für die Freiheit der Frauen“ beginnt Henrike Engel ihres historische Romantrilogie um Dr. Anne Fitzpatrick und ihren Kampf für Frauenhäuser, für die armen und misshandelten Frauen. Um ihre Geschichte herum rankt sich ein spannender Kriminalfall, ähnlich Jack the Ripper, und sie gerät selbst in den Fokus des Mörders. Unterstützt wird sie von Helene, einer Pastorentochter und Kommissar Berthold Rheydt. Die Charaktere im Buch waren mir so sympathisch! Es war spannend, die Ermittlungen mitzuerleben, von den Kämpfen der Suffragetten zu lesen, einzutauchen in das damalige Leben – sowohl der armen als auch besser betuchten Gesellschaftsschicht. Das Buch war lebendig, mitreißend und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil! 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir, ich hoffe, ich darf all die Menschen, die mir auf diesen Seiten begegnet sind und die mir ans Herz gewachsen sind, bald wiedersehen!

4

Bewertet mit 3.5 Sternen Zum Buch: Anna Fitzpatrick kommt in einer Nacht- und Nebelaktion in Hamburg an. Dort engagiert sie sich aktiv in der Frauenbewegung und setzt alles daran, ein zusätzliches Frauenhaus zu eröffnen. Ausgerechnet am Tag der Eröffnung wird eine Frauenleiche aus einem alten Schiff geborgen. Kann Anna ihr Frauenhaus halten und vor allem, schwebt sie selbst in Gefahr? Meine Meinung: Ich muss gestehen, ich wusste nicht so ganz, auf was ich mich da eingelassen habe ich hatte eine ganz andere Vorstellung der Geschichte. Ich fand es auch stellenweise unheimlich langatmig und ausschweifend und es war für mich schon fraglich, wie das am Ende alles zusammen kommen will. Dazu noch die vielen verschiedenen Personen, die mich teilweise durcheinander brachten und sich Handlungssränge, die nicht wirklich zur Fortführung der Geschichte dienlich waren. Das alles fand ich ziemlich langwierig und es hat mir auch so manche Lust an dem Bich genommen. Natürlich war die Geschichte rund um Anna spannend, gerade die Emanzipation, sie damals noch sehr in den Kinderschuhen steckte, oder auch Helen, die unbedingt mehr wollte, als nur die HausfrauenSchule zu besuchen. Aber mir war es dann doch oftmals zu ausufernd und langatmig. Alles in allem ein guter Roman, bei dem mit aber zu viel drumherum war. Ich werde die Story eher nicht weiterverfolgen.

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