Für immer und noch ein bisschen länger
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Description
Sie wollten gemeinsam glücklich sein, bis an ihr Lebensende.
Vor sechs Jahren zerbrach Annas Welt in tausend Stücke: Ihr Verlobter Jeremias starb bei einem Verkehrsunfall. Dabei wollte Anna mit ihm den Rest ihres Lebens verbringen. Seitdem lebt sie allein, unterhält sich in Gedanken mit ihrem toten Verlobten und möchte sich nur noch in ihrem Schmerz auflösen. Bis sie umziehen muss und Gunilla kennenlernt, in deren Wohngemeinschaft ein Zimmer frei ist. Die alte Dame hat seit Jahren ihre Wohnung nicht verlassen, und auch ihre Mitbewohner haben sich von der Welt zurückgezogen: Die stille Rose häkelt den ganzen Tag, und Kurt-Georg kümmert sich um alles, nur nicht um sein gebrochenes Herz. Anna beschließt, sie alle ins Leben zurückzuholen. Auch wenn sie dafür ihre eigene Trauer loslassen muss – und ihr Herz einem neuen Menschen öffnen …
Bewegend und voller Herzenswärme – nach Fritz und Emma der neue Bestseller von Barbara Leciejewski
Book Information
Author Description
Barbara Leciejewski wollte schon als Kind Schriftstellerin werden, strebte jedoch zunächst einen »richtigen« Beruf an und zog fürs Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft nach München. Nach verschiedenen Jobs am Theater und einer Magisterarbeit über Kriminalromane arbeitete Barbara Leciejewski als Synchroncutterin. Die Liebe zum Schreiben ließ sie allerdings nie los, inzwischen ist sie Bestsellerautorin und glücklich in ihrem Traumberuf.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
So ein sanftes, wundervolles und berührendes Buch!
Wie soll ich dieses Buch nur beschreiben? 🥰 Barbara Leciejewski erzählt in unglaublich gefühlvollen, einfühlsamen Worten die Geschichte von Anna und ihren MitbewohnerInnen. Anna, Gunilla, Rose, Kurt, Michel und auch Anders: jeder von ihnen hat eine spezielle Vergangenheit hinter sich, die ihre Gegenwart prägen. Oft dramatisch und traumatisch. Ganz langsam und behutsam öffnet sich jede/r von ihnen und beginnt vergangenes ins Jetzt zu integrieren. Barbara Leciejewski macht das mit so viel Feingefühl, zartem Humor, Lebensfreude und Hoffnung...es geht gar nicht anders, als dass man mit allen zutiefst mitfühlt, bangt, hofft, mitweint und mitlacht. Es gibt keinen konkreten Höhepunkt im Buch, dass ist mir erst etwas abgegangen, aber dann ist mir bewusst geworden, dass diese Geschichte gar keinen nötig hat! Es ist eins dieser Bücher, die tief gehen und keine Action und Geschrei brauchen, um zu wirken. Ein ganz wundervolles Buch, dass ich allen Fans von vielen Emotionen und Tiefgang absolut empfehlen kann!
Ein leises Highlight voller Gefühl und Heilung
Manchmal sind es genau die Bücher, über die man eher zufällig stolpert, die einen am tiefsten berühren. Für immer und ein bisschen länger habe ich beim Stöbern in der Onleihe entdeckt – ohne große Erwartungen, ohne Vorwissen. Umso größer war die Überraschung, denn für mich war dieser Roman ein absolutes Highlight. Eines dieser Bücher, die man nicht einfach mit anderen vergleichen kann, weil sie auf ihre ganz eigene, leise Art wirken und lange nachhallen. Im Mittelpunkt steht eine Wohngemeinschaft, deren Mitglieder alle ihr ganz persönliches Gepäck mitbringen. Die Handlung entfaltet sich ruhig, aber eindringlich: Es geht um Verlust, Schmerz, Neuanfänge, Freundschaft und die Frage, wie Heilung überhaupt möglich ist, wenn das Leben tiefe Risse hinterlassen hat. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte nichts beschönigt. Die Themen sind ernst, manchmal schwer, aber immer ehrlich. Gerade dadurch fühlt sich alles sehr nahbar und menschlich an. Was mich am meisten berührt hat, war die Entwicklung der WG-Mitglieder. Zu beobachten, wie sie sich Schritt für Schritt öffnen, aneinander wachsen und langsam heilen, war unglaublich schön. Diese leisen Veränderungen, die kleinen Fortschritte, das gegenseitige Auffangen – all das hat mich sehr bewegt. Für immer und ein bisschen länger ist kein lautes Buch, aber eines mit viel Gefühl, Tiefe und Hoffnung. Für mich eine echte Herzenslektüre, die zeigt, dass Heilung Zeit braucht – und manchmal genau die richtigen Menschen an unserer Seite. 💛
Trauer, Liebe, Freundschaft,Zusammenhalt!
Ein emotionaler und berührender Roman über Trauer, Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt, der den Weg aus der Einsamkeit zurück ins Leben zeigt. Ich muss gestehen, dass ich bis etwa zur Hälfte gebraucht habe, um ganz in die Story reinzukommen. Zu Beginn ist die Stimmung sehr melancholisch. Mich hat ehrlich gesagt die Situation um Anna abgeschreckt, dass sie sich so sehr aus dem Leben gezogen hat und das als so junge Frau und über 6 Jahre. Die Geschichte lesen wir nicht nur aus Annas Sicht, auch die WG - Mitbewohnern kommen hier zu Wort, von allen erfährt man dessen Päckchen. Langsam fügen sich die Einzelschicksale zu einem großen Ganzen zusammen.Spätestens dann wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Charaktere wirken sehr lebensecht, haben ihre Ecken, Kanten und liebenswerten Eigenschaften, die es mir ermöglicht haben, sie alle miteinander ins Herz zu schließen. Der Schreibstil ist leicht und sehr lebendig und führt locker durch dunkle oder schöne Szenen des Lebens.
Eine unglaublich schöne Geschichte Anna blendet Montage einfach aus, weil an einem Montag ihre Welt stillstand. Ihr Jeremias ist bei einem Unfall gestorben. Jahre später bekommt sie an einem Montag die Kündigung ihrer Wohnung. Aus der Not heraus zieht sie in eine WG und findet Schritt für Schritt ins Leben zurück.
Eine sehr berührende Geschichte über eine sehr ungewöhnliche WG 🧡
Zunächst war ich mir nicht ganz sicher, was mich hier erwartet. Das Cover und der Titel hätten mich auf den ersten Blick vermutlich nicht angesprochen. Ich war jedoch ziemlich schnell überzeugt hier etwas besonderes in der Hand zu halten. Der Schreibstil ist super angenehm und man fliegt nur so durch die Seiten. Man kann Gunilla, Kurt, Michel, Rose, Konrad und Anders einfach nur ins Herz schließen und lernt sie gemeinsam mit Anna im Laufe der Geschichte kennen und lieben. Also danke @Mama für die Empfehlung 😂🥰
Zu Herzen gehende Geschichte einer ungewöhnlichen WG
Das Buch hätte ich mir ohne Empfehlung meines Bücherforums nie ausgesucht. Weder Cover noch Klappentext hätten mich angesprochen, denn um gefühlsduselige Bücher mache ich normalerweise einen großen Bogen, aber das Buch gab es dann als ePub vergünstigt und so habe ich es doch gelesen. Ist es emotional? Oh ja Ist es vorhersehbar? Auch das Ist es kitschig? Und wie Aber die liebevoll gezeichneten Figuren haben es geschafft, dass man total gerne mal mit allen an dem großen Tisch in der Küche sitzen würde. Jedes Mitglied der WG hat seine Geschichte und versucht mit dieser umzugehen. Anna zieht notgedrungen in das frei gewordenen Zimmer und bringt frischen Wind in die WG, die aus ansonsten nur aus älteren Menschen besteht. Die Zeit des Lockdowns lässt alle ein Stück zusammenrücken und sich öffnen. Die Autorin beschreibt ihre WG-Bewohner mit so viel Liebe, dass ich gar nicht anders konnte als mich mit ihnen total wohl zu fühlen. Der Schreibstil ist dabei so leicht, dass man quasi durch die Seiten fliegt. Ein sehr schönes Buch für zwischendurch, wenn man einfach mal was fürs Herz braucht.
"Es gibt keine Zufälle. Das Schicksal mischt die Karten, und du hast sie dann in der Hand und musst entscheiden, wie du mit ihnen spielst.“ Als Anna ihren Verlobte verliert zerbricht ihr Leben. Als sie nun noch aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, verliert sie den Boden unter den Füßen. Und wohin im vollen und teuren München. Letztendlich landet sie in einer sehr ungewöhnlichen WG, in der jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Ich liebe den Schreibstil und vor Allem die Charakterbeschreibungen der Autorin. Und in diesem Roman hat sie sehr besondere Charaktere erschaffen. Jeder Mitbewohner der WG hat seine eigenene Probleme, seine eigene Vergangenheit, seine ganz eigenen Schicksalsschläge. Und dabei sind sie so wunderbar herzlich und liebevoll. Ich habe jeden von Ihnen ins Herz geschlossen und ihren Geschichte gerne gelauscht und habe gelacht und geweint mit Ihnen. Anna als Hauptperson ist einerseits ein sehr verschlossener Charakter, andererseits aber der Dreh-und Angelpunkt für alle anderen Personen. Sie schafft es, ihre Mitmenschen aus ihrem Schneckenhaus zu holen und mit ihr gemeinsam entdecken wir ihre Schicksale. Die lebenslustige Gunilla, die dem Leben mit Prosecco begegnet, leidenschaftliche Opernsängerin war aber nun ihre Wohnung nicht mehr verlässt. Ihr Sohn Michel lebt in seiner eigenen Welt. Kurt-Georg, genannt KG, schreibt jeden Tag einen Brief. Und Rose sitzt nur in ihrem Zimmer, häkelt Spitzendeckchen und redet kaum. Und dann ist da noch der blinde Nachbar Anders. Und Anna selbst, die lieber mit ihrem toten Verlobten spricht als mit ihren Mitbewohnern. Ich war während des Lesens so nah bei Ihnen, habe mit ihnen am Tisch gesessen und geredet und bin traurig, sie gehen lassen zu müssen. Überrascht hat mich, dass der Roman während des 1.Lockdowns spielt und damit die Corona Pandemie auch eine Rolle spielt. Mit so einer Aktualität habe ich nicht gerechnet. Die Autorin schafft es aber, die Pandemie nicht in den Mittelpunkt zu rücken. Ein warmherziger Roman über die Macht der Worte, über Liebe, Verlust, Trauer und darüber, das Leben zu feiern und nicht in der Vergangenheit hängen zu bleiben. Ein Wohlfühlbuch mit viel Tiefe und Schwere aber auch Hoffnung und Glück.
Dieses Buch fühlt sich an wie nach Hause kommen, wie ein Mutmacher und eine liebevolle Umarmung, wenn man das Gefühl hat sich selbst verloren zu haben. Erneut ist es der Autorin mit so viel Sanftheit, Wärme und Gefühl gelungen ein Buch zu schreiben, zu einer Zeit, in der nicht nur die ganze Welt aufgewühlt wurde, sondern auch die liebenswerten WG-Bewohner in der Zumpestraße. Die Geschichte startet zunächst recht traurig, doch nach und nach erhält man Einblicke in Annas Leben, sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart und man wird man immer mehr in das WG-Leben einbezogen. Es fühlte sich vom ersten Augenblick an, als wenn man selbst dort einzieht. So lernt man die warmherzige, gesangstüchtige Gunilla Wohlgemuth und ihren Sohn Michel kennen, der schon in seiner Kindheit autistische Züge aufwies und diese immer mal wieder hervorbrechen, aber dahinter verbirgt sich so ein besonderer Charakter. Ebenfalls von der Partie ist der briefeschreibende Kochkünstler und Blogger Kurt (auch KG genannt), die stille, durchgehend häkelnde Rose, der blinde Nachbar Anders und sein dreibeiniger Hund Franky. Ihre Geschichten verbinden sich zu einer großartigen Gesamtgeschichte und wahrscheinlich jeder Leser wird später den Wunsch haben, in dieser WG leben zu wollen. Dazu hat auch Ulrike Kapfer beigetragen, die jedem einzelnen Charakter so viel Leben eingehaucht hat, sie so lebendig gezaubert hat, dass sofort Bilder und Momente im Kopf entstehen und man auch diese Geschichte nicht vergessen wird. Interessant ist die Einbindung mit dem Covid-19 Virus und die Auswirkungen auch auf jeden Einzelnen der WG. Annas Person war zunächst schwierig, es brauchte eine Zeit, ihre Reaktionen zu verstehen. Sie lebt in ihrem Schmerz, führt täglich in Gedanken Gespräche mit ihrem verstorbenen Verlobten, irgendwie immer auf der Suche nach Bestätigung und um Selbstsicherheit zu gewinnen. Ihre langsam, aber stetige Entwicklung, ihre Empathie den anderen gegenüber, ihre Balkongespräche mit dem humorvollen und aufmerksamen Nachbarn Anders und der Annäherung an ihren Vater haben mich wirklich begeistert, wodurch es leichter fiel, mit ihr warm zu werden und Verständnis zu haben. Wirklich alle haben mein Herz im Sturm erobert, in mir Gefühle geweckt, die man gar nicht ganz beschreiben kann. Man möchte sie alle knuddeln und ihnen versichern, dass sie so toll und großartig sind, einfach so wie sie sind. Es gibt so unglaublich viele Überraschungen, Geheimnisse werden aufgedeckt, die einen teils zu Tränen rühren oder überrumpeln, und alle zusammen tragen zu einer Geschichte bei, die mitten ins Herz trifft. Und eins habe ich auch gelernt: Mit einem Gläschen Prosecco fühlt sich vieles gar nicht mehr so schlimm an. „Mal wandert man durch ein dunkles Tal und dann wieder steht man auf dem höchsten Gipfel, schaut auf die Welt herab und sieht, wie schön sie ist.“ (Buchzitat)
Toller Wohlfühlroman
Wir haben hier ein ruhiges schönes Wohlfühlbuch. Alle Charaktere sind absolut goldig und man möchte am liebsten selbst in diese tolle WG einziehen. 😍 Wir erleben in diesem Buch ein auf und ab der Emotionen und lernen jeden Charakter auf tiefgründe Art und Weise kennen und lieben. Ich musste des Öfteren das Taschentuch zücken, aber auch herzhaft lachen. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne herzerwärmende Romane lesen!

Zum Buch: Anna Trost ist Pianistin und lebt seit dem Tod ihres Verlobten alleine in einer viel zu großen Wohnung. Die wurde ihr gekündigt und sie braucht dringend was neues. In München nicht so einfach. Am Ende landet sie in einer WG, in der sie mit Abstand die jüngste ist, aber sicher nicht die seltsamste. Nach und nach kämpfen sich die WG-Bewohner zurück ins Leben. Meine Meinung: Seit mich Fritz und Emma von Barbara Leciejewski total überrascht hat, warte ich gefühlt auf was neues. Daher war klar, ich möchte auch dieses Buch lesen. Der Beginn hat mich schon sehr berührt, aber richtig Fahrt nahm es erst mit Einzug in die WG auf. Da das Buch hauptsächlich von Februar bis Juni 2020 spielt ist auch "unser" Virus ein Thema und kurzer Zeit dachte ich, es nimmt überhand, aber es hat nicht zu viel Raum eingenommen, es war trotzdem seltsam nochmal über diese Zeit zu lesen. Aber der Schwerpunkt lag ja in der WG bzw. in Annas Rückkehr ins Leben. Zur besseren Verständnis hatte es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit und auch mit den WG-Bewohnern wurde man näher vertraut. Mich konnte die Geschichte jedenfalls sehr gut unterhalten und auch sehr berühren.
Ich habe gelacht, ich habe geweint, mir ist das Herz aufgegangen. Barbara Leciejewskis neues Buch ist ein großartiger Roman darüber, mit Trauer umzugehen, sein Trauma zu verarbeiten und wieder Menschen in sein Leben zu lassen. Die Autorin beschreibt dies auf eine so authentische und herzerwärmende Art, dass es am Ende schwer fällt, sich von den Charakteren zu verabschieden. Wie gern würde man doch selbst Teil dieser eigentümlichen WG sein. Die Charaktere sind allesamt liebenswert und beweisen, dass wirklich jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat - man muss nur einmal hinter die Fassade schauen. Sehr spannend finde ich, dass das Buch die Perspektive einer selbstständigen Pianisten während der Corona-Zeit beleuchtet, das habe ich so in noch keinem Roman gelesen. Trotzdem steht die Krise nur im Hintergrund und lässt nahezu nostalgisch an die Zeit des ersten Lockdowns zurückdenken. Das Cover ist sehr schön und romantisch, nur eine Kleinigkeit stört mich: die Protagonistin Anna ist Halb-Chinesin und ihr Äußeres spielt in der Geschichte eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Frau auf dem Cover ist, soweit ich erkennen kann, keine Asiatin, was ich etwas schade finde. Von dieser Spitzfindigkeit abgesehen ist das Buch ein absolutes Lesehighlight und eine Empfehlung für alle, die mal wieder was für's Herz lesen wollen.
Diese Geschichte hat sich direkt in mein Herz geschossen! Sie ist voll von liebevollen und einzigartigen Charakteren, sehr, sehr viel Gefühl und einfach nur wunderschön! Mir hat ja schon Emma und Fritz gut gefallen, aber dieses Buch jetzt hat die Latte nochmal deutlich höher gelegt. Ein absolutes Wohlfühlbuch, aus dem man gar nicht wieder heraus möchte! 🥰 Es geht um Freundschaft, um Zusammenhalt und viele Einzelschicksale, die alle sehr viel gemeinsam haben und die nach und nach zu einem großen Ganzen aus ganz viel Liebe und Mitgefühl zusammenfließen! Eine absolute Herzensempfehlung und definitiv ein Jahreshighlight!

Ich habe gelacht und geweint - manchmal sogar gleichzeitig. Herzensbuch!!
Oh mein Gott, was für ein Herzensbuch. Ich habe gelesen und gelesen und es von Seite zu Seite einfach mehr geliebt und wurde fast ein Teil dieser außergewöhnlichen Wohngemeinschaft. Anna, in sich gekehrt nach dem Tod ihres Verlobten, mit dem sie sich seit Jahren täglich unterhält, wird aus der Wohnung geworfen und findet in einer WG mit vielen älteren Menschen ein neues zuhause. Zunächst als Notlösung, fühlt sie sich schnell wohl, was nicht zuletzt daran liegt, dass jeder einzelne neue Mitbewohner sein eigenes Päckchen zu tragen hat; egal ob Gunilla, die ewig das Haus nicht verlassen hat, ihr autistischer Sohn Michel, die in sich gekehrte und immer Häkelnde Rose oder Kurt-Georg, der zwar den Haushalt schmeißt, aber jeden zweiten Tag einen Brief schreibt, ohne eine Antwort zu bekommen. Nach und nach schafft sie es, dass ihre Mitbewohner sich ihr öffnen, sie ihre tragischen Geschichten erfährt und schafft es gemeinsam mit den älteren Herrschaften einen Tagesablauf zu gestalten, der ihrer eigentlichen Norm abweicht – denn kurz nach Annas Einzug befindet sich die Welt im ersten Lockdown. Das Buch ist gefüllt von Tragik und Liebe, von Ängsten und Harmonie, vom Anderssein und doch Gleichheit. Jeder Charakter besitzt so viel Tiefe und Herz, dass ich jeden, wirklich jeden ins Herz geschlossen habe, zumal Leciejewski sie so authentisch und liebenswert verschroben gezeichnet hat. Sowieso hat die Autorin ein unglaubliches Gespür bewiesen, tief bewegende Geschichten mit so viel Feingefühl zusammenzufügen, aber trotzdem das Positive in allem im Vordergrund zu stellen. Nicht nur ist das Buch unfassbar gut geschrieben, nein, es hat mich oft zu Tränen gerührt und an anderen Stellen zum Lachen gebracht – an manchen Stellen sogar beides gleichzeitig. Mein Highlight: Anders, Annas blinder Nachbar, mit dem sie sich durch eine Wand auf dem Balkon unterhält. Ein unglaublich toller Charakter der Anna dazu bringt, sich selbst nicht zu vergessen. Für mich ein perfektes Buch für Herz und Seele.

Ein absolutes Jahreshighlight Seit sechs Jahren lebt Anna zurückgezogen und in Trauer versunken alleine in ihrer Wohnung. Ihr Verlobter Jeremias starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls und Anna findetden Weg zurück ins Leben nicht. Als sie eines Tages aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, nimmt sie ein Zimmer in einer etwas anderen WG an. Sie lernt die ältere Dame Gunilla, den fürsorglichen Kurt, die sehr ruhige Rose und Gunillas Sohn Michel kennen. Auch sie haben ihre Päckchen zu tragen und Anna nimmt es sich zum Vorhaben, dass sie den älteren Herrschaften helfen will. Und so ganz nebenbei helfen ihre neuen Mitbewohner auch Anna zurück ins Leben. Das war mein zweiter Roman der Autorin. Zuvor habe ich Fritz und Emma gelesen und war von diesem Buch schon restlos begeistert. Ich wusste nicht, dass sich diese Begeisterung noch steigern lässt. Aber da kannte ich auch "Für immer und noch ein bisschen länger" noch nicht. Bereits die ersten Kapitel haben mich in ihren Bann gezogen und nach wenigen Seiten war mir schon klar: Das wird ein Highlight. Definitiv. Und genau so war es! Die Geschichte um Anna, Gunilla, Kurt, Rose, Michel, Anders und Konrad ist so herzerwärmend und berührend, dass ich mit den Tränen kämpfen musste. Es ist eine Geschichte über Verlust und Trauer aber auch über Hoffnung und Neubeginn. Es geht um zerrüttete Familienbande aber auch um Vergebung und Liebe. Und natürlich geht es um Freundschaft und dass diese einen Menschen wieder zurück ins Leben bringen kann. Für mich ein absolutes Highlight und 5-Sterne-Buch. Glücklicherweise gibt es noch mehr Bücher der Autorin :-) Die werde ich alle lesen!
Ich habe mich mit den ersten Kapiteln dieses Buches unheimlich schwer getan. Alles war irgendwie depressiv, und ich hatte das Gefühl, dass ich das alles schon kenne. Ich habe das Buch dann irgendwann zur Seite gelegt und wollte es eigentlich abbrechen, habe dann aber doch weitergelesen. Und darüber bin ich total froh, denn es hat sich schließlich als ganz wundervolles Buch entpuppt! Es geht um die Protagonistin Anna, die ihren Verlobten verloren hat und darum in Trauer versinkt. Eines Tages muss sie aus ihrer Wohnung auszuziehen und zieht dann in ein Zimmer in einer WG mit alten Leuten. Und nun erfährt man im Laufe des Buches die Lebensgeschichte dieser alten Menschen und wie es ihnen gelingt, sich emotional einander zu öffnen und Lebensqualität zu gewinnen. Mir hat es unglaublich gut gefallen, die Geschichten der WG Bewohner zu erfahren und zu erleben, wie sie sich einander öffnen. Es wird deutlich, dass jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat und dass es manchmal hilft, wenn man darüber sprechen kann. Das Buch ist, bis auf den Anfang, wirklich toll geschrieben. Es ist berührend und emotional, die Schicksale der alten Menschen sind interessant und alles andere als vorhersehbar. Für mich war dieses Buch die positive Überraschung des Jahres.
Zum weinen schön und rührend. Ein Buch über das Leben, dessen Höhen und Tiefen, das Schicksal, die Liebe, die Freundschaft und Familie
Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal, beim Lesen eines Buches, so viel geweint habe. Durch den Schreibstil der Autorin, der meiner Meinung nach sehr maßgeblich dazu beiträgt, ob man sich in einem Buch verliert/es mag, nahm man ganz schnell und leicht am Leben der WG in der Zumperstrasse (in München) teil. Ehrlich gesagt, habe ich keine weiteren Worte, ausser von Herzen kommende Leseempfehlung. Wenn ihr die etwas untypische WG kennenlernen wollt, legt euch Taschentücher bereit. Kein Buch für unterwegs. Macht es euch gemütlich und lernt Gunilla, Rose, Michel, Kurt und Anna kennen. Und was sich während dem Lockdown 2020, irgendwo in München, ereignet und entwickelt hat. Q
Hach, was für ein tolles Buch! Das hätte ich ohne die liebe Gaby Siefke never ever entdeckt, denn im Gegensatz zu vielen Rezensenten hier mag ich das Cover gar nicht und finde auch nicht, dass es besonders gut zur Geschichte passt. Erzählt wird die Geschichte der jung verwitweten Pianistin Anna, die Anfang 2020 in einer WG in der Münchener Altstadt landet, in der sie den Alterdurchschnitt ganz erheblich senkt. Sie hatte zeitlebens ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihrem Vater und ihre Mitbewohner in der WG werden zu ihrer "Wahlfamilie". Nach und nach erfahren wir die Lebensgeschichten aller Bewohner: Wieso singt Sopranistin Gunilla nicht mehr an der MET, was hat es mit den Briefen auf sich, die Knut alle zwei Tage schreibt, warum ist Rose so still und verhuscht und warum ist der Nachbar Anders blind? Die Geschichte spielt in der ersten Corona-Welle, der Virus kommt zwar vor, aber eher am Rande. Dieses Buch ist einfach eine richtige Wohlfühlgeschichte, ohne kitschig zu sein -zumindest fand ich es nicht kitschig. Ich habe das Hörbuch bei Bookbeat gehört, werde es mir aber definitiv nochmal bei Audible anschaffen, weil ich das sicher noch mehrfach hören möchte, wann immer mir danach ist.
"Für immer und noch ein bisschen länger" ist mein erstes Buch von Barbara Leciejewski, dennoch hatte ich aufgrund vieler Rezensionen zu ihren vorherigen Werken hohe Erwartungen an den neuen Roman. Und um es vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht! Wir als Leser:innen begleiten Anna, die ihren Verlobten bei einem Verkehrsunfall und später die gemeinsame geliebte Wohnung verliert. Auf der Suche nach einer neuen Wohnmöglichkeit stößt sie auf die Anzeige einer älteren Dame, die ein Zimmer in ihrer WG anbietet. Anna zieht dort ein und man lernt step by step die Bewohner kennen. Ihre Geschichte, ihre Gefühle, und ihre Beweggründe. Direkt von Beginn war ich von der Geschichte gefesselt, ich wollte den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Konnte es letztendlich auch nicht. Mit Anna hat die Autorin eine liebenswerte und durchaus sympathische Protagonistin geschaffen. Auch muss ich sagen, dass der Autorin der Einblick in die verschiedenen Gefühle und Gedanken der WG-Bewohner sehr gelungen ist. Die Stimmung kam auf jeder Seite total toll rüber. Ebenso war die ganze Geschichte aller sehr authentisch, mit ein bisschen Kitsch. Durch den flüssigen und leichten Schreibstil hat man das Gefühl, dass man sich direkt in der WG in München befindet. Für mich war "für immer und noch ein bisschen länger" definitiv nicht das letzte Buch der Autorin! Ich gebe ein klare Leseempfehlung raus! Ein Zusatzpunkt für mich war zudem der Schauplatz der Geschichte, ich freue mich jedes Mal ein Buch zu lesen, dass in meiner Heimatstadt München spielt, zudem wurde auch noch mein aktueller Wohnort genannt.
Die Geschichte von Anna und ihrer ungewöhnlichen WG ist etwas fürs Herz. Anna hat sich nach dem plötzlichen Tod ihres Verlobten von allen zurückgezogen. Doch als sie aus ihrer Wohnung ausziehen muss, bleibt ihr nur in ein Zimmer in einer WG zu ziehen. Diese besteht jedoch nicht aus jungen Leuten, sondern es leben zwei ältere Damen und ein älterer Herr sowie Michel dort, der ganz besonders ist. Doch gerade die Kombination der verschiedenen Bewohner führt dazu, dass sie alle voneinander lernen und sich annähern. Der Roman ist sehr leicht zu lesen und hinterlässt ein warmes Gefühl im Herz ❤️
Fritz und Emma“ von Barbara Leciejewski waren schon hervorragend und haben mir das ein oder andere Tränchen in die Augen getrieben. Doch mit „Für immer und noch ein bisschen mehr“ hat die Autorin noch eins drauf gelegt und mich auf eine Gefühlsreise geschickt, die ich nicht ohne eine große Packung Taschentücher absolvieren konnte. Die Geschichte oder besser die Geschichten, die in diesem Buch zueinander finden sind so voller Liebe, Leidenschaft, Trauer, Wut und Freude, dass es einem schwindelig werden könnte. In Mitten einer schweren Zeit- eine Krankheit führt zum Lockdown (und wir wissen wohl alle worum es geht)- findet Anna ein neues Zuhause in einer wundersam zusammengewürfelten WG, in der alle Mitglieder eine interessante Lebensgeschichte vorzuweisen haben. Durch viel Geschick, Charme und Liebe schafft die junge Musikerin es, aus allen Mitbewohnern ihre Geschichte herauszukitzeln- natürlich nicht, ohne selbst ihre Geschichte zu erzählen. So spannend, emotional und lebendig wie es klingt, war es auch, in die WG miteinzuziehen und alle Mitbewohner näher kennen zu lernen. Die Figuren sind sooo liebevoll ausgewählt und die WG selbst von Leciejewski unglaublich realistisch beschrieben, dass ich mich quasi frei in der Wohnung bewegen konnte und mit den Menschen zusammen gelebt habe. Obwohl das Buch an nahezu nur einem Ort spielt- was mich ja sonst sehr abschreckt- ist es wirklich vielseitig, fesselnd und spannend. Was ich vor allem dem unvergleichlichen Schreibstil von Barbara Leciejewski zu schreibe, der es nicht nur schafft lebendig, emotional und gleichzeitig authentisch zu bleiben, sondern so bildlich darstellen kann, dass ich mich als Teil der WG gefühlt habe Ich habe jede Seite des Buches sehr geliebt und kann nur volle Punktzahl, viel Liebe an die Autorin und euch eine echte Buchempfehlung geben.
Worum geht es?: Vor sechs Jahren zerbrach Annas Welt in tausend Stücke: Ihr Verlobter Jeremias starb bei einem Verkehrsunfall. Dabei wollte Anna mit ihm den Rest ihres Lebens verbringen. Seitdem lebt sie allein, unterhält sich in Gedanken mit ihrem toten Verlobten und möchte sich nur noch in ihrem Schmerz auflösen. Bis sie umziehen muss und Gunilla kennenlernt, in deren Wohngemeinschaft ein Zimmer frei ist. Die alte Dame hat seit Jahren ihre Wohnung nicht verlassen, und auch ihre Mitbewohner haben sich von der Welt zurückgezogen: Die stille Rose häkelt den ganzen Tag, und Kurt-Georg kümmert sich um alles, nur nicht um sein gebrochenes Herz. Anna beschließt, sie alle ins Leben zurückzuholen. Auch wenn sie dafür ihre eigene Trauer loslassen muss – und ihr Herz einem neuen Menschen öffnen… Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, wobei häufig auch mal die unterschiedlichen WG-Mitbewohner zu Wort kommen. Teilweise gibt es auch Flashbacks aus der Vergangenheit, welche aber die ganze Geschichte noch mal interessanter machen. Ich weiß nicht, ob ich es schon mal hatte, dass ich schon nach der 2. Seite geweint habe. Mit so was habe ich einfach nicht gerechnet. Ich habe mit den Charakteren gelacht, geweint und mitgefiebert. Der Schreibstil ist einfach nur toll. Man wird in die Handlung reingezogen. Ich habe mich auch dabei ertappt, wie ich während des Lesens ein Dauergrinsen hatte, was nun wirklich nicht häufig vorkommt. Und dieses tolle Ende war das I-Tüpfelchen. Die Hauptfiguren: Anna ist eine Frau, welche mitten im Leben steht. Sie hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten und tut sich schwer damit, Nähe zu anderen Menschen aufzubauen. Ihre Charakterentwicklung war toll und ich mochte sie von Anfang an. Gerade die Geschichte mit ihrem Vater hat mich sehr bewegt. Endfazit: Dieses Buch ist einfach wundervoll. Die WG rund um Anna, KG, Gunilla, Rose und Michel war einfach zu schön. Jeder Charakter ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich fand es besonders toll, dass jeder seinen Platz in der Geschichte gefunden hat. Jeder Protagonist hat seine eigene bewegende Geschichte. Eine große Leseempfehlung meinerseits! Das Buch erhält von mir total begeisterte 5 von 5 Sterne. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.
Für mich war dies das zweite Buch der Autorin. Angesprochen hatte mich hier direkt das Cover, welches in meinen Augen eine absolute Harmonie ausstrahlt. Auch der Klappentext hat mir sehr gut gefallen. Kaum mit dem Buch begonnen hatte es mich auch direkt an sich gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen. Die Geschichte an sich spielt in der Gegenwart, es werden aber auch immer wieder Rückblicke aus der Vergangenheit eingestreut, welche meiner Meinung nach wunderbar reinpassen und so die Handlungsweisen der Protagonisten verdeutlichen. Dennoch muss ich sagen, konnte mich die Geschichte leider nicht ganz so mitnehmen und mitreißen wie seinerzeit „Fritz und Emma“ von der Autorin. Zwar ist auch dieses Buch voll mit Gefühlen und wunderbaren Momenten und tollen Handlungen seitens der Protagonistin, dennoch sprang der Funke einfach nicht über. Zunächst war ich eher etwas „genervt“ davon wie sehr sich Anna im Mitleid suhlte. Sicher ist es nicht einfach, die große Liebe zu verlieren, dennoch finde ich sind sechs Jahre eine sehr lange Zeit in der das Leben einfach weiter gehen muss. Ich möchte mir jedoch nicht anmaßen zu sagen, ich könne Annas Schmerz absolut nachempfinden, das kann ich nämlich nicht, da ich nie in so einer Situation war. Wie Anna langsam zurück ins Leben findet allein weil sie in diese Wohngemeinschaft zieht hat mir sehr gut gefallen, konnte mich emotional nur leider auch nicht wirklich erreichen. Berührend fand ich wie sie die Lebensgeschichten ihrer Mitbewohner nach und nach kennenlernte, und hatte teils schon die Sorge, dass sie selbst es nicht schafft sich am Ende auch zu öffnen. Diese Sorge war letztlich dann aber unbegründet. Doch auch hier fehlte es mir an Tiefe. Die Protagonisten an sich haben mir sehr gut gefallen. Sie alle waren absolut unterschiedlich und jeder schleppte auf seiner eigener Art sein Päckchen welches sie eben zu den Personen machte, die sie sind. Die Autorin schafft es auf großartige Weise die einzelnen Charaktere sehr bildlich und mit sehr viel Tiefe zu beschreiben. Leider konnte es das am Ende dann aber für mich auch nicht rausreißen und somit war das Buch für mich leider nicht ganz so zufriedenstellend. Fazit: Eine Geschichte über Trauer und Freundschaft aber auch der Hoffnung und der Zuversicht, welche mich emotional leider nicht vollends mitreißen konnte, daher kann ich dieses Buch nur bedingt weiterempfehlen.

Wunderschön
Der Roman 'Für Immer und noch ein bisschen länger ' von Barbara Leciejewski ist genauso wie sein Cover wunderschön. Ein sehr schöner und leicht zu lesener Schreibstil macht das Buch zu einer netten Lektüre zum entspannen. Die Hauptfigur ist Anna, Pianisten mit chinesischen Wurzeln und einem nicht gerade leichten Leben bisher. Die Mutter starb bei Ihrer Geburt und das liebevolle Zuhause was ein Kind oder auch ein erwachsener Mensch braucht, fehlte. Bis zu dem Tag als Sie Jeremias kennengelernt und alles besser wird. Vorerst.... Ein hartes Schicksal führt Anna zu Gunilla, Michel, Rose, Kurt und Anders. Alle haben wie Anna selbst Geheimnisse, Sehnsüchte und schlimme Schicksalsschläge hinter sich und gemeinsam beginnen Sie alle mit der Aufarbeitung. Ein wunderschönes Buch von dem ich gar nicht mehr verraten möchte. Lest es selbst, von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
Berührender Roman, mit Charakteren, die einen sofort ans Herz wachsen. Ohne viel Schnickschnack ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst.
Anna lebt seit 6 Jahren allein ihrer großen Münchener Altbauwohnung. Hat sie diese damals mit ihrem Verlobten Jeremias bezogen, der auf tragische Weise ums Leben gekommen ist, erhält sie nun die Kündigung. Nur wo soll Anna jetzt hin? Seit dem Tod hat sie sich zurückgezogen - ihre Freunde aufgegeben, den Kontakt zu ihrer Familie auf Sparflamme gehalten - ja sogar gearbeitet nur noch von zu Hause. Da kommt das WG-Zimmer bei Gunilla wie gerufen, denn dieses soll ihr Leben verändern! Die alte Dame wohnt zusammen mit ihrem Sohn und den Freunden Kurt-Georg und Rose in der großen Wohnung. Als Anna mit Sack und Pack in die Wohngemeinschaft einzieht, ahnen die anderen Bewohner noch nicht, dass auch für sie mit der jungen Frau eine Veränderung bevorsteht. Denn jeder Mensch hat seine Geheimnisse und Laster zu tragen. Und Anna schafft es mit ihrer Art, diese zu entlocken und ganz neuen Wind in die triste Wohngemeinschaft zu bringen. Barbara Leciejewski hat einen berührenden Roman geschrieben, der mit wenigen Charakteren und Schauplätzen auskommt. Alleine die Bewohner der WG und Anna werden mit so viel Liebe dargestellt, dass man schon ab der ersten Seite in diesem Buch gefangen ist. Am liebsten würde man als Leser fragen, ob noch ein Zimmer frei ist, um tagtäglich mit am Frühstückstisch zu sitzen oder Anna und Gunilla bei ihren Konzerten zu lauschen. Die Schicksale der einzelnen Personen haben auch mich berührt und nachdenken lassen, dass man das Leben tagtäglich genießen sollte und dankbar dafür sein sollte, dass man gesund ist. Denn wie schnell kann es zu doch Ende sein. Ein Roman fürs Herz. Absolute Leseempfehlung.

Da mich weder das Cover noch der Titel ansprachen (Entschuldigung an dieser Stelle an den Ullsteinverlag), konnte ich das Buch Für immer und noch ein bisschen länger von Barbara Leciejewski, gelesen von Ulrike Kapfer, ein paar Wochen recht gut ignorieren. Aber dann sah ich diese vielen positiven Bewertungen und da wurde ich doch neugierig, zumal mich ja gerade zwei andere Liebesromane überzeugen konnten. Doch dann kam es ganz anders: Für mich war dies gar kein Liebesroman. Ja, okey, die Protagonistin Anna verliebt sich schon in diesem Buch, aber im Vordergrund steht eine ganz andere Geschichte, eine Geschichte aus dem echten Leben, die mitten in der Covid-Zeit spielt. München 2020: Anna, Pianistin, hat vor 6 Jahren ihren Verlobten Jeremias bei einem Autounfall verloren. Seitdem lebt sie allein in der großen Altbauwohnung und versucht alle Kontakte mit Freunden und Bekannten zu vermeiden. Als Anna ihre Wohnung gekündigt wird, ist es keine Option zu ihrem Vater zu ziehen. Dieser hat sich nach dem Tod ihrer Mutter, im Kindbett, nie um sie gekümmert - schlimmer: Er hat sie direkt nach ihrer Geburt zu seinen hartherzigen Eltern gegeben. In München stehen die Leute für bezahlbare Altbauwohnungen ’Schlange’ und es ist ihr nicht möglich in dieser 3-monatigen Kündigungsfrist eine Wohnung zu finden. Ihre einzige Möglichkeit bleibt ein Zimmer in einer großen Wohnung einer Alten-WG. Ihre Mitbewohner sind alle über 70 Jahre alt, ein wenig schrullig, liebenswert aber mit kleinen Eigenarten. Als das Virus Deutschland fest im Griff hat, rücken die fünf Mitbewohner zusammen, lernen sich besser kennen, profitieren voneinander und helfen sich gegenseitig wieder ins Leben zu finden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Sprecherin des Hörbuches ist wunderbar. Leciejewski hat es ganz wunderbar verstanden ihre kaltherzige Protagonisten Anna in ihrer Geschichte langsam zu verändern - und das komplett ohne Kitsch, sondern mit Gefühl. Ein ganz liebenswertes Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich musste mir sogar das Hörbuch laden, damit ich keine Minute verpasse. 4½ Sterne

• FÜR IMMER UND EIN BISSCHEN LÄNGER • Lasst euch nicht von dem Titel und dem Cover täuschen! Hinter diesem sehr romantisch gehaltenen Buchcover verbirgt sich eine emotional-lesenswerte Geschichte mit einfallsreichen Charakteren. I N H A L T: Bis ans Lebensende wollte Anna mit Jeremiade glücklich werden. Doch sie verliert den Boden unter den Füßen als Jeremias plötzlich verstirbt und sie ganz alleine in ihrer Münchener Altbauwohnung steht. Als sie ihre Wohnung verliert, muss sie notgedrungen in eine WG mit eigentümlichen Charakteren älteren Semesters ziehen. M E I N U N G: Die Geschichte um Anna, Gunilla, Kurt, Michel und Rose ist so herzerweichend. Als Leser:in ist man inmitten der Geschichte und bekommt das Gefühl selbst Teil der WG zu sein. Leciejewski schafft vortrefflich jedem Charakter genügend Raum und Eigenschaften einzuhauchen. So sieht man sich mit Rose häkelnd im Zimmer sitzen oder mit Kurt über seine ausgeprägte DVD Sammlung fachsimpeln. Alle Charaktere haben etwas gemein: sie stehen alle an einem Wendepunkt. Trauer, Liebe, Freundschaft und Neubeginn werden inhaltlich thematisiert. Dabei ist Anna der Dreh-und Angelpunkt. Sie findet Schritt für Schritt in ein neues Leben zurück und wirft kurzerhand den pragmatischen WG Alltag um. Kurt, Rose, Gunilla erleben sich dabei bei und stellen sich ihren größten Ängsten und Geister der Vergangenheit. Die Autorin schreibt emotional, leicht und intensiv. Mitfühlen ist durch die stellenweisen Perspektivwechseln möglich und äußerst gelungen. Eine kleine Portion Romantik erfüllt das übrige, ohne in das kitschige Klischee zu versinken.
✨ Manche Bücher lesen sich nicht nur – man fühlt sie. ✨ Dieses Buch war für mich eine absolute Herzensgeschichte. Emotional, traurig, hoffnungsvoll, bewegend und gleichzeitig voller kleiner Momente, die einem beim Lesen einfach ein Lächeln schenken. Die Autorin schafft es unglaublich gut, die Gefühle der Hauptprotagonistin Anna greifbar zu machen. Man leidet mit ihr, versteht ihre Zweifel, ihre Trauer und auch ihre Ängste. Gleichzeitig zeigt die Geschichte aber auch, dass das Leben selten geradlinig verläuft. Manchmal zerbrechen Pläne, Wege ändern sich plötzlich und man muss lernen, mit einem völlig neuen Lebensentwurf umzugehen. Anna hatte sich ihre Zukunft ganz anders vorgestellt. Doch das Leben zwingt sie dazu, umzudenken und einen neuen Weg einzuschlagen. Anfangs voller Unsicherheit und Schmerz, entwickelt sich daraus nach und nach etwas Neues, Warmes und Hoffnungvolles. Genau diese Entwicklung hat mich unglaublich berührt. Besonders schön fand ich auch die Charaktere. Niemand wirkt perfekt oder glatt geschrieben. Alle haben ihre Ecken, Kanten und Fehler, aber genau dadurch fühlen sie sich so echt und liebenswert an. Barbara Leciejewski vermittelt hier auf sehr einfühlsame Weise, dass auch ein ungeplanter Weg am Ende zu einem Zuhause führen kann, mit dem man niemals gerechnet hätte. Ein wundervolles Buch voller Emotionen und definitiv eine absolute Leseempfehlung. 🤍 Manchmal wird aus Plan B genau das Leben, das man eigentlich gebraucht hat.

Nach dem Tod ihres Verlobten Jeremias vor sechs Jahren lebt Anna nach wie vor in der geräumigen Münchner Altbauwohnung, die sie damals gemeinsam bezogen hatten. Sie ist in ihrer Trauer gefangen und hält Zwiesprache mit Jeremias‘ Foto. Vor allem die Montage würde sie am liebsten aus dem Kalender tilgen, denn es war ein Montag, als sie vom Tod des geliebten Mannes erfuhr. Aber dann kündigt ihr der Vermieter, und sie ist verzweifelt, denn sie möchte das vertraute Nest nicht verlassen. Auch ist es schwierig, innerhalb weniger Monate in München eine neue Wohnung zu finden. Dann erfährt sie von einem freien Zimmer in einer Wohngemeinschaft, das erstaunlicherweise nicht so stark umkämpft ist wie alle anderen Mietobjekte. Da die Zeit drängt, lässt sie sich zögerlich darauf ein und zieht in das Zimmer in der Senioren-WG. Ihre Mitbewohner sind liebenswert und nehmen sie herzlich in ihre Gemeinschaft auf, aber schnell merkt sie, dass alle sehr zurückgezogen leben und eigentlich keiner viel von den anderen weiß. Da ist Gunilla, die alte Dame, die das Haus nicht verlässt, Rose, die ständig in ihrem Zimmer sitzt und häkelt und Kurt-Georg, der sich um die Besorgungen kümmert und ein „Briefgeheimnis“ hat. Anna spürt, dass ihre Mitbewohner geheime Sorgen und Kümmernisse haben. Auch der Nachbar, den sie über den Balkon kennenlernt, hat eigene Probleme, aber er ist stets mit einem guten Rat für sie da. Nach einiger Zeit beschließt sie, die Menschen, die sie inzwischen ins Herz geschlossen hat, aus ihrem Schneckenhaus zu holen, allerdings muss sie dafür über ihren eigenen Schatten springen und sich ebenfalls den Menschen anvertrauen. Barbara Leciejewski hat eine unnachahmliche, sehr gefühlvolle Art, besondere Geschichten zu schreiben. Ihre Charaktere sind liebenswert und oft außergewöhnlich und wollen meist so gar nicht in eine Schablone passen. So auch diesmal; die sympathischen Protagonisten sind mir immer stärker ans Herz gewachsen, je mehr ich über sie erfahren habe. Obwohl alle in der WG ihr Päckchen zu tragen haben, herrscht in dem alten Haus eine Wohlfühl-Atmosphäre. In der Geborgenheit dieser charmanten Altbauwohnung finden die Bewohner einen Weg, wieder zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Es sind die vielen kleinen Ereignisse, die den Reiz dieses Romans ausmachen, und vor allem sind es die zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Roman erzählt von Trauer, Reue und Leid aber auch von Liebe, Hoffnung und Freundschaft. Ich mag alle Romane der Autorin sehr gerne, aber dieser hier hat mich in ganz besonderer Weise berührt und mir die verschiedenen Charaktere mit all ihren Eigenheiten und ihren Schicksalen nahe gebracht. Es ist ihm sogar gelungen, meinem bisherigen Lieblingsroman von Barbara Leciejewski „In all den Jahren“ den Spitzenplatz streitig zu machen. Für mich ist dieses Buch ein besonderer Schatz, den ich immer wieder gerne aus dem Regal nehme und ein wenig darin schmökere und dabei in die liebenswerte Welt dieser außergewöhnlichen Wohngemeinschaft einzutauchen.
Da mich weder das Cover noch der Titel ansprachen (Entschuldigung an dieser Stelle an den Ullsteinverlag), konnte ich das Buch Für immer und noch ein bisschen länger von Barbara Leciejewski, gelesen von Ulrike Kapfer, ein paar Wochen recht gut ignorieren. Aber dann sah ich diese vielen positiven Bewertungen und da wurde ich doch neugierig, zumal mich ja gerade zwei andere Liebesromane überzeugen konnten. Doch dann kam es ganz anders: Für mich war dies gar kein Liebesroman. Ja, okey, die Protagonistin Anna verliebt sich schon in diesem Buch, aber im Vordergrund steht eine ganz andere Geschichte, eine Geschichte aus dem echten Leben, die mitten in der Covid-Zeit spielt. München 2020: Anna, Pianistin, hat vor 6 Jahren ihren Verlobten Jeremias bei einem Autounfall verloren. Seitdem lebt sie allein in der großen Altbauwohnung und versucht alle Kontakte mit Freunden und Bekannten zu vermeiden. Als Anna ihre Wohnung gekündigt wird, ist es keine Option zu ihrem Vater zu ziehen. Dieser hat sich nach dem Tod ihrer Mutter, im Kindbett, nie um sie gekümmert - schlimmer: Er hat sie direkt nach ihrer Geburt zu seinen hartherzigen Eltern gegeben. In München stehen die Leute für bezahlbare Altbauwohnungen ’Schlange’ und es ist ihr nicht möglich in dieser 3-monatigen Kündigungsfrist eine Wohnung zu finden. Ihre einzige Möglichkeit bleibt ein Zimmer in einer großen Wohnung einer Alten-WG. Ihre Mitbewohner sind alle über 70 Jahre alt, ein wenig schrullig, liebenswert aber mit kleinen Eigenarten. Als das Virus Deutschland fest im Griff hat, rücken die fünf Mitbewohner zusammen, lernen sich besser kennen, profitieren voneinander und helfen sich gegenseitig wieder ins Leben zu finden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Sprecherin des Hörbuches ist wunderbar. Leciejewski hat es ganz wunderbar verstanden ihre kaltherzige Protagonistin Anna in ihrer Geschichte langsam zu verändern - und das komplett ohne Kitsch, sondern mit Gefühl. Ein ganz liebenswertes Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich musste mir sogar das Hörbuch laden, damit ich keine Minute verpasse. 5 Sterne
Eine rührende Geschichte für zwischendurch. Natürlich war alles ziemlich konstruiert, aber ich hab mich in dieser WG einfach wohl gefühlt und mir einige Passagen gemerkt die noch nachhallen, z. B. das nur wenn man bis zum richtigen Ende erzählt, es eine wahre Geschichte ist....(S. 331). Schreibstil war locker und passend zu den Charakteren, als Hörbuch auch sehr schön vertont!
Das Buch hat mich durch die letzten Tage und schlaflosen Nächte begleitet. Ich habe gelacht, ich hab geweint, ich habe die Charaktere in dem Buch so lieb gewonnen und ich wäre am liebsten mit eingezogen in die WG. Das Buch war von vorn bis hinten einfach stimmig. Dass es zu Beginn der Pandemie spielt, fand ich hier mehr als passend, ohne dass es gezwungen oder aufdringlich erscheint. Es war nicht mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv das bisher schönste Buch, dass ich von ihr lesen durfte 🥰
Ausflug in für mich fremdes Genre
Liebenswerter, warmherziger Unterhaltungsroman, für Leser, die dieses Genre mögen. Die Atmosphäre und die Idee der etwas anderen WG war schön. Die Rückblicke auf die unterschiedlichen Lebensgeschichten sorgten für Abwechslung, bekamen aber im Verlauf ein Gefühl von Konstruktion. Es gibt keine Überraschungen, Annas Entwicklung, sowie die Veränderungen der WG-Herrschaften sind vorhersehbar. Ich hätte das "Virus" in der Geschichte nicht gebraucht. Die Synchronsprecherin hat eine sehr angenehme Stimme.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Sie wollten gemeinsam glücklich sein, bis an ihr Lebensende.
Vor sechs Jahren zerbrach Annas Welt in tausend Stücke: Ihr Verlobter Jeremias starb bei einem Verkehrsunfall. Dabei wollte Anna mit ihm den Rest ihres Lebens verbringen. Seitdem lebt sie allein, unterhält sich in Gedanken mit ihrem toten Verlobten und möchte sich nur noch in ihrem Schmerz auflösen. Bis sie umziehen muss und Gunilla kennenlernt, in deren Wohngemeinschaft ein Zimmer frei ist. Die alte Dame hat seit Jahren ihre Wohnung nicht verlassen, und auch ihre Mitbewohner haben sich von der Welt zurückgezogen: Die stille Rose häkelt den ganzen Tag, und Kurt-Georg kümmert sich um alles, nur nicht um sein gebrochenes Herz. Anna beschließt, sie alle ins Leben zurückzuholen. Auch wenn sie dafür ihre eigene Trauer loslassen muss – und ihr Herz einem neuen Menschen öffnen …
Bewegend und voller Herzenswärme – nach Fritz und Emma der neue Bestseller von Barbara Leciejewski
Book Information
Author Description
Barbara Leciejewski wollte schon als Kind Schriftstellerin werden, strebte jedoch zunächst einen »richtigen« Beruf an und zog fürs Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft nach München. Nach verschiedenen Jobs am Theater und einer Magisterarbeit über Kriminalromane arbeitete Barbara Leciejewski als Synchroncutterin. Die Liebe zum Schreiben ließ sie allerdings nie los, inzwischen ist sie Bestsellerautorin und glücklich in ihrem Traumberuf.
Posts
So ein sanftes, wundervolles und berührendes Buch!
Wie soll ich dieses Buch nur beschreiben? 🥰 Barbara Leciejewski erzählt in unglaublich gefühlvollen, einfühlsamen Worten die Geschichte von Anna und ihren MitbewohnerInnen. Anna, Gunilla, Rose, Kurt, Michel und auch Anders: jeder von ihnen hat eine spezielle Vergangenheit hinter sich, die ihre Gegenwart prägen. Oft dramatisch und traumatisch. Ganz langsam und behutsam öffnet sich jede/r von ihnen und beginnt vergangenes ins Jetzt zu integrieren. Barbara Leciejewski macht das mit so viel Feingefühl, zartem Humor, Lebensfreude und Hoffnung...es geht gar nicht anders, als dass man mit allen zutiefst mitfühlt, bangt, hofft, mitweint und mitlacht. Es gibt keinen konkreten Höhepunkt im Buch, dass ist mir erst etwas abgegangen, aber dann ist mir bewusst geworden, dass diese Geschichte gar keinen nötig hat! Es ist eins dieser Bücher, die tief gehen und keine Action und Geschrei brauchen, um zu wirken. Ein ganz wundervolles Buch, dass ich allen Fans von vielen Emotionen und Tiefgang absolut empfehlen kann!
Ein leises Highlight voller Gefühl und Heilung
Manchmal sind es genau die Bücher, über die man eher zufällig stolpert, die einen am tiefsten berühren. Für immer und ein bisschen länger habe ich beim Stöbern in der Onleihe entdeckt – ohne große Erwartungen, ohne Vorwissen. Umso größer war die Überraschung, denn für mich war dieser Roman ein absolutes Highlight. Eines dieser Bücher, die man nicht einfach mit anderen vergleichen kann, weil sie auf ihre ganz eigene, leise Art wirken und lange nachhallen. Im Mittelpunkt steht eine Wohngemeinschaft, deren Mitglieder alle ihr ganz persönliches Gepäck mitbringen. Die Handlung entfaltet sich ruhig, aber eindringlich: Es geht um Verlust, Schmerz, Neuanfänge, Freundschaft und die Frage, wie Heilung überhaupt möglich ist, wenn das Leben tiefe Risse hinterlassen hat. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte nichts beschönigt. Die Themen sind ernst, manchmal schwer, aber immer ehrlich. Gerade dadurch fühlt sich alles sehr nahbar und menschlich an. Was mich am meisten berührt hat, war die Entwicklung der WG-Mitglieder. Zu beobachten, wie sie sich Schritt für Schritt öffnen, aneinander wachsen und langsam heilen, war unglaublich schön. Diese leisen Veränderungen, die kleinen Fortschritte, das gegenseitige Auffangen – all das hat mich sehr bewegt. Für immer und ein bisschen länger ist kein lautes Buch, aber eines mit viel Gefühl, Tiefe und Hoffnung. Für mich eine echte Herzenslektüre, die zeigt, dass Heilung Zeit braucht – und manchmal genau die richtigen Menschen an unserer Seite. 💛
Trauer, Liebe, Freundschaft,Zusammenhalt!
Ein emotionaler und berührender Roman über Trauer, Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt, der den Weg aus der Einsamkeit zurück ins Leben zeigt. Ich muss gestehen, dass ich bis etwa zur Hälfte gebraucht habe, um ganz in die Story reinzukommen. Zu Beginn ist die Stimmung sehr melancholisch. Mich hat ehrlich gesagt die Situation um Anna abgeschreckt, dass sie sich so sehr aus dem Leben gezogen hat und das als so junge Frau und über 6 Jahre. Die Geschichte lesen wir nicht nur aus Annas Sicht, auch die WG - Mitbewohnern kommen hier zu Wort, von allen erfährt man dessen Päckchen. Langsam fügen sich die Einzelschicksale zu einem großen Ganzen zusammen.Spätestens dann wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Charaktere wirken sehr lebensecht, haben ihre Ecken, Kanten und liebenswerten Eigenschaften, die es mir ermöglicht haben, sie alle miteinander ins Herz zu schließen. Der Schreibstil ist leicht und sehr lebendig und führt locker durch dunkle oder schöne Szenen des Lebens.
Eine unglaublich schöne Geschichte Anna blendet Montage einfach aus, weil an einem Montag ihre Welt stillstand. Ihr Jeremias ist bei einem Unfall gestorben. Jahre später bekommt sie an einem Montag die Kündigung ihrer Wohnung. Aus der Not heraus zieht sie in eine WG und findet Schritt für Schritt ins Leben zurück.
Eine sehr berührende Geschichte über eine sehr ungewöhnliche WG 🧡
Zunächst war ich mir nicht ganz sicher, was mich hier erwartet. Das Cover und der Titel hätten mich auf den ersten Blick vermutlich nicht angesprochen. Ich war jedoch ziemlich schnell überzeugt hier etwas besonderes in der Hand zu halten. Der Schreibstil ist super angenehm und man fliegt nur so durch die Seiten. Man kann Gunilla, Kurt, Michel, Rose, Konrad und Anders einfach nur ins Herz schließen und lernt sie gemeinsam mit Anna im Laufe der Geschichte kennen und lieben. Also danke @Mama für die Empfehlung 😂🥰
Zu Herzen gehende Geschichte einer ungewöhnlichen WG
Das Buch hätte ich mir ohne Empfehlung meines Bücherforums nie ausgesucht. Weder Cover noch Klappentext hätten mich angesprochen, denn um gefühlsduselige Bücher mache ich normalerweise einen großen Bogen, aber das Buch gab es dann als ePub vergünstigt und so habe ich es doch gelesen. Ist es emotional? Oh ja Ist es vorhersehbar? Auch das Ist es kitschig? Und wie Aber die liebevoll gezeichneten Figuren haben es geschafft, dass man total gerne mal mit allen an dem großen Tisch in der Küche sitzen würde. Jedes Mitglied der WG hat seine Geschichte und versucht mit dieser umzugehen. Anna zieht notgedrungen in das frei gewordenen Zimmer und bringt frischen Wind in die WG, die aus ansonsten nur aus älteren Menschen besteht. Die Zeit des Lockdowns lässt alle ein Stück zusammenrücken und sich öffnen. Die Autorin beschreibt ihre WG-Bewohner mit so viel Liebe, dass ich gar nicht anders konnte als mich mit ihnen total wohl zu fühlen. Der Schreibstil ist dabei so leicht, dass man quasi durch die Seiten fliegt. Ein sehr schönes Buch für zwischendurch, wenn man einfach mal was fürs Herz braucht.
"Es gibt keine Zufälle. Das Schicksal mischt die Karten, und du hast sie dann in der Hand und musst entscheiden, wie du mit ihnen spielst.“ Als Anna ihren Verlobte verliert zerbricht ihr Leben. Als sie nun noch aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, verliert sie den Boden unter den Füßen. Und wohin im vollen und teuren München. Letztendlich landet sie in einer sehr ungewöhnlichen WG, in der jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Ich liebe den Schreibstil und vor Allem die Charakterbeschreibungen der Autorin. Und in diesem Roman hat sie sehr besondere Charaktere erschaffen. Jeder Mitbewohner der WG hat seine eigenene Probleme, seine eigene Vergangenheit, seine ganz eigenen Schicksalsschläge. Und dabei sind sie so wunderbar herzlich und liebevoll. Ich habe jeden von Ihnen ins Herz geschlossen und ihren Geschichte gerne gelauscht und habe gelacht und geweint mit Ihnen. Anna als Hauptperson ist einerseits ein sehr verschlossener Charakter, andererseits aber der Dreh-und Angelpunkt für alle anderen Personen. Sie schafft es, ihre Mitmenschen aus ihrem Schneckenhaus zu holen und mit ihr gemeinsam entdecken wir ihre Schicksale. Die lebenslustige Gunilla, die dem Leben mit Prosecco begegnet, leidenschaftliche Opernsängerin war aber nun ihre Wohnung nicht mehr verlässt. Ihr Sohn Michel lebt in seiner eigenen Welt. Kurt-Georg, genannt KG, schreibt jeden Tag einen Brief. Und Rose sitzt nur in ihrem Zimmer, häkelt Spitzendeckchen und redet kaum. Und dann ist da noch der blinde Nachbar Anders. Und Anna selbst, die lieber mit ihrem toten Verlobten spricht als mit ihren Mitbewohnern. Ich war während des Lesens so nah bei Ihnen, habe mit ihnen am Tisch gesessen und geredet und bin traurig, sie gehen lassen zu müssen. Überrascht hat mich, dass der Roman während des 1.Lockdowns spielt und damit die Corona Pandemie auch eine Rolle spielt. Mit so einer Aktualität habe ich nicht gerechnet. Die Autorin schafft es aber, die Pandemie nicht in den Mittelpunkt zu rücken. Ein warmherziger Roman über die Macht der Worte, über Liebe, Verlust, Trauer und darüber, das Leben zu feiern und nicht in der Vergangenheit hängen zu bleiben. Ein Wohlfühlbuch mit viel Tiefe und Schwere aber auch Hoffnung und Glück.
Dieses Buch fühlt sich an wie nach Hause kommen, wie ein Mutmacher und eine liebevolle Umarmung, wenn man das Gefühl hat sich selbst verloren zu haben. Erneut ist es der Autorin mit so viel Sanftheit, Wärme und Gefühl gelungen ein Buch zu schreiben, zu einer Zeit, in der nicht nur die ganze Welt aufgewühlt wurde, sondern auch die liebenswerten WG-Bewohner in der Zumpestraße. Die Geschichte startet zunächst recht traurig, doch nach und nach erhält man Einblicke in Annas Leben, sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart und man wird man immer mehr in das WG-Leben einbezogen. Es fühlte sich vom ersten Augenblick an, als wenn man selbst dort einzieht. So lernt man die warmherzige, gesangstüchtige Gunilla Wohlgemuth und ihren Sohn Michel kennen, der schon in seiner Kindheit autistische Züge aufwies und diese immer mal wieder hervorbrechen, aber dahinter verbirgt sich so ein besonderer Charakter. Ebenfalls von der Partie ist der briefeschreibende Kochkünstler und Blogger Kurt (auch KG genannt), die stille, durchgehend häkelnde Rose, der blinde Nachbar Anders und sein dreibeiniger Hund Franky. Ihre Geschichten verbinden sich zu einer großartigen Gesamtgeschichte und wahrscheinlich jeder Leser wird später den Wunsch haben, in dieser WG leben zu wollen. Dazu hat auch Ulrike Kapfer beigetragen, die jedem einzelnen Charakter so viel Leben eingehaucht hat, sie so lebendig gezaubert hat, dass sofort Bilder und Momente im Kopf entstehen und man auch diese Geschichte nicht vergessen wird. Interessant ist die Einbindung mit dem Covid-19 Virus und die Auswirkungen auch auf jeden Einzelnen der WG. Annas Person war zunächst schwierig, es brauchte eine Zeit, ihre Reaktionen zu verstehen. Sie lebt in ihrem Schmerz, führt täglich in Gedanken Gespräche mit ihrem verstorbenen Verlobten, irgendwie immer auf der Suche nach Bestätigung und um Selbstsicherheit zu gewinnen. Ihre langsam, aber stetige Entwicklung, ihre Empathie den anderen gegenüber, ihre Balkongespräche mit dem humorvollen und aufmerksamen Nachbarn Anders und der Annäherung an ihren Vater haben mich wirklich begeistert, wodurch es leichter fiel, mit ihr warm zu werden und Verständnis zu haben. Wirklich alle haben mein Herz im Sturm erobert, in mir Gefühle geweckt, die man gar nicht ganz beschreiben kann. Man möchte sie alle knuddeln und ihnen versichern, dass sie so toll und großartig sind, einfach so wie sie sind. Es gibt so unglaublich viele Überraschungen, Geheimnisse werden aufgedeckt, die einen teils zu Tränen rühren oder überrumpeln, und alle zusammen tragen zu einer Geschichte bei, die mitten ins Herz trifft. Und eins habe ich auch gelernt: Mit einem Gläschen Prosecco fühlt sich vieles gar nicht mehr so schlimm an. „Mal wandert man durch ein dunkles Tal und dann wieder steht man auf dem höchsten Gipfel, schaut auf die Welt herab und sieht, wie schön sie ist.“ (Buchzitat)
Toller Wohlfühlroman
Wir haben hier ein ruhiges schönes Wohlfühlbuch. Alle Charaktere sind absolut goldig und man möchte am liebsten selbst in diese tolle WG einziehen. 😍 Wir erleben in diesem Buch ein auf und ab der Emotionen und lernen jeden Charakter auf tiefgründe Art und Weise kennen und lieben. Ich musste des Öfteren das Taschentuch zücken, aber auch herzhaft lachen. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne herzerwärmende Romane lesen!

Zum Buch: Anna Trost ist Pianistin und lebt seit dem Tod ihres Verlobten alleine in einer viel zu großen Wohnung. Die wurde ihr gekündigt und sie braucht dringend was neues. In München nicht so einfach. Am Ende landet sie in einer WG, in der sie mit Abstand die jüngste ist, aber sicher nicht die seltsamste. Nach und nach kämpfen sich die WG-Bewohner zurück ins Leben. Meine Meinung: Seit mich Fritz und Emma von Barbara Leciejewski total überrascht hat, warte ich gefühlt auf was neues. Daher war klar, ich möchte auch dieses Buch lesen. Der Beginn hat mich schon sehr berührt, aber richtig Fahrt nahm es erst mit Einzug in die WG auf. Da das Buch hauptsächlich von Februar bis Juni 2020 spielt ist auch "unser" Virus ein Thema und kurzer Zeit dachte ich, es nimmt überhand, aber es hat nicht zu viel Raum eingenommen, es war trotzdem seltsam nochmal über diese Zeit zu lesen. Aber der Schwerpunkt lag ja in der WG bzw. in Annas Rückkehr ins Leben. Zur besseren Verständnis hatte es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit und auch mit den WG-Bewohnern wurde man näher vertraut. Mich konnte die Geschichte jedenfalls sehr gut unterhalten und auch sehr berühren.
Ich habe gelacht, ich habe geweint, mir ist das Herz aufgegangen. Barbara Leciejewskis neues Buch ist ein großartiger Roman darüber, mit Trauer umzugehen, sein Trauma zu verarbeiten und wieder Menschen in sein Leben zu lassen. Die Autorin beschreibt dies auf eine so authentische und herzerwärmende Art, dass es am Ende schwer fällt, sich von den Charakteren zu verabschieden. Wie gern würde man doch selbst Teil dieser eigentümlichen WG sein. Die Charaktere sind allesamt liebenswert und beweisen, dass wirklich jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat - man muss nur einmal hinter die Fassade schauen. Sehr spannend finde ich, dass das Buch die Perspektive einer selbstständigen Pianisten während der Corona-Zeit beleuchtet, das habe ich so in noch keinem Roman gelesen. Trotzdem steht die Krise nur im Hintergrund und lässt nahezu nostalgisch an die Zeit des ersten Lockdowns zurückdenken. Das Cover ist sehr schön und romantisch, nur eine Kleinigkeit stört mich: die Protagonistin Anna ist Halb-Chinesin und ihr Äußeres spielt in der Geschichte eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Frau auf dem Cover ist, soweit ich erkennen kann, keine Asiatin, was ich etwas schade finde. Von dieser Spitzfindigkeit abgesehen ist das Buch ein absolutes Lesehighlight und eine Empfehlung für alle, die mal wieder was für's Herz lesen wollen.
Diese Geschichte hat sich direkt in mein Herz geschossen! Sie ist voll von liebevollen und einzigartigen Charakteren, sehr, sehr viel Gefühl und einfach nur wunderschön! Mir hat ja schon Emma und Fritz gut gefallen, aber dieses Buch jetzt hat die Latte nochmal deutlich höher gelegt. Ein absolutes Wohlfühlbuch, aus dem man gar nicht wieder heraus möchte! 🥰 Es geht um Freundschaft, um Zusammenhalt und viele Einzelschicksale, die alle sehr viel gemeinsam haben und die nach und nach zu einem großen Ganzen aus ganz viel Liebe und Mitgefühl zusammenfließen! Eine absolute Herzensempfehlung und definitiv ein Jahreshighlight!

Ich habe gelacht und geweint - manchmal sogar gleichzeitig. Herzensbuch!!
Oh mein Gott, was für ein Herzensbuch. Ich habe gelesen und gelesen und es von Seite zu Seite einfach mehr geliebt und wurde fast ein Teil dieser außergewöhnlichen Wohngemeinschaft. Anna, in sich gekehrt nach dem Tod ihres Verlobten, mit dem sie sich seit Jahren täglich unterhält, wird aus der Wohnung geworfen und findet in einer WG mit vielen älteren Menschen ein neues zuhause. Zunächst als Notlösung, fühlt sie sich schnell wohl, was nicht zuletzt daran liegt, dass jeder einzelne neue Mitbewohner sein eigenes Päckchen zu tragen hat; egal ob Gunilla, die ewig das Haus nicht verlassen hat, ihr autistischer Sohn Michel, die in sich gekehrte und immer Häkelnde Rose oder Kurt-Georg, der zwar den Haushalt schmeißt, aber jeden zweiten Tag einen Brief schreibt, ohne eine Antwort zu bekommen. Nach und nach schafft sie es, dass ihre Mitbewohner sich ihr öffnen, sie ihre tragischen Geschichten erfährt und schafft es gemeinsam mit den älteren Herrschaften einen Tagesablauf zu gestalten, der ihrer eigentlichen Norm abweicht – denn kurz nach Annas Einzug befindet sich die Welt im ersten Lockdown. Das Buch ist gefüllt von Tragik und Liebe, von Ängsten und Harmonie, vom Anderssein und doch Gleichheit. Jeder Charakter besitzt so viel Tiefe und Herz, dass ich jeden, wirklich jeden ins Herz geschlossen habe, zumal Leciejewski sie so authentisch und liebenswert verschroben gezeichnet hat. Sowieso hat die Autorin ein unglaubliches Gespür bewiesen, tief bewegende Geschichten mit so viel Feingefühl zusammenzufügen, aber trotzdem das Positive in allem im Vordergrund zu stellen. Nicht nur ist das Buch unfassbar gut geschrieben, nein, es hat mich oft zu Tränen gerührt und an anderen Stellen zum Lachen gebracht – an manchen Stellen sogar beides gleichzeitig. Mein Highlight: Anders, Annas blinder Nachbar, mit dem sie sich durch eine Wand auf dem Balkon unterhält. Ein unglaublich toller Charakter der Anna dazu bringt, sich selbst nicht zu vergessen. Für mich ein perfektes Buch für Herz und Seele.

Ein absolutes Jahreshighlight Seit sechs Jahren lebt Anna zurückgezogen und in Trauer versunken alleine in ihrer Wohnung. Ihr Verlobter Jeremias starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls und Anna findetden Weg zurück ins Leben nicht. Als sie eines Tages aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, nimmt sie ein Zimmer in einer etwas anderen WG an. Sie lernt die ältere Dame Gunilla, den fürsorglichen Kurt, die sehr ruhige Rose und Gunillas Sohn Michel kennen. Auch sie haben ihre Päckchen zu tragen und Anna nimmt es sich zum Vorhaben, dass sie den älteren Herrschaften helfen will. Und so ganz nebenbei helfen ihre neuen Mitbewohner auch Anna zurück ins Leben. Das war mein zweiter Roman der Autorin. Zuvor habe ich Fritz und Emma gelesen und war von diesem Buch schon restlos begeistert. Ich wusste nicht, dass sich diese Begeisterung noch steigern lässt. Aber da kannte ich auch "Für immer und noch ein bisschen länger" noch nicht. Bereits die ersten Kapitel haben mich in ihren Bann gezogen und nach wenigen Seiten war mir schon klar: Das wird ein Highlight. Definitiv. Und genau so war es! Die Geschichte um Anna, Gunilla, Kurt, Rose, Michel, Anders und Konrad ist so herzerwärmend und berührend, dass ich mit den Tränen kämpfen musste. Es ist eine Geschichte über Verlust und Trauer aber auch über Hoffnung und Neubeginn. Es geht um zerrüttete Familienbande aber auch um Vergebung und Liebe. Und natürlich geht es um Freundschaft und dass diese einen Menschen wieder zurück ins Leben bringen kann. Für mich ein absolutes Highlight und 5-Sterne-Buch. Glücklicherweise gibt es noch mehr Bücher der Autorin :-) Die werde ich alle lesen!
Ich habe mich mit den ersten Kapiteln dieses Buches unheimlich schwer getan. Alles war irgendwie depressiv, und ich hatte das Gefühl, dass ich das alles schon kenne. Ich habe das Buch dann irgendwann zur Seite gelegt und wollte es eigentlich abbrechen, habe dann aber doch weitergelesen. Und darüber bin ich total froh, denn es hat sich schließlich als ganz wundervolles Buch entpuppt! Es geht um die Protagonistin Anna, die ihren Verlobten verloren hat und darum in Trauer versinkt. Eines Tages muss sie aus ihrer Wohnung auszuziehen und zieht dann in ein Zimmer in einer WG mit alten Leuten. Und nun erfährt man im Laufe des Buches die Lebensgeschichte dieser alten Menschen und wie es ihnen gelingt, sich emotional einander zu öffnen und Lebensqualität zu gewinnen. Mir hat es unglaublich gut gefallen, die Geschichten der WG Bewohner zu erfahren und zu erleben, wie sie sich einander öffnen. Es wird deutlich, dass jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat und dass es manchmal hilft, wenn man darüber sprechen kann. Das Buch ist, bis auf den Anfang, wirklich toll geschrieben. Es ist berührend und emotional, die Schicksale der alten Menschen sind interessant und alles andere als vorhersehbar. Für mich war dieses Buch die positive Überraschung des Jahres.
Zum weinen schön und rührend. Ein Buch über das Leben, dessen Höhen und Tiefen, das Schicksal, die Liebe, die Freundschaft und Familie
Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal, beim Lesen eines Buches, so viel geweint habe. Durch den Schreibstil der Autorin, der meiner Meinung nach sehr maßgeblich dazu beiträgt, ob man sich in einem Buch verliert/es mag, nahm man ganz schnell und leicht am Leben der WG in der Zumperstrasse (in München) teil. Ehrlich gesagt, habe ich keine weiteren Worte, ausser von Herzen kommende Leseempfehlung. Wenn ihr die etwas untypische WG kennenlernen wollt, legt euch Taschentücher bereit. Kein Buch für unterwegs. Macht es euch gemütlich und lernt Gunilla, Rose, Michel, Kurt und Anna kennen. Und was sich während dem Lockdown 2020, irgendwo in München, ereignet und entwickelt hat. Q
Hach, was für ein tolles Buch! Das hätte ich ohne die liebe Gaby Siefke never ever entdeckt, denn im Gegensatz zu vielen Rezensenten hier mag ich das Cover gar nicht und finde auch nicht, dass es besonders gut zur Geschichte passt. Erzählt wird die Geschichte der jung verwitweten Pianistin Anna, die Anfang 2020 in einer WG in der Münchener Altstadt landet, in der sie den Alterdurchschnitt ganz erheblich senkt. Sie hatte zeitlebens ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihrem Vater und ihre Mitbewohner in der WG werden zu ihrer "Wahlfamilie". Nach und nach erfahren wir die Lebensgeschichten aller Bewohner: Wieso singt Sopranistin Gunilla nicht mehr an der MET, was hat es mit den Briefen auf sich, die Knut alle zwei Tage schreibt, warum ist Rose so still und verhuscht und warum ist der Nachbar Anders blind? Die Geschichte spielt in der ersten Corona-Welle, der Virus kommt zwar vor, aber eher am Rande. Dieses Buch ist einfach eine richtige Wohlfühlgeschichte, ohne kitschig zu sein -zumindest fand ich es nicht kitschig. Ich habe das Hörbuch bei Bookbeat gehört, werde es mir aber definitiv nochmal bei Audible anschaffen, weil ich das sicher noch mehrfach hören möchte, wann immer mir danach ist.
"Für immer und noch ein bisschen länger" ist mein erstes Buch von Barbara Leciejewski, dennoch hatte ich aufgrund vieler Rezensionen zu ihren vorherigen Werken hohe Erwartungen an den neuen Roman. Und um es vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht! Wir als Leser:innen begleiten Anna, die ihren Verlobten bei einem Verkehrsunfall und später die gemeinsame geliebte Wohnung verliert. Auf der Suche nach einer neuen Wohnmöglichkeit stößt sie auf die Anzeige einer älteren Dame, die ein Zimmer in ihrer WG anbietet. Anna zieht dort ein und man lernt step by step die Bewohner kennen. Ihre Geschichte, ihre Gefühle, und ihre Beweggründe. Direkt von Beginn war ich von der Geschichte gefesselt, ich wollte den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Konnte es letztendlich auch nicht. Mit Anna hat die Autorin eine liebenswerte und durchaus sympathische Protagonistin geschaffen. Auch muss ich sagen, dass der Autorin der Einblick in die verschiedenen Gefühle und Gedanken der WG-Bewohner sehr gelungen ist. Die Stimmung kam auf jeder Seite total toll rüber. Ebenso war die ganze Geschichte aller sehr authentisch, mit ein bisschen Kitsch. Durch den flüssigen und leichten Schreibstil hat man das Gefühl, dass man sich direkt in der WG in München befindet. Für mich war "für immer und noch ein bisschen länger" definitiv nicht das letzte Buch der Autorin! Ich gebe ein klare Leseempfehlung raus! Ein Zusatzpunkt für mich war zudem der Schauplatz der Geschichte, ich freue mich jedes Mal ein Buch zu lesen, dass in meiner Heimatstadt München spielt, zudem wurde auch noch mein aktueller Wohnort genannt.
Die Geschichte von Anna und ihrer ungewöhnlichen WG ist etwas fürs Herz. Anna hat sich nach dem plötzlichen Tod ihres Verlobten von allen zurückgezogen. Doch als sie aus ihrer Wohnung ausziehen muss, bleibt ihr nur in ein Zimmer in einer WG zu ziehen. Diese besteht jedoch nicht aus jungen Leuten, sondern es leben zwei ältere Damen und ein älterer Herr sowie Michel dort, der ganz besonders ist. Doch gerade die Kombination der verschiedenen Bewohner führt dazu, dass sie alle voneinander lernen und sich annähern. Der Roman ist sehr leicht zu lesen und hinterlässt ein warmes Gefühl im Herz ❤️
Fritz und Emma“ von Barbara Leciejewski waren schon hervorragend und haben mir das ein oder andere Tränchen in die Augen getrieben. Doch mit „Für immer und noch ein bisschen mehr“ hat die Autorin noch eins drauf gelegt und mich auf eine Gefühlsreise geschickt, die ich nicht ohne eine große Packung Taschentücher absolvieren konnte. Die Geschichte oder besser die Geschichten, die in diesem Buch zueinander finden sind so voller Liebe, Leidenschaft, Trauer, Wut und Freude, dass es einem schwindelig werden könnte. In Mitten einer schweren Zeit- eine Krankheit führt zum Lockdown (und wir wissen wohl alle worum es geht)- findet Anna ein neues Zuhause in einer wundersam zusammengewürfelten WG, in der alle Mitglieder eine interessante Lebensgeschichte vorzuweisen haben. Durch viel Geschick, Charme und Liebe schafft die junge Musikerin es, aus allen Mitbewohnern ihre Geschichte herauszukitzeln- natürlich nicht, ohne selbst ihre Geschichte zu erzählen. So spannend, emotional und lebendig wie es klingt, war es auch, in die WG miteinzuziehen und alle Mitbewohner näher kennen zu lernen. Die Figuren sind sooo liebevoll ausgewählt und die WG selbst von Leciejewski unglaublich realistisch beschrieben, dass ich mich quasi frei in der Wohnung bewegen konnte und mit den Menschen zusammen gelebt habe. Obwohl das Buch an nahezu nur einem Ort spielt- was mich ja sonst sehr abschreckt- ist es wirklich vielseitig, fesselnd und spannend. Was ich vor allem dem unvergleichlichen Schreibstil von Barbara Leciejewski zu schreibe, der es nicht nur schafft lebendig, emotional und gleichzeitig authentisch zu bleiben, sondern so bildlich darstellen kann, dass ich mich als Teil der WG gefühlt habe Ich habe jede Seite des Buches sehr geliebt und kann nur volle Punktzahl, viel Liebe an die Autorin und euch eine echte Buchempfehlung geben.
Worum geht es?: Vor sechs Jahren zerbrach Annas Welt in tausend Stücke: Ihr Verlobter Jeremias starb bei einem Verkehrsunfall. Dabei wollte Anna mit ihm den Rest ihres Lebens verbringen. Seitdem lebt sie allein, unterhält sich in Gedanken mit ihrem toten Verlobten und möchte sich nur noch in ihrem Schmerz auflösen. Bis sie umziehen muss und Gunilla kennenlernt, in deren Wohngemeinschaft ein Zimmer frei ist. Die alte Dame hat seit Jahren ihre Wohnung nicht verlassen, und auch ihre Mitbewohner haben sich von der Welt zurückgezogen: Die stille Rose häkelt den ganzen Tag, und Kurt-Georg kümmert sich um alles, nur nicht um sein gebrochenes Herz. Anna beschließt, sie alle ins Leben zurückzuholen. Auch wenn sie dafür ihre eigene Trauer loslassen muss – und ihr Herz einem neuen Menschen öffnen… Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, wobei häufig auch mal die unterschiedlichen WG-Mitbewohner zu Wort kommen. Teilweise gibt es auch Flashbacks aus der Vergangenheit, welche aber die ganze Geschichte noch mal interessanter machen. Ich weiß nicht, ob ich es schon mal hatte, dass ich schon nach der 2. Seite geweint habe. Mit so was habe ich einfach nicht gerechnet. Ich habe mit den Charakteren gelacht, geweint und mitgefiebert. Der Schreibstil ist einfach nur toll. Man wird in die Handlung reingezogen. Ich habe mich auch dabei ertappt, wie ich während des Lesens ein Dauergrinsen hatte, was nun wirklich nicht häufig vorkommt. Und dieses tolle Ende war das I-Tüpfelchen. Die Hauptfiguren: Anna ist eine Frau, welche mitten im Leben steht. Sie hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten und tut sich schwer damit, Nähe zu anderen Menschen aufzubauen. Ihre Charakterentwicklung war toll und ich mochte sie von Anfang an. Gerade die Geschichte mit ihrem Vater hat mich sehr bewegt. Endfazit: Dieses Buch ist einfach wundervoll. Die WG rund um Anna, KG, Gunilla, Rose und Michel war einfach zu schön. Jeder Charakter ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich fand es besonders toll, dass jeder seinen Platz in der Geschichte gefunden hat. Jeder Protagonist hat seine eigene bewegende Geschichte. Eine große Leseempfehlung meinerseits! Das Buch erhält von mir total begeisterte 5 von 5 Sterne. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.
Für mich war dies das zweite Buch der Autorin. Angesprochen hatte mich hier direkt das Cover, welches in meinen Augen eine absolute Harmonie ausstrahlt. Auch der Klappentext hat mir sehr gut gefallen. Kaum mit dem Buch begonnen hatte es mich auch direkt an sich gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen. Die Geschichte an sich spielt in der Gegenwart, es werden aber auch immer wieder Rückblicke aus der Vergangenheit eingestreut, welche meiner Meinung nach wunderbar reinpassen und so die Handlungsweisen der Protagonisten verdeutlichen. Dennoch muss ich sagen, konnte mich die Geschichte leider nicht ganz so mitnehmen und mitreißen wie seinerzeit „Fritz und Emma“ von der Autorin. Zwar ist auch dieses Buch voll mit Gefühlen und wunderbaren Momenten und tollen Handlungen seitens der Protagonistin, dennoch sprang der Funke einfach nicht über. Zunächst war ich eher etwas „genervt“ davon wie sehr sich Anna im Mitleid suhlte. Sicher ist es nicht einfach, die große Liebe zu verlieren, dennoch finde ich sind sechs Jahre eine sehr lange Zeit in der das Leben einfach weiter gehen muss. Ich möchte mir jedoch nicht anmaßen zu sagen, ich könne Annas Schmerz absolut nachempfinden, das kann ich nämlich nicht, da ich nie in so einer Situation war. Wie Anna langsam zurück ins Leben findet allein weil sie in diese Wohngemeinschaft zieht hat mir sehr gut gefallen, konnte mich emotional nur leider auch nicht wirklich erreichen. Berührend fand ich wie sie die Lebensgeschichten ihrer Mitbewohner nach und nach kennenlernte, und hatte teils schon die Sorge, dass sie selbst es nicht schafft sich am Ende auch zu öffnen. Diese Sorge war letztlich dann aber unbegründet. Doch auch hier fehlte es mir an Tiefe. Die Protagonisten an sich haben mir sehr gut gefallen. Sie alle waren absolut unterschiedlich und jeder schleppte auf seiner eigener Art sein Päckchen welches sie eben zu den Personen machte, die sie sind. Die Autorin schafft es auf großartige Weise die einzelnen Charaktere sehr bildlich und mit sehr viel Tiefe zu beschreiben. Leider konnte es das am Ende dann aber für mich auch nicht rausreißen und somit war das Buch für mich leider nicht ganz so zufriedenstellend. Fazit: Eine Geschichte über Trauer und Freundschaft aber auch der Hoffnung und der Zuversicht, welche mich emotional leider nicht vollends mitreißen konnte, daher kann ich dieses Buch nur bedingt weiterempfehlen.

Wunderschön
Der Roman 'Für Immer und noch ein bisschen länger ' von Barbara Leciejewski ist genauso wie sein Cover wunderschön. Ein sehr schöner und leicht zu lesener Schreibstil macht das Buch zu einer netten Lektüre zum entspannen. Die Hauptfigur ist Anna, Pianisten mit chinesischen Wurzeln und einem nicht gerade leichten Leben bisher. Die Mutter starb bei Ihrer Geburt und das liebevolle Zuhause was ein Kind oder auch ein erwachsener Mensch braucht, fehlte. Bis zu dem Tag als Sie Jeremias kennengelernt und alles besser wird. Vorerst.... Ein hartes Schicksal führt Anna zu Gunilla, Michel, Rose, Kurt und Anders. Alle haben wie Anna selbst Geheimnisse, Sehnsüchte und schlimme Schicksalsschläge hinter sich und gemeinsam beginnen Sie alle mit der Aufarbeitung. Ein wunderschönes Buch von dem ich gar nicht mehr verraten möchte. Lest es selbst, von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
Berührender Roman, mit Charakteren, die einen sofort ans Herz wachsen. Ohne viel Schnickschnack ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst.
Anna lebt seit 6 Jahren allein ihrer großen Münchener Altbauwohnung. Hat sie diese damals mit ihrem Verlobten Jeremias bezogen, der auf tragische Weise ums Leben gekommen ist, erhält sie nun die Kündigung. Nur wo soll Anna jetzt hin? Seit dem Tod hat sie sich zurückgezogen - ihre Freunde aufgegeben, den Kontakt zu ihrer Familie auf Sparflamme gehalten - ja sogar gearbeitet nur noch von zu Hause. Da kommt das WG-Zimmer bei Gunilla wie gerufen, denn dieses soll ihr Leben verändern! Die alte Dame wohnt zusammen mit ihrem Sohn und den Freunden Kurt-Georg und Rose in der großen Wohnung. Als Anna mit Sack und Pack in die Wohngemeinschaft einzieht, ahnen die anderen Bewohner noch nicht, dass auch für sie mit der jungen Frau eine Veränderung bevorsteht. Denn jeder Mensch hat seine Geheimnisse und Laster zu tragen. Und Anna schafft es mit ihrer Art, diese zu entlocken und ganz neuen Wind in die triste Wohngemeinschaft zu bringen. Barbara Leciejewski hat einen berührenden Roman geschrieben, der mit wenigen Charakteren und Schauplätzen auskommt. Alleine die Bewohner der WG und Anna werden mit so viel Liebe dargestellt, dass man schon ab der ersten Seite in diesem Buch gefangen ist. Am liebsten würde man als Leser fragen, ob noch ein Zimmer frei ist, um tagtäglich mit am Frühstückstisch zu sitzen oder Anna und Gunilla bei ihren Konzerten zu lauschen. Die Schicksale der einzelnen Personen haben auch mich berührt und nachdenken lassen, dass man das Leben tagtäglich genießen sollte und dankbar dafür sein sollte, dass man gesund ist. Denn wie schnell kann es zu doch Ende sein. Ein Roman fürs Herz. Absolute Leseempfehlung.

Da mich weder das Cover noch der Titel ansprachen (Entschuldigung an dieser Stelle an den Ullsteinverlag), konnte ich das Buch Für immer und noch ein bisschen länger von Barbara Leciejewski, gelesen von Ulrike Kapfer, ein paar Wochen recht gut ignorieren. Aber dann sah ich diese vielen positiven Bewertungen und da wurde ich doch neugierig, zumal mich ja gerade zwei andere Liebesromane überzeugen konnten. Doch dann kam es ganz anders: Für mich war dies gar kein Liebesroman. Ja, okey, die Protagonistin Anna verliebt sich schon in diesem Buch, aber im Vordergrund steht eine ganz andere Geschichte, eine Geschichte aus dem echten Leben, die mitten in der Covid-Zeit spielt. München 2020: Anna, Pianistin, hat vor 6 Jahren ihren Verlobten Jeremias bei einem Autounfall verloren. Seitdem lebt sie allein in der großen Altbauwohnung und versucht alle Kontakte mit Freunden und Bekannten zu vermeiden. Als Anna ihre Wohnung gekündigt wird, ist es keine Option zu ihrem Vater zu ziehen. Dieser hat sich nach dem Tod ihrer Mutter, im Kindbett, nie um sie gekümmert - schlimmer: Er hat sie direkt nach ihrer Geburt zu seinen hartherzigen Eltern gegeben. In München stehen die Leute für bezahlbare Altbauwohnungen ’Schlange’ und es ist ihr nicht möglich in dieser 3-monatigen Kündigungsfrist eine Wohnung zu finden. Ihre einzige Möglichkeit bleibt ein Zimmer in einer großen Wohnung einer Alten-WG. Ihre Mitbewohner sind alle über 70 Jahre alt, ein wenig schrullig, liebenswert aber mit kleinen Eigenarten. Als das Virus Deutschland fest im Griff hat, rücken die fünf Mitbewohner zusammen, lernen sich besser kennen, profitieren voneinander und helfen sich gegenseitig wieder ins Leben zu finden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Sprecherin des Hörbuches ist wunderbar. Leciejewski hat es ganz wunderbar verstanden ihre kaltherzige Protagonisten Anna in ihrer Geschichte langsam zu verändern - und das komplett ohne Kitsch, sondern mit Gefühl. Ein ganz liebenswertes Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich musste mir sogar das Hörbuch laden, damit ich keine Minute verpasse. 4½ Sterne

• FÜR IMMER UND EIN BISSCHEN LÄNGER • Lasst euch nicht von dem Titel und dem Cover täuschen! Hinter diesem sehr romantisch gehaltenen Buchcover verbirgt sich eine emotional-lesenswerte Geschichte mit einfallsreichen Charakteren. I N H A L T: Bis ans Lebensende wollte Anna mit Jeremiade glücklich werden. Doch sie verliert den Boden unter den Füßen als Jeremias plötzlich verstirbt und sie ganz alleine in ihrer Münchener Altbauwohnung steht. Als sie ihre Wohnung verliert, muss sie notgedrungen in eine WG mit eigentümlichen Charakteren älteren Semesters ziehen. M E I N U N G: Die Geschichte um Anna, Gunilla, Kurt, Michel und Rose ist so herzerweichend. Als Leser:in ist man inmitten der Geschichte und bekommt das Gefühl selbst Teil der WG zu sein. Leciejewski schafft vortrefflich jedem Charakter genügend Raum und Eigenschaften einzuhauchen. So sieht man sich mit Rose häkelnd im Zimmer sitzen oder mit Kurt über seine ausgeprägte DVD Sammlung fachsimpeln. Alle Charaktere haben etwas gemein: sie stehen alle an einem Wendepunkt. Trauer, Liebe, Freundschaft und Neubeginn werden inhaltlich thematisiert. Dabei ist Anna der Dreh-und Angelpunkt. Sie findet Schritt für Schritt in ein neues Leben zurück und wirft kurzerhand den pragmatischen WG Alltag um. Kurt, Rose, Gunilla erleben sich dabei bei und stellen sich ihren größten Ängsten und Geister der Vergangenheit. Die Autorin schreibt emotional, leicht und intensiv. Mitfühlen ist durch die stellenweisen Perspektivwechseln möglich und äußerst gelungen. Eine kleine Portion Romantik erfüllt das übrige, ohne in das kitschige Klischee zu versinken.
✨ Manche Bücher lesen sich nicht nur – man fühlt sie. ✨ Dieses Buch war für mich eine absolute Herzensgeschichte. Emotional, traurig, hoffnungsvoll, bewegend und gleichzeitig voller kleiner Momente, die einem beim Lesen einfach ein Lächeln schenken. Die Autorin schafft es unglaublich gut, die Gefühle der Hauptprotagonistin Anna greifbar zu machen. Man leidet mit ihr, versteht ihre Zweifel, ihre Trauer und auch ihre Ängste. Gleichzeitig zeigt die Geschichte aber auch, dass das Leben selten geradlinig verläuft. Manchmal zerbrechen Pläne, Wege ändern sich plötzlich und man muss lernen, mit einem völlig neuen Lebensentwurf umzugehen. Anna hatte sich ihre Zukunft ganz anders vorgestellt. Doch das Leben zwingt sie dazu, umzudenken und einen neuen Weg einzuschlagen. Anfangs voller Unsicherheit und Schmerz, entwickelt sich daraus nach und nach etwas Neues, Warmes und Hoffnungvolles. Genau diese Entwicklung hat mich unglaublich berührt. Besonders schön fand ich auch die Charaktere. Niemand wirkt perfekt oder glatt geschrieben. Alle haben ihre Ecken, Kanten und Fehler, aber genau dadurch fühlen sie sich so echt und liebenswert an. Barbara Leciejewski vermittelt hier auf sehr einfühlsame Weise, dass auch ein ungeplanter Weg am Ende zu einem Zuhause führen kann, mit dem man niemals gerechnet hätte. Ein wundervolles Buch voller Emotionen und definitiv eine absolute Leseempfehlung. 🤍 Manchmal wird aus Plan B genau das Leben, das man eigentlich gebraucht hat.

Nach dem Tod ihres Verlobten Jeremias vor sechs Jahren lebt Anna nach wie vor in der geräumigen Münchner Altbauwohnung, die sie damals gemeinsam bezogen hatten. Sie ist in ihrer Trauer gefangen und hält Zwiesprache mit Jeremias‘ Foto. Vor allem die Montage würde sie am liebsten aus dem Kalender tilgen, denn es war ein Montag, als sie vom Tod des geliebten Mannes erfuhr. Aber dann kündigt ihr der Vermieter, und sie ist verzweifelt, denn sie möchte das vertraute Nest nicht verlassen. Auch ist es schwierig, innerhalb weniger Monate in München eine neue Wohnung zu finden. Dann erfährt sie von einem freien Zimmer in einer Wohngemeinschaft, das erstaunlicherweise nicht so stark umkämpft ist wie alle anderen Mietobjekte. Da die Zeit drängt, lässt sie sich zögerlich darauf ein und zieht in das Zimmer in der Senioren-WG. Ihre Mitbewohner sind liebenswert und nehmen sie herzlich in ihre Gemeinschaft auf, aber schnell merkt sie, dass alle sehr zurückgezogen leben und eigentlich keiner viel von den anderen weiß. Da ist Gunilla, die alte Dame, die das Haus nicht verlässt, Rose, die ständig in ihrem Zimmer sitzt und häkelt und Kurt-Georg, der sich um die Besorgungen kümmert und ein „Briefgeheimnis“ hat. Anna spürt, dass ihre Mitbewohner geheime Sorgen und Kümmernisse haben. Auch der Nachbar, den sie über den Balkon kennenlernt, hat eigene Probleme, aber er ist stets mit einem guten Rat für sie da. Nach einiger Zeit beschließt sie, die Menschen, die sie inzwischen ins Herz geschlossen hat, aus ihrem Schneckenhaus zu holen, allerdings muss sie dafür über ihren eigenen Schatten springen und sich ebenfalls den Menschen anvertrauen. Barbara Leciejewski hat eine unnachahmliche, sehr gefühlvolle Art, besondere Geschichten zu schreiben. Ihre Charaktere sind liebenswert und oft außergewöhnlich und wollen meist so gar nicht in eine Schablone passen. So auch diesmal; die sympathischen Protagonisten sind mir immer stärker ans Herz gewachsen, je mehr ich über sie erfahren habe. Obwohl alle in der WG ihr Päckchen zu tragen haben, herrscht in dem alten Haus eine Wohlfühl-Atmosphäre. In der Geborgenheit dieser charmanten Altbauwohnung finden die Bewohner einen Weg, wieder zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Es sind die vielen kleinen Ereignisse, die den Reiz dieses Romans ausmachen, und vor allem sind es die zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Roman erzählt von Trauer, Reue und Leid aber auch von Liebe, Hoffnung und Freundschaft. Ich mag alle Romane der Autorin sehr gerne, aber dieser hier hat mich in ganz besonderer Weise berührt und mir die verschiedenen Charaktere mit all ihren Eigenheiten und ihren Schicksalen nahe gebracht. Es ist ihm sogar gelungen, meinem bisherigen Lieblingsroman von Barbara Leciejewski „In all den Jahren“ den Spitzenplatz streitig zu machen. Für mich ist dieses Buch ein besonderer Schatz, den ich immer wieder gerne aus dem Regal nehme und ein wenig darin schmökere und dabei in die liebenswerte Welt dieser außergewöhnlichen Wohngemeinschaft einzutauchen.
Da mich weder das Cover noch der Titel ansprachen (Entschuldigung an dieser Stelle an den Ullsteinverlag), konnte ich das Buch Für immer und noch ein bisschen länger von Barbara Leciejewski, gelesen von Ulrike Kapfer, ein paar Wochen recht gut ignorieren. Aber dann sah ich diese vielen positiven Bewertungen und da wurde ich doch neugierig, zumal mich ja gerade zwei andere Liebesromane überzeugen konnten. Doch dann kam es ganz anders: Für mich war dies gar kein Liebesroman. Ja, okey, die Protagonistin Anna verliebt sich schon in diesem Buch, aber im Vordergrund steht eine ganz andere Geschichte, eine Geschichte aus dem echten Leben, die mitten in der Covid-Zeit spielt. München 2020: Anna, Pianistin, hat vor 6 Jahren ihren Verlobten Jeremias bei einem Autounfall verloren. Seitdem lebt sie allein in der großen Altbauwohnung und versucht alle Kontakte mit Freunden und Bekannten zu vermeiden. Als Anna ihre Wohnung gekündigt wird, ist es keine Option zu ihrem Vater zu ziehen. Dieser hat sich nach dem Tod ihrer Mutter, im Kindbett, nie um sie gekümmert - schlimmer: Er hat sie direkt nach ihrer Geburt zu seinen hartherzigen Eltern gegeben. In München stehen die Leute für bezahlbare Altbauwohnungen ’Schlange’ und es ist ihr nicht möglich in dieser 3-monatigen Kündigungsfrist eine Wohnung zu finden. Ihre einzige Möglichkeit bleibt ein Zimmer in einer großen Wohnung einer Alten-WG. Ihre Mitbewohner sind alle über 70 Jahre alt, ein wenig schrullig, liebenswert aber mit kleinen Eigenarten. Als das Virus Deutschland fest im Griff hat, rücken die fünf Mitbewohner zusammen, lernen sich besser kennen, profitieren voneinander und helfen sich gegenseitig wieder ins Leben zu finden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Sprecherin des Hörbuches ist wunderbar. Leciejewski hat es ganz wunderbar verstanden ihre kaltherzige Protagonistin Anna in ihrer Geschichte langsam zu verändern - und das komplett ohne Kitsch, sondern mit Gefühl. Ein ganz liebenswertes Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich musste mir sogar das Hörbuch laden, damit ich keine Minute verpasse. 5 Sterne
Eine rührende Geschichte für zwischendurch. Natürlich war alles ziemlich konstruiert, aber ich hab mich in dieser WG einfach wohl gefühlt und mir einige Passagen gemerkt die noch nachhallen, z. B. das nur wenn man bis zum richtigen Ende erzählt, es eine wahre Geschichte ist....(S. 331). Schreibstil war locker und passend zu den Charakteren, als Hörbuch auch sehr schön vertont!
Das Buch hat mich durch die letzten Tage und schlaflosen Nächte begleitet. Ich habe gelacht, ich hab geweint, ich habe die Charaktere in dem Buch so lieb gewonnen und ich wäre am liebsten mit eingezogen in die WG. Das Buch war von vorn bis hinten einfach stimmig. Dass es zu Beginn der Pandemie spielt, fand ich hier mehr als passend, ohne dass es gezwungen oder aufdringlich erscheint. Es war nicht mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv das bisher schönste Buch, dass ich von ihr lesen durfte 🥰
Ausflug in für mich fremdes Genre
Liebenswerter, warmherziger Unterhaltungsroman, für Leser, die dieses Genre mögen. Die Atmosphäre und die Idee der etwas anderen WG war schön. Die Rückblicke auf die unterschiedlichen Lebensgeschichten sorgten für Abwechslung, bekamen aber im Verlauf ein Gefühl von Konstruktion. Es gibt keine Überraschungen, Annas Entwicklung, sowie die Veränderungen der WG-Herrschaften sind vorhersehbar. Ich hätte das "Virus" in der Geschichte nicht gebraucht. Die Synchronsprecherin hat eine sehr angenehme Stimme.



















































