Vielleicht können wir glücklich sein

Vielleicht können wir glücklich sein

Hardback
4.3142

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Description

Kann es Hoffnung geben, wenn die Welt in Trümmern liegt? Mitte der Vierzigerjahre rückt die Front immer näher an Deutschland heran. Während ihr Mann in Schlesien ums Überleben kämpft, versucht Klara zwischen Bombennächten, Hunger und Angst ihren vier Kindern eine schöne Kindheit zu bereiten – doch die Schuldgefühle, das jüdische Mädchen Tolla weggegeben zu haben, wüten in ihr. Als der Krieg vorbei ist und Europa in Trümmern liegt, muss Klara sich fragen, was sie retten konnte von ihren Träumen und Hoffnungen. Über fünfzig Jahre später: Nach dem Tod ihrer Großmutter entdeckt Isabell einen Karton mit Tonbändern, auf die Klara ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat. Mit ihrer Tochter auf dem Schoß lauscht Isabell der vertrauten Stimme und begibt sich auf eine emotionale Zeitreise. Zu spät erkennt sie, wer ihre oft unnahbar wirkende Großmutter wirklich war – und fragt sich: Was hätte ich getan, um die zu schützen, die ich liebe? Inspiriert durch ihre eigene Familiengeschichte, erzählt Alexa Hennig von Lange mitreißend, klug und empathisch von dem Versuch, menschlich zu bleiben – auch in dunkelsten Zeiten –, und davon, wie die Vergangenheit uns prägt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Hardback
Pages
336
Price
23.70 €

Author Description

ALEXA HENNIG VON LANGE, geboren 1973, wurde mit ihrem Debütroman ›Relax‹ (1997) zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. Seitdem hat sie mehr als 25 Romane veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Bei DuMont erschienen zuletzt die ›Heimkehr‹-Trilogie: ›Die karierten Mädchen‹ (2022), ›Zwischen den Sommern‹ (2023) und ›Vielleicht können wir glücklich sein‹ (2024). Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Berlin. www.alexahennigvonlange.de

Posts

32
All
4

Guter letzter Teil der Reihe.

4

Das war also der letzte Teil dieser Trilogie, schade, ich würde gerne noch mehr erfahren. Man bekommt einen sehr guten Eindruck davon, was Klara so distanziert und streng hat werden lassen, eine Großmutter, mit der man nicht kuschelt, sondern die man immer ein wenig fürchtet. Die Kassetten mit den Erinnerungen ihrer Großmutter ermöglichen Isabel einen Blick auf die Klara, die kurz vor ihrem Tod ganz zaghaft wieder zum Vorschein kam und es macht sie verständlicherweise traurig, nicht mehr Zeit mit dieser Klara gehabt zu haben. Auch der Titel „Vielleicht können wir glücklich sein“ ist passend, zumeist zweifelt Klara daran, ein Recht darauf zu haben, glücklich zu sein, weil sie Tolla nicht retten konnte, sie fragt sich, ob sie mutiger hätte sein sollen/müssen. Doch welche Gefahr hätte das für den Rest ihrer Familie bedeutet? Man erkennt immer wieder, dass es bei der Schuldfrage nicht nur Schwarz und Weiß gibt und man muss sich immer wieder fragen, wie man selbst gehandelt hätte. Mit äußerster Disziplin, Willenskraft und Ignorieren der eigenen Bedürfnisse gelingt es Klara, ihre Kinder weitestgehend unbeschadet durch die Kriegsjahre zu bringen, sie sehnt sich danach, Gustav wieder bei sich zu haben, um die Last nicht mehr allein tragen zu müssen und um vielleicht sogar wieder etwas Glück zu finden. Leider endet der Band viel zu früh und abrupt, ich hätte gerne mehr erfahren: Was ist mit Georg-Friedrich passiert? Wie übersteht Gustav die Jahre der Gefangenschaft? Wie gestaltet sich das Familienleben nach seiner Rückkehr? Dass er bereits vor Kriegsende eine PTBS entwickelt hat, war zu erahnen und dass diese Jahre nicht unbeschadet an Klara vorüber gegangen sind, ist auch mehr als deutlich. Wie schafft man es da, als Familie nicht auseinander zu brechen? Oder gelingt das etwa gar nicht und man macht sich etwas vor? Ein vierter Band, vielleicht auf Grundlage von Gustavs Tagebüchern, würde mir gefallen.

5

Emotionales und ergreifendes Finale der Trilogie. Auch als Hörbuch ein Genuss!

Emotionales und ergreifendes Finale der Trilogie.

Auch als Hörbuch ein Genuss!
4

Der Abschluss einer Trilogie, die mir insgesamt ganz gut gefallen hat.  Bewegend fand ich fortwährend die Geschichte rund um das jüdische Waisenmädchen Tolla und ihr Schicksal und den Gewissenskonflikt, der mit diesem Erzählstrang einherging und die Frage aufwirft, wie man sich wohl selbst an Klaras Stelle verhalten hätte.  Leider fand ich das die Rolle der Protagonistin Isabell - Klaras Enkelin - von Beginn an ziemlich blass war und das änderte sich für mich auch bis zum Ende nicht. Richtig rund war dieses Familiengefüge aus Oma, Tochter und Enkelin für mich insgesamt nicht.  Es wurde innerhalb der Familie wenig geredet und aufgearbeitet.  Trotzdem mag ich diese Reihe gerne empfehlen, denn ich finde die Schilderungen, den Zwiespalt der Menschen in der Zeit des 2. Weltkrieges, die Angst, den Kummer, die Verluste (auch informativ) gut von Alexa Hennig von Lange in Worte gefasst, die in dieser Buchreihe die Bandaufnahmen ihrer eigenen Großmutter verschriftlicht hat. 

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4.5

Ein guter Abschluss der Trilogie

Den dritten Teil der Geschichte um Klara, Gustav und ihren Kindern habe ich auch in einem Rutsch gelesen. Ich habe während des Lesens oft das Gefühl gehabt, ganz nah dabei zu sein. Der dritte Teil ließ sich gut lesen, auch wenn es hin und wieder ein paar Längen hatte. Ich kann die Trilogie empfehlen. Sie handelt zwar vom zweiten Weltkrieg und die Schrecken des Krieges werden auch angesprochen und benannt. Es geht in den Büchern mehr um die Sorgen der Protagonisten: kommt der geliebte Mann wieder nach Hause, wem darf ich was sagen, wer ist ein Spitzel im Umfeld.

3.5

Den dritten Teil konnte ich nicht ganz so hoch bewerten, da mich die meinem Empfinden nach zu langen Rückblicke auf die Inhalte der vorherigen Bände gestört haben. Zumal ich alle drei hintereinander weg gelesen habe. Auch fehlte mir etwas Tiefe. Trotzdem rundet der dritte Teil alles ab und ich habe ihn alles in allem gerne gelesen.

5

5 Sterne +++ wenn ich dieser Reihe Tausend Sterne geben könnte, wären es wohl nicht genug!

Ein Lebens-Lese-Highlight, das ich ALLEN empfehlen möchte! Die gesamte Reihe ist so berührend, erschütternd, hoffnungsvoll und vor allem nicht schwarz weiß! Die Autorin schafft es so treffend zu zeigen, wie es den durchschnittlichen Frauen ging. Wer war Täter? Wer Opfer? Es gibt unendlich viele Abstufungen dazwischen und die kommen sehr gut raus. Ich hab nur lobende Worte, lest diese Reihe!

5

Bücher wie diese sind wichtig, um daran zu erinnern, welches Unrecht geschehen ist und vor allem, wie gut es uns heute geht. 

5

Ein so berührender Abschluss der Reihe

Besser hätte die Autorin die Trilogie nicht abschließen können! Die Tränen sind geflossen. Ganz große Empfehlung! P.S. Mama, ich hab’s für dich fertig gelesen, wie versprochen 💔

5

Dieses Buch möchte man nicht aus der Hand legen..

Voller Vorfreude fing ich auch den dritten Teil an zu lesen.. Und könnte auch dieses Buch nicht aus der Hand legen. Unbedingt wollte ich doch wissen wie die Geschichte um Klara, ihrer Kinder, Täve und auch Tolla weitergeht.. Alex Henning von Lange ist mit dem Dreiteiler ein besonderes Stück Geschichte gelungen. Klare Leseempfehlung !!

5

Schuld und Sühne Klara hat sich nun entschlossen, die Leitung des Heimes abzugeben und sich fortan um ihre Familie zu kümmern. Unterstützt wird sie dabei von einem Pflichtjahrmädchen. Doch der weitere Kriegsverlauf mit der Ungewissheit über Tollas Verbleib und Täves Überleben lasten schwer auf ihr.
Isabell unterstützt weiterhin tatkräftig ihre Mutter Inge beim Ausräumen von Klaras Haus in Oldenburg. Sie hört sich auch weiter durch die Erinnerungen ihrer Großmutter und baut sich nun ein völlig anderes Bild von ihr als Mensch auf. „Vielleicht können wir glücklich sein“ ist Band 3 von Alexa Hennig von Langes „Heimkehr-Trilogie“ und damit der krönende Abschluss. Ich finde, dieser Band ist der emotional schwierigste. Es geht hier um Verurteilung, ohne Vorverurteilung, es geht um Schuld und Sühne und die Frage, inwieweit sich Außenstehende überhaupt ein Urteil erlauben dürfen und können.
Gerade Isabells Gewissenskonflikt ihrer Großmutter gegenüber ist in diesem Buch mehr als spürbar. Sie bewegt sich auf einer Seite auf sie zu und bekommt ein positiveres Bild von ihr als Mensch, andererseits fällt es ihr schwer, sie nicht zu verurteilen. Gerade Tollas Verbleib ist dabei der entscheidende Faktor für Isabells Einstufung. Auch Isabells Mutter Inge hat schwer an den Erinnerungen ihrer Mutter, aber auch ihrer Nachkriegserinnerungen zu tragen, doch im Gegensatz zu Isabell sieht sie Klara in einem anderen Licht. Für mich wirkt dieses Buch wirklich sehr authentisch. Isabell und Inge gehören unterschiedlicher Generationen an und beide gehen unterschiedlich an diese Situation heran. Während Inge den Mensch sieht, sieht Isabell das große Ganze, bewertet das System und die Menschen dahinter, die in es eingreifen oder ihrer Meinung nach nicht eingreifen. Damit zeigt das Buch aber den Konflikt, den wir bis heute haben und führen. Wer entscheidet über richtig und falsch? Was ist richtig und falsch? Darf ich mir ein Urteil darüber erlauben, was richtig und was falsch ist? Mein Fazit: Ein wirklich emotionaler Abschluss dieser Reihe, der zum Glück viele Fragen offenlägest und nicht versucht, diese zwangsweise zu beantworten. Das Buch lässt Raum zu tiefgreifenden Überlegungen, aber zeigt doch, wie wichtig Familie in allen Zeiten ist. Für all jene, die die Reihe bereits kennen, eine absolute Leseempfehlung! Für die, die sie noch nicht kennen, ebenso, dennoch sollte man die Vorgängerbände erst lesen.

3.5

Band 1 und 2 fand ich klasse leider konnte mich band 3 nicht ganz überzeugen.

5

Eine wirklich packende Geschichte, die auch nochmal viele Fragen zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte sowie zum Leben in einer Diktatur aufwirft und die Unfassbarkeit des Krieges präsent werden lässt. Sehr lesenswert und in meinen Augen nach einem gelungenen Auftakt in Band I und einigen Längen in Band II der beste Teil der Reihe.

4

3,75⭐️

Es war wieder richtig gut geschrieben und leicht zu lesen. Aber irgendwie fehlte mir in diesem Band etwas. Nachdem ich Band 2 richtig gemocht habe, war dieser Band teilweise zäh. Und während man "unwichtigeren" Dingen gefühlt 20 Seiten gewidmet hat, wurden andere einfach nur erwähnt und man hat nicht wirklich erfahren "Wieso, weshalb, warum". Fand ich zum Ende hin richtig schade 😒 Und da wären wir auch schon beim Ende. Das fand ich für diese 3 Bücher leider sehr mau und auch hier wurde wieder nur an der Oberfläche gekratzt. Nichtsdestotrotz fand ich die Triologie gut. Man konnte einige Dinge vlt besser nachvollziehen und verstehen. Die Angst und die Tragik konnte man spüren. Auch hier gab es manche Stellen, wo ich einfach mal ne kurze Pause machen musste.

4

Lesenswerte Trilogie

Sehr angenehm und unkompliziert geschrieben. Nun muss man ja sagen, dass es zur NS-Zeit haufenweise Medien gibt. Das schöne an dieser Buchreihe ist, dass es einen guten Einblick in das Leben des durchschnittlichen Bürgers gibt. Wie war es für „normale“ Leute, die weitestgehend unpolitisch sind, durchschnittliche Jobs haben und einfach ihrem Alltag nachgehen? Wie viel bekommt man mit? Wie viel weiß man? Wie viel will man wissen? In dieser breiten gesellschaftlichen Masse kommen nahezu alle möglichen Charaktere vor, von Widerständlern, Befürwortern, Opportunisten, Skeptikern, Sympathisanten … das macht es sehr gut greifbar.

3

Ich habe die Trilogie sehr gerne gelesen. Die Autorin beschreibt die Ereignisse der NS-Zeit sehr eindrücklich, sodass man sich mitten im Geschehen wiederfindet und mit Täve, Kurt, Susanne und den anderen mitfiebert. Das Ende des dritten Bandes wirkte jedoch etwas überstürzt, während mir der Anfang durch einige überflüssige Wiederholungen etwas langatmig erschien. Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass einige offene Fragen noch beantwortet werden. Besonders das Ende rund um Georg-Friedrich kam mir zu kurz. Teilweise wirkten die Dialoge auf mich etwas unnatürlich, insbesondere die Gespräche der Kinder im Alter von etwa ein bis sechs Jahren erschienen mir nicht realistisch.

3

Ich hätte mir bei einigen Plotbestandteilen für diesen Abschluss der Trilogie eine ausführlichere Auflösung gewünscht. Es wirkte sehr abrupt und auf die Schnelle beendet. Die Metaebenen zwischen Isabell und der Autorin fand ich irgendwann zu nervig und too much.

Das Buch hätte man in 20 Seiten zusammenfassen und in den zweiten Band integrieren können. Schwächster der Reihe. Dennoch eindrücklich bedrückend.

5

Die Geschichte geht weiter und einige Rätsel sind gelöst. Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.

5

Ein bewegtes Leben.

Ein toller Abschluss dieser bewegenden Triologie. Die ersten beiden Teile hatte ich schon vor einiger Zeit beendet, aber ich habe nur wenige Minuten gebraucht, bis mir die Handlung wieder ganz präsent war. Eine sehr berührende Geschichte von der Kaiserzeit bis in die Nachkriegszeit basierend auf Originaltonaufnahmen der Großmutter der Autorin. Einfach toll.

4.5

Eine Trilogie über Verantwortung

Eine Trilogie , die gerade in die heute Zeit besonders gut passt. Zunächst fand ich es sehr angenehm zu lesen, das die Geschichte immer zwischen der Hauptperson Clara und der Enkelin Isabelle wechselt. Das erzeugt immer wieder genug Spannung, das man unbedingt weiter lesen will um zu erfahren wie es in den jeweiligen Leben weiter ging. Das der Hauptperson das Waisenkind Tolla an die Seite gestellt wurde, die es im Leben der Clara nicht wirklich gab, tut der Geschichte aber gut und bringt dem Leser den Konflikt näher, wie man sich denn jemals „richtig“ Entscheiden kann in seinem Handeln. Die eine Frage die auch Clara beschäftigt, ab wann hätte man etwas merken müssen, wann hat man evtl. den falschen Weg eingeschlagen und hätte es etwas geändert, wenn man sich gegen das Regime gestellt hätte oder hätte man dann die Familie noch mehr in Gefahr gebracht, scheint mir auch heute sehr wichtig. Wir verstehen ja oft nicht warum unsere Großeltern sich auch haben vereinnahmen lassen von der rechten Propaganda und ich frage mich oft sind wir gerade wieder an so einer Stelle im Leben wo wir ganz schleichend solchen Gedanken Raum geben und zusehen, wie so viele sich von den rechten Slogans mitreißen lassen? Ich glaube das es für niemanden leicht war damals mit dem Strom zu schwimmen um nicht aufzufallen und später darüber mit den Nachkommen zu sprechen. Diese Zeit wollen wohl Alle ungeschehen machen. Wieviel leichter es für Claras Freundin Susanne war, die als Single die Möglichkeit hatte klar Opposition zu beziehen, da sie ja auch nur für sich selber verantwortlich war. Clara musste ja immer auch das Leben ihrer Kinder im Blick behalten für die sie ganz alleine Sorge tragen musste. Mich hat die Geschichte sehr berührt und ich kann die Trilogie absolut empfehlen.

4

Erschreckend, wie aktuell, auch wenn das Ende ein wenig mehr Ausführlichkeit verdient hätte.

4

Das Finale einer unglaublich berührenden Familiengeschichte. Ein Pageturner.

5

Wir können es uns nicht vorstellen.

Was war das für eine schreckliche Zeit. Frau von Lange macht es so spürbar und greifbar, die Machtlosigkeit und Angst, die die Menschen beherrscht hat. Sehr bewegend und absolut lesenswert.

3.5

Spannend und mitfühlend wird die Geschichte um Klara Erfurt zu Ende erzählt. Es ist so wichtig in dieser erzählerischen Art zu erleben, wie es war, während der Nazizeit zu leben. Leider wurden einige Begebenheiten häufig wiederholt, so dass mich das gestört hat. Insgesamt war die Trionlgie gut erzählt und man hat ein Gefühl für die Zwänge und Notlagen der Menschen im Dritten Reich bekommen. Möge dies nie wieder geschehen! Leseempfehlung.

4

The end 🙏🏼

Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen traurig, diese Trilogie mit dem letzten Band „Vielleicht können wir glücklich sein“ beendet zu haben. Es hat sich angefühlt, als wäre ich die ganze Zeit mit dabei gewesen und hätte die Geschichte gemeinsam mit den Charakteren erlebt. Besonders der Schreibstil der Autorin hat es mir leicht gemacht, mitzufühlen und richtig in die Geschichte einzutauchen. Das Ende kam für mich etwas plötzlich. Auch wenn alle offenen Fragen geklärt wurden, hätte ich mir gewünscht, noch ein bisschen länger in diesem Moment bleiben zu können. Trotzdem hat mich die Geschichte nachhaltig berührt. Sie erinnert daran, wie wertvoll die gemeinsame Zeit mit unseren Liebsten ist und wie wichtig es ist, miteinander zu sprechen. Vor allem über das, was war und über das, was vielleicht frühere Generationen noch in sich tragen. Solche Themen dürfen nicht in Vergessenheit geraten! 🫂

4

Die Geschichte in den vierziger Jahren finde ich interessant und spannend erzählt. Schwierigkeiten habe ich mit der Rahmenhandlung. Wenn man Informationen findet über Personen aus Dent Zeit, die bei der Wehrmacht waren oder bei der SS oder ein nationalsozialistisches Frauenbildungsheim geführt haben, dann kann man diese Personen, in meinen Augen, nicht ausschließlich positiv darstellen. Das müsste hinterfragt werden, der Teil fehlt mir leider.

3

Die beschreibung der NS Zeit hat mir gut gefallen, jedoch die Blicke in die heutige Zeit waren mir etwas zu lang und auch etwas zu selbstlobend von der Autorin.

4

Viel zu kurz

Es war wieder schön und bewegend, aber wirkte fast als hätte schnell ein Abschluss der Reihe her gemusst. Diesmal hat mir der emotionale Tiefgang gefehlt. Die Details, zum Beispiel: was ist genau mit Georg-Friedrich passiert? Was mit Täve in der Gefangenschaft? Wie kam Klara in der Nachkriegszeit zurecht? All das fehlt mir in dem Buch. Trotzdem ist die Trilogie lesenswert, auch wenn der letzte Band zu hastig abgehandelt wurde.

3.5

Leider hat es mich im Vergleich der beiden anderen weniger überzeugt… es hat sich dann doch irgendwann gezogen.

4.5

Ich habe alle drei Bücher hintereinander gelesen. Sie sind wirklich 'großes Kino'. Über den Inhalt wurde ja in diversen Beiträgen reichlich berichtet, also beschränke ich mich darauf eine klare Leseempfehlung auszusprechen, auch wenn es mir am Ende des dritten Buches etwas zu schnell mit dem 'bin fertig' ging. Einige Fragen sind bei mir unbeantwortet geblieben.🤓

4

Eine rührend Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg, der hinter die Kulissen schaut und klar macht, dass nicht jeder wie die Nationalsozialisten dachte... wer hätte sich von uns wirklich dem ganzen zur Wehr gesetzt und sich "einfach " angepasst. So verrückt und traurig es auch ist, es wäre wohl nicht anders als damals...

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