Zwischen den Sommern
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Description
Book Information
Author Description
ALEXA HENNIG VON LANGE, geboren 1973, wurde mit ihrem Debütroman ›Relax‹ (1997) zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. Seitdem hat sie mehr als 25 Romane veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Bei DuMont erschienen zuletzt die ›Heimkehr‹-Trilogie: ›Die karierten Mädchen‹ (2022), ›Zwischen den Sommern‹ (2023) und ›Vielleicht können wir glücklich sein‹ (2024). Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Berlin. www.alexahennigvonlange.de
Posts
Ein würdiger zweiter Teil. Ich finde es gut, dass es kein kitschiges- eher realistisches Ende gab. Die Oma der Autorin zum Ende erneut zu hören, berührte mich auch dieses Mal wieder. In beiden Teilen finde ich es sehr gut, dass im Nachwort auf den Inhalt eingegangen wird….wäre vielleicht auch zu Beginn der beiden Teile jeweils gut gewesen.
Man spürt die Zerrissenheit und den Schmerz
Was für eine schreckliche Zeit und immer noch werden Kriege geführt und es kommen schlimme Menschen nach, die glauben mit Gewalt zu Macht zu kommen. Das Buch macht deutlich, dass man das nicht zulassen darf. Und trotzdem spürt man die Machtlosigkeit und das Gefühl des Ausgeliefert seins.
So bewegend
Mich nimmt Klaras Geschichte sehr mit. Das liegt vielleicht auch daran, dass es die letzte Buchreihe war, die meine Mutter begeistert gelesen hat und nicht beenden konnte. 💔 Nun lese ich sie für sie fertig. Ich mag die Zeitsprünge zwischen damals und heute enorm. Das verleiht dem Ganzen eben auch die Verbindung zum Jetzt und zu unser alle Geschichte. Ich kann es kaum erwarten, nun den dritten Band zu lesen.
Gelungene Fortsetzung. Ich mag die Beschreibungen der Natur zu den unterschiedlichen Jahreszeiten, den Kontrast zu den Grausamkeiten des Krieges. Leider erfährt man fast nichts mehr zu Tolla, auch eine Perspektive aus Gustavs Sicht wäre bereichernd gewesen. Dennoch habe ich es gern gelesen und werde auch den Abschlussband der Trilogie in Kürze beginnen.
Als Fortsetzung des gelungenen ersten Teils bietet "Zwischen den Sommern" eine interessante Weiterführung von Klaras Geschichte, erreicht aber nicht ganz die Qualität seines Vorgängers. Die Erzählung entwickelt leider nicht die gleiche fesselnde Wirkung wie der erste Band. Besonders beeindruckend sind die im Buch verarbeiteten Kriegsschicksale und historischen Informationen, die in ihrer Darstellung erschütternd und eindringlich sind. Diese geschichtlichen Aspekte bilden definitiv das Herzstück des Romans. Fazit: Eine solide, wenn auch nicht ganz so mitreißende Fortsetzung, die besonders durch ihre historische Tiefe und die erschütternden Kriegserzählungen überzeugt.
Eine gelungene Fortsetzung
Die Geschichte von Klara in der Zeit des 2. Weltkriegs ist fesselnd erzählt. Ich habe das Buch in drei Tagen gelesen. Klara ist Heimleiterin eines Kurheims für Kinder und bildet hier Kindergärtnerinnen aus. Alles in allem ist es sehr harmonisch und die Kinder und die Erwachsenen verstehen sich und unterstützen sich gegenseitig. Der Krieg ist in dieser Idylle nur durch die täglich vorgetragenen Nachrichten und - viel schlimmer und tragischer - durch die Einberufung der Männer spürbar. Klara meistert den Alltag im Heim und zu Hause mit drei kleinen Kindern. Der Ehemann kämpft an der Front. Für die damalige Zeit erscheint mir Klara sehr selbstständig und emanzipiert (in Maßen). Sie ist mir sehr sympathisch geworden. Derzeit lese ich immer wieder Bücher über den Krieg, das Leben zu Kriegszeiten aus Sicht der Frauen. Ich habe großen Respekt davor, wie die Frauen das Leben gemeistert haben. Oft mit kleinen Kindern und der Angst, den Mann und Vater der Kinder nie mehr wiederzusehen. Dieses Buch schildert diese Situation sehr eindrucksvoll. Ab und zu hatte ich auch Tränen in den Augen. Jetzt bin ich auf den dritten Band gespannt.
„Zwischen den Sommern“ ist der zweite Band der Heimat-Trilogie , spielt zwischen 1938 und 1943 sowie in der zweiten Zeitebene 2003 und zeigt den Zwiespalt der Klara Erfurt zwischen ihrer inneren Einstellung und den Forderungen eines unmenschlichen Systems. Es zeigt aber auch , dass hinter dem Menschen, den wir zu kennen glauben, viel mehr verborgen sein könnte. Deshalb sollte man miteinander reden, so lange es möglich ist. Die Weiterentwicklung der Klara hat mich wieder sehr gefesselt, man sollte aber vorher den ersten Band gelesen haben , um alles zu verstehen. Ich kam beim Lesen auch wieder an einen Punkt, wo ich mich fragte, wie ich mich verhalten hätte unter diesen gesellschaftlichen Bedingungen. Ich warte schon auf den Dritten Teil und gebe eine klare Leseempfehlung.
Viele Gefühle und Emotionen
Der zweite Teil der „Heimkehr-Trilogie“ war insgesamt ein sehr nachdenkliches und tiefgründiges Buch. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, wieder in die Geschichte hineinzufinden, da die Handlung nicht besonders spannend ist. Der Fokus liegt hier viel stärker auf Gedanken und Gefühlen. Ich fand es spannend, wie leicht es mir als Leserin fiel, mich in die Gefühlswelt der verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen. Man denkt viel mit und fragt sich ständig, wie man selbst gehandelt hätte. Insgesamt ist es ein eher leises, aber sehr bewegendes Buch über Familie, Geheimnisse und die Frage, wie viel Vergangenheit eigentlich in der Gegenwart steckt. Ich kann es jedem ans Herz legen, der historische Romane mag, sich für die NS-Zeit interessiert und bereit ist, sich auf eine emotionale Geschichte einzulassen 🤍
Gelungene Fortsetzung.
📌 "Alles war anders, obwohl sich kaum etwas geändert zu haben schien." - S. 157 Auch Band 2 in der Klaras Lebensgeschichte als Leiterin im Frauenbildungsheim, während der Kriegsjahre weitererzählt wird, war sehr anschaulich und auch informativ geschildert. Während ihr Mann Gustav an der Front ist, trägt sie die Sorge und Verantwortung, für die nunmehr drei eigenen Kinder und ihre Schützlinge im Heim. Im zweiten Teil erfährt man auch von Klaras Enkeltochter, aus der Gegenwart, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die alten Tonaufnahmen anzuhören und zu recherchieren, was die strenge Großmutter zu Lebzeiten verschwiegen hat. Gut, dass Teil 3 schon bereit liegt.

Ich wünsche der Klara, die ihre Erinnerungen unzähligen Kassetten anvertraut hat, dass sie den Frieden gefunden hat, den sie gesucht hat. Mich hat in diesem 2. Teil nicht nur die Vergangenheit sehr berührt, Heirat, Kinder, Krieg, Trauer und Verlust, sondern auch die Gegenwart. Nach Klaras Tod entdecken ihre Tochter und Enkelin eine Frau, die sie nicht kannten. Da ist natürlich Trauer, aber auch die beschämende Erkenntnis, nie Fragen gestellt, sich nicht interessiert zu haben. Ein Gefühl, dass mir leider sehr vertraut ist.
Highlight
Wer waren unsere Großeltern zur Zeit des Kriegs? Und wie hätte ich mich verhalten? Alexa Hennig von Lange setzt sich in der Reihe mit Fragen auseinander, die in vielen Familien bis heute unbeantwortet bleiben. Eine ergreifende Geschichte, die auf dem Leben ihrer Großmutter beruht und die ich allen unbedingt empfehlen will!!
Wer ist Klara? - Die Wahrheit auf Kassetten Klara und ihr Mann sind in Sandersleben angekommen und beziehen ihr neues Heim gleich in der Nähe des Frauenbildungsheims. Während sie eine Familie gründen, hadert Klara immer noch mit ihrer Entscheidung, Tolla weggeschickt zu haben. Während der Krieg immer weiter voranschreitet, fragt sich Klara, ob sie dieses Leben wirklich so leben möchte. Nachdem Isabell mit ihrer kleinen Familie nach Oldenburg gezogen ist, kommen ihre Oma Klara und sie sich immer näher. Langsam finden die beiden eine Verbindung zueinander, die jäh unterbrochen wird. Isabell und ihre Mutter werden daraufhin mit der Vergangenheit Klaras konfrontiert und jede für sich, stellt sich so ihre Fragen. „Zwischen den Sommern“ von Alexa Hennig von Lange ist der zweite Band der Trilogie um die Erzählung des Lebens der Klara Erfurt. Diese ist eine fiktive Romanfigur, die aber auf zum großen Teil auf den wahren Erlebnissen der Großmutter der Autorin beruhen. Für mich hat die Autorin mit Klara eine beeindruckende Persönlichkeit geschaffen. Klara ist eine Frau zwischen Pflichtbewusstsein, Pragmatismus, aber auch Bodenständigkeit. Ihr ist zu jederzeit bewusst, in welchem System sie sich bewegt und wie sie sich verhalten muss. Dennoch bleibt sie sich treu, lässt sich nicht verbiegen und hinterfragt Dinge. Im Alter wirkt sie sehr zurückgezogen und verschlossen. Ich denke, dass sich gerade zum Ende dieses Teils Erklärungen finden lassen, wieso das so ist. Dennoch zieht sich diese verschlossene Haltung wie eine Art Spannungskurve durch die bisherigen Romanteile, sodass immer die Frage bleibt „Was hat Klara zu diesem Menschen gemacht?“. War sie am Anfang auch ihrer Familie gegenüber für den Leser sehr distanziert, kommt nach und nach eine andere Person ans Tageslicht. Während also Klara als Charakter sehr strebsam und abgebrüht wirkt, schafft es Alexa Hennig von Lange auch eine sensible Persönlichkeit darzustellen. Das ist ihr m.E. in beeindruckender Form gelungen, gerade in der Darstellung der Beziehung zu Isabell und Inge, die sich, jede auf ihre Weise, mit Klaras Leben auseinandersetzen. Ich gebe zu, der Roman ist für mich auch etwas besonderes, da er in meiner Heimat spielt, sodass ich ihn von einer etwas anderen Seite betrachte und damit ein Verbundenheitsgefühl existiert. Alles in allem hat Alexa Hennig von Lange mit diesem zweiten Teil hervorragend an den ersten Band angeknüpft und nimmt den Leser von der ersten Seite an mit. Ein beeindruckender biografischer Roman, der die ungesühnten Seiten des Lebens in der Zeit des 2. Weltkriegs aufzeigt. Von daher gibt es meinerseits eine absolute Leseempfehlung für all jene, die historische Romane mit biografischem Charakter mögen!
Interessante und spannende Fortsetzung der Trilogie über eine Leiterin eines Frauenbildungsheims zur Zeit des Nationalsozialismus und zweiten Weltkrieges. Als Hörbuch wunderbar gesprochen. Die täglichen kleinen Ereignisse, Schicksalsschläge und der ständige innere Konflikt vor den dramatischen Kriegsgeschehen sind glaubhaft und realistisch erzählt. Sie stoßen andere Blickwinkel auf das Handeln der damaligen Menschen an. Der zweiten Teils ist etwas schwächer als der erste, aber immer noch lohnenswert und fesselnd. Die Unterbrechungen für die "Rahmenhandlung" in der Jetzt-Zeit hätte es für mich auch hier nicht gebraucht. Sie haben keinen eigenen Spannungsbogen , auch wenn die Charaktere sehr glaubhaft getroffen sind. Das Ende macht neugierig auf den letzten abschließenden Band. Ich höre auf jeden Fall weiter, wenn Teil drei erscheint.

Was für eine Geschichte! Lesenswert, ungemein berührend, bewegend, emotional und echt. Auf zwei Zeitebenen wird die Story erzählt. Klara in den 30er Jahren eine für damalige Verhältnisse unabhängige Frau, arbeitet als Leiterin eine Bildungsheims. Sie heiratet, bekommt Kinder, bleibt immer Leiterin und muss ihren Mann in den Kroeg ziehen lassen. Isabell, Klaras Enkelin findet ihre Großmutter tot im Garten. Beim Durchschauen der notwendigen Unterlagen findet sie Tonbandaufnahmen. Zeugnisse ihrer Oma, Erzählungen und Erinnerungen aus ihrem Leben als Ehefrau und Mutter, aber vor allem als Leiterin des Bildungsheims. In einer Funktion, die das damalige Regime gestützt und unterstützt hat. Nun stellen sich Fragen nach der wahren Klara. Wow, was für ein Buch. Die Geschichte fühlt sich so echt an. Geheimnisse die niemals ausgesprochen wurden, die das Familienleben geprägt haben und somit auch Verhaltensweisen eingeführt haben. Wenn "Die Nachtigall" von Kristin Hannah der Blockbuster ist, mit großartigen Schsuspielern und jeder Menge Werbebudget, dann ist "Zwischen den Sommern" der Film, der im Programmkino läuft und viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Rührt Die Werbetrommel für ein Buch, das so viel Deutsch (österreichische) Wahrheit beinhaltet.
Die Geschichte von Klara geht weiter und es hat Spaß gemacht, Klara auf ihrem weiteren Lebensweg zu begleiten. Ich fand das Buch wesentlich stärker als "Die karierten Mädchen". Sehr gut gemacht, wie die Autorin auch immer wieder Begebenheiten aus dem ersten Band aufgreift, so daß auch Leser*innen, die den ersten Band nicht gelesen haben, dem Inhalt mühelos folgen können. Ich freue mich schon auf den dritten Band!
"Zwischen den Sommern" ist bereits der zweite Band der 'Heimkehr-Trilogie' von @alexahennigvonlange. Aber auch allen, die wie ich den ersten Band nicht gelesen haben, kann ich die Geschichte von Klara und Isabell nur empfehlen. Mich hat sie jedenfalls schnell in ihren Bann gezogen und Alexa Henning von Langes wundervoller Schreibstil hat es mir schwer gemacht, das Buch zwischendurch zur Seite zu legen. Am Ende blieb ich mit Fragen zurück. Nicht nur zu Klaras Geschichte, sondern auch der meiner Familie. Und mit einer ganzen Palette an Gefühlen, die von Wehmut, Trauer und Schmerz bis hin zu Hoffnung, Freude und Melancholie reichten. Besonders fand ich, wie die Frage nach Schuld und Unschuld, die uns wohl alle beschäftigt, wenn unsere Vorfahren denn im nationalsozialistischen Deutschland lebten, in die Geschichte eingewebt wurde und mich noch immer zum nachdenken bringt.
Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, aber der erste Teil dieser Trilogie ist vollkommen an mir vorbei gegangen... Ich finde, man kann diesen zweiten Band super solo lesen, trotzdem werde ich "Die karierten Mädchen" jetzt noch lesen. Die beiden Zeitebebenen greifen wunderbar ineinander, ich habe das Buch gar nicht wieder weglegen wollen. Genau wie Isabell war ich fasziniert von Klaras Leben im zweiten Weltkrieg. Wie weit ist man bereit, seine Ideale und Haltung zu verraten, um sich selbst und seine Lieben zu retten. Und wie sehr macht man sich damit schuldig. Ich bin wirklich auf den Abschluss der Familienchronik gespannt und freue mich drauf, dieses Buch ein paar Mal zu Weihnachten zu verschenken.
Bewegend
Auch den zweiten Band konnte ich nicht aus der Hand legen. Die Frage nach der Mitschuld und was man hätte anders tun können, trägt sich durch die Lebensgeschichte von Klara, die versucht hat trotz der politischen Umstände, die ihr anvertrauten Mädchen zu schützen und sie zu guten Menschen zu erziehen. Vielleicht hat sie dadurch mehr bewirkt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Denn wie wäre die Erziehung der Mädchen/ Kinder in einem absoluten regiemkonformen Heim verlaufen und welche Schäden hätten ihre Seelen genommen. Ich bin sehr gespannt, ob man im dritten Band mehr über Tolla erfährt und ob die Töchter von Klara sie vielleicht sogar ausfindig machen können.
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Author Description
ALEXA HENNIG VON LANGE, geboren 1973, wurde mit ihrem Debütroman ›Relax‹ (1997) zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. Seitdem hat sie mehr als 25 Romane veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Bei DuMont erschienen zuletzt die ›Heimkehr‹-Trilogie: ›Die karierten Mädchen‹ (2022), ›Zwischen den Sommern‹ (2023) und ›Vielleicht können wir glücklich sein‹ (2024). Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Berlin. www.alexahennigvonlange.de
Posts
Ein würdiger zweiter Teil. Ich finde es gut, dass es kein kitschiges- eher realistisches Ende gab. Die Oma der Autorin zum Ende erneut zu hören, berührte mich auch dieses Mal wieder. In beiden Teilen finde ich es sehr gut, dass im Nachwort auf den Inhalt eingegangen wird….wäre vielleicht auch zu Beginn der beiden Teile jeweils gut gewesen.
Man spürt die Zerrissenheit und den Schmerz
Was für eine schreckliche Zeit und immer noch werden Kriege geführt und es kommen schlimme Menschen nach, die glauben mit Gewalt zu Macht zu kommen. Das Buch macht deutlich, dass man das nicht zulassen darf. Und trotzdem spürt man die Machtlosigkeit und das Gefühl des Ausgeliefert seins.
So bewegend
Mich nimmt Klaras Geschichte sehr mit. Das liegt vielleicht auch daran, dass es die letzte Buchreihe war, die meine Mutter begeistert gelesen hat und nicht beenden konnte. 💔 Nun lese ich sie für sie fertig. Ich mag die Zeitsprünge zwischen damals und heute enorm. Das verleiht dem Ganzen eben auch die Verbindung zum Jetzt und zu unser alle Geschichte. Ich kann es kaum erwarten, nun den dritten Band zu lesen.
Gelungene Fortsetzung. Ich mag die Beschreibungen der Natur zu den unterschiedlichen Jahreszeiten, den Kontrast zu den Grausamkeiten des Krieges. Leider erfährt man fast nichts mehr zu Tolla, auch eine Perspektive aus Gustavs Sicht wäre bereichernd gewesen. Dennoch habe ich es gern gelesen und werde auch den Abschlussband der Trilogie in Kürze beginnen.
Als Fortsetzung des gelungenen ersten Teils bietet "Zwischen den Sommern" eine interessante Weiterführung von Klaras Geschichte, erreicht aber nicht ganz die Qualität seines Vorgängers. Die Erzählung entwickelt leider nicht die gleiche fesselnde Wirkung wie der erste Band. Besonders beeindruckend sind die im Buch verarbeiteten Kriegsschicksale und historischen Informationen, die in ihrer Darstellung erschütternd und eindringlich sind. Diese geschichtlichen Aspekte bilden definitiv das Herzstück des Romans. Fazit: Eine solide, wenn auch nicht ganz so mitreißende Fortsetzung, die besonders durch ihre historische Tiefe und die erschütternden Kriegserzählungen überzeugt.
Eine gelungene Fortsetzung
Die Geschichte von Klara in der Zeit des 2. Weltkriegs ist fesselnd erzählt. Ich habe das Buch in drei Tagen gelesen. Klara ist Heimleiterin eines Kurheims für Kinder und bildet hier Kindergärtnerinnen aus. Alles in allem ist es sehr harmonisch und die Kinder und die Erwachsenen verstehen sich und unterstützen sich gegenseitig. Der Krieg ist in dieser Idylle nur durch die täglich vorgetragenen Nachrichten und - viel schlimmer und tragischer - durch die Einberufung der Männer spürbar. Klara meistert den Alltag im Heim und zu Hause mit drei kleinen Kindern. Der Ehemann kämpft an der Front. Für die damalige Zeit erscheint mir Klara sehr selbstständig und emanzipiert (in Maßen). Sie ist mir sehr sympathisch geworden. Derzeit lese ich immer wieder Bücher über den Krieg, das Leben zu Kriegszeiten aus Sicht der Frauen. Ich habe großen Respekt davor, wie die Frauen das Leben gemeistert haben. Oft mit kleinen Kindern und der Angst, den Mann und Vater der Kinder nie mehr wiederzusehen. Dieses Buch schildert diese Situation sehr eindrucksvoll. Ab und zu hatte ich auch Tränen in den Augen. Jetzt bin ich auf den dritten Band gespannt.
„Zwischen den Sommern“ ist der zweite Band der Heimat-Trilogie , spielt zwischen 1938 und 1943 sowie in der zweiten Zeitebene 2003 und zeigt den Zwiespalt der Klara Erfurt zwischen ihrer inneren Einstellung und den Forderungen eines unmenschlichen Systems. Es zeigt aber auch , dass hinter dem Menschen, den wir zu kennen glauben, viel mehr verborgen sein könnte. Deshalb sollte man miteinander reden, so lange es möglich ist. Die Weiterentwicklung der Klara hat mich wieder sehr gefesselt, man sollte aber vorher den ersten Band gelesen haben , um alles zu verstehen. Ich kam beim Lesen auch wieder an einen Punkt, wo ich mich fragte, wie ich mich verhalten hätte unter diesen gesellschaftlichen Bedingungen. Ich warte schon auf den Dritten Teil und gebe eine klare Leseempfehlung.
Viele Gefühle und Emotionen
Der zweite Teil der „Heimkehr-Trilogie“ war insgesamt ein sehr nachdenkliches und tiefgründiges Buch. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, wieder in die Geschichte hineinzufinden, da die Handlung nicht besonders spannend ist. Der Fokus liegt hier viel stärker auf Gedanken und Gefühlen. Ich fand es spannend, wie leicht es mir als Leserin fiel, mich in die Gefühlswelt der verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen. Man denkt viel mit und fragt sich ständig, wie man selbst gehandelt hätte. Insgesamt ist es ein eher leises, aber sehr bewegendes Buch über Familie, Geheimnisse und die Frage, wie viel Vergangenheit eigentlich in der Gegenwart steckt. Ich kann es jedem ans Herz legen, der historische Romane mag, sich für die NS-Zeit interessiert und bereit ist, sich auf eine emotionale Geschichte einzulassen 🤍
Gelungene Fortsetzung.
📌 "Alles war anders, obwohl sich kaum etwas geändert zu haben schien." - S. 157 Auch Band 2 in der Klaras Lebensgeschichte als Leiterin im Frauenbildungsheim, während der Kriegsjahre weitererzählt wird, war sehr anschaulich und auch informativ geschildert. Während ihr Mann Gustav an der Front ist, trägt sie die Sorge und Verantwortung, für die nunmehr drei eigenen Kinder und ihre Schützlinge im Heim. Im zweiten Teil erfährt man auch von Klaras Enkeltochter, aus der Gegenwart, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die alten Tonaufnahmen anzuhören und zu recherchieren, was die strenge Großmutter zu Lebzeiten verschwiegen hat. Gut, dass Teil 3 schon bereit liegt.

Ich wünsche der Klara, die ihre Erinnerungen unzähligen Kassetten anvertraut hat, dass sie den Frieden gefunden hat, den sie gesucht hat. Mich hat in diesem 2. Teil nicht nur die Vergangenheit sehr berührt, Heirat, Kinder, Krieg, Trauer und Verlust, sondern auch die Gegenwart. Nach Klaras Tod entdecken ihre Tochter und Enkelin eine Frau, die sie nicht kannten. Da ist natürlich Trauer, aber auch die beschämende Erkenntnis, nie Fragen gestellt, sich nicht interessiert zu haben. Ein Gefühl, dass mir leider sehr vertraut ist.
Highlight
Wer waren unsere Großeltern zur Zeit des Kriegs? Und wie hätte ich mich verhalten? Alexa Hennig von Lange setzt sich in der Reihe mit Fragen auseinander, die in vielen Familien bis heute unbeantwortet bleiben. Eine ergreifende Geschichte, die auf dem Leben ihrer Großmutter beruht und die ich allen unbedingt empfehlen will!!
Wer ist Klara? - Die Wahrheit auf Kassetten Klara und ihr Mann sind in Sandersleben angekommen und beziehen ihr neues Heim gleich in der Nähe des Frauenbildungsheims. Während sie eine Familie gründen, hadert Klara immer noch mit ihrer Entscheidung, Tolla weggeschickt zu haben. Während der Krieg immer weiter voranschreitet, fragt sich Klara, ob sie dieses Leben wirklich so leben möchte. Nachdem Isabell mit ihrer kleinen Familie nach Oldenburg gezogen ist, kommen ihre Oma Klara und sie sich immer näher. Langsam finden die beiden eine Verbindung zueinander, die jäh unterbrochen wird. Isabell und ihre Mutter werden daraufhin mit der Vergangenheit Klaras konfrontiert und jede für sich, stellt sich so ihre Fragen. „Zwischen den Sommern“ von Alexa Hennig von Lange ist der zweite Band der Trilogie um die Erzählung des Lebens der Klara Erfurt. Diese ist eine fiktive Romanfigur, die aber auf zum großen Teil auf den wahren Erlebnissen der Großmutter der Autorin beruhen. Für mich hat die Autorin mit Klara eine beeindruckende Persönlichkeit geschaffen. Klara ist eine Frau zwischen Pflichtbewusstsein, Pragmatismus, aber auch Bodenständigkeit. Ihr ist zu jederzeit bewusst, in welchem System sie sich bewegt und wie sie sich verhalten muss. Dennoch bleibt sie sich treu, lässt sich nicht verbiegen und hinterfragt Dinge. Im Alter wirkt sie sehr zurückgezogen und verschlossen. Ich denke, dass sich gerade zum Ende dieses Teils Erklärungen finden lassen, wieso das so ist. Dennoch zieht sich diese verschlossene Haltung wie eine Art Spannungskurve durch die bisherigen Romanteile, sodass immer die Frage bleibt „Was hat Klara zu diesem Menschen gemacht?“. War sie am Anfang auch ihrer Familie gegenüber für den Leser sehr distanziert, kommt nach und nach eine andere Person ans Tageslicht. Während also Klara als Charakter sehr strebsam und abgebrüht wirkt, schafft es Alexa Hennig von Lange auch eine sensible Persönlichkeit darzustellen. Das ist ihr m.E. in beeindruckender Form gelungen, gerade in der Darstellung der Beziehung zu Isabell und Inge, die sich, jede auf ihre Weise, mit Klaras Leben auseinandersetzen. Ich gebe zu, der Roman ist für mich auch etwas besonderes, da er in meiner Heimat spielt, sodass ich ihn von einer etwas anderen Seite betrachte und damit ein Verbundenheitsgefühl existiert. Alles in allem hat Alexa Hennig von Lange mit diesem zweiten Teil hervorragend an den ersten Band angeknüpft und nimmt den Leser von der ersten Seite an mit. Ein beeindruckender biografischer Roman, der die ungesühnten Seiten des Lebens in der Zeit des 2. Weltkriegs aufzeigt. Von daher gibt es meinerseits eine absolute Leseempfehlung für all jene, die historische Romane mit biografischem Charakter mögen!
Interessante und spannende Fortsetzung der Trilogie über eine Leiterin eines Frauenbildungsheims zur Zeit des Nationalsozialismus und zweiten Weltkrieges. Als Hörbuch wunderbar gesprochen. Die täglichen kleinen Ereignisse, Schicksalsschläge und der ständige innere Konflikt vor den dramatischen Kriegsgeschehen sind glaubhaft und realistisch erzählt. Sie stoßen andere Blickwinkel auf das Handeln der damaligen Menschen an. Der zweiten Teils ist etwas schwächer als der erste, aber immer noch lohnenswert und fesselnd. Die Unterbrechungen für die "Rahmenhandlung" in der Jetzt-Zeit hätte es für mich auch hier nicht gebraucht. Sie haben keinen eigenen Spannungsbogen , auch wenn die Charaktere sehr glaubhaft getroffen sind. Das Ende macht neugierig auf den letzten abschließenden Band. Ich höre auf jeden Fall weiter, wenn Teil drei erscheint.

Was für eine Geschichte! Lesenswert, ungemein berührend, bewegend, emotional und echt. Auf zwei Zeitebenen wird die Story erzählt. Klara in den 30er Jahren eine für damalige Verhältnisse unabhängige Frau, arbeitet als Leiterin eine Bildungsheims. Sie heiratet, bekommt Kinder, bleibt immer Leiterin und muss ihren Mann in den Kroeg ziehen lassen. Isabell, Klaras Enkelin findet ihre Großmutter tot im Garten. Beim Durchschauen der notwendigen Unterlagen findet sie Tonbandaufnahmen. Zeugnisse ihrer Oma, Erzählungen und Erinnerungen aus ihrem Leben als Ehefrau und Mutter, aber vor allem als Leiterin des Bildungsheims. In einer Funktion, die das damalige Regime gestützt und unterstützt hat. Nun stellen sich Fragen nach der wahren Klara. Wow, was für ein Buch. Die Geschichte fühlt sich so echt an. Geheimnisse die niemals ausgesprochen wurden, die das Familienleben geprägt haben und somit auch Verhaltensweisen eingeführt haben. Wenn "Die Nachtigall" von Kristin Hannah der Blockbuster ist, mit großartigen Schsuspielern und jeder Menge Werbebudget, dann ist "Zwischen den Sommern" der Film, der im Programmkino läuft und viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Rührt Die Werbetrommel für ein Buch, das so viel Deutsch (österreichische) Wahrheit beinhaltet.
Die Geschichte von Klara geht weiter und es hat Spaß gemacht, Klara auf ihrem weiteren Lebensweg zu begleiten. Ich fand das Buch wesentlich stärker als "Die karierten Mädchen". Sehr gut gemacht, wie die Autorin auch immer wieder Begebenheiten aus dem ersten Band aufgreift, so daß auch Leser*innen, die den ersten Band nicht gelesen haben, dem Inhalt mühelos folgen können. Ich freue mich schon auf den dritten Band!
"Zwischen den Sommern" ist bereits der zweite Band der 'Heimkehr-Trilogie' von @alexahennigvonlange. Aber auch allen, die wie ich den ersten Band nicht gelesen haben, kann ich die Geschichte von Klara und Isabell nur empfehlen. Mich hat sie jedenfalls schnell in ihren Bann gezogen und Alexa Henning von Langes wundervoller Schreibstil hat es mir schwer gemacht, das Buch zwischendurch zur Seite zu legen. Am Ende blieb ich mit Fragen zurück. Nicht nur zu Klaras Geschichte, sondern auch der meiner Familie. Und mit einer ganzen Palette an Gefühlen, die von Wehmut, Trauer und Schmerz bis hin zu Hoffnung, Freude und Melancholie reichten. Besonders fand ich, wie die Frage nach Schuld und Unschuld, die uns wohl alle beschäftigt, wenn unsere Vorfahren denn im nationalsozialistischen Deutschland lebten, in die Geschichte eingewebt wurde und mich noch immer zum nachdenken bringt.
Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, aber der erste Teil dieser Trilogie ist vollkommen an mir vorbei gegangen... Ich finde, man kann diesen zweiten Band super solo lesen, trotzdem werde ich "Die karierten Mädchen" jetzt noch lesen. Die beiden Zeitebebenen greifen wunderbar ineinander, ich habe das Buch gar nicht wieder weglegen wollen. Genau wie Isabell war ich fasziniert von Klaras Leben im zweiten Weltkrieg. Wie weit ist man bereit, seine Ideale und Haltung zu verraten, um sich selbst und seine Lieben zu retten. Und wie sehr macht man sich damit schuldig. Ich bin wirklich auf den Abschluss der Familienchronik gespannt und freue mich drauf, dieses Buch ein paar Mal zu Weihnachten zu verschenken.
Bewegend
Auch den zweiten Band konnte ich nicht aus der Hand legen. Die Frage nach der Mitschuld und was man hätte anders tun können, trägt sich durch die Lebensgeschichte von Klara, die versucht hat trotz der politischen Umstände, die ihr anvertrauten Mädchen zu schützen und sie zu guten Menschen zu erziehen. Vielleicht hat sie dadurch mehr bewirkt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Denn wie wäre die Erziehung der Mädchen/ Kinder in einem absoluten regiemkonformen Heim verlaufen und welche Schäden hätten ihre Seelen genommen. Ich bin sehr gespannt, ob man im dritten Band mehr über Tolla erfährt und ob die Töchter von Klara sie vielleicht sogar ausfindig machen können.






































