Crime im Heim
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Description
Book Information
Author Description
IDA TANNERT ist das Pseudonym von Tessa Korber. Die Autorin, 1966 geboren, hat u. a. Literaturwissenschaften studiert und in Verlagen und im Buchhandel gearbeitet. Sie ist freie Schriftstellerin und als Autorin historischer Romane und Krimis sehr bekannt. Ihr Roman ›Alte Freundinnen‹ erschien 2021 bei DuMont, 2023 folgte ›Das Leben im Großen und Ganzen‹. Sie lebt mit ihrem Mann in Nürnberg.
Posts
Shakespeare statt Sauerstoffmaske „Wie viele sterben denn in dem Stück?“ „So gut wie alle …“ (S. 20) Das Seniorenheim Haus Silberblick liegt ruhig in einem Park – zu ruhig, finden einige der Bewohner, die mehr wollen als Bastelnachmittage, Akkordeonkonzerte, Spaziergänge und die pünktliche Medikamentenausgabe. Darum will der ehemalige Feuilletonchef Friedhelm mit anderen Theaterbegeisterten Hamlet aufführen. Die Hauptrolle gibt er seiner heimlichen Angebeteten, Katia, und auch die restlichen Rollen verteilt er nicht passend zum Geschlecht, sondern den Eigenschaften der Mitspieler. Doch schon die erste Probe geht schief – Ophelia wurde ermordet! Nein, nicht die Darstellerin, sondern deren Mops. Und tatsächlich hat sie recht, ein ehemaliger Zahnarzt holt mithilfe eines Nagelsets eine Patrone aus der Leiche. Aber hat wirklich einer von ihnen den Hund erschossen? „Ich bitte Sie: Die eine Hälfte ist zu blind, um zu zielen, und die andere zu zittrig, um zu treffen. So oder so hätten sie es alle inzwischen wieder vergessen.“ (S. 40) Als sie dann auch noch eine menschliche Leiche finden und die Polizei den Fall recht schnell einstellt, gehen sie selber auf Mörderjagd. „Crime im Heim“ ist mein erstes Buch von Ida Tannert (dem Pseudonym von Tessa Korber), aber garantiert nicht mein letztes. Ich hoffe, die „Grauen Stars“ gehen in Serie, denn ich habe mich über ihren trockenen Humor köstlich amüsiert („So hab ich mir die Hölle vorgestellt. Basteln für immer.“ (S. 178)) und extrem spannend war es auch. Die Pensionäre sind alle etwas eigen und herrlich skurril. Katja, die frühere Yogalehrerin, sorgt dafür, dass sich alle wohlfühlen, während sie ermittelt. Friedhelm, Spitzname Impresario, appelliert an die Eitelkeiten der Schauspieler und nutzt jede Chance, um das Stück voranzubringen. So eignet sich das Vergraben des Hundes doch prima, um die Beerdigungsszene zu proben. Und eine demente Bewohnerin würde die perfekte, dem Wahnsinn verfallende Ophelia abgeben, wenn er ihr nur irgendwie den Text beibringen könnte. Überhaupt interessiert er sich leider viel mehr für Hamlet, als für die Nachforschungen. Doch Katia lässt nicht locker und kommt zusammen mit den anderen Senioren einigen Ungereimtheiten auf die Spur. So klären sie einen jahrzehntealten Bankraub auf und kommen einem Enkeltrick-Erpresser auf die Spur. Aber wer ist der Mörder?! Am Ende versuchen sie, ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, denn: „Was hatten sie schon zu verlieren? Nichts als ihre Prothesen und die wenigen Jahre, die ihnen noch blieben.“ (S. 247) Ein extrem komischer und sehr spannender Krimi, mein Tipp für Fans von Tatjana Kruse.

Nette Unterhaltung für zwischendurch…
Eine lustige Geschichte, die sich gut zwischendurch lesen lässt - hat mich auch teilweise sehr schmunzeln lassen. Die Kapitel sind maximal drei, vier Seiten lang, daher hat man die schnell durch. Allerdings war an einem Punkt für mich klar, wer hinter der ganzen Geschichte steckt…aber trotzdem eine nette Story, die ich empfehlen kann

☆ 2,5 Sterne ☆ Handlung: Im Haus Silberblick versucht Friedhelm gerade die anderen Senioren für das Theaterspielen zu begeistern, als eine Leiche auftaucht. Die bunt gemischte Truppe beginnt zu ermitteln. Meine Meinung: Das Buch war ein Cosy Crime. So etwas hatte ich vorher noch nie gelesen und ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll. Es war interessant und zum Teil auch sehr lustig, ohne Frage, aber es war ab und zu auch langwierig. Außerdem haben mir die Reaktionen auf die Leiche (!) nicht gefallen. Es war so bisschen: "Mhm... Ja ok. Ne Leiche halt. Kann ja mal passieren." Das war irgendwie komisch. Noch dazu war einfach das Buch ein bisschen seltsam... Ich meine: Omis und Opis, die gemeinsam einen Kriminalfall lösen? Aber genau das ist es auch, was den Charme des Buches ausmacht. Man muss sich daran gewöhnen und es ist erstmal bisschen komisch. Aber es ist auch lustig und sehr unterhaltsam und deshalb hat es die 3 Sterne verdient. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Er ist flüssig und hat ausgezeichnet für diese Altenheim-Atmosphäre gesorgt. Das Cover finde ich okay. Ich finde die Zeichnung nicht wunderschön, aber ganz lustig und außerdem passt sie zum Buch Fazit: Der Umgang mit dem Kriminalfall fand ich komisch, ich wäre wahrscheinlich minimal entsetzter, aber vielleicht gehört das ja zu Cosy Crime dazu.? Ansonsten war es ganz amüsant und ich kann es schon irgendwie weiterempfehlen für zwischendurch oder für Leute, die Cosy Crime Fans sind.
Ein herrlich unterhaltsamer Cosy-Crime-Roman mit jeder Menge Humor und skurrilen Charakteren! Die Senioren-Theatertruppe im Haus Silberblick ist einfach großartig – jeder hat seine Eigenarten, doch gemeinsam lösen sie Mordfälle auf ihre ganz eigene Weise. Besonders Yogalehrerin Katja hat alle Hände voll zu tun: nicht nur mit den Ermittlungen, sondern auch damit, ihre exzentrischen Schauspielkollegen im Zaum zu halten. Besonders amüsant: Immer wieder werden Parallelen zum Theaterstück Hamlet gezogen – Drama, Intrigen und Mord inklusive! Das Hörbuch war super angenehm, die Sprecherin verleiht jeder Figur eine ganz eigene Note und macht die Geschichte richtig lebendig. Perfekt für alle, die humorvolle Krimis mit charmanten Ermittlern lieben!
Bevor ich zum inhaltlichen Teil des Buches komme, möchte ich erstmal erwähnen wie schön ich das Buchcover finde. Dort sind alle Protagonisten des Buches darauf zu sehen. Der Klappentext klingt auch lustig, dennoch konnte mich das Buch leider nicht packen. Ich wollte es so gerne mögen, weil mich die ganze Aufmachung des Buches sehr zugesagt hat, aber leider bin ich mit den vielen Personen in der Geschichte, die dann auch teilweise Spitznamen haben, überhaupt nicht klar gekommen. Es gab für meinen Geschmack auch zu viele Wendungen, die aber bei mir keine Spannung aufkommen haben lassen. Ich glaube der Inhalt würde als Verfilmung viel besser gelingen, da die Personen einfach viel greifbarer wären.

Soooo witzig!
"Crime im Heim - Ein Fall für die grauen Stars" von Ida Tannert hat mir richtig gut gefallen! In einem besonderen Seniorenheim, dem Haus Silberblick, schließen sich auf Anregung von Friedhelm Klemp mehrere Senioren zusammen, um gemeinsam den Hamlet aufzuführen. Sie wollen durch die Aufführung etwas Abwechslung in den Heim-Alltag bringen. Bereits bei der ersten Probe wird eine Leiche gefunden. Der Mops Ophelia wurde erschossen! Es bleibt allerdings nicht bei dieser einen Leiche… Auf dem Cover ist die Theatergruppe zu sehen. Wenn das Buch aufgeschlagen ist, sieht man auf der Innenseite die Gruppe noch einmal als Stiftzeichnung, diesmal aber mit Namen versehen. Hier darf Ophelia natürlich nicht fehlen! Dem Mops ist sogar eine ganze Seite in der hinteren Buchklappe gewidmet. Bei dem Roman handelt es sich um einen Krimi mit viel Humor. Ich würde ihn als eine "Krimödie" bezeichnen… Allein die Namen und Spitznamen der ProtagonistInnen haben mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht. Da wären zum Beispiel der "Anarchist", die "Bassgeige" oder Frau Vogeltanz, die Heimleiterin, um nur ein paar von ihnen zu nennen. Genauso witzig waren einzelne Formulierungen wie z.B. "Konzentrationsfähigkeit wie Konfetti" Aufgrund der lebendigen Schilderung jeder einzelnen Person und der Gegebenheiten im Heim fand ich mich sofort mitten im Geschehen. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen und mich dabei köstlich amüsiert. Klar, auch hier gibt es Bastelnachmittage und gemeinsames Singen von Volksliedern. Aber: insgesamt gesehen, würde ich mich in dieser gemischten Truppe bestimmt wohl fühlen können ;-) Das Buch erinnert ein wenig an eine Mischung aus dem Film "Die Spätzünder" mit Jan Josef Liefers und dem Roman "Sie haben ihren Rollator beim Zumba vertauscht" von Sybille Bullatschek. Ein Roman, den ich gerne weiter empfehle! Mir hat es richtig Spaß gemacht, die Theatergruppe bei ihren Ermittlungen zu begleiten!
Charmante Krimikomödie
Kurzweiliger "Cosy-Crime" im Altersheim. Die Geschichte erinnert ein bisschen an Agatha Christie-Romane, die Charaktere sind liebenswert gezeichnet (wenn auch eine Herausforderung, auf den ersten 20 Seiten gefühlt sämtliche Bewohner des Seniorenheims und deren Belegschaft kennenzulernen). Alles in allem eine charmante Krimiunterhaltung mit vielen Schmunzelmomenten.
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IDA TANNERT ist das Pseudonym von Tessa Korber. Die Autorin, 1966 geboren, hat u. a. Literaturwissenschaften studiert und in Verlagen und im Buchhandel gearbeitet. Sie ist freie Schriftstellerin und als Autorin historischer Romane und Krimis sehr bekannt. Ihr Roman ›Alte Freundinnen‹ erschien 2021 bei DuMont, 2023 folgte ›Das Leben im Großen und Ganzen‹. Sie lebt mit ihrem Mann in Nürnberg.
Posts
Shakespeare statt Sauerstoffmaske „Wie viele sterben denn in dem Stück?“ „So gut wie alle …“ (S. 20) Das Seniorenheim Haus Silberblick liegt ruhig in einem Park – zu ruhig, finden einige der Bewohner, die mehr wollen als Bastelnachmittage, Akkordeonkonzerte, Spaziergänge und die pünktliche Medikamentenausgabe. Darum will der ehemalige Feuilletonchef Friedhelm mit anderen Theaterbegeisterten Hamlet aufführen. Die Hauptrolle gibt er seiner heimlichen Angebeteten, Katia, und auch die restlichen Rollen verteilt er nicht passend zum Geschlecht, sondern den Eigenschaften der Mitspieler. Doch schon die erste Probe geht schief – Ophelia wurde ermordet! Nein, nicht die Darstellerin, sondern deren Mops. Und tatsächlich hat sie recht, ein ehemaliger Zahnarzt holt mithilfe eines Nagelsets eine Patrone aus der Leiche. Aber hat wirklich einer von ihnen den Hund erschossen? „Ich bitte Sie: Die eine Hälfte ist zu blind, um zu zielen, und die andere zu zittrig, um zu treffen. So oder so hätten sie es alle inzwischen wieder vergessen.“ (S. 40) Als sie dann auch noch eine menschliche Leiche finden und die Polizei den Fall recht schnell einstellt, gehen sie selber auf Mörderjagd. „Crime im Heim“ ist mein erstes Buch von Ida Tannert (dem Pseudonym von Tessa Korber), aber garantiert nicht mein letztes. Ich hoffe, die „Grauen Stars“ gehen in Serie, denn ich habe mich über ihren trockenen Humor köstlich amüsiert („So hab ich mir die Hölle vorgestellt. Basteln für immer.“ (S. 178)) und extrem spannend war es auch. Die Pensionäre sind alle etwas eigen und herrlich skurril. Katja, die frühere Yogalehrerin, sorgt dafür, dass sich alle wohlfühlen, während sie ermittelt. Friedhelm, Spitzname Impresario, appelliert an die Eitelkeiten der Schauspieler und nutzt jede Chance, um das Stück voranzubringen. So eignet sich das Vergraben des Hundes doch prima, um die Beerdigungsszene zu proben. Und eine demente Bewohnerin würde die perfekte, dem Wahnsinn verfallende Ophelia abgeben, wenn er ihr nur irgendwie den Text beibringen könnte. Überhaupt interessiert er sich leider viel mehr für Hamlet, als für die Nachforschungen. Doch Katia lässt nicht locker und kommt zusammen mit den anderen Senioren einigen Ungereimtheiten auf die Spur. So klären sie einen jahrzehntealten Bankraub auf und kommen einem Enkeltrick-Erpresser auf die Spur. Aber wer ist der Mörder?! Am Ende versuchen sie, ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, denn: „Was hatten sie schon zu verlieren? Nichts als ihre Prothesen und die wenigen Jahre, die ihnen noch blieben.“ (S. 247) Ein extrem komischer und sehr spannender Krimi, mein Tipp für Fans von Tatjana Kruse.

Nette Unterhaltung für zwischendurch…
Eine lustige Geschichte, die sich gut zwischendurch lesen lässt - hat mich auch teilweise sehr schmunzeln lassen. Die Kapitel sind maximal drei, vier Seiten lang, daher hat man die schnell durch. Allerdings war an einem Punkt für mich klar, wer hinter der ganzen Geschichte steckt…aber trotzdem eine nette Story, die ich empfehlen kann

☆ 2,5 Sterne ☆ Handlung: Im Haus Silberblick versucht Friedhelm gerade die anderen Senioren für das Theaterspielen zu begeistern, als eine Leiche auftaucht. Die bunt gemischte Truppe beginnt zu ermitteln. Meine Meinung: Das Buch war ein Cosy Crime. So etwas hatte ich vorher noch nie gelesen und ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll. Es war interessant und zum Teil auch sehr lustig, ohne Frage, aber es war ab und zu auch langwierig. Außerdem haben mir die Reaktionen auf die Leiche (!) nicht gefallen. Es war so bisschen: "Mhm... Ja ok. Ne Leiche halt. Kann ja mal passieren." Das war irgendwie komisch. Noch dazu war einfach das Buch ein bisschen seltsam... Ich meine: Omis und Opis, die gemeinsam einen Kriminalfall lösen? Aber genau das ist es auch, was den Charme des Buches ausmacht. Man muss sich daran gewöhnen und es ist erstmal bisschen komisch. Aber es ist auch lustig und sehr unterhaltsam und deshalb hat es die 3 Sterne verdient. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Er ist flüssig und hat ausgezeichnet für diese Altenheim-Atmosphäre gesorgt. Das Cover finde ich okay. Ich finde die Zeichnung nicht wunderschön, aber ganz lustig und außerdem passt sie zum Buch Fazit: Der Umgang mit dem Kriminalfall fand ich komisch, ich wäre wahrscheinlich minimal entsetzter, aber vielleicht gehört das ja zu Cosy Crime dazu.? Ansonsten war es ganz amüsant und ich kann es schon irgendwie weiterempfehlen für zwischendurch oder für Leute, die Cosy Crime Fans sind.
Ein herrlich unterhaltsamer Cosy-Crime-Roman mit jeder Menge Humor und skurrilen Charakteren! Die Senioren-Theatertruppe im Haus Silberblick ist einfach großartig – jeder hat seine Eigenarten, doch gemeinsam lösen sie Mordfälle auf ihre ganz eigene Weise. Besonders Yogalehrerin Katja hat alle Hände voll zu tun: nicht nur mit den Ermittlungen, sondern auch damit, ihre exzentrischen Schauspielkollegen im Zaum zu halten. Besonders amüsant: Immer wieder werden Parallelen zum Theaterstück Hamlet gezogen – Drama, Intrigen und Mord inklusive! Das Hörbuch war super angenehm, die Sprecherin verleiht jeder Figur eine ganz eigene Note und macht die Geschichte richtig lebendig. Perfekt für alle, die humorvolle Krimis mit charmanten Ermittlern lieben!
Bevor ich zum inhaltlichen Teil des Buches komme, möchte ich erstmal erwähnen wie schön ich das Buchcover finde. Dort sind alle Protagonisten des Buches darauf zu sehen. Der Klappentext klingt auch lustig, dennoch konnte mich das Buch leider nicht packen. Ich wollte es so gerne mögen, weil mich die ganze Aufmachung des Buches sehr zugesagt hat, aber leider bin ich mit den vielen Personen in der Geschichte, die dann auch teilweise Spitznamen haben, überhaupt nicht klar gekommen. Es gab für meinen Geschmack auch zu viele Wendungen, die aber bei mir keine Spannung aufkommen haben lassen. Ich glaube der Inhalt würde als Verfilmung viel besser gelingen, da die Personen einfach viel greifbarer wären.

Soooo witzig!
"Crime im Heim - Ein Fall für die grauen Stars" von Ida Tannert hat mir richtig gut gefallen! In einem besonderen Seniorenheim, dem Haus Silberblick, schließen sich auf Anregung von Friedhelm Klemp mehrere Senioren zusammen, um gemeinsam den Hamlet aufzuführen. Sie wollen durch die Aufführung etwas Abwechslung in den Heim-Alltag bringen. Bereits bei der ersten Probe wird eine Leiche gefunden. Der Mops Ophelia wurde erschossen! Es bleibt allerdings nicht bei dieser einen Leiche… Auf dem Cover ist die Theatergruppe zu sehen. Wenn das Buch aufgeschlagen ist, sieht man auf der Innenseite die Gruppe noch einmal als Stiftzeichnung, diesmal aber mit Namen versehen. Hier darf Ophelia natürlich nicht fehlen! Dem Mops ist sogar eine ganze Seite in der hinteren Buchklappe gewidmet. Bei dem Roman handelt es sich um einen Krimi mit viel Humor. Ich würde ihn als eine "Krimödie" bezeichnen… Allein die Namen und Spitznamen der ProtagonistInnen haben mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht. Da wären zum Beispiel der "Anarchist", die "Bassgeige" oder Frau Vogeltanz, die Heimleiterin, um nur ein paar von ihnen zu nennen. Genauso witzig waren einzelne Formulierungen wie z.B. "Konzentrationsfähigkeit wie Konfetti" Aufgrund der lebendigen Schilderung jeder einzelnen Person und der Gegebenheiten im Heim fand ich mich sofort mitten im Geschehen. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen und mich dabei köstlich amüsiert. Klar, auch hier gibt es Bastelnachmittage und gemeinsames Singen von Volksliedern. Aber: insgesamt gesehen, würde ich mich in dieser gemischten Truppe bestimmt wohl fühlen können ;-) Das Buch erinnert ein wenig an eine Mischung aus dem Film "Die Spätzünder" mit Jan Josef Liefers und dem Roman "Sie haben ihren Rollator beim Zumba vertauscht" von Sybille Bullatschek. Ein Roman, den ich gerne weiter empfehle! Mir hat es richtig Spaß gemacht, die Theatergruppe bei ihren Ermittlungen zu begleiten!
Charmante Krimikomödie
Kurzweiliger "Cosy-Crime" im Altersheim. Die Geschichte erinnert ein bisschen an Agatha Christie-Romane, die Charaktere sind liebenswert gezeichnet (wenn auch eine Herausforderung, auf den ersten 20 Seiten gefühlt sämtliche Bewohner des Seniorenheims und deren Belegschaft kennenzulernen). Alles in allem eine charmante Krimiunterhaltung mit vielen Schmunzelmomenten.
















