Wir sehen uns wieder am Meer
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Description
Und dann werden wir tanzen:
Drei mutige Frauen, die durch unverbrüchliche Freundschaft überleben
Die junge Birgit kommt als Krankenschwester ins zerbombte Bodø im kalten Norden Norwegens. Als sie sich dem Widerstand gegen die deutschen Besatzer anschließt und sich in einen russischen Gefangenen verliebt, gerät sie in höchste Gefahr. Nadia ist fast noch ein Kind, als sie zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik von Bodø verschleppt wird. Kann ein norwegischer Kollaborateur ihr helfen? Birgit und Nadia teilen ihre Geheimnisse mit Tekla, die als »Deutschenmädchen« ausgestoßen wird. Als der Krieg zu Ende geht, müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden.
Eine junge Widerstandskämpferin, eine Zwangsarbeiterin und ein »Deutschenmädchen« werden zu Schicksalsfreundinnen.
Was uns bis heute prägt: Von Menschlichkeit in schweren Zeiten und dem Aufbau einer neuen Zukunft –
der große Roman der norwegischen Erfolgsautorin.
"Erzählen ist wichtig. Um selbst leben zu können, müssen wir wissen, was unsere Familien erlebt haben. Die Kriegserlebnisse von Frauen sind dabei genauso dramatisch wie die der Männer. Die Historiker haben die Frauen im Stich gelassen. Was ich suche, ist das, was verschwiegen wurde." Trude Teige
Book Information
Author Description
Trude Teige ist eine der bekanntesten Autorinnen, TV-Moderatorinnen und Journalistinnen Norwegens. In ihren Romanen bietet sie einen bewegenden Einblick in unbekannte Stücke unserer Geschichte und zeigt, wie das Schicksal auch die folgenden Generationen prägt. Ihre Werke stehen monatelang auf den SPIEGEL-Bestsellerlisten und werden in viele Sprachen übersetzt. Trude Teige hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrer Familie am Oslofjord und in Grimstad in Südnorwegen.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Grausame Romanbiographie Wieder eine neue Perspektive im Leiden der norwegischen Bevölkerung unter der deutschen Besatzung. Im dritten Band wird eine Krankenschwester zuerst von den Deutschen und dann den Russen stark traumatisiert. Leider wirkt dieser Teil ein bisschen wie ein Abklatsch der ersten beiden, durchaus beeindruckenden Bände. Kann man lesen muss man aber nicht.
Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt 2024: Juni Bjerke erhält einen Anruf. Erst jetzt erfährt sie vom Schicksal der geliebten Freundinnen ihrer Großmutter Tekla. 1944: Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem 'Deutschenmädchen' Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden. Meinung Dies ist hier das dritte Buch, das von wahren Geschehnissen während des Zweiten Weltkrieges erzählt. Trude Teige ist eine wunderbare Erzählerin, die Geschichten um die drei Frauen sind fiktiv, sie basieren jedoch auf wahren Begebenheiten, sie erzählen von einer Zeit, die nie vergessen werden darf. Ich bin erschüttert, ich bin zutiefst bewegt. Auch dies ist ein Buch, das man lesen sollte. Drei Frauen, drei Schicksale und ein Wiedersehen. Tief erschütternd Große Lese/Hör Empfehlung
Auch dieser Band hat mir gut gefallen, war für mich aber der schwächste der Trilogie. Irgendwie konnte mich Birgits Geschichte nicht so mitreißen wie die beiden davor. Der Schreibstil von Trude Teige ist einfach fesselnd und ich möchte einfach weiterlesen. Sie schafft es wie keine andere Hoffnung selbst in die dunkelsten Momente zu bringen. Ich bin gespannt, auf alles was von der Autorin noch kommt.
Wie schon die ersten beiden Teile aufwühlend und traurig
Dies ist der dritte Band zu "als Großmutter im Regen tanzte" Wieder erleben wir den zweiten Weltkrieg und begleiten dieses mal Birgit auf ihrem Weg. Bewegend geschrieben, traurig und mitreißend. Am Ende war ich wieder völlig in Tränen aufgelöst. Eine ganz klare Empfehlung
Trude Teige ist eine Autorin, die ich wirklich sehr gern habe, und auch ihre beiden vorherigen Romane fand ich unglaublich berührend und stark. „Wir sehen uns wieder am Meer“ ist ebenfalls schön geschrieben und emotional, denn Teige beherrscht diese leisen, warmen Töne einfach hervorragend. Trotzdem hat mich dieses Buch persönlich nicht ganz so gepackt wie ihre anderen. Das Thema konnte mich nicht vollständig abholen, und ich habe leider keine richtige Beziehung zur Hauptfigur aufbauen können. Auch die Liebesgeschichte habe ich leider nicht wirklich gefühlt. Was mir jedoch sehr gefallen hat, war das Thema Freundschaft in diesen Zeiten und auch das Ende fand ich sehr berührend. Insgesamt bleibt für mich das Gefühl, dass Trude Teige großartig schreibt, auch wenn mich diese Geschichte emotional etwas weniger erreicht hat als die beiden Vorgänger😊

Ein sehr gutes Buch mit viel Tiefe. 🌊
Wie alle Bücher aus der Reihe ist auch der letzte Teil wirklich gut. Ich fande es etwas schwerer rein zufinden aber nachdem ich mich mit allen Charakteren vertraut gemacht habe konnte ich es nicht mehr weg legen. Die Geschichte ist im wahrsten Sinne des Wortes schrecklich schön und hat viel Tiefe. Auch der Schreibstil hat mir wieder wirklich gut gefallen.
Leider nicht so gut wie die Vorgänger
Auf den dritten Band aus der Großmutter- Reihe „Wir sehen uns wieder am Meer“ von @trudeteige erschienen im Fischer Verlag war ich schon schon sehr gespannt. . In diesem Teil erfährt Juni vom Schicksal der Freundinnen ihrer Großmutter Tekla. 1944 ist Norwegen von den Deutschen besetzt, die junge Krankenschwester Birgit begegnet der ukrainischen Nadia, die zur Zwangsarbeit in einer Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. . Der Schreibstil war wieder gut und flüssig zu lesen und die Kapitel mal aus Birgits, mal aus Nadias Sicht hatten eine angenehme Länge. Obwohl der Klappentext vielversprechend war, konnte mich das Buch leider nicht ganz von sich überzeugen. Ich konnte keinen richtigen Zugang zu Nadia finden, Birgit war zwar eine Kömpferin, aber auch irgendwie etwas naiv an einigen Stellen. Die Emotionen die ich in den ersten beiden Büchern empfunden habe, waren hier kaum vorhanden und ich empfand auch ein paar kleinere Längen. Die Themen die in dem Buch vorkommen, sind allen bekannt und es ist schrecklich was da passiert ist. Das Ende gefiel mir sehr gut und hat die Trilogie gut abgeschlossen. Ich vergebe 3 von 5 ⭐️ .
Ein Vermächtnis unserer Großeltern
Ein Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte aus mehren Gründen. Trude Teige‘s Schreibstil lässt sich wunderbar flüssig lesen und über die Seiten schweben. Die Figur Birgitt holte mich vom ersten Moment an ab, da sie den gleichen Beruf und vor allem den unermüdlichen Sinn für das Helfen hat. Sie packt an, ist dabei, auch wenn es für sie selbst Schwierigkeiten bedeutete und bleibt sich selbst treu. Durch ihre Freundschaft zu einer ukrainischen Arbeiterin im norwegischen Arbeitslager der Deutschen entwickelt Birgit eine unglaubliche Stärke und Kraft, was mich sehr berührt zurück lässt mit dem Gedanken, wie vielen Frauen es denn genauso ergangen ist, wie Birgit. Trude Teige schreibt über ihre Großeltern in der Triologie und man könnte die Romane als autofiktional bezeichnen, sodass das Buch mich noch mehr in den Bann zog. Die Perspektive einer formal Unbeteiligten bis hin Beteiligten lässt die Spannung aufrecht halten. Darüber hinaus lässt sich das Buch unabhängig der ersten beiden Büchern lesen, da es auch mein erstes Buch von ihr war, aber sicher nicht mein letztes. Es lässt mich zutiefst berührt und demütig zurück, voller Ehrfurcht gegenüber den Kriegsgenerationen. Fazit: Absolute Leseempfehlung meinerseits für einen tiefen und unbequemen Einblick in die deutsche Geschichte, als Mahnung an den vermeintlichen Frieden.

Berührend
Trude Teige hat uns bereits die Geschichte von Tekla in Als Großmutter im Regen tanzt und Konrad in Und Großvater atmete mit den Wellen erzählt. Nun nimmt sie uns in Wir sehen uns am Meer mit auf die Spuren von Birgit, die als Krankenschwester im Norden von Norwegen arbeiten. Dort trifft sie auf Nadia, die als Zwangsarbeiterin aus der Ukraine, in einer Fischfabrik arbeiten muss. Die beiden freunden sich an und Birgit berichtet in ihren Briefen an Tekla, was sie alles erlebt. Doch eines Tages ändert sich alles und für Birgit beginnt eine schwierige Zeit. Wie wird sie diese überstehen? Auch in diesem Buch beschreibt Trude Teige eine Geschichte, wie sie genauso im zweiten Weltkrieg passiert sein konnte. Welche Auswirkungen die Geschehnisse von damals noch bis heute haben, ist den meisten Nachkommen gar nicht bewusst und die Zeit die alten Traumata aufzuarbeiten ist vielleicht bereits verstrichen. Mich haben schon die ersten beiden Teile sehr berührt und auch der dritte Teil steht den anderen in nichts nach. Durch den flüssigen und liebevollen Schreibstil kann man sehr gut in die Geschichte und ihre Figuren eintauchen. Ich durfte Wir sehen uns am Meer als Rezensionsexemplar in Form eines Hörbuchs hören und kann es nur empfehlen, da auch die Lesestimme sehr gut zur der Geschichte passt.
Großartiger 3. Teil
Im dritten Teil der "Großmutter-Reihe" von Trude Teige begleiten wir nun nicht mehr Tekla, sondern (hauptsächlich) eine ihrer Freundinnen: Birgit. Das Hörbuch wurde erneut von Yara Blümel gesprochen und war sehr gut umgesetzt. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und Erzählweise, sodass man direkt in die Geschichte eintaucht. Im wesentlichen erleben wir die Geschichte von Teklas Freundin Birgit, welche als Krankenschwester im 1944 von den Deutschen besetztem Norwegen arbeitet. Hierbei lernt sie die ukrainische Zwangsarbeiterin Nadia kennen und erlebt die Ungerechtigkeit und Grausamkeit der Nazis. Im weiteren Verlauf müssen beide Frauen Schicksalsschläge und schwerwiegende Entscheidungen treffen. Besonders Birgits Geschichte steht hier im Vordergrund. Sie ist eine sehr starke und beeindruckende Figur - ein Vorbild für Menschlichkeit und Mut! Auch dieser Teil konnte mich vollkommen begeistern, gerade Birgits Leben und ihre Stärke haben mich sehr beeindruckt und bewegt. Eine klare Empfehlung, insbesondere für Fans der ersten Teile!
Wir sehen uns wieder am Meer ist der Abschluss der Trilogie von Trude Teige. Wie auch schon die beiden ersten Teile, konnte mich auch dieses Buch wieder komplett überzeugen. Von der ersten Seiten an und bis zum Schluss hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Trude Teige schreibt mit einer solchen Intensität und Feinfühligkeit, dass ich sofort mit den Charakteren mitfühlen konnte. Die drei Freundinnen – Birgit, Nadia und Tekla – sind so unterschiedlich, aber jede auf ihre Art stark. Besonders Birgit hat mich beeindruckt: ihre Entwicklung von der jungen Krankenschwester zur Widerstandskämpferin, ihr Mut und ihre Verletzlichkeit, all das hat mich tief berührt. Ihre Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr menschlich erzählt. Was mich besonders mitgenommen hat, war der geschichtliche Hintergrund. Die Erlebnisse der Zwangsarbeiterinnen, der norwegische Widerstand, die Rolle der Frauen im Krieg, das alles ist so gut recherchiert und gleichzeitig so emotional erzählt, dass es noch lange nachwirkt. Auch die Zeit nach dem Krieg wird nicht ausgeklammert. Die seelischen Wunden, die diese Frauen davongetragen haben, das Schweigen, die Schuldgefühle, das Weiterleben, all das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Besonders schön fand ich, wie die Freundschaft der drei Frauen trotz allem nie zerbricht, sondern ihnen am Ende wieder Halt gibt. Das Buch ist nicht nur spannend und bewegend, sondern auch ein würdiger Abschluss der Trilogie. Obwohl die drei Teile unabhängig voneinander gelesen werden können, lohnt es sich, alle zu entdecken. Jede Geschichte ist auf ihre Weise berührend und absolut lesenswert. Ein großes Leseerlebnis und daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Trude Teige hat wieder ein Meisterwerk geschaffen!

Wieder eine spannende und einfühlsam erzählte Geschichte. Birgit, ist die beste Freundin von Tekla, wir kennen sie aus dem ersten Teil. Birgit ist Krankenschwester und geht in den Norden Norwegens. Die Stadt ist von Deutschen besetzt, diese haben Zwangsarbeiter aus Russland und z. B. der Ukraine dort untergebracht. Birgit lebt sich im Krankenhaus ein und versucht zu helfen wo es geht. Es kommen zwei Zwangsarbeiterinnen ins Krankenhaus, sie versucht die Mädchen zu unterstützen, aber es ist nicht einfach. Der Chefarzt, bekommt mit, dass sie helfen möchte und bindet sie ein in den Widerstand. Neben Nachrichten abhören, pflegt sie auch einen russischen Flüchtling. Sie hat russisch gelernt und kann ihn beruhigen. Die beiden verlieben sich , bis er nach Schweden fliehen kann. In den letzten Tagen des Kriegs wird Birgit noch von der Gestapo gefangen genommen und gefoltert. Nachdem Krieg, soll sie, auf Grund ihrer Sprachkenntnisse, helfen die Kriegsgefangenen zu unterstützen in ihre Länder zurück zukommen. Dadurch wird sie spannend für die Geheimdienste. Ende der 1940 iger geht sie nach Moskau. Arbeitet in der norwegischen Botschaft. Sie versucht ihren ehemaligen Geliebten zu finden, über Umwege schafft sie es. Am Ende wird sie mit seinem Schicksal erpresst, aber geht zurück nach Norwegen. Auch dort kommt der KGB auf die zu, sie wird verhaftet, weil die Norweger glauben sie hatte für die Gegner spioniert. Sehr spannend erzählt. Es gab die Spionage Verdächtigungen tatsächlich, daran ist die Geschichte von Birgit abgelehnt. Wieder erfährt man wie die Nazis in Norwegen gewirkt haben und wie schwierig es war, sich dem zu widersetzen. Auch die Nachkriegszeit mit dem entstehen des kalten Kriegs ist gut recherchiert. Es hat sich wieder gelohnt, das Buch zu lesen.
🇳🇴🏞️😥💔
Band 3 der Trilogie von Trude Teige, in dem es um die Schicksale der 3 Freundinnen Tekla, Birgit und Annelise geht, war für mich ein gutes Buch, aber dennoch der schwächste Band aus dieser Reihe. Es ging hier hauptsächlich um die Protagonistin Birgit, aber auch um Nadia, die als Zwangsarbeiterin aus der Ukraine nach Norwegen verschleppt wurde. Insgesamt hat mir in der Storyline hier und da der rote Faden gefehlt. Emotional konnte mich dieses Buch auch nicht ganz so doll abholen wie Band 1&2. Das Ende und vor allem der Epilog haben mich dennoch berührt. Ich finde es insgesamt wirklich gut und wichtig, dass in der gesamten Reihe die Thematik behandelt wurde wie es den Frauen im und auch nach dem Zweiten Weltkrieg ergangen ist. Viele historische Geschichten (ob fiktiv oder real) sind geprägt von den Geschehnissen der Männer. Nicht hier. Trude Teige erzählt schonungslos und trotzdem sachlich. Ich mag ihre Erzählweise sehr und kann mir gut vorstellen noch weitere Bücher der Autorin zu lesen. Insgesamt könnte man die 3 Bände auch einzeln lesen. Aber ich empfehle die komplette Reihe allen die historische Geschichten mögen die einem ans Herz gehen.
Freundschaft in Krisenzeiten
Die Schicksale der Mädchen sind so unterschiedlich und zeigen, wie unvorhersehbar das Leben insbesondere in Kriegszeiten ist. Dennoch bleibt die Freundschaft unerschütterlich, ein starkes Band, dass auch Faschisten nicht zerreißen können! Eine Darstellung der Kriegszeit in Norwegen - eine Perspektive über die ich bisher noch nie gelesen hatte und die mir wieder vor Augen führte, wie weitreichend der Mantel des Faschismus die Welt bedeckt hatte.
Ein Roman über Krieg, Freundschaft, Liebe & Hoffnung ❤️🩹
1944:Norwegen ist von Deutschland besetzt. Die Autorin schreibt über drei Freundinnen, deren Lebenswege sich durch den Krieg auf dramatische Weise überschneiden. Es geht um Traumata, Liebe, Verrat, Freundschaft & Hoffnung – die Themen sind bekannt und einfach nur schrecklich. „Wir sehen uns wieder am Meer“ ist der dritte Teil einer Reihe, kann aber auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden (habe ich auch so gemacht). Ich Nachhinein hätte es mir bestimmt besser gefallen, hätte ich die vorherigen Bände vorab gelesen – das möchte ich gerne noch nachholen. Der Klappentext war vielversprechend, Romane in diesem Bereich interessieren mich sehr. „Stay away from Gretchen“ oder „Die Nachtigall“ gehören zu meinen absoluten Favoriten. Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Es ging oftmals sehr schnell und die Zeitsprünge waren groß – so konnte ich keinen 100&igen Zugang zu den Charakteren finden. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und fesselnd. Die Fakten waren gut recherchiert und an wahre Begebenheiten angelehnt. Das Buch zeigt definitiv wie wichtig es ist, verschüttete, wahre Geschichten ans Licht zu bringen. Die Zeit und die Geschehnisse sollten einfach nie in Vergessenheit geraten. ❤️🩹 Ein tiefgründiges, erschreckendes und bewegendes Buch!

Eigentlich war es ein Spontankauf aber es wurde meine 1 -andere Teile der Reihe absolut zu empfehlen!!!
Omg ich wusste das es etwas mit Krieg zu tun hat aber so Krass wow….. Ich habe mich total in die Freundinnen um Birgit verliebt und muss sagen die Schicksale der vier haben mich sehr berührt…. Ich liebe es wie wie die Geschichte der Frauen erzählt wird und auch so gut es geht auf die Details eingegangen wird. Besonders die Birgit ist zu meinen Vorbild geworden, eine so junge Frau die die grausamen Seiten des zweiten Weltkriegs sehen musste. Und auch Nadja die so aus ihrer Jugend gerissen wurde. Der Schreibstill von Trude Teige gefällt mir, ich bin nur so durch die Seiten geflogen… dieses Buch und die dazugehörige Reihe sind eine absolute Empfehlung

Spannend und sehr gut geschrieben.
Es war spannend den bekannten historischen Kontext mal aus der Sicht der Norweger zu lesen. Auch, dass es hauptsächlich Frauen sind, denen man in der Geschichte begegnet fand ich eine sehr gelungene Perspektive in der Männerwelt des Krieges. Ein Buch was in Erinnerung bleibt.
Ein sehr berührender Roman
"Wir sehen uns am Meer" von Trude Teige ist der dritte Teil der Großmutter-Reihe und wird gelesen von Yara Blümel. Ich kenne die Vorgänger der Reihe noch nicht, Teil 3 lässt sich auch unabhängig lesen oder hören und macht neugierig auf die beiden anderen Teile.. Die Hauptprotagonistin Birgit ist Krankenschwester in Bado im von Deutschland besetzten Norwegen im 2. Weltkrieg. Dort lernt sie die Ukrainerin Nadia kennen, die unter unmenschlichen Bedingungen als Zwangsarbeiterin.in einer Fischfabrik arbeitet. Birgit schließt sich dem Widerstand an , immer beobachtet von einem Deutschen. Wir begleiten Birgit auf ihrem Weg im und nach dem Krieg. Wir erfahren vom Widerstand, der Brutalität der Deutschen, der Liebe und auch der Tätigkeit der Geheimdienste nach dem Krieg. Mich hat das Hörbuch sehr berührt. Yara Blümel liest sehr einfühlsam und empathisch. Ihr angenehme Stimme machen die schrecklichen Erlebnisse von Birgit und Nadia etwas erträglicher. Großes Kompliment an Yara Blümel! Die Auswirkungen der im Krieg erlittenen seelischen und körperlichen Misshandlungen auf Birgit und Nadia und ihr künftiges Leben sind sehr anschaulich beschrieben. Sie haben in mir Wut, aber auch Mitgefühl erzeugt. Dazu immer wieder die Frage an mich selbst, was hätte ich in der Situation der Frauen getan? Und die Tatsache, dass so etwas NIE wieder geschehen darf! Aber auch die tiefe Freundschaft zwischen Frauen, die sich helfen, mit ihrer Vergangenheit fertig zu werden, kommt nicht zu kurz. Ein lohendes Werk, das mich neugierig gemacht hat auf die Vorgängerbände, Für diese wird es endlich Zeit, aus meinem SUB aufzutauchen und gelesen zu werden. Eine Leseempfehlung nicht nur für Fans von Trude Teige und 5 Sterne gibt es von mir !
„Wir sehen uns wieder am Meer“ von Trude Teige, übersetzt aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs, ist ein bewegender Roman über Freundschaft, Mut und das Weitertragen von Erinnerungen über Generationen hinweg. Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: 2024 erfährt Juni Bjerke durch einen überraschenden Anruf erstmals von der Vergangenheit ihrer Großmutter Tekla und deren engster Freundinnen. In Rückblenden führt uns der Roman zurück ins Jahr 1944, in ein von den Deutschen besetztes Norwegen, wo sich die Krankenschwester Birgit, die zur Zwangsarbeit verschleppte Ukrainerin Nadia und das sogenannte „Deutschenmädchen“ Tekla begegnen und ein außergewöhnliches Band knüpfen. Trude Teige gelingt es eindrucksvoll, den historischen Kontext mit persönlichem Schicksal zu verweben. Die Besatzung Norwegens und der Widerstand werden detailreich und glaubhaft geschildert, ohne dabei ins Dokumentarische abzugleiten. Besonders wertvoll ist der Blick auf Frauenschicksale in einer Zeit, die in der historischen Aufarbeitung oft männlich dominiert erzählt wird. Dass diese Perspektive in den Mittelpunkt rückt, macht das Buch zu einem wichtigen Beitrag gegen das Vergessen – auch wenn es sich um einen fiktionalen Roman handelt. Die Hörbuchfassung, gesprochen von Yara Blümel, verleiht der Geschichte zusätzlich Leben. Blümel trifft den Ton der Figuren feinfühlig und lässt ihre Emotionen authentisch wirken, was besonders bei den dramatischen Szenen im Krieg und den leisen Momenten zwischen den Freundinnen berührt. Schade ist allerdings, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelt – einige Handlungsstränge hätten in voller Länge noch stärker gewirkt. Für mich war die Lektüre besonders eindrücklich, da mir die NS-Zeit in Norwegen bisher kaum bekannt war. Umso spannender war es, die Dynamiken der Besatzung und des Widerstands aus dieser Perspektive kennenzulernen. Auch ohne eigene Norwegen-Erfahrung konnte ich die Atmosphäre am Meer gut nachempfinden – sie erinnert mich an die langen Sommertage in Schweden, die ich sehr liebe. Fazit: Ein stilles, tiefgründiges Buch über weibliche Solidarität und die Kraft der Erinnerung. Fünf von fünf Sternen.
Die Sprecherinnenstimme kannte ich bereits aus anderen Hörbüchern und fand sie wieder großartig – warm, klar und sehr angenehm zu hören. Auch die Geschichte hat mich wirklich begeistert. Sie wird interessant, abwechslungsreich und mitreißend erzählt, sodass ich durchgehend gerne weitergehört habe. Auch das Setting in Norwegen fand ich sehr interessant.
Starke Frauen
Auch im dritten Teil werden die Kraft und Stärke von Frauen gezeigt welche die Hoffnung nicht aufgeben und an das Gute in den Menschen glauben aber auch enttäuscht werden In schweren Zeiten entwickeln sich Freundschaften zwischen Menschen welche Herkunft nicht unterschiedlich ein kann Die Zeit in welcher die Frauen leben bringt Ängste zum Vorschein welche man selber nie haben möchte
3. Teil der Großmutter- Großvater -Serie von Trude Teige... mitreißend geschrieben, diesmal handelt es sich um Großmutters Freundinnen und deren Erlebnisse während und unmittelbar nach dem 2. WK. Halber Stern Abzug gibts, wegen der teilweise holprigen Übersetzung. Sorry, fällt bereits beim Titel ins Auge!
Familiengeschichte, Generationenkonflikt und Kriegserfahrung
Ich habe die beiden vorherigen Romane so sehr gemocht, sodass ich mich auf diesen Abschluss sehr gefreut habe. Hier geht die Geschichte weiter mit Tekla und ihrer Freundin. Eine tragische, nachdenkliche, feinfühlige und historische Geschichte… auch nichts für schwache Nerven, denn all das ist vielen Frauen zu Kriegszeiten widerfahren…. Unfassbar Ende ist einfach❤️ da tanzen Tekla und ihre Freundin Birgit im Regen, weil der Regen der Applaus des Lebens ist.
Das Buch bildet den dritten Teil einer Trilogie um Tekla, Konrad und Teklas Freundinnen. Man erfährt viel über das Leben in Norwegen und der norwegischen Bevölkerung während des zweiten Weltkriegs. Die Handlungen/Figuren in den Romanen sind dabei an wahre Ereignisse angelehnt. Den dritten Teil fand ich, wie die anderen Bände auch, spannend zu lesen, dennoch aber am schwächsten der Reihe. Die Beschreibung von Birgit und ihren Handlungen war mir zu flach. Da hatten die Personen in Teil 1 und 2 mehr Tiefe.
"Der Regen ist der Applaus des Lebens, und wenn ich im Regen tanze, nehme ich den Beifall entgegen."
Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie. Trude Teige schafft es wieder so viel Mitgefühl zu wecken und obwohl Birgit bisher keine große Rolle spielte, eine innige Beziehung zu ihr aufzubauen. Zu Beginn fehlte mir der Bezug zu Juni, aber das war schnell vergessen. Außerdem gibt es den Bogen ja am Ende ❤️ Trude Teiges Sprache schafft es zwischen Leid, Angst und Lebensfreude hin und her zu springen und mich mitzureißen. Ich bin immer wieder hin und hergerissen zwischen Fazination, Spannung und dem schlechten Gefühl sich durch das Leiden anderer unterhalten zulassen. Auch wenn der Roman nur durch wahre Begebenheiten inspiriert ist, ist er doch gut recherchiert. Das Nachwort lässt mich ein wenig grüblerisch zurück und ich hoffe sehr wir erkennen alle irgendwann, dass Politik mehr Feministinnen braucht und sich dann dadurch auch wirklich etwas ändert. Tolles Leseerlebnis!

Das Cover hat mir recht gut gefallen und passt auch zu der Story. Die anderen beiden Bücher der Reihe habe ich noch nicht gelesen. Mir hatte die Leseprobe sehr gut gefallen und ich hatte sofort ins Buch hineingefunden. Am Anfang fand ich Birgit sehr spannend und sympathisch. Trotzdem hat mich die Geschichte am Ende irgendwie ein wenig enttäuscht. Ich kann noch nicht einmal ganz genau sagen, warum. Aber irgendwie fand ich das Buch nicht so spannend, wie erwartet. Es war jetzt zwar auch nicht unspannend, es gab immer wieder Überraschungen und Wendungen. Ich hätte nur gerne ein bisschen mehr auch über die anderen beiden Freundinnen erfahren, nicht nur eine kurze Zusammenfassung, was am Ende aus ihnen geworden ist. Die Stimme der Sprecherin fand ich sehr angenehm und sie hat die Geschichte sehr gut rübergebracht und erzählt. Fazit: Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, was ich im Endeffekt davon halten soll. Ich würde sagen ganz ok, aber leider nicht mehr.
Das Hörbuch hat mir gut gefallen. Besonders die Sprecherin hat mir unglaublich gut gefallen – sie verleiht den Figuren Tiefe und macht das Zuhören zu einem echten Erlebnis. Für mich war dieser Teil fast so stark wie der erste und auf jeden Fall besser als der zweite. Ein Hörbuch, das lange nachklingt.
Wir sehen uns wieder am Meer ist der Abschluss der Trilogie von Trude Teige. Wie auch schon die beiden ersten Teile, konnte mich auch dieses Buch wieder komplett überzeugen. Von der ersten Seiten an und bis zum Schluss hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Trude Teige schreibt mit einer solchen Intensität und Feinfühligkeit, dass ich sofort mit den Charakteren mitfühlen konnte. Die drei Freundinnen – Birgit, Nadia und Tekla – sind so unterschiedlich, aber jede auf ihre Art stark. Besonders Birgit hat mich beeindruckt: ihre Entwicklung von der jungen Krankenschwester zur Widerstandskämpferin, ihr Mut und ihre Verletzlichkeit, all das hat mich tief berührt. Ihre Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr menschlich erzählt. Was mich besonders mitgenommen hat, war der geschichtliche Hintergrund. Die Erlebnisse der Zwangsarbeiterinnen, der norwegische Widerstand, die Rolle der Frauen im Krieg, das alles ist so gut recherchiert und gleichzeitig so emotional erzählt, dass es noch lange nachwirkt. Auch die Zeit nach dem Krieg wird nicht ausgeklammert. Die seelischen Wunden, die diese Frauen davongetragen haben, das Schweigen, die Schuldgefühle, das Weiterleben, all das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Besonders schön fand ich, wie die Freundschaft der drei Frauen trotz allem nie zerbricht, sondern ihnen am Ende wieder Halt gibt. Das Buch ist nicht nur spannend und bewegend, sondern auch ein würdiger Abschluss der Trilogie. Obwohl die drei Teile unabhängig voneinander gelesen werden können, lohnt es sich, alle zu entdecken. Jede Geschichte ist auf ihre Weise berührend und absolut lesenswert. Ein großes Leseerlebnis und daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Trude Teige hat wieder ein Meisterwerk geschaffen!

Ein lesenswertes Buch mit wichtigen Themen, starken Figuren und einem gewohnt flüssigen Stil, das jedoch im Vergleich zu den ersten beiden Bänden etwas an Tiefe vermissen lässt.
Wir sehen uns wieder am Meer ist der dritte Band in der Reihe von Trude Teige, die sich um persönliche Schicksale im Kontext des Zweiten Weltkriegs dreht. Wie schon in den vorherigen Büchern greift Teige historische Ereignisse auf und verbindet sie mit individuellen Lebensgeschichten. Auch Figuren und Themen aus dem ersten Band – insbesondere Tekla – spielen erneut eine Rolle und schaffen Verbindungen innerhalb der Reihe. Was mir an Trude Teige generell sehr gefällt, ist ihr Schreibstil: Er ist leicht, einfach und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, und das Buch ist ganz klar ein Page-Turner. Das Lesen macht Freude, auch wenn – oder vielleicht gerade weil – die Geschichte emotional fordernd ist. Teige scheut sich nicht vor harten Themen, die untrennbar mit Krieg und insbesondere mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden sind. Es geht um Vergewaltigung, um Folter, um Gewalt und Traumata. Einige Passagen sind schwer auszuhalten und gehen unter die Haut. Insgesamt ist es ohne Frage ein gutes Buch. Ich habe mich den Figuren nahe gefühlt und war emotional involviert, besonders was Birgit und die anderen zentralen Personen betrifft. Dennoch muss ich beim dritten Band feststellen, dass mir im Vergleich zu den Vorgängern etwas die Tiefe gefehlt hat. Nachdem wir Teckla bereits im ersten Buch in Norwegen und Deutschland begleitet haben und im zweiten Band in einem anderen geografischen und emotionalen Raum unterwegs waren, wirkte dieser dritte Teil für mich weniger herausragend. Vor allem im Vergleich zum ersten Band, der mich nachhaltig beeindruckt hat, blieb Wir sehen uns wieder am Meer ein wenig zurück. Die Geschichte berührt, aber sie entfaltet nicht ganz die gleiche Intensität und Nachwirkung wie ihre Vorgänger. Trotzdem möchte ich weiterhin mehr von Trude Teige lesen. Ihr Stil, ihre Themenwahl und ihr Gespür für menschliche Schicksale überzeugen mich nach wie vor. Vielleicht würde ich mir für zukünftige Bücher eine andere Perspektive oder einen neuen Zugang wünschen – etwas, das wieder stärker überrascht und tiefer geht.
《"Vielleicht kann ich etwas für dich tun", sagt Brigit. "Es herrscht Krieg. Die Dinge sind so, wie sie sind." "Es muss doch schlimm sein, so weit von zu Hause entfernt zu sein? Noch dazu in einem fremden Land." Nadia strich sich die blonden Haare hinter die Ohren und sah Birgit trotzig an. "Ich bin wie die Ähren zu Hause in der Ukraine, sie beugen sich im Wind, aber sie brechen nicht so leicht."》 Was für ein grandioser Abschluss der Trilogie. Ich bin mir momentan noch gar nicht sicher, was ich sagen soll, außer dass ich das Buch nicht weglegen konnte, dass ich gefesselt war, dass ich sovieles nicht wusste und dass nach über einem Tag mit dem Buch fertig war. Diesmal handelt der Roman von den drei Freundinnen, Tekla, Birgit und Annelise die sich 1943 verstreuten. Annelise schließt sich den Deutschen an und strandet als Krankenschwester an der Ostfront. Tekla verliebt sich und wird als "Deutschenhure" gebranntmarkt. Birgit geht nach Bodø und fängt dort im Krankenhaus an. Aufgrund ihrer russisch Kenntnisse schließt sich der BoMo - Bodøer Widerstandsgruppen an und retten unzählige sowjetische Gefangene, irgendwann kommt es wie es kommen muss und sie fliegen auf. Birgit wird von der Gestapo gefasst, gefoltert und zum Glück gerettet. Der Krieg ist zu Ende, das Leben muss weiter gehen, die Grenzen sind gesetzt, ein neuer Kampf beginnt, zwischen Ost und West... Die drei Freundinnen wissen nicht wo sie sind, wie es ihnen geht und ob sie noch leben. Am Ende treffen sie sich alle in der Heimat wieder, sprechen endlich über ihre Erlebnisse und sind ab da zu viert... Ein echt wunderbares Ende. Dieser Roman ist genau so spannend, fesselnd, ehrlich, authentisch, gewaltig wie seine beiden Vorgänger. Ich kann nur jeden empfehlen ein, nein am besten alle drei zu lesen. Unbedingte Leseempfehlung.
Zwischen Leid und Erinnerungen
Der dritte Teil der Trilogie von Trude Teige ist erneut eine sehr bewegende Geschichte über das Ende des Zweiten Weltkriegs, diesmal in Norwegen. Alle drei Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, dennoch finde ich, dass sich in diesem letzten Teil die einzelnen Geschichten besonders stimmig zusammenfügen. Wie die Autorin am Ende selbst resümiert, stammen viele Kriegsgeschichten von und über Männer – hier jedoch stehen die weiblichen Perspektiven im Mittelpunkt. Eindrücklich werden die furchtbaren Erfahrungen geschildert, die Frauen in dieser Zeit erleben und ertragen mussten. Umso wichtiger ist es, diese Geschichten und die Menschen dahinter nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, damit sich so etwas nie wiederholt.
Schöner Abschluss der Reihe
Ich habe auch diesen Band wieder als Hörbuch gehört. Der Schreibstil von Trude Teige ist sehr angenehm und die Sprecherin passt richtig gut zur Atmosphäre. Für mich war dieser Teil trotzdem der schwächste der Reihe. Die ersten beiden Bücher haben mich emotional einfach noch mehr berührt. Birgits Geschichte war interessant und bewegend, aber ich habe mich nicht ganz so stark mit ihr verbunden gefühlt. Trotzdem erzählt das Buch eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und schwere Zeiten im Zweiten Weltkrieg. Insgesamt ein schöner und runder Abschluss der Reihe 🫶🏻
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Und dann werden wir tanzen:
Drei mutige Frauen, die durch unverbrüchliche Freundschaft überleben
Die junge Birgit kommt als Krankenschwester ins zerbombte Bodø im kalten Norden Norwegens. Als sie sich dem Widerstand gegen die deutschen Besatzer anschließt und sich in einen russischen Gefangenen verliebt, gerät sie in höchste Gefahr. Nadia ist fast noch ein Kind, als sie zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik von Bodø verschleppt wird. Kann ein norwegischer Kollaborateur ihr helfen? Birgit und Nadia teilen ihre Geheimnisse mit Tekla, die als »Deutschenmädchen« ausgestoßen wird. Als der Krieg zu Ende geht, müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden.
Eine junge Widerstandskämpferin, eine Zwangsarbeiterin und ein »Deutschenmädchen« werden zu Schicksalsfreundinnen.
Was uns bis heute prägt: Von Menschlichkeit in schweren Zeiten und dem Aufbau einer neuen Zukunft –
der große Roman der norwegischen Erfolgsautorin.
"Erzählen ist wichtig. Um selbst leben zu können, müssen wir wissen, was unsere Familien erlebt haben. Die Kriegserlebnisse von Frauen sind dabei genauso dramatisch wie die der Männer. Die Historiker haben die Frauen im Stich gelassen. Was ich suche, ist das, was verschwiegen wurde." Trude Teige
Book Information
Author Description
Trude Teige ist eine der bekanntesten Autorinnen, TV-Moderatorinnen und Journalistinnen Norwegens. In ihren Romanen bietet sie einen bewegenden Einblick in unbekannte Stücke unserer Geschichte und zeigt, wie das Schicksal auch die folgenden Generationen prägt. Ihre Werke stehen monatelang auf den SPIEGEL-Bestsellerlisten und werden in viele Sprachen übersetzt. Trude Teige hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrer Familie am Oslofjord und in Grimstad in Südnorwegen.
Posts
Grausame Romanbiographie Wieder eine neue Perspektive im Leiden der norwegischen Bevölkerung unter der deutschen Besatzung. Im dritten Band wird eine Krankenschwester zuerst von den Deutschen und dann den Russen stark traumatisiert. Leider wirkt dieser Teil ein bisschen wie ein Abklatsch der ersten beiden, durchaus beeindruckenden Bände. Kann man lesen muss man aber nicht.
Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt 2024: Juni Bjerke erhält einen Anruf. Erst jetzt erfährt sie vom Schicksal der geliebten Freundinnen ihrer Großmutter Tekla. 1944: Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem 'Deutschenmädchen' Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden. Meinung Dies ist hier das dritte Buch, das von wahren Geschehnissen während des Zweiten Weltkrieges erzählt. Trude Teige ist eine wunderbare Erzählerin, die Geschichten um die drei Frauen sind fiktiv, sie basieren jedoch auf wahren Begebenheiten, sie erzählen von einer Zeit, die nie vergessen werden darf. Ich bin erschüttert, ich bin zutiefst bewegt. Auch dies ist ein Buch, das man lesen sollte. Drei Frauen, drei Schicksale und ein Wiedersehen. Tief erschütternd Große Lese/Hör Empfehlung
Auch dieser Band hat mir gut gefallen, war für mich aber der schwächste der Trilogie. Irgendwie konnte mich Birgits Geschichte nicht so mitreißen wie die beiden davor. Der Schreibstil von Trude Teige ist einfach fesselnd und ich möchte einfach weiterlesen. Sie schafft es wie keine andere Hoffnung selbst in die dunkelsten Momente zu bringen. Ich bin gespannt, auf alles was von der Autorin noch kommt.
Wie schon die ersten beiden Teile aufwühlend und traurig
Dies ist der dritte Band zu "als Großmutter im Regen tanzte" Wieder erleben wir den zweiten Weltkrieg und begleiten dieses mal Birgit auf ihrem Weg. Bewegend geschrieben, traurig und mitreißend. Am Ende war ich wieder völlig in Tränen aufgelöst. Eine ganz klare Empfehlung
Trude Teige ist eine Autorin, die ich wirklich sehr gern habe, und auch ihre beiden vorherigen Romane fand ich unglaublich berührend und stark. „Wir sehen uns wieder am Meer“ ist ebenfalls schön geschrieben und emotional, denn Teige beherrscht diese leisen, warmen Töne einfach hervorragend. Trotzdem hat mich dieses Buch persönlich nicht ganz so gepackt wie ihre anderen. Das Thema konnte mich nicht vollständig abholen, und ich habe leider keine richtige Beziehung zur Hauptfigur aufbauen können. Auch die Liebesgeschichte habe ich leider nicht wirklich gefühlt. Was mir jedoch sehr gefallen hat, war das Thema Freundschaft in diesen Zeiten und auch das Ende fand ich sehr berührend. Insgesamt bleibt für mich das Gefühl, dass Trude Teige großartig schreibt, auch wenn mich diese Geschichte emotional etwas weniger erreicht hat als die beiden Vorgänger😊

Ein sehr gutes Buch mit viel Tiefe. 🌊
Wie alle Bücher aus der Reihe ist auch der letzte Teil wirklich gut. Ich fande es etwas schwerer rein zufinden aber nachdem ich mich mit allen Charakteren vertraut gemacht habe konnte ich es nicht mehr weg legen. Die Geschichte ist im wahrsten Sinne des Wortes schrecklich schön und hat viel Tiefe. Auch der Schreibstil hat mir wieder wirklich gut gefallen.
Leider nicht so gut wie die Vorgänger
Auf den dritten Band aus der Großmutter- Reihe „Wir sehen uns wieder am Meer“ von @trudeteige erschienen im Fischer Verlag war ich schon schon sehr gespannt. . In diesem Teil erfährt Juni vom Schicksal der Freundinnen ihrer Großmutter Tekla. 1944 ist Norwegen von den Deutschen besetzt, die junge Krankenschwester Birgit begegnet der ukrainischen Nadia, die zur Zwangsarbeit in einer Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. . Der Schreibstil war wieder gut und flüssig zu lesen und die Kapitel mal aus Birgits, mal aus Nadias Sicht hatten eine angenehme Länge. Obwohl der Klappentext vielversprechend war, konnte mich das Buch leider nicht ganz von sich überzeugen. Ich konnte keinen richtigen Zugang zu Nadia finden, Birgit war zwar eine Kömpferin, aber auch irgendwie etwas naiv an einigen Stellen. Die Emotionen die ich in den ersten beiden Büchern empfunden habe, waren hier kaum vorhanden und ich empfand auch ein paar kleinere Längen. Die Themen die in dem Buch vorkommen, sind allen bekannt und es ist schrecklich was da passiert ist. Das Ende gefiel mir sehr gut und hat die Trilogie gut abgeschlossen. Ich vergebe 3 von 5 ⭐️ .
Ein Vermächtnis unserer Großeltern
Ein Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte aus mehren Gründen. Trude Teige‘s Schreibstil lässt sich wunderbar flüssig lesen und über die Seiten schweben. Die Figur Birgitt holte mich vom ersten Moment an ab, da sie den gleichen Beruf und vor allem den unermüdlichen Sinn für das Helfen hat. Sie packt an, ist dabei, auch wenn es für sie selbst Schwierigkeiten bedeutete und bleibt sich selbst treu. Durch ihre Freundschaft zu einer ukrainischen Arbeiterin im norwegischen Arbeitslager der Deutschen entwickelt Birgit eine unglaubliche Stärke und Kraft, was mich sehr berührt zurück lässt mit dem Gedanken, wie vielen Frauen es denn genauso ergangen ist, wie Birgit. Trude Teige schreibt über ihre Großeltern in der Triologie und man könnte die Romane als autofiktional bezeichnen, sodass das Buch mich noch mehr in den Bann zog. Die Perspektive einer formal Unbeteiligten bis hin Beteiligten lässt die Spannung aufrecht halten. Darüber hinaus lässt sich das Buch unabhängig der ersten beiden Büchern lesen, da es auch mein erstes Buch von ihr war, aber sicher nicht mein letztes. Es lässt mich zutiefst berührt und demütig zurück, voller Ehrfurcht gegenüber den Kriegsgenerationen. Fazit: Absolute Leseempfehlung meinerseits für einen tiefen und unbequemen Einblick in die deutsche Geschichte, als Mahnung an den vermeintlichen Frieden.

Berührend
Trude Teige hat uns bereits die Geschichte von Tekla in Als Großmutter im Regen tanzt und Konrad in Und Großvater atmete mit den Wellen erzählt. Nun nimmt sie uns in Wir sehen uns am Meer mit auf die Spuren von Birgit, die als Krankenschwester im Norden von Norwegen arbeiten. Dort trifft sie auf Nadia, die als Zwangsarbeiterin aus der Ukraine, in einer Fischfabrik arbeiten muss. Die beiden freunden sich an und Birgit berichtet in ihren Briefen an Tekla, was sie alles erlebt. Doch eines Tages ändert sich alles und für Birgit beginnt eine schwierige Zeit. Wie wird sie diese überstehen? Auch in diesem Buch beschreibt Trude Teige eine Geschichte, wie sie genauso im zweiten Weltkrieg passiert sein konnte. Welche Auswirkungen die Geschehnisse von damals noch bis heute haben, ist den meisten Nachkommen gar nicht bewusst und die Zeit die alten Traumata aufzuarbeiten ist vielleicht bereits verstrichen. Mich haben schon die ersten beiden Teile sehr berührt und auch der dritte Teil steht den anderen in nichts nach. Durch den flüssigen und liebevollen Schreibstil kann man sehr gut in die Geschichte und ihre Figuren eintauchen. Ich durfte Wir sehen uns am Meer als Rezensionsexemplar in Form eines Hörbuchs hören und kann es nur empfehlen, da auch die Lesestimme sehr gut zur der Geschichte passt.
Großartiger 3. Teil
Im dritten Teil der "Großmutter-Reihe" von Trude Teige begleiten wir nun nicht mehr Tekla, sondern (hauptsächlich) eine ihrer Freundinnen: Birgit. Das Hörbuch wurde erneut von Yara Blümel gesprochen und war sehr gut umgesetzt. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und Erzählweise, sodass man direkt in die Geschichte eintaucht. Im wesentlichen erleben wir die Geschichte von Teklas Freundin Birgit, welche als Krankenschwester im 1944 von den Deutschen besetztem Norwegen arbeitet. Hierbei lernt sie die ukrainische Zwangsarbeiterin Nadia kennen und erlebt die Ungerechtigkeit und Grausamkeit der Nazis. Im weiteren Verlauf müssen beide Frauen Schicksalsschläge und schwerwiegende Entscheidungen treffen. Besonders Birgits Geschichte steht hier im Vordergrund. Sie ist eine sehr starke und beeindruckende Figur - ein Vorbild für Menschlichkeit und Mut! Auch dieser Teil konnte mich vollkommen begeistern, gerade Birgits Leben und ihre Stärke haben mich sehr beeindruckt und bewegt. Eine klare Empfehlung, insbesondere für Fans der ersten Teile!
Wir sehen uns wieder am Meer ist der Abschluss der Trilogie von Trude Teige. Wie auch schon die beiden ersten Teile, konnte mich auch dieses Buch wieder komplett überzeugen. Von der ersten Seiten an und bis zum Schluss hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Trude Teige schreibt mit einer solchen Intensität und Feinfühligkeit, dass ich sofort mit den Charakteren mitfühlen konnte. Die drei Freundinnen – Birgit, Nadia und Tekla – sind so unterschiedlich, aber jede auf ihre Art stark. Besonders Birgit hat mich beeindruckt: ihre Entwicklung von der jungen Krankenschwester zur Widerstandskämpferin, ihr Mut und ihre Verletzlichkeit, all das hat mich tief berührt. Ihre Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr menschlich erzählt. Was mich besonders mitgenommen hat, war der geschichtliche Hintergrund. Die Erlebnisse der Zwangsarbeiterinnen, der norwegische Widerstand, die Rolle der Frauen im Krieg, das alles ist so gut recherchiert und gleichzeitig so emotional erzählt, dass es noch lange nachwirkt. Auch die Zeit nach dem Krieg wird nicht ausgeklammert. Die seelischen Wunden, die diese Frauen davongetragen haben, das Schweigen, die Schuldgefühle, das Weiterleben, all das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Besonders schön fand ich, wie die Freundschaft der drei Frauen trotz allem nie zerbricht, sondern ihnen am Ende wieder Halt gibt. Das Buch ist nicht nur spannend und bewegend, sondern auch ein würdiger Abschluss der Trilogie. Obwohl die drei Teile unabhängig voneinander gelesen werden können, lohnt es sich, alle zu entdecken. Jede Geschichte ist auf ihre Weise berührend und absolut lesenswert. Ein großes Leseerlebnis und daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Trude Teige hat wieder ein Meisterwerk geschaffen!

Wieder eine spannende und einfühlsam erzählte Geschichte. Birgit, ist die beste Freundin von Tekla, wir kennen sie aus dem ersten Teil. Birgit ist Krankenschwester und geht in den Norden Norwegens. Die Stadt ist von Deutschen besetzt, diese haben Zwangsarbeiter aus Russland und z. B. der Ukraine dort untergebracht. Birgit lebt sich im Krankenhaus ein und versucht zu helfen wo es geht. Es kommen zwei Zwangsarbeiterinnen ins Krankenhaus, sie versucht die Mädchen zu unterstützen, aber es ist nicht einfach. Der Chefarzt, bekommt mit, dass sie helfen möchte und bindet sie ein in den Widerstand. Neben Nachrichten abhören, pflegt sie auch einen russischen Flüchtling. Sie hat russisch gelernt und kann ihn beruhigen. Die beiden verlieben sich , bis er nach Schweden fliehen kann. In den letzten Tagen des Kriegs wird Birgit noch von der Gestapo gefangen genommen und gefoltert. Nachdem Krieg, soll sie, auf Grund ihrer Sprachkenntnisse, helfen die Kriegsgefangenen zu unterstützen in ihre Länder zurück zukommen. Dadurch wird sie spannend für die Geheimdienste. Ende der 1940 iger geht sie nach Moskau. Arbeitet in der norwegischen Botschaft. Sie versucht ihren ehemaligen Geliebten zu finden, über Umwege schafft sie es. Am Ende wird sie mit seinem Schicksal erpresst, aber geht zurück nach Norwegen. Auch dort kommt der KGB auf die zu, sie wird verhaftet, weil die Norweger glauben sie hatte für die Gegner spioniert. Sehr spannend erzählt. Es gab die Spionage Verdächtigungen tatsächlich, daran ist die Geschichte von Birgit abgelehnt. Wieder erfährt man wie die Nazis in Norwegen gewirkt haben und wie schwierig es war, sich dem zu widersetzen. Auch die Nachkriegszeit mit dem entstehen des kalten Kriegs ist gut recherchiert. Es hat sich wieder gelohnt, das Buch zu lesen.
🇳🇴🏞️😥💔
Band 3 der Trilogie von Trude Teige, in dem es um die Schicksale der 3 Freundinnen Tekla, Birgit und Annelise geht, war für mich ein gutes Buch, aber dennoch der schwächste Band aus dieser Reihe. Es ging hier hauptsächlich um die Protagonistin Birgit, aber auch um Nadia, die als Zwangsarbeiterin aus der Ukraine nach Norwegen verschleppt wurde. Insgesamt hat mir in der Storyline hier und da der rote Faden gefehlt. Emotional konnte mich dieses Buch auch nicht ganz so doll abholen wie Band 1&2. Das Ende und vor allem der Epilog haben mich dennoch berührt. Ich finde es insgesamt wirklich gut und wichtig, dass in der gesamten Reihe die Thematik behandelt wurde wie es den Frauen im und auch nach dem Zweiten Weltkrieg ergangen ist. Viele historische Geschichten (ob fiktiv oder real) sind geprägt von den Geschehnissen der Männer. Nicht hier. Trude Teige erzählt schonungslos und trotzdem sachlich. Ich mag ihre Erzählweise sehr und kann mir gut vorstellen noch weitere Bücher der Autorin zu lesen. Insgesamt könnte man die 3 Bände auch einzeln lesen. Aber ich empfehle die komplette Reihe allen die historische Geschichten mögen die einem ans Herz gehen.
Freundschaft in Krisenzeiten
Die Schicksale der Mädchen sind so unterschiedlich und zeigen, wie unvorhersehbar das Leben insbesondere in Kriegszeiten ist. Dennoch bleibt die Freundschaft unerschütterlich, ein starkes Band, dass auch Faschisten nicht zerreißen können! Eine Darstellung der Kriegszeit in Norwegen - eine Perspektive über die ich bisher noch nie gelesen hatte und die mir wieder vor Augen führte, wie weitreichend der Mantel des Faschismus die Welt bedeckt hatte.
Ein Roman über Krieg, Freundschaft, Liebe & Hoffnung ❤️🩹
1944:Norwegen ist von Deutschland besetzt. Die Autorin schreibt über drei Freundinnen, deren Lebenswege sich durch den Krieg auf dramatische Weise überschneiden. Es geht um Traumata, Liebe, Verrat, Freundschaft & Hoffnung – die Themen sind bekannt und einfach nur schrecklich. „Wir sehen uns wieder am Meer“ ist der dritte Teil einer Reihe, kann aber auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden (habe ich auch so gemacht). Ich Nachhinein hätte es mir bestimmt besser gefallen, hätte ich die vorherigen Bände vorab gelesen – das möchte ich gerne noch nachholen. Der Klappentext war vielversprechend, Romane in diesem Bereich interessieren mich sehr. „Stay away from Gretchen“ oder „Die Nachtigall“ gehören zu meinen absoluten Favoriten. Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Es ging oftmals sehr schnell und die Zeitsprünge waren groß – so konnte ich keinen 100&igen Zugang zu den Charakteren finden. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und fesselnd. Die Fakten waren gut recherchiert und an wahre Begebenheiten angelehnt. Das Buch zeigt definitiv wie wichtig es ist, verschüttete, wahre Geschichten ans Licht zu bringen. Die Zeit und die Geschehnisse sollten einfach nie in Vergessenheit geraten. ❤️🩹 Ein tiefgründiges, erschreckendes und bewegendes Buch!

Eigentlich war es ein Spontankauf aber es wurde meine 1 -andere Teile der Reihe absolut zu empfehlen!!!
Omg ich wusste das es etwas mit Krieg zu tun hat aber so Krass wow….. Ich habe mich total in die Freundinnen um Birgit verliebt und muss sagen die Schicksale der vier haben mich sehr berührt…. Ich liebe es wie wie die Geschichte der Frauen erzählt wird und auch so gut es geht auf die Details eingegangen wird. Besonders die Birgit ist zu meinen Vorbild geworden, eine so junge Frau die die grausamen Seiten des zweiten Weltkriegs sehen musste. Und auch Nadja die so aus ihrer Jugend gerissen wurde. Der Schreibstill von Trude Teige gefällt mir, ich bin nur so durch die Seiten geflogen… dieses Buch und die dazugehörige Reihe sind eine absolute Empfehlung

Spannend und sehr gut geschrieben.
Es war spannend den bekannten historischen Kontext mal aus der Sicht der Norweger zu lesen. Auch, dass es hauptsächlich Frauen sind, denen man in der Geschichte begegnet fand ich eine sehr gelungene Perspektive in der Männerwelt des Krieges. Ein Buch was in Erinnerung bleibt.
Ein sehr berührender Roman
"Wir sehen uns am Meer" von Trude Teige ist der dritte Teil der Großmutter-Reihe und wird gelesen von Yara Blümel. Ich kenne die Vorgänger der Reihe noch nicht, Teil 3 lässt sich auch unabhängig lesen oder hören und macht neugierig auf die beiden anderen Teile.. Die Hauptprotagonistin Birgit ist Krankenschwester in Bado im von Deutschland besetzten Norwegen im 2. Weltkrieg. Dort lernt sie die Ukrainerin Nadia kennen, die unter unmenschlichen Bedingungen als Zwangsarbeiterin.in einer Fischfabrik arbeitet. Birgit schließt sich dem Widerstand an , immer beobachtet von einem Deutschen. Wir begleiten Birgit auf ihrem Weg im und nach dem Krieg. Wir erfahren vom Widerstand, der Brutalität der Deutschen, der Liebe und auch der Tätigkeit der Geheimdienste nach dem Krieg. Mich hat das Hörbuch sehr berührt. Yara Blümel liest sehr einfühlsam und empathisch. Ihr angenehme Stimme machen die schrecklichen Erlebnisse von Birgit und Nadia etwas erträglicher. Großes Kompliment an Yara Blümel! Die Auswirkungen der im Krieg erlittenen seelischen und körperlichen Misshandlungen auf Birgit und Nadia und ihr künftiges Leben sind sehr anschaulich beschrieben. Sie haben in mir Wut, aber auch Mitgefühl erzeugt. Dazu immer wieder die Frage an mich selbst, was hätte ich in der Situation der Frauen getan? Und die Tatsache, dass so etwas NIE wieder geschehen darf! Aber auch die tiefe Freundschaft zwischen Frauen, die sich helfen, mit ihrer Vergangenheit fertig zu werden, kommt nicht zu kurz. Ein lohendes Werk, das mich neugierig gemacht hat auf die Vorgängerbände, Für diese wird es endlich Zeit, aus meinem SUB aufzutauchen und gelesen zu werden. Eine Leseempfehlung nicht nur für Fans von Trude Teige und 5 Sterne gibt es von mir !
„Wir sehen uns wieder am Meer“ von Trude Teige, übersetzt aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs, ist ein bewegender Roman über Freundschaft, Mut und das Weitertragen von Erinnerungen über Generationen hinweg. Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: 2024 erfährt Juni Bjerke durch einen überraschenden Anruf erstmals von der Vergangenheit ihrer Großmutter Tekla und deren engster Freundinnen. In Rückblenden führt uns der Roman zurück ins Jahr 1944, in ein von den Deutschen besetztes Norwegen, wo sich die Krankenschwester Birgit, die zur Zwangsarbeit verschleppte Ukrainerin Nadia und das sogenannte „Deutschenmädchen“ Tekla begegnen und ein außergewöhnliches Band knüpfen. Trude Teige gelingt es eindrucksvoll, den historischen Kontext mit persönlichem Schicksal zu verweben. Die Besatzung Norwegens und der Widerstand werden detailreich und glaubhaft geschildert, ohne dabei ins Dokumentarische abzugleiten. Besonders wertvoll ist der Blick auf Frauenschicksale in einer Zeit, die in der historischen Aufarbeitung oft männlich dominiert erzählt wird. Dass diese Perspektive in den Mittelpunkt rückt, macht das Buch zu einem wichtigen Beitrag gegen das Vergessen – auch wenn es sich um einen fiktionalen Roman handelt. Die Hörbuchfassung, gesprochen von Yara Blümel, verleiht der Geschichte zusätzlich Leben. Blümel trifft den Ton der Figuren feinfühlig und lässt ihre Emotionen authentisch wirken, was besonders bei den dramatischen Szenen im Krieg und den leisen Momenten zwischen den Freundinnen berührt. Schade ist allerdings, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelt – einige Handlungsstränge hätten in voller Länge noch stärker gewirkt. Für mich war die Lektüre besonders eindrücklich, da mir die NS-Zeit in Norwegen bisher kaum bekannt war. Umso spannender war es, die Dynamiken der Besatzung und des Widerstands aus dieser Perspektive kennenzulernen. Auch ohne eigene Norwegen-Erfahrung konnte ich die Atmosphäre am Meer gut nachempfinden – sie erinnert mich an die langen Sommertage in Schweden, die ich sehr liebe. Fazit: Ein stilles, tiefgründiges Buch über weibliche Solidarität und die Kraft der Erinnerung. Fünf von fünf Sternen.
Die Sprecherinnenstimme kannte ich bereits aus anderen Hörbüchern und fand sie wieder großartig – warm, klar und sehr angenehm zu hören. Auch die Geschichte hat mich wirklich begeistert. Sie wird interessant, abwechslungsreich und mitreißend erzählt, sodass ich durchgehend gerne weitergehört habe. Auch das Setting in Norwegen fand ich sehr interessant.
Starke Frauen
Auch im dritten Teil werden die Kraft und Stärke von Frauen gezeigt welche die Hoffnung nicht aufgeben und an das Gute in den Menschen glauben aber auch enttäuscht werden In schweren Zeiten entwickeln sich Freundschaften zwischen Menschen welche Herkunft nicht unterschiedlich ein kann Die Zeit in welcher die Frauen leben bringt Ängste zum Vorschein welche man selber nie haben möchte
3. Teil der Großmutter- Großvater -Serie von Trude Teige... mitreißend geschrieben, diesmal handelt es sich um Großmutters Freundinnen und deren Erlebnisse während und unmittelbar nach dem 2. WK. Halber Stern Abzug gibts, wegen der teilweise holprigen Übersetzung. Sorry, fällt bereits beim Titel ins Auge!
Familiengeschichte, Generationenkonflikt und Kriegserfahrung
Ich habe die beiden vorherigen Romane so sehr gemocht, sodass ich mich auf diesen Abschluss sehr gefreut habe. Hier geht die Geschichte weiter mit Tekla und ihrer Freundin. Eine tragische, nachdenkliche, feinfühlige und historische Geschichte… auch nichts für schwache Nerven, denn all das ist vielen Frauen zu Kriegszeiten widerfahren…. Unfassbar Ende ist einfach❤️ da tanzen Tekla und ihre Freundin Birgit im Regen, weil der Regen der Applaus des Lebens ist.
Das Buch bildet den dritten Teil einer Trilogie um Tekla, Konrad und Teklas Freundinnen. Man erfährt viel über das Leben in Norwegen und der norwegischen Bevölkerung während des zweiten Weltkriegs. Die Handlungen/Figuren in den Romanen sind dabei an wahre Ereignisse angelehnt. Den dritten Teil fand ich, wie die anderen Bände auch, spannend zu lesen, dennoch aber am schwächsten der Reihe. Die Beschreibung von Birgit und ihren Handlungen war mir zu flach. Da hatten die Personen in Teil 1 und 2 mehr Tiefe.
"Der Regen ist der Applaus des Lebens, und wenn ich im Regen tanze, nehme ich den Beifall entgegen."
Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie. Trude Teige schafft es wieder so viel Mitgefühl zu wecken und obwohl Birgit bisher keine große Rolle spielte, eine innige Beziehung zu ihr aufzubauen. Zu Beginn fehlte mir der Bezug zu Juni, aber das war schnell vergessen. Außerdem gibt es den Bogen ja am Ende ❤️ Trude Teiges Sprache schafft es zwischen Leid, Angst und Lebensfreude hin und her zu springen und mich mitzureißen. Ich bin immer wieder hin und hergerissen zwischen Fazination, Spannung und dem schlechten Gefühl sich durch das Leiden anderer unterhalten zulassen. Auch wenn der Roman nur durch wahre Begebenheiten inspiriert ist, ist er doch gut recherchiert. Das Nachwort lässt mich ein wenig grüblerisch zurück und ich hoffe sehr wir erkennen alle irgendwann, dass Politik mehr Feministinnen braucht und sich dann dadurch auch wirklich etwas ändert. Tolles Leseerlebnis!

Das Cover hat mir recht gut gefallen und passt auch zu der Story. Die anderen beiden Bücher der Reihe habe ich noch nicht gelesen. Mir hatte die Leseprobe sehr gut gefallen und ich hatte sofort ins Buch hineingefunden. Am Anfang fand ich Birgit sehr spannend und sympathisch. Trotzdem hat mich die Geschichte am Ende irgendwie ein wenig enttäuscht. Ich kann noch nicht einmal ganz genau sagen, warum. Aber irgendwie fand ich das Buch nicht so spannend, wie erwartet. Es war jetzt zwar auch nicht unspannend, es gab immer wieder Überraschungen und Wendungen. Ich hätte nur gerne ein bisschen mehr auch über die anderen beiden Freundinnen erfahren, nicht nur eine kurze Zusammenfassung, was am Ende aus ihnen geworden ist. Die Stimme der Sprecherin fand ich sehr angenehm und sie hat die Geschichte sehr gut rübergebracht und erzählt. Fazit: Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, was ich im Endeffekt davon halten soll. Ich würde sagen ganz ok, aber leider nicht mehr.
Das Hörbuch hat mir gut gefallen. Besonders die Sprecherin hat mir unglaublich gut gefallen – sie verleiht den Figuren Tiefe und macht das Zuhören zu einem echten Erlebnis. Für mich war dieser Teil fast so stark wie der erste und auf jeden Fall besser als der zweite. Ein Hörbuch, das lange nachklingt.
Wir sehen uns wieder am Meer ist der Abschluss der Trilogie von Trude Teige. Wie auch schon die beiden ersten Teile, konnte mich auch dieses Buch wieder komplett überzeugen. Von der ersten Seiten an und bis zum Schluss hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Trude Teige schreibt mit einer solchen Intensität und Feinfühligkeit, dass ich sofort mit den Charakteren mitfühlen konnte. Die drei Freundinnen – Birgit, Nadia und Tekla – sind so unterschiedlich, aber jede auf ihre Art stark. Besonders Birgit hat mich beeindruckt: ihre Entwicklung von der jungen Krankenschwester zur Widerstandskämpferin, ihr Mut und ihre Verletzlichkeit, all das hat mich tief berührt. Ihre Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr menschlich erzählt. Was mich besonders mitgenommen hat, war der geschichtliche Hintergrund. Die Erlebnisse der Zwangsarbeiterinnen, der norwegische Widerstand, die Rolle der Frauen im Krieg, das alles ist so gut recherchiert und gleichzeitig so emotional erzählt, dass es noch lange nachwirkt. Auch die Zeit nach dem Krieg wird nicht ausgeklammert. Die seelischen Wunden, die diese Frauen davongetragen haben, das Schweigen, die Schuldgefühle, das Weiterleben, all das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Besonders schön fand ich, wie die Freundschaft der drei Frauen trotz allem nie zerbricht, sondern ihnen am Ende wieder Halt gibt. Das Buch ist nicht nur spannend und bewegend, sondern auch ein würdiger Abschluss der Trilogie. Obwohl die drei Teile unabhängig voneinander gelesen werden können, lohnt es sich, alle zu entdecken. Jede Geschichte ist auf ihre Weise berührend und absolut lesenswert. Ein großes Leseerlebnis und daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Trude Teige hat wieder ein Meisterwerk geschaffen!

Ein lesenswertes Buch mit wichtigen Themen, starken Figuren und einem gewohnt flüssigen Stil, das jedoch im Vergleich zu den ersten beiden Bänden etwas an Tiefe vermissen lässt.
Wir sehen uns wieder am Meer ist der dritte Band in der Reihe von Trude Teige, die sich um persönliche Schicksale im Kontext des Zweiten Weltkriegs dreht. Wie schon in den vorherigen Büchern greift Teige historische Ereignisse auf und verbindet sie mit individuellen Lebensgeschichten. Auch Figuren und Themen aus dem ersten Band – insbesondere Tekla – spielen erneut eine Rolle und schaffen Verbindungen innerhalb der Reihe. Was mir an Trude Teige generell sehr gefällt, ist ihr Schreibstil: Er ist leicht, einfach und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, und das Buch ist ganz klar ein Page-Turner. Das Lesen macht Freude, auch wenn – oder vielleicht gerade weil – die Geschichte emotional fordernd ist. Teige scheut sich nicht vor harten Themen, die untrennbar mit Krieg und insbesondere mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden sind. Es geht um Vergewaltigung, um Folter, um Gewalt und Traumata. Einige Passagen sind schwer auszuhalten und gehen unter die Haut. Insgesamt ist es ohne Frage ein gutes Buch. Ich habe mich den Figuren nahe gefühlt und war emotional involviert, besonders was Birgit und die anderen zentralen Personen betrifft. Dennoch muss ich beim dritten Band feststellen, dass mir im Vergleich zu den Vorgängern etwas die Tiefe gefehlt hat. Nachdem wir Teckla bereits im ersten Buch in Norwegen und Deutschland begleitet haben und im zweiten Band in einem anderen geografischen und emotionalen Raum unterwegs waren, wirkte dieser dritte Teil für mich weniger herausragend. Vor allem im Vergleich zum ersten Band, der mich nachhaltig beeindruckt hat, blieb Wir sehen uns wieder am Meer ein wenig zurück. Die Geschichte berührt, aber sie entfaltet nicht ganz die gleiche Intensität und Nachwirkung wie ihre Vorgänger. Trotzdem möchte ich weiterhin mehr von Trude Teige lesen. Ihr Stil, ihre Themenwahl und ihr Gespür für menschliche Schicksale überzeugen mich nach wie vor. Vielleicht würde ich mir für zukünftige Bücher eine andere Perspektive oder einen neuen Zugang wünschen – etwas, das wieder stärker überrascht und tiefer geht.
《"Vielleicht kann ich etwas für dich tun", sagt Brigit. "Es herrscht Krieg. Die Dinge sind so, wie sie sind." "Es muss doch schlimm sein, so weit von zu Hause entfernt zu sein? Noch dazu in einem fremden Land." Nadia strich sich die blonden Haare hinter die Ohren und sah Birgit trotzig an. "Ich bin wie die Ähren zu Hause in der Ukraine, sie beugen sich im Wind, aber sie brechen nicht so leicht."》 Was für ein grandioser Abschluss der Trilogie. Ich bin mir momentan noch gar nicht sicher, was ich sagen soll, außer dass ich das Buch nicht weglegen konnte, dass ich gefesselt war, dass ich sovieles nicht wusste und dass nach über einem Tag mit dem Buch fertig war. Diesmal handelt der Roman von den drei Freundinnen, Tekla, Birgit und Annelise die sich 1943 verstreuten. Annelise schließt sich den Deutschen an und strandet als Krankenschwester an der Ostfront. Tekla verliebt sich und wird als "Deutschenhure" gebranntmarkt. Birgit geht nach Bodø und fängt dort im Krankenhaus an. Aufgrund ihrer russisch Kenntnisse schließt sich der BoMo - Bodøer Widerstandsgruppen an und retten unzählige sowjetische Gefangene, irgendwann kommt es wie es kommen muss und sie fliegen auf. Birgit wird von der Gestapo gefasst, gefoltert und zum Glück gerettet. Der Krieg ist zu Ende, das Leben muss weiter gehen, die Grenzen sind gesetzt, ein neuer Kampf beginnt, zwischen Ost und West... Die drei Freundinnen wissen nicht wo sie sind, wie es ihnen geht und ob sie noch leben. Am Ende treffen sie sich alle in der Heimat wieder, sprechen endlich über ihre Erlebnisse und sind ab da zu viert... Ein echt wunderbares Ende. Dieser Roman ist genau so spannend, fesselnd, ehrlich, authentisch, gewaltig wie seine beiden Vorgänger. Ich kann nur jeden empfehlen ein, nein am besten alle drei zu lesen. Unbedingte Leseempfehlung.
Zwischen Leid und Erinnerungen
Der dritte Teil der Trilogie von Trude Teige ist erneut eine sehr bewegende Geschichte über das Ende des Zweiten Weltkriegs, diesmal in Norwegen. Alle drei Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, dennoch finde ich, dass sich in diesem letzten Teil die einzelnen Geschichten besonders stimmig zusammenfügen. Wie die Autorin am Ende selbst resümiert, stammen viele Kriegsgeschichten von und über Männer – hier jedoch stehen die weiblichen Perspektiven im Mittelpunkt. Eindrücklich werden die furchtbaren Erfahrungen geschildert, die Frauen in dieser Zeit erleben und ertragen mussten. Umso wichtiger ist es, diese Geschichten und die Menschen dahinter nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, damit sich so etwas nie wiederholt.
Schöner Abschluss der Reihe
Ich habe auch diesen Band wieder als Hörbuch gehört. Der Schreibstil von Trude Teige ist sehr angenehm und die Sprecherin passt richtig gut zur Atmosphäre. Für mich war dieser Teil trotzdem der schwächste der Reihe. Die ersten beiden Bücher haben mich emotional einfach noch mehr berührt. Birgits Geschichte war interessant und bewegend, aber ich habe mich nicht ganz so stark mit ihr verbunden gefühlt. Trotzdem erzählt das Buch eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und schwere Zeiten im Zweiten Weltkrieg. Insgesamt ein schöner und runder Abschluss der Reihe 🫶🏻





















































