Steht im schatten des ersten Teils, aber ist gerade zum Ende hin überragend!
Sehr berührend
Ein gelungener Abschluss der Trilogie. Der Schreibstil von Trude Teige nimmt den Leser sofort mit .Ich hab dieses Buch…genau ..wie die 1.beiden in kürzester Zeit durchgelesen. Es ist sehr emotional aus dieser Perspektive weitere Grausamkeiten über den 2.Weltkrieg zu erfahren .
Auch der 3 Teil ist perfekt. Von der 1 bis zur letzten Minute.
🇳🇴🏞️😥💔
Band 3 der Trilogie von Trude Teige, in dem es um die Schicksale der 3 Freundinnen Tekla, Birgit und Annelise geht, war für mich ein gutes Buch, aber dennoch der schwächste Band aus dieser Reihe. Es ging hier hauptsächlich um die Protagonistin Birgit, aber auch um Nadia, die als Zwangsarbeiterin aus der Ukraine nach Norwegen verschleppt wurde. Insgesamt hat mir in der Storyline hier und da der rote Faden gefehlt. Emotional konnte mich dieses Buch auch nicht ganz so doll abholen wie Band 1&2. Das Ende und vor allem der Epilog haben mich dennoch berührt. Ich finde es insgesamt wirklich gut und wichtig, dass in der gesamten Reihe die Thematik behandelt wurde wie es den Frauen im und auch nach dem Zweiten Weltkrieg ergangen ist. Viele historische Geschichten (ob fiktiv oder real) sind geprägt von den Geschehnissen der Männer. Nicht hier. Trude Teige erzählt schonungslos und trotzdem sachlich. Ich mag ihre Erzählweise sehr und kann mir gut vorstellen noch weitere Bücher der Autorin zu lesen. Insgesamt könnte man die 3 Bände auch einzeln lesen. Aber ich empfehle die komplette Reihe allen die historische Geschichten mögen die einem ans Herz gehen.
Eins der wenigen Bücher, welches man erst aus der Hand legt, wenn auch das letzte Wort gelesen ist

"Der Regen ist der Applaus des Lebens, und wenn ich im Regen tanze, nehme ich den Beifall entgegen."
Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie. Trude Teige schafft es wieder so viel Mitgefühl zu wecken und obwohl Birgit bisher keine große Rolle spielte, eine innige Beziehung zu ihr aufzubauen. Zu Beginn fehlte mir der Bezug zu Juni, aber das war schnell vergessen. Außerdem gibt es den Bogen ja am Ende ❤️ Trude Teiges Sprache schafft es zwischen Leid, Angst und Lebensfreude hin und her zu springen und mich mitzureißen. Ich bin immer wieder hin und hergerissen zwischen Fazination, Spannung und dem schlechten Gefühl sich durch das Leiden anderer unterhalten zulassen. Auch wenn der Roman nur durch wahre Begebenheiten inspiriert ist, ist er doch gut recherchiert. Das Nachwort lässt mich ein wenig grüblerisch zurück und ich hoffe sehr wir erkennen alle irgendwann, dass Politik mehr Feministinnen braucht und sich dann dadurch auch wirklich etwas ändert. Tolles Leseerlebnis!

Wieder ein großartiges Buch von Trude Teige! Das nächste wartet schon auf meinem SUB
Der Plot ist eingebettet in die Geschichte Norwegens im 2. Weltkrieg. Gut recherchiert und glaubwürdig.
Ein sehr gutes Buch mit viel Tiefe. 🌊
Wie alle Bücher aus der Reihe ist auch der letzte Teil wirklich gut. Ich fande es etwas schwerer rein zufinden aber nachdem ich mich mit allen Charakteren vertraut gemacht habe konnte ich es nicht mehr weg legen. Die Geschichte ist im wahrsten Sinne des Wortes schrecklich schön und hat viel Tiefe. Auch der Schreibstil hat mir wieder wirklich gut gefallen.
3. Teil der Großmutter- Großvater -Serie von Trude Teige... mitreißend geschrieben, diesmal handelt es sich um Großmutters Freundinnen und deren Erlebnisse während und unmittelbar nach dem 2. WK. Halber Stern Abzug gibts, wegen der teilweise holprigen Übersetzung. Sorry, fällt bereits beim Titel ins Auge!
Auch der Dritte Teil war wieder sehr spannend, erschütternd und informativ zugleich. Trude Teige recherchiert dort wo nur wenige je hingeschaut haben. Wirklich interessant und mitreißende Geschichten. Könnte noch 10 weitere Bücher aus dieser Reihe lesen.

Eigentlich war es ein Spontankauf aber es wurde meine 1 -andere Teile der Reihe absolut zu empfehlen!!!
Omg ich wusste das es etwas mit Krieg zu tun hat aber so Krass wow….. Ich habe mich total in die Freundinnen um Birgit verliebt und muss sagen die Schicksale der vier haben mich sehr berührt…. Ich liebe es wie wie die Geschichte der Frauen erzählt wird und auch so gut es geht auf die Details eingegangen wird. Besonders die Birgit ist zu meinen Vorbild geworden, eine so junge Frau die die grausamen Seiten des zweiten Weltkriegs sehen musste. Und auch Nadja die so aus ihrer Jugend gerissen wurde. Der Schreibstill von Trude Teige gefällt mir, ich bin nur so durch die Seiten geflogen… dieses Buch und die dazugehörige Reihe sind eine absolute Empfehlung
Schöner Abschluss der Reihe
Ich habe auch diesen Band wieder als Hörbuch gehört. Der Schreibstil von Trude Teige ist sehr angenehm und die Sprecherin passt richtig gut zur Atmosphäre. Für mich war dieser Teil trotzdem der schwächste der Reihe. Die ersten beiden Bücher haben mich emotional einfach noch mehr berührt. Birgits Geschichte war interessant und bewegend, aber ich habe mich nicht ganz so stark mit ihr verbunden gefühlt. Trotzdem erzählt das Buch eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und schwere Zeiten im Zweiten Weltkrieg. Insgesamt ein schöner und runder Abschluss der Reihe 🫶🏻
Das Buch ist mir teilweise sehr nahe gegangen. Sehr berührend aber auch sehr spannend.
《"Vielleicht kann ich etwas für dich tun", sagt Brigit. "Es herrscht Krieg. Die Dinge sind so, wie sie sind." "Es muss doch schlimm sein, so weit von zu Hause entfernt zu sein? Noch dazu in einem fremden Land." Nadia strich sich die blonden Haare hinter die Ohren und sah Birgit trotzig an. "Ich bin wie die Ähren zu Hause in der Ukraine, sie beugen sich im Wind, aber sie brechen nicht so leicht."》 Was für ein grandioser Abschluss der Trilogie. Ich bin mir momentan noch gar nicht sicher, was ich sagen soll, außer dass ich das Buch nicht weglegen konnte, dass ich gefesselt war, dass ich sovieles nicht wusste und dass nach über einem Tag mit dem Buch fertig war. Diesmal handelt der Roman von den drei Freundinnen, Tekla, Birgit und Annelise die sich 1943 verstreuten. Annelise schließt sich den Deutschen an und strandet als Krankenschwester an der Ostfront. Tekla verliebt sich und wird als "Deutschenhure" gebranntmarkt. Birgit geht nach Bodø und fängt dort im Krankenhaus an. Aufgrund ihrer russisch Kenntnisse schließt sich der BoMo - Bodøer Widerstandsgruppen an und retten unzählige sowjetische Gefangene, irgendwann kommt es wie es kommen muss und sie fliegen auf. Birgit wird von der Gestapo gefasst, gefoltert und zum Glück gerettet. Der Krieg ist zu Ende, das Leben muss weiter gehen, die Grenzen sind gesetzt, ein neuer Kampf beginnt, zwischen Ost und West... Die drei Freundinnen wissen nicht wo sie sind, wie es ihnen geht und ob sie noch leben. Am Ende treffen sie sich alle in der Heimat wieder, sprechen endlich über ihre Erlebnisse und sind ab da zu viert... Ein echt wunderbares Ende. Dieser Roman ist genau so spannend, fesselnd, ehrlich, authentisch, gewaltig wie seine beiden Vorgänger. Ich kann nur jeden empfehlen ein, nein am besten alle drei zu lesen. Unbedingte Leseempfehlung.
Familiengeschichte, Generationenkonflikt und Kriegserfahrung
Ich habe die beiden vorherigen Romane so sehr gemocht, sodass ich mich auf diesen Abschluss sehr gefreut habe. Hier geht die Geschichte weiter mit Tekla und ihrer Freundin. Eine tragische, nachdenkliche, feinfühlige und historische Geschichte… auch nichts für schwache Nerven, denn all das ist vielen Frauen zu Kriegszeiten widerfahren…. Unfassbar Ende ist einfach❤️ da tanzen Tekla und ihre Freundin Birgit im Regen, weil der Regen der Applaus des Lebens ist.
Sehr gelungene Fortsetzung ...
Ich hatte Gänsehaut Momente🫣. Über den 2. Weltkrieg gibt es so viele Bücher und dennoch hat mich Brigitts Geschichte beeindruckt, zum schaudern und zum weinen gebracht. Und nicht nur die ihre... Sehr lesenswert 💗
Eine bewegende Geschichte über Mut, Hoffnung und Menschlichkeit im Krieg. Der Roman zeigt, wie Frauen trotz unvorstellbaren Leids ihre Würde bewahren und an das Leben glauben. Ein eindrucksvolles Zeugnis innerer Stärke in dunklen Zeiten.
Wenn wir uns wiedersehen am Meer ist ebenfalls ein Ronan der nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Die Autorin erzählt von Frauen, deren Mut und innere Stärke zutiefst berühren. Frauen, die ertragen haben, was kaum zu ertragen ist, und die dennoch die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht verloren haben. Gezeichnet von den Grausamkeiten des Krieges klammern sich die Protagonistinnen an das Leben, nicht aus Naivität, sondern aus einer bemerkenswerten inneren Kraft heraus. Nicht alle konnten diese Last tragen, und gerade das macht die Geschichte so ehrlich und schmerzhaft real. Der Roman beschönigt nichts, sondern zeigt, wie der Krieg das wahre Gesicht der Menschen offenbart: ihre Grausamkeit, aber auch ihre Fähigkeit zu Mitgefühl, Solidarität und Opferbereitschaft. Beim Lesen stellt sich immer wieder die Frage, ob man selbst in einer solchen Situation ebenso stark gewesen wäre. Hätte man den Mut gehabt, durchzuhalten, Menschlichkeit zu bewahren oder sogar das eigene Leben für andere aufs Spiel zu setzen? Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, spürt man die intensive Recherche hinter dem Roman. Sie macht deutlich, dass es viele Kriegsleidende gab, die das Gute im Menschen nicht aufgegeben haben. Trude Teige gelingt es, Geschichte lebendig und emotional erfahrbar zu machen. Wenn wir uns wiedersehen am Meer ist ein bewegender Roman über Verlust und Hoffnung, über Leid und Menschlichkeit und eine eindrucksvolle Würdigung der stillen Stärke von Frauen, die der Krieg nicht brechen konnte.

Trude Teige ist eine Autorin, die ich wirklich sehr gern habe, und auch ihre beiden vorherigen Romane fand ich unglaublich berührend und stark. „Wir sehen uns wieder am Meer“ ist ebenfalls schön geschrieben und emotional, denn Teige beherrscht diese leisen, warmen Töne einfach hervorragend. Trotzdem hat mich dieses Buch persönlich nicht ganz so gepackt wie ihre anderen. Das Thema konnte mich nicht vollständig abholen, und ich habe leider keine richtige Beziehung zur Hauptfigur aufbauen können. Auch die Liebesgeschichte habe ich leider nicht wirklich gefühlt. Was mir jedoch sehr gefallen hat, war das Thema Freundschaft in diesen Zeiten und auch das Ende fand ich sehr berührend. Insgesamt bleibt für mich das Gefühl, dass Trude Teige großartig schreibt, auch wenn mich diese Geschichte emotional etwas weniger erreicht hat als die beiden Vorgänger😊
Obwohl mir die Art zu schreiben und die kurzen Kapitel gut gefallen haben, konnte mich das Buch nicht so wirklich begeistern. Für mich bleibt der erste Teil einfach der Beste.
So unfassbar ergreifend
Wer die Bücher von Trude Teige kennt, wird keineswegs enttäuscht werden. Voller Empathie und sehr guter Recherchen, wird diese Trilogie komplettiert. Die Story, die auf wahre Begebenheiten beruht hinterlässt Gänsehaut pur.
Spannend, berührend
Die Geschichte Norwegens im 2.WK aus weiblicher Sicht. Starke Frauen, ein empathische Blick, unglaublich spannend.
Anders als die anderen Beiden, doch nicht weniger einnehmend
Während die anderen Beiden Bücher aus der Reihe sehr viele spannungsbögen aufwiesen, hat dieses einen ruhigeren klang. Geprägt von der Schwere der Zeit. Von den belastenden Erlebnissen und es erzählt auch davon, was Traumata anrichten. Wie sie einen Menschen brechen können und wie die Protagonisten weiter lebten. Diese Generation hat so viel gelitten und viele waren der Meinung, dass man es hinter sich lassen könne. Verdrängt, ignoriert. Doch diese Traumata leben weiter fort. Hemmen die Lebensfreude und werden auch folgende Generationen übertragen.
Zwischen Leid und Erinnerungen
Der dritte Teil der Trilogie von Trude Teige ist erneut eine sehr bewegende Geschichte über das Ende des Zweiten Weltkriegs, diesmal in Norwegen. Alle drei Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, dennoch finde ich, dass sich in diesem letzten Teil die einzelnen Geschichten besonders stimmig zusammenfügen. Wie die Autorin am Ende selbst resümiert, stammen viele Kriegsgeschichten von und über Männer – hier jedoch stehen die weiblichen Perspektiven im Mittelpunkt. Eindrücklich werden die furchtbaren Erfahrungen geschildert, die Frauen in dieser Zeit erleben und ertragen mussten. Umso wichtiger ist es, diese Geschichten und die Menschen dahinter nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, damit sich so etwas nie wiederholt.
Wie schon die ersten beiden Teile aufwühlend und traurig
Dies ist der dritte Band zu "als Großmutter im Regen tanzte" Wieder erleben wir den zweiten Weltkrieg und begleiten dieses mal Birgit auf ihrem Weg. Bewegend geschrieben, traurig und mitreißend. Am Ende war ich wieder völlig in Tränen aufgelöst. Eine ganz klare Empfehlung
Ein lesenswertes Buch mit wichtigen Themen, starken Figuren und einem gewohnt flüssigen Stil, das jedoch im Vergleich zu den ersten beiden Bänden etwas an Tiefe vermissen lässt.
Wir sehen uns wieder am Meer ist der dritte Band in der Reihe von Trude Teige, die sich um persönliche Schicksale im Kontext des Zweiten Weltkriegs dreht. Wie schon in den vorherigen Büchern greift Teige historische Ereignisse auf und verbindet sie mit individuellen Lebensgeschichten. Auch Figuren und Themen aus dem ersten Band – insbesondere Tekla – spielen erneut eine Rolle und schaffen Verbindungen innerhalb der Reihe. Was mir an Trude Teige generell sehr gefällt, ist ihr Schreibstil: Er ist leicht, einfach und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, und das Buch ist ganz klar ein Page-Turner. Das Lesen macht Freude, auch wenn – oder vielleicht gerade weil – die Geschichte emotional fordernd ist. Teige scheut sich nicht vor harten Themen, die untrennbar mit Krieg und insbesondere mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden sind. Es geht um Vergewaltigung, um Folter, um Gewalt und Traumata. Einige Passagen sind schwer auszuhalten und gehen unter die Haut. Insgesamt ist es ohne Frage ein gutes Buch. Ich habe mich den Figuren nahe gefühlt und war emotional involviert, besonders was Birgit und die anderen zentralen Personen betrifft. Dennoch muss ich beim dritten Band feststellen, dass mir im Vergleich zu den Vorgängern etwas die Tiefe gefehlt hat. Nachdem wir Teckla bereits im ersten Buch in Norwegen und Deutschland begleitet haben und im zweiten Band in einem anderen geografischen und emotionalen Raum unterwegs waren, wirkte dieser dritte Teil für mich weniger herausragend. Vor allem im Vergleich zum ersten Band, der mich nachhaltig beeindruckt hat, blieb Wir sehen uns wieder am Meer ein wenig zurück. Die Geschichte berührt, aber sie entfaltet nicht ganz die gleiche Intensität und Nachwirkung wie ihre Vorgänger. Trotzdem möchte ich weiterhin mehr von Trude Teige lesen. Ihr Stil, ihre Themenwahl und ihr Gespür für menschliche Schicksale überzeugen mich nach wie vor. Vielleicht würde ich mir für zukünftige Bücher eine andere Perspektive oder einen neuen Zugang wünschen – etwas, das wieder stärker überrascht und tiefer geht.
Ich fand alle drei Bücher dieser "Reihe" sehr gut aber das fand ich wirklich am spannendsten.
Spannend, fesselnd, stellenweise nichts für schwache Nerven, aber auch einfühlsam und wunderbar! Ein gelungener Abschluss der Trilogie von Trude Teige. Absolut empfehlenswert!
Es war ein schöner Abschluss dieser Reihe, so schließt sich der Kreis der Freundinnen.

Atmosphärisch stark, aber nicht ganz so berührend wie der Auftakt
Zunächst war ich etwas enttäuscht von diesem Buch. Ich hatte gehofft, dass die letzten offenen Fragen rund um Tekla und Konrad geklärt würden, doch stattdessen rücken neue Figuren in den Mittelpunkt. Diese stehen zwar in Verbindung zu Tekla, sie selbst bleibt jedoch eher eine entfernte Randfigur. Das hat meine Erwartungen erst einmal gedämpft. Dennoch fand ich schnell in die Geschichte hinein und habe mich bewusst darauf eingelassen. Wie schon in den vorherigen Büchern konnte ich erneut völlig in der Handlung verschwinden. Besonders gefallen hat mir der neue Schauplatz: Nach Deutschland und Java nun Norwegen kennenzulernen, war atmosphärisch sehr gelungen und hat der Geschichte eine neue Facette gegeben. Gleichzeitig hatte ich hier zum ersten Mal das Gefühl, eher eine fiktive Geschichte zu lesen als eine Erzählung, die sich sehr nah an realen Begebenheiten anlehnt. Auch wenn das Geschehen durchaus so hätte stattfinden können, wirkte es auf mich stellenweise ausgedachter als zuvor. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es für mich nicht ganz an den ersten Teil heranreicht. Dennoch ein lesenswerter Roman, der die Reihe sinnvoll erweitert – daher 4 von 5 Sternen.

Wir sehen uns wieder am Meer ist der Abschluss der Trilogie von Trude Teige. Wie auch schon die beiden ersten Teile, konnte mich auch dieses Buch wieder komplett überzeugen. Von der ersten Seiten an und bis zum Schluss hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Trude Teige schreibt mit einer solchen Intensität und Feinfühligkeit, dass ich sofort mit den Charakteren mitfühlen konnte. Die drei Freundinnen – Birgit, Nadia und Tekla – sind so unterschiedlich, aber jede auf ihre Art stark. Besonders Birgit hat mich beeindruckt: ihre Entwicklung von der jungen Krankenschwester zur Widerstandskämpferin, ihr Mut und ihre Verletzlichkeit, all das hat mich tief berührt. Ihre Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr menschlich erzählt. Was mich besonders mitgenommen hat, war der geschichtliche Hintergrund. Die Erlebnisse der Zwangsarbeiterinnen, der norwegische Widerstand, die Rolle der Frauen im Krieg, das alles ist so gut recherchiert und gleichzeitig so emotional erzählt, dass es noch lange nachwirkt. Auch die Zeit nach dem Krieg wird nicht ausgeklammert. Die seelischen Wunden, die diese Frauen davongetragen haben, das Schweigen, die Schuldgefühle, das Weiterleben, all das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Besonders schön fand ich, wie die Freundschaft der drei Frauen trotz allem nie zerbricht, sondern ihnen am Ende wieder Halt gibt. Das Buch ist nicht nur spannend und bewegend, sondern auch ein würdiger Abschluss der Trilogie. Obwohl die drei Teile unabhängig voneinander gelesen werden können, lohnt es sich, alle zu entdecken. Jede Geschichte ist auf ihre Weise berührend und absolut lesenswert. Ein großes Leseerlebnis und daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Trude Teige hat wieder ein Meisterwerk geschaffen!
Wie immer, ein spannender Roman von Trude Teige, der weit weniger bekannte Themen der Geschichte des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Dennoch: an die Tiefe der Geschichten und Figuren aus den ersten beiden Romanen kommt dieser meiner Meinung nach nicht heran.
Die Sprecherinnenstimme kannte ich bereits aus anderen Hörbüchern und fand sie wieder großartig – warm, klar und sehr angenehm zu hören. Auch die Geschichte hat mich wirklich begeistert. Sie wird interessant, abwechslungsreich und mitreißend erzählt, sodass ich durchgehend gerne weitergehört habe. Auch das Setting in Norwegen fand ich sehr interessant.
Wieder eine spannende und einfühlsam erzählte Geschichte. Birgit, ist die beste Freundin von Tekla, wir kennen sie aus dem ersten Teil. Birgit ist Krankenschwester und geht in den Norden Norwegens. Die Stadt ist von Deutschen besetzt, diese haben Zwangsarbeiter aus Russland und z. B. der Ukraine dort untergebracht. Birgit lebt sich im Krankenhaus ein und versucht zu helfen wo es geht. Es kommen zwei Zwangsarbeiterinnen ins Krankenhaus, sie versucht die Mädchen zu unterstützen, aber es ist nicht einfach. Der Chefarzt, bekommt mit, dass sie helfen möchte und bindet sie ein in den Widerstand. Neben Nachrichten abhören, pflegt sie auch einen russischen Flüchtling. Sie hat russisch gelernt und kann ihn beruhigen. Die beiden verlieben sich , bis er nach Schweden fliehen kann. In den letzten Tagen des Kriegs wird Birgit noch von der Gestapo gefangen genommen und gefoltert. Nachdem Krieg, soll sie, auf Grund ihrer Sprachkenntnisse, helfen die Kriegsgefangenen zu unterstützen in ihre Länder zurück zukommen. Dadurch wird sie spannend für die Geheimdienste. Ende der 1940 iger geht sie nach Moskau. Arbeitet in der norwegischen Botschaft. Sie versucht ihren ehemaligen Geliebten zu finden, über Umwege schafft sie es. Am Ende wird sie mit seinem Schicksal erpresst, aber geht zurück nach Norwegen. Auch dort kommt der KGB auf die zu, sie wird verhaftet, weil die Norweger glauben sie hatte für die Gegner spioniert. Sehr spannend erzählt. Es gab die Spionage Verdächtigungen tatsächlich, daran ist die Geschichte von Birgit abgelehnt. Wieder erfährt man wie die Nazis in Norwegen gewirkt haben und wie schwierig es war, sich dem zu widersetzen. Auch die Nachkriegszeit mit dem entstehen des kalten Kriegs ist gut recherchiert. Es hat sich wieder gelohnt, das Buch zu lesen.
Fesselnd
Der letzte wie auch die zwei ersten Romane von Trude Teige sind Bespiele für (Über)Lebenswillen, Mut und Loyalität.
Band 3
Die drei Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, trotzdem fliesen sie ineinander über. Ich mochte alle drei Teile sehr gern lesen!
Das Cover hat mir recht gut gefallen und passt auch zu der Story. Die anderen beiden Bücher der Reihe habe ich noch nicht gelesen. Mir hatte die Leseprobe sehr gut gefallen und ich hatte sofort ins Buch hineingefunden. Am Anfang fand ich Birgit sehr spannend und sympathisch. Trotzdem hat mich die Geschichte am Ende irgendwie ein wenig enttäuscht. Ich kann noch nicht einmal ganz genau sagen, warum. Aber irgendwie fand ich das Buch nicht so spannend, wie erwartet. Es war jetzt zwar auch nicht unspannend, es gab immer wieder Überraschungen und Wendungen. Ich hätte nur gerne ein bisschen mehr auch über die anderen beiden Freundinnen erfahren, nicht nur eine kurze Zusammenfassung, was am Ende aus ihnen geworden ist. Die Stimme der Sprecherin fand ich sehr angenehm und sie hat die Geschichte sehr gut rübergebracht und erzählt. Fazit: Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, was ich im Endeffekt davon halten soll. Ich würde sagen ganz ok, aber leider nicht mehr.
Das Buch bildet den dritten Teil einer Trilogie um Tekla, Konrad und Teklas Freundinnen. Man erfährt viel über das Leben in Norwegen und der norwegischen Bevölkerung während des zweiten Weltkriegs. Die Handlungen/Figuren in den Romanen sind dabei an wahre Ereignisse angelehnt. Den dritten Teil fand ich, wie die anderen Bände auch, spannend zu lesen, dennoch aber am schwächsten der Reihe. Die Beschreibung von Birgit und ihren Handlungen war mir zu flach. Da hatten die Personen in Teil 1 und 2 mehr Tiefe.
Ein würdiger Abschluss (?) der Serie!
Wieder ein tolles Buch mit Charakteren mit Tiefe! Ein Buch, das die Menschlichkeit in unmenschlichen Umständen in den Fokus stellt.
Das Hörbuch hat mir gut gefallen. Besonders die Sprecherin hat mir unglaublich gut gefallen – sie verleiht den Figuren Tiefe und macht das Zuhören zu einem echten Erlebnis. Für mich war dieser Teil fast so stark wie der erste und auf jeden Fall besser als der zweite. Ein Hörbuch, das lange nachklingt.

Ein Roman über Krieg, Freundschaft, Liebe & Hoffnung ❤️🩹
1944:Norwegen ist von Deutschland besetzt. Die Autorin schreibt über drei Freundinnen, deren Lebenswege sich durch den Krieg auf dramatische Weise überschneiden. Es geht um Traumata, Liebe, Verrat, Freundschaft & Hoffnung – die Themen sind bekannt und einfach nur schrecklich. „Wir sehen uns wieder am Meer“ ist der dritte Teil einer Reihe, kann aber auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden (habe ich auch so gemacht). Ich Nachhinein hätte es mir bestimmt besser gefallen, hätte ich die vorherigen Bände vorab gelesen – das möchte ich gerne noch nachholen. Der Klappentext war vielversprechend, Romane in diesem Bereich interessieren mich sehr. „Stay away from Gretchen“ oder „Die Nachtigall“ gehören zu meinen absoluten Favoriten. Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Es ging oftmals sehr schnell und die Zeitsprünge waren groß – so konnte ich keinen 100&igen Zugang zu den Charakteren finden. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und fesselnd. Die Fakten waren gut recherchiert und an wahre Begebenheiten angelehnt. Das Buch zeigt definitiv wie wichtig es ist, verschüttete, wahre Geschichten ans Licht zu bringen. Die Zeit und die Geschehnisse sollten einfach nie in Vergessenheit geraten. ❤️🩹 Ein tiefgründiges, erschreckendes und bewegendes Buch!
Starke Frauen
Auch im dritten Teil werden die Kraft und Stärke von Frauen gezeigt welche die Hoffnung nicht aufgeben und an das Gute in den Menschen glauben aber auch enttäuscht werden In schweren Zeiten entwickeln sich Freundschaften zwischen Menschen welche Herkunft nicht unterschiedlich ein kann Die Zeit in welcher die Frauen leben bringt Ängste zum Vorschein welche man selber nie haben möchte
Grausame Romanbiographie Wieder eine neue Perspektive im Leiden der norwegischen Bevölkerung unter der deutschen Besatzung. Im dritten Band wird eine Krankenschwester zuerst von den Deutschen und dann den Russen stark traumatisiert. Leider wirkt dieser Teil ein bisschen wie ein Abklatsch der ersten beiden, durchaus beeindruckenden Bände. Kann man lesen muss man aber nicht.
Leider nicht so gut wie die Vorgänger
Auf den dritten Band aus der Großmutter- Reihe „Wir sehen uns wieder am Meer“ von @trudeteige erschienen im Fischer Verlag war ich schon schon sehr gespannt. . In diesem Teil erfährt Juni vom Schicksal der Freundinnen ihrer Großmutter Tekla. 1944 ist Norwegen von den Deutschen besetzt, die junge Krankenschwester Birgit begegnet der ukrainischen Nadia, die zur Zwangsarbeit in einer Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. . Der Schreibstil war wieder gut und flüssig zu lesen und die Kapitel mal aus Birgits, mal aus Nadias Sicht hatten eine angenehme Länge. Obwohl der Klappentext vielversprechend war, konnte mich das Buch leider nicht ganz von sich überzeugen. Ich konnte keinen richtigen Zugang zu Nadia finden, Birgit war zwar eine Kömpferin, aber auch irgendwie etwas naiv an einigen Stellen. Die Emotionen die ich in den ersten beiden Büchern empfunden habe, waren hier kaum vorhanden und ich empfand auch ein paar kleinere Längen. Die Themen die in dem Buch vorkommen, sind allen bekannt und es ist schrecklich was da passiert ist. Das Ende gefiel mir sehr gut und hat die Trilogie gut abgeschlossen. Ich vergebe 3 von 5 ⭐️ .
Ziemlich bewegend, man kann kaum erahnen was die Menschen ertragen mussten. Zumal das wirklich passiert ist. Muss jetzt erst mal etwas anderes lesen. Habe das Buch gerne gelesen und kann es weiterempfehlen.
Einfach toll. Konnte es nicht weglegen.
Ein gelungener Abschluss der Trilogie, der mir wieder viele , sehr gut recherchierte Fakten vermittelte.

Ein Vermächtnis unserer Großeltern
Ein Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte aus mehren Gründen. Trude Teige‘s Schreibstil lässt sich wunderbar flüssig lesen und über die Seiten schweben. Die Figur Birgitt holte mich vom ersten Moment an ab, da sie den gleichen Beruf und vor allem den unermüdlichen Sinn für das Helfen hat. Sie packt an, ist dabei, auch wenn es für sie selbst Schwierigkeiten bedeutete und bleibt sich selbst treu. Durch ihre Freundschaft zu einer ukrainischen Arbeiterin im norwegischen Arbeitslager der Deutschen entwickelt Birgit eine unglaubliche Stärke und Kraft, was mich sehr berührt zurück lässt mit dem Gedanken, wie vielen Frauen es denn genauso ergangen ist, wie Birgit. Trude Teige schreibt über ihre Großeltern in der Triologie und man könnte die Romane als autofiktional bezeichnen, sodass das Buch mich noch mehr in den Bann zog. Die Perspektive einer formal Unbeteiligten bis hin Beteiligten lässt die Spannung aufrecht halten. Darüber hinaus lässt sich das Buch unabhängig der ersten beiden Büchern lesen, da es auch mein erstes Buch von ihr war, aber sicher nicht mein letztes. Es lässt mich zutiefst berührt und demütig zurück, voller Ehrfurcht gegenüber den Kriegsgenerationen. Fazit: Absolute Leseempfehlung meinerseits für einen tiefen und unbequemen Einblick in die deutsche Geschichte, als Mahnung an den vermeintlichen Frieden.
So intensiv wie seine Vorgänger, große Empfehlung 😊


















































