Die Tuchvilla
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Description
Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …
SPIEGEL-Bestsellerautorin Anne Jacobs bei Blanvalet:
Die Tuchvilla-Saga:
1. Die Tuchvilla
2. Die Töchter der Tuchvilla
3. Das Erbe der Tuchvilla
4. Rückkehr in die Tuchvilla
Die Gutshaus-Saga:
1. Das Gutshaus. Glanzvolle Zeiten
2. Das Gutshaus. Stürmische Zeiten
3. Das Gutshaus. Zeit des Aufbruchs
Book Information
Author Description
Anne Jacobs lebt und arbeitet in einem kleinen Ort im Taunus, wo ihr die besten Ideen für ihre Bücher kommen. Seit vielen Jahren begeistert sie nicht nur deutschsprachige Leser*innen, sondern ist auch weit über die Grenzen ihres Heimatlandes von Spanien bis Norwegen für ihre Romane bekannt: Nach den SPIEGEL-Bestsellern um die »Tuchvilla« konnte sie mit den ersten drei Bänden ihrer Dorfladen-Saga an den Erfolg anschließen und landete mit dem dritten Teil direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. »Der Dorfladen – Wohin die Zukunft führt« ist der vierte und abschließenden Band der Reihe.
Posts
[Band 1] Spannend & Cozy zugleich 😊
- Die absolut perfekte Mischung aus verbotener Liebe, Historie (frühes 20.Jahrhundert) & Familiendrama. - Starke Hauptfigur ~ Marie, wächst in einem Waisenhaus auf & bekommt Arbeit in der Tuchvilla als Küchenmädchen. Man fiebert regelrecht mit ihr mit. - Auch die Nebencharaktere sind absolut Klasse! Freue mich schon sehr auf Band 2! Ich hoffe der gefällt mir mindestens genauso gut. 🤍
Ganz im Stil von Downton Abbey, nur das dieser historische Roman mit unfassbaren 700 Seiten in Augsburg spielt. Märchenhafte Geschichte eines Dienstmädchens, dass sich in das Herz den jungen Herren des Hauses schleicht. Düstere Geheimnisse kommen ans Tageslicht und natürlich kommt es zum Happy End, wenn auch das Buch mit einem kleinen Cliffhanger endet. Schöne Story , auch wenn es ein paar Längen gab . Werde den 2 Band als Hörbuch hören und denke, dass für mich die Reihe dann aber auch beendet ist.

✨️Auftakt ✨️
Ein tolles Buch mit historischen Hintergrund 🫶🏼 Es geht um eine gut betuchte Familie um 1913. Die Familie besitzt eine Tuchfabrik mit angrenzender großer Villa. Die Charaktere sind gut beschrieben und jeder hat seine eigenen kleinen Geheimnisse / seinen eigenen kleinen Handlungsstrang 🤗. Zusätzlich zur reichen Familie haben wir Marie . Sie ist in Armut in einem Waisenhaus aufgewachsen und ihr Leben basiert auf Geheimnissen und Lügen. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, leicht kitschig. Der Ausgang ist vorhersehbar. Ich werde die Reihe zunächst nicht weiterlesen, da es momentan nicht die Art Buch ist, die favorisiere.
Schöne Story für zwischendurch, auch wenn die Seitenzahl das nicht vermuten lässt.
Die Tuchvilla hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es für mich kein großes Highlight war. Die Geschichte hat ganz klare Downton-Abbey-Vibes, was ich persönlich sehr mochte – Familiengeheimnisse, gesellschaftliche Unterschiede und ein historisches Setting, das angenehm zu lesen ist. Das Buch war für mich eigentlich nie langweilig, auch wenn es gleichzeitig nicht extrem spannend war. Es passiert genug, um dranzubleiben, ohne dass große dramatische Höhepunkte im Vordergrund stehen. Genau das macht die Geschichte eher gemütlich als mitreißend. Trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht. Es ist ein solides, unterhaltsames Buch für zwischendurch, das sich gut weglesen lässt und Lust auf mehr aus der Reihe macht – auch wenn es kein absolutes Muss ist. Insgesamt eine schöne, entspannte Lektüre für Fans von historischen Familiensagas.
Eon schönes Lesevergnügen. Der Schreibstil ist in vielem einfach nur angenehm. Keine Hektik, auch wenn es etwas spannender wird. Jeder hat seine Geheimnisse, die gelüftet werden. Das Zusammenspiel der Herrschaften und den Bediensteten erinnert oft an Downton Abbey, da es im gleichen Zeitraum spielt nicht weiter verwunderlich. Die nächsten Teile werde ich mit Sicherheit bald lesen.
Schöner leichter Roman
Eine Industriellenfamilie Anfang der 1910er Jahre. Der Roman schildert eindrücklich wie das Leben, Leiden und Lieben damals war. Die Probleme der Reichen und Armen, die Hoffnungen und Kämpfe in den verschiedenen gesellschaftlichen Klassen. Solche Romane ähneln sich häufig, haben immer ein Happy End und dennoch fand ich die Geschichte schön geschrieben, nicht langweilig und war nach jeder Seite gespannt, wie es weitergeht. Ideal zum Durchschmökern.
„Weder Feuer noch Wasser, weder Fels noch Sturm konnten sie voneinander trennen“
Wer ein Fan von Downton Abbey ist, wird dieses Buch mögen. Eine Familie, in der jedes Mitglied ihre eigenen Intrigen spinnt uns seine eigenen Geheimnisse hat. Drama, Liebe, Hass und andere starke Gefühle stehen im Mittelpunkt. Mir hat besonders gut gefallen, dass das Buch nicht aus Sicht einer einzigen Person geschrieben ist, sondern es immer wieder so verschwimmt, dass man die Geschichte aus verschiedenen Augen wahrnimmt. Ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es weiter geht 😍

Meine Lieben, ich FEIERE dieses Buch. Meiner Meinung nach ein absolutes Highlight unter den Familiengeschichten! Die Charakter sind meiner Meinung nach wahnsinnig gut ausgearbeitet. Jeder einzelne Charakter in diesem Buch hat seine eigene Art, seine eigene kleine Geschichte und wirkt absolut glaubhaft. Man fühlt mit jeder Person mit, man versteht jede Person und kann wirklich für jede Person etwas fühlen. Sei es Abneigung, Hass, Zuneigung, Mitleid oder Wut. Es dauert ein bisschen, bis man sich im Buch und in der Geschichte zurecht findet. Das ist bei 700 Seiten Umfang aber natürlich auch normal. Aber dann kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und kann nicht mehr mit Lesen aufhören. Es war wie eine Sucht. Man möchte die Geheimnisse ergründen, den Intrigen auf den Grund gehen, mehr über die Personen erfahren und Marie begleiten. Es war wirklich wundervoll. Die politische Lage in Europa zur Zeit vor dem ersten Weltkrieg wurde nur am Rande gestreift und hat keine grosse Rolle gespielt, was meiner Meinung nach aber auch gut so war. Meiner Meinung nach ist das Leben der Herrschaft, sowie der Dienstboten in einer wirklich glaubwürdigen und interessanten Weise dargestellt und beschrieben worden. Mir hat es sehr gefallen nicht nur von der Familie zu hören, sondern auch die Geschichte der Dienstboten beleuchtet zu sehen. Die Geschichte war auch überhaupt nicht klischeehaft oder unrealistisch. Ich konnte mir diese Geschichte sehr gut vorstellen und finde sie sehr glaubhaft und realistisch beschrieben. Die (obligatorische) Liebesgeschichte nimmt zwar Raum in diesem Roman ein, aber nicht zu übertrieben und in wirklich kleinem Masse. Ich mochte das sehr in dieser Art. Am 16.11.2015 ist der Nachfolgeband dieser Reihe bei Blanvalet erschienen. Er heisst Die Töchter der Tuchvilla und spielt kurz nach den Geschehnissen des ersten Bandes. Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt wie es weitergeht und werde mir den zweiten Teil bei Gelegenheit zulegen. Übrigens: An und für sich ist die Geschichte mit diesem Band abgeschlossen. Es bleiben keine offenen Fragen. Trotzdem freue ich mich, die mir wirklich ans Herz gewachsenen Personen im zweiten Band wiederzutreffen.
Ich finde, dass manche Handlungen zu schnell abgehandelt wurden. Ich habe zwar Maries und Pauls Geschichte gerne verfolgt, aber so richtig nah waren mir die Charaktere auch nicht. In Anbetracht der Weltgeschehnisse, könnte es ziemlich spannend in den nächsten Bänden werden, sowie eine schöne Charakterentwicklung wäre zu erwarten. Vor allem wäre ich da an Elisabeth und Alicias Entwicklungen interessiert. Aber so sehr hat mich das Buch auch nicht beeindruckt. Ich schau mal, vielleicht packt es mich doch mal und dann versuche ich es mit dem zweiten Teil. Aktuell habe ich jedoch kein Interesse.
Es ist eine meiner liebsten Geschichten, wie sich langsam das Leben der Marie Hofgartner mit dem Leben der Melzers verwebt. Auch wenn die Geschichte mit stereotypischen Figuren beginnt, dürfen diese im Laufe des Buches eine eigene Persönlichkeit entwickeln und reifen. Das Ende ist leider etwas vorhersehbar, aber nicht so kitschig, klassisches Friede-Freude-Eierkuchen. Nicht jeder Zwist wird beigelegt, nicht jedes Geheimnis offenbar.
Schöne Familiengeschichte Um ehrlich zu sein, passiert nicht so viel auf den 700 Seiten und die Charaktere sind auch nicht gerade alle liebenswert. Aber ich habe das Buch in jeder freien Minute zur Hand genommen und war richtig drin in der Geschichte. Man kann sich schon recht früh denken, wie das ganze ausgeht. Aber auch das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Band 2 liegt schon bereit und ich freue mich auf weitere Erlebnisse mit Familie Melzer.
Super Auftakt in diese Buchreihe
Ich mag historische Romane aus dieser Zeit sehr. Der Leser bekommt deutsche Geschichte, ein Waisenmädchen, dass eine Familie findet und natürlich gibt es noch eine Lovestory. Soweit die Kurzfassung. Alle Bewohner der Tuchvilla, ob es nun feinen Herschafften sind oder das Personal sind super ausgearbeitet und haben Charakter. Mit allen fiebert man als Leser mit. Ob man die jeweilige Person nun sympathisch findet oder nicht. Teilweise hatte ich das Gefühl selbst durch die Tuchvilla zuwandern. Ich freu mich sehr auf die Folgebände.

Zu Beginn fand ich das Buch langweilig und es hat eine Weile gedauert bis ich in die Geschichte gefunden habe.
Zu Beginn fand ich das Buch langweilig und es hat eine Weile gedauert bis die Spannung aufgebaut wurde. Dann fand ich es eine schöne realistische Geschichte. Der Schreibstil des Buches hat zum Zeitalter der Handlung gepasst und ich habe mich gefühlt als wäre 1913. Das Buch springt in den Einzelnen Kapitel in verscheidene Sichtweisen der Charaktere wodurch man zu jedem Charakter eine Bindung aufbauen konnte. Der Perspektivenwechsel hat das Buch lebhafter gemacht.
Das erste Buch 2018 hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Schon lange bin ich immer wieder um das Buch herumgeschlichen, war es doch nicht das Genre, das mir besonders liegt. Doch 'Die Tuchvilla' von Anne Jacobs hat mich voll und ganz überzeugt. Besonders gut haben mir die verschiedenen Sichten gefallen, sodass wir von überall etwas mitbekommen haben. Auch die wunderschöne, langsam aufkeimende Liebe von Paul und Marie hat mir gut gefallen und ich freue mich für die beiden, Das sie zumindest im ersten Band ihr Happy End gefunden haben. 5 Sterne für einen tollen historischen Roman, der mich vielleicht doch dazu bringt, mehr aus diesem Genre zu lesen :)
Anfangs hat mich die Geschichte noch begeistert, aber je länger sie voran schritt, desto langweiliger wurde sie. Irgendwie wurde ich mit den Figuren überhaupt nicht warm, ich fand alle ziemlich einfallslos (die verwöhnte Tochter, die vernachlässigte Tochter, das gute Hausmädchen, der Sohn mit dem goldenen Herzen, der strenge Vater usw usw) und distanziert dargestellt. Leider. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, das war nette Unterhaltung und lies sich leicht weg lesen. Auch hat mir mehr historischer Kontext gefehlt, ich hatte so gar nicht den Eindruck, das der Roman kurz vor dem ersten Weltkrieg spielte.
Ganz nett, aber mehr auch nicht
Die Tuchvilla war für mich eine nette Geschichte für Zwischendurch, aber so wirklich umgehauen hat es mich nicht. Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber so richtig nah habe ich mich den Charakteren nicht gefühlt. Irgendwie hab ich mich immer eher wie eine Beobachterin von außen gefühlt statt mitten drin zu sein. Es gab glaube ich auch ein paar zu viele Baustellen, die dann ganz schnell abgehandelt wurden, anderes zog sich sehr in die Länge. Ich werde die Reihe erst einmal nicht weiterverfolgen, dafür hat es mich nicht genug gecatcht.
Die Tuchvilla - Anne Jacobs 🧵 Es geht um Marie, die 1913 als Küchenmädchen in der Tuchvilla, dem Anwesen der Familie Melzer angestellt wird. Sie versucht ihren Platz unter den Dienstboten zu suchen, während die Ballsaison für die drei Kinder der Melzers beginnt. Paul, der Erbe der Familie, hält sich durch sein Studentenleben von dem ganzen Trubel fern - bis er Marie begegnet. Mir hat das Buch insgesamt echt gut gefallen 😊 Am Anfang musste man sich aufgrund der vielen Protagonisten erstmal einen Überblick verschaffen, aber sobald der einmal da war, konnte man der Geschichte super folgen! Fast am besten haben mir die wechselnden Sichtweisen gefallen, sodass man durch verschiedene Perspektiven einen guten Gesamteindruck bekommen hat. Ich werde auf jeden Fall irgendwann auch zu den weiteren Teilen der Reihe greifen (es gibt insgesamt 5). Allerdings haben die Bücher auf meinem SuB erstmal Priorität ☝🏼😄

"Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …" Ich hatte ja meine Vorbehalte bei diesem Buch, aber wurde doch positiv überrascht. Die Hauptcharaktere waren sehr sympathisch und die bildliche Beschreibung der Umgebung war sehr gut. Man fühlte sich in die damalige Zeit zurückversetzt, sodass es für mich authentisch war. Es ist eine einfache Geschichte die ein paar Überraschungen parat hat. Gestört hat mich, dass die Geschichte leicht zu durchschauen war, aber es ist ja kein Thriller, deswegen ist es nicht so dramatisch gewesen. Außerdem fand ich, dass die Beziehung zwischen Marie und Paul etwas zu schnell ging und nicht wirklich eingehend beleuchtet wurde. Immerhin hat das Buch über 700 Seiten wo man eine Menge Details erfährt. Aber dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen. Leichte, aber angenehme Kost. Dieses Buch ist für einen gemütlichen ruhigen Abend geeignet.
Das Buch hat mich total begeistert. Ich liebe historische Romane und vor allem wenn sie Anfang des 20. Jahrhunderts spielen. Dies ist so ein interessantes Setting. Die Hauptfigur Marie hat mich von Anfang an mitgerissen und begeistert. Das Buch hat mich von der Geschichte und dem Setting auch sehr stark an Downton Abbey erinnert. Die Liebesgeschichte von Marie und Paul hat sich so schön entwickelt, so authentisch. Ich habe mich total mit verliebt. Am Anfang braucht man ein wenig, um in die Geschichte hinein zukommen aber dann reißt sie einen wirklich total mit und man kann nicht mehr aufhören zu lesen!
Der Auftakt-Band der "Tuchvilla-Saga", die 3 Bände umfasst, spielt in Augsburg im Jahr 1913, kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs, was leider aber gar nicht mal so thematisiert wird (hier hoffe ich auf mehr im 2. Band). Ein klassischer Fabrikanten-Dienerschaft-Roman, der mich durch einige Geheimnisse, die die agierenden Personen mit sich tragen, gut unterhalten konnte und in dem man Einblick in das Leben der höhergestellten Gesellschaft und auch in das der Hausangestellten bekommt. Allerdings sind auch einige Längen zu finden, die man gut und gern hätte kürzen können. Allerdings ist die Zeit, in der mehr und mehr Automobile die Straßen erobern und die Technisierung Einzug hält, sehr gut beschrieben und mit Marie Hofgartner eine sympathische Protagonistin in Aktion, sodass ich mich doch auf den 2. Band der Trilogie freue.
Ein verträumtes Cover deutet eine liebliche Geschichte an. Im ersten Moment assoziierte ich mit diesem Buch eine weihnachtlich angehauchte Geschichte. Ich bin kein Fan von Weihnachtsbüchern und deshalb musste dieses Buch leider länger warten, bis ich es erlöst habe. Glücklicherweise bin ich bezügl. meines Irrtums aufgeklärt worden und in den Genuss gekommen, diesen ersten Teil der Tuchvilla -Trilogie inhallieren zu dürfen! Ja, ich sage inhalieren, weil ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin! Anne Jacobs hat mit Marie, Kitty und Elisabeth drei absolut verschiedene aber in sich glaubwürdige Charaktere erschaffen. Kitty, die wunderschöne, verwöhnte jüngere Tochter, durch und durch Künstlerin und die Emotionale in diesem Trio. Elisabeth, die Erstgeborene Melzer, nicht hübsch hat jedoch Grips und Organisationstalent. Sehr bodenständig und auch immer etwas neidisch auf die jüngere Schwester. Und Marie, das Waisenmädchen, stolz und besonnen, künstlerisch begabt und mit zwei Augen für Farben und Mode gesegnet. Ich habe sehr gerne die Entwicklung der drei jungen Frauen verfolgt, die sich bis zum Ende hin glaubwürdig verhalten. Nicht immer gelingt es jedem Autor seine Figuren konsequent, bis zum Schluss, agieren zu lassen. Bricht eine Figur mal aus, wurde sie leicht von Anne Jacobs wieder "eingefangen". Das hat mir sehr gefallen und darin sehe ich eine Stärke der Autorin. Auch die männlichen Protagonisten sind vielfältig und glaubwürdig. Natürlich ist von Beginn an klar, dass es ein Familiengeheimnis gibt, das im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird. Dies wurde gekonnt in die Geschichte eingeflochten. Die eine oder andere Überraschung erfreute mich sehr, da man sich nicht auf einen 08/15-Plot einstellen muss und genau deshalb freudig am Ball bleibt und die Geschichte bis zum Ende hin gerne liest und genießt. Der Leser wird ein wenig in die Bearbeitung und die Herstellung von Stoffen eingeführt, ohne dass das Buch dabei zu technisch wird. Ein kleiner Einblick in die damaligen Maschinen wird gewährt und das mochte ich auch sehr. Der Schreibstil war sehr angenehm. Keine ausufernden Beschreibungen und langatmiges Auseinanderziehen von Szenen, wie man es oft in dieser Art von Geschichten vorfindet. Genau die richtige Längen-Dosis hielt mich bei Leselaune. Nicht zu ausufernd und nicht zu knapp geschrieben. Zwischen manchen Kapiteln gibt es einen zeitlichen Fortschritt, in dem sich der Leser denken kann, was passiert ist. Für mein Empfinden lag der Fokus in diesem Band weniger auf -historisch- als auf -Familienepos-. Dies ist ein unterhaltsamer Roman, der in eine bestimmte zeithistorische Epoche eingebettet wurde. Der Erste Weltkrieg zeichnet sich ab und damit ist der Übergang zum Folgeband "Die Töchter der Tuchvilla" geschaffen, der im Jahre 1916 startet, wo Deutschland sich mitten im Krieg befindet. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle, die historische Bücher lieben, vor einem Familienepos mit jeweils über 700 Seiten nicht zurückschrecken und gerne Familiengeheimnisse aufdecken.
So sehr mich auch das historische Setting im Haushalt einer Industriellen-Familie im Jahr 1913 interessiert hat, so langatmig und handlungsarm erschien mir das Buch zu Beginn. Irgendwann war ich dann doch mehr im Alltag des Haushalts angekommen, in familiären Intrigen und auch in eben jenem Charme des noch recht frühen Industriezeitalters, den ich mir erhofft hatte. Zeitweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass es jetzt doch ein paar Intrigen und Geheimnisse zu viel sind. Die eher einfache Sprache und kurzen Kapitel haben das Weiterlesen aber dennoch angenehm gemacht. Meiner Meinung nach war es inhaltlich jetzt nichts wirklich besonderes, aber ein nettes Buch für zwischendurch. Ob ich die Reihe allerdings weiter verfolgen werde, da bin ich mir noch unsicher, auch wenn der erste Band einen kleineren Cliffhanger beinhaltete.
Description
Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …
SPIEGEL-Bestsellerautorin Anne Jacobs bei Blanvalet:
Die Tuchvilla-Saga:
1. Die Tuchvilla
2. Die Töchter der Tuchvilla
3. Das Erbe der Tuchvilla
4. Rückkehr in die Tuchvilla
Die Gutshaus-Saga:
1. Das Gutshaus. Glanzvolle Zeiten
2. Das Gutshaus. Stürmische Zeiten
3. Das Gutshaus. Zeit des Aufbruchs
Book Information
Author Description
Anne Jacobs lebt und arbeitet in einem kleinen Ort im Taunus, wo ihr die besten Ideen für ihre Bücher kommen. Seit vielen Jahren begeistert sie nicht nur deutschsprachige Leser*innen, sondern ist auch weit über die Grenzen ihres Heimatlandes von Spanien bis Norwegen für ihre Romane bekannt: Nach den SPIEGEL-Bestsellern um die »Tuchvilla« konnte sie mit den ersten drei Bänden ihrer Dorfladen-Saga an den Erfolg anschließen und landete mit dem dritten Teil direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. »Der Dorfladen – Wohin die Zukunft führt« ist der vierte und abschließenden Band der Reihe.
Posts
[Band 1] Spannend & Cozy zugleich 😊
- Die absolut perfekte Mischung aus verbotener Liebe, Historie (frühes 20.Jahrhundert) & Familiendrama. - Starke Hauptfigur ~ Marie, wächst in einem Waisenhaus auf & bekommt Arbeit in der Tuchvilla als Küchenmädchen. Man fiebert regelrecht mit ihr mit. - Auch die Nebencharaktere sind absolut Klasse! Freue mich schon sehr auf Band 2! Ich hoffe der gefällt mir mindestens genauso gut. 🤍
Ganz im Stil von Downton Abbey, nur das dieser historische Roman mit unfassbaren 700 Seiten in Augsburg spielt. Märchenhafte Geschichte eines Dienstmädchens, dass sich in das Herz den jungen Herren des Hauses schleicht. Düstere Geheimnisse kommen ans Tageslicht und natürlich kommt es zum Happy End, wenn auch das Buch mit einem kleinen Cliffhanger endet. Schöne Story , auch wenn es ein paar Längen gab . Werde den 2 Band als Hörbuch hören und denke, dass für mich die Reihe dann aber auch beendet ist.

✨️Auftakt ✨️
Ein tolles Buch mit historischen Hintergrund 🫶🏼 Es geht um eine gut betuchte Familie um 1913. Die Familie besitzt eine Tuchfabrik mit angrenzender großer Villa. Die Charaktere sind gut beschrieben und jeder hat seine eigenen kleinen Geheimnisse / seinen eigenen kleinen Handlungsstrang 🤗. Zusätzlich zur reichen Familie haben wir Marie . Sie ist in Armut in einem Waisenhaus aufgewachsen und ihr Leben basiert auf Geheimnissen und Lügen. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, leicht kitschig. Der Ausgang ist vorhersehbar. Ich werde die Reihe zunächst nicht weiterlesen, da es momentan nicht die Art Buch ist, die favorisiere.
Schöne Story für zwischendurch, auch wenn die Seitenzahl das nicht vermuten lässt.
Die Tuchvilla hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es für mich kein großes Highlight war. Die Geschichte hat ganz klare Downton-Abbey-Vibes, was ich persönlich sehr mochte – Familiengeheimnisse, gesellschaftliche Unterschiede und ein historisches Setting, das angenehm zu lesen ist. Das Buch war für mich eigentlich nie langweilig, auch wenn es gleichzeitig nicht extrem spannend war. Es passiert genug, um dranzubleiben, ohne dass große dramatische Höhepunkte im Vordergrund stehen. Genau das macht die Geschichte eher gemütlich als mitreißend. Trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht. Es ist ein solides, unterhaltsames Buch für zwischendurch, das sich gut weglesen lässt und Lust auf mehr aus der Reihe macht – auch wenn es kein absolutes Muss ist. Insgesamt eine schöne, entspannte Lektüre für Fans von historischen Familiensagas.
Eon schönes Lesevergnügen. Der Schreibstil ist in vielem einfach nur angenehm. Keine Hektik, auch wenn es etwas spannender wird. Jeder hat seine Geheimnisse, die gelüftet werden. Das Zusammenspiel der Herrschaften und den Bediensteten erinnert oft an Downton Abbey, da es im gleichen Zeitraum spielt nicht weiter verwunderlich. Die nächsten Teile werde ich mit Sicherheit bald lesen.
Schöner leichter Roman
Eine Industriellenfamilie Anfang der 1910er Jahre. Der Roman schildert eindrücklich wie das Leben, Leiden und Lieben damals war. Die Probleme der Reichen und Armen, die Hoffnungen und Kämpfe in den verschiedenen gesellschaftlichen Klassen. Solche Romane ähneln sich häufig, haben immer ein Happy End und dennoch fand ich die Geschichte schön geschrieben, nicht langweilig und war nach jeder Seite gespannt, wie es weitergeht. Ideal zum Durchschmökern.
„Weder Feuer noch Wasser, weder Fels noch Sturm konnten sie voneinander trennen“
Wer ein Fan von Downton Abbey ist, wird dieses Buch mögen. Eine Familie, in der jedes Mitglied ihre eigenen Intrigen spinnt uns seine eigenen Geheimnisse hat. Drama, Liebe, Hass und andere starke Gefühle stehen im Mittelpunkt. Mir hat besonders gut gefallen, dass das Buch nicht aus Sicht einer einzigen Person geschrieben ist, sondern es immer wieder so verschwimmt, dass man die Geschichte aus verschiedenen Augen wahrnimmt. Ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es weiter geht 😍

Meine Lieben, ich FEIERE dieses Buch. Meiner Meinung nach ein absolutes Highlight unter den Familiengeschichten! Die Charakter sind meiner Meinung nach wahnsinnig gut ausgearbeitet. Jeder einzelne Charakter in diesem Buch hat seine eigene Art, seine eigene kleine Geschichte und wirkt absolut glaubhaft. Man fühlt mit jeder Person mit, man versteht jede Person und kann wirklich für jede Person etwas fühlen. Sei es Abneigung, Hass, Zuneigung, Mitleid oder Wut. Es dauert ein bisschen, bis man sich im Buch und in der Geschichte zurecht findet. Das ist bei 700 Seiten Umfang aber natürlich auch normal. Aber dann kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und kann nicht mehr mit Lesen aufhören. Es war wie eine Sucht. Man möchte die Geheimnisse ergründen, den Intrigen auf den Grund gehen, mehr über die Personen erfahren und Marie begleiten. Es war wirklich wundervoll. Die politische Lage in Europa zur Zeit vor dem ersten Weltkrieg wurde nur am Rande gestreift und hat keine grosse Rolle gespielt, was meiner Meinung nach aber auch gut so war. Meiner Meinung nach ist das Leben der Herrschaft, sowie der Dienstboten in einer wirklich glaubwürdigen und interessanten Weise dargestellt und beschrieben worden. Mir hat es sehr gefallen nicht nur von der Familie zu hören, sondern auch die Geschichte der Dienstboten beleuchtet zu sehen. Die Geschichte war auch überhaupt nicht klischeehaft oder unrealistisch. Ich konnte mir diese Geschichte sehr gut vorstellen und finde sie sehr glaubhaft und realistisch beschrieben. Die (obligatorische) Liebesgeschichte nimmt zwar Raum in diesem Roman ein, aber nicht zu übertrieben und in wirklich kleinem Masse. Ich mochte das sehr in dieser Art. Am 16.11.2015 ist der Nachfolgeband dieser Reihe bei Blanvalet erschienen. Er heisst Die Töchter der Tuchvilla und spielt kurz nach den Geschehnissen des ersten Bandes. Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt wie es weitergeht und werde mir den zweiten Teil bei Gelegenheit zulegen. Übrigens: An und für sich ist die Geschichte mit diesem Band abgeschlossen. Es bleiben keine offenen Fragen. Trotzdem freue ich mich, die mir wirklich ans Herz gewachsenen Personen im zweiten Band wiederzutreffen.
Ich finde, dass manche Handlungen zu schnell abgehandelt wurden. Ich habe zwar Maries und Pauls Geschichte gerne verfolgt, aber so richtig nah waren mir die Charaktere auch nicht. In Anbetracht der Weltgeschehnisse, könnte es ziemlich spannend in den nächsten Bänden werden, sowie eine schöne Charakterentwicklung wäre zu erwarten. Vor allem wäre ich da an Elisabeth und Alicias Entwicklungen interessiert. Aber so sehr hat mich das Buch auch nicht beeindruckt. Ich schau mal, vielleicht packt es mich doch mal und dann versuche ich es mit dem zweiten Teil. Aktuell habe ich jedoch kein Interesse.
Es ist eine meiner liebsten Geschichten, wie sich langsam das Leben der Marie Hofgartner mit dem Leben der Melzers verwebt. Auch wenn die Geschichte mit stereotypischen Figuren beginnt, dürfen diese im Laufe des Buches eine eigene Persönlichkeit entwickeln und reifen. Das Ende ist leider etwas vorhersehbar, aber nicht so kitschig, klassisches Friede-Freude-Eierkuchen. Nicht jeder Zwist wird beigelegt, nicht jedes Geheimnis offenbar.
Schöne Familiengeschichte Um ehrlich zu sein, passiert nicht so viel auf den 700 Seiten und die Charaktere sind auch nicht gerade alle liebenswert. Aber ich habe das Buch in jeder freien Minute zur Hand genommen und war richtig drin in der Geschichte. Man kann sich schon recht früh denken, wie das ganze ausgeht. Aber auch das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Band 2 liegt schon bereit und ich freue mich auf weitere Erlebnisse mit Familie Melzer.
Super Auftakt in diese Buchreihe
Ich mag historische Romane aus dieser Zeit sehr. Der Leser bekommt deutsche Geschichte, ein Waisenmädchen, dass eine Familie findet und natürlich gibt es noch eine Lovestory. Soweit die Kurzfassung. Alle Bewohner der Tuchvilla, ob es nun feinen Herschafften sind oder das Personal sind super ausgearbeitet und haben Charakter. Mit allen fiebert man als Leser mit. Ob man die jeweilige Person nun sympathisch findet oder nicht. Teilweise hatte ich das Gefühl selbst durch die Tuchvilla zuwandern. Ich freu mich sehr auf die Folgebände.

Zu Beginn fand ich das Buch langweilig und es hat eine Weile gedauert bis ich in die Geschichte gefunden habe.
Zu Beginn fand ich das Buch langweilig und es hat eine Weile gedauert bis die Spannung aufgebaut wurde. Dann fand ich es eine schöne realistische Geschichte. Der Schreibstil des Buches hat zum Zeitalter der Handlung gepasst und ich habe mich gefühlt als wäre 1913. Das Buch springt in den Einzelnen Kapitel in verscheidene Sichtweisen der Charaktere wodurch man zu jedem Charakter eine Bindung aufbauen konnte. Der Perspektivenwechsel hat das Buch lebhafter gemacht.
Das erste Buch 2018 hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Schon lange bin ich immer wieder um das Buch herumgeschlichen, war es doch nicht das Genre, das mir besonders liegt. Doch 'Die Tuchvilla' von Anne Jacobs hat mich voll und ganz überzeugt. Besonders gut haben mir die verschiedenen Sichten gefallen, sodass wir von überall etwas mitbekommen haben. Auch die wunderschöne, langsam aufkeimende Liebe von Paul und Marie hat mir gut gefallen und ich freue mich für die beiden, Das sie zumindest im ersten Band ihr Happy End gefunden haben. 5 Sterne für einen tollen historischen Roman, der mich vielleicht doch dazu bringt, mehr aus diesem Genre zu lesen :)
Anfangs hat mich die Geschichte noch begeistert, aber je länger sie voran schritt, desto langweiliger wurde sie. Irgendwie wurde ich mit den Figuren überhaupt nicht warm, ich fand alle ziemlich einfallslos (die verwöhnte Tochter, die vernachlässigte Tochter, das gute Hausmädchen, der Sohn mit dem goldenen Herzen, der strenge Vater usw usw) und distanziert dargestellt. Leider. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, das war nette Unterhaltung und lies sich leicht weg lesen. Auch hat mir mehr historischer Kontext gefehlt, ich hatte so gar nicht den Eindruck, das der Roman kurz vor dem ersten Weltkrieg spielte.
Ganz nett, aber mehr auch nicht
Die Tuchvilla war für mich eine nette Geschichte für Zwischendurch, aber so wirklich umgehauen hat es mich nicht. Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber so richtig nah habe ich mich den Charakteren nicht gefühlt. Irgendwie hab ich mich immer eher wie eine Beobachterin von außen gefühlt statt mitten drin zu sein. Es gab glaube ich auch ein paar zu viele Baustellen, die dann ganz schnell abgehandelt wurden, anderes zog sich sehr in die Länge. Ich werde die Reihe erst einmal nicht weiterverfolgen, dafür hat es mich nicht genug gecatcht.
Die Tuchvilla - Anne Jacobs 🧵 Es geht um Marie, die 1913 als Küchenmädchen in der Tuchvilla, dem Anwesen der Familie Melzer angestellt wird. Sie versucht ihren Platz unter den Dienstboten zu suchen, während die Ballsaison für die drei Kinder der Melzers beginnt. Paul, der Erbe der Familie, hält sich durch sein Studentenleben von dem ganzen Trubel fern - bis er Marie begegnet. Mir hat das Buch insgesamt echt gut gefallen 😊 Am Anfang musste man sich aufgrund der vielen Protagonisten erstmal einen Überblick verschaffen, aber sobald der einmal da war, konnte man der Geschichte super folgen! Fast am besten haben mir die wechselnden Sichtweisen gefallen, sodass man durch verschiedene Perspektiven einen guten Gesamteindruck bekommen hat. Ich werde auf jeden Fall irgendwann auch zu den weiteren Teilen der Reihe greifen (es gibt insgesamt 5). Allerdings haben die Bücher auf meinem SuB erstmal Priorität ☝🏼😄

"Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …" Ich hatte ja meine Vorbehalte bei diesem Buch, aber wurde doch positiv überrascht. Die Hauptcharaktere waren sehr sympathisch und die bildliche Beschreibung der Umgebung war sehr gut. Man fühlte sich in die damalige Zeit zurückversetzt, sodass es für mich authentisch war. Es ist eine einfache Geschichte die ein paar Überraschungen parat hat. Gestört hat mich, dass die Geschichte leicht zu durchschauen war, aber es ist ja kein Thriller, deswegen ist es nicht so dramatisch gewesen. Außerdem fand ich, dass die Beziehung zwischen Marie und Paul etwas zu schnell ging und nicht wirklich eingehend beleuchtet wurde. Immerhin hat das Buch über 700 Seiten wo man eine Menge Details erfährt. Aber dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen. Leichte, aber angenehme Kost. Dieses Buch ist für einen gemütlichen ruhigen Abend geeignet.
Das Buch hat mich total begeistert. Ich liebe historische Romane und vor allem wenn sie Anfang des 20. Jahrhunderts spielen. Dies ist so ein interessantes Setting. Die Hauptfigur Marie hat mich von Anfang an mitgerissen und begeistert. Das Buch hat mich von der Geschichte und dem Setting auch sehr stark an Downton Abbey erinnert. Die Liebesgeschichte von Marie und Paul hat sich so schön entwickelt, so authentisch. Ich habe mich total mit verliebt. Am Anfang braucht man ein wenig, um in die Geschichte hinein zukommen aber dann reißt sie einen wirklich total mit und man kann nicht mehr aufhören zu lesen!
Der Auftakt-Band der "Tuchvilla-Saga", die 3 Bände umfasst, spielt in Augsburg im Jahr 1913, kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs, was leider aber gar nicht mal so thematisiert wird (hier hoffe ich auf mehr im 2. Band). Ein klassischer Fabrikanten-Dienerschaft-Roman, der mich durch einige Geheimnisse, die die agierenden Personen mit sich tragen, gut unterhalten konnte und in dem man Einblick in das Leben der höhergestellten Gesellschaft und auch in das der Hausangestellten bekommt. Allerdings sind auch einige Längen zu finden, die man gut und gern hätte kürzen können. Allerdings ist die Zeit, in der mehr und mehr Automobile die Straßen erobern und die Technisierung Einzug hält, sehr gut beschrieben und mit Marie Hofgartner eine sympathische Protagonistin in Aktion, sodass ich mich doch auf den 2. Band der Trilogie freue.
Ein verträumtes Cover deutet eine liebliche Geschichte an. Im ersten Moment assoziierte ich mit diesem Buch eine weihnachtlich angehauchte Geschichte. Ich bin kein Fan von Weihnachtsbüchern und deshalb musste dieses Buch leider länger warten, bis ich es erlöst habe. Glücklicherweise bin ich bezügl. meines Irrtums aufgeklärt worden und in den Genuss gekommen, diesen ersten Teil der Tuchvilla -Trilogie inhallieren zu dürfen! Ja, ich sage inhalieren, weil ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin! Anne Jacobs hat mit Marie, Kitty und Elisabeth drei absolut verschiedene aber in sich glaubwürdige Charaktere erschaffen. Kitty, die wunderschöne, verwöhnte jüngere Tochter, durch und durch Künstlerin und die Emotionale in diesem Trio. Elisabeth, die Erstgeborene Melzer, nicht hübsch hat jedoch Grips und Organisationstalent. Sehr bodenständig und auch immer etwas neidisch auf die jüngere Schwester. Und Marie, das Waisenmädchen, stolz und besonnen, künstlerisch begabt und mit zwei Augen für Farben und Mode gesegnet. Ich habe sehr gerne die Entwicklung der drei jungen Frauen verfolgt, die sich bis zum Ende hin glaubwürdig verhalten. Nicht immer gelingt es jedem Autor seine Figuren konsequent, bis zum Schluss, agieren zu lassen. Bricht eine Figur mal aus, wurde sie leicht von Anne Jacobs wieder "eingefangen". Das hat mir sehr gefallen und darin sehe ich eine Stärke der Autorin. Auch die männlichen Protagonisten sind vielfältig und glaubwürdig. Natürlich ist von Beginn an klar, dass es ein Familiengeheimnis gibt, das im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird. Dies wurde gekonnt in die Geschichte eingeflochten. Die eine oder andere Überraschung erfreute mich sehr, da man sich nicht auf einen 08/15-Plot einstellen muss und genau deshalb freudig am Ball bleibt und die Geschichte bis zum Ende hin gerne liest und genießt. Der Leser wird ein wenig in die Bearbeitung und die Herstellung von Stoffen eingeführt, ohne dass das Buch dabei zu technisch wird. Ein kleiner Einblick in die damaligen Maschinen wird gewährt und das mochte ich auch sehr. Der Schreibstil war sehr angenehm. Keine ausufernden Beschreibungen und langatmiges Auseinanderziehen von Szenen, wie man es oft in dieser Art von Geschichten vorfindet. Genau die richtige Längen-Dosis hielt mich bei Leselaune. Nicht zu ausufernd und nicht zu knapp geschrieben. Zwischen manchen Kapiteln gibt es einen zeitlichen Fortschritt, in dem sich der Leser denken kann, was passiert ist. Für mein Empfinden lag der Fokus in diesem Band weniger auf -historisch- als auf -Familienepos-. Dies ist ein unterhaltsamer Roman, der in eine bestimmte zeithistorische Epoche eingebettet wurde. Der Erste Weltkrieg zeichnet sich ab und damit ist der Übergang zum Folgeband "Die Töchter der Tuchvilla" geschaffen, der im Jahre 1916 startet, wo Deutschland sich mitten im Krieg befindet. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle, die historische Bücher lieben, vor einem Familienepos mit jeweils über 700 Seiten nicht zurückschrecken und gerne Familiengeheimnisse aufdecken.
So sehr mich auch das historische Setting im Haushalt einer Industriellen-Familie im Jahr 1913 interessiert hat, so langatmig und handlungsarm erschien mir das Buch zu Beginn. Irgendwann war ich dann doch mehr im Alltag des Haushalts angekommen, in familiären Intrigen und auch in eben jenem Charme des noch recht frühen Industriezeitalters, den ich mir erhofft hatte. Zeitweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass es jetzt doch ein paar Intrigen und Geheimnisse zu viel sind. Die eher einfache Sprache und kurzen Kapitel haben das Weiterlesen aber dennoch angenehm gemacht. Meiner Meinung nach war es inhaltlich jetzt nichts wirklich besonderes, aber ein nettes Buch für zwischendurch. Ob ich die Reihe allerdings weiter verfolgen werde, da bin ich mir noch unsicher, auch wenn der erste Band einen kleineren Cliffhanger beinhaltete.





















































