Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
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Description
»Bestsellerautorin Paula Hawkins spielt mit der menschlichen Angst.« Bunte
»Sehr intelligent gemacht, gut erzählt und ein richtig packender Spannungsroman auf der Höhe der Zeit.« Deutschlandradio Kultur Lesart
»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …
Book Information
Author Description
Paula Hawkins arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Sie wuchs in Simbabwe auf, 1989 zog sie nach London. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« wurde zu einem internationalen Phänomen und verkaufte sich weltweit 23 Millionen mal. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, führte weltweit die Bestsellerlisten an, wurde mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt und war ein großer Kinoerfolg. Auch ihre Romane »Into the Water« und »Wer das Feuer entfacht« sorgten internationale für Furore und begeisterten Millionen Leserinnen und Leser weltweit.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Die Wahrheit liegt am Grunde des Flusses
Seit jeher sterben ungewöhnlich viele Frauen im Fluss von Beckford. Erst waren es Hexen, die man hineinwarf, mittlerweile sind es Menschen, die mit ihrem Leben abgeschlossen haben. Aber immer nur Frauen. Als es Jules Schwester trifft und sie nach Beckford zurückkehrt, muss sie sich allerdings der Tatsache stellen, dass ihre Schwester vielleicht nicht selbst in den Fluss gegangen ist… Meine Güte, hatte dieses Buch viele Protagonisten. Da soll noch einer den Überblick behalten… Mit anderen Worten: Es war verwirrend, es dauert seine Zeit, bis man die Leute überhaupt erstmal auseinanderhalten kann. Vielleicht hätte da eine Übersicht geholfen. Der Ansatz der Geschichte ist spannend und vielfältig, schlägt einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, erzählt viele Geschichten auf einmal. Die Autorin versucht dabei, einen sehr großen Handlungsbogen zu erschaffen, dabei kommt manchmal aber auch ein kleines Durcheinander heraus. Das dann in der Kombination mit den vielen, vielen Protagonisten war… anstrengend. So wie Jules, die wichtigste Person. Vermutlich sollte sie die Sympathische sein, mir kam sie ehrlich bloß naiv und verbittert gleichzeitig vor. Die anderen Protagonisten hatten auch alle ihr Päckchen zu tragen und fast alle hatten keine weiße Weste, also ist es schwer, irgendwen in diesem Buch zu mögen, außer der Polizistin vielleicht. Die Handlung an sich blieb lange undurchschaubar, Manches war zwar offensichtlich, aber nicht das große Ganze und der unzuverlässige Erzählstil hält den Leser lange hin. Die offizielle Auflösung der Geschichte hat mir nicht so gut gefallen, einige Lücken blieben und nicht alle haben das bekommen, was sie verdienen, der Epilog hat sich dann einfach unbefriedigend angefühlt. Erklärung ja- Sinn naja. Unterm Strich war es schon unterhaltsam und manchmal etwas abstoßend (menschlich gesehen), etwas verwirrend und dann doch weniger mysteriös als gedacht. Kann man machen, muss man aber nicht.

After I read “girl on the train” during my 2015 summer vacation, - which I loved - I had bigger expectations of how Paula Hawkins second book would be like. To be honest: I’m not a fan of quitting books before I’ve finished them. But the first 200 pages of “into the water” didn’t catch me and I had to ‘force’ myself to keep on reading. I have to admit that it gets a little bit better while reading, but: there are too many point of views and it is kind of exhausting (but at least confusing!) to remember everyone of them... in addition to that, most of the characters are not very likable at all! I also didn’t like how this ‘suicide topic’ is handled in the book. So as I felt a little disappointed by the whole story I can only rate 3 stars ⭐️ for this one :(
Dieses Buch hat mich leider gar nicht abgeholt. Grundsätzlich wäre die Geschichte spannend. Allerdings wird sehr viel herum erzählt ohne viel zu sagen, und das über viele viele Seiten. Zum Schluss auf den letzten 20 Seiten ca wird dann alles ganz ganz schnell aufgeklärt und Geschichte zu Ende. Schade um die eigentliche gar nicht so schlechte Story...
I found it very hard to read, confusing and jumbled, because there were just so many perspectives, and it switched between 1st and 3rd person narrator, so for me it was very hard to follow the plot. Every character is unlikeable which I didn't mind - but some of you might! The book also didn't feel very suspenseful to me and it was a bit anticlimatic. Paula Hawkins probably isn't an author that I enjoy books from.
2024_#104 💧
Hat mir ganz gut gefallen. Die wirklich vielen verschiedenen Perspektiven fand ich tatsächlich richtig gut. Dadurch wurde für mich irgendwie noch mehr dieser "Dorf, wo sich jeder kennt und jeder meint, alles über alle anderen zu wissen"-Vibe verstärkt. Zwischendurch hatte es mal ein paar Längen, aber insgesamt war's spannend und ließ sich sehr gut lesen.

„Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig…“
Das Buch wird von vielen verschiedenen Haupt- und Nebenpersonen erzählt. Zum Teil war es sehr verwirrend und mir ist es schwer gefallen den Überblick zu behalten. Mir hat eine Übersicht, wie zum Beispiel eine Grafik oder einen Stammbaum, zu den Personen und ihren Beziehungen gefehlt. Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Jules Gefühle waren gut und nachvollziehbar geschildert. Die Spannung hat immer wieder gut angezogen, gerade durch die Kapitel über den Drowning Pool, aber sie ist danach dann leider wieder abgeflaut. Die Geschichte ist ok, aber kompliziert. Es gibt gute Ansätze, aber diese werden nicht ausgeführt. Die Geschichte wird ausgeschlachtet und die Handlung dümpelt vor sich hin. Letzten Endes verliert sie sich leider in Banalitäten.

Der Roman bietet eine interessante Ausgangsidee und eine düstere Atmosphäre. Allerdings verliert sich die Handlung in zu vielen Perspektiven und Nebenfiguren, was das Lesen mitunter anstrengend macht. Spannung und Emotionen kommen dadurch nur teilweise auf. Insgesamt ein solide geschriebener, aber etwas überladener Thriller – mittelmäßig, mit guten Momenten, aber ohne nachhaltigen Eindruck.
Paula Hawkins erzählt in Into the Water von einem englischen Dorf, in dem mehrere Frauen im „Drowning Pool“ ums Leben gekommen sind. Nach dem Tod von Nel Abbott kehrt ihre Schwester Jules zurück und stößt auf ein Geflecht aus Geheimnissen und Schuld. Der Roman überzeugt mit seiner düsteren Atmosphäre und einer spannenden Grundidee. Allerdings verliert sich die Geschichte in zu vielen Perspektiven und Figuren, was den Lesefluss stört und die Spannung mindert. Die Auflösung wirkt am Ende etwas überladen. Insgesamt ein solider, aber nicht fesselnder Thriller – atmosphärisch stark, erzählerisch jedoch eher mittelmäßig.
Konnte mich leider gar nicht überzeugen
“Into the Water von Paula Hawkins ist ein atmosphärischer Thriller mit einer komplexen, verschachtelten Handlung. Die düstere Geschichte rund um ein kleines englisches Dorf, in dem mysteriöse Todesfälle im Fluss für Aufsehen sorgen, wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Für mich persönlich machten die vielen Erzählerstimmen die Handlung manchmal verwirrend und schwer nachvollziehbar.

wesendlich stärker als andere Bücher von ihr
Dieser Thriller war wesendlich besser als den ich vorher von dieser Autorin gelesen haben. Er hat mich neugierig gemacht was hinter dem Selbstmord steckt und wem man glauben kann und darf um wem nicht. Man lernt daraus, dass man manchmal sich sogar selbst nicht wirklich trauen kann. Die Charakter fand ich z.T. oberflächlich und bei diesen hätte ich mir gewünscht es ein bisschen tiefer in die Materie geht. Allerdings waren es mir auch zu viele Charaktere und ich hatte manchmal das Gefühl ich weiss nicht wer zu wem gehört. Es wäre schön gewesen wenn es weniger gewesen wären und dafür tiefer in deren Charakterzüge etc. der Plott ist gut aber auch vorhersehbar. Und der Schreibstil war auch gut.

Unterhaltsam, die Kapitel sind kurz und aus mehreren Perspektiven erzählt. Perspektivenwechsel ohne Verwirrung. Wer so was interessant findet und einen soliden Tatort mag, wird hier gut bedient. Am Anfang ein wenig zäh. Zu viele Namen, es wurde viel erzählt aber es passierte nicht viel. Mit der Zeit wurde es besser. Mehrere Ereignisse wurden erzählt und beleuchtet, Geheimnisse wurden gelüftet. Das Geflecht des Lebens in einem kleinen Ort wurde hier sehr deutlich präsentiert. Eine spannende Geschichte für zwischendurch.
Nun, eigentlich gibt es wenig Bücher, die mir gar nicht oder so wenig gefallen, bzw. die mich irgendwie enttäuschen. Doch „Into the water“ war so eins. Das Cover hat mich ziemlich angesprochen, ein Wasserlauf in blau gehalten, in dem sich Bäume und ein Mensch spiegeln. Ziemlich gruselig. Aber die Story hat mich nicht so recht fesseln können. Es geschehen immer wieder „Selbstmorde“ am Drowning Pool, bei dem viele Frauen durch angebliche Unfälle ins Wasser stürzen. Dies will Nel Abbott aufklären und schreibt die Geschichten der Damen auf, die am Drowning Pool ums Leben kommen. Doch dann kommt Nel selber am Drowning Pool ums Leben. Ihre Schwester ist mit der Situation überfordert, zumal Nel sie noch vor ihrem Tod verzweifelt angerufen hat, und um Hilfe gebettelt hat. So muss Julia mit dem Tod der Schwester klar kommen, gleichzeitig sich noch um ihre Nichte kümmern, die mit dem Verlust der Mutter ebensowenig klar kommt. Leider konnte ich mich mit keinem der Charaktere wirklich identifizieren, ebensowenig mit der Geschichte selber. Das Buch vermittelte eine recht düstere Stimmung. Was mich auch irgendwie nicht überzeugen konnte, waren die vielen Erzählstränge, bei denen man wusste, dass sie ja zusammen gehören, aber es waren irgendwie zuviele. Ein Buch, was man durchaus lesen kann, wenn man nichts andres hat, aber weiterempfehlen kann ich es nicht. Schade.
Mega spannend! Anfangs fand ich es etwas schwierig, die verschiedenen Charaktere auseinander zu halten, wer zu wem gehört. Das gab sich aber mit der Zeit. Es wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was aber überhaupt kein Problem ist. Die Spannung hält sich bis zum Schluss, und es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Eine klare Leseempfehlung!
Bin total überrascht 😃
Als ich zu dem Buch gegriffen habe, tat ich das eher aus Pflichtgefühl als aus Lust auf die Geschichte, weil das Buch einfach schon ewig auf meinem SuB liegt. Die Widmung und der Prolog hat mich aber sofort in den Bann gezogen. Die ersten ca. 50 Seiten war ich allerdings total verwirrt 🫣 Zig Sichtweisen, verschiedenste Erzählarten (Ich-, Du-, Er-/Sie-Erzähler) und sehr kurze Kapitel. Puhh da musste ich tatsächlich erstmal durch Trotzdem war meine Neugierde geweckt und dann war ich plötzlich drin und konnte das Buch nicht mehr weglegen. 😄 Ein wirklich sehr guter Erzählfaden, der nach und nach eine Geschichte offenbart, die anfangs nicht vermutet hätte. Die Rolle des Wassers nimmt mit den Seiten immer mehr Raum ein und das gibt etwas total bedrohliches. Es gibt meines Erachtens nach keine eindeutige Protagonistin. Aber es geht um die Frauen, die an dem Fluss leben und was hinter der historisch angehäuften Selbstmorden steckt (oder auch nicht!?) Mega! Lest vllt eine Leseprobe - aber trotzdem eine klare Empfehlung von mir 🙌🏼
2,5 Sterne. „Girl on the train“ hatte mir vor einigen Jahren sehr gefallen und so war ich gespannt auf Paula Hawkins zweites Buch. „Into the water“ hat es mir leider wirklich schwer gemacht. Ich habe den Roman zwischendurch sogar mal für einen Monat auf die Seite gelegt. Die Kapitel sind sehr kurz und aus Sicht vieler verschiedener Charaktere erzählt. Jeder hat Geheimnisse, die er zu verbergen versucht, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Am Anfang empfand ich die Handlung als ziemlich verwirrend. Außerdem ging mir die Geheimniskrämerei und das in „Hieroglyphen sprechen“ („Ich weiß was, aber ich sage es dir nicht“) auf die Nerven. Im Zentrum der Geschichte liegen zwei vermeintliche Selbstmorde. Sowohl ein junges Mädchen als auch eine alleinerziehende Mutter sollen den Freitod durch ertrinken gewählt haben. Der Schauplatz ist ein Ort, in dem es bereits in der Vergangenheit – seit der Zeit der Hexenverfolgung – immer wieder tragische Zwischenfälle gegeben hat. Diese Rückblicke waren das erste, was mich an „Into the water“ richtig interessiert hat. Allgemein wurde das Buch nach den ersten 200 Seiten besser. Die ein oder andere Person entscheidet sich nun doch Klartext zu reden und die Enthüllungen sind schockierend. So viele Momententscheidungen, die schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Paula Hawkins vermischt die Grenzen zwischen Realität, Traum, Wahnvorstellung und Legende, wodurch die Geschichte ihren konfusen Stil durchgängig beibehält. Die zweite Hälfte war nun also deutlich besser, als der Anfang aber dann kam der Schluss - mit Logikfehler. Schade, ich fand das Buch leider nicht besonders lesenswert.
Klassischer Thriller, der für versierte Leser wenig Überraschungen birgt.
Into the Water hat alles, was ein guter Thriller braucht: einen ländlichen, verschlafenen Ort, deren Bewohner allesamt kleinere und größere Geheimnisse verbergen und eine Frau, deren Todesumstände mehr als fragwürdig sind. Die Handlung beginnt simpel genug: Julia wird nach Beckford gerufen um sich ihrer ihr unbekannten Nichte anzunehmen, da ihre entfremdete Schwester Danielle gestorben ist. Ein Suizid soll es gewesen sein, Nel hat sich, wie schon mehrere Frauen vor ihr, in den Drowning Pool gestürzt, doch weder Jules noch ihre Nichte Lena halten dies für die Wahrheit. Leider überfrachtet Hawkins die Story schon gleich zu Anfang mit zu vielen verschiedenen Perspektiven von meiner Meinung nach irrelevanten Nebencharakteren, so dass man selbst als geübter Multi-POV Leser seine liebe Mühe hat, die Personen zuzuordnen. Nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen und birgt wenig Überraschung, die Storylines und Motive der verschiedenen Personen hat man leider schon zigfach gelesen und die Auflösung war mir schon lange bevor sie kam klar. Nichtsdestotrotz macht das Buch Spaß, der erdrückende Charakter des Ortes sowie die morbide Faszination der Figuren mit dem Fluss und Drowning Pool schaffen einen dichte Atmosphäre, die einen über die anderen Makel hinwegsehen lässt.
2 Sterne, was soll ich groß dazu sagen. Zu viele Charaktere & zu viele Sichtweisen, die teilweise interessant waren, aber auch unglaublich verwirrend. Ich musste einfach immer wieder zurückblättern und Kapitel nochmal anlesen, weil ich nicht wusste, wer nun seine Sichtweise darstellte. Außerdem fand ich es schade, dass es irgendwie nur um die Suizide ging. Hintergrundgeschichten zur Hexerei oder z.B. zu Nickie gab es kaum, was aber unheimlich interessant gewesen wäre. Meiner Meinung nach hätte man aus dem Buch viel mehr herausholen können.
Beckford ist kein Ort für Selbstmörder. Beckford ist ein Ort, um unbequeme Frauen loszuwerden.
Durch die vielen verschiedenen Perspektiven fiel es mir etwas schwer rein zu kommen. Aber die Idee dahinter fand ich gut. Tatsächlich hätte es mir noch besser gefallen, wenn noch mehr auf die Vergangenheit mit der Hexerei eingegangen wäre. Aber im Großen und Ganzen ganz gut.
Was für eine Geschichte 🤯 Dem Buch hätte ich gerne 5 Sterne gegeben, alleine schon wegen der Geschichte. Aber der Anfang war für mich verwirrend. Es spielen viele Leute mit. Ich hab's nicht so mit vielen Namen 😅 es ging dann hin und her. Eine Person kam öfters vor. Aber ich fand es doof das von einer Person zur anderen gesprungen wurde. Da hätte ich mir mehr Zeit gewünscht alle erstmal "kennenzulernen ". Das war mir zu viel. So legte ich das Buch erstmal beiseite. Da es aber was spannendes hatte und ich wissen wollte was es mit der Toten Frau im Fluss auf sich hat, hab ich ein paar Wochen später weiter gelesen. Ich brauchte dann erstmal etwas Zeit die Namen zu sortieren 😅 Es lohnte sich weiter zu lesen, es wurde immer spannender. Die vielen Leute haben fast alle ein Geheimnis, manches wird angedeutet und später erst aufgelöst. Es machte mir Spaß mit zu raten was es alles auf sich hatte und mit zu fiebern. Wie gesagt es spielen viele Leute und es wechselt sich ab aus welcher Perspektive erzählt wird. Die Kapitel sind kurz. Der Schreibstil gut. Das Cover finde ich auch sehr gut.

'Into The Water' hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt, als ich gesehen hatte, dass es von der selben Autorin wie 'Girl On The Train' ist. Das Buch habe ich damals sehr gut gefunden, einfach weil es fr die damalige Zeit etwas vollkommen Neues fr mich war. Umso gespannter war ich natrlich auf 'Into The Water' und meine Erwartungen waren recht hoch gesetzt. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfllt. Wer eine Geschichte wie bei 'Girl On The Train' erwartet, der wird vermutlich, wie ich, enttuscht werden. Das Buch ist allerdings auch 'nur' als Roman deklariert, auch wenn es einige Thriller Elemente aufweist. Die Story baut sich nur sehr langsam auf und die Stimmung wrde ich durchgehend als dahinpltschernd bezeichnen. Am Anfang steht der Todesfall von Nel, weshalb ihre Schwester Julia in ihre Heimat zurckkehrt. Dort angekommen, wird schnell klar, dass die Todesumstnde sehr mysteris sind und nichts so ist, wie es scheint. Hinzu kommt, dass die Story aus der Sicht von sehr vielen Personen erzhlt wird. Diese Personen erzhlen im Grunde alle etwas anderes und so wei man nie genau, woran man nun ist. Durch den stetigen Perspektivwechsel war es fr mich auch sehr schwierig an der Geschichte dran zu bleiben. Positiv fand ich jedoch, dass unten neben der Seitenzahl immer der Name der Person stand, die gerade erzhlt. Das hat zwar etwas geholfen, trotzdem war es mir insgesamt etwas zu viel. Durch die vielen Personen kam die Geschichte wirklich sehr langsam in Fahrt und ich habe mich durch die ersten zwei Drittel durchkmpfen mssen. Im letzten Drittel nimmt die Story durchaus noch an Fahrt auf, jedoch muss man dafr wirklich Geduld mitbringen. Dass ich mich trotzdem durch das Buch gekmpft habe, lag wohl zum Groteil am recht angenehmen Schreibstil der Autorin. Auerdem wollte ich natrlich trotzdem gerne wissen, wie sich alles am Ende auflst und das hat mir dann ketztlich auch ganz gut gefallen. Insgesamt ist 'Into The Water' ein recht durchschnittliches Buch mit einigen Minuspunkten. Ich wrde vermutlich trotzdem weitere Bcher von Paula Hawkins lesen, denn 'Girl On The Train' konnte mich auch begeistern, obwohl es ebenfalls kein Buch mit vielen Spannungsspitzen war. Vielleicht war 'Into The Water' einfach nicht meine bevorzugte Art von mysterisem Mordfall. *Rezensionsexemplar
Die Geschichte wurde aus ziemlich vielen Perspektiven geschrieben, was mich anfangs ziemlich verwirrt hat und mir das lesen schwer gemacht hat. Je mehr ich die Charaktere kennengelernt habe und zuordnen konnte, desto leichter viel es mir dann der Geschichte zu folgen. Ich fand, dass es wirklich aufregend geschrieben war und wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.
Der Ort Drowning Pool ist als Ort bekannt, an dem man sich unbequemer Frauen entledigt. Als Kind hat Julia viele Sommer mit ihrer Schwester dort Zeit verbracht, bis zu dem Tag, als Nels Freund sich an ihr verging. Seitdem hat Julia kein Wort mit ihrer Schwester gesprochen. Und nun ist Nel tot. Sie sei ins Wasser gegangen hieß es, so wie wenige Wochen zuvor ein junges Mädchen. Nun ist es an Julia ihre Nichte zu beaufsichtigen, aber der Teenager stellt sich als schwererziehbar heraus, insbesondere für ihre unsichere Tante. Auch die anderen Dorfbewohner machen ihr Schwierigkeiten. Ihre Schwester war kein einfacher Charakter und sie wollte ein Buch schreiben über all die Frauen, die in Drowning Pool auf die eine oder andere Weise ein nasses Grab gefunden haben. Wem kam sie bei ihren Recherchen zu nahe und war es wirklich ein Freitod? Ihre Tochter glaubt nicht daran und nur langsam kommen all die dunklen Geheimnisse um den Fluss und das Dörfchens ans Licht. Eigentlich hatte ich mich nach „Girl on the Train“ auf das neue Buch gefreut, aber es hat verdammt lange gebraucht, eh ich richtig in der Story drin war und die Namen und Beziehungen der handelnden Personen zueinander in Beziehung zu setzen. Das erschwerte das Lesen, zumal jeder so seine eigene Geschichte hat. Am meisten Spaß haben mir die Exzerpte aus Nels Buch gemacht. Die Geschichten der Frauen die im Fluss ihr Leben, aus dem einen oder anderen Grund, verloren, hat dem Ganzen ein bisschen Seele verliehen. Was ich von den Protagonisten nicht wirklich sagen kann, sie blieben alle ein bisschen blass und so manchen Handlungsstrang konnte ich nicht nachvollziehen. Würde ein Teenager wirklich Selbstmord begehen um alle Beweise für eine Affäre mit ihrem Lehrer zu vernichten? Das fand ich bei den Haaren herbeigezogen. Auch Julia mochte ich nicht. Sie hat eigentlich ihr Leben im Schatten ihrer Schwester gelebt und hat ihre Beziehung zu ihr wegen eines Missverständnisses aufgegeben. Zu bemitleidenswert, zu schwach für meinen Geschmack. Nun weiß ich ja aus dem letzten Buch, dass Frau Hawkins ein Faible für gescheiterte Persönlichkeiten hat. Julias Hang zur Selbstverletzung, aufgrund des Missbrauchs konnte ich vom Verstand nachvollziehen, aber nicht auf emotionaler Ebene. Die einzige Person, der ich so etwas wie Sympathie entgegen bringen konnte war die kauzige Hellseherin, die niemand wirklich ernst nimmt und die mit ihrer toten Schwester spricht. Vielleicht liegt es am permanenten Erzählperspektivwechsel, aber ich konnte zu der Story einfach keine Beziehung aufbauen.
Ich bin lange Zeit garnicht richtig in das Buch reingekommen, erst ab Seite 200 fand ich es dann richtig spannend.. die Perspektivenwechsel fand ich eine gute Idee, da es zu Abwechslung beigetragen hat, leider fande ich sie jedoch am Anfang sehr verwirrend, da es meiner Meinung nach einfach zu viele waren.. Das Ende fande ich leider auch nicht so gut, viele Dinge wurden offen gelassen und nicht genau erläutert, daher kam es auch wieder ein bisschen zu einem Durcheinander.. an sich wirklich eine coole Idee der Geschichte, hätte man aber besser umsetzten können
3✨️ Ich weiß noch nicht ganz was ich von dem Buch halten soll, aber ich konnte es nicht wirklich aus der Hand legen. Ich mag den Schreibstil unglaublich gerne und das Buch liest sich einfach und flüssig. Jedoch muss ich sagen, dass ich die Auflösung sehr vorhersehbar und offensichtlich fand, was mich dann doch sehr enttäuscht hat. Habe bis zum Schluss auf dem Moment gewartet, dass mich das Buch überrascht und geschockt zurücklässt. Dies ist leider ausgeblieben. Die Stimmung war sehr düster und bedrückend. Ich fand außerdem die ständigen Andeutungen zu Hexerei sehr störend und hat nicht wirklich in die Geschichte gepasst, da es dann doch keinen Einfluss auf den Verlauf hatte. Ich werde es definitiv nochmal mit der Autorin versuchen, weil sie schreibt wirklich sehr gut!!
Ich muss gestehen, dass der Anfang des Buches ziemlich schwierig für mich war. Es wurde jedes Kapitel aus der Perspektive einer neuen Person geschrieben, dabei wusste man noch garnicht wer wer war und überhaupt wurde alles nur in Räteln geschrieben. Sobald dies aber Überwunden war wurde das Buch sehr spannend und ich hätte es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen.
Darum geht’s: Zerstrittene Schwestern – tragische Tode – ein Fluss – eine Geschichte über unbequeme Frauen… Klappentext: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen … Fazit: Als großer Fan von “Girl on the Train” habe ich mich sehr auf das neue Buch von Paula Hawkins gefreut und es dann auch fast in einem Rutsch durchgelesen. Der besondere Schreibstil, ermöglichte es mir sofort in die Geschichte einzutauchen und mit den verschiedenen Charakteren mitzufühlen, vor allem mit Jules. Es war so, als ob Jules direkt mit Ihrer verstorbenen Schwester sprechen würde oder Ihr einen Brief schreiben würde. Das Wort von Jules ist also oft an Ihre Schwester gerichtet, was mir sehr gut gefallen hat. Paula Hawkins hat es wirklich drauf, Gefühle zu transportieren und zwar auf tiefgreifende Art und Weise. Die Charaktere sind komplex und teilweise kompliziert – genauso wie die ganze Geschichte. Die ganze Geschichte war von Anfang an sehr interessant, vielversprechend und, meiner Meinung nach, sogar mit einem gewissen Gesellschaftskritischen Unterton versehen. Das gefiel mir sehr und ich empfand es auch als etwas außergewöhnliches. Leider verlor sich dann die anfängliche Spannung im Laufe der Zeit ein wenig und es gab immer wieder Längen in der Geschichte, welche ich als nebensächlich und belanglos empfand. Es gibt es sehr viele Charaktere zwischen denen hin und her gesprungen wird, was ich generell sehr mag. Hier war es allerdings dann evtl. doch ein wenig zu viel des guten und manche Charaktere verblassten im Gegensatz zu anderen und teilweise war es für mich dann auch ein wenig verwirrend, sodass ich ab und zu überlegen musste wer jetzt noch mal wer war und wer mit wem verwandt war. Hier hätte dem Buch vielleicht ein wenig mehr kürze und dafür mehr Klarheit gut getan. Ein Glossar über die Personen und deren Verwandtschaft, hätte ich gut und sinnvoll gefunden. Trotz Verwirrungen wurde die Geschichte ab einem gewissen Punkt für mich auch sehr vorhersehbar und so konnte ich mir schon ein Ende zusammenreimen, welches dann auch eintraf. Das Ende hätte, für meinen Geschmack, etwas spektakulärer sein können und ein spannender Twist hat mir leider auch gefehlt. Dennoch hat mich die Idee der Geschichte und der Schreibstil fasziniert und teilweise gut unterhalten. Ich kann das Buch weiterempfehlen, wenn man gerne mal einen etwas ruhigeren Thriller lesen möchte, welcher eine gewisse Komplexität hat und viele Emotionen transportiert.
Let me start by saying that I was expecting something different from this book. The summary sounds to me like Julia (the sister who comes back to her hometown) would have a bigger part in this book. However, there were so many different POVs that I struggled to keep track of who is who and whose story I was actually interested in. Don't get me wrong, there were some parts that I found to be quite interesting e.g. the explanations of what happened in Julia's childhood, etc. The ending also was not too exciting to me. I feel like the story could have been so much more than it actually was. There were references to women who lived in the town in the past but I feel like some of these stories were just not really relevant to the overall story. I feel like this book was too much of a slow-moving mystery for me with way too many POVs. Hence, I can only give it two stars.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Bestsellerautorin Paula Hawkins spielt mit der menschlichen Angst.« Bunte
»Sehr intelligent gemacht, gut erzählt und ein richtig packender Spannungsroman auf der Höhe der Zeit.« Deutschlandradio Kultur Lesart
»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …
Book Information
Author Description
Paula Hawkins arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Sie wuchs in Simbabwe auf, 1989 zog sie nach London. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« wurde zu einem internationalen Phänomen und verkaufte sich weltweit 23 Millionen mal. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, führte weltweit die Bestsellerlisten an, wurde mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt und war ein großer Kinoerfolg. Auch ihre Romane »Into the Water« und »Wer das Feuer entfacht« sorgten internationale für Furore und begeisterten Millionen Leserinnen und Leser weltweit.
Posts
Die Wahrheit liegt am Grunde des Flusses
Seit jeher sterben ungewöhnlich viele Frauen im Fluss von Beckford. Erst waren es Hexen, die man hineinwarf, mittlerweile sind es Menschen, die mit ihrem Leben abgeschlossen haben. Aber immer nur Frauen. Als es Jules Schwester trifft und sie nach Beckford zurückkehrt, muss sie sich allerdings der Tatsache stellen, dass ihre Schwester vielleicht nicht selbst in den Fluss gegangen ist… Meine Güte, hatte dieses Buch viele Protagonisten. Da soll noch einer den Überblick behalten… Mit anderen Worten: Es war verwirrend, es dauert seine Zeit, bis man die Leute überhaupt erstmal auseinanderhalten kann. Vielleicht hätte da eine Übersicht geholfen. Der Ansatz der Geschichte ist spannend und vielfältig, schlägt einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, erzählt viele Geschichten auf einmal. Die Autorin versucht dabei, einen sehr großen Handlungsbogen zu erschaffen, dabei kommt manchmal aber auch ein kleines Durcheinander heraus. Das dann in der Kombination mit den vielen, vielen Protagonisten war… anstrengend. So wie Jules, die wichtigste Person. Vermutlich sollte sie die Sympathische sein, mir kam sie ehrlich bloß naiv und verbittert gleichzeitig vor. Die anderen Protagonisten hatten auch alle ihr Päckchen zu tragen und fast alle hatten keine weiße Weste, also ist es schwer, irgendwen in diesem Buch zu mögen, außer der Polizistin vielleicht. Die Handlung an sich blieb lange undurchschaubar, Manches war zwar offensichtlich, aber nicht das große Ganze und der unzuverlässige Erzählstil hält den Leser lange hin. Die offizielle Auflösung der Geschichte hat mir nicht so gut gefallen, einige Lücken blieben und nicht alle haben das bekommen, was sie verdienen, der Epilog hat sich dann einfach unbefriedigend angefühlt. Erklärung ja- Sinn naja. Unterm Strich war es schon unterhaltsam und manchmal etwas abstoßend (menschlich gesehen), etwas verwirrend und dann doch weniger mysteriös als gedacht. Kann man machen, muss man aber nicht.

After I read “girl on the train” during my 2015 summer vacation, - which I loved - I had bigger expectations of how Paula Hawkins second book would be like. To be honest: I’m not a fan of quitting books before I’ve finished them. But the first 200 pages of “into the water” didn’t catch me and I had to ‘force’ myself to keep on reading. I have to admit that it gets a little bit better while reading, but: there are too many point of views and it is kind of exhausting (but at least confusing!) to remember everyone of them... in addition to that, most of the characters are not very likable at all! I also didn’t like how this ‘suicide topic’ is handled in the book. So as I felt a little disappointed by the whole story I can only rate 3 stars ⭐️ for this one :(
Dieses Buch hat mich leider gar nicht abgeholt. Grundsätzlich wäre die Geschichte spannend. Allerdings wird sehr viel herum erzählt ohne viel zu sagen, und das über viele viele Seiten. Zum Schluss auf den letzten 20 Seiten ca wird dann alles ganz ganz schnell aufgeklärt und Geschichte zu Ende. Schade um die eigentliche gar nicht so schlechte Story...
I found it very hard to read, confusing and jumbled, because there were just so many perspectives, and it switched between 1st and 3rd person narrator, so for me it was very hard to follow the plot. Every character is unlikeable which I didn't mind - but some of you might! The book also didn't feel very suspenseful to me and it was a bit anticlimatic. Paula Hawkins probably isn't an author that I enjoy books from.
2024_#104 💧
Hat mir ganz gut gefallen. Die wirklich vielen verschiedenen Perspektiven fand ich tatsächlich richtig gut. Dadurch wurde für mich irgendwie noch mehr dieser "Dorf, wo sich jeder kennt und jeder meint, alles über alle anderen zu wissen"-Vibe verstärkt. Zwischendurch hatte es mal ein paar Längen, aber insgesamt war's spannend und ließ sich sehr gut lesen.

„Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig…“
Das Buch wird von vielen verschiedenen Haupt- und Nebenpersonen erzählt. Zum Teil war es sehr verwirrend und mir ist es schwer gefallen den Überblick zu behalten. Mir hat eine Übersicht, wie zum Beispiel eine Grafik oder einen Stammbaum, zu den Personen und ihren Beziehungen gefehlt. Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Jules Gefühle waren gut und nachvollziehbar geschildert. Die Spannung hat immer wieder gut angezogen, gerade durch die Kapitel über den Drowning Pool, aber sie ist danach dann leider wieder abgeflaut. Die Geschichte ist ok, aber kompliziert. Es gibt gute Ansätze, aber diese werden nicht ausgeführt. Die Geschichte wird ausgeschlachtet und die Handlung dümpelt vor sich hin. Letzten Endes verliert sie sich leider in Banalitäten.

Der Roman bietet eine interessante Ausgangsidee und eine düstere Atmosphäre. Allerdings verliert sich die Handlung in zu vielen Perspektiven und Nebenfiguren, was das Lesen mitunter anstrengend macht. Spannung und Emotionen kommen dadurch nur teilweise auf. Insgesamt ein solide geschriebener, aber etwas überladener Thriller – mittelmäßig, mit guten Momenten, aber ohne nachhaltigen Eindruck.
Paula Hawkins erzählt in Into the Water von einem englischen Dorf, in dem mehrere Frauen im „Drowning Pool“ ums Leben gekommen sind. Nach dem Tod von Nel Abbott kehrt ihre Schwester Jules zurück und stößt auf ein Geflecht aus Geheimnissen und Schuld. Der Roman überzeugt mit seiner düsteren Atmosphäre und einer spannenden Grundidee. Allerdings verliert sich die Geschichte in zu vielen Perspektiven und Figuren, was den Lesefluss stört und die Spannung mindert. Die Auflösung wirkt am Ende etwas überladen. Insgesamt ein solider, aber nicht fesselnder Thriller – atmosphärisch stark, erzählerisch jedoch eher mittelmäßig.
Konnte mich leider gar nicht überzeugen
“Into the Water von Paula Hawkins ist ein atmosphärischer Thriller mit einer komplexen, verschachtelten Handlung. Die düstere Geschichte rund um ein kleines englisches Dorf, in dem mysteriöse Todesfälle im Fluss für Aufsehen sorgen, wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Für mich persönlich machten die vielen Erzählerstimmen die Handlung manchmal verwirrend und schwer nachvollziehbar.

wesendlich stärker als andere Bücher von ihr
Dieser Thriller war wesendlich besser als den ich vorher von dieser Autorin gelesen haben. Er hat mich neugierig gemacht was hinter dem Selbstmord steckt und wem man glauben kann und darf um wem nicht. Man lernt daraus, dass man manchmal sich sogar selbst nicht wirklich trauen kann. Die Charakter fand ich z.T. oberflächlich und bei diesen hätte ich mir gewünscht es ein bisschen tiefer in die Materie geht. Allerdings waren es mir auch zu viele Charaktere und ich hatte manchmal das Gefühl ich weiss nicht wer zu wem gehört. Es wäre schön gewesen wenn es weniger gewesen wären und dafür tiefer in deren Charakterzüge etc. der Plott ist gut aber auch vorhersehbar. Und der Schreibstil war auch gut.

Unterhaltsam, die Kapitel sind kurz und aus mehreren Perspektiven erzählt. Perspektivenwechsel ohne Verwirrung. Wer so was interessant findet und einen soliden Tatort mag, wird hier gut bedient. Am Anfang ein wenig zäh. Zu viele Namen, es wurde viel erzählt aber es passierte nicht viel. Mit der Zeit wurde es besser. Mehrere Ereignisse wurden erzählt und beleuchtet, Geheimnisse wurden gelüftet. Das Geflecht des Lebens in einem kleinen Ort wurde hier sehr deutlich präsentiert. Eine spannende Geschichte für zwischendurch.
Nun, eigentlich gibt es wenig Bücher, die mir gar nicht oder so wenig gefallen, bzw. die mich irgendwie enttäuschen. Doch „Into the water“ war so eins. Das Cover hat mich ziemlich angesprochen, ein Wasserlauf in blau gehalten, in dem sich Bäume und ein Mensch spiegeln. Ziemlich gruselig. Aber die Story hat mich nicht so recht fesseln können. Es geschehen immer wieder „Selbstmorde“ am Drowning Pool, bei dem viele Frauen durch angebliche Unfälle ins Wasser stürzen. Dies will Nel Abbott aufklären und schreibt die Geschichten der Damen auf, die am Drowning Pool ums Leben kommen. Doch dann kommt Nel selber am Drowning Pool ums Leben. Ihre Schwester ist mit der Situation überfordert, zumal Nel sie noch vor ihrem Tod verzweifelt angerufen hat, und um Hilfe gebettelt hat. So muss Julia mit dem Tod der Schwester klar kommen, gleichzeitig sich noch um ihre Nichte kümmern, die mit dem Verlust der Mutter ebensowenig klar kommt. Leider konnte ich mich mit keinem der Charaktere wirklich identifizieren, ebensowenig mit der Geschichte selber. Das Buch vermittelte eine recht düstere Stimmung. Was mich auch irgendwie nicht überzeugen konnte, waren die vielen Erzählstränge, bei denen man wusste, dass sie ja zusammen gehören, aber es waren irgendwie zuviele. Ein Buch, was man durchaus lesen kann, wenn man nichts andres hat, aber weiterempfehlen kann ich es nicht. Schade.
Mega spannend! Anfangs fand ich es etwas schwierig, die verschiedenen Charaktere auseinander zu halten, wer zu wem gehört. Das gab sich aber mit der Zeit. Es wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was aber überhaupt kein Problem ist. Die Spannung hält sich bis zum Schluss, und es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Eine klare Leseempfehlung!
Bin total überrascht 😃
Als ich zu dem Buch gegriffen habe, tat ich das eher aus Pflichtgefühl als aus Lust auf die Geschichte, weil das Buch einfach schon ewig auf meinem SuB liegt. Die Widmung und der Prolog hat mich aber sofort in den Bann gezogen. Die ersten ca. 50 Seiten war ich allerdings total verwirrt 🫣 Zig Sichtweisen, verschiedenste Erzählarten (Ich-, Du-, Er-/Sie-Erzähler) und sehr kurze Kapitel. Puhh da musste ich tatsächlich erstmal durch Trotzdem war meine Neugierde geweckt und dann war ich plötzlich drin und konnte das Buch nicht mehr weglegen. 😄 Ein wirklich sehr guter Erzählfaden, der nach und nach eine Geschichte offenbart, die anfangs nicht vermutet hätte. Die Rolle des Wassers nimmt mit den Seiten immer mehr Raum ein und das gibt etwas total bedrohliches. Es gibt meines Erachtens nach keine eindeutige Protagonistin. Aber es geht um die Frauen, die an dem Fluss leben und was hinter der historisch angehäuften Selbstmorden steckt (oder auch nicht!?) Mega! Lest vllt eine Leseprobe - aber trotzdem eine klare Empfehlung von mir 🙌🏼
2,5 Sterne. „Girl on the train“ hatte mir vor einigen Jahren sehr gefallen und so war ich gespannt auf Paula Hawkins zweites Buch. „Into the water“ hat es mir leider wirklich schwer gemacht. Ich habe den Roman zwischendurch sogar mal für einen Monat auf die Seite gelegt. Die Kapitel sind sehr kurz und aus Sicht vieler verschiedener Charaktere erzählt. Jeder hat Geheimnisse, die er zu verbergen versucht, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Am Anfang empfand ich die Handlung als ziemlich verwirrend. Außerdem ging mir die Geheimniskrämerei und das in „Hieroglyphen sprechen“ („Ich weiß was, aber ich sage es dir nicht“) auf die Nerven. Im Zentrum der Geschichte liegen zwei vermeintliche Selbstmorde. Sowohl ein junges Mädchen als auch eine alleinerziehende Mutter sollen den Freitod durch ertrinken gewählt haben. Der Schauplatz ist ein Ort, in dem es bereits in der Vergangenheit – seit der Zeit der Hexenverfolgung – immer wieder tragische Zwischenfälle gegeben hat. Diese Rückblicke waren das erste, was mich an „Into the water“ richtig interessiert hat. Allgemein wurde das Buch nach den ersten 200 Seiten besser. Die ein oder andere Person entscheidet sich nun doch Klartext zu reden und die Enthüllungen sind schockierend. So viele Momententscheidungen, die schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Paula Hawkins vermischt die Grenzen zwischen Realität, Traum, Wahnvorstellung und Legende, wodurch die Geschichte ihren konfusen Stil durchgängig beibehält. Die zweite Hälfte war nun also deutlich besser, als der Anfang aber dann kam der Schluss - mit Logikfehler. Schade, ich fand das Buch leider nicht besonders lesenswert.
Klassischer Thriller, der für versierte Leser wenig Überraschungen birgt.
Into the Water hat alles, was ein guter Thriller braucht: einen ländlichen, verschlafenen Ort, deren Bewohner allesamt kleinere und größere Geheimnisse verbergen und eine Frau, deren Todesumstände mehr als fragwürdig sind. Die Handlung beginnt simpel genug: Julia wird nach Beckford gerufen um sich ihrer ihr unbekannten Nichte anzunehmen, da ihre entfremdete Schwester Danielle gestorben ist. Ein Suizid soll es gewesen sein, Nel hat sich, wie schon mehrere Frauen vor ihr, in den Drowning Pool gestürzt, doch weder Jules noch ihre Nichte Lena halten dies für die Wahrheit. Leider überfrachtet Hawkins die Story schon gleich zu Anfang mit zu vielen verschiedenen Perspektiven von meiner Meinung nach irrelevanten Nebencharakteren, so dass man selbst als geübter Multi-POV Leser seine liebe Mühe hat, die Personen zuzuordnen. Nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen und birgt wenig Überraschung, die Storylines und Motive der verschiedenen Personen hat man leider schon zigfach gelesen und die Auflösung war mir schon lange bevor sie kam klar. Nichtsdestotrotz macht das Buch Spaß, der erdrückende Charakter des Ortes sowie die morbide Faszination der Figuren mit dem Fluss und Drowning Pool schaffen einen dichte Atmosphäre, die einen über die anderen Makel hinwegsehen lässt.
2 Sterne, was soll ich groß dazu sagen. Zu viele Charaktere & zu viele Sichtweisen, die teilweise interessant waren, aber auch unglaublich verwirrend. Ich musste einfach immer wieder zurückblättern und Kapitel nochmal anlesen, weil ich nicht wusste, wer nun seine Sichtweise darstellte. Außerdem fand ich es schade, dass es irgendwie nur um die Suizide ging. Hintergrundgeschichten zur Hexerei oder z.B. zu Nickie gab es kaum, was aber unheimlich interessant gewesen wäre. Meiner Meinung nach hätte man aus dem Buch viel mehr herausholen können.
Beckford ist kein Ort für Selbstmörder. Beckford ist ein Ort, um unbequeme Frauen loszuwerden.
Durch die vielen verschiedenen Perspektiven fiel es mir etwas schwer rein zu kommen. Aber die Idee dahinter fand ich gut. Tatsächlich hätte es mir noch besser gefallen, wenn noch mehr auf die Vergangenheit mit der Hexerei eingegangen wäre. Aber im Großen und Ganzen ganz gut.
Was für eine Geschichte 🤯 Dem Buch hätte ich gerne 5 Sterne gegeben, alleine schon wegen der Geschichte. Aber der Anfang war für mich verwirrend. Es spielen viele Leute mit. Ich hab's nicht so mit vielen Namen 😅 es ging dann hin und her. Eine Person kam öfters vor. Aber ich fand es doof das von einer Person zur anderen gesprungen wurde. Da hätte ich mir mehr Zeit gewünscht alle erstmal "kennenzulernen ". Das war mir zu viel. So legte ich das Buch erstmal beiseite. Da es aber was spannendes hatte und ich wissen wollte was es mit der Toten Frau im Fluss auf sich hat, hab ich ein paar Wochen später weiter gelesen. Ich brauchte dann erstmal etwas Zeit die Namen zu sortieren 😅 Es lohnte sich weiter zu lesen, es wurde immer spannender. Die vielen Leute haben fast alle ein Geheimnis, manches wird angedeutet und später erst aufgelöst. Es machte mir Spaß mit zu raten was es alles auf sich hatte und mit zu fiebern. Wie gesagt es spielen viele Leute und es wechselt sich ab aus welcher Perspektive erzählt wird. Die Kapitel sind kurz. Der Schreibstil gut. Das Cover finde ich auch sehr gut.

'Into The Water' hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt, als ich gesehen hatte, dass es von der selben Autorin wie 'Girl On The Train' ist. Das Buch habe ich damals sehr gut gefunden, einfach weil es fr die damalige Zeit etwas vollkommen Neues fr mich war. Umso gespannter war ich natrlich auf 'Into The Water' und meine Erwartungen waren recht hoch gesetzt. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfllt. Wer eine Geschichte wie bei 'Girl On The Train' erwartet, der wird vermutlich, wie ich, enttuscht werden. Das Buch ist allerdings auch 'nur' als Roman deklariert, auch wenn es einige Thriller Elemente aufweist. Die Story baut sich nur sehr langsam auf und die Stimmung wrde ich durchgehend als dahinpltschernd bezeichnen. Am Anfang steht der Todesfall von Nel, weshalb ihre Schwester Julia in ihre Heimat zurckkehrt. Dort angekommen, wird schnell klar, dass die Todesumstnde sehr mysteris sind und nichts so ist, wie es scheint. Hinzu kommt, dass die Story aus der Sicht von sehr vielen Personen erzhlt wird. Diese Personen erzhlen im Grunde alle etwas anderes und so wei man nie genau, woran man nun ist. Durch den stetigen Perspektivwechsel war es fr mich auch sehr schwierig an der Geschichte dran zu bleiben. Positiv fand ich jedoch, dass unten neben der Seitenzahl immer der Name der Person stand, die gerade erzhlt. Das hat zwar etwas geholfen, trotzdem war es mir insgesamt etwas zu viel. Durch die vielen Personen kam die Geschichte wirklich sehr langsam in Fahrt und ich habe mich durch die ersten zwei Drittel durchkmpfen mssen. Im letzten Drittel nimmt die Story durchaus noch an Fahrt auf, jedoch muss man dafr wirklich Geduld mitbringen. Dass ich mich trotzdem durch das Buch gekmpft habe, lag wohl zum Groteil am recht angenehmen Schreibstil der Autorin. Auerdem wollte ich natrlich trotzdem gerne wissen, wie sich alles am Ende auflst und das hat mir dann ketztlich auch ganz gut gefallen. Insgesamt ist 'Into The Water' ein recht durchschnittliches Buch mit einigen Minuspunkten. Ich wrde vermutlich trotzdem weitere Bcher von Paula Hawkins lesen, denn 'Girl On The Train' konnte mich auch begeistern, obwohl es ebenfalls kein Buch mit vielen Spannungsspitzen war. Vielleicht war 'Into The Water' einfach nicht meine bevorzugte Art von mysterisem Mordfall. *Rezensionsexemplar
Die Geschichte wurde aus ziemlich vielen Perspektiven geschrieben, was mich anfangs ziemlich verwirrt hat und mir das lesen schwer gemacht hat. Je mehr ich die Charaktere kennengelernt habe und zuordnen konnte, desto leichter viel es mir dann der Geschichte zu folgen. Ich fand, dass es wirklich aufregend geschrieben war und wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.
Der Ort Drowning Pool ist als Ort bekannt, an dem man sich unbequemer Frauen entledigt. Als Kind hat Julia viele Sommer mit ihrer Schwester dort Zeit verbracht, bis zu dem Tag, als Nels Freund sich an ihr verging. Seitdem hat Julia kein Wort mit ihrer Schwester gesprochen. Und nun ist Nel tot. Sie sei ins Wasser gegangen hieß es, so wie wenige Wochen zuvor ein junges Mädchen. Nun ist es an Julia ihre Nichte zu beaufsichtigen, aber der Teenager stellt sich als schwererziehbar heraus, insbesondere für ihre unsichere Tante. Auch die anderen Dorfbewohner machen ihr Schwierigkeiten. Ihre Schwester war kein einfacher Charakter und sie wollte ein Buch schreiben über all die Frauen, die in Drowning Pool auf die eine oder andere Weise ein nasses Grab gefunden haben. Wem kam sie bei ihren Recherchen zu nahe und war es wirklich ein Freitod? Ihre Tochter glaubt nicht daran und nur langsam kommen all die dunklen Geheimnisse um den Fluss und das Dörfchens ans Licht. Eigentlich hatte ich mich nach „Girl on the Train“ auf das neue Buch gefreut, aber es hat verdammt lange gebraucht, eh ich richtig in der Story drin war und die Namen und Beziehungen der handelnden Personen zueinander in Beziehung zu setzen. Das erschwerte das Lesen, zumal jeder so seine eigene Geschichte hat. Am meisten Spaß haben mir die Exzerpte aus Nels Buch gemacht. Die Geschichten der Frauen die im Fluss ihr Leben, aus dem einen oder anderen Grund, verloren, hat dem Ganzen ein bisschen Seele verliehen. Was ich von den Protagonisten nicht wirklich sagen kann, sie blieben alle ein bisschen blass und so manchen Handlungsstrang konnte ich nicht nachvollziehen. Würde ein Teenager wirklich Selbstmord begehen um alle Beweise für eine Affäre mit ihrem Lehrer zu vernichten? Das fand ich bei den Haaren herbeigezogen. Auch Julia mochte ich nicht. Sie hat eigentlich ihr Leben im Schatten ihrer Schwester gelebt und hat ihre Beziehung zu ihr wegen eines Missverständnisses aufgegeben. Zu bemitleidenswert, zu schwach für meinen Geschmack. Nun weiß ich ja aus dem letzten Buch, dass Frau Hawkins ein Faible für gescheiterte Persönlichkeiten hat. Julias Hang zur Selbstverletzung, aufgrund des Missbrauchs konnte ich vom Verstand nachvollziehen, aber nicht auf emotionaler Ebene. Die einzige Person, der ich so etwas wie Sympathie entgegen bringen konnte war die kauzige Hellseherin, die niemand wirklich ernst nimmt und die mit ihrer toten Schwester spricht. Vielleicht liegt es am permanenten Erzählperspektivwechsel, aber ich konnte zu der Story einfach keine Beziehung aufbauen.
Ich bin lange Zeit garnicht richtig in das Buch reingekommen, erst ab Seite 200 fand ich es dann richtig spannend.. die Perspektivenwechsel fand ich eine gute Idee, da es zu Abwechslung beigetragen hat, leider fande ich sie jedoch am Anfang sehr verwirrend, da es meiner Meinung nach einfach zu viele waren.. Das Ende fande ich leider auch nicht so gut, viele Dinge wurden offen gelassen und nicht genau erläutert, daher kam es auch wieder ein bisschen zu einem Durcheinander.. an sich wirklich eine coole Idee der Geschichte, hätte man aber besser umsetzten können
3✨️ Ich weiß noch nicht ganz was ich von dem Buch halten soll, aber ich konnte es nicht wirklich aus der Hand legen. Ich mag den Schreibstil unglaublich gerne und das Buch liest sich einfach und flüssig. Jedoch muss ich sagen, dass ich die Auflösung sehr vorhersehbar und offensichtlich fand, was mich dann doch sehr enttäuscht hat. Habe bis zum Schluss auf dem Moment gewartet, dass mich das Buch überrascht und geschockt zurücklässt. Dies ist leider ausgeblieben. Die Stimmung war sehr düster und bedrückend. Ich fand außerdem die ständigen Andeutungen zu Hexerei sehr störend und hat nicht wirklich in die Geschichte gepasst, da es dann doch keinen Einfluss auf den Verlauf hatte. Ich werde es definitiv nochmal mit der Autorin versuchen, weil sie schreibt wirklich sehr gut!!
Ich muss gestehen, dass der Anfang des Buches ziemlich schwierig für mich war. Es wurde jedes Kapitel aus der Perspektive einer neuen Person geschrieben, dabei wusste man noch garnicht wer wer war und überhaupt wurde alles nur in Räteln geschrieben. Sobald dies aber Überwunden war wurde das Buch sehr spannend und ich hätte es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen.
Darum geht’s: Zerstrittene Schwestern – tragische Tode – ein Fluss – eine Geschichte über unbequeme Frauen… Klappentext: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen … Fazit: Als großer Fan von “Girl on the Train” habe ich mich sehr auf das neue Buch von Paula Hawkins gefreut und es dann auch fast in einem Rutsch durchgelesen. Der besondere Schreibstil, ermöglichte es mir sofort in die Geschichte einzutauchen und mit den verschiedenen Charakteren mitzufühlen, vor allem mit Jules. Es war so, als ob Jules direkt mit Ihrer verstorbenen Schwester sprechen würde oder Ihr einen Brief schreiben würde. Das Wort von Jules ist also oft an Ihre Schwester gerichtet, was mir sehr gut gefallen hat. Paula Hawkins hat es wirklich drauf, Gefühle zu transportieren und zwar auf tiefgreifende Art und Weise. Die Charaktere sind komplex und teilweise kompliziert – genauso wie die ganze Geschichte. Die ganze Geschichte war von Anfang an sehr interessant, vielversprechend und, meiner Meinung nach, sogar mit einem gewissen Gesellschaftskritischen Unterton versehen. Das gefiel mir sehr und ich empfand es auch als etwas außergewöhnliches. Leider verlor sich dann die anfängliche Spannung im Laufe der Zeit ein wenig und es gab immer wieder Längen in der Geschichte, welche ich als nebensächlich und belanglos empfand. Es gibt es sehr viele Charaktere zwischen denen hin und her gesprungen wird, was ich generell sehr mag. Hier war es allerdings dann evtl. doch ein wenig zu viel des guten und manche Charaktere verblassten im Gegensatz zu anderen und teilweise war es für mich dann auch ein wenig verwirrend, sodass ich ab und zu überlegen musste wer jetzt noch mal wer war und wer mit wem verwandt war. Hier hätte dem Buch vielleicht ein wenig mehr kürze und dafür mehr Klarheit gut getan. Ein Glossar über die Personen und deren Verwandtschaft, hätte ich gut und sinnvoll gefunden. Trotz Verwirrungen wurde die Geschichte ab einem gewissen Punkt für mich auch sehr vorhersehbar und so konnte ich mir schon ein Ende zusammenreimen, welches dann auch eintraf. Das Ende hätte, für meinen Geschmack, etwas spektakulärer sein können und ein spannender Twist hat mir leider auch gefehlt. Dennoch hat mich die Idee der Geschichte und der Schreibstil fasziniert und teilweise gut unterhalten. Ich kann das Buch weiterempfehlen, wenn man gerne mal einen etwas ruhigeren Thriller lesen möchte, welcher eine gewisse Komplexität hat und viele Emotionen transportiert.
Let me start by saying that I was expecting something different from this book. The summary sounds to me like Julia (the sister who comes back to her hometown) would have a bigger part in this book. However, there were so many different POVs that I struggled to keep track of who is who and whose story I was actually interested in. Don't get me wrong, there were some parts that I found to be quite interesting e.g. the explanations of what happened in Julia's childhood, etc. The ending also was not too exciting to me. I feel like the story could have been so much more than it actually was. There were references to women who lived in the town in the past but I feel like some of these stories were just not really relevant to the overall story. I feel like this book was too much of a slow-moving mystery for me with way too many POVs. Hence, I can only give it two stars.






















































