Die Reise ans Ende der Geschichte
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Description
Der große Traum vom Abenteuer: Ein Spionageroman von Kristof Magnusson
Der große neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern.
Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit. Kristof Magnusson verwandelt eine Zeit historischer Umbrüche in einen unvergleichlichen Abenteuerroman.
Book Information
Author Description
Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, schreibt Romane, Theaterstücke, übersetzt aus dem Isländischen und engagiert sich für Literatur in einfacher Sprache. Sein Theaterstück »Männerhort« wurde mit Elyas M'Barek und Christoph Maria Herbst für das Kino verfilmt, 2023 wurde er mit dem Rom-Preis der Villa Massimo ausgezeichnet. Kristof Magnusson ist SPIEGEL-Bestsellerautor, zuletzt erschien sein gefeierter Roman »Ein Mann der Kunst«. Kristof Magnusson lebt in Berlin.
Posts
Humorvoller Spionageroman in der Nachwendezeit
Für den BND-Agenten Germeshausen kommt die Wende höchst ungelegen. Was ist mit der Weltordnung passiert? Wo sind die alten Feindbilder hin? Gerade Doppelagenten haben es jetzt besonders schwer. Ist man jetzt doppelt in Gefahr oder nur Auslaufmodell? Der unbeschwerte, kommunikative Dichter Jakob, der sich mühelos vom "Wind of Change" tragen lässt und mit dem Fall des Eisernen Vorhangs nur neue Chancen sieht, kommt Germeshausen gerade recht für seinen letzten Coup, der seinen Abgang von der Agentenbühne bedeuten soll. Kristof Magnusson erzählt leicht und humorvoll, mit Talent fürs Absurde. Dabei lässt er jedoch nicht die politische Realität außer Acht, die die Wendezeit mit sich brachte. Es gelingt ihm, die Atmosphäre der unterschiedlichen Schauplätze von Rom über Kasachstan bis ins Rheinland anschaulich zu beschreiben und dabei einen Hauch alter Agentenfilme aufkommen zu lassen. Tolle Charaktere, leicht überzeichnet und trotzdem glaubwürdig. Für einen Spionageroman hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Trotz allem ein Lesevergnügen!
Spannende Idee, jedoch enttäuschende Umsetzung
Mit "Die Reise ans Ende der Geschichte" führt Kristof Magnusson in die Welt der 90er Jahre zurück und verbindet diese mit einer Spionagegeschichte rund um Geheimdienste, politische Spannungen und persönliche Motive. Der Klappentext versprach einen spannenden Roman voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen. Genau deshalb bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Leider konnten diese Erwartungen am Ende nicht erfüllt werden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der junge Dichter Jakob Dreiser, der auf einer Gartenparty den BND-Beamten Dieter Germeshausen kennenlernt. Aus einer zunächst harmlosen Begegnung entwickelt sich ein Auftrag, der deutlich größere Dimensionen annimmt als zunächst vermuten lässt. Allein die Grundidee klingt nach klassischer Spionageunterhaltung mit viel Spannung gepaart mit Geheimnissen. Der Einstieg hat mir auch tatsächlich gut gefallen. Besonders das Zusammenspiel zwischen Jakob und Dieter war zu Beginn sehr unterhaltsam. Ihre Charaktere könnten kaum unterschiedlicher sein. Jakob wirkt neugierig, sozial und ein wenig naiv. Er sucht Abenteuer und scheint von der neuen Situation regelrecht fasziniert zu sein. Dieter hingegen erscheint deutlich abgeklärter. Durch seinen Beruf wirkt er distanziert und teilweise sogar genervt von anderen Menschen. Gerade diese Gegensätze sorgen anfangs für eine interessante Dynamik zwischen den beiden Figuren. Leider verliert sich die Geschichte im weiteren Verlauf immer stärker in ausführlichen Beschreibungen. Orte, Situationen und Nebenschauplätze werden bis ins kleinste Detail beschrieben. Anfangs hilft das noch dabei, sich die Umgebung gut vorstellen zu können. Irgendwann entsteht jedoch das Gefühl, dass viele dieser Beschreibungen für die eigentliche Handlung kaum relevant sind. Mehrmals dachte ich mir beim Lesen, dass ich bereits verstanden habe, wie ein Ort aussieht, während trotzdem weiter ins Detail gegangen wurde. Auch einige Nebenhandlungen tragen dazu bei, dass sich die Geschichte unnötig in die Länge zieht. Vereinzelnd tauchen Figuren auf, ohne wirklich zur Entwicklung der Handlung beizutragen. Dadurch wirken sie eher wie Lückenfüller als wie sinnvolle Ergänzungen der Geschichte. Dabei ist der Schreibstil an sich durchaus angenehm. Der Text lässt sich flüssig lesen und immer wieder finden sich humorvolle Passagen sowie originelle Vergleiche, die das ernste Thema auflockern. Gerade dieser Humor gehört für mich zu den positiven Aspekten des Buches. Mit zunehmendem Fortschritt der Handlung verloren für mich jedoch auch die Figuren an Glaubwürdigkeit. Zu Beginn wirkten sie lebendig und vielschichtig. Später vollführten diese Aktionen oder entwickelten sich in Richtungen, die für mich nicht mehr wirklich nachvollziehbar waren. Dadurch ging der positive Ersteindruck des Romans verloren. Der größte Kritikpunkt bleibt für mich jedoch das Ende. Nach dem langen Aufbau wirkte der Abschluss der Geschichte überraschend unbefriedigend. Viele Fragen bleiben offen und einige Entwicklungen erscheinen plötzlich unrealistisch. Statt eines stimmigen Abschlusses entstand eher der Eindruck, dass die Geschichte abrupt endet, ohne ihre zuvor aufgebauten Elemente sinnvoll zusammenzuführen. Genau aus diesem Grund blieb ich nach dem Lesen absolut enttäuscht zurück. Der Anfang hatte durchaus Potenzial und auch einzelne Elemente wie der Humor oder die Dynamik der Hauptfiguren funktionierten gut. Das Ende hingegen zerstörte für mich einen Großteil der zuvor aufgebauten Geschichte. Fazit: "Die Reise ans Ende der Geschichte" startet mit einer vielversprechenden Idee und interessanten Figuren, verliert sich jedoch zunehmend in ausführlichen Beschreibungen und Nebenhandlungen. Diesen Eindruck wird zusätzlich durch das enttäuschende Ende verstärkt. Für mich blieb daher ein Roman zurück, der viel Potenzial hatte, dieses aber letztlich nicht ausschöpfen konnte. Deshalb vergebe ich nur zwei Sterne.
*Wie ein Dichter zum Agenten wird. Lustig-leichte Unterhaltung, die Spaß macht. Unterhaltsam, klug und mit sehr guten Dialogen. Ein Spionageroman, der durch seine Figuren und sein Ende überzeugt.*
Anfang der 1990er Jahre scheint nach dem Ende des Kalten Krieges plötzlich alles möglich. Der junge Dichter Jakob Dreiser wird in Rom gefeiert und erlebt eine Zeit voller Aufbruch und Hoffnung. Gleichzeitig gerät Dieter Germeshausen in große Schwierigkeiten und ist auf einen gewagten Plan angewiesen. Dabei spielt Dreiser unwissentlich eine entscheidende Rolle. Währenddessen versucht eine Italienischlehrerin, eine drohende Katastrophe zu verhindern, und alles entwickelt sich auf tragikomische Weise anders als erhofft. Kristof Magnusson verbindet politische Geschichte mit persönlicher Perspektive. Der Roman zeigt, wie sich große historische Umbrüche im Leben einzelner Menschen niederschlagen. Dabei bleibt er bewusst leicht im Ton – ohne die Themen zu verharmlosen. Es geht weniger um Spannung im klassischen Sinne, sondern um Figuren, Dialoge und die kleinen Verschiebungen im Blick auf die eigene Vergangenheit. Ich habe den Roman sehr gern gelesen. Die Figuren sind gut gezeichnet, oft eigenwillig und genau deshalb interessant. Besonders die Dialoge haben mir gefallen – witzig, pointiert, manchmal trocken, aber nie aufgesetzt. Der Roman liest sich leicht, ohne belanglos zu sein. Eine angenehme Mischung aus Unterhaltung und Substanz. Und das Ende hat für mich sehr gut funktioniert. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5 Weil Die Reise ans Ende der Geschichte klug erzählt ist, ohne schwer zu wirken. Und weil es ein Spionageroman ist, der vor allem durch seine Figuren überzeugt. #KristofMagnusson #Spionageroman #LeichteLiteratur #StarkeDialoge #VergangenheitUndGegenwart

Sehr unterhaltsames, spannendes Buch mit tollem Humor
Ein temporeiches, sehr unterhaltsames und auch spannendes Buch über Spione des BND und KGB. Der Humor traf genau meinen Geschmack und ich musste mehrmals herzhaft lachen und schmunzeln. Im Verlauf der Geschichte treten immer wieder neue Rätsel und Verstrickungen auf, wodurch sich der Spannungsbogen stetig steigert und bis zum Schluss gehalten wird. Besonders gelungen fand ich die Ausarbeitung der Charaktere. Die Figuren wirken lebendig und man kann sich gut in die unterschiedlichen Rollen hineinversetzen. Sehr gelungen fand ich auch den Aufbau der Kapitel. Jedes ist klar strukturiert und beginnt mit dem jeweiligen Ort und der Person, aus deren Perspektive erzählt wird. Dadurch behält man einen guten Überblick. Das Buch verbindet Spionage, Spannung und skurrilen Humor auf eine sehr unterhaltsame Weise und endet mit einem überraschendem Finale. Ich empfehle das Buch allen, die sich für die Zeit rund um den Mauerfall interessieren, gerne Spionagegeschichten lesen und einen Sinn für skurrilen Humor haben.

Ein Agenten-Roman der Spaß macht. 💼🕵♂️🍸
Mir gefiel das Setting, kurz nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Kalten Krieges zwischen der Sowjetunion und dem Westen. Dieter Germeshausen, ein Doppelagent auf dem absteigenden Ast, rekrutiert den jungen und erfolgreichen Poeten Jakob Dreiser, um ein letztes Ding zu drehen, bevor er in die Bedeutungslosigkeit verschwindet. Jakob ist alles, was Dieter Germeshausen nicht ist: Er ist eloquent, empathisch und kann Gespräche in Gang bringen und Menschen für sich einnehmen. Genau der richtige Mann und die perfekte Tarnung für seine Mission, denkt Germeshausen. Also treten der verschrobene Agent und der abenteuerlustige Lyriker eine turbulente Reise in den Osten an, wo jedoch alles anders läuft als geplant und auch der Poet nicht so folgsam ist, wie der Doppelagent es gerne hätte. Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Ich fand das Setting kurz nach dem Mauerfall und die Agentengeschichte total interessant. Die Figuren sind gut gezeichnet und der Humor ist genau richtig. Außerdem gefällt mir der Erzählstil des Autoren und ich hatte unterhaltsame Stunden mit diesem Buch. Klare Empfehlung meinerseits.
Ausflug in die Absurdität
In seinem neuen Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ nimmt uns Kristof Magnusson mit in die historisch bedeutsame Zeit der frühen 90er Jahre. Dort erzählt er komödienhaft die Geschichte eines alternden Doppelagenten und seines abenteuerlustigen Dichters und lässt dabei auch die reiche Kommunistin und politische Intrigen nicht aus. Spannender Klappentext, spannender Prolog, dann ein Sprung in die nahe Vergangenheit, um Licht in die vertrackte Einganssituation zu bringen. Und schon entwickelte sich die Geschichte - zumindest für meinen Geschmack - sehr schnell in eine Mischung aus skurriler Absurdität und Slapstick. So sehr ich es auch immer wieder versucht habe, konnte ich zur restlichen Erzählung dann keinerlei Zugang mehr finden. Ebenso erging es mir auch bis zum Schluss mit den Protagonisten, aus deren wechselnder Perspektive die Geschichte erzählt wird. Zwar sind sie durch ihre Verschiedenartigkeit durchaus interessante Charaktere, doch haben sie es irgendwie nicht geschafft mich zu erreichen. Natürlich hat das Buch durchaus raffinierte, wortgewaltige und zum Nachdenken anregende Passagen zu bieten, mich jedoch mehr enttäuscht als unterhalten. Wobei ich mich damit, bei all den positiven Bewertungen, ein wenig wie ein Kunstbanause, ohne Sinn für tiefgründigen Humor und Historie fühle. Fazit: Aufgrund meiner Neugierde und einiger wirklich origineller Textstellen und Schmunzler habe ich schlussendlich bis zum Schluss „durchgehalten“, hätte aber auch nichts verpasst, wenn nicht. Genre, Schreibstil, Humor und Absurdität mögen durchaus ihre Fans haben, ich bin es jedoch leider nicht.
Humorvoll mit Tiefe
Das war seit Langem mal wieder ein Buch, das genau meinen Humor getroffen hat. Wirklich gelungen, auch wenn es mich nicht ganz überzeugen konnte. Kurz zum Inhalt: In den 90ern plant der Doppelagent Dieter Germershausen einen letzten großen Coup und nutzt dafür den Dichter Jakob Dreiser als Tarnung. Daraus entsteht eine ziemlich turbulente Geschichte voller Spionage, Täuschungen und politischer Hintergründe nach dem Kalten Krieg. Meine Meinung: Der Einstieg hat mich direkt abgeholt. Germershausen wurde vergiftet und versucht in seinen letzten Stunden herauszufinden, wer dahintersteckt. Danach wird es teilweise ziemlich skurril und turbulent aber es bleibt unterhaltsam. Es gibt zwischendurch ein paar Längen und ausschweifende Passagen, aber der Humor macht das für mich wieder wett. Ich musste wirklich mehrmals lachen und habe mir etliche Zitate markiert. Besonders gefallen haben mir die überspitzten Charaktere und die absurden Situationen. Hier muss man sich aber drauf einlassen, ich konnte es gut. Gleichzeitig bringt der Roman auch immer wieder politische und historische Themen rein, wodurch er mehr Tiefe bekommt. Hier hat der Autor eine tolle Balance zwischen Tiefgang und Humor gefunden. Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht und gut unterhalten. Nur das Ende fand ich leider sehr enttäuschend, weil vieles offen bleibt. Dennoch ein unterhaltsames Buch mit einigen Lachern und historischen Fakten. 💫Meine Lieblingszitate: "Sie feierten das Ende vom Ende der Welt" "Er schwieg nicht nur auf russisch und englisch, sondern auch auf italienisch." "Das heisst, du schmeißt mich raus? Nein, ich schmeiße nur ihn raus. Du begleitest ihn" "Die Last unserer Erinnerungen macht uns träge"💫 H
Rom, Mitte der Neunzigerjahre, der kalte Krieg ist vorbei, der eiserne Vorhang gefallen. Wir befinden uns auf einem abendlichen Empfang der russischen Föderation. Der Abend wird von den Gästen genossen. Man unterhält sich und knüpft Kontakte. Hier begegnen sich unsere beiden Hauptprotagonisten, Jakob Dreiser und Dieter Germershausen. Jakob, ein erfolgreicher Dichter, der aus Norddeutschland stammt und mittlerweile ein etabliertes Leben in Italiens Hauptstadt führt, trifft dort auf Dieter Germershausen. Dieser wiederum ist ein alter Geheimdienstagent, dem nach und nach klar wird, dass durch das Ende des kalten Krieges seine besten Dienstjahre vorbei sind. Er verspürt eine große Wehmut nach den alten Zeiten der Spionage und plant seinen letzten großen Coop. Auf dem Empfang der russischen Föderation nutzt er seine Chance, um Jakob Dreiser dafür anzuwerben. Jakob, der in seinen jungen Jahren schon fast alles erreicht hat, was er sich vorstellen kann, ist dadurch sehr empfänglich für das außergewöhnliche Angebot. Und so beginnt ein Abenteuer, dass die beiden zunächst nach Almaty in Kasachstan führt. Als dann auch noch unvorhergesehen Jacobs gute Freundin Francesca Aquatone auftaucht, stürzt der Plan von Germershausen absolut ins Chaos, denn Jakob bringt ein bisschen zu viel Eigeninitiative mit und hat seine eigenen Vorstellung der Umsetzung. Als schließlich auch Germershausen versucht wird zu vergiften, gerät vollends alles außer Kontrolle... eine rasante Spionagejagd, die die Leserschaft quer durch Europa führt.... In 26 Kapiteln führt uns Magnusson durch ein Abenteuer zweier Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Dabei lebt der Roman von den unterhaltsamen Dialogen der beiden Protagonisten, die sehr detailreich gezeichnet sind sowie der spannenden Handlung. Ein Roman , der mich gut unterhalten hat und in dem es ernste Momente aber auch viele Dialoge zum Schmunzeln gibt. Eine kurzweilige Lektüre nicht nur für Spoinagefans.
Sternebewertung fiktiv
Vor ein paar Jahren habe ich „Ein Mann der Kunst“ gelesen, ein Buch, dessen Humor mir bis heute im Kopf geblieben ist, auch wenn mir der Autor lange entfallen war. Mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ habe ich Kristof Magnusson nun wiederentdeckt und diese Spionage- und Detektivgeschichte hat mich großartig unterhalten. Die Handlung erinnert mich stark an die Serie Kleo: Wendezeit, DDR, Spione zwischen Ost und West. Wir befinden uns in den Achtzigerjahren, die Sowjetunion bricht auseinander, und in einer Bar begegnen sich der Dichter Jakob Dreiser und der Doppelagent Dieter Germershausen. Dieser versucht, Dreiser als Informanten zu gewinnen, um seinen letzten großen Deal abzuschließen und Dreiser scheint dafür der perfekte Kandidat zu sein. Er ist unauffällig, wortgewandt, kultiviert und ein feiner Beobachter von Menschen. Gemeinsam begleiten wir die beiden auf ihrer Mission durch verschiedene Orte, von Rom über Bad Godesberg bis nach Sankt Petersburg und Kasachstan. Was mir besonders gefallen hat, der Fokus liegt nicht auf großen Reisebeschreibungen oder politischen Details, sondern ganz klar auf den Figuren, ihrem Zusammenspiel und dem unglaublich humorvollen Ton. Ich musste beim Lesen oft laut lachen. Der Schreibstil ist leicht, ironisch und gleichzeitig sehr präzise. Für mich war das Buch einfach super unterhaltsam und eine kluge, witzige Geschichte, die sich schnell liest und trotzdem lange im Kopf bleibt.
45/2026 Insgesamt ein nettes Buch.
Ich hatte das Buch aus der Bücherei ausgeliehen, aber beim Lesen irgendwie Anlaufschwierigkeiten. Diese ständige Wiederholung der Nachnamen ging mir beim Lesen auf die Nerven. Ich bin immer wieder abgeschweift, obwohl die Geschichte ganz interessant war. Nach dem ersten Drittel bin ich dann auf die ungekürzte Lesung umgeschwenkt. Insgesamt ein nettes Buch, das meine hohen Erwartungen allerdings nur teilweise erfüllt hat. Die Thematik macht aber Lust auf mehr. Print/Bookbeat

Lesenswerte Spionagegeschichte mit Augenzwinkern!
Die Geschichte spielt im Jahr 1990, nach dem Fall der Mauer. Der Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent Dieter Germeshausen, etwas in die Jahre gekommen und nicht wirklich redegewandt, rekrutiert, den jungen und erfolgreichen Dichter Jakob Dreiser für einen Coup in Kasachstan. Dort läuft nicht alles wie geplant und der erfahrene Germeshausen ist wenig begeistert, dass der junge, unerfahrene Dichter ihm wiederholt den Kopf rettet. An dem Leben zwischen Agenten und Mafia findet Jakob Dreiser Gefallen und will auf den Nervenkitzel nicht mehr verzichten. Eine lustig erzählte Geschichte, die einen oft schmunzeln lässt, zum Beispiel wenn ein Waffengeschäft in einer Sauna abgewickelt wird und sich die Handelspartner mit Birkenzweigen traktieren. Herrlich! Klare Leseempfehlung!
Heist-Story mit viel Atmosphäre
Diese Reise ist zwar kein vor Action strotzender Thriller, aber dennoch eine Geschichte, die mich gut unterhalten und vor allem in eine Vergangenheit mitgenommen hat, über die ich nicht sehr viel wusste. Über die Zeit der Weltkriege und das geteilte Deutschland habe ich in der Schule noch viel gelernt, aber was danach gesellschaftspolitisch abging, war mir bisher nicht klar (da ich erst 1994 geboren bin). Magnusson schafft mit seinem Spionageroman eine ganz besondere Atmosphäre innerhalb dieser Zeit des Umbruchs und vermeintlichen Friedens, eine Mischung zwischen locker-komisch und ernst. Die Umgebung, vor allem Rom und Almaty, konnte ich mir durch die Beschreibungen (die sehr geschmeidig in die Geschichte einflossen und nicht zu blumig waren) sehr gut vorstellen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Durch die erste Hälfte des Buches bin ich geradezu geflogen, obwohl es jetzt kein klassischer Pageturner war, aber die Geschichte fühlte sich einfach rund an. Das retardierende Moment hat mich leider etwas rausgebracht und mir hat im letzten Drittel etwas der Fahrtwind gefehlt. Das Ende kam dann auch sehr abrupt und sehr, sehr offen. Als Film hätte das wahrscheinlich durch einige Bildgewalt besser funktioniert - als Buch lässt es mich etwas leer zurück. Obwohl ich mir denken kann, wie es schlussendlich gemeint war. Die Charaktere fand ich ausnahmslos alle richtig gut gemacht. Niemand wirkte unauthentisch oder karikiert, niemandes Fehler wirkten nach hinzugedichteter Unzulänglichkeit, um die positiven Seiten auszugleichen. Nein, ihre Unzulänglichkeiten waren durchaus echt unzulänglich und auch notwendig für das Geschehen. Insgesamt hat das Buch mein Lesejahr auf jeden Fall schon bereichert, vor allem im Hinblick auf ungewöhnliche, neue und historisch interessante Settings bzw. Kontexte. Mir fielen auf Anhieb mehrere Leute ein, denen ich das Buch weiterempfehlen werde.
Kurzweilig
Die ersten paar Kapitel, vor allem das erste, sind richtig stark. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich leicht und schnell weglesen. Es ist eine, zumindest für mich, teilweise eine sehr unterhaltsame und lustige Geschichte. Jedoch wirkt im letzten Akt alles etwas gehetzt und unglaubwürdig. Der Ton des Romans schlägt schlagartig und ohne Not, von einem lustig lockerem Buch, zu einem (Möchtegern) ernstem Actionthriller. Ein versöhnlicheres und lockereres Ende würde der ganzen Geschichte deutlich besser stehen. Alles in allem ist es trotzdem ein Buch, dass man für kurzweilige Unterhaltung und paar Lacher durchaus lesen kann und viele werden der Geschichte wahrscheinlich auch etwas mehr abgewinnen können als ich es tue. Ich bin trotzdem gespannt, ob eine mögliche Fortsetzung kommt und wie diese umgesetzt wird.
Geheime Geschichten
📖In den 90er Jahren, kurz nach der Wende, ist die Welt, nach dem politischem Umbruch, immer noch im Wandel. Das spürt auch der junge Dichter Jakob Dreiser, der sich vor allem im russisch sprachigen Raum, einen Namen gemacht hat. In Rom, im Garten der Botschaft der Russischen Föderation, begegnet er dem Bundesbeamten und Doppelagenten Dieter Germeshausen, der nach Jahrzehnten im Dienst, einen letzten Coup plant, um sich endlich zur Ruhe setzen zu können. Jakobs Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, die ihn am Ende auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert und er begegnet Personen, die ebenso undurchschaubar sind, wie originell. 💫Eine spannende Erzählung über verschiedene Menschen, die ihre eigenen Interessen verfolgen und wo niemand der ist, der er vorgibt zu sein. Außer vielleicht Jakob. Er wirkte auf mich am aufrichtigsten und nahbarsten. Mit Dieter Germeshausen bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen, ich fand ihn sehr unsympathisch. 💫Die ganzen politischen Verwicklungen waren für mich schwer zu durchschauen und das hat mir auch den Einstieg in die Geschichte echt schwierig gemacht. Zum Ende wurde es etwas besser, nur um mich dann mit einem abruptem, offnen Ende zurück zu lassen. 💫Die Geschichte hinterfragt sich immer wieder selbst, in dem sie offen lässt, was wahr ist, was eine geschönte Erinnerung ist oder einfach nur eine erzählte Wahrheit. „Das Ende einer Geschichte“ hat hier vor allem einen symbolischen Charakter, denn ein Ende ist nicht einfach nur ein Ende oder Abschied, es ist oft auch ein Neubeginn, ein Fortschritt oder eine Richtungsänderung. Unter diesem Aspekt, ist das offene Ende schon wieder erklärbar, hat mich aber dennoch enttäuscht zurück gelassen.
Große Erwartung- leider nicht erfüllt
„Die Reise ans Ende der Geschichte“ hat bei mir leider nicht das eingelöst, was ich mir davon versprochen hatte. Schon zu Beginn fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Es passiert lange Zeit einfach zu wenig, sodass ich mich eher durch die Seiten gearbeitet habe, anstatt neugierig weiterzulesen. Im weiteren Verlauf gibt es zwar immer wieder einzelne Momente, die kurz Spannung aufkommen lassen, aber diese verpuffen schnell wieder und die Handlung verliert erneut an Tempo. Dadurch konnte mich das Buch insgesamt nie wirklich packen. Was mir hingegen ganz gut gefallen hat, war der Humor. Der hatte stellenweise einen Ton, der mich ein wenig an Jonas Jonasson erinnert hat, auch wenn er dessen Leichtigkeit und Witz nicht ganz erreicht. Die Hauptfigur Jakob war mir zudem durchaus sympathisch, was es zumindest etwas angenehmer gemacht hat, dranzubleiben. Trotzdem reicht das am Ende nicht aus. Vor allem das Ende hat mich enttäuscht und ziemlich unzufrieden zurückgelassen. Es wirkte auf mich nicht rund und hat für mich keinen befriedigenden Abschluss geboten. Insgesamt leider ein Buch, das mehr versprochen hat, als es halten konnte. Schade.
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Der große Traum vom Abenteuer: Ein Spionageroman von Kristof Magnusson
Der große neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern.
Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit. Kristof Magnusson verwandelt eine Zeit historischer Umbrüche in einen unvergleichlichen Abenteuerroman.
Book Information
Author Description
Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, schreibt Romane, Theaterstücke, übersetzt aus dem Isländischen und engagiert sich für Literatur in einfacher Sprache. Sein Theaterstück »Männerhort« wurde mit Elyas M'Barek und Christoph Maria Herbst für das Kino verfilmt, 2023 wurde er mit dem Rom-Preis der Villa Massimo ausgezeichnet. Kristof Magnusson ist SPIEGEL-Bestsellerautor, zuletzt erschien sein gefeierter Roman »Ein Mann der Kunst«. Kristof Magnusson lebt in Berlin.
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Humorvoller Spionageroman in der Nachwendezeit
Für den BND-Agenten Germeshausen kommt die Wende höchst ungelegen. Was ist mit der Weltordnung passiert? Wo sind die alten Feindbilder hin? Gerade Doppelagenten haben es jetzt besonders schwer. Ist man jetzt doppelt in Gefahr oder nur Auslaufmodell? Der unbeschwerte, kommunikative Dichter Jakob, der sich mühelos vom "Wind of Change" tragen lässt und mit dem Fall des Eisernen Vorhangs nur neue Chancen sieht, kommt Germeshausen gerade recht für seinen letzten Coup, der seinen Abgang von der Agentenbühne bedeuten soll. Kristof Magnusson erzählt leicht und humorvoll, mit Talent fürs Absurde. Dabei lässt er jedoch nicht die politische Realität außer Acht, die die Wendezeit mit sich brachte. Es gelingt ihm, die Atmosphäre der unterschiedlichen Schauplätze von Rom über Kasachstan bis ins Rheinland anschaulich zu beschreiben und dabei einen Hauch alter Agentenfilme aufkommen zu lassen. Tolle Charaktere, leicht überzeichnet und trotzdem glaubwürdig. Für einen Spionageroman hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Trotz allem ein Lesevergnügen!
Spannende Idee, jedoch enttäuschende Umsetzung
Mit "Die Reise ans Ende der Geschichte" führt Kristof Magnusson in die Welt der 90er Jahre zurück und verbindet diese mit einer Spionagegeschichte rund um Geheimdienste, politische Spannungen und persönliche Motive. Der Klappentext versprach einen spannenden Roman voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen. Genau deshalb bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Leider konnten diese Erwartungen am Ende nicht erfüllt werden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der junge Dichter Jakob Dreiser, der auf einer Gartenparty den BND-Beamten Dieter Germeshausen kennenlernt. Aus einer zunächst harmlosen Begegnung entwickelt sich ein Auftrag, der deutlich größere Dimensionen annimmt als zunächst vermuten lässt. Allein die Grundidee klingt nach klassischer Spionageunterhaltung mit viel Spannung gepaart mit Geheimnissen. Der Einstieg hat mir auch tatsächlich gut gefallen. Besonders das Zusammenspiel zwischen Jakob und Dieter war zu Beginn sehr unterhaltsam. Ihre Charaktere könnten kaum unterschiedlicher sein. Jakob wirkt neugierig, sozial und ein wenig naiv. Er sucht Abenteuer und scheint von der neuen Situation regelrecht fasziniert zu sein. Dieter hingegen erscheint deutlich abgeklärter. Durch seinen Beruf wirkt er distanziert und teilweise sogar genervt von anderen Menschen. Gerade diese Gegensätze sorgen anfangs für eine interessante Dynamik zwischen den beiden Figuren. Leider verliert sich die Geschichte im weiteren Verlauf immer stärker in ausführlichen Beschreibungen. Orte, Situationen und Nebenschauplätze werden bis ins kleinste Detail beschrieben. Anfangs hilft das noch dabei, sich die Umgebung gut vorstellen zu können. Irgendwann entsteht jedoch das Gefühl, dass viele dieser Beschreibungen für die eigentliche Handlung kaum relevant sind. Mehrmals dachte ich mir beim Lesen, dass ich bereits verstanden habe, wie ein Ort aussieht, während trotzdem weiter ins Detail gegangen wurde. Auch einige Nebenhandlungen tragen dazu bei, dass sich die Geschichte unnötig in die Länge zieht. Vereinzelnd tauchen Figuren auf, ohne wirklich zur Entwicklung der Handlung beizutragen. Dadurch wirken sie eher wie Lückenfüller als wie sinnvolle Ergänzungen der Geschichte. Dabei ist der Schreibstil an sich durchaus angenehm. Der Text lässt sich flüssig lesen und immer wieder finden sich humorvolle Passagen sowie originelle Vergleiche, die das ernste Thema auflockern. Gerade dieser Humor gehört für mich zu den positiven Aspekten des Buches. Mit zunehmendem Fortschritt der Handlung verloren für mich jedoch auch die Figuren an Glaubwürdigkeit. Zu Beginn wirkten sie lebendig und vielschichtig. Später vollführten diese Aktionen oder entwickelten sich in Richtungen, die für mich nicht mehr wirklich nachvollziehbar waren. Dadurch ging der positive Ersteindruck des Romans verloren. Der größte Kritikpunkt bleibt für mich jedoch das Ende. Nach dem langen Aufbau wirkte der Abschluss der Geschichte überraschend unbefriedigend. Viele Fragen bleiben offen und einige Entwicklungen erscheinen plötzlich unrealistisch. Statt eines stimmigen Abschlusses entstand eher der Eindruck, dass die Geschichte abrupt endet, ohne ihre zuvor aufgebauten Elemente sinnvoll zusammenzuführen. Genau aus diesem Grund blieb ich nach dem Lesen absolut enttäuscht zurück. Der Anfang hatte durchaus Potenzial und auch einzelne Elemente wie der Humor oder die Dynamik der Hauptfiguren funktionierten gut. Das Ende hingegen zerstörte für mich einen Großteil der zuvor aufgebauten Geschichte. Fazit: "Die Reise ans Ende der Geschichte" startet mit einer vielversprechenden Idee und interessanten Figuren, verliert sich jedoch zunehmend in ausführlichen Beschreibungen und Nebenhandlungen. Diesen Eindruck wird zusätzlich durch das enttäuschende Ende verstärkt. Für mich blieb daher ein Roman zurück, der viel Potenzial hatte, dieses aber letztlich nicht ausschöpfen konnte. Deshalb vergebe ich nur zwei Sterne.
*Wie ein Dichter zum Agenten wird. Lustig-leichte Unterhaltung, die Spaß macht. Unterhaltsam, klug und mit sehr guten Dialogen. Ein Spionageroman, der durch seine Figuren und sein Ende überzeugt.*
Anfang der 1990er Jahre scheint nach dem Ende des Kalten Krieges plötzlich alles möglich. Der junge Dichter Jakob Dreiser wird in Rom gefeiert und erlebt eine Zeit voller Aufbruch und Hoffnung. Gleichzeitig gerät Dieter Germeshausen in große Schwierigkeiten und ist auf einen gewagten Plan angewiesen. Dabei spielt Dreiser unwissentlich eine entscheidende Rolle. Währenddessen versucht eine Italienischlehrerin, eine drohende Katastrophe zu verhindern, und alles entwickelt sich auf tragikomische Weise anders als erhofft. Kristof Magnusson verbindet politische Geschichte mit persönlicher Perspektive. Der Roman zeigt, wie sich große historische Umbrüche im Leben einzelner Menschen niederschlagen. Dabei bleibt er bewusst leicht im Ton – ohne die Themen zu verharmlosen. Es geht weniger um Spannung im klassischen Sinne, sondern um Figuren, Dialoge und die kleinen Verschiebungen im Blick auf die eigene Vergangenheit. Ich habe den Roman sehr gern gelesen. Die Figuren sind gut gezeichnet, oft eigenwillig und genau deshalb interessant. Besonders die Dialoge haben mir gefallen – witzig, pointiert, manchmal trocken, aber nie aufgesetzt. Der Roman liest sich leicht, ohne belanglos zu sein. Eine angenehme Mischung aus Unterhaltung und Substanz. Und das Ende hat für mich sehr gut funktioniert. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5 Weil Die Reise ans Ende der Geschichte klug erzählt ist, ohne schwer zu wirken. Und weil es ein Spionageroman ist, der vor allem durch seine Figuren überzeugt. #KristofMagnusson #Spionageroman #LeichteLiteratur #StarkeDialoge #VergangenheitUndGegenwart

Sehr unterhaltsames, spannendes Buch mit tollem Humor
Ein temporeiches, sehr unterhaltsames und auch spannendes Buch über Spione des BND und KGB. Der Humor traf genau meinen Geschmack und ich musste mehrmals herzhaft lachen und schmunzeln. Im Verlauf der Geschichte treten immer wieder neue Rätsel und Verstrickungen auf, wodurch sich der Spannungsbogen stetig steigert und bis zum Schluss gehalten wird. Besonders gelungen fand ich die Ausarbeitung der Charaktere. Die Figuren wirken lebendig und man kann sich gut in die unterschiedlichen Rollen hineinversetzen. Sehr gelungen fand ich auch den Aufbau der Kapitel. Jedes ist klar strukturiert und beginnt mit dem jeweiligen Ort und der Person, aus deren Perspektive erzählt wird. Dadurch behält man einen guten Überblick. Das Buch verbindet Spionage, Spannung und skurrilen Humor auf eine sehr unterhaltsame Weise und endet mit einem überraschendem Finale. Ich empfehle das Buch allen, die sich für die Zeit rund um den Mauerfall interessieren, gerne Spionagegeschichten lesen und einen Sinn für skurrilen Humor haben.

Ein Agenten-Roman der Spaß macht. 💼🕵♂️🍸
Mir gefiel das Setting, kurz nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Kalten Krieges zwischen der Sowjetunion und dem Westen. Dieter Germeshausen, ein Doppelagent auf dem absteigenden Ast, rekrutiert den jungen und erfolgreichen Poeten Jakob Dreiser, um ein letztes Ding zu drehen, bevor er in die Bedeutungslosigkeit verschwindet. Jakob ist alles, was Dieter Germeshausen nicht ist: Er ist eloquent, empathisch und kann Gespräche in Gang bringen und Menschen für sich einnehmen. Genau der richtige Mann und die perfekte Tarnung für seine Mission, denkt Germeshausen. Also treten der verschrobene Agent und der abenteuerlustige Lyriker eine turbulente Reise in den Osten an, wo jedoch alles anders läuft als geplant und auch der Poet nicht so folgsam ist, wie der Doppelagent es gerne hätte. Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Ich fand das Setting kurz nach dem Mauerfall und die Agentengeschichte total interessant. Die Figuren sind gut gezeichnet und der Humor ist genau richtig. Außerdem gefällt mir der Erzählstil des Autoren und ich hatte unterhaltsame Stunden mit diesem Buch. Klare Empfehlung meinerseits.
Ausflug in die Absurdität
In seinem neuen Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ nimmt uns Kristof Magnusson mit in die historisch bedeutsame Zeit der frühen 90er Jahre. Dort erzählt er komödienhaft die Geschichte eines alternden Doppelagenten und seines abenteuerlustigen Dichters und lässt dabei auch die reiche Kommunistin und politische Intrigen nicht aus. Spannender Klappentext, spannender Prolog, dann ein Sprung in die nahe Vergangenheit, um Licht in die vertrackte Einganssituation zu bringen. Und schon entwickelte sich die Geschichte - zumindest für meinen Geschmack - sehr schnell in eine Mischung aus skurriler Absurdität und Slapstick. So sehr ich es auch immer wieder versucht habe, konnte ich zur restlichen Erzählung dann keinerlei Zugang mehr finden. Ebenso erging es mir auch bis zum Schluss mit den Protagonisten, aus deren wechselnder Perspektive die Geschichte erzählt wird. Zwar sind sie durch ihre Verschiedenartigkeit durchaus interessante Charaktere, doch haben sie es irgendwie nicht geschafft mich zu erreichen. Natürlich hat das Buch durchaus raffinierte, wortgewaltige und zum Nachdenken anregende Passagen zu bieten, mich jedoch mehr enttäuscht als unterhalten. Wobei ich mich damit, bei all den positiven Bewertungen, ein wenig wie ein Kunstbanause, ohne Sinn für tiefgründigen Humor und Historie fühle. Fazit: Aufgrund meiner Neugierde und einiger wirklich origineller Textstellen und Schmunzler habe ich schlussendlich bis zum Schluss „durchgehalten“, hätte aber auch nichts verpasst, wenn nicht. Genre, Schreibstil, Humor und Absurdität mögen durchaus ihre Fans haben, ich bin es jedoch leider nicht.
Humorvoll mit Tiefe
Das war seit Langem mal wieder ein Buch, das genau meinen Humor getroffen hat. Wirklich gelungen, auch wenn es mich nicht ganz überzeugen konnte. Kurz zum Inhalt: In den 90ern plant der Doppelagent Dieter Germershausen einen letzten großen Coup und nutzt dafür den Dichter Jakob Dreiser als Tarnung. Daraus entsteht eine ziemlich turbulente Geschichte voller Spionage, Täuschungen und politischer Hintergründe nach dem Kalten Krieg. Meine Meinung: Der Einstieg hat mich direkt abgeholt. Germershausen wurde vergiftet und versucht in seinen letzten Stunden herauszufinden, wer dahintersteckt. Danach wird es teilweise ziemlich skurril und turbulent aber es bleibt unterhaltsam. Es gibt zwischendurch ein paar Längen und ausschweifende Passagen, aber der Humor macht das für mich wieder wett. Ich musste wirklich mehrmals lachen und habe mir etliche Zitate markiert. Besonders gefallen haben mir die überspitzten Charaktere und die absurden Situationen. Hier muss man sich aber drauf einlassen, ich konnte es gut. Gleichzeitig bringt der Roman auch immer wieder politische und historische Themen rein, wodurch er mehr Tiefe bekommt. Hier hat der Autor eine tolle Balance zwischen Tiefgang und Humor gefunden. Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht und gut unterhalten. Nur das Ende fand ich leider sehr enttäuschend, weil vieles offen bleibt. Dennoch ein unterhaltsames Buch mit einigen Lachern und historischen Fakten. 💫Meine Lieblingszitate: "Sie feierten das Ende vom Ende der Welt" "Er schwieg nicht nur auf russisch und englisch, sondern auch auf italienisch." "Das heisst, du schmeißt mich raus? Nein, ich schmeiße nur ihn raus. Du begleitest ihn" "Die Last unserer Erinnerungen macht uns träge"💫 H
Rom, Mitte der Neunzigerjahre, der kalte Krieg ist vorbei, der eiserne Vorhang gefallen. Wir befinden uns auf einem abendlichen Empfang der russischen Föderation. Der Abend wird von den Gästen genossen. Man unterhält sich und knüpft Kontakte. Hier begegnen sich unsere beiden Hauptprotagonisten, Jakob Dreiser und Dieter Germershausen. Jakob, ein erfolgreicher Dichter, der aus Norddeutschland stammt und mittlerweile ein etabliertes Leben in Italiens Hauptstadt führt, trifft dort auf Dieter Germershausen. Dieser wiederum ist ein alter Geheimdienstagent, dem nach und nach klar wird, dass durch das Ende des kalten Krieges seine besten Dienstjahre vorbei sind. Er verspürt eine große Wehmut nach den alten Zeiten der Spionage und plant seinen letzten großen Coop. Auf dem Empfang der russischen Föderation nutzt er seine Chance, um Jakob Dreiser dafür anzuwerben. Jakob, der in seinen jungen Jahren schon fast alles erreicht hat, was er sich vorstellen kann, ist dadurch sehr empfänglich für das außergewöhnliche Angebot. Und so beginnt ein Abenteuer, dass die beiden zunächst nach Almaty in Kasachstan führt. Als dann auch noch unvorhergesehen Jacobs gute Freundin Francesca Aquatone auftaucht, stürzt der Plan von Germershausen absolut ins Chaos, denn Jakob bringt ein bisschen zu viel Eigeninitiative mit und hat seine eigenen Vorstellung der Umsetzung. Als schließlich auch Germershausen versucht wird zu vergiften, gerät vollends alles außer Kontrolle... eine rasante Spionagejagd, die die Leserschaft quer durch Europa führt.... In 26 Kapiteln führt uns Magnusson durch ein Abenteuer zweier Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Dabei lebt der Roman von den unterhaltsamen Dialogen der beiden Protagonisten, die sehr detailreich gezeichnet sind sowie der spannenden Handlung. Ein Roman , der mich gut unterhalten hat und in dem es ernste Momente aber auch viele Dialoge zum Schmunzeln gibt. Eine kurzweilige Lektüre nicht nur für Spoinagefans.
Sternebewertung fiktiv
Vor ein paar Jahren habe ich „Ein Mann der Kunst“ gelesen, ein Buch, dessen Humor mir bis heute im Kopf geblieben ist, auch wenn mir der Autor lange entfallen war. Mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ habe ich Kristof Magnusson nun wiederentdeckt und diese Spionage- und Detektivgeschichte hat mich großartig unterhalten. Die Handlung erinnert mich stark an die Serie Kleo: Wendezeit, DDR, Spione zwischen Ost und West. Wir befinden uns in den Achtzigerjahren, die Sowjetunion bricht auseinander, und in einer Bar begegnen sich der Dichter Jakob Dreiser und der Doppelagent Dieter Germershausen. Dieser versucht, Dreiser als Informanten zu gewinnen, um seinen letzten großen Deal abzuschließen und Dreiser scheint dafür der perfekte Kandidat zu sein. Er ist unauffällig, wortgewandt, kultiviert und ein feiner Beobachter von Menschen. Gemeinsam begleiten wir die beiden auf ihrer Mission durch verschiedene Orte, von Rom über Bad Godesberg bis nach Sankt Petersburg und Kasachstan. Was mir besonders gefallen hat, der Fokus liegt nicht auf großen Reisebeschreibungen oder politischen Details, sondern ganz klar auf den Figuren, ihrem Zusammenspiel und dem unglaublich humorvollen Ton. Ich musste beim Lesen oft laut lachen. Der Schreibstil ist leicht, ironisch und gleichzeitig sehr präzise. Für mich war das Buch einfach super unterhaltsam und eine kluge, witzige Geschichte, die sich schnell liest und trotzdem lange im Kopf bleibt.
45/2026 Insgesamt ein nettes Buch.
Ich hatte das Buch aus der Bücherei ausgeliehen, aber beim Lesen irgendwie Anlaufschwierigkeiten. Diese ständige Wiederholung der Nachnamen ging mir beim Lesen auf die Nerven. Ich bin immer wieder abgeschweift, obwohl die Geschichte ganz interessant war. Nach dem ersten Drittel bin ich dann auf die ungekürzte Lesung umgeschwenkt. Insgesamt ein nettes Buch, das meine hohen Erwartungen allerdings nur teilweise erfüllt hat. Die Thematik macht aber Lust auf mehr. Print/Bookbeat

Lesenswerte Spionagegeschichte mit Augenzwinkern!
Die Geschichte spielt im Jahr 1990, nach dem Fall der Mauer. Der Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent Dieter Germeshausen, etwas in die Jahre gekommen und nicht wirklich redegewandt, rekrutiert, den jungen und erfolgreichen Dichter Jakob Dreiser für einen Coup in Kasachstan. Dort läuft nicht alles wie geplant und der erfahrene Germeshausen ist wenig begeistert, dass der junge, unerfahrene Dichter ihm wiederholt den Kopf rettet. An dem Leben zwischen Agenten und Mafia findet Jakob Dreiser Gefallen und will auf den Nervenkitzel nicht mehr verzichten. Eine lustig erzählte Geschichte, die einen oft schmunzeln lässt, zum Beispiel wenn ein Waffengeschäft in einer Sauna abgewickelt wird und sich die Handelspartner mit Birkenzweigen traktieren. Herrlich! Klare Leseempfehlung!
Heist-Story mit viel Atmosphäre
Diese Reise ist zwar kein vor Action strotzender Thriller, aber dennoch eine Geschichte, die mich gut unterhalten und vor allem in eine Vergangenheit mitgenommen hat, über die ich nicht sehr viel wusste. Über die Zeit der Weltkriege und das geteilte Deutschland habe ich in der Schule noch viel gelernt, aber was danach gesellschaftspolitisch abging, war mir bisher nicht klar (da ich erst 1994 geboren bin). Magnusson schafft mit seinem Spionageroman eine ganz besondere Atmosphäre innerhalb dieser Zeit des Umbruchs und vermeintlichen Friedens, eine Mischung zwischen locker-komisch und ernst. Die Umgebung, vor allem Rom und Almaty, konnte ich mir durch die Beschreibungen (die sehr geschmeidig in die Geschichte einflossen und nicht zu blumig waren) sehr gut vorstellen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Durch die erste Hälfte des Buches bin ich geradezu geflogen, obwohl es jetzt kein klassischer Pageturner war, aber die Geschichte fühlte sich einfach rund an. Das retardierende Moment hat mich leider etwas rausgebracht und mir hat im letzten Drittel etwas der Fahrtwind gefehlt. Das Ende kam dann auch sehr abrupt und sehr, sehr offen. Als Film hätte das wahrscheinlich durch einige Bildgewalt besser funktioniert - als Buch lässt es mich etwas leer zurück. Obwohl ich mir denken kann, wie es schlussendlich gemeint war. Die Charaktere fand ich ausnahmslos alle richtig gut gemacht. Niemand wirkte unauthentisch oder karikiert, niemandes Fehler wirkten nach hinzugedichteter Unzulänglichkeit, um die positiven Seiten auszugleichen. Nein, ihre Unzulänglichkeiten waren durchaus echt unzulänglich und auch notwendig für das Geschehen. Insgesamt hat das Buch mein Lesejahr auf jeden Fall schon bereichert, vor allem im Hinblick auf ungewöhnliche, neue und historisch interessante Settings bzw. Kontexte. Mir fielen auf Anhieb mehrere Leute ein, denen ich das Buch weiterempfehlen werde.
Kurzweilig
Die ersten paar Kapitel, vor allem das erste, sind richtig stark. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich leicht und schnell weglesen. Es ist eine, zumindest für mich, teilweise eine sehr unterhaltsame und lustige Geschichte. Jedoch wirkt im letzten Akt alles etwas gehetzt und unglaubwürdig. Der Ton des Romans schlägt schlagartig und ohne Not, von einem lustig lockerem Buch, zu einem (Möchtegern) ernstem Actionthriller. Ein versöhnlicheres und lockereres Ende würde der ganzen Geschichte deutlich besser stehen. Alles in allem ist es trotzdem ein Buch, dass man für kurzweilige Unterhaltung und paar Lacher durchaus lesen kann und viele werden der Geschichte wahrscheinlich auch etwas mehr abgewinnen können als ich es tue. Ich bin trotzdem gespannt, ob eine mögliche Fortsetzung kommt und wie diese umgesetzt wird.
Geheime Geschichten
📖In den 90er Jahren, kurz nach der Wende, ist die Welt, nach dem politischem Umbruch, immer noch im Wandel. Das spürt auch der junge Dichter Jakob Dreiser, der sich vor allem im russisch sprachigen Raum, einen Namen gemacht hat. In Rom, im Garten der Botschaft der Russischen Föderation, begegnet er dem Bundesbeamten und Doppelagenten Dieter Germeshausen, der nach Jahrzehnten im Dienst, einen letzten Coup plant, um sich endlich zur Ruhe setzen zu können. Jakobs Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, die ihn am Ende auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert und er begegnet Personen, die ebenso undurchschaubar sind, wie originell. 💫Eine spannende Erzählung über verschiedene Menschen, die ihre eigenen Interessen verfolgen und wo niemand der ist, der er vorgibt zu sein. Außer vielleicht Jakob. Er wirkte auf mich am aufrichtigsten und nahbarsten. Mit Dieter Germeshausen bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen, ich fand ihn sehr unsympathisch. 💫Die ganzen politischen Verwicklungen waren für mich schwer zu durchschauen und das hat mir auch den Einstieg in die Geschichte echt schwierig gemacht. Zum Ende wurde es etwas besser, nur um mich dann mit einem abruptem, offnen Ende zurück zu lassen. 💫Die Geschichte hinterfragt sich immer wieder selbst, in dem sie offen lässt, was wahr ist, was eine geschönte Erinnerung ist oder einfach nur eine erzählte Wahrheit. „Das Ende einer Geschichte“ hat hier vor allem einen symbolischen Charakter, denn ein Ende ist nicht einfach nur ein Ende oder Abschied, es ist oft auch ein Neubeginn, ein Fortschritt oder eine Richtungsänderung. Unter diesem Aspekt, ist das offene Ende schon wieder erklärbar, hat mich aber dennoch enttäuscht zurück gelassen.
Große Erwartung- leider nicht erfüllt
„Die Reise ans Ende der Geschichte“ hat bei mir leider nicht das eingelöst, was ich mir davon versprochen hatte. Schon zu Beginn fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Es passiert lange Zeit einfach zu wenig, sodass ich mich eher durch die Seiten gearbeitet habe, anstatt neugierig weiterzulesen. Im weiteren Verlauf gibt es zwar immer wieder einzelne Momente, die kurz Spannung aufkommen lassen, aber diese verpuffen schnell wieder und die Handlung verliert erneut an Tempo. Dadurch konnte mich das Buch insgesamt nie wirklich packen. Was mir hingegen ganz gut gefallen hat, war der Humor. Der hatte stellenweise einen Ton, der mich ein wenig an Jonas Jonasson erinnert hat, auch wenn er dessen Leichtigkeit und Witz nicht ganz erreicht. Die Hauptfigur Jakob war mir zudem durchaus sympathisch, was es zumindest etwas angenehmer gemacht hat, dranzubleiben. Trotzdem reicht das am Ende nicht aus. Vor allem das Ende hat mich enttäuscht und ziemlich unzufrieden zurückgelassen. Es wirkte auf mich nicht rund und hat für mich keinen befriedigenden Abschluss geboten. Insgesamt leider ein Buch, das mehr versprochen hat, als es halten konnte. Schade.




























