Die Schanze
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Description
Ein Pageturner über das Lügennetz in einer Dorfgemeinschaft, eine unfassbare Grausamkeit und Rache. Bereit für Lars Menz?
Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals.
Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat?
Hohe Berge, tiefe Abgründe. Hier lauert das Böse. Es wird dich finden.
Book Information
Author Description
Lars Menz, 1972 in Bremen geboren, hat Geografie und Politik studiert und arbeitet als Journalist. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet – unter anderem vom Literaturhaus Zürich. Nach seinem Spannungsdebüt Die Schanze legt er mit Der gute Sohn nach: ein packender Thriller über Familie, Moral und das Böse im Vertrauten. Menz lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Hannover.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Verbrechen der Vergangenheit
Hier in diesem Buch geht es eher um die Aufklärung einer Straftat, die in der Vergangenheit der neuen Hausärztin ihres Heimatdorfes liegt. Hier wird ein Klischee bedient, aus meiner Sicht, viele haben es gewusst, keiner etwas gesagt und alles wegen des Rufes unter den Teppich gekehrt. Die Morde die in der Jetztzeit passieren, hier sehe ich, ausser eben den Hobbyermittlungen, keine Tätigkeit der Polizei. Wenn ich das eigentliche Thema gewusst hätte, so wäre das Buch nicht auf meinem SUB gelandet, weil es für mich als Frau ein No go für Thriller oder andere Bücher ist. Finde es daher tatsächlich etwas verstörend, dass es keinerlei Hinweise darauf gibt, im Klappentext oder anderswo. Der Schreibstil ist flüssig, jedoch sehr sachlich. Es bleibt eine Distanz zur Story in mir, gelesen, abgehakt ☑️…..
Das Cover springt gleich ins Auge, und so landete das Buch dann schnell bei mir zu Hause. Es beginnt spannend und fesselnd mit dem Prolog und machte neugierig auf die Geschichte. Aber irgendwie flachte es dann meiner Meinung nach leicht ab. Die Story war gut und das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen, nur irgendwie fehlte mir die richtige Spannung. Dafür war das Ende dann gut gelöst. Grundsätzlich ein gutes, interessantes Buch mit einer soliden Story.
Rezi
Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals. Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat? Der Einstieg war etwas schwierig da die Perspektiven wechseln der Erzähler. Aber danach hat sich ein fantastischer Spannungsbogen aufgebaut und die detaillierte Beschreibung lassen einen das Buch wie einen Film miterleben. Der Thriller hat es insich.

Ein solider Thriller der wie ich finde, einen spannenden einfachen Schreibstil hat, weswegen man sehr schnell durch die Seiten kommt. Vor allem am Anfang hat mich extrem interessiert was genau in der Vergangenheit vorgefallen war, weil ich mir irgendwie was besonderes verzwicktes vorgestellt habe. Die Auflösung gegen Ende kam dann doch ziemlich flott und hat mich nicht so ganz abholen können, weil da Sachen reingeschnitten wurden, um gefühlt sie noch schnell erwähnt zu haben. An sich jedoch fande ich die verschiedenen Perspektivenwechsel sehr gut und auch gelungen. Der Thriller eignet sich als guter Einstieg für Thriller Anfänger.
Spannend.
Der Anfang war ein wenig zäh und war für mich ziemlich chaotisch. Man musste erstmal klarkommen mit den Erzählperspektiven. Denn es gibt mehr als zwei Sichten. Die Charaktere werden im Verlauf des Buches weiter ausgebaut und bekommen an Tiefe. Ellen‘s Geschichte hat mich tief ergriffen. Der Spannungsbogen wurde langsam aufgebaut und endete in einem packenden Finale. Bis zuletzt hatte ich nur Vermutungen und war doch überrascht über so manche Wendungen die die Story nahm. Detaillierte Beschreibungen machen das Buch rund und lassen es wie ein Film im Kopf ablaufen. Ein toller Thriller, der es definitiv in sich hat. Vielen Dank an @netgalleyde und den @ullsteinbuchverlage für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares durch den NetGalleyDE Adventskalender.

Spannender Thriller um Schuld und Sühne
Dr. Ellen Roth kommt in ihre Heimat zurück, was sie nie wollte. Damals beim Abiball passierte schreckliches, das sie bis heute nicht verwunden hat. Alles wurde in dem kleinen Dorf unter den Teppich gekehrt. Doch jetzt scheint es so, als ob jemand für sie Rache nimmt. Doch wer und warum. Weiß sonst noch jemand Bescheid über den Vorfall? Nachdem ich mich an den holprigen Erzählstil gewöhnt habe, hat mich der Thriller richtig mitgerissen. Man konnte gut mitraten und trotzdem, dass ich schon schnell auf der richtigen Spur war, war das Buch bis zur letzten Seite spannend.
Guter Thriller! [Triggerwarnung]
Ellen kehrt nach langer Zeit zurück in die alte Heimat, die sie nach einem furchtbaren Vorfall verlassen musste. Bei ihrer Joggingrunde sieht sie dann eine Leiche, die an einem Seil an der Schanze baumelt. Erschreckend muss sie dann auch noch feststellen, dass sie ihn kennt. Es ist der Sohn des Bürgermeisters. Aber hat er sich wirklich selbst umgebracht? Die Ermittlungen werden aufgenommen und es kommen schlimme Dinge ans Licht. Und der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten. Und was hat Ellen damit zu tun? Das Buch ist von Anfang an richtig spannend und hat mich richtig gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich, so dass es nicht langweilig wurde.
![Guter Thriller!
[Triggerwarnung]](https://social-cdn.read-o.com/images/1736181435405-17.jpg)
Dieses Mal habe ich Die Schanze von Lars Menz gelesen – ein Thriller, der definitiv Potenzial hat. Die Story entwickelt sich eher ruhig, hat aber immer wieder spannende Momente, die das Interesse aufrechterhalten. Besonders gut gefallen hat mir der flüssige und leichte Schreibstil, der das Lesen angenehm macht. Als Debüt kann sich das Buch sehen lassen, denn vor allem die Atmosphäre sorgt für eine besondere Stimmung. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Spannung gewünscht. Ein solides Debüt, das vor allem durch seine Atmosphäre punktet. Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️ #larsmenz #dieschanze #thriller #rezension #buchempfehlung #bookstagram

🎿 Die Schanze 🎿
📗 Mein Leseeindruck 📗 Ein spannender Thriller, ganz nach meinem Geschmack. Mit einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit, mit Rachegelüsten und einem guten Twist zum Ende, der mich aber nicht ganz überraschen konnte. Zwar hat der Autor versucht, mich mit kleinen Hinweise in die Irre zu führen, aber als "alte" Thrillerleserin ist ihm das nur kurzfristig gelungen. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten inkl. Nervenkitzel und recht brutal dargestellten Szenen.
REZENSION Titel: Die Schanze Autor: Lars Menz Verlag: Ullstein Buchverlage Ellen ist Allgemeinmedizinerin in Hamburg und kehrt, nachdem sie von ihrem Freund verlassen wurde, in ihren Heimatort zurück. Dort wird sie gleich in den ersten Tagen mit einer Leiche in Verbindung gebracht die an der Skisprungschanze hängt. Wer ist der Tote und was hat Ellen mit ihm zu tun? Das Cover hatte meine volle Aufmerksamkeit und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Von den ersten Seiten an konnte mich der Autor mit seinem leichten und flüssigen Schreibstil überzeugen und abholen. Das Buch lässt sich zügig lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Ellen und Journalist Merab erzählt und enthält Rückblenden in die Vergangenheit. Mit den Charakteren hatte ich echt Schwierigkeiten. Sie sind kühl und sehr distanziert. Es gelang mir nicht eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Ellen ist hier die einzige Ausnahme gewesen. In sie konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und auch ihre Handlungen nachvollziehen. Die Atmosphäre ist sehr beklemmend und bedrückend. Meine Meinung: Ein Thriller der es in sich hat und der mir spannende Lesestunden bescherte. Ich war mir ziemlich sicher auf der richtigen Spur zu sein da riss der Autor das Ruder nochmal um. Die Thematik des Buches ist recht schnell klar gewesen für mich und auch nicht einfach. Manche Passagen las ich mit einer Mischung aus Ekel und Wut weil ich nicht glauben konnte was da passierte und wie damit umgegangen wurde. 4/5 ⭐️
Die Schanze ist ein super tolles Buch das ich auf den ersten Blick nicht gedacht hätte, aber wenn man es erst einmal anfängt dann vergisst man die Zeit. Um ehrlich zu sein wollte ich es mir nicht holen, das Cover hat mich getäuscht, jetzt wo ich es gelesen habe muss ich sagen das es mir sehr gut gefallen hat, ich liebs , wer es noch nicht kennt ihr solltet es unbedingt lesen.

Skispannend und empfehlenswert
🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬 Rezension zu "Die Schanze" von Lars Menz Skispannend und empfehlenswert Ellen ist Ärztin und will unbedingt ihr Leben verändern. Sie beendet ihre Arbeit im Krankenhaus und zieht zurück in ihre alte Heimat, um dort die Praxis des alten Arztes zu übernehmen, da er im Ruhestand ist. Bei ihrer Ankunft ist es zunächst ruhig - wenig später entdeckt sie mit Hauße eine regungslose Person. Ihr stockt der Atem.... Kann die Person wiederbelebt werden??? Auf mich wirkt es äusserst spannend. Ich habe es in zwei Etappen gelesen und so richtig genossen. Es wirkt auch wie ein schöner Heimatroman. Sehr schön finde ich darin zwei Lieder, wo man die gute Stimmung bekommt. Im kleinen Ort habe ich mich dabei auch richtig wohlgefühlt. Der Ort ist für Skiurlaube durchaus geeignet. Es ist ein Krimi der mittleren Art. Ich lade Euch Alle nun sehr liebevoll ein, es zu lesen. 🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬
Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Sobald ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Die Ärztin Ellen Roth kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück, um eine Hausarztpraxis zu übernehmen, und hofft auf einen Neuanfang. Doch schon am ersten Abend entdeckt sie einen Toten, der an der Skischanze hängt – und den sie aus ihrer Vergangenheit kennt. Plötzlich kehren verdrängte Erinnerungen zurück. Der Schreibstil ist so flüssig und leicht, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die kurzen Kapitel treiben die Spannung zusätzlich voran. Die Handlung ist eher ruhig gestaltet, doch das hat mich überhaupt nicht gestört. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass Lars Menz sich bewusst Zeit nimmt, um die Geschichte behutsam aufzubauen. Besonders gelungen fand ich, wie Ellens Vergangenheit immer wieder angedeutet, aber nie direkt ausgesprochen wurde – die Enthüllungen kamen genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und ihre Gefühle sowie Ängste waren sehr greifbar. Ich hatte zwar eine Vermutung, wie alles zusammenhängen könnte, aber letztendlich lag ich doch falsch. Allerdings fand ich das Motiv und die Beweggründe des Täters nicht ganz überzeugend ausgearbeitet, weshalb mich das Ende nicht vollständig zufriedenstellen konnte. Nichtdestotrotz empfehle ich es gerne weiter

Kurzweilig, spannend, fesselnd
Ob es wohl so eine gute Idee ist, dass Ellen in ihr Heimatdorf zurückkehrt? Die alte Heimat löst viele Erinnerungen in ihr aus, auch die Bewohner des Dorfes stehen ihr misstrauisch gegenüber – denn, in der Vergangenheit ist etwas passiert, was sich wohl bis auf die Gegenwart auswirkt. Was das ist, wird erst im Verlauf der Geschichte klar. Als kurz nach Ellens Rückkehr ein grausamer Mord passiert, geht’s dann erst richtig los mit der wilden Fahrt die Schanze runter. Der Schreibstil von Lars Menz ist flott und fesselnd, die Stimmung bedrückend und düster. Durch die kurzen Kapitel bin ich wie die weltbeste Skispringerin nur so geflogen und hätte das Buch auch an einem Tag beenden können. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven sowie die Eindrücke der Vergangenheit fand ich toll und haben die Geschichte von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Ein paar Textpassagen fand ich ein bisschen unlogisch und nicht so passend. Aber ansonsten fand ich das top. Deswegen: Ab auf die Schanze mit euch und guten Flug!
Der Anfang ist etwas kompliziert. Ich war etwas verwirrt in den Zeitsprüngen innerhalb der Kapitel und teilweise innerhalb des Absatzes. Aber nach ein paar Kapitel hat man es verstanden und war kein Problem mehr. Der Thriller selber war spannend und der Schreibstil sehr flüssig zu lesen. Die Hintergrundgeschichte war ausschlaggebend für die Morde und für die Tätersuche. Allerdings ist es nicht so einfach die Lösung zu finden. Das Ende ist ziemlich kurz gefasst u. teilweise unlogisch. Es bleiben manche Fragen offen, welche aber nicht relevant sind für die "wirkliche"Geschichte.
- Trauma - Rückkehr in die Vergangenheit - Mord - Thriller Rezension zu „Die Schanze“ von Lars Menz „Die Schanze“ von Lars Menz hat eine vielversprechende Ausgangsidee: Ein düsterer Mord an einer Skischanze, ein kleines Alpendorf voller Geheimnisse und eine Protagonistin, die sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Die stimmungsvolle Kulisse und die unheilvolle Atmosphäre sorgen anfangs für einen soliden Spannungsaufbau. Leider bleibt das Buch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Handlung entwickelt sich sehr vorhersehbar, und es fehlen überraschende Wendungen, die das Tempo und die Spannung hätten steigern können. Auch die Charaktere hätten mehr Tiefe verdient – sie bleiben oft zu blass, um wirklich mit ihnen mitzufiebern. Trotzdem gelingt es dem Autor, die düstere Stimmung des Ortes gut einzufangen, und die Idee hätte das Potenzial für einen wirklich fesselnden Thriller gehabt. Wer keine allzu großen Überraschungen erwartet und sich auf eine atmosphärische Kulisse einlassen kann, wird hier dennoch unterhalten. Mich konnte es leider nicht überzeugen.. 2⭐️
Gelungenes Thrillerdebüt
Ellen ist frisch getrennt und krempelt noch einmal ihr Leben um. Doch statt sich in ein neues Abenteuer in einer anderen Stadt zu begeben, geht sie zurück in ihr Süddeutsches Heimatdorf, um eine Hausarztpraxis zu übernehmen. Doch beginnt mit ihrer Rückkehr eine Mordserie. Was hat Ellen damit zu tun und welche dunklen Geheimnisse versucht das Dorf zu verbergen? Lars Menz erster Thriller hat mich persönlich überzeugt. Das Buch lässt sich super gut lesen und auch wenn man recht früh den Täter identifiziert hat kommt wieder eine Wendung und man wird wieder auf eine andere Spur geführt. Allerdings wie es leider immer so ist geht es am Ende doch dann wieder recht schnell. Ich habe diesen Thriller, welchen ich als Rezensionsexemplar lesen durfte, sehr genossen und würde ihn auch meinem Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen.
Guter Start
Der erste Buch des neuen Autors Lars Menz am Thriller Firmament hat mich durchweg positiv überrascht, allen voran das Cover und der dazu passende Farbschnitt. Sein Schreibstil ist flüssig, trotz der Melancholie, die das Buch durchgehend beherrscht, bin ich sehr schnell durch die Seiten geflogen. Es ist viel an psychischer Thematik eingebaut. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, bleiben in ihrer Anzahl überschaubar, zeigen Tiefe und als Leser/Leserin konnte man insbesondere mit der Protagonistin Ellen gut mitfühlen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das mega originelle Setting der Skisprungschanze, wenn sie schon in dem Ort steht, an dem der Thriller spielt, zu wenig in die Handlung eingebaut wurde. Da hat der Klappentext - zumindest mir - etwas anderes suggeriert. Aufgrund der umfassenden Seitenanzahl konnte man meinen, dass viele Lückenfüllerseiten dabei sind, doch dem war nicht so. Ein gelungenes Début.
Naja
Als Ellen mit ihrem Hund spazieren geht, entdeckt sie plötzlich einen Mann, der an einer beleuchteten Schanze hängt. In Panik erkennt sie den Toten – ihre Vergangenheit ist eng mit ihm verknüpft, und diese Verbindung ist düster. Ellen fürchtet, dass man ihr den Mord anhängen könnte, denn der Verstorbene hat ihr in der Vergangenheit viel Leid zugefügt. Doch warum wurde er auf diese Weise inszeniert? Was soll das bedeuten? Ellen wird klar, dass sie sich ihren Dämonen stellen muss … Das Buch war eine Achterbahn der Gefühle. Die Story hatte viel Potenzial und war keineswegs schlecht, dennoch hätte ich mir mehr Tiefe in der Handlung gewünscht. Vor allem die Charaktere, insbesondere Ellen, wirkten auf mich eher unterkühlt. Hier hätte ich mir mehr Emotionen und greifbare Momente erhofft. Der Thrill blieb für mich etwas auf der Strecke, da die Geschichte sich eher nüchtern anfühlte. Ich empfehle das Buch allen, die ruhigere Thriller mögen und nicht zwingend auf Hochspannung aus sind.

Zum Inhalt Hohe Berge, tiefe Abgründe. Hier lauert das Böse. Es wird dich finden. Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals. Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat? Meine Meinung: Der Einstieg ins Buch viel mir leicht, auch wenn ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Dies legte sich schnell und so begab ich mich also auf die Reise mit Ellen in ihr Heimatdorf und ihre Vergangenheit. Man wusste von Anfang an das Ellen ein Geheimnis mit sich trägt, aber erst nach und nach wurde es enthüllt. Die Charaktere waren alle sehr verschwiegen, wie es aber auch in einem Dorf üblich ist. Die Atmosphäre war das ganze Buch über düster, was mir gut gefallen hat und dem Buch somit nochmals ein bisschen mehr Spannung einhauchte. Es war zu keinem Zeitpunkt langweilig, auch wenn Ellen ein bisschen anstrengend war. Das Ende war für mich nicht ganz überraschend dennoch schlüssig und passend. Ein guter Thriller, der durch seine Atmosphäre punktet.
Schneller Thriller aber richtig gut
Weniger als 24 Stunden habe ich an diesem Thriller gelesen. Der Schreibstil ist angenehm und auf das Wesentliche konzentriert. Keine ausschweifenden Umschreibungen oder künstlich in die Länge gezogene Gedankengänge. Andere Schriftsteller*innen hätten den Inhalt wahrscheinlich in einem doppelt sich dicken Buch verpackt. Die Charaktere waren schlau aufgebaut und haben mich das ein oder andere Mal gut in die Irre geführt. 4,5 von 5 Sternen weil es zu schnell zu Ende war. 😅
Nachdem ich bereits auf der Programmvorschau des Verlags auf der Frankfurter Buchmesse 2024 aufgrund des ansprechenden Covers und des spannenden Klappentextes auf "Die Schanze" von Lars Menz aufmerksam geworden war, freute ich mich sehr, das Buch nun endlich selbst lesen zu können. Direkt zu Beginn konnte mich der Autor mit seinem fesselnden Schreibstil und dem spannenden Einstieg in die Geschichte begeistern. Ich verlor mich in dem düsteren, atmosphärischen, winterlichen Setting des kleinen Dorfes in den Bergen und dank der unterschiedlichen Perspektiven sowie der interessanten Wendungen und (eigenständigen) Ermittlungen blieb die Spannung konstant. Auch die vielen unterschiedlichen Charaktere mit all ihren Eigenarten, Geheimnissen und Facetten bereicherten den abwechslungsreichen Verlauf und gefielen mir unglaublich gut. Die Auflösung fand ich gelungen, wenn auch nicht so bahnbrechend oder überraschend wie erhofft, da ich einige Dinge bereits geahnt hatte. Dennoch ein solider, empfehlenswerter, winterlich-atmosphärischer und vor allem kurzweiliger Thriller, der mir gut gefiel.
Atmosphärisch dichter Thriller
Optisch stach mir "Die Schanze" von Lars Menz, erscheint am 31.01. bei Ullstein, sofort ins Auge und auch der Inhalt konnte mich mehr als nur überzeugen. Unbezahlte Werbung, Buch selbst gekauft. Kurz zur Handlung: Ein Mann wird in eisiger Winternacht mit einem Viehtreiber auf die Skischanze gezwungen, einen Strick um den Hals. Zur gleichen Zeit kehrt Ella in ihr Heimatdorf am Rande der Alpen zurück. Vor Jahren entfloh sie ihm, jetzt möchte sie hier als Allgemeinärztin mit der Dorfpraxis einen Neuanfang wagen. Doch als sie den Mann erhängt an der Schanze sieht, weiß sie, dass das Böse noch auf sie lauert. Denn dieser Mann ist einer der Gründe für ihre damalige Flucht. Meine Meinung: Dieser Thriller riss mich mit wie eine Schneelawine, denn dieser Story konnte ich mich nicht mehr entziehen. Schon mit dem Prolog hatte mich Lars Menz und mit jedem Kapitel zog er mich tiefer in dieses düstere Setting rund um Schuld, verdrängte Traumata und Vertuschung. Gekonnt wechselt der Autor zwischen den Perspektiven und steigerte dadurch immer mehr die Spannung. Ich konnte die Angst Ellas spüren und fröstelte, sobald der namenlose Mörder erneut zuschlug. Auch wenn ich bald ahnte, welches schicksalhafte Verbrechen damals geschah, musste ich gebannt weiterlesen. Die düstere Geschichte um eine verschwiegene Ortsgemeinschaft zog mich mit jeder Seite tiefer in ihren Bann. Dabei flachte der Spannungsbogen niemals ab und alle Fäden liefen am Ende schlüssig zusammen. Sowohl vom Storytelling als auch die Charakterdarstellung ließen keine Wünsche offen, sind logisch und gut durchdacht. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für dieses bemerkenswert spannende Thriller Debüt mit 5 von 5 Sternen. Wer einen schnellen Thriller mit einem ungewöhnlichen Setting sucht, ist mit "Die Schanze" von Lars Menz mehr als gut bedient.

Ein Dorf, Lügen, Rache, Vergeltung. Dr. Ellen Roth übernimmt die Praxis in ihrem ehemaligen Heimatdorf. Albträume, wirre Gedankenspiele plagen sie. Etwas Schreckliches ist damals bei der Abifeier passiert. Doch wer ist es, der zugesehen hat? Gab es wirklich noch jemanden? Die Wahrheit drückt immer mehr, die Dorfbewohner werden aufgeschreckt. Ein gut geschriebenes Buch, ein paar mehr Irrwege hätte ich mir gewünscht. So war es leicht vorhersehbar. Und eine Triggerwarnung zum Thema Selbstverletzung wäre angebracht gewesen. Es gibt doch einige Menschen, die darauf sensibel reagieren.
Was für ein gelungener Thriller Auftakt! 🤓
Nun wo setzte ich an… dieses Buch sprach mich damals förmlich auf der Leipziger Buchmesse an „Kauf mich!“ … hab natürlich nicht lange überlegt und es getan. 🤓😂 Direkt zu Beginn des Buches geht es eigentlich schon spannend los… man beginnt aus der Sicht des Täters… 😏 Nach einer gescheiterten Beziehung zieht es Ellen Roth nach langen überlegen zurück in ihr Heimatdorf… doch es gab einen guten Grund wieso sie damals alles hinter sich gelassen hat und dieser hatte etwas mit dem Mordopfer zu tun… Schnell wird nach ihrer Rückkehr eine Verbindung zwischen ihr und dem Opfer hergestellt und sie gerät ebenfalls im Verdacht mit dem Mord etwas zu tun zu haben. Doch wer war es wirklich und in wie weit ist Ellen Roth unschuldig… 😏 Ein halben Punkt Abzug gibt es weil ich es Mittelteil manchmal etwas zu langatmig fand, jedoch kann ich wirklich sagen alles in allem ein sehr guter Thriller. 🤓
Der etwas andere Nervenkitzel in den Bergen
Kann mir jemand erklären was der Unterschied zwischen einem Thriller und einem Krimi ist? Es war mein erster Thriller seit sehr langer Zeit und mir hat gut gefallen, wie sich der Spannungsbogen aufbaut, zwischendurch immer mal wieder etwas abflacht und schließlich auf ein fesselndes Finale zusteuert. Immer, wenn ich dachte zu wissen wie es weiter geht, gab es eine neue Wendung. Der Schreibstil und der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven hat mir sehr gut gefallen. Mit jedem Rückblick und jeder neuen Information wird die Atmosphäre bedrohlicher und beklemmender. In manche Charaktere kann man sich sehr gut hineinversetzen, andere wie zB Ellens Vater sind mir bis zum Schluss ein Rätsel geblieben.

Fesselnder Thriller um Schuld und verdrängte Traumata
Ein kleines idyllisches Dorf irgendwo in Süddeutschland, überragt von einer Skisprungschanze. Hierher kehrt Ellen Roth aus Hamburg zurück, an den Ort, an dem sie ihre Kindheit und Jugend verbracht hat und den sie nie wieder betreten wollte. Und genau am Tag ihrer Rückkehr geschieht ein grausamer Mord: Johannes, der Sohn des Bürgermeisters, wird erhängt an der Skischanze gefunden. Ein Zufall? Denn Ellen wurde während der Abi-Party Opfer einer Vergewaltigung und einer der Täter war Johannes. Während Polizei und Ellen nach dem Täter suchen, geschieht ein weiterer Mord und die junge Ärztin muss sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen. Im Mittelpunkt des spannenden Thrillers steht ein traumatisiertes Opfer, das zwischen Rachegedanken und Selbstverleugnung hin- und hergerissen ist. Auch die anderen Bewohner des Dorfes, die seinerzeit die abscheuliche Tat aus unterschiedlichen Gründen vertuscht haben, kämpfen mit ihrem Gewissen und dem Wunsch, unbehelligt zu bleiben. Die Handlung kommt dabei eher geruhsam voran, liegt das Hauptaugenmerk des Autors doch auf dem Innenleben seiner Protagonisten. Das ist nicht immer spannend, aber fesselnd und interessant auf jeden Fall. Mein Fazit: Fesselnder Thriller über Schuld und Traumata. Lesenswert.
Sehr gut geschrieben
Ich habe dieses Buch dank einer Empfehlung in meiner Buchhandlung mitgenommen und hatte keine Ahnung was mich erwarten wird. Heute habe ich mich in der Buchhandlung dafür bedankt. Der Schreibstil ist Anfangs sehr verwirrend. Man springt zwischen dem was die Protagonisten gerade machen, deren Gedanken und der Vergangenheit hin und her. Ich persönlich finde das man durch diese etwas verwirrenden Sprünge die jeweiligen Personen viel besser kennen und verstehen lernt. Wenn man sich an diesen Stil gewöhnt hat ist das Buch einfach nur noch fesselnd. Ich sags euch in dieser Geschichte hat wirklich jeder ein Geheimnis oder echte psychische Probleme. Wie oft mir die Kinnlade runter gefallen ist kann ich gar nicht aufzählen. Auch das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Triggerwarnungen da nicht vorhanden (ja es ist ein Thriller, sollte trotzdem vorhanden sein) Gewalt Folter Tod Sexueller Missbrauch

Richtig harter Tobak. Solltest du nicht lesen, wenn du sensibel reagierst beim Thema Vergewaltigung, denn die und die Flashbacks beherrschen das Buch. Außerdem Folter, Mord, internalisierte Misogynie
DIE SCHANZE - LARS MENZ Rezensionsexemplar/ 315 Seiten / Ullstein / 06.01.25 & 30.01.25 (print) / NetgalleyDE Inhaltswarnung: Mord, Folter, Krankheit, Vergewaltigung, selbstverletzendes Verhalten, internalisierte Misogynie Alter Vater war das schwere Kost und zugleich ein wunderbar spannender Thriller, Krimi. Ellen gibt ihr Leben in Hamburg auf und kehrt zurück in ihr Heimatdorf. Mit ihrer Rückkehr kehren Flashbacks zurück. Sie suchen sie heim und es ist echt unangenehm das zu lesen und zu fühlen. Du weißt, etwas ist passiert. Ein ganzes Dorf hat es gewusst, aber wie haben sie gehandelt? Ellen will die Praxis des Allgemeinmediziners übernehmen, aber der ist nirgendwo. Seltsam. Und dann stirbt der Sohn des Bürgermeisters auf qualvolle Weise. Ellen ist ein wenig erleichtert und doch nicht, denn... Wenn du ein spannendes Buch, das zum Mitraten einlädt lesen möchtest, eines das Erwachsene begleitet und anschaulich aufzeigt, dass manche Trauma tief Wurzeln, das dich mitnimmt in eine Welt, in der Frauen oder ihre Stimme wenig Wert sein können. Dann ist das ein richtig gutes Buch für dich. Ellen ist eine sehr starke Protagonistin und hat vor Ort tolle Unterstützung. Lern Leute kennen wie Merab, Haußer und den kleinen Anton. Mach dich gefasst auf eine spannende Story bis zum Schluss. Viel Spaß damit ☆☆☆☆☆ Eva Beschreibung Hohe Berge, tiefe Abgründe. Hier lauert das Böse. Es wird dich finden. Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals. Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat?
Der Prolog hat mich sofort in seinen Bann gezogen,aus der Perspektive des Täters wird das Mordopfer geschlagen,mit einem elektrischen Viehtreiber zur Schanze getrieben und schlussendlich mit einem Seil um seinen Hals von dieser gestoßen. Nach dem Prolog geht es um Ellen,die nach einem traumatischen Erlebnis einst ihr Heimatdorf verlassen hat. Jetzt aber aufgrund einer Trennung wieder in dieses zurückkehrt. Sie ist Ärztin und hat die Möglichkeit dort eine Praxis zu übernehmen und in das Haus einzuziehen. Für den Start gar nicht schlecht. Doch bereits am ersten Tag nach ihrer Ankunft trifft sie auf ihrer Joggingrunde auf einen Toten der von der Schanze hängt. Und sie kennt ihn ! Der Schreibstil ist eigenwillig und besonders. Ich bin super schnell durch die kurzen Kapitel geflogen,und ich konnte mich recht schnell mit Ellen anfreunden. Die Bewohner des Dorfen waren durchweg merkwürdig,jeder kannte sie noch von früher,und hat sie ausgefragt warum sie ausgerechnet jetzt wieder zurückkommt. Auf ihrer Abifeier hat Ellen etwas ziemlich grausames und traumatisches erlebt,dies wird auch in Rückblenden näher beschrieben. Jedoch werden sie quasi einfach mittendrin mit eingeschoben,ohne Absatz oder gesonderten Kapiteln. Das war für mich manchmal verwirrend,weil ich nicht wusste ob es jetzt Gegenwart oder Vergangenheit ist. Ab der Hälfte des Buches konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen,ich war total gefesselt und habe die Spannung fast nicht mehr ausgehalten. Ich hatte schon ziemlich früh eine Ahnung wer der Täter ist,das hat mir leider den "Wow" Effekt etwas genommen. Das Motiv des Täters konnte mich tatsächlich auch nicht gänzlich überzeugen. Zudem hätte ich mir gewünscht,das die "Schanze" noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommt. Ich wurde aber sehr gut unterhalten ,und es war erschreckend zu lesen,wie sehr Ellen in ihrer Jugend gelitten hat,und welche Menschen sich gegen sie stellten.

Rezension zu Die Schanze von Lars Menz Für mich war Die Schanze ein starkes Debüt! Nach dem spannenden Prolog beginnt die Geschichte zunächst etwas ruhiger, schafft es aber dennoch sofort, Spannung aufzubauen. Besonders gut hat mir gefallen, dass man als aufmerksamer Leser schon relativ früh erste Hinweise auf Ellens Vergangenheit bekommt – nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht, was die Geschichte noch packender macht. Die wechselnden Erzählperspektiven sorgen für eine angenehme Dynamik und halten die Spannung konstant hoch. Die Atmosphäre ist durchgehend düster und stellenweise richtig beklemmend, was perfekt zum Plot passt. Ellen als Hauptfigur hat mir sehr gefallen – ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, und sie wirkt wie eine unglaublich starke Persönlichkeit, die man gerne auf ihrem Weg begleitet. Der Schreibstil von Lars Menz ist für mich ein echtes Highlight: flüssig, bildhaft und präzise. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten, ohne dass es jemals an Tiefe fehlt.
Sehr ergreifend
Ein Story mit viel Tiefe und Spannung. Man rätselt die ganze Zeit mit spinnt sich das ein oder andere zusammen, nur um dann zu merken ne ist doch nicht so. Zum Schluss gab es aber starke ah Erlebnisse und es machte alles Sinn. Ein echt tolles Buch, das auch mega gut vertont wurde. Das einzige was mir gefehlt hat war eine Triggerwarnung bezüglich SVV. Wer also damit Probleme hat sollte das Buch meiden. Ansonsten gönnt euch das tolle Buch 🥰
Gut
Meine Meinung zu „Die Schanze“ von Lars Menz Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Wenn ich nur den Anfang und das Ende des Buches bewerten müsste, würde die Bewertung wesentlich besser ausfallen. Leider hat mich der Mittelteil nicht mitgenommen. Ich fand das Buch überwiegend langatmig und es hat mich absolut nicht erreicht. Zu den Charakteren konnte ich keinerlei Verbindung aufbauen und die Story hat mich gelangweilt. Das Ende hat mir wiederum sehr gut gefallen. Ein tolles und packendes Finale. Alles in allem gebe ich diesem Buch 3 Sterne. Und hier kommt der Klappentext: Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals. Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat? Unbezahlte Werbung. Rezensionsexemplar. #DieSchanze #NetGalleyDE
Interessant, aber auch zu viel des Ganzen…
**** Worum geht es? **** Ellen wollte nie zurückkehren, doch nun scheint die Zeit reif. Als Ärztin möchte sie ihre ehemaligen Nachbarn unterstützen, doch bevor es soweit kommt, tritt schon der erste Tod ein – direkt an der Schanze. Zufall oder Mord? Ellen scheint zu wissen, wer als Nächstes dran sein wird. Doch woher? Was ist damals passiert, weswegen sie nie zurückkehren wollte? **** Mein Eindruck **** Eine interessante Idee, die außergewöhnlich entwickelt und umgesetzt wurde, mich jedoch zu Beginn nicht ganz fesseln konnte. In der Mitte gefiel mir das Buch tatsächlich ziemlich gut, doch zum Ende hin wurde es mir einfach zu viel: zu dramatisch, zu gezwungen, zu viele involvierte Figuren und alles auf so engem Raum. Mich konnte das leider nicht überzeugen. Der Schreibstil war angenehm und kurzweilig. Ich kam schnell voran und konnte mir vor allem die Schanze sehr gut vorstellen. Die relevanten Momente mit der Protagonistin gingen mir unter die Haut. Letztlich war es das auch schon – wenige besondere Ecken, mehr ein großes Ganzes, das für mich nicht ganz stimmig war. Gut unterhalten wurde ich trotzdem. Für zwischendurch ganz nett. **** Empfehlung? **** Ein Thriller, der mehr für zwischendurch ist, als um wirkliche Schockmomente und spannende Handlungen zu erzeugen. Man kann hier gut abschalten, und manchmal ist genau das ja auch das Richtige.
Gutes Drama
Die Geschichte handelt von Ellen, die nach langer Zeit wieder in ihr Heimatdorf zurückkehrt, das sie aus guten Gründen verlassen hatte. Direkt nach ihrer Ankunft wird ein Dorfbewohner ermordet aufgefunden. Den Titel finde ich gut gewählt. Auch das Cover ist passend, obwohl ich es eher austauschbar finde. Ich finde, das hätte ohne die grünen Elemente besser funktioniert. Die Geschichte fand ich richtig gut und ich war sofort mittendrin. Die Atmosphäre ist so gut beschrieben, dass ich manchmal das Gefühl hatte, vor Ort zu sein. Allerdings ist die Geschichte weniger ein Thriller als mehr ein Drama. Ja, es geht um den Mord, aber viel mehr geht es um Ellens Geschichte und wie es ihr und anderen Personen damals und heute ergangen ist. Das war richtig gut und dramatisch erzählt. Den Fall und die Auflösung fand ich in Ordnung, aber nicht so gut gelungen wie den Rest der Geschichte. Insgesamt eine dramatische Geschichte, aber mehr aufgrund der Hintergründe als aufgrund des Falls an sich. Eine klare Leseempfehlung für Leser*innen, die solche Geschichten mögen.
Sehr spannend
Ellen kommt in ihre Heimatstadt zurück um eine Arztpraxis zu übernehmen. Nach kurzer Ueit wird ein Toter gefunden, ein paar Tage später ein weiterer übel zugerichteter Tote. Beide Tote stehen in Verbindung mit Ellens Vergewalting damals auf dem Abiball. Ellen macht sich auf die Suche nach dem Mörder gerät in gefährliche Situationen.
Eher lahm
Zu Beginn lernen wir die Hauptprotagonistin Ellen kennen, sie ist Ärztin und hat sich kürzlich von ihrem Freund getrennt, es ergibt sich die Chance eine Hausarzt Praxis in ihrem Heimatdorf zu übernehmen,am Abend ihrer Ankunft wird ein toter an der Skischanze gefunden, das merkwürdige ist sie kennt den Toten, die Ereignisse überschlagen sich, was genau ist hier los und wie hängt das ganze mit Ellen zusammen, ich fand die Story am Anfang sehr träge, was sich allerdings nur minimal verbessert hat, der Plot was für mich eher vorhersehbar, und eher lahm, die Story hätte eigentlich sehr hohes potenzial gehabt, hat mich aber eher gelangweilt, die Settings allerdings waren phänomenal dargestellt, ich konnte mich an jeden einzelnen Schauplatz hinein denken, das Finale allerdings hat mir sehr gut gefallen.
Die Schanze – Ein Thriller wie eine unaufhaltsame Lawine, die alles und jeden mitreißt. So wurde das Debüt von Lars Metz angekündigt. Dazu das phantastische Cover des Einbands. Hält die Geschichte was sie verspricht? Ganz klar, ja. Die Geschichte beginnt gleich sehr spannend. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird der Sohn des Bürgermeisters zur Schanze getrieben. Hoch oben wird er mit einem Seil um den Hals hinab gestoßen. Währenddessen kehrt Ellen, Ärztin, an ihren Geburtsort zurück um die Allgemeinpraxis am Ort zu übernehmen. Kaum angekommen sieht Ellen das Opfer an der Schanze hängen. Sie kennt das Opfer. Vor Jahren zwang ein Verbrechen Ellen dazu, dem Ort den Rücken zu kehren. Der Mord reißt alte Wunden wieder auf. War es für Ellen ein Fehler zurückzukommen? Lars Metz erzählt eine düstere Geschichte über eine verschwiegene Ortsgemeinschaft. Man spürt beim Lesen gleich, dass diese etwas zu verschweigen haben. Die Geschichte ist klasse erzählt und hält einem beim Lesen in Atem. Der Schreibstil ist flüssig, verständlich und vor allem fesselnd.
Vorab: Ich habe das Buch als Hörbuch begonnen und dann als eBook zu Ende gelesen. Die Story selbst hat mich jetzt nicht direkt gefesselt, war aber durchaus so interessant, dass ich wissen wollte, ob ich mit meinen Vermutungen hinsichtlich des Täters richtig lag. Das Motiv des Mörders hat mich am Ende überrascht, insgesamt fand ich die Handlung aber eher konstruiert und teilweise voraussehbar. Und der Sprecher des Hörbuches hat es (für mich) streckenweise sehr langatmig gemacht; als ich dann dazu übergegangen bin selbst zu lesen, war es besser. Worum geht es. Eine junge Ärztin kommt nach einer gescheiterten Beziehung zurück in ihr Heimatdorf in Süddeutschland, um dort eine Allgemeinarzt-Praxis zu übernehmen. Sie wagt also nicht nur den Schritt von der Großstadt (Hamburg) zurück ins dörfliche Leben, sondern wechselt von der Klinik (UKE) in die Niederlassung. Damit nicht genug, stellt sie sich gleichzeitig der Vergangenheit; denn irgendein furchtbares Erlebnis hat sie nach der Schule aus dem Dorf fliehen lassen. Ich will nicht vorgreifen, daher gehe ich nicht weiter darauf ein (der aufmerksame Leser kommt aber sehr schnell darauf, worum es ging). Just am Tag ihrer Ankunft findet der Ex-Polizist Haußer eine Leiche, die an einer Skischanze aufgehängt wurde; und bei dieser Leiche handelt es sich um den jüngsten Sohn des Bürgermeisters. Und dieser hat - wie auch sein älterer Bruder - etwas zu tun, mit dem besagten Erlebnis der Ärztin. Und nun stellt sich die Frage, wer - abgesehen von der Ärztin - ein Motiv für den Mord hat. Und welchen Zweck der Mörder mit seiner Tat verfolgt. An der Seite eines Reporters der Dorfzeitung versucht die Ärztin genau dies herauszufinden - und erhält plötzlich vom Mörder (?) Textnachrichten, in denen er ihr erklärt, dass er alles nur für sie tut. Die Story ist simpel aber durchaus spannend; die Charaktere jedoch teilweise zu überladen. Der Reporter, den seine große Liebe verlassen hat, der „alte Praxisinhaber“, der nicht zur vereinbarten Praxisübergabe erscheint, der Ex-Polizist, dessen Frau pflegebedürftig kurz vor dem Tod steht, und der ein schlechtes Gewissen sowie besondere Sex-Vorlieben hat, der von sich sehr eingenommene Ski-Verleiher, der fast verschrobene Schwager, die aufopfernde Schwester, der unversöhnliche - ebenfalls pflegebedürftige - Vater und der korrupte Bürgermeister (Vater des ersten Opfers) sowie die Sprechstundenhilfe des „alten Arztes“, welche mit der Praxis übernommen werden musste und ebenfalls ein paar Geheimnisse zu haben scheint. Und dann ist da noch der Mörder, den man bei seinen brutalen Morden begleitet. Für mich alles etwas überfrachtet und - wie bereits geschrieben - recht konstruiert; nicht gerade verlorene Lesezeit und für den Krimifan sicherlich lesenswert, ohne einen aber groß umzuhauen.
Eine Rückkehr und Geheimnisse, die am Abgrund lauern
Auf dieses Buch habe ich sehr hingefiebert, denn die Leseprobe und der Anfang des Buches hatten mir schon echte Gänsehautmomente beschert. Die Tat aus der Sicht des Mörders zu lesen hat bei mir dafür gesorgt, dass sich die Nackenhaare aufstellten und ich das Licht nicht ausmachen wollte. Das war echt sehr unheimlich und packend geschildert. Als die Ärztin Ellen Roth zurück an den Ort ihrer Kindheit kommt um eine Hausarztpraxis zu übernehmen, hofft sie auf einen Neuanfang. Doch genau hier, lauern doch so manch tiefe Geheimnisse, an die man sich nicht mehr erinnern möchte. Als dann gleich an ihrem ersten Tag auch noch ein Toter, den Ellen aus ihrer Vergangenheit kennt, an der Schanze aufgefunden wird, der wie eine Trophäe dort hängt, wird schnell klar, dass die Dämonen die Vergangenheit nicht so einfach vergessen….. Der Schreibstil des Autors hat mich weiter durch die Seiten fliegen lassen. Doch während der Prolog mich voller Wucht mitgerissen hat, geht es dann eher ein plätschernd weiter, da man Ellen in ihr neues Leben begleitet. Der Autor hat sie gut beschrieben und das abtauchen in ihr Leben gelingt mühelos. Auf die Schatten ihre Vergangenheit wurde von Anfang an immer wieder drauf angespielt und doch erst viel später so richtig angesprochen. Und obwohl man es doch ahnte und schockierte mich das vergangene Geschehen doch sehr. Alle weiteren Dorfbewohner wurden auch sehr gut beschrieben und wurden greifbar, doch sympathisch, waren mir doch nur zwei, Merab und der Neffe von Ellen. Und so mancher hatte seine Geheimnisse, die an menschlicher Grausamkeit kaum zu überbieten sind. Während Ellen in ihren neuen Lebensabschnitt eintaucht, tauchen immer wieder neue Entwicklungen auf, die den Spannungsbogen nach einer kurzen Tieffahrt wieder so ordentlich anheizen. Während ich von Anfang an, einen Verdächtigen hatte, musste ich am Ende doch zugeben, dass ich da doch ein wenig falsch lag. Lars Menz hat dem Leser einen Thriller präsentiert, der die Schattenseite von einem Dorfleben durchleuchtet und mich nachdenklich gestimmt hat. Wie hätte ich an manch einer Stelle reagiert? Ist Schweigen manchmal Gold um andere zu schützen? Oder ist es nicht doch besser den steinigeren Weg zu nehmen um andere ins Licht zu zerren? Von Merab würde ich gerne mehr lesen und bin gespannt auf neue Werke des Autors Fazit: 4 Sterne für einen spannenden Thriller
🎿❄️🚠
Die Ärztin Ellen Roth übernimmt eine Hausarztpraxis in ihrem Heimatstädtchen, welchem sie nach dem Abitur schnell entflohen ist. Als sie dort ankommt, geschieht ein grausamer Mord – und sie hätte das stärkste Motiv. Im Laufe der Geschichte wird man zudem in die Hintergründe ihrer Flucht eingeweiht. Lars Menz beschreibt in seinem ersten Thriller eindrucksvoll die innere Welt der Protagonisten in dem kleinen Städtchen. Ein spannendes Buch – perfekt für kalte Winternächte, insbesondere für Skifans.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein Pageturner über das Lügennetz in einer Dorfgemeinschaft, eine unfassbare Grausamkeit und Rache. Bereit für Lars Menz?
Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals.
Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat?
Hohe Berge, tiefe Abgründe. Hier lauert das Böse. Es wird dich finden.
Book Information
Author Description
Lars Menz, 1972 in Bremen geboren, hat Geografie und Politik studiert und arbeitet als Journalist. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet – unter anderem vom Literaturhaus Zürich. Nach seinem Spannungsdebüt Die Schanze legt er mit Der gute Sohn nach: ein packender Thriller über Familie, Moral und das Böse im Vertrauten. Menz lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Hannover.
Posts
Verbrechen der Vergangenheit
Hier in diesem Buch geht es eher um die Aufklärung einer Straftat, die in der Vergangenheit der neuen Hausärztin ihres Heimatdorfes liegt. Hier wird ein Klischee bedient, aus meiner Sicht, viele haben es gewusst, keiner etwas gesagt und alles wegen des Rufes unter den Teppich gekehrt. Die Morde die in der Jetztzeit passieren, hier sehe ich, ausser eben den Hobbyermittlungen, keine Tätigkeit der Polizei. Wenn ich das eigentliche Thema gewusst hätte, so wäre das Buch nicht auf meinem SUB gelandet, weil es für mich als Frau ein No go für Thriller oder andere Bücher ist. Finde es daher tatsächlich etwas verstörend, dass es keinerlei Hinweise darauf gibt, im Klappentext oder anderswo. Der Schreibstil ist flüssig, jedoch sehr sachlich. Es bleibt eine Distanz zur Story in mir, gelesen, abgehakt ☑️…..
Das Cover springt gleich ins Auge, und so landete das Buch dann schnell bei mir zu Hause. Es beginnt spannend und fesselnd mit dem Prolog und machte neugierig auf die Geschichte. Aber irgendwie flachte es dann meiner Meinung nach leicht ab. Die Story war gut und das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen, nur irgendwie fehlte mir die richtige Spannung. Dafür war das Ende dann gut gelöst. Grundsätzlich ein gutes, interessantes Buch mit einer soliden Story.
Rezi
Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals. Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat? Der Einstieg war etwas schwierig da die Perspektiven wechseln der Erzähler. Aber danach hat sich ein fantastischer Spannungsbogen aufgebaut und die detaillierte Beschreibung lassen einen das Buch wie einen Film miterleben. Der Thriller hat es insich.

Ein solider Thriller der wie ich finde, einen spannenden einfachen Schreibstil hat, weswegen man sehr schnell durch die Seiten kommt. Vor allem am Anfang hat mich extrem interessiert was genau in der Vergangenheit vorgefallen war, weil ich mir irgendwie was besonderes verzwicktes vorgestellt habe. Die Auflösung gegen Ende kam dann doch ziemlich flott und hat mich nicht so ganz abholen können, weil da Sachen reingeschnitten wurden, um gefühlt sie noch schnell erwähnt zu haben. An sich jedoch fande ich die verschiedenen Perspektivenwechsel sehr gut und auch gelungen. Der Thriller eignet sich als guter Einstieg für Thriller Anfänger.
Spannend.
Der Anfang war ein wenig zäh und war für mich ziemlich chaotisch. Man musste erstmal klarkommen mit den Erzählperspektiven. Denn es gibt mehr als zwei Sichten. Die Charaktere werden im Verlauf des Buches weiter ausgebaut und bekommen an Tiefe. Ellen‘s Geschichte hat mich tief ergriffen. Der Spannungsbogen wurde langsam aufgebaut und endete in einem packenden Finale. Bis zuletzt hatte ich nur Vermutungen und war doch überrascht über so manche Wendungen die die Story nahm. Detaillierte Beschreibungen machen das Buch rund und lassen es wie ein Film im Kopf ablaufen. Ein toller Thriller, der es definitiv in sich hat. Vielen Dank an @netgalleyde und den @ullsteinbuchverlage für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares durch den NetGalleyDE Adventskalender.

Spannender Thriller um Schuld und Sühne
Dr. Ellen Roth kommt in ihre Heimat zurück, was sie nie wollte. Damals beim Abiball passierte schreckliches, das sie bis heute nicht verwunden hat. Alles wurde in dem kleinen Dorf unter den Teppich gekehrt. Doch jetzt scheint es so, als ob jemand für sie Rache nimmt. Doch wer und warum. Weiß sonst noch jemand Bescheid über den Vorfall? Nachdem ich mich an den holprigen Erzählstil gewöhnt habe, hat mich der Thriller richtig mitgerissen. Man konnte gut mitraten und trotzdem, dass ich schon schnell auf der richtigen Spur war, war das Buch bis zur letzten Seite spannend.
Guter Thriller! [Triggerwarnung]
Ellen kehrt nach langer Zeit zurück in die alte Heimat, die sie nach einem furchtbaren Vorfall verlassen musste. Bei ihrer Joggingrunde sieht sie dann eine Leiche, die an einem Seil an der Schanze baumelt. Erschreckend muss sie dann auch noch feststellen, dass sie ihn kennt. Es ist der Sohn des Bürgermeisters. Aber hat er sich wirklich selbst umgebracht? Die Ermittlungen werden aufgenommen und es kommen schlimme Dinge ans Licht. Und der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten. Und was hat Ellen damit zu tun? Das Buch ist von Anfang an richtig spannend und hat mich richtig gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich, so dass es nicht langweilig wurde.
![Guter Thriller!
[Triggerwarnung]](https://social-cdn.read-o.com/images/1736181435405-17.jpg)
Dieses Mal habe ich Die Schanze von Lars Menz gelesen – ein Thriller, der definitiv Potenzial hat. Die Story entwickelt sich eher ruhig, hat aber immer wieder spannende Momente, die das Interesse aufrechterhalten. Besonders gut gefallen hat mir der flüssige und leichte Schreibstil, der das Lesen angenehm macht. Als Debüt kann sich das Buch sehen lassen, denn vor allem die Atmosphäre sorgt für eine besondere Stimmung. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Spannung gewünscht. Ein solides Debüt, das vor allem durch seine Atmosphäre punktet. Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️ #larsmenz #dieschanze #thriller #rezension #buchempfehlung #bookstagram

🎿 Die Schanze 🎿
📗 Mein Leseeindruck 📗 Ein spannender Thriller, ganz nach meinem Geschmack. Mit einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit, mit Rachegelüsten und einem guten Twist zum Ende, der mich aber nicht ganz überraschen konnte. Zwar hat der Autor versucht, mich mit kleinen Hinweise in die Irre zu führen, aber als "alte" Thrillerleserin ist ihm das nur kurzfristig gelungen. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten inkl. Nervenkitzel und recht brutal dargestellten Szenen.
REZENSION Titel: Die Schanze Autor: Lars Menz Verlag: Ullstein Buchverlage Ellen ist Allgemeinmedizinerin in Hamburg und kehrt, nachdem sie von ihrem Freund verlassen wurde, in ihren Heimatort zurück. Dort wird sie gleich in den ersten Tagen mit einer Leiche in Verbindung gebracht die an der Skisprungschanze hängt. Wer ist der Tote und was hat Ellen mit ihm zu tun? Das Cover hatte meine volle Aufmerksamkeit und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Von den ersten Seiten an konnte mich der Autor mit seinem leichten und flüssigen Schreibstil überzeugen und abholen. Das Buch lässt sich zügig lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Ellen und Journalist Merab erzählt und enthält Rückblenden in die Vergangenheit. Mit den Charakteren hatte ich echt Schwierigkeiten. Sie sind kühl und sehr distanziert. Es gelang mir nicht eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Ellen ist hier die einzige Ausnahme gewesen. In sie konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und auch ihre Handlungen nachvollziehen. Die Atmosphäre ist sehr beklemmend und bedrückend. Meine Meinung: Ein Thriller der es in sich hat und der mir spannende Lesestunden bescherte. Ich war mir ziemlich sicher auf der richtigen Spur zu sein da riss der Autor das Ruder nochmal um. Die Thematik des Buches ist recht schnell klar gewesen für mich und auch nicht einfach. Manche Passagen las ich mit einer Mischung aus Ekel und Wut weil ich nicht glauben konnte was da passierte und wie damit umgegangen wurde. 4/5 ⭐️
Die Schanze ist ein super tolles Buch das ich auf den ersten Blick nicht gedacht hätte, aber wenn man es erst einmal anfängt dann vergisst man die Zeit. Um ehrlich zu sein wollte ich es mir nicht holen, das Cover hat mich getäuscht, jetzt wo ich es gelesen habe muss ich sagen das es mir sehr gut gefallen hat, ich liebs , wer es noch nicht kennt ihr solltet es unbedingt lesen.

Skispannend und empfehlenswert
🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬 Rezension zu "Die Schanze" von Lars Menz Skispannend und empfehlenswert Ellen ist Ärztin und will unbedingt ihr Leben verändern. Sie beendet ihre Arbeit im Krankenhaus und zieht zurück in ihre alte Heimat, um dort die Praxis des alten Arztes zu übernehmen, da er im Ruhestand ist. Bei ihrer Ankunft ist es zunächst ruhig - wenig später entdeckt sie mit Hauße eine regungslose Person. Ihr stockt der Atem.... Kann die Person wiederbelebt werden??? Auf mich wirkt es äusserst spannend. Ich habe es in zwei Etappen gelesen und so richtig genossen. Es wirkt auch wie ein schöner Heimatroman. Sehr schön finde ich darin zwei Lieder, wo man die gute Stimmung bekommt. Im kleinen Ort habe ich mich dabei auch richtig wohlgefühlt. Der Ort ist für Skiurlaube durchaus geeignet. Es ist ein Krimi der mittleren Art. Ich lade Euch Alle nun sehr liebevoll ein, es zu lesen. 🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬🧑🔬
Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Sobald ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Die Ärztin Ellen Roth kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück, um eine Hausarztpraxis zu übernehmen, und hofft auf einen Neuanfang. Doch schon am ersten Abend entdeckt sie einen Toten, der an der Skischanze hängt – und den sie aus ihrer Vergangenheit kennt. Plötzlich kehren verdrängte Erinnerungen zurück. Der Schreibstil ist so flüssig und leicht, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die kurzen Kapitel treiben die Spannung zusätzlich voran. Die Handlung ist eher ruhig gestaltet, doch das hat mich überhaupt nicht gestört. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass Lars Menz sich bewusst Zeit nimmt, um die Geschichte behutsam aufzubauen. Besonders gelungen fand ich, wie Ellens Vergangenheit immer wieder angedeutet, aber nie direkt ausgesprochen wurde – die Enthüllungen kamen genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und ihre Gefühle sowie Ängste waren sehr greifbar. Ich hatte zwar eine Vermutung, wie alles zusammenhängen könnte, aber letztendlich lag ich doch falsch. Allerdings fand ich das Motiv und die Beweggründe des Täters nicht ganz überzeugend ausgearbeitet, weshalb mich das Ende nicht vollständig zufriedenstellen konnte. Nichtdestotrotz empfehle ich es gerne weiter

Kurzweilig, spannend, fesselnd
Ob es wohl so eine gute Idee ist, dass Ellen in ihr Heimatdorf zurückkehrt? Die alte Heimat löst viele Erinnerungen in ihr aus, auch die Bewohner des Dorfes stehen ihr misstrauisch gegenüber – denn, in der Vergangenheit ist etwas passiert, was sich wohl bis auf die Gegenwart auswirkt. Was das ist, wird erst im Verlauf der Geschichte klar. Als kurz nach Ellens Rückkehr ein grausamer Mord passiert, geht’s dann erst richtig los mit der wilden Fahrt die Schanze runter. Der Schreibstil von Lars Menz ist flott und fesselnd, die Stimmung bedrückend und düster. Durch die kurzen Kapitel bin ich wie die weltbeste Skispringerin nur so geflogen und hätte das Buch auch an einem Tag beenden können. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven sowie die Eindrücke der Vergangenheit fand ich toll und haben die Geschichte von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Ein paar Textpassagen fand ich ein bisschen unlogisch und nicht so passend. Aber ansonsten fand ich das top. Deswegen: Ab auf die Schanze mit euch und guten Flug!
Der Anfang ist etwas kompliziert. Ich war etwas verwirrt in den Zeitsprüngen innerhalb der Kapitel und teilweise innerhalb des Absatzes. Aber nach ein paar Kapitel hat man es verstanden und war kein Problem mehr. Der Thriller selber war spannend und der Schreibstil sehr flüssig zu lesen. Die Hintergrundgeschichte war ausschlaggebend für die Morde und für die Tätersuche. Allerdings ist es nicht so einfach die Lösung zu finden. Das Ende ist ziemlich kurz gefasst u. teilweise unlogisch. Es bleiben manche Fragen offen, welche aber nicht relevant sind für die "wirkliche"Geschichte.
- Trauma - Rückkehr in die Vergangenheit - Mord - Thriller Rezension zu „Die Schanze“ von Lars Menz „Die Schanze“ von Lars Menz hat eine vielversprechende Ausgangsidee: Ein düsterer Mord an einer Skischanze, ein kleines Alpendorf voller Geheimnisse und eine Protagonistin, die sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Die stimmungsvolle Kulisse und die unheilvolle Atmosphäre sorgen anfangs für einen soliden Spannungsaufbau. Leider bleibt das Buch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Handlung entwickelt sich sehr vorhersehbar, und es fehlen überraschende Wendungen, die das Tempo und die Spannung hätten steigern können. Auch die Charaktere hätten mehr Tiefe verdient – sie bleiben oft zu blass, um wirklich mit ihnen mitzufiebern. Trotzdem gelingt es dem Autor, die düstere Stimmung des Ortes gut einzufangen, und die Idee hätte das Potenzial für einen wirklich fesselnden Thriller gehabt. Wer keine allzu großen Überraschungen erwartet und sich auf eine atmosphärische Kulisse einlassen kann, wird hier dennoch unterhalten. Mich konnte es leider nicht überzeugen.. 2⭐️
Gelungenes Thrillerdebüt
Ellen ist frisch getrennt und krempelt noch einmal ihr Leben um. Doch statt sich in ein neues Abenteuer in einer anderen Stadt zu begeben, geht sie zurück in ihr Süddeutsches Heimatdorf, um eine Hausarztpraxis zu übernehmen. Doch beginnt mit ihrer Rückkehr eine Mordserie. Was hat Ellen damit zu tun und welche dunklen Geheimnisse versucht das Dorf zu verbergen? Lars Menz erster Thriller hat mich persönlich überzeugt. Das Buch lässt sich super gut lesen und auch wenn man recht früh den Täter identifiziert hat kommt wieder eine Wendung und man wird wieder auf eine andere Spur geführt. Allerdings wie es leider immer so ist geht es am Ende doch dann wieder recht schnell. Ich habe diesen Thriller, welchen ich als Rezensionsexemplar lesen durfte, sehr genossen und würde ihn auch meinem Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen.
Guter Start
Der erste Buch des neuen Autors Lars Menz am Thriller Firmament hat mich durchweg positiv überrascht, allen voran das Cover und der dazu passende Farbschnitt. Sein Schreibstil ist flüssig, trotz der Melancholie, die das Buch durchgehend beherrscht, bin ich sehr schnell durch die Seiten geflogen. Es ist viel an psychischer Thematik eingebaut. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, bleiben in ihrer Anzahl überschaubar, zeigen Tiefe und als Leser/Leserin konnte man insbesondere mit der Protagonistin Ellen gut mitfühlen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das mega originelle Setting der Skisprungschanze, wenn sie schon in dem Ort steht, an dem der Thriller spielt, zu wenig in die Handlung eingebaut wurde. Da hat der Klappentext - zumindest mir - etwas anderes suggeriert. Aufgrund der umfassenden Seitenanzahl konnte man meinen, dass viele Lückenfüllerseiten dabei sind, doch dem war nicht so. Ein gelungenes Début.
Naja
Als Ellen mit ihrem Hund spazieren geht, entdeckt sie plötzlich einen Mann, der an einer beleuchteten Schanze hängt. In Panik erkennt sie den Toten – ihre Vergangenheit ist eng mit ihm verknüpft, und diese Verbindung ist düster. Ellen fürchtet, dass man ihr den Mord anhängen könnte, denn der Verstorbene hat ihr in der Vergangenheit viel Leid zugefügt. Doch warum wurde er auf diese Weise inszeniert? Was soll das bedeuten? Ellen wird klar, dass sie sich ihren Dämonen stellen muss … Das Buch war eine Achterbahn der Gefühle. Die Story hatte viel Potenzial und war keineswegs schlecht, dennoch hätte ich mir mehr Tiefe in der Handlung gewünscht. Vor allem die Charaktere, insbesondere Ellen, wirkten auf mich eher unterkühlt. Hier hätte ich mir mehr Emotionen und greifbare Momente erhofft. Der Thrill blieb für mich etwas auf der Strecke, da die Geschichte sich eher nüchtern anfühlte. Ich empfehle das Buch allen, die ruhigere Thriller mögen und nicht zwingend auf Hochspannung aus sind.

Zum Inhalt Hohe Berge, tiefe Abgründe. Hier lauert das Böse. Es wird dich finden. Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals. Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat? Meine Meinung: Der Einstieg ins Buch viel mir leicht, auch wenn ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Dies legte sich schnell und so begab ich mich also auf die Reise mit Ellen in ihr Heimatdorf und ihre Vergangenheit. Man wusste von Anfang an das Ellen ein Geheimnis mit sich trägt, aber erst nach und nach wurde es enthüllt. Die Charaktere waren alle sehr verschwiegen, wie es aber auch in einem Dorf üblich ist. Die Atmosphäre war das ganze Buch über düster, was mir gut gefallen hat und dem Buch somit nochmals ein bisschen mehr Spannung einhauchte. Es war zu keinem Zeitpunkt langweilig, auch wenn Ellen ein bisschen anstrengend war. Das Ende war für mich nicht ganz überraschend dennoch schlüssig und passend. Ein guter Thriller, der durch seine Atmosphäre punktet.
Schneller Thriller aber richtig gut
Weniger als 24 Stunden habe ich an diesem Thriller gelesen. Der Schreibstil ist angenehm und auf das Wesentliche konzentriert. Keine ausschweifenden Umschreibungen oder künstlich in die Länge gezogene Gedankengänge. Andere Schriftsteller*innen hätten den Inhalt wahrscheinlich in einem doppelt sich dicken Buch verpackt. Die Charaktere waren schlau aufgebaut und haben mich das ein oder andere Mal gut in die Irre geführt. 4,5 von 5 Sternen weil es zu schnell zu Ende war. 😅
Nachdem ich bereits auf der Programmvorschau des Verlags auf der Frankfurter Buchmesse 2024 aufgrund des ansprechenden Covers und des spannenden Klappentextes auf "Die Schanze" von Lars Menz aufmerksam geworden war, freute ich mich sehr, das Buch nun endlich selbst lesen zu können. Direkt zu Beginn konnte mich der Autor mit seinem fesselnden Schreibstil und dem spannenden Einstieg in die Geschichte begeistern. Ich verlor mich in dem düsteren, atmosphärischen, winterlichen Setting des kleinen Dorfes in den Bergen und dank der unterschiedlichen Perspektiven sowie der interessanten Wendungen und (eigenständigen) Ermittlungen blieb die Spannung konstant. Auch die vielen unterschiedlichen Charaktere mit all ihren Eigenarten, Geheimnissen und Facetten bereicherten den abwechslungsreichen Verlauf und gefielen mir unglaublich gut. Die Auflösung fand ich gelungen, wenn auch nicht so bahnbrechend oder überraschend wie erhofft, da ich einige Dinge bereits geahnt hatte. Dennoch ein solider, empfehlenswerter, winterlich-atmosphärischer und vor allem kurzweiliger Thriller, der mir gut gefiel.
Atmosphärisch dichter Thriller
Optisch stach mir "Die Schanze" von Lars Menz, erscheint am 31.01. bei Ullstein, sofort ins Auge und auch der Inhalt konnte mich mehr als nur überzeugen. Unbezahlte Werbung, Buch selbst gekauft. Kurz zur Handlung: Ein Mann wird in eisiger Winternacht mit einem Viehtreiber auf die Skischanze gezwungen, einen Strick um den Hals. Zur gleichen Zeit kehrt Ella in ihr Heimatdorf am Rande der Alpen zurück. Vor Jahren entfloh sie ihm, jetzt möchte sie hier als Allgemeinärztin mit der Dorfpraxis einen Neuanfang wagen. Doch als sie den Mann erhängt an der Schanze sieht, weiß sie, dass das Böse noch auf sie lauert. Denn dieser Mann ist einer der Gründe für ihre damalige Flucht. Meine Meinung: Dieser Thriller riss mich mit wie eine Schneelawine, denn dieser Story konnte ich mich nicht mehr entziehen. Schon mit dem Prolog hatte mich Lars Menz und mit jedem Kapitel zog er mich tiefer in dieses düstere Setting rund um Schuld, verdrängte Traumata und Vertuschung. Gekonnt wechselt der Autor zwischen den Perspektiven und steigerte dadurch immer mehr die Spannung. Ich konnte die Angst Ellas spüren und fröstelte, sobald der namenlose Mörder erneut zuschlug. Auch wenn ich bald ahnte, welches schicksalhafte Verbrechen damals geschah, musste ich gebannt weiterlesen. Die düstere Geschichte um eine verschwiegene Ortsgemeinschaft zog mich mit jeder Seite tiefer in ihren Bann. Dabei flachte der Spannungsbogen niemals ab und alle Fäden liefen am Ende schlüssig zusammen. Sowohl vom Storytelling als auch die Charakterdarstellung ließen keine Wünsche offen, sind logisch und gut durchdacht. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für dieses bemerkenswert spannende Thriller Debüt mit 5 von 5 Sternen. Wer einen schnellen Thriller mit einem ungewöhnlichen Setting sucht, ist mit "Die Schanze" von Lars Menz mehr als gut bedient.

Ein Dorf, Lügen, Rache, Vergeltung. Dr. Ellen Roth übernimmt die Praxis in ihrem ehemaligen Heimatdorf. Albträume, wirre Gedankenspiele plagen sie. Etwas Schreckliches ist damals bei der Abifeier passiert. Doch wer ist es, der zugesehen hat? Gab es wirklich noch jemanden? Die Wahrheit drückt immer mehr, die Dorfbewohner werden aufgeschreckt. Ein gut geschriebenes Buch, ein paar mehr Irrwege hätte ich mir gewünscht. So war es leicht vorhersehbar. Und eine Triggerwarnung zum Thema Selbstverletzung wäre angebracht gewesen. Es gibt doch einige Menschen, die darauf sensibel reagieren.
Was für ein gelungener Thriller Auftakt! 🤓
Nun wo setzte ich an… dieses Buch sprach mich damals förmlich auf der Leipziger Buchmesse an „Kauf mich!“ … hab natürlich nicht lange überlegt und es getan. 🤓😂 Direkt zu Beginn des Buches geht es eigentlich schon spannend los… man beginnt aus der Sicht des Täters… 😏 Nach einer gescheiterten Beziehung zieht es Ellen Roth nach langen überlegen zurück in ihr Heimatdorf… doch es gab einen guten Grund wieso sie damals alles hinter sich gelassen hat und dieser hatte etwas mit dem Mordopfer zu tun… Schnell wird nach ihrer Rückkehr eine Verbindung zwischen ihr und dem Opfer hergestellt und sie gerät ebenfalls im Verdacht mit dem Mord etwas zu tun zu haben. Doch wer war es wirklich und in wie weit ist Ellen Roth unschuldig… 😏 Ein halben Punkt Abzug gibt es weil ich es Mittelteil manchmal etwas zu langatmig fand, jedoch kann ich wirklich sagen alles in allem ein sehr guter Thriller. 🤓
Der etwas andere Nervenkitzel in den Bergen
Kann mir jemand erklären was der Unterschied zwischen einem Thriller und einem Krimi ist? Es war mein erster Thriller seit sehr langer Zeit und mir hat gut gefallen, wie sich der Spannungsbogen aufbaut, zwischendurch immer mal wieder etwas abflacht und schließlich auf ein fesselndes Finale zusteuert. Immer, wenn ich dachte zu wissen wie es weiter geht, gab es eine neue Wendung. Der Schreibstil und der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven hat mir sehr gut gefallen. Mit jedem Rückblick und jeder neuen Information wird die Atmosphäre bedrohlicher und beklemmender. In manche Charaktere kann man sich sehr gut hineinversetzen, andere wie zB Ellens Vater sind mir bis zum Schluss ein Rätsel geblieben.

Fesselnder Thriller um Schuld und verdrängte Traumata
Ein kleines idyllisches Dorf irgendwo in Süddeutschland, überragt von einer Skisprungschanze. Hierher kehrt Ellen Roth aus Hamburg zurück, an den Ort, an dem sie ihre Kindheit und Jugend verbracht hat und den sie nie wieder betreten wollte. Und genau am Tag ihrer Rückkehr geschieht ein grausamer Mord: Johannes, der Sohn des Bürgermeisters, wird erhängt an der Skischanze gefunden. Ein Zufall? Denn Ellen wurde während der Abi-Party Opfer einer Vergewaltigung und einer der Täter war Johannes. Während Polizei und Ellen nach dem Täter suchen, geschieht ein weiterer Mord und die junge Ärztin muss sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen. Im Mittelpunkt des spannenden Thrillers steht ein traumatisiertes Opfer, das zwischen Rachegedanken und Selbstverleugnung hin- und hergerissen ist. Auch die anderen Bewohner des Dorfes, die seinerzeit die abscheuliche Tat aus unterschiedlichen Gründen vertuscht haben, kämpfen mit ihrem Gewissen und dem Wunsch, unbehelligt zu bleiben. Die Handlung kommt dabei eher geruhsam voran, liegt das Hauptaugenmerk des Autors doch auf dem Innenleben seiner Protagonisten. Das ist nicht immer spannend, aber fesselnd und interessant auf jeden Fall. Mein Fazit: Fesselnder Thriller über Schuld und Traumata. Lesenswert.
Sehr gut geschrieben
Ich habe dieses Buch dank einer Empfehlung in meiner Buchhandlung mitgenommen und hatte keine Ahnung was mich erwarten wird. Heute habe ich mich in der Buchhandlung dafür bedankt. Der Schreibstil ist Anfangs sehr verwirrend. Man springt zwischen dem was die Protagonisten gerade machen, deren Gedanken und der Vergangenheit hin und her. Ich persönlich finde das man durch diese etwas verwirrenden Sprünge die jeweiligen Personen viel besser kennen und verstehen lernt. Wenn man sich an diesen Stil gewöhnt hat ist das Buch einfach nur noch fesselnd. Ich sags euch in dieser Geschichte hat wirklich jeder ein Geheimnis oder echte psychische Probleme. Wie oft mir die Kinnlade runter gefallen ist kann ich gar nicht aufzählen. Auch das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Triggerwarnungen da nicht vorhanden (ja es ist ein Thriller, sollte trotzdem vorhanden sein) Gewalt Folter Tod Sexueller Missbrauch

Richtig harter Tobak. Solltest du nicht lesen, wenn du sensibel reagierst beim Thema Vergewaltigung, denn die und die Flashbacks beherrschen das Buch. Außerdem Folter, Mord, internalisierte Misogynie
DIE SCHANZE - LARS MENZ Rezensionsexemplar/ 315 Seiten / Ullstein / 06.01.25 & 30.01.25 (print) / NetgalleyDE Inhaltswarnung: Mord, Folter, Krankheit, Vergewaltigung, selbstverletzendes Verhalten, internalisierte Misogynie Alter Vater war das schwere Kost und zugleich ein wunderbar spannender Thriller, Krimi. Ellen gibt ihr Leben in Hamburg auf und kehrt zurück in ihr Heimatdorf. Mit ihrer Rückkehr kehren Flashbacks zurück. Sie suchen sie heim und es ist echt unangenehm das zu lesen und zu fühlen. Du weißt, etwas ist passiert. Ein ganzes Dorf hat es gewusst, aber wie haben sie gehandelt? Ellen will die Praxis des Allgemeinmediziners übernehmen, aber der ist nirgendwo. Seltsam. Und dann stirbt der Sohn des Bürgermeisters auf qualvolle Weise. Ellen ist ein wenig erleichtert und doch nicht, denn... Wenn du ein spannendes Buch, das zum Mitraten einlädt lesen möchtest, eines das Erwachsene begleitet und anschaulich aufzeigt, dass manche Trauma tief Wurzeln, das dich mitnimmt in eine Welt, in der Frauen oder ihre Stimme wenig Wert sein können. Dann ist das ein richtig gutes Buch für dich. Ellen ist eine sehr starke Protagonistin und hat vor Ort tolle Unterstützung. Lern Leute kennen wie Merab, Haußer und den kleinen Anton. Mach dich gefasst auf eine spannende Story bis zum Schluss. Viel Spaß damit ☆☆☆☆☆ Eva Beschreibung Hohe Berge, tiefe Abgründe. Hier lauert das Böse. Es wird dich finden. Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals. Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat?
Der Prolog hat mich sofort in seinen Bann gezogen,aus der Perspektive des Täters wird das Mordopfer geschlagen,mit einem elektrischen Viehtreiber zur Schanze getrieben und schlussendlich mit einem Seil um seinen Hals von dieser gestoßen. Nach dem Prolog geht es um Ellen,die nach einem traumatischen Erlebnis einst ihr Heimatdorf verlassen hat. Jetzt aber aufgrund einer Trennung wieder in dieses zurückkehrt. Sie ist Ärztin und hat die Möglichkeit dort eine Praxis zu übernehmen und in das Haus einzuziehen. Für den Start gar nicht schlecht. Doch bereits am ersten Tag nach ihrer Ankunft trifft sie auf ihrer Joggingrunde auf einen Toten der von der Schanze hängt. Und sie kennt ihn ! Der Schreibstil ist eigenwillig und besonders. Ich bin super schnell durch die kurzen Kapitel geflogen,und ich konnte mich recht schnell mit Ellen anfreunden. Die Bewohner des Dorfen waren durchweg merkwürdig,jeder kannte sie noch von früher,und hat sie ausgefragt warum sie ausgerechnet jetzt wieder zurückkommt. Auf ihrer Abifeier hat Ellen etwas ziemlich grausames und traumatisches erlebt,dies wird auch in Rückblenden näher beschrieben. Jedoch werden sie quasi einfach mittendrin mit eingeschoben,ohne Absatz oder gesonderten Kapiteln. Das war für mich manchmal verwirrend,weil ich nicht wusste ob es jetzt Gegenwart oder Vergangenheit ist. Ab der Hälfte des Buches konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen,ich war total gefesselt und habe die Spannung fast nicht mehr ausgehalten. Ich hatte schon ziemlich früh eine Ahnung wer der Täter ist,das hat mir leider den "Wow" Effekt etwas genommen. Das Motiv des Täters konnte mich tatsächlich auch nicht gänzlich überzeugen. Zudem hätte ich mir gewünscht,das die "Schanze" noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommt. Ich wurde aber sehr gut unterhalten ,und es war erschreckend zu lesen,wie sehr Ellen in ihrer Jugend gelitten hat,und welche Menschen sich gegen sie stellten.

Rezension zu Die Schanze von Lars Menz Für mich war Die Schanze ein starkes Debüt! Nach dem spannenden Prolog beginnt die Geschichte zunächst etwas ruhiger, schafft es aber dennoch sofort, Spannung aufzubauen. Besonders gut hat mir gefallen, dass man als aufmerksamer Leser schon relativ früh erste Hinweise auf Ellens Vergangenheit bekommt – nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht, was die Geschichte noch packender macht. Die wechselnden Erzählperspektiven sorgen für eine angenehme Dynamik und halten die Spannung konstant hoch. Die Atmosphäre ist durchgehend düster und stellenweise richtig beklemmend, was perfekt zum Plot passt. Ellen als Hauptfigur hat mir sehr gefallen – ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, und sie wirkt wie eine unglaublich starke Persönlichkeit, die man gerne auf ihrem Weg begleitet. Der Schreibstil von Lars Menz ist für mich ein echtes Highlight: flüssig, bildhaft und präzise. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten, ohne dass es jemals an Tiefe fehlt.
Sehr ergreifend
Ein Story mit viel Tiefe und Spannung. Man rätselt die ganze Zeit mit spinnt sich das ein oder andere zusammen, nur um dann zu merken ne ist doch nicht so. Zum Schluss gab es aber starke ah Erlebnisse und es machte alles Sinn. Ein echt tolles Buch, das auch mega gut vertont wurde. Das einzige was mir gefehlt hat war eine Triggerwarnung bezüglich SVV. Wer also damit Probleme hat sollte das Buch meiden. Ansonsten gönnt euch das tolle Buch 🥰
Gut
Meine Meinung zu „Die Schanze“ von Lars Menz Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Wenn ich nur den Anfang und das Ende des Buches bewerten müsste, würde die Bewertung wesentlich besser ausfallen. Leider hat mich der Mittelteil nicht mitgenommen. Ich fand das Buch überwiegend langatmig und es hat mich absolut nicht erreicht. Zu den Charakteren konnte ich keinerlei Verbindung aufbauen und die Story hat mich gelangweilt. Das Ende hat mir wiederum sehr gut gefallen. Ein tolles und packendes Finale. Alles in allem gebe ich diesem Buch 3 Sterne. Und hier kommt der Klappentext: Ein nächtliches Dorf, nur die beleuchtete Skischanze ragt empor. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird ein Mann zur Schanze getrieben. Am höchsten Punkt stößt ihn sein Peiniger hinab – ein Seil um den Hals. Als Ellen den Toten an der Schanze hängen sieht, erstarrt sie in Panik. Sie kennt das Opfer. Erst vor kurzem ist sie in den Ort ihrer Kindheit am Rande der Alpen zurückgekehrt. Ein schreckliches Verbrechen zwang Ellen vor vielen Jahren zur Flucht. Der grausame Fund reißt die alte Wunde wieder auf. Ist es Zufall, dass der Mord ausgerechnet jetzt geschieht? Wie lange dauert es, bis jemand erkennt, dass Ellen das stärkste Motiv hat? Unbezahlte Werbung. Rezensionsexemplar. #DieSchanze #NetGalleyDE
Interessant, aber auch zu viel des Ganzen…
**** Worum geht es? **** Ellen wollte nie zurückkehren, doch nun scheint die Zeit reif. Als Ärztin möchte sie ihre ehemaligen Nachbarn unterstützen, doch bevor es soweit kommt, tritt schon der erste Tod ein – direkt an der Schanze. Zufall oder Mord? Ellen scheint zu wissen, wer als Nächstes dran sein wird. Doch woher? Was ist damals passiert, weswegen sie nie zurückkehren wollte? **** Mein Eindruck **** Eine interessante Idee, die außergewöhnlich entwickelt und umgesetzt wurde, mich jedoch zu Beginn nicht ganz fesseln konnte. In der Mitte gefiel mir das Buch tatsächlich ziemlich gut, doch zum Ende hin wurde es mir einfach zu viel: zu dramatisch, zu gezwungen, zu viele involvierte Figuren und alles auf so engem Raum. Mich konnte das leider nicht überzeugen. Der Schreibstil war angenehm und kurzweilig. Ich kam schnell voran und konnte mir vor allem die Schanze sehr gut vorstellen. Die relevanten Momente mit der Protagonistin gingen mir unter die Haut. Letztlich war es das auch schon – wenige besondere Ecken, mehr ein großes Ganzes, das für mich nicht ganz stimmig war. Gut unterhalten wurde ich trotzdem. Für zwischendurch ganz nett. **** Empfehlung? **** Ein Thriller, der mehr für zwischendurch ist, als um wirkliche Schockmomente und spannende Handlungen zu erzeugen. Man kann hier gut abschalten, und manchmal ist genau das ja auch das Richtige.
Gutes Drama
Die Geschichte handelt von Ellen, die nach langer Zeit wieder in ihr Heimatdorf zurückkehrt, das sie aus guten Gründen verlassen hatte. Direkt nach ihrer Ankunft wird ein Dorfbewohner ermordet aufgefunden. Den Titel finde ich gut gewählt. Auch das Cover ist passend, obwohl ich es eher austauschbar finde. Ich finde, das hätte ohne die grünen Elemente besser funktioniert. Die Geschichte fand ich richtig gut und ich war sofort mittendrin. Die Atmosphäre ist so gut beschrieben, dass ich manchmal das Gefühl hatte, vor Ort zu sein. Allerdings ist die Geschichte weniger ein Thriller als mehr ein Drama. Ja, es geht um den Mord, aber viel mehr geht es um Ellens Geschichte und wie es ihr und anderen Personen damals und heute ergangen ist. Das war richtig gut und dramatisch erzählt. Den Fall und die Auflösung fand ich in Ordnung, aber nicht so gut gelungen wie den Rest der Geschichte. Insgesamt eine dramatische Geschichte, aber mehr aufgrund der Hintergründe als aufgrund des Falls an sich. Eine klare Leseempfehlung für Leser*innen, die solche Geschichten mögen.
Sehr spannend
Ellen kommt in ihre Heimatstadt zurück um eine Arztpraxis zu übernehmen. Nach kurzer Ueit wird ein Toter gefunden, ein paar Tage später ein weiterer übel zugerichteter Tote. Beide Tote stehen in Verbindung mit Ellens Vergewalting damals auf dem Abiball. Ellen macht sich auf die Suche nach dem Mörder gerät in gefährliche Situationen.
Eher lahm
Zu Beginn lernen wir die Hauptprotagonistin Ellen kennen, sie ist Ärztin und hat sich kürzlich von ihrem Freund getrennt, es ergibt sich die Chance eine Hausarzt Praxis in ihrem Heimatdorf zu übernehmen,am Abend ihrer Ankunft wird ein toter an der Skischanze gefunden, das merkwürdige ist sie kennt den Toten, die Ereignisse überschlagen sich, was genau ist hier los und wie hängt das ganze mit Ellen zusammen, ich fand die Story am Anfang sehr träge, was sich allerdings nur minimal verbessert hat, der Plot was für mich eher vorhersehbar, und eher lahm, die Story hätte eigentlich sehr hohes potenzial gehabt, hat mich aber eher gelangweilt, die Settings allerdings waren phänomenal dargestellt, ich konnte mich an jeden einzelnen Schauplatz hinein denken, das Finale allerdings hat mir sehr gut gefallen.
Die Schanze – Ein Thriller wie eine unaufhaltsame Lawine, die alles und jeden mitreißt. So wurde das Debüt von Lars Metz angekündigt. Dazu das phantastische Cover des Einbands. Hält die Geschichte was sie verspricht? Ganz klar, ja. Die Geschichte beginnt gleich sehr spannend. Mit einem elektrischen Viehtreiber wird der Sohn des Bürgermeisters zur Schanze getrieben. Hoch oben wird er mit einem Seil um den Hals hinab gestoßen. Währenddessen kehrt Ellen, Ärztin, an ihren Geburtsort zurück um die Allgemeinpraxis am Ort zu übernehmen. Kaum angekommen sieht Ellen das Opfer an der Schanze hängen. Sie kennt das Opfer. Vor Jahren zwang ein Verbrechen Ellen dazu, dem Ort den Rücken zu kehren. Der Mord reißt alte Wunden wieder auf. War es für Ellen ein Fehler zurückzukommen? Lars Metz erzählt eine düstere Geschichte über eine verschwiegene Ortsgemeinschaft. Man spürt beim Lesen gleich, dass diese etwas zu verschweigen haben. Die Geschichte ist klasse erzählt und hält einem beim Lesen in Atem. Der Schreibstil ist flüssig, verständlich und vor allem fesselnd.
Vorab: Ich habe das Buch als Hörbuch begonnen und dann als eBook zu Ende gelesen. Die Story selbst hat mich jetzt nicht direkt gefesselt, war aber durchaus so interessant, dass ich wissen wollte, ob ich mit meinen Vermutungen hinsichtlich des Täters richtig lag. Das Motiv des Mörders hat mich am Ende überrascht, insgesamt fand ich die Handlung aber eher konstruiert und teilweise voraussehbar. Und der Sprecher des Hörbuches hat es (für mich) streckenweise sehr langatmig gemacht; als ich dann dazu übergegangen bin selbst zu lesen, war es besser. Worum geht es. Eine junge Ärztin kommt nach einer gescheiterten Beziehung zurück in ihr Heimatdorf in Süddeutschland, um dort eine Allgemeinarzt-Praxis zu übernehmen. Sie wagt also nicht nur den Schritt von der Großstadt (Hamburg) zurück ins dörfliche Leben, sondern wechselt von der Klinik (UKE) in die Niederlassung. Damit nicht genug, stellt sie sich gleichzeitig der Vergangenheit; denn irgendein furchtbares Erlebnis hat sie nach der Schule aus dem Dorf fliehen lassen. Ich will nicht vorgreifen, daher gehe ich nicht weiter darauf ein (der aufmerksame Leser kommt aber sehr schnell darauf, worum es ging). Just am Tag ihrer Ankunft findet der Ex-Polizist Haußer eine Leiche, die an einer Skischanze aufgehängt wurde; und bei dieser Leiche handelt es sich um den jüngsten Sohn des Bürgermeisters. Und dieser hat - wie auch sein älterer Bruder - etwas zu tun, mit dem besagten Erlebnis der Ärztin. Und nun stellt sich die Frage, wer - abgesehen von der Ärztin - ein Motiv für den Mord hat. Und welchen Zweck der Mörder mit seiner Tat verfolgt. An der Seite eines Reporters der Dorfzeitung versucht die Ärztin genau dies herauszufinden - und erhält plötzlich vom Mörder (?) Textnachrichten, in denen er ihr erklärt, dass er alles nur für sie tut. Die Story ist simpel aber durchaus spannend; die Charaktere jedoch teilweise zu überladen. Der Reporter, den seine große Liebe verlassen hat, der „alte Praxisinhaber“, der nicht zur vereinbarten Praxisübergabe erscheint, der Ex-Polizist, dessen Frau pflegebedürftig kurz vor dem Tod steht, und der ein schlechtes Gewissen sowie besondere Sex-Vorlieben hat, der von sich sehr eingenommene Ski-Verleiher, der fast verschrobene Schwager, die aufopfernde Schwester, der unversöhnliche - ebenfalls pflegebedürftige - Vater und der korrupte Bürgermeister (Vater des ersten Opfers) sowie die Sprechstundenhilfe des „alten Arztes“, welche mit der Praxis übernommen werden musste und ebenfalls ein paar Geheimnisse zu haben scheint. Und dann ist da noch der Mörder, den man bei seinen brutalen Morden begleitet. Für mich alles etwas überfrachtet und - wie bereits geschrieben - recht konstruiert; nicht gerade verlorene Lesezeit und für den Krimifan sicherlich lesenswert, ohne einen aber groß umzuhauen.
Eine Rückkehr und Geheimnisse, die am Abgrund lauern
Auf dieses Buch habe ich sehr hingefiebert, denn die Leseprobe und der Anfang des Buches hatten mir schon echte Gänsehautmomente beschert. Die Tat aus der Sicht des Mörders zu lesen hat bei mir dafür gesorgt, dass sich die Nackenhaare aufstellten und ich das Licht nicht ausmachen wollte. Das war echt sehr unheimlich und packend geschildert. Als die Ärztin Ellen Roth zurück an den Ort ihrer Kindheit kommt um eine Hausarztpraxis zu übernehmen, hofft sie auf einen Neuanfang. Doch genau hier, lauern doch so manch tiefe Geheimnisse, an die man sich nicht mehr erinnern möchte. Als dann gleich an ihrem ersten Tag auch noch ein Toter, den Ellen aus ihrer Vergangenheit kennt, an der Schanze aufgefunden wird, der wie eine Trophäe dort hängt, wird schnell klar, dass die Dämonen die Vergangenheit nicht so einfach vergessen….. Der Schreibstil des Autors hat mich weiter durch die Seiten fliegen lassen. Doch während der Prolog mich voller Wucht mitgerissen hat, geht es dann eher ein plätschernd weiter, da man Ellen in ihr neues Leben begleitet. Der Autor hat sie gut beschrieben und das abtauchen in ihr Leben gelingt mühelos. Auf die Schatten ihre Vergangenheit wurde von Anfang an immer wieder drauf angespielt und doch erst viel später so richtig angesprochen. Und obwohl man es doch ahnte und schockierte mich das vergangene Geschehen doch sehr. Alle weiteren Dorfbewohner wurden auch sehr gut beschrieben und wurden greifbar, doch sympathisch, waren mir doch nur zwei, Merab und der Neffe von Ellen. Und so mancher hatte seine Geheimnisse, die an menschlicher Grausamkeit kaum zu überbieten sind. Während Ellen in ihren neuen Lebensabschnitt eintaucht, tauchen immer wieder neue Entwicklungen auf, die den Spannungsbogen nach einer kurzen Tieffahrt wieder so ordentlich anheizen. Während ich von Anfang an, einen Verdächtigen hatte, musste ich am Ende doch zugeben, dass ich da doch ein wenig falsch lag. Lars Menz hat dem Leser einen Thriller präsentiert, der die Schattenseite von einem Dorfleben durchleuchtet und mich nachdenklich gestimmt hat. Wie hätte ich an manch einer Stelle reagiert? Ist Schweigen manchmal Gold um andere zu schützen? Oder ist es nicht doch besser den steinigeren Weg zu nehmen um andere ins Licht zu zerren? Von Merab würde ich gerne mehr lesen und bin gespannt auf neue Werke des Autors Fazit: 4 Sterne für einen spannenden Thriller
🎿❄️🚠
Die Ärztin Ellen Roth übernimmt eine Hausarztpraxis in ihrem Heimatstädtchen, welchem sie nach dem Abitur schnell entflohen ist. Als sie dort ankommt, geschieht ein grausamer Mord – und sie hätte das stärkste Motiv. Im Laufe der Geschichte wird man zudem in die Hintergründe ihrer Flucht eingeweiht. Lars Menz beschreibt in seinem ersten Thriller eindrucksvoll die innere Welt der Protagonisten in dem kleinen Städtchen. Ein spannendes Buch – perfekt für kalte Winternächte, insbesondere für Skifans.





















































