Kinderklinik Weißensee – Geteilte Träume (Die Kinderärztin 4)

Kinderklinik Weißensee – Geteilte Träume (Die Kinderärztin 4)

Softcover
4.4111

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Description

Der langersehnte vierte Band der Kinderklinik Weißensee

Berlin-Weißensee, 1948: Elisabeth „Lissi“ Vogel kann es kaum erwarten, als Assistenzärztin an der Kinderklinik Weißensee endlich in die Fußstapfen ihrer Tante Marlene zu treten. Doch der Klinikdirektor schätzt die begabte, junge Frau wegen ihres verformten Beines, das von einer überstandenen Kinderlähmung herrührt, gering. Außerdem legt er ihr immer neue Steine in den Weg. Aber Lissi lässt sich so schnell nicht einschüchtern, genauso wie ihre Tante Marlene. Die musste in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Westberlin fliehen und dort bei null anfangen. Als sich in Berlin Fälle von Kinderlähmung häufen, wird die frisch verliebte Lissi plötzlich mit ihrer größten Angst konfrontiert und verliert den Mut, für ihre kleinen Patienten und für den Mann ihres Herzens zu kämpfen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
512
Price
13.40 €

Author Description

Antonia Blum lebte längere Zeit in Berlin, ohne den Weißen See dort je gesehen zu haben. Erst Jahre später, nachdem sie die Hauptstadt längst verlassen hatte, entdeckte sie durch einen Zufall die Ruine der einstigen Kinderklinik in Weißensee und kommt seitdem von dem Ort und seiner bewegten Geschichte nicht mehr los. Heute fährt Antonia nicht nur zum Spazierengehen immer wieder an den Weißen See, der dem Berliner Stadtteil seinen Namen gab. Sie ist überzeugt, dass dort ein Tor in die Vergangenheit existiert.

Posts

32
All
5

Zwei Systeme prallen aufeinander und entzweien Geschwister

Mit dem vierten Band endet für mich eine Reihe, die mich über Wochen begleitet und berührt hat – und ich gebe zu: Ich bin todtraurig, dass es vorbei ist. Antonia Blum hat mit Kinderklinik Weißensee etwas geschaffen, das weit über eine einfache Romanreihe hinausgeht. Für mich war es eine emotionale Reise voller Nähe, Wärme, aber auch Schmerz und Konflikte, die mich nicht loslassen werden. Schon die ersten drei Bände haben mich tief bewegt. Ich habe so oft schlucken müssen, weil die Geschichten von Marlene, Emma und all den anderen Figuren so nah an meinem Herzen waren. Doch Band 4, Geteilte Träume, hat noch einmal alles übertroffen. Er ist intensiv, ergreifend und gleichzeitig sehr schmerzhaft. Besonders schwer ist mir gefallen, mitzuerleben, wie die enge Beziehung zwischen den Schwestern Marlene und Emma in diesem Band brüchig wurde. Diese beiden Frauen, die sich in den ersten drei Teilen so sehr unterstützt und getragen haben, driften hier auseinander. Das hat mich beim Lesen richtig getroffen – denn gerade die besondere Verbindung zwischen Schwestern ist keine einfache Freundschaft, sondern ein Band, das noch tiefer geht. Und dann Elisabeth. Emmas Tochter, die durch Kinderlähmung eine Behinderung hat. Ihre Geschichte hat mich zutiefst bewegt. Zu sehen, wie sie trotz aller Schwierigkeiten versucht, sich als Ärztin zu behaupten, war für mich ein kraftvolles Zeichen von Mut, Stärke und Selbstbehauptung. Elisabeth verkörpert, dass das Leben uns Grenzen setzt, aber dass man selbst entscheidet, wie man mit diesen Grenzen umgeht. Hinzu kommt die große historische Kulisse: das Aufeinanderprallen von Kapitalismus und Sozialismus. Antonia Blum zeigt dabei keine einfache Schwarz-Weiß-Malerei, sondern legt die Fehler, Brüche und Hoffnungen beider Systeme offen. Gerade dieses Spannungsfeld hat die Figuren noch realer und lebendiger wirken lassen, weil sie inmitten dieser politischen Kräfte um ihre Träume, Überzeugungen und Beziehungen kämpfen müssen. Beim Lesen war ich immer wieder an einem Punkt, an dem mir Tränen in den Augen standen. Ich bin ein sehr emotionaler Leser – aber selten hat mich eine Reihe so konsequent zum Nachdenken und Mitfühlen gebracht. Für mich bleibt nach vier Bänden eine ganz klare Botschaft: Frauen, die für ihren Beruf, ihre Leidenschaft und ihre Überzeugungen kämpfen, sind unverzichtbar. Sie sind ein Gewinn für die Welt – und das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Leider ist es das in unserer heutigen Zeit noch nicht überall, und genau deshalb sind solche Geschichten so wichtig. 👉 Fazit: Kinderklinik Weißensee ist eine Reihe, die ich niemals vergessen werde. Sie hat mich berührt, bewegt, zum Weinen gebracht, aber auch voller Bewunderung zurückgelassen. Wer Bücher liebt, die historische Tiefe mit emotionaler Wucht verbinden, der sollte unbedingt zu dieser Reihe greifen. 🌟 Empfehlung? Ein absolut klares JA! Und vielleicht noch ein ganz persönliches Schlusswort: Da ich selbst im System des Sozialismus groß geworden bin, hat mich diese Geschichte noch einmal auf eine besondere Weise gepackt. Viele Themen, die Antonia Blum so eindrücklich schildert, sind mir nicht nur literarisch, sondern auch aus Erinnerungen und eigenen Erfahrungen vertraut – und genau das macht diese Reihe für mich zu einem ganz besonderen Leseerlebnis.

4

In der 4 bändigen Reihe" Kinderklinik Weißensee", begleiten wir Marlene und Emilia von Kindheit bis ins Alter. Die Serie beginnt noch vor dem 1. Weltkrieg und endet nach dem zweiten Weltkrieg, wo sehr anschaulich die Situation des in West- und Ostzonen aufgeteilten Berlins beschrieben wird. Beide Schwestern finden in der Kinderklinik Weißensee ihre Berufung und arbeiten dort mit Herz und Seele. Sehr interessant war es hier auch die medizinischen Fortschritte mitzuerleben. Zwischendurch war es auch mal recht kitschig und schnulzig, was zu so einer Geschichte aber irgendwie auch passt. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und ließ sich gut lesen. Die Charaktere und deren Entwicklung habe ich gerne begleitet. Insgesamt eine unterhaltsame Buchreihe.

4.5

Ach wie schade, dass ich mich nun von den Protagonist:innen verabschieden muss. Diese Reihe voller fundiert recherchierter Medizingeschichte, eingebettet in das spannende Leben zweier Schwestern, hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Dieser letzte Teil gewährt zudem einen kurzen Einblick in die tiergestütze und die Musiktherapie.

5

Eigentlich der Abschlussband, für mich jedoch das erste Buch aus der Reihe. 1948-1950: Marlene und Emma arbeiten seit 1911 in der Kinderklinik, Marlene ist Ärztin, Emma Pflegedienstleiterin. Die Klinik liegt in der sowjetischen Besatzungszone. Nachdem Marlene und Max enteignet wurden, fliehen sie mit ihrer Tochter Katharina nach Charlottenburg. Emmas Mann Kurt ist Journalist, er wird von der Parteipolizei abgemahnt, da er in seinen Artikeln das System kritisiert. Trotzdem glaubt Emma weiterhin an den Sozialismus. Aufgrund ihrer unterschiedlichen politischen Ansichten entzweien sich die Schwestern. Wir erfahren auch viel über Emmas Tochter Lissi, die frisch gebackene Kinderärztin ist. Die Polio-Epidemie zehrt an ihren Kräften, ihr Herz verliert sie an einen Kollegen. Von mir eine große Leseempfehlung für LeserInnen von historischen Romanen. Das Buch endet mit der Gründung der DDR.

3

Jetzt ist Ende, gut so😃

Der vierte Band ist für mich der schwächste, es geht um die Nachkriegszeit. Interessant fand ich die Teilung Berlins nach Ost und West. Aber generell fand ich es ziemlich zäh und teilweise zu lang. Drei Bände hätten für mich gereicht.

4

Ein krönender Abschluss einer wirklich tollen Reihe. Dieser finale Band spielt im Berlin der Nachkriegszeit und handelt von den Problemen dieser Zeit. Die Polio-Thematik fand ich wahnsinnig interessant. Aber auch die persönlichen Entwicklungen der Charaktere konnten mich gut unterhalten. Schade, dass diese Reihe nun zuende ist. Mir ist die Kinderklinik Weißensee und all ihre kleinen Patienten und Mitarbeitenden sehr ans Herz gewachsen.

4

Geteilte Träume – wenn Hoffnung und Angst in der Kinderklinik zusammentreffen

Auch Teil 4 der Buchreihe von Antonia Blum verzaubert den Leser. Die Geschichte von Emma und Marlene geht weiter und stößt auf erneute Schwierigkeiten. Die Trennung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg bringt die Schwestern an ihre Grenzen. In diesem Teil erhält auch Lissi Vogel, die Tochter von Emma eine ganz besondere Bühne. Dieses Buch zu lesen hat wieder großen Spaß gemacht, jedoch gab es meiner persönlichen Meinung nach, ein paar zu viele Handlungsstränge und auch zu viele verschiedene Protagonisten. Trotzdem ein schöner Abschluss der Reihe.

4

Ein letztes Mal Kinderklinik Weißensee

Band 4 der Weißensee Reihe startete 💪 stark. Ich war froh über das letzte Wiederlesen mit Marlene, Emma und ihren Familien sowie der Ärzteschaft der Kinderklinik. Allerdings muss Marlene nach dem Krieg in einer Nacht und Nebelaktion nach Westberlin flüchten. Den späteren Twist zwischen beiden Schwestern fand ich anstrengend. Auch das Ende hätte ich mir für den Abschlussband "besser" vorgestellt bzw. hat die Autorin in den anderen Bänden bewiesen, dass sie andere Enden kreieren kann, deshalb war ich hier etwas antäuscht, denn es plätscherte so dahin. Alles in allem jedoch eine tolle Reihe und ich werde die Kinderklinik Weißensee vermissen.

4

Ein toller finaler Band! Echt schade, dass die Reihe jetzt zu Ende ist. Die Geschichte spielt diesmal in der spannenden Nachkriegszeit und hat wieder eine sehr interessante medizinische Thematik (Polio/Kinderlähmung). Das bei der Therapie der Kinder auch Tiere eingesetzt wurden mochte ich sehr. Tiere sind für unsere Gesundheit (physisch & psychisch) sehr hilfreich - damals wie heute! Es war schön alle liebgewordenen Charaktere wiederzusehen. Leider ist es nicht für alle so gut gelaufen und einiges unschöne ist passiert. Das Ende hat mir gefallen und besonders das Nachwort der Autorin fand ich sehr lesens- bzw. hörenswert. Ein paar kleine Schwächen hatte der Roman für mich, deshalb einen Sternabzug. Aber alles im allem ist es eine wirklich tolle Reihe, die mich sehr gut unterhalten hat und die Sprecherin hat definitiv dazubeigetragen.

4.5

4. und letzter Teil der Reihe um die Kinderklinik Weißensee und die Schwestern Marlene und Emma. Ich habe alle Teile mit Freude gelesen, dieses Finale spielt nach dem Krieg im gespaltenen Berlin. Eine große Rolle spielt der Kampf gegen Polio sowie die politische Situation in der späteren DDR. Ich habe auch diesen Teil geliebt, ein klein wenig schwächer als die anderen Teile war es für mich. Aber trotzdem gebe ich von ganzem Herzen eine Leseempfehlung für diesen unterhaltsamen Blick in unsere Geschichte.

5

Ganz wundervolle Buchreihe, von Band 1 bis Band 4, super zu lesen.

5

Super Abschluss einer tollen Reihe!

Die Kinderklinik Weißensee Reihe hat mich vom ersten Buch an fasziniert! Da fiel die Wartezeit von oft über 1 Jahr zwischen den Büchern sehr schwer.....Ich bin ein wenig traurig, dass die Geschichte nun zu Ende geht! Aber ich kann sie jedem empfehlen der sich für Geschichten über Zusammenhalt, Familie, Herz und die Entstehung von medizinischen Errungenschaften interessiert!

5

Zwischen Hoffnung und Grenze: Der bewegende Abschluss der Kinderklinik-Saga

„Geteilte Träume“ ist ein gefühlvoller, gut recherchierter Abschied der Saga – ideal für Fans historischer Familiendramen mit medizinischem Hintergrund. Der tiefe Einblick in Alltag und Politik der Nachkriegszeit, verbunden mit starken Charakteren, weist wenige Schwächen im Erzählaufbau auf. Lissi als neue Hauptfigur stärkt den Generationenbezug und schließt den Kreis zur Geschichte von Marlene.

4

Ein gelungener Reihenabschluss! 👍🏼

5

Schönes Ende dieser Reihe. Nachdem der 3. Band für mich etwas geschwächelt hat, ging es im letzten Buch wieder ordentlich die Spannungskurve hinauf. Die allermeisten Charaktere kannte man schon, was den Einstieg auch ein Jahr nach dem Lesen des 3. Buches leicht machte. Die Geschichte war spannend, tragisch, herzlich und historisch packend. Wie schön 🙃

4

Ein schöner Abschluss der Reihe!Dieser Teil konnte mich nicht ganz überzeugen! Mir war die Liebesgeschichte zu sehr im Vordergrund und für mich nicht so emotional wie die anderen :) Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten kommt aber nicht ganz an die Vorgänger heran.

5

Ein schöner Abschluss der Reihe- mit lieb gewonnenen Charakteren, die der Leser nun ziehen lassen muss. Ein interessanter Einblick in das Leben der damaligen Zeit und der Herausforderung, der sich die Charakteren stellen mussten Großartige Unterhaltung

4

Ein wirklich schöner Abschluss der Reihe. Sicherlich keine hohe literarische Meisterleistung, aber ich mochte die Geschichte und die Protagonisten. Ein schönes Buch für gemütliche Lesestunden.

5

Sehr emotionaler und würdiger Abschluss einer ganz tollen Reihe. Sehr empfehlenswert

5

Ein gelungener Abschluss für die Kinderklinik Weißensee.

4

Der zweite Weltkrieg ist vorbei, doch der Krieg hat vieles verändert, nicht nur die Menschen, sondern auch Berlin. Streitigkeiten führen dazu, dass Ost und West geteilt werden, Zwangsenteignungen und Haftstrafen trennen Familien. So auch die Ärztin Marlene, die in einer Nacht und Nebelaktion nach Westberlin flüchten muss und dort von weiteren Schicksalsschlägen getroffen wird. Währenddessen sind ihre Schwester Emma und deren Tochter Lissi, die als Assistenzärztin in der Kinderklinik Weißensee beginnt, nicht nur mit dem Zerfall des Gebäudes beschäftigt, sondern auch mit den ersten Poliofällen konfrontiert, die immer größere Ausmaße annehmen. Das belastet sie selber, da auch sie von dieser Krankheit gezeichnet ist. Glücksgefühle, Zweifel, Streitigkeiten und familiäre Problemen wechseln sich ab und im Ärztealltag gibt es so einige Zwischenfälle und Misserfolge. Gerade die engagierte Lissi, die ihren kleinen Patienten den Klinikaufenthalt mit spannenden Geschichten, Musik und Tiertherapie angenehmer machen möchte, merkt schnell, dass nicht alles so glatt und unkompliziert verläuft, sowohl in Sachen Liebe als auch im gesundheitlichen Bereich, so dass schon bald Hoffnungen und Träume in weite Ferne rücken. Was für ein schöner Abschluss dieser Kinderkrankenhaus Reihe, der mit vielen Aufs und Abs, Abschieden, schönen und traurigen Momenten, Enttäuschungen und etlichen Überraschungen endet. Man erlebt Charaktere, die trotz aller Stärke und Souveränität auch Schwächen zeigen, sich selbst im Weg stehen und erst durch viele Unglücke merken, was Familie, Freundschaft und Zusammenhalt ausmacht, selbst wenn Meinungen auseinander gehen. Genau diese Entwicklung macht sie auf ihre unperfekte Art so liebenswert, auch wenn man ab und zu den Kopf schüttelt, weil sie sich so kindisch, trotzig und uneinsichtig verhalten. Die Mischung zwischen Klinikalltag, der medizinischen Entwicklung und Forschung, der politischen Veränderungen und Trennung zwischen BRD und DDR hat die Autorin klasse in diese wundervolle, gefühlvolle und bewegende Geschichte mit all ihren verschiedenen Persönlichkeiten eingebunden. Irgendwie will man noch gar nicht Abschied nehmen, hat man sich im Laufe der Zeit doch wie ein Teil der Geschichte gefühlt, mit den kleinen Patienten gelacht, geweint, gehofft und gebangt und dabei die großen und kleinen Helden ins Herz geschlossen. Eine empfehlenswerte Reihe die man eigentlich nicht beenden möchte. Erlebe Beppo und Paulinchen, Rita und Rolf und natürlich unsere Romanlieblinge Marlene und Emma in dem großen Finale der Kinderklinik Weißensee.

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5

Was für ein gelungener Abschluss der Reihe um die Kinderklinik. Es ist so viel passiert und ich habe es geliebt die Charaktere wieder zu treffen.

5

Darum geht es: Berlin-Weißensee, 1948: Emmas Tochter Elisabeth, genannt Lissi ist als Assistenzärztin in der Kinderklinik Weißensee mit der Behandlung der kleinen Patienten mit Leib und Seele dabei. Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und Berlin ist in Besatzerzonen aufgeteilt. Lissi möchte so gerne, durch den Einsatz von Bauernhoftieren bei der Behandlung der Kleinsten, den Kindern Mut, Kraft und Hoffnung geben. Allerdings hält der neue Klinikdirektor davon nichts. Mein Leseeindruck: Der Schreibstil von Antonia Blum ist wie gewohnt sehr flüssig, authentisch und anschaulich. Meine Vorfreude auf den Abschlussband war riesig, und ich wurde nicht enttäuscht. Optisch passt der Roman perfekt zu der gesamten Reihe. Obwohl wir einen Zeitsprung von 17 Jahren zum vorherigen Band haben, war ich trotzdem nach nur wenigen Seiten wieder mitten im Geschehen und fand es fesselnd. Alles war sehr vertraut beim Lesen und ich habe es sehr genossen, in die Geschichte abzutauchen. Bei den Schwestern Emma und Marlene liegt so einiges im Argen. Ich habe mit den beiden Frauen gelitten, gebangt und gehofft. Die bildhaften Beschreibungen machen den Roman zu einer besonderen Geschichte. Die gesellschaftlichen Entwicklungen in Ost und West sind hervorragend recherchiert. Ein wunderbarer Abschluss, den ich von der ersten bis zur letzten Seite gerne gelesen habe und uneingeschränkt empfehlen kann. Fazit: 5/5 ⭐️ Grandioser Abschlussband voller Höhen und Tiefen!

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4

Sehr angenehme Reihe, die durch die emotionale und informative Zeit der Kinderklinik führt.

4.5

Grandioser Abschluss der Kinderklinik Weißensee Reihe von Antonia Blum. Die Tatsache, dass ich in knapp 24 Stunden dieses doch etwas dickere Buch durch hatte, spricht für sich. Ich habe mitgelitten, getrauert, war wütend und hab mich gefreut. Genauso stelle ich mir ein gutes Buch vor. Zu 5 Sternen hat es nicht ganz gereicht, weil mir ein paar Kleinigkeiten nicht ganz so gefallen haben, aber das ist Jammern auf seeeehr hohem Niveau.

4

Auch dieses Buch fand ich wieder spannend und leicht zu lesen. Leider gibt es das Kinderkrankenhaus Weißensee nicht mehr, es steht hier nur noch als Ruine. Aber ich kann, dank der Bücher mir gut vorstellen, wie es da so war.

5

Auch in diesem Teil der Reihe hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Es ist schon auf den ersten Seiten wieder spannend. Sowohl in der Klinik gibt es interessante neue Fälle, tolle Ärzte und Patienten, aber auch schöne neue Projekte, die ins Leben gerufen werden. Auch auf der politischen Ebene gibt es viele neue Herausforderungen, die die Charaktere sich stellen müssen und auch den Klinikalltag für alle stark beeinflusst. Familiär ist auch einiges bei den Schwestern los. Dennoch versuchen alle sich nicht unterkriegen zu lassen, trotz der schlimmen Schicksalsschlägen, die sie sich stellen müssen. Der Zusammenhalt aller ist besonders gefragt und dennoch in vielen Situationen alles andere als einfach. Zwischenzeitlich droht alles zu zerbrechen. Das Buchcover hat mir quch bei diesem Teil sehr gut gefallen, weil es zu den anderen Büchern der Reihe passt. Ein schöner Hingucker im Regal. Ich werde das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

4

Ein wirklich gelungener Abschluss der Reihe! Ich bin fast ein bisschen traurig, dass es jetzt vorbei ist. Dieses Mal spielt die Geschichte in der Nachkriegszeit und greift ein spannendes, medizinisches Thema auf: Polio und der Einsatz von Tieren in der Therapie – das fand ich richtig berührend und interessant. Es war schön, die vertrauten Charaktere wiederzutreffen, auch wenn nicht für alle alles gut ausgegangen ist. Zwar gab’s ein paar kleinere Schwächen, aber insgesamt war es ein starkes Finale. Nach dem etwas schwächeren dritten Band hat mich dieses Buch wieder mehr gepackt – spannend, emotional und historisch fesselnd. Eine tolle Reihe, die mich durchweg gut unterhalten hat!

5

Der vierte und letzte Band der Reihe Kinderklinik Weißensee spielt kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Lissi, die Tochter von Emma, ist dieses Mal die Protagonistin - dennoch kommen die Schwestern Emma und Marlene nicht zu kurz. Lissi beginnt ihre Tätigkeit als Assistenzärztin in der Kinderklinik und stößt dabei auf einige Herausforderungen. Auch wenn es nun bereits wieder eine Weile her ist, dass ich die ersten drei Bände der Serie gelesen haben, habe ich problemlos in die Geschichte hineingefunden. Die Vorgeschichte wird zwar nicht wiederholt, an wichtigen Punkten wird aber geschickt ohne zu nerven nochmals einzelnen erzählt. Man kann das Buch auch einzeln lesen - ich empfehle aber dennoch die gesamte Serie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um die Figuren auch kennenzulernen. Mir hat auch dieser Band wieder sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich mehr über die Krankheit Polio, die eine große Rolle in dem Buch spielt, zu erfahren. An keinem Punkt kam Langeweile vor, es gibt wie immer mehrere Handlungsstränge, die den Leser bei Laune halten: die Politik nach dem Zweiten Weltkrieg und die Teilung Berlins, Kinderkrankheiten, die erste große Liebe und die Schwierigkeiten ein Krankenhaus in der Nachkriegszeit zu führen sind nur ausgewählte davon. Auch wenn mir die Serie sehr gut gefallen hat, denke ich, dass tatsächlich ein guter Zeitpunkt für das Ende ist.

4

Schöner Abschluss der Reihe

5

Schönes und hoffnungsvolles Ende der Reihe

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