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Kinderklinik Weißensee - Jahre der Hoffnung von Antonia Blum Buch 2 von 4 Bei einem Krieg gibt es keine Gewinner
Ich bin ganz verliebt in diese Reihe, so authentisch, so emotionsgeladen, so grausam und doch so friedvoll. Wir sind nun im Jahr 1918 angelangt und Marlene kehrt nach ihrem Medizinstudium als Medizinalpraktikantin an die Kinderklinik Weißensee zurück. Ihrer Schwester Emma ist es gelungen, trotz unehelichen Kindes, ihre Stellung und ihren Stellenwert als Krankenschwester in der Klinik weiter auszubauen. Für beide Schwestern ist ihr Beruf tatsächlich auch ihre Berufung und sie versuchen bestmöglich ihr Privatleben mit dem Klinikleben zu vereinbaren. Die Zeiten sind hart, der 1. Weltkrieg ist immer noch nicht vorbei, alle sehnen sich nach Frieden, Millionen von Soldaten sind verletzt, gestorben oder vermisst. Die Frauen haben die Arbeit der Männer übernommen, damit die Versorgung gewährleistet ist. Antonia Blum nimmt viele Themen des damaligen Zeitgeschehens auf, die sie uns Lesern anschaulich, klar und fesselnd nahe bringt. Medizinische Themen wie Spanische Grippe, Typhus oder Rückenmarksverletzungen, gesellschaftliche Themen wie Stummfilme, ihre Filmstudios und Aufführungen und selbstverständlich auch politische Themen wie das Ende des Kaiserreichs, die Gründung der Weimarer Republik, das Frauenwahlrecht und der Versailler Friedensvertrag. Dieser Vetrag war für die Monarchisten und Nationalisten ein schlag ins Gesicht und es kam zu immer mehr Straßenschlachten gegen die Sozialdemokraten, die die Mehrheit in der Regierung hatten. Sehr beeindruckend fand ich die Abhandlung der psychischen Belastungen der Kriegsrückkehrer, demonstrativ und sehr empathisch. Was mir auch im Gedächtnis bleiben wird ist der Krankenfahrstuhl der durch eine Patientin dann in Rollstuhl umbenannt wird. Am Ende gabs auch wieder einen Cliffhanger, der das Weiterlesen der Reihe zum absoluten Muss macht. Ich freue mich drauf 🥰
Oct 2, 2025
Kinderklinik Weißensee - Jahre der Hoffnung von Antonia Blum Buch 2 von 4 Bei einem Krieg gibt es keine Gewinner
Ich bin ganz verliebt in diese Reihe, so authentisch, so emotionsgeladen, so grausam und doch so friedvoll. Wir sind nun im Jahr 1918 angelangt und Marlene kehrt nach ihrem Medizinstudium als Medizinalpraktikantin an die Kinderklinik Weißensee zurück. Ihrer Schwester Emma ist es gelungen, trotz unehelichen Kindes, ihre Stellung und ihren Stellenwert als Krankenschwester in der Klinik weiter auszubauen. Für beide Schwestern ist ihr Beruf tatsächlich auch ihre Berufung und sie versuchen bestmöglich ihr Privatleben mit dem Klinikleben zu vereinbaren. Die Zeiten sind hart, der 1. Weltkrieg ist immer noch nicht vorbei, alle sehnen sich nach Frieden, Millionen von Soldaten sind verletzt, gestorben oder vermisst. Die Frauen haben die Arbeit der Männer übernommen, damit die Versorgung gewährleistet ist. Antonia Blum nimmt viele Themen des damaligen Zeitgeschehens auf, die sie uns Lesern anschaulich, klar und fesselnd nahe bringt. Medizinische Themen wie Spanische Grippe, Typhus oder Rückenmarksverletzungen, gesellschaftliche Themen wie Stummfilme, ihre Filmstudios und Aufführungen und selbstverständlich auch politische Themen wie das Ende des Kaiserreichs, die Gründung der Weimarer Republik, das Frauenwahlrecht und der Versailler Friedensvertrag. Dieser Vetrag war für die Monarchisten und Nationalisten ein schlag ins Gesicht und es kam zu immer mehr Straßenschlachten gegen die Sozialdemokraten, die die Mehrheit in der Regierung hatten. Sehr beeindruckend fand ich die Abhandlung der psychischen Belastungen der Kriegsrückkehrer, demonstrativ und sehr empathisch. Was mir auch im Gedächtnis bleiben wird ist der Krankenfahrstuhl der durch eine Patientin dann in Rollstuhl umbenannt wird. Am Ende gabs auch wieder einen Cliffhanger, der das Weiterlesen der Reihe zum absoluten Muss macht. Ich freue mich drauf 🥰
Oct 2, 2025






