Im Nordlicht
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Description
Der zweite, berührende Band von Miriam Georgs «Nordwind»-Saga.
Hamburg, 1914. Alice’ kleine Tochter ist verschwunden! Die junge Mutter sucht überall nach Rosa. Vergeblich. Nur ihr unberechenbarer Ehemann Henk weiß, wo sie ist. Aber er schweigt. Weil Alice sich von ihm scheiden lassen will, benutzt er das Kind als Druckmittel. In ihrer Verzweiflung nimmt Alice eine Stelle als Dienstmädchen in der Villa von John Reeven an. Die Arbeit bei dem Anwalt ist ihre einzige Hoffnung, vor Gericht einen guten Eindruck zu machen.
Seine Familie, seine Verlobung, das Vermögen – alles um John herum zerfällt. Die Hochzeit steht kurz bevor. Aber wie kann er, mit Alice täglich vor Augen, eine Vernunftehe mit Evelyn eingehen?
Unaufhaltbar wächst die Liebe zwischen Alice und John, doch eine Verbindung zwischen ihnen ist ausgeschlossen. Ihre Welten sind zu verschieden. Und John ahnt nichts von Alice‘ Vergangenheit, die sie mit aller Macht vor ihm verborgen hält …
«Miriam Georg gehört zu den wenigen Autorinnen, denen das Kunststück gelingt, Fakten und Fiktion auf unterhaltsame Weise zusammenzubringen.»
Westfälischer Anzeiger
Book Information
Author Description
MIRIAM GEORG, geboren 1987, ist die Autorin des Erfolgs-Zweiteilers Elbleuchten und Elbstürme. Beide Bände der hanseatischen Familiensaga wurden von den Leser:innen gefeiert und entwickelten sich rasant zum Überraschungserfolg des Jahres. Mit der Dilogie Das Tor zur Welt sowie ihrer Nordwind-Saga schrieb sie sich noch tiefer in die Herzen ihrer Leser:innen und etablierte sich fest auf den obersten Rängen der Bestsellerliste. Die Autorin hat einen Studienabschluss in Europäischer Literatur sowie einen Master mit dem Schwerpunkt Native American Literature. Wenn sie nicht gerade reist, lebt sie mit ihrer gehörlosen Hündin Rosali und ihrer Büchersammlung in Berlin-Neukölln.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich bin wohl einige der wenigen der der 2. Band tatsächlich besser gefallen hat. Man hat viel mehr über die Probleme aller Familienmitglieder erfahren, was das Buch für mich interessanter gemacht hat. Die Geschichte ist emotional gut erzählt. Insgesamt ein lesenswerter Roman, aber man sollte vorher den 1. Teil lesen.

Authentisch, dramatisch und spannend.
Da ist er endlich, der zweite Band der Nordwind-Saga. Nachdem mir der erste Band unglaublich gut gefallen hat, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und auch wenn ich ein paar wenige Kritikpunkte habe, fand ich es wieder toll! Jeder im ersten Band eingeführte Charakter bekommt hier seine Fortsetzung. Auch wenn es hier und da etwas viel wirkte und das Hauptaugenmerk etwas aus dem Fokus geraten ist, so fand ich es spannend, jedem einzelnen Charakter zu folgen, egal wie hart und tragisch die Geschichten verlaufen sind. Schade fand ich wiederum, dass der immer angedeutete erste Weltkrieg kaum Platz gefunden hat. Bei dem Attentat auf den Thronfolger Österreich-Ungarns in Sarajevo war ich gespannt, wie es weitergeht, aber das hätte wohl den Rahmen gesprengt. Genug gemeckert. Ich fand das Buch wieder erstklassig geschrieben, die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, verletzlich, aber stark und die Thematiken sind nicht ohne. So kam es immer wieder zu wirklich heftigen Momenten, bei denen ich schlucken musste, da die Charaktere fast schon zu viel durchmachen müssen. Authentisch, dramatisch und spannend. So wünsche ich mir meine historischen Romane, auch wenn ich Band 1 etwas mehr mochte.

Steht Teil 1 in nichts nach - habe es verschlungen
Auch der zweite Teil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Die Geschichte sorgt durchgehend für Gänsehaut und bleibt konstant spannend, ohne an Intensität zu verlieren. Die Sprache der Autorin ist so bildhaft und atmosphärisch, dass man das Gefühl hat, einen Film zu sehen statt ein Buch zu lesen. Besonders beeindruckend fand ich, wie nah man Alice kommt. Ihre Gedanken, Gefühle und inneren Kämpfe sind so authentisch beschrieben, dass man sich ihr sehr verbunden fühlt und jede Emotion mit ihr teilt. Wenn man einen kleinen Kritikpunkt nennen möchte, dann höchstens die Entwicklung rund um Blanche und Julius. Ohne spoilern zu wollen, wirkten die vielen Ergebnisse und Auflösungen gegen Ende stellenweise etwas zu viel auf einmal. Das ändert jedoch nichts an der starken Gesamtwirkung der Geschichte! Insgesamt eine wunderschöner Zweiteiler, wenn auch sehr traurige und dramatische Geschichte, die mich noch ein wenig beschäftigen wird. Ich werde definitiv weitere Bücher dieser Autorin lesen – ihre Art zu schreiben ist außergewöhnlich und mitreißend. 🍀🙏
„Am Horizont ballten sich schwere Wolken zusammen. Sie spürte, wie die Böen auch an ihr zu zerren begannen, ihre Haare packten, gierig an ihnen zogen. Mit einem Schaudern drückte Alice Rosa an sich. Dieses Mal nicht, dachte sie. Dieses Mal kriegst du uns nicht. (Zitat aus „Im Nordlicht“ auf Seite 406 vom # PocketBook)
…. ich bin zurück in Hamburg 1914, was habe ich mich auf das Finale der Dilogie gefreut & wollte endlich wissen, wie es weiter geht mit Alice & ihrer Tochter Rosa. Alice ist verzweifelt… ihr noch Ehemann, von dem sie sich Scheiden lassen will, hat ihre gemeinsame Tochter Rosa versteckt….& er wird ihr nicht verraten, wo er Rosa versteckt hält, ausser, sie bleibt bei ihm…. Die Geschichte hat mich gleich wieder eingenommen & versetzt uns unglaublich gut geschrieben ins 1914…..eine Geschichte die zwar fiktiv ist, aber dennoch realistisch die Lebensbedingungen der Zeit widerspiegelt…. ich bin echt beeindruckt von der Autorin. Im Nordlicht kommt düster daher, als der erste Teil & wir bekommen auch die Vergangenheit von Alice zu spüren… man möchte diese Zeiten & diese Armut echt nicht erlebt haben…. hinzu kommt natürlich, dass man als Frau, praktisch gar keine Rechte hatte & die Männer regieren… Es ist ein langer Weg zum Ziel & wieviel Schicksalsschläge, kann ein Mensch ertragen… so auch Alice, was eine mutige Persönlichkeit ist & unglaublich vieles durchgemacht hat, immer wieder aufsteht & kämpft … ich habe mitgefiebert & gelitten … Wir bekommen wieder die verschiedenen Perspektiven zu lesen… Blanche, hat es mir echt angetan & am liebsten, würde ich sehr gerne ein Buch von ihr lesen & ihre Geschichte weiter erleben & schauen, ob sie ihren Traum erfüllen kann & wie sie ihren Weg damit beschreitet …. @ Miriam Georg, bitte bitte ein Buch über Blanche 🥰 Fazit Eine wunderbare Geschichte & was ich euch ans Herz lege, lest bitte unbedingt das Nachwort von der Lovely Autorin @ Miriam Georg… sie hat wunderbar beschrieben, wie sie zu dieser Geschichte inspiriert wurde…selbst die Nebencharaktere haben eine spannende Geschichte zur Inspiration & auch die Krankheiten etc. … zusätzlich finden wir noch Bilder von dieser Zeit richtig spannend zum lesen & zu sehen & eine tolle Recherchen … Kompliment 🥰
Auch der zweite Teil der Dilogie hat mich wieder fasziniert und in seinem Bann gezogen. Die Geschichte ist teilweise bedrückend und dramatisch, aber genauso brilliant geschrieben wie der erste Band. Man taucht tief in die Geschichte ein, fühlt mit und will einfach immer weiter lesen. Den ersten Band sollte man allerdings vorher gelesen haben. Deswegen große Leseempfehlung für beide Bände!
Auf den Spuren der Vergangenheit
Auf diese Fortsetzung habe ich regelrecht hingefiebert. Der erste Band war für mich ein Lesehighlight des Jahres 2024 und besonders deswegen waren die Erwartungen sehr hoch gewesen. Wer den zweiten Band lesen möchte, ohne den ersten zu kennen, dem lege ich sehr ans Herz, zuerst Band 1 zu lesen, da die Bücher schon sehr aufeinander aufgebaut sind. Das Geschehen rund um Alice und ihrer verzweifelten Suche nach ihrer kleinen Tochter hat mich komplett gefangen genommen. Aber auch ihr Vorhaben sich von ihren gewalttätigen Mann scheiden zu lassen, hat mich tief in vergangene Zeiten entführt. In eine Zeit, in der die Rechte einer Frau gleich null waren. Und dennoch hat Alice gekämpft für ein besseres Leben für ihre Tochter. Und auch bei John ist viel los, denn gerade in seiner Familie zerplatzen viele große Seifenblasen. Das war mir allerdings viel zu viel, da hätte ich mir etwas anderen gewünscht. Die Liebe zwischen ihr und John hat mich auch wieder total gefangen genommen. Eine Liebe, die nicht sein darf und die dennoch durch jedes Zeile ihre ganze Kraft entfaltete. Und auch wenn der Roman sich besonders bei Johns Familie in eine Richtung entwickelt hatte, wie ich es ihnen nicht gewünscht hatte, hat der zweite Band mich auch bestens unterhalten, auch wenn ich diesen etwas schwächer fand als den ersten Band.
Eine durchweg packende Fortsetzung, die mich genauso begeistert hat wie der Auftakt
Hamburg 1914. Rosa ist spurlos verschwunden, und Alice’ Ehemann Henk hält sie versteckt. Alice ist verzweifelt und macht sich auf eine scheinbar hoffnungslose Suche. Auch ihr Bruder Jaris setzt alles daran, Rosa zu finden. Gleichzeitig steht John kurz vor seiner Hochzeit – doch ist er bereit für eine Vernunftehe mit der warmherzigen Evelyn? Der zweite Teil der Nordwind-Saga steht dem ersten Band in nichts nach. Auch dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen. Es hat mich von Anfang bis Ende gepackt, berührt und mitfühlen lassen. Miriam Georg schafft es meisterhaft, den Leser auch auf vielen Seiten durchweg zu fesseln. Die verzweifelte Suche nach Rosa, Einblicke in Alice‘ bewegte Vergangenheit, die spannungsgeladene Gerichtsverhandlung und weitere dramatische Wendungen machen es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

📌 "Immer noch brannte die Scham, in sie hineingestampft von der Doppelmoral einer Gesellschaft, die Männer beschützte und Frauen bestrafte." - S. 496 Der zweite Teil der Dilogie hat mir nicht so sehr gefallen, da es erst ab etwa der Hälfte des Buches so richtig um die eigentlichen Hauptprotagonisten geht. Zuvor beschäftigt sich der Roman nämlich erst einmal sehr ausführlich mit den ganzen Nebenprotas und deren Sorgen, Nöten und Intrigen und aus meiner Sicht zieht es sich leider etwas. Für meinen Geschmack war das insgesamt zuviel Drama und das Ende war mir dann auch zu kitschig und unrealistisch.

Dieser 2. Teil hat mir ein ganzes Stück besser gefallen als sein Vorgänger. Hier stand die Liebesgeschichte und vor allem, dass damit verbundenen hin und her nicht mehr so doll im Vordergrund. Es hat mir gut gefallen über Alice Lebensweg etwas über die Rechte der Frauen zu dieser Zeit zu erfahren und einen kleinen Einblick in das Rechtssystem zu erhalten. Armut ist, wie so oft, in diesem Zusammenhang ein großes Thema. Die Sprecherin war, wie immer, toll. Es war ein Genuss ihr zu lauschen.
"Vielleicht konnte man als Frau nicht frei sein in dieser Welt?"
Der zweite Teil beschäftigt sich überwiegend mit der Familie Reeven und deren Schicksale, die gegen Ende des Buches geballt auftraten. Alice und Rosa sind aus meiner Sicht eher in den Hintergrund gerückt. Alice' Vergangenheit wird vollständig enthüllt und hat mich schockiert zurückgelassen. Als Frau war man zu der Zeit null und nichtig, das macht mich sehr, sehr traurig und wütend. Doch auch heute ist die Gleichstellung noch fraglich. Die Dilogie ist sehr düster geworden, zeigt die menschlichen Abgründe deutlich auf. An Julius, John und Blanche sieht man zumindest, dass der goldene Käfig auch seine Schattenseiten hat, die jedoch nie ganz so dunkel wie Alice' sind. Das Ende ist unvollkommen und lässt mich mit vielen Fragen zurück.
Ach was habe ich mich gefreut als ich den zweiten Band endlich in den Händen halten konnte. Demensprechend habe ich direkt auch angefangen die Geschichte zu lesen, die dort angefangen hat, wo der erste Band geendet hat. Die erste Hälfte des Buches fand ich richtig gut und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Auch hier gab es wieder viel Dramatik und Emotionen zwischen den verschiedenen Protagonisten, vor allem da ungeklärte Dinge aus dem ersten Band nach und nach gelöst worden. Vor allem die Fragen, Wo ist Rosa? Wird Alice das Sorgerecht bekommen? Werden Alice und John zusammenkommen?, spielen eine zentrale Rolle in dieser Geschichte. Alices Vergangenheit fand ich auch wirklich sehr spannend und interessant , dennoch fand ich die Auflösung etwas schwach. Auch die Nebenstränge fand ich stellenweise etwas schwach, auch wenn man unbedingt wissen wollte wie diese ausgehen, da diese ja auch ihre Geheimnisse und Sorgen haben. Aber diese sind nicht sehr gut ausgearbeitet gewesen wie in den anderen Büchern der Autorin. Und das ist tatsächlich mein Problem in der zweiten Hälfte des Buches gewesen. Man hätte diese theoretisch auch weglassen können, da sie keine oder kaum eine Rolle in der Haupthandlung gespielt haben. Das ist wirklich sehr schade gewesen, da die Gesamtheit der Geschichte nicht rund gewesen ist. Auch das Ende hat mir leider nicht sehr zugesagt und hat in meinen Augen sehr abrupt geendet, sodass ich erst dachte, dass es noch eine Fortsetzung geben würde, aber nein das ist wie gewohnt eine Dilogie . Und das zieht sich überwiegend in der zweiten Hälfte des Buches, was für mich persönlich schon ein großes Problem gewesen ist. Ich habe diese "Rundheit" vermisst und dies ist enttäuschend gewesen, auch wenn mein Herz blutet dies zu sagen. Nichtsdestotrotz ist es insgesamt ein gutes Buch und vielleicht ist dies auch nur Meckern auf hohem Niveau, dennoch kann ich euch diese Dilogie weiterempfehlen. Ich hoffe sehr, dass mich das nächste Buch der Autorin abholen kann.

Weiter geht es mit dem super Schreibstil und der Tiefe der Geschichte. In diesem zweiten Band geht es noch mehr um alle Familienmitglieder von Alice und John. Ich glaube der Autorin, dass sich die Protagonisten verselbstständigt haben und einfach ihren Lauf genommmen haben. Noch nie hat mich ein historischer Roman dermassen gefesselt und ich habe das zweite Band innert eines Tages verschlungen. Ein sehr mutiges Ende und ich muss sagen, ich habe das Buch fassungslos zugeklappt. Zutiefst traurig über die damaligen Zustände und deren Aussichtslosigkeit. Ich bewundere die Autorin für die gute Recherche und diesen unglaublich fassenden Schreibstil. Ein mega Dilogie die mich echt umgehauen hat.

Gelungene Fortsetzung der Hamburg-Dilogie
Alices Scheidungsverfahren vor Gericht hat begonnen, doch zuvor hat ihr unberechenbarer Ehemann Henk die gemeinsame Tochter Rosa entführt, nicht etwa, um ihr nahe zu sein, sondern einzig, um Alice zu verletzen und sie zu erpressen. Nur er weiß wo sie ist. Während Alice mit Johns Hilfe verzweifelt nach ihr sucht, um Trennung und Sorgerecht kämpft, sind alle Familienmitglieder der Familie Reeven von Schicksalsschlägen und persönlichem Leid betroffen. Im 2. Teil der Dilogie überschlagen sich die Ereignisse förmlich, darunter leidet für mich teilweise die Tiefe der Charaktere und die Ausarbeitung der Situationen, trotzdem spannend und lesenswert. Für meinen Geschmack ist auch das Hörbuch sehr gut gelesen von Tanja Fornaro!!
Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten an. Und das ist auch das große Manko. Es handelt sich um einen Roman, der auf zwei Bücher aufgeteilt wurde. Fast 1200 Seiten lang folgt man Alice und John sowie deren Familien. Mir war das einfach zu lange, um gefesselt zu bleiben. Die Geschichten sind interessant, aber irgendwann will man auch mal wissen, wie sie ausgehen. Ich bin froh, dass ich den zweiten Teil jetzt beendet habe.
Darum geht es Hamburg 1914: Alice ist krank vor Kummer und Sorge. Ihre kleine 5-jährige Tochter Rosa ist verschwunden. Henk, ihr unkalkulierbarer, noch Ehemann, hat sie weggebracht. Das Mädchen ist nirgendwo in Hamburg zu finden. Alle Spuren und Hinweise bleiben wirkungslos. Weil Alice die Scheidung von Henk möchte, benutzt er die Kleine als Druckmittel. John steht kurz vor seiner Hochzeit. Er hadert damit, Eveline heiraten zu müssen. Sein Herz gehört Alice. Aber die Liebe zwischen Arm und Reich, darf nicht sein. Außerdem schweigt Alice über ihre qualvolle Vergangenheit. Mein Leseeindruck: Nahtlos knüpft Miriam Georg an ihren ersten Band „Nordwind" an. Die Geschichte hat mich nach wenigen Seiten sofort wieder eingenommen und in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die historischen eingearbeiteten Details machen den Roman zu einem Granat. Die Autorin schafft es immer wieder auf spannungsgeladene und interessante Art und Weise, die Lebensbedingungen der damaligen Zeit aufleben zu lassen. Die akribische Recherche erwecken das Geschehen und die Charaktere zum Leben. Es ist so unfassbar, wie wenig Rechte Frauen hatten. Der Kampf einer Frau blieb in vieler Hinsicht fast aussichtslos. Das wird im Roman sehr deutlich. Die Autorin hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der gleichzeitig mit der einen oder anderen Überraschung aufwartet. Miriam Georg skizziert Figuren mit Tiefe und gleichzeitig mit Ecken und Kanten. Jeder hat seine eigene Geschichte. Alice und John haben mich auf ganz unterschiedliche Art begeistert. Fazit: 5/5 ⭐️ Ich bin restlos begeistert. Für alle, die gut recherchierte, spannende historische Romane mögen, ist #nordlicht die perfekte Lektüre. Große Leseempfehlung ♥️♥️♥️

Spannende Fortsetzung des ersten Teils, in der wir erfahren wie es mit Alice, John, Rosa, Blanche, Sala und all den anderen weiter geht. Auch dieser Teil beruht auf sorgfältigen Recherchen, die die Autorin gekonnt in eine mitreißende Geschichte verpackt. Ein gelungener Abschluss, auch wenn ich all die ProtagonistInnen gerne noch weiter begleitet hätte.
HERZENSBUCH! ⭐️
Miriam Georg ist eine Meisterin! Wie alle ihre Werke zuvor, habe ich auch die Geschichte rundum Alice, John, Rosa, Julius, Marlies, Evelyn etc. unglaublich geliebt. Aber das kann nicht das Ende gewesen sein! Es gibt so viel mehr was man erzählen muss. Ich hoffe, es gibt einen weiteren Teil. Die Atmosphäre in diesem Buch ist mit jedem einzelnen Wort, jeder Silbe spürbar. Jede Figur scheint wirklich zu leben und ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl neben ihnen zu stehen und Seite an Seite ihre Wege zu begleiten. Eines der besten Bücher, die ich jemals in meinem Leben gelesen bzw. gehört habe. DANKE AN MIRIAM GEORG UND TANJA FORNARO FÜR DIESES MEISTERWERK! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Wieder habe ich am Alltag der Familie Reeven teilgenommen und Alice Kampf um die Scheidung von Henk weiter verfolgt. John und Jaris suchen verzweifelt Rosa die Tochter von Alice. Die Einblicke in die Anfänge des 20. Jahrhunderts sind sehr bedrückend, geprägt von Armut der Arbeiterfamilien und Frauen hatten kaum Rechte. Das Ende ist der Autorin besonders gut gelungen, es wirkt sehr realistisch. Ich kann die Geschichte allen Fans historischer Romane empfehlen.
Spannende Fortsetzung
Die Ereignisse aus dem ersten Band setzen sich nahtlos im zweiten Teil fort, und die Geschichte hat mich sofort wieder in ihren Bann gezogen. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Fokus diesmal stärker auf der Familie Reeven liegt. Miriam Georg gelingt es erneut, die damalige Zeit so lebendig und realistisch zu beschreiben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, um Spoiler zu vermeiden, aber auch in diesem Teil muss Alice wieder schmerzhafte und dramatische Entwicklungen durchstehen. Es war oft schwer zu ertragen, wie viel Ungerechtigkeit und Brutalität sie erlebt. Die düstere Atmosphäre und die ständige Anspannung machen das Buch jedoch unglaublich spannend. Auch wenn das Ende anders war, als ich es erwartet hatte, fügt es sich dennoch perfekt in die Handlung ein. Im Vergleich zum ersten Band fand ich diesen Teil minimal schwächer, auch wenn ich nicht genau sagen kann, woran es liegt - vielleicht war es stellenweise einfach etwas zu viel Drama. Trotzdem bleibt diese Dilogie für mich eine ganz große Leseempfehlung, und ich war froh, dass ich die Fortsetzung direkt zur Hand hatte.
Im Nordlicht knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Bandes an und erzählt Alice’ Geschichte im Hamburg des Jahres 1914 weiter. Ihre kleine Tochter Rosa wird vom Ehemann als Druckmittel im Prozess um die Scheidung und das Sorgerecht missbraucht, ein Einstieg, der sofort unter die Haut geht. Besonders berührend fand ich, wie Alice verzweifelt und hartnäckig um ihre Zukunft und die ihrer Tochter kämpft. Die Arbeit als Dienstmädchen bei John Reeven bringt sie ihm erneut nahe, obwohl ihre Liebe gesellschaftlich kaum eine Chance hat. Miriam Georg zeichnet die Gegensätze zwischen Arm und Reich, die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen und die inneren Konflikte der Figuren wieder sehr eindrucksvoll. Auch die Nebenfiguren bekommen eigene, bewegende Momente, was die Geschichte lebendig macht. Im Vergleich zu "Im Nordwind" wirkt die Handlung deutlich wechselhafter in ihrer Dynamik. So wird es manchmal recht ruhig und gemächlich im Tempo und in der nächsten Szene geht es wieder dramatisch und schnell vorwärts. Man fiebert bis zum Schluss mit, der Ausgang des Prozesses bleibt unvorhersehbar. Der Stil und die Atmosphäre bleiben stark. Insgesamt ein lesenswerter Abschluss der Dilogie.
Band 2 war genauso toll, wie schon Band 1 und wie alle anderen Bücher von Miriam Georg. Ich liebe einfach ihre Schreibweise. Sie ist so einfühlsam und berührt mich immer wieder tief. Ich schaffe es außerdem immer sehr gut, mich in die Protagonistin hineinzuversetzen, mit ihr zu fühlen und zu leiden. Miriam Georg schafft es auch immer wieder Hamburg so darzustellen, dass ich das Gefühl habe, den kalten Nordwind auf der Nase zu spüren. Eine ganz tolle Buchreihe wieder einmal! Das Ende war mir etwas zu offen, vor allem, da ich aus unserer tatsächlichen Geschichte weiß, dass der erste Weltkrieg deutlich länger andauerte als nur ein paar Wochen. Trotzdem aber ein tolles Buch über eine tolle und starke Frau, die viel über sich ergehen lassen musste aber trotzdem niemals aufgegeben hat. Eine Frau, die in einer Zeit für Freiheit kämpfte, in der diese für Frauen unerreichbar schien. Eine große Leseempfehlung!

Was soll ich anderes sagen, als das mir dieses Buch wunderbar gefallen hat. Miriam Georg schafft es einfach immer wieder mich in ihren Bann zu ziehen. Sie erzählt diese Geschichte so lebendig, dass man selbst das Gefühl hat mitten in den Hamburger Gängevierteln zu stehen und der Geschichte zuzuschauen. Aber nicht nur die Atmosphäre dieses Buches war einfach fantastisch, sondern auch die Storyline an sich. Die Geschichte war spannend und ich habe durchgängig mitgefiebert. Vor allem die Plottwists in der zweiten Hälfte haben mir nervlich alles abverlangt, weil sie einfach so krass und unerwartet waren. Diese Dilogie lohnt sich also auf jeden Fall.
Runder Abschluss mit ein paar Längen
"Im Nordlicht", der Abschluss von Mirjam Georgs Dilogie, bringt die losen Fäden zu einem runden Ende. Das Tempo und der Sog waren im 1. Teil größer. Einiges war auch sehr dick aufgetragen oder erzählerisch nebensächlich. Dennoch wollte ich wissen, wie der Prozess um Alice und Henk ausgeht und blieb gut an der Geschichte dran. Insgesamt bringt das Buch die Geschichte zu einem guten Ende - ein solider 4*-Roman.
Und wieder bleibe ich zwiegespalten zurück
Ich tue mich recht schwer, dieses Buch zu bewerten. Grundsätzlich ist es sehr spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Wir erfahren, was Alice bis zur Hochzeit mit Henk passiert ist und wie ihre Zeit als Kleinmädchen bei den Reevens verläuft. Gleichzeitig geht es in einem nicht unbeträchtlichen Ausmaß um die Familie Reeven, worüber ich schon im ersten Teil irgendwie gestolpert bin. Dazu kommt, dass einige Spannungen (Marlies, Evelyn, Julius und die finanzielle Situation von Alice) meiner Meinung nach sehr billig gelöst wurden. Daran habe ich mich wirklich gestört, das hätte man besser lösen und noch einiges für die Geschichte herausholen können. Insgesamt fand ich das Buch wirklich fesselnd, es hatte nicht diese Längen wie der erste Teil und auch die Gewalt war nicht so explizit und grausam beschrieben. Trotzdem gibt es einige Punkte die mich so stören, dass es nicht mehr Sterne geben kann.
„Ich hatte alles, was ich mir nur wünschen konnte. Doch frei war ich nicht. Vielleicht konnte man als Frau nicht frei sein in dieser Welt?“ „Im Nordlicht" ist eine würdige und zugleich zutiefst berührende Fortsetzung von Miriam Georgs großartigem Roman „Im Nordwind". Dieses Buch knüpft nahtlos an die emotionale Intensität des ersten Bandes an - und hebt sie noch einmal auf eine neue Ebene. Erneut entführt Miriam Georg uns in den hohen Norden, doch diesmal liegt über der Geschichte ein anderes Licht: Das Nordlicht steht sinnbildlich für Hoffnung, Neubeginn und leise Zuversicht nach dunklen Zeiten. Die Atmosphäre ist weiterhin rau und eindringlich, aber durchzogen von Momenten der Wärme, die umso stärker wirken, weil sie sich ihren Platz hart erkämpfen müssen. Besonders beeindruckend ist die Weiterentwicklung der Figuren. Man spürt, was sie erlebt haben, welche Wunden geblieben sind und wie sehr sie an innerer Stärke gewonnen haben. Miriam Georg nimmt sich viel Raum für Gefühle, für Zweifel und für Entscheidungen, die nicht immer leichtfallen. Gerade diese Ehrlichkeit macht die Geschichte so nahbar und emotional. Die Handlung ist fein ausbalanciert zwischen Spannung, leisen Zwischentönen und großen Gefühlen. Liebe, Loyalität und der Mut, für das eigene Glück einzustehen, stehen im Mittelpunkt - ohne je oberflächlich zu wirken. Immer wieder schafft es die Autorin, mit wenigen Worten tief zu berühren und Szenen zu schaffen, die lange im Gedächtnis bleiben. Was „Im Nordlicht" so besonders macht, ist die stille Kraft, die aus diesem Roman spricht. Es ist kein lautes, dramatisches Buch, sondern eines, das sich langsam entfaltet und dabei umso nachhaltiger wirkt. Der Schreibstil ist atmosphärisch, einfühlsam und von einer wunderschönen Bildhaftigkeit geprägt. „Im Nordlicht" ist ein Abschluss, der zufrieden, bewegt und ein wenig wehmütig zurücklässt. Ein Roman über das Weitergehen, über Heilung und darüber, dass selbst nach den dunkelsten Stürmen ein neues Leuchten möglich ist. Eine klare Leseempfehlung für alle, die emotionale, tiefgründige Geschichten mit Herz und Seele lieben. Ein großartiger Zweiteiler! Vielen Dank dafür Miriam Georg!

Ich weiß garnicht was ich zu dem Buch bzw. der Reihe sagen soll. Es war eins der Herzzerreißendsten und dennoch realistischen Bücher die ich seit langen gelesen habe. Ich habe jeder Charakterentwicklung der verschiedenen Personen sehr geliebt.! In meinen Augen lohnt sich die Buchreihe, wenn man auf historische Romane steht und es gerne realistisch mag. Jedoch gibt es nur 4 Sterne von mir, da mir persönlich die ganzen Schicksalsschläge etwas to much waren. Auch wenn sie effektiv zur Charakterentwicklung beigetragen haben, finde ich, hätte man sie auch weglassen können oder eben etwas mehr verteilen können. Nichts desto trotz kann ich dieses Buch von Herzen empfehlen! 🤍
Vielschichtig, düster, spannend, aber leider mit wenig nachvollziehbarer Romanze
Das Buch braucht in jedem Fall eine Trigger-Warnung zu sexuellem Missbrauch und Gewalt. Wer dazu negative Erfahrungen gemacht hat, sollte das Buch lieber nicht lesen. Hier musste ich wirklich einige Male bei den Passagen mit Alice und John die Augen verdrehen. Zu oft kann ich Entscheidungen nicht nachvollziehen, da die Romanze etwas gezwungen wirkt. Die vielen Schicksale sind bildhaft und mitreißend beschrieben, manche Charaktere schockierend grausam, das Gefühl der Zeit treffend erfasst und die Rolle der Frau schmerzlich akkurat dargestellt. Und dann (Achtung Spoiler) gibt sich Alice einer körperlichen Leidenschaft hin, nach allem, was ihr angetan wurde und riskiert damit nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Tochter. Das kann ich mir kaum vorstellen und ist zu romantisiert. Ich kann verstehen, dass die Autorin der Grausamkeit einen warmen Gegenpol entgegen stellen wollte, aber das wirkt oft zu gezwungen und unauthentisch.
Ging genauso dramatisch weiter wie in Band eins
Ich bin absoluter Fan von dieser Reihe. Mich hat das Buch in eine andere Zeit versetzt. Die Geschichte ist zwar fiktiv, aber das Leben zu damaligen Zeit nicht. So hätte das Leben der Figuren 1 zu 1 sein können. Ich bin hin und weg. Absolute Empfehlung
*Nordlicht* ist eine schöne Fortsetzung, die zwar nicht ganz an den ersten Band herankommt und ein etwas abruptes Ende hat, aber Fans von *Nordwind* werden trotzdem auf ihre Kosten kommen.
Nach dem ersten Band ‚Nordwind‘ habe ich mich gefreut, endlich die Fortsetzung ‚Nordlicht‘ von Miriam Georg in den Händen zu halten. Ich musste schließlich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Doch leider konnte mich dieser zweite Band inhaltlich nicht so stark überzeugen wie der erste. Die Autorin schafft es auch diesmal wieder, die historische Welt in Hamburg detailreich und atmosphärisch zu schildern. Auch gesellschaftliche Themen kamen hier wieder nicht zu kurz: das ungerechte Rechtssystem, das klar die Männer bevorzugte, die Ehe als ein Konstrukt, das für Frauen oft einem Gefängnis glich, und die verzweifelten Versuche der Frauen, sich gegen ihre Männer zu behaupten Wieder litt ich vor allem mit John und Alice mit, aber auch die Nebenfiguren lagen mir am Herzen, und ich mochte die verschiedenen Perspektiven (auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass die von John und Alice mich am meisten interessiert haben). Man bekommt viele Einblicke in die Gedanken, Gefühle und das Leid der einzelnen Charaktere. Trotzdem fand ich manche Handlungsstränge etwas zu viel – sie wurden zum Teil nicht zu Ende geführt, was schade ist. Vielleicht hätte man die Geschichte auf drei Bücher aufteilen können, dann wäre auch mehr Platz für Blanches Geschichte gewesen, die mich wirklich interessiert hätte. Auch hatte ich den Eindruck, dass es zu viele Schicksalsschläge und Dramen in der kurzen Zeit gab, die sich regelrecht gehäuft haben. Die Rückblenden in Alices Vergangenheit waren an manchen Stellen zu viel oder unpassend platziert, insbesondere nach dem letzten Gerichtsbeschluss. Generell gab es manche Nebenhandlungen, auf die man hätte verzichten können, ohne dass die Geschichte darunter gelitten hätte. Vor allem das Ende war für mich viel zu abrupt – der Schluss kam zu schnell und hätte definitiv viel mehr Seiten verdient. Statt wieder mal in die Vergangenheit abzutauchen, hätte ich mir gewünscht, mehr über die gegenwärtige Handlung und die Zukunft der Figuren zu lesen .. Insgesamt hat mir der erste Band deutlich besser gefallen, doch ‚Nordlicht’ ist für Fans des ersten Buches eine gelungene Fortsetzung trotz einiger inhaltlicher Schwächen. Die Autorin ist ja bekannt dafür, dass sie ihre Geschichten als Dilogie abschließt, aber falls doch irgendwann ein drittes Buch kommen sollte (auch wenn das wohl unwahrscheinlich ist), würde ich es auf jeden Fall lesen. Miriam Georg hat es geschafft, mein Interesse an ihren Werken und an historischen Romanen zu wecken – was ich sonst nicht so oft lese.
Das Buch schafft es einen in eine andere Zeit zu entführen. Ich fand das Buch sehr mitreißend und es ist einem leicht gefallen mit den Charakteren mitzufiebern. Leider ist es der zweite Teil der Reihe und ich hatte, da ich den ersten Teil noch nicht gelesen habe, oft Probleme mitzukommen und habe Anekdoten nicht verstanden. Diese Problem hat sich aber im laufe des Buches gelegt. Drei von fünf kriegt das Buch von mir weil es meiner Meinung nach etwas zu viel war. Persönlich fand ich etwas viel, dass wirklich jede Person mit schweren Problem in der Ehe oder Traumvorstellungen hatte und schließlich einer nach dem anderen entweder starb oder weg war. Gut rüber gebracht hat das Buch aber die Rolle der Frau zu der Zeit und welche Rechte die Frauen bzw. welche sie nicht hatten.
Authentisch + ehrlich ⚓️
„Im Nordlicht“ ist eine schöne Fortsetzung von „Im Nordwind“ - authentisch und ehrlich. Die Welt und die Schicksale werden nicht geschönt, was es super lesenswert macht. Die Geschichte einer starken Frau in einer Welt, die noch nicht bereit für sie war. Im zweiten Teil dieser Reihe dreht es sich weniger um Alice, als noch im ersten Teil. Es wird sehr viel Raum für die Geschichten der anderen bereits bekannten Protagonisten geschaffen, sodass man super viel lernt und auch versteht. Zum Glück lösen sich die Geheimnisse und Rätsel um die Protagonistin, die mir aus Teil 1 geblieben waren, aber ebenfalls auf 🙏🏼 für mich hätte Alice noch mehr im Vordergrund des Buches stehen können 🤍
Leider zu viele Figuren
Unbezahlte Werbung „Im Nordlicht“ von Miriam Georg Nachdem mich der erste Band dieser Dilogie „Im Nordwind“ schon nicht so richtig begeistern konnte war ich gespannt.🙂 Mit „Im Nordlicht“ hatte ich leider genau die gleichen Probleme, wie mit dem Vorgänger.😔 Denn was zu erwarten war, es waren natürlich immer noch die gleichen Figuren wie im ersten Band- also immer noch viele. Die richtige Zuordnung fiel mir manchmal immer noch schwer.🤷🏼♀️ Dadurch konnte ich auch eher selten richtig tief in das Leben einer einzelnen Figur eintauchen- denn war ich gerade voll dabei, dann wechselte die Perspektive schon wieder.😔 Die Momente haben mich schon berührt, aber das große Ganze leider nicht.😢 Ich hätte mir viel mehr von Alice gewünscht um mit dem Herzen voll dabei sein zu können, denn dieser Handlungsstrang war für mich der beste. Leider nahmen andere Figuren zu viel Raum ein und so blieb oft nicht viel Platz für die Geschichte um Alice und ihre Tochter.😕 Zum Ende hin war ich für einen kleinen Zeitraum wirklich gut drin, es passierte so viel und ich hätte mir so gewünscht, dass auch die vielen vorherigen Seiten mich derart abgeholt hätten!!😍😍😍 Viel mehr kann ich dazu nicht sagen ohne zu spoilern.😉 Aber der Abschnitt war der beste im gesamten Buch!🤩🤩 Die Geschichte als solche finde ich wieder wirklich, wirklich toll, da sie so realistisch ist- gerade das Ende war wieder so passend!!😍 Nur eben zu viele Einzelschicksale, die alle erzählt werden sollten. Hier wäre nach meinem Geschmack weniger mehr gewesen.🙂 Dennoch freue ich mich sehr auf neue Bücher von Miriam Georg, denn ich liebe ihren Schreibstil, die realistischen Figuren und Schicksale wirklich sehr!!😍💔 Tini 📚🫶
Ein historischer Liebesroman nach meinem Geschmack. ⚓ ♥️
In diesem 2. Band der Reihe geht es ziemlich ereignisreich zu. Es passieren sehr viele dramatische Dinge fast gleichzeitig. Hohes Handlungstempo. Muss sagen, dass es das Buch zwar spannend macht aber fast schon ein wenig unrealistisch. Dennoch hat mir die Geschichte gefallen. Ich würde sogar sagen ein wenig besser als "Im Nordwind". Grundsätzlich ein solides Buch für alle die bereits "Elbleuchten" geliebt haben. Fand diese Reihe der Autorin im Vergleich dazu allerdings ein bisschen schwächer als "Elbleuchten" und "Elbstürme". Auch Hamburg als Setting hätte hier und da etwas genauer und detailreicher beschrieben werden können finde ich.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Der zweite, berührende Band von Miriam Georgs «Nordwind»-Saga.
Hamburg, 1914. Alice’ kleine Tochter ist verschwunden! Die junge Mutter sucht überall nach Rosa. Vergeblich. Nur ihr unberechenbarer Ehemann Henk weiß, wo sie ist. Aber er schweigt. Weil Alice sich von ihm scheiden lassen will, benutzt er das Kind als Druckmittel. In ihrer Verzweiflung nimmt Alice eine Stelle als Dienstmädchen in der Villa von John Reeven an. Die Arbeit bei dem Anwalt ist ihre einzige Hoffnung, vor Gericht einen guten Eindruck zu machen.
Seine Familie, seine Verlobung, das Vermögen – alles um John herum zerfällt. Die Hochzeit steht kurz bevor. Aber wie kann er, mit Alice täglich vor Augen, eine Vernunftehe mit Evelyn eingehen?
Unaufhaltbar wächst die Liebe zwischen Alice und John, doch eine Verbindung zwischen ihnen ist ausgeschlossen. Ihre Welten sind zu verschieden. Und John ahnt nichts von Alice‘ Vergangenheit, die sie mit aller Macht vor ihm verborgen hält …
«Miriam Georg gehört zu den wenigen Autorinnen, denen das Kunststück gelingt, Fakten und Fiktion auf unterhaltsame Weise zusammenzubringen.»
Westfälischer Anzeiger
Book Information
Author Description
MIRIAM GEORG, geboren 1987, ist die Autorin des Erfolgs-Zweiteilers Elbleuchten und Elbstürme. Beide Bände der hanseatischen Familiensaga wurden von den Leser:innen gefeiert und entwickelten sich rasant zum Überraschungserfolg des Jahres. Mit der Dilogie Das Tor zur Welt sowie ihrer Nordwind-Saga schrieb sie sich noch tiefer in die Herzen ihrer Leser:innen und etablierte sich fest auf den obersten Rängen der Bestsellerliste. Die Autorin hat einen Studienabschluss in Europäischer Literatur sowie einen Master mit dem Schwerpunkt Native American Literature. Wenn sie nicht gerade reist, lebt sie mit ihrer gehörlosen Hündin Rosali und ihrer Büchersammlung in Berlin-Neukölln.
Posts
Ich bin wohl einige der wenigen der der 2. Band tatsächlich besser gefallen hat. Man hat viel mehr über die Probleme aller Familienmitglieder erfahren, was das Buch für mich interessanter gemacht hat. Die Geschichte ist emotional gut erzählt. Insgesamt ein lesenswerter Roman, aber man sollte vorher den 1. Teil lesen.

Authentisch, dramatisch und spannend.
Da ist er endlich, der zweite Band der Nordwind-Saga. Nachdem mir der erste Band unglaublich gut gefallen hat, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und auch wenn ich ein paar wenige Kritikpunkte habe, fand ich es wieder toll! Jeder im ersten Band eingeführte Charakter bekommt hier seine Fortsetzung. Auch wenn es hier und da etwas viel wirkte und das Hauptaugenmerk etwas aus dem Fokus geraten ist, so fand ich es spannend, jedem einzelnen Charakter zu folgen, egal wie hart und tragisch die Geschichten verlaufen sind. Schade fand ich wiederum, dass der immer angedeutete erste Weltkrieg kaum Platz gefunden hat. Bei dem Attentat auf den Thronfolger Österreich-Ungarns in Sarajevo war ich gespannt, wie es weitergeht, aber das hätte wohl den Rahmen gesprengt. Genug gemeckert. Ich fand das Buch wieder erstklassig geschrieben, die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, verletzlich, aber stark und die Thematiken sind nicht ohne. So kam es immer wieder zu wirklich heftigen Momenten, bei denen ich schlucken musste, da die Charaktere fast schon zu viel durchmachen müssen. Authentisch, dramatisch und spannend. So wünsche ich mir meine historischen Romane, auch wenn ich Band 1 etwas mehr mochte.

Steht Teil 1 in nichts nach - habe es verschlungen
Auch der zweite Teil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Die Geschichte sorgt durchgehend für Gänsehaut und bleibt konstant spannend, ohne an Intensität zu verlieren. Die Sprache der Autorin ist so bildhaft und atmosphärisch, dass man das Gefühl hat, einen Film zu sehen statt ein Buch zu lesen. Besonders beeindruckend fand ich, wie nah man Alice kommt. Ihre Gedanken, Gefühle und inneren Kämpfe sind so authentisch beschrieben, dass man sich ihr sehr verbunden fühlt und jede Emotion mit ihr teilt. Wenn man einen kleinen Kritikpunkt nennen möchte, dann höchstens die Entwicklung rund um Blanche und Julius. Ohne spoilern zu wollen, wirkten die vielen Ergebnisse und Auflösungen gegen Ende stellenweise etwas zu viel auf einmal. Das ändert jedoch nichts an der starken Gesamtwirkung der Geschichte! Insgesamt eine wunderschöner Zweiteiler, wenn auch sehr traurige und dramatische Geschichte, die mich noch ein wenig beschäftigen wird. Ich werde definitiv weitere Bücher dieser Autorin lesen – ihre Art zu schreiben ist außergewöhnlich und mitreißend. 🍀🙏
„Am Horizont ballten sich schwere Wolken zusammen. Sie spürte, wie die Böen auch an ihr zu zerren begannen, ihre Haare packten, gierig an ihnen zogen. Mit einem Schaudern drückte Alice Rosa an sich. Dieses Mal nicht, dachte sie. Dieses Mal kriegst du uns nicht. (Zitat aus „Im Nordlicht“ auf Seite 406 vom # PocketBook)
…. ich bin zurück in Hamburg 1914, was habe ich mich auf das Finale der Dilogie gefreut & wollte endlich wissen, wie es weiter geht mit Alice & ihrer Tochter Rosa. Alice ist verzweifelt… ihr noch Ehemann, von dem sie sich Scheiden lassen will, hat ihre gemeinsame Tochter Rosa versteckt….& er wird ihr nicht verraten, wo er Rosa versteckt hält, ausser, sie bleibt bei ihm…. Die Geschichte hat mich gleich wieder eingenommen & versetzt uns unglaublich gut geschrieben ins 1914…..eine Geschichte die zwar fiktiv ist, aber dennoch realistisch die Lebensbedingungen der Zeit widerspiegelt…. ich bin echt beeindruckt von der Autorin. Im Nordlicht kommt düster daher, als der erste Teil & wir bekommen auch die Vergangenheit von Alice zu spüren… man möchte diese Zeiten & diese Armut echt nicht erlebt haben…. hinzu kommt natürlich, dass man als Frau, praktisch gar keine Rechte hatte & die Männer regieren… Es ist ein langer Weg zum Ziel & wieviel Schicksalsschläge, kann ein Mensch ertragen… so auch Alice, was eine mutige Persönlichkeit ist & unglaublich vieles durchgemacht hat, immer wieder aufsteht & kämpft … ich habe mitgefiebert & gelitten … Wir bekommen wieder die verschiedenen Perspektiven zu lesen… Blanche, hat es mir echt angetan & am liebsten, würde ich sehr gerne ein Buch von ihr lesen & ihre Geschichte weiter erleben & schauen, ob sie ihren Traum erfüllen kann & wie sie ihren Weg damit beschreitet …. @ Miriam Georg, bitte bitte ein Buch über Blanche 🥰 Fazit Eine wunderbare Geschichte & was ich euch ans Herz lege, lest bitte unbedingt das Nachwort von der Lovely Autorin @ Miriam Georg… sie hat wunderbar beschrieben, wie sie zu dieser Geschichte inspiriert wurde…selbst die Nebencharaktere haben eine spannende Geschichte zur Inspiration & auch die Krankheiten etc. … zusätzlich finden wir noch Bilder von dieser Zeit richtig spannend zum lesen & zu sehen & eine tolle Recherchen … Kompliment 🥰
Auch der zweite Teil der Dilogie hat mich wieder fasziniert und in seinem Bann gezogen. Die Geschichte ist teilweise bedrückend und dramatisch, aber genauso brilliant geschrieben wie der erste Band. Man taucht tief in die Geschichte ein, fühlt mit und will einfach immer weiter lesen. Den ersten Band sollte man allerdings vorher gelesen haben. Deswegen große Leseempfehlung für beide Bände!
Auf den Spuren der Vergangenheit
Auf diese Fortsetzung habe ich regelrecht hingefiebert. Der erste Band war für mich ein Lesehighlight des Jahres 2024 und besonders deswegen waren die Erwartungen sehr hoch gewesen. Wer den zweiten Band lesen möchte, ohne den ersten zu kennen, dem lege ich sehr ans Herz, zuerst Band 1 zu lesen, da die Bücher schon sehr aufeinander aufgebaut sind. Das Geschehen rund um Alice und ihrer verzweifelten Suche nach ihrer kleinen Tochter hat mich komplett gefangen genommen. Aber auch ihr Vorhaben sich von ihren gewalttätigen Mann scheiden zu lassen, hat mich tief in vergangene Zeiten entführt. In eine Zeit, in der die Rechte einer Frau gleich null waren. Und dennoch hat Alice gekämpft für ein besseres Leben für ihre Tochter. Und auch bei John ist viel los, denn gerade in seiner Familie zerplatzen viele große Seifenblasen. Das war mir allerdings viel zu viel, da hätte ich mir etwas anderen gewünscht. Die Liebe zwischen ihr und John hat mich auch wieder total gefangen genommen. Eine Liebe, die nicht sein darf und die dennoch durch jedes Zeile ihre ganze Kraft entfaltete. Und auch wenn der Roman sich besonders bei Johns Familie in eine Richtung entwickelt hatte, wie ich es ihnen nicht gewünscht hatte, hat der zweite Band mich auch bestens unterhalten, auch wenn ich diesen etwas schwächer fand als den ersten Band.
Eine durchweg packende Fortsetzung, die mich genauso begeistert hat wie der Auftakt
Hamburg 1914. Rosa ist spurlos verschwunden, und Alice’ Ehemann Henk hält sie versteckt. Alice ist verzweifelt und macht sich auf eine scheinbar hoffnungslose Suche. Auch ihr Bruder Jaris setzt alles daran, Rosa zu finden. Gleichzeitig steht John kurz vor seiner Hochzeit – doch ist er bereit für eine Vernunftehe mit der warmherzigen Evelyn? Der zweite Teil der Nordwind-Saga steht dem ersten Band in nichts nach. Auch dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen. Es hat mich von Anfang bis Ende gepackt, berührt und mitfühlen lassen. Miriam Georg schafft es meisterhaft, den Leser auch auf vielen Seiten durchweg zu fesseln. Die verzweifelte Suche nach Rosa, Einblicke in Alice‘ bewegte Vergangenheit, die spannungsgeladene Gerichtsverhandlung und weitere dramatische Wendungen machen es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

📌 "Immer noch brannte die Scham, in sie hineingestampft von der Doppelmoral einer Gesellschaft, die Männer beschützte und Frauen bestrafte." - S. 496 Der zweite Teil der Dilogie hat mir nicht so sehr gefallen, da es erst ab etwa der Hälfte des Buches so richtig um die eigentlichen Hauptprotagonisten geht. Zuvor beschäftigt sich der Roman nämlich erst einmal sehr ausführlich mit den ganzen Nebenprotas und deren Sorgen, Nöten und Intrigen und aus meiner Sicht zieht es sich leider etwas. Für meinen Geschmack war das insgesamt zuviel Drama und das Ende war mir dann auch zu kitschig und unrealistisch.

Dieser 2. Teil hat mir ein ganzes Stück besser gefallen als sein Vorgänger. Hier stand die Liebesgeschichte und vor allem, dass damit verbundenen hin und her nicht mehr so doll im Vordergrund. Es hat mir gut gefallen über Alice Lebensweg etwas über die Rechte der Frauen zu dieser Zeit zu erfahren und einen kleinen Einblick in das Rechtssystem zu erhalten. Armut ist, wie so oft, in diesem Zusammenhang ein großes Thema. Die Sprecherin war, wie immer, toll. Es war ein Genuss ihr zu lauschen.
"Vielleicht konnte man als Frau nicht frei sein in dieser Welt?"
Der zweite Teil beschäftigt sich überwiegend mit der Familie Reeven und deren Schicksale, die gegen Ende des Buches geballt auftraten. Alice und Rosa sind aus meiner Sicht eher in den Hintergrund gerückt. Alice' Vergangenheit wird vollständig enthüllt und hat mich schockiert zurückgelassen. Als Frau war man zu der Zeit null und nichtig, das macht mich sehr, sehr traurig und wütend. Doch auch heute ist die Gleichstellung noch fraglich. Die Dilogie ist sehr düster geworden, zeigt die menschlichen Abgründe deutlich auf. An Julius, John und Blanche sieht man zumindest, dass der goldene Käfig auch seine Schattenseiten hat, die jedoch nie ganz so dunkel wie Alice' sind. Das Ende ist unvollkommen und lässt mich mit vielen Fragen zurück.
Ach was habe ich mich gefreut als ich den zweiten Band endlich in den Händen halten konnte. Demensprechend habe ich direkt auch angefangen die Geschichte zu lesen, die dort angefangen hat, wo der erste Band geendet hat. Die erste Hälfte des Buches fand ich richtig gut und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Auch hier gab es wieder viel Dramatik und Emotionen zwischen den verschiedenen Protagonisten, vor allem da ungeklärte Dinge aus dem ersten Band nach und nach gelöst worden. Vor allem die Fragen, Wo ist Rosa? Wird Alice das Sorgerecht bekommen? Werden Alice und John zusammenkommen?, spielen eine zentrale Rolle in dieser Geschichte. Alices Vergangenheit fand ich auch wirklich sehr spannend und interessant , dennoch fand ich die Auflösung etwas schwach. Auch die Nebenstränge fand ich stellenweise etwas schwach, auch wenn man unbedingt wissen wollte wie diese ausgehen, da diese ja auch ihre Geheimnisse und Sorgen haben. Aber diese sind nicht sehr gut ausgearbeitet gewesen wie in den anderen Büchern der Autorin. Und das ist tatsächlich mein Problem in der zweiten Hälfte des Buches gewesen. Man hätte diese theoretisch auch weglassen können, da sie keine oder kaum eine Rolle in der Haupthandlung gespielt haben. Das ist wirklich sehr schade gewesen, da die Gesamtheit der Geschichte nicht rund gewesen ist. Auch das Ende hat mir leider nicht sehr zugesagt und hat in meinen Augen sehr abrupt geendet, sodass ich erst dachte, dass es noch eine Fortsetzung geben würde, aber nein das ist wie gewohnt eine Dilogie . Und das zieht sich überwiegend in der zweiten Hälfte des Buches, was für mich persönlich schon ein großes Problem gewesen ist. Ich habe diese "Rundheit" vermisst und dies ist enttäuschend gewesen, auch wenn mein Herz blutet dies zu sagen. Nichtsdestotrotz ist es insgesamt ein gutes Buch und vielleicht ist dies auch nur Meckern auf hohem Niveau, dennoch kann ich euch diese Dilogie weiterempfehlen. Ich hoffe sehr, dass mich das nächste Buch der Autorin abholen kann.

Weiter geht es mit dem super Schreibstil und der Tiefe der Geschichte. In diesem zweiten Band geht es noch mehr um alle Familienmitglieder von Alice und John. Ich glaube der Autorin, dass sich die Protagonisten verselbstständigt haben und einfach ihren Lauf genommmen haben. Noch nie hat mich ein historischer Roman dermassen gefesselt und ich habe das zweite Band innert eines Tages verschlungen. Ein sehr mutiges Ende und ich muss sagen, ich habe das Buch fassungslos zugeklappt. Zutiefst traurig über die damaligen Zustände und deren Aussichtslosigkeit. Ich bewundere die Autorin für die gute Recherche und diesen unglaublich fassenden Schreibstil. Ein mega Dilogie die mich echt umgehauen hat.

Gelungene Fortsetzung der Hamburg-Dilogie
Alices Scheidungsverfahren vor Gericht hat begonnen, doch zuvor hat ihr unberechenbarer Ehemann Henk die gemeinsame Tochter Rosa entführt, nicht etwa, um ihr nahe zu sein, sondern einzig, um Alice zu verletzen und sie zu erpressen. Nur er weiß wo sie ist. Während Alice mit Johns Hilfe verzweifelt nach ihr sucht, um Trennung und Sorgerecht kämpft, sind alle Familienmitglieder der Familie Reeven von Schicksalsschlägen und persönlichem Leid betroffen. Im 2. Teil der Dilogie überschlagen sich die Ereignisse förmlich, darunter leidet für mich teilweise die Tiefe der Charaktere und die Ausarbeitung der Situationen, trotzdem spannend und lesenswert. Für meinen Geschmack ist auch das Hörbuch sehr gut gelesen von Tanja Fornaro!!
Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten an. Und das ist auch das große Manko. Es handelt sich um einen Roman, der auf zwei Bücher aufgeteilt wurde. Fast 1200 Seiten lang folgt man Alice und John sowie deren Familien. Mir war das einfach zu lange, um gefesselt zu bleiben. Die Geschichten sind interessant, aber irgendwann will man auch mal wissen, wie sie ausgehen. Ich bin froh, dass ich den zweiten Teil jetzt beendet habe.
Darum geht es Hamburg 1914: Alice ist krank vor Kummer und Sorge. Ihre kleine 5-jährige Tochter Rosa ist verschwunden. Henk, ihr unkalkulierbarer, noch Ehemann, hat sie weggebracht. Das Mädchen ist nirgendwo in Hamburg zu finden. Alle Spuren und Hinweise bleiben wirkungslos. Weil Alice die Scheidung von Henk möchte, benutzt er die Kleine als Druckmittel. John steht kurz vor seiner Hochzeit. Er hadert damit, Eveline heiraten zu müssen. Sein Herz gehört Alice. Aber die Liebe zwischen Arm und Reich, darf nicht sein. Außerdem schweigt Alice über ihre qualvolle Vergangenheit. Mein Leseeindruck: Nahtlos knüpft Miriam Georg an ihren ersten Band „Nordwind" an. Die Geschichte hat mich nach wenigen Seiten sofort wieder eingenommen und in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die historischen eingearbeiteten Details machen den Roman zu einem Granat. Die Autorin schafft es immer wieder auf spannungsgeladene und interessante Art und Weise, die Lebensbedingungen der damaligen Zeit aufleben zu lassen. Die akribische Recherche erwecken das Geschehen und die Charaktere zum Leben. Es ist so unfassbar, wie wenig Rechte Frauen hatten. Der Kampf einer Frau blieb in vieler Hinsicht fast aussichtslos. Das wird im Roman sehr deutlich. Die Autorin hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der gleichzeitig mit der einen oder anderen Überraschung aufwartet. Miriam Georg skizziert Figuren mit Tiefe und gleichzeitig mit Ecken und Kanten. Jeder hat seine eigene Geschichte. Alice und John haben mich auf ganz unterschiedliche Art begeistert. Fazit: 5/5 ⭐️ Ich bin restlos begeistert. Für alle, die gut recherchierte, spannende historische Romane mögen, ist #nordlicht die perfekte Lektüre. Große Leseempfehlung ♥️♥️♥️

Spannende Fortsetzung des ersten Teils, in der wir erfahren wie es mit Alice, John, Rosa, Blanche, Sala und all den anderen weiter geht. Auch dieser Teil beruht auf sorgfältigen Recherchen, die die Autorin gekonnt in eine mitreißende Geschichte verpackt. Ein gelungener Abschluss, auch wenn ich all die ProtagonistInnen gerne noch weiter begleitet hätte.
HERZENSBUCH! ⭐️
Miriam Georg ist eine Meisterin! Wie alle ihre Werke zuvor, habe ich auch die Geschichte rundum Alice, John, Rosa, Julius, Marlies, Evelyn etc. unglaublich geliebt. Aber das kann nicht das Ende gewesen sein! Es gibt so viel mehr was man erzählen muss. Ich hoffe, es gibt einen weiteren Teil. Die Atmosphäre in diesem Buch ist mit jedem einzelnen Wort, jeder Silbe spürbar. Jede Figur scheint wirklich zu leben und ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl neben ihnen zu stehen und Seite an Seite ihre Wege zu begleiten. Eines der besten Bücher, die ich jemals in meinem Leben gelesen bzw. gehört habe. DANKE AN MIRIAM GEORG UND TANJA FORNARO FÜR DIESES MEISTERWERK! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Wieder habe ich am Alltag der Familie Reeven teilgenommen und Alice Kampf um die Scheidung von Henk weiter verfolgt. John und Jaris suchen verzweifelt Rosa die Tochter von Alice. Die Einblicke in die Anfänge des 20. Jahrhunderts sind sehr bedrückend, geprägt von Armut der Arbeiterfamilien und Frauen hatten kaum Rechte. Das Ende ist der Autorin besonders gut gelungen, es wirkt sehr realistisch. Ich kann die Geschichte allen Fans historischer Romane empfehlen.
Spannende Fortsetzung
Die Ereignisse aus dem ersten Band setzen sich nahtlos im zweiten Teil fort, und die Geschichte hat mich sofort wieder in ihren Bann gezogen. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Fokus diesmal stärker auf der Familie Reeven liegt. Miriam Georg gelingt es erneut, die damalige Zeit so lebendig und realistisch zu beschreiben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, um Spoiler zu vermeiden, aber auch in diesem Teil muss Alice wieder schmerzhafte und dramatische Entwicklungen durchstehen. Es war oft schwer zu ertragen, wie viel Ungerechtigkeit und Brutalität sie erlebt. Die düstere Atmosphäre und die ständige Anspannung machen das Buch jedoch unglaublich spannend. Auch wenn das Ende anders war, als ich es erwartet hatte, fügt es sich dennoch perfekt in die Handlung ein. Im Vergleich zum ersten Band fand ich diesen Teil minimal schwächer, auch wenn ich nicht genau sagen kann, woran es liegt - vielleicht war es stellenweise einfach etwas zu viel Drama. Trotzdem bleibt diese Dilogie für mich eine ganz große Leseempfehlung, und ich war froh, dass ich die Fortsetzung direkt zur Hand hatte.
Im Nordlicht knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Bandes an und erzählt Alice’ Geschichte im Hamburg des Jahres 1914 weiter. Ihre kleine Tochter Rosa wird vom Ehemann als Druckmittel im Prozess um die Scheidung und das Sorgerecht missbraucht, ein Einstieg, der sofort unter die Haut geht. Besonders berührend fand ich, wie Alice verzweifelt und hartnäckig um ihre Zukunft und die ihrer Tochter kämpft. Die Arbeit als Dienstmädchen bei John Reeven bringt sie ihm erneut nahe, obwohl ihre Liebe gesellschaftlich kaum eine Chance hat. Miriam Georg zeichnet die Gegensätze zwischen Arm und Reich, die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen und die inneren Konflikte der Figuren wieder sehr eindrucksvoll. Auch die Nebenfiguren bekommen eigene, bewegende Momente, was die Geschichte lebendig macht. Im Vergleich zu "Im Nordwind" wirkt die Handlung deutlich wechselhafter in ihrer Dynamik. So wird es manchmal recht ruhig und gemächlich im Tempo und in der nächsten Szene geht es wieder dramatisch und schnell vorwärts. Man fiebert bis zum Schluss mit, der Ausgang des Prozesses bleibt unvorhersehbar. Der Stil und die Atmosphäre bleiben stark. Insgesamt ein lesenswerter Abschluss der Dilogie.
Band 2 war genauso toll, wie schon Band 1 und wie alle anderen Bücher von Miriam Georg. Ich liebe einfach ihre Schreibweise. Sie ist so einfühlsam und berührt mich immer wieder tief. Ich schaffe es außerdem immer sehr gut, mich in die Protagonistin hineinzuversetzen, mit ihr zu fühlen und zu leiden. Miriam Georg schafft es auch immer wieder Hamburg so darzustellen, dass ich das Gefühl habe, den kalten Nordwind auf der Nase zu spüren. Eine ganz tolle Buchreihe wieder einmal! Das Ende war mir etwas zu offen, vor allem, da ich aus unserer tatsächlichen Geschichte weiß, dass der erste Weltkrieg deutlich länger andauerte als nur ein paar Wochen. Trotzdem aber ein tolles Buch über eine tolle und starke Frau, die viel über sich ergehen lassen musste aber trotzdem niemals aufgegeben hat. Eine Frau, die in einer Zeit für Freiheit kämpfte, in der diese für Frauen unerreichbar schien. Eine große Leseempfehlung!

Was soll ich anderes sagen, als das mir dieses Buch wunderbar gefallen hat. Miriam Georg schafft es einfach immer wieder mich in ihren Bann zu ziehen. Sie erzählt diese Geschichte so lebendig, dass man selbst das Gefühl hat mitten in den Hamburger Gängevierteln zu stehen und der Geschichte zuzuschauen. Aber nicht nur die Atmosphäre dieses Buches war einfach fantastisch, sondern auch die Storyline an sich. Die Geschichte war spannend und ich habe durchgängig mitgefiebert. Vor allem die Plottwists in der zweiten Hälfte haben mir nervlich alles abverlangt, weil sie einfach so krass und unerwartet waren. Diese Dilogie lohnt sich also auf jeden Fall.
Runder Abschluss mit ein paar Längen
"Im Nordlicht", der Abschluss von Mirjam Georgs Dilogie, bringt die losen Fäden zu einem runden Ende. Das Tempo und der Sog waren im 1. Teil größer. Einiges war auch sehr dick aufgetragen oder erzählerisch nebensächlich. Dennoch wollte ich wissen, wie der Prozess um Alice und Henk ausgeht und blieb gut an der Geschichte dran. Insgesamt bringt das Buch die Geschichte zu einem guten Ende - ein solider 4*-Roman.
Und wieder bleibe ich zwiegespalten zurück
Ich tue mich recht schwer, dieses Buch zu bewerten. Grundsätzlich ist es sehr spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Wir erfahren, was Alice bis zur Hochzeit mit Henk passiert ist und wie ihre Zeit als Kleinmädchen bei den Reevens verläuft. Gleichzeitig geht es in einem nicht unbeträchtlichen Ausmaß um die Familie Reeven, worüber ich schon im ersten Teil irgendwie gestolpert bin. Dazu kommt, dass einige Spannungen (Marlies, Evelyn, Julius und die finanzielle Situation von Alice) meiner Meinung nach sehr billig gelöst wurden. Daran habe ich mich wirklich gestört, das hätte man besser lösen und noch einiges für die Geschichte herausholen können. Insgesamt fand ich das Buch wirklich fesselnd, es hatte nicht diese Längen wie der erste Teil und auch die Gewalt war nicht so explizit und grausam beschrieben. Trotzdem gibt es einige Punkte die mich so stören, dass es nicht mehr Sterne geben kann.
„Ich hatte alles, was ich mir nur wünschen konnte. Doch frei war ich nicht. Vielleicht konnte man als Frau nicht frei sein in dieser Welt?“ „Im Nordlicht" ist eine würdige und zugleich zutiefst berührende Fortsetzung von Miriam Georgs großartigem Roman „Im Nordwind". Dieses Buch knüpft nahtlos an die emotionale Intensität des ersten Bandes an - und hebt sie noch einmal auf eine neue Ebene. Erneut entführt Miriam Georg uns in den hohen Norden, doch diesmal liegt über der Geschichte ein anderes Licht: Das Nordlicht steht sinnbildlich für Hoffnung, Neubeginn und leise Zuversicht nach dunklen Zeiten. Die Atmosphäre ist weiterhin rau und eindringlich, aber durchzogen von Momenten der Wärme, die umso stärker wirken, weil sie sich ihren Platz hart erkämpfen müssen. Besonders beeindruckend ist die Weiterentwicklung der Figuren. Man spürt, was sie erlebt haben, welche Wunden geblieben sind und wie sehr sie an innerer Stärke gewonnen haben. Miriam Georg nimmt sich viel Raum für Gefühle, für Zweifel und für Entscheidungen, die nicht immer leichtfallen. Gerade diese Ehrlichkeit macht die Geschichte so nahbar und emotional. Die Handlung ist fein ausbalanciert zwischen Spannung, leisen Zwischentönen und großen Gefühlen. Liebe, Loyalität und der Mut, für das eigene Glück einzustehen, stehen im Mittelpunkt - ohne je oberflächlich zu wirken. Immer wieder schafft es die Autorin, mit wenigen Worten tief zu berühren und Szenen zu schaffen, die lange im Gedächtnis bleiben. Was „Im Nordlicht" so besonders macht, ist die stille Kraft, die aus diesem Roman spricht. Es ist kein lautes, dramatisches Buch, sondern eines, das sich langsam entfaltet und dabei umso nachhaltiger wirkt. Der Schreibstil ist atmosphärisch, einfühlsam und von einer wunderschönen Bildhaftigkeit geprägt. „Im Nordlicht" ist ein Abschluss, der zufrieden, bewegt und ein wenig wehmütig zurücklässt. Ein Roman über das Weitergehen, über Heilung und darüber, dass selbst nach den dunkelsten Stürmen ein neues Leuchten möglich ist. Eine klare Leseempfehlung für alle, die emotionale, tiefgründige Geschichten mit Herz und Seele lieben. Ein großartiger Zweiteiler! Vielen Dank dafür Miriam Georg!

Ich weiß garnicht was ich zu dem Buch bzw. der Reihe sagen soll. Es war eins der Herzzerreißendsten und dennoch realistischen Bücher die ich seit langen gelesen habe. Ich habe jeder Charakterentwicklung der verschiedenen Personen sehr geliebt.! In meinen Augen lohnt sich die Buchreihe, wenn man auf historische Romane steht und es gerne realistisch mag. Jedoch gibt es nur 4 Sterne von mir, da mir persönlich die ganzen Schicksalsschläge etwas to much waren. Auch wenn sie effektiv zur Charakterentwicklung beigetragen haben, finde ich, hätte man sie auch weglassen können oder eben etwas mehr verteilen können. Nichts desto trotz kann ich dieses Buch von Herzen empfehlen! 🤍
Vielschichtig, düster, spannend, aber leider mit wenig nachvollziehbarer Romanze
Das Buch braucht in jedem Fall eine Trigger-Warnung zu sexuellem Missbrauch und Gewalt. Wer dazu negative Erfahrungen gemacht hat, sollte das Buch lieber nicht lesen. Hier musste ich wirklich einige Male bei den Passagen mit Alice und John die Augen verdrehen. Zu oft kann ich Entscheidungen nicht nachvollziehen, da die Romanze etwas gezwungen wirkt. Die vielen Schicksale sind bildhaft und mitreißend beschrieben, manche Charaktere schockierend grausam, das Gefühl der Zeit treffend erfasst und die Rolle der Frau schmerzlich akkurat dargestellt. Und dann (Achtung Spoiler) gibt sich Alice einer körperlichen Leidenschaft hin, nach allem, was ihr angetan wurde und riskiert damit nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Tochter. Das kann ich mir kaum vorstellen und ist zu romantisiert. Ich kann verstehen, dass die Autorin der Grausamkeit einen warmen Gegenpol entgegen stellen wollte, aber das wirkt oft zu gezwungen und unauthentisch.
Ging genauso dramatisch weiter wie in Band eins
Ich bin absoluter Fan von dieser Reihe. Mich hat das Buch in eine andere Zeit versetzt. Die Geschichte ist zwar fiktiv, aber das Leben zu damaligen Zeit nicht. So hätte das Leben der Figuren 1 zu 1 sein können. Ich bin hin und weg. Absolute Empfehlung
*Nordlicht* ist eine schöne Fortsetzung, die zwar nicht ganz an den ersten Band herankommt und ein etwas abruptes Ende hat, aber Fans von *Nordwind* werden trotzdem auf ihre Kosten kommen.
Nach dem ersten Band ‚Nordwind‘ habe ich mich gefreut, endlich die Fortsetzung ‚Nordlicht‘ von Miriam Georg in den Händen zu halten. Ich musste schließlich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Doch leider konnte mich dieser zweite Band inhaltlich nicht so stark überzeugen wie der erste. Die Autorin schafft es auch diesmal wieder, die historische Welt in Hamburg detailreich und atmosphärisch zu schildern. Auch gesellschaftliche Themen kamen hier wieder nicht zu kurz: das ungerechte Rechtssystem, das klar die Männer bevorzugte, die Ehe als ein Konstrukt, das für Frauen oft einem Gefängnis glich, und die verzweifelten Versuche der Frauen, sich gegen ihre Männer zu behaupten Wieder litt ich vor allem mit John und Alice mit, aber auch die Nebenfiguren lagen mir am Herzen, und ich mochte die verschiedenen Perspektiven (auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass die von John und Alice mich am meisten interessiert haben). Man bekommt viele Einblicke in die Gedanken, Gefühle und das Leid der einzelnen Charaktere. Trotzdem fand ich manche Handlungsstränge etwas zu viel – sie wurden zum Teil nicht zu Ende geführt, was schade ist. Vielleicht hätte man die Geschichte auf drei Bücher aufteilen können, dann wäre auch mehr Platz für Blanches Geschichte gewesen, die mich wirklich interessiert hätte. Auch hatte ich den Eindruck, dass es zu viele Schicksalsschläge und Dramen in der kurzen Zeit gab, die sich regelrecht gehäuft haben. Die Rückblenden in Alices Vergangenheit waren an manchen Stellen zu viel oder unpassend platziert, insbesondere nach dem letzten Gerichtsbeschluss. Generell gab es manche Nebenhandlungen, auf die man hätte verzichten können, ohne dass die Geschichte darunter gelitten hätte. Vor allem das Ende war für mich viel zu abrupt – der Schluss kam zu schnell und hätte definitiv viel mehr Seiten verdient. Statt wieder mal in die Vergangenheit abzutauchen, hätte ich mir gewünscht, mehr über die gegenwärtige Handlung und die Zukunft der Figuren zu lesen .. Insgesamt hat mir der erste Band deutlich besser gefallen, doch ‚Nordlicht’ ist für Fans des ersten Buches eine gelungene Fortsetzung trotz einiger inhaltlicher Schwächen. Die Autorin ist ja bekannt dafür, dass sie ihre Geschichten als Dilogie abschließt, aber falls doch irgendwann ein drittes Buch kommen sollte (auch wenn das wohl unwahrscheinlich ist), würde ich es auf jeden Fall lesen. Miriam Georg hat es geschafft, mein Interesse an ihren Werken und an historischen Romanen zu wecken – was ich sonst nicht so oft lese.
Das Buch schafft es einen in eine andere Zeit zu entführen. Ich fand das Buch sehr mitreißend und es ist einem leicht gefallen mit den Charakteren mitzufiebern. Leider ist es der zweite Teil der Reihe und ich hatte, da ich den ersten Teil noch nicht gelesen habe, oft Probleme mitzukommen und habe Anekdoten nicht verstanden. Diese Problem hat sich aber im laufe des Buches gelegt. Drei von fünf kriegt das Buch von mir weil es meiner Meinung nach etwas zu viel war. Persönlich fand ich etwas viel, dass wirklich jede Person mit schweren Problem in der Ehe oder Traumvorstellungen hatte und schließlich einer nach dem anderen entweder starb oder weg war. Gut rüber gebracht hat das Buch aber die Rolle der Frau zu der Zeit und welche Rechte die Frauen bzw. welche sie nicht hatten.
Authentisch + ehrlich ⚓️
„Im Nordlicht“ ist eine schöne Fortsetzung von „Im Nordwind“ - authentisch und ehrlich. Die Welt und die Schicksale werden nicht geschönt, was es super lesenswert macht. Die Geschichte einer starken Frau in einer Welt, die noch nicht bereit für sie war. Im zweiten Teil dieser Reihe dreht es sich weniger um Alice, als noch im ersten Teil. Es wird sehr viel Raum für die Geschichten der anderen bereits bekannten Protagonisten geschaffen, sodass man super viel lernt und auch versteht. Zum Glück lösen sich die Geheimnisse und Rätsel um die Protagonistin, die mir aus Teil 1 geblieben waren, aber ebenfalls auf 🙏🏼 für mich hätte Alice noch mehr im Vordergrund des Buches stehen können 🤍
Leider zu viele Figuren
Unbezahlte Werbung „Im Nordlicht“ von Miriam Georg Nachdem mich der erste Band dieser Dilogie „Im Nordwind“ schon nicht so richtig begeistern konnte war ich gespannt.🙂 Mit „Im Nordlicht“ hatte ich leider genau die gleichen Probleme, wie mit dem Vorgänger.😔 Denn was zu erwarten war, es waren natürlich immer noch die gleichen Figuren wie im ersten Band- also immer noch viele. Die richtige Zuordnung fiel mir manchmal immer noch schwer.🤷🏼♀️ Dadurch konnte ich auch eher selten richtig tief in das Leben einer einzelnen Figur eintauchen- denn war ich gerade voll dabei, dann wechselte die Perspektive schon wieder.😔 Die Momente haben mich schon berührt, aber das große Ganze leider nicht.😢 Ich hätte mir viel mehr von Alice gewünscht um mit dem Herzen voll dabei sein zu können, denn dieser Handlungsstrang war für mich der beste. Leider nahmen andere Figuren zu viel Raum ein und so blieb oft nicht viel Platz für die Geschichte um Alice und ihre Tochter.😕 Zum Ende hin war ich für einen kleinen Zeitraum wirklich gut drin, es passierte so viel und ich hätte mir so gewünscht, dass auch die vielen vorherigen Seiten mich derart abgeholt hätten!!😍😍😍 Viel mehr kann ich dazu nicht sagen ohne zu spoilern.😉 Aber der Abschnitt war der beste im gesamten Buch!🤩🤩 Die Geschichte als solche finde ich wieder wirklich, wirklich toll, da sie so realistisch ist- gerade das Ende war wieder so passend!!😍 Nur eben zu viele Einzelschicksale, die alle erzählt werden sollten. Hier wäre nach meinem Geschmack weniger mehr gewesen.🙂 Dennoch freue ich mich sehr auf neue Bücher von Miriam Georg, denn ich liebe ihren Schreibstil, die realistischen Figuren und Schicksale wirklich sehr!!😍💔 Tini 📚🫶
Ein historischer Liebesroman nach meinem Geschmack. ⚓ ♥️
In diesem 2. Band der Reihe geht es ziemlich ereignisreich zu. Es passieren sehr viele dramatische Dinge fast gleichzeitig. Hohes Handlungstempo. Muss sagen, dass es das Buch zwar spannend macht aber fast schon ein wenig unrealistisch. Dennoch hat mir die Geschichte gefallen. Ich würde sogar sagen ein wenig besser als "Im Nordwind". Grundsätzlich ein solides Buch für alle die bereits "Elbleuchten" geliebt haben. Fand diese Reihe der Autorin im Vergleich dazu allerdings ein bisschen schwächer als "Elbleuchten" und "Elbstürme". Auch Hamburg als Setting hätte hier und da etwas genauer und detailreicher beschrieben werden können finde ich.























































