Im Nebel des Krieges
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Description
Das große Finale der »Chroniken von Sova«: Können Vonvalt und Helena das Reich des Wolfes retten?
Das Reich des Wolfes wird von allen Seiten bedroht und steht kurz vor dem Zerfall. Junker Konrad Vonvalt und Helena müssen jenseits der Grenzen nach Verbündeten suchen – bei den Wolfsmenschen in den südlichen Ebenen und den heidnischen Clans im Norden. Doch alte Missgunst sitzt tief, und beide Fraktionen würden von Sovas Fall profitieren.
Und selbst diese Verbündeten könnten nicht genug sein. Ihr alter Feind, der religiöse Fanatiker Bartholomäus Claver, verfügt über höllische Kräfte, die ihm von einem mysteriösen dämonischen Gönner verliehen wurden. Wenn Vonvalt und Helena sich gegen ihn behaupten wollen, müssen sie Freunde jenseits der Ebene der Sterblichen finden – aber solche Loyalitäten haben einen hohen Preis.
Während die Frontlinien sowohl in Sova als auch im Jenseits gezogen werden, rückt die endgültige Abrechnung näher. Hier, im pulsierenden Herzen des Imperiums, wird der doppelköpfige Wolf in einem Feuer der Gerechtigkeit wiedergeboren ... oder in den Schatten der Tyrannei zermalmt werden.
Book Information
Author Description
Richard Swan ist ein britischer Fantasy- und Science-Fiction-Autor, dessen Werke regelmäßig von Kritikern gefeiert werden. Sein Fantasy-Debütroman »Im Namen des Wolfes« war ein Sunday-Times-Bestseller und wurde in neun Sprachen übersetzt. Zu seinen weiteren Werken gehören die Trilogien »Die letzte Prophezeiung« und »Art of War«, zudem hat er für Black Library und das Grimdark Magazine geschrieben.Richard ist ausgebildeter Jurist und verbrachte, bevor er hauptberuflich Schriftsteller wurde, zehn Jahre damit, in London millionenschwere Handelsstreitigkeiten zu verhandeln. Derzeit lebt er mit seiner Frau und seinen drei kleinen Söhnen in Winchester.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Tolles Finale mit kleinen Schwächen.
"Nichts ist gesünder für die Meinung eines Menschen als die Bereitschaft, sie zu ändern." "Im Nebel des Krieges" ist der finale Band von Richard Swans Fantasy-Reihe "Die Chroniken von Sova". Übersetzt aus dem Englischen von Simon Weinert. Für Richter Konrad Vonvalt, seine Schreiberin Helena und Junker Radomir wird es immer bedrohlicher. Das Reich des Wolfes steht kurz vor dem Zusammenbruch und so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich ihrer alten Feindin Karol Frost anzuschließen, die sie eigentlich für tot hielten. Und als wäre die Bedrohung des Reiches nicht schon genug, geschehen auch im Jenseits Dinge, die alles in Aufruhr versetzen ... Insgesamt war diese Reihe für mich ein richtig tolles und erfrischend anderes Erlebnis. Swan, der Jura studiert hat und einige Jahre auch als Anwalt für Handelsstreitigkeiten arbeitete, hat mit seinen Chroniken von Sova eine juristische Fantasy-Reihe erschaffen, in der sich Recht und Gesetz mit Magie vereinen. Dieser letzte Band wurde durch die Bedrohungen aus dem Jenseits noch einmal ganz besonders und dadurch, dass ich die Geschehnisse im Jenseits nicht immer gut durchblicken konnte, blieb ein gewisses Maß an Mysthik erhalten. Doch ganz ohne Kritik kommt dieser dritte Band nicht aus. So fand ich die erste Hälfte teilweise etwas langatmig, während sich zum Ende hin die Ereignisse überschlagen und es mir stellenweise etwas zu schnell ging. Außerdem störte mich die Liebesgeschichte, denn diese war hier absolut überflüssig und für mich nun auch nicht gut geschrieben, das ging mir auch im ersten Band an einer Stelle schon so. Liebesgedöhns ist nicht mein Ding und das des Autors definitiv auch nicht. "Wer klug ist, lernt aus seinen Fehlern. Wer weise ist, lernt aus den Fehlern anderer."

"Es gibt einen Grund, weshalb wir zum springenden Punkt >vorstoßen< und uns nicht dorthin >labern<" - General Gernot Lamprecht
Puh, tja, was soll ich sagen. Band drei ist für mich leider der schwächste Teil dieser Reihe gewesen, denn ich wünschte dieses Buch hätte sich an seine eigenen Grundsätze gehalten und wäre zum springenden Punkt "vorgestoßen" statt sich dorthin zu "labern". Meiner Ansicht nach hätten wir uns locker 150 Seiten Gelaber und Unausstehlichkeiten schenken können und es wäre trotzdem kein Teil der Geschichte verloren gegangen. Ich habe Rezensionen von Leuten gesehen, die sagten sie können das Buch nur bei Tageslicht lesen. Und nebenbei nichts essen. Ja, ich kann durchaus verstehen wo das herkommt. Es ist extrem blutig, grausam und mit viel Fäkalien versehen. Allerdings ist es für mich auch genau das, was ich gehofft hatte es würde es nicht sein: Ein heruntererzählter Tatsachenbericht. Helena ist nach wie vor die Erzählerin und während der Autor es in Band 2 geschafft hatte, dass es sich eben nicht wie ein Tatsachenbericht liest, war dies hier leider nicht der Fall. Es ist diese Aneinanderreihung von Adjektiven, die mich so genervt hat. Aussagekräftige Adjektive, die, so zusammengematscht wie hier, einen ganzen Text derartig langweilig und bedeutungslos gemacht haben, dass ich mich durch etliche Kapitel geradezu durchquälen musste. Zum Ende hin wurde es dann wieder lockerer, leichter, aber das hat es dann auch nicht mehr herausgerissen. Schade eigentlich, bis einschließlich Band 2 mochte ich diese Reihe sehr gern.
Ich bin leider ein bisschen enttäuscht vom großen Finale. Es hat ziemlich lange gedauert, bis es spannend geworden ist, weil viel einfach nur durch die Gegend gewandert wurde. Und erst die letzten circa zweihundert Seiten die Schlacht geschlagen wurde. Mir wurde es irgendwann auch ein bisschen zu viel mit den Ebenen im Jenseits, der Schlafstadt und den Dämonen in verschiedenen Zeitebenen. Auf jeden Fall hat sich eine ganz große Liebe zu Heinrich und Radomir entwickelt. Die beiden waren für mich das Highlight des Buches. Ich weiß nicht genau was ich erwartet habe, aber irgendwie habe ich mir das Finale größer und epischer vorgestellt.
Die Welt von Sova ist weiter sehr dunkel und düster. Es besteht kaum Hoffnung auf einen Sieg für Konrad Vonvalt und Co. Dennoch versucht die Gruppe alles mögliche um doch noch gegen Claver zu gewinnen. Positiv ist die Atmosphäre im Buch, auch die Hauptprotagonisten handeln nicht immer aus der Güte ihres Herzens, sondern die Grenzen zwischen Recht und Unrecht verschwinden immer mehr. Besonders Konrad ist nicht mehr der vorzeige Richter aus den ersten Teilen. Die Gefahren durch verschiedene Dimensionen sind am Anfang des Buches ein bisschen schwer um reinzukommen. Aber die Auflösung für diese Problematik gelingt dem Autor. Für mich gibt es das gleiche Problem wie in den vorherigen Büchern der Reihe. Ich weiß das es ein Bericht von Helena 60 Jahre danach ist wie sie den Untergang des Sova Reiches miterlebt hat und welche Rolle sie spielt. Also ist es nicht Mal ein Spoiler das sie alles überlebt und dass das Reich untergeht. Trotzdem ist das Ende befriedigend. Wenn auch an ein paar Stellen ein bisschen vorhersehbar. Das persönliche Ende für die Hauptprotagonisten ist gut geschrieben. Bis auf das von Konrad...
Spannend aber verwirrend 🙃
Das Finale der Chroniken von Sova war im großen und ganzen bis zum Ende hin spannend. Rückblickend betrachtet hat mich die gesamte Buchreihe gut unterhalten. Die Geschichte geht direkt dort weiter wo Teil 2 geendet hat. Es gibt wieder einige Plottwists die ich nicht habe kommen sehen und Schlachten sowie Kreaturen aus dem Äther deren Beschreibungen nichts für schwache Nerven sind. Die Hauptfiguren machen wieder einige Veränderungen und Entwicklungen durch. Schön war zu lesen dass, Helene nicht mehr das verweichlichte Waisenkind war sondern durch ihre Erlebnisse in den vorherigen Büchern erwachsen worden ist aber trotzdem nicht übermütig wird. Richter Vonvalt macht ebenfalls mehrere Entwicklungen durch 😉 Und zum Abschluss kann ich nur sagen dass, das Ende zufriedenstellend war auch wenn einige Charaktere zu kurz gekommen sind und ich manche Handlungen nicht ganz nachvollziehen kann.

Insgesamt konnte mich diese Reihe und das Reich des Wolfes von Richard Swan begeistern. Die Kombination aus politischer und religiöser Fantasy gespickt mit starken Aspekten der Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Moral wirkte auf mich absolut frisch und so noch nicht gesehen. Im Lauf der Reihe bekamen die jenseitigen Welten und die Magie, die sich daraus ergoss, eine immer größer werdende Rolle. Ich kann nicht sagen, dass ich alle Ausflüge ins Jenseits immer verstanden habe, zeitweise war es doch sehr surreal. Ich habe aber die zunehmenden Horrorelemente sehr genossen. Das Pacing hat nicht immer gestimmt, insbesondere in diesem letzten Buch ging am Ende doch manches sehr flott. Ebenfalls war ich kein Fan der Romanze zwischen den zwei Hauptprotagonisten. Den Flirt mit dieser Idee fand ich sehr unnötig. Die Geschichte hätte es nicht gebraucht. Alles in allem war das aber eine solide und innovative Debütreihe dieses Autors, so dass ich mich auf alles freue, was von ihm noch kommt.

Super! Schade, dass es vorbei ist.
Ein würdiger Abschluss der Trilogie! Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend, natürlich mit Schwankungen zum Ausruhen. Teilweise gab es unerwartete Wendungen, die mich überrascht haben – inklusive der Rückkehr einer totgeglaubten Figur. Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der Hauptcharaktere: Vonvalt und Helena sind nicht mehr die, die sie am Anfang waren. Im besten und schlechtesten Sinne. Die Frage, wie Macht Menschen verändert, zieht sich wie ein dunkler Faden durch das Buch und wird auf teils erschreckend ehrliche Weise beantwortet. Man spürt im Verlauf, worauf es zusteuert (vielleicht auch nur weil man es erwartet), aber ganz ehrlich: Es war genau das, was ich nach all der Gewalt, den Intrigen und Verschwörungen gebraucht habe. Ein toller Abschluss, der nicht nur die Geschichte würdig beendet, sondern auch die Hauptfigur noch einmal richtig zum Leuchten bringt.

Geschmackssache, viel Gutes dabei
Auf die nervigen "Omen", die sich durch die ersten beiden Bände ziehen, wurde hier auf weiten Strecken dankenswerterweise verzichtet. Die Atmosphäre bleibt weiterhin düster bis katastrophal, was das Lesen nicht unbedingt zu einem Vergnügen macht - allerdings ist man durch die ersten Bände ja schon etwas abgestumpft dahingehend. Ebenfalls Geschmackssache, aber in meinen Augen positiv ist die Überlebensrate der Hauptfiguren. Ich mag es nicht besonders, wenn andauernd mühsam kennen und lieben gelernte Charaktere hops gehen (#GoT). Die "Unterwelt"-Kapriolen sind mir etwas zu wahnhaft, zu wenig durchsichtig und zu wenig - nunja, nachvollziehbar gewesen. Das hätte man besser gekürzt oder detaillierter erklärt, so jedoch konnte ich wenig damit anfangen. Das Ende hält auch keine großen Überraschungen bereit - bis auf ein kleines Wiedersehen im Epilog, das mir ein herzliches Lachen beschert hat. ;)
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Das große Finale der »Chroniken von Sova«: Können Vonvalt und Helena das Reich des Wolfes retten?
Das Reich des Wolfes wird von allen Seiten bedroht und steht kurz vor dem Zerfall. Junker Konrad Vonvalt und Helena müssen jenseits der Grenzen nach Verbündeten suchen – bei den Wolfsmenschen in den südlichen Ebenen und den heidnischen Clans im Norden. Doch alte Missgunst sitzt tief, und beide Fraktionen würden von Sovas Fall profitieren.
Und selbst diese Verbündeten könnten nicht genug sein. Ihr alter Feind, der religiöse Fanatiker Bartholomäus Claver, verfügt über höllische Kräfte, die ihm von einem mysteriösen dämonischen Gönner verliehen wurden. Wenn Vonvalt und Helena sich gegen ihn behaupten wollen, müssen sie Freunde jenseits der Ebene der Sterblichen finden – aber solche Loyalitäten haben einen hohen Preis.
Während die Frontlinien sowohl in Sova als auch im Jenseits gezogen werden, rückt die endgültige Abrechnung näher. Hier, im pulsierenden Herzen des Imperiums, wird der doppelköpfige Wolf in einem Feuer der Gerechtigkeit wiedergeboren ... oder in den Schatten der Tyrannei zermalmt werden.
Book Information
Author Description
Richard Swan ist ein britischer Fantasy- und Science-Fiction-Autor, dessen Werke regelmäßig von Kritikern gefeiert werden. Sein Fantasy-Debütroman »Im Namen des Wolfes« war ein Sunday-Times-Bestseller und wurde in neun Sprachen übersetzt. Zu seinen weiteren Werken gehören die Trilogien »Die letzte Prophezeiung« und »Art of War«, zudem hat er für Black Library und das Grimdark Magazine geschrieben.Richard ist ausgebildeter Jurist und verbrachte, bevor er hauptberuflich Schriftsteller wurde, zehn Jahre damit, in London millionenschwere Handelsstreitigkeiten zu verhandeln. Derzeit lebt er mit seiner Frau und seinen drei kleinen Söhnen in Winchester.
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Tolles Finale mit kleinen Schwächen.
"Nichts ist gesünder für die Meinung eines Menschen als die Bereitschaft, sie zu ändern." "Im Nebel des Krieges" ist der finale Band von Richard Swans Fantasy-Reihe "Die Chroniken von Sova". Übersetzt aus dem Englischen von Simon Weinert. Für Richter Konrad Vonvalt, seine Schreiberin Helena und Junker Radomir wird es immer bedrohlicher. Das Reich des Wolfes steht kurz vor dem Zusammenbruch und so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich ihrer alten Feindin Karol Frost anzuschließen, die sie eigentlich für tot hielten. Und als wäre die Bedrohung des Reiches nicht schon genug, geschehen auch im Jenseits Dinge, die alles in Aufruhr versetzen ... Insgesamt war diese Reihe für mich ein richtig tolles und erfrischend anderes Erlebnis. Swan, der Jura studiert hat und einige Jahre auch als Anwalt für Handelsstreitigkeiten arbeitete, hat mit seinen Chroniken von Sova eine juristische Fantasy-Reihe erschaffen, in der sich Recht und Gesetz mit Magie vereinen. Dieser letzte Band wurde durch die Bedrohungen aus dem Jenseits noch einmal ganz besonders und dadurch, dass ich die Geschehnisse im Jenseits nicht immer gut durchblicken konnte, blieb ein gewisses Maß an Mysthik erhalten. Doch ganz ohne Kritik kommt dieser dritte Band nicht aus. So fand ich die erste Hälfte teilweise etwas langatmig, während sich zum Ende hin die Ereignisse überschlagen und es mir stellenweise etwas zu schnell ging. Außerdem störte mich die Liebesgeschichte, denn diese war hier absolut überflüssig und für mich nun auch nicht gut geschrieben, das ging mir auch im ersten Band an einer Stelle schon so. Liebesgedöhns ist nicht mein Ding und das des Autors definitiv auch nicht. "Wer klug ist, lernt aus seinen Fehlern. Wer weise ist, lernt aus den Fehlern anderer."

"Es gibt einen Grund, weshalb wir zum springenden Punkt >vorstoßen< und uns nicht dorthin >labern<" - General Gernot Lamprecht
Puh, tja, was soll ich sagen. Band drei ist für mich leider der schwächste Teil dieser Reihe gewesen, denn ich wünschte dieses Buch hätte sich an seine eigenen Grundsätze gehalten und wäre zum springenden Punkt "vorgestoßen" statt sich dorthin zu "labern". Meiner Ansicht nach hätten wir uns locker 150 Seiten Gelaber und Unausstehlichkeiten schenken können und es wäre trotzdem kein Teil der Geschichte verloren gegangen. Ich habe Rezensionen von Leuten gesehen, die sagten sie können das Buch nur bei Tageslicht lesen. Und nebenbei nichts essen. Ja, ich kann durchaus verstehen wo das herkommt. Es ist extrem blutig, grausam und mit viel Fäkalien versehen. Allerdings ist es für mich auch genau das, was ich gehofft hatte es würde es nicht sein: Ein heruntererzählter Tatsachenbericht. Helena ist nach wie vor die Erzählerin und während der Autor es in Band 2 geschafft hatte, dass es sich eben nicht wie ein Tatsachenbericht liest, war dies hier leider nicht der Fall. Es ist diese Aneinanderreihung von Adjektiven, die mich so genervt hat. Aussagekräftige Adjektive, die, so zusammengematscht wie hier, einen ganzen Text derartig langweilig und bedeutungslos gemacht haben, dass ich mich durch etliche Kapitel geradezu durchquälen musste. Zum Ende hin wurde es dann wieder lockerer, leichter, aber das hat es dann auch nicht mehr herausgerissen. Schade eigentlich, bis einschließlich Band 2 mochte ich diese Reihe sehr gern.
Ich bin leider ein bisschen enttäuscht vom großen Finale. Es hat ziemlich lange gedauert, bis es spannend geworden ist, weil viel einfach nur durch die Gegend gewandert wurde. Und erst die letzten circa zweihundert Seiten die Schlacht geschlagen wurde. Mir wurde es irgendwann auch ein bisschen zu viel mit den Ebenen im Jenseits, der Schlafstadt und den Dämonen in verschiedenen Zeitebenen. Auf jeden Fall hat sich eine ganz große Liebe zu Heinrich und Radomir entwickelt. Die beiden waren für mich das Highlight des Buches. Ich weiß nicht genau was ich erwartet habe, aber irgendwie habe ich mir das Finale größer und epischer vorgestellt.
Die Welt von Sova ist weiter sehr dunkel und düster. Es besteht kaum Hoffnung auf einen Sieg für Konrad Vonvalt und Co. Dennoch versucht die Gruppe alles mögliche um doch noch gegen Claver zu gewinnen. Positiv ist die Atmosphäre im Buch, auch die Hauptprotagonisten handeln nicht immer aus der Güte ihres Herzens, sondern die Grenzen zwischen Recht und Unrecht verschwinden immer mehr. Besonders Konrad ist nicht mehr der vorzeige Richter aus den ersten Teilen. Die Gefahren durch verschiedene Dimensionen sind am Anfang des Buches ein bisschen schwer um reinzukommen. Aber die Auflösung für diese Problematik gelingt dem Autor. Für mich gibt es das gleiche Problem wie in den vorherigen Büchern der Reihe. Ich weiß das es ein Bericht von Helena 60 Jahre danach ist wie sie den Untergang des Sova Reiches miterlebt hat und welche Rolle sie spielt. Also ist es nicht Mal ein Spoiler das sie alles überlebt und dass das Reich untergeht. Trotzdem ist das Ende befriedigend. Wenn auch an ein paar Stellen ein bisschen vorhersehbar. Das persönliche Ende für die Hauptprotagonisten ist gut geschrieben. Bis auf das von Konrad...
Spannend aber verwirrend 🙃
Das Finale der Chroniken von Sova war im großen und ganzen bis zum Ende hin spannend. Rückblickend betrachtet hat mich die gesamte Buchreihe gut unterhalten. Die Geschichte geht direkt dort weiter wo Teil 2 geendet hat. Es gibt wieder einige Plottwists die ich nicht habe kommen sehen und Schlachten sowie Kreaturen aus dem Äther deren Beschreibungen nichts für schwache Nerven sind. Die Hauptfiguren machen wieder einige Veränderungen und Entwicklungen durch. Schön war zu lesen dass, Helene nicht mehr das verweichlichte Waisenkind war sondern durch ihre Erlebnisse in den vorherigen Büchern erwachsen worden ist aber trotzdem nicht übermütig wird. Richter Vonvalt macht ebenfalls mehrere Entwicklungen durch 😉 Und zum Abschluss kann ich nur sagen dass, das Ende zufriedenstellend war auch wenn einige Charaktere zu kurz gekommen sind und ich manche Handlungen nicht ganz nachvollziehen kann.

Insgesamt konnte mich diese Reihe und das Reich des Wolfes von Richard Swan begeistern. Die Kombination aus politischer und religiöser Fantasy gespickt mit starken Aspekten der Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Moral wirkte auf mich absolut frisch und so noch nicht gesehen. Im Lauf der Reihe bekamen die jenseitigen Welten und die Magie, die sich daraus ergoss, eine immer größer werdende Rolle. Ich kann nicht sagen, dass ich alle Ausflüge ins Jenseits immer verstanden habe, zeitweise war es doch sehr surreal. Ich habe aber die zunehmenden Horrorelemente sehr genossen. Das Pacing hat nicht immer gestimmt, insbesondere in diesem letzten Buch ging am Ende doch manches sehr flott. Ebenfalls war ich kein Fan der Romanze zwischen den zwei Hauptprotagonisten. Den Flirt mit dieser Idee fand ich sehr unnötig. Die Geschichte hätte es nicht gebraucht. Alles in allem war das aber eine solide und innovative Debütreihe dieses Autors, so dass ich mich auf alles freue, was von ihm noch kommt.

Super! Schade, dass es vorbei ist.
Ein würdiger Abschluss der Trilogie! Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend, natürlich mit Schwankungen zum Ausruhen. Teilweise gab es unerwartete Wendungen, die mich überrascht haben – inklusive der Rückkehr einer totgeglaubten Figur. Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der Hauptcharaktere: Vonvalt und Helena sind nicht mehr die, die sie am Anfang waren. Im besten und schlechtesten Sinne. Die Frage, wie Macht Menschen verändert, zieht sich wie ein dunkler Faden durch das Buch und wird auf teils erschreckend ehrliche Weise beantwortet. Man spürt im Verlauf, worauf es zusteuert (vielleicht auch nur weil man es erwartet), aber ganz ehrlich: Es war genau das, was ich nach all der Gewalt, den Intrigen und Verschwörungen gebraucht habe. Ein toller Abschluss, der nicht nur die Geschichte würdig beendet, sondern auch die Hauptfigur noch einmal richtig zum Leuchten bringt.

Geschmackssache, viel Gutes dabei
Auf die nervigen "Omen", die sich durch die ersten beiden Bände ziehen, wurde hier auf weiten Strecken dankenswerterweise verzichtet. Die Atmosphäre bleibt weiterhin düster bis katastrophal, was das Lesen nicht unbedingt zu einem Vergnügen macht - allerdings ist man durch die ersten Bände ja schon etwas abgestumpft dahingehend. Ebenfalls Geschmackssache, aber in meinen Augen positiv ist die Überlebensrate der Hauptfiguren. Ich mag es nicht besonders, wenn andauernd mühsam kennen und lieben gelernte Charaktere hops gehen (#GoT). Die "Unterwelt"-Kapriolen sind mir etwas zu wahnhaft, zu wenig durchsichtig und zu wenig - nunja, nachvollziehbar gewesen. Das hätte man besser gekürzt oder detaillierter erklärt, so jedoch konnte ich wenig damit anfangen. Das Ende hält auch keine großen Überraschungen bereit - bis auf ein kleines Wiedersehen im Epilog, das mir ein herzliches Lachen beschert hat. ;)














